Kommentare

Wann bekommt der Bund die Macht?

Wenn diese ganze Krise eins zeigt, dann das in einem solchen Fall der Bund übernehmen muss. Es muss ein gesundheitlicher Notstand herrschen, damit der Gesundheitsnotstand ausgerufen werden kann. In einem solchen Fall übernimmt der Bund und hat dann auch die Macht dazu. Alles andere ist Stückwerk mit zu vielen Entscheidern.

Unverständlich

das man bis Morgen wartet, um etwas zu entscheiden, bis morgen sind dann wie viel mehr angesteckt ?.
Aber es war ja klar das solche Regeln, die nicht einheitlich sind, von einigen unterlaufen werden, wird in den nächsten Tagen noch öfter zu hören sein.
Vermute ich jetzt mal, gut finde ich das nicht.

Keine Entwarnung!

So sehr ich die maßvollen Lockerungen der letzten Tage begrüße, so sehr befürchte ich, dass zum einen immer Menschen glauben, die Pandemie sei vorbei und zum anderen eine erneute Einschränkung des öffentlichen Lebens nicht mehr so ohne weiteres durchsetzbar sein wird. Das ist das Ergebnis des "Lockerungswettbewerbs" einiger Bundesländer, voran NRW. Entweder ist die Pandemie bedrohlich - was ich glaube -, dann muss weiter konsequent gehandelt werden wie im März. Oder man glaubt, sie sei jetzt im Griff, dann muss man sich fragen lassen, womit weitere Einschränkungen begründet werden sollen. Wenn einzelne Landkreise wie offensichtlich Greiz entweder nicht willens oder in der Lage sind angemessen zu reagieren, muss von Seiten des Landes oder des Bundes eingegriffen werden.

Noch mehr Corona-Fälle in Coesfeld:Spahn fordert Konsequenzen...

Corona-eine Krankheit in diesem Fall vor allem für die Lohnabhängigen in prekären Verhältnissen.
Und der Gesundheitsminister fordert Konsequenzen.Er hat zu Beginn der Pandemie die gesetzlichen Regelungen für Personaluntergrenzen ausgesetzt.

Und wie sah oder sieht es es mit den Kontrollen des Zolls und der Gesundheitsämter in den Fleischbetrieben
aus ? Alle paar Jahre und personell ausgedünnt ?

Das war doch vorherzusehen

... dass das so passieren wird. Die Landkreise werden die Massnahmen zur Eindämmung dehnen und versuchen zeitlich zu verzögern, weil es fpür sie im Landkreis deutliche wirtschaftliche Einbußen mit sich bringen wird.

Es muss einheitlich vom Bund geregelt werden, sonst wird es nichts mit der Eindämmung des Virus.
Und ja, dann ist es eben so, dass ein Landkreis auch von den Massnahmen betroffen ist, obwohl es dort weniger Infektionen gibt.

Erst etwas zu unternehmen, wenn die Infektionen wieder explodieren ist ziemlich dämlich, es muss verhindert werden, dass sie explodieren und da muss jeder einzelne mithelfen.

All die Lockerungen suggerieren dem Großteil der Bevölkerung, dass es alles gar nicht so schlimm ist und wir wieder zur Normalität von vor Corona zusteuern, aber die wird es nicht mehr geben!

Sofortige Schließung

solcher Betriebe, in denen unter unterirdisch menschlichen und hygienischen Bedingungen Massenproduktion von Billigfleisch betrieben wird und zwar unabhängig von Corona! Leider müssen jetzt die Menschen in der jeweiligen Stadt oder Region dafür wieder mit härteren Auflagen leben müssen.

