Kommentare

Hätte Johnson

nicht zuvor fast 1/3 des Personal im Gesundheitswesen aus dem Land getrieben und danach Corona nicht klein geredet, gäbe es in GB nicht so viele Tote. In diesem Fall geht jeder einzelne auf sein Konto! Der Mann ist fahrlässig dumm. Wieso erheben sich die Abgeordneten der eigenen Partei nicht sofort gegen ihn - haben sie alle kein Rückgrat?
Einen Großteil der Toten muss sich die Regierungspartei auf die Fahne schreiben. Viele davon wären vermeidbar gewesen in dieser frühen Phase!

"Es sind schwere Fehler gemacht worden"

So spricht eine gute Opposition. Und gute Medien berichten darüber. Sehr gut.

Starmer hat Recht. Johnson

Starmer hat Recht.
Johnson reagierte wie hier Mr. Trump zu spaet.
Das hat nichts mit Opposition zu tun oder mit Monday-morning-quarterback (so nennen wir Leute die hinterher alles besser wissen). GB wird es wie uns sehr hart treffen.
Ob es haette vermieden werden koennen, sehr wahrscheinlich nicht, aber zumindest ein softerer impact

Schön dass die Briten noch eine Opposition haben!

Die Briten haben zwar weniger Schutzkleidung und Masken wie wir, aber wenigstens haben sie eine Opposition die auf das Versagen der Verantwortlichen hinweist. Wäre schön wenn wir das auch hätten! Wo sind die Stimmen aus der Opposition welche verkünden das die Bundesregierung monatelang untätig zugeschaut hat, wie die Chinesen hier alle Masken und sonstige Schutzausrüstung weg kaufen anstatt einen eigenen Vorrat anzulegen. Es wurde völlig fahrlässig und weltfremd davon ausgegangen dass das Virus nicht zu uns kommt. Jetzt wird verzweifelt versucht Schutzausrüstung zu besorgen und so getan als hätte man die Situation nicht voraussehen können. Dieses Komplettversagen darf nicht so einfach hingenommen werden und ich würde mir wünschen das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden!

Starmer kann ganz in Ruhe

abwarten, dass Boris Johnson das nächste Mal "dead in a ditch"liegen wird: wenn er sein Wort bricht und die Verlängerung der transition period bei der EU beantragt.

ja ja ja

schreien tun immer die selben die nicht an der macht sind und somit nur punkten wollen.

johnson hätte es wie in schweden machen sollen. freiheit der bürger, nur england hat den selbne fehler gemacht wie deutschland,frankreich, italien,griechenland usw die das gesundheitssysthme kaputt rentabiliert haben.

also die criese giebt es nicht aber keine versorgung die eine epidemie stützen könnte um ein normales leben weiter führen könnte. nur deswegen wurde überall der notstand aufgerufen!
also der neue soll mal ganz still sein und hatte an der alten zerstörerischen politik auch mitgemacht.

@ihoecken, 17:17 Uhr - Versagen von Trump und Johnson

Trump hatte im Mai 2018 das von Obama geschaffene Pandemie-Reaktionsteam im Weißen Haus aufgelöst. Einer von vielen Fehlern, die nun Menschenleben kosten. Auch Johnson hat das Corona-Problem lange, viel zu lange verharmlost. Erst nach massivem öffentlichen Druck wurden Trump und Johnson tätig. Viel zu spät, wenn es um Menschenleben geht.

Klar

hat er Recht. Das Problem in GB seit langem: Gesundheit wurde zur Ware, gut verdienende werden besser betreut und der NHS ist seit gefühlten Ewigkeiten mit normalen Zuständen in England überfordert. Kann mich kaum erinnern, dass Labour das groß ändern wollte. Der "Linke" Corbyn bezog für Forderungen in diese Richtung Prügel von allen Seiten. Und die Briten haben gewählt, was wird denn von Boris erwartet? - hier kann niemand sagen, er hätte nix von NHS Zustand gewusst. Fragen sie mal einen Schotten, ob er in den englichen NHS möchte? Reine Witzfrage.

Starmer ist Populist

Er versuch offensichtlich Profit aus der Krise zu schlagen. Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist (und der Beste für den BREXIT).

Dürfte also schwierig werden gegen ihn zu punkten.

17:38 von Syranite

ich würde mir wünschen das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden!
.
nachdem man die Corona Krise gelöst hat
danach !

@17:17 von ihoecken

"Hätte Johnson
nicht zuvor fast 1/3 des Personal im Gesundheitswesen aus dem Land getrieben und danach Corona nicht klein geredet, gäbe es in GB nicht so viele Tote....
Wieso erheben sich die Abgeordneten der eigenen Partei nicht sofort gegen ihn - haben sie alle kein Rückgrat?"

Wieso sollten die, wenn die Queen meint, die Leistungen des Gesundheitssystem positiv hervorheben zu müssen, dann ist doch für die Briten alles in bester Ordnung. Oder doch nicht?

(Elizabeth II. wird die Leistungen des britischen Gesundheitssystem NHS hervorheben und sich bei den Freiwilligen bedanken, die sich während der Corona-Pandemie einsetzen.)

Keir Starmer

... wäre ein wesentlich besserer PM und hätte nicht so viele haarsträubende Fehler in der Krise gemacht. Schade um die vergebenen Chancen.

Am 05. April 2020 um 17:38 von Syranite

"...aber wenigstens haben sie eine Opposition die auf das Versagen der Verantwortlichen hinweist. Wäre schön wenn wir das auch hätten! Wo sind die Stimmen aus der Opposition welche verkünden das die Bundesregierung monatelang untätig zugeschaut hat..."
#
#
Auch im deutschen Bundestag gibt es Parteien in der Opposition die Herrn Spahn und Co berechtigte Fehler vorwerfen. Können Sie in Ausschnitten ua. bei YT sehen und hören.

re zimmermann61

" der NHS ist seit gefühlten Ewigkeiten mit normalen Zuständen in England überfordert. Kann mich kaum erinnern, dass Labour das groß ändern wollte."

Aber Sie können sich noch daran erinnern, dass Labour seit 10 Jahren nicht regiert? Insofern ist die Verantwortung für das Runtersparen der Gesundheitsversorgung doch wohl klar ...

Wir haben die bessere Regierung

@ Syranite:
Schön dass die Briten noch eine Opposition haben!

Die haben wir auch. Sie muss aber anerkennen, dass unsere Regierung die wesentlichen Entscheidungen völlig richtig getroffen hat. In Details gibt es dennoch viel anzumerken und zu verbessern.

re pxslo

"Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist"

Verraten Sie uns auch noch, wann das war?

