Kommentare

Lufthansa will ab Juni wieder mehr fliegen

dazu muß es aber auch entsprechend Ziele geben
die erlaubt sind anzufliegen
die Begeisterung in den klassischen Urlaubsländern hält sich in Grenzen
wobei man ja genaues nicht weiß, wie Spanien bevölkerungsmäßig dazu steht
wollen die ne Öffnung oder haben die den Eindruck in ihren "Grundrechten" eingeschränkt zu sein

Man setzt also voll auf den

Man setzt also voll auf den wieder gelockerten Urlaubstourismus, wenn man die hinzukommenden Flugziele sieht.
Risiko.
Zwar gehen zur Zeit die Infektionszahlen in Westeuropa zurück, dennoch ist das Virus in den allermeisten Ländern immer noch auf dem Vormarsch.
Wie man in Frankfurt und Leer gesehen hat, sind Ansammlungen in geschlossenen Räumen mit hohem Ansteckungsrisiko behaftet, und Urlauber bewegen sich nicht nur am Strand sondern vor allem in Bars und Restaurants.
Die heutige Warnung von Ärzten vor einem Neuaufflammen in der Urlaubszeit sind mehr als berechtigt.
Und die Lufthansa wird ihren Teil dazu beitragen.

Allen Crew-Mitgliedern und

Allen Crew-Mitgliedern und Passagieren kann man nur "guten Flug" wünschen... Was die Rettung des Konzerns angeht, muss die Diskussion weitergehen: wenn der Bund massiv finanziell unterstützt, muss er ein Mitsprache- und Gestaltungsrecht haben. Das Argument, der Staat solle sich raushalten, gilt entweder ganz (keine Finanzspritze) oder gar nicht (dann auch Mitsprache und Gestaltung bis hin zu strategischen Weichenstellungen). Alles andere nährt den Verdacht, zu guten Zeiten die kapitalistischen Gewinne zu privatisieren und zu schlechten Zeiten für Verluste zu sozialisieren.
Im übrigen hat "der Staat" breit aufgestellte Expertinnen und Experten auch in ökonomischen Fragestellungen - die arbeiten dann allerdings nicht nur für Gewinnmaximierung...

Vernünftige Insolvenz

Nun werden wir wohl ohne Einflussnahme und ohne Auflagen für Arbeitsplätze, nachhaltigen Umbau, Steuervermeidungsstrategien mindestens 9 Millarden Euro bezahlen. Warum? Weil Deutschland eine Fluglinie braucht, oder wegen der Arbeitsplätze, oder was? Ohne Garantien sind das doch nur Alibisprüche. Wir zahlen rund 70000 Euro pro Arbeitspaltz, ohne auch nur eine einizge Zusage, völlig verrückt. Insolvenz anmelden und dann mit dem Insolvenzverwalter verhandeln, da dann ein vernünftiges Konzept entwickeln, mit einer Auffanggesellschaft möglichst viele Arbeitsplätze retten und Gläubiger erträglich schützen. Damit eine zukunftsfähige(!) Airline schaffen. Deutlich billiger und zielführender.
Achsooo, die Aktionäre finden das nicht so toll. Klar, man will per Aktie Anteilseigner sein, wenn man Anteil am Gewinn erhält, aber wenn es nicht so gut läuft, dann soll doch bitte der Steuerzahler alleine die Rettung bezahlen, ist ja klar.

Die Wirtschaft hat gesiegt...

es ist schon erstaunlich, wie zielstrebig Maßnahmen zur Eindämmung seitens der Regierung ergriffen wurden und wie der einst verängstigte Bürger diese befolgt hat. Ebenso interessant ist es, ob an erster Stelle die Gesundheit - der Mensch jeden Alters steht, oder ob sich die Wirtschaftsmacht aus Kapitalinteresse darüber hinwegsetzt. Es ist schön zu sehen, dass alles Erreichte inzwischen ad absurdum geführt wird. Wozu also ein Oktoberfest absagen, wenn wir jetzt bereits in alle Länder fliegen dürfen? Wenn wir uns an der Stränden mit "der Welt" treffen? An der Hotelbar, im Club und sonst wo mit Mundschutz sitzen? Nun ja, wen interessiert schon der Mensch, wenn der dicke Rubel, der Zaster wieder rollt? Niemanden.

Frachtflüge

Tourismus und Flugverkehr gehören zweifellos zu den stark Betroffenen Branchen neben vielen anderen.

Bei allen Deglobalisierungsgedanken:
Wie hoch ist der Anteil der Cargoflüge im Verhältnis zu den Personenflügen?

Der Frachtflugverkehr von Lufthansa Cargo dürfte ein bestehendes solides Standbein sein. Auch während und nach der Pandemie sowie für die Zukunft.

Himmelblau

In den letzten Wochen konnte man die Färbung des Himmels in seiner vollen Schönheit geniessen. Und nun sollen die Dreckschleudern wieder in die Luft.

Niemand ist systemrelevant in einer Marktwirtschaft.

Wie auch bei z.B. Automobilkonzernen stellt sich die Frage, warum Firmen so groß sein müssen und fast Monopolstellung und alleinige Wirtschaftsmacht erreichen. In einer richtig gut funktionierenden Marktwirtschaft, die dann auch viel sozialer und gerechter wäre, sollten mind. 90 Prozent aller Angestellten und Mitarbeiter (Piloten, Crewmitglieder, Flughafenmitarbeiter) kündigen und eigene viel kleinere Firmen gründen. Warum diese Gelegenheit gerade in so einer Krise so viele Arbeitnehmer verstreichen lassen, ist völlig unklar, Risiko gehört zum Leben dazu - also auch zum Arbeitsalltag!
Eine Wirtschaftsgesellschaft von z.B. 5.000 Firmen mit je 400 Mitarbeitern ist viel gesünder, effektiver, flexibler und sozialer, als eine mit einer Firma, in der 2.000.000 Mitarbeiter arbeiten (selbe Anzahl Arbeitsplätze).

Die Staaten verboten und verbieten letztlich Flüge

Nun also sieht die Rettung des Staates so aus, dass er Anteile an der Lufthansa für gerade mal 1/3 des aktuellen Preises fordert und ansonsten der Lufthansa hohe Schuldenlasten durch staatliche Kredite aufzwingt.
Alternativ könnte die Lufthansa auch in ein Schutzschirmverfahren gehen, das für die Mitarbeiter den Verlust der Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes durch die Lufthansa, für die Kunden keine Rückerstattungen und für die Zulieferer Forderungs- und Auftragsverluste bedeuten würde.
Für die Eigentümer, also Aktionäre würden die Verluste letztlich kaum noch größer, als durch die Verwässerung der Aktienwerte durch den Einstieg des Staates und die drückende Schuldlast des Unternehmens durch hohe Kreditaufnahmen.

die genannten Zahlen ..

.. sind wirklich gewaltig!Es gibt weitere, große Flugunternehmen, die vermutlich ebenfalls eine größere Anzahl Passagiere befördern. Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch die Gesamtzahl an Menschen ist, die täglich "in die Luft gehen". Corona hat gezeigt, daß es auch "oben ohne" gehen kann - allerdings deutlich langsamer und nicht so weit. Die recht kurze Ausnahmesituation sollte zum Nachdenken anregen. Zivile Luftfahrt ist wirklich absoluter Luxus und - was jetzt auch bewiesen ist ! - nicht zwingend erforderlich. Die Lufthansa könnte sich z.B. im maroden Schienenverkehr engagieren und die Bahn etwas auf neuesten Stand bringen.

Reisen und Fliegen kann lange nicht mehr so sein wie früher

Da wird es zwangsläufig alles sehr anders werden. Mit der Solidarität ist das auch so eine Sache. Solange die Lufthansa extremes Geld verdient können auch extreme Löhne an die Piloten gezahlt werden. Jetzt gibt es aber eine neue Solidarität. Jetzt zahlt der kleine Steuerzahler. Und wenn die Mehrwertsteuer erhöht wird trifft es besonders die Wenigverdiener. Insofern ist das natürlich keine Solidarität. Der Staat darf diese extremen Löhne nicht subventionieren!

Gut, dass endlich wieder Normalität einkehrt

Es wird Zeit, zumal man sich im Flugzeug wohl auch nur unter sehr unglücklichen Umständen infizieren kann. Ich bin / war ein Vielflieger (teilweise 50 Flüge im Jahr) und habe mich noch nie mit irgendwas angesteckt.

Zudem kann man an Hand der Passagierlisten gut nachvollziehen, sollte man doch einen Infizierten neben sich sitzen gehabt haben.

Jeder muss sich natürlich selbst fragen, ob er dieses Restrisiko eingehen will. Aber innerhalb der EU denke ich kann man den Himmel wieder öffnen.

Und auch das mit den Masken wird man sicher nicht ewig aufrecht halten können.

Nach den Bildern

und kleinen Artikeln von Hollands Küste und einigen anderen Stellen, die heute Morgen zu lesen gibt, hab ich eher Zweifel das es am 15. losgeht.
Einigen scheint immer noch nicht ganz klar zu sein, wie der Virus funktioniert, ich muss zum Glück nicht fliegen, und mich auch nicht am vollen Strand aufhalten.
Was in 6-7 Wochen erreicht wurde, ist in 2 Wochen dann Geschichte, auf das Jammern bin ich dann sehr gespannt.
Das alle schnell den Tourismus ankurbeln wollen, ist klar, Geld soll ins Land kommen, hoffen wir das es keine neuen Ischgls gibt.
Und auch wirklich die Ausbrüche sofort gemeldet werden, und Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Ich hab allerdings so meine Zweifel, bei einigen Ländern.

Schaun mer mal.

Endlich!

Endlich können wir wieder in den Urlaub fliegen!
Die Erde wird sich schon irgendwie regenerieren. Eventuell entdecken wir ja demnächst einen zweiten Planeten (besser wäre noch einen dritten), dann können wir von dort die für unseren Lebensstil notwendigen Resourcen plündern.

Inlandsflüge oder besser

Inlandsflüge oder besser Flüge weniger als 1.000 km gehören verboten EU weit.
Das wär doch mal ein Kompromiss.
Die Bahn ausbauen.
Kurzstreckenflüge machen keinen Sinn.
Ich finde die Regierung muss diesbezüglich ein Gesetz erlassen.
Es soll ja ruhig geflogen werden.
Aber nicht von Köln nach München.
Was soll das?

Corona-Krise:Lufthansa will ab Juni wieder mehr fliegen....

Lufthansa will also wieder mehr fliegen mit üppiger Staatshilfe,die daß Management zu kaum etwas verpflichtet.
Das wird den kürzlich eingestiegen Großaktionär Heinz-Hermann Thiele(Knorr-Bremse,Vossloh) sicher freuen.

Aber was ist mit den 1400 Mitarbeitern von Germanwings ? Können sie sich auch freuen ?

Lufthansa !

Nun gut, Lufthansa wird mit vielen Steuer- Milliarden gerettet, damit dann die Aktionäre wieder ihren Bonus kriegen !!!!!!!!!!!!
Genau dies sollte grundsätzlich abgeschafft werden, diese Kapital- Gesellschaften, die kaum Rücklagen bilden, aber hohe Dividenden an ihre Aktienbesitzer bezahlen, genauso wie sie die Vorstände und Aufsichtsräte trotz oftmals schauriger Bilanz mit exorbitant hohen Gehältern ausstatten.
Sicher, es mag viele Aktionäre geben, aber wohl kaum einer der Hartz 4 bezieht, oder ein einigermaßen normales Gehalt hat. Und von den Aktionären verdienen nur wenige wirklich viel an den großen Börsen- notierten Firmen.
Würden alle Firmen zu Genossenschaften um gewandelt, würde dieses miese Spiel ein Ende haben. Dazu müsste bei jeder Genossenschaft noch eine Sperr- Minorität fest gelegt werden, dann kann sie nicht veräußert werden. Dieses ganze Getue um noch höhere Gewinne für wenige führt nur alle ins Verderben, das muss aufhören !

