Ihre Meinung zu: US-Botschafter vor Rückzug: Grenell könnte einigen noch fehlen

26. Mai 2020 - 15:11 Uhr

Der US-Botschafter Grenell brüskierte oft mit seinen barschen Ansagen die Bundespolitik. Nun steht er vor dem Absprung, was nicht alle in Berlin erfreut. Manchem graut vor einem diplomatischen Stillstand. Von Markus Sambale.

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Kommentare

US-Botschafter vor Rückzug:Grenell könnte einigen noch.....

Und was hat er kürzlich auf Twitter geschrieben ? "Die Deutschen sollen sich keine Hoffnung machen,daß der Druck auf sie nachlässt".

Und was Grenell betrifft,wird er schon einen neuen Posten kriegen.Zuletzt hantierte er auf dem Balkan.

Rückzug

damit die im US-Interesse dem Iran, Russland oder China die Stirn bieten.

Wenn wir irgend jemanden die Stirn bieten, dann doch bitte im eigenen Interesse. Bevor die USA selber nicht weiß, was sie will und laufend ihren Kurs ändert, brauchen wir auch deren Botschafter nicht.

Unsinn

Ach was, ohne den Trumper wird es viel besser gehen. Wenn die Deutsche AAler nur nicht immer so furchtsam waeren.

Herr Grenell kann auch gerne

Herr Grenell kann auch gerne die US-Truppen und die Atombomben mitnehmen.

Vermissen ?

Diesen Typ-ich jedenfalls nicht.Herr Grenell gehen sie nicht im Zorn, gehen sie einfach

US Botschafter Grenell...

hätte ich schon längst ausgewiesen aufgrund seiner aktiven Einmischung in die deutschen Regierungsgeschäfte.
Der einzige Grund weswegen er nicht ausgewiesen wurde, war vielleicht sogar dass wir das nicht durften.

15:20 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Und was hat er kürzlich auf Twitter geschrieben ? "Die Deutschen sollen sich keine Hoffnung machen,daß der Druck auf sie nachlässt"."

Tja, so sprechen "Freunde" mit "Freunden"...Mr.Grenell würde ich keine Träne nachweinen. Ich befürchte nur, dass Trump entweder auf die Schnelle gar keinen Botschafter für Deutschland findet oder, noch schlimmer, dass er wieder so einen Undiplomaten und Möchtegern-Prokonsul losschickt.

Geh mit Gott, aber geh!

Dass die FDP den Abzug von Herrn Grenell bedauert ist doch mal ein gutes Zeichen. Es gibt also noch jemanden im politischen Berlin dem die Trumpsche, „Und willst du nicht mein Bruder sein so hau ich Dir den Schädel ein“, Politik zu gefallen scheint.
Wie ist es denn mit Herrn Spahn? Der ist ja bei Herrn Grenell’s Ankunft nicht müde geworden seine guten, freundschaftlichen Beziehungen zum neuen US-Botschafter zu betonen.

US-Botschafter vor Rückzug

Die US-Regierung wird schon einen passenden Botschafter nach Deutschland entsenden der die Interessen der USA hier vertritt. Was für eine Politik ein neuer Botschafter vertritt, dass hängt natürlich auch davon ab wer die US-Wahlen in November gewinnt...

"Als Botschafter war Grenell aber jemand bei dem man wusste, wie die amerikanische Regierung denkt und handelt."

Braucht man wirklich noch einen „Botschafter“, um das zu wissen?

authentisch schon

aber für einen Botschafter ist er weit über seine Befugnisse und Aufgaben hinausgegangen. Außerdem sind ihm die Rechten in Deutschland wohl am liebsten gewesen. Wohl insgesamt der mieseste Botschafter, der je von USA aus gesandt wurde. Die FDP scheint auch immer mehr nach rechts abzudriften. Dass Alexander Graf Lambsdorff sein Bedauern ausdrückt, ist für mich auch eine Botschaft, die heißt: Nicht FDP wählen. Die FDP hat sich nicht weiterentwickelt. Außerdem finde ich es ziemlich merkwürdig, dass kritische und bedeutende Politiker hier nicht zu Wort kamen, warum also einer von der unbedeutendsten Partei des Parlaments. Ist mir ein Rätsel.

@Barbarossa 2

Da Sie es mehr mit dem 'Iran, Russland oder China' halten als mit den USA (' brauchen wir auch deren Botschafter nicht.'), sollten Sie überlegen, in eines dieser Länder auszuwandern. Immobilienpreise sind dort im freien Fall. Selbst in Hongkong wird es billiger. mit dem Take over der CCP verlassen die meisten internationalen Firmen diese schöne Stadt.
Iran bleibt aber dennoch billiger.

Endlich

Ich stimme dem kurzen Kommentar von Prichod vollkommen zu. Grenell sollte seine US-Soldaten und seine Atombomben mitnehmen. Und wenn Trump einen vom Typ ähnlichen Botschafter schicken sollte, dann lieber keinen US-Botschafter in Deutschland. Wir brauchen echte Positiv-Diplomaten, keine Sprücheklopfer, Selbstüberschätzer und Diffamierer eines angeblichen Verbündeten.

re von Peter Meffert 15:36

Und diese Gespräche unter Freunden,die sind aber recht einseitig.Von deutscher Seite gibt man nicht entsprechend Kontra.

@Peter Meffert

Ich befürchte nur, dass Trump […] wieder so einen Undiplomaten und Möchtegern-Prokonsul losschickt.

Prokonsul? In meinem Wortschatz einer der ältesten Vorfahren der Primaten (vor 21 bis 14 Millionen Jahren in Kenia). Und ein Möchtegern-Prokonsul wäre demnach einer, der gerne zum Prokonsul geworden wäre, aber es nicht geschafft hat.

Ob Ihre Absicht oder nicht: mir gefällt das Bild.

Grenell

hat sich in Dinge eingemischt, die ihn eigentlich nichts angehen. Andererseits hat er sich eingemischt. Und das ist gut, wenn es auch polarisiert. Es fördert die Diskussion.

Wer kann sich noch an den letzten US Botschafter in Deutschland erinnern? Nicht googeln! Das ist gemogelt.

His master's voice

Den Botschafter zu kritisieren liegt nahe, so rüde und ungehörig wie er - das ist ungewöhnlich. Aber schließlich ist er nur der ungezogene Kläffer - das eigentliche Problem ist das Herrchen.

Politik der USA?

Im Moment gibt es keine "Politik der USA", lediglich ein Zucken und Zappeln, ausgelöst von den "Brain farts" des Präsidenten. Wenn wir eine Politik der USA wollen, müssen wir noch bis nächsten Januar warten.

Wozu Botschafter?

Wenn Leute wie Schmid und Lambsdorff hört, ist ein Botschafter gar nicht nötig, der dieses Land auf Linie bringt. Wir kuschen auch so, freiwillig. Danke dafür.

ganz ohne Diplomatentünche

zeigt sich am Beispiel Grenell/Trump wie die USA das Verhältnis Deitschland/USA sieht. Dieses "Freund"-Geschwätz war schon immer verlogen. Für die USA waren ihre strategischen Interessen schon immer "first". Für ihre hörigen Vasallen hier (z.B. Atlantiker) ist es in Trump-Zeiten etwas schwieriger dies den Deutschen als "ihre" Interessen zu verkaufen, von den hier stationierten Atomwaffen (mit Bundeswehrzugriff) bis zur Gasversorgung aus Russland.

15:46 von frosthorn

Zitat:"Prokonsul? In meinem Wortschatz einer der ältesten Vorfahren der Primaten (vor 21 bis 14 Millionen Jahren in Kenia). Und ein Möchtegern-Prokonsul wäre demnach einer, der gerne zum Prokonsul geworden wäre, aber es nicht geschafft hat. Ob Ihre Absicht oder nicht: mir gefällt das Bild."

Ich dachte eher an die römischen Prokonsuln in den unterworfenen Provinzen, aber jetzt, wo Sie es sagen... :-))

Die Ansage

wo die Reise hingeht ist auch ohne so einen Botschafter laut und deutlich über den Teich zu hören.
Es wird Zeit das sich die EU emanzipiert und sich ihre Freunde in der näheren Nachbarschaft sucht.

