Ihre Meinung zu: Tausende Hongkonger protestieren gegen Pekings Pläne

24. Mai 2020 - 9:50 Uhr

Pekings Entwurf für ein Sicherheitsgesetz war ein Schock für Hongkongs Demokratiebewegung. Jetzt hat sie sich trotz Corona zu ersten größeren Protesten versammelt. Die Polizei reagierte mit Tränengas.

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Kommentare

das Ende des Prinzips

"Ein Land - zwei Systeme" einleiten könnte
.
man muß schon selten naiv sein
um nicht zu erkennen dass dieses Prinzip von Anfang an ne "Übergangslösung" war
ne Alibi Funktion der Briten ohne Gesichtsverlust auf ihre Kronkolonie zu verzichten

Pekings Pläne

Da können die Leute noch und nöcher demonstrieren,die werden sich nicht befreien können! Rot-China kann sich kein freies Stück
mit anderen Rechten leisten. Und Rot-China bleibt so wie es ist!

War das nicht zu erwarten?

China hat eine Schamfrist eingehalten und präsentiet den gewalttätigen Chaoten von einst nun die Rechnung.
Hat jemand ernsthaft gedacht das China vergisst? Die "Demonstranten" haben China in einen Gesichtsverlust getrieben, in Asien unmöglich ... vorher sollte man einen Gang zurückschalten.
Die Quittung kommt jetzt ... und China wird sie durchsetzen, darauf sind sie längst vorbereitet.
Und, ob es uns gefällt oder nicht, Hong Kong IST auch völkerrechtlich ein legitimer Teil Chinas, unterliegt seiner Verfassung. Alle anderen Verträge der Neuzeit können, Herr Trump ist Beispiel, jederzeit gekündigt werden ... ganz legal .. mit dem Hinweis auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die hatten zuletzt ja auch kaum noch etwas mit der "Urforderung" zu tun, man wollte es dem Großen unter dem vermeindlichen Schutz des Westens zeigen ... immen mehr und mehr.
Und was kann oder will der Westen jetzt tun? NICHTS, was sonst ... und Geschäfte.
So etwas nennt man wo anders Eigentor ...

Britannien hat wohl nicht verzichtet

sondern der Vertrag war abgelaufen, oder?
Die chaotischen Proteste haben sicherlich zu den heutigen Entscheidungen Chinas beigetragen.
Das China auch ohne Hongkong wirtschaftlich prosperieren kann beweist Shenzen.
Trotzdem ist Hongkong chinesisches Hoheitsgebiet.

Tausende Hongkonger protestieren...

Ja aber genau das ist doch das Problem, tausende Honkonger, nicht tausende Uiguren, tausende Tibeter, tausende Inder, tausende Koreaner, tausende Deutsche, tausende Amerkaner (die schütteln lieber ihre Flinten) ... die zu kurz reichende Formulierung lenkt von der Tatsache ab, das Menschenrechte universell sind, das sie gefälligst überall zu gelten haben und das es weder an China, noch an der Türkei, noch an sonst einem Staat ist, ihnen umfänglich Abbruch zu tun.

Hongkong war unter GB eine Diktatur.

@10:15 von Peter Kock
Wenn man die Geschichte heranzieht...

Wie erwartet

Es war eigentlich nicht anders zu erwarten. Man hofft zwar, dass es irgendwann in China eine Wende geben wird. Aber dass dies in absehbarer Zukunft geschieht, danach sieht es leider nicht aus.

Das war doch wohl nach der

Das war doch wohl nach der bürgerkriegsartigen Schlacht vom letzten Jahr zu erwarten. Das sich China diese Zustände kein zweites mal mehr mitanschauen wird, sind nun die Folge davon, dass es jetzt eben vielleicht etwas schneller geht als geplant.
Da kann man nur sagen, das war ein "Eigentor" mit Konsequenzen, die noch lange spürbar bleiben. Aber mit "Demonstration" hatte das in meinen Augen nichts mehr zu tun.

