Kommentare

Es wird langsam an zu vielem gerüttelt

Der offene Verkauf zu jeder Zeit bringt nichts außer einem sinnlosen Opfer von einem Rest an Kultur, den wir noch haben.

Geld, das man nicht hat, kann man auch am Sonntag nicht ausgeben.

Und die Zahlung mit Bargeld sollte man auch nicht abschaffen, die Ansteckungsgefahr auf diesem Weg ist zu gering. Dafür muss man dann auf immer eine hochkomplexe EDV-Infrastruktur aufrechterhalten, die obendrein nicht wirklich sicher gemacht werden kann.

Ich will meinen Enkeln oder einem guten Service beim Friseur oder Restaurant lieber was bares geben als einen anonymen Betrag.

Und am Sonntag will ich dann auch lieber den Klingelbeutel füllen als per Kreditkarte spenden. Womit wir wieder beim Sonntag sind. Egal ob ich nun gläubig bin oder nicht. Einen einzigen Tag der Ruhe in der Woche sollte man sich und allen anderen gönnen.

Ich will nicht shoppen ...

... ich will wieder in eine Kneipe oder meine Band-Probe, meinen Sportverein. Dem Ersatz-Gott Shopping hildige ich nicht.

Dieser Blödsinn hilft nur den Großen - die Rinzelhändler werden zusätzlich gestraft. FALSCHER WEG, FALSCHE RICHTUNG.

So ein Quatsch

Ich habe gedacht, aus der Coronakrise lernt man bzw. zieht jetzt endlich mal gewisse Lehren. Offensichtlich ist das nicht der Fall. Jetzt wird die Krise als Aufhänger für die Lockerung des Einkaufverbots an Sonntagen benutzt. Werden die Menschen eigentlich klüger oder doch immer dümmer? Wir wissen doch, was für Probleme anstehen. In den USA sieht man, dass diese "7days 24h opening time" eine Katastrophe bzw. zudem unnötig ist. War damals, als ich in den USA lebte, echt super, Freitag abends um 23 Uhr einzukaufen und quasi der einzige Kunde in einem riesen beleuchteten Einkaufszentrum zu sein. Echt genial und so derart sinnvoll. Auch möchte ich hier keine amerikanischen Verhältnisse. Arbeiten von Montag bis Freitag und am Wochenende shoppen bis zum Umfallen. Toll. Scheinbar ist doch alles nur noch auf Kommerz und Wachstum ausgerichtet, wo man im Gesamten aber nur draufzahlt.

Vollkommen Weltfremde Forderung !

Ist sich dieser Mann eigendlich bewusst, was er da von den Beschäftigten verlangt? Sieben Tage die Woche am Stück arbeiten? Bis zum Umfallen oder Burn-Out?

Und außerdem: Glaubt der Mann wirklich, die Leute würden mehr kaufen, nur weil der Laden am Sonntag oder länger geöffnet hat? Wo lernen diese "Manager" solchen Unfug?

Die Leute kaufen das was sie brauchen, dann wenn sie es brauchen. Da reichen die bisherigen Öffnungszeiten völlig aus. Im Übrigen sollte man dem Mann mal erklären, daß es völlig egal ist wie oft oder lange die Läden öffnen, wenn das verfügbare Geld zum Einkauf aufgebraucht ist.

Wenn viele jetzt ....

... finanzielle Einbußen haben, länger in Kurzarbeit bleiben müssen, arbeitslos sind, werden Sie vermutlich nach der Coronakrise sofort riesige Umsätze für den Handel generieren.
Eher wird bis Weihnachten gespart.
Also sind diese Sonntagsöffnungszeiten bis Jahresende m.E. vermutlich überflüssig.

Evtl. im Herbst mal 1 - 2 Tage, damit sich nicht der Ansturm auf die Adventszeit konzentriert.

17:50 von träumensollteerlaubtsein / @schabernack / "von eben"

«Sie unterschätzen mich noch immer ;)))»

Nie - aber auch gar nie (!) - habe ich Sie je "unterschätzt".

In gewissen Aspekten zu Corona weiß ich allerdings nicht genügend genau zu beurteilen, auf welcher Basis Sie Ereignisse verfolgen, bewerten, Schlüsse daraus ziehen.

Könnte mir (sehr) gut vorstellen, dass es bei Ihnen "in umgekehrter Richtung" gar nicht anders ist. Dass Ihre Kenntnisse zu Corona in rein medizinischen Aspekten weit, weit, weit fundierter sind als meine. Steht für mich weit jenseits außer jeder Frage.

«Ich möchte dieses "off-topic" nicht weiter strapazieren.
Vermutlich kommen Zeiten, wo Nachrichten über Corono in der "3. Welt" berichten werden, dann besteht Gelegenheit.»

Möchte ich auch nicht. Von Guayaquil hörte ich, noch ohne persönl. Info.

Habe "im Lauf von Corona" die Beobachtung gemacht, dass "Topic-Trennung" von der Moderation flexibel gehandhabt wird. Prinzipiell ist kaum Unterschied, ob wer in DEU / MEX / … / eher weniger öffentliche Kontakte hat.

Passt nicht

"So bekämen die Händler außerhalb der Lebensmittelbranche zumindest teilweise die Chance, entgangene Umsätze zu kompensieren."

Ich wüsste nicht, warum man mehr einkaufen sollte, nur weil ein Laden auch am Sonntag geöffnet hat.

"Zudem könnte eine Ausweitung der Öffnungszeiten dazu beitragen, künftig Hygienevorschriften und Abstandsregelungen noch besser umzusetzen."

An dem Argument ist etwas dran, aber nur, wenn nicht mehr gekauft wird als sonst. Das passt dann wiederum nicht zu "entgangene Umsätze zu kompensieren".

Nonsens ... !

Ein unsinniger, um nicht zu sagen, dämlicher Vorschlag, weil:
1. Diejenigen, die dann 7 Tage die Woche durcharbeiten "dürfen", sind sowieso nicht bes. vom Schicksal verwöhnt was Verdienst, Jobsicherheit u. Arbeitsbed. etc. betrifft !
2. Durch längere Öffnungszeiten wird das für Konsum zur Verfügung stehende Geld d. Verbraucher NICHT mehr, es wird aber möglicherweise anders verteilt ...
3. Und wann bitte sollen dann Jene einkaufen, die durcharbeiten müssen ?
4. Wer es 6 Wochentage lang nicht schafft, einzukaufen, der/dem wird auch der 7. verkaufsoffene Tag NICHTS bringen ...
Offensichtl. meint inzw. jeder, seine Schäfchen unter dem Deckmantel d. Corona-Krise ins Trockene bringen zu müssen od. zumindest Anspruch auf Staatshilfen zu haben, selbst wenn die Idee an den Haaren herbeigezogen ist ... (Adidas, Deichmann, H&M., Fussballclubs, Industrie- u. Wirtschaftsverbände, Prostituierte ...)
MfG. B.W.

Shoppen gegen Corona

Mehr shoppen gegen Corona. Genau! Die Welt braucht noch mehr Schnickschnack.

Wer Sorge um Wirtschaft und Arbeitsplätze hat, soll nach Spanien schauen. Die haben gerade ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt.

das bewirkt höhere Personalkosten

die natürlich auf die Waren umgelegt werden.
Den höheren Preis bezahlen auch die, welche Mo -Sa zum Einkaufen gehen....

Sonntagsöffnung von Discountern

Ich habe das Glück in Hamburg zu wohnen und auch oft in Cuxhaven zu sein.
Daher kenne ich die Möglichkeit am Sonntag entspannt Lebensmittel einkaufen zu können.
Einige VerkäuferInnen kenne ich persönlich. Daher weiß ich, dass diese sich freuen, die Schichtzulagen am Sonntag zu erhalten. Am Sonntag arbeiten nur Freiwillige.
Mir ist klar, warum sich die Lebensmittelkonzerne gegen eine Sonntagsöffnung ihrer Läden aussprechen: Am Sonntag muss fairer Lohn für faire Arbeit geleistet werden!

nein, es ist genau die richtige idee...

ich finde schon keine vernuenftigen einkaufszeiten mehr, weil wegen kapazitaetsbeschraenkungen lange schlangen vor den geschaeften warten. dann wenigstens 24 stunden oeffnen und dies an 7 tagen.

das waere das mindeste!

@18:26 von Xabbu

Daran sieht man, wer wirklich systemrelevant ist.

Da schaffen sich die Leute einen Buckel, bekommen nicht sehr viel Geld dafür und jemand anders sagt, wie sie es machen sollen und kassiert einen Haufen Geld.

Man könnte das jetzt ändern.

Man sollte das auch jetzt ändern. Von der eigenen Arbeit sollte man immer leben können. Und ein Job muss reichen.

@18:18 von xeniosson

"Womit wir wieder beim Sonntag sind. Egal ob ich nun gläubig bin oder nicht. Einen einzigen Tag der Ruhe in der Woche sollte man sich und allen anderen gönnen."

