Ihre Meinung zu: Waldbrandgefahr: Forst und Förster im Stress

21. April 2020 - 18:40 Uhr

Der Wald hat auch dieses Jahr wieder mit Trockenheit zu kämpfen: Statt launischem Aprilwetter fast nur Sonne und kaum Regen. Die Folge: Blätter und Holz können zum Brandbeschleuniger werden. Von Juri Sonnenholzner.

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Kommentare

Also ich freu mich über den tollen Frühling! Wer noch?

Wohl die meisten, denke ich.
Jeden Werktag meine 3-5 Kilometer spazieren im Wald. Das tut so gut. Wochenends auch mal 18 Km.

Ich sperr bei "Klima-Meldungen" inzwischen komplett zu und lese sehr selten mehr als die Überschrift.....
Ich lasse mir die gute Stimmung in dieser Krisenzeit nicht noch weiter vermiesen. Punkt.

"Hinzu kommt, dass der vergangene Sommer sehr trocken war"

Und der vorletzte erst ("Jahrhundertdürre").

Schon damals (2018) ist der Pegel des Rheins an manchen Orten unter die Rekordtiefstände gefallen. Es sieht wirklich ganz danach aus, als fielen die Niederschläge überall auf der Erde zunehmend nach dem Motto "gar nicht - oder alles auf einmal".

Und zu der Trockenheit

kommt auch der Borkenkäfer der große Waldbestände vernichtet. Durch den trockenen Sommer und milden Winter haben sich die Borkenkäfer rasant vermehrt.

Das optimale Wetter

"So ein Landregen wäre das Ideale. Weniger Sonne und weniger Wind. Diese drei Faktoren wünschten wir uns für den Rest des Frühjahrs."
Zur Stromerzeugung braucht man Wind, viel Wind.
Was wünschen sich die Bauern mit den Erdbeerfeldern für den Rest des Frühlings? Wärme und Sonne.
Was benötigen die Apfel- und Kirschbäume in der Blüte? Natürlich Wärme und Sonne.

Statt launischem Aprilwetter

na eben !
launischem Aprilwetter
mal nicht wie gewohnt mit Regen und Schnee

wie schrieb eine

facebooknutzerin heute zu einer meldung der tagesschau über das trockene wetter (zitiere sinngemäss): "leider wohnen wir etwas höhergelegen, da stört der wind. aber das ist meckern auf hohem niveau, weil dafür ja seit wochen schon die sonne strahlt. ich kann es gar nicht erwarten, dass es so bis zum spätherbst bleibt, nur viel wärmer".

gnädige frau, haben sie die folgen der letzten beiden dürresommer nicht mitbekommen und den bericht über die jetzige dürre gestern oder vorgestern auf tagesschau, einhergehend mit den jetzt schon drastischen folgen für die landwirte, nicht gesehen?

es ist diese ignoranz und der egoismus, der mich sprachlos macht.

Entscheidend: "Was kann man tun?"

Der Artikel beschreibt den miserablen Ist-zustand. Das bringt uns nicht weiter.

Entscheidend ist, wie wir diese Entwicklung künftig ändern können. Was können wir tun? Was können Experten tun?
Einfach nur beschreiben: "Ist ausgesprochen trocken und die Pflanzen trocknen vor sich hin. Bitte werft keine brennenden Zigaretten ins Reisig." Das ist nicht nur wenig erhellend sondern es ist ein absolutes Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, dass man die Leute bitten muss, das trockene Holz nicht durch ihren brennenden Müll anzuzünden.

Man muss sich ernsthaft fragen, ob diese Menschheit überhaupt fähig ist, diesen Planeten zu erhalten. Offenbar ist der Anteil an Leuten, die brennende Zigaretten in den Wald schnippen, größer als uns lieb sein kann.

@WirSindLegion

menschen, mit ihrer einstellung meine ich mit den "ignoranten und egoisten". den kopf in den sand stecken bis es zu spät ist (genau das machen sie - und kommen sie nicht bitte mit youtube-videos von irgendwelchen selbsterklärten experten, die vorgeben, etwas zu wissen).

@ 20:11 von NeNeNe

„ Zur Stromerzeugung braucht man Wind, viel Wind.“

Und Wasserkraftwerke brauchen Wasser, das von oben nach unten fließt. Atom- und Kohlekraftwerke brauchen Kühlwasser. Wenn die Pegel der Flüssen sinken müssen die alle gedrosselt werden.

Schon mal überlegt, wie das Wasser den Berg wieder hochkommt?

@20:46 von suomalainen: "Apokalypse" macht krank im Kopf

Diese Weltuntergangsstimmung - auch wenn sie berechtigt ist - macht krank im Kopf. Das wurde mir einfach zu negativ.
Und JA: Dann sterbe ich lieber durch ein extremes Unwetter etwas früher als noch einige Jahre als frustriertes, komplett kaputtes Nervenbündel dahin zu "leben" bzw. vegetieren.

Aufhalten oder auch nur entscheidend abmildern ist völlig illusorisch - denn dafür müsste die ganze Welt in einer Art und Weise zusammenarbeiten, wie es noch niemals der Fall war.
Und meiner Ansicht nach auch überhaupt nicht möglich ist.
Von heute auf Morgen alle nationalistischen Interessen und Egoismen abschalten und nur noch altruistisch leben ?
Mit DIESER Menschheit absolut unmöglich.

Daher habe ich beim Thema Klima auf Durchzug gestellt - für meine geistige Gesundheit!

@dr.bashir 21:11

"Schon mal überlegt, wie das Wasser den Berg wieder hochkommt?"

Den Artikel lesen würde helfen. Dass es daran aktuell (jedenfalls bei uns) nicht mangelt, steht da u.a. drin.

Der Regen wuerde auch die Grundwasserspeicher auffuellen

Zusätzlich wäre so ein nächtlicher Landregen auch gut, damit die Grundwasserspeicher wieder aufgefuellt werden. Der Grundwasserspiegel sinkt sonst zu weit ab.

Von daher wäre es gut, wenn es die nächsten Tage nachts mal richtig regnen wuerde, tagsueber dafuer dann die Sonne wieder scheint. Und der Regen muss auch richtig in den Boden reingehen weil der Boden auch in der Tiefe sonst zu trocken wird.

19:50, WirSindLegion

>>Also ich freu mich über den tollen Frühling! Wer noch?
Wohl die meisten, denke ich.<<

Sie haben, nehme ich mal an, keinen Garten und sind auch kein Forst- oder Landwirt.

21:29, DrBeyer

>>@dr.bashir 21:11
"Schon mal überlegt, wie das Wasser den Berg wieder hochkommt?"

Den Artikel lesen würde helfen. Dass es daran aktuell (jedenfalls bei uns) nicht mangelt, steht da u.a. drin.<<

Kann es sein, daß sich zwischen Ihnen beiden gerade ein Mißverständnis andeutet?

21:24, WirSindLegion

>>Daher habe ich beim Thema Klima auf Durchzug gestellt - für meine geistige Gesundheit!<<

Eine Haltung, die ich durchaus nachvollziehen kann. Zielführend ist sie aber trotzdem nicht.

re wirsindlegion

"Also ich freu mich über den tollen Frühling! Wer noch?

Wohl die meisten, denke ich.
Jeden Werktag meine 3-5 Kilometer spazieren im Wald. Das tut so gut."

Solange noch welcher da ist ...

re demokratieschue...

"Von daher wäre es gut, wenn es die nächsten Tage nachts mal richtig regnen wuerde, tagsueber dafuer dann die Sonne wieder scheint."

Das Wetter als Wunschkonzert ...

22:41 von fathaland slim

21:24, WirSindLegion

>>Daher habe ich beim Thema Klima auf Durchzug gestellt - für meine geistige Gesundheit!<<

Eine Haltung, die ich durchaus nachvollziehen kann. Zielführend ist sie aber trotzdem nicht.
///
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Aber mit dem Kapitalismus kann das nichts zu tun haben.
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Denn bei meinen regelmmäßigen Transitfahrten von und nach der selbständigen politischen Einheit West Berlin, war auf DDR-Sendern ständig die Waldbrandgefahrstufe zu hören.
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Die haben dann ja schon viel früher von Klima gewusst?

@fathaland slim 22:38

"21:29, DrBeyer
>>@dr.bashir 21:11
"Schon mal überlegt, wie das Wasser den Berg wieder hochkommt?"

Den Artikel lesen würde helfen. Dass es daran aktuell (jedenfalls bei uns) nicht mangelt, steht da u.a. drin.<<

Kann es sein, daß sich zwischen Ihnen beiden gerade ein Mißverständnis andeutet?"

Weiß nicht.
Da das Wasser nur mit Hilfe der Sonne den Berg hochkommt und Sonne aktuell (jedenfalls bei uns) kein Thema ist, habe ich geschrieben, was ich geschrieben habe.

Aber ich lasse mir gerne meinen Kopf zurechtrücken.

20:09, schiebaer45

>>Und zu der Trockenheit
kommt auch der Borkenkäfer der große Waldbestände vernichtet. Durch den trockenen Sommer und milden Winter haben sich die Borkenkäfer rasant vermehrt.<<

Der Borkenkäfer ist ein ein opportunistischer Parasit. Bei gesunden Bäumen sind seine Chancen gering, aber es gibt sehr viele kranke, was ihn freut.

Sein Wirt, die Fichte, braucht feuchtkühles Klima. Das hatten wir früher hier, aber über den Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich das signifikant geändert. Und bei einem Zeitraum von zehn Jahren kann man schon von Klima reden.

Ich habe eine Birke im Garten, die ist mehr als fünfzig Jahre alt. Mein Vater hat sie mit tätiger Hilfe meinerseits :=) gepflanzt.

Ein weiteres Jahr wie die letzten beiden wird sie nicht überleben.

Aber Birken werden ja sowieso nur achtzig, neunzig Jahre alt, und vielleicht würde die ja ohnehin bald sterben, ganz ohne Klimawandel und Corona.

20:37, Michael Maier

>>Man muss sich ernsthaft fragen, ob diese Menschheit überhaupt fähig ist, diesen Planeten zu erhalten. <<

Dem Planeten sind wir, glaube ich, herzlich egal. Und wenn wir lästig werden, schmeißt er uns runter oder zerquetscht uns.

Daran sollten wir immer denken.

Ich trinke jetzt mein Weinglas leer, gehe ins Bett und wünsche eine angenehme Nacht in die Runde.

Bleiben Sie übrig und gesund!

22:52, karwandler

>>Das Wetter als Wunschkonzert ...<<

...wäre eine ohrenbetäubende Kakophonie.

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