„Der bei der Tagung des Nationalen Volkskongresses in Peking vorgestellte Entwurf soll "Separatismus und Subversion" bestrafen und Aktivitäten verhindern, die "die nationale Sicherheit ernsthaft schädigen". Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters beinhaltet das Vorhaben auch die Möglichkeit, chinesische Sicherheitsbehörden nach Hongkong zu verlegen. Bislang kann Peking dort keine eigenen Polizisten einsetzen“

Bislang. „Peking“ sieht angesichts der aktuellen Entwicklungen jetzt aber offensichtlich die Zeit gekommen, der ganzen Welt zu demonstrieren, was es alles „darf“. Und es wird ganz gewiss keine Skrupel haben, dies von jeglichem „Widerspruch“ vollkommen unbeirrt mit allen Mitteln, die ihm als Machtzentrale einer seit langem konsequent einen totalitären Weltherrschaftsanspruch verfolgenden Staatsmacht zur Verfügung stehen zu demonstrieren. Und dies beileibe nicht nur den Bürgern Hongkongs: „Die [der von der KP Chinas eingesetzten Regierung Hongkongs unterstehende] Polizei (...)“

Die Polizei hat völlig ueberreagiert - Hongkong ist NICHT China!

In der Sache reagiert Pekings Polizei völlig ueber. Tränengas und Pfefferspray gegen eine friedliche Demo kann nicht rechtens sein. Wer weiss Peking endlich mal in die Schranken???

https://www.tagesschau.de/ausland/proteste-hongkong-147.html

In Hongkong haben Tausende Menschen gegen Chinas umstrittene Pläne für ein Sicherheitsgesetz demonstriert. Sie versammelten sich trotz der Corona-Beschränkungen im Einkaufsviertel Causeway Bay. Auch vor dem Verbindungsbüro der chinesischen Regierung gab es Proteste. Die Polizei setzte Tränengas und Pfefferspray ein, um den Protest aufzulösen. Lokale Medien berichten von Festnahmen.

Die Zeiten dieser Ein-China-Politik sind längstens vorbei. Peking sollte endlich mal einsehen, dass Hongkong und Taiwan NIEMALS China waren, nicht sind und es niemals sein wird.

Ins Chaos versinken

Ich denke wenn man in China Demokratie nach unserem Vorbild einführen würde dann wird das Land im Chaos versinken. Die Lebensqualität der Menschen ist so extrem unterschiedlich was zu sozialen Unruhen führen würde, die islamischen Provinzen würden von außen gesteuert rebellieren. Ebenso wäre Tibet ein Pulverfass. Die Kronkolonie Hongkong wurde nicht in die Selbstständigkeit entlassen sondern an den Rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben und ist damit Bestandteil der VR. Daran wird sich auch der größte Präsident aller Zeiten Trump gewöhnen müssen.

Hongkong und Taiwan gehörten immer

zu China, das gibt doch die Geschichte her.
Die Menschenrechte kann man nicht gegen ein Milliardenvolk durchsetzen, welches sich anschickt die USA und Europa wirtschaftlich einzuholen, vielleicht zu überholen. Und das mit einer Regierung die uns nicht gefällt. Die chinesischen Regierungen nach Deng Xiao Peng haben China einen deutlichen Wohlstand gebracht.

Am 24. Mai 2020 um 10:51 von Demokratieschue...

>>Peking sollte endlich mal einsehen, dass Hongkong und Taiwan NIEMALS China waren, nicht sind und es niemals sein wird.<<

Also Hong Kong in eine Chinesische Sonderverwaltungszone und bei Taiwan war das so:

"1945 wurde Taiwan nach der japanischen Niederlage gemäß den alliierten Kriegszielen (Kairoer Erklärung) in die damalige Republik China unter Führung von Chiang Kai-shek eingegliedert"

Taiwan gehörte also auch mal zu China.

Vielleicht vorher etwas informieren, bevor man einfach Sachen postet die vorne und hinten nicht stimmen...

um 10:51 von Demokratieschue...

>>Hongkong und Taiwan NIEMALS China waren, nicht sind und es niemals sein wird.<<

Da haben Sie aber im Geschichtsunterricht geschlafen.

Die KPC demonstriert einmal

Die KPC demonstriert einmal mehr ihren totalitären Weltherrschaftsanspruch ihres diktatorischen Überwachungs- und Kontrollsystems. Wo bleibt die Gegenwehr der Demokratien ?

Die schwerste Krise ...

