Kommentare

4 Jahre ?

Das heißt, nach 2,5 Jahren ist die wieder frei.

Mit etlichen Millionen auf Konten irgendwo...

Haben selber die Erfahrung

Haben selber die Erfahrung gemacht mit einem Pflegedienst!!Die versuchen alles um Zusatzleistungen Abrechnen zu können!Ob Sinnvoll ist da nicht die Frage !Man schaue sich nur die Zeiten an die Pflegekräfte vorgeschrieben bekommen um einen Pflegebedürftigen zu Waschen!

Vor allem im Sozialbereich

Vor allem im Sozialbereich gibt es einen Berg toller Gesetze, die sich so lesen, als ob sie viel Gerechtigkeit schaffen und Betrug gar nicht möglich machen. Auch der Bereich Arbeitslosengeld und die Möglichkeit sich als Asylsuchender in Deutschland mehrfach anmelden zu können, beweisen diverse Löcher in unserem Sozialsystem.
Dass alleine auf fehlendes Personal zu schieben, damit macht man es sich zu einfach. Die Löcher müssen geschlossen werden. Es muss deutlich strenger werden, was Deutschland in einem gewissen Maß auch nicht weh tun würde.

Und?

Wo bleiben die Ermittlungen? Wo bleiben und sind die erforderlichen Verurteilungen und Regreßforderungen? Und wenn verurteilt, wie wird denn verurteilt? Man kann nicht etwas verbal bekämpfen, wo eindeutig knallharte Maßnahmen notwendig sind. Dies haben wir doch auch in der Finanzkrise gesehen. Bis heute sind keine erforderlichen "harten" Urteile gesprochen; finanzielles Überleben wurde den Unternehmen und Finanzdienstleistern gewährt. Der Normalbürger hat verloren und verloren und verliert durch die nicht angepasste heutige Finanzpolitik noch weiter. Verursacher wurden finanzell über Wasser gehalten bzw. gestützt. Wie viele Deutsche bzw. Anleger haben hierbei ihre Altersvorsorge verloren? Solange jedoch der Bürger mit gesteigerten Abgaben/Steuern etc. wieder dem Staat finanziell unterstützen muss, so lange wird sich an dem System nichts ändern.

Bei diesem dreisten Betrug an

Bei diesem dreisten Betrug an der Allgemeinheit helfen nur knallharte Kontrollen und massive Strafen. Erstaunlich, dass denjenigen, die die strafbewehrte Handlungen in der vorliegenden Form begehen, kein Berufsverbot im Pflegedienst ausgesprochen wird. Hier - wie auch in anderen Bereichen - müsste der Informationsfluss zwischen den Bundesländern/Behörden besser organisiert werden.

Es geht drunter und drüber

Mich wundert es nicht das der Abrechnungsbetrug voranschreitet und das ist definitiv nicht nur in der der Pflege der Fall! Einen Grund seh ich in der Zunahme der Bürokratie, den Rgelungen und Vorschriften. Der Bürger ist unmündig und unmoralisch geworden. Er macht nur noch Dienst nach Vorschrift... und darüber hinaus. Weiterhin haben die Meisten keinen moralischen Antrieb mehr Ihre Arbeit aus Überzeugung tun, weil die Löhne unverhältnismäßig sind (wenn man nicht arbeiten geht bekommt man das gleich raus). Arbeit wird einfach nicht mehr wert geschätzt.

Gesetze laufen ins Leere

die Gesetze wurden so gemacht, dass sie in's Leere laufen. Richtig wäre: Gesundheit und Pflege obliegt nur der öffentlichen Hand. Geld ist genug da. Es muss nur anders verteilt werden.

Abrechnungsbetrug geht unvermindert weiter

Steuerbetrug nicht ?
selbst bei Sitzungsgeldern machen, sogar Politiker, das
wie beim Zweitwohnsitz in Berlin
ist doch ein Naturgesetz das betrogen wird,
wo immer man es kann

Wie überall: Personalmangel....

Polizei, Feuerwehren, Justiz, Verwaltung, Finanzämter, Zoll, Sozialwesen, Bildungswesen, Veterinärämter usw.
.
Die Idiotie der Neoliberalen von SPD, CDU, FDP und Grünen aus den 1990er-2010er Jahren fällt uns allen auf die Füße. Ein "starker Staat" ist überlebenswichtig. Und das wurde in allen Bundesländern und auf Bundesebene kaputt getreten und kaputt gespart.
.
Nach dieser Krise werden die gleichen Neocons wieder aus ihren Winkeln hervorströmen und sagen "jetzt erst recht! Privatisieren, sparen, Staat eindampfen. War ja alles ziemlich teuer.."
.
Der Irrsinn fällt uns in jedem Detail auf die Füsse. Denn diese Betrugsmasche ist nur möglich, weil kein Personal auf Seiten der Kommunen, Länder und des Bundes ausreichend zur Verfügung steht. Hauptsache billig rächt sich.

Wie...

Wir hatten einen Bundesgesundheitsminister mit Namen Hermann Gröhe? in Deutschland? Nie von dem was gehört oder gesehen. Vielleicht ist das ja Teil des Problems.

Kein Massenbetrug

Leider sind es genau diese reißerischen wie absolut falschen Artikel, die die ohnehin gering wertgeschätzte Pflegebranche weiter massiv schaden.

