Ihre Meinung zu: Hotels und Gaststätten: Wenn die Küche kalt bleibt

19. April 2020 - 9:25 Uhr

Leere Hotels, Restaurants ohne Kunden: Lange hält das die Branche nicht durch, warnt ihr Lobbyverband. Er sagt eine Pleitewelle voraus und bringt eine alte Forderung ins Spiel. Die Bundesregierung reagiert wohlwollend.

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Kommentare

Nun ja

Ganze Branchen werden vernichtet - Millionen von Jobverlust und Verelendung bedroht.
Wofür:
Laut der am Donnerstagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7.
Die Show ist längst vorbei nur kommt/will man aus dem Lockdown nicht mehr raus.

Rettet die kleine Kneipe in unserer Straße

...da wo das Leben noch lebenswert ist.

Jede geschlossene (Eck,Dorf)Kneipe
ist ein enormer Verlußt am deutschen Kulturgut.

Einmal zu ist oftmals gerade durch den Generationswechsel , leider für immer zu

Nun ja

Gegenreden sind nicht willkommen und ohnehin zwecklos. Das Problem kommt vom Missverhältnis zwischen Angst und tatsächlicher Gefahr. Der Treppenwitz dabei ist, dass sich die Besorgten auf Statistiken berufen, die eigentlich beweisen, wie außerordentlich gering das Risiko ist, an Corona zu sterben. Der Lockdown ist unverhältnismäßig und irrational.

Was heisst verantwortungsvolle Oeffnung?

Reduzierung der Plaetze in Restaurants oder Cafes? Beschraenkung der Uebernachtungskapazitaeten in Hotels? Bedienen mit Mundschutz?

Ich wuenschte auch es gaebe eine Loesung.

Interessant finde ich, dass

Interessant finde ich, dass man sich (richtigerweise) Gedanken über finanzielle Hilfen von Unternehmen macht, die besonders gebeutelt sind. Dass man Großkonzernen Milliarfenkredite einräumt und Immobiliengesellschaften ihre Mieteinnahmen sichert, während auf der anderen Seite Zoos und Tierparks ihre Tiere notschlachten müssen, worüber man nur wenig liest, ist aus meiner Sicht nicht verhältnismäßig und sollte dringend überdacht werden.

Lobby?

Warum sofort redet man über Lobby?? Oder würde es nicht pleite gehen,wenn der Betrieb zu ist ??

nicht jede Gaststätte....

und nicht jeder Kleinselbständige und Solokünstler muss auf Kosten der Allgemeinheit "gerettet" werden - schließlich gibt es HartzIV

Konsumfreude anfachen?

Und wie stellt sich das Herr Scholz vor? Konsumfreude wird es nach überstandener Krise und den daraus folgenden Einschränkungen kaum geben. Es wurde von Seiten der Politik ja schon bestätigt, dass viele Menschen ärmer werden. Da wird sich auch das Konsumverhalten verändern.

@Sternenkind - die "Show" ist auch bei einer....

Reproduktionsrate von 0,7 noch lange nicht vorbei - ausschlaggebend ist die Zunahme der absoluten Zahlen und hier wird uns seit einer Woche "Sand in die Augen gestreut"

Direkthilfen - keine MwSt-Änderung

Ja, Hilfe für die betroffenen Menschen würde ich mir wünschen, aber nur für die Inhaber und zeitlich begrenzt entsprechend der Dauer der Beeinträchtigungen.

Eine MwSt- Reduzierung hilft da wenig. Besser wäre eine zeitlich begrenzte Direkthilfe und die auch nur an Inhaber geführte Gastronomiegewerbe.

Nicht an Konzerne mit ganzen Hotelketten, die sowieso schon die Vorteile der Kurzarbeitergelder erhalten und deren Eigentümer Aktionäre bzw. Investoren sind die per se bereit waren, Risiko zu tragen und nicht in persönliche Armut versinken.

Es wird sich nach der Krise sehr viel ändern...

wir machen alles besser und nachhaltiger...
Erinnert an die "Guten Vorsätze fürs Neue Jahr"
Vor 2 Wochen gab es offenbar ein kleines Zeitfenster der Bereitschaft zum Umdenken.
Jetzt kann man es kaum erwarten wieder "alles genau so zu machen" wie vor der C-Krise: Des Deutschen Liebstes: Strandurlaub im Süden - aber nicht hinradeln, sondern fliegen, und so weiter und so fort. Netter Versuch, das mit dem homeoffice. Alles wie gehabt. An die C-Krise werden bald nur noch Millionen von Meer treibende Schutzanzüge erinnern.

@ Sternenkind

„... die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7. Die Show ist längst vorbei nur kommt/Willian aus dem Lockdown nicht mehr raus.“

Falsch. Die Reproduktionsrate ist in den letzten beiden Tagen wieder auf 0,8 gestiegen. Und das, bevor die Lockerungen in Kraft getreten sind. Grenze ist 1,0.

Die ist ganz schnell wieder erreicht und überschritten.

Es ist gar nichts vorbei. Leider.

Ein muendiger Buerger

bin ich. So wie die grosse Masse der Gesellschaft. Das hat sich ja in den letzten Wochen gezeigt. Also warum setzt man nicht auf mehr Eigenverantwortung, jedes Einzelnen? Man Politiker gehen ja regelrecht auf, mit dem Vorschriften machen, was man als muendiger Buerger nicht braucht. Ich empfinde das ganze als gängeln.

Ein wenig

ist es schon verwunderlich, das einige nach 4 Wochen vor dem Ruin stehen, bei den Preisen.
" "Ohne zusätzliche staatliche Unterstützung steht jeder dritte Betrieb vor der Insolvenz."

Wenn die Mehrwertsteuer gesenkt wird, bleibt der Preis des Gerichtes am Ende doch der selbe, das richtige Wort steht doch im Artikel " Lobbyverband ".

Jeder versucht doch aus der Krise am Ende einen Vorteil zu erhaschen, besonders wenn es Geld vom Staat gibt.
Mehrwertsteuer senken für alle Verbraucher, auf die Idee kommt doch auch keiner, um den Umsatz anzukurbeln ;-), oder Mineralölsteuer zu senken, oder endlich EEG wegfallen lassen.
Klingt nach FDP ;-), wenn ich mich richtig erinnere, wenn die Mehrwehrsteuer gesenkt wird, wird als nächstes der Preis erhöht.
Wer keine 4 Wochen übersteht, hat vielleicht schlecht gewirtschaftet.
Und selbst wenn jetzt geöffnet wird, wäre ich nicht sicher ob es Menschen gäbe, die sich in eine Kneipe setzen.
Draußen im Garten an der Luft, das könnte ich noch verstehen.

@09:37 von Sternenkind

"Gegenreden sind nicht willkommen und ohnehin zwecklos. Das Problem kommt vom Missverhältnis zwischen Angst und tatsächlicher Gefahr. Der Treppenwitz dabei ist, dass sich die Besorgten auf Statistiken berufen, die eigentlich beweisen, wie außerordentlich gering das Risiko ist, an Corona zu sterben. Der Lockdown ist unverhältnismäßig und irrational."

Die Katastrophe wurde vermieden durch strikte Massnahmen. Ansonsten waere die Ausbreitung der Infektion unertraeglich fuer unser und alle Gesundheitssysteme geworden. Und die Zahlen saehen anders aus. Jede Infektionskrankheit , von Masern ueber MRSA bis Salmonellose, wird durch entsprechende Massnahmen entsprechend kontrolliert. Ansonsten waeren wir schnell im Mittelalter.

Insofen macht Ihr Komentar keinen Sinn.

Lockerung von Massnahmen sind gerechtfertigt, wenn gleichzeitig die Gesundheitssysteme nicht ueberfordert werden. So ist das bei allen anderen Infektionen auch.

an Sternenkind

zu "nunmehr weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7.
Die Show ist längst vorbei nur kommt/will man aus dem Lockdown nicht mehr raus."

Einfach mal den Kopf einschalten: warum liegt die Reprorate jetzt güntiger? Ja, gerade weil der Lockdown konsequent da ist.

Warum nicht Restaurants

Warum nicht Restaurants öffnen und die Tische etwas weiter auseinander stellen? Warum nicht am Strand im Strandkorb sitzen?
Hier werden ohne Not Existenzen vernichtet. Für den Durchschnittsbürger scheint dieses Virus keine große Gefahr darzustellen. Beispiel: Im Betrieb, in dem mein Mann arbeitet, Bootswerft, ca 35 Mitarbeiter altersmässig von 18 bis 65, arbeiten zum Teil nicht auf Abstand, ein getesteter Infizierter mit leichten Erkältungssymptomen. Kein weiterer Mitarbeiter ist erkrankt oder zeigt auch nur irgendwelche Symptome. Mein Mann, Ende 50 und zwei weitere wurden für 2 Wochen nach Hause geschickt, alle gesund. Steckt man sich nicht leicht an, oder haben die meisten Menschen einfach ein so gutes Immunsystem, dass das Virus völlig ohne Symptome abgeht.
Wenn man in so einer Arbeitssituation unbehelligt bleibt, kann man auch im Restaurant sitzen. Schwerkranke und sehr Alte und Leute, die Angst vor Infektionen haben, sollten das natürlich nicht tun. Wir müssen mit Viren leben!

@qpqr27 - schon mal übern Tellerrand geschaut ?

schließlich gibt es HartzIV

Schon mal nachgedacht wieviele Firmen und Arbeitsplätze an der Gastrronomie noch alles hinten dran hängen.

Am 19. April 2020 um 09:33 von Sternenkind

" Die Show ist längst vorbei nur kommt/will man aus dem Lockdown nicht mehr raus. "

Ob die Show vorbei ist, wird sich in 3 Wochen zeigen, wenn Tote für Sie eine Show ist ?, ist eine mehr als makabere Auffassung.

@ Sternenkind

Treppenwitz

Warum argumentieren Sie immer noch mit theoretischen Statistiken, wenn sich die Auswirkungen von Covid 19 in so vielen Ländern aufs Schrecklichste zeigen???

Erläutern Sie doch mal einer spanischen, englischen, französischen, italienischen, amerikanischen ......... Intensivschwester, dass Covid 19 in Wahrheit gar kein Problem darstellt.

Mittelstand

Die Leidtragenden in dieser Krise sind der Mittelstand und die Bürger.
Ich höre immer, dass die großen Unternehmen gestützt werden müssen, aber nur, damit sie auch pünktlich Ihre Bonis und Dividenden ausschütten können.
Wo ist da wirklich Hilfe für die Menschen?

@ qpqr27

Wo bitte wird uns „Sand in die Augen gestreut?“

Alle Zahlen werden täglich aktualisiert und allen zur Verfügung gestellt. Jedermann sich über alles informieren und eine Meinung bilden.

Wenn die Küche kalt bleibt

Meine Freundin hat eine kleine Pension mit zwei Ferienwohnungen im bayerischen Wald, wo sie Wellness mit verschiedenen Anwendungen auch für Nicht-Hausgäste anbietet. Beide Standbeine des Betriebes sind ihr entzogen worden. Schlicht eine Katastrophe!
Warum darf sie ihre FeWos nicht Gästen zur Verfügung stellen? Jeder hat eine separate Wohnung mit viel Platz und eigenem Balkon. Auch das Grundstück drumherum bietet soviel Platz, dass sich selbst 10 Familien locker aus dem Weg gehen könnten.
Ein anderer Freund mit kleiner Galerie und als Marktstandbetreiber (Kunsthandwerke) in S-H hat 0 Einnahmen. Seine Frau ist in Kurzarbeit.
Liebe Politik weltweit, was wollt Ihr? Uns alle in den Ruin treiben? Nur damit Ihr hinterher eine herrliche Entschuldigung dafür habt, dass die Staaten alle schon lange pleite sind? Wunderbar, dass man den finanziellen Zusammenbruch nun auf Corona schieben kann!
Das ist feige! Kein Volk der Welt hat Euch verdient!
Leider gibt es keine ehrlichen Alternativen...

Hilfen !

Wenn man Hilfen in Milliardenhöhe für große Konzerne und die Mieteinnahmen von großen Immobilien- Haien zusichert und diese unterstützt, was für für eh schon fragwürdig und dreist ist, dann sollten auch Betreiber von kleinen Kneipen und Hotels irgend wie geholfen werden. Die lächerlichen Beträge, die die Solo- Selbstständigen und kleinen Betriebe bekommen, sind nicht viel wert, weil damit nicht wirklich vor einer Pleite geschützt wird.
Aber die großen Konzerne, die lieber ihre Gewinne an Investoren und Aktieninhaber ausschütten, hätten mal besser erst dafür gesorgt, dass sie für eine große Krise wie jetzt deutliche Reserven haben. Und es ist nicht richtig, dass die Vorstände dieser Konzerne sich extreme Gehälter zahlen lassen und nun einen Großteil der Angestellten im Regen stehen lassen. Dies ist absolut egoistisch, unfair und verachtend.

Zwei klare Botschaften erkennbar !

Um die Hotel- und Gaststättenbetreiber wird man sich "später kümmern (wenn die meisten pleite und verschwunden sind)...und diese dann zu Investitionen ermutigen".

Den Reichen und Vermögenden dieses Landes (so diese hier in Deutschland Einkommen und Gewinne überhaupt versteuern) übermittelt man die klare Botschaft, "seht zu das Ihr Land gewinnt, noch ist Zeit."

Wie viele Warnrufe will die SPD in Richtung "des Geldes" eigentlich noch ausstoßen, vor aller Öffentlichkeit ?
Den deutschlandweiten Immobilien-Share-Deals haben schließlich auch die Sozialdemokraten seeehr lange untätig zugesehen !!!