„Dies war die schwerste Krise in Hongkong seit über 20 Jahren.“
Genauer gesagt seit 1967, als die Briten, die damalige Kolonialmacht in Hongkong, mehrere Massaker an der Zivilbevölkerung Hongkongs anrichteten. Diesen Massakern vielen nicht nur gegen die grauenhaften Arbeitsbedingungen, zB auch Kinderarbeit, Streikende, sondern auch viele Journalisten zum Opfer, die über die Verbrechen der Briten nicht geschwiegen hatten. Und das waren nicht die einzigen Massaker, die die Briten dort zu verantworten haben.
Unter britischer Herrschaft wären an den heutigen Demonstranten wohl weitere Massaker angerichtet worden.
Momentan geht es dort recht zivilisiert zu, wenn man von gewalttätigen Demonstranten absieht.
Und solche werden auch in Europa von der Polizei hart bekämpft. Siehe Gelbwesten - Demonstrationen in Frankreich, mit zahlreichen Schwerverletzten und Todesopfern durch Polizeigewalt.

um 10:22 von H. Hummel

"War das nicht zu erwarten?
China hat eine Schamfrist eingehalten und präsentiet den gewalttätigen Chaoten von einst nun die Rechnung.
Hat jemand ernsthaft gedacht das China vergisst?"

——————————

Ja, so dürfte das die chinesische Führung auch kalkuliert haben.

Die Symbolik um den Zankapfel Hongkong hat noch Tiefen, die in der Geschichtsbetrachtung von außerhalb entweder vergessen, verdrängt oder nie aus dem Blickwinkel Chinas betrachtet wurden.

Vergessen ist da garnichts.

Nicht vergessen dürfte die Drangsalierung durch das Empire sein mitsamt dem Opium, das die Briten dort eingeschleppt hatten und die Abhängigkeit mit kriegerischer Macht lange Zeit aufrecht hielt. Das ist ein kaum beachteter Fakt, der kürzlich in einer Doku auf 'Arte' beleuchtet wurde und immerhin ein ganzes Kaiserreich über Dekaden in Leid und Unterdrückung hielt.

@hesta15

"Ich denke wenn man in China Demokratie nach unserem Vorbild einführen würde dann wird das Land im Chaos versinken."

Das wäre alle Mal besser als eine Welt, die zunehmend vor der Knute der KP Chinas kuscht und eine Appeasement-Politik betreibt, wie sie seinerzeit auch von Neville Chamberlain ggü. dem Deutschen Reich angeschlagen wurde. Wohin das führte, ist wohl bekannt...

Tibet wurde von China 1950 widerrechtlich militärisch besetzt, die dort ansässige Bevölkerung unterdrückt, deportiert und die tibetische Führungselite ins Exil getrieben oder ermordet. Bzgl. Hongkong gibt es einen völkerrechtlich bis 2047 gültigen Vertrag, der klar und eindeutig regelt, dass Peking eben nicht über die uneingeschränkte Macht in der ehemaligen britischen Kronkolonie verfügt, sondern Hongkong 50 Jahre lang einen gewissen Autonomiestatus zugestehen muss. "Ein Land, zwei Systeme", lautet hier das Stichwort. Peking will diesen Vertrag nun ganz offiziell brechen. Und die Welt wird tatenlos zusehen...

Es ist definitv an der Zeit

dass sich die USA, GB und die EU im Verbund mit der Nato die Hongkonger Bürger befreien und Hongkong, dass gemäss den führenden Historikern aus den USA, GB, EU nie ein Teil Chinas gewesen ist aus den Klauen Chinas befreit und zurück geholt wird. Ebenso wie Venezuela, Nordkorea, Jemen, Iran, Syrien und die vielen anderen unterdrückten Völker befreit werden müssen nach dem Vorbild Afghanistan, Libyen, Somalia, Irak wo es inzwischen der Bevölkerung sehr sehr gut geht und sich gezeigt hat, dass es wert ist auch mit Militäreinsätzen zum Wohle der Menschen ein Regime durch eine demokratische Regierung zu ersetzen.

China ist außenpolitisch kein aggressives Land

Die USA haben weit mehr Kriege in den letzten Jahrzehnten begonnen, als es China getan hat. Taiwan und Hongkong sind China zugehörig. Die Briten waren zu den Hongkongern auch nicht gerade nett, auch nicht zu den Indern.