Hotspots

Bei diesen einzelnen Ausbrüchen muss konsequent und sofort gehandelt werden. Ansonsten sind wir doch auf einem guten Weg. Habe heute mal geschaut wie es z.B. in Köln aussieht. Über 1 Mio Einwohner mit vielen Hochhausiedlungen. Aktuelle Fälle 121, davon 58 in stationären Quarantäne. Leider stand nicht dabei, wo die restlichen 63 sind. Bestimmt einige noch in häuslicher Quarantäne und in Pflegeeinrichtungen. Auf jeden Fall sehr überschaubar, die Chance jemanden dort zu treffen der infiziert ist, ist äußerst gering. Diese regionale Sache finde ich gut, vor allem wenn der Ausbruchsherd (Pflegeheim, Schlachthof usw.) bekannt ist. Geht aber nur, wenn es schnell bekämpft wird.

re bernd kevesligeti

"Corona-eine Krankheit in diesem Fall vor allem für die Lohnabhängigen in prekären Verhältnissen.
Und der Gesundheitsminister fordert Konsequenzen.Er hat zu Beginn der Pandemie die gesetzlichen Regelungen für Personaluntergrenzen ausgesetzt.

Und wie sah oder sieht es es mit den Kontrollen des Zolls und der Gesundheitsämter in den Fleischbetrieben
aus ? Alle paar Jahre und personell ausgedünnt ?"

Was davon hat mit den Konsequenzen der Grenzwert-Überschreitungen zu tun?

Vernunft an der Grenze

Ob die besagten 50 oder tatsächlich „nur“ 47, vernünftig wäre es jetzt zu handeln und Lockerungen zurück zu nehmen. Lieber häppchenweise gleich auf manches verzichten, zeigt Logik und Mut.
Zu hoffen, das es nicht mehr wie 50 werden könnten, ist eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, die böse nach hinten los gehen kann - und das auf Kosten von Menschen in Familienstrukturen Und Arbeitsleben.
Warum denn warten, wenn viele Leben auf dem Spiel stehen?
Wenn ich 47,95€ an der Kasse bezahle, dann sind das bei mir trotzdem 50€.

Spahn fordert

Solange die Bundesliga, trotz Corona-Fälle, ihre Spielsaison fortsetzt, sollten die Bürger, ohne Millionen auf dem Konto, ihre beschränkten Freiheiten konsequent nutzen. Sie haben das Recht zu protestieren und sollten ihre Chance nutzen, diejenigen zu kritisieren, die selbst ihre auferlegten Regeln brechen. Spahn fordert und bittet. Was hat Spahn erreicht? Jeder kocht sein Süppchen in den Bundesländern allein und Laschet möchte der Chefkoch sein. Was für eine Fehlbesetzung!

re von karwandler 13:46

Aber mögliche Kontrollen sollen sich doch auf die Einhaltung arbeitsrechtlicher und eben auch hygienischer Standards beziehen(Arbeitssicherheit).

13:30 von Peter Meffert

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu!

Es ist wichtig, dass jetzt das Land Thüringen oder der Bund konsequent eingreifen - auch um ein Zeichen zu setzen, damit die Bevölkerung wieder vernünftig handelt. Wenn die - aus meiner Sicht sowieso schon recht hohe Zahl von 50 - von den betroffenen Landkreisen ignoriert wird, werden in Zukunft sämtliche Maßnahmen nicht ernst genommen und die Zahlen schnellen wieder nach oben.

Hotspots in NRW

Von unserem durch seinen Koalitionspartner und seine politischen Ambitionen getriebenen Ministerpräsidenten Laschet hört man jetzt erstaunlicherweise keine lächelnd vorgetragenen Statements.
Seine Lockerungsorgien fallen hoffentlich nicht auf die Bevölkerung zurück.
Wenn man die Kommentare aus den Altenheimen und Krankenhäusern so liest, entpuppen sich seine Schnellschüsse (öffnen ja, aber dann alleine lassen.) eindeutig als Rohrkrepierer.

Dass die Fallzahlen gut 2 Wochen nach Ostern ...

... noch einmal steigen werden, war zu erwarten.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Kirchenvertreter auf seltsamen Abwegen ihren Irr- und Unsinn verbreiten, dürfte klar werden, dass uns die Einschränkungen noch so lange begleiten werden, bis ein Impfstoff gefunden ist.