Man weiß längst in Berlin, dass der baldige Lastenausgleich nicht von den flüchtigen Reichen und Vermögenden zu bedienen sein wird, sondern von der immobilien (Wohnimmobilien) und hier versteuernden Mittelschicht...

...evtl. sogar von Hotel- und Gaststättenbetreibern...!

Das wichtige und eigentliche Klientel der SPD ist längst "das Geld", nicht der hart arbeitende Bevölkerungsteil.

@Sternenkind - was möchten Sie erreichen?

Während jedem Menschen es eigentlich einleuchten müsste (Ihnen auch), dass es eindeutig ein VERDIENST unserer Bundesregierung und aller tüchtigen Helfer ist, dass es gelang innerhalb von nur 4 Wochen die Reproduktionsquote von über 2 auf 0,7 zu drücken, wollen Sie daraus einen Vorwurf konstruieren?

... es dauert wenige Tage der Achtlosigkeit um aus den 0,7 wieder eine 2 zu machen ...

... und würde erneut 4 Wochen dauern, um es wieder in den Griff zu bekommen!

Welche Intention verfolgen Sie?

Was bezwecken Sie mit Ihrem Beitrag?

Regierung an eigenen Aussagen messen

Also wenn man rumtönt, wie Altmaier es getan hat, dass niemand seinen Job verlieren wird, muss man nun auch was machen
.
Das perfide ist natürlich, dass diese Regierung, die ja aktuell alle so toll finden, einfach nur nochmal 100 Mrd Schulden aufnehmen muss. Das ist einfach.
.
Im Prinzip macht die Politik ja auch nichts anderes, als alte Konzepte nutzen, die da wären.... Schulden, Kurzarbeit, Kredite und Bürgschaften. Geld wird es schon richten.
.
Tja, leider nicht.
Das Virus ist noch immer da. Es bleibt auch da. Und was jetzt passiert, ist im Prinzip, das was man eh tun muss, die Wirtschaft muss hochgefahren werden. Wie das gehen soll.... Tja. Aber gerade die Autoindustrie fährt die Produktion hoch, spannend.
.
Wichtig ist, möglichst lange den Menschen ihr Geld zu zahlen, sonst kollabiert in wenigen Tagen die Zustimmung.
Wobei die Rentner natürlich nichts auszustehen haben, daher dürften alle über 65 dieser Regierung totale Zufriedenheit bestätigen. Nach der Erhöhung sowieso.

@10:03 von Poli kala

"Warum nicht Restaurants öffnen und die Tische etwas weiter auseinander stellen? Warum nicht am Strand im Strandkorb sitzen?"

Finde ich auch, dass das gehen wuerde. Erfordert aber eine unglaubliche Disziplin, die es womoeglich nicht gibt.

Wuerde ein Gastronom einen Gast abweisen, nur weil die Haelfte der Plaetze bereits besetzt sind?

Man muss sich auf die Disziplin der Virus einstellen. Wenn man das koennte, braeuchte es gar keine staatlichen Massnahmen nur freiwillige Aktivitaeten.

@ nudi1958

„Also warum setzt man nicht auf mehr Eigenverantwortung...?“

Weil sich in den Wochen vor dem Lockdown gezeigt hat, dass dies nicht den notwendigen Erfolg bringt.

Leider können Sie Ihr Verantwortungsbewusstsein nicht auf alle anderen übertragen. Und die Poltiker sind nunmal für den Schutz aller Bürger verantwortlich.

Ich habe für mich selbst auch keine Angst vor Corona, sehe aber ein, dass ich mittelbar oder unmittelbar Menschen anstecken könnte, die zur Risikogruppe gehören. Und die müssen wir schützen.

@ 09:33 von Sternenkind

„ die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7“

Und warum ist das so? Wenn wir wirklich alles sofort wieder öffnen wird die Zahl ganz schnell wieder auf 4-5 steigen. Sie steigt jetzt schon wieder an, vermutlich weil Ostern viele das Kontaktverbot ignoriert haben - so war es in unserer Nachbarschaft.

Auch für Sie nochmal; es geht und ging sich nie um die Sterberate. Die ist bei Covid 19 nicht viel höher als bei einer Grippe, es geht sich um die Intensivpatienten. Die sind um ein Vielfaches höher als bei einer Grippe. So etwas hat es nie gegeben.
Und wenn alle Betten eines Krankenhauses mit Covid 19 Patienten belegt sind, dann wird der Herzinfarkt-Patienten oder schwer Verunfallte nicht mehr behandelt werden können.
Wollen Sie das ernsthaft riskieren? Das könnte auch Sie treffen.

Fragen Sie doch einfach mal einen Italiener oder Spanier, die können ihnen erklären was da los ist. Die kennen fast alle jemanden der in Italien im Krankenhaus war und der weiß was da los ist.

@ heige1953

Aussetzen von Steuervorauszahlungen, Kredite, Bürgschaften, Soforthilfen ...

Alles keine Hilfe???

Und das ist auch erst der Anfang. Wie z.B. die Überlegungen zur Gastro zeigen, wird ständig nachgebessert. Was soll denn noch alles gemacht werden?

@ 10:03 von Poli kala

„ Mein Mann, Ende 50 und zwei weitere wurden für 2 Wochen nach Hause geschickt, alle gesund. “

Darf ich kurz nachfragen, ob sie getestet wurden? Ein guter Freund arbeitet in einer Werkstatt. Die Frau eines Mitarbeiters positiv. Der Mitarbeiter in Quarantäne, die Firma/anderen Mitarbeiter nicht. Getestet wurde bisher keiner, auch keine Kontaktaufnahme seitens des Gesundheitsamtes. Auch der Mitarbeiter mit der positiven Frau wurde nicht getestet, nur Quarantäne. Wenn man dieses Prozedere überall so handhabt, dürfte die Dunkelziffer enorm hoch sein.

es reicht...

alle wollen sich gesundstoßen...nur die ,die jetzt arbeiten müssen bekommen nichts drauf...eine Schande...

@ avobibi

Weil die Leute zu Hause bleiben und nicht quer durchs Land reisen sollen.

Natürlich ist die Situation für Ihre Freundin und Ihre Freunde schlimm, aber auch für sie wird man sicher noch mehr tun.

Ansonsten wüsste ich bislang nicht, dass alle Staaten pleite wären.

Wenn Sie alles besser wissen als alle Regierungen und Politiker, gehen Sie doch selbst in die Politik und übernehmen Verantwortung.

Z.B. für das Leben und die Gesundheit von 83 Mio. Menschen und eine der größten Volkswirtschaften en der Welt. Sie scheinen ja zu wissen, was zu tun ist.

@10:10 von Traumfahrer

"Wenn man Hilfen in Milliardenhöhe für große Konzerne und die Mieteinnahmen von großen Immobilien- Haien zusichert und diese unterstützt, was für für eh schon fragwürdig und dreist ist, dann sollten auch Betreiber von kleinen Kneipen und Hotels irgend wie geholfen werden. "

Das waere auch ein Merkmal der sozialen Marktwirtschaft, dass man Krisen solidarisch ueberstehen kann. So was wie jetzt war leider nicht im Fokus der Erfinder und ist insofern eine Premiere, die man ohne Generalprobe meistern muss. Ich denke man wird einen Weg finden, dass alle irgenwie gerecht solidarisch behandelt werden.

Gibt es bei den Gesetzen, die

Gibt es bei den Gesetzen, die beachtet werden müssen, wenn ein Betrieb gegründet wird, keinerlei Vorschriften, die besagen, dass ein Betrieb neben einer tarifgerechten Bezahlung seiner Angestellten auch darauf achten muss, innerhalb einer Frist genügend finanzielle Rücklagen zu schaffen, um eine bestimmte Zeit ohne Umsätze und Gewinne zu überstehen?
Oder ist das zu schwierig?
Zumindest von der Autoindustrie oder anderen großen Firmen, die über Jahrzehnte Millionen - und Milliardengewinne eingestrichen haben, sollte man das doch erwarten können.

@ Superdemokrat

„nur die, die jetzt arbeiten müssen bekommen nichts drauf“

Wofür? Dafür, dass sie eine Arbeit haben und hingehen?

Bekomme ich dann demnächst auch eine Pauschale fürs Aufstehen oder Essen?

@ 10:17 von Dr. Dr. Sheldon...

„ Auch für Sie nochmal; es geht und ging sich nie um die Sterberate. Die ist bei Covid 19 nicht viel höher als bei einer Grippe, es geht sich um die Intensivpatienten. “

Dieser Auszug eines Artikels der TS vom 17.04. ist hierzu interessant:
„Anscheinend sterben hier im Vergleich wenige der offiziell registrierten Erkrankten. Die Rate der Todesfälle liegt in Deutschland laut der Johns-Hopkins-Daten aktuell bei etwa 2,8 Prozent, in den USA bei 4,5 Prozent, in der Schweiz bei 4,7 Prozent sowie in Frankreich, Italien, Großbritannien und Italien sogar bei rund 13 Prozent. Die höchste Zahl an Verstorbenen in Europa verzeichnet demnach aktuell Belgien mit 13,2 Prozent (Stand: 16.4.2020).“

Die Sterblichkeit scheint hier deutlich über der der Influenza zu liegen.

Re Dr. sheldon

Fragen Sie doch einfach mal einen Italiener oder Spanier, die können ihnen erklären was da los ist. Die kennen fast alle jemanden der in Italien im Krankenhaus war und der weiß was da los ist.....
Das kann jeder gerne tun!
In der Millionenmetropole Mailand kam es Anfang 2018 zu einer Überlastung des Gesundheitssystems, als 48 Menschen an Influenza-Viren erkrankten. Operationen mussten verschoben werden, Ärzte Doppelschichten
machen und Krankenschwestern wurden aus dem Urlaub zurückbeordert. Italien hat mit das schlechteste Gesundheitssystem Europas. Schon kleine Grippewellen führen zu Bildern von überfüllten Krankenhäusern,
überarbeiteten Krankenschwestern & um Unterstützung rufenden Ärzten.
Das was wir jetzt haben, war schon die Jahre davor Standard, es hat nur niemanden interessiert.

Hilfen !

Große Unternehmen in der jetzigen Krise zu stützen mit Milliarden ist in meinen Augen das Wasser in den Rhein tragen.
Für was braucht ein Vorstand eine Bonus- Zahlung ??? Diese Vorstände haben eh doch schon Gehälter in einem Jahr, was ich in 45 Jahren täglicher Arbeit nicht zusammen bekomme.
Jeder Chef einer Firma ist für seine Angestellten und natürlich für sich selbst verantwortlich. Wenn also nun solch ein Chef durch eine Krise in Probleme kommt, dann sollte ihm geholfen werden, aber nur wenn er vernünftig gewirtschaftet hat und trotzdem nicht wirklich viel dabei rüber kommt.
Alleine daraus sollten sich die Hilfen für Firmen und Bürger ergeben. Und nicht, weil ein Lobbyist danach schreit und zetert.
Der Wirt einer kleinen Eck- Kneipe hat aber leider keinen solchen Lobbyist !!!!
Darum ist das System von oben her total verzogen und korrupt und die Politiker hören leider den falschen zu und schauen schon lange nicht mehr auf alle Menschen. Sie tun nur so, als.........

Am 19. April 2020 um 10:03 von Poli kala

" Warum nicht Restaurants

Warum nicht Restaurants öffnen und die Tische etwas weiter auseinander stellen? Warum nicht am Strand im Strandkorb sitzen? "

Der Strandkorb und sitzen ist nicht das Problem an der frischen Luft, sondern die Bettenburgen wo alle auf dem Haufen wohnen, und sich Morgens am Frühstücksbuffet drängeln.

An die vielen Tausenden Ferienwohnungen oder Häuser, denkt doch auch keiner, dort ist man unter sich und kann auch noch selber kochen.
Und in der Natur kann man sich aus dem Weg gehen, und an der Eisbude Abstand halten.

An die scheint niemand zu denken.

Und natürlich sind die Infizierten oder Kranken Durchschnittsbürger, oder sind Sie der Meinung das es um Sie einen Bogen macht ?.

@ MrEnigma

Sie haben ja jetzt in aller Ausführlichkeit dargelegt, dass Sie alles ablehnen, was die Politker sich so einfallen lassen.

Was wäre denn Ihre Vorgehensweise? Sagen Sie doch mal konstruktiv, wie Ihre Lösung aussähe. Würde mich wirklich interessieren.

@ KarlKlammer, 9.36 Uhr, "Rettet die kleine Kneipe..."

Rettet die kleine Kneipe - volle Zustimmung. Gerade die Kneipen mit einer festen "Thekenmannschaft", d.h. mit Stammpublikum, müssen erhalten bleiben.
Ich würde mir wünschen, dass sich auch die Gäste am Finden von Auswegen beteiligen würden.
Es wird weniger Sitz- und Steh-Plätze geben, das ist Fakt. Was kann man tun?
Erstens: Termine machen und einhalten: "Wir kommen von 20 bis 21 Uhr. Geht das?"
Zweitens: Ordentlich verzehren und nicht knickerig sein.
Drittens: Essen evtl vorbestellen, dann kann der Tisch schneller wieder vergeben werden.
Viertens: Nicht den ganzen Tag/Abend dort herumsitzen und die kostbaren Plätze blockieren.
Fünftens: Wo es möglich ist, vorübergehend auch provisorische Außengastronomie erlauben.

Die Gemütlichkeit ist damit erst einmal hin, aber die Gaststätten können damit evtl gerettet werden.