Unser Familienleben kommt hier in Deutschland ohnehin viel zu kurz. Der Sonntag sollte frei bleiben von ungesunder Einkaufswut.

Die Arbeitgeber sind Begriffsstutzig wie eh und je

Bevor die Arbeitgeber irgendetwas fordern, sollten die Gewerkschaften die Phase der Lockerung der Beschränkungen dazu nutzen, konsequent und nahezu kompromisslos vernünftige Tarifverträge durchzusetzen.
Eine solch gute Gelegenheit tatsächlich den systemrelevanten Wert der Beschäftigten im Einzelhandel, aber selbstverständlich auch im Gesundheitswesen, in radikale Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, der Bezahlung und kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich umzuwandeln, wird sich so schnell nicht wieder ergeben.
Von vielen Seiten hört man derzeit, dass nach Corona alles anders werden müßte und die Arbeitgeber wollen mit doppelter Anstrengung den alten Unsinn einfach weiterfabrizieren.
Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Wenn sich die Gewerkschaften diese Möglichkeiten entgehen lassen, dann sind sie genau so dumm wie die Arbeitgeber.

Die Wahl

Wir haben die Wahl wie wir von den Schulden wieder runter kommen und die Wirtschaft wieder ankurbeln.
Mehr Steuern und Abgaben
oder
konsumieren.
So sehe ich das jedenfalls.
Mir wäre mehr Konsum lieber und habe beschlossen auf längere Sicht meine Urlaube in Deutschland zu verbringen.
Essen gehen, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Schwimmbäder besuchen etc
Und wir gehen viel in den Urlaub. Das ist das erste Osterfest seit 16 Jahren das wir frei haben und trotzdem zuhause verbringen.
Ansonsten sind wir Ostern, Pfingsten, Sommer und alle zwei Jahre Weihnachten/Neujahr unterwegs. Und dazwischen mal ein verlängertes Wochenende.
Mein Aufruf:
Urlaubt im schönen Deutschland. Damit werden automatisch die Bäcker, Metzger etc auch unterstützt.

Wo bleibt die kreativität?

Mal ein bißchen kreativer denken. Z. B. Wie wäre es, wenn wir "Phantomiemeshops" zuliesen. Bedingung: Niemand darf sprechen, jeder bringt evtl. eine Schreibtafel mit. Es darf nur einzelnd eingetreten werden etc. oder Taucherbrille aufsetzen.
Vieles scheitert meiner Ansicht nach an der sozialen Kontrolle, die in Deutschland sehr ausgeprägt ist. Z. B. Ist ein zwei meter Hulahuppreifen wirklich untragbar? Lieber Geschäfte pleite gehen lassen. Unmöglich, dass per Telesskoparm bezahlt wird etc.. Nein, bloss nicht, dass es lächerlich aussieht, lieber dann die Seuche bekommen?

@ 18:19 von Gassi

Sie sagen es: "Dem Ersatz-Gott Shopping huldige ich nicht." - zumal es nicht selten auf Kosten derer geht, die jetzt schon gerade stehen, ihre Frau und ihren Mann stehen, um das Leben irgendwie aufrecht zu erhalten.
Es arbeiten schon genug Menschen am Sonntag in der Gastronomie, den Krankenhäusern, Rettungsdiensten, Krisenmanagement und -seelsorge. Und aus der Corona-Krise könnten wir gesellschaftlich gemeinsam ein paar Lehren ziehen gegen die Kommerzialisierung unseres Lebens.

Könnten die religiösen Vertreter bitte aufhören...

... uns ihre Religion aufzuzwingen?!?

Ich kann die Kritik aus Sicht der Arbeitnehmer durchaus verstehen - allerdings auch nur bedingt: Niemand muss mehr arbeiten, weil die Supermärkte auch am Wochenende aufhaben. Jeder Arbeitnehmer würde auch danach noch ein Recht auf - idealerweise 2 - freie Tage pro Woche haben. Das sollte schlicht gesetzlich gesichert werden. Ob dies dann Samstag und Sonntag oder Montag und Dienstag ist wird vielen Arbeitnehmern egal sein, insbesondere, wenn es Wochenend-Zuschläge gibt. Menschen mit Familien werden dann halt häufiger am Wochenende frei haben, während junge Menschen lieber das Extra-Geld am Wochenende einstreichen. Ist doch prima!

Dass die Religösen nun Arbeitnehmerrechte vorschützen, um ihren religiösen Eifer nicht als Antriebsfeder ihrer Forderungen offenlegen zu müssen, ist wieder typisch.

Auf dem Weg zum Säklularen Staat steht Deutschland leider noch ganz am Anfang - hier zeigt sich erneut, dass die Religionsgemeinschaften zu viel Macht haben!

Klar brauchen die Läden jede

Klar brauchen die Läden jede Hilfe und Möglichkeiten um gegen ihre Verluste anzukämpfen. Aber es ist nun leider auch so, dass es ohne Sonntag nur noch Werktage gibt und entsprechend diese besondere Sonntagsstimmung eben dann auch bald weg ist. Aber für jemanden, der jetzt um sein Geschäft, seine Existenz kämpft, für den sind solche Gedanken unhaltbar und das verstehe ich.

lernen wir denn gar nichts?

Wir könnten in dieser Krise einfach mal nachdenken. Ein Auslöser der Virus könnte unser ungezügeltes gieriges Leben sein. Wir rücken der Natur immer mehr auf die Pelle. Unser Konsum geht mit Zerstörung einher.
Vielmehr sollten wir statt von einer Rezension von einer Gesundschrumpfung der Wirtschaft sprechen. Wir sollten den Konsumklimaindex gegen den Begriff Verschwendungsindex tauschen. Oder Konsum-Klima-Index, er beziffert, welchen wirtschaftlichen und ökologischen Schaden unser Konsum anrichtet.
Wir sollten die Verkaufsöffnungszeiten wieder reduzieren und max. einen Sonntag im Jahr zulassen. Einen großen Teil unserer Wirtschaft macht Erzeugung und Beseitigung von Wohlstandsmüll.
Sehen wir den nicht gerade, dass wir auch ganz gut ohne diesen Kram zurecht kommen? wir sollten stattdessen wieder regional produzieren und direkt vermarkten. Dann blieben auch die Steuern und Kompetenzen in unserem Land. Übrigens arbeiten an Muttertagen etwa 80 Prozent Frauen. Und am Vatertag?

Über das Ziel hinaus geschossen

Die "Verluste" - genauer: entgangenen Einnahmen, die während der Corona-Krise "aufgelaufen" sind - werden sich kaum dadurch wieder "wettmachen" lassen, dass die Geschäfte auch noch Sonntags öffnen sollen.

Sechs Tage die Woche sollten vollkommen ausreichen, um jedem Bürger genug Gelegenheit zu geben, seinen Bedarf an allem, was er benötigt vollauf zu decken. Und dieser Bedarf ist schließlich nicht abhängig von Geschäftsöffnungszeiten. Es kann also nur darum gehen, "zusätzlichen" Konsum - allein um des Konsums Willen - zu generieren. Und "Überkonsum" ist genausowenig sinnvoll wie Überernährung, Kaufsucht oder sonstige Exzesse.

Außerdem: "Neu ist die Debatte um die Ladenöffnung am Sonntag nicht. Doch die Sonntagsruhe wird sogar von der Verfassung garantiert. Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt", heißt es in (...)"

Damit dürfte sich die Diskussion auch diesmal gleich wieder erledigt haben.

Sonntags offen ?

In den schönen Urlaubsländern ,wo wir Deutschen so gerne hinfahren (oder hinfliegen ), erwarten wir , dass alle Geschäfte immer und auch sonntags geöffnet sind , für unser schönes Urlaubsvergnügen .

Ausserdem sollte man die kirchlichen Traditionen und Gepflogenheiten hier aussen vor lassen , nicht alle glauben an diesen Hokuspokus !

Tolle Idee

Den heiligen Sonntag sollte man sowieso in aufgeklärten Zeiten abschaffen. Wir wissen schließlich mittlerweile, dass es keinen Gott gibt, von daher sollte man auch an beiden (für die meisten Bürger) freien Tage der Woche einkaufen können. Dies würde auch mehr Arbeitsplätze schaffen und den Konsum ankurbeln und endlich Gerechtigkeit schaffen zu den vielen Ausnahmen (Kiosk, Märkte, Tankstellen, Onlineshopping, ...) die ohnehin schon bestehen. Wer rumjammert muss ja am Sonntag nicht einkaufen gehen und wer meint, dass dies für Mitarbeiter von Geschäften zu einer höheren Belastung führen würde, soll mal überlegen was er da sagt. Eine längere Öffnungszeit würde sicherlich nicht bestehende Tarifverträge oder Arbeitsverträge nichtig machen und Angestellte im Einzelhandel dazu zwingen an 7 Tagen die Woche zu arbeiten. Es würde für die Arbeitskräfte eher Vorteile bedeuten (flexiblere Arbeitszeiten) und Kassierer sind im übrigen auch nicht die einzigen Arbeitnehmer die am WE arbeiten dürfen.