@ Syranite

Wo sind die Stimmen aus der Opposition welche verkünden das die Bundesregierung monatelang untätig zugeschaut hat

Das stimmt doch gar nicht. Etwas mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in unsere Gesellschaft würde Ihnen gut zu Gesicht stehen.

@17:38 von Syranite

"Wo sind die Stimmen aus der Opposition welche verkünden das die Bundesregierung monatelang untätig zugeschaut hat, wie die Chinesen hier alle Masken und sonstige Schutzausrüstung weg kaufen anstatt einen eigenen Vorrat anzulegen."

Damit würde die Opposition sich keinen Gefallen tun, weil das schlichtweg Falschbehauptungen sind.

Starmer gibt Hoffnung

Die erste Rede von Starmer macht Hoffnung. Er scheint ein vernünftiger Macher zu sein, leider kommt er zu spät, um in der Brexit-Frage noch etwas zum Besseren zu ändern.
Wie nötig Großbritannien vernünftige und sachliche Denker hat, zeigen auch die Vorabinformationen über die heutige Rede der Queen, die tatsächlich sagen will, dass GB über ein gutes Gesundheitssystem verfügt. Ich habe heute in der griechischen Presse einen Bericht von einem seit Jahren in GB lebenden Griechen gelesen, der selbst am Corona-Virus erkrankte und in einem englischen Krankenhaus behandelt werden musste. Für die Zustände dort ist „schlimm“ ein harmloser Ausdruck.

17:17 von ihoecken

"...Wieso erheben sich die Abgeordneten der eigenen Partei nicht sofort gegen ihn - haben sie alle kein Rückgrat?"

Genau diese Frage, ihoecken, stellen wir uns hier in den Staaten auch.

Warum lassen die GOP Senatoren es zu dass Trump alles fuer was diese Partei mal stand mit Fuessen tritt ?

B. Johnson ist fuer mich die gleiche Art Politiker wie D. Trump:
a loudmouth with no substancea

17:56 von Anna-Elisabeth

die Queen ...
wird ein paar aufmunternde Worte für ihr Volk finden
Zusammenhalt in der Krise beschwören
definitiv wird die nicht ins Detail gehen und schon gar nicht die Regierung
oder deren Handeln / Nichthandeln kritisieren

Zu 17:59 von tagesschlau2012 ✎"Opposition"

Am 05. April 2020 um 17:38 von Syranite
"...aber wenigstens haben sie eine Opposition die auf das Versagen der Verantwortlichen hinweist. Wäre schön wenn wir das auch hätten! Wo sind die Stimmen aus der Opposition welche verkünden das die Bundesregierung monatelang untätig zugeschaut hat..."
#
#
Auch im deutschen Bundestag gibt es Parteien in der Opposition die Herrn Spahn und Co berechtigte Fehler vorwerfen. Können Sie in Ausschnitten ua. bei YT sehen und hören.

@tagesschlau2012, das gehört zum Handewerk einer Opposition. Ob die Vorwürfe "berechtigen Fehler" gelten ist da noch lange nicht ausgemacht.
Ob diese Oppositionsparteien es besser als die Regierungsparteien gemacht hätten, darf man ebenso berechtigt bezweifeln.

Kritik ist einfach, insbesondere mit Blick auf die Vergangenheit. Besser machen, insbesondere wenn es gilt, weniger.

@ psxlo

Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist

Durch gnadenloses Sparen im staatlichen Gesundheitswesen? Oder durch Inkompetenz beim Verständnis dessen, was eine Pandemie ist?

17:38 von Syranite

„ Wo sind die Stimmen aus der Opposition welche verkünden das die Bundesregierung monatelang untätig zugeschaut hat, wie die Chinesen hier alle Masken und sonstige Schutzausrüstung weg kaufen anstatt einen eigenen Vorrat anzulegen.“
Glauben Sie wirklich, dass die Chinesen ihre eigenen Masken zurückkaufen?

18:02 von Titti von Rundstedt

"Wir haben die bessere Regierung"

Da bin ich völlig anderer Meinung.

"Sie muss aber anerkennen, dass unsere Regierung die wesentlichen
Entscheidungen völlig richtig getroffen hat."

Ach ja? Schauen Sie mal auf die Zahlen: täglich steigende Infektionen und Todesraten. Dann die ganzen Irritationen u. die 180-Grad-Drehung bei den Masken (tragen oder nicht tragen, Sinn oder Unsinn?). Abgesehen davon gibt es nirgendswo Masken zu kaufen. Damit erübrigt sich auch diese Debatte - eine reine Schein-Diskussion ohne wirkliche Bedeutung.

Diese Bundesregierung hat überhaupt keine erkennbare Strategie und fährt nur auf Sicht. Daneben glaube ich nicht, dass wir ausreichend informiert werden. Gesundheitsminister Spahn hat noch vor ein paar Monaten behauptet, dass durch den Corona-Virus "für Europa u. für Deutschland überhaupt keine Gefahr bestehe"!

@ Syranite

„Schön dass die Briten noch eine Opposition haben! Die Briten haben zwar weniger Schutzkleidung und Masken wie wir, aber wenigstens haben sie eine Opposition die auf das Versagen der Verantwortlichen hinweist.“

Das haben wir auch, jede Menge davon tummeln sich unter anderem hier. Und dies völlig unbeleckt vom Wahrheitsgehalt ihrer Behauptungen.

Die besten Krisenmanager sind immer die, welche zu Krisenzeiten am Management herumnörgeln :-)

18:03 von karwandler

"Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist"

"Verraten Sie uns auch noch, wann das war?"

Klar: beim Brexit. Er hat der EU ganz deutlich deren Grenzen aufgezeigt. Verhandlungen nur auf Augenhöhe. Sowas sind die Berufseuropäer eigentlich nicht gewöhnt. Meistens diktieren die einfach ihre Standpunkte und erwarten von der Gegenseite die Unterschrift unter dem Vertrag.

17:53 von pxslo

«Starmer ist Populist
Er versucht offensichtlich Profit aus der Krise zu schlagen. Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist (und der Beste für den BREXIT).»

Johnsons Problem ist:
Er bekommt mit dem Brexit den Corona nicht aus dem UK vertrieben.

Ihr Verständnisproblem ist:
Corona hat mit dem Brexit aber auch gar nichts zu tun.