Vermissen,

werde ich ihn nicht. Er hat wahrscheinlich eine schlechte Erziehung oder bei der Diplomatausbildung nicht richtig aufgepasst. Ein richtiger Trump Mann.
Aber, hoert man nicht bei den Hilfen und Solidaritaetsgedanken nicht staendig warum es so wichtig ist ein starkes und geenigtes Europa zu haben ?
Eigentlich ja, wenn sich aber Europa als Anhaegsel der Amerikaner auffuehrt - alles mitmacht, der EU-Erweiterung die NATO nachzieht. Wie soll da Europa als eigensteandige Voelkerunion wahrgenommen werden? Ein Gegengewicht der ander Bloecke wie USA, China oder Russland?
Niemand dort nimmt Europa als unabhaengig und selbstbestimmt wahr.
Europa und Deutschland sind nur die Varsallen der Amerikaner.
Wofuer braucht es dann diese Sammlung von Uneinigkeiten die obendrein viel Geld kostet? Wann wird Europa zu einer selbstbestimmten Macht? Sicher niemals zusammen mit der NATO wo beleiben die Reformen?

15:45 von Bernd Kevesligeti

>>Und diese Gespräche unter Freunden,die sind aber recht einseitig.Von deutscher Seite gibt man nicht entsprechend Kontra.<<

Woher wissen Sie das? Weil Frau Merkel nicht so laut rum krakeelt wie Mr. Trump?

frosthorn, 15:46

Prokonsul?
= Statthalter des römischen Reiches.

Der Vor-Vor-Primat gefällt mir als Satire aber auch besser ;)

15:53 von DagX

Zitat:" von den hier stationierten Atomwaffen (mit Bundeswehrzugriff) "

Das stimmt so nicht. Die Bundeswehr hat keinen direkten Zugriff auf die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen. Sie "darf" im Kriegsfall nur im Auftrag der USA mit eigenen Flugzeugen die US-Bomben befördern...

Ob ein Botschafter wie Grenell in Berlin

anwesend ist oder nicht, ist relativ nebensächlich. Er war nichts als ein ungehobelter Kläffer seines Herrchens.

Die diplomatischen Beziehungen laufen jedoch auch ohne ihn weiter, ins Tagesgeschäft war Grenell - abgesehen von seinen Pöbel-Tweets - sowieso nicht involviert.

Sind wir wirklich so naiv?

Trump und sein Botschafter handeln und reden zweifellos total undiplomatisch. Inhaltlich ist aber fast alles, was sie sagen aus amerikanischer Sicht richtig. Die Ansagen aus Amerika begannen bereits mit Clinton und auch Obama war zwar diplomatisch aber deutlich. Europa und insbesondere wir Deutschen haben es uns unter dem amerikanischen Schutzschirm sehr bequem gemacht. Handeltreiben und einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung hinzulegen ist natürlich einfacher, wenn man über seine eigene Sicherheit nicht nachdenken muss und schon gar nicht viel dafür auszugeben hat. Eine schrottreife Bundeswehr kann sich nur jemand leisten, der starke und schlagkräftige Freunde hat. Und die Welt mit der eigenen selbstverständlich unübertroffenen Moral zu belästigen gelingt auch nur, wenn man keine Sorge vor dem Echo haben muss. Wir sollten nicht so naiv sein, zu glauben, dass das alles so bleibt.Ob wir uns alternativ mit Diktaturen anfreunden sollten, scheint mir zumindest fraglich.

15:55 von jfkal

>>Es wird Zeit das sich die EU emanzipiert und sich ihre Freunde in der näheren Nachbarschaft sucht.<<

Da rennen Sie offene Türen ein.
Soweit mir bekannt herrscht keine Feindschaft zwischen der EU und Nachbarländern.

Wem um Himmels Willen sollte Hr Grenell fehlen ... ??

In der Geschichte der deutsch-amerikanischen Diplomatie dürfte es kaum einen so unverfrorenen Botschafter gegeben haben. Und dazu mit rechtradikalem politischen (Un.)"Geist". Der hat dem deutsch-amerikanischen Verhältnis jedenfalls mehr geschadet als der immer herbeigeredete - aber nicht wirklich existente - Antiamerikanismus... Allerdings, die USA machen gerade dein Eindruck einer "failing nation" .... auch wenn man glaubt, schlimmer als Grenell kann es nicht kommen: es ist noch wie vorgestern, dass man dachte: schlimmer als Bush Jr. kann es nicht kommen, und doch hat man einen veritablen Clown für die Staatspitze gefunden.

15:33, Advocatus Diabo...

>>Der einzige Grund weswegen er nicht ausgewiesen wurde, war vielleicht sogar dass wir das nicht durften.<<

Einen Botschafter auszuweisen ist gleichbedeutend mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Der nächste Schritt wäre dann die Kriegserklärung.

re von Tremiro 15:57

Nun,zumindest öffentlich nicht,da gibt es kein Kontra.
Vielleicht hat das was zu tun mit der angestrebten "nuklearen Teilhabe"(Maas).

US-Botschafter Grenell

früher sagte man auch ein Gesandter ... definitiv aber kein Geschickter
wenn ich mal einen Ausspruch von Bismark´s verwenden darf

Narzisten-Riege

... der hat in Berlin nüscht zu suchen !
... under nächste ooch nich !!
Was aus der gegenwärtigen US-Nicht-Regierung hervorgeht ist eine Riege von narzistischen Kindern, die Aufmerksamkeit suchen ...
Klinisch als 'pathologischer Narzismus' zu werten, hat dieses Verhalten seine Wurzel in frühkindlichen Traumatisierungen, die im späteren Leben als ständige Wichtig-Tuerei ausagiert wird, und den meisten Menschen nicht nur unangenehem auffällt, sondern extrem auf die Nerven geht.
Mit Diplomatie und Politik hat das nichts zu tun.

um 16:06 von Brain58

Naiv ist zu denken, dass die USA auch nur einen Panzer, ein Kampfflugzeug, einen Torpedo weniger anschaffen würden, wenn die Bundeswehr in besserem Zustand wäre. Diese beiden Dinge hängen nicht zusammen. Es sind auch keine Panzer, Kampfflugzeuge oder Torpedos, die West-Europa bis 1989 vor der Sowjetunion geschützt haben, sondern die Atomwaffen.
_

15:42 von Dabbljuh

Die FDP scheint auch immer mehr nach rechts abzudriften
.
haben sie nicht eher den Eindruck sämtliche etablierten Parteien triften seit Jahrzehnten nach links ab ?

15:53, DagX

>> Für die USA waren ihre strategischen Interessen schon immer "first". Für ihre hörigen Vasallen hier (z.B. Atlantiker) ist es in Trump-Zeiten etwas schwieriger dies den Deutschen als "ihre" Interessen zu verkaufen, von den hier stationierten Atomwaffen (mit Bundeswehrzugriff) bis zur Gasversorgung aus Russland.<<

Deutschland bezieht den Löwenanteil seines Gases sowie seines Erdöls aus Russland und wird dies auch weiterhin tun.

Und würden Sie denn die Freunde Putins in der AfD und anderen Parteien auch als hörige Vasallen Russlands beizeichnen?

Oder ist diese Diffamierung für die Freunde der USA reserviert?

Am 26. Mai 2020 um 15:28 von tirilei

Zitat: Wenn die Deutsche AAler nur nicht immer so furchtsam waeren.

In dem Artikel ist von dem Auswärtigen Amt nicht die Rede.

Zitiert wurden Nils Schmidt, Graf Lambsdorf, Omid Nouripour drei Bundestagsabgeordnete sowie Wolfgang Ischinger, der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz.

"anwesend ist oder nicht, ist relativ nebensächlich."