Dann auch Gottesdienste

Wenn die Läden auch Sonntags zusätzlich geöffnet werden, sollten auch für Christen die das Überhaupt wollen wieder Gottesdienste in Kirchen stattfinden dürfen, aber das wollen ja die Bischöfe gar nicht.
Ob da nach Corona die Kirchen noch leerer werden?

Es lebe der totale Konsum

"Nach Wochen in Selbstisolation werden die Menschen wieder hinaus wollen, um einzukaufen."

Natürlich hat der gute Mann mir seiner Aussage recht. Aber er sollte sich auch sagen lassen, dass die Leute nach der Selbstisolation auch Samstags ihr Geld ausgeben können und werden. Die Umsatzeinbuße wird auch kompensiert, wenn Sonntags die Geschäfte geschlossen bleiben.
Geschäfte, die im Familienbesitz betrieben werden, schauen bei Sonntagsöffnung in die Röhre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Ladenbesitzer ohne einen Tag Pause durcharbeiten kann. Aber vielleicht will der Handelsverband die Großen stärken und die Kleinen eliminieren.

'shoppen ist eine art freizeitbeschäftigung'...

moment mal !

was ist das denn für eine billige nummer, die von dem hde ausgespielt wird ?

sind die menschen im lande für den hde hirn-unterversorgt, das ihnen an einem sonntag nichts anderes in den sinn käme ?

man sollte sich solche ideen für 'wirtschaftsimpuls' merken.

gegen leere Kassen?

Dann muss die Regierung erst mal was tun das die Bürger nicht noch mehr Ausgebutete werden.
Sinnvoll ist ein jahr die einkommen und Lohnsteuer bis 50.000 € und für Rentner auszusetzen.

Ich glaube nicht das es bei den Subventionen
es ohne Steuererhöhungen für Arbeiter gehen wird. Auch wird der Supermarkt wohl kaum meine Konzertgutscheine annehmen.

Religion

so sehe ich das auch ! Bravo !

Eine gute Idee und sehr sinnvoll

Ich finde es absolut gut wenn es verkaufsoffene Sonntage gibt und diese Meckerei einiger Leute die daran ein schlimmes Vergehen sehen finde ich viel nerviger als Menschen die an einem Sonntag einkaufen gehen würden beziehungsweise diesen verkaufsoffenen Sonntag nutzen würden. Man muss auch mal mit Traditionen brechen auch wenn es einigen nicht in den Kram, die eigene Ideologie oder in den Kopf passt. Es wird niemand umkommen weil man sieben Tage die Geschäfte offen hat für einen längeren Zeitraum!

@18:39 von Dennis K.

"Dass die Religösen nun Arbeitnehmerrechte vorschützen, um ihren religiösen Eifer nicht als Antriebsfeder ihrer Forderungen offenlegen zu müssen, ist wieder typisch."

Dass ver.di religiös ist, muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein.

>>Die großen Ketten wie Edeka, Aldi und Rewe lehnen sie einheitlich als unnötig ab.<<

In diesen Läden habe ich auch noch niemanden beim beten erwischt.

@Jochen Peter 18:20

Nur so zur Info, diese Verhältnisse sind nicht nur amerikanisch, diese Verhältnisse herrschen auf einem Großteil des Erdballs und dies wüsste man auch, wenn man einen Großteil des Erdballs bereist. Als jemand der in den USA sehr viel Zeit im Jahr verbringt aber auch in sehr sehr vielen Ländern der Erde war kann ich Ihnen versichern, es ist kein allein amerikanisches Phänomen.

au ja!

Dieses Konjunkturprogramm leuchtet mir absolut ein. Ich werde also nach der Pandemie 1/6 mehr essen und trinken. Auch Kleidung kaufe ich 1/6 mehr, ebenso wie Körperpflege, Zeitschriften und überhaupt alles aus dem täglichen Bedarf. Geburtstag feire ich alle 6 Jahre zwei pro Jahr. Bücher lese ich 1/6 mehr, natürlich rauche ich auch 16% mehr und trinke 7 statt 6 Flaschen Bier täglich.

Aber, ähem … da fällt mir ein: dann brauche ich ja auch 1/6 mehr Geld! Aber das wird mir dann bestimmt zur Verfügung gestellt. Oder gibt's das gleich als Bonus im Einzelhandel?

@Anna-Elisabeth 18:36

Ich weis ja nicht in welchem Deutschland Sie sich befinden. Familiensinn spielt aber in Deutschland schon ganz ganz ganz lange keine Rolle mehr. Ob einkaufen perse ungesund ist, da wäre ich auch vorsichtig. Jeder sollte tun und lassen können was ihm gefällt.

nö!

sonntag ist sonntag, bleibt sonntag.

und wenn überhaupt, dann nur, wenn der herr verbandsvorsitzende bitte sonntags selbst im laden als verkäufer steht!
nix mit argumentieren um mehr geld zu scheffeln und die arbeit davon sollen dann andere haben ;-)

und dann, was kommt dann als argument zum jahresende?
'jetzt haben die leute sich dran gewöhnt'
um das dann bei zu behalten?

Corona kennt keine Wochentage – also auch kein Ostern

Mal ehrlich, warum sollten die Menschen an mehr Geld ausgeben nur weil am Sonntag geöffnet ist?
Dazu müsste man erst einmal mehr Geld haben – und das ist in dieser Krise alles andere als wahrscheinlich. Die Menschen müssen jetzt erst einmal mit ihren finanziellen Ressourcen haushalten damit sie einigermaßen unbeschadet aus der Krise kommen. Ein unnötiger Konsum welcher Art auch immer ist überhaupt nicht angesagt. Also ist die Idee durch verkaufsoffene Sonntage dem Handel mehr Umsatz zu schaffen einfach an jeder Realität vorbei gedacht.
Das was die Menschen zum Leben brauchen können sie ganz bequem von Montag bis Samstag einkaufen. Man könnte wahrscheinlich sogar eher über eine Reduktion der Öffnungszeiten (z.B. Mo, Mi, Fr) nachdenken um das Personal in den Märkten zu schützen und zu schonen.

Ich finde das nicht gut

Ich kenne das Sonntagshopping aus Japan, speziell Tokyo. Ich persönlich finde das nicht gut wenn ein Tag wie der andere nur dem Konsum nachgejagt wird. Ohne Auszeit, ohne Zeit für Besinnung, Ausgleich und Familie.

So ein Unsinn

Also ich esse dreimal am Tag, wechsele einmal am Tag das Hemd und kaufe mir vielleicht alle paar Jahre ein neues Auto. Ich werde ganz sicher nicht fünfmal am Tag essen, weil der Supermarkt jetzt durchgehend geöffnet hat, mich nicht zweimal täglich umziehen, nur weil der Herrenausstatter länger auf hat und ganz sich nicht alle halbe Jahre ein Auto kaufen, nur weil das Autohaus jetzt auch Sonntags offen ist. Durch längere Öffnungszeiten habe ich weder mehr Bedürfnisse, noch mehr Geld um es auszugeben. Was soll also der Quatsch?

18:26 von Xabbu Vollkommen Weltfremde Forderung !

"" Und außerdem: Glaubt der Mann wirklich, die Leute würden mehr kaufen, nur weil der Laden am Sonntag oder länger geöffnet hat? Wo lernen diese "Manager" solchen Unfug?

Die Leute kaufen das was sie brauchen, dann wenn sie es brauchen. Da reichen die bisherigen Öffnungszeiten völlig aus ""
#
Und ich füge noch hinzu wer hat denn das nötige Kleingeld zum ausgeben zusätzlich am Sonntag.

@Dennis K 18:39 ...Religion

Mir zwingt niemand eine Religion auf. Trotzdem halte ich diese Forderung für nicht erforderlich, und Ihre Vorstellungen gehen ziemlich weit an der Realität vorbei.
Vlt. fragen Sie mal Familien, in denen eine/r Schicht- und Sonntagsarbeit hat.

Sonntags öffnen - warum?

Von 6 Bäckern & Backshops in meiner unmittelbaren Umgebung sind um 16:30 bereits fünf geschlossen.

Woher soll das Personal für einen verkaufsoffenen Sonntag kommen, wenn es nicht mal für einen normalen Tag unter der Woche reicht?

ohne Sonntage gibt es nur noch Werktage

was ist dagegen einzuwenden, dass es einen Tag in der Woche gibt
der nur der Entspannung dient
das gab es in ähnlicher Weise schon bei den Pyramidenbauern im alten Ägypten

@ um 18:44 von Rita Daniels

Die Regierung wird sich darauf berufen, dass dies Sache der Tarifparteien ist, wie auch Laschet unlängst bezüglich der Gesundheitsbranche zum Besten gegeben hat.
Und was bei Gewerkschaften wie Verdi am Ende für die Arbeitnehmer herauskommt ist seit über 30 Jahren definitiv der Rede nicht wert und war jedes einzelne Mal ein Faustschlag direkt ins Gesicht der Arbeitnehmer.
Ob die BT - Wahlen an der feigen Zurückhaltung der Regierung etwas ändert, wage ich zu bezweifeln.
Bei den aktuellen Umfragewerten muss man ja damit rechnen, dass Merkel ebenfalls einfach so weitermacht wie bisher oder gar Herr Söder.
Alle Regierungskonstellationen, die die Union, die SPD oder die AfD/FDP beinhalten, werden für Arbeitnehmer nichts zum Positiven bewirken.