Aber seien Sie frohen Mutes:
Ihr Problem ist wenigstens nicht infektiös.
Und es muss auch nicht beatmet werden …

18:22 von pxslo re 18:03 von karwandler

>>"Verraten Sie uns auch noch, wann das war?"
Klar: beim Brexit. Er hat der EU ganz deutlich deren Grenzen aufgezeigt. Verhandlungen nur auf Augenhöhe. Sowas sind die Berufseuropäer eigentlich nicht gewöhnt. Meistens diktieren die einfach ihre Standpunkte und erwarten von der Gegenseite die Unterschrift unter dem Vertrag.<<
Lieber pxlo, das war aber ein Eigentor. Was hat er in den Verhandlungen alles erreicht?
Diese wurden, kaum begonnen, wegen Corona unterbrochen. Er hat Wünsche geäußert, die er sich wohl in die Haare schmieren kann.
Wenn, was leider zu befürchten ist, Corona noch eine Weile dauert, darf er am Jahresende die EU bitten den Brexit zu verschieben. Vielleicht legt er sich dann wieder tot in den Graben?

re pxslo

"18:03 von karwandler

"Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist"

"Verraten Sie uns auch noch, wann das war?"

Klar: beim Brexit. Er hat der EU ganz deutlich deren Grenzen aufgezeigt. Verhandlungen nur auf Augenhöhe."

Beim Brexit hat Johnson das Austrittsabkommen von Theresa May übernommen, allerdings mit Verschlechterungen für Nordirland. Ansonsten hat er noch nichts mit der EU verhandelt und schon gar nichts durchgesetzt.

@18:12 von Sisyphos3 17:56 von Anna-Elisabeth

"die Queen ...
wird ein paar aufmunternde Worte für ihr Volk finden
Zusammenhalt in der Krise beschwören
definitiv wird die nicht ins Detail gehen und schon gar nicht die Regierung
oder deren Handeln / Nichthandeln kritisieren"

Stimmt. Ist ja vermutlich auch richtig so. Aber an der falschen Stelle Lob auszusprechen, finde ich auch nicht gerade diplomatisch. Ich käme mir da verar.. - wie hieß das noch? - veralbert vor. Aber ich bin ja auch keine Britin.

18:24 von schabernack

"Johnsons Problem ist: Er bekommt mit dem Brexit den Corona nicht aus dem UK vertrieben."

Hat auch niemand behauptet.

"Ihr Verständnisproblem ist: Corona hat mit dem Brexit aber auch gar nichts zu tun."

Und Ihr Problem ist, dass Sie einige Sachen offenbar durcheinander werfen und dann mit falschen Unterstellungen alles noch schlimmer machen.

@.tinchen, 18:10

„Warum lassen die GOP Senatoren es zu dass Trump alles fuer was diese Partei mal stand mit Fuessen tritt ?

B. Johnson ist fuer mich die gleiche Art Politiker wie D. Trump:
a loudmouth with no substance“

Offensichtlich. Die entscheidende Frage, die sich jetzt alle, die selbstständig denken können stellen sollten ist allerdings: Wie konnte es überhaupt so weit kommen, dass ausgerechnet diese „Loudmouths“ (Trump und Johnson sind da ja beileibe nicht deren einzige „Vertreter“) in der derzeitigen „Verfassung“ der sogenannten „Weltpolitik“ den Ton angeben (bzw. „das Sagen haben“)?

18:22 von pxslo

Zitat:"Meistens diktieren die einfach ihre Standpunkte und erwarten von der Gegenseite die Unterschrift unter dem Vertrag."
Für ein Diktat haben die Verhandlungen aber erstaunlich lang gedauert...Und was hat BoJo jetzt Besseres ausgehandelt?

Am 05. April 2020 um 18:02 von Titti von Rundstedt

"Wir haben die bessere Regierung
Die haben wir auch. Sie muss aber anerkennen, dass unsere Regierung die wesentlichen Entscheidungen völlig richtig getroffen hat."
#
#
Die wesentlichen Entscheidungen wurden zu spät getroffen. Es ist nur eine Frage von wenigen Tagen bis DE mehr Infizierte als Spanien und Italien hat.

Re 18:03 von karwandler

"Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist"

"Verraten Sie uns auch noch, wann das war?"
Leichte Antwort.Er zieht den Brexit durch ohne sich ins Boxhorn jagen zu lassen. Dafür wurde er mit deutlicher Mehrheit gewählt.

18:22 von pxslo

«… beim Brexit [hat Johnson] der EU ganz deutlich deren Grenzen aufgezeigt. Verhandlungen nur auf Augenhöhe …»

Mit dem Corona hat Johnson auch auf Augenhöhe verhandelt.
Die Grenzen aufgezeigt hat aber in diesem Fall der Corona.

Resultat: Der Corona hat den Johnson infiziert. Der Johnson muss nun zuhause in der Bude hucken. Der Corona darf weiterhin tagsüber in den Hyde Park … und abends in den Pub …

«… Sowas sind die Berufseuropäer eigentlich nicht gewöhnt. Meistens diktieren die einfach ihre Standpunkte und erwarten von der Gegenseite die Unterschrift unter dem Vertrag.»

Der Berufscorona ist das bestens gewöhnt.
Er diktiert immer seinen Standpunkt.
Sogar denen, die gar nicht schreiben können.
Die infiziert er trotzdem ohne Unterschied.

Verträge unterzeichnet der Corona nie.
Er ist Diktator von eigenen Gnaden.
Der Bestimmer ohne Gnade.

Um so mehr, wenn man sich wie der Johnson auch dem Corona gegenüber wie "Loudmouth down the Street" meint benehmen zu müssen …

@pxslo, 18:17

Ich finde auch, dass die Bundesregierung ein sehr gutes Krisenmanagement leistet. Verglichen mit Frankreich, Italien und den USA sind unsere Todesfall- und Infektions-Zahlen verhältnismäßig moderat. Das marode Gesundheitssystem und die vergleichsweise wenigen Tests in GB werden (leider) dort zu einem massiven Anstieg führen. Die Masken bieten im öffentlichen Leben keinen vollständigen Schutz. Auch Experten raten dazu, stärker auf die Einhaltung des Abstandes von 2 Metern zu achten. Im Müller-Markt habe ich letzte Woche übrigens eine Vielzahl von Masken zum Kauf gesehen. Die Bundesregierung handelt besonnen, kompetent und im Einvernehmen mit Experten. Zudem klärt sie die Bürger offen über die Sachlage auf. Richtig ist indes, dass alle Regierungen, auch die deutsche, die Gefahren durch Corona zunächst falsch eingeschätzt hatten. Johnson und Trump haben jedoch, wie Sie wissen, zu Beginn die Gefahr sträflich verharmlost. Nach Trump sei Corona sogar eine Erfindung der Demokraten gewesen

"Schauen Sie mal auf die

"Schauen Sie mal auf die Zahlen: täglich steigende Infektionen und Todesraten."