Genau.
Hauptsache er koordiniert die Geheimdienste künftig genauso
wie sein Büro in Berlin.
Die Hacker der Welt wird es freuen ;-)

ich bedauere nicht

Da fehlt mir jedes Bedauern. Gut, er hat jedem (jedem, der es sehen wollte), die Augen geöffnet, wie das Verhältnis USA-Deutschland zu bewerten ist. Wir bekamen einen Statthalter, selbstständige Nationen bekommen einen Botschafter. Gut, bei FDP und Grünen ist derlei noch nicht angekommen,
oder sie wollten es nicht hören,
oder sie wissen es und versuchen nur den Wählern etwas anderes zu verkaufen (Transatlantikertum ist karrierefördernd!).
Aber ich bezweifle, dass sich meine persönliche Lage und die persönliche Lage vieler anderer mit der An- bzw. Abwesenheit eines US-Statthalters in irgendeiner Form ändert.
Ebenso wird sich die deutsche Außenpolitik ändern, denn diese wird ja bekanntermaßen in den Sitzungen der Transatlantikbrücke entschieden...

15:55, jfkal

>>Die Ansage
wo die Reise hingeht ist auch ohne so einen Botschafter laut und deutlich über den Teich zu hören.
Es wird Zeit das sich die EU emanzipiert und sich ihre Freunde in der näheren Nachbarschaft sucht.<<

Sie meinen, wir sollten die USA durch Russland ersetzen?

Warum?

Muss man sich für einen der beiden entscheiden?

Außerdem sind beides ungeheuer schwierige Partner.

26. Mai 2020 um 15:42 von Dabbljuh

" Dass Alexander Graf Lambsdorff sein Bedauern ausdrückt, ist für mich auch eine Botschaft, die heißt: Nicht FDP wählen."

Für mich ist die FDP schon durch die Unterstützung des Wahlkampfes des brasilianische Präsidenten Bolsonaro unwählbar geworden.

"https://www.fr.de/politik/liberale-hilfe-bolsonaro-10970114.html"

@kritischer bonner

Der Mann fehlt in D vermutlich keinem.
Er ist so unausstehlich wie sein Chef.

Ein Mann, der der Regierung des Gastlandes offen Befehle gibt, gehört eigentlich zügiger aus dem Land gebracht.

Ich vermute, das der Beitrag ein unbeholfener Versuch ist, das in D am Boden liegende Ansehen der USA aufzupäppeln.

Der transatlantische Kadavergehorsam existiert halt auch in Zeiten von Trump....

vermutlich um nahtlos ankoppeln zu können in der Zeit nach ihm.

Manche Politiker

sind echt schwer zu verstehen.
" Doch gerade diese Art werde man noch vermissen, meint Alexander Graf Lambsdorff. Der Außenexperte der FDP-Fraktion bedauert den wohl bevorstehenden Rückzug. Denn Grenell sei ja ein authentischer Botschafter seines Präsidenten. "

Auf Beide kann ich gut verzichten, schon wenn ich nur das Bild sehe, weiß ich wen ich vor mir habe.

Wie der Herr von der FDP auf diesen Schuh kommt, kann ich nicht nachvollziehen.
Der Herr Grenell sollte gleich ein paar Dinge mitnehmen schrieb einer, das würde ich unterstützen.
Die Forderung ist schon uralt, und noch aus meiner Jugend, das wäre ein Traum der in Erfüllung ginge.
Leider eben nicht mit dieser Regierung.

16:09 von fathaland slim

Einen Botschafter auszuweisen ist gleichbedeutend mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Der nächste Schritt wäre dann die Kriegserklärung.
.
die "Diplomatie" kennt viele Möglichkeiten im Gegensatz zu unseren Thread´s
wo einige nur Schwarz / Weiß zu unterscheiden vermögen
die Zwischentöne gänzlich unbekannt scheinen
also ich bin mir sicher nen Botschafter los zu werden, ohne das andere Land zu brüskieren

@16:16 von Sisyphos3

"...haben sie nicht eher den Eindruck sämtliche etablierten Parteien triften seit Jahrzehnten nach links ab?..."

Nein, den Eindruck haben nur die Rechten. Die Anderen aus der politischen Mitte sehen das pragmatisch, Eine moderne Gesellschaft benötigt Erneuerungen. Diese werden von den Rechten immer als "links" verortet. Das ist jedoch falsch. Es gibt keinerlei sozialistische Entwicklungen. Marktwirschaft ist angesagt.

16:04, kommentator_02

>>Ob ein Botschafter wie Grenell in Berlin
anwesend ist oder nicht, ist relativ nebensächlich. Er war nichts als ein ungehobelter Kläffer seines Herrchens.<<

Beide sind ungehobelte Kläffer derselben Herrchen. Nämlich des republikanischen Alt-Right-Establishments. Zu dem Herr Grenell sogar selbst zählt, also ist er eher als Teil der Herrchen zu verstehen. Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette.

Es hat übrigens zu Zeiten von US-Präsidenten wie Ronald Reagan und George W. Bush auch US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland gegeben, die die politischen Positionen ihres Präsidenten und seiner Administration weniger grobschlächtig und provozierend vertreten haben und damit womöglich in der Sacche, um die es jeweils ging, auch erfolgreicher. Es war eine sehr präpotente Art von Mr. Grenell wie er öffentlich aufzutreten für gut befand - vor allem das damit verbundene öffentliche Signal: Wir sind hier der Boss und wir können auftreten wie und machen was wir wollen. Weil jede/r diesseits und jenseits des Atlantiks ganz genau wusste, dass Deutschland es nie gewagt hätte, jemanden mit dem Sprachgebrauch und den Manieren eines Mr. Grenell zum deutschen Botschafter in Washington D.C. zu machen. Das war ehrverletzend.

Offen gesagt verstehe ich nicht, warum Graf Lambsdorff ihn vermissen wird. Vielleicht weiß er aber auch nur mehr als die Öffentlichkeit wer sein Nachfolger werden soll

16:16, Sisyphos3

>>15:42 von Dabbljuh
Die FDP scheint auch immer mehr nach rechts abzudriften
.
haben sie nicht eher den Eindruck sämtliche etablierten Parteien triften seit Jahrzehnten nach links ab ?<<

Diesen Eindruck kann eigentlich nur jemand gewinnen, der in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter nach rechts gewandert ist.

Das passiert vielen, wenn sie älter werden.

Vergleichen Sie doch mal die FDP der Siebziger mit der jetzigen. Und die damalige Jugendorganisation der FDP, die Jungdemokraten, mit der heutigen, den Jungliberalen.

Wir brauchen ihn nicht

Da Art, wie sich Herr Grenell aufführt, ist wirklich nicht das, was wir als Leitbild für eine friedliche und kooperative Weltpolitik benötigen, und sein Gehabe ist unserer Bevölkerung kaum vermittelbar.
Und was Donald Trumps Meinung ist (die sich mitunter stündlich ändert), brauchen wir nicht von Ihm zu hören, das wird pausenlos von Trump persönlich getwittert .
Freundlich gesagt, sind Typen wie Grenell in unserer Politik schlicht überflüssig.

um 16:16 von Sisyphos3

"haben sie nicht eher den Eindruck sämtliche etablierten Parteien triften seit Jahrzehnten nach links ab ?"

Unter Schröder hat die SPD einen Rechtsruck vollzogen. Parallel dazu sind ihr dann die Wähler weggelaufen: der erste schwere Einbruch der Wählerstimmen 2009 fiel zusammen mit einem Einbruch der Wahlbeteiligung insgesamt: ein Viertel der SPD-Wähler wurden zu Nicht-Wählern, weil sie nicht wussten, wohin.

Auch heute noch klafft eine riesige Lücke dort, wo die SPD sein sollte.

Grenell hin oder her, ich

Grenell hin oder her, ich verprügel ja auch nicht den Dackel des Nachbarn nur weil ich den Nachbarn nicht mag. Der Dackel weiß es eben nicht besser und hält zu seinem Herrn, so wie Grenell.