1. Wird JEDE Abrechnung jetzt vielfach geprüft: Jede Pflegekraft muss jeden Einsatz dokumentieren und abzeichnen, am Ende des Monats unterschreibt der Kunde den Leistungsnachweise, die Pflegedienstleitung überprüft und unterschreibt, es findet eine Prüfung durch die Verwaltung, die jeden einzelnen Leistungsnachweis mit den mobil erfassten Daten abgleicht und ggfs. streicht. Jede Abrechnung wird nochmal von den Kassen/Abrechnungsstellen geprüft und der MDK prüft ebenfalls stichpunktartig.
2. Es ist eher so, dass die Kassen sparen z. B. weil ein Kürzel vergessen wurde. Oftmals werden auch rechtswidrig Leistungen der Krankenversicherung nicht genehmigt.
3. bei den Ärzten findet KEINERLEI Prüfung statt ob die abgerechneten Leistungen wirklich stattgefunden haben. Es gibt nur eine Formalprüfung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Es gibt eben Dinge

die besser nicht privatisiert werden sollten, das ist ein Teil davon, wenn jetzt durch den Virus einige Sachen noch gelockert werden.
Wird auch wieder zu einem gewissen Teil von Missbrauch kommen, es gibt immer Menschen oder Gruppen die Hintertüren nutzen.
Das ist einfach so, und wird wissentlich ja zum Teil geduldet, hatten wir nicht einen Artikel vor 1-2 Tagen wo es um illegale Beschäftigung geht ?.
Mit dem Geld was der Staat zahlt, an solchen Leistungen, die den Missbrauch ermöglichen, könnte er das alles auch mit mehr Personal betreiben.
Ein paar Summen wurden ja genannt, müsste jemand mal durchrechnen.
Alles ohne Kontrolle, wird immer ausgenutzt, das betrifft nicht nur diese Branche, sondern auch andere.

Andere Probleme in der Pflegebranche

Es wäre sinnvoller gewesen, auf die überbordernde Bürokratie, den vielen Abrechnungs- und Gesetzesgrundlagen, die geringen Vergütungen und die chronisch unterfinanzierte Sozialversicherung aufmerksam zu machen, als einen Generalverdacht gegen eine Schlüsselbranche zu stärken. Die allermeisten arbeiten unterbezahlt mit Herzblut nach besten Wissen und Gewissen, die meisten Pflegedienste sind karitativ und Privatunternehmen meist inhabergeführt.

Der Pflegebranche wird mit Geringschätzung und Misstrauen begegnet, bei Ärzten käme niemand auf die Idee, zu prüfen, ob Leistungen auch wirklich erbracht werden (die Abrechnungsprüfung durch die KVen ist eine reine Formalprüfung).

Gerade die Pflegebrance ist sehr transparent. Es wird ein Kostenvoranschlag erstellt (zumindest bei Pflegesachleistungen), der Leistungsnachweis verweilt beim Kunden und die Pflegekräfte müssen bei jedem Einsatz unterschreiben. Am Monatsende unterschreibt der Kunde. Das gibt es bei Ärzten nicht.

Schicksalsentscheidendes systemimmanentes Problem

Unser heutiges Geldsystem beruht immer noch auf feudalistischen Prinzipien. Und „befördert“ deshalb - allen gemeinsamen Anstrengungen aller redlichen Bürger (also eigentlich der gesamten Zivilgesellschaft), sich dem entgegenzustellen zum Trotz - zwangsläufig mafiöse Strukturen. In Krisenzeiten stellt sich dieses Problem nur wesentlich deutlicher als in „normalen“ als ein solches heraus.

Re 14:21 von Adeo60 Vorgängermeldung

"Sie bemühen alte Kamellen wie das angeblich zu späte Schließen der Grenzen, schwadronieren von einem angeblichen "Staatsversagen" und leisten keinerlei konstruktiven Beitrag, um die Krise zu meistern."
Erstens bin ich kein AfD Mitglied. Zweitens wurden die Grenzen zu spät geschlossen. Da war in Norditalien schon der Teufel los und es wurde weiter hineinspaziert ohne Konrolle. Drittens der konstruktive Beitrag den Sie in der augenblicklichen Lage leisten würde mich mal interessieren.
Und letztens,ich habe es im Beitrag geschrieben. Die Devise heißt stoppen und nicht weiter verlangsamen. Das heißt wie in Italien alles zumachen und die Leute nicht weiter Rücken an Rücken an der Maschine stehen lassen und fröhliche Fete wie mit 150 Personen in Berlin heute nachmittag. Einfach unfaßbar.
Gott sei Dank bleibt mir das jetzt wenigstens erspart da unsere schon genug gebeutelte Autoindustrie total am Boden ist.
Wo sind die Schutzmasken für alle Herr Spahn?

Papiertiger

und lobbygemachte Gesetze. Die Wirtschaft regiert mithilfe gefügiger, geschmierter oder eben nur intellektuell minderbemittelter Politiker. Der Betrug in der Pflege ist nur ein Beweis dafür. Kontrollbehörden argumentieren ihre Tatenlosigkeit mit Personalmangel, was ebenso falsch ist. Ist doch egal: am Ende bezahlt es immer der Michel und/oder sein bester Freund Otto Normalverbraucher.

@14:55 von Adeo60

"Erstaunlich, dass denjenigen, die die strafbewehrte Handlungen in der vorliegenden Form begehen, kein Berufsverbot im Pflegedienst ausgesprochen wird."

Das kann ich auch nicht begreifen. Vor allem haben diese Leute doch schon erhebliche kriminelle Energie unter Beweis gestellt.

"Hier - wie auch in anderen Bereichen - müsste der Informationsfluss zwischen den Bundesländern/Behörden besser organisiert werden."