@Magfrad, 19:38

Nur so zur Info, diese Verhältnisse sind nicht nur amerikanisch, diese Verhältnisse herrschen auf einem Großteil des Erdballs und dies wüsste man auch, wenn man einen Großteil des Erdballs bereist. Als jemand der in den USA sehr viel Zeit im Jahr verbringt aber auch in sehr sehr vielen Ländern der Erde war kann ich Ihnen versichern, es ist kein allein amerikanisches Phänomen.

Wie schön für Sie, dann können Sie ja jeden Sonntag den Erdball bereisen und sich mit dem nötigsten versorgen, während wir hier in unserer Provinzialität immer noch nicht den Sinn des Rund-um-die-Uhr-Konsums verstehen und nicht begreifen, dass das Leben erst durch die 7-Tage-Arbeitswoche lebenswert wird.

Nach Ostern, Einbruch

Nach Ostern bricht der Umsatz ein, bei der angemeldeten kurzarbeit und dem ungewissen Ende, kein Wunder. Warum wollen Aldi, Lidl und Edeka da weiter kosten verursachen. Oder kommt die Forderung eher aus der CDU Wirtschaft?

Gegen leere Kassen?

Die Kassen der Konsumenten werden in naher Zukunft wohl auch nicht voller werden. Man sollte auch mal an die Beschäftigten im Handel denken, die aktuell eh schon besonderen Streß haben und ihnen auch mal etwas Ruhe und Zeit mit ihren Lieben gönnen. Die Öffnungszeiten sind doch unter der Woche lang genug

Unglaublich

Ich frage mich immer was das eigentlich für Leute sind die solche Forderungen stellen. Der soll mal selber jeden Sonntag an die Theke stehen und sich für ein paar Euro das Familienleben kaputtmachen.
Und das nächste Problem wird sein, das viele Leute das Geld nicht mehr haben. Aber das sehe ich schon kommen, das hier Politisch recht bald nachgegeben wird von Leuten die zum einen Steuereinnahmen sehen. Und ihr Klientel Möglichkeiten bitten wollen die ganze Woche einzukaufen.
Vom Gesellschaftlichen Schaden mal abgesehen, den hier die Akteure in der Regierung eh egal ist, solange das Geld fliest.

@18:39 von Dennis K.

"Niemand muss mehr arbeiten, weil die Supermärkte auch am Wochenende aufhaben. Jeder Arbeitnehmer würde auch danach noch ein Recht auf - idealerweise 2 - freie Tage pro Woche haben."

Man müsste aber u.U. mehr Personal einstellen müssen. Denn es ist ein Unterschied, ob man z.B. 3 Mitarbeiter auf fünf oder auf sieben verteilt.

Wie wäre es mit "echten Anreizen"?

Da mindestens ein Drittel der Deutschen aktuell jede Lust zum Shoppen abgeht, wäre es an der Zeit, langlebige Güter herzustellen.

Smartphone mit zehn Jahren Garantie, Jeans aus 100% Baumwolle, ohne synthetische Stretcheinlage, Autos mit Edelstahlkarosse?
Wie wäre es mit einer Umstellung auf Qualität statt Wegwerfartikel?
Abgesehen davon hätte ich von HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sehr gerne gehört, wie er die Risikogruppe in Geschäfte locken möchte?
Ladenöffnungszeiten für Senioren?
Ich träume wahrscheinlich schon wieder von einer besseren Welt, während Herr Genth gerne zur "normalen Wegwerfgesellschaft" zurück möchte?
Aber vielleicht bin ich ja nicht alleine?

Das Ganze kann ggf. Sinn

Das Ganze kann ggf. Sinn machen, solange aufgrund von Abstandsregeln etc. die Anzahl von Käufern im Geschäft begrenzt ist. Dann hilft der zusätzliche Tag vielleicht zu Entspannung.

@19:38 von Magfrad @Jochen Peter 18:20

"Nur so zur Info, diese Verhältnisse sind nicht nur amerikanisch, diese Verhältnisse herrschen auf einem Großteil des Erdballs und dies wüsste man auch, wenn man einen Großteil des Erdballs bereist."

Sie müssen für so eine banale Information den ganzen Erdball bereisen? Sie Armer.

re nie wieder spd

"Alle Regierungskonstellationen, die die Union, die SPD oder die AfD/FDP beinhalten, werden für Arbeitnehmer nichts zum Positiven bewirken."

Haben Sie denn mal nachgerechnet, welche Regierungskonstellationen dann noch bleiben?

18:39 von andererseits @ 18:19 von Gassi

"Und aus der Corona-Krise könnten wir gesellschaftlich gemeinsam ein paar Lehren ziehen gegen die Kommerzialisierung unseres Lebens."

Sieht aber ganz so aus, als würde es beim Konjunktiv bleiben.

Sehr guter Vorschlag

dem kann man nur zustimmen

18:39 von Dennis K.

Dass die Religösen nun Arbeitnehmerrechte vorschützen
.
wer vertrat denn die Interessen der kleinen Leute
als das Kapital noch nicht geschrieben war ?
und dass alle Menschen gleich sind (vor Gott) ist ja wohl nicht ne Erfindung von Marx und Engels
also mit der "neuen" Religion muß ja schon Hoffnung verbunden gewesen sein
wie sonst ist deren Popularität sonst zu verstehen
also zu Zeiten der Urkirche setzte man nicht auf Feuer und Schwert
da kamen die Leute freiwillig

@xeniosson 18:18 Uhr

"Geld, das man nicht hat, kann man auch am Sonntag nicht ausgeben."
Wie sehr die Preise angezogen haben müsste eigentlich Jedem bekannt gworden sein.
Insbesonders die Altersarmut Empfänger, die ab Juli mit 3,4% Brutto Rentensteigerung rechnen dürfen, müssen doch längst, vor dem Erhalt, die aktuelle Preissteigerung in weit höheren Maß bezahlen.
Aber sicher wird hier von der Politik ebenfalls eine Hilfepaket geschnürt, wie es für die Wirtschaft und Einzelunternehmer bereits realisiert wurde.
Nein - ich glaube nicht daran, dass Zitronenfalter auch Zitronen falten.

Wie witzig daneben,...

...dass Spanien gerade das BGE, "das bedingungslose Grundeikommen" verkündet hat, bzw. dessen zeitnahe Einführung.

Ist das der ARD völlig entgangen, oder warum ist dies kein Thema ?

...und WER wird, WER soll das bezahlen ???

...befinden wir uns nicht gerade in den Verhandlungen,...zur Euro-Schuldenvergemeinschaftung ???

@19:40 von frosthorn

"Aber, ähem … da fällt mir ein: dann brauche ich ja auch 1/6 mehr Geld! Aber das wird mir dann bestimmt zur Verfügung gestellt. Oder gibt's das gleich als Bonus im Einzelhandel?"

Ist schon länger her, aber es wurde mehrfach thematisiert, dass Jugendliche mit geringem Einkommen zum Teil hoch verschuldet sind. Ich fürchte, dass sich da nicht viel geändert hat. Sind halt dankbare Opfer für den Handel.

(P.S. mein Kommentar kürzlich war nicht gegen Sie gerichtet.
Nur ungeschickt an der falschen Stelle geschrieben. Sorry.)

Übrigens

bin ich für eine Freigabe der Ladenöffnungszeiten, vorausgesetzt, das Personal bekommt auch anständige Überstundentarife. Nun ist aber nicht einzusehen, dass die Mehrkosten auch von den Kunden getragen werden sollen, die zu normalen Geschäftszeiten einkaufen. Warum also nicht die Öffnungszeiten freigeben und gleichzeitig per Gesetz festlegen, dass jede Kasse ab 18:00 Uhr automatisch 10% auf die ausgezeichnet Preise aufschlägt? Ab 20:00 Uhr dann 20%, ab 22:00 50% und am Sonntag 100%. Wollen doch mal sehen, wie viele dann noch meinen unbedingt am Sonntag einkaufen zu müssen.

Bei unseren Kunden hat das übrigens sehr gut geklappt. Viele von denen wollte auch den vollen Service rund um die Uhr. Wir waren durchaus bereit und in der Lage zu liefern, haben aber auch klar gemacht, dass das seinen Preis hat. Viel Kunden sind da auf einmal sehr bescheiden geworden.

Ruhig auf den Straßen

An Ostern wir es ruhig auf unseren Straßen. Leid tut mir persönlich, dass es auf der Via Dolorosa in Jerusalem am Karfreitag so still zugehen wird, wie seit 2000 Jahren nicht.