@ andererseits 08:58

"...wenn der Bund massiv finanziell unterstützt, muss er ein Mitsprache- und Gestaltungsrecht haben."

Eigentlich richtig.

Was Sie aber nicht erwähnt haben, ist, dass derselbe Bund der Lufthansa vorher mit seinen katastrophalen Corona-Regeln die Geschäftsgrundlage entzogen hat, sprich, der Bund hat die Malaise der Lufthansa selbst verursacht. Dies berücksichtigt erscheint die "Rettung" des deutschen Traditionsunternehmens Lufthansa in einem anderen Licht.

Vor diesem - von Ihnen nicht erwähnten - Hintergund ist es unverschämt, nun auch noch "Mitsprache- und Gestaltungsrecht" einzufordern.

@8.39-Mindestabstand

Um es mal klar zu formulieren. Wir haben Masken auf, um das mit dem Mindestabstand aus zu gleichen. Es ist immer nur eins von beiden notwendig.

Und wer zusammen reist, der kann auch nebeneinander sitzen. Es wird sicher noch eine Weile nicht jeder einfach so an Bord dürfen.

Zudem wird niemand gezwungen zu fliegen. Es gibt überall ein Restrisiko. Das ist aber generell bei allem im Leben so. Früher hat man immer gesagt man soll das Haus nicht verlassen, wenn man an einer generalisierten Angststörung leidet.

Aber auch das war ein schlechter Rat, da im Haushalt und Garten viel mehr Menschen zu Tode kommen, als bspw im Straßenverkehr.

Und wie man gerade in Pakistan gesehen hat, stürzen auch weiterhin gelegentlich Flugzeuge ab.

Und wenn Sie jetzt mal die Verhältnismäßigkeit prüfen, dann ist das Fliegen trotz Corona sehr sicher.

Zurück zur Normalität?

Wie oft hat man diese Aussage in letzter Zeit
schon gehört. Unsere Politiker haben noch
nicht verstanden das es keine Rückehr zur
Normalität wie vor Corona geben wird. Die
Warnung der Mediziner das Reisen in die
Urlaubsländer zu einer erneuten Verbreitung
des Virus kommen kann,ist ja Schall und Rauch.

Fehlerteufel

"Das Informationen der Zeitung sollen zu Beginn den kommenden Monats konzernweit 160 von insgesamt 760 Maschinen im Einsatz sein." Da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen. ;-)

OHNE...

...Restriktionen (Vorsichts-und Schutzmaßnahmen) wird es auch an den genannten Urlaubsdestinationen gar nicht gehen, ebenso wie an Nord-und Ostsee.

Man kann z.B. auch auf Rhodos oder Ibiza Abstand halten bzw. Vorsicht walten lassen und trotzdem Urlaub unter südlicher Sonne genießen. Es gibt tausende Touristen die es gar nicht nach einem abendlichen Drink an der Bar oder "netten Kontakt" verlangt, denen Erholung, Landschaft und Strand wichtiger sind.

Jeder muss für sich entscheiden, ob dies im Sommer 2020 für ihn akzeptabel ist.

Und da meine Frau und ich nicht bereit sind, im Juli (14-17 T.), für die "restlichen", "besseren" Ferienwohnungen an Nord-und Ostsee 1.800,00 - 2.500,00 zu bezahlen, warten wir nun ab, wie sich die Öffnungssituation im Süden Europas entwickelt.
Für weniger ängstliche Naturen kann dies nun durchaus eine Lösung bieten, doch noch so etwas wie gemeinsamen "Urlaub" zu erleben.

Ich denke es lohnt sich, die Situation zu betrachten und dann zu entscheiden.

Coronavirus und die Wirtschaft !

Tja, es wird so einiges veranstaltet, um die KAPITAL- Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen. Und wenn man sich dies genauer anschaut, dann fällt auf, dass hauptsächlich die großen Branchen mit viel Einfluss mit viel Geld gestützt werden, was letztendlich der Steuerzahler berappen darf.
Also steht der Mensch nicht wirklich an erster Stelle, sonst würden nicht überall die Strände und Bars wieder geöffnet, dürften die Menschen nicht wieder eng im Flugzeug sitzen und so weiter.......... !!!
Und dann scheint die BR nicht wirklich dafür zu sorgen, dass die "Geretteten" das erhaltene Geld auch wirklich da einsetzen, um Arbeitsplätze zu erhalten und eine vernünftige Struktur aufbauen. Dazu gehört ein in einem vernünftigen Rahmen stehendes Gehalts- Konzept, ohne Ausuferungen. Auch müssten diese Firmen für längere Zeit auf jegliche Ausschüttungen von Dividenden verzichten und erst einmal sehr gute Reserven anlegen, für weitere Krisen- Zeiten.

Freiheiten des einzelnen Bürgers übers alles!

Das "Volk" oder "Deutschland" sollte niemals eine Rolle spielen solange "ich" dann bald endlich mal in den Urlaub fliegen kann für 89 Euro, das wird ja wohl noch erlaubt sein für steuerüberbelastete und vom System geschundene defacto-Sklaven wie mich; damit ich dort rösten kann im eigenen Saft und vernichtende Photos und Kommentare ob der Zustände sanitärer Analgen posten darf, denn ich bin ein ECHTER Journalist, decke wirkliche Probleme wider DAS VOLK auf und nicht nur fake news was da hinten 2 Kilometer gen Landesinnere passiert, denn ist mir und DEM VOLK total wurscht, das werde ich mir ja wohl noch erlauben können als Steuerknecht.

Pauschal-Urlaub, Autobahn und Klopapier! Des Deutschen letzte Freiheiten; wenn Ihr uns das nehmt, dann haben wir nichts mehr!
Flieger müssen fliegen, sofortige Unterstützung des Staates für DAS VOLK!

Noch nicht ganz am Ende

Wer gedacht hätte, dass der langsam einsetzende Sinneswandel in vielen Fragen auch die "Wirtschaft" (unsere Heilige Kuh) betreffen würde, sieht sich getäuscht. Da wollen Autohersteller Kaufprämien für SUVs, da will die Lufthansa Milliarden vom Staat, aber der soll sich nicht in unternehmerische Fragen einmischen (Altmaier). Und Airlines haben schon angekündigt, dass sie die Abstandsregelungen aus "wirtschaftlichen" Gründen nicht einführen können. Die Werksverträge hat man nicht generell abgeschafft. Naja, das Kanzleramt wurde schließlich auch mit solchen Arbeitskräften günstig erstellt.
.
Nehmen wir die Luftfahrt: wenn nur halb so viele reingehen, wird der Ticketpreis eben verdoppelt, und voilá, es geht. Es muss nicht jeder fürn Fuffi nach Paris zum Einkaufen und zurück, oder?

Schade ...

... bald ist es vorbei mit der herrlichen Ruhe am Köln-Bonner-Flughafen. Bald geht der Fluglärm wieder los.

Was soll die Lufthansa denn sonst wollen?

Natürlich Fliegen. Das ist das Kerngeschäft. Auch der Luftverkehr wird sich erholen. Über allem steht halt die Zeitfrage, die ja letztlich auch eine Pharmazeutische ist. Nach einer Impf- oder sicheren Behandlungsmöglichkeit werden wir schneller im alten Trott sein als viele heute annehmen ... auch der Mensch ist nur ein Gewohnheitstier.
Und auf die Frage, ob die LH erhalten- und Deutsch bleiben soll sage ich für mich ganz klar ja. Die LH ist in gewisser Weise traditioneller Botschafter Deutschlands, ein Stück Tafelsilber.
Verhökern kann man immer nur einmal ...

Entweder Oder

Wenn der Steuerzahler bezahlt, dann soll er auch Anteilseigner und mitspracheberechtigt sein. Ich verstehe die Angst der Lufthansa nicht, einen zusätzlichen Aktionär in Person des Staates an Bord zu holen. Warum hat man Angst davor, dass der Staat ein Mitspracherecht erhält?

Die Luftfahrtindustrie wird schrumpfen müssen

Die Lufthansa wird auch mit den 9 Mrd des Staates nicht lange durchhalten, wenn der Fernreise-Tourismus nicht bald wieder alte Höhen erreicht. Doch das ist nicht in Sicht, und das finde ich aus ökologischen Gründen gut so. Erst wenn CO2-arme Antriebe realisiert sind, sollte es wieder aufwärts gehen.

Die Luftfahrtindustrie muss dringend Kosten einsparen - das wird leider viele Jobs kosten - und mit dem Staat gemeinsam alle Anstrengungen in Forschung und Ingenieurskunst stecken müssen, um CO2-arme Antriebe zu entwickeln.

Dass es zwischen der Umweltzerstörung durch zuviel CO2 und Methan, dem Auftreten von Pandemien, dem Artensterben, der Vernichtung der Wälder durch Borkenkäferplage und dem Wiederauftreten von Nahrungsmittel-Unterversorgung in weiten Teilen der Welt enge Zusammenhänge gibt, die mit unserem neoliberalen Paradigma ursächlich zusammenhägen, steht für mich außer Frage.

Also müssen wir endlich an die Kernursachen ran, wenn wir eine vernünftige Zukunft gestalten wollen.

Umdenken

Businessflugverkehr dürfte bei Lufthansa auch einen Großteil ausmachen. International dürfte jedoch hier ein großes Umdenken stattfinden.

Wieviele Webinare, Zoom Konferenzen und Online Meetings gab es in den letzten Monaten, die gezeigt haben, dass es sehr effektiv und kostensparend sowie gesundheitlich unbedenklich machbar ist fast in allen Bereichen.

Ein Teil wird daraus lernen.
Ähnlich Homeoffice, vorher flogen Montags Morgen Heerschaaren in ausländische Werke oder Firmensitze.

Der Tourismus bleibt als einzige Hoffnung, wenn auch auf niedrigstem Niveau.
Die Wenigsten werden so unbefangen wie bisher auf mangelnde Hygienevorkehrungen reagieren.

Grund-Intelligenz eingeschränkt

///
*
*
*
... nicht die Grundrechte werden eingeschränkt ...
*
... es zeigt sich, wie weit die Grund-Intelligenz schon vor dem Virus eingeschränkt war und ist ...
*
... wie kann man denn freiwillig in einen Flieger steigen und sich von Dutzenden von Mitreisenden die Viren, Bakterien reinziehen? ...
*
... wo doch gerade die Pandemie glasklar bewiesen hat, wie wenige Flüge eigentlich notwendig sind? ...
*
btw:
*
Man hört momentan viel zu wenig über den Darwin Award

#darwin, #award, #darwinaward

@anderseits

Welche kapitalistischen Gewinne werden denn bei der Lufthansa privatisiert? Soweit ich weiß zahlt die Lufthansa ganz normal alle möglichen Steuern, im Jahr 2019 laut Cash-Flow-Rechnung knapp eine Milliarde. Und die Angestellten zahlen auch ganz normal Steuern und Sozialabgaben, bei knapp 2,4 Mrd. Euro Personalaufwand kommt da auch ein hübsches Sümmchen zusammen. Die Aktionäre zahlen dann auf ihre Dividenden auch noch mal Steuern und sollte es in den letzten Jahren gelungen sein, mit der Aktie Gewinne zu realisieren, so müssen die auch versteuert werden. Alles in allem finde ich Ihre Aussage ziemlich haltlos und ein wenig klingt das für mich wie hohle Phrasen.
Übrigens, welche Expertinnen meinen Sie denn und in welchen Bereichen haben diese ihren Sachverstand bisher unter Beweis gestellt? Konkrete Beispiele würden helfen, eine Aussage zu untermauern.