Irgendwann werden wir wieder zusammensitzen können. "Einmal zu ... ist immer zu." Das soll nicht passieren.

Altenpflegehelfer, Regaleinräumer....

Spargelstecher, Zustellfahrer: auf die kommt es jetzt an - nicht auf Gaststättenbesitzer, Hoteliers, Solokünstler und andere die nur ihren immer schon "auf Kante genähten" Lebenstraum auf Kosten der Allgemeinheit retten wollen

@ 09:47 von qpqr27

„nicht jede Gaststätte....
und nicht jeder Kleinselbständige und Solokünstler muss auf Kosten der Allgemeinheit "gerettet" werden - schließlich gibt es HartzIV„

Darauf möchte ich ihnen gerne mal was antworten.
Mein Unternehmen zahlt seit 4 Generationen gute Steuergelder.
Die meisten von uns wollen gar keine Hilfsgelder, wir möchten einfach arbeiten können, mehr nicht.
Ich selbst kann Gott sei dank noch arbeiten, es gibt aber Branchen wo das momentan nicht geht.
Keiner dieser Menschen kann was dazu, vielleicht sind diese Unternehmen auch seit über 100 Jahren da.
Und wenn sie da meinen, ach die sind schon verzichtbar, dann gucken wir doch mal wie wir nächstes Jahr genug Steuern und Abgaben zusammen bekommen, und welche Dominosteine nach denen auch umfallen.
Ich komme auch jetzt nicht einen Moment auf den Gedanken irgendwas vom Staat zu nehmen.
Übrigens 9.000 Umsatzhilfe reichen für vielleicht 1 1/2 Monate.

@Minka

Kein Mitarbeiter wurde getestet, die Quarantäne war freiwillig. Ich denke auch, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist, es zeigt aber auch, dass ein hoher Prozentsatz der Infizierten einfach gar nichts merkt.

10:12 von MrEnigma

Sie beteuern mit ihren letzten Satz den künstlich erzeugten und realistisch gesehen nicht vorhandenen Generationenkonflikt. Schauen sie sich die Erhöhung an, fragen sie einen Rentner wieviel er davon ausgezahlt bekommt und schauen sie sich die z.T. jetzt schon höheren Preise an. Des weiteren fragen sie die Millionen Rentner die jetzt schon als aufstocker zum Jobcenter gehen müssen...die werden ja so etwas von total zufrieden sein.
Fragen sie lieber warum eben gerade viele kleine und mittlere Gaststätten und Pensionen kaum Rücklagen haben...liegt es vielleicht daran das wir auch bei Steuern und Abgaben einen weltweiten Spitzenplatz belegen, welcher eben auch dazu führt das viele schlichtweg im Ausland Urlaub machen weil es einfach billiger ist. Was nebenbei auch auf fast die komplette Wirtschaft zutrifft, Arbeit ist in Deutschland zu teuer geworden. Nicht erst Corona vernichtet Arbeitsplätze und lässt Asien u.speziell China zur Industriemacht aufsteigen

Für den Anfang auf jeden Fall ein sinnvoller Ansatz

„Die geforderte Mehrwertsteuersenkung verdiene eine sorgfältige Prüfung, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier derselben Zeitung“

Das finde ich allerdings auch. Zumal die Kriterien dafür, wer warum wofür wieviel mehr zahlen zahlen soll als andere sich mir noch nie wirklich erschlossen haben.

@ nie wieder spd

Nein, die wären wegen Verstoßes gegen Art. 12 und 14 GG zulässig.

Außerdem dürfte sich das in der Realtität nur schwer umsetzenlassen. Anhand welcher Faktoren sollten die Werte bemessen werden? Manche Firmen haben hohe Fixkosten, andere fast keine.

Für wie lange müsste die Reserve halten?

...

Wäre sinnvoll, aber wohl nicht machbar.

9:37 Sternenkind

"Das Problem kommt vom Missverhältnis zwischen Angst und tatsächlicher Gefahr......"

inzwischen bin ihrer Meinung.
Wenn man bedenkt wieviele Menschen weltweit an Krankheiten sterben ausgelöst durch Hunger und Unterernährung, durch katastrophale hygienischen Bedinungen, an Alkoholkonsum und Rauchen, an Flucht und Kriegen, an falscher- und Überernährung usw. usw.

@ Sternenkind

Ist das Satire, was Sie hier schreiben?

Ich kann nicht glauben, dass Sie ernsthaft die massenhafte Überlastung der Gesundheitssysteme vieler Länder als normal bezeichnen, nur weil es in Mailand 2018 zu einer Überlastung kam.

So verbohrt kann man doch nicht sein ...

Angst vor Hartz4

Ich verstehe diese Angst vor Hartz4 nicht. Alle großen Leitmedien stimmen mit dem Verfassungsgericht überein, dass Hartz4 (sogar -30% bei Sanktionen) ein Würdevolles Leben garantiert. Viele Millionen Bürger scheinen der gleichen Meinung zu sein (Wahlergebnisse). Dann ist doch alles gut.

Am 19. April 2020 um 10:12 von IBELIN

>>Wuerde ein Gastronom einen Gast abweisen, nur weil die Haelfte der Plaetze bereits besetzt sind? <<

Die nicht zu benutzenden Tische könnten in einer Ecke zusammengeschoben werden. Dann sieht jede(r) , ob noch etwas frei ist

@ 10:03 von Poli kala

Ihr Mann hat einfach Glück gehabt. Wie schnell ein Einzelner eine große Menge Menschen anstecken kann, haben wir in Heinsberg eindrucksvoll erlebt.

Wollen Sie ernsthaft alle Kranken und Alten isolieren? Es gibt in Deutschland 7 Mio Diabetiker, und Millionen Herz- und Krebskranke. Viele davon gehen derzeit zur Arbeit. Dort treffen diese dann auf die Leute die weiterhin Restaurants und Bars besuchen.
Oder sollen diese Vorerkrankten alle zu Hause bleiben? Bei vollem Gehalt? Oder wie stellen Sie sich das vor?

Solidarität mit Schwächeren scheint bei Ihnen nicht wirklich ausgeprägt zu sein.

Die meisten kleineren Restaurants sollten zumindest 3 Monate überleben können. Die haben außer Miete und Nebenkosten kaum sonstige Kosten, denn die Mitarbeiter sind sowieso alle in Kurzarbeit. Der Großteil der verbliebenen Kosten ist mit der Coronahilfe gedeckt. Wer dann noch nicht klar kommt, war vorher schon finanziell nicht gesund.

@ 10:25 von Minka04

Sowohl Henrik Streeck, als auch viele Pathologen, haben Aussagen getroffen, das Menschen mit Corona die aber nicht an Corona gestorben sind mitgezählt werden.
Das gehört ebenfalls in die Aussagefähigkeit der Statistik.
Die Dunkelziffer ist gar nicht bekannt, was auch die Statistik natürlich in ihrer Aussagekraft verändert.

@Sternenkind

Ich gebe Ihnen absolut recht. Bitte alle die Statistik von EuroMomo sowie das Bulletin des RKI 17/2020 lesen, insbesondere die Abb. 5 ... die Reproduktionszahl R0 war schon vor dem Lockdown unter 1,0 und blieb dort ... die Maßnahmen brachten gar nichts.

@ 09:38 von IBELIN

Ja genau solche Fragen brauchen Antworten. Und jeder Antwortversuch macht sich angreifbar. Ihre Fragen werden Elemente der Antwort sein: Öffnungen werden nur mit Mindestabstand zwischen den Tischen/Gästen, ggf mit Platzredizierung etc zu machen sein. Und auch Hotels werden bei einer langsamen Öffnung ihre Kapazitäten den allg. Standards von Abstand, Hygiene usw anpassen müssen. Anders wird es nicht gehen.
Ob man mit Mundschutz serviert oder Möglichkeiten schafft, die Speisen am Tresen abzuholen, wird auch eine Frage der individuellen Möglichkeiten und Kreativität sein.

@ um 10:20 von Superdemokrat

Da haben Sie vollkommen recht!
Vielleicht wird als Folge des Corona - Desasters ja endlich mal ein bundesweiter Lohnausgleich beschlossen, so wie es schon lange einen Länderfinanzausgleich gibt.
Alle Gehälter müßten da eingezahlt werden und ausgezahlt wird eben nur nach Gesichtspunkten der echten Systemrelevanz.
Dann könnten die Löhne von Verkäufer*innen und Pflegekräften bestimmt ohne Schwierigkeiten verdoppelt werden.
Die Löhne der Unwichte in Vorständen und Aufsichtsräten, im kommerziellen Sport, und sicher noch in vielen anderen Bereichen, in denen nichts tatsächlich existenziell Wichtiges hergestellt wird, müßten dazu natürlich gesenkt werden.
Aber wenn man das will, klappt das bestimmt.

@ qpqr27

Doch, es kommt auf jeden an. Jeder ist wichtig.

Außerdem wird auch diese Krise irgendwann vorbei sein. Und wer bezahlt dann Steuern? Z.B. die Betriebe, Soloselbständigen etc, die das auch die letzten Jahre schon getan haben.

Und Sie möchten dann bestimmt auch wieder mit Freunden ein Bierchen trinken oder eine Pizza essen gehen.

Dumm nur, wenn dann bis auf Mc und Co keine Gastro mehr da ist.

Selbstverständlich sollten auch die, die von den ersten Lockerungen nicht profitieren, weiter Hilfen erhalten.

Man weiß zu wenig über den Virus

Und nicht nur die Bundesregierung fährt „auf Sicht“ (O-Ton Klöckner), sondern die Virologen, die die Regierung beraten, ebenfalls.

Das erinnert mich ein wenig an den alten Spruch:“zwei Ärzte, drei Meinungen“. Und dann werden auf dieser Basis Entscheidungen getroffen, die das Leben von Millionen betreffen.

Man weiß zB nicht, wer alles Antikörper bildet und ob deren Vorhandensein zu Immunität führt und wenn ja, wie lange die anhält. Virologe Drosten hat jetzt eine verblüffende Erklärung parat, wieso in Gangelt „nur“ 15% (statt 100%, unter der Annahme das die behaupteten 4/5 Dunkelziffer Kontakte auch irgendwann ansteckend waren) einen Antikörper Titer hatten: er spekuliert über eine (bisher konzeptionell unbekannte) „Hintergrundimmunität“ aufgrund einer in den 1-2 Jahren zuvor durchgemachten Erkältung. Das ist schön und gut, aber dafür gibt es wissenschaftlich keinerlei Beleg. So kann das doch nicht weitergehen!

Es könnte so einfach sein...

Den Hotels und Gaststätten wäre am meisten geholfen, wenn das sinnfreie Reiseverbot aufgehoben würde.

Ich kenne kein Argument, dass gegen innerdeutsche Reisen spricht.

10:03 Karl Klammer

"Schon mal nachgedacht wieviele Firmen und Arbeitsplätze an der Gastronomie hinten dran hängen........"

Danke, dass Sie darauf hinweisen.
Zudem sind das noch meistens regionale Zulieferer und Dienstleister die da mit dran hängen und keine "Globalplayer".

@wenigfahrer

Nein, einen Bogen macht das Virus um niemanden, aber ein schwerer Verlauf trifft nun mal die allermeisten nicht. Das Durchschnittsalter der Gestorbenen liegt in allen Ländern um die 80.
Intensivmedizinische Betreuung wäre bei vielen auch nicht nötig, eher palliativmedizinische. Wer jetzt noch keine Patientenverfügung hat, sollte schleunigst eine machen.

vorbei ?

wo leben sie denn ? Ich habe im Videotext gelesen das RKI hat mitgeteilt die Zahlen steigen wieder. Wo ist da was vorbei und woher nehmen Sie Ihre Informationen ?
Fake News !!!! ????
Und was für eine Show ??

Keine Zukunft für Kneipen, Discos etc.

Es gibt langfristig keine Zukunft für Kneipen, Discos etc. Und bei der Gastronomie nur für die Betriebe, die auf Lieferdienste umstellen können. Deshalb lehne ich jegliche Hilfen für diese Branche ab. Es ist zwar hart, aber die Mittel, die hier für Hilfen aufgewendet würden, wären verloren und werden an anderer Stelle aber dringend gebraucht.

Wichtig wäre es, den Unternehmern zeitnah reinen Wein einzuschenken. Eine klare Ansage, dass ein Betrieb in den nächsten 1-2 Jahren nicht mehr möglich sein wird, und dass den Unternehmern und deren Mitarbeitern gut geraten wäre, Ihr Unternehmen zu schließen und sich beruflich anderweitig zu orientieren.

Dass man die Menschen, die dann erst mal in die Arbeitslosigkeit gehen, bei der beruflichen Neuorientierung massiv unterstützen muss, ist natürlich auch klar.

Wenn dann in 2 Jahren die Pandemie vielleicht mal vorbei ist, muss dieser Wirtschaftssektor von Null auf neu aufgebaut werden - unter Berücksichtigung des Risikos einer neuen Pandemie!

@ jukep

...machen ein paar Miollionen mehr oder weniger Tote auch keinen Unterschied???

Ernsthaft???

Hilfen !

Ich finde auch, dass man kleine Kneipen und Restaurants wieder öffnen könnte, mit Begrenzungen, mit viel Eigenverantwortung und Disziplin.
Dass es zu Beginn der Pandemie mit der Verantwortung und der Disziplin noch nicht wirklich gut geklappt hat, ist nach vollziehbar, weil der Virus ja nicht sichtbar ist, und selbst unsere jetzt zum Teil so hoch gelobte BR auch geschlafen und dann verharmlost hat.
Inzwischen haben es aber FAST alle kapiert. Alle wird es eh nie geben, weil ja da noch die Querulanten und all die Verschwörung- Theoretiker sind.
Die Besitzer kleiner Läden und Kneipen wären sicher selbst über kleine Einnahmen und eventuellen Stundungen von Steuerschulden geholfen.