Grenell war ein einfacher,

Grenell war ein einfacher, farbloser Diener seines Herrn. Er war weder bereit noch in der Lage, vermittelnd einzuwirken und für die amerikanische Seite, vor allem für die deutsch-amerikanische Partnerschaft zu werben. Kaum ein anderer Botschafter vor ihm hat derart viel Porzellan zerschlagen, oft hatte man den Eindruck, er wolle bewusst provozieren, um seinem Dienstherren zu gefallen. Nein, man muss Herrn Grenell nicht nachtrauern.

um 16:32 von fathaland slim

"Das passiert vielen, wenn sie älter werden."

Das ist nur scheinbar der Zusammenhang. Tatsächlich passiert es vielen, wenn sie aufhören, zu lesen. Je mehr man liest, desto mehr driftet man nach links. Hört man auf zu lesen, driftet man nach rechts.
Leider hören sehr viele auf zu lesen, wenn ihre Ausbildung abgeschlossen ist.

Eine zweijährige Schulpflicht nach Vollendung des 40. Lebensjahres könnte viel Gutes bewirken.
_

Personal von grata, da hilft

Personal von grata, da hilft keine Immunität. Man hätte ihn ganz leicht früher loswerden können.

Ich erinner mich noch...

Ich erinnere mich noch als beim Amtsantritt Grenells hier in Germany sich ein gewisser Herr Schulz (kennt den noch jemand?) wegen der von Grenell gemachten Aussage das dieser die konsevativen Kräfte in Europa stärken wolle, aufplusterte. Da war Schulz aber schon von den avisierten "Kanzlerehre" im Sturzflug abgeschmiert und sich gar nicht bewusst das Ihn dadurch viele nicht mehr "für voll" nahmen. Der politische Einfluss Grenells wurde/wird vielleicht überbewertet, Fakt ist aber das die konservativen Kräfte in allen (bis auf Deutschland) EU-Ländern mehr oder minder stark zugenommen haben, obwohl dies nicht gerne gehört wird.

16:41, MartinBlank

>>um 16:32 von fathaland slim
"Das passiert vielen, wenn sie älter werden."

Das ist nur scheinbar der Zusammenhang. Tatsächlich passiert es vielen, wenn sie aufhören, zu lesen. Je mehr man liest, desto mehr driftet man nach links. Hört man auf zu lesen, driftet man nach rechts.<<

Meinen Sie nicht, es käme vielleicht auch ein wenig darauf an, was man liest?

Grenell hat vor Allem durch sein

unverschämtes nassforsches Auftreten geglänzt. Dem muss Niemand nachweinen. Viel dreister kann der Nachfolger auch kaum sein

Grenell, ein Bilderbuch Diplomat

So ein Diplomat wünscht sich doch jede Nation. Ein Vorbild an Höflichkeit und Umgangsformen. Und ein Wissen über sein Gastland, gewaltig. Dieses Verständnis für europäischen Problemen. Und wie er dies doch sein eigenes Land nahe bringen konnte. Wieviel besser ist doch die Transatlantische Partnerschaft geworden. Wir wünschen alles Gute.

@ jfkal

>>Es wird Zeit das sich die EU emanzipiert und sich ihre Freunde in der näheren Nachbarschaft sucht.<<

Was meinen Sie denn mit EU? Das Geld fressende Monster, uneins und ungeordnet?
Covid wird das 'Experiment EU' beenden, selbst wenn die Globalsten Macron und Merkel weiter Milliarden reinpumpen wollen.
Welche Freunde 'in der näheren Nachbarschaft' meinen Sie? Russland? Türkei? Iran?

Na denn!

Werde ihm ganz sicher keine Träne nachweinen

Es ist gut, dass dieser arrogante Mensch, der die Bezeichnung Botschafter, bzw. Diplomat nicht verdient, abzieht. Es bleibt zwar zu erwarten, dass nichts besseres nachkommt, aber den werden wir auch überdauern, während die USA sich immer weiter selbst demontieren.

15:46 von frosthorn

Strahlend das prächtige Gebiss präsentierend die Gefolgschaft einzufordern ... mir scheint Ihr Gedankengang naheliegend.

Grenell könnte einigen noch fehlen

Scheinheiligkeit, wie immer. Anstatt erstmal abzuwarten, was die nächsten Wahlen bringen.....

Werde ihm ganz sicher keine Träne nachweinen

Es ist gut, dass dieser arrogante Mensch, der die Bezeichnung Botschafter, bzw. Diplomat nicht verdient, abzieht. Es bleibt zwar zu erwarten, dass nichts besseres nachkommt, aber den werden wir auch überdauern, während die USA sich immer weiter selbst demontieren.

um 16:17 von fathaland slim

>>"Und würden Sie denn die Freunde Putins in der AfD und anderen Parteien auch als hörige Vasallen Russlands beizeichnen?"<<

Ich bin auch einer dieser bösen AfD Wähler und finde den Umgang mit Russland so nicht richtig. Ist aber nicht das Thema hier und die Ausführungen würden den Rahmen sprengen. Ich würde mich aber deshalb nicht als einen "Vasallen Russlands" bezeichnen und ich denke das trifft auch auf die Mehrzahl der AfD-Wähler zu?

Mr. Grenell...

war schon immer ein treuer Anhänger von Trump, hat eben nur das Auftreten usw. seines Herrn kopiert und wurde dafür mit dem Botschafterposten in Deutschland belohnt. Zugegeben hätte es auch die Mongolei oder Zentral-Afrika sein können. Diese Art von Belohnung zeichnet alle US-Präsidenten aus.Botschafter sollen auch nicht eigene "Politik" machen, sondern die Politik seines Herrn vertreten und durchsetzen.Für viel bedenklicher halte ich den Artikel des Herrn Sambale, samt den zitierten "Experten"! Dabei bin ich nicht naiv oder überbewerte die Diplomatie. Diese ist nur eine Mischung aus Show und Lügen und läßt für Wahrheit keinen Raum, denn Politik wird schon immer im "Hinterzimmer" gemacht. Mr. Grenell vertrat IMO weder die Wahrheit, noch die Diplomatie. Deswegen erstaunt mich der Artikel von Herrn Markus Samabale doch sehr.

um 16:27 von fathaland slim

>>"Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette."<<

Welcher Politiker ist das nicht?

@Bender Rodriguez

Theoretisch natürlich schon, in der politischen Praxis wusste in den USA wie in Deutschland jede/r, dass Deutschland es aufgrund der realen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Machtverhältnisse nie gewagt hätte. Deshalb hatte sein Auftreten auch etwas von halbstarkem Schulhof-Schläger, mit dem sich diese über kleinere und schwächere Mitschüler hermachen und damit dann gegenüber den Anderen deutlich machen, wer hier der "King" ist: Seht her, ich kann mir alles erlauben und mir kann keiner was, also passt bloß auf! Auch sprachlich war das von Mr. Grenell exakt dieses Niveau und die intendierte Message.

Freundlich gesagt fand ich sein Auftreten und Verhalten deshalb wie gesagt ehrverletzend. Man könnte auch sagen: Erwachsene Menschen gehen so nicht miteinander um. Eben weil sie erwachsene Menschen sind und die Pubertät hinter sich gelassen haben. Völlig unabhängig von den inhaltlichen politischen Positionen, um die es hier jeweils ging.

15:52 von Bernardo87

aber wenn wir einen AM hätten, der den namen zu recht tragen würde, hätte der den rüpel schon längst einbestellt und mit ausweisung gedroht, wenn der us-boy sich weiterhin in innerdeutsche angelegenheiten einmischen sollte.

16:32 von fathaland slim

aber dafür könnten baum und hirsch heute bei den linken agieren, ohne sich verbiegen zu müssen.

um 16:32 von fathaland slim

>>"haben sie nicht eher den Eindruck sämtliche etablierten Parteien triften seit Jahrzehnten nach links ab ?<<

Den Eindruck habe ich allerdings auch und finde das bedenklich. Nehmen wir mal das Beispiel CDU und schauen Sie sich mal Merkels Aussagen so um die Jahrtausendwende zum Thema Migration an? Heute O-Ton der AfD. Was darf man daraus schließen?

15:45 von Bernd Kevesligeti

«Und diese Gespräche unter Freunden, die sind aber recht einseitig.
Von deutscher Seite gibt man nicht entsprechend Kontra.»