Und je mehr Leute sich gegen die notwendigen Maßnahmen stellen (aus welcher Überzeugung auch immer), desto schlimmer wird es wieder werden ... bis zum möglicherweise 2ten und noch extremeren Shutdown.

M.M.n. sollte der Staat sehr viel konsequenter gegen Verstöße vorgehen und vor allen Dingen auch mit den Lockerungen bundesweit einheitlich und sehr vorsichtig um- und vorgehen!

@13.49h NeNeNe

„..sollten die Bürger...“
Mein Recht auf Freiheit, Demonstration, Meinungsfreiheit, usw. würde ich gerne frei von Corona leben! Eine Gegendemonstration zu den vor kurzen stattfindenden Kundgebungen wäre tatsächlich mal angebracht - von denjenigen, die Vernünftig sind. Aber genau da ist ja der Haken: wer Verstand und Vernunft besitzt, würde jetzt nicht auf die bescheuerte Idee kommen und an sowas wie einer Demo teilnehmen oder sich in eine gastliche Stätte mit Bewirtung begeben!
Gemeinsam zuhause, jeder für Alle, Schutz des Individuums und der Familie, Mitmenschlichkeit, Rücksichtnahme und Verzicht, u.v.m. sind die derzeit höchsten Attribute als verantwortungsbewußte Bürger, die wir unserem Staate zollen sollten!

Wenn man die Meldung genau liest ...

gibt es in den meisten Kreisen Lokalitäten (neudeutsch: Hotspots), welche die Neuinfektionen erklären: Schlachtbetriebe (mit katastrophalen Bedingungen der Unterbringung für die dort arbeitenden "Selbstständigen"), sowie Altersheime und eine Einrichtung für Geriatrie. Was ist daran so kompliziert, dort die entsprechenden Voraussetzungen zum Durchbrechen der Infektionskette zu schaffen?

Unterschied Kreis und Stadt Coesfeld

Die eigentlich betroffene Stadt Coesfeld liegt ganz am westlichen Rand des Kreises Coesfeld.
Es macht eigentlich gar keinen Sinn Maßnahmen jetzt anhand der Kreisgrenzen zu verhängen. Warum sollte man Einschränkungen im 45 km entfernten Ascheberg verhängen, aber im 15 km entfernten Gescher nicht?

Und ohne "Grenzkontrollen" weichen die Leute dann vermutlich ohnehin auf Nachbarstädte aus.
Diese Unterscheidungen auf Kreisebene sind populistischer Quatsch.

Wie wird da gemessen

Natürlich gehört das alles beobachtet, aber wie kommt man eigentlich auf diese Zahl 50 pro 100k Einwohner?
Und wenn ich jetzt plötzlich weitaus mehr Menschen teste als vorher?

Wie und mit welcher Menge an Tests kamen diese 50 zusammen?

War eigentlich von vorneherein abzusehen das bei steigender Zahl der Tests auch die Zahl der gefundenen Infizierten steigt.

Da haben wir aber mal schön drann geglaubt hmmm

Grenzwertüberschreitung

Wie ist es denn zu der Grenzwertüberschreitung im Landkreis gekommen?
Liegt es an der Unvernunft der Leute? Oder gibt es Stellen, an denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Oder gibt es Übertragungsquellen bei denen die Regeln nicht wirken?

Die Büchse der Pandora wurde

Die Büchse der Pandora wurde geöffnet, aber sie wieder zu schließen ist ein Ding für sich.
Ich glaube nicht daran, dass sich ein Bundesland jeweils wieder die Verantwortung aus der Hand nehmen lässt. Es wird weiter gehobelt wie bisher: mal hier ein bisschen, mal dort etwas mehr usw.
Da können sich ab nun ein Gesundheitsminister und die Kanzlerin den Mund fusselig reden (ist ja bereits geschehen), das bringt nichts mehr.
Dann haben die jeweiligen Länder gefälligst auch die folgenden Konsequenzen zu tragen.
Und wenn dann erst noch bis zur "nächsten Tagung" hinaus verschoben wird, siehe Greiz, fehlen mir die Worte.
Solche Personen gehören ihrer Ämter enthoben, wenn sie eine bestimmte Anzahl Infizierter dulden, ohne Konsequenzen einzuführen. (Siehe USA).

