Kommentare

Tiktok

Warum zieht er nicht Richtung TikTok um. Da hat er auch viel mehr Möglichkeiten.

Trump ist Trump

Wer nicht tut, was dieser "best president ever" will, wird angefeindet, bedroht und sanktioniert.
Trump fordert mit dieser Massnahme von Twitter seine Lügen und Anfeindungen nicht zu bewerten.
Er droht sogar damit, soziale Netzwerke zu schließen, aber wie will er sich dann noch zu Wort melden, nur noch per Fox News?
Offensichtlich besteht die ganze Regierungs- arbeit dieses POTUS nur darin, seine privaten
Ansichten und Meinung zu loben und zur Schau zu stellen.
Hat ein US Präsident denn keine anderen, evtl. wichtigere Dinge zu tun?

Die Diskussion, ob diese Plattformen nur technisch agieren,

also nur eine Plattform bereitstellen oder doch wie ein Verlag handeln, ist ja uralt.
Mit den Eingriffen hat sich z.B. Twitter von der Logik der reinen Plattform schon länger verabschiedet.
Trumps Vorgehen könnte eine Klärung beschleunigen.

Kopfschüttel

Diesem Menschen ist wirklich alles zuzutrauen. Er spricht von Wahlbetrug, Fake News, beleidigt politische Gegner usw.
Dem traue ich zu das er nach einer Wahlniederlage, diese nicht anerkennt und sich mit aufgeheizten und bewaffneten Anhängern im WH verschanzt.
Das seine Anhänge schon im Parlamentsgebäude in Michigan mit Waffen demonstrierten war wohl nur ein Vorgeschmack auf das was da noch kommt.

Naja

Ohne Frage verbreitet Trump in seinen Tweets meistens völligen Unsinn. Was mir aber an dem ganzen Drama gefällt ist, dass mal eine Diskussion entfacht wird, wie die Onlineplattformen mit Meinungsfreiheit umgehen. Faktenchecks liegen ja oftmals auch nicht ganz richtig und wer überprüft die Fakten mit welchen Interessen?Offensichtliche Diffamierungen und Hasskommentare sollten jedoch weiterhin nicht akzeptiert werden. Konversationen in Onlineplattformen verrohen zunehmend.

@Tagesschau

Aus Ihrem Bericht geht leider nicht hervor, was genau Inhalt des Dekretes ist. Sie schreiben nur, dass es mit §230 zu tun hat, danach schreiben Sie wozu §230 gut ist, gehen aber nicht auf den Inhalt des Dekretes ein.
Tragen Sie das bitte nach.

Diktatur oder Egomanie pur

Herr Trump entblößt sich nun total.
Meinungsfreiheit heißt für ihn, seine Lügen jederzeit unwidersprochen und ungekennzeichnet ins Netz stellen zu können.
Ich hoffe, dass Twitter ihn nun endlich sperrt. Denn sonst wäre ja Twitter haftbar für die Behauptungen und Lügen dieses Nutzers.

Wie lang wollen seine Parteikollegen noch hinter diesem tobenden, egomanen und nun sichtbar despotischen Präsidenten stehen?

Nun wird sich zeigen, wieviel Charakter die republikanische Partei noch hat.
Sofern die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung noch fähig ist, zu unterscheiden was Demokratie und Autokratie ist, müsste das dann am Wahlergebnis im November zu sehen sein...

Eigentor oder Sturm im Wasserglas?

leider ist der juristische Hintergrund nicht ganz trivial, ich bin mir noch nicht sicher, ob das wirklich ein Eigentor werden könnte. Wenn eine offensichtlich falsche Aussage Trumps Ziel einer Unterlassungsklage einer Bürgerrechtsporganisation oder auch einer Privatperson wird, sind soziale Medien kein Kanal mehr für ihn und es bleibt nur Fox. Die haben kürzlich Trump tatssächlich kritisiert und der war nicht begeistert.
Was auf jeden Fall klar wird ist der Anspruch das *nur er* *alles* *öffentlich* sagen können möchte, ohne kritisiert werden zu können. Das ist in etwa das Verständnis von "free speech" seiner Anhänger.
Vllt ist ihm auch klar, dass diese Art der Gesetzgebung nicht vom Präsidenten erlassen werden kann und vom Kongress ohnehin kassiert wird: dann sind immerhin *die anderen* Schuld.

Trump

macht sich immer lächerlicher - immer wieder gibt es eine Steigerung ... unfassbar ...

Egomane

Vielleicht sollte Twitter dem guten Mann einfach mal das Konto kuendigen.
Bei einem Normalsterblichen waere das laengst passiert...

Trump veröffentlichtde facto

Trump veröffentlichtde facto ein Dekret gegen Majestätsbeleidigung und will sich das "Recht auf Fakenews" bei Twitter erhalten - der Gipfel ist, das als Schutz der Demokratie umzuetikettieren. Die Gefährdung der Demokratie hat in den USA 5 Buchstaben: t, r, u, m, p.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass trotz Trump die amerikanische Justiz die Verordnung kassieren wirSie
Die Bestrebungen der Online-Plattformen zur Qualitätssicherung werden durch Donalds Narzissmus hoffentlich nicht gestoppt.

Diktatur oder Egomanie pur

Herr Trump entblößt sich nun total.
Meinungsfreiheit heißt für ihn, seine Lügen jederzeit unwidersprochen und ungekennzeichnet ins Netz stellen zu können.
Ich hoffe, dass Twitter ihn nun endlich sperrt. Denn sonst wäre ja Twitter haftbar für die Behauptungen und Lügen dieses Nutzers.

Wie lang wollen seine Parteikollegen noch hinter diesem tobenden, egomanen und nun sichtbar despotischen Präsidenten stehen?

Nun wird sich zeigen, wieviel Charakter die republikanische Partei noch hat.
Sofern die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung noch fähig ist, zu unterscheiden was Demokratie und Autokratie ist, müsste das dann am Wahlergebnis im November zu sehen sein...

Ein langer Artikel für einen Menschen,

den wir am liebsten nur noch im "Schlusslicht" sehen würden.
Aber so originell ist das doch nicht, in China, Nord-Korea, am Bosporus, in Myanmar wird es genauso gemacht.
Es ist nicht mal modern: früher nannte sich das "Gleichschaltung der Presse".
Natürlich sei dahingestellt, ob man an den social media teilnehmen muss ( nein, "muss" man nicht ).
Nur der Anlass ist typisch für Tweetie.

@ um 07:45 von heige1953

"um 07:45 von heige1953
Trump ist Trump

Er droht sogar damit, soziale Netzwerke zu schließen, aber wie will er sich dann noch zu Wort melden, …"
.
Wie er sich dann noch zu Wort melden will? Trump ist ganz Trump, er eröffnet dann die Kurznachrichtenplattform 'trumper'. Nachzulesen hier:
"https://www.der-postillon.com/2020/05/trumper.html"

der "präsident"

der sich lustig macht über reporter mit körperlicher behinderung oder trauernde angehörige von zu tode gekommenen soldaten, der austeilt, wo er nur kann (ganz egal ob das hand und fuss hat, was er da twittert oder brabbelt), für den tagtäglich neue unterste niveau-schubladen aufgemacht werden müssen, dieser "präsident"ist beleidigt, wenn ihm mal jemand (mit stichhaltigen fakten wohlgemerkt) kontra gibt.

Trump und seine wortwahl lassen nur eines zu: der mann sieht sich wirklich als sowas wie der könig von Amerika und benimmt sich auch so. so langsam muss man sich wirklich fragen, warum seine wähler, die ja angeblich in der "besten demokratie der welt" leben, ihm auch das noch durchgehen lassen? und die republikanische partei entpuppt sich als rückgratlos wie eh und je.

sein beleids-tweet für die Corona-opfer kam übrigens erst, als die stimmen immer lauter wurden, warum der präsident sich nicht äussert. das sagt genug über diesen empathielosen narzissten!

Das wollten wir doch schon lange

Diese Initiative ist notwendig, egal von wem sie kommt. Trump ist hier Vorreiter. Auch bei uns werden Menschen bedroht, beschimpft, angegriffen - die "sozialen Medien" tragen ihren Teil dazu bei. Das betrifft z.B. Lokalpolitiker, wie wir es in der Phoenix-Reportage "Bürgermeister unter Druck" eindrucksvoll gezeigt wird.
Es wird auch bei uns Zeit, dass Twitter und Co kritischer und verantwortlicher mit den Beiträgen ihrer UserInnen umgehen.

Trump schießt auf sich selbst

Bisher haben Twitter und Co ihm viel mehr durchgehen lassen als normalen Usern - nach z.B. Twitters eigenen Regeln hätte sein Account schon längst gesperrt werden müssen. Wenn nun Twitter für schwerste Beleidigungen, Gewaltaufrufe usw. durch User verantwortlich gemacht werden können, müsste Trump unter den ersten Gesperrten sein.

Gerade erst hat er Tweets weiterverbreitet, die aussagten „Nur ein toter Demokrat ist ein guter Demokrat“.

Demokratiegegner

Trump ist ein Gegner der Demokratie. Er ist eine "nicht zu unterschätzende" Gefahr für die Demokratie in den Vereinigten Staaten von Amerika.

wie oft hab ich

hier schon nen roten balken kassiert für meine beiträge? und viele andere nutzer teilen mein schicksal. laufen wir deswegen los und verbieten die tagesschau oder legen die redaktion in schutt und asche?

nutzer*in ibritch bringt es auf den punkt um 08:14: warum kündigt man ihm nicht das konto? Twitter geht es letztendlich nur ums geschäft. ein "user" mit 200 followern wäre schon längst geflogen, aber 80mio sind schon ne hausmarke, was da an gewinn verloren geht, wenn man das konto kündigt...aber egal ob 200 oder 80mio, die nutzungsregeln sollten eigentlich bei beiden gelten. Twitter ist als alles andere als konsequent, bzw. misst mit verschiedenem mass.

What next?

Trump droht Twitter mit Maßnahmen gegen Twitter - auf Twitter! Der Mann findet immer neue Wege, sich und seine eigene grenzenlose Egomanie und unfassbare Dummheit ein weiteres Mal zu überbieten! Man darf gespannt sein, was ihm als nächstes einfällt. Das Anzetteln eines "Bürgeraufstands" gegen das Wahlergebnis, wenn er nicht mehr gewählt werden sollte? Man muss mit allem rechnen!

Unlogisches Dekret

Da die Netzwerke einerseits für die Inhalte haftbar gemacht werden können - aber anderseits nichts gegen das Verbreiten von offensichtlichen Unwahrheiten, beleidigende Tweets unternehmen dürfen - können die sog. "Sozialen" Medien ja von jeder Seite verklagt werden; sowohl von Trump als auch von jedem anderen User auch. Da bleibt ja nur noch löschen; am besten gleich jeden Tweet von Trump.
Dann weiss aber in 4 Wochen niemand mehr dass er überhaupt Präsident der USA ist. Ob ihm das bewusst ist?

Ja wie denn nun?

Ich verstehe nicht, was das Dekret nun wirklich aussagt. Wenn Twitter & Co künftig für Postings der Nutzer haftbar gemacht werden können, dann muss Twitter alleine für Trumps Tweets mehrere Juristen einstellen, die seinen Unsinn und seine Lügen richtig stellen. Im Artikel ist dann aber die Rede davon, dass das Dekret zu mehr Hass-Postings führen könne. Und schliesslich will Trump ja weiterhin seinen Unsinn posten, ohne jede Kontrolle. Also wie denn nun? Sagt das Dekret, dass Twitter dafür bestraft werden kann, wenn jemand offensichtlichen Lügen widerspricht, weil das die Meinungsfreiheit einschränke? Wir haben in den letzten 3 Jahren viel wirres Zeug aus dem Weissen Haus mitbekommen, aber diesmal toppt Trump alles. Ich denke, er hat sich gerade mächtig in's eigene Knie geschossen. Einen "Krieg" gegen Twitter kann er ebenso wenig gewinnen, wie Christian Wulff gegen die Bild-"Zeitung" bestehen konnte.

Amerikanische Datenkonzerne

Ich fände es gut, wenn man den übermächtigen Amerikanischen Datenkonzernen eines Zuckerberg&Co., die in typisch puritanischer Manier zuerst geistiges Eigentum klauen und, nachdem sie auf Kosten anderer superreich geworden sind, sich als "Wohltäter " gerieren,Grenzen setzt.
Die Datensammelwut dieser Konzerne (incl. Apple, das seine Existenz nicht "Jobs",sondern Wozniak und seine Rettung in den 1990ern dem ARM von Prof.Dr. Hermann Hauser zu verdanken hat!) auf Kosten der Nutzer kennt keine Grenzen! Wo sind die Pioniere der Soft- und Hardware wie Digital,Sun Microsystems oder Digital Research, bei dessen CPM der große Bill Gates sein Betriebssystem abkupferte?
Und Zensur gibt es auch bei unseren Medien!