Die Reproduktionsrate

"tanzt" um 1, z. Z. liegt sie wieder deutlich höher. Und sie ist ohnehin kein besonders verlässlicher Wert wegen des Meldeverzugs und dem "weniger an Testungen" an den Wochenenden. Beides, das scheinbare Verlöschen der Pandemie sowie das "durch die Decke gehen" ist nicht gut. Der Zustand derzeit ist instabil, wie bei einem Regelkreis mit unzureichend ausgestatteter Gegenkopplung.

Am 19. April 2020 um 10:01 von nudi1958

>> Man Politiker gehen ja regelrecht auf, mit dem Vorschriften machen, was man als muendiger Buerger nicht braucht. Ich empfinde das ganze als gängeln.<<

Ich erwarte von den Politkern einen Expertenausschuss aus Inhabern (innen) von Betrieben/Gaststätten , der in dieser Zeit rund um die Uhr an individuellen Lösungen für jede Branche arbeitet, mit einem Ziel: Wie kann ich es jedem Betrieb ermöglichen, unter Sicherheiheitsauflagen möglichst schnell wieder seinen (eingeschränkten) Betrieb aufzunehmen. Und dazu erwarte ich täglich neue Anpassungen. Wie es jetzt durchgeführt wird, wir machen eine 800qm Regel und sehen und in 14 Tagen wieder, das finde ich einfach zu wenig.

re sternenkind

"Die Show ist längst vorbei"

Mit "Show" meinen Sie die 5000 Toten?

"nur kommt/will man aus dem Lockdown nicht mehr raus."

Dann erzählen Sie doch mal, wer aus Spass oder Gewohnheit daran festhält.

weltweite Messlatte - Regierung D

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*
*
... die Faktenlage ist unumstößlich!

... unsere Regierung in D setzt den Weltmaßstab im Umgang mit dem Virus!

... man hat etwas spät reagiert - aber vollkommen richtig!

... jede andere Strategie weltweit kostet mehr Jobs UND mehr Menschenleben!

... das kann man weiterhin schlecht reden ...

... muss sich dann aber fragen lassen, welche Intention man verfolgt ...

... die Faktenlage ist unumstößlich!

@ 10:01 von wenigfahrer

Wenn Sie sagen "Jeder versucht doch aus der Krise am Ende einen Vorteil zu erhaschen...", reden Sie da von sich? Für alle können Sie da nicht sprechen; ich bin sicher nicht der einzige, der sich darin nicht wiederfindet. Es gibt dankenswerterweise viele, die die Haltung haben, dass es nur gemeinsam einen Weg aus der Krise gibt, und dass jede Krise die Solidarität stärkt. Vor vielen Jahren habe ich Kontakt zum indonesischen Volk der Mentawai gehabt; einer ihrer gelebten Grundsätze ist: "Wer nicht teilt, wird krank." Wir haben in unseren geistigen, humanistischen, spirituellen und ethischen Grundlagen ähnliche oder gleiche Erfahrungen und Erkenntnisse - manchmal werden diese wieder bewusster oder lebendiger, wenn sie von außen bekräftigt werden.

Re Mathias Beyer

Die beiden Stanford-Medizinprofessoren, Dr. Eran Bendavid und Dr. Jay Bhattacharya, erklären aktuell in einem Beitrag dass die Tödlichkeit von Covid19 um mehrere Größenordnungen überschätzt werde und vermutlich selbst in Italien nur bei 0,01% bis 0,06% und damit unter jener der Influenza liege. Der Grund für die Überschätzung liege in der stark unterschätzten Anzahl der bereits (symptomlos) Infizierten.
mal informieren - nicht nur in der aktuellen Kamera. Etwas weniger naiv bitte

@SanMiguel

Sie meinen Euromomo, die ausdrücklich vor Fehlinterpretatinen Ihrer Zahlen und Statistiken warnen?

Scheint ja nicht geklappt zu haben ...

@ Nachfragerin

„Ich kenne kein Argument, dass gegen innerdeutsche Reisen spricht.“

Ich schon- Heinsberg. Und Ischgl könnte auch Winterberg oder Timmendorfer Strand heißen.

Öffnen mit Verstand

Abstand zwischen den Plätzen . Jeder Gast muss sich am Eingang die Hände desinfizieren. Temperatur messen am Eingang (keine Ahnung ob das durchführbar ist)?
Alle Servicekräfte mit Mundschutz ( Jena hat seit 2 Wochen Munschutz - Ergebnis seit 9 Tagen keine Neuinfektion).
Vorrangig Plätze im Freien öfffnen.

@ 10:47 von Möbius

Ich verstehe Ihre Empörung nicht: natürlich muss man diskutieren, kontrovers die Entwicklungen und Erfahrungen analysieren und bewerten und dann Entscheidungen treffen, was denn sonst? Was schlagen Sie vor?
Und mit Blick auf die weltweite Entwicklung und Situation fahren wir in den konzertierten Aktionen von Politikerinnen, Expertinnen, Kliniken, Ärztinnen, Behörden, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und individueller Verantwortungsübernahme anscheindend nicht den schlechtesten Kurs.
Sehen Sie das anders?

@Sternenkind, 09:37 Uhr - Jedes Leben zählt!

Ein Glück, dass die Bundesregierung zusammen mit den Länderchefs und ausgewiesenen Experten so verantwortungsvoll gehandelt und Maßnahmen ergriffen hat, welche die Pandemie zunächst einmal eindämmen konnten. Sie selbst sehen doch sicherlich auch die Bilder über die Zustände in Italien, England, Frankreich, den USA u.a. Berührt Sie das denn gar nicht, wenn Menschen qualvoll sterben müssen...??? Ihr Credo scheint - wenn man zwischen den Zeilen liest - zu lauten: "Um die Alten ist es eh nicht so schade. Sie haben ihr Leben gelebt. Ich bin jung und gehöre nicht zur Risikogruppe. Nach mit die Sintflut..."
Dieses Demokratie- und Rechtsstaatsverständnis deckt sich zum Glück nicht mit der Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. Es gibt nun mal kein lebensunwertes Leben! Ich hoffe nicht, dass Sie jemals in eine Situation auf Leben und Tod geraten werden - und dann auf den Schutz und die Fürsorge der Solidargemeinschaft angewiesen zu sein.

@Demokrat49.... Gerne doch

Die Tatsache ist doch, dass Konzerne, die eben noch Rekordgewinne vermeldet hatten, von heute auf morgen in Kurzarbeit gegangen sind. Vorrangig die Industrie.
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Also zur Solidarität gehört es auch, dass alle ihren Beitrag leisten. Hier könnte man ggf. auch mal über den Sinn von Unternehmensgewinnen sprechen.
.
Gleiches bei der Rentenerhöhung. Muss die jetzt noch sein? 5 Prozent... Wie viele Millionen sind das? Wären die nicht aktuell eher in einem Solidaritätsfonds sinnvoller?
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Ich kritisiere dies Regierung nicht, dass sie Geld einsetzt um die Lage zu sichern. Ich kritisiere sie, weil sie nicht versucht neue Konzepte zu entwickeln.
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Schulden und Armut werden folgen, daraus könnte eine Finanzkrise entstehen. Was macht man also... Ein Konjunkturpaket... konsequenterweise wieder für die Industrie. Wie immer eben und im März schon vorhersehbar.
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Es zeigt sich jetzt, was wirklich wichtig ist. Darüber wird zu wenig gesprochen. Die Industrie scheint es eher nicht zu sein.

@ Sternenkind

Ein letztes Mal zum Mitschreiben:

Die Sterblichkeitsrate ist fast egal. Das Problem an Corona ist, dass zu viele intensivpflichtige Patienten auf einmal die KH aufsuchen müssen.

Das führt zu massiven Überlastungen der Intensivstationen und zu vermeidbaren Todesfällen sowohl unter den Covid 19 Patienten als auch unter den übrigen Notfallpatienten, für die keine Betten mehr frei sind.

Am 19. April 2020 um 10:45 von nie wieder spd

>>Dann könnten die Löhne von Verkäufer*innen und Pflegekräften bestimmt ohne Schwierigkeiten verdoppelt werden.<<

Die Politiker hätten jetzt sofort handeln können: Für die von Ihnen genannten Berufe besteht ab sofort Steuerfreiheit für Überstunden, Nachtarbeit und Sonn- und Feiertagsarbeit. Das kostet deren Arbeitgeber kein Geld und die Berufsgruppen haben sofort mehr in der Tasche

10:01 von nudi1958

Also warum setzt man nicht auf mehr Eigenverantwortung, jedes Einzelnen?
was man als muendiger Buerger nicht braucht.
.
was kommt denn dabei raus, wenn an nem Kindergarten steht
"Tempo 30, fahren sie verantwortungsvoll"
Erfolg bringt doch erst ne Radarfalle und der Führerscheinentzug
und auch wenn ich mich als "muendiger Buerger" fühle
deshalb kann ich immer noch nicht ne Mondrakete konstruieren
und bin, wenn meine Heizung kaputt ist, auf nen Fachmann angewiesen ....

Am 19. April 2020 um 10:45 von nie wieder spd

>>Alle Gehälter müßten da eingezahlt werden und ausgezahlt wird eben nur nach Gesichtspunkten der echten Systemrelevanz.<<

Und wer legt die Systemrelevanz fest ? Wenn ich ein Jahr in Saudi Arabien arbeite und Machinen aufstelle, die hier in Deutschland hergestellt worden sind, meine Familie nicht sehe, habe ich dann nicht mehr Gehalt verdient ?

Wunderbar

Die österreichische Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (41) deutete in der Corona-Krise bei der Frage nach Reisemöglichkeiten im Sommer Gesprächsbereitschaft gegenüber Deutschland an.
Sehr schön!

Man hat auch für alle, die

Man hat auch für alle, die durch diese Coronakrise wirtschaftlich geschlagen sind, viel Verständnis, nur frage ich mich, wie das alles mit den Überbrückungen und weiteren finanziellen Hilfen und Zuwendungen finanziert werden soll? Nicht zu vergessen, noch dazu, dass wir uns selber helfen, also endlich auch mal die eigenen Leute für ihr Überleben finanzieren, dass wir ja von all unseren ‘EU-Freunden‘ auch noch zu immer gigantischeren ‘Finanzhilfen‘ in der üblich freundschaftlichen Art gebeten werden, um deren Finanzchaos abzufangen. Wie das alles wieder finanziert werden soll? Ich befürchte, dass es dazu die selben treffen wird, die schon Wiedervereinigung, Eurocreation und Bankenkrise bezahlt haben, denn man weiß ja, es ist das Kleinvieh, das den meisten und besten Mist machen muss. Aber diesesmal werden da Größenordnungen erreicht werden, wo sich nicht mehr mit diesem ewig gleichen Zugvieh der Karren aus dem Dreck ziehen lassen wird. Armes sich kaputt bezahlendes Deutschland.

Re MrEnigma

Sicher ist in Asien, vor allem in China die Arbeit noch deutlich billiger wie hier in D, aber die Zahl der Millionäre und Milliardäre steigt auch dort rasant. Dafür werden die Angestellten durch dieses korrupte System gnaden- und rücksichtslos ausgebeutet. Und der Westen lässt es zu und befeuert es durch Verlagerungen von Produktionsstätten nach Asien und vor allem China.
Und weil all die westlichen Firmen und Politiker lieber viel Geld verdienen wollen, schauen sie beim Treiben der Despoten schweigend zu und erwähnen nur beiläufig mal die Menschenrechte an.
Dafür verantwortlich ist das globalisierte und nur auf Gewinnsucht ausgelegte, korrupte System der Reichen.
Früher waren es die Burgherren, die ihre Untertanen schikanierten und ausbeuteten, heute sind es die großen, egomanischen und egoistischen Politiker und Firmenbosse, die grundsätzlich über Leichen gehen.

@10:47 von Möbius. Danke!

Mir fehlt schon lange eine Aufstellung/Untersuchung darüber, wieviele Sterbefälle wir tatsächlich haben. Das RKI hatte bisher von Obduktionen abgeraten, obwohl nur auf diese Weise die wirklichen Todesursachen festgestellt werden können.

Was generell fehlt, sind Analysen von Fachleuten, welche Folgen, incl. Sterbefälle, der wirtschaftliche Einbruch, Existenzvernichtung nach sich zieht.

De facto haben wir dann vielleicht schon eine Art "Triage", nur nicht so offensichtlich wie bei fehlenden medizischen Behandlungsmöglichkeiten.

10:40 von Demokrat49

So verbohrt kann man doch nicht sein ...
.
blicken sie nach Berlin zu diesen Demos mit hunderten von Leuten
da sehen sie den "mündigen" Bürger

@ 10:01 von wenigfahrer

Sie glauben wirklich, dass für Freiberufler, Kulturschaffende und alle Bereiche, die auf Null gefahren werden mussten, ein Satz wie "Wer keine 4 Wochen übersteht, hat vielleicht schlecht gewirtschaftet." angemessen ist? Ich nicht. In meiner freiberuflichen Arbeit war ich einigermaßen solide aufgestellt und erfolgreich, jetzt wo fast alle Aufträge weggebrochen sind, wäre ich ohne meine Teilzeitfestanstellung ziemlich aufgeschmissen, weil die Unkosten und Ausgaben für den freiberuflichen Teil unvermindert weitergehen, neben Miete und Lebenshaltungskosten wie bei so ziemlich allen; das hat mit "schlecht gewirtschaftet" nichts zu tun.
Ich akzeptiere, dass ich wohl auf lange Zeit den Gürtel enger schnallen muss und werde. Damit kann ich leben und akzeptiere es. Bis zur Existenzbedrohung wird es hoffentlich nicht gehen.