Mitspracherecht

Die Kommentatoren, welche hier seit Wochen die Politiker in der Luft zerreißen, weil diese ja völlig unfähig sind (nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sie, die Kommentatoren, alles vorher haben kommen sehen und selbstredend auch besser gemacht hätten), diese Leute erwarten jetzt, dass diese Politiker auf vernünftige Weise einen internationalen Luftfahrtkonzern (mit)führen und zielführende strategische Entscheidungen treffen.

Haben Sie es nicht etwas kleiner?

Wenn sich genügen Passagiere finden

die auch fliegen möchten, wäre das ein schöner Erfolg für die Lufthansa. Kluge Zeitgenossen haben zeitsparende Videokonferenzen, um Informationen auszutauschen, während sich andere mühselig und langwierig körperlich transportieren lassen. Ein Hauch von Nostalgie, wie gedruckte Zeitung oder Wagenräder für Kutschen.

@WM-Kasparov-Fan

In der Automobilbranche oder Luftfahrt von Monopolstellungen zu sprechen entbehrt ja jeglicher Grundlage. Oder aber es hat einfach noch niemand mitbekommen und den Preiskampf in diesen Branchen bilden sich alle nur ein.
Aber in einem Punkt gebe ich Ihnen völlig Recht, kleine, inhabergeführte Firmen sind häufig sehr viel besser aufgestellt und effektiver, nur leider ist das in manchen Branchen auch gar nicht so einfach und sind wir mal ehrlich, die meisten Menschen scheuen doch das unternehmerische Risiko und sind lieber angestellt mit Tarifvertrag und allem was dazugehöhrt. Und wiederum anderen fehlt komplett der Sachverstand um eine Firma zu gründen oder zu führen.
Aber wie stellen Sie sich das konkret vor? Jeweils drei Piloten, 10 Stewardessen und 20 Flughafenmitarbeiter gründen kleine Luftverkehrsunternehmen? Und die leasen dann irgendwo ein Flugzeug und bieten verschieden Routen an?

@ 10:08 von Dr.Hans

Katastrophale Corona-Regeln? Wovon reden Sie da?
Und... gehörten Sie in letzter Zeit nicht auch zu denen, die sog. Corona-Bonds vehement ablehnten mit Blick auf die Länder, die von der Pandemie besonders hart getroffen wurden, u.a. weil sie enorm vom brachliegenden Tourismus abhängen? Da habe ich solche "Flammenreden" zur bedingungslosen Rettung von Ihnen vermisst. Sie sollten sich nicht wundern, damit doch arg in den Verdacht reinen Lobbyismus zu kommen.
... und vielleicht mit dem Begriff "unverschämt" etwas sparsamer umgehen...

Am 24. Mai 2020 um 10:08 von Dr.Hans

" Was Sie aber nicht erwähnt haben, ist, dass derselbe Bund der Lufthansa vorher mit seinen katastrophalen Corona-Regeln die Geschäftsgrundlage entzogen hat, sprich, der Bund hat die Malaise der Lufthansa selbst verursacht. "

Das stimmt doch so nicht, wenn die Länder um uns herum, die Einreise oder Flüge in Ihr Land nicht gestatten, hat das doch mit dem Bund nichts zu tun.

Und wer Steuergeld bekommt, muss auch etwas dafür tun.

Auszug aus Artikel heute:
" Unionsfraktionschef Brinkhaus kritisiert Konzerne, die wegen der Coronakrise Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen und gleichzeitig Dividenden ausschütten.

Der CDU-Politiker sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, das sei unfair gegenüber Steuerzahlern und Beschäftigten. Die Aktionäre profitierten bereits davon, dass die Solidargemeinschaft mit ihrem Geld letztlich auch den Wert des Unternehmens erhalte. Aus der SPD hat es bereits ähnliche Reaktionen gegeben. "

Genau so ist es.

@ Karl Klammer

"@Jogibär - Klimaanlage im Flugzeug ist Viren-Schleuder
Sie verbreiten hier absolute Fake - Behauptungen" Am 24. Mai 2020 um 09:47 von Karl Klammer

*

Warum soll das Fake sein?

Klima- und Belüftungsanlagen waren schon in der Vergangenheit für Ausbreitung von Erregern (Viren, Bakterien (bes. Legionellen), Pilzsporen) verantwortlich.

Das kann man mit speziellen Filtern unterbinden.

Noch ne Frage..

wer soll denn mit welchem Geld wohin fliegen, wenn viele Bürger finanzielle Einbußen erleiden?

@um 08:58 von andererseits

Im übrigen hat "der Staat" breit aufgestellte Expertinnen und Experten auch in ökonomischen Fragestellungen - die arbeiten dann allerdings nicht nur für Gewinnmaximierung...

Dann sind es aber keine Experten/innen für ökonomische Fragestellungen.

Wofür sollten die denn sonst arbeiten? Für öffentliche Grundversorgung? Flüge betreiben die nicht nachgefragt werden? Das wäre ökologisch fahrlässig.

Welche Unternehmen unter staatlichem Einfluss/Kontrolle funktionieren denn gut? Die Commerzbank ist heute schlechter aufgestellt als ihre Konkurrenz. Ein Desaster wie beim BER würde es in der Privatwirtschaft nicht geben. Kein Unternehmer könnte sich eine derart dilettantische Planung leisten.

Und gerade die Luftfahrtbranche zeigt doch: Mit dem A380 hat ein Konzern mit grossem staatlichem Einfluss (mehrerer Staaten) ein Flugzeug entwickelt das ökonomischer und vor allem auch ökologischer Blödsinn ist. Allein wegen Prestige völlig am Bedarf vorbei produziert.

10:08 von Dr.Hans

>>Was Sie aber nicht erwähnt haben, ist, dass derselbe Bund der Lufthansa vorher mit seinen katastrophalen Corona-Regeln die Geschäftsgrundlage entzogen hat,...<<

Ersetzen Sie bitte "katastrophalen" durch dringend notwendigen dann bin ich ganz bei Ihnen.

@Traumfahrer

Also erstens...Aktionäre bekommen keinen Bonus.
Und zweitens ist mir Ihre Aussage viel zu platt, listen Sie doch mal bitte genau und detailliert auf, welche Firmen in welcher Höhe Rücklagen gebildet haben, dann in welcher Höhe sie Dividenden ausgeschüttet haben und was die Vorstände verdient haben.
Und warum verdienen nur wenige Aktionäre an den börsennorierten Firmen? Ich dachte immer, jeder Aktionär hat den gleichen Anteil am Unternehmen pro Aktie, erläutern Sie das mal bitte.
Sicher, ein Hartz-4-Empfänger hat bestimmt keine Aktien, aber Genossenschaftsanteile hat der genau so wenig. Aber ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung ist über seine Altersvorsorge etc. schon an der Börse beteiligt, denn auch eine Versicherung oder Pensionskasse legt einen - in meinen Augen leider zu geringen - Teil der Kundengelder in Aktien an.

Wenn jemand wissen möchte, ...

... wie gut die Politik mit komplexen Aufgabenstellungen in der Luftfahrtbranche zurecht kommt, dann mag er sich die Geschichte des BER anschauen.

10:49 von Deutsche-Elite

... wie kann man denn freiwillig in einen Flieger steigen und sich von Dutzenden von Mitreisenden die Viren, Bakterien reinziehen? ...

Ich weiß nicht, was Sie mit Ihren Mitreisenden so machen, aber die Anzahl von Ansteckungen in Flugzeugen ist geringer als die in Zügen, Bussen, Supermärkten, Kinos etc.

... wo doch gerade die Pandemie glasklar bewiesen hat, wie wenige Flüge eigentlich notwendig sind? ...

Beim fast vollständigen Herunterfahren der internationalen Wirtschaft sind Flüge tatsächlich kaum notwendig, das haben Sie messerscharf erkannt.

09:58 von zomil

Inlandsflüge oder besser Flüge weniger als 1.000 km gehören verboten EU weit.
.
nachvollziehbar, sicher sinnvoll (vielleicht nicht bei 1.000 km aber 300)
nur die Realität @zomil wie sieht die aus ?
mein LH Flug zu Jahresbeginn STR ZÜR FRA Sao Paulo
war um 100 Euro billiger !! nicht teurer als der direkte LH Flug FRA Sao Paulo
soll ich unter den Umständen noch ne zusätzliche Fahrkarte nach FRA lösen
dass der Unterschied noch mehr beträgt ?

Umdenken ist angesagt

Hey Lufthansa & Co, dass ist doch die Gelegenheit mit diesem Flug-Wahnsinn aufzuhören.
Zu aller erst werden die innerdeutschen Flüge eingestellt, die Bahn ausgebaut und verbessert, Joint Venture von Bahn und Lufthansa gegründet, damit beide davon finanziell provitieren, die Regierung setzt kompetente Fachleute ein, kickt Scheuer & Co aus den Ministerien und macht vernünftige Verkehrspolitik, ohne der Autoindustrie den A..... zu pudern. Es gäbe so viel zu tun......packt es endlich an. Ach ja, so nebenbei.....kickt die Klöckner gleich noch mit.....danke

Ganz im Gegenteil, Herr Altmaier!

Der Staat sollte die sogenannte Corona-Krise vielmehr dazu nutzen, endlich wieder Herr der gesamten Infrastruktur unseres Lands und der damit verbundenen Unternehmen einschließlich der Lufthansa zu werden: vollständig und unwiderruflich sogar... Weil diese systemrelevant ist/sind, weil der Staat als volks- und nicht nur betriebswirtschaftlich denkende Einheit der bessere Unternehmer ist, weil die Staatsbediensteten als Beamten die pflichtbewussteren und fleißigeren Arbeitnehmer sind – und weil der Staat als Wirtschaftsmacht immer stärker als die gesamte Privatwirtschaft sein muss, um nicht (wie gegenwärtig leider zur Genüge) erpressbar zu sein.......

Für die Umwelt ist es gut.

Das ist jetzt die Chance!
Gesundschrumpfen und nachhaltigererer Tourismus wird die Zukunft sein.

11:02 von Mathias Beyer @anderseits

Stimme ihnen zu 100% zu.

11:12 von 91541matthias

@Karl Klammer 9:47 Uhr
Inwiefern sind die Behauptungen von Jogibär Fake news?

Bitte erklären Sie einem Bürger, der noch nie geflogen ist, was daran falsch sein soll?

Warum nutzen Sie nicht Ihre Zeit und Ihr Smartphone und informieren sich selbst? Warum soll das jemand anderer für Sie tun? Untermauern Sie Ihre Meinung selbst mit den Fakten. Anderenfalls ist es eben auch nicht mehr als eine „Meinung“.