Dann tu ich das mal. Und da sehe ich für GB unter dem ausgezeichneten Krisenmanager Johnson im Vergleich zur BRD was?

"Abgesehen davon gibt es nirgendswo Masken zu kaufen."

Im Gegensatz zu GB, ja?

"Diese Bundesregierung hat überhaupt keine erkennbare Strategie und fährt nur auf Sicht."

Ja, das kann schon mal passieren in unvorhersehbaren Krisen. Aber wie genau sieht die Strategie des ausgezeichneten Krisenmangers Johnson aus? Klären Sie mich auf.

Ich wehre mich ja gar nicht dagegen, Spahn dafür zu kritisieren, dass er im Frühstadium ein wenig geschlafen hat, aber nun ausgerechnet Johnson als den besseren Krisenmanager hinzustellen, halt ich dann doch für, na ja, gewagt.

Keir Starmer, die beste Wahl, welche Labour treffen konnte ...

... beendet die oppositionslose Zeit der britischen Politik.

Vorbei die Zeiten, in welcher der Selbstdarsteller Boris Johnson unwidersprochen die Szene beherrschte. Starmer ist eine gestandene Persönlichkeit mit Sachkompeteznz, Erfahrung und einem "britischen" Auftreten.

Die Verantwortung für

• das Ausbluten des National Health Services (NHS)
• den Abbau bei der Polizei
• die Unterfinanzierung öffentlicher Services

ist eindeutig den 10 Jahren der Tory-Amtsführung in Downingstreet No. 10 zuzuordnen.

Die negativen Auswirkungen auf die Corona-Krise ist ein Thema, das die britische Öffentlichkeit - neben den realen Bekämpfungsmaßnahmen - diskutieren will, je mehr die Krise fortschreitet.

Am 05. April 2020 um 18:18 von Thomas D.

Die besten Krisenmanager sind immer die, welche zu Krisenzeiten am Management herumnörgeln :-)
#
#
Die besten Krisenmanager sind die, die bei einer aufkommenden Kriese handeln und nicht hoffen das es an einem vorbei zieht.
Wer erst handelt wenn die Kriese da ist, läuft immer hinterher.

@ 18:22 von pxslo

"beim Brexit. Er hat der EU ganz deutlich deren Grenzen aufgezeigt. " Bislang hat Johnson beim Brexit noch gar nichts erreicht. Man ist bisher erst ausgetreten, ohne dass irgendetwas nachher geregelt ist. Wie May hat auch Johnson immer sich darauf verlassen, dass sich schon alle Probleme von selbst regeln, am besten mit einem ungeregelten Brexit und einer nicht staatlich beeinflussten Pandemie.

re pxslo

"18:02 von Titti von Rundstedt

"Wir haben die bessere Regierung"

Da bin ich völlig anderer Meinung.

"Sie muss aber anerkennen, dass unsere Regierung die wesentlichen
Entscheidungen völlig richtig getroffen hat."

Ach ja? Schauen Sie mal auf die Zahlen: täglich steigende Infektionen und Todesraten."

Und was sehen wir da?
GB 5000 Tote - von 66 Millionen
Deutschland 1500 Tote - von 82 Millionen

Woher nehmen Sie die Dreistigkeit, den Briten das bessere Pandemie-Management zu bescheinigen?

Mit fast 600.000 Fällen in Europa

kann ein jeder vor seiner Tür kehren, dafür dass es vor kurzem allein auf China begrenzt war.

@Hallelujah, 18:37 Uhr

Ein Brexit mit fatalen Folgen für das britische Gesundheitssystem (insbesondere die Versorgung mit Arzneimitteln), das bereits in der ersten Phase der Corona-Pandemie an seine Grenzen stößt. Aber so ganz nebenbei: Der Brexit hat mit der Corona-Thematik herzlich wenig zu tun. Irgendwie bezeichnend, dass Sie sein Krisenmanagement in der aktuellen Corona-Krise nicht zu würdigen versuchen. Dies wäre ja auch ein untauglicher Versuch...!

re hallelujah

"Re 18:03 von karwandler

"Aber Premier Johnson hat gezeigt, dass er ein ausgezeichneter Krisenmanager ist"

"Verraten Sie uns auch noch, wann das war?"
Leichte Antwort.Er zieht den Brexit durch ohne sich ins Boxhorn jagen zu lassen."

Eine bloße Behauptung ist natürlich eine leichte Antwort.

Bisheriger Gewinn für die Briten durch den Brexit: Sie kriegen wieder blaue Pässe. Sonst: NIX, NADA, NIENTE.

Vom Sinn der Pandemie

In einer Reihe von Ländern, u.a. mit Boris Johnson in GB, sind Populisten mit ihren markigen Sprüchen an die Macht gekommen, die eigentlich, entgegen ihrer Ankündigungen, nur ihrem Ego und dem Reichtum der oberen 10.000 dienen. Was ihre Worte wert sind, zeigt sich nun. Aber diese Fakten (siehe Zahlen USA/GB) können echte Fans dieser "Super"-Staatenlenker nicht erschüttern, bis die Realität sie überrollt hat.
.
Die Äußerungen des neuen Labourchefs zur Krise sind zutreffen, wenn ich nicht heute morgen gehört hätte, dass er der Regierung Zusammenarbeit angeboten hat. Also ist der "Neue" auch ein wenig windschlüpfrig.

@ Petersons, um 17:48

Ihrer Sicht dieser Krise, die Sie seit geraumer Zeit immer wieder kundtun, kann man nur schwerlich folgen.

Starmer wird Johnson in Sachfragen stellen ...

... in seiner unaufgeregten und auf Themen fokussierten Art.

• Johnson hat die Bedrohung durch das Virus sträflich verhamlost

• seine eigene Infektion hat er sich im Rahmen demonstrativer Verharmlosungsversuche durch Händeschütteln Infizierter eingefangen. Ging daneben.

• bei diesem "mind-set" verwundert nicht, dass die Corona-Response ist viel zu spät angelaufen ist.

Die berechtigten Kritikpunkte gehen weiter:

(1) Johnson hat für das 1. Jahr 6.000 und für das 2. Jahr seiner Amtszeit 14.000 neue Polizisten versprochen.

Ausgeblendet hat er jedoch den Abbau von 20.600 Stellen durch die Tory-Regierung seit 2010. Die Augenwischerei öffentlich zu machen ist Aufgabe der Opposition.

(2) In der Brexit-Kampagne hat Johnson 352 Millionen Pfund für das NHS versprochen. Wöchentlich, wohlgemerkt. Nach diesem Invest wird er sich regelmäßig fragen lassen müssen.