H. Hummel

Da verstehen Sie etwas falsch. Was jetzt passiert war seitens China von Angang an geplant, oder glauben Sie wirklich, dass sich China einen derart prosperierenden Finanzplatz nicht einverlaiben würde? China ist ein höchst agressives Regime, das die westliche Welt, allem voran die USA, als Weltmacht Nr. 1 um jeden Preis ablösen will. Und wie es mit Kritikern und Dissidenten umgeht ist hinlänglich bekannt. Und diejenigen, welche Sie als Chaoten bezeichnen, wissen das und wollen das verteidigen, was für uns selbstverständlich ist, Freiheit und Selbstbestimmung. China ist gemessen an westlichen und für uns unverzichtbaren Standards ein verbrecherischer Staat, der vor keiner Schandtat zurückschreckt, die ihm die Macht erhält und weiter ausbaut. Und wenn Europa nicht aufpasst, werden wir das auch noch spüren. Siehe die "gemeinsame" Erklärung der EU und Chinas zum Thema Coronakrise, die ein Kniefall der EU die China ist. Mich gruselt es diesbezüglich jedenfalls.

Zwei Systeme

"Alibi Funktion der Briten ohne Gesichtsverlust auf ihre Kronkolonie zu verzichten"

-die Briten herrschten in Hongkong diktatorisch ohne freie Wahlen
-die Hongkonger hatten keinen Anspruch auf einen britischen Pass
-die Hongkonger hatten keine Freizügigkeit innerhalb Großbritanniens

Von was für "zwei Systemen" ist genau die Rede?

@ Werner40 (11:06): absolute Zustimmung

hi Werner40

Ich kann Ihnen nur absolut zustimmen:

Die KPC demonstriert einmal mehr ihren totalitären Weltherrschaftsanspruch ihres diktatorischen Überwachungs- und Kontrollsystems. Wo bleibt die Gegenwehr der Demokratien ?

Das wuesste ich auch gerne. Diplomatische Gegenwehr muss auf jeden Fall sein. Auch China muss begreifen, dass es nicht alles darf und dass die Welt nicht wegschaut. Dieses Kontroll- und Ueberwachungssystem will niemand und auch China hat kein Recht auf einen Weltherrschaftsanspruch.

10:51 von Demokratieschue...

Peking sollte endlich mal einsehen, dass Hongkong und Taiwan NIEMALS China waren, nicht sind und es niemals sein wird.
.
das passt nicht mal auf Tibet oder Sinkiang
und da ist es ja erheblich offensichtlicher, dass das keine Chinesen sind
im übrigen waren Taiwan wie auch Hongkong schon immer Teil Chinas

Dient der Staat dem Volk oder das Volk dem Staat?

In China zeigt die Machtelite sehr offen, dass die große Masse zu arbeiten und zu gehorchen hat. Und viele Menschen in Hongkong stämmen sich dagegen.
Nun lassen die Wenigen von oben ihre Muskeln spielen, und ohne zunehmenden Gegendruck von unten und zusätzlichem Druck von außen werden sie sich durchsetzen.
Die Franzosen haben 1789 gezeigt, wie man die Eliten abschütteln kann. Die Deutschen hatten 1848 nicht die Kraft dazu. Es brauchte erst zwei Weltkriege, um eine weitgehend demokratische Ordnung zu schaffen.
Und wenn man nicht aufpasst, werden auch bei uns wieder Wenige, wenn auch in besser verstecktem Gewand, die alleinige Macht in den Händen halten.
Anzeichen dafür sieht man schon lange.

"""Afghanistan, Libyen, Somalia, Irak wo es

der Bevölkerung sehr gut geht"""
Sie leben offensichtlich in einer anderen Welt.
In allen von Ihnen genannten Ländern herrscht das Chaos welches der Westen befördert hat indem dubiose Freiheitskämpfer/Terroristen von uns unterstützt wurden und werden.

@ Demokratieschue..., um 10:51

Ihre ja nachweislich unzutreffende Äußerung, dass “Hongkong und Taiwan NIEMALS China waren, nicht sind und es niemals sein wird“,
wollen Sie - das meine ich zwischen den Zeilen lesen zu können - als Hoffnung verstanden wissen, nicht als geschichtliche Tatsache.

So sollten Sie es dann aber auch formulieren.