Am 19. April 2020 um 10:50 von Nachfragerin

>>Ich kenne kein Argument, dass gegen innerdeutsche Reisen spricht.<<

Hamburger dürfen nicht mal in ihre eigenen Zweitwöhnungen an die Ostsee, die ca 60km entfernt liegen. Das nenne ich Freiheitsberaubung.

Wie reitet man tote Pferde

Nach der Pandemie (wenn sie denn irgendwann zu Ende ist) werden wir die Welt nicht wiedererkennen. Ich denke, wir haben das Ende der Wohlstands- und Spaßgesellschaft erreicht

Unser System hat sich als wenig widerstandsfähig gegenüber Störungen erwiesen. Und was machen unsere Politiker? Sie versuchen mit Unsummen Geld (das ihnen nicht gehört, für das wir alle gerade stehen müssen), alles dafür zu tun, dass sich nichts ändert, statt sich auf eine neue Situation einzustellen und sinnvoll zu investieren.

Bitte ein wenig mehr Fantasie und Weitblick, meine Damen und Herren Politiker und dabei nicht an die nächste Wahl denken und Probleme nicht nur 2-3 Monate in die Zukunft verschieben.

Ansteckungsrate seit 21.03 unter oder um 1

Da mein erster Kommentar nicht veröffentlicht wurde, hier noch einmal ein Versuch ihn umzuformulieren. Die angestrebte Ansteckungsrate von 1 ist seit dem 21./22.03.20 erreicht und sank gut 10 Tage vorher wie bei einer normalen Epedemie. Quelle RKI.
Der Lockdown wurde für den 24.03.20 verkündet. Ab hier musste die Gastronomie ihren Betrieb einstellen. Das RKI wusste also schon vorher Bescheid, das die ganze Coronaepedemie ihren Höhepunkt ohne Maßnahmen überschritten hatte.
Bitte das Interview mit Prof. Stefan Homburg vom 17.04.20 mal anschauen.
Die Schließung des Gastronomie hat insofern was gebracht, dass wir bei einem Ansteckungsindex von 0,7 sind also relativ weit von 1 entfernt sind. Deshalb ist ohne weiteres möglich die Gastronomie zu öffnen.

Ihre Brynhildur Eiriksdottir

Am 19. April 2020 um 10:01 von wenigfahrer

>>ist es schon verwunderlich, das einige nach 4 Wochen vor dem Ruin stehe<<

70% der Kleinbetriebe haben eine Reserve von ca 21 Tagen. Warum die Betriebe nicht mehr auf die hohe Kante legen, hat auch steuerliche Gründe.

>>Jeder versucht doch aus der Krise am Ende einen Vorteil zu erhaschen, besonders wenn es Geld vom Staat gibt.<<

Ja, alles klar..

um 10:01 von nudi1958

Soso, ein mündiger Bürger sind Sie also. Das ist schön für Sie. Leider halten aber 99% der Bürger den Mindestabstand nicht ein. Klar im Park, vor dem Supermarkt und an der Kasse schon. Aber da, wo es wichtig ist, zwischen den Supermarktregalen wird gedrängelt oder "vorbeigehuscht". Bei der "Disziplin" bringt das distanzierte Anstehen rein gar nichts.

Zum Thema. Da ich selbst eine Kneipe (mit) führe ist mir klar, daß es utopisch wäre vor dem Herbst an eine Wiedereröffnung überhaupt zu denken. Eine Mehrwersteuerreduzierung hilft letztendlich gar nichts. Ob Bier oder Essen 30cent mehr oder weniger kostet bringt nicht mehr Gäste oder Konsum. Gastronomie verkauft in erster Linie Athmosphäre. Gezielte Direkthilfen für Not leidende Betriebe, Übernahme der Fixkosten für die Dauer der angeordneten Schließung wären Werkzeuge die zielführender wären.

Auf Kommentar antworten...

Am 19. April 2020 um 09:33 von Sternenkind
Nun ja... Die Show ist längst vorbei... ###
Glauben Sie das ? Warten wir erst einmal ab wie sich zb. die teilweise Öffnung von Geschäften und des Schulbetriebes auf die Zahl der Neuinfefktionen in der Bevölkerung auswirkt. Es sollte eigendlich bekannt sein das wir uns nach wie vor immer noch erst an Anfang einer Pandermie befinden. Ich hoffe nicht das es so ist, aber wir müssen damit rechnen, dass die "Show" noch lange nicht vorbei sein wird...

09:37 von Sternenkind

die eigentlich beweisen, wie außerordentlich gering das Risiko ist, an Corona zu sterben.
.
in Italien in Spanien, GB, Frankreich .... und hier
und ich fahre seit 50 Jahren Auto
meinen Sicherheitsgurt (Airbag später) brauchte ich noch nie
also unnötig
wie ein Rettungsboot auf der Aida, die ist auch noch nie gesunken

Die ganze Welt beneidet

Die ganze Welt beneidet Deutschland um das gute und vor allem wirksame Krisenmanagement in der Corona-Krise, und da gibt es dann immer noch Bürger, welche die Wirklichkeit auszublenden versuchen. Die schrecklichen Bilder von Kühlcontainern in New York und vielen anderen Orten der Welt, wo man die Leichen nicht bestatten konnte, die Bilder qualvoll sterbender Menschen - all dies scheint manchen User nicht zu berühren...
Selbstverständlich muss es ein Zurück zur Normalität geben. Aber wenn man bedenkt, wie moderat und gleichwohl wirksam im internationalen Vergleich die Präventivmaßnahmen der Regierung gestaltet wurden, dann muss man vielleicht auch dankbar für diese Entwicklung sein und etwas Geduld aufbringen. Der Staat, das sind wir alle und wir alle sind verantwortlich, wenn es um die Einhaltung der Mindestanforderungen geht. Nur so ist eine Öffnung zur Normalität möglich.

mir

ist es tausendmal lieber die Vorhersagen diesbezüglich sind falsch und wir kommen mit " einem blauen Auge " davon. Aber das muss sich erst noch zeigen, die Glaskugel der beiden kann auch Sprünge haben. Es war nun mal so das n i e m a n d auch nur ahnen konnte was auf uns zu kommt. Und laut der Heinsberg - Studie sind die Todesraten tiefer als angenommen,
wenn auch nicht auf ganz D übertragbar . Trotzdem waren die Maßnahmen richtig und sind es noch !

10:30 von qpqr27

Zitat:"Altenpflegehelfer, Regaleinräumer,Spargelstecher, Zustellfahrer: auf die kommt es jetzt an - nicht auf Gaststättenbesitzer, Hoteliers, Solokünstler und andere die nur ihren immer schon "auf Kante genähten" Lebenstraum auf Kosten der Allgemeinheit retten wollen"

Wer gerettet werden soll, bestimmen also Sie?

Am 19. April 2020 um 10:42 von Dr. Dr. Sheldon...

>>Die meisten kleineren Restaurants sollten zumindest 3 Monate überleben können. Die haben außer Miete und Nebenkosten kaum sonstige Kosten, denn die Mitarbeiter sind sowieso alle in Kurzarbeit. Der Großteil der verbliebenen Kosten ist mit der Coronahilfe gedeckt. .<<

Die Mieten sind in der Gastronomie sehr hoch. Ist der Gastronom pleite, gins auch keine Miete mehr....(der Rattenschwanz..)

>>Wer dann noch nicht klar kommt, war vorher schon finanziell nicht gesund.<<

Trotzdem hatten viele ihr Auskommen und Arbeit. Selbst wenn es eine sogenannte Zombifirma war , wurden Leute beschäftigt. Das immer noch besser als Arbeistlosigkeit.

Frau Klöckner

hat doch erklärt, dass die Inhaber und Beschäftigten in der Hotel- und Gastrobranche jetzt Erntehelfer werden.

Also wo ist das Problem?

Da die Parlamente eigentlich wegen Seuchenschutz auch nicht mehr tagen sollten, gibts obendrein noch mehr hochkompetente Erntehelfer.

Gleiches Recht für alle!

@ 10:24 von nie wieder spd

Unser derzeitiges System, das von "Geiz ist geil", "wachsen oder weichen" und bis in die Grundversorgung reichende fragwürdige kapitalbezogene Finanzzockerei statt arbeitsbezogene Solidität geprägt ist, macht es in vielen Bereichen tatsächlich schwerer, Rücklagen zu schaffen. Das fällt uns bei Corona vor die Füße - und manchen auf den Kopf.

Am 19. April 2020 um 11:15 von Brynhildur Erik...

>>Die Schließung des Gastronomie hat insofern was gebracht, dass wir bei einem Ansteckungsindex von 0,7 sind also relativ weit von 1 entfernt sind. Deshalb ist ohne weiteres möglich die Gastronomie zu öffnen.<<

Zudem haben sowohl Herr Spahn als auch Frau Merkel im Interview gesagt: Es gab bis jetzt zu keiner Zeit eine Überlastung des Gesundheitssystems

Wirklich durch Corona bedingt?

Sicher nicht in jedem Fall. Es drängt sich der Eindruck auf, dass alle Betriebe nach Hilfe schreien. Muss man nicht ein Betriebskonzept hinterfragen, wenn den Betrieben nach 4 Wochen die Luft ausgeht? Muss wirklich jedes Cafe, jeder Dekoladen gerettet werden.?Würden die, die jetzt nach Hilfe rufen, das Jahresende ohne Pleite erreicht?
Und eine Frage muss man auch stellen, sind alle, die jetzt Hilfe bekommen, auch bereit in Zukunft ihre Steuern ohne Tricks und doppelten Boden und ohne den Ruf nach sofortiger Steuersenkung zu bezahlen?
Ich glaube man muss auch mal darüber nachdenken, ob es nicht all zu viele Absahner gibt.

laut Ärzteblatt (nachzulesen

laut Ärzteblatt (nachzulesen im Netz) sind bei der Grippewelle 2017/18 waren in Deutschland 182000 bestätigte Grippefälle davon sind 25100 Tote zu beklagen gewesen.
Ich habe so langsam die Vermutung, dass mit dieser Pandemie ausgetestet werden soll, was man der Bevölkerung zumuten kann.
Um damit kein falscher Eindruck entsteht, der Virus ist ansteckend.

Hartz IV

Am 19. April 2020 um 09:47 von qpqr27

„nicht jede Gaststätte....
und nicht jeder Kleinselbständige und Solokünstler muss auf Kosten der Allgemeinheit "gerettet" werden - schließlich gibt es HartzIV“

Hartz IV bezahlt dann nochmal wer?

@ um 10:57 von Demokrat49

"Ich schon- Heinsberg. Und Ischgl könnte auch Winterberg oder Timmendorfer Strand heißen."

Jein- Das sind salopp gesagt "Single-Veranstaltungen", wo viel hemmungsloser Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden - genauso wie bei der "Sch***-drauf Malle ist nur einmal im Jahr" Haltung...

Es hängt, wie schon bereits mehrfach erwähnt, neben gegebenen Hygiene und Abstandsmaßnahmen, von einer freiwilligen Selbstkontrolle ab.
Ein Konzept zu einer Teilöffnung sollte möglich sein.

2019 Statista Daten zur Hotel und Gastroindustrie sagen aus, das es 350.000 sozialversicherte Arbeitnehmer in dieser Branche in D gibt. Die alle aufeinmal "woanders" unterzubringen, stelle ich mir schwieriger vor...

Am 19. April 2020 um 11:21 von ich1961

>>st es tausendmal lieber die Vorhersagen diesbezüglich sind falsch und wir kommen mit " einem blauen Auge " davon.<<

Das wird nicht nur ein blaues Auge... Es wird eine Pleitewelle ungeahnter Grösse über unser Land rollen...

An alle, die sich sicher fühlen

@ Sternenkind
Auf unserer Intensivstation ist nur ein Coronapatient 70 Jahre alt, alle anderen sind zwischen 40 und 60 und denen geht es grottenschlecht, sie kämpfen um ihr Leben. Schöne Grüße aus der Realität! Und falls Sie und andere meinen, es wäre jetzt wichtig die Wirtschaft zu retten, shoppen und essen zu gehen, das Stadion zu besuchen und unsere Arbeit zu sabotieren, dann können Sie gerne meinen Dienstplan haben und mal selbst ihr Leben riskieren. Ich mache inzwischen an Ihrer Stelle Homeoffice und jammere ein bisschen über die Einschränkungen.....

um 10:55 von Sternenkind

Selbst wenn es so wäre beweist doch die Virulenz, daß sie so gut wie jedes Gesundheitssystem in kürzester Zeit überlasten kann und damit unnötig viele Menschen sterben. Schön alleine deshalb sind die Maßnahmen gerechtfertigt. Unberücksichtigt sind dabei auch die Langzeitfolgen, die das Virus im Gegensatz zur Influenza in nicht wenigen Fällen auslöst.

ehrlich gesagt: Bier trinken kann man auch daheim,

1000 tägliche TV-Kochshows zeigen wie man ein Essen zubereitet und seinen Partner findet man im Internet - also, die ganze Freizeit- und Gaststättenindustrie ist verzichtbar

@MrEnigma, 11:02 Uhr

Der Sozialstaat ist letztlich nur über die Wirtschaftsleistung eines Landes finanzierbar. Jeder zweite Euro fließt mittlerweile bei uns in den Sozialhaushalt. Deshalb ist es richtig und wichtig, die in Not geratene Wirtschaft zu unterstützen. Dies geschieht auch - und es ist ein Glücksfall, dass Deutschland dank der sparsamen Haushaltsführung entsprechende Notgroschen verfügbar hat. Betrachtet man die Situation in den USA, das dortige hire-and-fire Prinzip ohne längere Kündigungsfristen und die Absicherung durch Arbeitslosengeld, die fehlende Gesundheitsversorgung für viele, vor allem ärmere Menschen, die maßlose Überschuldung des Bundeshaushalts und der privaten Haushalte, die gesellschaftliche Spaltung u.v.a., dann kann man nur dankbar sein, hier in Deutschland zu leben. Über Jahrzehnte wurde ein System aufgebaut, das sich als tragfähig erweist, auch wenn es Nachbesserungen - etwa im Rentensystem, der Pflege u.a. geben muss. Insgesamt aber haben wir keinen Grund zu nörgeln.