18:37 von tagesschlau2012 re 18:02 von Titti von R.

>>Die wesentlichen Entscheidungen wurden zu spät getroffen. Es ist nur eine Frage von wenigen Tagen bis DE mehr Infizierte als Spanien und Italien hat.<<

Wenn Bundes- und Landesregierungen die "zu spät" getroffenen Entscheidungen, vier oder gar acht Wochen früher festgelegt hätten, dann hätten Sie und andere getobt: Das ist ein Angriff auf unsere persönliche Freiheit.
Das mit den Infizierten ist möglich. Aber hier ist schließlich jeder für sich selbst verantwortlich. Zumindest in den meisten Fällen.

18:36 von Peter Meffert

"Zitat:"Meistens diktieren die einfach ihre Standpunkte und erwarten von der Gegenseite die Unterschrift unter dem Vertrag."

"Für ein Diktat haben die Verhandlungen aber erstaunlich lang gedauert...Und was hat BoJo jetzt Besseres ausgehandelt?"

Sie bestätigen nur das was ich auch gesagt habe. Die Tatsache, dass die Verhandlungen solange dauern liegt daran, dass sich die EU an Johnson offenbar die Zähne ausbeißt.

q.e.d.

@ psxlo

Diese Bundesregierung hat überhaupt keine erkennbare Strategie und fährt nur auf Sicht.

Nur? Wer fährt denn anders? Die Populisten mit ihrem blinden Aktionismus?


Daneben glaube ich nicht, dass wir ausreichend informiert werden.

Ich warte nicht bis ich informiert werde, ich informiere mich. Alle Quellen liegen offen hier im Westen.

18:36 von pxslo / @schabernack

«Und Ihr Problem ist, dass Sie einige Sachen offenbar durcheinander werfen und dann mit falschen Unterstellungen alles noch schlimmer machen.»

Ich habe allerbestens verstanden, und gar nix "durcheinander geworfen".

Allerbestens verstanden, dass eben gerade Sie den Brexit mit dem Corona verquirlen. Um den Johnson in irgendeinem helleren Licht da stehen lassen zu wollen. Wo er doch mit seinen Corona-Verharmlosungs-Kumpels aus den USA & Brasilien in irgendeinem dunklen Schatten steht.

Sie können den Corona auch in einem Satz mit dem oft regnerischen Wetter in London in Zusammenhang bringen. Oder mit Pfefferminzsoße, die man im GB geneigt ist, über was drüber zu schütten, was man dann alles, aber nicht mehr essen kann.

Der Corona ist niemand, mit dem man verhandeln kann.
Auch nicht der Johnson kann das nicht.
Auch nicht, wenn er ihn mit Pfefferminzsoße ködert …

Der Corona ist ein medizinisches Problem.
Der Brexit ein politisches, zu dem der Johnson noch gar nix verhandelt hat …

18:37 von Hallelujah Re 18:03 von karwandler

>>Er zieht den Brexit durch ohne sich ins Boxhorn jagen zu lassen. Dafür wurde er mit deutlicher Mehrheit gewählt.<<
Er wurde wohl eher gewählt weil die Alternative ein Vollpf... war.
Die Briten hatten buchstäblich die Wahl zwischen Pest und Cholera.

@18:48 von karwandler

"Und was sehen wir da?
GB 5000 Tote - von 66 Millionen
Deutschland 1500 Tote - von 82 Millionen"

Warum mal kein Vergleich mit Süd-Korea, Singapur usw.?

Churchill: »Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe…«

@18:42 von Kaipiranha

"Ich wehre mich ja gar nicht dagegen, Spahn dafür zu kritisieren, dass er im Frühstadium ein wenig geschlafen hat, aber nun ausgerechnet Johnson als den besseren Krisenmanager hinzustellen, halt ich dann doch für, na ja, gewagt."

Ich habe mich bisher nicht mit Kritik zurückgehalten und werde das wohl auch weiterhin nicht tun, ABER: Im Vergleich mit den meisten anderen Staaten, schneidet Deutschland erfreulicherweise (noch) recht gut ab. Mit den Briten möchte ich absolut nicht tauschen. Hoffen wir aber, dass wir hüben wie drüben einigermaßen menschlich durch diese Krise kommen. Die Spitze des Berges (Corona) ist noch nicht erreicht.

18:46 von tagesschlau2012 re 18:18 von Thomas D.

>>Die besten Krisenmanager sind die, die bei einer aufkommenden Kriese handeln und nicht hoffen das es an einem vorbei zieht.
Wer erst handelt wenn die Kriese da ist, läuft immer hinterher.<<

Bei Menschen die hinterher alles besser wissen krieg ich die "Kriese".

18:48 von karwandler re pxslo

>>Woher nehmen Sie die Dreistigkeit, den Briten das bessere Pandemie-Management zu bescheinigen?<<

Aus der eigenen Ideologie.

Immer schön die Schuld beim anderen suchen!

Viele Foristen machen es, Politiker machen es und die Deutschen machen es generell besonders gut: Die Schuld und die Probleme bei anderen suchen.

Wenn man sich einige Kommentare hier anschaut dann steht manchen die Freude über Corona förmlich ins Gesicht geschrieben, noch dazu wenn ein Krisenherd von einem sogenannten Populisten regiert wird. Ich glaube die Schuldzuweisungen sind hier völlig fehl am Platz! Salvini hat in Italien zum Glück gerade nicht das Ruder in der Hand sonst würde man ihm dort auch die Schuld geben. Oder wie wäre es mit Spanien oder der Schweiz?! Schon mal daran gedacht das auch hier niemand was dafür kann. Die Deutschen sind übrigens nicht besser nur weil es hier weniger Tote gibt. Jeder sollte erst mal vor seiner eigenen Tür kehren! Deutschland hat genug Probleme.

19:01 von Titti von Rundstedt

"Daneben glaube ich nicht, dass wir ausreichend informiert werden."

"Ich warte nicht bis ich informiert werde, ich informiere mich. Alle Quellen liegen offen hier im Westen."

Aber ich erwarte das! Denn wenn jemand sich nicht äußert und alles nur aussitzt, kann man ihn später auch nicht zur Verantwortung ziehen. Das sollte man aber bei den nächsten Wahlen tun dürfen. So jedenfalls funktioniert das im Westen.

@ Hallelujah, um 18:37

Re 18:03 von Karwandler

“Er zieht den Brexit durch ohne sich ins Boxhorn jagen zu lassen...“

Welche Vorteile für GB sehen Sie bislang in dem “durchgezogenen“ Brexit?

