Kommentare

Zunächst einmal....

....sollte man sehen, dass die Wirtschaft wieder ans Laufen kommt. Grün werden kann sie dann immer noch. Das ist wie im richtigen Leben: Mit Hilfe der Schulmedizin wird man eben in der Regel schneller gesund als mit Naturheilkunde!

Es geht nicht um die Umwelt

Bald haben wir 8.000.000.000 Menschen auf diesem Planeten, aktuell sind es doppelt so viele, als in dem Jahr, in dem mein Vater geboren wurde. (Er ist noch nicht in Rente.)

Sie alle verbrauchen Energie. Auch die kleinen Leute in der dritten Welt (deren Lebensweise doch niemand wirklich übernehmen will, egal wie oft er den Verbrauch der unterschiedlichen Länder pro Kopf vergleicht).

Relevante Ressourcen werden deshalb teurer und umkämpfter werden, ob das nun Erdöl oder Kobalt oder sonst was ist.

Und da gibt es einige Länder, die gerne an die Ressourcen wollen und starke Konkurrenten sind.

Deshalb brauchen wir neue Technologien, wobei ich absolut keine Energiequelle automatisch ausschließen würde.

Ich denke...

Ich denke wir haben jetzt und die nächsten Jahre andere Probleme als überzogene Klimaschutzziele die auch schon vor der Corona-Krise viel zu sportlich waren (meiner Meinung nach). Die Politiker sind denke ich besser beraten sich mal den Problemen der Bevölkerung und darunter denen die am meisten unter der Corona-Krise leiden anzunehmen? Was haben wir von diesen Klimazielen der EU wenn uns Dank Corona vielleicht die ganze EU um die Ohren fliegt? "Ohr an Masse" täte den Politikern, besonders in Brüssel, in der jetzigen Zeit mal gut.

Die Südstaaten der EU sind

Die Südstaaten der EU sind nur mittels Finanzausgleich, künstlich am leben zu erhalten. Ohne Finanzamt, mit viel zu früher und dadurch zu hoher Rente, kaum Industrie, nur Landwirtschaft und Tourismus, so geht das halt nicht. Der angeblich reiche Norden wird das nicht dauerhaft durchhalten wollen. Wirtschaftlich macht es einfach keinen Sinn.
Spielt es da eine Rolle, ob irgendwas grün ist?
Die EU wird sich spalten. Das ist so sicher, wie das Amennin der Kirche.

Der gute Herr Timmermans ist

Der gute Herr Timmermans ist mit seinem Studium der französichen Literatur jetzt auch noch Wirtschafts- und Klimaexperte?
Wie wäre es den Laden erst einmal wieder zum Laufen zu bringen?
Was stellen sich denn Linke und Grüne so vor?
Wir stampfen den kompletten Laden erst mal ein, und dann entstehen überall grüne Betriebe wie Phoenix aus der Asche, damit wir die Welt retten?
Dann plant eure Milliarden schon mal für die ganzen Arbeitslosen ein.

Wie grün ist Europas Neustart wirklich

das wäre vielleicht mal ne interessante Frage
bei deren Antworten uns TS helfen könnte
permanent wird uns hier im Land weißgemacht,
die Atomkraft wäre out
wenn man aber in der EU schaut (weltweit ohnehin) werden aber neu AKW´s gebaut
die EU zahlt sogar Subventionen - für den Neubau !!
Es ginge hierzulande voran mit z.B. der Windkraft,
dabei werden aktuell mehr alte Anlagen verschrottet als neue Anlagen gebaut
wir erzeugen pro Einwohner 8 Tonnen /CO2
aber die Schweizer und Franzosen gerade mal 5 Tonnen
also wo stehen wir eigentlich ?
mit unseren Sprüchen und mit unseren Taten
und nebenbei die Chinesen sind bei 7 Tonnen zu Ende des Jahres
und was das Auseinanderbrechen der EU betrifft
das ist doch wie in einer Ehe
wenn man jemanden heiratet der gänzlich andere Vorstellungen vom Zusammenleben hat,
von seinen Interessen her, dann geht das nicht gut
da braucht man keine Schuldzuweisungen konstruieren, dann ist das einfach so

Das darf doch nicht wahr sein?

>>"Das größte Lob bekam EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen für ihr 750-Milliarden-Euro-Programm aus Italien, Spanien und aus Polen. Die drei Länder, die am meisten von den Fördermitteln profitieren werden. Aber die Botschafter aus Italien, Spanien und Polen lobten in Brüssel nicht nur, sie drückten gestern auch schon aufs Tempo: Das Geld müsse jetzt zügig fließen. Zügiger Mittelabfluss - das heißt in der Sprache der Diplomaten: Bitte nicht allzu viele Auflagen an die Fördergelder knüpfen."<<

Ja so stellen sich die drei Verprasserländer das natürlich vor (nicht zu viele Auflagen), dabei ist die v.d.L. Wahnsinnstaat gar nicht abgesegnet solange nicht ALLE EU- Partner zustimmen und da gibt es (Gottseidank) immer noch die "Vernünftigen Vier" und vielleicht werden daraus auch mehr? Erste Anzeichen dafür gibt es ja bereits.

Generationengerechtigkeit

Fakt ist: Wir müssen den Klimawandel aufhalten sonst wird es uns und unseren Kindern sehr schlecht ergehen. Daran ist auch nichts zu rütteln. Das ist nicht verhandelbar. Wir müssen jetzt um unseren Lebensstandard halten zu können Geld in Erneuerbare Energien und Sektorkopplung stecken. Wir können das Geld nicht zweimal ausgeben. Unter anderem ist das, dass Geld unserer Kinder. Also müssen wir dies auch für unsere Kinder ausgeben!

@Tada, 09.00h

Als ich eingeschult wurde, gab es ca. 2 Milliarden Menschen auf der Erde.
Dass sich die Zahl einmal vervierfachen würde, war unvorstellbar.
Natürlich will jeder in Wohlstand und Bequemlichkeit leben.
Das ist völlig legitim.
Die Frage ist, wie das erreicht werden kann.

Mit grünen Phantastereien sicher nicht.

@Tim Taberna, 09.29h

Dazu gehört aber auch, dass sich alle Länder anstrengen und zwar durch eigene Kraftanstrengungen.
Migration in andere Länder, die den Standard bereits erreicht haben, bringt nichts.
Sie bedeutet nur eine Verlagerung der Probleme ohne die Probleme im Heimatland zu lösen.