Zustimmung

Ich stimme Ihren Ausführungen voll und ganz zu

10:36 von B-Nutzer

dann musst du nur mal durchlesen, was die deutsche linke für forderungen an die LH stellt. dann könnte man den laden gleich dicht machen, weil die konkurrenz dann nicht mehr einzuholen ist. nur nebenbei, die USA haben ihrer flugindustrie 50 Mrd.$ zugesagt, ohne bedingungen.

Fliegen oder Videokonferenz..?

Ich tippe darauf, dass es mittelfristig wieder mehr Flüge geben wird. Das mit dem Videokonferenzen ist eben doch nicht das selbe.

Aber man wird mehr abwägen. Was sich ändern wird ist, dass durch die onlinemöglichkeiten Arbeitsplätze noch mehr dezentral werden. Also nicht nur was Homeoffice betrifft, sondern auch noch mehr Länder übergreifend.

Und daraus folgt dann automatisch, dass eben trotzdem gelegentlich ein persönliches Treffen nötig wird und deswegen wird im Endeffekt bald noch mehr geflogen werden als vor Corona.

Zudem sind viele Geschäftsreisen auch eine Art „ Insentiv“ und dienen der „Völkerverständigung“...

Nur mal so ein paar Überlegungen von einem, der sich ein bisschen auskennt.

09:31 von hesta15

Und nun sollen die Dreckschleudern wieder in die Luft.
.
unter der Prämisse es finden sich genügend Passagiere

haben sie Bedenken es finden sich nicht genügend ?

Am 23. Mai 2020 um 13:13 von

Am 23. Mai 2020 um 13:13 von naiver Positivdenker
Danke Herr Kurz,

E I N S P R U C H : die Regeln waren immer angemessen und gesetzeskonform - bis die Lockerungen kamen ( der Erfolg sind neue Infektionen in Gaststätte und Kirche !!!) . Nach meiner Meinung sind sie der Unverschämte, der hier Unwahrheiten ( Fake News ) verbreitet.
Im Übrigen ist hier wohl allen klar was die letzten Wochen - Gott sei dank -- an uns vorbei gegangen ist und zwar auf Grund der Maßnahmen der Bundesregierung !!!!
Meiner Meinung nach sollte da sogar noch mehr verlangt werden : Vorsorge in Form von Rücklagen um solche Krisen überstehen zu können, Kürzung ( meinetwegen auch Abschaffung ) der Boni . Die Firmen können doch nicht immer nach dem Staat rufen wenn es mal nicht läuft, da gibt es sowas wie Eigenverantwortung . Und die trägt jeder Miteigentümer - auch die so hoch geschätzten Aktionäre.

11:02 von Mathias Beyer

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, weil ich das nicht in schönere worte kleiden könnte

Virenschutzprogramm im Flugzeug

In modernen Flugzeugen wird die Luft gefiltert und auf 100 Grad erhitzt, ehe sie wieder mit frischer kalter Aussenluft vermischt und in die Kabine zurück geführt wird.

Sehr effektiv. Das überlebt kein Virus. Um sich an zu stecken müsste ihnen ihr Infizierter Sitznachbar schon die Zunge in den Hals stecken...

Da ist ICE oder generell Zugfahren gefährlicher.

Und von Bus und S-Bahn will ich da gar nicht erst reden.,.

Flüge und Züge !

Die Krise hat doch gezeigt, dass es auch ohne viel Fliegen geht, mit etlichen Video- Konferenzen !
Es wird langsam und endlich Zeit, dass D sich dem digitalen Zeitalter anschließt und den Netzausbau voran treibt. Und ich würde auch alle "kurzen" Flüge verbieten, denn es gibt mit der Bahn Alternativen..... ! Natürlich muss die Bahn auch mal ordentlich in die Hufe kommen und genügend "ganze" Züge und Personal, sowie intakte Verbindungen anbieten.
Dann muss die Lufthansa wie auch die Bahn weg vom Raubrittertum der Aktionären und Investoren, und gehört jeweils so geführt, dass Gewinne wieder in Rücklagen und Investitionen gesteckt wird. Außerdem sollte das Fliegen recht teuer gemacht werden, um so weniger Treibhausgase in die Luft zu blasen. Wenn schon Klimaschutz, dann bitte richtig und nicht halb !!!!

@andererseits 08.28

naja, mal zu den Basics: "kapitalistische Gewinne zu privatisieren" blubb.. Die LH ist eine Aktiengesellschaft, damit gehört sie den Aktionären , die Gewinne oder Verluste auch. Sie sollten sich mal mit Aktienrecht beschäftigen.
Expert*innen für ökonomische Fragestellungen hat die LH selbst, war ja eine gesunde Gesellschaft.
Und für den Einbruch jetzt ist nicht die LH verantwortlich, sondern die Flugverbote durch die Politik. Der Bund bekommt ja zwei Aufsichtsratsmandate, wird aber wissen, warum er beim operativen Geschäft nicht mitmischen will. Hat sich ja in der Finanzkrise u.a. bei HSH Nordbank, Bayern LB u.a. gezeigt, dass Politiker als Manager nicht der Bringer sind. Nein, auch sicher nicht die ökonomisch und ökologisch so sachverständigen GrünInnen um Habeck und KGE

Fluggäste

Wer fliegen soll? Ganz einfach - viele vergessen hier, dass die Krise nicht alle betrifft bzw. deren Geldbeutel. Und genau die könnten es sein, die gerne und schnell wieder in die Luft steigen wollen, kostet es auch ein paar Euro mehr. Guter Kommentar auch weiter oben mit dem "Gewohnheitstier". Das ganze Gerede, Corona als Chance sehen, ist meiner Meinung nach Quatsch. Der alte Trott ist schneller wieder da als viele denken!

Ich habe nur Fakten über das

Ich habe nur Fakten über das verteufelte CO2 geschrieben und Ihr druckt es nicht. Tja, wenn die Ideologie Überhand nimmt, dann waren Fakten schon immer Nebensache. Das gilt wohl auch für die TS.

Tada

Mit minimalem Aufwand könnte in j e d e m Flieger j e d e r Fluggast mit einer eigenen Frischluftzufuhr vor inhalativen Schäden geschützt werden : Die Frischluftdüsen über den Sitzreihen wären mit Atemschläuchen bis zum Fluggast zu verlängern und könnten mittels Atemmaske direkt Frischluft spenden. Ich gebe zu, daß die Unterhaltung mit dem Nachbarn oder die Zufuhr von Nahrung oder Getränken etwas kopmplizierter würde, doch dazu würde mir auch noch eine Lösung einfallen.

08:58 von andererseits

sorry, wenn ich jetzt ihren wunderbaren aufsatz nicht so ganz verstehe. wen meinen sie staatlich breit aufgestellten expertinnen? etwa die, die BER, oder stg21 oder die rheinbrücke planen? oder doch eher ihre parteifreundinnen von ende gelände und fff?

10:06 von Traumfahrer

sie meine genossenschaften wie die Neue Heimat?

Staatliches Mitspracherecht

Es wird von einigen so vehement darauf hingewiesen, wie unfähig der Staat als Unternehmer ist. Nun auch wenn es da sicher Beispiele für gibt, so kann man, sicher nicht grundsätzlich behaupten, dass staatliche Teilhaberschaft automatisch zu schwachen Unternehmen führen. Ich darf daran erinnern, dass ein nicht unerheblicher Teil von VW dem Land Niedersachsen gehört. Ganz besonders aber muss man klarstellen, ein Mitspracherecht, wie ich es mir vorstelle und welches bei solch enormen Summen unumgänglich sein sollte, bezieht sich ja nicht auf das operative Geschäft, sondern auf die Sicherung staatlicher, also unser aller Interessen. Dinge wie eben Steuervermeidungstaktik, umweltfreundliche Umstrukturierung und solcherlei mehr. Eben genau die Dinge, die für unser aller Zukunft - und auch die Zukunft des Unternehmens selbst- sehr wichtig sind, den Interessen von auf kurzfristigen Gewinn ausgerichteten Aktionären aber entgegenstehen.

12:16 von Kölner1

damit muss man hier leben. es wird nur der ard wichtiges und richtiges verbreitet.

Dass hier von Lufthansa halte ich nicht fuer klug

Dass hier von der Lufthansa halte ich nicht fuer klug:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-lufthansa-103.html

Um 99 Prozent sind die Passagierzahlen der Lufthansa in der Corona-Krise eingebrochen. Die Verhandlungen über ein milliardenschweres Rettungspaket laufen. Nun will der Konzern offenbar im Juni wieder mehr Flüge anbieten.

wegen der Corona-Verbreitung, die damit wieder beschleunigt werden kann laut allen Wissenschaftlern.

https://www.scinexx.de/news/medizin/corona-was-hat-der-lockdown-gebracht/

Die Forschenden beobachten deswegen die Situation weiterhin ganz genau. Täglich werten sie die neuen Fallzahlen aus um abzuschätzen, ob eine zweite Welle zu erwarten ist. „Wie genau sich die Zahlen in Zukunft entwickeln, hängt entscheidend von unserem Verhalten, dem Einhalten von Abstandsempfehlungen und den Hygienemaßnahmen ab“, ergänzt Viola Priesemann.

Deswegen wuerde ich mit Flugreisen mindestens bis Oktober warten bis der BER öffnet.

@ 12:09 von deutlich

Na wenn das alles so ganz anders ist, weil die Lufthansa eine Aktiengesellschaft ist, dann wäre es ja gut, es auch in diesem Rahmen bei Krisenmanagement zu belassen und nicht beim Staat die Hand aufzuhalten. Auch in Aktiengesellschaften werden die Gewinne privatisiert. Blubb... Sie sollten sich mal mit Aktienrecht beschäftigen.
Wenn aber die Luftfahrt "systemrelevant" ist und zur Grundversorgung gehört, dann funktioniert es nicht, in Krisen ins steuerfinanzierte Staatssäckle zu greifen aber eine steuernde Mitsprache abzulehnen.
Wenn Sie übrigens nach Politikern suchen, deren ökonomischer Sachverstand nicht groß genug war, ihn mit sozialen und ökologischen Kriterien zusammen denken zu können, fällt mir als allererstes CSU-Chef Söder mit seinen "Ausflügen" in Wohnungs- und Bankenmarkt ein: Es gibt eben welche, die's nicht so drauf haben...

Außerdem wird Lufthansa kaum Landeerlaubnis kriegen

Außerdem glaube ich kaum, dass Lufthansa Landerlaubnis in Mallorca oder Ibiza bekommen wird, nachdem Sanchez ja gesagt hat das Spanien erst ab Juli wieder Touristen rein lässt:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-lufthansa-103.html

Darunter befänden sich Heraklion auf Kreta, Rhodos, Dubrovnik, Faro, Venedig, Ibiza und Malaga. Mallorca solle deutlich häufiger angeflogen werden.

Siehe hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/spanien-tourismus-103.html

Spanien will erst im Sommer wieder seine Grenzen öffnen, um die für die Wirtschaft so wichtigen Touristen ins Land zu lassen. "Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden", verkündete Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation.

Von daher wird Spanien die Lufthansa wohl kaum landen lassen.

@ 11:02 von Mathias Beyer

Können Sie tatsächlich "Steuern zahlen" nicht von "Gewinne privatisieren" unterscheiden? Dann macht natürlich eine Diskussion keinen Sinn. Die Krokodilstränen über Dividenden, auf die man auch noch Steuern zahlen muss, müssen Sie da übrigens leider ohne mich weinen.
Und wenn Sie keine Expert*innen in Parlamenten, Ministerien und nachgeordneten Behörden kennen, verwundert mich das schon.
Insofern fällt das mit den "hohlen Phrasen" schnell auf Sie selbst zurück.