Auch das finde ich unbegreiflich. Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Es wird viel über Digitalisierung geredet, aber das Handeln überlässt man Einzelnen, die wiederum nicht miteinander vernetzt sind bzw. nicht einmal voneinander wissen. Es fehlt ein Gesamtkonzept, dass von Fachleuten erarbeitet wird. Und ich meine Fachleute (aus verschiedenen IT-Bereichen, in Zusammenarbeit mit Politik und Behörden) - keine "Experten", die ihren Senf dazugeben.

90% Schwarzarbeit war neulich hier (TS) ...

... zu lesen, letztendlich geduldet aus Mangel an eigenen bzw. legal beschäftigten Pflegekräften.
Im Baugewerbe wird da viel stärker kontrolliert.

14:34 @XXX99, es sind ja nicht nur die Zeiten für die eigentlichen Pflegemaßnahmen knapp bemessen. Bei der häuslichen Pflege sind die Wegezeiten ebenso knapp bzw. gar nicht einkalkuliert, jede Minute im Stau wird bei den Patienten abgezogen, wenn Pfleger*innen den Beruf nicht mit Leib und Seele ausführen.

Ich selbst habe bei meinen Angehörigen in der häuslichen Pflege sehr gute Erfahrungen gemacht, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.
Die sehr guten Pfleger*innen sind jedoch auch diejenigen, die selbst kaum auf die eigene Gesundheit achten.

So viel kaputt gespart ohne die "alternde Gesellschaft" und die zunehmenden Erkrankungen wie Demenz zu berücksichtigen.

siehe:F. Schirrmacher "Das Methusalem-Komplott",>> in dem er lange vorliegende demographische Fakten zusammenfasst, auf eine Vergreisung der Gesellschaft ... hinwies...<< 2004

Der Pflegebereich ist völlig

Der Pflegebereich ist völlig unkontrolliert, und das mit Absicht. Man läst es gerne schleifen, um sich damit zu brüsten wie toll die Pflege in Deutschland läuft. Heerscharen von osteuropäischem Pflegepersonal werden in deutsche Haushalte geschickt. Qualifikation ist gleich Null. Diese Leute werden oftmals auf der Strasse aufgesammelt und nach 3-tägigem Kurs mit aufgebauschten schriftlichen Zertifikaten auf die alten Leute losgelassen. Teuer abgerechnete Deutschkenntnisse ebenfalls gleich Null. Und in Coronazeiten werden diese sogenannten Pflegekräfte, stundenlang zusammengepfercht in Minibussen zu der Hochrisikogruppe geschickt. Einfach skandalös and in dem jeder Falschparker üppig sanktioniert wird. Diese beschriebenen Tatsachen sind nicht weniger skandalös wie Abrechnungsbetrug.

Abrechnungsbetrug ist eine

Abrechnungsbetrug ist eine Straftat auf dem Rücken von pflegebedürftigen Menschen - und ist kompromisslos zu ahnden und zu bestrafen; keine Frage.
Dass aber in diesen Tagen, Wochen und Monaten seriöse ehrliche Pflegedienste unglaubliches leisten, hat meine höchste Anerkennung: Pflegekräfte mit Migrationshintergrund fallen weg (sollte manchen zu denken geben in ihrer Haltung), im Pflegeteam wie im Orga-Team im Hintergrund sind zusätzliche Anforderungen zum Schutz der eigenen Bediensteten notwendig (man kann bei zu Pflegenden nicht auf 1,5-2 m Abstand bleiben...), Untergruppen werden gebildet, die sich nicht begegnen, damit nicht der gesamte Pflegedienst ausfällt, falls es zu einem covid-19-Fall kommt; die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und... und... und...
Unsere Pflegedienste und alle, die dort in verschiedenen Rollen arbeiten, leisten einen großartigen unverzichtbaren Dienst.
Systemrelevant - auch wenn das zu gesellschaftlichen Sonnenschein-Zeiten viele gern mal übersehen haben.

Klar muss sein: auch Abrechnungsbetrug ist Betrug!

Klar muss sein, dass auch im Pflegebereich solcher Abrechnungsbetrug eine Straftat ist die eine Unterform von Betrug ist:

https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/pflege-corona-101.html

Abrechnungsbetrug in der Pflege: Seit Jahren kämpfen Ermittlungsbehörden gegen dieses Phänomen. Experten gehen davon aus, dass die schwarzen Schafe der Branche ihr Treiben in der Corona-Krise noch ausbauen werden.

Auch Abrechnungsbetrug ist Betrug. Damit die Justiz ihre Arbeit machen kann muss dieses Personal sowie auch das Pflegepersonal aufgestockt werden:

https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/pflege-corona-101.html

"Die Abrechnungsprüfung kann von den Bezirken nicht umfassend durchgeführt werden, da zu wenig Personal vorhanden ist und die üblichen Kontrollen schon genug Zeit in Anspruch nehmen", so die Staatsanwaltschaft Berlin. Ähnlich fällt die Bilanz der Ermittler in Lübeck, Rostock und Berlin aus.

@16:40 von butalive76

"Kein Massenbetrug
Leider sind es genau diese reißerischen wie absolut falschen Artikel, die die ohnehin gering wertgeschätzte Pflegebranche weiter massiv schaden."

Ich kann Ihren Unmut verstehen, aber im Artikel ist von schwarzen Schafen die Rede, nicht von Massenbetrug.
Es ist aber durchaus im Interesse der Pflegenden, dass diese schwarzen Schafe aus dem Verkehr gezogen werden.

Leider besteht immer die Gefahr der Verallgemeinerung.
Das gilt für alle Berufsgruppen. Polizisten, Makler, Rechtsanwälte, Beamte u.s.w.