20:00 von Hille-SH

was denken sie, warum vegessen, und wer zahlt? sie und ich sollen, und werden wohl

Unglaublich...

die gleichen Manager die rührend in Werbespots sagen wie toll ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag Großes leisten wollen jetzt eben diese Menschen durch Wochenenden treiben. Das ist wenigstens wieder die gleiche Rücksichtslosigkeit mit der diese Manager ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miserabel bezahlen bei gleichzeitig fragwürdigen Arbeitsbedingungen. Der Neokapitalismus zeigt seine ewig hässliche Fratze die die eigenen Taschen nicht voll genug bekommt. Unfassbar.

Weg

... mit dem Ladenschlussgesetz. Alle Läden sollen öffnen können, wann sie wollen.

@18:19 von Gassi

"Dieser Blödsinn hilft nur den Großen..."

Und sind es nicht auch die 'Großen' (Karstadt-Kaufhof), die jetzt keine Miete zahlen wollen?

- In die Kirche kann man 7

- In die Kirche kann man 7 Tage die Woche gehen, wer arbeitet dort auch am Sonntag?
- Die Gewerkschaften können die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich unabhängig vom Sonntag fordern.
- Wer am Sonntag nicht einkaufen gehen möchte, kann sich autonom eine Entschuldigung schreiben und in die Kirche oder ins Schwimmbad gehen.
- Die Allianz von Gewerkschaften und Kirchen gegen den offenen Sonntag, hat nur Scheinargumente und die gleichen Interessen haben die sowieso nicht.
- Der Handelsverband bekäme zwar kruzfirstig mehr cashflow (Liquidität), aber der will langfristig nur die Rechte der Arbeitnehmer damit untergraben.

Ergo: hier ist doch schon wieder keiner ehrlich und mutig! Ich könnte zu diesem Quatsch noch mehr hinzufügen - würde aber nichts bringen. Bis später.

jetzt ist es noch nicht an der Zeit dies zu regeln

Derzeit haben wir bestimmt in der Bundesrepublik andere Sorgen als uns konkret darum zu kümmern, wie es nach der Krise weitergeht und welche Maßnahmen denkbar sind, um die Wirtschaft zu unterstützen.

Sorgen sind sicherlich angebracht, aber konkretes Nachdenken ist derzeit nicht angesagt.

@ 19:40 von eine_anmerkung

... wobei es manchen hier sicher gut täte, den Sonntag dann wirklich zur Besinnung (auch im Sinne, die eigenen Positionen und Haltungen und die Maßstäbe dahinter mal zu überprüfen) zu nutzen.

Hätte Gott am siebten Tage nicht geruht

wenn damit mehr Geld in die Kasse gekommen wäre? Oder hätte die Erschaffung der Welt damit einfach ein paar Tage länger gedauert?

@ Am 09. April 2020 um 19:34 von Magfrad

„Man muss auch mal mit Traditionen brechen auch wenn es einigen nicht in den Kram, die eigene Ideologie oder in den Kopf passt.“

Man kann die Frage natürlich genauso gut anders herum stellen: Warum soll man mit Traditionen brechen, nur weil es einigen in den Kram passt, das ganze Leben radikal einer – letztlich extremistischen – Religion vom ewigen Konsum unterzuordnen?

@ Rita Daniels

Offene Sonntage
Und das auf Kosten des Personals !
Den die bekommen keine Sonntagszulage bezahlt.

Selbstverständlich bekommen sie die.

Verfassung?

Die Verfassung ist derzeit weitgehend außer Kraft gesetzt. Der nachrangige Verfassungsartikel hat keine Priorität.

Allerdings gilt für mich (30 Jahre im Einzelhandel), ein verlorener Umsatz wird nicht wiederkommen. Jetzt ist Pflanzzeit - wer wird im Herbst noch Frühlingsblüher kaufen? Die Hauptkundinnen für Frühjahrsmode ( wie der Name schon sagt) sind Frauen. Wer rechnet damit, daß sich die Frühjahrsmode noch im Herbst verkaufen läßt?

Wer jetzt zu Hause sitzt, weil seine Firma Kurzarbeit angesagt hat, könnte gut das aufgeschobene Tapeziern durchführen, oder Türen und Fenster streichen. In Bayern sind so nebenbei auch die Baumärkte dicht.

Und die Burger, die jetzt nicht gekauft werden? Wer kauft im Herbst schon doppelte Rationen? Oder geht irgend jemand in Zukunft doppelt so oft ins Wirtshaus oder fährt doppelt so lange in den Urlaub?

@ 19:55 von Anna-Elisabeth

Ich hoffe nicht, dass es beim Konjunktiv bleibt; hängt auch von uns ab - das ist kein Naturschicksal.
Frohe Ostern!

Warum nicht?

Es spricht grundsätzlich nichts dagegen... Details lassen sich ausarbeiten (im Sinne z.B. vom Arbeitnehmerschutz)... und religiöse Befindlichkeiten passen irgendwie nicht so wirklich in ein 21. Jahrhundert, wo hoffentlich Fakten vor Fabeln gehen...

Einverstanden,

wenn die Sonntags Schutzausrüstung und Klopapier in ausreichender Menge im Angebot haben. Und alles was sonst noch so gehamstert wird.

Warum muss das sein?

Warum nutzt man jetzt die Corona-Krise um Dinge durchzudrücken die sonst auch nicht gehen. Ich habe genug Sonntage gearbeitet und das Unverständnis von Freunden und Bekannten erlebt, denen das schwer zu vermitteln war, daß ich eben wegen der Arbeit nicht zu den Treffen kommen kann wo doch alle anderen Zeit haben. An den Sonntagen müsste bei geöffneten Läden jemand im Laden stehen und arbeiten. Das bekommen größere Läden über Schichtpläne noch hin, aber die am meisten derzeit leiden, die kleinen Betriebe mit wenigen bis gar keinen Angestellten, für die ist e doch zusätzliche Belastung Sonntagszuschläge zu zahlen,. Das ist doch kaum über den Verdienst wieder herein zu holen. Und jeder der sich so nach den Einkaufsmöglichkeiten am Sonntag oder am Abend sehnt soll sich ernsthaft fragen, ob er selbst bereit wäre Sonntags zu arbeiten.

@FritzF, 20:15

Hätte Gott am siebten Tage nicht geruht wenn damit mehr Geld in die Kasse gekommen wäre? Oder hätte die Erschaffung der Welt damit einfach ein paar Tage länger gedauert?

Gute Frage. Aber als vor 4 Mrd. Jahren (oder, wenn man großzügig ist, nach Meinung der Kreationisten vor 6000 Jahren) die Welt erschaffen wurde, hatte Gott den Konsum wohl noch nicht auf dem Schirm. Ich bezweifle, dass das überhaupt seine Idee war.

bei uns in

Finnland vollkommen normal. alle supermärkte haen sowohl an karfreitag als ach an ostersonn- und -montag geöffnet.

das einkaufen an sieben tagen in der woche wurde hier u.a. eingeführt, weil es die wirtschaft ankurbeln sollte - und e shat prächtig funktioniert. und das in einem land mit der (im vergl. zu Deutschland) mickrigen wirtschaftskraft.

hier ist es völlig normal, nach dem gottesdienst mal eben zum hiesigen discounter oder sonstigem markt zu gehen.

ich verstehe nicht, warum sich in Deutschland die kirchen so sperren!

@ 20:15 von FritzF

Heute würde die Genesis-Geschichte von der Erschaffung der Welt optimiert auf 3 Tage, es gäbe ein kurzes Feedback-Event dazu (wehe jemand stört das jubeln dabei...) und dann wieder ran ans erschaffen und optimieren.
Mir wird allerdings immer etwas mulmig bei diesem Optimieren.

@ FritzF

Hätte Gott am siebten Tage nicht geruht

Nach neuesten Erkenntnissen sind diese sieben Tage nur ein Augenblick gewesen, der mittlerweile etwa 13,8 Mrd. Jahre zurück liegt. Was hat das aber mit der Öffnung der Läden zu tun?

Amazon

Dann geht die Bestellung halt über Amazon raus, aber heult nicht wieder rum das die kleinen Einzelhändler aus den Innenstädten verschwinden.

20:10 von Forengeschwätz

"" Weg
... mit dem Ladenschlussgesetz. Alle Läden sollen öffnen können, wann sie wollen.""
#
Und wenn ich dann gerade mal einkaufen will stehe ich vor einem geschlossenen Laden ? Ich möchte schon wissen wie die Öffnung Zeiten geregelt sind.

@ fabelnfrei.de

... passen irgendwie nicht so wirklich in ein 21. Jahrhundert, wo hoffentlich Fakten vor Fabeln gehen...

Völlig richtig.

Faire Löhne

Die Kirche sollte sich dafür einsetzen, dass in ihren Einrichtungen ein fairer Lohn bezahlt wird und nicht an irgendwelchen alten Dogmen festhalten.

@Der Zwerg um 18:32

.. und wollen Euro-Bonds, um sich dieses Einkommen von den NL und BRD finanzieren zu lassen.

Na super.