@ Karlmaria (09:46): Normalisierung wird erst nach Corona sein

hi Karlmaria

Also dass hier:

Reisen und Fliegen kann lange nicht mehr so sein wie früher

Da wird es zwangsläufig alles sehr anders werden. Mit der Solidarität ist das auch so eine Sache

sehe ich nicht so schwarz. Womit Sie allerdings recht haben ist, dass eine Normalisierung erst nach Corona sein wird was ich mir auch wuenschen wuerde.

Dann zum Punkt Steuern:

Jetzt zahlt der kleine Steuerzahler.

nicht nur. Auch die Parteien muessen mitzahlen, weil auch die ihren Beitrag leisten muessen, die Wirtschaft deutlich gruener zu kriegen und das geht schon.

Aber: eine Erhöhung der Mehrwertsteuer bringt gar nichts und trifft alle:

Und wenn die Mehrwertsteuer erhöht wird trifft es besonders die Wenigverdiener.

Denn damit wird das Einkaufen kuenstlich verteuert. Besser wären aber geringfuegig höhere Warenpreise (höhere Fleischpreise, etwas höhere Preise bei Gemuese).

Was aber weg muss, sind Dieselautos und Benzinautos bis 2035.

Die Luftfahrtbranche wird

Die Luftfahrtbranche wird durch Corona und nach (wann immer das sein wird) Corona nicht mehr die gleiche sein; und für die Umgestaltung reichen keine rein ökonomischen Prozesse, das sind eminent politische Fragen. Auch deshalb ist es notwendig, mit einer milliardenschweren Subvention der Lufthansa Mitspracherechte zu verknüpfen. Alles andere wäre ein kapitaler politischer Fehler.

"Das ganze Gerede, Corona als

"Das ganze Gerede, Corona als Chance sehen, ist meiner Meinung nach Quatsch. Der alte Trott ist schneller wieder da als viele denken!"

Nein, das ist kein Quatsch.
Die Chance ist da und könnte durchaus genutzt werden.
Heute im Liveblog: der BDI fordert den Abbau von Regelungen und Bürokratie, u.a. im Umweltrecht. Die Wirtschaft soll also wohl schnell zum alten Zustand zurückkehren und da ist der Umweltschutz nur lästig...
Doch, die Chance ist da, nur die Bereitschaft sie auch am Schopfe zu ergreifen ist bei Vielen nicht zu erkennen.

Mich würde viel mehr interessieren,...

...ob und in welchem Umfang die
"Hilfen" für die Lufthansa als
Zuschuss und wieviel als Darlehen
begeben werden...!?
Das wird nämlich immer noch
nicht klar mitgeteilt!
Und jetzt bitte nicht schon wieder
diese berechtigte Frage zensieren...!

Virenschutzprogramm in Flugzeugen

@vriegel: der user 91541matthias hat schon recht mit seiner "Meinung".

""Gerade die Rezirkulationsluft wird ständig durch hochwirksame Filter geleitet, deren Porengröße kleiner als ein Mikrometer ist. Durch Haftenbleiben von noch kleineren Partikeln und durch die Braunsche Molekularbewegung geringster Teilchengrößen, wie zum Beispiel Viren, haben diese HEPA-Filter (high efficiency particular air filters) die Fähigkeit, zwischen 91 bis 99,9 Prozent aller mikrobiellen Bestandteile der Kabinenluft herauszufiltern. Diese Filter werden in regelmäßigen Abständen gewechselt.""
Quelle :
https://www.aerzteblatt.de/archiv/8827/Flugmedizin-Luftqualitaet-an-Bord...

Es wird nicht "nur Frischluft", sondern auch die-über HEPA-Filter gereinigte- Luft aus der Kabine zurückgeleitet. Diese HEPA-Filter lassen also 9 bis 0,01 % der Viren wieder zurück in die Fluggastzelle. Wie schnell sich die verbleibenden Viren wieder vermehren, kann ich im Moment nicht finden.

KarlNapf

"damit muss man hier leben. es wird nur der ard wichtiges und richtiges verbreitet."

Oh, das würde ich nicht so sehen.
Sonst gäbe es ja nicht so viele in so wunderschöne Worte gekleidete Beiträge, die bei Ihnen für Begeisterung sorgen.
Oder?

Fragt sich nur wohin

Ich frage mich dieser Tage allerdings viel mehr, wenn die Lufthansa für die CDU auf einmal derart systemrelevant ist, wieso der Staat sich derart rauagezogen hat.
.
Abgesehen davon.... wie rechtfertigt jetzt denn die Lufthansa die Löhne der Vorstände? Also... das würde mich schon interessieren.
.
Es wird Zeit darüber nachzudenken, ob Gehälter von mehr als 1 Mio pro Jahr nötig sind für Figuren, die am Ende ersetzbar sind.
.
Jetzt ist es völlig egal, ob die Lufthansa profitabel ist. Der Statt rettet immer, wenn es schief läuft und wenn es gut geht, dann gehen die Renditen genau wo hin und die Manager bekommen wir viel pro Jahr?
.
Dieser Irrsinn muss aufhören.
Diese Figuren, die über Jahre derart viel Kohle abgeschöpft haben, könnte auch mal ein echtes Zeichen setzen und sich vielleicht mal ein Jahr lang den Durchschnittslohn ihrer Arbeitnehmer auszahlen.
.
Aber die 9 Milliarden, sichern auch die Löhne der Spitzenverdiener. Herrlich.

12:09 von deutlich @andererseits 08.28

Kann ihnen da nur Zustimmen.

@12:25 Karl N*

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, weil ich das nicht in schönere worte kleiden könnte

mal wieder Demokratieschue...

Außerdem wird Lufthansa kaum Landeerlaubnis kriegen

Klasse, dass Sie die Lufthansa nochmal darauf hingewiesen haben, die wären glatt losgeflogen, ohne das vorher mit den Zielflughäfen abzustimmen!

Nun ja.

"Der Staat wird sich so schnell wie möglich wieder zurückziehen, damit die Lufthansa dann alleine zurechtkommt."

Nun ja. Ich nehme doch an, der Staat zieht sich in dem Moment zurück, in dem die Lufthansa ihre Kredite wieder zurück bezahlt.

Genau in diesem Moment darf Herr Spohr dann wieder ganz alleine seine sofort zu schließenden Dependenzen in Steuervermeidungsparadiesen eröffnen und den deutschen Staat betrügen.

Nicht vorher, nehme ich an.

@Wusste-ich-nicht 12:51

"Es wird nicht "nur Frischluft", sondern auch die-über HEPA-Filter gereinigte- Luft aus der Kabine zurückgeleitet. Diese HEPA-Filter lassen also 9 bis 0,01 % der Viren wieder zurück in die Fluggastzelle. Wie schnell sich die verbleibenden Viren wieder vermehren, kann ich im Moment nicht finden."

Ich habe mal schnell nach HEPA-Filtern und Aerosolen gegoogelt und dabei festgestellt, dass Aerosole gerne mal deutlich kleiner (0,1nm-10 mikrometer) sind als die amerikanische HEPA-Norm zulässt.

"Anders als im Geltungsbereich der Europäischen Normen besteht auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten nur der Begriff HEPA mit feststehendem Abscheidegrad. Der Abscheidegrad ist vergleichbar mit dem der Filterklasse H13 nach EN 1822-1:1998. Er beträgt nach DOE-STD-3020-97 - 99,97 Prozent für Partikel mit einer Größe von 0,3 µm." (Quelle:Wikipedia)

Da wäre die nächste Frage, HEPA-Filter welcher Norm in Flugzeugen verbaut sind.

12:33 von andererseits @ 12:09 von deutlich

Dann erhellen sie uns unwissenden welcher Politiker ihrer Meinung nach über den allumfassenden ökonomischer Sachverstand verbunden mit sozialen und ökologischen Kriterien denken zu können verfügt.

Wenn diese Corona-Krise für

Wenn diese Corona-Krise für eines gut war, dann dafür, dass dieser Flugwahn über unseren Köpfen eingestellt wurde. Leider läßt unser Wirtschaftssystem keine vernunftgesteuerten Lösungen zu, so dass zum Überleben der Fluggesellschaften der selbe Wahnsinn bald von vorne gestartet werden wird, als sei nichts geschehen. Solange aber jeden Tag Millionen Tonnen giftigstes Flugkraftstoff über unseren Köpfen verbrannt Wird und auf Mensch und Natur herabregnen darf, nur um die Kurzweil mittels unnötigen Flugreisen zum Urlaubsziel zu leben, oder eben oft unnötige, weil durch Skypetechniken zu ersetzende Geschäftstreffen gemacht werden, brauche ich mir meine Fahrten mit dem 6 Liter- Dieselauto nicht verbieten zu lassen. Das zeigt doch ganz offensichtlich, dass hier mit verschiedenem Maß gemessen wird, was ich deshalb nicht anerkenne.

@ Traumfahrer

Zitat: "Die Krise hat doch gezeigt, dass es auch ohne viel Fliegen geht, mit etlichen Video- Konferenzen !"
Zitat: "Dann muss die Lufthansa wie auch die Bahn weg vom Raubrittertum der Aktionären und Investoren, und gehört jeweils so geführt, dass Gewinne wieder in Rücklagen und Investitionen gesteckt wird. Außerdem sollte das Fliegen recht teuer gemacht werden, um so weniger Treibhausgase in die Luft zu blasen. Wenn schon Klimaschutz, dann bitte richtig und nicht halb !!!!"
Richtig, da bin ich bei ihnen. Wenn die Luftfahrt nur noch dem Tourismus dienen soll und kann, kostet ein Flug nach Malle oder den Kanaren eben zukünftig das drei bis fünffache ... stünden die Flieger doch die übrige Zeit am Boden ... bei vollen Unkosten. Da bleiben viele Deutsche dann mangels Kasse wieder in D ... gut für uns.
Und wenn es für Investoren keine Gewinne gibt, gibt es keine Investoren ... der Staat müsste das erledigen >> Planwirtschaft ... ein in D bekanntes Modell ohne Erfolgsaussicht.

andererseits 12.33

dass in AGs Gewinne privatisiert werden- nichts Anderes habe ich geschrieben. Verluste auch, nennt man Risiko. Nur liegt der aktuelle Einbruch nicht am schlechten Management, sondern an den Luftraumschließungen. Übrigens schreit die Bahn aktuell auch nach Staatshilfen.Und ich kenne das Aktienrecht, da brauch ich sicher keine Nachhilfe;-)
Ja. Lesen UND Verstehen- war wohl zu viel Text, mein Fehler...

@ Traumfahrer

"Die Krise hat doch gezeigt, dass es auch ohne viel Fliegen geht, mit etlichen Video- Konferenzen !" Am 24. Mai 2020 um 12:01 von Traumfahrer

*

Was ist denn konkret "gegangen" bei der Kurzarbeit (und mittlerweile Insolvenzen)?
Auch Schulunterricht funktioniert nicht.

Sogar Politiker beklagen, dass keine Beziehungsarbeit mehr machbar ist, weil die direkten Treffen fehlen.

Alles nur absolute Notlösung und nicht ewig so weiter zu machen.

@ 09:35 von WM-Kasparov-Fan

Na dann legen Sie mal los und Gründen eine Airline...