Kein Massenbetrug?

Dieser Artikel ist (leider) nicht falsch, wie von Ihnen behauptet. Sie scheinen Insider zu sein, der weiß, wie es richtig laufen muß oder soll. Sie wissen aber offenbar nicht, wie trotz dieser von Ihnen geschilderten vielfachen Prüfung der Betrug funktioniert. Wenn Pflegedienstleitung, der Pflegedienstunternehmer, die Pflegekraft und der Kunde (dieser oft auch ohne Vorsatz, weil er überfordert ist) zusammenwirken, funktioniert der Betrug. Gewerbsmäßig und bandenmäßig, strafrechtlich ein Verbrechen. Massenhaft begangen, das wissen die Behörden, das ist keine Spekulation der Medien.
Und durch Berichterstattung über dieses Thema, wird der Pflegebranche in keiner Weise geschadet. Oder glauben Sie es ist hilfreich, vor der Realität die Augen zu verschließen? Wenn Milliarden Euros im Betrugssumpf versinken, fehlen sie da wo sie benötigt werden - beim serösen Pflegedienst.

Abrechnungsbetrug fäng ganz oben an

Der fängt ganz oben an . Fragen sie mal Bundesfamilienministerin Giffey warum ihr Ehemann in Berlin Spesenabrechnungsbetrug in fünfstelliger Eurosumme gemacht hat. Und dann sollte er noch von der Justizsenatorin (Linke) geschützt werden. Unglaublich.

Wundert es, das dann andere auch zugreifen?

@butalive76

Danke, dass du das so geschrieben hast. Ich mache den Job seit 9 Jahren und es macht jeden Tag weniger Spaß. Nur weil einige wenige im großen Stil bescheißen, wird in Deutschland permanent eine ganze Branche schlechtgeredet. Jede unser Abrechnungen wird bis ins kleinste Detail auseinandergenommen, selbst bei einer fehlenden Uhrzeit im Leistungsnachweis werden Leistungen nicht bezahlt. Die Kassen kürzen wo sie nur können und bei den Sätzen die gezahlt werden würde kein Handwerker auch nur einen Fuß vor die Tür setzen. Täglich Anrufe von Angehörigen die einen behandeln wie der letzte Dreck und Ansprüche stellen, die jenseits von gut und böse sind. Von nicht vorhandener Schutzausrüstung ganz zu schweigen. Und nächste Woche wundern sich wieder alle warum sie für Oma keinen Pflegedienst mehr finden.

Von Massenbetrug

ist auch nicht die Rede!
Aber wie in jeder Branche, so gibt es auch im Bereich der Pflegedienste jede Menge schwarzer Schafe, die die Situation der pflegebedürftigen Menschen zu ihrem finanziellen Vorteil ausnutzen.
Ansonsten stimme ich Ihnen in den 3 genannten Punkten zu!

@ Leser_Home 14:44 Uhr

"Man kann nicht etwas verbal bekämpfen, wo eindeutig knallharte Maßnahmen notwendig sind."
Warum nicht?
Funktioniert doch als (negatives) Vorbild bei CumEx der Banken, Steuerschlupflöcher & Co und selbst bei der Absicherung von Politikern entgegen jeder simplen Mathematik (nur dem eigenen Gewissen verantwortlich aber dann Fraktionszwang), usw.

Groko macht ihre Hausaufgaben nicht

Wieso kriegt die Groko das Thema "Pflege" nicht gebacken? Diese schlimmen Zustände haben wir seit Jahren!
Geld scheint ja in D im Überfluß da zu sein!

Da sollte mal das "Fachpersonal" ausgewechselt werden!

Der Unterschied

Die Pflegedienste sind wie die Pilze aus der Erde geschossen. Keiner, der pflegebedürftig ist kann nachkontrollieren, was da auf dem Papier abgerechnet wird. Kein Patient weiß, was der Arzt der Krankenkasse mitteilt.
Das Finanzamt kennt aber meine jährlichen Gewinne, die ich versteuern muss, bis auf den Cent.

16:40 von butalive76

" ... 3. bei den Ärzten findet KEINERLEI Prüfung statt ob die abgerechneten Leistungen wirklich stattgefunden haben. Es gibt nur eine Formalprüfung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen. ..."

Das stimmt nicht, da wird zig-mal hin und her zwischen KKen und KVen geprüft.

Punkt 2 trifft genau so für Ärzte und Zahnärzte zu

nur einige betrügen

also ohre überschrift ist als ob sie alle beschuldigen und das ist eine verläumdung.
haben die pflegedienste nicht schon viel zu tun? und zum dankl kanllen sie eine art von bildârtikel ins netz.

der staat hat massenweise die pflegestellen abgebaut , sowie im gesundeitsbereich und pflege. die privaten müssen aber geld verdienen logisch, warum sonst hat der staat diesen bereich abgegeben? weil er nichts einbringt ausser koste.

bitte hier mal massif den staat angreifen nicht immer die privaten.

ausserdem haben die toten nicht alle mit dem virus zu tun, aber die zahlen gefallen eben der statistick so wird alles auf corona draufgelegt.

um 16:40 von butalive76

Sie haben sehr schön dargelegt weshalb Pflege so Teuer ist. 1 Pflegekraft arbeitet und 10 Institutionen prüfen und dokumentieren. Und trotz allem ist noch Platz für Betrug.

@butalive76 - 16:40

"Kein Massenbetrug
Leider sind es genau diese reißerischen wie absolut falschen Artikel, die die ohnehin gering wertgeschätzte Pflegebranche weiter massiv schaden."