20:16 von faktenfrei.de

und religiöse Befindlichkeiten passen irgendwie nicht so wirklich in ein 21. Jahrhundert,
.
warum ?
ist nicht gerade jetzt "Gott" gefordert
und Zitat: Fabeln ....
was erzählen sie ihrem 5 jährigen, wo die gestorbene Oma jetzt ist ?
im "Himmel" wo sie auf dich runterschaut
oder gerade von Würmern gefressen wird ?

Am 09. April 2020 um 18:41 von ferrymenn

"In den schönen Urlaubsländern ,wo wir Deutschen so gerne hinfahren (oder hinfliegen ), erwarten wir , dass alle Geschäfte immer und auch sonntags geöffnet sind , für unser schönes Urlaubsvergnügen ."
#
#
Die Ladenbesitzer haben zw. 5 bis 7 Monate geöffnet, der Rest ist keine Urlaubsaison.
Dann sollte man hier auch jeden Laden im Winter schließen, oder doch lieber den Verkäufern einen Freien Tag in der Woche gönnen?

Finde ich gut

das gejammer hier wieder, in den meisten Laendern der Welt ist Sonntag offen,ich arbeite schon 40 Jahre Sonntags ,bin Gesund lol. Man kann ja auch mehr personal einstellen.

@ Am 09. April 2020 um 18:42 von Moos P

„Den heiligen Sonntag sollte man sowieso in aufgeklärten Zeiten abschaffen. Wir wissen schließlich mittlerweile, dass es keinen Gott gibt, ...“

Da wissen Sie mehr als die meisten Menschen. Aber selbst als Atheist glaube ich daran, dass in jeder religiösen Lehre (oder doch wenigstens in den meisten) ein Körnchen Wahrheit steckt, dass sich auf jahrhunderte- oder gar jahrtausendealte Erfahrung gründet. Den Gott hat man nur dazu erfunden, um auch den wenig Aufgeklärten zum richtigen Handeln zu bewegen.

@ um 19:55 von karwandler

Natürlich nicht. Bis 2 kann ich sogar ohne Finger zählen. Da muss man gar nichts rechnen.
Die einzig Wählbare und die Grünen.

@19:34 von Magfrad

"Man muss auch mal mit Traditionen brechen auch wenn es einigen nicht in den Kram, die eigene Ideologie oder in den Kopf passt."

Als jemand, der mich wegen meiner Kritik an den Grünen mal in AFD-Nähe gerückt hat, werden Sie sich dann aber von der Tradition des 'Vielreisens' verabschieden müssen. Wäre jedenfalls konsequent.

Lobbyverbände machen unsere Gesellschaft kaput

Untenehmen wird mit Krediten und Soforthilfe geholfen. Das Geld kommt von allen Menschen. Zum Dank wollen sie einem den Sonntag wegnehmen.
Auch viele kleine Unternehmen brauchen aber auch den Sonntag, um einfach mal aus ihrer Arbeitsmühle rauszukommen.

Konsum um jeden Preis....

Ich persönlich habe einiges an Kaufkraft, das ganz sicher einige gerne an Sonntagen abschöpfen würden.

Aber diese Krise hat in mir auch etwas bewirkt, was „die Wirtschaft“ sich nicht erwünscht.

Mir steht wenig der Sinn nach dem nutzlosen Tand der in deutschen Innenstädten angeboten wird.

Aber ich will in meine Biergärten und meine lieblingskneipe.

ich habe gelernt, den Konsum für eine ganze Zeit in die Ecke zu stellen.

Es gibt wichtigeres .
Das hat mit menschlichen Kontakten zu tuen.

Von meiner Seite aus kann man sich die Sonntage sparen.

Gänzlich
Und auf Dauer.

@ um 20:20 von frosthorn

Genau. Deshalb arbeiten die Kirchen immer schon Sonntags.

Am 09. April 2020 um 20:23 von schiebaer45

Ich möchte schon wissen wie die Öffnung Zeiten geregelt sind.

Sie haben einen Computer Ja? Kann man checken wie die Oeffnungszeiten gereglt sind,ganz einfach.

Am 09. April 2020 um 20:23 von Rabe-

„Dann geht die Bestellung halt über Amazon raus, aber heult nicht wieder rum das die kleinen Einzelhändler aus den Innenstädten verschwinden.“

Und was soll das heißen? Bestellen kann ich zwar rund um die Uhr, der Postbote kommt deshalb trotzdem nur einmal am Tag. (Und auch nur vormittags und auch nur wochentags!)

20:16 von Hirschauer

Die Verfassung ist derzeit weitgehend außer Kraft gesetzt
.
hätten sie Beispiele ?

Familiensinn

Selten so gelacht. Was kann der Rest von Deutschland dafür, das sie keine Familie haben. Ich kenne nur welche mit sehr viel Familiensinn

Immer einkaufen

Ich muss dazu sagen, dass ich beruflich bedingt längere Zeit in Paris gelebt habe. Dort kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit einkaufen gehen. Nicht in jedem Laden, aber es gibt ja genügend. Bei Muhammed stand immer irgend ein Verwandter oder Freund hinter dem Tresen. Natürlich auch am Sonntag.

Komisch

niemand will Christlich sein,nur am Freien Sonntag da gehts dann.

von Forengeschwätz 20:10

Und,auch selber Lust auf die Arbeitszeiten,die Sie fordern ?
Und auf das Salär der im Handel Beschäftigten
?
Oder doch eher nicht ?

Warum?

Was soll das? Im Einzelhandel arbeiten doch eh schon wenig Personen. Warum muss man noch mehr Arbeit aufbürden? Man bekommt doch eh schon alles wenn man Bedarf hat? Warum jetzt noch Sonntags? Unglaublich dass man überhaupt darüber nachdenkt

Sonntags Ruhetag?

Es wäre mal interessant zu erfahren, wie die Leute, die sich gern einschränken, auf einen wirklichen sonntaglichen Ruhetag reagieren würden...?

- Restaurants geschlossen
- Kneipen und Bars geschlossen
- Eiscafés geschlossen
- Imbißstuben etc. geschlossen
- Sportvereine und Fitnessclubs geschlossen
- Tankstellen geschlossen
- Polizei nicht im Dienst
- Feuerwehr nicht im Dienst
- Rettungsdienste nicht im Dienst
- Krankenhäuser nicht besetzt
- Apotheken und Notfalldienste unbesetzt
- Pizzalieferdienste etc. arbeiten nicht
- Es fahren keine Busse und Bahnen
- Taxis etc. fahren natürlich auch nicht
- Automobile Helfer auch nicht unterwegs
- Stromversorger kümmern sich auch nicht
- Wasserversorger auch nicht...
- Usw.
- Usf.

Ganz ehrlich, die Wahrnehmung muß teilweise echt selektiv sein...

Achso, Internet wird am besten jeden Sonntag auch abgeschaltet. Nicht, daß noch einige Leute in der IT arbeiten müßten. Wartungsfenster & Co. werden auch tagsüber ausgeführt...

;-)

@20:23 von Rabe-

"Dann geht die Bestellung halt über Amazon raus, aber heult nicht wieder rum das die kleinen Einzelhändler aus den Innenstädten verschwinden."

1. Es gibt nicht nur Amazon. Ich habe da noch NIE bestellt und lebe immer noch.

2. Was hat das mit dem Sonntag zutun?

vielleicht mal nachdenken

Oft sind es die Frauen, die auf 450 EUR arbeiten. Und oft ist es heute der Sonntag, an dem die Familie noch komplett zuhause sein kann. Also die Kinder mal Mama und Papa gleichzeitig zuhause haben.
Nun geben wir den Sonntag dem Konsum frei. Papa arbeitet Montag bis Freitag, Mama am Samstag und Sonntag.
Ist das ein gesundes soziales Gefüge?
Ist Geld alles?
Ist es nicht auch einfach mal ok, wenn das Hamsterrad an einem Tag der Woche einfach mal still steht?
Ist es nicht angemessen, wenn in der Vorweihnachtszeit einfach mal Mama Papa und Kinder zusammen diese Zeit genießen?
Und nein, Sonntagsarbeit ist in den seltensten Fällen freiwillig. Und die Zulagen- darauf verzichten viele gerne, wenn sie zuhause bleiben dürfen.
Provisionsabhängige Verkäufer dürfen übrigens schon eine Stunde vorher unbezahlt antreten, weil in der ersten Stunde bummeln ohne Verkauf geht.
Abgesehen davon quatschen wir alle vom Klimawandel. Wie viel Energie alleine mehr verbraucht wird am zusätzlichen Sonntag?

@Ein GeBürger 20:31

Das ist ja schön für Sie , dass Sie nur solche Menschen kennen. Dies spiegelt aber nicht das Land wieder. Familiensinn spielt leider eine untergeordnete Rolle in Deutschland.
Gehen Sie mal in die südeuropäischen Länder oder die osteuropäischen Länder, nach Italien, Griechenland, Spanien, Polen, Tschechien, Rumänien, Bulgarien oder die ehemaligen jugoslawischen Länder. Verglichen zu der Bedeutung die die Familie dort hat ist in Deutschland nicht so ein Familiensinn vorhanden. Ich finde es sehr schade, dass dies der Fall ist, aber es ist nun mal die Realität und es bringt nichts diese zu ignorieren.