Ein Plan

und eine Aussage, die aber nicht die alte Wirtschaft die am Boden ist, und keine Umsätze macht, wieder in Schwung bringt.
Punkt 1, das Geld ist noch gar nicht beschlossen, Punkt 2 ist, in einem Artikel stand zu lesen, die EU stützt sich auf Phantom Steuern, die noch gar beschlossen sind, und es schon Jahre Streit darüber gibt.
Umbau Grün, schön und gut, wie soll damit zum Beispiel der Autoindustrie geholfen werden, die Auto sind zu teuer, für den Großteil nicht Familien freundlich, Winter und in den Bergen fraglich.
Strom wird wegen Grün immer teurer, Artikel halten nur 2 Jahre und können meist nicht repariert werden.

Wie soll die Wirtschaft anlaufen, wenn erst was neues erfunden werden muss, und Käufer gefunden werden müssen.

Lauter solche wohl überlegten Artikel, kann man in letzter Zeit lesen, sicher kann man alles auf Grün umbauen.
Das dauert viele Jahre, und nützt in jetziger Situation nichts.
Es ist nichts kaputt wie immer geschrieben wird, alles steht noch, nur Absatz fehlt.

09:34 DerVaihinger

"Als ich eingeschult wurde, gab es ca. 2 Milliarden Menschen auf der Erde.
Dass sich die Zahl einmal vervierfachen würde, war unvorstellbar.
Natürlich will jeder in Wohlstand und Bequemlichkeit leben.
Das ist völlig legitim.
Die Frage ist, wie das erreicht werden kann.

Mit grünen Phantastereien sicher nicht."

Volle Zustimmung.

Klima wichtiger als Wirtschaft

Es ist klar falsch zu sagen, erstmal die Wirtschaft wieder zum laufen bringen, dann die Umwelt. So einen kurzsichtigen, geradezu selbstmörderischen Blödsinn haben wir uns nun lange genug angehört. Eine prosperierende Wirtschaft nützt uns gar nichts, wenn wir dafür unsere Überlebensgrundlage vernichten, wann wird das endlich in die Schädel der den Konzernlobbyisten hörigen Menschen gehen! Abgesehen davon, dass die reale Lohnentwicklung der letzten 20 Jahre zeigt, dass an dieser so wirtschafts- und privatisierungsfreundlichen Politik beinahe ausschließlich die Großverdiener profitiert haben. Es ist keine Frage von Parteipolitik, oder Ideologien, es ist einfach überlebenswichtig endlich unsere Gesellschaft und die Wirtschaft so umzugestalten, dass wir und zukünftige Generationen diesen Planeten noch lebenswert bewohnen können. Wir haben schlicht keine andere Wahl, wenn die Großkapitalhalter ihre Gier über ihren Überlebensdrang stellen, dann müssen wir sie im Interesse aller "überzeugen"!

Das darf doch nicht wahr sein?

Vor allem Polen das die demokratischen Regeln der EU verlassen hat bekommt als Belohnung noch Geld. Die Deutschen sollen möglich´s schnell zahlen und die Klappe halten. Denn außer Deutschland will kein anderes Geberland zahlen. Man darf sich nicht wundern dass das Verständnis für die politischen Parteien hier schwindet. Es fehlt hier ein entschlossener Kanzlerkandidat der glaubhaft die wirtschaftliche Zerstörung dieses Landes durch EU Maßnahmen, wie zum Beispiel die Landebeschränkungen für die Lufthansa, entschieden ablehnt.

Wie grün ist Europas Neustart wirklich ??

Das ist ein weites Feld.Demnächst geht in Datteln ein neues Kohlekraftwerk ans Netz.
Dann die beabsichtige Förderung der Autoindustrie mit staatlichem Geld.Kerosin und Schiffsdiesel sind weiter von der Mineralölsteuer befreit.In Deutschland werden mehr Straßen als Bahntrassen gebaut.
In um Garzweiler da baggert RWE weiter,da sollen noch weitere Dörfer weichen.
Immerhin verbietet Frankreich jetzt nach einem Gerichtsurteil den Export von Pestiziden,die in der EU verboten sind.Aber hier ist das nicht so.....

@ DerVaihinger 09:34

"Als ich eingeschult wurde, gab es ca. 2 Milliarden Menschen auf der Erde."
Mein Kompliment. Dann sind Sie ja bereits nahe an die Hundert Jahre alt.
In diesem Alter muß man natürlich nicht mehr sein Lebtag lang mit den Fehlern und Sünden der Vergangenheit leben. Darum sollte man sich mMn mit Statements, was man für die Zukunft für gut und richtig hält, eher zurückhalten.
Und das sagt Ihnen jemand, der schon lange in den 60igern angekommen ist, und darum auch schon den Großteil seines Lebens hinter sich hat..

Aber eine Frage: Sie sind also der Ansicht, daß nur weil etwas jahrzehntelang falsch entschieden und gemacht wurde, es so weitergehen soll? Fortschritt sind nun aber wirklich anders aus.

In meiner Schulzeit waren es übrigens bereits 4 Mrd. Und jeder, der sich dafür interessierte, hat gewußt, daß eine Bevölkerungslawine auf uns zu kommt.

@Bender Rodriguez 9:11

Dann sollten sich also Bayern, Badem-Württemberg und Hessen auch von den restlichen Bundesländern abspalten, die bereits seit 30 Jahren und mehr von diesen 3 durch Finanzausgleich wesentlich mitfinanziert werden? Und weil das so prima ist, auch gleich der Westen vom Osten.

Was für eine Vorstellung von Solidarität und Gemeinschaft haben Sie eigentlich?

@Forfuture 09:45

Mit der 1.Hälfte Ihres Beitrags gebe ich Ihnen ja recht.
Aber unterlassen Sie bitte Ihre klassenkämpferischen Un- bzw. Halbwahrheiten. Ich zumindest kenne viele bei uns, deren Wohlstand sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich gemehrt hat. Sie nicht?

der Ansatz ist richtig aber die Maßnahmen

sind zweifelhaft
Erst das Geld einsammeln und dann verteilen?
Jedes Land sollte seinen eigenen Weg gehen
Nur Forschung sollte gemeinsam finanziert werden durch direkte Zuschüsse. Es sollte gemeinsame Rahmenrichtlinienien geben.
Übrigens hat selbst Italien das Geld dazu:
www.manager-magazin.de/politik/europa/italien-hohe-privatvermoegen-brauc...
Etwas Licht ins Dunkel kann die ARD dazu ja auch mal bringen.
Wenn es mein Eigenes Geld ist achte ich mehr darauf, dass es sinnvoll ausgegebn wird.