19:01 von pxslo

Zitat:"Sie bestätigen nur das was ich auch gesagt habe. Die Tatsache, dass die Verhandlungen solange dauern liegt daran, dass sich die EU an Johnson offenbar die Zähne ausbeißt. "
Dass die EU vorher schon über zwei Jahre mit Theresa May verhandelt hat, haben Sie wohl vergessen? Wo war denn da das "Diktat"?

19:04 von pxslo

Zitat:"Warum mal kein Vergleich mit Süd-Korea, Singapur usw.?"
Weil es in diesem thread um GB und den großartigen Krisenmanager BoJo geht...

19:07 von Anna-Elisabeth

"Im Vergleich mit den meisten anderen Staaten, schneidet Deutschland erfreulicherweise (noch) recht gut ab."

Unter den Blinden ist der Einäugige auch König. Ihr vergleicht hinkt. Sie vergleichen DE mit den "anderen". Und diese Länder liegen in Europa, dem Hot-Spot schlechthin. Eigentlich schneidet da jedes Land besser ab als Spanien oder Italien.

"Mit den Briten möchte ich absolut nicht tauschen."

Ich halte das englische NHS-System für viel viel besser als sein, vor allem von Deutschen, verbreiteter Ruf. Fragen Sie mal diejenigen, die versuchen hier in DEU am Abend oder am Wochenende für einen Nicht-Notfall das Krankenhaus aufzusuchen.

Oder das 2-Klassensystem in DE (Privat, Gesetzlich). Würde ich das, was mir da mal im Krankenhaus passiert ist, einem Engländer oder Franzosen erzählen, die würden sich aber wundern und nur noch mit dem Kopf schütteln.

@ pxslo, 19:04

“...Warum mal kein Vergleich mit Süd-Korea, Singapur usw.?...“

Warum nicht?
Weil es hier um GB im Vergleich mit D geht, nicht um China, Italien, Südkorea, Spanien...

19:13 von gully

Zitat:"Immer schön die Schuld beim anderen suchen! Viele Foristen machen es..."
Eine hervorragende Beschreibung nicht nur Ihrer Beiträge hier.
Zitat:"Wenn man sich einige Kommentare hier anschaut dann steht manchen die Freude über Corona förmlich ins Gesicht geschrieben,"
Eine unverschämte Unterstellung, die durch nichts gerechtfertigt ist. Gerade Foristen wie Sie, die an Deutschland und unserer Regierung kein gutes Haar lassen, sollten sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn man die unglaublichen Fehler und Versäumnisse der Trump, Bolsonaro, Johnson usw. kritisiert.

GB !

Johnson ist genauso wie Trump, ein arroganter und überheblicher Möchte- gern- groß.
Seine Strategie um Geld ein zu sparen, ausgerechnet im Gesundheitswesen wird ihm hoffentlich "das Genick brechen". Nur sinnbildlich gemeint !
Und dann sind ja noch seine völlig hörigen und tauben Parteikollegen, die an einer seltsamen Krankheit der Teilnahmslosigkeit leiden, irgendwie infiziert, vom Johnson- Wahn des großen britischen Empire.
Wenn alles kaputt gespart ist, wird das alte Empire nie mehr aufstehen und kann nur seine vielen Toten zählen.
So ähnlich wird es nicht nur Johnson gehen, sondern auch Trump, der genauso bescheuert und dumm agiert.

@ psxlo

Aber ich erwarte das! Denn wenn jemand sich nicht äußert und alles nur aussitzt, kann man ihn später auch nicht zur Verantwortung ziehen.

Er sitzt in Quarantäne in der Downing Street. Also bitte fair bleiben.

tagesschlau2012

"Auch im deutschen Bundestag gibt es Parteien in der Opposition die Herrn Spahn und Co berechtigte Fehler vorwerfen. Können Sie in Ausschnitten ua. bei YT sehen und hören."

,.,.,.,.

youtube hat keinerlei Möglichkeit, zu entscheiden, ob der Vorwurf von Fehlern BERECHTIGT ist.

re pxslo

"@18:48 von karwandler

"Und was sehen wir da?
GB 5000 Tote - von 66 Millionen
Deutschland 1500 Tote - von 82 Millionen"

Warum mal kein Vergleich mit Süd-Korea, Singapur usw.?"

Weil Sie GB im Vergleich mit Deutschland über den grünen Klee loben.

Haben Sie angesichts dieser Zahlen wohl ganz schnell verdrängt.

Corona, Briten, Brexit, Gesundheitssystem

Den Brexit-Befürwortern empfehle ich zur Lage des britischen Gesundheitssystems folgende Adresse:

https://www.pflegen-online.de/und-ploetzlich-bin-ich-auslaenderin

Sie lesen dort u.a. folgendes:
***Ich liebe Großbritannien. Seit 16 Jahren lebe und arbeite ich jetzt hier als Registered Nurse. Doch meine große Liebe hat einen tiefen Riss bekommen. Seit die Mehrheit der Briten in ihrem Referendum am 23. Juni 2016 entschieden hat, die Europäische Union zu verlassen, hat sich hier auch für uns Ausländer viel verändert.
...Die Stimmung im Krankenhaus wird schlechter
Wegen des drohenden Ausstiegs ohne Deal, also ohne ein Abkommen mit der EU, ist die Situation nicht nur für mich mittlerweile eine Katastrophe. Die Stimmung im Land und auch im Krankenhaus hat sich spürbar verschlechtert. Viele Kollegen und Freunde sind verunsichert, und einige haben sich schon entschieden, das Land zu verlassen. Ich selbst bin hin und her gerissen und weiß noch gar nicht, wie es weitergehen soll.***

@ psxlo

Sie sind heute klüger was die Nachschubprobleme beim Mundschutz anbelangt als die Bundesregierung Anfang Januar?
Ei der Dautz.

Re karwandler !

Er hat mit dem Virus gekämpft........... und noch nicht verloren !!!!!

Antwort auf den Kommentar

"Auch Johnson hat das Corona-Problem lange, viel zu lange verharmlost"

Genau! So war es. Und im Jahre 2012 schon war Johnson in seinem Gespräch mit Mitt Romney in London bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele nicht bereit einzusehen, dass für die Sicherheit in London nicht genug getan worden war. Stattdessen hat er noch im Januar 2020 den Brexit durchgesetzt und sich selbst das Corona-Virus geholt. Eben nicht aufgepasst. Und jetzt hat er den Salat.
Die Queen wirds schon richten!

Staatliche FakeNews

Trump und Johnson haben das Virus ja noch bis in den März hinein für eine Erfindung der Demokraten resp. Labour gehalten. Und daher natürlich nix unternommen.