@ Eckleiste um 8.01, Zustimmung

"Was mir aber an dem ganzen Drama gefällt ist, dass mal eine Diskussion entfacht wird, wie die Onlineplattformen mit Meinungsfreiheit umgehen." So sehe ich das auch.
Beschimpfungen, Bedrohungen, Anfeindungen, Beleidigungen - dagegen konnte man bisher kaum etwas unternehmen. Hilflose LehrerInnen, die endlose Diskussionen führen, um Kinder vor Mobbing und massive Bedrohungen zu schützen - leider oftmals erfolglos.
Lokalpolitiker, die gezielt und beleidigt und bedroht werden bis sie ihr (Ehren-)amt aufgeben, sind keine Seltenheit. Dazu die Sendung auf Phoenix "Hetzen, drohen, einschüchtern" - beängstigend und empörend.
Wer Hetze, (Mord-)drohungen, Beleidigungen veröffentlicht, stellt nicht nur einfach ein Medium zur Verfügung. Wer das veröffentlicht, muss sich seiner Verantwortung stellen. Dazu gehört es, die betreffenden User-Daten der Polizei/Staatsanwaltschaft zur Verfügung zu stellen.

Zensur ohne Konsequenzen

Das geht auch nicht, dass die Medien beliebig alles zensieren können. Auch die Medien müssen für falsche Zensur oder Einschränkung der Meinungsfreiheit haftbar sein.
Wenn ein Arzt ein Fehler macht, dann ist er dafür haftbar. Wenn VW Fehler macht, dann müssen sie auch zahlen. Das muss genauso für die Medien der Fall sein.
Facebook, Twitter, YouTube usw. zensieren ohne Konsequenzen.

"Allerdings müssen die Netzwerke dafür sorgen, dass zum Beispiel keine illegalen oder anstößigen Dinge verbreitet werden. "
Das muss ein Gericht entscheiden und nicht die Mitarbeiter dieser Konzerne, denn sie sind nicht in der Lage Urteil darüber zu fällen. So einfach ist das nicht.

Ja was den nun ?

Habe ich richtig verstanden ?
Der derzeitige §230 schützt Netzwerke davor, für Inhalte verklagt zu werden, die die Benutzer dort posten, erlaubt es aber den Inhabern der Netzwerke, Inhalte zu zensieren, die illegal oder anstößig sein könnten .

Was möchte nun Trump ändern ?
Wenn ich richtig verstehe, geht es ihm ausschließlich darum, Netzwerke verklagen zu können, wenn diese ihn zensieren oder in einer Weise kommentieren, die er als manipulativ empfindet. Das finde ich nur fair und bestärkt die Nutzer in ihrem Recht auf eine freie unbeeinflußte Meinungsäußerung.
Das sieht Herr Lardinois wenn auch kritisch, genau so: "Wenn das passieren würde, dann wäre es so, dass wirklich jeder alles sagen könnte"

Wieso behaupten nun Twitter 'Zukunft der Meinungsfreiheit bedroht' und Facebook ', dass die Netzwerke alles zensieren würden, was irgendjemanden beleidigen könnte.' das Gegenteil ?

Laut Trump sollen Netzwerke Meinungen zulassen und nicht Meinung machen.
Gut so!

Es wäre lustig, zu beobachten

Es wäre lustig, zu beobachten wie Trump reagiert, wenn Twitter dessen Konto löscht und dafür die vielen Lügen, die schon über dieses Konto verbreitet wurden, als Begründung anführte. Was wäre mit den Followern?

@07:58 von german-canadian

"Dem traue ich zu das er nach einer Wahlniederlage, diese nicht anerkennt und sich mit aufgeheizten und bewaffneten Anhängern im WH verschanzt."

Ich kann mir vorstellen, dass sich so Einige und vor allem die Medien derlei Spektakel wünschen um sich dann zum tausendsten mal echauffieren zu können. Selbst Trump als so schon irrer Entertainer wird irgendwann langweilig wenn er nicht immer noch eins drauflegt.
Falls Sie noch ein paar absurde Einfälle haben, schreiben Sie ihm doch einfach Ihre Vorschläge per Twitter.

@ um 08:02 von RealistT

"Aus Ihrem Bericht geht leider nicht hervor, was genau Inhalt des Dekretes ist."
.
Eine kurze Suche nach 'Section 230' brachte folgenden Treffer. Dieser Artikel beantwortet Ihre Fragen umfassend. Noch umfassender ist der dazugehörige Wikipedia – Artikel (Englisch).
"https://www.latimes.com/business/technology/story/2020-05-28/the-facts-about-section-230-the-internet-speech-law-trump-wants-to-change"
Und das ist der entscheidende Satz:
'If a company edits content — apart from restricting posts that are violent, obscene or harassing — “it is engaged in editorial conduct” and may forfeit any safe-harbor protection, according to the language of the order signed Thursday.'
Kurz: wenn die Plattform einen Inhalt bearbeitet kann sie verklagt werden.

Statt zu Twittern

...sollte sich Trump um die 41 Millionen Arbeitslosen kümmern. In drei Monaten ist in den USA Bürgerkrieg. Die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte rächen sich. Keine Arbeit, kein Einkommen, keine Krankenversicherung, dafür jede Menge Waffen. Da nützt auch keine Nationalgarde etwas.

@ DannyM um 8.23 Uhr, Trump schießt auf sich selbst

Ihre Veröffentlichung bezüglich Trumps Äußerung "Nur ein toter Demokrat ist ein guter Demokrat" kann ich jetzt nicht nachprüfen. Aber Sie haben schon recht: Solche Äußerungen sollten gestrichen werden, egal ob sie von Trump oder von sonstwem kommen.
Die "sozialen Medien" haben eine weltweite Verbreitung und verdienen sehr viel Geld mit den Beiträgen ihrer UserInnen. Da ist es durchaus zumutbar, einen kurzen Blick auf die Beiträge zu werfen um zu schauen, ob strafrechtlich relevante oder inhumane Beiträge veröffentlicht werden. Ob etwas durchgeht oder nicht, das wird in verschiedenen Staaten unterschiedlich bewertet, damit müssen wir leben.

@um 08:22 von draufguckerin

Ähem, da haben Sie aber mächtig was durcheinander gebracht.
Trump will nicht gegen Hetz- oder Fakebeiträge von Usern auf sozialen Onlineplattformen vorgehen, sondern daß Twitter&Co diese unkritisch und unkommentiert stehen läßt.
So ziemlich das Gegenteil von ihrer Aussage.

230

Mit diesem § 230 haben sich die Amerikaner ins eigene Knie geschossen. Mal völlig abgesehen von Trump, Twitter wurden hoheitliche Aufgaben übertragen (mögliche und tatsächliche Zensur) die höchstens ein Gericht anordnen könnte, "im Namen des Volkes". Das Trump deswegen sauer ist, und die Macht hat dagegen vorzugehen, ist das amüsante daran.
Ich bin für eine uneingeschränkte Meinungsfreiheit, die ihre Grenzen in bestehenden Gesetzen findet.
Bei privatwirtschaftlichen Unternehmen ist ein objektives Handeln nie gegeben, denn die wollen schließlich Geld verdienen. und das geht am besten, wenn man das Mäntelchen in den Wind hängt.

Wer soviel Twittert

... hat keine Zeit zu regieren.

Meinungsdiktator Trump

Trump wird alles versuchen, um seine Meinung zum Monopol zu machen und Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Mit Kritik und Widerspruch kann er nicht umgehen und die Tatsache, dass seine Aussagen mit einem Faktencheck konfrontiert werden, bringt ihn nun völlig von der Rolle.

Er sollte sich in den goldenen Trump-Tower zurückziehen und wieder Immoblilien verticken.

Was wäre wenn ..

Was wäre wenn Twitter für 24h oder 48h seinen Dienst aus Protest einfach mal einstellt? Wikipedia hat es vorgemacht - einfach mal 24h offline.
80 Mio Trump Follower für 24h oder 48h auf Trump-Entzug. Und DT? Der rennt im White House herum wie ein Tiger im Käfig (*), weil er seine Weisheiten in 280 Zeichen nicht in die Welt "zwitschern" kann.

EeWe

(*) Es liegt mir fern, so ein edles Tier wie einen Tiger zu verspotten. Es geht nur um die Metapher.

Wer könnte ausschließen,

daß die sozialen Medien keinen Mißbrauch mit ihrer Datenmacht betreiben?

@Lannister Cat - Eigentor oder ?

Einwandfreies Eigentor vom schlausten Mann der Welt

Twitter wird ihm wohl gemäß der AGB
nahelegen seine Postings gemäß ihrerAGB/s
zu tun oder diese Plattform zu verlassen.

Von den angeblichen 80 Mio Followern
sind ja ebenfalls der großteil Fake-Accounts
und die paar reale Nutzer geben wegen Trump ihren
Freundeskreis bestimmt nicht auf.

Eigentlich doch logisch

Soweit ich es verstehe, geht es doch darum, dass Dienstleister wie Twitter entweder wie ein Telekommunikationsunternehmen handeln, also nur die technische Plattform bereitstellen und sich aus den Inhalten raushalten - oder wie eine Zeitung eben für alle Inhalte haften müssen, was ja für Twitter und Co unmöglich wäre.
Das scheint mir bei allem Trump-bashing ein durchaus nachzuvollziehendes Vorgehen zu sein und schafft Klarheit.

auch bei uns genauer gucken

Ich habe die Hoffnung, dass diese Initiative Trumps es auch bei uns erleichtern wird, verleumderische, bedrohende, beleidigende, falsche und verlogene Behauptungen strafrechtlich zu verfolgen und die TäterInnen zu enttarnen. Deshalb begrüße ich diese Initiative.

Nicht bei Twitter sein

Es gibt auch noch eine Möglichkeit - nicht bei Twitter sein und nicht darüber berichten.
Ich bin online gut vertreten, habe mich aber gegen Twitter entschieden, weil mit derzeit 128 Zeichen als schon eine Begrenzung für differenzierte Aussagen erscheinen. Das ist und war ja Konzept: Twitter ist genau das, was sein Name sagt: Gezwitscher...
Da höre ich lieber den Vögeln im Garten zu.

Im Großen und ganzen wird bei uns ja auch relativ wenig berichtet, was in US Zeitungen geschrieben oder in Nachrichten gesendet wird. Warum gerade Twitter als Medium von den anderen Medien so gehypt wird, ist mit nicht ganz verständlich. Lasst uns doch das Fenster schliessen und das Gezwitscher draussen.

@ um 08:41 von Orfee

"Facebook, Twitter, YouTube usw. zensieren ohne Konsequenzen."
Diese können "zensieren", wie Sie lustig sind. Fällt sozusagen unter das Hausrecht. Steht alles in den Nutzungsbedingungen und ist vom Nutzer "unterschrieben".
Wenn Ihnen das nicht gefällt, steht es Ihnen frei, eine andere oder eigene Onlineplattform zu nutzen.

Nur eine funktionierende Justiz schützt

die USA vor einer kommenden Diktatur.

Schon jetzt macht Trump eigentlich was er will, seine Anhänger folgen ihm kritiklos und keiner in seiner Regierungsmannschaft hat das Rückrat ihn zurück zu pfeifen.

Jetzt gilt es nur noch die Mehrheit im Kongress zurück zu gewinnen, dann kann ihn keiner mehr bremsen.

Um seine Twitter Accounts verbreitet sich eine riesige Schlammschlacht, voll von Hasstiraden, Beleidigungen und Fehlinformationen.

Twitter sollte alle diese Accounts löschen, denn einzelne Tweets und Kommentare zu kontrollieren ist technisch überhaupt nicht möglich.

Man könnte denken, daß Trump nach seinen abstruden...

...med. Maßnahmen gegen das Coronavirus,
trinkt Desinfektionsmittel und legt euch dabei unter die Sonne, nicht schon genug "Blödsinn" verbreitet hat.
Und nun will er seinen eigenen Hofsender den Krieg ansagen.
Oh man, der Mann war entweder wirklich zu oft unterm
Solarium oder das sind die späten Nebenwirkungen seines Malariamedikamens,
welches er ja zur Vorsorge mehrmals sich eingeworfen hat?!

---

Liebe Amies, könnt ihr bitte mal etwas unternehmen und diesen gefährlichen Mann ruhig stellen,
bevor eines Tages noch wirklich etwas schlimmes passiert?