Ökologisch vernünftige Wirtschaft bringt Gewinn

Es ist ja nicht so, dass eine den zwingenden Bedürfnissen zum Schutz der Umwelt Rechnung tragende Wirtschaft nicht auch porfitabel wäre. Der einzige Grund so sehr dagegen zu sein liegt in der Ausrichtung der aktuellen Wirtschaftselite, die haben einfach nur Angst um ihre Pfründe. Dabei haben die solche Unmengen an Kapital um selbst Triebfeder dieses unabdingbaren Wandels zu sein und könnten dabei genauso Geld verdienen. Sie haben nur offenbar nicht den Mut, oder die Motivation, sich dieser Herausforderung zu stellen, wo doch ihre aktuellen Seilschaften so gut funktionieren, ein echtes Armutszeugnis. Es gibt auch aus wirtschaftlicher Sicht kein stichhaltiges Argument, diesen überlebenswichtigen Wandel endlich vollumfänglich anzugehen. Das wir alle unsere Konsumverhalten sehr deutlich verändern müssen ist natürlich ebenso unabdingbar. Aber gerade der Shutdown sollte doch den Menschen gezeigt haben, wie wenig es braucht um zufrieden sein zu können.

@Ich zumindest kenne viele bei uns, 10:26 von European Son

"deren Wohlstand sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich gemehrt hat. Sie nicht?"

Klar kenne ich die 3%.
Was ist mit den anderen 97?
Bitte unterlassen sie ihr ihre neoliberalen Halbwahrheiten, danke ;-)

Europas Neustart...

Am 29. Mai 2020 um 10:20 von European Son
@Bender Rodriguez 9:11
Was für eine Vorstellung von Solidarität und Gemeinschaft haben Sie eigentlich?
###

Ist eine Schuldenübernahme der Hauptgeberländer in der EU etwa Solidarisch, zumal es in der ach so Solidarischen EU bis heute nicht gelungen ist gleiche Standards bei Steuern, Rente und Sozialen anzugleichen ? Sieht so eine Gemeinschaft aus ? Ist das ihre Vorstellung von Solidarität ? Der Kommentar von Bender Rodriguez trifft daher genau ins Schwarze ! Dieser Solidaritätspakt der nun in Brüssel beschlossen werden soll, wird diese EU nur noch weiter spalten und irgendwann wird es nichts mehr mit Gemeinschaft. Und die Kröhnung von allen ist das man uns das alles noch in Grünen Anstrich mit Auflagen verkaufen will... Die EU und "ALLE" Mitgliedsländer müssen die nächsten Jahre erst einmal versuchen ihre eigene Wirtschaft wieder anzukurbeln... und so wird es auch geschehen.

Am 29. Mai 2020 um 10:45 von dr.kunze

Nicht so schwarz sehen, wir haben es (noch) in der Hand, ein lebenswertes Überleben zu ermöglichen. Auch wenn ich Ihre recht fatalistische EInschätzung durchaus verstehe, bin ich nicht bereit, mich in dieses Schicksal zu ergeben. Wir müssen gemeinsam den Arsch hochkriegen und für eine lebenswerte Zukunft alle nötigen Anstrengungen unternehmen. Gesundes Trinkwasser z.B. durch mit erneuerbaren Energieen zu generieren und dahin zu transportieren, wo es gebraucht wird ist kein Hexenwerk.

Am 29. Mai 2020 um 10:26 von European Son

Ich bin weiß Gott kein Klassenkämpfer und habe daher extra darauf hingewiesen, dass meine Ansicht unabhängig von Parteipolitik, oder Ideologien ist. Ich bin seit 20 Jahren selbstständig - bis Corona recht erfolgreich - und natürlich gibt es ein paar wenige Menschen die ebenso erfolgreich an ihrem Wohlstand gearbeitet haben, aber es gibt ganz erheblich mehr Menschen, die unterm Strich deutlich ärmer geworden sind. Schon alleine die explosionsartige Entwicklung der Mieten hat dafür gesorgt. Alle, die unter 2000 Euro netto verdienen, ob als Familie, oder selbst als Single sind sehr deutlich ärmer geworden und wir reden da von vielen Millionen Menschen.

Eben...zu wenig konkret

Das, was ich hier vor zwei Tagen an diesem Programm schon bemängelt habe: es wird, wie so oft, mit viel Geld geprotzt, aber es steht zu wenig Konkretes dahinter.
Beispiel Polen: wenn Polen einen großen Anteil an diesem Fördertopf erhält (mir fehlt auch die Begründung dafür, angesichts der rechtsstaatlichen Problematik in Polen etc), dann muß mindestens ein deutlicher Einstieg in den Ausstieg aus der Kohleenergie dabeisein. Allein dafür bräuchte es ein detailliertes Programm, das diesen Ausstieg aus der Kohle, in Polen, auch sicherstellt.

@ 09:45 von Forfuture

"Klima wichtiger als Wirtschaft
Es ist klar falsch zu sagen, erstmal die Wirtschaft wieder zum laufen bringen, dann die Umwelt."
.
Nein, ist es nicht. Wichtiger als "Klima" ist es wieder Menschen zum Überleben zu helfen. Durch Arbeit, nicht durch das Sozialamt.
Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut, da muss "Klima" mal ausnahmsweise warten.

Am 29. Mai 2020 um 10:26 von European Son

"Ich zumindest kenne viele bei uns, deren Wohlstand sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich gemehrt hat. Sie nicht?"
#
#
Und das ist jetzt die Wahrheit, oder nur Ihre Wahrheit?
Wer in einen Golfclub Mitglied ist, wird keinen kennen, der auf die Tafel angewiesen ist. Wer Essen bei der Tafel holen muss, wird keinen Golfspieler kennen.
Und jetzt?!? Beide Bevölkerungsgruppen gibt es in Deutschland.

Am 29. Mai 2020 um 10:43 von artist22

@Ich zumindest kenne viele bei uns, 10:26 von European Son: "deren Wohlstand sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich gemehrt hat. Sie nicht?"

Zitat: Klar kenne ich die 3%.
Was ist mit den anderen 97?
Bitte unterlassen sie ihr ihre neoliberalen Halbwahrheiten, danke ;-)

Ich habe es in den letzten 20 Jahren zu bescheidenem Wohlstand gebbracht:

Mein Häuschen ist so gut wie abbezahlt, ich konnte mir kürzlich ohne Kreditaufnahme ein neues Auto kaufen und ich habe mir ein paar Euro als Altersvorsorge zurück gelegt (die ich allerdings als selbstständiger freiberufler gerade corona-bedingt angreifen muss).

Bin ich wirklich so privilegiert, dass ich zu den 3% Superreichen gehöre?

Zuerst muss die Wirtschaft

wieder ans laufen kommen, und dann kann man sich immer noch um Grün kümmern. Bevor wir nachher anstatt derzeit ca. 3 Mio, 10 Mio Arbeitslose haben. Aber das ist den Öku-Demonstranten egal, Sie stehen alle schon wieder in den Startlöchern die nur Grün haben wollen.

Am 29. Mai 2020 um 11:09 von NeutraleWelt

Durch Arbeit überleben, um damit sein Auskommen zu finanzieren, aber dabei die ökologische Überlebensgrundlage zu vernichten ist doch keine Lösung und auch wirtschaftlich ein völliger Irrweg. Ja, es sagt niemand, dass der Umbau nicht mit echten Schwierigkeiten verbunden wäre, aber eben auch mit Chancen. Hartz IV ist sicher kein adäquates Mittel, um diesen Umbau zu begleiten. Ein an Bedingungen geknüpftes Grundeinkommen aber schon. Wir brauchen Unmengen von Menschen, die die alten und pflegebedürftigen Menschen betreuen(nicht medizinisch Pflegen), wir müssen Wälder aufforsten, müssen Grünflächen Insektenfreundlich(besonders Bienen) gestallten, Bewässerungssysteme für Wald und Landwirtschaft bauen, diese Liste könnte ich noch reichlich weiterführen. All diese Dinge MÜSSEN wir machen und wissen nicht, wo wir die Leute dafür herbekommen sollen. Die Menschen, die ihren Job verlieren mit einem auskömmlichen Grundeinkommen ausstatten und als Gegenleistung für diese Aufgaben gewinnen

Ja, richtig erkannt Herr Eickhout

Schummel-Wasserstoff aus aus Erdgas und Petroleum zählt nicht! Und für ein Kilogramm Wasserstoff H2 aus der Wasserelektrolyse mit grüner Energie braucht's 55 kWh. Sollten "wir" demnächst also mit grünem Wasserstoff und BZ durch die Gegend juckeln und weiter wie bisher mit schlanken 600 Milliarden km pro Jahr in der Republik(Privatfahrten), so bräuchten wir mal eben 20.000 WKA (jeweils zu 3 MW) zusätzlich allein für diesen Spaß. Na dann viel Vergnügen bei der Planung.

Am 29. Mai 2020 um 11:19 von falsa demonstratio

Ich freue mich über Ihren Erfolg und er sei Ihnen gegönnt. Zu den 3%: als superreich kann man in Deutschland höchstens 100 Menschen bezeichen, diese besitzen mehr, als die 50% der "ärmeren" Menschen. Tatsächlich sind 1,5% der Deutschen Millonäre. Ich denke daher, dass sie zu den 3% gehören, die auf der "Gewinnerseite" stehen, was man Ihnen natürlich nicht vorwerfen kann und darf, aber ganz sicher nicht zu den Reichen, oder gar Superreichen, sondern zu der immer kleiner werdenden Mittelschicht.

"Kein neues Geld in die alte CO2-Wirtschaft, das fordert der für Klimaschutz zuständige Kommissar Franz Timmermans"

Da hat er Recht. Eine Investition in die wäre nicht einfach nur rausgeschmissenes "Geld" (bzw. unnötiger Aufwand an Zeit, Arbeitskraft, Energie und Ressourcen), sondern würde alle Welt letztlich mehr als teuer zu stehen kommen. Weil die Beseitigung der dadurch angerichteten bzw. "noch zu verursachenden" Schäden schon sehr bald ein Vielfaches an vermeidbaren (und teuren) Maßnahmen erforderlich machen wird.

keine Geldmittelabflusskontrolle vorhanden

Wenn als Absicherung nur etwas Papier mit Absichtserklärungen von den Unternehmen / Regierungen vollgeschrieben werden muss, reicht das hinten und vorne nicht für eine Kontrolle. Das ist aus Italien und auch Spanien, und auch aus Griechenland bekannt.
Dieser Fehler sind nicht zu wiederholen.
Es muss - vor Ort - beim Zahlungsempfänger / Unternehmen eine Kontrolle stattfinden, wie und wo usw. das Geld verwendet wird (Bauaufsicht / Geldmittelkontrollaufsicht). Hier besteht nicht einmal im Ansatz eine Idee, wie das funktionieren soll.
Es bleibt offensichtlich dabei:
Good will, hoffentlich wird das Geld richtig ausgegeben.
Mehr Kontrolle ist immer noch nicht angedacht.

um 09:43 von Dr.Hans

>>"09:34 DerVaihinger
"Als ich eingeschult wurde, gab es ca. 2 Milliarden Menschen auf der Erde.
Dass sich die Zahl einmal vervierfachen würde, war unvorstellbar.
Natürlich will jeder in Wohlstand und Bequemlichkeit leben.
Das ist völlig legitim.
Die Frage ist, wie das erreicht werden kann.

Mit grünen Phantastereien sicher nicht."

Volle Zustimmung"<<
.
.
Auch meinerseits volle Zustimmung

@ 11:19 von falsa demonstratio

"Mein Häuschen ist so gut wie abbezahlt, ich konnte mir kürzlich ohne Kreditaufnahme ein neues Auto kaufen und ich habe mir ein paar Euro als Altersvorsorge zurück gelegt (die ich allerdings als selbstständiger freiberufler gerade corona-bedingt angreifen muss).

Bin ich wirklich so privilegiert, dass ich zu den 3% Superreichen gehöre?"
.
Bald schon......

Am 29. Mai 2020 um 09:03 von eine_anmerkung

Zitat: Ich denke wir haben jetzt und die nächsten Jahre andere Probleme als überzogene Klimaschutzziele die auch schon vor der Corona-Krise viel zu sportlich waren (meiner Meinung nach). Die Politiker sind denke ich besser beraten sich mal den Problemen der Bevölkerung und darunter denen die am meisten unter der Corona-Krise leiden anzunehmen?

Ich kann nicht erkennen, dass ein Widerspruch besteht zwischen dem Bemühen um Erreichung der Klimaziele und dem Bevölkerungswohl.

@neutraleWelt

Wer sagt denn daß es nur mit "weiter wie bisher" ein Auskommen gibt? Mir würden auf Anhieb ein dutzend Vorhaben einfallen, mit denen man qualifizierte Werktätige weiterbeschäftigen könnte ohne(!) die Axt an unsere Lebensgrundlagen zu legen (Elektroautos, 1 Million Ladepunkte und die Ver-App-ung des Landes gehören gewiss nicht dazu).

@ 09:11 von Bender Rodriguez

Zu DM-Zeiten wurde in Spanien und Italien und Griechenland und Portugal erst einmal die Infrastruktur wie Straßen und Brücken auf einen Industriestand - jeweils landesweit - gebracht. Z.B. in Spanien wurde in den vergangenen Jahren endlich mal das Recycling u.a. von Plastikmüll eingeführt. Alles mit EU-Projekten. Es geht schon.
Ähnliche Projekte lassen sich im Bereich Energiegewinnung mit Sonne und Wind aufstellen. Dazu gehört die Vernetzung der regenerativen Energieerzeugung.

Die Frage ist nur, wie viel Geld versickert wirklich ? Hier liegt das wirkliche Problem.
Richtige Kontrolle: ja ? nein ?

@ 11:28 von spax-plywood

Danke für diese Milchmädchenrechnung!
Rechnen Sie doch mal bitte aus, wie viele Liter Benzin ein kg Wasserstoff ersetzt und wie weit Sie damit fahren können.
Und was Förderung von Erdöl, Transport und Raffination kostet, wieviel wir zahlen, damit man uns unseren überschüssigen Strom abnimmt.
Das dürfte dann Ihnen weiterhelfen.

@ 11:47 von spax-plywood

"Wer sagt denn daß es nur mit "weiter wie bisher" ein Auskommen gibt?"
.
Das sagt niemand.
Aber mit von heute auf morgen alles anders gibt auch kein Einkommen.

Was ich richtig fies finde ist...

Was ich richtig fies finde ist der Umstand das so getan wird als wäre das Von Frau v.d.L. vorgestellte Horrorszenario (750 Milliarden wovon 500 Milliarden verschenkt werden) schon beschlossene Sache und dem ist mitnichten so. Neben dem Veto der glorreichen vier (Österreich, Dänemark, Schweden, Holland) gibt es noch einige gesetzliche Hürden (verdeckte Schuldenübernahme die gegen die Bail-out-Klausel verstößt, Verstoß gegen die deutsche Verfassung lat. namhafter Verfassungsrechtler..) die genommen werden müssen und wo sicherlich per einstweiliger Verfügung Frau v.dL. Vorhaben eine Bremse reingehauen wird?

Europas Neustart...

Das größte Lob bekam EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen für ihr 750-Milliarden-Euro-Programm aus Italien, Spanien und aus Polen. Aber...Das Geld müsse jetzt zügig fließen. 
###

Das diese drei Länder die immer gutgelaunte Kommisionschefin v.d.Leyen nun auf höchste loben ist verständlich. Was ich aber vermisse... Wie und welche EU-Länder müssen diese 750 Mrd. Euro finanzieren...Und welche Einschnitte haben diese in den anderen Ländern für die Zukunft !

Totes Pferd #4

Kein Geld für ein Wirtschaftssystem dessen Grundlagen trivialerweise nicht (mehr) zutreffen!

Aber es muss ja alles so weitergehen, wie es im März aufgehört hat - mit Vollgas in den Abgrund.

Und wieder wurde eine Chance verpasst.

Europas Neustart...

Am 29. Mai 2020 um 11:23 von eifel
Zuerst muss die Wirtschaft wieder ans laufen kommen, und dann kann man sich immer noch um Grün kümmern. Bevor wir nachher anstatt derzeit ca. 3 Mio, 10 Mio Arbeitslose haben. 
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Genau so ist es... Sehe ich genauso. Sollte es wirklich so schlimm kommen und die Arbeitslosigkeit steigt ins Unermessliche, dann wird es keinen dieser Arbeitslosen interessieren wie Grün und Ökologisch Deutschland vielleicht in Jahrzehnten sein könnte ! Für diese Menschen geht es nähmlich heute schon um ihre Existenz...

Ich würde mir einen Volksentscheid wünschen

Ja gut, sowas braucht natürlich Zeit. Zeit die in der Coronakrise nicht zur Verfügung steht wenn es um die Finanzierung von Hilfsaktionen geht. Ich würde mir hier für uns in Deutschland aber einen Volksentscheid zu den 500 Milliarden von Frau Merkel, 750 Milliarden von Frau v.d.L. wünschen da die bisherigen repräsentativen Meinungsumfragen hier in Deutschland zeigten das die überwiegende Mehrheit der Deutschen GEGEN eine Schuldenübernahme für EU-Partner sind die nicht wirtschaften können (die Umfragen wurden alle in Bezug auf Coronabonds durchgeführt die eine schwächere Variante der Merkle und vor allen v.d.L. Vorschläge sind). Mir will partout nicht in den Kopf rein das wir scheinbar eine Regierung haben die gegen die Interessen des eigenen Volkes handelt? Erst wenn das geklärt ist kann man über Klimaziele reden denke ich?

Guter Vorschlag

Ich hoffe man kann sich hier seitens der EU durchsetzen.
Durch eigene Steuern kostet es die Staaten direkt nichts, die vorgeschlagenen Steuern belasten auch die Verbraucher nicht zu direkt und stark und geben eine Steuernde Wirkung Richtung Grün.
Wenn die Investitionen nun insbesondere auch in Polen mehr in Richtung Erneuerbare gehen, stärkt das dort auch die eigenen Interessen an einem gelingen des Green New Deals und schafft dort Widerstände ab.