Und bei Trump bin ich mir sicher, dass er davon sogar echt überzeugt war. Johnson ist denke ich dann schon um Nuancen klüger.

@pxslo: Fast Dreiviertel der Deutschen (72 %) sind mit dem ...

... Corona-Krisenmanangement der Bundesregierung zufrieden. Nachzulesen im ARD Deutschlandtrend vom 2. April.

Aber das ist nicht das Thema des Artikels, sondern die Kritik von Keir Starmer in UK an dem Krisenmanagement von Boris Johnson.

@18:58 von DeHahn

"Die Äußerungen des neuen Labourchefs zur Krise sind zutreffen, wenn ich nicht heute morgen gehört hätte, dass er der Regierung Zusammenarbeit angeboten hat. Also ist der "Neue" auch ein wenig windschlüpfrig."

Nicht undedingt. Kann ja sein, dass er noch etwas naiv davon ausgeht, dass er bei einer Zusammenarbeit positiven Einfluss nehmen kann. Dass das Angebot ganz ohne Hintergedanken ist, glaube ich allerdings auch nicht.

19:27 von pxslo

Zitat:"Oder das 2-Klassensystem in DE (Privat, Gesetzlich). Würde ich das, was mir da mal im Krankenhaus passiert ist, einem Engländer oder Franzosen erzählen, die würden sich aber wundern und nur noch mit dem Kopf schütteln...."
wie gut das in Deutschland im Vergleich zu ihnen läuft. Sie haben offensichtlich noch nie ein NHS-Krankenhaus von innen gesehen. Öffentlich finanziert und von den Tories zu Tode gespart, daneben blitzende Privatkliniken, in denen man für viel Geld alles das bekommt, worauf man bei einem NHS-Hospital z.T. Jahre warten muss. Für einen Nicht-Notfall gibt es übrigens den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder die Notfallpraxis. Krankenhäuser sind nicht die geeignete Anlaufstation bei Schnupfen.

19:27 von pxslo 19:07 von Anna-Elisabeth

"Fragen Sie mal diejenigen, die versuchen hier in DEU am Abend oder am Wochenende für einen Nicht-Notfall das Krankenhaus aufzusuchen."

Was erzählen die denn? Warum sollte man überhaupt als "Nicht-Notfall" abends oder am WE das Krankenhaus aufsuchen?

19:04 von pxslo @18:48 @karwandler

" ... Warum mal kein Vergleich mit
Süd-Korea, Singapur usw.? ..."

Na da sieht GB ja noch blasser aus.

Welche Statistik ist gefälscht?
Die von GB?

@19:07 von Anna-Elisabeth

Da werden Sie von mir nicht den geringsten Widerspruch hören. Kritik ist wichtig, sei es, dass es um den Mangel an Schutzausrüstung geht oder um die Frage nach der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen unter dem Aspekt der Rechtsstaatlichkeit. Aber allein die Tatsache, dass diese Diskussionen leidenschaftlich geführt werden, sind ein deutliches Indiz für eine doch recht gut funktionierende Demokratie.
Ich stelle der Regierung insgesamt ein gutes Zeugnis bezüglich des Krisenmanagements aus, und ich glaube auch nicht, dass ich da irgendwas besser gemacht hätte.

Ja, hoffen wir, dass wir einigermaßen menschlich durch die Krise kommen. Weltweit.

P.S.: Ich melde mich äußerst selten zu Wort, lese aber sehr viel mit, und da sympathisiere ich in der Regel sehr mit den Kommentaren von karwandler, fathaland slim, frosthorn und Ihnen. (Womit dann auch klar sein dürfte, wo ich in etwa politisch so stehe. :-D)

Alles Gute in dieser merkwürdigen Zeit!

19:27 von pxslo

>>Fragen Sie mal diejenigen, die versuchen hier in DEU am Abend oder am Wochenende für einen Nicht-Notfall das Krankenhaus aufzusuchen.<<

Sie wollen wirklich am Abend oder Wochenende ein Krankenhaus aufsuchen ohne dass Sie einen Notfall haben?
Also das ist schon außergewöhnlich dreist.
Sie denken wohl die Ärzte und Krankenschwestern haben ja sowieso Dienst, dann kann ich auch wegen einer Kleinigkeit kommen. Ich fasse es nicht.

19:21 von Peter Meffert

"Zitat:"Sie bestätigen nur das was ich auch gesagt habe. Die Tatsache, dass die Verhandlungen solange dauern liegt daran, dass sich die EU an Johnson offenbar die Zähne ausbeißt. "

"Dass die EU vorher schon über zwei Jahre mit Theresa May verhandelt hat, haben Sie wohl vergessen? Wo war denn da das "Diktat"?"

Und Theresa May ist damit jedesmal im britischen Parlament gescheitert, dank "Johnson & Co". Jetzt verhandelt Johnson persönlich, da wird erst nichts dem eigenen Parlament vorgelegt, sondern scheitert schon in Brüssel.

@ Hunsrück

Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass die Frau nicht positiv auf Covid19 testete und an einem Herzversagen starb.

Der Test durch Rachenabstrich ist in der zweiten Woche oft schon nicht mehr positiv, weil sich der Infektionsherd in die Lunge verlagert hat.

18:36 von Nettie

"...Die entscheidende Frage, die sich jetzt alle, die selbstständig denken können stellen sollten ist allerdings: Wie konnte es überhaupt so weit kommen, dass ausgerechnet diese „Loudmouths“ (Trump und Johnson)... den Ton angeben "

Nettie
Wenn Sie einmal Berichte einer Trump rally gesehen haetten wo menschen bruellen LOCK HER UP (vielleicht haben Sie es ja sogar), wuerden Sie diese Frage nicht stellen. Die base von B. Johnson und D. Trump ist identisch

19:51 @Anna-Elisabeth .. 19:27 @pxs

Das - Nicht-Notfall - habe ich mich auch gefragt.
Das sind diejenigen, die der Behandlung von echten Notfällen die Zeit rauben.

19:51 von Anna-Elisabeth

"Fragen Sie mal diejenigen, die versuchen hier in DEU am Abend oder am Wochenende für einen Nicht-Notfall das Krankenhaus aufzusuchen."

"Was erzählen die denn? Warum sollte man überhaupt als "Nicht-Notfall" abends oder am WE das Krankenhaus aufsuchen?"