11:12 von CaptainGreybeard

Die VR hat den 1997 vereinbarten Vertrag bis Heute nicht gebrochen. Es ist doch selbstverständlich das China nicht zu sieht wenn Anarchie im Staat herrscht. Chaos wird nicht der Weg sein die Lebensbedingungen zu verbessern und dem Volk die Gestaltung demokratischer Freiheiten zu ermöglichen die auch ich mir wünschen würde, aber auf friedlichen Weg.

@Sisyphos3 11:27

"im übrigen waren Taiwan wie auch Hongkong schon immer Teil Chinas"

Aber geschichtlich korrekt wäre, dass sich Festlandchina von Taiwan (was dadurch das richtige China ist) abgespalten hat und nicht umgekehrt, wenn ich mich nicht irre.

Realistisch bleiben

Jetzt zeigt es sich langsam das es mit den zwei Systemen nicht funktioniert.
Hier bewahrheiten sich die Befürchtungen der Bewohner jetzt klar und deutlich wo die Reise hingeht. China will hier klare Zeichen setzten und das bedeutet das nur ein System akzeptiert wird.
Nur es werden sich außer GB und die USA niemand nachhaltig für Veränderungen gegenüber China einsetzen können.
Von dem her hoffe ich das es friedlich bleibt.

10:52 hesta15

>>Ich denke wenn man in China Demokratie nach unserem Vorbild einführen würde dann wird das Land im Chaos versinken. Die Lebensqualität der Menschen ist so extrem unterschiedlich was zu sozialen Unruhen führen würde, ...<<

Ich sehe das so ähnlich. Die Welt hat nicht immer nach unserem alleinigen Rechtsempfinden zu handeln. Wir sind nicht der Nabel der Welt. Wenn wir jedem Staat vorschreiben würden nach unseren Prinzipien zu leben, wären wir nicht besser als D. Trump.
Außerdem würde China ja Hongkong auch nicht annektieren (wie bereits woanders von anderer Staatsmacht aus geschehen).

Mißbrauch

Hongkong ist vertragsgemäß von den Briten an China übergeben worden, unter dem Mantel der zwei Systeme. Das Hongkong nach der Übergangsfrist Bestandteil der VR werden wird, ist wohl allen klar. Die Unruhen durch die Demonstranten in der letzten Zeit wurden von westlichen Politkern unterstützt und damit Hoffnungen genährt, die außerhalb jeder Realität liegen und somit gegenüber den Menschen unverantwortlich waren und sind. Die Unterstützung ist auch Teil der Auseinandersetzung der USA gegenüber China, und somit ein vorsätzlicher Mißbrauch der Menschen in Hongkong für ihre politischen Ziele.

Wie schön ist es, ...

.. auch mal wieder über den Stand der Dinge in Hongkong informiert zu werden. Der "Westen" begeistert sich - wie auch früher schon - für den Herrn Wong und dessen Vorstellungen von Demokratie. Vermutlich wird er auch gut unterstützt - in der Hoffnung, evtl. Unruhen auf das Festland auszuweiten, um China zu beschädigen.

10:51 von Demokratieschue.. Hongkong und Taiwan...

Zum einen stimmt die Aussage so vermutlich nicht, viel wichtiger ist aber, falls die Dinge so weiter laufen stellt sich die Frage so gar nicht mehr, sondern wir laufen auf die Frage zu, ob Deutschland China ist oder nicht - nicht wegen irgendeines Bevölkerungsaustausches, sondern wegen Chinas wachsenden Einflusses, der letztlich zur Ausbreitung des "Unsagbaren" beiträgt und letztlich darüber die Presse- und Meinungsfreiheit in vielen Teilen der Welt in Mitleidenschaft zieht. (wenn man so schreibt kommt man sich schon AfDlerisch vor, was man ja gar nicht sein will, da kann man sehen, wie sich Begriffswelten verschieben)

@Felina2 11:27

"">>Afghanistan, Libyen, Somalia, Irak wo es der Bevölkerung sehr gut geht""<<

Sie leben offensichtlich in einer anderen Welt.
In allen von Ihnen genannten Ländern herrscht das Chaos welches der Westen befördert hat indem dubiose Freiheitskämpfer/Terroristen von uns unterstützt wurden und werden."