Außerdem würde man die Energiewende endlich europäischer sehen. Deutschland hat dieses Jahr mehr als 50 % des Verbrauchs mit erneuerbaren Energien erzeugt. Wie viel ist wohl noch möglich, wenn wir das Kapital der wohlhabenderen Länder einsetzen um im sonnigen Süden richtig zu investieren? Im Vgl. zu Nordafrika sind Spanien und Italien ja auch nicht wirklich instabile Länder bei denen man um seine Investitionen fürchten müsste (wie bei Desertec) sondern sind (insb. Spanien) Deutschland viel ähnlicher als die meisten hier vmtl. glauben.

Warum soviel Angst vor dem Umbau?

Wir haben sehr gute Daten zu gleich mehreren schwersten Zusammenbrüchen unter weit schlechteren Voraussetzungen als heute. Nach den Weltkriegen ist man aufgestanden, hat sich den Mund abgeputzt und in die Hände gespuckt um es mal etwas flapsig zu formulieren. Heute sind wir sehr weit entfernt von einem Zusammenbruch und haben ein Europa, wo sich die Staaten nicht mit Waffen gegenüberstehen und im Vergleich doch über sehr ordentlichen Wohlstand verfügen. Also allerbeste Rahmenbedingungen für einen solchen Umbau, der laut einhelliger Beurteilung der Wissenschaft UNUMGÄNGLICH ist, wenn wir den Wohlstand und die Lebensqualität erhalten wollen. Die -vielleicht in Deutschland besonders ausgeprägte - Angst vor einem Wandel, angfeuert von den bangemachenden Lobbyisten der am Stillstand (noch) Profitierenden, hindert uns daran das zu tun, von dem wir eigentlich genau wissen, dass wir es angehen müssen. Also bitte, Hose hochziehen und mit Herz und Mut ran an diese Aufgabe für unser aller Zukunft

13:44 von eine_anmerkung

>>Mir will partout nicht in den Kopf rein das wir scheinbar eine Regierung haben die gegen die Interessen des eigenen Volkes handelt?<<

Da stimme ich Ihnen zu. Nur scheinbar handelt die Regierung gegen die Interessen des eigenen Volkes. Das haben Sie gut erkannt.
In Wirklichkeit dient es den Interessen des deutschen Volkes wenn die Empfängerländer nicht pleite gehen, sondern weiterhin wirtschaftlich verbunden bleiben.
Leider sehen das verschiedene Foristen nicht ein.

@ 11:28 von spax-plywood

Na ja, hier hat aber offensichtlich jemand keine Ahnung, wie Energie-Recycling funktioniert.

Zunächst ist es erst mal richtig, dass viel Energie zur Produktion der schon länger hergestellten Industrie-Gase von Wasserstoff und reinem/flüssigem Sauerstoff (bei >200bar) benötigt wird.
Sicherlich macht die Produktion nur Sinn, wenn aus Windkraft und Sonnenkraft Energie im Überfluss produziert wird. Das in Südspanien, in Süditalien, im südlichen Griechenland, im Süden von Portugal die Sonne im Überfluss scheint, muss bekannt sein. Da macht es Sinn in den v.g. Bereichen z.B. diese Energieüberschüsse aus Sonnenenergie zu nutzen.
Gerade in Griechenland macht der Aufbau von Sonnenernergie- und Windenergiekraftwerken Sinn. Hier wird immer noch Rohöl aus EU-Geldern importiert, dann zu Diesel produziert, um es dann in Dieselaggregat u.a. z.B. auf den kleineren bewohnten Inseln zu verstromen. Das geht auch anders.

Europas Neustart...

Am 29. Mai 2020 um 13:44 von eine_anmerkung
Ich würde mir hier für uns in Deutschland aber einen Volksentscheid zu den 500 Milliarden von Frau Merkel, 750 Milliarden von Frau v.d.L. wünschen da die bisherigen repräsentativen Meinungsumfragen hier in Deutschland zeigten das die überwiegende Mehrheit der Deutschen GEGEN eine Schuldenübernahme für EU-Partner sind die nicht wirtschaften können...
###

Die Regierung in Berlin hat in der Corona Krise bisher viel richtig gemacht, ohne Zweifel... Aber was nun geschehen soll, eine verordnete Schuldenübernahme für andere, das kann man keinen Volk weder in Deutschland noch in Europa plausibel erklären. Ich hoffe das unsere Regierung nicht den nächsten großen Fehler begeht, das würde den Populistischen Parteien nur wieder mehr Stimmen verschaffen. Wie in der jüngsten Vergangenheit !

09:34 von DerVaihinger

>>Natürlich will jeder in Wohlstand und Bequemlichkeit leben.
Das ist völlig legitim.
Die Frage ist, wie das erreicht werden kann.

Mit grünen Phantastereien sicher nicht.<<

Ich befürchte mit stetig steigendem Resourcenverbrauch auch nicht.

Den Süden unterstützen aber auch fordern

Von wirtschaftlichen Interessen mal abgesehen ist es für ganz Europa wichtig, gemeinsam stark zu sein. Daher profitieren wir letztlich von unserer Hilfe. Dennoch muss man schon auch einfordern dürfen, dass in diesen Ländern auch eigene Ressourcen genutzt werden. Gerade in Italien ist die wohlhabende Oberschicht doch sehr reich und weigert sich beharrlich, den eigenen Landsleuten mit angemessenen, also deutlich höheren Steuern, zu helfen. Wenn man in Deutschland schon mit Recht von den Großvermögenden mehr Unterstützung für die Gemeinschaft einfordert, so muss man dies sicher auch von den Großvermögenden in Italien, Griechenland und Spanien einfordern.

Eurpean Son

Wie definiert sich bei Dir Solidarität?

@11:23 von eifel

"... Zuerst muss die Wirtschaft wieder ans laufen kommen ..."

Genau die kommt dann schneller wieder zum Stehen, als man gucken kann, wenn es heißt:
Erst mal weiter so ...
Das liegt daran, dass sich die Europa_AG und auch die Deutschland_AG von der globalisierten Wirtschaftswelt abhängig gemacht haben. Das wurde mit Corona ja wohl überdeutlich. Wie bekannt brach die Produktion der Zulieferung zusammen, und dann die Logistik.
Das gilt es zu ändern.
Grund: Darf nicht noch mal passieren.
Nachteil: Kostet jede Menge €
Was ist zu tun ?
Die Deutschland_AG und auch die Europa_AG sind umzubauen.
Da macht es Sinn auf regenerative Energien zu setzen, sowie auf Batterie-Autos für den Kurzstreckenbereich, und bei LKWs und Bussen etc. auf den Wasserstoffantrieb. Im Übrigen sind z.B. in Hamburg im ÖPNV die wasserstoffbetriebenen Bussen schon länger im Einsatz ...