Sind Sie Deutscher Regierungs-Dolmetscher, der bei Unterredungen stets einredebereit im Hintergrund parat steht, falls das Englisch der Frau Merkel, oder das des Herrn Maas, dann doch mal im Einzelfall in Details nicht ausreichend gut genug sein sollte …?

@fathaland slim

>>Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette.<<

Wir wissen ja, dass Bush und Obama -wie Merkel und Macron und andere- Marionetten der Globalisierung waren/sind.

Wessen Marionette ist denn Trump?

Vermissen???

Wir werden Herrn Grenell vermissen wie die Beulenpest oder die Spanische Grippe. Wenn diese Bundesregierung auch nur etwas Rückgrad besitzen würde, hätte sie Herrn Grenell für seine Unverschämtheiten längst ausgewiesen.

Antidiplomat

Dem weine ich keine Träne nach. Seine Ernennung und sein Auftreten war ein Affront gegen Deutschland. Er war ein Elefant im Porzellanladen, und er hat kaum ein Teil heil gelassen. Seine Antidiplomatie wird noch lange nachwirken. Er hat dem Ansehen der USA in Deutschland massiv geschadet.

US-Botschafter vor Rückzug - Grenell könnte einigen noch fehlen

Oh ja natürlich. Grenell ist gerade erst dabei sich als US-Botschafter zurückzuziehen und bereits jetzt fehlt er schon allen Menschen in Deutschland mehr als den Amerikanern. Aber jetzt mal ganz im Ernst: Spielt es eine entscheidende Rolle, ob es für das Verhältnis von Deutschland zu seiner einstigen Siegermacht besser oder schlechter ist, ob er bleibt oder nicht. Es wird nichts am Corona-Virus in New York bzw. den USA und der großen Arbeitslosigkeit ändern. Die Lage für Trump bleibt sehr schwierig vor den Wahlen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass er eine zweite Amtszeit erhalten wird. Viel zu viel spricht da zur Zeit gegen Trump. Da ist zum einen Corona, da ist zum andern Corona und da ist zum dritten Corona.
Auf der anderen Seite ist nicht unbedingt damit zu rechnen, dass der künftige Wahlsieger Biden mit seinen mittlerweile 77 Jahren volle vier Jahre im Weissen Haus durchhalten wird, da sein größtes Problem sein Alter ist und auch bleibt neben so manch anderen Schauplätzen.

@16:41 von MartinBlank

Irre!

Es kommt nicht darauf an, wieviel man liest. Es kommt darauf an, dass man mit Sinn und Versand liest. Qualität ueber Quantität.

Aber das bleibt Manchen verschlossen.

Lieber die USA als Partner als die chinesische Diktatur.

Das US-Bashing von vielen hier ist unerträglich. Ich habe manchmal das Gefühl, man sehnt sich hier eher nach totalitären Diktaturen wie der "Volks"republik China, als nach demokratischen Partnern wie den USA.

Mir ist ein Trump, der spätestens nach 8 Jahren Amtszeit weg ist, vermutlich eher nach 4, deutlich lieber, als ein Diktator Xi, der lieber heute als morgen in Taiwan und Hong Kong einmarschieren würde und den Westen und seine Firmen am liebsten auch gleich in sein Machtumfeld ziehen würde.

Wie die Chinesen agieren, sieht man ja auch bei den Uiguren, von denen eine Million im KZ sitzen, das wollen hier manche wohl nicht wahr haben.

Da ist eine starke Westbindung und eine starke NATO inkl. nuklearer Teilhabe heute wichtiger denn je.

Bye, bye

Diesen unerzogenen Bengel braucht wirklich niemand. Bei einigen Menschen ist die Erziehung kostenfrei, bei einigen Menschen hingegen umsonst!

Soso... Hr. Lambsdorf steht

darauf, wenn es mal schroff zugeht.

Die Insellösung

Vor Jahren arbeitete ich in einem Unternehmen, wo ein Mitarbeiter mir ständig Schwierigkeiten bereitete. Die Personalchefs sagten, dass der seit 25 Jahren im Unternehmen sei und sich verdient gemacht habe. Als ich fragte, wie man das Problem lösen könne, sagten beide: "Wir empfehlen die Insellösung!" - "Was heißt das?" - "Nun, manchmal muss man so lange warten, bis die Insel untergeht.". - Aktuelles Beispeile für dieses Model: Grenell. Juhu!

16:41 von MartinBlank

«Tatsächlich passiert es vielen, wenn sie aufhören, zu lesen.
Je mehr man liest, desto mehr driftet man nach links.»

"So'n bisschen" … hängt's auch davon ab, was wer liest.

Sind viel zu viele, die zwar nicht eben wenig lesen. Aber eben quasi nur das lesen … wo so'n national-verquaster & verschwörungs-belämmerter Quatsch drin steht.

«Leider hören sehr viele auf zu lesen, wenn ihre Ausbildung abgeschlossen ist.»

Schon bevor meine Ausbildung begann … war bei mir Lesen nicht gerade so das Beliebte. Aber es ist ja auch nicht die Menge, die es nach dem Motto besser macht: "Je mehr … desto besser".

«Eine zweijährige Schulpflicht nach Vollendung des 40. Lebensjahres könnte viel Gutes bewirken.»

Nur 2 Jahre Anwesenheitspflicht in der Schule half schon bei den Halbstarken zu meiner Schulzeit in den End-1970ern, in den Beginn-1980ern nur wenig. Wie soll das erst mit den Ganzstarken jenseits der 40 werden …?

Denke eher nicht, dass Mr. Grenell zu wenig las / liest …!

16:57 von make sense

Zitat:"Was meinen Sie denn mit EU? Das Geld fressende Monster, uneins und ungeordnet?"

Sie und all die anderen EU-Gegner würden sich die Augen reiben, wenn dieses "Geld fressende Monster" von heute auf morgen verschwinden würde. Ich glaube, manchen Menschen geht es seit einigen Jahrzehnten einfach zu gut, als dass sie sich darüber im Klaren sein könnten, welche Fortschritte die EU und ihre Vorgänger in all den Jahren für ganz Europa gebracht hat. Komisch, alle möglichen Staaten wollen unbedingt EU-Mitglied werden und einige Bürger des Landes, das bisher am meisten nicht nur wirtschaftlich profitiert hat, sehen in dieser EU nur ein "Geld fressendes Monster"...

17:12 von Karl Napf

Zitat:"aber dafür könnten baum und hirsch heute bei den linken agieren, ohne sich verbiegen zu müssen."

Wenn das stimmt, ist das doch der schlagende Beweis dafür, dass die FDP im Vergleich zu den 70er Jahren deutlich nach rechts gerückt ist. Frau Hamm-Brücher hätten Sie übrigens auch nennen können.

Lieber Bruchpilot, ich bin gänzlich Ihrer Ansicht !!!
Sie schreiben:" Wie ist es denn mit Herrn Spahn? Der ist ja bei Herrn Grenell’s Ankunft nicht müde geworden seine guten, freundschaftlichen Beziehungen zum neuen US-Botschafter zu betonen."
Hm,....ja, ja....
Mir fällt als"Erklärung" spontan dazu das englische Sprichwort ein : -->"Birds of the same feather flock together"......!

System

Diplomatie hin, Diplomatie her, die Aussagen der deutschen Politker zeugen von einer Unterwürfigkeit die nicht zu ertragen ist. Es sei denn, dass mit einem kolonialen Statuts geliebäugelt wird. Dieser Mann, ein Botschafter XY hat sich ständig in innerdeutsche Angelegenheiten eingemischt, hat Richtungen vorgegeben, sich in Firmenpolitik eigemischt, welches alles regierungsseitig unwidersprochen blieb. Das amerikanische System wird gerade in der Krise deutlich und mehrheitlich als nicht nachahmenswert empfunden, also kein Staat zu dem man wegen seiner Bürgervorsorge aufblicken muss. Und der Botschafter dieses Landes soll die Richtung vorgeben? Zu empfehlen ist das Interview der vorletzten Woche in DIE ZEIT mit dem Schriftsteller Paul Auster.

17:12 von Karl Napf

«aber dafür könnten baum und hirsch heute bei den linken agieren, ohne sich verbiegen zu müssen.»

In so gut wie allen Aspekten von Wirtschafts- & Finanzpolitik müssten sich beide arg verbiegen.

Sind wohl auch weniger linke Positionen, welche die beiden schon immer vertraten. Aber solche von liberaler Rechtsstaatlichkeit, bei denen Rechte des Individuums + Schutz von Minderheiten gegenüber staatlichen Eingriffen (weit) im Vordergrund standen & stehen …

17:38 von Peter Meffert

mein wertester; Nein, weil die Dame eine liberale durch und durch war, im gegensatz zu den beiden anderen

@europa85

Ich schliesse mich Ihrem Kommentar voll an. Ich habe in China gelebt und lebe momentan in den USA, zum vierten mal. Es ist keine Frage, wo Freizügigkeit, Freiheit und freie Meinungsäußerung existiert, und wo nicht.
All den USA-Bashern und China-, Russland Liebhabern sei gesagt, dass es dort keine Kommentar Funktionen zu Nachrichten gibt.

Your Choice.

17:35 von Peter Meffert

dann erklären sie doch mal, warum auch die ukraine und andere balkanstaaten in die eu wollen?

17:06, eine_anmerkung

>>um 16:17 von fathaland slim
>>"Und würden Sie denn die Freunde Putins in der AfD und anderen Parteien auch als hörige Vasallen Russlands beizeichnen?"<<

Ich bin auch einer dieser bösen AfD Wähler und finde den Umgang mit Russland so nicht richtig. Ist aber nicht das Thema hier und die Ausführungen würden den Rahmen sprengen. Ich würde mich aber deshalb nicht als einen "Vasallen Russlands" bezeichnen und ich denke das trifft auch auf die Mehrzahl der AfD-Wähler zu?<<

Warum bezeichnen Sie sich denn als böse?

Der Forist, auf den ich antwortete, bezeichnete diejenigen, die den USA nicht fundamental ablehnend gegenüberstehen, als hörige Vasallen derselben.

Deswegen meine Frage an ihn, die Sie zitieren.

Danke, keine Ursache, ich habe Ihnen meinen Post gern noch einmal erklärt.

17:09, eine_anmerkung

>>um 16:27 von fathaland slim
"Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette."

Welcher Politiker ist das nicht?<<

Interessant.

Aber meinen Sie nicht, daß Sie ein ganz klein wenig pauschalisieren?

19:11 von Karl Napf

Zitat:"Nein, weil die Dame eine liberale durch und durch war, im gegensatz zu den beiden anderen"

Also, wenn Gerhart Baum und Burkhard Hirsch in Ihren Augen keine Liberalen, sondern Linke waren, dann muss irgendwas mit Ihrem politischen Koordinatensystem nicht stimmen...

17:12, eine_anmerkung

>>um 16:32 von fathaland slim
>>"haben sie nicht eher den Eindruck sämtliche etablierten Parteien triften seit Jahrzehnten nach links ab ?<<

Den Eindruck habe ich allerdings auch und finde das bedenklich. Nehmen wir mal das Beispiel CDU und schauen Sie sich mal Merkels Aussagen so um die Jahrtausendwende zum Thema Migration an? Heute O-Ton der AfD. Was darf man daraus schließen?<<

Das Zitat, das sie mir zuschreiben, stammt von dem Foristen "Sisyphos3", dem ich antwortete.

Und Ihre Behauptung verharmlost natürlich die Position der AfD.

re von schabernack 17:14

Muß man Regierungsdolmetscher sein um die Realität in den Beziehungen zu sehen ?
Oder ist das alles kryptisch zu sehen ?

@make sense 17:15

"@fathaland slim
>>Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette.<<

Wir wissen ja, dass Bush und Obama -wie Merkel und Macron und andere- Marionetten der Globalisierung waren/sind."

Echt? Ist mir neu.

"Wessen Marionette ist denn Trump?"

Diese Frage hat der User bereits 16:27 beantwortet.

19:13 von Karl Napf

Zitat:"dann erklären sie doch mal, warum auch die ukraine und andere balkanstaaten in die eu wollen?"

Und warum wollten Schweden, Finnland, die baltischen Staaten, Polen, Tschechien usw. in die EU? Weil die EU allen Mitgliedsländern seit ihrem Bestehen die Chance auf wirtschaftlichen Fortschritt und internationale Zusammenarbeit bietet. Was man z.B. in Polen oder Tschechien oder den baltischen Staaten bestens beobachten kann...

Am 26. Mai 2020 um 17:14 von

Am 26. Mai 2020 um 17:14 von schabernack

15:45 von Bernd Kevesligeti Sind Sie Deutscher Regierungs-Dolmetscher, der bei Unterredungen stets einredebereit im Hintergrund parat steht,

Ja genau, Bernd lebt noch nicht mal in D, wie macht Er das?

17:15, make sense

>>@fathaland slim
>>Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette.<<

Wir wissen ja, dass Bush und Obama -wie Merkel und Macron und andere- Marionetten der Globalisierung waren/sind.<<

Man kann nur die Marionette einer oder mehrerer Personen sein.

Wer ist denn die Globalisierung?

>>Wessen Marionette ist denn Trump?<<

Der Name Stephen Miller ist Ihnen doch gewiss geläufig. Und die übrigen Rechtsradikalen in Trumps Umfeld kennen Sie ja auch. Millers Gattin beispielsweise ist eine enge Mitarbeiterin von Mike Pence. Was Sie ebenfalls wissen.

@Karl Napf 19:13

"17:35 von Peter Meffert

dann erklären sie doch mal, warum auch die ukraine und andere balkanstaaten in die eu wollen?"

Weil es für sie von Vorteil wäre.
Aber das muss ja für uns nicht von Nachteil sein, da es durchaus auch Win-win-Situationen auf der Welt gibt. Nicht alle Deals sind Trump-Deals, wo nur einer gewinnt und alle anderen verlieren.

Die EU ist eine solche Win-win-Situation.

17:09 von eine_anmerkung

«>>"Trump ist ja eindeutig nicht mehr als eine Marionette."<<

«Welcher Politiker ist das nicht?»

Und ganz irgendwo stehen (oder sitzen … oder hucken) … ganz im Dunkel verborgen … ein Dutzend der Ganz Großen Weltenlenker, die alle Politiker der Welt wie Marionetten an Fäden bewegen.

Wahlweise: "Die Bilderberger", Die Illuminati, Die Weltverschwörung derer mit dem ganz vielen Zaster. Oder Die Reptiloiden … oder Die Klingonen.

@ Peter Meffert

>>Komisch, alle möglichen Staaten wollen unbedingt EU-Mitglied werden <<

Klar doch, hier laesst's sich prima auf anderer Leute Kosten leben. Holen wir doch die Türkei und Syrien rein.
In einem haben Sie Recht: Deutschland hat mittelfristig von der EU profitiert. Ohne EU kein Euro, ohne Euro und der damit verbundenen starken DM sähe die dt. Wirtschaft anders aus.
Fazit: EU gut fuer D? In 10 Jahren erübrigt sich diese Diskussion.

Ich plädiere fuer eine Rückkehr zur ursprünglichen EU (F. I, Benelux, D), um den europäischen Gedanken zu retten. Die Engländer wollen eh nicht mitmachen.

18:52, der.andere

>>Zu empfehlen ist das Interview der vorletzten Woche in DIE ZEIT mit dem Schriftsteller Paul Auster.<<

Ja, das ist wirklich sehr zu empfehlen.

Leider nicht kostenlos im Netz zu lesen.

Am 26. Mai 2020 um 17:12 von eine_anmerkung

Zitat: Nehmen wir mal das Beispiel CDU und schauen Sie sich mal Merkels Aussagen so um die Jahrtausendwende zum Thema Migration an? Heute O-Ton der AfD. Was darf man daraus schließen?

Dass der Forist wieder die Kurve zu seinem Lieblingsthema gekriegt hat.