@ 10:30 von qpqr27

Ihre Diffamierung, "Gaststättenbesitzer, Hoteliers, Solokünstler und andere" seien Menschen, "die nur ihren immer schon "auf Kante genähten" Lebenstraum auf Kosten der Allgemeinheit retten wollen" ist eine absolute Entgleisung, die manche ähnliche Diffamierung dieser Tage weit in den Schatten stellt. Woher nehmen Sie diese überhebliche Beleidigung täglich redlich arbeitender Zeitgenoss*innen? Meine Vermutung ist, dass es eine Form empathielosen Egoismus ist: Hauptsache, Sie kriegen Ihren Spargel und Ihre Amazonpakete und finden Klopapier im nächsten Laden.

Mehrwertsteuer?

Hilfen für die Zeit der Corona-Krise ja, soweit das die Zeit betrifft, in der Restaurants und Hotels geschlossen bleiben müssen. Aber MWST-Reduzierung? Das wird ja nie wieder rückgängig gemacht! Siehe Halbierung der MWST für Hoteliers, die die FDP, reine Klientelpolitik , durchgesetzt hat, sobald sie in der Regierungsverantwortung war. Das war damals schon nicht berechtigt, und soll jetzt nochmals reduziert werden? Ich glaub’s nicht.

um 10:53 von spax-plywood

>>
Der Zustand derzeit ist instabil, wie bei einem Regelkreis mit unzureichend ausgestatteter Gegenkopplung.
<<

Ich denke, man muss langsam in eine Phase der Betrachtung von absoluten Zahlen der örtlichen Gegebenheiten eintreten. Ich habe mich für ein letztes Lebensdrittel auf Rügen entschieden. Hier in MV liegen die Neuinfektionen am Tag inzwischen um die 4. Aktuell infiziert sind 179 und wenn ich es richtig erinnere, dann werden davon 15 in Krankenhäusern behandelt. In diesen Größenordnung ist es nicht mehr sinnvoll mit statistischen Werten zu operieren.

@Demokrat49

wenn ich sehe das Andere Kurzarbeit feiern...und dann dieses KAG noch aufgestockt werden soll ,frage ich mich warum ich nicht in Kurzarbeit darf, sondern für das gleiche Geld arbeiten muß...deshalb sollten alle systemrelevanten Arbeiten mit Zuschlag vom Staat gefördert werden...wer das nicht begreift ist wirklich ein Schmarotzer...

..eindeutig?

"dass es eindeutig ein VERDIENST unserer Bundesregierung und aller tüchtigen Helfer ist, dass es gelang innerhalb von nur 4 Wochen die Reproduktionsquote von über 2 auf 0,7 zu drücken".. eindeutig? Dann schauen Sie sich mal das Epidemiologische Bulletin 17/2020 des RKI an. Da können Sie sehen, dass die Reproduktionsrate am 21.03. also 2 Tage VOR dem Lockdown, die 1,0 unterschritten hatte und seitdem unentschlossen knapp unter der 1,0 herumpendelt. Ich sehe da keinen Effekt.

@Adeo60 11:19 - es ist noch schlimmer!

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... ich stimme Ihnen vollkommen zu!

... die deutsche Regierung setzt den Weltmaßstab im Umgang mit dem Virus!

... jede andere Strategie hat zur Folge:

- mehr Tote
- größerer Schaden für die Wirtschaft
- längere Hinauszögerung der Normalität

... wenn man diese unumstößlichen Fakten zur Hand nimmt, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass diejenigen, die dem Widersprechen, anscheinend andere Ziele verfolgen!

... es scheint darum zu gehen, die Menschen aufzuwiegeln und die hervorragende Regierungsarbeit in D auszuhebeln!

... indem man bewusst einen zweiten LockDown durch unvorsichtige Bürger evoziert!

Wer könnte davon profitieren, wenn es in Deutschland Chaos, Tod und Kontrollverlust gibt?

... es sind doch glasklare Muster und User zu erkennen bei solchen Postings!

Reproduktionsrate

Weiters schreibt das RKI: "Ein weiterer Aspekt ist aber auch, dass in Deutschland die Testkapazitäten deutlich er-höht worden sind und durch stärkeres Testen ein insgesamt größerer Teil der Infektionen sichtbar wird. Dieser strukturelle Effekt und der dadurch be-dingte Anstieg der Meldezahlen, kann dazu führen dass der aktuelle R-Wert das reale Geschehen etwas überschätzt". Ich wiederhole: ÜBERschätzt.

@ MrEnigma

Kurzarbeit - vielleicht machen die das ja, um Arbeitsplätze zu erhalten?

Sinn von Unternehmensgewinnen - dass der Kommunismus nicht funktioniert, haben wir doch alle live miterlebt, oder?

Retenerhöhungen müssen sein, da die Lebenshaltungskosten steigen - außerdem könnten Sie mit den paar Millionen, die Sie da auf Kosten der kleinen Leute einsparen, nicht mal einen Bruchteil der notwendigen Maßnahmen bezahlen.

Keine neuen Konzepte - Aussetzen von Steuerzahlungen, Soforthilfen Bürgschaften Kredite - alles schon da gewesen?

Und wo sie Ihre Konzepte?

Und so geht es weiter. Sie haben bis auf eine Aussetzung der Rentenerhöhung keinen einzigen konkreten Vorschlag gemacht.

der Lobbyverband fordert?

Gewinn um jeden Preis und wenn es Leben kostet. Die Angestellten werden vom Staat übernommen indem Kurzarbeitergeld bezahlt wird. Wer nicht für unerwartete Ereignisse vorgesorgt hat, hat etwas falsch gemacht. Muss man auch als Privatmann. Es ist nicht Aufgabe der Gesellschaft jede Fehlplanung auszugleichen. Wenn Bedarf besteht und der Betrieb schafft die Krise nicht, so wird ein neuer Betrieb entstehen. Das nennt man freie Marktwirtschaft.

@ 10:28 von draufguckerin

Ihren sinnvollen Punkten möchte ich noch zwei hinzufügen, die man jetzt schon umsetzen kann: Etliche Gaststätten und Restaurants kochen weiter und bieten einen Abholservice an; und es gibt gute Initiativen unter dem Motto "pay-now-eat-later", also jetzt bezahlen und später im Laufe des Jahres kommen und genießen. Beides nahezu überall als Unterstützung machbar, auch heute am Sonntag.

@Sternenkind, 09:37

Sie sprechen vom "sterben" als worst case. Es gibt aber auch eine durchaus längere Phase des Leidens, der Isolation und der Furcht vor dem Tod. Arbeitnehmer stehen ihrem Betrieb dann nicht zur Verfügung, kosten aber Geld (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall). All dies ist ein gesundheitlicher, individueller Leidensweg und auch ein wirtschaftlicher Schaden. Die Bundesregierung muss bei ihrem Handeln stehts Abwägungsprozesse vornehmen - und ich denke dies hat sie bisher in sehr verantwortungsvoller Weise getan. Ich selbst bin kein Experte und maße mir kein abschließendes Urteil an. Ich fühle mich aber in der schwierigen Situation gut aufgehoben und ich spüre Verantwortung für unser Gemeinwesen, die natürlich auch mit Opfern verbunden ist. Aber genau das macht doch letztlich einen gut funktionierenden Staat und eine Solidargemeinschaft aus.

@ Polyfoam

Das ewig gleiche Zugvieh hat aber in den letzten Jahren auch mit Abstand am meisten von den anderen Ländern profitiert - Export ohne Absatzmärkte klappt eher weniger.

um 10:55 von Sternenkind

>>
Die beiden Stanford-Medizinprofessoren, Dr. Eran Bendavid und Dr. Jay Bhattacharya, erklären aktuell in einem Beitrag dass die Tödlichkeit von Covid19 um mehrere Größenordnungen überschätzt werde und vermutlich selbst in Italien nur bei 0,01% bis 0,06% und damit unter jener der Influenza liege. Der Grund für die Überschätzung liege in der stark unterschätzten Anzahl der bereits (symptomlos) Infizierten.
mal informieren - nicht nur in der aktuellen Kamera. Etwas weniger naiv bitte
<<

Letzter Satz stimmt. Aber ansonsten: Wissenschaftler, die Aussagen über aktuelle Dunkelziffern machen und mit Worten wie "vermutlich" arbeiten, sind mir mehr als suspekt.

@ perchta

Was soll denn konkret passieren? Welche Vorschläge haben Sie?

11:10 von SchleswigHolsteiner

Nichts gegen sie persönlich, es ist ihre Arbeit, nur wenn sie so komplexe Maschinen in einer der menschenfeindlichsten Diktaturen der Welt aufstellen,zeigt es die Denkweise der BR.
Da müssen wir gar nicht mehr mit den Finger auf China zeigen. Profit macht alles möglich

@ um 11:02 von Adeo60

"Jedes Leben zählt"

Nein, denn dann müßten Sie Auto/Motorrad/Fahrrad fahren, Arbeiten, Skifahren, auf die Leiter steigen, aus dem Haus gehen, sich im Haus bewegen verbieten - nur um ein paar wenige Beispiele zu nennen, bei denen man um´s Leben kommen kann. Eigtl. kann man zu jedem Zeitunkt zu jeder Gelegenheit sterben.

Also alles verbieten? Wozu dann noch leben?

09:38 von IBELIN "Was heisst verantwortungsvolle.."

Die Grundlagen hast Du doch benannt - Abstandsregel, Übersichtlichkeit und Kontrollierbarkeit - man muss das nur durchführen - welche Schäden das dann anrichtet wird man sehen - die Plätze am Tresen sollten jedenfalls vorerst noch gesperrt bleiben. Andererseits, ob man nun vor der Eisdiele am Tisch hockt, oder zehn Meter weiter weit unbequemer auf nem Mäuerchen, das sollte egal sein, wo der Abstand gewahrt bleibt.

@um 09:47 von qpqr27

"... und nicht jeder Kleinselbständige und Solokünstler muss auf Kosten der Allgemeinheit "gerettet" werden - schließlich gibt es HartzIV"

Also doch auf Kosten der Allgemeinheit.

@ 11:28 von Elfe12

„ dann können Sie gerne meinen Dienstplan haben und mal selbst ihr Leben riskieren. Ich mache inzwischen an Ihrer Stelle Homeoffice und jammere ein bisschen über die Einschränkungen.....“
Das gleiche hatte ich @sternenkind auch schon vorgeschlagen. Junge, gesunde und vor allem so angstfreie Helfer werden gerade jetzt gefragt und gesucht sein, wie noch nie.

10:51 Demokrat

"machen die paar Millionen mehr oder weniger Tote auch keinen Unterschied?...."

Im Gegenteil. Wolllte nur darauf hinweisen, dass Millionen Menschen weltweit sterben an äußeren Umständen (auch Klimawandel) die die Weltgemeinschaft abändern könnte. Es scheint aber, dass diese Toten uns relativ wenig stören und in Kauf genommen werden.

10:45 von nie wieder spd

>>Die Löhne der Unwichte in Vorständen und Aufsichtsräten, im kommerziellen Sport, und sicher noch in vielen anderen Bereichen, in denen nichts tatsächlich existenziell Wichtiges hergestellt wird, müßten dazu natürlich gesenkt werden.<<

Wenn Sie die Löhne dieser Berufsgruppen als sehr hoch einstufen. Warum haben Sie nicht einen Posten in einem Vorstand oder Aufsichtsrat angestrebt? Warum wurden Sie nicht Berufssportler?

@ Superdemokrat

Die wenigsten feiern ihre Kurzarbeit, sondern machen sich Sorgen, ob sie ihren Arbeitsplatz behalten und wie sie mit deutlich weniger Lohn über die Runden kommen können.

Ihre Äusserungen zeigen eine leider heute weit verbreitete Ablehnung von Eigenverantwortung.

Wenn Ihnen Ihr Lohn zu wenig ist, handeln Sie mehr aus oder kündigen Sie und beziehen Sie ALG, wenn die staatlichen Leistungen doch so fürstlich sind. Ist Ihre Entscheidung.

11:19 von Adeo60

"Die ganze Welt beneidet Deutschland um das gute und vor allem wirksame Krisenmanagement in der Corona-Krise,.."

Also ich beneide da gar nichts. In meinen Augen hat die Bundesregierung und das RKI völlig versagt. Man denke da nur an das "Masken-Theater". Wirksam oder nicht?

"Die schrecklichen Bilder von Kühlcontainern in New York und vielen anderen Orten der Welt,..."

Bei diesen "anderen Orten" denke ich jetzt mal an das Pflegeheim in Wolfsburg. Wie viele Tote gab es dort? Vor 2 Tagen lag die Zahl bei 41(!!!). Der Unterschied zu New-York und anderen Orten ist, dass wir davon keine Bilder sehen (können/dürfen?). Schlimm ist das trotzdem und ein völliges Versagen der Behörden.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettinge...