@Am 29. Mai 2020 um 13:49 von Forfuture

>Warum soviel Angst vor dem Umbau?[..]<

Weil das bedeuten würde, dass die, die zur Zeit das Geld einsammeln, das dann nicht mehr hinkriegen können und andere diese Funktion übernehmen könnten. Ja, die Bremser sind stark, sehr sehr stark.

09:34 von DerVaihinger

>>Als ich eingeschult wurde, gab es ca. 2 Milliarden Menschen auf der Erde.<<

Laut wikipedia war das 1927. Das heißt Sie sind 1921 geboren. Für 99 Jahre sind Sie geistig voll auf der Höhe. Das ist großartig und ich wünsche Ihnen dass das noch lange so bleibt.

Ein Studium der Kommentare

Ein Studium der Kommentare hier macht deutlich, dass etliche die ökonomische Pandemie-Krise instrumentalisieren wollen zur Reduzierung ökologischer Zukunftskriterien; sie verkennen - nicht selten bewusst - einerseits die Notwendigkeit und andererseits die Chance, finanzielle Unterstützung mit ökologischen Kriterien zu verbinden und damit im besten Sinne politisch Steuerung zu übernehmen, um der Klimapolitik den notwendigen Schub zu geben. Ökologische Orientierung ist kein "nice to have" sondern ein absolutes "must" für das Überleben auf dem Planeten. Wer das verleugnet, wird auch ökonomisch einen nicht zu stemmenden Preis zahlen durch die Folgekosten, die die aus Nichtstun erwachsende Klimakatastrophe nach sich ziehen würde. Wer dafür "unverdächtige" Expertise möchte, sollte die Studien der großen Rückversicherer zur Kenntnis nehmen: Die haben ein ureigenes Interesse, die wahren Kosten zu berechnen und zu kennen.

@ 09:03 eine_anmerkung

Die Probleme der Bevölkerung... Gutes Sichtwort: weltweit gehören steigende Temperaturen, Dürre, Versteppung, Überschwemmungen und andere Phänomene des menschengemachten Klimawandels zu den größten Problemen der Bevölkerung. 2070 könnte ein Drittel der Menschen weltweit enorm unter steigenden Temperaturen leiden mit steigenden Todeszahlen, wachsenden riesigen Gebieten und Flächen, die unbewohnbar werden (Quelle: ZEIT 05/2020: tinyurl.com/yd6ev3l8).
Ohr an Masse, wie Sie es nennen, täte der Klimaleugnerfraktion in der jetzigen Zeit mal gut.

Zumindest

Italien wird das geschenkte Geld nur nehmen, wenn es mit keinerlei Auflagen verbunden ist, das hat Italien doch bereits deutlich gemacht, als es die 39 Mrd Soforthilfe abgelehnt hat, Und schnell muss das Geld auch ausgezahlt werden, bitteschön. Nur noch unverschämt, die italienischen Politiker, das muss man so deutlich sagen.

>>@Ich zumindest kenne viele

>>@Ich zumindest kenne viele bei uns, 10:26 von European Son
"deren Wohlstand sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich gemehrt hat. Sie nicht?"
Klar kenne ich die 3%.
Was ist mit den anderen 97?
Bitte unterlassen sie ihr ihre neoliberalen Halbwahrheiten, danke ;-)<<

Also realistisch geht es vermutlich 70 - 80 % der Menschen in Deutschland besser als vor 20 Jahren. 100 % wäre natürlich besser aber auf der Erde gibt es kein Paradies.

0:48 von Der freundliche...

>>Und die Kröhnung von allen ist das man uns das alles noch in Grünen Anstrich mit Auflagen verkaufen will... Die EU und "ALLE" Mitgliedsländer müssen die nächsten Jahre erst einmal versuchen ihre eigene Wirtschaft wieder anzukurbeln... und so wird es auch geschehen.<<

Das eine schließt doch das Andere nicht aus.

11:23 von eifel

Zuerst muss die Wirtschaft wieder ans laufen kommen, und dann kann man sich immer noch um Grün kümmern. Bevor wir nachher anstatt derzeit ca. 3 Mio, 10 Mio Arbeitslose haben. Aber das ist den Öku-Demonstranten egal, Sie stehen alle schon wieder in den Startlöchern die nur Grün haben wollen.

Sie sehen das zu ideologisch. Warum kann die Wirtschaft nicht mit Umweltverträglichkeit ins Laufen kommen?

14:52 von andererseits @ 09:03 eine_anmerkung

Beim ersten Teil ihrer Ausführung bin ich ja sogar bei ihnen. Wie sie schreiben " 2070 könnte ein Drittel der Menschen weltweit enorm unter steigenden Temperaturen leiden mit steigenden Todeszahlen, wachsenden riesigen Gebieten und Flächen, die unbewohnbar werden" frage ich mich dann doch wie dann geleugnet werden kann das die ständig wachsende Weltbevölkerung ursächlich dafür verantwortlich ist. Immer mehr Menschen benötigen nun mal immer mehr Ressourcen.

Gut dass es Expert*innen wie

Gut dass es Expert*innen wie Bas Eickhout, niederländischer (!) Umweltexperte der Grünen im Europaparlament, gibt, die wichtige unbequeme Fragen stellen - wie diese: "Was bedeutet saubere Wasserstoff-Wirtschaft? Das müsste auf Basis von erneuerbaren Energie laufen, aber die Kommission will auch Gas zulassen, also immer noch Verbrennungswirtschaft." Es ist völlig klar, dass es ökonomisch wie ökologisch Unsinn wäre, die notwendige finanzielle Unterstützung vieler Bereiche nicht mit klimapolitischen Notwendigkeiten zu koppeln.

14:16 von Tremiro

gab es ca. 2 Milliarden Menschen auf der Erde.
.
ich lese "ca"
es könnten also auch nur 1,9 Mrd gewesen sein
ebenso aber auch 2,1 Mrd
meines Wissens ist der Vaihinger 86 Jahre alt

@ andererseits

... "Was bedeutet saubere Wasserstoff-Wirtschaft? Das müsste auf Basis von erneuerbaren Energie laufen, aber die Kommission will auch Gas zulassen, also immer noch Verbrennungswirtschaft."