Ich traue Trump mittlerweile alles zu, denn jeder der auch nur den leisesten Zweifel
oder Widerspruch äußern, wird Trumps persönlicher "Feind", der per Dekret mundtot gemacht.
Wozu braucht man schon das Parlament, ich bin doch der Präsident der vereinigten Staaten
und habe die absolute Befehlsgewalt,
Nach dem Credo L’État, c’est moi.
Da würde selbst Ludwig vor Neid erblassen.

Stop Trump forever, now!

Zensur weltweit

Zensur ist ein scharfes Schwert, egal ob bei sozialen Medien oder der Presse. Wenn eine Meinung nicht dem Mainstrem entspricht, sind weltweit Zensoren unterwegs und machen passend, was nicht passt.

Freie Rede und Gegenrede ...

... gehören gesamthaft zum Komplex "free speech".

✎ Trump konnte seinen Tweet über die Briefwahl in California völlig frei auf Twitter platzieren

✎ Twitter hat für sich das Recht der Gegenrede in Anspruch genommen. Es hat keine eigene Beurteilung veröffentlicht, sondern einen zerifizierten Fact Checker zu Wort kommen lassen.

✎ Rede und Gegenrede ergibt "free speech".

Für Trump sind Kritik und abweichende Meinungen "Majestätsbeleidigung".

Nur: die USA haben keinen Kaiser sondern die US-Verfassung vergibt ein Amt auf Zeit.
Darin liegt das Problem des Donald J Trump, der erst kürzlich öffentlich von der "totalen Macht" des Präsidenten phantasierte. Die gibt es in einer Demokratie nicht.

@ mikethecat um 8.49 Uhr , 230

"Ich bin für uneingeschränkte Meinungsfreiheit, die ihre Grenzen in bestehenden Gesetzen findet."
Da stimme ich Ihnen voll zu, aber leider scheitern unsere Staatanwaltschaften und Privatkläger bisher daran, dass die "sozialen Medien" weder die Daten ihrer User herausgeben, noch die betreffenden Beiträge (Verleumdungen, Beleidigungen, Drohungen) in angemessener Zeit löschen, auch wenn gegen bestehende Gesetze verstoßen wird.
Ich meine, dass dass die sozialen Medien durchaus eine Mitverantwortung für widerwärtige Beiträge und Social-Media-Kampagnen haben.

@Wolfes74

"Diese können "zensieren", wie Sie lustig sind. Fällt sozusagen unter das Hausrecht. Steht alles in den Nutzungsbedingungen und ist vom Nutzer "unterschrieben"."

Das können sie eben demnächst nicht mehr. Die Immunität der strafrechtlichen Verfolgung wird mit diesem Dekret aufgehoben.

@draufguckerin

Sie schreiben zwei Posts folgendes: Um 8:48 Uhr in einer Antwort: "...Die "sozialen Medien" haben eine weltweite Verbreitung und verdienen sehr viel Geld mit den Beiträgen ihrer UserInnen. Da ist es durchaus zumutbar, einen kurzen Blick auf die Beiträge zu werfen um zu schauen, ob strafrechtlich relevante oder inhumane Beiträge veröffentlicht werden. ..."

Und jetzt: "auch bei uns genauer gucken

Ich habe die Hoffnung, dass diese Initiative Trumps es auch bei uns erleichtern wird, verleumderische, bedrohende, beleidigende, falsche und verlogene Behauptungen strafrechtlich zu verfolgen und die TäterInnen zu enttarnen. Deshalb begrüße ich diese Initiative."

Sie fahren auf dem falschen Dampfer. Trump will mit seinem Dekret genau das verhindern, daß soziale Medien einen "kurzen Blick auf die Beiträge" werfen.

Trump wird als der größte Präsident der USA...

...der jemals dieses Amt bekleidet hat,
in die Geschichte eingehen.

---

Als der Präsident, der das Ansehen und auch das Vertrauen in die USA auf ewig
oder zumindestens auf eine sehr lange Zeit ruiniert hat.

Trump kann nur eines gut, schlechte Deals aushandeln.
Die dann sowohl für die US-Bürger wie auch deren
Verbündete mehr schaden als nutzen.

Alleine wenn ich ihn sagen höre, "we have a great deal...
dann könnte ich ko... .

Trump kann nur eines, nämlich alles zerstören was ihm in die Wege kommt
und ihn evtl. bei der Wiederwahl stören könnte.

Der Wahlkampf wird definitiv schmutziger als der letzte
werden und Twitter könnte dabei eine Schlüsselrolle zukommen.
Denn Twitter hat die Macht und die Möglichkeiten dazu
Trump in seine Schranken zu weisen.

Deshalb meine Bitte an die Adresse von Twitter:
Please block or better delete Trump's access to Twitter.

Catch 22 ..

"If a company edits content — apart from restricting posts that are violent, obscene or harassing — “it is engaged in editorial conduct” and may forfeit any safe-harbor protection, according to the language of the order signed Thursday."

Damit können sich Juristen für Jahre beschäftigen: Der Inhalt eines Tweets wurde nicht verändert - es wurde lediglich darauf geantwortet. Gilt das bereits als "edit", Veränderung? Falls ja, stünde diese "Änderung" nicht unter dem Schutz von Artikel 230 und Twitter wäre haftbar.
Andererseits sind gewalttätige, obszöne und belästigende Post davon ausgenommen, dürften also entfernt werden. Könnten Trumps unwahre Behauptungen in diesem Sinne als "belästigend" oder "obszön" bezeichnet werden?

Ich fürchte, wie man es macht, macht man es verkehrt. Damit birgt jeder noch so berechtigte Eingriff potentiell ein unkalkulierbares Risiko für den Betreiber.

EeWe :-(

@Draufguckerin 08:54 - Trump beabsichtigt das Gegenteil ....

dessen, was Ihr Kommentar unterstellt.

" Ich habe die Hoffnung, dass diese Initiative Trumps es auch bei uns erleichtern wird, verleumderische, bedrohende, beleidigende, falsche und verlogene Behauptungen strafrechtlich zu verfolgen und die TäterInnen zu enttarnen"

Die gesamte Architektur von Trump's Kommunikationsstrategie beruht darauf, dass er und seine publizistischen Verbündeten aus der VT-Szene ihre Nachrichten völlig unbehelligt von Gegenrede, Fakt Checks und Verleumdungsklagen streuen können.

Mit Implementierung von Section 230 will Trump die Sozialen Medien dazu zwingen, sich redaktionell gänzlich aus dem über ihre Plattformen verbreiteten Nachrichten herauszuhalten.

Das würde "verleumderische, bedrohende, beleidigende, falsche und verlogene Behauptungen

erst so richtig Tür und Tor öffnen.

um 08:02 von RealistT @Tagesschau

"Aus Ihrem Bericht geht leider nicht hervor, was genau Inhalt des Dekretes ist. Sie schreiben nur, dass es mit §230 zu tun hat, danach schreiben Sie wozu §230 gut ist, gehen aber nicht auf den Inhalt des Dekretes ein.
Tragen Sie das bitte nach."

Das wurde im vorhergehenden Beitrag zum Thema schon ziemlich klar und sachlich dargestellt.

Leider wurde dieser Beitrag nun ganz schnell durch den jetzigen verdrängt, womit die nächste emotionale Schlammschlacht eröffnet ist.

Leider.

Im Grunde ist nämlich das, was Trump da verlangt, nur logisch und konsequent.

Wenn beispielsweise Twitter redaktionell auf die veröffentlichten Beiträge Einfluss nimmt, dann müssen die auch für das, was sie veröffentlichen oder eben auch nicht, oder für das, was sie bewerten, auch haftbar gemacht werden können.

Egal, was man von Herrn Trump hält und was er sonst so alles verbockt, aber wo er recht hat, hat auch er recht.

Einen schönen Tag noch..

@krittkritt @Naja @ RealistT

@Krittkritt: Plattform oder Verlag ?
Genau darum scheint es zu gehen . Herr Trump möchte offensichtlich die reine Plattform, in der user unbeeinflußt und unzensiert vom Netzwerk ihre Meinungen austauschen können.

@Naja: Sie schreiben: 'Faktenchecks liegen ja oftmals auch nicht ganz richtig und wer überprüft die Fakten mit welchen Interessen?'
.. und genau deshalb ziehe ich wie Herr Trump 'die Plattform' vor.

@ RealistT Sie schreiben: 'Aus Ihrem Bericht geht leider nicht hervor, was genau Inhalt des Dekretes ist

Richtig und deshalb spekulieren wir 4 hier ein wenig. Die üblichen Trump basher scheinen dieses Probem nicht zu haben.

PS: Ich würde es begrüßen, wenn die Tagesschau sich noch präziser zum Inhalt dieses Dekretes äußert. Am besten wäre es, wenn sie es ganz im Sinne von Herrn Trump ohne eigene Wertung veröffentlicht

Twitter und Trump !

Trump geht mal wieder durch die Decke .............. hoffentlich hat er sich nicht den Kopf noch mehr verletzt !!!
Am Besten Twitter sperrt Trump komplett, denn er verstößt mit seinen unverschämten Lügen gegen jeden Anstand, auch mit seinen Beleidigungen, Diffamierungen und Drohungen. So etwas tut ein wirklich guter und professioneller Präsident einfach nicht.
All seine republikanischen Partei- Kollegen sollten endlich mal den Mut haben und ihn in die Schranken verweisen.
Und das Amerikanische Volk sollte sich ganz genau überlegen, ob sie solch einen Egomanen noch einmal 4 Jahre ertragen wollen.

@Icke 1

"
Am 29. Mai 2020 um 09:06 von Icke 1
Zensur weltweit

Zensur ist ein scharfes Schwert, egal ob bei sozialen Medien oder der Presse. Wenn eine Meinung nicht dem Mainstrem entspricht, sind weltweit Zensoren unterwegs und machen passend, was nicht passt."

Twitter hat nicht zensiert. Trumps Tweet wurde nicht gelöscht, sondern lediglich mit einem Faktencheck geprüft und als Fake gekennzeichnet. Meinung - Gegenmeinung. Trump darf meinen was er will, Twitter aber eben auch.

Wenn man Ihrer Interpretation folgt, wäre es Zensur, wenn ich Ihrer Meinung widersprechen würde.

Ohne Zensur nichts zu befürchten

Einige Kommentatoren haben gar nicht verstanden, worum es überhaupt geht.
"Pressekonferenz
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, veröffentlicht bei Fox News, erläuterten Trump und Justizminister William Barr das Dekret, mit dem der Haftungsausschluss für Plattformen die zensieren oder Beiträge ihrer Nutzer redaktionell bearbeiten aufgehoben werden soll. Netzwerke die nicht in die Meinungsfreiheit eingreifen haben demnach auch nicht zu befürchten , dass ihnen das „Nichthaftungsprivileg“ genommen wird."

Wenn es kein Zensur oder Bearbeitung gibt, dann haben die Medien auch nichts zu befürchten. Denen kann nichts passieren. Das schützt eben die Meinungsfreiheit.

Am 29. Mai 2020 um 08:46 von Ritchi

Vielen Dank für den Link, dort wird der Hintergrund gut erklärt.
"Kurz: wenn die Plattform einen Inhalt bearbeitet kann sie verklagt werden."
Naja, ganz so verstehe ich es nicht. Ich denke es geht eher darum, dass eine Plattform nur dann nicht für die Postings seiner User haftbar gemacht werden kann, wenn sich die Betreiber nicht selbstständig um die Inhalte kümmern. Sobald sie bei irgendeinem Posting eingreifen, möchte Donald sie dann auch für ALLE Inhalte ALLER User verantwortlich machen können - gerade so, als wäre der Plattformbetreiber selbst derjenige, der den Inhalt in's Netz gestellt hat. Außer wenn es um Gewalt, Obszönität und Belästigung geht, das darf der Betreiber weiterhin löschen. Da wird es schwierig, denn was "harassing" (belästigend) ist, unterliegt wohl kaum einer juristischen Norm.

Missbrauch der Meinungsfreiheit zur Manipulation

Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wer aber bewusst und permanent Lügen verbreitet, den politischen Gegner diffamiert, Menschen beleidigt oder gar des Mordes bezichtigt sowie Hass- und Hetzbotschaften ins Netz stellt, der missbraucht das Grundrecht. Im übrigen hat Twitter ja Trump das Rechts auf Meinungsäußerung nicht verwehrt (seinen Tweet nicht gelöscht), sondern lediglich auf die offenkundige Fehlerhaftigkeit seiner Botschaft hingewiesen. Trump versucht Menschen zu manipulieren. Es war höchste Zeit, dass dem ein Riegel vorgeschoben wird.

In den USA herrscht Meinungsfreiheit

Was Trump hier machen will, wird kein Bestand haben. Weder der Kongress noch der Supreme Court werden diese Einschränkungen bestätigen oder zulassen. Als freiheitliche demokratie, sind Beleidigungen in den freiheitlichen USA zudem nicht strafbar.

"Die Stimmung im Silicon Valleys ist links und liberal - aber bei den Plattformen gibt es keine Hinweise, dass wirklich Republikaner zensiert werden. Das einfache Faktum, dass Donald Trump immer noch bei Twitter dabei ist, zeigt das auch"

Links und liberal.
Die USA ist wohl das einzige Land der Welt wo man liberale Linke findet. Das ist schon was erfreuliches.

08:44 von ralf123

>>Laut Trump sollen Netzwerke Meinungen zulassen und nicht Meinung machen.<<

Twitter läßt die "Meinung" von Herrn Trump zu, nur weist mit einem Link darauf hin das es auch eine andere Sicht der Dinge gibt.
Niemand wird gezwungen diesem Link zu folgen.
Herr Trump kann sich weiter über Twitter mit seinen Kommentaren ergehen.
Die von Twitter gewählte Art der Kennzeichnung ist die beste Lösung, einen Kommentar der fraglichen Inhalt postet mit einem Vermerk und einem weiterführenden Link zu versehen. Das IST Meinungsfreiheit.

@Orfee 08:41 - Der Vorwurf der "Zensur" geht an den falschen ...

... Adressaten.

Trump wurde nicht zensiert, er versucht - über Bande - zu zensieren.

• Trump konnte seinen Tweet völlig unzensiert absetzen

• Ein Präsident, der nachweislich in 18.000+ Fällen Unwahrheiten verbreitet oder platt lügt, muss sich der Kritik der Gegenrede stellen.

"Allerdings müssen die Netzwerke dafür sorgen, dass zum Beispiel keine illegalen oder anstößigen Dinge verbreitet werden. "
Das muss ein Gericht entscheiden und nicht die Mitarbeiter dieser Konzerne, denn sie sind nicht in der Lage Urteil darüber zu fällen. So einfach ist das nicht.

Nein, das ist die Verantwortung der Plattformen. So ist die Gesetzeslage.

Facebook z.B. arbeitet zu diesem Zweck mit Fact Check Providern zusammen, die nach Kriterien des unparteiischen International Fact-Checking Network zertifiziert wurden.

https://www.facebook.com/business/help/182222309230722

Twitter und Trump !

Mr. Trump ist sich mit diesem Dekret wohl nicht im Klaren, was er eigentlich los tritt. Wenn nun die Online- Plattformen haftbar gemacht werden könnten, dann müssten diese ja etliche Juristen und Richter einstellen, die dann nur damit beschäftigt sind, Postings genau zu prüfen, bevor diese möglicherweise gelöscht werden.
Nur dann könnte es Mr. Trump sehr hart treffen,, wenn so gut wie jeder Post von ihm wegen Lügen oder so Ähnlichen gelöscht wird, durch einen Richter. Vielleicht merkt er dann mal, was für einen Mist er täglich verbreitet.
Aber auch andere könnten sich dann warm anziehen, weil ein Hass- Post dann gleich bestraft werden könnte..... und somit dieses Phänomen sich bald verschwindet. !!

@draufguckerin

"Ich meine, dass dass die sozialen Medien durchaus eine Mitverantwortung für widerwärtige Beiträge und Social-Media-Kampagnen haben."

Mit welcher Erklärung?
Das ist genauso wie wenn ein Mann dem Anderen den Kopf einschlägt und die Person, die das gesehen hat auch dafür verantwortlich gemacht wird. Was kann die Person dafür, die das sieht, wenn Einer dem Anderen den Kopf einschlägt? Was für eine Logik?

Die Beiträge kommen von Personen und sie haften für ihre Beiträge nicht die Plattform, die dies ermöglicht.

Am 29. Mai 2020 um 09:17 von ralena675

"Wenn beispielsweise Twitter redaktionell auf die veröffentlichten Beiträge Einfluss nimmt, dann müssen die auch für das, was sie veröffentlichen oder eben auch nicht, oder für das, was sie bewerten, auch haftbar gemacht werden können. " - Sie können bisher nur für den Beitrag verantwortlich gemacht werden, den sie selbst veröffentlich haben - also für den Fakten-Check. Trump will das ändern: Sobald sich die Plattform einmischt, soll sie wie ein Publisher behandelt werden. Dann kann Twitter nur a) alles durchgehen lassen oder b) dicht machen.
"Egal, was man von Herrn Trump hält und was er sonst so alles verbockt, aber wo er recht hat, hat auch er recht." - Hat er aber nicht. Er verträgt bloss keine Gegenrede.

Achse des Bösen

Es hat rein überhaupt nichts mit Trump-Bashing zu tun, wenn kritisiert wird, dass aus einer persönlichen Verärgerung heraus Erlasse als Drohgebärde verfasst werden.

Unter Trump ist die USA mittlerweile auf dem gefährlichen Weg, die Grundsätze eines demokratischen Staates zu verlassen. Da fast schon davon ausgegangen werden kann, dass Trump auch die kommende Wahl gewinnen wird täte Europa gut daran, sich vom "großen Bruder" (auf englisch "Big Brother") mehr und mehr zu lösen - leider scheint das aktuell nur Macron zu bemerken.

@hans im glück

Sie schreiben: ' Wenn Twitter & Co künftig für Postings der Nutzer haftbar gemacht werden können,

genau darum geht es nicht. Es scheint Herrn Trump im Gegenteil darum zu gehen, das man sich zukünftig als Benutzer dagegen wären kann, das ein Netzwerkbetreiber seine Kommentare zensiert oder in einer Weise kommentiert, die er als unzulässig empfindet.

@Adeo60

"Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wer aber bewusst und permanent Lügen verbreitet, den politischen Gegner diffamiert, Menschen beleidigt oder gar des Mordes bezichtigt sowie Hass- und Hetzbotschaften ins Netz stellt, der missbraucht das Grundrecht. I"

Klar dafür muss er ja auch bestraft werden.
Aber ganz sicher nicht von Twitter.
Ein Räuber wird auch nicht von einem Polizisten oder von seinem Nachbarn bestraft. Dafür gibt es Gerichte und Richter.

@ralena675 9:17

"Wenn beispielsweise Twitter redaktionell auf die veröffentlichten Beiträge Einfluss nimmt, dann müssen die auch für das, was sie veröffentlichen oder eben auch nicht, oder für das, was sie bewerten, auch haftbar gemacht werden können."

Aber niemand hat redaktionell auf seine veröffentlichten Beiträge Einfluss genommen.
Was soll das denn dann?

"Egal, was man von Herrn Trump hält und was er sonst so alles verbockt, aber wo er recht hat, hat auch er recht."

Sicher.
Aber hier hat er nicht recht, sondern gebärdet sich wieder einmal wie ein 5-jähriges Kind, das seine Bauklötze dafür benutzt, sie anderen Leuten mit aller Gewalt in's Gesicht zu schmeißen. Und das anfängt, laut zu heulen, wenn man ihm nur sagt, dass man das nicht tut.

@RealistT

Am 29. Mai 2020 um 08:02 von RealistT
@Tagesschau

"Aus Ihrem Bericht geht leider nicht hervor, was genau Inhalt des Dekretes ist. Sie schreiben nur, dass es mit §230 zu tun hat, danach schreiben Sie wozu §230 gut ist, gehen aber nicht auf den Inhalt des Dekretes ein.
Tragen Sie das bitte nach."

Um was genau es bei dem Dekret geht, hatte die Tagesschau bereits vorher veröffentlicht. Zitat aus dem Artikel "Trump unterzeichnet Erlass zu Sozialen Medien":

"US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem der Schutz sozialer Medien wie Twitter und Facebook vor Strafverfolgung beendet werden soll. Gemäß der im Oval Office unterzeichneten Anordnung soll zudem die Möglichkeit der Plattformen beschnitten werden, Inhalte zu moderieren. Auslöser ist ein Streit Trumps mit dem Kurzbotschaftendienst Twitter, der erstmals zwei Tweets des Präsidenten als irreführend gekennzeichnet hatte."

Was für eine Katastrophe.

Diesem Präsidenten sind die Corona Opfer doch schnurz egal m.M.n.
Im geht es nur um die Wiederwahl im November.
Und dieser "Twitter Eklat" soll doch wiedermal von seiner Unfähigkeit als "Krisen Präsidenten" ablenken.
Wann begreifen seine "Jünger" endlich, dass dieser Egomane alles ist aber kein Staatsmann.

Orfee 9:21 - Genau das ist der Punkt. Nur anders....

... als gedacht.

• Twitter hat nicht in die "Meinungsfreiheit" eingegriffen. Es hat den Tweet Trump's trotz Zweifeln an dessen sachlicher Korrektheit ungekürzt veröffentlicht.

• die Freiheit der Gegenrede einschränken zu wollen, ist hingegen echte Zensur.

Genau das beabsichtigt Trump mit der Implementierung von Section 230.
Wer Fact Checks anbietet, kann verklagt werden.

Mit einfachen Worten:

"Lasst mich lügen und stellt mir keine Fact Checks, Kritik oder ander Meinungen gegenüber. Für die gilt keine Meinungsfreiheit"

Alles Fake?

Ein Vorsicht-Fake-Kommentar ist keine Zensur. Hier stehen auch Kommentare, aber das löscht oder verhindert die Nachricht nicht.

Ist denn der Präsident der wirkliche Präsident?
Ist dieser Präsident wirklich präsidial?
Hat das Land eine wirkliche Demokratie?
Ist in diesem Land wirklich jeder gleich vor dem Gesetz?
Hat das Land unabhängige Medien?

Deutschland finde ich toll!

Trump vor dem absulten Aus

Wie ich gestern bereits in einem Kommentar, der inzwischen komplett verschwunden zu sein scheint, erläuterte, bemühe ich mich zur Zeit sehr intensiv bei Twitter, das Twitterkonto des amtierenden US-Präsidenten wegen Lügen, Volksverhetzung und massenweise Spam auf Lebenszeit sperren zu lassen. Allein von meiner Seite liegen einige Dutzend Anzeigen vor.

29. Mai 2020 um 07:41 von Michi B.

"
Tiktok
Warum zieht er nicht Richtung TikTok um. Da hat er auch viel mehr Möglichkeiten.
"
Geht nicht. Wenn er dort vom "chinesischen Virus" redet werden seine Beiträge gelöscht. Dann würde er sich noch einmal auf einer anderen Ebene mit China anlegen, aber auf der Platform hat China die Oberhand.

Twitter sollte am besten...

Trumps Nutzerkonto sperren oder löschen, mit der Begründung, er verstoße gegen die Nutzungsbedingungen. Und das hat er eigentlich schon so oft getan, dass eine Sperre längst überfällig wäre.

Twitter hat seinen einen Beitrag über Briefwahlen nicht zensiert, also verändert oder gelöscht. Es hat lediglich einen Hinweis dazu gegeben, dass die von Trump aufgestellten Behauptungen wie eigentlich fast immer mit den Fakten nichts zu tun haben und die Widerlegung verlinkt.

Dass Trump schnell in Rage gerät, ist nichts Neues. Anders als schäumend vor Wut und geifernd vor Hass kennt man diesen Menschen ohnehin kaum. Dass er mit der Realität auf Kriegsfuß steht, ist ebenfalls bekannt; kein auch nur halbwegs bekannter Politiker hat in seinem ganzen Leben so viel gelogen wie Trump seit 2016.

Wenn Twitter zumindest ab und zu diskret darauf hinweist, dass Trump lügt wie gedruckt, ist das eigentlich nicht mehr als ein Beitrag zur sozialen und politischen Hygiene.

@Ritschi

Danke für die Info,

Frage: mit 'dieser Artikel' meinen Sie doch sicherlich den verlinkten Artikel aus der Los Angeles Times und nicht den obigen Tagesschau Artikel ?

unter dem Link kann ich nur die Überschrift des Artikels einsehen.

Unter wiki und section 230 finde ich zwar einen englischen Beitrag, aber nicht den von Ihnen zitierten Satz. Können Sie den von Ihnen gefundenen Wiki Eintrag etwas genauer eingrenzen ?

Die Angst vor den Fact Checks sitzt tief ...

... in der Welt von Donald J Trump und der Szene, die ihn publizistisch unterstützt.

Trump hat in so vielen Fällen

• wissentlich oder unwissentlich unwahre Aussagen gemacht

• platte Lügen verbreitet

• eine öffentlich dokumentierte Aussage geleugnet

• sich innerhalb weniger Stunden widersprochen in dem er das Gegenteil des vorher Gesagten behauptete

Alles mit einfachen Mitteln bei seriösen Medien recherchierbar.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum Trump mit dieser entlarvenden Wut reagiert, wenn ihm Fakten gegenübergestellt werden.

09:23 von Adeo60

Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wer aber bewusst und permanent Lügen verbreitet, den politischen Gegner diffamiert, Menschen beleidigt oder gar des Mordes bezichtigt sowie Hass- und Hetzbotschaften ins Netz stellt, der missbraucht das Grundrecht.

Da wird sehr viel in einen Topf geworfen.

Es gibt in den USA keine Wahrheitsministeriums-Kultur. Wer möchte, kann Lügen mit faktenbasierten Argumenten entgegenwirken, aber nicht das was mal als Lüge betrachtet staatlich verbieten lassen. Das Verbreiten von Lügen über Personen kann in bestimmten Fällen zivilrechtlich unter Diffamierung belangt werden. "Hass- und Hetzbotschaften" sowie Beleidigungen sind in freiheitlichen Demokratien wie die USA nicht strafbar.

wiedersprüchlich

Hat Trump nicht noch vor kurzem Frankreich bedroht, als sie eine Internetsteuer erheben wollten? Jetzt sind Amazon und Co Schmarotzer, weil sie den US-Paketdienst nutzen und dafür bezahlen? Natürlich ist das alles nur Ablenkung, allerdings muss man bei Trump immer damit rechnen, dass er irgendeinen Blödsinn durchzieht, denn für die Wahrung seines Gesichtes geht der über Leichen.

um 08:44 von ralf123

Wieso behaupten nun Twitter 'Zukunft der Meinungsfreiheit bedroht' und Facebook ', dass die Netzwerke alles zensieren würden, was irgendjemanden beleidigen könnte.' das Gegenteil ?

Weil die Verpflichtung bestehen bleibt, gegen illegale Inhalte vorzugehen. Wenn jedoch keine Richtigstellung mehr erlaubt ist, bleibt als einzige Möglichkeit alles zu löschen, das irgendwie problematisch sein könnte.

08:49 von mikethecat

>>Bei privatwirtschaftlichen Unternehmen ist ein objektives Handeln nie gegeben, ...<<

Nach allgemeinen Verständnis ist "objektives Handeln" auch im WH nicht (mehr) gegeben.
Es ist wohl sehr schwer einen "richtigen" Weg zu beschreiten ohne das ein Gericht bemüht wird.
Jede Äußerung die unter dem Deckel der Meinungsfreiheit verbreitet wird durch ein Gericht beurteilen zu lassen ist Nonsens. Die Klageflut würde die Justiz lahmlegen.

Meinungsfreiheit

endlich jemand, der sich für die Meinungsfreiheit einsetzt

Was ist Meinungsfreiheit?

Was ist Meinungsfreiheit denn eigentlich? Das Recht alles sagen und behaupten zu können was man meint, sofern es andere nicht beleidigt? Zugegeben, wenn ich das mache hat das eine Andere Auswirkung als wenn Trump das macht ;-)
Ein guter Faktencheck widerspricht ja nicht einfach der Aussage, sondern zeigt unter Angabe der Quellen auf, dass es andere Meinungen gibt. Wenn eine Aussage einer wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht, darf man darauf hinweisen.

Mutation

Dieser Präsident ist geradewegs auf dem Weg zum Diktator. Meinungsfreiheit Ja, aber nur für diejenigen die seine Lügen teilen.

Leere Drohung

Aber spannend. Wenn Trump den Artikel schwächt oder kippt kann man endlich auch gegen den Publisher klagen (nichts anderes sind "soziale Netzwerke") und das vermutlich sogar international!
Aber im Endeffekt ist es Trumps übliche Show. Heftige Streitdiskussionen auslösen, damit er vorrangig in den Medien präsent ist. Sollte sein Herausforderer sinnvolle Zukunftpolitik anstreben geht das in der Angst der Menschen um die Freiheit des Sprechens unter ("Freedom of Speech" und "Meinungsfreiheit" sind unterschiedliche Dinge). Sollte der Herausforderer in das Thema einsteigen und auf Konfliktkurs mit Trump gehen, so wird Trump nicht das Thema aufgreifen, sondern seinen Herausforderer direkt angreifen mit vorab schon gestreuten Themen wie Korruption, Demenz und Pädophilie. Von dieser Position aus hat Trump wieder ein breites Feld an Möglichkeiten sich vor seinen Wählern gut darzustellen.
Es geht hier gar nicht um Twitter. Es geht um Wahlkampf.

Kenne die amerikanischen Gesetze nicht.

Bei uns zumindest werden Kommentare, und nichts anderes sind die Post`s der User als Kommentare gekennzeichnet und die verbreitende Plattformen, z.B. Zeitungen distanzieren sich damit vom Inhalt. Im redaktionellen Teil der Zeitung kann das genaue Gegenteil des Kommentars stehen.

@Mut-zum-Leben

Das scheint mir bei allem Trump-bashing ein durchaus nachzuvollziehendes Vorgehen zu sein und schafft Klarheit.

Das scheint nur so. Tatsächlich wird das Problem potenziert, denn die Faktenchecks wurden als abgemildertes Mittel eingeführt, um entsprechende Beiträge nicht direkt löschen zu müssen. Das heißt in Zukunft müssen Twitter und co. einfach nur direkt löschen - was Trump mit Sicherheit noch weniger schmecken dürfte, sich aber nicht einfach per Dekret ändern lässt, da die Auswirkungen eines Löschverbots katastrophal wären.

@Orfee

"
Am 29. Mai 2020 um 09:37 von Orfee
@Adeo60

"Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wer aber bewusst und permanent Lügen verbreitet, den politischen Gegner diffamiert, Menschen beleidigt oder gar des Mordes bezichtigt sowie Hass- und Hetzbotschaften ins Netz stellt, der missbraucht das Grundrecht. I"

Klar dafür muss er ja auch bestraft werden.
Aber ganz sicher nicht von Twitter.
Ein Räuber wird auch nicht von einem Polizisten oder von seinem Nachbarn bestraft. Dafür gibt es Gerichte und Richter."

Ihr Vergleich hinkt. Wenn der Räuber auf Twitter den Überfall auf den Nachbarn ankündigen würde, dürfte Twitter den Nachbarn darüber nicht informieren. Denn das wäre ja Zensur. Der Nachbar soll gefälligst warten, bis er überfallen wird und sich danach vertrauensvoll an die Polizei und Gerichte wenden.

Narzismus

Das klinische Krankheitsbild eines Narzisten beinhaltet auch, dass der Narzist selbst zutiefst von der Wahrheit seiner aktuellen Vorstellungen überzeugt ist. Fakten spielen hier keine Rolle. Ein Narzist, der mit seinen eigenen Vorstellungen widersprechenden Fakten konfrontiert wird, ist damit völlig überfordert. Er kann es nicht verstehen. Je nach seiner Machtposition, die bei Trump leider recht hoch ist, wird er alles tun, um seinen Vorstellungen widersprechende Fakten nicht an sich heranzulassen. Was bei Pippi Langstrumpf kindliche Unbekümmertheit ist (ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt), ist bei einem Narzisten für eine stabile psychische Verfassung unverzichtbar. Trump kann gar nicht anders handeln, ohne sich selbst in eine schwere psychische Extremlage zu bringen. Er benötigt ununterbrochen die Bestätigung, dass er selbst perfekt ist, sonst bricht seine Denkwelt zusammen.

Anwort auf den Kommentar

>>Diktatur oder Egomanie pur<<

Wer die USA mit einer Diktatur bzw. einer Egomanie pur vergleicht, der weiss noch nicht, wobei es sich handelt, wenn man in Russland von 20 Jahre Putin mit einer Tendenz nach noch mehr Jahren spricht oder wenn in China Xi Jinping auf Maos Spuren wandelt, der ohne Wahlen von 1949 bis 1976 an der Macht war.
Trump kann wie jeder bisherige Präsident aus dem Amt gewählt werden. Es scheint vielen in Deutschland nicht bewusst zu sein, wo auf der Welt die echten Diktaturen bzw. Egomanien sich befinden.

Löschen von Hassnachrichten

Ich fände es grossartig, wenn Hassbotschaften aufhören würden, wenn man um die Veröffnetlichung klagen müsste und der Wahrheitsgehalt dabei die entscheidende Rolle spielt, was wäre es toll, wenn ein Straftatbestand der vorsätzlichen Verleugnung, Beleidigung und Bedrohung neben den Sozialen Netzwerken auch die Bestrafung des Urhebers der Nachricht treffen kann. Und das in schweren Fällen hart. Und wenn die Sozialen Medien gesetzlich verpflichtet werden, offensichtliche Falschnachrichten und offensichtliche Lügen immer zu kennzeichnen. Dann entstehen auch Arbeitsplätze. Dann würde im Netz endlich dasselbe Recht gelten, dass anderen Kommunikationsformen, etwa in der persönlichen Rede, herrscht.

@ um 09:52 von ralf123

"@Ritschi
Danke für die Info,

Frage: mit 'dieser Artikel' meinen Sie doch sicherlich den verlinkten Artikel aus der Los Angeles Times und nicht den obigen Tagesschau Artikel ?

unter dem Link kann ich nur die Überschrift des Artikels einsehen."
.
Der Link führt zum gesamten Artikel. Die Anführungszeichen bitte nicht mit kopieren, die dienen nur dem Erhalt des Links im Post.
"https://www.latimes.com/business/technology/story/2020-05-28/the-facts-about-section-230-the-internet-speech-law-trump-wants-to-change"
Sie können auch einen Teil meines Zitats in Anführungszeichen setzen und mit Google suchen. Durch die Anführungszeichen finden Sie dann genau dieses Zitat.
In dem Artikel ist auch die gesamte Verfügung verlinkt. Leicht zu lesen.

Dummer Vergleich

um 09:32 von Orfee
@draufguckerin
"Ich meine, dass dass die sozialen Medien durchaus eine Mitverantwortung für widerwärtige Beiträge und Social-Media-Kampagnen haben."
>>Mit welcher Erklärung?
Das ist genauso wie wenn ein Mann dem Anderen den Kopf einschlägt und die Person, die das gesehen hat auch dafür verantwortlich gemacht wird. Was kann die Person dafür, die das sieht, wenn Einer dem Anderen den Kopf einschlägt? Was für eine Logik?
Die Beiträge kommen von Personen und sie haften für ihre Beiträge nicht die Plattform, die dies ermöglicht.<<

Dummer Vergleich. Richtig wäre: Wenn ein Mann droht, jemanden den Kopf einzuschlagen hat eine zufällig anwesende Person, ohne sein eigenes Leben zu gefährden die Pflicht, einzugreifen. Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung.

@ orfee um 9.32 Uhr, Nein

"Das ist genauso, wie wenn ein Mann dem Anderen den Kopf einschlägt und die Person, die das gesehen hat, auch verantwortlich gemacht wird."
Nein, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Das ist genauso, als wenn jemand die Waffe reicht bzw. zur Verfügung stellt, um dem anderen den Kopf einzuschlagen.

29. Mai 2020 um 08:10 von Lannister Cat

"
...
Vllt ist ihm auch klar, dass diese Art der Gesetzgebung nicht vom Präsidenten erlassen werden kann und vom Kongress ohnehin kassiert wird: dann sind immerhin *die anderen* Schuld.
"
Da er nicht so dumm ist wie er sich selbst präsentiert, ist das sogar wahrscheinlich.

um 08:54 von draufguckerin

Ihre Hoffnung ist unbegründet. Erst einmal sind "falsche und verlogene Behauptungen" kein Straftatbestand und Trumps Dekret bewirkt genau das Gegenteil, nämlich dass "falsche und verlogene Behauptungen" nicht mehr richtig gestellt werden dürfen.

Ist es nicht vielmehr so, dass Sie die Initiative begrüßen, weil Sie von Trump kommt und nicht, weil sie vernünftig oder sinnvoll wäre?

Ablenken hat hohe Priorotät........

Ablenken hat hohe Priorität bei Donald Trump.
Natürlich darf er sich selbst vieles erlauben, schließlich ist er der Präsident. Außerdem haben die anderen immer Schuld.
Er schlägt wieder einmal nach bekanntem Muster wild um sich und klopft sich anschließend genüsslich auf seine Schulter, mit entsprechender Mimik und Körpersprache.

Es ist schon fast kindisch, aber einfallsreich, wie sich der Mann in diesem hohen Amt verhält.

Alles ziemlich überflüssig

Die Menschheit braucht weder "Twitter" noch die zahlreichen politisch tätigen Egomanen mit Verhaltensauffälligkeiten; Herr Trump gesellt sich da in dieselbe Reihe mit zahlreichen anderen Politikern auf der Welt. Wir brauchen vielmehr einen neutralen Journalismus, der diese Auffälligkeiten angemessen darstellt, sinnvolle Alternativen aufzeigt und meinetwegen auch ab und zu kommentiert. Und natürlich mutige Politiker der Mitte, die sich klar von Psychopaten distanzieren und eine mutige Politik mit sinnvollen Perspektiven macht. - Leider fehlen solche Leute auch in Deutschland. Und dass "Twitter" hier eine solche Aufmerksamkeit gewidmet wird, sollte auch den hier tätigen Journalisten einmal den Spiegel vors Gesicht halten, um selbstkritisch zu hinterfragen, ob sich guter Journalismus und "Twitter" vertragen. Qualitätsjournalismus benötigt nämlich kein "Twitter". Personen aus meinem Umfeld, die "twittern", sind mir bislang immer als merkwürdige Zeitgenossen aufgefallen - ohne Ausnahme!

@ um 09:21 von hans_im_glueck

Ich habe die Order
"https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/executive-order-preventing-online-censorship/"
gelesen. Der entscheidende Satz ist wohl der:
'When an interactive computer service provider removes or restricts access to content and its actions do not meet the criteria of subparagraph (c)(2)(A), it is engaged in editorial conduct. It is the policy of the United States that such a provider should properly lose the limited liability shield of subparagraph (c)(2)(A) and be exposed to liability like any traditional editor and publisher that is not an online provider.'
Hieraus geht nicht klar hervor, ob durch eine solche Bearbeitungen sämtlicher Schutz verloren geht, oder nur bei den bearbeiteten Teilen. Konsequent ist es jedoch, wenn sämtlicher Schutz verloren geht, denn das selektive Bearbeiten einzelner Teile generiert auch eine Meinung zu den nicht bearbeiteten Teilen.
"Kurz: wenn die Plattform einen Inhalt bearbeitet kann sie verklagt werden."

@ Walter Mo.

Zitat: "Jetzt sind Amazon und Co Schmarotzer, weil sie den US-Paketdienst nutzen und dafür bezahlen? Natürlich ist das alles nur Ablenkung, allerdings muss man bei Trump immer damit rechnen, dass er irgendeinen Blödsinn durchzieht, denn für die Wahrung seines Gesichtes geht der über Leichen."

Ist doch gut für den Rest der Welt: Immer mehr Unternehmen gehen oder verschieben Teile ihrer Produktion ins Ausland ... Harley, Tesla ... Amazon und Co werden folgen. Mal sehen was FB auf Dauer macht ... und Google, ob die sich einer auf Dauer geschäftsschädigenden US- Zensur unterwerfen wollen. Rd. 320 Mio. Ametikaner gegen über 7 Mrd. ... wo da wohl mehr zu verdienen ist ...
Die Folgen werden im ganzen Ausmaß erst nach seiner Amtszeit zum tragen kommen ... wenn die Auswirkungen des Außen- und Innenpolitischen Suizits richtig deutlich werden.

@IckeDette

"
Am 29. Mai 2020 um 10:18 von IckeDette
29. Mai 2020 um 08:10 von Lannister Cat

"
...
Vllt ist ihm auch klar, dass diese Art der Gesetzgebung nicht vom Präsidenten erlassen werden kann und vom Kongress ohnehin kassiert wird: dann sind immerhin *die anderen* Schuld.
"
Da er nicht so dumm ist wie er sich selbst präsentiert, ist das sogar wahrscheinlich."

Ehrlich gesagt, da wäre ich mir nicht zu sicher. Möglicherweise glaubt er tatsächlich, er dürfe das. Zur Erinnerung "You can grap them by...." den Rest des unapetitlichen Trump-Zitats erspare ich mir jetzt.

Sollte Trump mit Hilfe dieser

Sollte Trump mit Hilfe dieser politischen, persönlichen und machtstrategischen Mitteln noch ein Mal Präsident werden, wird weltweit das Vertrauen in die Demokratie bei aufgeklärten Menschen erschüttert werden. Das ist eine Riesengefahr, deren Ausmaß wir heute nicht einschätzen können. Trump ist das populärste Beispiel dafür, wie die Freiheit, für die viele aufrichtige Menschen gekämpft haben, in persönliche Freiheit für Machthaber umgedeutet wird.

Am 29. Mai 2020 um 08:22 von

Am 29. Mai 2020 um 08:22 von draufguckerin
Das wollten wir doch schon lange

Ja,der Unterschied ist aber - da geht es nicht um " Fake News " - wie im Fall D.T. ( Lügen verbreiten usw. )

Am 29. Mai 2020 um 08:54 von draufguckerin
auch bei uns genauer gucken

Nein, in den USA wird genau das Gegenteil passieren - zumindest wenn ich das richtig verstanden habe.

09:07 von draufguckerin

|@ mikethecat um 8.49 Uhr , 230|
>>"Ich bin für uneingeschränkte Meinungsfreiheit, die ihre Grenzen in bestehenden Gesetzen findet."<<

Das ist bei einem globalen Unternehmen (oder Plattform) sehr schwierig. Welches Gesetz aus welchem Land soll geltend gemacht werden?

um 09:12 von Orfee

Das können sie eben demnächst nicht mehr. Die Immunität der strafrechtlichen Verfolgung wird mit diesem Dekret aufgehoben.

Das stimmt so nicht. Was sie nicht mehr dürfen, ist mit Faktenchecks richtig stellen. Löschen dürfen sie weiterhin. Was Trump abschafft ist das mildere Mittel. Natürlich wird er das erst merken, wenn seine eingen Tweets gelöscht werden und dann wird er erst recht toben, aber gegen eine Wand laufen, denn dann werden die Dienste als Sicherheit einfordern, dass sie von sich aus nichts löschen müssen, was bedeutet, dass dann auch eindeutig strafbare Inhalte stehen blieben.

@Autograf 10:14 - Das sind die Kriterien, die Trump "lesbar" ...

... machen.

Der Mann wird nicht von Ideologie getrieben, sondern von einen Narzissmus befeuert, der die Weltbild-Stabilität voraussetzt.

In der Auseinandersetzung mit der Politik von Trump - speziell in diesem Fall des Zensurversuchs über Section 230 - wird jeder immer wieder an die Grenzen des Verständnisses stoßen, der dessen Handlungsweise erfassen will und das von Ihnen angesprochene Thema nicht einbezieht.

Auch für einen Nicht-Psychologen offensichtlich. Guter Kommentar.

Nachdem....

ich ein Dino bin, der nur ein altes Klapphandy hat und nicht an irgendeiner form der sogenannten "social media" teilnimmt kann ich die Aufregung um Trump nicht verstehen. Mir ist nämlich egal was er twittert oder 80 Millionen "follower" hat. Die Zahl ist dahingehend erbärmlich, als sie zeigt, wie ein großer Teil der amerikanischen Gesellschaft denkt. Was soll man überhaupt von einer Gesellschaft halten, in der Wahlen vom handy oder der Anzahl der TV-Werbespots abhängen. Es wäre scön, wenn sich wenigstens in Deutschland Bürger und Politiker Gedanken darüber machen, ob sie wirklich bei facebook oder twitter usw. teilnehmen müssen. Ich bezweifle sehr, daß das, was gesendet wird, wirklich einigermaßen von Bedeutung ist. Ist wenigstens die Werbung gut? Wenn man sich überlegt, warum facebook z.B. erfunden wurde und was heute daraus geworden ist, kommt einem das blanke Grausen.

09:37 von Orfee

<< @Adeo60
"Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Wer aber bewusst und permanent Lügen verbreitet, den politischen Gegner diffamiert, Menschen beleidigt oder gar des Mordes bezichtigt sowie Hass- und Hetzbotschaften ins Netz stellt, der missbraucht das Grundrecht. I"

Klar dafür muss er ja auch bestraft werden.
Aber ganz sicher nicht von Twitter.
Ein Räuber wird auch nicht von einem Polizisten oder von seinem Nachbarn bestraft. Dafür gibt es Gerichte und Richter.>>

.,.,.,

Ich begreife Ihre Logik nicht.
Twitter hat bei einer bewussten Lüge das Faktum dagegengestellt.

Das ist keine "Bestrafung", sondern das Hausrecht einer Plattform. Sogar die Hauspflicht.

Twitter....

… hat es eben wieder getan.
Sie haben einen Tweet von Trump, wegen Gewaltverherrlichung gerügt.
Bitte zurücklehnen!

Soziale Medien sind private Unternehmen.

Sie unterliegen den Gesetzen des Landes, in dem sie tätig sind. Anders als Zeitungen haben sie zunächst keinen Einfluss auf den Inhalt der verbreiteten Meinungen. Aber, da sie nun einmal private Unternehmen sind, haben sie die Freiheit, Regeln für den Umgang mit dem Medium zu erlassen. Jeder Nutzer hat die Regeln zu akzeptieren. Sonst kann er das Medium nicht benutzen.

08:02 von RealistT

Sie können bitte selbst googlen oder wenn Sie meinen, der Text muss wiedergegeben werden, dies hier tun. Oder den Wunsch etwas höflicher äußern bitte.

29. Mai 2020 um 08:36 von hans_im_glueck

"
...
Einen "Krieg" gegen Twitter kann er ebenso wenig gewinnen, wie Christian Wulff gegen die Bild-"Zeitung" bestehen konnte.
"
Wenn Twitter ihm die Platform entzieht und seit Trump ist Twitter ja auch täglich in den Medien vertreten, ja schlimmer noch, es werden ganz Nachrichtenartikel über Twittertexte geschrieben, dann wird er Twitter mitnehmen. Twitter wurde durch Trump zu einem bedeutenden Onlinenetzwerk. Twitter kann inzwischen ohne Trump weitermachen, da 4 Jahre massive Werbung sich gut einprägt. Deswegen kann er Twitter nur mit Gesetzesänderungen entgegentreten und Twitter wird sich ganz genau überlegen was es daraus macht.

Geschäftsmodelle...

Das eigentliche Problem - und damit eine mögliche Lösung - ist die User-Anonymisierung auf sog. "Social-Media"-Plattformen. Zugegeben, ich nutze das auch, würde aber sofort bedenkenlos unter meinem Klarnamen posten, wenn dies allgemein zur Pflicht würde.
_
Vermutlich aber würde dann das Geschäftsmodell einschlägiger Plattformen leiden (Einnahmen durch Dritt-Werbung) , wegen wohl stark zurückgehender User-Zahlen.
_
Der Seriösität und einem wirklich offenen Info- u. Kommunikationsaustausch könnte das nur dienlich sein. Vermutlich gäbe es dann auch viel weniger Beckmesser und Hobby-Moderatoren, stattdessen aber mehr sachlich-konkreten Austausch ohne Unflätigkeiten.

Wichtig ist, dass es hierbei

Wichtig ist, dass es hierbei weder um Meinungsfreiheit noch um Beleidigung geht. Wer annimmt Trump werde in seiner Meinungsfreiheit beschnitten, sollte einmal kurz innehalten und darüber nachdenken, welchen Posten er gerade besetzt. Es handelt sich bei Trumps Äußerungen nicht um die Ausübung von Meinungsfreiheit, sondern um gezielte Desinformation zum Zwecke des Machterhalts. Der Vergleich von Trump mit einem Blogger oder User hinkt maßlos.

Er ist überfordert

Trump hat seine Gegner und die Medien stets als Fake-News-Produzenten gescholten. Nun reagiert er extrem dünnhäutig, weil ihm die Last des Präsidenten-Amtes über den Kopf wächst.

Gerade hat er sich dank Unterstützung seiner Republikaner vor dem Rauswurf gerettet. Nun wird sein Versagen bei der Corona-Pandemie offensichtlich, die Wirtschaft bricht ein, 20% Arbeitslosigkeit, der Ärger mit China wegen Hongkong, nun auch noch Rassismus-Probleme infolge von Polizei-Gewalt gegen Schwarze.

Über seine Misserfolge bei Obama-Care, bei Nordkorea, beim Iran, bei der mexikanischen Mauer, die von Mexiko bezahlt werden sollte, usw redet schon keiner mehr. Die Liste seines Versagens ist lang.

Er hat die Gesellschaft gespalten, wie kein anderer, die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, und durch Corona noch verschlimmert, und nirgendwo ist ein Silberstreif am Horizont.

Er ist überfordert und sollte einen Arzt aufsuchen.

Blase

Das Problem sind doch nicht die Dienste an sich, sondern dass die Nutzer alle (nicht nur Trump) in einer selbst geschaffenen Blase leben und nur noch das wahrnehmen, was sie ohnehin schon wissen.

Wer sind denn die 80 Mio. "Follower"? 50 Mio., die ihn toll finden und 30 Mio. Journalisten, die ihn von Berufs wegen beobachten?

Wie wäre es, wenn sich noch weitere 60 Mio. anmeldeten, die ihn öffentlich auslachten?

Der Präsident der USA trägt Verantwortung ....

... für seine Worte und Aussagen.

Sie können

• Bürger zu bestimmtem Verhalten anleiten
• Gewalt und Unruhen auslösen
• im Extremfall zu Kriegen führen

Er ist Amtsinhaber und nicht Privatperson. Seine Aussagen können nur der Wahrheit verpflichtet sein. Wenn sich Trump zur Briefwahl äußert, kann er das Vertrauen der Bürger in diese lang gübte Praxis - zumindest bei Teilen der Bürger - erschüttern.

Wenn er Argumente in diesem oder anderen Sachverhalten hat, muss er sie faktisch belegen.

Wenn er Aussagen als Wahlkämpfer von sich gibt, dann muss das als solche kennzeichnen.

Er kann sich nicht selbst aus der Verantwortung des Amtes des US-Präsidenten entlassen.

29. Mai 2020 um 10:25 von Anderes1961

"
...
"
Da er nicht so dumm ist wie er sich selbst präsentiert, ist das sogar wahrscheinlich."

Ehrlich gesagt, da wäre ich mir nicht zu sicher. Möglicherweise glaubt er tatsächlich, er dürfe das. Zur Erinnerung "You can grap them by...." den Rest des unapetitlichen Trump-Zitats erspare ich mir jetzt.
"
Ich kenne das Zitat sowie diverse andere Vorfälle auch und bei genauerem Hinschauen merkt man dass da eine Taktik vorliegt. Dumm stellen hilft dabei, dass man vom Gegner unterschätzt wird. Ich halte ihn nicht für besonders schlau, aber schlauer als dargestellt/wahrgenommen. Würde mich nicht wundern, wenn der eine oder andere Leak auf die Anordnung von Trump zurück geht damit er daraus für sich eine Bühne konstruiert.

Die Erläuterung im gestrigen. ..

... Haben mich auch eher verwirrt.
Status quo ist Section 230, die Trump nun
aushebeln will.
Aus dem gestrigen Beitrag,
"... Würden die Plattformbetreiber künftig, wie offenbar von Trump geplant, als redaktionelle Dienstleister angesehen, könnten sie für alle Inhalte, die von ihren Nutzern gepostet werden, verantwortlich gemacht werden. Wenn sie diese Verantwortung nicht übernehmen wollen, dürfen sie keine inhaltlichen Anmerkungen wie Hinweise auf Faktenchecks mehr machen...."

Die Dienste sind doch jetzt auch schon verantwortlich.
Daher ja die Faktenchecks-Anmerkungen.

Oder hab ich das falsch verstanden ?

Dafür sollen Klagen möglich werden.

Glaubt nun Trump, dass er der Einzige wäre, der dann klagen kann?

Fast schon genial

Trump beweist hier großes politisches Geschick, indem er den erfolgverwöhnten und gehätschelten Twitter-Konzern gekonnt vorführt. Die sind voll in seine Falle getappt. Zuckerbergs Facebook scheint da schlauer zu sein und den Braten gerochen zu haben. Ist ja auch schwer zu vermitteln, dass ein Medienkonzern gern den rechtlichen Schutz für neutrale Plattformanbieter in Anspruch nehmen will, seine Rolle als neutraler Plattformanbieter aber ständig mit Füßen tritt.

Man muss doch einfach mal anschauen....

wie die Plattformen agieren.

1. Die EInträge werden geprüft, kommentiert oder einem "Faktencheck" unterzogen. Dann ist es eher ein redaktioneller Ansatz mit Verantwortung beim Betreiber.

2. Die Plattform kümmert sich primär nicht um die Einträge. Lediglich bei Einträgen die eine Straftat darstellen werden diese gelöscht (auf richterliche Anordnung). Dann ist es lediglich eine Technikplattform die für Inhalte nicht verantwortlich ist.

Ich kenne jetzt die Verfügung von Trump nicht genau. Sollte aber der 1. Fall zutreffen (und so hat es aktuell den Anschein) dann muss der Betreiber auch für den Inhalt haftbar gemacht werden können, denn er selektiert (ich will nicht sagen zensiert) ja nach eigenem Gutdünken, legt die Regeln fest und bestimmt somit auch die Richtung der Beiträge.

Ich würde eher begrüßen, wenn die Freiheit der Plattformen und ihrer Nutzer erhalten bleiben würde und lediglich richterlich angeordnete Maßnahmen greifen.

@Zwicke

"
Am 29. Mai 2020 um 10:45 von Zwicke
Geschäftsmodelle...

Das eigentliche Problem - und damit eine mögliche Lösung - ist die User-Anonymisierung auf sog. "Social-Media"-Plattformen. Zugegeben, ich nutze das auch, würde aber sofort bedenkenlos unter meinem Klarnamen posten, wenn dies allgemein zur Pflicht würde...."

Schon der erste Satz Ihres Posts ist falsch. Zahlreiche Hassposts, Lügen, Drohungen und so weiter, werden in sozialen Medien nachweislich ganz offen unter dem - sogar echten - Klarnamen veröffentlicht. Eine De-Anonymisierung würde im Gegenteil zum Beispiel in Ländern, die nicht so demokratisch aufgestellt sind wie die Bundesrepublik, oder die USA dazu führen, daß Menschen noch mehr Angst davor haben müßten, Kritik zu äußern. Fragen Sie mal z.B. einen Nordkoreaner, ob er sich trauen würde, eine Kritik am Präsidenten offen unter seinem Klarnamen zu veröffentlichen.

Die olle Kamelle "Klarnamenpflicht" wurde hier auch schon oft durchgekaut. Muß man nicht wieder aufwärmen.

@IckeDette

Da er nicht so dumm ist wie er sich selbst präsentiert, ist das sogar wahrscheinlich."

Ehrlich gesagt, da wäre ich mir nicht zu sicher. Möglicherweise glaubt er tatsächlich, er dürfe das. Zur Erinnerung "You can grap them by...." den Rest des unapetitlichen Trump-Zitats erspare ich mir jetzt.
"
Ich kenne das Zitat sowie diverse andere Vorfälle auch und bei genauerem Hinschauen merkt man dass da eine Taktik vorliegt. Dumm stellen hilft dabei, dass man vom Gegner unterschätzt wird. Ich halte ihn nicht für besonders schlau, aber schlauer als dargestellt/wahrgenommen. Würde mich nicht wundern, wenn der eine oder andere Leak auf die Anordnung von Trump zurück geht damit er daraus für sich eine Bühne konstruiert."

Ihr Argument überzeugt mich, das wäre tatsächlich eine nicht auszuschließende Möglichkeit. An eine ähnliche Möglichkeit habe ich zwar auch schon gedacht, mir erschien das aber zu weit hergeholt. Ich ändere meine Meinung.

Mehr info über das Dekret notwendig

RE: hans_im_Glück und andere:
Soweit ich das verstanden habe besagt das Dekret, dass die sozialen Netzwerke haftbar sind und wenn sie nicht der vollen Kontrolle nachkommen können (was ja angesichts der Massen an Nachrichten unmöglich ist), dann dürfen sie niemanden mehr "zensieren". Das heisst, alles, was vorher gelöscht wurde, müsste dann stehenbleiben. @Tagesschau: es wäre in der Tat gut, wenn Sie deutlicher erläutern würden, was in dem Dekret steht und warum es zu mehr (anstatt wie man intuitiv annimmt: zu weniger) Hasspostings und Falschnachrichten führen könnte. Ich nehme an, dass es stimmt, aber es wird einem nicht klar, warum dem so sein sollte.

08:29, suomalainen

>>wie oft hab ich hier schon nen roten balken kassiert für meine beiträge? und viele andere nutzer teilen mein schicksal.<<

Trump hat ja nicht einmal einen roten Balken kassiert. All seine Tweets werden veröffentlicht. Es wird lediglich ab und zu darauf hingewiesen, daß das, was er in die Gegend zwitschert, nicht ganz der Wahrheit entsprechen könnte.

Aber da teilt der die Definition von "Meinungsfreiheit" unserer rechten Mitforisten: Meinungsfreiheit bedeutet, daß ich meine Meinung unwidersprochen äußern darf.

>>laufen wir deswegen los und verbieten die tagesschau oder legen die redaktion in schutt und asche?<<

Zumindest einige der Lügenpressler (die, die das Volk sind) würden das wohl gerne...

Twitter hat sich die Suppe selbst eingebrockt...

Nicht falsch verstehen: ich finde es gut, wenn ein Medium die Aufgabe übernimmt z.B. eine Meldung auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und gegebenenfalls auf Fehler oder Unwahrheiten hinweist. Sowas Ähnliches gibt es z.B. auf Tagesschau mit dem "Faktencheck" ebenfalls. ABER ich sehe es sehr kritisch, wenn sich dieses - nennen wir es "inoffizielles Wahrheitskomitee" - mit einer gewissen politischen Einseitigkeit bei der Auswahl der Beiträge vorgeht, die man auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Denn damit ist man dann kein "neutrales Medium" mehr, insofern ist Trumps Anwurf gegenüber Twitter berechtigt.

Twitter hätte es geschickter anstellen sollen: a) immer auch parallel dazu Beiträge prominenter demokratischer Abgeordneter hinsichtlich ihres Wahrheitsgehaltes kennzeichnen und/oder b) den Warnhinweis nicht als offizielles Twitterstatement verlautbaren lassen, sondern einen oder mehrere Mitarbeiter damit beauftragen, die dann als Privatpersonen auf Twitter solche Hinweise tätigen.

Am 29. Mai 2020 um 09:52 von ralf123

"unter dem Link kann ich nur die Überschrift des Artikels einsehen. "
Den Effekt hatte ich mit Firefox ebenfalls. Mit Internet Explorer geht es.

Es ist ein Irrglaube, soziale Medien müssten sich ...

... als Lügenschleudern missbrauchen lassen.

Die US-Rechtssprechung hat eine ganze Sammlung von Urteilen des SCOTUS und von Fällen mit Präzedenzrecht, die den Umgang mit dem First Amendment, in dem "Free Speech" garantiert wird, regeln. Dort wird definiert, welche Kategorien von Aussagen nicht durch das 1st Amendment geschützt werden.

Über den US-Rahmen hinaus gesehen:
auch das Thema Verleumdungen, Beleidigung, üble Nachrede, die durch lokale Gesetze geregelt sind, können nicht einfach über den Umweg von sozialen Medien ausgehebelt werden. Wenn sie justitiabel sind, sind sie Sache der Gerichte. Aber die "Verbraucherrechte" eines Users müssen von den Plattformen selbst geregelt werden.

Sie haben nicht verstanden, was Trump möchte.

Ich stimme Ihnen eigentlich im Grundsatz zu, aber: Zum verantwortlichen Umgang mit den Beiträgen der User gehören eben auch die Klarstellung, der Verweis auf Faktenchecks und ggf. die Sperrung der User.

Genau das möchte Trump aber nicht. Er will seinen Hass, seine Lügen, seine Parolen und seine Sicht der Dinge weiterhin ungefiltert raushauen können, gleichzeitig aber einen Hebel haben, alle Kritiker, Andersdenkenden und vor allem die Wahrheit in Schach halten zu können. Am besten in guter alter amerikanischer Tradition, indem man sie zu Tode klagt (wenn man sie nicht schon vorher erschießen kann).

@Pingu

"... @Tagesschau: es wäre in der Tat gut, wenn Sie deutlicher erläutern würden, was in dem Dekret steht und warum es zu mehr (anstatt wie man intuitiv annimmt: zu weniger) Hasspostings und Falschnachrichten führen könnte. Ich nehme an, dass es stimmt, aber es wird einem nicht klar, warum dem so sein sollte."

Noch mal: das hat die Tagesschau bereits getan. Den Link dazu finden Sie auch selbst am Ende dieses Artikels direkt oberhalb von "Ihre Meinung". Im Artikel "Trump unterzeichnet Erlass zu Sozialen Medien" wird ausführlich erläutert, worum es geht. Also hier (nochmal) der Link zu diesem Artikel:

"https://www.tagesschau.de/ausland/trump-twitter-151.html"

RE 08:53 von FritzF

...Und wer könnte ausschließen, dass Regierungen keinen Missbrauch mit ihrer Datenmacht betreiben? Sollen wir jetzt alle Behörden deswegen schließen?
Nein, hier geht es um einen durchsichtigen wie plumpen Versuch, ein persönliches "Beleidigtsein" zu rächen. Der gute Mann verhält sich wie ein kleines verwöhntes Kind. Leider eines mit sehr viel Macht. Und große Teile des Volkes jubeln ihm noch immer zu. Weil er die Welt so schön einfach schwarz-weiß malt. Er steht den großen Diktatoren der Welt in seinem Verhalten in nichts nach. Ja, er ist demokratisch legitimiert an die Macht gekommen. Aber das sind andere vor ihm auch schon und haben dann ihre Macht missbraucht. Menschen wie er spalten die Gesellschaft - und auch wenn er hehre Ziele verfolgen sollte, so ist Hass schüren, fehlende Kompromisslosigkeit, Respektlosigkeit gegenüber ganzen Bevölkerungsgruppen oder politischen Meinungen und Ausgrenzung ("wir gegen sie") nie zielführend und auf lange Frist extrem gefährlich.

@ Draufguckerin

"Diese Initiative ist notwendig, egal von wem sie kommt. Trump ist hier Vorreiter. Auch bei uns werden Menschen bedroht, beschimpft, angegriffen - die "sozialen Medien" tragen ihren Teil dazu bei."

Darum geht es hier aber nicht. Es geht Trump um etwas ganz anderes, daher ist es eben nicht egal, von wem die Initiative kommt.

Ansonsten bin ich gerne bei Ihnen: starten Sie eine Onlinepetition und machen Sie eine Eingabe im Bundestag. Ich würde Ihre Petition, z.B. 2 x 1 Woche im Jahr ein staatlich verordneter Twitter- & Facebookentzug für die gesamte kranke Gesellschaft vollumfänglich unterstützen.

Sie haben nämlich Recht: Der Diskurs verroht, auch gerade weil die unkontrollierten Kommunikationsformen im Internet zunehmend ihren Einzug in den Alltag aller halten.
Dass was BILD & Co. in 70 Jahren nicht geschafft haben, schaffen Twitter und Facebook in nur wenigen Jahren. Da hilft nur: Abschalten... wenigstens temporär ab und zu...

Scotch Bingeington 10:49

"Ist ja auch schwer zu vermitteln, dass ein Medienkonzern gern den rechtlichen Schutz für neutrale Plattformanbieter in Anspruch nehmen will, seine Rolle als neutraler Plattformanbieter aber ständig mit Füßen tritt."

Klingt wie die Forderung faktische Lügen unkommentiert, unwidersprochen stehen zu lassen. Und genau das ist es, was DT braucht. Unwidersprochen und unkommentiert Draht zu sein treuen Anhängern. Nur so kann er seine selbstherrlichkeit trotz faktischer Widerlegung propagieren

Ist es eine "Strafe", wenn Twitter einen Annex zu einem Kommentar veröffentlicht, der sich offensichtlich bewusst einer Lüge bedient...? Ein solcher Hinweis torpediert in keinester Weise die Meinungsfreiheit, sondern fördert die Meinungsvielfalt. Trump dagegen fordert eine Meinungsdiktatur, indem er darauf beharrt, dass sein Wort Gesetz sein soll.

@Gelenkte-Dem-BRD, 09:58 Uhr

Trump werden seine Lügen nicht verboten. Es wäre auch mitunter schwierig, ja unmöglich zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden, noch dazu im Sinne eines Vorsatzes. Meinung wird durch Twitter nicht unterdrückt, sondern Meinungsvielfalt gefördert, indem - bei offenkundiger Lüge - auf anderslautende Quellen verwiesen wird. Dies muss das GrundR der Meinungsfreiheit aushalten - vor allem in Abwägung mit der Gefahr der Manipulation.

Die Lösung vom / im ...

... "Postillion" wäre wirklich gut.
Trump bekommt einen eigenen Kanal,
der im Internet-Nirvana landet.

@RoyalTramp

"...Denn damit ist man dann kein "neutrales Medium" mehr, insofern ist Trumps Anwurf gegenüber Twitter berechtigt. ..."

Wie oft muß man das eigentlich noch erklären: Medien waren niemals neutral und werden es nie sein. Und das ist gut so. Denn von Medien zu verlangen "neutral" zu sein, würde gegen das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung verstoßen. Dieses Recht gilt nämlich auch für Medienschaffende. Medien dürfen sich die Themen aussuchen über das sie berichten. Sie dürfen einordnen, bewerten, kritisieren oder was auch immer. Und ich hoffe, daß das auch so bleibt.

Wenn jemand etwas "neutrales" lesen möchte, dann empfehle ich immer das Bundesgesetzblatt. Das ist sowas von neutral. Viel Spaß beim Lesen.

Am 29. Mai 2020 um 10:50 von

Am 29. Mai 2020 um 10:50 von Cosmopolitan_Citizen
Der Präsident der USA trägt Verantwortung ....

Zustimmung von mir, als Privatperson sieht das anders aus aber als Präsident der USA hat er eben eine andere Verantwortung.

@Adeo60

"Ist es eine "Strafe", wenn Twitter einen Annex zu einem Kommentar veröffentlicht, der sich offensichtlich bewusst einer Lüge bedient...? "

Sorry ich darf euch nicht antworten, weil ich ständig zensiert werde. Wenn wir einen Trump in Deutschland hätten, dann wäre diese Aktion der Tagesschau eben strafbar. Aber so darf man mich beliebig zensieren.

Am 29. Mai 2020 um 10:06 von

Am 29. Mai 2020 um 10:06 von Walter Mo.
Was ist Meinungsfreiheit?

Wenn eine Aussage einer wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht, darf man darauf hinweisen.

Nicht darf sondern muss !!!

09:58, Gelenkte-Dem-BRD

>>Es gibt in den USA keine Wahrheitsministeriums-Kultur. Wer möchte, kann Lügen mit faktenbasierten Argumenten entgegenwirken, aber nicht das was mal als Lüge betrachtet staatlich verbieten lassen.<<

Genau das hat Twitter ja gemacht, nämlich auf faktenbasierte Argumente verwiesen, die Trumps Behauptungen widersprechen, und genau das betrachtet Trump als Einschränkung seiner Meinungsfreiheit.

@Leipzigerin59

"
Am 29. Mai 2020 um 11:26 von Leipzigerin59
Die Lösung vom / im ...

... "Postillion" wäre wirklich gut.
Trump bekommt einen eigenen Kanal,
der im Internet-Nirvana landet."

Ich schließe mich Ihrer Meinung vollumfänglich an. Ich kann es nur nicht in so schöne Worte kleiden.

Für Märchen sind andere zuständig

Trump kann, bei dem was er so verbreitet, den Gebrüdern Grimm ordentlich Konkurenz machen. Märchenbuchverlage sind für diese Geschichten zuständig, nicht die sozialen Medien.
Aber es ist halt auch wichtig, die Aufmerksamkeit auf andere zu legen, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Da wird halt allem und jedem, der einem nicht passt, der Krieg erklärt. So ist das halt mit Gockeln... wenig Hirn, viel Show....

29. Mai 2020 um 10:24 von Ritchi

"
...
"Kurz: wenn die Plattform einen Inhalt bearbeitet kann sie verklagt werden."
"
Genau genommen dürfte Twitter dann gar keine Beiträge mehr löschen, da diese eine Veränderung des Beitrages darstellen.
Das wirkt sich dann auch auf unsere Gesetze aus (NetzDG).
Und wirft spannende Fragen auf wie zum Beispiel: Was, wenn jemand kritische Staatsgeheimnisse auf Twitter veröffentlicht? Ein internationaler Konflikt ist da dann schon vorprogrammiert.

Twitter sollte ?

von semillas @

Nur eine funktionierende Justiz schützt die Bürger und nicht Twittwer darf entscheiden was richtig oder falsch.

Würde?

Wo bleibt die Souveränität und Würde eines US-Präsidenten? Man hat sich daran gewöhnt, aber wenn man einen Schritt zurücktritt und das Ganze in historischem Kontext betrachtet, so fiele mir kein bedeutender Staatslenker ein, der jemals kleinkarierter gehandelt hat. Ich hoffe, er ist wieder weg, wenn die USA in kommender Zeit weltpolitisch wirklich wichtige oder gar grobe militärische Entscheidungen treffen müssen. Aktuell schaden sie sich überwiegend selbst.

08:41, Orfee

>>Das geht auch nicht, dass die Medien beliebig alles zensieren können. Auch die Medien müssen für falsche Zensur oder Einschränkung der Meinungsfreiheit haftbar sein.<<

Sie betrachten Widerspruch als Zensur und als Einschränkung der Meinungsfreiheit?

Es wurde ja kein einziger von Trumps Tweets gelöscht.

Naja, was würde

Trump eigentlich ohne Twitter machen? Liveübertragungen jederzeit, wenn er einen Gedankenblitz raushauen möchte?
Eine eigene Donald-Trump app, wo jeder nur Ihm folgen kann?

Twitter sollte den Account einfach mal eine Woche auf Eis legen, einfach nur wegen eines drohenden Rechtsstreites. Dann würde vielleicht mal wohltuende Stille einkehren, die der liebe Donald zum Nachdenken nutzen könnte....

11:28, Orfee

>>@Adeo60
"Ist es eine "Strafe", wenn Twitter einen Annex zu einem Kommentar veröffentlicht, der sich offensichtlich bewusst einer Lüge bedient...? "

Sorry ich darf euch nicht antworten, weil ich ständig zensiert werde. Wenn wir einen Trump in Deutschland hätten, dann wäre diese Aktion der Tagesschau eben strafbar. Aber so darf man mich beliebig zensieren.<<

Keiner von Trumps Tweets wurde dem unterzogen, was Sie zensieren nennen, also nicht veröffentlicht.

Und wenn Sie sich umfassend über Trumps Vorhaben informieren, dann erkennen Sie, daß Twitter, sollte er damit durchkommen, in Zukunft nichts anderes übrig bleiben wird, als viele Tweets nicht zu veröffentlichen. Er möchte ja gesetzlich festschreiben, daß die Plattformen für die auf ihnen geposteten Inhalte rechtlich verantwortlich sind.

Trump vs. Twitter

Kann hier eigentlich niemand lesen? Es geht überhaupt nicht darum, dass Twitter und Co. für die Meinungen der User haftbar gemacht werden soll. Es geht darum, dass die Meinungen der User nicht mehr zensiert werden! Es geht also im positiven Sinne um Meinungsfreiheit. Wenn mehrfach nachgewiesene, leicht recherchierbare und in diesem Falle sogar tagesakuelle Fakten von Twitters "Faktenchecker" CNN als Fake News bezeichnet werden, ist dass schon mehr als fragwürdig. Bitte mal Betrug bei Briefwahl (nicht nur) in den USA recherchieren.
Aber das Recherchieren hat man in Deutschland ja nicht nötig. Man bekommt ja aus erster Hand serviert, was man zu denken hat. Man wird ja von unseren Qualitätsmedien ja quasi gezwungen zum "Verschwörungstheoretiker" zu mutieren, nur weil man das Geschehen in der Welt vor Ort mit unseren Nachrichten vergleicht. Wer alles ungefragt übernimmt, muss nicht automatisch Recht haben...

An die Moderation

Ich verstehe nicht so ganz, warum meine Kommentare nicht veröffentlicht werden. Zugegeben, oft melde ich mich eh nicht zu Wort, aber wenn, dann orthographisch korrekt und weder beleidigend noch anstössig. Trotzdem kommen gefühlt nur zwei von zehn "durch".
Da meine Meinung scheinbar nicht erwünscht ist, aus welchen Gründen auch immer, spar ich mir und Ihnen die Zeit lieber.

@ german-Canadian 10:37 - Der politischen "Brandstiftung" ....

... zivilgesellschaftlich die Grenzen zeigen ist in einem von Trump in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen aufgeheizten Klima schon eine "Heldentat".

Twitter verdient sich Respekt wenn es sich seiner Verantwortung stellt und sich diesen Entgleisungen mit Zivilcourage entgegenstellt.

Trump:
“Any difficulty and we will assume control but, when the looting starts, the shooting starts.”

Twitter hat diesen unsäglichen Tweet veröffentlicht. Also keine Zensur.

Gleichzeitig hat es - der eigenen Hauspolitik folgend - diesen auch durch das 1st Amendment nicht gedeckten Tweet als "gloryfying violence" gekennzeichnet.

Trump hat in seiner Vita lange genug Einblick in das Zweideutigkeits-Wording der Mafia gewonnen.

Deswegen ist der Tweet "interpretierfähig" ausgelegt, aber der "Dog Whistle" an seine Anhängerschaft ist klar lesbar.

08:29 @ suomalainen ...

Geht mir ähnlich,
vor allem wenn ich etwas klarstellen
will, z.B. bei den Multiusern und Nickname-Kopierern.

D. Trump will seine Wahlkontrahenten vermutlich diskriminieren,
und da kann er keine Faktenchecks brauchen.

Trump hält Lügen für

Trump hält Lügen für Meinungsfreiheit.

Das sagt doch einfach alles

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