Kleine Korrektur: In den genannten Ländern herrscht zwar Chaos, aber zumindest in dreien davon (Somalia habe ich keine Ahnung) hat der Westen keine Freiheitskämpfer/Terroristen unterstützt oder dadurch den Konflikt befördert.

Verträge

wer geglaubt hat das China die 50 Jahre abwarten tut muss wirklich naiv gewesen sein und noch sein. eine Diktatur wird immer versuchen seine Ansichten umzusetzen und das mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung steht. jetzt zeigt China sein wahres Gesicht , es bricht offen Verträge und es schert ich überhaupt nicht um die Meinung der Welt. denn die Welt will ja Geschäfte mit China machen und somit werden die Menschenrecht und Völkerrecht auf dem Altar des Profit geopfert. so sieht es doch einmal mehr aus oder glaubt jemand das die EU und andere Staaten diesen Vertragsbruch ahnden wird.

@Felina2 11:22

Psst das interessiert die Trump Fans in diesem Forum nicht. Die Chinesen haben außenpolitisch nicht mal halb so viel Schaden angerichtet wie die USA und Russland zusammen.

11:27 von Wolfgang E S

Die Franzosen haben 1789 gezeigt, wie man die Eliten abschütteln kann
.
meines Wissens aber ohne "Hilfe" von außen

@Demorkratieschue... 10:51

Da liegen Sie historisch gesehen schon einmal komplett daneben! China hat jedes Recht selber zu entscheiden was es tut. Man braucht sicher keine Belehrungen von Europäern, Amerikanern oder sonst irgendwem!

11:26 von Demokratieschue...

Auch China muss begreifen, dass es nicht alles darf und dass die Welt nicht wegschaut.
.
die Welt .... ?
wer ist denn die Welt, Norwegen .... Schweiz ?
oder Länder wie Saudi Arabien, Afghanistan, Uganda und Somalia
auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen,
es gibt nicht nur den Westen mit seiner "überragenden/überheblichen" Moral

10:52 von Herta 15

China würde, mit demokratischen Strukturen ins Chaos versinken - Sie haben völlig recht. Und Leute, wie der GröFaZ Trump, würden dieses Chaos natürlich unterstützen.
Leider kommt hier bei vielen Foristen die Geschichte Hongkongs zu kurz: von den Briten um 1840, als Folge des ersten Opiumkrieges, gewaltsam besetzt (ein ganz schwarzer Fleck in der britischen Geschichte). Dann von den Briten 1898 für 99 Jahre gepachtet. Frau Thatcher hoffte noch in den 80-er Jahren vergeblich, die Rückgabe verhindern zu können. China bestand auf Rückgabe und das völlig zurecht. Hongkong war immer chinesisch und wird es auch bleiben. Die heute geltenden, politischen Übergangsregelungen für Hongkong wurden in den 80-er Jahren zwischen GB und China vereinbart. „Ein Land-zwei Systeme“, geht auf Deng Xiaoping zurück.
Und Rot-China, wie hier einer schreibt, gibt es nicht mehr. China ist längst nicht mehr kommunistisch. Und Planwirtschaft gibt es nur noch teilweise.

@Illusionsthrust 11.13

Ohne Worte! Sie rufen hier ernsthaft zum nächsten Krieg auf? Und führen als Beispiele Afghanistan, Irak und Syrien auf, wo Hunderttausende durch eben solche Kriege starben? Und das im Zeitalter der Atomwaffen? Gute Nacht!

@Werner40 11:06

Jaja die böse KPC. Gleichzeitig mache ich fast eine Wette, dass Sie und andere sich an der Einheitspartei in Russland (Rossija Edinaja) (Regierungspartei), den amerikanischen Republikanern mit ihrem Weltherrschaftsanspruch oder der AfD mit ihrer Intention den ÖR abzuschaffen nicht stören. Wer sich an der KPC stört, der sollte sich genauso an der AfD, Rossija Edinaja, der GOP und anderen Parteien denen es nur um ihre Macht geht stören. Ich verachte das System in China und die KPC sehr, ändert aber nichts, dass die oben von mir genannten Parteien genauso schlimm sind.

Wohlstand vs. Menschenrechte?