@sisyphos, 20:24

Im Himmel gibt's keine Würmer.

Aber Klopapier!

Zwischenfrage, Frau Klöckner, wie lange dauert dieser Nichtengpass denn so in etwa noch?

Langsam wird's knapp.

20:31 von Forengeschwätz

Bei Muhammed stand immer irgend ein Verwandter oder Freund hinter dem Tresen
.
was bei Muhammed und Giovanni funktioniert
braucht bei Aldi und Lidl noch lange nicht funktionieren

und Tante Emma Läden sind ja hierzulande aus der Mode

@ um 19:50 von r0lt0

Genau! Ein britischer Wissenschaftler hat im Zuge einer Studie ausgerechnet, dass allein zur Erreichung der Klimaziele die Arbeitszeit höchstens 6 Stunden pro Woche betragen dürfte.
Exakt diese Stundenzahl bei vollem Lohnausgleich halte ich auch für das Vernünftigste und es wäre von den Arbeitgebern dringend erforderlich, derartige Angebote an ihre Arbeitnehmer zu richten.

Sonntagsruhe

Nicht zu vergessen bitte auch, daß zukünftig sonntags bitte keinerlei religiösen Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen. Also Kirchen etc. sind selbstverständlich geschlossen. Schließlich soll man sich am Sonntag auf sich selbst besinnen können.

Am 09. April 2020 um 19:40 von Magfrad

"Familiensinn spielt aber in Deutschland schon ganz ganz ganz lange keine Rolle mehr."
#
#
Sie müssen ein ganz armer Mensch sein. Sie leben kaum in Deutschland, huldigen die Öffnungszeiten von 24/7 und sprechen den Deutschen Familiensinn ab.
Wenn Familie für Sie Fremd ist, schließen Sie dann bitte nicht von sich auf andere.

@20:23 von Rabe-

"Dann geht die Bestellung halt über Amazon raus, aber heult nicht wieder rum das die kleinen Einzelhändler aus den Innenstädten verschwinden."

Denken Sie doch bitte über den Kommentar von Fuchs123 um 20:18 Uhr nach. Und dann vielleicht noch einmal über Ihren Kommentar?

@Anna-Elisabeth 20:27

Ich bin im letzten Jahr genau 2 mal gereist. Von den USA nach Deutschland und wieder zurück. Vielreisen mache ich also nicht. Mir also Dinge zu unterstellen ohne mich zu kennen ist schon sehr gewagt. Ich bin ja auch 50 Jahre alt. Beruflich viel gereist bin ich als ich 20-30 Jahre alt war.

Für noch weiter verlängerte Öffnungszeiten...

... müsste der Einzelhandel erheblich mehr Personal einstellen, was er auch erstmal finden muss. Er hat nämlich, quer durch alle Branchen, ein ganz gehöriges Personalfindungsproblem. Sich für befristete Teilzeitstellen zum Mindestlohn den A... aufzureißen passt halt nicht zur Lebensplanung der meisten Menschen.

Warum...

...der Hinweis: "Art. 139 der Weimarer Reichsverfassung". So manch Einer könnte hier wieder was mit "dunklen Zeiten" Deutschlands in Verbindung bringen und somit über sieben Ecken denken. Und ganz schnell könnte dies als Fürspruch einer Abschaffung der Sonntagsarbeit herangezogen werden. Vorsicht TS. Keine Anker werfen, die sehr, sehr gerne missverstanden werden könnten. Oder ist das gewollt?

@Anna-Elisabeht 19:54

Ich wüsste ehrlicherweise es auch ohne den Erdball zu bereisen. Es ist jedenfalls lächerlich so zu tun als wäre es eine rein amerikanische Sache.

@frosthorn 20.20

"....die Welt erschaffen wurde, hatte Gott den Konsum wohl noch nicht auf dem Schirm. Ich bezweifle, dass das überhaupt seine Idee war."
Er hatte auch nicht die arbeitsteilige Gesellschaft auf dem Schirm.Der Steinzeitjäger hat auch noch nicht konsumiert- der war Selbstversorger. Erst die arbeitsteilige Gesellschaft mit Überschüssen ließ Konsum und zunächst Tauschhandel zu. Aber vielleicht geht's ja wieder zurück zum Jäger und Sammler. Problem ist nur, dass es wenig zu Jagen gibt und Keine/r divers so richtig weiß, was man sammeln und essen kann. Will sagen so schlecht ist Konsum nicht. Lebensmittelkontrollen gab es nämlich in der Jungsteinzeit auch nicht;-)

Koalitionen

Haben Sie denn mal nachgerechnet, welche Regierungskonstellationen dann noch bleiben? Das war die Kernaussage von "nie wieder SPD" , eigentlich einfach zu verstehen oder ?

@20:20 von frosthorn @FritzF, 20:15

//@FritzF, 20:15
Hätte Gott am siebten Tage nicht geruht wenn damit mehr Geld in die Kasse gekommen wäre? Oder hätte die Erschaffung der Welt damit einfach ein paar Tage länger gedauert?

Gute Frage. Aber als vor 4 Mrd. Jahren (oder, wenn man großzügig ist, nach Meinung der Kreationisten vor 6000 Jahren) die Welt erschaffen wurde, hatte Gott den Konsum wohl noch nicht auf dem Schirm. Ich bezweifle, dass das überhaupt seine Idee war.//

Die kann vielleicht Peter Hahne beantworten. Der scheint ja den Sinn der Coronakrise erkannt zu haben - im Gegensatz zu uns armen Erdenbürgern.
Aber zum Konsum: Galt das nicht auch schon für den Apfel?

Das Mindeste?

Am 09. April 2020 um 18:35 von Friedrich Spee
... dann wenigstens 24 stunden oeffnen und dies an 7 tagen.

das waere das mindeste!

Ach ja. Was geht denn noch mehr als 24/7?
Man muss sich wundern was so Mancher absondert.

@frosthorn 19:44

Ich bereise nicht jeden Sonntag den Erdball. Vielleicht stellen Sie mal Ihre Polemik ab. Ich finde schlichtweg, dass es jedem selbst überlassen sein soll sein Geschäft aufzumachen oder einzukaufen. Viele würden auch Sonntags in Deutschland öffnen, wenn sie es könnten. Dies mögen Sie nicht glauben, aber ich kann es Ihnen versichern als erfolgreicher Unternehmer.

18:42 von Moos P

"Den heiligen Sonntag sollte man sowieso in aufgeklärten Zeiten abschaffen. Wir wissen schließlich mittlerweile, dass es keinen Gott gibt"

,.,.,.,.,.,

Auch wenn ich selber nicht gläubig bin:
woher wollen Sie wissen, dass es keinen Gott gibt?

Es braucht bloß jemand sagen, Gott sei Liebe, Liebe sei Gott - und zack, schon gibt es einen Gott.

Das hat aber mit einem gemeinsamen Feiertag nichts zu tun.

Viele meiner Verwandten feierten oder feiern den Sabbat - also den Sonnabend/Samstag.

Andere feiern halt den Sonntag.
Man kann genauso gut den Mittwoch zu einem freien Tag der Woche erklären, wo die meisten frei haben.

Und in Ausnahmesituationen - wie jetzt - kann man das über Bord werfen.
Alles drei: Sabbat, Sonntag, Mittwoch.

Und wenn die Ausnahmesituation vorbei ist, holt man es sich wieder an Bord.

@Nico Walter

Den Gott hat man nur dazu erfunden, um auch den wenig Aufgeklärten zum richtigen Handeln zu bewegen.

Äh, naja, zum "richtigen" Handeln im Sinne Des- bzw. Derjenigen, die sich den "Gott" ausgedacht haben... :-)

Das ist nicht unbedingt im Sinne der "wenig Aufgeklärten" gewesen...

*
Führt jetzt allgemein aber ein wenig vom Thema weg. Das Thema war ja eigentlich der Vorschlag, nach Ende der Pandemierestriktionen bis Ende des Jahres 2020 die Ladenöffnungsbeschränkungen am Sonntag aufzuheben.

verkaufsoffener Sonntag

Nein, nein und nochmal nein! Es gibt schon jetzt zu viele Leute, die sonntags arbeiten müssen, anstelle dass sie den Tag benutzen können, um mit ihren Angehörigen zusammen zu kommen, und sei es denn um gemeinsam zu Mittag zu essen, Spazieren zu gehen, usw.
Großeltern freuen sich oft darauf, an diesem Tag Ihre Enkelkinder zu sehen.
Außerdem: Wollen wir wirklich LKWs in großer Anzahl auf den sonntäglichen Straßen?
Es fällt mir jetzt auch ein, was der DGB dazu meinte, als die Ladenöffnungszeiten verlängert wurden: Die Leute brauchen nicht mehr Zeit, um einzukaufen, sie brauchen mehr Geld.