Bei machen Kommentaren hier fragt man sich, ob man erst zu frieden ist, wenn die Lufthansa weg ist, die Automobilindustrie vernichtet und auch noch der letzte Industriearbeitsplatz platt gemacht wurde, um die bösen gewinngierigen Kapitalisten zu vertreiben und die Umwelt zu retten.
Was hier nie beantwortet wird ist, wovon man dann eigentlich leben will? Und zwar ganz kongret.

Bei LH arbeiten 130000 Menschen, dazu noch das ganze Personal z. B. Fra oder Muc? So ein Vorfeldmitarbeiter ist leider kein Einkommensmillionär, aber egal, hauptsache die bösen Aktionäre sind ihr Geld los, die paar tausend vernichteten Arbeitsplätze... was soll's.

LH war ein Staatsunternehmen, viele Jahrzehnte lang und zwar ein hoch defizitäres. Erst nach der Privatisierung wurde es wirtschaftlich. Und die die hier nach staatlicher Planwirtschaft rufen, den sollte Air France eine Warnung sein.

@ um 11:13 von Tada

"@ Karl Klammer
"@Jogibär - Klimaanlage im Flugzeug ist Viren-Schleuder
Sie verbreiten hier absolute Fake - Behauptungen" Am 24. Mai 2020 um 09:47 von Karl Klammer

*

Warum soll das Fake sein?

Klima- und Belüftungsanlagen waren schon in der Vergangenheit für Ausbreitung von Erregern (Viren, Bakterien (bes. Legionellen), Pilzsporen) verantwortlich.

Das kann man mit speziellen Filtern unterbinden."
.
Aus den Lüftungsdüsen älterer Flugzeug (Boing 727) kommt nur frische Luft. Da braucht es keine spezielle Filter.
Ansonsten werden HEPA – Filter verwendet, die die mikrobielle Last so stark vermindern, dass praktisch kein Ansteckungsrisiko mehr vorliegt.

@ hasenzahn (12:10): es trifft alle

@ hasenzahn

Fluggäste

Wer fliegen soll? Ganz einfach - viele vergessen hier, dass die Krise nicht alle betrifft bzw. deren Geldbeutel.

Doch, es trifft wirklich alle. Egal wo man hinschaut. Und ich glaube kaum, dass im Sommer dieses Jahr viele fliegen werden. Ich fuer meinen Teil werde dieses Jahr im Sommer nicht fliegen.

Und nö dass hier sehe ich so nicht:

Das ganze Gerede, Corona als Chance sehen, ist meiner Meinung nach Quatsch.

Chance ist zum Beispiel Datteln IV wegzukriegen weil es

a) zu viel CO2 ausstößt
b) es ein illegaler Schwarzbau (wiwo.de) ist.

https://tinyurl.com/splkuc6
wiwo.de: Der „größte Schwarzbau Deutschlands“ geht ans Netz ( 16. Januar 2020)

Im Juni 2012 hob das Oberverwaltungsgericht Münster daraufhin den Genehmigungsbescheid auf. Ende Juni 2013 bestätigte sogar das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Anlage nicht rechtmäßig gewesen war.

12:53 von harpdart

Das kann ich verstehen, wenn meine kritischen Worte keine Berücksichtigung finden konnten. Nicht nur der Ton macht die Musik

@ um 11:17 von Messi

"…
Und gerade die Luftfahrtbranche zeigt doch: Mit dem A380 hat ein Konzern mit grossem staatlichem Einfluss (mehrerer Staaten) ein Flugzeug entwickelt das ökonomischer und vor allem auch ökologischer Blödsinn ist. Allein wegen Prestige völlig am Bedarf vorbei produziert."
.
Nicht zu vergessen, dass für den in homöopathischen Dosen verkauften A380 Wowereit nachträglich ein doppelstöckiges Terminal dem BER verschrieb, das für einen Großteil der Probleme (Feuerschutz) verantwortlich ist.

Am 24. Mai 2020 um 11:12 von Mathias Beyer

Gar keine schlechte Idee! Neue Konzepte sind gefragt, die großen Konzerne stehen sich selbst und einer umweltverträglichen Umstrukturierung im Weg. Der Staat bezahlt nun so viel Geld, dann soll er doch den Laden kaufen und tatsächlich die Flugzeuge, wie beim carsharing, den dann vielen kleinen Unternehmen gegen Bezahlung bereitstellen. Einige Strecken zusammenfassen und unter den von den Mitarbeitern der LH neu gegründeten Firmen ausschreiben. Ja, sicher auf den ersten Blick verrückt und ganz sicher mit reichlich Organisation und Anfangsschwierigkeiten verbunden, wäre aber tatsächlich eine mögliche Alternative. Viele gute, neue Ideen wurden erstmal für verrückt gehalten (-:

@ andererseits

„Auch deshalb ist es notwendig, mit einer milliardenschweren Subvention der Lufthansa Mitspracherechte zu verknüpfen. Alles andere wäre ein kapitaler politischer Fehler.“

Das klingt fast so romantisch, wie die endlose Warteliste auf einen Trabant.
Der sozialistische Staat entscheidet dann für seine Genossen per Mitspracherecht, wann und wohin man 1x in seinem Leben fliegen darf. Auf den Zeitpunkt und das Ziel der Reise hat man natürlich keinen Einfluss, da wird die sozialistische Warteliste nach Verfügbarkeit abgearbeitet.
Lieber Genosse, gerne teilen wir Ihnen mit, dass sie aufgrund ihrer oberen Position auf der Warteliste am 05.01.2028 von Köln/Bonn nach Paderborn fliegen müssen. Sozialistische Grüße. Ihr staatliches Amt für die Einteilung von Flugkapazitäten

12:53 von harpdart

genau das wollte ich deutlich machen. obwohl es hier viele nicht begreifen oder es gar nachäffen

@ Karl Napf (12:32): entschuldigung darauf habe ich keine Lust

@ Karl Napf

damit muss man hier leben. es wird nur der ard wichtiges und richtiges verbreitet.

Entschuldigung aber auf ein Zusammenleben mit diesem Virus habe ich persönlich KEINE Lust, nachdem es auch in meiner Familie bereits getötet hat. Und dieses Coronavirus ist NICHTS richtiges. Wie kann man auf so einen Dummfug kommen???

Ich werde dabei mithelfen, dieses Virus restlos zu vernichten!! Der Impfstoff ist dabei nur die erste Stufe. Da muss noch weit mehr kommen. Darunter die Verlagerung solcher Labors raus aus der Zivilisation entweder in den äußersten Osten Russlands wo niemand mehr ist oder besser noch an den Suedpol. Das wäre weit genug weg um niemanden mehr zu gefährden.

Weiterhin muss dafuer gesorgt werden, dass solche Zwischenwirte wie Pangoline und andere dieses Mist-Teil von Virus nicht mehr weiterverbreiten können. Denn diese Tiere tragen dieses Virus in sich. Die Frage ist, wie man dieses Virus in diesen Tieren unschädlich machen kann.

Am 24. Mai 2020 um 09:58 von zomil

<< Inlandsflüge oder besser >>

Das ist korrekt. Die Fliegerei innerhalb Deutschlands sollte massiv eingeschränkt werden oder ganz entfallen. Wenn das in der EU so funktionieren würde, noch besser. Das wäre eine gute Maßnahme.

12:27 von Karl Napf

«sie meine genossenschaften wie die Neue Heimat?»

Es gibt ja nicht nur solche, wie die Neue Heimat eine war.

Die Wohnungsgenossenschaft der Stadt Wien ist seit ca. 100 Jahren eine, die bestens ohne Sumpf, Korruption, Vetternwirtschaft und Vorteilsnahme guten Wohnraum zu sehr bezahlbaren Preisen sicher stellt.

Auch in DEU sind Genossenschaften ganz anderer Art wie NH-Negativbeispiel miserabel. Grundsätzlich ist "Genossenschaft" eine Organisationsform, die sehr geeignet ist, um im Sinn von Sozialer Verantwortung zu vermeiden, dass sich hohe Kapitalsummen + Gewinnmargen in Händen + Taschen einiger weniger Profiteure sammeln.

Ob's auch bei Fluggesellschaften praktikabel möglich wäre … weiß ich nicht. Mir ist jedenfalls keine Fluggesellschaft bekannt, die in Form einer Genossenschaft organisiert ist. Sehe aber auch keine ganz grundsätzlichen Hinderungsgründe, fliegende Kraniche … oder andere Vögel der Lüfte … in dieser Art zu organisieren + in die Lüfte zum Flattern zu lassen …

12:50 von 1.Senator

das ist offensichtlich noch nicht abschliessend geklärt, es soll wohl 3 MRD kredit der kfw geben. der rest irgendwie, daß es nicht jeder mitbekommt. es war auch schon mal angedacht daß pro aktie 2,56 € oder so bezahlt wird, um auf 20% und 1 aktie zu kommen. wäre aber quasi kapitalschnitt und den altaktionären nicht so recht zu erklären, weil ja die LH kein missmanagement betrieben hat, sondern eher von kleinstgewerkschaften und politik gepisakt wurde.

@ andererseits (12:33): dass hier ist so

@ andererseits

Dass hier ist so:

Auch in Aktiengesellschaften werden die Gewinne privatisiert. Blubb... Sie sollten sich mal mit Aktienrecht beschäftigen.

Siehe die aktuelle Situation von Lufthansa. Die ist dermaßen ueberschuldet - und das fing schon weit vor Corona an - dass sie eigentlich unrettbar ist. Deswegen habe ich auch keine Aktien von LH und ich bin nach wie vor dafuer, Eurowings und Germanwings zu einem neuen Airliner zu fusionieren, diesen dann von der Lufthansa Mutter loszulösen und so viel Personal wie möglich von LH auf diesen neuen Airliner rueber zu rotieren und die alte LH dann geordnet pleite gehen zu lassen.

Was allerdings richtig ist: Luftfahrt ist systemrelevant:

Wenn aber die Luftfahrt "systemrelevant" ist und zur Grundversorgung gehört, dann funktioniert es nicht, in Krisen ins steuerfinanzierte Staatssäckle zu greifen aber eine steuernde Mitsprache abzulehnen.

Deswegen ja auch die Condor-Rettung die sinnvoller ist.

Altmeier.

"Der Staat muss sich raushalten".

Man wundert sich schon sehr, wie wenig Vertrauen der Wirtschaftsminister in die wirtschaftliche Expertise seiner eigenen Mitarbeiter hat.

Gibt es da keine Leute, die ein Unternehmen führen können (oder dies schon mal getan haben)?

Warum stellt der Staat und Altmeier (im Wirtschaftsministerium!) betriebswirtschaftlich völlig unfähige Leute an??

12:39 von andererseits

einfach herrlich wieder. wenn kritik an ihnen geübt wird, holen sie sofort den dampfhammer raus, um alle andersdenkenden zu diffamieren

@Demokratieverw.

"Deswegen wuerde ich mit Flugreisen mindestens bis Oktober warten bis der BER öffnet."

Darf ich Ihnen sagen das Sie vom Flugverkehr null Ahnung haben?
Was hat die Eröffnung eines Flughafens mit der Coronakrise zu tun.

PS: Ich als Senator bei LH, FQT bei CA und Kris Flyer bei SIA habe natürlich keine Ahnung.

@ hardpart (12:48): Chance Klimaschutz durchzusetzen

@ harpdart

Die Chance ist da und könnte durchaus genutzt werden.
Heute im Liveblog: der BDI fordert den Abbau von Regelungen und Bürokratie, u.a. im Umweltrecht. Die Wirtschaft soll also wohl schnell zum alten Zustand zurückkehren und da ist der Umweltschutz nur lästig...

stimmt, die Chance ist da Klimaschutz auch bei den Airlinern durchzusetzen. Wie das geht?? So:

https://tinyurl.com/uj6m683
Morgenpost: E-Flugzeuge: diese elektrischen Jets planen Airbus & Co 10.09.2019, 18:31

oder hier:

https://reisetopia.de/news/airbus-elektrisches-fliegen/

oder hier:

https://tinyurl.com/yb2r36js
flugrevue.de: Start-up beginnt Entwicklung von Wright 1

Die US-amerikanische Firma Wright Electric hat mit den Arbeiten an einem elektrischen Antrieb für ihr geplantes 186-sitziges Verkehrsflugzeug angefangen. Schon 2030 soll es in Dienst gehen. Doch Skepsis ist angebracht.

Das Teil sieht hot aus. Hat was.

13:28 von Demokratieschue...

Was hat Datteln IV mit der Lufthansa und dem hiesigen Thema zu tun?

Die Lufthansa ist pleite wie viele Kleinunternehmer.

@09:38 von ah6600
Der Staat sollte sich also ihrer Meinung nach eher heraushalten?
Marktwirtschaftlich gesehen trifft die Lufthansa das Unternehmerrisiko eines unvorhergesehenen Falles wie zahlreiche andere Unternehmen auch.

12:01 von Traumfahrer

«Die Krise hat doch gezeigt, dass es auch ohne viel Fliegen geht, mit etlichen Video- Konferenzen !»

Urlaubsflug mit Videokonferenz zum Berggorilla in den Virunga-Bergen in Ruanda … ist … wie TV-Doku über die Schwarzen Gesellen im Dschungel zu schauen. Videokonferenz mit einem beliebigen Strand in Europa, oder der Golden Gate Bridge in San Francisco … ist … der Langeweiler der Urlaubssaison.

Kostet zwar nur sehr wenig.
Aber was nix kostet … das kann ja oft auch gar nix.

Selbstverständlich sind viele Flüge solche von Unnötigkeit, Unsinn und Unfug. Aber Reise-Tourismus in real ohne Video wird nicht versterben, wenn der Corona verstorben ist. Das ist auch weder notwendig … noch in irgendeiner Art sinnvoll.

Versterben darf gerne der Corona. Reale Flugreisen aber nicht.
Dabei geht es gar nicht nur um Holidays just for Fun …

13:39 von schabernack 12:27 von Karl Napf

ok, sie ziehen jetzt wien an, wissen aber doch, daß kurz von allen deutschen linken hier verteufelt wird, kein gutes beispiel. bei uns gibt es genossenschaftsbanken oder südzucker (zwar ag aber trotzdem bis vor kurzem monopol, da zuckerpreis garantiert). die banken sind auch nicht besser als die landesbanken. aber bei den fluggesellschaften könnte ich mir vorstellen, daß Cubana, airoflot, und Conviasa genossenschaftlich geführt werden

@alle - Viren im Flugzeug - kein probkem

Die Luft im Flugzeug wird nicht nur gefiltert, sondern auch erhitzt uNd ausgetauscht.

Sich da an zu stecken ist auf dem Boden in jedem geschlossenen Raum wahrscheinlicher.

Mir scheint mache, die ohnehin gegen Fliegen an sich sind, versuchen hier krampfhaft was zu konstruieren...

Einfach den Experten überlassen, so wie das bei Corona ja generell gefordert wird.

Wenn überhaupt, dann könnten Infizierte wieder am Ankunftsort jemand anstecken. Und so das Virus weiter verbreiten.

Aber das kann auch ohne Fliegen jederzeit und überall passieren...

Das Pech fuer Airbus: auch dort existiert eine ähnliche Gefahr

Nur das Pech fuer Airbus dabei ist:

auch da ist sowas aufgetaucht und verursacht sehr ähnliche Probleme:

https://tinyurl.com/y9kv4hrk
dmm.travel: Auch Airbus A321 Neo mit ähnlich gefährlichem Fehler wie B 737 MAX 18.07.2019

Das Verrückte: Am 17. Juli 2019 warnte die Europäische Agentur für Flugsicherheit, Flugsicherheitsbehörde der Europäischen Union für die zivile Luftfahrt, Airlines, die den nagelneuen A321 Neo betreiben, vor einem Fehler in der Steuerung des Jets, der fatal an die Todessoftware von Boeing erinnert. Noch am 17. Juli 2019 gab die Behörde an alle Betreiber des Flugzeugmodells eine sogenannte Lufttüchtigkeitsanweisung (Englisch: Airworthiness Directive) heraus. Das Problem könne bei gewissen Fliegern und in ganz spezifischen Situationen zu einer „reduzierten Kontrolle des Flugzeugs“ führen, heiß es darin.

Deswegen: LH sollte diesen A321Neo aus der Flotte nehmen nach diesem aktuellen Absturz in Pakistan.

@Demokratieverw.

"Die ist dermaßen ueberschuldet - und das fing schon weit vor Corona an - dass sie eigentlich unrettbar ist."

Lufthansa war, vor Corona, eine der gesundesten Airlines weltweit.
LH ist neben Quatar Airlines die einzige Fluglinie, die bei Skytraxx , einen 5 Sterne Status hat die nicht aus Ost/Südostasien kommt.

bei Changeorg kann man die Petion des Eu-Abgeordneten

Giegold lesen und unterstützen
- Börsenwert : 4Mrd ( ist sicher etwas übertrieben, aber Börse preist Risiken, cash flow usw ein
- der Bund gibt Kredite für 8Mrd und erhält dazu 25% der Anteile
- Lufthansa in zig Steueroasen aktiv
soetwas muss verboten werden !! Ich sage nur Tui , Addidas usw. Aktionäre müssen zuerst ran un der Vorstand muss auf seinen Lohn verzichten ( Rücklagen hat der sicher).
Das Vorgehen ist auch nicht mit Systemrelevanz zu begründen. Es geht hier um Vernichtung von Steuergeld -bei nur 25% Anteil stehen Risiko und Notwendigkeit in keinem sinnvollen Verhältnis
- Giegold hat auch auf NDR hierzu einen Beitrag veröffentlicht
Schaut in die usa - genau deshalb erhält dort Hertz von der Regierun gkein Geld

@ Mass Effect (13:54): dann Thema Zug zum Flug

@ Mass Effect

Und beim Thema Zug zum Flug:

auch die Bahn muss - derzeit noch - mit dreckigem Kohlestrom aus Datteln IV rollen, obwohl sie das eigentlich nicht will:

https://tinyurl.com/ycmc5wb2
Morgenpost: Deutsche Bahn: wie gruen fährt die Bahn mit Kohlestrom 11.01.2020, 19:46

Die Bahn will bald klimaneutral fahren, muss aber bald Kohlestrom kaufen. Dabei fahren die ICE schon heute nicht mit reinem Ökostrom.

Essen. Die Deutsche Bahn will grün werden und rühmt sich seit zwei Jahren, ihre Fernzüge führen bereits zu 100 Prozent mit Ökostrom. Was aber, wenn das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4 tatsächlich im Sommer ans Netz geht – und die Bahn dann aufgrund geltender Verträge ein Viertel ihres Stroms von dort beziehen muss?

Macht summasummarum:

Abgase aus Datteln IV fuer die Bahn
+ Abgase aus Datteln IV fuer die Flughäfen wie Duesseldorf
+ Abgase aus der Flugzeugturbine

Schöne Klimaverseuchung...

13:44 von Karl Napf

@andererseits
"einfach herrlich wieder. wenn kritik an ihnen geübt wird, holen sie sofort den dampfhammer raus, um alle andersdenkenden zu diffamieren"

———————————

Analysieren und Kritisieren ist nicht dasselbe wie Diffamieren. Das würde ungefähr so aussehen: Es tut mir leid, daß Sie und andere nicht wissen, was Sie mit Ihren LH - Aktien machen sollen, wenn die vom Bund nicht zu 150% unterfüttert werden. Das wäre eine bösartige Unterstellung oder Diffamierung.

Am 24. Mai 2020 um 12:43 von andererseits

>>Auch deshalb ist es notwendig, mit einer milliardenschweren Subvention der Lufthansa Mitspracherechte zu verknüpfen. Alles andere wäre ein kapitaler politischer Fehler.<<

Wie soll denn dieses Mitspracherecht funktionieren ? Im Aufsichtsrat von BER sitzen genug politische Grössen. Und bei der Bahn auch. Haben Sie das Gefühl, dass die Projekte, in denen "der Staat" mitmischt, besonders gut laufen ? Wie die "Energiewende", die uns bis jetzt über 1 Bio Euro gekostet hat und uns hohe Strompreise beschert ?

Staatshilfen im Allgemeinen und im Besonderen .1. Teil

Aufgrund der Corona Pandemie konnten diverse Unternehmen keine/kaum noch ihren Geschäften nachgehen. Das kann sowohl in der Gastronomie, der Kultur und anderen und eben auch bei der Lufthansa zur Pleite führen. Das kann der Staat hinnehmen oder eben auch helfen. Dafür gibt es mehrere Kriterien. Eines sind die Arbeitsplätze. Um die zu schützen gibt es die Kurzarbeit. Das Unternehmen "bezahlt" seinen Anteil daran, dass es für die Bewilligung von Kurzarbeitergeld durch die BA Voraussetzungen erfüllen muss. Sein Interesse daran ist, dass es nach der Krise wieder auf seine Mitarbeiter zurückgreifen kann. Gäbe es die Kurzarbeit nicht, würden halt die Mitarbeiter fristlos aus betrieblichen Gründen entlassen, denn kein Unternehmen kann es sich leisten Mitarbeiter zu beschäftigen, die nicht arbeiten können. Vielleicht wäre es sogar aus wirtschaftlichen Gründen für Unternehmen besser nach einer Krise einen Neuanfang mit neuen (vielleicht auch "billigeren") Arbeitnehmern zu machen, ....

Am 24. Mai 2020 um 12:58 von MrEnigma

>>Ich frage mich dieser Tage allerdings viel mehr, wenn die Lufthansa für die CDU auf einmal derart systemrelevant ist, wieso der Staat sich derart rauagezogen hat.<<

Und ich frage mich, wieso ein der Turnchuhhersteller mit den Streifen systemrelevant ist und sofort 3 Milliarden bekommt.

Staatshilfen im Allgemeinen und im Besonderen . 2.Teil

...da dann wahrscheinlich genügend auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würden. Kurzarbeit als Staatshilfe für Unternehmen zu bezeichnen und die Inanspruchnahme durch die Unternehmen so darzustellen, als ob eine uneigennützige Rettung des Unternehmens vorliegt, für die die Eigentümer nur dankbar sein müssen, greift daher m.E. zu kurz!
Ein weiteres Kriterium ist die Systemrelevanz. Man wird diesen Begriff damit übersetzen müssen, dass der Staat ein Interesse hat, dass ein solches oder solche Unternehmen in Deutschland ansässig und tätig sind Nur auf solche Unternehmen hat der Staat überhaupt einen Einfluss. Das gilt z.B. für die Finanzwirtschaft ( wenn es die nicht im eigenen Land gibt, würde auch der Staat selbst Schwierigkeiten bei der Erfüllung seiner Aufgaben haben). Man wird auch feststellen, dass man in der Vergangenheit es hingenommen hat, dass die Pharmaindustrie häufig in Fernost mit der Folge, dass Medikamente hier schlechter lieferbar sind, produziert. ....

Am 24. Mai 2020 um 14:06 von german-canadian

>>Lufthansa war, vor Corona, eine der gesundesten Airlines weltweit.
LH ist neben Quatar Airlines die einzige Fluglinie, die bei Skytraxx , einen 5 Sterne Status hat die nicht aus Ost/Südostasien kommt.<<

Deshalb möchten einige Politiker sich jetzt "billig" ein paar Teile vom Kuchen unter den Nagel reissen

@Schleswig-Holsteiner 14.30

Wie soll denn dieses Mitspracherecht funktionieren ? Im Aufsichtsrat von BER sitzen genug politische Grössen. Und bei der Bahn auch. Haben Sie das Gefühl, dass die Projekte, in denen "der Staat" mitmischt, besonders gut laufen ? Wie die "Energiewende", die uns bis jetzt über 1 Bio Euro gekostet hat und uns hohe Strompreise beschert ?"
Nun, der Forist andererseits hat eine soziale Ader und sorgt sich eben um die Schul- und Studienabbrecher in der Politik, die noch nie einen Euro in der Wirtschaft verdient haben. Die brauchen auch eine Anschlussverwendung, wo sie ihre wertvolle Expertise einbringen können;-)

13:59 von Karl Napf

Zitat:"ok, sie ziehen jetzt wien an, wissen aber doch, daß kurz von allen deutschen linken hier verteufelt wird,"

Was hat die seit über 100 Jahren bestehende Wiener Wohnungsbaugenossenschaft mit H. Kurz zu tun?

Wieso ausgerechnet explizit(!) die Lufthansa?

Denn alle anderen Luftfahrtunternehmen weltweit ergeht es in dieser Corona Krise ja auch nicht anders!

Und wieso werden schon wieder(!) ausgerechnet die teils milliardenschweren Anteilseigner eines börsennotierte DAX- Unternehmen mittels Staatsknete schon wieder geschont, während unzählige deutschen Klein- und Kleinstbetriebe ihre finanziellen Verluste in Zeiten der Corona Krise halt zumeist selbst tragen müssen!

Daher mein Fazit :
Alle börsennotierte Privatunternehmen sind grundsätzlich immer irgendwie gleich, außer Sie heißen Lufthansa, dann sind Sie im Abgreifen von sehr viel Staatsknete sogar sehr viel gleicher!

Am 24. Mai 2020 um 12:32 von Karl Napf

Zitat: damit muss man hier leben. es wird nur der ard wichtiges und richtiges verbreitet.

Es gibt viele Meldungen, sodass die ARD (wie andere auch) beurteilen und gewichten muss. Warum sollte sie etwas verbreiten, was in Augen der Redaktion unwichtig und unrichtig ist. Es gibt in unserer Informationslandschaft für jede noch so abstruse Meldung ein Forum. Das muss nicht unbedingt die ARD sein.

Am 24. Mai 2020 um 11:41 von jautaealis

>>weil der Staat als volks- und nicht nur betriebswirtschaftlich denkende Einheit der bessere Unternehmer ist, <<

Dann nennen Sie mir doch mal ein staatliches Unterfangen, welches gut gelungen ist . Wie gut Staatsunternehmen funktionieren , hat die DDR gezeigt

VW ist kein gutes Beispiel

Dieser Konzern hat den Dieselskandal mit seinen Betrügereien ausgelöst und Niedersachsen, im Aufsichtsrat vertreten, kassiert dann noch als Sonderdividende die verhängten Bußgelder/ Strafen. An der Aufklärung hat Niedersachsen auch nicht mitgewirkt!

LH wird langfristig von der Krise profitieren

Die viertgrößte Volkswirtschaft ohne eigenen großen Carrier wäre kaum vorstellbar. Aber ohne staatliche Hilfe schafft es der Kranich nicht. Da Lufthansa grundsätzlich ein gesund aufgestelltes Unternehmen ist, die Eigenkapitaldecke aber zu dünn ist, macht eine Beteiligung des Staates in Form einer Kapitalaufstockung absolut Sinn. Aktuell beträgt die Liquidität nur noch ca. 4 Mrd. EUR plus Sicherheiten für eigene Flugzeuge iHv ca. 10 Mrd. EUR (natürlich aktuell ein theoretischer Wert). Andere Konkurrenten, die indes weniger gut aufgestellt sind, werden wohl vom Markt verschwinden. Einige namhafte Airlines hat es ja bereits getroffen. Es spricht daher vieles dafür, dass Lufthansa langfristig sogar von der Krise profitieren könnte, wie überhaupt die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Investitionsgüterindustrie sowie die "Hidden Champions" sehr gute Wettbewerbschancen aufweisen. Auch der wohl länger sehr günstig bleibende Ölpreis begünstigt den Konsolidierungsprozess der LH

13:59 von Karl Napf / @schabernack

«aber bei den fluggesellschaften könnte ich mir vorstellen, daß Cubana, airoflot, und Conviasa genossenschaftlich geführt werden»

"Aeroflot" in RUS ist im Mehrheitsbesitz des Staates RUS.
"Cubana" in CUB ist die Staatliche Fluggesellschaft des Landes.
"Conviasa" in VEN ist ebenso wie "Cubana" die Staatliche Fluglinie.

Eine etwas ausführlichere Antwort … ist abgestürzt … und zerschellt.

@ 13:44 von Karl N*

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, weil ich das nicht in schönere worte kleiden könnte

@ 13:19 von deutlich

Sie verstehen wirklich nicht, dass Schulden sozialisiert werden, wenn man der LH aus Steuergeldern mit 8 Milliarden unter die Arme greift ohne Mitspracherechte?
Aha.
Und was die Nachhilfe im Aktienrecht angeht, die brauchte ich auch nicht; sparen wir uns also beide solche Floskeln - ich hatte Sie nur zitiert...

Ohne Staatshilfe fliegt hier nix mehr

["... Bundeswirtschaftsminister ... versicherte, dass die Staatsbeteiligung an der Lufthansa nur vorübergehend sein soll. ... "Der Staat wird sich so schnell wie möglich wieder zurückziehen, damit die Lufthansa dann alleine zurechtkommt." ..."]
Das wird eh mal wieder nix.
Dasselbe wurde von der Bundesregierung zu Banken- und Finanzkrise im Fall Commerzbank vorausgesagt. Das Gegenteil ist bis heute eingetreten.
Hintergrund ist bei der Lufthansa, dass sie die europäischen Flüge so teuer anbieten muss, da das Unternehmen eben auch entsprechenden Service anbietet. Das buchen dann meist nur gut laufende Unternehmen, können die eh als Betriebsausgaben geltend machen. Hier ist schon jetzt mit Ausfall zu rechnen, da die Unternehmen lieber in Zukunft auf Video-Konferenz setzen werden. Das ist billiger und ggf. max. sicherer.
Bleiben die Urlaubsflüge als Zubrot.
Hier kann die Lufthansa nur gesundschrumpfen, und nur selber Flüge mit 0-Service anbieten. Davon gibt es genug.
Fazit: MINUS Bilanz

14:20 von SchleswigHolsteiner

Haben Sie das Gefühl, dass die Projekte, in denen "der Staat" mitmischt, besonders gut laufen
.
Gefühlsmäßig würde ich sogar sagen da läuft es extrem schlecht
warum
in nem "normalen" Laden zählen Dinge wie Gewinn
das ist was greifbares, eine definierte Vorgabe
wenn Politiker dabei sind, dann sind es "Beziehungen",
Ideologien, Vetternwirtschaft auf unterstem Niveau,
da scheint es, dass es keine klare Richtung gibt

@anderseits 12:39

Das war ja eine sehr lustige Antwort, irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass Sie damit meine These der ersten Antwort nur untermauern. Aber sei es drum, vielleicht bin ich ja wirklich zu dumm für diese Welt und verstehe das alles nicht. Dann bringen Sie mich doch bitte mal auf den Stand der Dinge und erleuchten mich bitte mit konkreten Angaben. Die haben jetzt nämlich wieder gefehlt. Und wenn ich hier ab und zu die Kommentare bei anderen Themen lese, scheint das ja sehr oft der Fall zu sein. Natürlich ist mir klar, dass man unter Pseudonym gerne mal platte Sprüche unters Volk wirft aber vielleicht springen Sie mal über Ihren Schatten und lassen uns an Ihrem Wissen teilhaben. Das kann ja auch durchaus bereichernd sein. Ach ja, und vergessen Sie bitte nicht das Nennen der politischen Experten und der Beispiele, was diese bisher so toll gemacht haben. Vielleicht ändert sich dann ja meine Grundeinstellung zur politischen Einflussnahme auf die Wirtschaft fundamental.

Am 24. Mai 2020 um 13:59 von Karl Napf

Zitat: ok, sie ziehen jetzt wien an, wissen aber doch, daß kurz von allen deutschen linken hier verteufelt wird, kein gutes beispiel.

Ich denke, das ist zu kurz gedacht, Die Wohnungsgenossenschaften in Wien bestehen doch nicht wegen Kurz, allenfalls trotz Kurz, eigentlich jedoch völlig unabhängig von Kurz

@09:58 von zomil

"... Kurzstreckenflüge machen keinen Sinn. ..."
Das sehen Unternehmer, die im Besitz einer kleinen Luftverkehrsmaschine sind, oder darauf Zugriff haben, aber ganz anders. Tip für den nächsten Ausflug:
Mal einen kleinen Flughafen mit entsprechendem Flugverkehr für kleinere Luftverkehrsmaschinen besuchen.

Am 24. Mai 2020 um 13:23 von To_LE

>>Bei machen Kommentaren hier fragt man sich, ob man erst zu frieden ist, wenn die Lufthansa weg ist, die Automobilindustrie vernichtet und auch noch der letzte Industriearbeitsplatz platt gemacht wurde, um die bösen gewinngierigen Kapitalisten zu vertreiben und die Umwelt zu retten.
Was hier nie beantwortet wird ist, wovon man dann eigentlich leben will? Und zwar ganz kongret.<<

Das stimme ich Ihnen zu. Einige werden sich umschauen, wenn aus den 11 Mio Kurzarbeitern viele Arbeitslose werden.

@forfuture 13:31

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das wirklich eine mögliche Anlternative wäre. Auch wenn ich Ihnen Recht gebe, dass große Gesellschaften sich teilweise selbst im Weg stehen. Beim Thema Umweltschutz bin ich allerdings nicht ganz bei Ihnen. Wenn ich sehe, wie sehr sich die Unternehmen aktuell mit nachhaltiger Unternehmensführung auseinandersetzen dann habe ich eher das Gefühl, dass die Politik momentan der Bremsklotz ist. Für die Firmenchefs, ich leite auch eine kleine Firma mit 37 Angestellten, ist das eines der wichtigsten Themen überhaupt, zumindest war es das vor Corona. Ob uns allerdings viele Minifluggesellschaften weiter bringen, weiß ich nicht so richtig. Am Ende haben Sie dann einen enormen Preiswettbewerb auf einzelnen Strecken, keine Tariflöhne für die Angestellten und reihenweise Pleiten. Und wie beschrieben, die bisherigen Angestellten müssen das ja auch wollen. Denn auch bisher hindert niemand die Leute, eine Fluggesellschaft zu gründen, es passiert nur nicht.

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