Jetzt Courage und Effektives Handeln

Absolut selten, dass derzeit zumindest noch alle Meinungen der Leser- Momentaufnahme- in dieselbe Richtung weisen.

Um ein klares Zeichen zu setzen und in Zukunft Vertrauen zu erhalten muss Herr Laschet nun dringlich handeln. „Soft Lockdown“ herrscht ja bereits noch in Coesfeld. Trotzdem ist die Ansteckung weiter gestiegen.

Ebenso Greiz. Dass nun wertvolle Zeit mit Abwarten ins Land geht begünstigt weitere Ansteckung und untermauert die These, dass Frau Merkel und Herr Spahn es anscheinend richten müssen.

Jetzt sofort handeln, niemand will ein 2. Heinsberg oder sogar ein 2. Bergamo.

Unverständlich, dass das nicht schneller passiert. Worten müssen Taten folgen.
Ein einfaches Prinzip.

rer Truman Welt

Es sollte aufgepasst werden, dass wir jetzt nicht in den Stress-Dauer-Pandemie-Modus verfallen. Diese Dramatik bei jeder kleinen Veränderung gleich "Alarm-Alarm" sollte aufhören, sonst braucht sich niemand zu wundern, wenn immer weniger Akzeptanz im Volk die Folge sein wird.
Die zuständigen Gesundheitsämter der Kreise sind für das Vorgehen vor Ort zuständig. Da muss sich jetzt nicht ständig RKI, Bundes- und Landesregierung drum kümmern.
Zudem bleibt festzuhalten, dass der R-Wert vorsichtig zu interpretieren ist. Der ist bis auf eine Schwankung von bis zu 0,3% oder gar mehr nur bestimmbar. 1,1 sagt deshalb gar nichts aus, weil es auch 0,8 sein könnte oder 1,4. Wir müssen einfach die Nerven behalten, sonst haben wir demnächst wieder 40.000 Intensivbetten zur Verfügung, wovon ein paar Tausend lediglich gebraucht werden. Solch einen teuren Unfug sollte nicht noch einmal unternommen werden. Nerven behalten und vorsichtig weiter lockern. Wir können nicht im Lockdown ewig verweilen!

@LifeGoesOn 14.01 Fallzahlen

Wie die Zahl der Neuansteckungen sich entwickelt, können Sie u.a. auch auf diesem Portal verfolgen. Der Gesamttrend weist demnach nach wie vor eindeutig nach unten, auch trotz Coesfeld! Insofern sind die derzeitigen Lockerungen nach wie vor richtig und angemessen. Ob es die viel beschworene zweite Welle geben wird, ist nach wie vor fraglich. Bisher hat es sie nirgendwo gegeben, nicht einmal in Singapur, wo die Kurve der täglichen Neuinfektionen nur einen Höhepunkt ausweist. Ich persönlich bin sehr froh darüber, dass nun über Sinn und Unsinn von Maßnahmen zumindest wieder diskutiert wird. Angst und Panik sind nicht angebracht. Wir haben ein Virus, auf das momentan große Aufmerksamkeit verwendet wird, ob zu große, das werden wir im Nachhinein sehen und man darf gespannt sein. Eines ist jedenfalls jetzt schon sicher: Wir haben auf keinen Fall ein weltweites "Killervirus" wie etwa Ebola. Wir sollten vernünftig bleiben und nicht Scharfmachern, egal welcher Couleur, eine Bühne bieten.

Bei einem lokalen Ausbruch

Da sollte doch nach verfolgt werden wo der Herd ist und dann punktgenaue Maßnahmen vorgenommen werden. Nur weil es irgendwo einen Herd gibt gleich wieder für alle die Schrauben anziehen finde ich nicht richtig. Denn das findet auch niemand gerecht: Wieso soll ich Einschränkungen haben wenn man doch genau weiß dass die Fälle vom Schlachthof und den dortigen Arbeiterquartieren kommen!

Herdenimmunität

Ich frage mich allerdings auch wie in D eine Corona-Herdenimmunität geschaffen werden soll, wenn sich keiner mit Corona-Anstecken soll?

Wenn mit aktuellen Mitteln das erreichen einer Herdenimmunität Jahre dauern würde, dann wird es recht bald schon an den Finanzen scheitern diese Mittel aufrecht zu erhalten.
Leider ist nicht bekannt, welche Bevölkerungsanteile Corona bereits überstanden haben, auch ohne es bemerkt zu haben.
Irgendwie sehe ich den Weg nicht, den wir gehen müssen um durch diese Kriese hindurch zu kommen. Mir scheint, dafür gibt es keinen Plan und auch keinen Ansatz.

Ich denke es wird enden, wenn die Virologen nicht mehr bezahlt werden, oder aber es gibt doch noch einen Tisch an dem mal besprochen wird, was die Vor- und Nachteile sind, wenn wir welchen Weg auch immer einschlagen.

@LifeGoesOn

Also , Ostern ist gut 4 Wochen her und nicht 2 und die Infektionszahlen fallen beständig! Es gibt einige wenige Orte, die mehr Infektionen aufweisen, z.B. 2 Betriebe der Fleischverarbeitung, in denen Menschen unter miesesten Arbeits- und Wohnbedingungen schuften. Ein ideales Umfeld für Verbreitung von Krankheiten aller Art. Ansonsten in der letzten Woche 892 Neuinfizierte im Schnitt täglich und insgesamt nur noch 18700 aktuell Infizierte bundesweit bei einer Gesamtbevölkerung von 83000000.

Gesundsheitsämter abhängig

Sollen fleischverarbeitende oder andere Großbetriebe wegen Infektionen geschlossen werden, dann sind die Gesundheitsämter nicht geeignet, diese Entscheidung zu treffen. Landräte und Oberbürgermeister werden nicht so schnell und hart Maßnahmen bei "ihren" gewerbesteuerzahlenden Infektions-Betrieben ergreifen und sie werden ihre Gesundheitsämter zur Zurückhaltung auffordern. Wirksame Maßnahmen können nur von einer Bundesbehörde entschieden werden, die nicht von den örtlichen Betrieben abhängig ist. Die Umsetzung der Entscheidung muss dann auf Weisung der Bundesbehörde allerdings den örtlichen Gesundheitsämtern überlassen werden.
Der Föderalismus hat sich im Gesundheitswesen nicht bewährt, das Infektionsschutzgesetz sollte geändert werden, so dass der Bund das Sagen hat.

Noch mehr Corona Fälle in Coesfeld

Spahn fordert konsequentes Durchgreifen...
Spahn braucht nicht zu fordern. Er ist Bundesgesundheitsminister. Und als solcher hat er zu Entscheiden ! Bei den Ministertreffen letzte Wochen wurden ganz klare Grenzwerte festgelegt und diese sind nun bei weiten Überschritten! Da NRW-Laschet so wie es scheint zu zögerlich ist, muß halt der Bund Handeln bevor es zu spät ist und ein erneuter Lockout droht...

Wie soll die Zahl der Infizierten denn sinken?

Da nahezu überall die Zahl der im Laufe der Pandemie auf Covid-19 getesteten Personen additiv gezählt wird, muss deren Gesamtzahl stetig ansteigen. Ausser man stellt fest, dass man sich bei der Zählung vertan hat - was z.B. dem RKI ja auch mal passiert.
Wie hoch die Zahl der tatsächlich Infizierten ist, wissen wir gar nicht; dann müßte es wesentlich mehr Tests geben!
Völlig unwissenschaftlich und gesellschaftlich bedenklich ist nebenbei, dass das RKI jetzt Zahlen propagiert, die auf Schätzungen basieren.
Mich beunruhigt aber inzwischen weit mehr, dass wir auf eine massive Weltwirtschaftkrise zusteuern, die vermutlich mehr Opfer fordern wird, als Covid-19! Deshalb kommt unsere Gesellschaft nicht umhin, ein gewisses Risiko einzugehen.

Am 11. Mai 2020 um 14:30 von Poli kala

Das stimmt, allerdings wird die aktuelle Zahl nicht mehr in dem Tempo weiter sinken wie bisher. Weniger Infizierte - weniger Genesene. Auf 0 werden wir wohl nie kommen. Irgendwann sind es vielleicht 10 neue und 11 genesene. Frage mich auch wohin der Weg führen soll. So weiterwurschteln mit Lockdown light über Jahre ? Das ist dann nicht mehr poli kala.......

R-Wert auf BL und LK berechnen

Wäre es nicht langsam mal Zeit - nachdem jetzt auf Länder- und Landkreisebene geschaut wird - den R-Faktor auch dafür zu berechnen?

Und wenn, dann bitte auch im Zusammenhang mit den Zahlen: Der Wert liegt bei 1, wenn 1000 Menschen 1000 weitere anstecken, aber auch wenn nur ein Mensch einen weiteren ansteckt.

@Tlaik

Wenn blindlings "auf Deibel komm raus" getestet würde dann stößt man immer tiefer zur Dunkelziffer vor und die Zahl der Infizierten stiege direkt mit der Zahl der Tests. Da man aber die gestiegene Testkapazität zielgerichtet auf Verdachtsfälle und deren Umgebung fixiert, findet man mit dem mehr an Tests übermäßig mehr Infizierte gegenüber der Dunkelziffer. Also mehr als man bekäme wenn das "Mehr an Tests" rein zufällig angewendet würde.

Das wird woanders auch bald

Das wird woanders auch bald sehr schnell in die Höhe gehen, dazu hat es gereicht am Wochenende mal aus dem Fenster zuschauen. Trotz der Kontaktbeschränkungen überall große Gruppen von Menschen, Abstand und Mundschutz Fehlanzeige. Auf Eigenverantwortung zu setzen funktioniert leider in unserer Gesellschaft nicht mehr...Ich hoffe ich irre mich aber in 2 Wochen wird es nochmal richtig heiß und ich hoffe der 2. Lockdown kommt nicht - ich vermute aber der ist nur eine Frage der Zeit.

Zu Spahn, nicht fordern sondern machen, er sitzt doch am Hebel...Bisher hat er keine gute Figur gemacht, soll er mal zeigen was er "kann"...

Landräte überfordert?

Wenn ich mir ansehe, wie die Landräte persönlich und mit ihrem sozialen Umfeld in ihren Landkreisen eingebunden sind, dann frage ich mich, ob sie nicht mit der Entscheidung über geeignete Maßnahmen, die Pandemie zu bekämpfen, überfordert sind. Denn wie sie es auch machen, werden sie später von denen, die die meiste Last zu tragen haben, verantwortlich gemacht und bekommen die Schuld in die Schuhe geschoben mit allen Konsequenzen für ihr soziales Leben.

Unbehagen

Angesichts der guten Entwicklung der Infektionszahlen waren die Lockerungen der letzten Tage grundsätzlich richtig. Allerdings scheinen das zahlreiche Zeitgenossen nun dahingehend interpretiert zu haben, dass man jetzt auch die grundlegenden Abstands- und Hygienemaßnahmen über Bord werfen könne. 1,5 Meter Abstand?? Nie gehört!! So jedenfalls nehme ich es immer häufiger wahr.
Vor ein paar Tagen dachte ich noch, selbst Urlaubsreisen könnten bald wieder möglich und verantwortbar sein. Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher.

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