Aus dem Artikel:
\\Vor fast drei Jahren enthüllten der Bayerische Rundfunk und die "Welt am Sonntag", dass rund 230 Pflegedienste ein bundesweites Netzwerk zum Abrechnungsbetrug aufgebaut haben - zu Lasten von Kranken- und Pflegekassen sowie Sozialämtern.//

So, dann stellen Sie doch mal bitte klar, was hier reißerisch oder falsch wiedergegeben wurde und warum das kein Massenbetrug ist.
Diese Betrügereien und die Wertschätzung für die Pflege an sich sind doch für jeden klar denkenden Menschen zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.

17:03 von Kölner1 .. Sie tragen ziemlich heftig ...

... auf. Können Sie das belegen?

re demokratieschue...

"Klar muss sein: auch Abrechnungsbetrug ist Betrug!"

Ja, wer hätte das gedacht?

16:40 von butalive76 "Kein Massenbetrug"

Ja, aber daran sieht man auch das Problem - was vierfach geprüft werden muss und umfangreich erfasst, das kostet einen überproportionalen Verwaltungsaufwand - allein das dergleichen sein muss, verweist auf ein, wen nicht fehlerhaftes, so doch zumindest problematisches System.
Allerdings, das muss man der Gerechtigkeit halber erwähnen, gilt dergleichen bei anderen Geschäftsvorfällen auch (Buchhaltung, Steuerprüfung, Revision etc...) - bei der Pflege haben wir das Problem, das viele Gepflegte eben nicht ihre Rechnungen bezahlen. Letztlich müsste in der Pflege viel öfter als vermutlich Usus, das jeweilige Ergebnis kontrolliert werden.

@ lh (17:24): Zu Ihrem Beitrag zwei Antworten

@ lh

Wieso kriegt die Groko das Thema "Pflege" nicht gebacken? Diese schlimmen Zustände haben wir seit Jahren!

zwei Antworten:

a) zu wenig Beiträge ueber die Pflegeversicherungsbeiträge (Ueberlastung der Beitragszahler muss vermieden werden.
b) Steuerbetruegerei, die immer auch ein Sozialbetrug ist => erneut fehlen Sozialbeiträge

Geld scheint ja in D im Überfluß da zu sein!

Nein eben nicht, weil es zum Teil eben in Steueroasen fließt die nicht geschlossen werden und in falsche Ruestungsausgaben und wegen diesem 2%-Ziel der NATO.

@ 17:13 von Marmolada

Hier geht's zwar nicht um den Ehemann Giffey, aber wenn Sie das schon anführen, sollten Sie fair bleiben: Es geht um eine Summe von ca € 3000,- und nicht um einen fünfstelligen Betrag. Allerdings haben wir in Deutschland einerseits keine "Sippenhaft", und andererseits ging es bei Karsten Giffey nicht um Pflegebetrug sondern um die Ausübung ungenehmigter Nebentätigkeiten während der Arbeitszeit.
Ja, es wundert, dass andere "auch zugreifen", oder begründen Sie Fehlverhalten damit, dass andere das auch gemacht haben? Wäre eine ziemlich starke Außensteuerung und wenig eigene Verantwortungsübernahme.

@ 17:31 von NeNeNe

Nein, Pflegedienste sind - leider - nicht wie Pilze aus der Erde geschossen; wir haben zu wenig Mitarbeitende in der häuslichen Pflege. Und das Finanzamt kennt deren jährliche Gewinnen wie die Ihren - aber höchstwahrscheinlich müssen Sie wesentlich weniger dokumentieren und werden wesentlich weniger konfrontiert als jeder Pflegedienst in unserem Land.

16:54 von butalive76

" ... Am Monatsende unterschreibt der Kunde. Das gibt es bei Ärzten nicht. ... "
Da stimme ich Ihnen zu, in der häuslichen Pflege, so war es bei uns, haben wir jede Woche unterschrieben.
Bei der Pflege im Pflegeheim mussten wir etwas Nachruck verleihen, das liegt aber am Chef und weniger am Fachpersonal. Einiges war überhaupt nicht altersgerecht organisiert.

Was @ 17:19 von azrael84 schrieb, haben uns unsere guten Pflegerinnen auch oft erzählt, da waren wir fassungslos.

Vielleicht haben Sie das gelesen, oder lesen es mal, und sagen Ihre Meinung
"https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/corona-pflegekraefte-notstand-101.html"

Passt doch ...

Passt doch, wenn man bedenkt, dass von den derzeit in dt. Haushalten beschäftigten (priv.), meist osteurop., Pflegekräften ca. 250.000-270.000 schlicht Schwarzarbeiter sind, was offenbar bislang niemanden irgendwie interessiert (hat). Der Nutzen dieses bewährten "Beschäftigungsmodells" dürfte insgesamt dessen Schaden kaum übersteigen.
MfG. B.W.

@ Gerd Hansen

4 Jahre ? Das heißt, nach 2,5 Jahren ist die wieder frei. Mit etlichen Millionen auf Konten irgendwo...

Nein. Wenn der gestohlene Betrag nicht auftaucht, kommt eine vorzeitige Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung nicht in Frage.

@ Leser_Home

Wo bleiben die Ermittlungen? Wo bleiben und sind die erforderlichen Verurteilungen und Regreßforderungen? Und wenn verurteilt, wie wird denn verurteilt?

Na, dann sollten Sie vielleicht mal recherchieren. Es kommt nicht immer alles frei Haus.

@ lh (17:24): außerdem muss Geld in andere Bereiche

@ lh

Außerdem fehlt Geld fuer die Pflege auch deswegen:

dritte Antwort: weil jetzt viel Geld

a) in Krankenhäuser (Personal, mehr Beatmungsgeräte wie diese 10.000 Stueck von Drägerwerk, mehr Intensivbetten, größere Isolierstationen die abgetrennte Gebäude auf dem Krankenhausgelände sein sollten damit der Betrieb im uebrigen Krankenhaus weitergehen kann, bessere Diagnostik weil es immernoch zu viel Fehldiagnosen gibt bzw. einige Sachen zu spät erkannt werden)
b) Hersteller fuer solche Schutzkleidung
c) Medikamente und Impfstoffe

investiert werden muss.

Dann muss weiterhin auch in andere Bereiche investiert werden:

a) Klimaschutz
b) Energiewende
c) Mehrweg statt einweg (weg mit Einwegbechern, weg mit Einweg- Pappteller, weg mit Einweg-Plastikbesteck, usw.)
d) Schutz der Wälder
e) Abriss von Datteln IV
f) Fortsetzung des Atomrueckbaus + Zwischenlageverbesserung (heiße Zelle wenn an den Castoren was ist damit Reparaturen möglich sind) + Atomendlager
g) Ausbau von Stromnetzen

die Praxis

zit.("..Jede Pflegekraft muss jeden Einsatz dokumentieren und abzeichnen, am Ende des Monats unterschreibt der Kunde den Leistungsnachweise...").
Der Kunde - das sind dann meist alte Menschen, die ohnehin viele Probleme haben - und ob die dann den Leistungsnachweis kritisch prüfen (können), das ist ziemlich unwahrscheinlich. Oft werden sie es wohl auch nicht wollen, weil sie kein Mißtrauen in das Verhältnis zur Pflegekraft einbringen wollen. Wahrscheinlich liegt sogar da das Hauptproblem.

Nicht nur da

Auch Sozialbetrug und Kindergeldbetrug haben hier mehr als zugenommen , mir als Bundesbeamter , der seinen Enkel im familiären Haushalt groß zieht seit 15 Jahren , bekommt vom Dienstherr mindestens 1x im Jahr die Anfrage in Bezug Stimmigkeit der Daten , um Überzahlungen zu vermeiden als Begründung . Wohl Gleicher als Gleich für Andere .

Respekt für die TS, jeder kann zw. d. Zeilen lesen

Die Krankenkassen feuern aus allen Rohren.
Zum tausendsten Mal werden Einzelfälle so dargestellt, als ob es immer so wäre...
Heute Pflegbetrug, morgen Klinikbetrug, übermorgen die bösen betrügerischen ambulanten Ärzte.
Ein Hinweis an die Politik:
Wir Beitragzahler ertragen diese verlogene perfide Kampagne nicht mehr.
Natürlich kippt es jetzt in der CoronaKrise gegen die eigentlichen Abzocker im System Pharmamafia und Krankenkassen.
Gegen die sind die wie überall vorhandenen beschriebeben schwarzen Schaafe der bösen Leistungserbringer in Anzahl und Beitragvolumen ein Witz.

Herr Spahn handeln Sie endlich, auch diese hochprofessionellen Kampagnen sind Entfremdung von Beitragsgelder also ein anzeigenswerter Straftatbestand.
Ich würde mir wünschen den Leistungserbringern in der CoronaKrise und danach endlich finanziell zu danken.
Es wird seit 1995 Zeit.
Jemand der Schwestern, Ärzte und Pflegedienste schätzt, weil er sie braucht und kennengelernt hat.
Vergleichen mit ESP,GBR,F lohnt.

16:40 von butalive76

>>bei den Ärzten findet KEINERLEI Prüfung statt ob die abgerechneten Leistungen wirklich stattgefunden haben. Es gibt nur eine Formalprüfung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen.<<

Die AOK bietet seit einigen Jahren im Internet einen Service an, mit dem es für Kunden möglich ist, Kontrolle vorzunehmen.

Sie können prüfen, welche Leistungen ihr Arzt oder Ärzte über die KK abrechnen.

Finde ich sehr gut.

Gut, ich muss mir notieren, wann ich beim Hausarzt war und was er an Leistungen erbracht hat.

Doch damit kann ich leben.

Hier kann der Missbrauch eingedämmt werden.

Bei den Kassenärtzlichen Vereinigungen (KV) ist das anders.

Zu diesem Thema sagte der Kabarettist Georg Schramm, dass im Gesundheitssystem mafiöse Strukturen organisierter Kriminalität gibt.

Weiter sagte er, dass ca. 20 MRD in dunkle Kanäle der KV verschwinden.

Ca. 20 MRD. durch überflüssige Gerätediagnostik......

Sehen sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=7CpnCHguIXc

Ab min. 34. zu empfehlen.

Patienten und Pflegegeldberechtigte einbeziehen

Würde man die Patienten in das Abrechnungssystem einbeziehen, würde es der Wahrheit sicherlich dienen.

Wenn ein Patient die Information bekäme, welche Leistungen jeweils abgerechnet werden, dann wären viele Abrechnungsbetrügereien nicht mehr möglich.

Ich denke nämlich, dass viele Patienten zum einen gerne wüssten, was auf ihre Kosten abgerechnet wird und dass viele auch gerne mithelfen würden, den Betrug zu unterbinden. Aber wie soll man seiner Kasse eine Info geben, wenn man gar nicht weiß, was der Dienst abrechnet.

@17:50 von hesta15 um 16:40 von butalive76

"Sie haben sehr schön dargelegt weshalb Pflege so Teuer ist. 1 Pflegekraft arbeitet und 10 Institutionen prüfen und dokumentieren. Und trotz allem ist noch Platz für Betrug."

Das Thema ist ernst. Jetzt musste ich ob dieser kurzen Zusammenfassung der Verhältnisse aber doch grinsen.

@ NeNeNe

Das Finanzamt kennt aber meine jährlichen Gewinne, die ich versteuern muss, bis auf den Cent.

Das ist ja auch gut so.

@ 18:05 von karwandler

Sie vermuten an adressierter Stelle tatsächlich Satisfaktionsfähigkeit?

Am 28. März 2020 um 18:14 von andererseits

Wenn sich Eliten oder Möchtegerneliten so offensichtlich bedienen, ist das wohl kein Vorbild.

Da Frau Giffey selber mit deutlichen Plagiatsvorwürfen zu kämpfen hatte und ihren Doktor mit Ach und Krach behalten durfte, aber sich eine Rüge der Universität einhandelte, scheinen unsaubere Machenschaften schon irgendwie in der Familie zu liegen. Oder?

Wir selber haben schon in normalen Diplom-Arbeiten penibel zitieren müssen und es auch getan.

18:37 von Demokratieschue... Geld in andere Bereiche

Gelder für die Pflege - häuslich wie stationär kommt aus den Pflegekassen, den Rest zahlen die Patienten und/oder Angehörigen (falls sie das können)

Das Geld bzw. Personal fehlte schon vor Corona.

Ihre Aufzählungen haben damit sehr, sehr wenig bis nichts zu tun!

Pflege:Abrechnungsbetrug geht unvermindert weiter.....

Das ist ein kriminelles Verhalten.Es schädigt nicht zuletzt auch die schon genug gebeutelten Pflegekräfte,denen selbst jetzt,in der Krise nicht immer mit Respekt begegnet wird:
So verlangen die DRK-Kliniken Nordhessen von ihren Beschäftigten einen Lohnverzicht von 6%,den Verzicht auf 5 Urlaubstage und die Bezahlung von Überstunden.

alle Jahre wieder

Sehr geehrte Damen und Herren der ARD,
eine gute Recherche könnte das Abschreiben von fundierten Halbwissen, von selbsternannten Kennern vermeiden. Mehr Gesetze und Kontrollen werden das Problem, welches ein erheblich größeres Volumen hat, niemals lösen. Meist sind die Klienten oder Sozialhilfeträger die Betrogenen, wie soll da eine Kranken-oder Pflegekasse Motivation entwickeln, das Geld anderer zu suchen. Es fehlt schlicht eine Gewaltenteilung und Wettbewerb. Zu den schlimmen Vorfällen mit Verurteilungen, stellt niemand die Frage, welche Hände die Betrüger fütterten.

Pflegedienste

Seit 2001 ist der Bereich der ambulanten Pflege um fast 60 Prozent gewachsen. Der monatliche Gründungsradar der pm pflegemarkt.com verfolgt das aktuelle Wachstumsgeschehen. Es ist weiterhin kein Abnehmen des Wachstums zu erkennen. Mit durchschnittlich 60 neugegründete Pflegedienste pro Monat ist dieses Segment des Pflegemarktes das am stärksten wachsende. Derzeit befinden sich über 14.7000 aktive Standorte von ambulanten Pflegediensten in Deutschland.
In der Fläche wachsen die privaten Dienste teilweise deutlich stärker als die Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände. Die Steigerungsrate der Versorgungen liegt im privaten Sektor bei 14 Prozent wohingegen die gemeinnützigen Träger im Durchschnitt nur mit 8 Prozent wachsen.
Rund 800.000 Menschen arbeiten in der deutschen Autoindustrie. In der Alten- und Krankenpflege sind es mehr als eine Million.

✎ Professionell organisierter Betrug ..und ...

Betrug ist strafbar und muss entsprechend verfolgt, sanktioniert und unterbunden werden. Das ist die vorrangige Aufgabe des Staates!

Nicht immer ist es Betrug, auch der Profit und das "Verdienen" an den Betroffenen ist alles andere als in Ordnung. Die "Ganze Branche", die sogenannten Gemeinnützigen nicht ausgenommen, "ist intransparent. Es ist ein Milliardengeschäft - wo ist dafür mehr Geld im Spiel.

Die Blackbox muss aufgeschlossen werden. Dort wo die Pflege am Menschen erbracht wird kommt von dem vielen Geld am wenigsten an. Es ist ein politisches Versagen, wenn die Gesetze für Krankheit und Pflege mehr den Profiteuren nutzt als den Betroffenen.

Die Politik hat versagt. Es ist im Sozialstaat Deutschland schon eine Schande, dass Arznei mit dem höchsten Mehrwertsteuersatz belegt ist. In einem Sozialstaat kann der Steuersatz nur NULL sein. usw. usf.. Das System hat viele kranke Stellen.
Eine echte Versicherung sieht anders aus, eine Staatliche muss anders aussehen!

re heinzb aus nrw

"Auch Sozialbetrug und Kindergeldbetrug haben hier mehr als zugenommen , mir als Bundesbeamter , der seinen Enkel im familiären Haushalt groß zieht seit 15 Jahren , bekommt vom Dienstherr mindestens 1x im Jahr die Anfrage in Bezug Stimmigkeit der Daten , um Überzahlungen zu vermeiden als Begründung . Wohl Gleicher als Gleich für Andere ."

Versteh ich nicht. Einerseits beklagen Sie Kindergeldbetrug, andererseits passt es Ihnen nicht, dass Sie jährlich zur Vermeidung von Betrug beitragen sollen.

Was denn nun?

Einladung

Dieses Abrechnungssystem der Krankenkassen kann dazu einladen zu manipulieren, weil hier nur das geschriebene zählt. d.h. alles was ich aufschreibe , also in den Leistungsnachweis eintrage wird erst mal geglaubt. Hingegen wenn man tatsächlich etwas leistet, es aber vor lauter Streß vergißt einzutragen, hilft selbst vor Gericht nicht die Aussage eines in allen Qualitäten orientierten Patienten oder Angehörigen, die aussagen, daß die Pflege tatsächlich immer da war.
Vor lauter Angst vor Betrug und Manipulation, wurde ein System geschaffen in dem man das noch besser kann als zuvor. Diese generelle Unterstellung das ja betrogen werden könnte , entsetzt mich , in 99% der Fälle leistet die Pflege zuverlässige Arbeit, meist sogar mehr wie abgerechnet wird. Schön wäre wenn das gesehen würde von den Kassen. Um wieviele Millionen es sich hier handelt,das rechnet hier niemand aus. Wir brauchen Vertrauen in unsere Leistungen. Wer den Focus auf den Betrug legt bekommt ihn auch.

"Betrug geht unvermindert weiter"

wieso sollte es das nicht. Wir leben doch in einer Zeit wo Bauernfängerei, Betrug in unvorstellbaren Ausmasses und Korruption das Gebot der Stunde zu sein scheint.

Corona-Krise: Spahn lockert Kontrollregeln

Genau, damit noch mehr Schindluder getrieben wird. Aber Spahn muss natürlich Prioritäten setzen. Jetzt heißt es nur noch Corona-Eindämmung - um jeden Preis.
Bedürfnisse von Pflegeheimbewohnern sind genauso unwichtig zurzeit wie der Schutz der Grundrechte der Bürger. Die Wirtschaft wird platt gemacht, die Menschen in Kurzarbeit geschickt, Soloselbstständige können Insolvenz anmelden.
Wo bleibt da eigentlich die Verhältnismäßigkeit? Die Auswirkungen der Coronaschutzmaßnahmen richten auf breiter Front erheblich mehr Schaden an, als der Virus selbst!

ambulanter Pflegedienst

ist viel zu breit aufgestellt. Es sollte nur für einige wenige Fälle als temporäre Nachsorge vorgesehen sein. Stattdessen werden Pflegefälle aufwendig betreut, die viel besser stationär in Einrichtungen aufgehoben wären. Da würden Anfahrtskosten, Leerläufe durch Wegezeiten entfallen und Überbelastung durch Teamarbeit ersetzt. Es ist einfach ein Unding vereinsamte Einpersonenhaushalte mit einem Pflegedienst zu "betreuen", und dann liegt oder sitzt eine Person, den ganzen Tag sich selbst überlassen einsam herum.

Stattdessen sollten Einrichtungen eben wohnlicher sein und so selbstbestimmtes Leben wie möglich erlauben. Im Team entfällt auch Frust bei den Mitarbeitern und soziale Kontrolle verhindert Misshandlung und Vernachlässigung.

Es ist eine Unsitte, osteuropäische Helfer für 24 h Dienste einer dementen Person in deren Haushalt zu engagieren. Dies ist nur unter Umgehung der gesetzlichen Vorschriften und zudem ein unsozialer "Luxus" .

Fakten?

Viele Kommentar von Menschen die nicht die geringste Ahnung vn der Abrechnungssystematik in der ambulanten Pflege haben.
Fakt: Betrug ist zu unterbinden.
Fakt: Pflegekassen und MDK verunglimpfen seit Jahren die ambulante Pflege als Betrüger.
Fakt: Jeder Patient / gesetzliche Betreuer unterschreibt die erbrachten Leistungen.
Fakt: Die ambulante Pflege hat durch die Pflegekassen hoch komplexe Abrechnungssystem aufgedrückt bekommen die kaum zu managen sind.
Fakt: die Verwaltung dieses Abrechnungmolochs verursacht auf Seiten der Kassen Kosten die den im Artikel vermuteten Schaden um ein vielfaches überschreiten.
Fakt: Wenn es ein Pflegedienst schafft zw. der Anmeldung einer Prüfung (Fax um 17:00) und Beginn der Prüfung (folge Tag 08:00 Uhr) all das benannte zu korrigieren / fälschen, dann haben diese Personen unmenschliches geleistet.
Betrug darf nicht ungesühnt bleiben. Aber hier wieder Leistungsträger unserer Gesellschaft zu verunglimpfen ist dreckig.

Sie treffen den Nagel auf den

Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Den Preis einer Globalisierung nach dem Motto , der Markt wird es richten, fangen wir an heute zu bezahlen . Der Markt kennt z.B. keine solidarisch begründete Daseinsfürsorge. Der Markt hat kein Interessen an funktionierenden Politik- und Verwaltungsorganen solange diese nicht die Interessen der bestimmenden Marktteilnehmer begünstigen. Die Politiker auf allen Ebenen haben sich dem Lobbywesen sei Dank der Macht dieses Marktes in zunehmenden Maße nur zu gerne gebeugt. Gesundheitsfürsorge , Katastrophenschutz, Einhaltung von Gesetzen und Regeln ja auch Boden-und Umweltschutz werfen leider keine Rendite ab. Es wird Zeit, dass unsere Gesellschaft diesen Zustand beginnt wahrzunehmen und zu hinterfragen. Das Motto "Alles billig und immer mehr " hat uns so betört, dass typische Lebensrisiken sowie Verantwortlichkeit für uns selbst und andere kaum mehr Platz in unserem Denken haben.

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