@Andererseits 11.33 - da haben sie völlig Recht....

in einer solchen Situation ist sich jeder selbst der nächste und alles was jetzt jemand anders bekommt fehlt am Ende mir im Portemonai

@ 10:51 von Poli kala

@ 10:51 von Poli kala
„ Wer jetzt noch keine Patientenverfügung hat, sollte schleunigst eine machen.“
Da haben sie recht, ich bin 42, habe seit bereits 3 Jahren eine Patientenverfügung. Was ich aber schlimm finde ist, dass heute mehr denn je, bestimmte Risikogruppen, Alte/Vorerkrankte wie Ausschussware hingestellt werden. Nur weil man z.B. Bluthochdruck hat, stirbt man doch im Normalfall nicht in den nächsten Wochen. Auch junge Asthmatiker nicht. Manche kommen sogar auf die Idee:“ Setzt die Risikogruppe in den Supermarkt, dann stecken sie sich alle an. Und dann können wir übrigen gesunden/fitten weitermachen wie bisher“ Da weiß man echt nicht, was man davon halten soll..

09:33 von Sternenkind>>

>>Die Show ist längst vorbei nur kommt/will man aus dem Lockdown nicht mehr raus.<<

Gut erkannt. "man" (wer auch immer das ist) will einfach nicht mehr aus dem Lockdown raus.
Sie sind der Einzige der raus will.
Ironie aus

Hilfe, Schenkung oder Unterstützung ...

... sind vollkommen falsche Begriffe für finanzielle Maßnahmen zugunsten geschlossener Gewerbe.

Der richtige Begriff lautet Entschädigung, denn der Broterwerb wurde verboten, was einer Enteignung gleichkommt. Von daher sind auch angebotene Kredite ein großer Witz, denn ein Eigenverschulden o.ä. liegt nicht vor. Eigtl. müssten die für die Verbote zuständigen Behörden bzw. der Staat sämtl. Ausfallkosten tragen, denn nur sie sind dafür verantwortlich.

@qpqr27 10.30

Das ist total daneben. Den Gastronomen und Hoteliers wurde von einem Tag auf den andern durch behördliche Auflage die Lebensgrundlage entzogen. Da ist nix mit "auf Kosten der Allgemeinheit retten wollen". Wie würden Sie denken, wenn SIE betroffen wären?

@ Der Couch Kritiker

Es sind doch nicht nur Singles erkrankt nach Hause gekommen - siehe Heinsberg.

Sollen dann nur noch Familien raus dürfen und das auch nur, wenn sich die Eltern einem Treuetest unterzogen haben?

Natürlich sollte es bald ein Konzept für Teilöffnungen geben, aber wir müssen einen Schritt nach dem anderen gehen. Warten wir erstmal ab, was mit den geplanten Lockerungen geschieht und helfen der Gastro auf anderem Wege.

Wir holen uns übrigens seit Wochen einmal die Woche Essen bei örtlichen Restaurants ab. Ganz bewusst, um die zu unterstützen. Ebenso besuchen wir Geistervorstellungen im örtlichen Kino. Wir können alle etwas tun.

@andererseits: was ich vorschlage:

Anstatt zu versuchen, den bisherigen Wirtschaftsbetrieb in gerader Linie fortzuführen und dafür so viel Betriebe am Leben zu erhalten, sollte die Regierung die Nachfrageseite aufpäppeln indem man wieder ein vom Vertrauen geprägtes Konsumklima schafft. Das Vorgehen der Regierung ist FALSCH, es führt zu überschuldeten Firmen und einer Pleitewelle mit schließlicher Massenarbeitslosigkeit !

Erster Schritt: massive Entlastungen für alle Bürger bei Steuern und Abgaben um den Konsum wieder in Fahrt zu bringen. Was nützt es denn Autohäuser aufzumachen, wenn keiner jetzt mehr ein neues Auto kaufen mag ?

Dann sollte man mal schauen, wer jetzt durch die Krise besser dasteht. Das Geld ist ja nicht weg. Grossinvestoren u. Investmentfonds bzw. Hedgefonds die zum Teil das Geschäft ihres Lebens gemacht haben: zuerst verdient an Leerverkäufen, dann billig eingekauft. Gegenwärtig findet eine massive Eigentums- u. Vermögensumverteilung statt. Warum versucht Staat nicht, hier Gewinne abzuschöpfen?

@ Sisyphos

Demos mit mündigen Bürgern?

Ein paar hundert von 83 Mio.

Ist es wirklich ein Zeichen von Mündigkeit, andere Leben zu gefährden?

@ jukep

Dann hatte ich Sie falsch verstanden - sorry

11:54 von Tremiro

Zitat:"Wenn Sie die Löhne dieser Berufsgruppen als sehr hoch einstufen. Warum haben Sie nicht einen Posten in einem Vorstand oder Aufsichtsrat angestrebt? Warum wurden Sie nicht Berufssportler?"

Normalerweise schätze ich Ihre Kommentare, aber der ist albern und überheblich. @nie wieder spd ist offensichtlich in einem Pflegeberuf beschäftigt und hat diesen Beruf vermutlich aus Überzeugung gewählt. Nicht jeder Mensch ist zum Profisportler oder Chairman einer AG gemacht. Aber davon abgesehen: ich finde es ebenso obszön, dass die "Brot und Spiele"-Helden unserer Gesellschaft, vor allem Profifußballer und da nicht nur die großen "Stars", heute Gehälter bekommen, die jedes Maß sprengen und angesichts der Löhne, die z.B. eine Krankenschwester oder eine Erzieherin bekommen, kann man schon einmal die Frage nach der Berechtigung solcher Unterschiede stellen.

11:38 von Schaefer

Der Fehler den sie machen liegt darin begründet, das die DEHOGA allgemein für den gesamten Bereich fordert und in dem Artikel keine Differenzierung zwischen Hotelketten und kleinen Gaststätten , Pensionen usw.macht. Sie über nehmen es dann einfach in ihrer pauschalen Argumentation. Wenn eine kleine Gaststätte oder traditionelle Eckkneipe schließt ..auch wenn sie es nicht wahr haben wollen ist es ein Stück dt. Kulturgutes.. Ist sie für immer verloren.
1. eine Neueröffnung ist nicht mehr das alte
2. versuchen sie mal als dt.eine traditionelle Kneipe zu eröffnen. Ohne eigenes Kapital so gut wie unmöglich. Weil sie dafür kein Kredit bekommen.
Was Hotelketten betrifft gebe ich ihnen recht. Nur sind die schon leider nicht mehr in dt. Besitz. Einfach mal recherchieren wer .z.B Mehrheitseigentümer der größten dt. Hotelkette ist.

Auf Kommentar antworten...

Am 19. April 2020 um 09:37 von Sternenkind
Nun ja...
Das Problem kommt vom Missverhältnis zwischen Angst und tatsächlicher Gefahr. 
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Denke ich nicht. Das Problem liegt eher daran, dass diejenigen die einen schnellen und unfangreichen Lockdown fordern und die Gefahr die von dieser Pandemie ausgehen nicht Ernst nehmen. Nur Leider könnte diese Gefahr für ein jeden irgendwann zu real werden...

Und die Immobilienbesitzer ?

Wieso ist es eigentlich nicht möglich, daß die Mieten nur dann zu zahlen sind, wenn auch Umsatz generiert wird ?
Zumindest für die Zukunft muß ein entsprechendes Gesetz her, denn wer sich Immobilien leisten kann, kann auch einen kurzfristigen Zahlungsausfall verkraften.
Im Übrigen würde ich mich als Markthändler (gebrauchte Bücher) auch freuen, wenn mir statt der Lagerkosten auch die Kosten für Leben, Miete, Krankenkasse und Versicherungen gezahlt würden.

Kneipen sind kein Kulturgut (1)

Die Dorfkneipe ist mit absoluter Sicherheit kein Kulturgut, sondern sogar ein Grund für die finanziell schlechte Lage von dörflichen Vereinen und wirklichen Heimat- und Kulturverbänden.
Mein Nachbar betreibt eine Kneipe und ist stolz darauf, dass er es schafft, fast 85% seiner Einnahmen steuerfrei zu verdienen. Das schafft er, indem er ein Minimum an Getränken beim Grosshändler bestellt und sich diese offiziell mit Rechnung und Lieferschein in die Kneipe liefern lässt. Das sind die Getränke (der Umsatz) der dann offiziell in die Bücher geschrieben wird und ans Finanzamt gemeldet wird. Nicht gebucht werden allerdings die 5-8 Kisten Bier und Getränke die er täglich mit dem Privatwagen aus den Angeboten der verschiedenen Supermärkte kauft. Einkaufspreis: 10,50 Euro pro Kiste (20 Flaschen), Verkaufspreis: 2,50 Euro pro Flasche (=50,00 Euro pro Kiste). Die Kneipe ist im Wohnhaus der Familie im Erdgeschoss eingerichtet (also keine Pacht) und es wird auch kein Personal beschäftigt.

Am 19. April 2020 um 10:51 von Poli kala

" Nein, einen Bogen macht das Virus um niemanden, aber ein schwerer Verlauf trifft nun mal die allermeisten nicht. Das Durchschnittsalter der Gestorbenen liegt in allen Ländern um die 80. "

Das ist aber nur zum Teil richtig, Todesfälle gehen von ganz unten bis ganz oben, gibt auch viele Junge die nicht sehr gesund sind, recht auf Leben haben alle.

Nicht nur die die in die Kneipe gehen, ich koche selber, wenn Menschen nur Kontakt über Kneipen und sonstiges haben, da ist was nicht in Ordnung.
Ich kann gut Kontakt halten, mit vielen über meine Hobbys, da benötige ich keine Kneipe.

Und wer 4 Wochen mit den ganzen Hilfen nicht übersteht, war vorher schon wirtschaftlich nicht sehr gesund.
Das welche Pleite gehen, hat auch andere Gründe, alles auf Kante genäht.

Die Bevölkerung sieht das Bedrohungspotezial ganz anders wahr

Bewegt man sich in der Öffentlichkeit haben ca. 98 Prozent der Bevölkerung keinen Mund/Augen/Handschutz.
Sie nehmen das Gefährdungspotenzial durch den Virus ganz anders wahr als von den Politiktern/Virologen/Medien dargestellt.
Die gemeldeten Totenzahlen in den einzelnen Ländern basieren wohl eher auf politischen/medizinischen Vorgaben.

@andererseits 11:01 Uhr: wenn es mal so wäre

Können Sie mir ein Beispiel nennen, wo eine Expertenaussage oder eine Aussage eines Entscheidungsträgers von Januar oder Februar im März noch Bestand, bzw. vom März im April noch Bestand hatte ?

Und wenn Sie jetzt sagen, dass ist der „Dynamik“ der Entwicklung und der nur graduell fortschreitenden Erkenntnis geschuldet, kann ich Ihnen nur antworten, dass man vieles durch mehr Gründlichkeit und Sorgfalt in den Überlegungen hätte besser machen können!

Insbesondere in der Kommunikation, aber auch im Verbreiten von „Theorien“.

re nie wieder spd

"Die Löhne der Unwichte in Vorständen und Aufsichtsräten, im kommerziellen Sport, und sicher noch in vielen anderen Bereichen, in denen nichts tatsächlich existenziell Wichtiges hergestellt wird, müßten dazu natürlich gesenkt werden."

Welche deutsche Behörde bestimmt denn die Höhe von Löhnen?

Corona fegt falsches Wirtschaften weg

Sorry, klingt hart, aber diese Krise zeigt, dass es absolut falsch ist, ein Gewerbe jeder Art nur Spitz auf Knopf zu führen und keinerlei Rücklagen für mindestens drei Monate zu bilden. Alles auf Pump, um einen Betrieb aufrechtzuerhalten, der keinen oder zu kleinen Gewinn erwirtschaftet.
Jetzt wird die gesamte Wirtschaft gesund gekrist.

Hier wird gerade ein Teil

Hier wird gerade ein Teil unserer Kultur vernichtet!
Und kein Mensch protestiert!
Die Letargie in unserem Lande ist beispiellos.....

@ 11:12 von Sisyphos3

Sie brauchen "mündigen" nicht in Anführungszeichen zu setzen. Auch wenn's für manche nicht so wichtig zu sein scheint: Corona setzt das Demonstrationsrecht nicht automatisch außer Kraft, wie dankenswerterweise die Gerichte dieser Tage bestätigen. Deshalb ist es okay, wenn Menschen dieser Tage ihren Protest auf der Straße ausdrücken - unter Berücksichtigung der derzeitigen Schutzregeln, die derzeit auch gelten, wenn man dagegen protestiert - so ist das in einer freiheitlichen Demokratie. Übrigens waren/sind auch z.B. in Hamburg Menschen - unter Berücksichtigung der derzeitigen Schutzregeln - auf der Straße, um für eine deutlich höhere Zahl an aufzunehmenden geflüchteten Menschen aus griechischen Lagern zu demonstrieren. Die haben meine volle Solidarität, da wäre ich dabei, wenn ich in Hamburg lebte.

11:12 von andererseits / Freiberufliche Arbeit

Sie scheinen sich in einer ähnlichen Arbeitssituation zu befinden, wie auch ich: Festanstellung (24 Std.) + Teil-Freiberuf. Gut, wenn Unternehmen nicht geschlossen sind.

"Meine Firma" ist nur nicht "ganz zu", weil sie "teil-systemrelevant" ist. Produktion von PSA gegen Absturz aus der Höhe. Der (größere) Unternehmensteil, der "nur" Kleinmaschinen aus Metall herstellt, steht still. Ca. 60% der Mitarbeiter sind in Kurzarbeit.

Ich nicht, obwohl Produktfotografie (meine Haupttätigkeit) im Unternehmen + vor Ort akut so gut wie unmöglich ist. Aber ich habe Zeit für Fotos für Reparatur- & Wartungsanleitungen (sonst immer Stiefkind). Auch mein Freiberuf ist um diese Art von Fotos. Kann ich bei kleineren Objekten auch zuhause tun.

Nun prüfe ich in der Fa. PSA in der jährl. Kontrolle. Mag ich nicht so sehr, aber alle Berechtigung dazu habe ich. Wg. nun 3-Schicht-Betrieb (Abstände) kann ich 6 Tage / Woche rund um die Uhr kommen, wann ich will …

Aber ich kenne Gastronomen, die gar nicht …!

11:43 von Klärungsbedarf

Die letzten vier Wochen haben diese Aussagen voll und ganz widerlegt. Social Distancing hätte keinerlei Auswirkungen auf die Sterberate haben dürfen, wenn sowieso schon -zig Millionen Deutsche infiziert wären.

Sogar BDI Präsident kritisiert „Fahren auf Sicht“

Es gibt, sagte er, nur „14-Tage Pläne“ nach der das Land regiert wird.

Ich finde auch, dass ist entschieden zu kurz gedacht. Man muss sich doch JETZT schon über die wahrscheinlichen Folgen der Krise Gedanken machen, anstatt zu versuchen, möglichst viel von der Zeit vor Corona hinüberzuretten in die Zukunft. Denn Fehlentwicklungen gab es in der Vergangenheit ja auch. So ganz gottgegeben ist diese Krise ja nicht. Deshalb ist es auch keine „Naturkatastrophe“. Es wäre durchaus möglich, sinnvolle Annahmen zu treffen über die weitere Entwicklung - vieles zeichnet sich schon ab!

11:36 von Superdemokrat @Demokrat49

>>wenn ich sehe das Andere Kurzarbeit feiern...<<

Icxh bin sicher dass die meisten die inKurzarbeit sind, dies nicht "feiern".

>>frage ich mich warum ich nicht in Kurzarbeit darf, sondern für das gleiche Geld arbeiten muß<<

Seien sie froh dass Sie arbeiten dürfen. Ich bin sicher dass ihr Gehalt höher ist als bei Kurzarbeit.
Höchstens Sie haben so einen gutbezahlten Job dass Ihnen 60 oder 80% reichen und sie sich freuen würden sich einfach auf die faule Haut zu legen.

wenn ich keine Einkünfte habe
ist es recht gleichgültig wie hoch die Mehrwertsteuer darauf wäre
hätte ich denn Einkünfte

Disziplin und Eigenverantwortung

Mit diesen beiden Begriffen ist es leider nicht weit her. Immer muss „der Staat“ es richten, also wir alle - aber kaum einer ist dazu bereit. In meinem Haus mit seinen 18 Wohnungen haben sich in den vergangenen vier Wochen mindestens die Hälfte der Haushalte nicht an die strengen Kontaktbeschränkungen gehalten. Kein Wunder, dass die Reproduktionsrate wieder steigt. So wird das mit der Normalisierung noch sehr sehr lange nichts, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen werden verheerend sein. Aber wir wollen das offensichtlich so. Schade eigentlich.

Auch der Tourismus wird hart umkämpft sein

Es wird sowohl innerhalb der EU, als auch innerhalb Deutschlands ein regelrechter Wettbewerb um die in den nächsten 2-3 Jahren erwartbar wenigen Touristen geben. Italiens Wirtschaft ist zu 10% ca. vom Tourismus abhängig.

Und die Flugreise nach San Franzisco 12 Stunden mit der Maske auf ?

In Schweden nicht

Am 19. April 2020 um 11:04 von Demokrat49

@ Sternenkind

„Ein letztes Mal zum Mitschreiben:

Die Sterblichkeitsrate ist fast egal. Das Problem an Corona ist, dass zu viele intensivpflichtige Patienten auf einmal die KH aufsuchen müssen.

Das führt zu massiven Überlastungen der Intensivstationen und zu vermeidbaren Todesfällen sowohl unter den Covid 19 Patienten als auch unter den übrigen Notfallpatienten, für die keine Betten mehr frei sind.“

In Schweden nicht. Die sind in 4 Wochen mit Corona durch, während Merkel die Leute noch Monate „auf Sicht“ hoffen und bangen lässt.

https://m.focus.de/gesundheit/news/coronavirus-aktuell-virus-ausbruch-ei...

also mit HartzIV hat der Staat.....

einen mehr als fürstlich dotierten "Rettungsschirm" aufgespannt unter den jetzt natürlich auch die ganzen Gastwirte, Hoteliers, Künstler und andere flüchten können - mehr muss wirklich nicht sein

@ Sternenkind, um 09:33

Haben Sie darüber nachgedacht,
w a r um diese Rate so niedrig ist?

Sollte das Kontaktverbot deutlich gelockert oder aufgehoben werden, werden Sie bald feststellen:
“The Show goes on...“

Wie der Strandsommer doch noch klappen könnte...

gefühlsduselige Urlaubsträumereien sind wohl kaum zielführend.

Warum stellt man sich nicht darauf ein, die Öffnung auf Sicherheitskriterien zu gründen?
Die Deutschen, Weltmeister in Reglementierungen - im Angesicht eines Virus hilflos?
Man kann die Infektionszahlen nur unten halten, wenn aktive Prävention angeschoben wird.

Unsere Vorfahren hatten übrigens ähnliche Probleme.
Der gute alteWochenmarkt auf offenen Plätzen- supersicher.
Auch der alte Fritz wusste, dass Gebäude optimal belüftet und gross gehalten sein müssen, um Ansteckungen gering zu halten. Deswegen haben Berliner Altbauten hohe Decken.

Wir haben heute technisch / wissenschaftlich wesentlich bessere Grundvoraussetzungen zu einer wirkungsvollen Viren-Prävention. Klimaanlagen lassen sich umbauen, um den Virus aus der Atemluft zu ziehen und abzutöten. Das muss dann wohl getan werden- statt gefühlsduselig Urlaub und Normalität hinterherzuträumen.
Unseren Kindern eine sichere, bessere Welt hinterlassen!

Hotels, Gaststätten und Maskenpflicht

So kann es nicht auf Monate, Jahre weitergehen. Mundschutz / tragen von Masken in der Öffentlichkeit, bei privaten Treffen und am Arbeitsplatz sollten Pflicht sein. Auch in der Gastronomie ist das möglich. Ein Wenn und Aber gibt es immer... Fraglich ist doch auch wer derzeit unter den jetzigen Vorgaben leidet? Existenzängste, Suizidgedanken und auch Entmündigung, z.B. wird vom Hausrecht gebrauch gemacht in Häusern, die auch von jungen Menschen mit Behinderungen bewohnt werden, die auf Therapien verzichten müssen und nun eingesperrt werden? Wo sind wir denn hier? Ältere Menschen, die in Seniorenheimen nicht gefragt werden ob sie mit der Abschottung einverstanden sind. Eine Lösung muss her damit mit entsprechender Schutzkleidung Kontakte wieder möglich sind und das Leben an Normalität zunimmt.

@ 11:32 von qpqr27

Schon mal drüber nachgedacht wer alles für solche Betriebe liefert oder als Dienstleister für die arbeitet?
Wirtschaft ist ein Kreislauf mit vielen Zahnrädern, ähnlich wie ein Uhrwerk.
Es wird dringend Zeit, das die Forderung des Zentralverbands des deutschen Handwerks umgesetzt wird, und ein Schulfach Wirtschaft geschaffen wird.

11:47 von Wolfes74

Nein, denn dann müßten Sie Auto/Motorrad/Fahrrad fahren, Arbeiten, Skifahren, auf die Leiter steigen, aus dem Haus gehen, sich im Haus bewegen verbieten - .... Eigtl. kann man zu jedem Zeitunkt zu jeder Gelegenheit sterben.
Also alles verbieten? Wozu dann noch leben?
-
es dürfte schon nen Unterschied machen
sein Geld mit Auto waschen zu verdienen oder Löwen zu shampoonieren

Gegenfrage

Am 19. April 2020 um 11:25 von arwen1

„Wirklich durch Corona bedingt? Sicher nicht in jedem Fall. Es drängt sich der Eindruck auf, dass alle Betriebe nach Hilfe schreien. Muss man nicht ein Betriebskonzept hinterfragen, wenn den Betrieben nach 4 Wochen die Luft ausgeht? Muss wirklich jedes Cafe, jeder Dekoladen gerettet werden.?Würden die, die jetzt nach Hilfe rufen, das Jahresende ohne Pleite erreicht?“

Genauso kann man fragen: Muss wirklich jeder Vollpflegefall um den Preis von massenhaft betrieblicher und privater Existenzen geschützt werden, obwohl die Personen ohnehin in diesem Jahr mit oder ohne Corona gestorben wären und die statistische Lebenserwartung längst überschritten ist?

10:45 von nie wieder spd

«Die Löhne der Unwichte in Vorständen und Aufsichtsräten, im kommerziellen Sport, und sicher noch in vielen anderen Bereichen, in denen nichts tatsächlich existenziell Wichtiges hergestellt wird, müßten dazu natürlich gesenkt werden.»

Wenn "kommerzieller Sport" für Sie nur die 36 x ca. 30 Fußballer der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind. Wissen Sie wahrscheinlich auch nicht, dass im Handball und Tischtennis andere Bälle im Spiel sind als Fußbälle.

Und schon Profis bspw. beim 2. Ligisten Erzgebirge Aue gehören auch gar nicht zu "Großverdienern", die man mit Nationalspielern der Bayern + vom BVB auch nur ansatzweise vergleichen könnte.

Schon gar nicht all die vielen "kommerziellen Sportler", die Sportarten betreiben, die max. alle 4 Jahre zu Olympia überhaupt in die Augen der Öffentlichkeit treten.

Man muss Sport nicht mögen. Gehälter der Herren National-Fußballer sind exorbitant hoch. Hunderttausende gehen dennoch jedes Wochenende ins Stadion, finanzieren sie mit …!

Alles mies !

11:54 von Tremiro

Zitat:"Warum haben Sie nicht einen Posten in einem Vorstand oder Aufsichtsrat angestrebt? "

Die Frage stellt sich natürlich, wenn man sich klar macht, dass Vorstände in Deutschland das 75 - 100 fache von dem bekommen, was ihre Angestellten verdienen. 2005 lag dieser Wert noch bei 45 - 60fach, im 20.Jht noch niedriger. Leisten also heutige Vorstände so viel mehr als ihre Vorgänger zur Zeit des Wiederaufbaus unserer Wirtschaft in den 50er und 60er-Jahren? Auch hier stellt sich meiner Meinung nach die Frage nach der Gerechtigkeit. Hier stimme ich @nie wieder spd (ausnahmsweise) einmal zu.

Dauer Pandemie

Glaubt hier wirklich jemand, dass sich das Ansteckungsrisiko nach einer Auflockerung der Ausgangsbeschränkungen verringert?
Das Virus interessiert das wenig.
Und das gilt ja für alle Bereiche. Warum dann nur bestimmte Bereiche im Rahmen der Hygiene aufmachen.
Und wenn es in der Schule so sein soll, warum nicht in der Gastromie (Tische auseinanderstellen) Ich glaube, jede Kneipe hat mehr Seifenspender und gepflegte Toiletten als Schulen.

Diese Krise bringt es an den Tag...

wenn ich als Otto Normal Verbraucher aus welchem Grunde auch immer unverschuldet in Not gerate und dann den Staat um Hilfe bitte, ist es durchaus möglich das der mir sagt:... wie jetzt ? Du hast nicht für den Notfall vorgesorgt ? Aber du hast bestimmt noch irgendwo einen Gegenstand von Wert. Versilber den und komme dann wieder. So schaut es aus. Davon mal ganz abgesehen. Erinnern wir uns noch an die Einführung des Euros ? Insbesondere die Gastronomie sah sich dem Verdacht ausgesetzt, in der Speisekarte einfach nur das D-Mark-Symbol gegen das Euro-Symbol ausgetauscht zu haben. Hoffe, das dieser Irrsin bald vorbei ist. Sonst könnte man bald auf den Gedanken kommen dass das hier eine totale Plünderung der Staatskasse mit behördlicher Genehmigung wird.

Eigenverantwortung

Am 19. April 2020 um 11:54 von Demokrat49

„@ Superdemokrat
Ihre Äusserungen zeigen eine leider heute weit verbreitete Ablehnung von Eigenverantwortung.“

Eigenverantwortung wäre per Ihrer Definition, dass sich die Risikogruppe selbst schützt und Beschränkungen abgebaut werden können.

Finden Sie den Widerspruch zu Ihren anderen Kommentaren?

Helge Braun: Virus kann aus Ausland zurückkommen

Ganz meine Rede !

Deshalb nutzt es nichts, wenn jetzt zwar die Bundesregierung der Idee einer „Herdenimmunität“ endlich abschwört, dies aber leider in vielen unserer Nachbar- und Urlaubsländern (Spanien zB) nicht der Fall ist!

Bis jetzt sind bestenfalls 0.7% der deutschen Bevölkerung in Kontakt mit dem Virus gekommen. Und es wird gelockert, wobei Masken nur bedingt helfen und Vereinzelungsmassnahmen vielerorts nicht möglich sind (ÖPNV, Schulen).

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