Man will es sich nicht mit den Gas-Giganten Russland und Saudi-Arabien verderben. Und das ist ein Fehler. Wir sind viel zu devot zu Russland.

Am 29. Mai 2020 um 13:30 von eine_anmerkung

Zitat: Verstoß gegen die deutsche Verfassung lat. namhafter Verfassungsrechtler.

Welche namhaften Verfassungsrechtler sind das ?

Grüner Neustart? Wenn man die

Grüner Neustart?
Wenn man die Milliarden Gelder, die wir ja jetzt unseren ziemlich besten Freunden in der EU schenken müssen, nur in 100 €uroscheinen auszahlt, dann ist der Neustart sehr grün. Und wir, die deutschen Alleszahler, (Reperationenzahler darf man ja noch immer nicht sagen, oder anders darf man als deutscher Bürger bewerten, dass uns alleine vor diesen jetzigen grünem Neustart alleine schon Sparzinsen in Höhe von 628 Milliarden Euro genommen wurden?) dürfen dann auch für unsere Zukunft so richtig schwarz sehen. So haben die einen einen grünen Neubeginn, die anderen ein schwarzes Ende. Also hat wieder jeder etwas bekommen, da kann keiner sagen die EU würde nichts geben...

@0_Panik

Wenn ich "Energie im Überfluss produziert" lese dann fällt bei mir sofort das Relais, so leid es mir tut......

14:52 von andererseits

täte der Klimaleugnerfraktion in der jetzigen Zeit mal gut.
.
wer leugnet den Klimawandel ?
es ist doch unstrittig, dass man mal trockenen Fusses nach England kam
oder die Gletscher bis zum wegen mir Bodensee reichten
geht's nicht eher darum wer für den Klimawandel verantwortlich zu machen ist

15:49 von falsa demonstratio 13:30 von eine_anmerkung

Zitat: Verstoß gegen die deutsche Verfassung lat. namhafter Verfassungsrechtler.
Welche namhaften Verfassungsrechtler sind das ?
.
bekanntlich fallen Urteile des BVG auch nicht einstimmig aus

@ 15:08 von Mass Effect

Ihre Argumentation hinkt ganz einfach deshalb, weil z.B. der Ökologische Fußabdruck von Menschen in den Industriestaaten vorwiegend der nördlichen Hemisphäre wesentlich größer ist als von Menschen vorwiegend der südlichen Hemisphäre. Der Verweis, der von Ihnen ja nicht zum ersten mal kommt und auf den Sie auch nicht zum ersten mal eine inhaltlich-argumentative Korrektur bekommen, die ständig wachsende Bevölkerungszahl sei das Problem, wird auch durch Wiederholung nicht richtiger.

@ 16:19 von Sisyphos3

Das Thema ist durch: 99,5 % aller Fachwissenschaftlichen Studien belegen, dass die rasanten Klimaveränderungen, die auf Katastrophen wirklich globalen Ausmaßes zusteuern, menschenverursacht sind.
Ich schreib's nicht mehr jedesmal dazu, weil es Allgemeinwissen (zumindest außerhalb gewisser Blasen - die deutsche ist überwiegend blau gefärbt und kommt gerne als Alternative daher...) ist, das man nicht jeden Tag in einem Kommentar wiederholen muss.

@Günther Scholl Latour

Erst mal den aktuellen Wasserstoffbedarf ermitteln, dann den Stand der Technik und die derzeitigen Produktionskapazitäten und die Infrastruktur für "grünen Wasserstoff" checken, mitberücksichtigen, daß auch Roheisen zukünfig mit Wasserstoff hergestellt werden soll,....und dann entscheiden ob "wir" das alles nur deshalb nicht machen weil "wir" devot sind. Im Übrigen ist die Wasserstoffherstellung aus Erdgas via Dampfreforming und CO2 Abscheidung bei weitem(!) nicht so energieaufwändig wie die Wasserelektrolyse. Und die derzeit 55 kWh pro kg H2 der Elektrolyse werden kaum noch zu unterbieten sein, wegen der Thermodynamik. Die Verdichtungsenergie (s. o. ) selbst auf 800 bar ist nur ein Klacks gegen die Elektrolyse-Energie. Bei letzterer liegt "der Hund begraben". Das werden Techniker entscheiden und keine Politiker.

von Tremiro 15:02

Woran machen Sie das denn fest ?
An den Tarifrunden und den Abschlüssen doch wohl nicht ?

Oder schauen Sie vielleicht da mehr auf sich.....

falsche Aussage

„Die EU will die beschlossenen Fördergelder zum Kampf gegen die Corona-Krise an Auflagen zum Klimaschutz knüpfen.“

Meines Wissens ist es derzeit noch so, dass zunächst alle Mitgliedstaaten der EU diesen Fördergeldern zustimmen müssen, bevor sie als „beschlossen“ gelten.

Glücklicherweise gibt es noch Staaten die sich gegen ein solches Förderprogramm wehren und nicht damit einverstanden sind Steuergelder ihrer Bürger in andere Länder zu verschenken, gleichwohl wissend dass es im eigenen Land enormer Bedarf an Investitionen in die Zukunft besteht.

Technologieführerschaft erreicht man nicht durch Zwang und Auflagen sondern durch geeignete Rahmenbedingungen und Chancen.
Diese führenden, politischen Akteure wären in der freien Wirtschaft schneller Insolvent als sie Planwirtschaft aussprechen könnten.

Und apropos Insolvenzen...man sollte dieses Geld möglicherweise besser zurückhalten bis sich die von der dt. Politik forcierte, massenhafte Insolvenzverschleppung offenbart.

17:08 von Bernd Kevesligeti

>>von Tremiro 15:02

Woran machen Sie das denn fest ?
An den Tarifrunden und den Abschlüssen doch wohl nicht ?

Oder schauen Sie vielleicht da mehr auf sich....<<

An meinem sehr großen Bekanntenkreis.
Und ich versichere Ihnen da ist genau wie beim Foristen falsa demonstratio kein Superreicher dabei

von Tremiro 17:37

Es ist eine Tatsache,daß in den letzten 20 Jahren Löhne kaum mehr als die Preissteigerungen anstiegen.Außerdem wurde in den 2000er Jahren der Niedriglohnsektor ausgeweitet.

Aber natürlich kann es sein,daß Ihr sehr großer
Bekanntenkreis davon nicht betroffen ist.....

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