Ihre Meinung zu: Proteste gegen US-Polizeigewalt: Die Wut wächst

29. Mai 2020 - 10:30 Uhr

In den USA weiten sich die Proteste nach eskalierter Polizeigewalt gegen einen Schwarzen aus. In Minneapolis wurde eine Polizeiwache in Brand gesetzt. US-Präsident Trump drohte den "Rowdys".

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Kommentare

Leider

Wenn Leute Feuer in Gebäuden legen, Supermärkte plündern oder andere Leute angreifen, darf man sie nicht mehr als "Demonstranten" bezeichnen. Das sind dann hochkriminelle Randalierer. Traurig, dass derartige Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt nun in Gewalt umschlagen. Dem eigentlichen Anliegen, den Rassismus in der amerikanische Gesellschaft anzuprangern, wird durch die Unruhen ein herber Schlag versetzt.

Dass Trump in dieser Situation nichts besseres zu tun hat, als den Bürgermeister zu diffamieren ("radikaler Linker"), spricht einmal mehr Bände...

Die Wut wächst

Soweit ich denken kann, hat es in den USA immer häufiger Auschreitungen und Diskriminierung gegen Schwarze gegeben. Ich habe den Eindruck, dass sich die Polzeigewalt gegen Schwarze verstärkt hat. Ich war in den Sechzigern so glücklich, dass es einen Martin Luther King gab und gleichzeitig erschüttert, als er ermordet wurde. Viel hat sich nicht unbedingt verändert.
Ich erinnere mich noch sehr gut an ein Gespäch mit einer Afroamerikanerin in Charleston, die als Bedienung in einem Restaurant arbeitete und sagte, dass sie schlechter bezahlt werde als weiße Mitarbeiter. Sie sagte zum Schluss wörtlich: " der Bürgerkrieg ist noch nicht vorbei".
Ich erwähne mal das Buch von James Baldwin: Rassenkampf ist Klassenkampf. Ich las es Ende der 60iger. Aber ich habe es leider nicht mehr Mehrere Umzüge.

@Die Wut wächst -

und ich hoffe, die vielen Probleme
und der Dunning-Kruger Effekt
werden den Auserwählten endgültig abwählen.

www.giga.de/extra/netzkultur/specials/dunning-kruger-effekt-was-ist-das-...
kurz: https://is.gd/0YKrqw

Man kann natürlich auch singen:
Vote him away
Einfach googeln: köstlich
Harry Belafonte klatscht von oben Beifall ;-)

Nicht gerade zimperlich ..

.. sind angeblich die Polizisten in den USA beim Umgang mit angeblichen oder auch tatsächlichen Straftätern . Das hat sicherlich auch gute Gründe. Es wäre sehr interessant zu erfahren, wie es sich mit den wirklichen Zahlen verhält - also wieviele Polizisten werden bei Festnahmen tödlich verletzt pro Jahr - und wieviele "Zivilisten" kommen bei solchen Aktionen ums Leben. Statistiken sind ganz sicher vorhanden. Faktenfinder könnte eben solche Angaben auch für die Bundesrepublik ermitteln und uns mitteilen. Kritische Bürger sind nach den vorliegenden Daten sicherlich sehr froh in Deutschland leben zu können, denn solche Vorkommnisse sind hier sehr selten

Proteste gegen US-Polizeigewalt:Die Wut wächst.....

Und das ist ja kein Wunder,kehrt sie doch immer wieder.Trump bezeichnet den Bürgermeister als Linksradikalen und will die Nationalgarde schicken.
Das in den Gefängnissen 37 Prozent der Häftlinge schwarz sind bei 12 Prozent Bevölkerungsanteil,daß ist für ihn in Ordnung.

Aber wie äußert sich der Herausforderer Joe Biden zu der Situation ?

Doppelzüngig

Eine besondere Rolle kommt den Medien in den USA zukommt.

Sie verurteilen den Gewaltakt, wie auch viele weitere in der letzten Zeit per se als rassistisch motiviert, dabei haben die USA kein größeres Rassismusproblem als andere Länder auf der Welt.

Das Problem ist die allgemeine Gewaltverherrlichung in den USA...Hollywood macht es vor. Probleme werden mit dem Holzhammer gelöst, erst schießen dann reden! Halbautomatische Waffen haben in Filmen keine 20-30 Schuß Munition im Clip, sondern über 200.

Für mich ist es Fake, wenn Medien in den USA sich über den Fall echauffieren und im Anschluss an die Nachrichtensendung "Stirb Langsam" oder "Rambo" gesendet wird.

Irgendwie kommen mir die USA so vor als folge eine Massenhysterie der anderen und bei allen Problemen im Leben hilft die Schußwaffe und der Einsatz von Gewalt. Zum Glück haben die meisten Menschen dort noch genug Hirnschmalz um nicht abzudrehen, aber die Erosion hält beständig an.

Fassungslos am Morgen

"Irgendeine Schwierigkeit und wir werden die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen."
Der amerikanische Präsident im Jahre 2020

Nebenbei bemerkt, diese Person wird sich nicht einfach abwählen lassen.

In den.....

USA muß der Frust und der aufgestaute Zorn eines bestimmten Teils der afro-amerikanischen Bevölkerung unglaublich gro0 sein, denn fast regelmäßig arten berechtigte Proteste und Demonstrationen in Brandstiftung und Plünderung aus. Wie in Minneapolis geht es nicht mehr um einen unentschuldbaren Vorfall, sondern um viel mehr. Es sieht so aus, als ob sich weisse und afro-amerikanische Gesellschaftsteile hinsichtlich ihrer inneren Einstellung gegenseitig hochschaukeln und sich bei den pauschalen Vorurteilen gegenseitig überbieten.So begründet manche Forderungen sein mögen, es würde mich wundern, wenn jeder Afro-Amerikaner den Vorstellungen entspricht, die manche Foristen haben. Grotesk wird es dann, wenn der Betreiber eines angezündeten Ladens oder eines geplünderten super-markets selbst ein Afro-Amerikaner ist.

Protest ja, Randale nein

Durch Gewalt und Randale werden gerade die in Mitleidenschaft gezogen, die man schuetzen will.

Gewalt mit Gewalt bekaempfen ist langfristig nicht moeglich. Weg mit den Waffen in den USA und hin zu rechten fuer Beschuldigte. Nehmt beiden Seiten die Angst!!!

The American Way of Life

Bedrohungen und Probleme mit Gewalt zu lösen, gehört zur amerikanischen Kultur. Das "Recht des Stärkeren" wird nirgendwo sonst in der westlichen Welt so sichtbar und erfolgreich praktiziert wie in den USA. Das gilt für die Ökonomie, für die Gesellschaft und für die Kriegsindustrie.

Die Glorifizierung der Western-Helden, der Waffen-Kult in der Bevölkerung, die Finanzierung des mit weitem Abstand größten Militärapparats sind dafür bezeichnend.

Dass in einer solchen Kultur Vorfälle wie der in Minneapolis häufiger vorkommen als anderswo - man vergleiche die Zahlen der Gefängnis-Insassen mit denen bei uns -, wundert mich nicht.

Es braucht eine Kultur-Änderung. Doch haben diejenigen, die sich stark und überlegen fühlen, daran ein Interesse? Und kann man den Republikanern zutrauen, dass sie auf eine Befriedung der verschiedenen Gesellschaftsschichten hinarbeiten? Dafür habe ich noch keinen Hinweis gefunden.

Gewalttätige Randale und Plünderungen

sind tatsächlich nicht als Protest gegen Diskriminierung von Afro-Amerikanern anzusehen. Sie bedienen sich der Vorgänge um den Todesfall, um einen Vorwand zum Stehlen und Unruhestiften zu haben. Diesen Leuten geht es nicht um Rassismus und den Kampf dagegen. Insofern hat Trump durchaus Recht.

@Quakbüdel, 11:05

Es wäre sehr interessant zu erfahren, wie es sich mit den wirklichen Zahlen verhält - also wieviele Polizisten werden bei Festnahmen tödlich verletzt pro Jahr

Das Video ist schon lange online. Die Beschreibung der "Festnahme" eindeutig und unwidersprochen. Vier Mann überwältigen einen einzelnen, und einer von ihnen kniet so lange auf dessen Kehle, bis er erstickt. Und Sie möchten daraus eine Notwehrsituation konstruieren?

Und selbst im erweiterten Sinne: hat der Polizist auch nur den geringsten Anlass gehabt, zu befürchten, es könnte für ihn tödlich ausgehen, wenn er das Opfer überleben lässt? Und die anderen drei haben ebenfalls vor Angst vor dem am Boden liegenden geschlottert und waren erleichtert, dass ihr Kollege die Lebensgefahr für sie grade noch abwenden konnte?

Twitter setzt Warnhinweis bei Trump Tweet

Trump Tweet war laut Twitter gewaltverherlichend bei seinem Posting zu den Ausschreitungen in Minneapolis.

Als ich das Video von der Festnahme das erste Mal sah, war mein Gedanke: "Wie kann man einen offenbar so unerfahrenen und schlecht ausgebildeten Polizisten auf die Straße schicken?", denn dass man sich zur Fixierung am Boden nicht mitten auf den Oberkörper oder gar den Hals einer Person kniet, wird eigentlich explizit gelehrt.

Aber dann las ich, dass der Beamte schon seit über 15 Jahren im Dienst ist und das macht es wahrscheinlicher, dass es ihm schlicht und einfach egal war. Der Frust über die Polizeigewalt ist daher nachvollziehbar.

Gewalt ist aber auch immer Ausdruck von Hilflosigkeit, eine Situation anders zu lösen. Hier rächt sich, dass in sozialen Brennpunkten kaum Sozialarbeiter oder Hilfsangebote vorhanden sind, um Kleinkriminelle aufzufangen oder Aussteigerprogramme aus Gangs zu finanzieren. Die Polizei steht allein, kann nur sanktionieren und keine Perspektiven vermitteln und ist deshalb verhasst. Dieser tägliche Hass macht natürlich auch was mit den Polizisten.

Die Täter sind auf freien Fuß

Liebe Tagesschau-Redaktion,
ein Hinweis, dass sich die Mörder auf freiem Fuß befinden und ein Großteil der lokalen Polizei zu derem Schutz abgestellt ist, lässt die Proteste/Plünderungen in einem anderen Licht erscheinen.

11:10, Bernd Kevesligeti

>>Aber wie äußert sich der Herausforderer Joe Biden zu der Situation ?<<

Geben Sie "Joe Biden Minneapolis" ein. Dann erfahren Sie es.

Am 29. Mai 2020 um 11:16 von Wolfgang E S

>>Bedrohungen und Probleme mit Gewalt zu lösen, gehört zur amerikanischen Kultur. Das "Recht des Stärkeren" wird nirgendwo sonst in der westlichen Welt so sichtbar und erfolgreich praktiziert wie in den USA. Das gilt für die Ökonomie, für die Gesellschaft und für die Kriegsindustrie.<<

Nur mal eine Frage: Haben Sie mal längere Zeit in den USA gelebt ? Damit meine ich jetzt keinen Urlaub o.ä.

@11:05 von Quakbüdel

"Nicht gerade zimperlich sind angeblich die Polizisten in den USA beim Umgang mit angeblichen oder auch tatsächlichen Straftätern. Das hat sicherlich auch gute Gründe" - hat es sicher. In dem Fall wäre der Mann aber auch dann nicht weggelaufen, wenn der Polizist ihm das Knie "nur" auf den Rücken gedrückt hätte.
Wobei ich die Polizisten hierzulande bedauere, die sich gegen üble Randalierer nicht angemessen wehren dürfen.

Bürgermeister Jacob Frey warf [Trump] "einen völligen Mangel an Führung" vor. Entweder, der "radikale Linke" reiße sich zusammen "oder ich schicke die Nationalgarde, um den Job erledigt zu bekommen". Die Demonstranten bezeichnete er als Rowdys, die das Andenken an George Floyd, den bei der Festnahme umgekommenen Schwarzen, entehrten. Das werde er nicht zulassen

Sich darüber aufzuregen, oder auch nur näher mit Trumps Provokationen zu "befassen", ist reine Zeit- und Energieverschwendung. Das Einzige, was jetzt wirklich hilft, ist "kühlen Kopf" zu bewahren und sich schnellstens zusammenzuschließen, um nach einer geeigneten (heißt: funktionierenden) Strategie zu suchen (und diese sodann umzusetzen), um Trump und seine Gesinnungsgenossen in der globalen Politik samt ihrer "Nationalgarden" schnellstens loswerden zu können.

No Comments

"Wenn das Plündern beginnt, beginnt das Schießen." twittert Herr Trump und bekommt diesen Warnhinweis von Twitter als Zusatz zu seinem Tweet."Dieser Tweet verstößt gegen die Twitterregeln zur Gewaltverherrlichung" . Ein Kommentar erübrigt sich....

11:23 , derdickewisser

>>Gewalttätige Randale und Plünderungen
sind tatsächlich nicht als Protest gegen Diskriminierung von Afro-Amerikanern anzusehen. Sie bedienen sich der Vorgänge um den Todesfall, um einen Vorwand zum Stehlen und Unruhestiften zu haben. Diesen Leuten geht es nicht um Rassismus und den Kampf dagegen. Insofern hat Trump durchaus Recht.<<

Gewalttätige Randale und Plünderungen waren in den USA immer die Begleitmusik bei solchen Protesten.

Sie erinnern sich an die so genannten "Race Riots" in den 60ern? Das waren nicht mal die ersten.

Vielleicht ist ja dieser Wikipediaartikel für Sie interessant?

"https://de.wikipedia.org/wiki/Rassenunruhen_in_den_Vereinigten_Staaten"

Ich halte die USA für ein Land, das sich seit langer Zeit im latenten Bürgerkriegszustand befindet.

Polizisten haben für Ruhe und

Polizisten haben für Ruhe und Ordnung zu sorgen!
Sie haben einzuschreiten, wenn Gesetze übertreten werden, aber sie haben kein Recht, Gesetze zu brechen.

Und wenn, dann müssen sie zur Verantortung gezogen werden.

In diesem Fall muss der Polizist, der rd. 8-9 Min. mit seinem Knie am Hals von G. Floyd drückte, wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt werden!

Alles andere wäre eine Katastrophe!

Demonstrationen sind in Ordnung, aber Plünderungen und gewalttätige Auschreitungen sind Gesetzesüberschreitungen und nicht zu dulden und gehören sanktioniert.

Ob Schusswaffengebrauch die Lösung ist, bezweifle ich.

re von fathaland slim 11:43

Also,er äußert sich in diesem Fall gegen die Polizeigewalt,"sein Leben zählte".

Allerdings sagt er nichts zu der Zusammensetzung der Häftlinge in den Gefängnissen(37 % Schwarze).

Teufelskreis

Warum die Demonstranten im Zuge ihrer berechtigten Proteste "einen Supermarkt plünderten und ein Geschäft für Autoersatzteile in Flammen aufging" wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

In unschöner Regelmäßigkeit führen die Proteste gegen die abstoßende Polizeigewalt gegenüber Schwarzen in den USA dazu, dass andere Schwarze im Schutze dieser Demonstrationen plündern und anderweitig kriminell werden.

Um diesen, mit Verlaub, infantilen und dummen Teufelskreis zu durchbrechen, muss irgendwann einmal die klügere Seite ein Einsehen haben.

So, wie die Fronten derzeit verhärtet sind, sehe ich leider wenig Aussicht auf Besserung.

Weder bei der überproportional hohen Kriminalitätsrate der schwarzen Bevölkerung (deren Ursachen an anderer Stelle diskutiert werden müssen), noch bei der überbordenden Gewalttätigkeit vieler amerikanischen Polizisten (deren Ursachen ebenfalls an anderer Stelle diskutiert werden müssen).

Dieser Vorfall ist doch lediglich ein Auslöser für die wahre soziale Problematik.

Die Tragödie in einer Schaukel ...

Viele Afroamerikaner in den USA erleben den täglichen Rassismus in mannigfachen Lebensbereichen. Insbesondere mit Blick auf die Justiz und ihre Vollzugsorgane ist das Spannungsverhältnis groß

In ihrer Wahrnehmung

• werden sie von der Polizei überdurchschnittlich oft angehalten und durchsucht
• bei Verhaftungen hart behandelt
• schneller mit der Schusswaffe bedroht oder gar getötet
• von der Justiz öfter abgeurteilt und strenger bestraft als Weiße

An dieser Situation ändert sich seit Jahren nichts, was eine Empfindung von Hilflosigkeit fördert. Daher werden Proteste in so spektakulären Fällen wie in Minneapolis schnell heftig und eskalieren zu Gewaltausbrüchen.

Die Tragödie ist: anfänglich können die friedlich Protestierenden auf eine breite gesellschaftliche Akzeptanz auch bei ihren weißen Mitbürgern setzen.

Die Gewalttäter und Plünderer bewirken dann das Gegenteil und der Auslöser gerät in den Hintergrund.

@Lutz Jüncke, 13:26

Warum die Demonstranten im Zuge ihrer berechtigten Proteste "einen Supermarkt plünderten und ein Geschäft für Autoersatzteile in Flammen aufging" wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

Nein, das ist nicht ihr Geheimnis, das ist gar keines.
Für mich waren es nicht "die Demonstranten", die da plünderten und brandschatzten. Das war eine Gruppe (oder gar mehrere) von opportunistischen Kleinkriminellen, die die Gelegenheit beim Schopfe packten, um ihren eigenen Interessen im Schutze der Proteste nachzugehen. Denen ist der Widerstand gegen Diskriminierung genau so egal wie den tatsächlich Protestierenden der nächste Supermarkt.

Und alles was Trump dazu...

zu sagen hat ist: Den "Pöbel" niederschiessen!
Also wieder mal Gewalt empfehlen
(Charlottsville).
Die USA geraten unter Trump immer mehr
in eine Anarchie - jeder macht was er will
nach dem Muster des "genialen Genies"
Trump, der sich mittlerweile wie ein König von Gottes Gnaden sieht.

Trump staltet die Gesellschaft

Präsident Trump verurteilt zu Recht die gewalttätigen Ausschreitungen. Ein kluger Präsident hätte jedoch zugleich auch ein Wort der Trauer und des Entsetzens über das brutale Vorgehen der Polizeibeamten gefunden und damit zur Deeskalation beigetragen. Wieder einmal zeigt sich: Trump ist nicht bereit und in der Lage, sein Land zusammenzuführen. Vielmehr spaltet er die Gesellschaft. Die Verrohung seiner Sprache sowie der exzessive Waffenbesitz, für den er sich stark gemacht hat (auch bei Demonstrationen) sind ein gefährlicher Cocktail.

Macht natürlich Sinn bei

Macht natürlich Sinn bei Protesten gegen Polizeigewalt das Viertel zu zerlegen, anzuzünden und zu plündern....Da haben wohl viele wieder nur ein Vorwand für Randale gesucht.
Generell hat die USA ein Problem mit Polizeigewalt, wer sich mal die Statistiken anschaut wird feststellen das sich das nicht nur auf schwarze Menschen bezieht - gemessen an der Bevölkerungsanzahl sind sie aber ganz vorne dabei, bevor mit hier jemand wieder was in den Mund legen will.

Meine....

Meinung ist die das Verhalten der Polizisten ist inakzeptabel und müssen vor Gericht gestellt werden.
Die Demonstranten stellen sich doch mit auf einer Stufe mit diesen Polizisten. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Das heiße ich nicht gut. Demonstration soll immer gewaltfrei sein. In den Vereinigten Staaten von Amerika herrscht nach meiner Meinung noch immer noch ein Rassismus.

Übersetzung irreführend

Ein "Rowdy" ist ein Halbstarker, der dir die Mülltonne über die Straße kickt.
Nummer 45* benutzt das Wort "thug", das mit "Schläger" oder "Gangster" übersetzt werden sollte. Sein Tweet-Kommentar reiht sich ein in seine übliche aufhetzerische, rassistische Polemik, dies kommt in der Übersetzung nicht rüber liebe TS. In Zukunft sorgfältiger übersetzen bitte.

@morgentau

"In diesem Fall muss der Polizist (...) wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt werden! Alles andere wäre eine Katastrophe!"

Dann stellen Sie Ihre Uhr schon mal auf Katastrophenzeit um.

Ich erwarte eher Wiederaufnahme in den Dienst und baldige Beförderung.

@Bernd Kevesligeti - 13:19

"Allerdings sagt er [Joe Biden] nichts zu der Zusammensetzung der Häftlinge in den Gefängnissen(37 % Schwarze)."

Wenn schwarze Amerikaner von den Cops vorher auf der Straße erledigt werden, kommen auch weniger in die Gefängnisse.

Woher haben Sie diese Zahlen?
Beziehen sich Ihre 37% auf Minneapolis, Minnesota oder USA gesamt?

Rassismus ist in den USA ...

... seit den Gründertagen fest in der Lebenseinstellung zu vieler Weißer fest verankert. Ins besondere die Afroamerikaner - also der Bevölkerungsanteil, der nicht freiiwilig nach Amerika kam, sondern als Sklaven dorthin verschleppt wurden, sind in den Augen vieler US-Bürger immer noch ein "minderwertige Rasse". Und diese Einstellung wurde nie wirklich beseitigt, erlebt jetzt unter Trump aber eine neue Blüte.
Obwohl ich Gewalt als Mittel der (politischen) Auseinandersetzung grundsätzlich ablehne, kann ich die jetzigen Gewaltausbrüche verstehen. Lange genug haben die Coloured People versucht, ihre (Menschen-)Rechte auf friedlichem Weg durchzusetzen. Erfolglos. Und irgendwann kocht der Topf dann über.

Frage

was führte zur Verhaftung des Verdächtigen und wie verhielt er sich bei seiner Festnahme.
Mir ist bekannt, das ich mich mit der US Polizei lieber nich anlegen sollte.

Macht missbraucht

Der Staat hat seine Macht in unentschuldigbarer Weise missbraucht. Dass die Bürger Schaum vor dem Mund haben, kann ich verstehen. Nichts ist schlimmer als vom Staat schlecht behandelt zu werden.
Aber daraufhin jetzt zu randalieren und Feuer zu legen macht es nur noch schlimmer.

Eine leider folgerichtige Entwicklung der Gewalt

Wenn man schon einmal auf einem US-Highway zu schnell gefahren ist, wie ich, dann verspürt man, dass die dortigen Polizeibeamten ein anderes Verhalten an den Tag legen, als in Deutschland. Mag sein, dass Gewaltexzesse, der verbreitete Waffenbesitz und ein allgemeines Klima der Verrohung dafür ursächlich sind. Auch ist die Polizeiarbeit ein harter und gefährlicher Job, gerade in den Staaten. Aber es ist doch erschreckend, wie groß der Spalt zwischen Ordnungshütern und der, insbesondere schwarzen Bevölkerung ist. In Deutschland werden auch Exzesse bei Demonstrationen - wie das Tragen von Galgen bei Pegida - von der Bevölkerung und den Medien zu Recht verurteilt. Die Menschen haben deshalb auch ein Gefühl für Anstand und gegenseitigen Respekt. In den USA wurde zu oft weggesehen. Die Gewalt der Sprache ist der Nährboden für die Gewalt der Straße.

14:05, skydiver-sr

>>Frage
was führte zur Verhaftung des Verdächtigen und wie verhielt er sich bei seiner Festnahme.<<

Die Frage ist irrelevant. Der Mann lag am Boden und der Polizist kniete acht bis neun Minuten auf ihm. Dies ist durch nichts zu rechtfertigen.

>>Mir ist bekannt, das ich mich mit der US Polizei lieber nich anlegen sollte.<<

Mir auch.

Ein richtiger Präsident würde de-eskalieren ...

... und die angespannte Situation mit Empathie, der Zusicherung einer fairen Untersuchung des Vorfalls und mit dem Vorschlag konkreter Maßnahmen zu lösen suchen. Einen Bevollmächtigten nach Minneapolis schicken, den Bürgermeister und Bürgervertreter an den Tisch holen, den Menschen zuhören und helfen.

Trump macht sich zum "Brandbeschleuniger" in dem er weiteren Schusswaffengebrauch androht.

Als Präsident, der sich als Einiger der Nation sieht, ist Trump ein Totalausfall.

Stattdessen ist er seit 4 Jahren in der kleinkarierten Rolle des spaltenden Dauerwahlkämpfers gefangen und denkt auch in diesem Fall nur in diesen Kategorien. Immer die Kernklientel im Blick, welche er mit der "strongman-Attitüde" zu beeindrucken gedenkt.

re von Wanderfalke 13:58

Laut Deutschlandfunk(also nicht russ. oder chinesisch):
60% der Häftlinge sind Schwarze oder Latinos,bei 30% Bevölkerungsanteil.
Einer von 35 Schwarzen sitzt in Haft,
Einer von 88 Latinos sitzt in Haft,
Einer von 214 Weißen sitzt in Haft.

Das ist doch "normal"

Mir ist ein ähnlicher Fall erinnerlich (auch diese Jagd-Sieg-Pose mit Knie am Hals), wo die Polizisten ungeschoren davon gekommen sind. Desgleichen der schwarze Autofahrer, der bei einer Führerscheinüberprüfung erschossen wurde, als er die Papiere aus der Jackeninnentasche herausholen wollte. Seine Frau musste dass vom Rücksitz aus mit ansehen. Soweit erinnerlich auch hier keine Konsequenzen.
.
Diesmal hat man anders reagiert, und das wird Zeit! Aber vielleicht fällt dem "greatest President ever" hier auch mal wieder was zu ein, hat er doch neulich erst einen des Mordes überführten Militär begnadigt.

skydiver-sr 14:05 | Der Mann war also selbst schuld

Wer das liest, soll sich vermutlich fragen, ob George Floyd sich nicht selbst erstickt hat als er 8 min lang gefesselt und wehrlos auf dem Boden lag mit einem Bein auf seinem Hals.

"Frage
was führte zur Verhaftung des Verdächtigen und wie verhielt er sich bei seiner Festnahme.
Mir ist bekannt, das ich mich mit der US Polizei lieber nich anlegen sollte."

Ist das der Sinn der Frage ?

13:48 Adeo60

"Wieder einmal zeigt sich: Trump ist nicht in der Lage sein Land zusammenzuführen......."

so ist es er ist nicht der Typ der es kann und vermutlich auch nicht will.

Aber seit ich die US Politik verfolge also ungefähr seit J. F. Kennedy war keiner der Präsidenten in der Lage das Land zusammenzuführen. Ergo die Probleme die es heute gibt waren schon die Probleme von gestern und von vorgestern und so wie es aussieht werden es auch noch die Probleme von morgen sein.

@Azichan - Medien in den USA Schuld

Wegen dem TV Program und der Nachrichten

An Trumps Aussage
Zitat: "Könnte jemanden erschießen und würde keinen Wähler verlieren"

sind bestimmt auch wieder die Medien Schuld

Senden Sie dieses nicht , oder Setzen so wie Twitter einen Balken drüber,
sind Sie selbstverständlich
aufgrund der Meinungsfreiheit wieder Schuld.

Die Medien haben reagiert, bringen ständig Faktenchecks und Trump´s
Corona Briefings werden nicht mehr "Live" gezeigt.

Im übrigen gemäß ihrer Argumentation
müssten dann auch in Deutschland alle Nachrichten eingestellt werden.

Abolition fAct

Daß der Rassismus in den USA zeitgleich in etwa mit dem Faschismus in Europa einen der schlimmsten Höhepunkte in den 30ern hatte, bevor in den 50ern die Bürgerrechtsbewegung auch international sichtbar wurde, ist kaum bekannt, weil während der Mobilmachung im WK 2 Afroamerikaner plötzlich gefragt waren. Daß es überhaupt zu dieser Entwicklung kommen konnte, macht die nahezu hundertjährige Abwehr vor allem der Südstaaten gegen einen Abolition Act sinnfällig, der im alten Mutterland der einstigen Kolonie schon anfang der 1770er angestoßen wurde und 1803 oder so zur endgültigen Abschaffung der Sklaverei in England führte. Nordamerika war der "nachwachsende Rohstoff" so wichtig, daß man sich, Glory Glory Halleluja, gewaltsam von der Krone löste und 1777 endlich, von Gewissen und Zöllen befreit, zum freiesten Ausbeuter der Welt ausrufen lassen konnte. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Eine Enttrumpifizierung hat kaum Erfolgschancen, da der Faschismus der 30er noch latent da ist.

@ Bernd

„Allerdings sagt er nichts zu der Zusammensetzung der Häftlinge in den Gefängnissen(37 % Schwarze)“
Was soll das auch schon aussagen? Die blanke Zahl sagt erstmal nichts. In Deutschland zum Beispiel sitzen aktuell knapp 45% Ausländer in deutschen Gefängnissen, obwohl sie nur knapp 12% der Bevölkerung ausmachen. Auch das hat seine Gründe. Auch hier sagte die blanke Zahl erstmal wenig aus

11:10 Pero

>>"Irgendeine Schwierigkeit und wir werden die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen."
Der amerikanische Präsident im Jahre 2020

Nebenbei bemerkt, diese Person wird sich nicht einfach abwählen lassen.<<

Das ist auch meine leise Vermutung.
Falls die Stimmen nicht mehr reichen sollten, war das sicher "Sabotage".
Nachtigall, ich hör dir trapsen...;-)

@jukep, 14:33 Uhr

Sie haben völlig recht. Die Spaltung der US-Gesellschaft hat eine lange, viel zu lange Tradition. Allerdings hat Trump es geschafft, diese Tendenzen zu potenzieren. Es ist ja nicht nur die Spaltung als solche, welche die USA belastet. Es ist der Verlust an Werten, die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge. Wenn Bürger dazu aufgerufen werden, mit Schusswaffen auf Demonstrationen zu gehen, dann sagt dies viel über den Zustand eines Landes aus. Sollte Trump die Wahlen zur US-Präsidentschaft verlieren, bin ich gespannt, wie er reagieren wird...!

In der Sache fordere ich beide Seiten zur Zurueckhaltung auf!

Also in der Sache kann ich nicht anders als beide Seiten zur Zurueckhaltung aufzufordern. Von daher sage ich mal an die Demonstranten: geht nach Hause und lasst die Ermittler ihre Arbeit machen. Aber genauso geht von mir an die Polizei und an Trump genauso die Aufforderung zur Zurueckhaltung. Denn der Polizeifehler ist per Video dokumentiert!

https://tinyurl.com/yb847k68
n-tv: Video zeigt brutalen Polizeieinsatz gegen Schwarzen 27.05.2020 12:18 Uhr – 01:40 min

Sowas löst man anders und NICHT indem sich auf den Hals - und damit auf die Luftröhe und auf die Halsschlagader - gekniet wird! Wie man sowas richtig löst:

zuerst den Typen entweder bäuchlings oder auf den Ruecken auf den Boden legen.

Dann kniet sich Beamte 1 auf die Beine, Beamte 2 auf den Ruecken und Beamte 3 auf die Arme (Arme zur Seite machen) und Beamte Nummer vier macht die Handschellen fest. Wo ist da das Problem??

Die Beamten haben einen tödlichen Fehler gemacht und sollten diesen einsehen können.

@rossundreiter - erwarte Dienstwiederaufnahme & Beförderung

Wenn jemanden mit den Händen in der Hosentasche einer sich nicht wehrenden
Menschen mit den Knie den Kehlkopf zudrückt,
so ist dieses für Sie ein Grund für eine Beförderung !

Ohne Worte !!! Bei Twitter wäre jetzt schon ein Balken über dem Tweet

Re FaktenFritz !

Sollte dies so sein, dann ist dies natürlich ein Unding. Diese vier Polizisten müssten in Untersuchungshaft genommen werden, wegen Totschlag durch überharte Gewaltanwendung und unterlassener Hilfeleistung. Dass keiner der drei anderen Polizisten den Kollegen auf sein rechtswidriges Verhalten aufmerksam macht, spricht auch Bände !
Trotzdem sollten Proteste gegen die Polizei- Gewalt nicht so übel ausarten. Damit schaden sich diese Personen selbst und dem eigentlichen Protest.
Eigentlich sollte der Präsident in solche einer Situation beruhigend und friedlich einwirken, aber Trump ist eben Trump, der ja schon immer die Gewalt und die Herrschaft der Weißen verherrlicht hat.
Leider gibt das System keine wirkliche Hilfe in Amerika für die Bewältigung von Rassen- Problemen oder der Gewalt- Prävention. Schade da wird so viel vertan, Hauptsache der Dollar rollt !!!

Mit dem hier wird nur Öl ins loderne Feuer gegossen!

Aus dem Grund ist dass hier von Trump völlig falsch und Öl ins lodernde Feuer gießen:

https://www.tagesschau.de/ausland/minneapolis-notstand-103.html

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu den Unruhen. "Habe gerade mit Gouverneur Tim Waltz gesprochen und ihm gesagt, dass das Militär ganz auf seiner Seite steht", twitterte Trump gestern Abend. "Irgendeine Schwierigkeit und wir werden die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen."

Damit macht man nichts ungeschehen und nichts besser!!

Außerdem nenne ich sowas Anstiftung zur Gewalt:

https://www.tagesschau.de/ausland/minneapolis-notstand-103.html

Bürgermeister Jacob Frey warf er "einen völligen Mangel an Führung" vor. Entweder, der "radikale Linke" reiße sich zusammen "oder ich schicke die Nationalgarde, um den Job erledigt zu bekommen".

Das erinnert sehr an dieses Regime in Peking! Trump ist nicht viel besser!!

Also, ich sehe ganz genau,

Also, ich sehe ganz genau, was ich auf dem Video mit dem Polizisten in der Hosentasche sehe. Die Plünderungen und den Aufruhr in Minneapolis sehe ich ebenfalls. Hier sind Emotionen im Spiel, der Polizist hat eine erlernte Technik angewandt.

frosthorn

Sie haben das Thema verfehlt.

14:50 von Demokratieschue...

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu den Unruhen. "Habe gerade mit Gouverneur Tim Waltz gesprochen und ihm gesagt, dass das Militär ganz auf seiner Seite steht", twitterte Trump gestern Abend. "Irgendeine Schwierigkeit und wir werden die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen."

Damit macht man nichts ungeschehen und nichts besser!!

Außerdem nenne ich sowas Anstiftung zur Gewalt:
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Ach und wie nennen sie den Mob, der Brände legt und die Geschäfte von rechtschaffenden Bürgern plündert? Fällt die Gewalt vom Himmel, oder werden die auch von jemandem angestiftet-was wäre ihre Option-die Stadt den Plünderern und Brandstiftern überlassen?

@ Bernd Kevesligeti

Laut Deutschlandfunk(also nicht russ. oder chinesisch):
60% der Häftlinge sind Schwarze oder Latinos,bei 30% Bevölkerungsanteil.

Das gibt es fast in jedem Land, dass Minderheiten in den Gefängnissen überrepräsentiert sind.

Eine Frage an die so

Eine Frage an die so ehrenhaften Kommentatoren, die Gewalt aller Art und immer verurteilen:

Was haben friedliche Proteste, die niemanden stören, denn jemals erreicht? Was sollen Ihrer Meinung nach die Leute tun, wenn sie täglich Gewalt erfahren, sich aber nicht wehren dürfen?

Sie stecken ja anscheinend alle mitten drin und haben so viel Ahnung.

@ Hanno Kuhrt (15:37): klar ist sowas Brandstiftung

@ Hanno Kuhrt

Außerdem ist doch wohl jedem klar, dass sowas hier genauso nicht geht:

https://www.tagesschau.de/ausland/minneapolis-notstand-103.html

Auf Videos war zu sehen, wie Demonstranten ein Polizeirevier betraten und Feuer legten.

Sowas ist verbotene Brandstiftung und wäre bei uns der StGB § 306 (Brandstiftung). Darauf stehen bei uns bis zu 10 Jahre Haft.

Aber wie schon geschrieben:

was wuerde es denn besser machen auf diese Menschen zu schießen?? Das gäbe ein Blutbad!! Das kann doch nicht die Antwort sein.

re hanno kuhrt

"Ach und wie nennen sie den Mob, der Brände legt und die Geschäfte von rechtschaffenden Bürgern plündert? Fällt die Gewalt vom Himmel, oder werden die auch von jemandem angestiftet"

Beantworten Sie die Frage doch selbst - welcher Politiker hat zu Plünderungen und Brandstiftung aufgerufen?

@fataland 11.50

"Ich halte die USA für ein Land, das sich seit langer Zeit im latenten Bürgerkriegszustand befindet."
Damit haben Sie vermutlich leider Recht.

@Wumao Wang Ping Yuan 16.05

Eine Gegenfrage: inwiefern hilft das Plündern von Geschäften gegen Rassismus?

@MromTrom

Nein...der Sinn der Frage ist, was der Verdächtige angestellt hat, das er so hart fixiert hat werden müssen.
Das habe ich noch nirgends gelesen-gehört aber zum vollständigen Bild dazu.
Ich habe auch schon mit US Polizisten zu tun gehabt, und kann (in meinem Fall) sagen, das ich keinen Grund zur Klage hatte.
Und nein...ich begrüße den Tod des Verdächtigen nicht

13:12 morgentau19

>>Polizisten haben für Ruhe und Ordnung zu sorgen!
Sie haben einzuschreiten, wenn Gesetze übertreten werden, aber sie haben kein Recht, Gesetze zu brechen.[...]
Demonstrationen sind in Ordnung, aber Plünderungen und gewalttätige Auschreitungen sind Gesetzesüberschreitungen und nicht zu dulden[...]
Ob Schusswaffengebrauch die Lösung ist, bezweifle ich.<<

Ich teile Ihre Meinung, ob gleich im jenen Fall, aufgrund es erneut zur Eskalation kam, meines Wissens kein Schusswaffengebrauch vorlag. Aber es gibt dennoch in den USA viel zu viele.

Das ist keine berechtigte

Das ist keine berechtigte Frage. Zeugt nur von absolutem Unverständnis der Situation. Sie diskreditieren und lenken ab, das ist alles.

Wortwahl?

"Auf Videos war zu sehen, wie Demonstranten ein Polizeirevier betraten und Feuer legten."

Die TS sollte mal ihr Vokabular überprüfen. Leute die ein Polizeirevier in Feuer legen sind Brandstifter, Angreifer oder Kriminelle, aber ganz sicher keine Demonstranten mehr.

von Günter Schollatur 15:42

Wenn das so ist,ja dann ist es ja in Ordnung ?

Aber was für Minderheiten sind in den Gefängnissen überrepräsentiert ? Sind das vielleicht Vorständler,Aufsichtsräte,Juppies ?

13:52 von johnl

“Da haben wohl viele wieder nur ein Vorwand für Randale gesucht.“

Wo steht denn dieses “viele“? Für Randale reicht schon kleine aggressive Gruppe. Ziemlich traurig finde ich das. Denn wie so oft, wird die große aber leise Gruppe in der kleinen krakelenden Gruppe nicht mehr gehört.

16:18, derdickewisser

>>@Wumao Wang Ping Yuan 16.05
Eine Gegenfrage: inwiefern hilft das Plündern von Geschäften gegen Rassismus?<<

Es hilft natürlich überhaupt nicht, ist aber immer schon ein Bestandteil von so genannten Rassenunruhen in den USA gewesen. Seit über hundert Jahren.

Um 11:50 habe ich einen Link zur Geschichte dieser Unruhen/Aufstände gepostet.

Man kann es sogar verallgemeinern: Volksaufstände sind immer und überall mit gesetzlosem Handeln verbunden. Warum das so ist, darüber sind ganz viele schlaue Bücher geschrieben worden.

13:55 von rossundreiter

In diesem Fall muss der Polizist (...) wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt werden! Alles andere wäre eine Katastrophe!"

>>Dann stellen Sie Ihre Uhr schon mal auf Katastrophenzeit um.

Ich erwarte eher Wiederaufnahme in den Dienst und baldige Beförderung.<<

Das sehe ich anders. Dieser Fall erregt weltweit Aufmerksamkeit- auch durch die Videodokumentation, bei der jeder klar die Tat des Polizisten sehen und hören konnte.

Einfach zur Tagesordnung übergehen, den Täter in den Dienst wiederaufnehmen und gar befördern, glaube ich nicht. So weit ich weiß, wurde er vom Dienst suspendiert.

Der Polizist wird m. E. zu 100% bestraft!

Straftatbestand?

Körperverletzung mit Todesfolge.

14:05 von skydiver-sr

So werden aus Opfer Täter gemacht. Offensichtlich verhielt sich der Verdächtige ruhig. Und - er war tatsächlich erst einmal NUR verdächtig, weil er “der Beschreibung des Täters nahe kam“.
Wenn Sie sich aber die Beschreibung des Polizisten ansehen, dann war der nicht verdächtig brutal zu sein. Das war allgemein BEKANNT. Es gab enorm viele Meldungen, die wohl niemand bei der Polizei wirklich interessierten.

16:49 von Bernd Kevesligeti

Aber was für Minderheiten sind in den Gefängnissen überrepräsentiert ?
.
definitiv Farbige, auch Hispanos
definitiv aber mal keine Asiaten
weshalb das nur mit "Rassismus" zu erklären
doch etwas schwierig ist

@skydiver-sr - 16:30

"Nein...der Sinn der Frage ist, was der Verdächtige angestellt hat, das er so hart fixiert hat werden müssen. Das habe ich noch nirgends gelesen-gehört aber zum vollständigen Bild dazu. [...]
Und nein...ich begrüße den Tod des Verdächtigen nicht"

Er wurde so hart fixiert, dass er dabei zu Tode kam - was interessiert da noch, was er angestellt hat?
Dies auf dem dafür vorgesehenen Rechtsweg zu klären haben die Cops mit ihrem Vorgehen ja zunichte gemacht.

"Ich habe auch schon mit US Polizisten zu tun gehabt, und kann (in meinem Fall) sagen, das ich keinen Grund zur Klage hatte."

Schön für Sie - und wie möchten Sie das in Bezug zu diesem Einsatz bringen?

16:30, skydiver-sr

>>@MromTrom
Nein...der Sinn der Frage ist, was der Verdächtige angestellt hat, das er so hart fixiert hat werden müssen.
Das habe ich noch nirgends gelesen-gehört aber zum vollständigen Bild dazu.<<

Meine Phantasie reicht nicht aus, mir vorzustellen, warum man sich acht Minuten lang auf den Hals von jemandem, der gefesselt am Boden liegt, knien müsste.

Ganz egal, was dieser Mensch vorher angestellt hat.

16:32 von Jacko08

>>Ich teile Ihre Meinung, ob gleich im jenen Fall, aufgrund es erneut zur Eskalation kam, meines Wissens kein Schusswaffengebrauch vorlag.<<

Oh, das war ein Missverständnis, mea Culpa!

Mit dem Schusswaffengebrauch meinte ich die Aussage von Herrn Trump......

Statt hier Weisheiten aus

Statt hier Weisheiten aus deutscher Perspektive zu schreien sollte man sich vielleicht mal anhören, was die Schwarzen denn zu sagen haben.

Dann versteht man auch warum das Polizeirevier brennt.

14:32 von DeHahn

“Aber vielleicht fällt dem "greatest President ever" hier auch mal wieder was zu ein, hat er doch neulich erst einen des Mordes überführten Militär begnadigt.“

Der Vorfall fiel mir ebenfalls sofort ein.
Ja, was fällt dem Potus dazu ein? Gezwitschere um die Situation noch ein wenig anzuheizen. Wie 2017 in Charlottesville.

Eine komplizierter Fall

@14:47 von Demokratieschue...

>> [... zuerst den Typen entweder bäuchlings oder auf den Ruecken auf den Boden legen

Dann kniet sich Beamte 1 auf die Beine, Beamte 2 auf den Ruecken und Beamte 3 auf die Arme (Arme zur Seite machen) und Beamte Nummer vier macht die Handschellen fest. Wo ist da das Problem??...] <<

... während Nr. 5 die extra langen Handschliessen aus dem Kofferraum holt, damit 4 die 3 erreicht.

Ich stimme Ihnen jedoch zu, daß die Festnahme besser gelöst hätte werden müssen.

13:48 von Adeo60

"Ein kluger Präsident hätte jedoch zugleich auch ein Wort der Trauer und des Entsetzens über das brutale Vorgehen der Polizeibeamten gefunden..." Hat er. Google es.

von Sisyphos3 17:05

Vielleicht können sich da Menschen keine guten Anwälte leisten ? Oder auch keine Kaution bezahlen b.zw. sich keine Kautionsfirma leisten.
Sicher ist das nicht nur Rassismus.Vielleicht auch.....

14:49 von Karl Klammer

“@rossundreiter - erwarte Dienstwiederaufnahme & Beförderung
Wenn jemanden mit den Händen in der Hosentasche einer sich nicht wehrenden
Menschen mit den Knie den Kehlkopf zudrückt,
so ist dieses für Sie ein Grund für eine Beförderung !

Ohne Worte !!! Bei Twitter wäre jetzt schon ein Balken über dem Tweet“

Ich vermute, Sie haben den User nicht richtig verstanden. Ich denke, er wollte damit ausdrücken, dass es so ablaufen wird wie bisher (fast) immer. Die letzten Beispiele waren der von Trump begnadigte “Elite“soldat oder der begnadigte “härteste Sheriff der USA“.

@Quakbüdel um 11:05

"und wieviele "Zivilisten" kommen bei solchen Aktionen ums Leben. Statistiken sind ganz sicher vorhanden"

Eine etwas ältere Mitteilung klärt Sie auf:
31.5.2015
Washington Post
Pro Tag gibt es durchschnittlich 2,4 Tötungen durch die Polizei (864 pro Jahr). Die Dunkel-ziffer liegt höher, weil die Polizeibehörden nicht zur Veröffentlichung verpflichtet sind.

17:05, Sisyphos3

>>16:49 von Bernd Kevesligeti
Aber was für Minderheiten sind in den Gefängnissen überrepräsentiert ?
.
definitiv Farbige, auch Hispanos
definitiv aber mal keine Asiaten
weshalb das nur mit "Rassismus" zu erklären
doch etwas schwierig ist<<

Man kann es aber rassistisch erklären, nämlich dergestalt, daß man behauptet, daß "Farbige" und "Hispanos" von Natur aus, also genetisch bedingt, kriminell veranlagt sind.

Man kann aber auch auf solch wohlfeile Erklärungen verzichten und sich etwas eingehender mit dem Thema beschäftigen.

17:11 von Bernd Kevesligeti

Sicher ist das nicht nur Rassismus
.#
ich weiß nicht viel von den USA
ausser wenn ich mal im Urlaub welche treffe
oder bei der einen oder anderen Gelegenheit hierzulande
und ob die repräsentativ sind bezweifle ich sehr
zumindest traf ich noch nie nen Trump Anhänger - was doch auch nicht sein kann
wer hat den denn gewählt

17:18 von fathaland slim

Man kann es aber rassistisch erklären, nämlich dergestalt, daß man behauptet, daß "Farbige" und "Hispanos" von Natur aus, also genetisch bedingt, kriminell veranlagt sind.
.
also das erscheint mir persönlich jetzt als der größte Quatsch
bestenfalls kann man mutmaßen die wachsen in einer Gesellschaft / Umgebung auf,
wo Gewalt eben dazu gehört als legitimes Mitte zur Problemlösung

@derdickewisser um 11:23

Man kann es auch anders sehen: Wer nichts mehr zu verlieren hat, weil er als Ghetto-Bewohner kaum eine Chance hat, an einem vernünftigen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, der hat keine Hemmungen auf Randale.
Für viele Afroamerikaner gibt es einen sozialen Aufstieg und ein Entkommen nur über das Militär. Wer das nicht mag, vegetiert im Ghetto weiter.

16:05 von Wumao Wang Ping Yuan

“Was haben friedliche Proteste, die niemanden stören, denn jemals erreicht?“

Ich lehne Gewalt ab. Grundsätzlich.
Abgesehen davon, dass es sich bei diesen Randalierern vermutlich nicht um die Demonstranten handelt erinnere ich mich an die “Demonstranten“ in Hongkong. Dort wurde die Uni angezündet und verschiedenes mehr. Damals hiess es “USA rufen Regierung und Demonstranten zum Dialog auf“
Und heute in den USA? Ein Präsident heizt an.

@definitiv aber mal keine Asiaten weshalb 17:05 Sisyphos3

"das nur mit "Rassismus" zu erklären
doch etwas schwierig ist"

Das ist überhaupt nicht schwierig.
Vorausgesetzt man beherrscht logisches Denken.
Seit wann sind Umkehrschlüsse logisch erlaubt?
Das nicht Vorhandensein einer Gruppe,
widerlegt doch nicht
die Diskriminierung einer Anderen.

Ich wundere mich hier über gar nichts mehr,
wenn solche hanebüchenen Konstruktionen
auch noch als diskussionswürdig erachtet werden.

16:46 von Giselbert

“Leute die ein Polizeirevier in Feuer legen sind Brandstifter, Angreifer oder Kriminelle, aber ganz sicher keine Demonstranten mehr.“

Ob die jemals der Gruppe der Demonstranten angehörten ist die Frage. Gerne segeln solche Kriminellen tatsächlich in deren Fahrwasser. So wird was legitim ist, diskreditiert. Das ist aber nicht nur in den USA so.

@mlz um 11:43

"Aber dann las ich, dass der Beamte schon seit über 15 Jahren im Dienst ist"

Das hat nichts zu sagen. Die Polizei in den USA hat nicht die qualifizierte und langjährige Ausbildung wie z.B. in Deutschland. In USA dauert die Ausbildung 3 Monate, in Deutschland 3 Jahre. US-Polizisten haben auch sehr schnell die Hand an der Waffe (weil sie auch immer alleine sind)
Ich habe zum Glück bei meinen Kontakten mit der Polizei in den USA nur freundliche Polizisten getroffen. Aber vielleicht nur deshalb, weil ich ein weißer Tourist war.

17:33, Margareta K.

>>16:46 von Giselbert
“Leute die ein Polizeirevier in Feuer legen sind Brandstifter, Angreifer oder Kriminelle, aber ganz sicher keine Demonstranten mehr.“

Ob die jemals der Gruppe der Demonstranten angehörten ist die Frage. Gerne segeln solche Kriminellen tatsächlich in deren Fahrwasser. So wird was legitim ist, diskreditiert. Das ist aber nicht nur in den USA so.<<

Natürlich nicht.

Das ist bei jeder größeren Demo so, egal wo. Ob in Hamburg oder Hongkong oder sonst wo.

Aus der 'Frankfurter Allgemeinen'

“Derek Chauvin [der Polizist] war in Minneapolis kein Unbekannter, wenn es um Brutalität im Dienst ging. Gegen den Polizisten, der dem Afroamerikaner George Floyd am Montag so lange die Luft abdrückte, bis er starb, gab es bereits ein Dutzend Beschwerden. Keine davon hatte strafrechtliche oder disziplinarische Konsequenzen.“

Ohne Worte.

Einseitige Perspektive

"In Deutschland zum Beispiel sitzen aktuell knapp 45% Ausländer in deutschen Gefängnissen, obwohl sie nur knapp 12% der Bevölkerung ausmachen." @berelsbub
.
Was sagt uns das? Dass Ausländer mehr Straftaten begehen, oder dass Ausländer eher in den Knast wandern als Einheimische? - Vergleiche dazu:
"In US Strafanstalten befanden sich 2008:
4.347 von 100.000 farbigen Männern und 260 von 100.000 farbigen Frauen
1.771 von 100.000 männlichen Latinos und 133 von 100.000 weiblichen Latinos
678 von 100.000 weißen Männern und 91 von 100.000 weißen Frauen" @Wikipedia
.
Als Schöffe bei Gericht musste ich mit ansehen, wie zwei junge Deutsche nach 14/16 Straftaten jammerten, ihre Zukunft würde ruiniert, wenn sie nun in den Knast müssten. Das sollte die 1. echte Haftstrafe werden!

@SchleswigHolsteiner um 11:44

Wolfang E S:
"Bedrohungen und Probleme mit Gewalt zu lösen, gehört zur amerikanischen Kultur."
SchleswigHolsteiner:
"Nur mal eine Frage: Haben Sie mal längere Zeit in den USA gelebt ?"

Muss man nicht unbedingt.
Die Geschichte hat die amerikanische Nation und die Yankee-Amerikaner geprägt. Seit der Landung der ersten Siedler besteht das Bestreben, Land zu erobern und Schwächere mit Waffengewalt zu vertreiben. Das betraf u.a. die indianischen Ureinwohner und die Mexikaner (Cal, NMex, Tex). Und danach auch die Afroamerikaner. Was man nicht mit Geld bekommen konnte, hat man sich mit Gewalt genommen.
Daraus resultiert u.a. auch die Waffenbesessenheit und das "Stand Ground" oder der Slogan "Amerika den Amerikanern" (aber nur den Yankee-Amerikanern).

@Wanderfalke um 13:58

Zahlen von der Stuttgarter Zeitung 1.11.2015:

"So sind etwa 40 Prozent der Häftlinge Afro-Amerikaner. Zusammen mit den Hispanics machen sie fast zwei Drittel der Gefängnisinsassen aus, obwohl Afro-Amerikaner und Latinos gemeinsam nur etwa ein Viertel der US-Bevölkerung stellen. Schwarze werden in den USA zehnmal häufiger als Weiße für dasselbe Delikt ins Gefängnis gesteckt."

Minnesota/Minneapolis Regierung

Governor von Minnesota: Demokrat
Buergermeister von Minneapolis: Demokrat
Polizeichef von Minneapolis: Schwarz, vom Buergermeister ernannt
Generalstaatsanwalt von Minnesota: Demokrat, schwarz

@all

Ich möchte einmal klarstellen, das ich hier nichts relativiere oder den Tod des Verdächtigen gut heiße.
Ich habe hier nur eine Frage gestellt, die auch ein Staatsanwalt bzw. ein Anwalt stellen wird.
Ich habe auch aus keinem Opfer ein Täter gemacht.
Soviel dazu.
Manche Leute reagieren etwas seltsam auf einige Fragen und antworten auch entsprechend.
Einfach mal über Disskussionskultur nachdenken.
Wenn der Polizist überreagiert hat-und danach sieht es mittlerweile aus-so gehört er bestraft

@ DeHahn

„Als Schöffe bei Gericht musste ich mit ansehen, wie zwei junge Deutsche nach 14/16 Straftaten jammerten, ihre Zukunft würde ruiniert, wenn sie nun in den Knast müssten. Das sollte die 1. echte Haftstrafe werden!“

Eine wirklich spannende Geschichte. Und was hat diese Geschichte mit der Zusammensetzung der Gefängnisinsassen zu tun?
Jeder, der im Gefängnis sitzt, tut dieses aufgrund eines Urteils, welches im Namen des Volkes verkündet wurde.
Das zum Beispiel Männer überrepräsentativ in Gefängnissen sitzen, hat nichts damit zu tun, dass Gerichte Männerfeindlich sind, sondern Männer massiv mehr schwere Straftaten begehen als Frauen. Und das wird auch für andere Gruppen gelten, die überrepräsentativ häufig im Gefängnis sitzen

@Sisyphos3 um 17:25

Ich glaube, sie haben fathaland falsch verstanden. Er ist nicht der Ansicht, dass "Farbige" und "Hispanos" genetisch bedingt kriminell veranlagt sind, sondern dass Rassisten (wie Ku Kux Klan) derart denken. Zumindest gehen die Rassisten davon aus, dass Farbige faul und nicht strebsam sind.

17:08 Wumao Wang Ping Yuan

>>Statt hier Weisheiten aus deutscher Perspektive zu schreien sollte man sich vielleicht mal anhören, was die Schwarzen denn zu sagen haben.

Dann versteht man auch warum das Polizeirevier brennt.<<

Nun, dann teilen Sie doch bitte Ihre Weisheit ganz sachlich mit, anstatt sich darüber aufzuregen, wie das hier einige aus der eigenen Perspektive sehen. Dafür ist dieser Thread doch da.
Ansonsten ganz einfach zum nächsten Thema wechseln.

@skydiver-sr um 16:30

"Nein...der Sinn der Frage ist, was der Verdächtige angestellt hat, das er so hart fixiert hat werden müssen. Das habe ich noch nirgends gelesen-gehört aber zum vollständigen Bild dazu."

Das spielt zwar keine Rolle, aber zu Ihrer Beruhigung wurde gestern entweder im ARD oder ZDF mitgeteilt (ab und zu auch mal fernsehen), dass der Festgesetze angeblich mit Falschgeld bezahlt hatte. Er war zuvor wegen Urkundenfälschung auffällig. Also kein sog. "Schwerkrimineller".

@fathaland slim um 17:40Uhr

Kann es sein, daß es kein Zufall ist, daß diese "Begleiterscheinungen" fast immer nur bei bestimmten Demonstrationen auftreten? Ich habe jedenfalls noch nie gehört, daß es Demonstrationen für einen ermordeten Polizisten gegeben hätte, egal ob schwarz oder weiss, egal ob im Dienst oder außerhalb.Sie können betimmt weiterhelfen, oder? Bevor mir wieder etwas unterstellt wird: der Polizist gehört verhaftet wegen Körperverletzung mit Todesfolge und angeklagt

verständlich

Ich kann es total verstehen, dass die Menschen aus Wut die Polizeistation abgebrannt haben. Das soll nicht bedeuten, dass ich es gut heisse, aber ich kann es nachvollziehen: Die Polizei hat einem grossen Teil der Leute, die sie beschützen soll, quasi den Krieg erklärt. Polizeigewalt gegen Afro-Amerikaner ist ja kein Einzelfall. Und die Verantwortlichen werden in den meisten Fällen von ihren Vorgesetzten geschützt. Dass es jetzt angesichts dieser Straffreiheit auf der einen und der Hilflosigkeit auf der anderen Seite solche heftigen Gegenreaktionen gibt, ist keine Überraschung. Es ist eher überraschend, dass so etwas noch nicht viel früher passiert ist. Und wenn dieser Krieg nicht bald beendet wird, wird sich diese Wut noch öfters entladen.

Bei uns

ist dafür die Antifa zuständig, noch.

Danke für die Nichtveröffentlichung. Bestärkt mich.

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