19:11, Karl Napf

>>17:38 von Peter Meffert
mein wertester; Nein, weil die Dame eine liberale durch und durch war, im gegensatz zu den beiden anderen<<

Sie (Hildegard Hamm-Brücher) hat kurz vor ihrem Tode gesagt, wenn sie heute jung wäre, dann wäre sie bei den Grünen.

Am 26. Mai 2020 um 19:13 von make sense

Es ist keine Frage, wo Freizügigkeit, Freiheit und freie Meinungsäußerung existiert.

Ja das Stimmt mit China ,hab dort gearbeitet,aber leider werden zur zeit in den USA alles was nicht nach Trumps Mund spricht als Fake News betitelt,und Ihnen legetime Fragen einfach mit dem Satz Fake abgewendet,das ist schon neu in den US.

fathaland slim, 16:09

Einen Botschafter auszuweisen ist gleichbedeutend mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen.

Nein, einen Botschafter zur "persona non grata" zu erklären, ist keineswegs dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gleichbedeutend.
Schauen Sie mal - wie Sie es anderen Kommentatoren ja gerne empfehlen - bei Wikipedia nach.

Der nächste Schritt wäre dann die Kriegserklärung.

Wieder nein.
Ihre Behauptung beruht lediglich auf Ihrer Fehleinschätzung weiter oben.

19:27 von make sense

Zitat:"Holen wir doch die Türkei und Syrien rein."

Wer will denn das?

Zitat:"Ich plädiere fuer eine Rückkehr zur ursprünglichen EU (F. I, Benelux, D), um den europäischen Gedanken zu retten. "

Ich nicht. Ein Klein-Europa wird den europäischen Gedanken erst recht nicht retten können. Dass die Abläufe und Entscheidungsprozesse dringend verbessert werden müssen, steht auf einem anderen Blatt.

@DrBeyer

da ich nicht permanent hier lese, muss mir die Antwort auf meine Frage nicht aufgefallen sein. Werd das nachholen.

Zu Ihrem Kommentar >> Bush und Obama -wie Merkel und Macron und andere- Marionetten der Globalisierung waren/sind."

Echt? Ist mir neu.<<

empfehle ich, mal mit offenen Augen zu recherchieren.

19:20 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Muß man Regierungsdolmetscher sein um die Realität in den Beziehungen zu sehen ?»

Nö … muss man nicht.

Aber man müsste halt selbst dabei sein, um beurteilen zu können,
wer wann wem wobei warum wie widersprach.

«Oder ist das alles kryptisch zu sehen ?»

Nö … ist es auch nicht.

Ist selbstverständlich bei mir (wie immer nur) japanisch zu sehen.
Wer sollte das auch besser wissen als Sie?
Von BAP hier mal abgesehen …

" Der US-Botschafter Grenell

"
Der US-Botschafter Grenell brüskierte oft mit seinen barschen Ansagen die Bundespolitik. Nun steht er vor dem Absprung, was nicht alle in Berlin erfreut.
"
Glaub ich sofort.
Gibt ja auch genügend devote Masochisten,die zu Dominas gehen um sich von denen erniedrigen zu lassen.

Der Unterschied ist:
die machen das privat,aus eigenem Vergnügen heraus.

Aber Politiker in der Öffentlichkeit?
Die nun Grenell & seinen Erniedrigungen hinterhertrauern ? Grenells Beleidigungen,Drohungen,Erpressungen & Befehlen sich selbst zu erniedrigen?

"
Mir geht es darum, dass Deutsche und Amerikaner gut zusammen arbeiten.
"
Amerikaner = Befehlsgeber - Deutschland = Befehlsempfänger.
Das ist eine "gute Zusammenarbeit" ???

19:20, DrBeyer @make sense 17:15 "@fathaland slim"

>>"Wessen Marionette ist denn Trump?"

Diese Frage hat der User bereits 16:27 beantwortet.<<

Weswegen der Forist wohl wohlweislich in der Betreffzeile die Uhrzeit meines Kommentars, auf den er antwortet, unterschlagen hat.

qfriedrich peter..., 16:57 Uhr - Gelungene Satire

Ich musste Ihren Beitrag schon zweimal lesen, aber dann habe auch ich es verstanden. Ihr Beitrag war als Satire gedacht gewesen - und ist deshalb auch aus meiner Sicht trefflich gelungen. Kompliment!

19:32, kommentator_02

>>fathaland slim, 16:09
"Einen Botschafter auszuweisen ist gleichbedeutend mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen."

Nein, einen Botschafter zur "persona non grata" zu erklären, ist keineswegs dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gleichbedeutend.
Schauen Sie mal - wie Sie es anderen Kommentatoren ja gerne empfehlen - bei Wikipedia nach.<<

Ich habe auf Ihre Anregung hin den Wikiartikel "Persona non grata" gelesen. Er ist kurz. Da wird erklärt, daß dies möglich ist, wenn sich der Botschafter eine Straftat hat zuschulden kommen lassen. Da er diplomatische Immunität genießt, ist dies dann die einzige Möglichkeit, ihn loszuwerden.

Herr Grenell hat sich keine Straftat zuschulden kommen lassen.

Meiner Meinung nach...

Ist es schade das er nicht schon weg ist,
Spaltet,droht,verärgert,polarisiert!
Das sind die Bezeichnungen die passen!
Von authentisch keine Spur, hilfreich, keine Spur, bitte zögern Sie nicht,fliegen Sie schnell ab,Herr Grenell

Am 26. Mai 2020 um 19:27 von make sense

Am 26. Mai 2020 um 19:27 von make sensei
In einem haben Sie Recht: Deutschland hat mittelfristig von der EU profitiert.

Wen man alles nur auf profit reduziert ist das total kurzsichtig.
Frieden sollte man schon mit einbeziehen,und ist leztendlich unbezahlbar.

19:26, schabernack

>>Und ganz irgendwo stehen (oder sitzen … oder hucken) … ganz im Dunkel verborgen … ein Dutzend der Ganz Großen Weltenlenker, die alle Politiker der Welt wie Marionetten an Fäden bewegen.

Wahlweise: "Die Bilderberger", Die Illuminati, Die Weltverschwörung derer mit dem ganz vielen Zaster. Oder Die Reptiloiden … oder Die Klingonen.<<

Das ist wahrscheinlich das, was der Forist "make sense" mit der Globalisierung meint.

Sie haben übrigens die Freimaurer vergessen, besonders die jüdischen.

Fehldeutung

Wer einen Beitrag fehldeuten muss, um ihm dann widersprechen zu können, der sollte sich mal fragen, was er hier tut.

Am 26. Mai 2020 um 19:27 von make sense

Zitat: Ich plädiere fuer eine Rückkehr zur ursprünglichen EU (F. I, Benelux, D), um den europäischen Gedanken zu retten

Der EU-Vertrag wurde von zwölf Staaten unterzeichnet

um 19:43 von fathaland

um 19:43 von fathaland slim:
"
Ich habe auf Ihre Anregung hin den Wikiartikel "Persona non grata" gelesen. Er ist kurz. Da wird erklärt, daß dies möglich ist, wenn sich der Botschafter eine Straftat hat zuschulden kommen lassen. Da er diplomatische Immunität genießt, ist dies dann die einzige Möglichkeit, ihn loszuwerden.
"

->
Kurzfassung:
Bei Fehlverhalten von Diplomatinnen und Diplomaten oder auch als politisches Zeichen können Diplomatinnen und Diplomaten „ausgewiesen“ oder zur „persona non grata“ erklärt werden. Die Entscheidung liegt bei dem Empfangsstaat und muss nicht begründet werden.

wer etwas ausführlicher wissen will was eine „Persona non grata“ ist & wie die internationale Rechtslage aussieht:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/
themen/internationales-recht/
persona-non-grata/2287326

Ihr Servicekommentator in Sachen "Wissensvermittlung & Horizonterweiterung"

re von schabernack 19:35

So ist es.Aber was macht der "große" Niedecken ?
Und was die Kirschblütenaffäre von Schinzo ?

Und dem öffentlichen agieren von Grenell wird von offizieller deutscher Seite jedenfalls nicht öffentlich widersprochen.

19:47 von MartinBlank

«Wer einen Beitrag fehldeuten muss, um ihm dann widersprechen zu können, der sollte sich mal fragen, was er hier tut.»

Wer deutet welchen Beitrag eines anderen fehl ?
Und der Wer sollte sich was genau fragen, "was er hier tut" ?

US-Botschafter vor Rückzug

mmh...
vielleicht ja auch - rein fürsorglich für den Wahlkampf auf den letzten Meilen - eine Minimierung der Baustellen im Sinne des Risikomanagements...

... Übersicht schaffen für den PotUS?

Was ein Jammer

Was ein Jammer, dass ich diesen Thread aus zeitlichen und persönlichen Gründen verpasst habe.
Dieser äußerst interessanten Diskussion hätte ich doch gerne beigewohnt.

Den Grenel wird wahrscheinlich niemand vermissen. Aber was kommt danach?
Wahrscheinlich der nächste Falke.

Schönen Abend noch in die Runde. Ich muss mich leider verabschieden.

@alle, die Grenell nicht vermissen werden

Mein Eindruck ist, dass diejenigen, die geschrieben haben, dass sie Herrn Grenell nicht vermissen würden, weil seine Art so unmöglich sei, übersehen haben, dass keiner der zitierten Politiker ihn aufgrund seiner Art vermissen würde.
Ganz im Gegenteil haben die meisten sogar seine Art kritisiert.
Sie werden auch weniger Herrn Grenell vermissen als vielmehr den Botschafter der USA, das Sprachrohr der US-Regierung in Deutschland, da der Posten, so, wie es aussieht, erst einmal nicht neibesetzt wird.

Seine Art empfinde auch ich als allerunterste Schublade. Aber die Argumentation, warum man ihn möglicherweise vermissen werde, erscheint mir durchaus plausibel.

Ob es allerdings auch wirklich so kommt, wird erst die Zukunft zeigen.

externer Brummkreisel eines Wendehalses

///
*
*
*
... es ist geradezu peinlich, wie man einen derartigen Popanz überhaupt hofiert hat!
*
... mit seinem unflätigen Benehmen darf er gern seinen wendehalsigen, verantwortungslosen Chef beeindrucken!
*
... scheint aus dem selben Holz zu sein: Dicke Lippe aber dünnste Bretter!
*
... scheint aber der „markige Sprüche“-Fraktion rechts und ganz weit rechts auch bei uns gut zu gefallen!
*
... nichts als permanentes Theater und Stunk verbreiten diese Leute!
*
... Null Substanz, Null Lösungskompetenz!
*
Good buy Mr Grenell!
*
NO au revoir!

Am 26. Mai 2020 um 19:43 von fathaland slim

Zitat: Ich habe auf Ihre Anregung hin den Wikiartikel "Persona non grata" gelesen. Er ist kurz. Da wird erklärt, daß dies möglich ist, wenn sich der Botschafter eine Straftat hat zuschulden kommen lassen. Da er diplomatische Immunität genießt, ist dies dann die einzige Möglichkeit, ihn loszuwerden.

Herr Grenell hat sich keine Straftat zuschulden kommen lassen.

Der Wikipedia Artikel ist zu oberflächlich. Nach Art. 9 des "Wiener Übereinkommens
über diplomatische Beziehungen" kann der Empfangsstaat "dem Entsendestaat jederzeit ohne Angabe von Gründen notifizieren, dass der Missionschef oder ein Mitglied des diplomatischen Personals der Mission persona non grata [ ..... ] ist.

Ich gebe Ihnen aber recht, dass die Ausweisung eines Botschafters nur deshalb, weil er 1:1 das Sprachrohr seiner Regierung ist, die diplomatischen Beziehungen auf das allerschwerste belasten würden.

fathaland slim, 19:43

Ich habe auf Ihre Anregung hin den Wikiartikel "Persona non grata" gelesen. Er ist kurz. Da wird erklärt, daß dies möglich ist, wenn sich der Botschafter eine Straftat hat zuschulden kommen lassen. ... Herr Grenell hat sich keine Straftat zuschulden kommen lassen.

Ihre Antwort ist weit unter Ihrem üblichen Nievau, da sie selektieren und unterschlagen. Bei Wiki steht z.B.

"Außerdem reagieren Staaten mitunter mit der Ausweisung ausländischer Diplomaten auf die Ausweisung eigener Diplomaten, auch ohne jenen tatsächliche Verstöße nachzuweisen."

Und keineswegs wird dort behauptet, dass ein Diplomat nur wegen Straftaten zur "persona non grata" erklärt werden kann.

Das Gegenteil (Ausweisung ohne Nachweis von irgend etwas) ist richtig, und das wissen Sie natürlich selbst.

die US-Truppen und die Atombomben mitnehmen.

von Prichod@
Vorher wird er hoffentlich auch alle Kunden von Deutschen Waren mitnehmen.

falsa demonstratio, 20:16

Ich gebe Ihnen [@fathaland slim] aber recht, dass die Ausweisung eines Botschafters nur deshalb, weil er 1:1 das Sprachrohr seiner Regierung ist, die diplomatischen Beziehungen auf das allerschwerste belasten würden.

Wäre immer noch keineswegs ein Abbruch der diplomatischen Beziehungen, was @fathaland slim faktisch (" ist gleichbedeutend mit dem Abbruch ...") jedoch behauptet hat.

@make sense

"Es kommt nicht darauf an, wieviel man liest. Es kommt darauf an, dass man mit Sinn und Versand liest. Qualität ueber Quantität.

Aber das bleibt Manchen verschlossen."

1. sie sollten andere nutzer nicht beleidigen!

2. was nutzt es ihnen, mit "Sinn und Verstand" zu lesen, wenn das, was sie da goutieren und ihre meinung bildet, von menschen ohne sinn und verstand verfasst wurde?

wer die US-Wahlen in November gewinnt?

freundliche@
Ist das für Sie noch eine Frage, oder lesen Sie keine Umfragen?

"Manchem graut vor einem diplomatischen Stillstand. "

Besteht kein Grund dazu.
Mit so einem immer überheblicher werdenden Staat möchte man doch nicht mehr gerne Kontakt pflegen. (und die USA sind momentan auf allen Gebieten ein Kotzbrocken sondergleichen)
Da ist doch wirtschaftlicher Stillstand immer noch viel besser.

Diesen unerzogenen Bengel braucht wirklich niemand.

von Icke 1 @
Dann hoffen wir mal das die US Kunden bei der deutschen Wirtschaft nicht auch so denken, und sagen die deutschen brauchen wir nicht.

@werner1955

"Vorher wird er hoffentlich auch alle Kunden von Deutschen Waren mitnehmen."

das dürften in Deutschland mal locker 99% der deutschen bevölkerung sein. die soll Grenell alle mitnehmen????

persona non grata

Bei „persona non grata“ handelt es sich um einen Rechtsbegriff aus dem Völkerrecht.
Auch auf der Homepage des Auswärtigen Amtes kann man dazu einiges Lesen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/internationales-...
...
Im Bericht ist zwar keine Rede davon, dass Deutschland den Botschafter einseitig ausgewiesen hat; dennoch bin ich überzeugt, dass Deutschland den Weg zu diesem Schritt hinter den Kulissen sorgfältig geebnet hat. Eine längst überfällige Maßnahme . Doch lieber zu spät als nie :-)

Am 26. Mai 2020 um 19:58 von Bernd Kevesligeti

Die Kritik an Grenells Einmischungen in innerdeutsche Politik zog sich quer durch die im Bundestag vertretenen Parteien. Vize-Präsident Wolfgang Kubicki (FDP) forderte sogar einmal, Grenell müsse von seinem Posten abberufen werden.

Was Sie schreiben ist einfach nicht wahr,und einfach zu wiederlegen,siehe oben..

Wie der Herr, so's Gescherr...

Widerlich, diesem Mann hinterher zu trauern...

Trump selbst ist noch sympatischer, als dieser Mann...

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