Zu: Felina2 (11:01 Uhr)

Sie stellen korrekt fest: "Die chinesischen Regierungen nach Deng Xiao Peng haben China einen deutlichen Wohlstand gebracht."

Wollen Sie damit auch feststellen, dass Wohlstand wichtiger ist als Menschenrechte, insbesondere gerechte demokratische Teilhabe? Wie würde Ihre Wertortnung auf die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland umgesetzt aussehen? Eine die Menschenrechte verachtende Diktatur ist gut, so lange jede Familie ihren Traum vom Einzelhaus mit Garten in der Vorstadt erfüllen kann?

Illusiontrust

Wieviele Millionen - oder gar Milliarden - Menschen wollen Sie für Ihre militaristischen Illusionen denn über die Klinge springen lassen ? Sie sind vermutlich ein sogenannter Wehrdienstgegner, der sich den WK III aus sicherer Entfernung angucken möchte. China wird sich von Innen heraus reformieren - da bin ich mir ganz sicher - und braucht dafür keine westliche Nachhilfe.

Es ist erstaunlich wir oft

Es ist erstaunlich wir oft hier von gewalttätigen Chaoten gesprochen wird und die chinesische Regierung da nur durchgreifen soll. Gesichtverlust den China erlitt oder das unter det Führung von GB ebenso eine Diktatur herrschte. Wieso ist heutzutage jeder der für seine Rechte einsteht und diese auch erhalten möchte gleich ein gewaltbereiter Chaot ? Es ist erstaunlich wir wir hier über eine Situation urteilen in der wir nicht stecken und wie wir eine grosse Mehrheit von Menschen die für Ihre Freiheitlichen Rechte einstehen abstempeln als Chaoten. Wie wehrt mann sich den gegen ein Gewaltregiem wie China ? Sicher nicht in dem mann zuhause sitzt auf dem Sofa. Es geht nicht ohne auf die Strasse zu gehen und Gesicht zu zeigen das die Bevölkerung das nicht möchte. Uns wir glauben doch nicht an das Märchen von das das immer und allerorts friedlich abläuft.

Freiheit

Wenn in Deutschland die Menschen auf die Straße gehen um für ihre, im Grundgesetz verankerte, Freiheit auf Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht zu protestieren, werden diese von den Medien, der Politik reflexartig zu "Rechten" abgestempelt.
In China oder in Russland werden diese Menschen, die für die gleichen Ideale zu Protesten aufrufen und dafür auf die Straße gehen, automatisch zu "Freiheitskämpfer" hoch­sti­li­sie­rt. Gern werden diese Proteste auch mal mit Gewalt von den Demonstranten untermauert. Auch hierbei, geht man von den Medienberichten aus, ist es grundsätzlich die Staatsmacht, von der die Gewalt ausgeht.
Übergeordnete, neutrale Berichterstattung war einmal, einseitige Meinungsmanipulationen ist die heutige Realität.
Bleibt gesund und haltet Abstand

Die erdrückende Mehrheit in Hongkong ...

... und fast die gesamte Menschheit ist aber für Chinas legitime Pläne! Demzufolge sollte die Berichterstattung über ein paar extremistische, anarchistische oder gar terroristische Abweichler doch bitteschön auf ein Normalmaß heruntergeschraubt werden und insbesondere jede journalistische Sympathisierung mit derlei Verfassungsfeinden unterbleiben: übrigens sowohl drüben hinsichtlich der vermeintlichen Hongkonger Demokratiefreunde als auch hüben bezüglich der vermeintlichen sogenannten AfD, welche Strömungen beide gleichermaßen unerträglich sind...

freiheitliches Denken

Die Hoffnung war, dass sich das freiheitliche Denken von Hongkong aus auf China ausbreiten könnte. Aber die Chinesen sind zu sehr indoktriniert. Das ist es gerade, was China langfristig so gefährlich macht.

@Wolfgang E S 11:27

Ich stimme Ihnen bezüglich Ihres letzten Satzes zu. Deswegen kann man nicht oft genug vor der AfD und ihrem totalitären Machtanspruch warnen. Die würden Deutschland im Handumdrehen in eine Diktatur befördern.
Zu China: Honkong hat nun einmal für China eine historische Bedeutung und China wird dieses Land niemals in die Freiheit entlassen, wer dies glaubt ist schlichtweg naiv.

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