20:41 von faktenfrei.de

also auch nicht mit Freunden treffen ... im Biergarten ... beim Kicken ... Straßenfest ... Musikverein
aber explizit alles was mit Kirche zu tun hat ?

@Frosthorn um 19:40

Meine Ausgaben haben sich im März um rund 30% verringert. Ich habe also Fett angesetzt, um irgendwann in einen Kaufrausch auszubrechen (falls die LaGarde nicht vorher das Ersparte konfisziert).

19:40 von eine_anmerkung

"Ich persönlich finde das nicht gut wenn ein Tag wie der andere nur dem Konsum nachgejagt wird"

,.,.,.,

Also, wenn ich Brot und Butter kaufe, jage ich keinem Konsum nach.
Auch nicht, wenn ich mir Strümpfe kaufe.

Es hört sich so an, als ob das bei Ihnen anders ist.

Insgesamt hat es für mich aber was, wenn an einem Tag der Woche die meisten Geschäfte zu sind.
Nur eben für die Corona-Geschädigten muss man neu nachdenken.

Vorübergehend ist ein verkaufsoffener Sonntag also für mich voll in Ordnung.

Schlimm, schlimm?

Mo. + Di. 8.00 - 12.30 + 14.30 - 18.00
Mi. 8.00 - 12.30
Do. + Fr. 8.00 - 12.30 + 14.30 - 18.00
Sa. 8.00 - 12.30

Wie haben wir Ältere nur diese schrecklich kurzen Einkaufszeiten überlebt? Und dies bei einer Arbeitszeit von 44 - 48 Stunden in der Woche.

Sonntagsöffnung ...

... dieses Jahr, bis Ende des Jahres. Dann wieder wie gehabt, so verstehe ich den Artikel.
Nur dieses Jahr haben viele viel weniger Geld, also, warum sollten sie dann sonntags einkaufen gehen?

Verkaufsoffene Sonntage?

1.) Kurz und knapp: nein!

2.) Man muss nicht religiös sein, um den überragenden Wert des Sonntagsschutzes zu erkennen und zu verteidigen. Nur, weil etwas religiöse Wurzeln hat, ist es nicht automatisch dumm und verbohrt. Ich versichere Ihnen: Wir wollen alle nicht in einem Staat leben, in dem nicht wenigstens noch Spuren des jüdisch-christlichen Glaubens vorhanden sind.

Sonntagsarbeit

Als wir noch in DE
gelebt haben, konnte ich es mir gar nicht vorstellen dass die Läden Sonntags geöffnet wären.
Seit fast 7 Jahren leben wir in Prag. Hier ist es völlig normal, dass die Geschäfte Sonntags ge-öffnet sind. Habe mich mit vielen Mitarbeitern
darüber unterhalten.
Niemand fand es beein-trächtigend. Der Zuschlag für die Sonntagsarbeit ist willkommen und man muss natürlich nicht jeden Sonntag arbeiten. Die Arbeitnehmer wünschen sich diesbezüglich keine Änderung.
In den letzten zwei Jahren
sind zu den Feiertagen einige dazu gekommen, an den alle Geschäfte ge- schlossen bleiben.

@ schieber45

Und wenn ich dann gerade mal einkaufen will stehe ich vor einem geschlossenen Laden ? Ich möchte schon wissen wie die Öffnung Zeiten geregelt sind.

Dann muss man eben auf den Zettel an der Tür gucken.

Offene Kassen fürs sonntägliche Corona Bier

Meine Lunge wird Corona wahrscheinlich schon aushalten, aber bei meiner Leber bin i mir mit dem Coroa Bier ned so sicher immerhin 5,3%.

Hallo,
Danke erstmal an alle die an das Personal bei dieser Debatte denken. Ihr habt es Verstanden.

An alle anderen ein Paar einfache Frage:

Wollt ihr am Sonntag arbeiten?

Soll der sonntag wie jeder Tag der Woche sein?
- volle Innenstädte
- viel Verkehr gerade in Grossstädten

Meine meinung wenn wir Einzelhändler am Sonntag Arbeiten sollen dann müssen die Büros und Ämter auch am Sonntag oder zumindest am SAMSTAG geöffnet haben.

Und habt ihr das?habt ihr am Samstag auf in der Buchhaltung im Vertrieb oder auf dem Amt ??????

tja wir schon und das ist nicht schön!
Immer an einem anderen Tag Frei zu haben!
Mal ne Früh dann wieder eine Spät oder Mittelschicht zu schieben.

ganz erlich ihr Faulen ..... Geht einfach mal zu vernünftigen Zeiten Einkaufen und wenn ihr es in 6 Tagen der Woche nicht schafft, bring euch der 7te Tag auch nichts!

Arbeitet mal im Verkauf dann wiederholt eure Vorderungen und damit meine ich nicht die Chef`s sonder die Verkäufer an der Front. Macht den Job mal.

Es gibt einen Gott ..

... den des Geldes.

" ... Besteht nun die heutige Religion in der Geldwerdung Gottes oder in der Gottwerdung des Geldes ..."

Heinrich Heine "Die romantische Schule"

19:44 von Sisyphos3

"was ist dagegen einzuwenden, dass es einen Tag in der Woche gibt
der nur der Entspannung dient"

.-.-.-

Die Einzelhändler bitten darum - weil sie derzeit finanziell kaum über die Runden kommen -, in Corona-Zeiten, wo die bisherigen Öffnungszeiten eingeschränkt wurden, auch sonntags öffnen zu dürfen.

Man kann auch mal auf eine deutshlandweite gemeinsame Entspannung verzichten, finde ich, damit die Einzelhändler finanziell nicht ausbluten.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion

@Vernunft_siegt

Ich versichere Ihnen: Wir wollen alle nicht in einem Staat leben, in dem nicht wenigstens noch Spuren des jüdisch-christlichen Glaubens vorhanden sind.

Wer ist in diesem Zusammenhang "wir"?

Ich glaube nicht, daß ich mich dazu zähle.

Eine Gesellschaft, die auf Bildung, Wissenschaft und sozialem Miteinander aufbauen würde, würde ich begrüssen.

@HeinzSt 20:09

Schön, dass Sie jeden Manager pauschal in einen Topf werfen. Ich bin Unternehmer und wenn Sie es so wollen, Manager. Ich zahle meine Mitarbeiter sehr gut (weit mehr als es in Deutschland üblich ist) und über die Arbeitsbedingungen hat sich noch niemand in meinem Unternehmen beschwert. Sie haben eine sehr einseitige Sicht was Manager und Unternehmer angeht und dies ist das einzige was hier unfassbar ist.

@EaEnki 20:45

Die Weimarer Reichsverfassung hat mit dunklen Zeiten überhaupt nichts zu tun. Aus bürgerlicher Sicht kann generell alles was vor der Reichsverfassung war, als dunkle Zeit bezeichnet werden. Sie ist die Grundlage für unsere Demokratie und den Rechtsstaat, in dem wir leben. Natürlich in einer moderneren und verbesserten Version, die wir Grundgesetz nennen.

@Topic
Der Sonntag ist mir heilig, und das sage ich als Atheist. Der einzige Tag an dem mal Ruhe im Land herrscht. Ein Tag der Erholung und ein Feiertag. Finger weg von dieser Tradition!

bei Sonntagarbeit aufschreien... bei 12 Std Schichten schweigen.

Sonntags die Geschäfte öffnen bis zum Jahresende...
warum nicht... kann ja jeder Inhaber für sich selbst entscheiden...

Sonntags arbeiten... ein No Go für viele... leider immer noch... und was passiert wenn die, die immer Sonntag arbeiten mal streiken???
Bus-, Tram-, U-Bahnfahrer, Krankenschwestern und Ärzte, Polizisten und Piloten... etc. etc...

Das die Regierung aber plant in Zusammenarbeit mit den Lobbyisten der Industrie das Arbeitszeitgesetz auszuhebeln, das interessiert anscheinend niemand.

Wo ist der Aufschrei der Gewerkschaften... 12 h - nicht mit uns... nicht zu hören... die IG's sind in der Versenkung verschwunden bei dem Thema...

Wenn also der Arbeitsminister sein Heil in solchen Maßnahmen sucht, dann gute Nacht Deutschland...

Das Mittelalter mit seiner Fronarbeit lässt grüßen...

Jahrelang haben wir für die 35 Std Woche gekämpft, bei den meisten liegt die Wochenarbeitszeit bei ca. 38 Std... und nach den Plänen dann bei bis zu 72 Std pro Woche...

da brauchst du Urlaub

Nach Corona

Nur schnell wieder rein in das Hamsterrad.

@ rossundreiter - Klopapier

Aber Klopapier! Zwischenfrage, Frau Klöckner, wie lange dauert dieser Nichtengpass denn so in etwa noch?
Langsam wird's knapp.

Klopapier gibt es genug. Sie und ich haben zwar fast keins mehr auf der Toilette, aber andere Menschen kommen statt dessen nicht mehr richtig durch die Kellertür. Aber ob Frau Klöckner da was für kann?

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