Ja, selbst Sie als ehemalige Krankenschwester können dass nicht verstehen. Aber in England, Frankreich oder anderswo gehen die Leute ins Krankenhaus wenn sie sich nicht wohl fühlen. Schließlich sind die Leute keine Mediziner und können das selber nicht einschätzen, wenn es plötzlich irgendwo schmerzt, oder sich die Haut verfärbt. Auf diesen Service würde man anderswo verzichten wollen.

@ pxslo

„Sie bestätigen nur das was ich auch gesagt habe. Die Tatsache, dass die Verhandlungen solange dauern liegt daran, dass sich die EU an Johnson offenbar die Zähne ausbeißt.“

Ich weigere mich zu glauben, dass es jemanden gibt, der das ernsthaft für bare Münze hält.

19:50 von Peter Meffert

"..wie gut das in Deutschland im Vergleich zu ihnen läuft. Sie haben offensichtlich noch nie ein NHS-Krankenhaus von innen gesehen."

Ich lag als Kassenpatient in einem Deutschen Krankenhaus. Da kann mich nichts mehr abschrecken! Eines kann ich Ihnen versprechen: in England oder Frankreich würden sich die Leute das nicht gefallen lassen.

@19:27 von pxslo 19:07 von Anna-Elisabeth

"Oder das 2-Klassensystem in DE (Privat, Gesetzlich). Würde ich das, was mir da mal im Krankenhaus passiert ist, einem Engländer oder Franzosen erzählen, die würden sich aber wundern und nur noch mit dem Kopf schütteln."

In diesem Punkt sind wir uns einig. Um mit dem Kopf zu schütteln, muss ich niemanden fragen, da reichen meine persönlichen Erfahrungen aus 45 Jahren Arbeit im Krankenhaus.

18:36 von Nettie

"Die entscheidende Frage [...] ist allerdings:

Wie konnte es überhaupt so weit kommen, dass ausgerechnet diese „Loudmouths“ (Trump und Johnson sind da ja beileibe nicht deren einzige „Vertreter“) in der derzeitigen „Verfassung“ der sogenannten „Weltpolitik“ den Ton angeben (bzw. „das Sagen haben“)?"

.-.-.-.

Ja, das ist wirklich die entscheidende Frage.

Aber sie kann man, meiner Meinung nach, erst nach Corona in Angriff nehmen - und möglicherweise dann besser, als man es vor Corona gekonnt hätte.

Meine - eher ahnende - Vermutung:
die Erfindung des Internets hat jedem Bürger, wirklich jedem, eine Stimme gegeben, der vorher fast sprachlos war.

Wir stehen vor einer zweiten Phase der Demokratisierung: diese 'Neumitdiskutierenden' sind möglicherweise in der Demokratie noch nicht angekommen.

Aber sie werden es eines Tages.

@ Hunsrück

Wie sieht die gegenwärtige Auslastung von Intensivstationen mit Patienten mit diagnostizierten COVID-19 in GB aus ?

In manchen Krankenhäusern können ältere Menschen schon nicht mehr beatmet werden. Es gibt zwar viel weniger positive Teste als in Deutschland, aber viel mehr Tote.

@pxslo 19:27 - Das NHS wurde krank gespart und ist ...

... schon bei einer ordinären Grippewelle nahe am Zusammenbruch. Das ist nicht die Verantwortung des NHS sondern von Johnson's Tories.

Zitat: "Ich halte das englische NHS-System für viel viel besser als sein, vor allem von Deutschen, verbreiteter Ruf.

Ein subjektives Empfinden, das von der Realität wiederlegt wird. Der Ruf des NHS wird von den britischen Bürgern und nicht von "den Deutschen" verbreitet.

• Zu Beginn der Krise hatten die britischen Hospitäler 5.000 Beatmungsgeräte auf Intensivstationen. Mit weniger als 7 pro 100.000 ist das Platz 24 unter 31 Ländern in Europa.

• Deutschland: 30 pro 100.000 Einwohner

• UK: 228 Hospitäler pro 100.000 Einwohner

• DE dreimal soviel. Gilt ebenso für Ärzte.

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/britisches-gesundheitssystem-101.html

@ psxlo

Fragen Sie mal diejenigen, die versuchen hier in DEU am Abend oder am Wochenende für einen Nicht-Notfall das Krankenhaus aufzusuchen.

Warum sollte man das tun?

20:15 von Cosmopolitan_Citizen

Zitat: "Ich halte das englische NHS-System für viel viel besser als sein, vor allem von Deutschen, verbreiteter Ruf.

"Ein subjektives Empfinden, das von der Realität wiederlegt wird."

Zumindest was das deutsche Gesundheitssystem anbelangt wird mein subjektives Empfinden von vielen Menschen geteilt.

"• UK: 228 Hospitäler pro 100.000 Einwohner
• DE dreimal soviel. Gilt ebenso für Ärzte."

Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. 1) ist die deutsche Bevölkerung deutlich größer 2) konnte Deutschland nach der Wiedervereinigung viele Krankenhäuser, Ärzte u. mediz. Personal übernehmen, die es selber nicht gebaut bzw. nicht ausgebildet hat.

@20:04 von pxslo 19:51 von Anna-Elisabeth

"Aber in England, Frankreich oder anderswo gehen die Leute ins Krankenhaus wenn sie sich nicht wohl fühlen. Schließlich sind die Leute keine Mediziner und können das selber nicht einschätzen, wenn es plötzlich irgendwo schmerzt, oder sich die Haut verfärbt. Auf diesen Service würde man anderswo verzichten wollen."

Ich sehe mir häufig auf YT Beiträge von Ausländern an, die hier in Deutschland leben und in allen erdenklichen Lebensbereichen Vergleiche zu ihrem Heimatland ziehen.
(Mache ich in erster Linie um beim Hörverstehen der Englischen Sprache nicht aus der Übung zu kommen.)
Ich habe da sehr viel Lob über das deutsche Gesundheitssystem gehört, vor allem von US-Bürgern.

@Titti von Rundstedt@pxslo: Gute Reaktion auf artikelfremde ...

...Fragen aus dem Troll-Fundus. Motto: Don't feed the trolls.

"Fragen Sie mal diejenigen, die versuchen hier in DEU am Abend oder am Wochenende für einen Nicht-Notfall das Krankenhaus aufzusuchen.

Warum sollte man das tun?

Das Muster wiederholt sich beobachtbar immer wieder:

• Ablenken vom Thema des Artikels.
• Das heißt "Corona in UK" - nichts anderes
• Umlenken der Diskussion auf einen anderen Gegenstand.
• durchsichtige Exemplifizierung auf "meine Krankenhauserfahrung in DE".

Völlig uninteressant und nicht repräsentativ.

Es ist letztlich die Verantwortung der Foristen, eine Debatte themennah zu halten.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: