Ihre Meinung zu: Studie: Frauen holen auf, aber noch nicht beim Gehalt

26. Februar 2020 - 8:41 Uhr

Frauen haben bei der Erwerbstätigkeit zu Männern aufgeschlossen - es gibt aber immer noch Hindernisse. Das geht aus einem Bericht der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Beim Gehalt klafft immer noch eine Lücke.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Tja, so ist es nun mal!

Zu dieser Benachteiligung (weniger Geld für gleiche Arbeit) kommt ja noch, dass die Frauen "selbstverständlich" so ganz nebenbei noch den Haushalt schmeißen, sich um die Kinder und Eltern kümmern und dann auch für die unbezahlte Arbeit in "Anerkennung" entsprechend ihrer Lebensarbeitsleistung weniger Rente bekommen.

Die

Überschrift ist zu plakativ;
die Gehälter von Frauen und Männern sind dank Tarifverträgen überwiegend gleich ! Es gibt nur noch sehr wenige Ausnahmen, die sich auf z.B. frei aushandelbare Gehälter beziehen (Führungskräfte), das dürfte für die Gesellschaft verschmerzbar sein.
Die Probleme gibt es durch, die Fehlzeiten von Frauen(Kindererziehung), und hier ist auch das angebliche Ungleichgewicht begründet.

Der Rassismus zwischen den Geschlechtern

Es gibt Frauen und Männer, die weniger verdienen als andere. Leider habe ich den Eindruck, das wir auf eine rassistische Weltanschauung trainiert werden sollen.
Rassismus ist eine Weltanschauung oder Gesinnung, die auf genetischen Merkmalen beruht. Das Geschlecht ist genetische bedinkt.
Hier immer wieder Menschen aufgrund dieses genetischen Merkmals zu betrachten finde ich rassistisch. Sexismus ist für mich eine Sonderform des Rassismus. Ich würde dennoch die Bezeichnung Rassismus wählen, da im Kontext der Gehälter (Gender Pay Gap) auch gefährliche Ideologien zu finden sind.
Diese Form des Rassismus ist eine Gefahr für die Wirtschaft und die Gesellschaft, da sie Vertrauen untereinander zerstört.
Es gibt verschiedene Forschungen, die den wirtschaftlichen Fortschritt der westlichen Welt auf die Gesellschaft und auf das Vertrauen zurückzuführen. Im Internet würde man ja auf einer Seite nichts bestellen, die nicht vertrauenswürdig ist. In der Wirtschaft ist es nicht anders.

Das bleibt auch so.

Zumindest so lange, wie man sich mehr um irgendwelche "Polit-Sprech-Formen" a`la "Wähler und Wählerinnen" oder um solch existenzielle Fragen sorgt, ob auf amtlichen Vordrucken in der Rubrik "Geschlecht" noch ein "d" dazu muß oder nicht. Dazu noch das Problem Nr. 1, die gendergerechten Toiletten...
Da bleibt weder Zeit noch Ressourcen, um so unwichtige Probleme zu lösen, ob Frauen gerecht bezahlt oder aus Berufssparten ausgeschlossen werden oder ob sie Chefposten bekleiden dürfen.
Vermutlich wird irgendwann ein wahrer "Experte", der schon sein ganzes Dasein in der Politik verbrachte und somit ganz genau weiß, wie das reale Leben funktioniert einen Vorschlag einbringen, daß die Frauen sich doch umoperieren lassen können, wenn sie sich als Frau unfair behandelt fühlen. Das schafft dann sogar Arbeitsplätze auf den chirurgischen Stationen der Krankenhäuser.
Liebe Frauen!
Holt euch, was euch zusteht! Man wird es euch nicht freiwillig geben. Zumindest nicht in den aktuellen Verhältnissen.

"Frauen weiter in "typischen weiblichen Berufen"".

Es gibt keine "typisch weiblichen Berufe".

Geschlechter sind gesellschaftliche Konstrukte. Das haben die Gender Studies längst nachgewiesen.

Tagesschau.de sollte solche archaische, von der Wissenschaft widerlegte Vorstellungen nicht befeuern.

Genauer betrachtet ist deshalb der ganze Artikel ("Frauen holen auf") sinnfrei.

@ um 08:54 von DeHahn

"Tja, so ist es nun mal!
Zu dieser Benachteiligung (weniger Geld für gleiche Arbeit) kommt ja noch, dass die Frauen "selbstverständlich" so ganz nebenbei noch den Haushalt schmeißen, sich um die Kinder und Eltern kümmern und dann auch für die unbezahlte Arbeit in "Anerkennung" entsprechend ihrer Lebensarbeitsleistung weniger Rente bekommen."

Nun, so ist es nun mal nicht. Es gibt nur ganz wenige Beispiele, in denen Frauen weniger Geld als Männer für die gleiche Arbeit bekommen. Das verhindern Tarifverträge. Hinzukommt, dass wenn eine Frau halbtags arbeitet um den Haushalt zu schmeißen, sie – auch im Fall einer Scheidung – von dem höheren Einkommen des Mannes mit profitiert.
Wenn Sie den Artikel lesen, lesen Sie die tatsächlichen Gründe für das durchschnittlich ((!) auf dieses Wort kommt es an) niedrigere Einkommen.

@08:54 von DeHahn

"Zu dieser Benachteiligung (weniger Geld für gleiche Arbeit)"

Wenn nach Tarif bezahlt wird (was bei vielen Jobs der Fall ist), gibt es nicht weniger Geld für gleiche Arbeit. Das gibt es nur da, wo Gehälter verhandelt werden.

"Um Familie und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen, arbeiten Frauen statistisch gesehen gut viermal so häufig in Teilzeit wie Männer. "

Das liest sich so, als ob Frauen dazu gezwungen würden. Aber Frauen arbeiten auch lieber in Teilzeit als Männer.

"beziehen Frauen demnach im Schnitt ein um 53 Prozent niedrigeres Alterseinkommen als Männer."

Frauen und Männer zahlen den gleichen Anteil in die Rentenkasse. Frauen leben aber im Schnitt fünf Jahre länger. Das ist auch ungerecht.

@Glasbürger

Guten Morgen!

Etwas zynisch Ihr Kommentar, aber gefällt mir.

Gründe

"Ein wesentlicher Grund für die Unterschiede ist den Angaben zufolge die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Familie und Haushalt - etwa für Kinderbetreuung und Pflege."

Gerade dies ist kein Argument für eine andere Bezahlung. Es ist völlig egal, ob der Mann oder die Frau zu Hause bleibt und die Arbeit im Haushalt überwiegend macht, der im Haushalt mehr engagierte Partner profitiert von dem höheren Gehalt des beruflich engagierteren Partners mit.

In einer Sache sind Frauen oftmals jedoch sehr benachteiligt: bei der Rente. Es wird Zeit, dass jeder in Deutschland eine Grundrente bekommt, die entsprechend der zuvor geleisteten Arbeit (zeitlich und monetär berücksichtigt) aufgestockt wird. Das würde insbesondere die Menschen würdigen, die gering bezahlte Berufe gewählt haben und dennoch hart gearbeitet haben.

Grundübel ist das Fehlen von Arbeitsplätzen

a.) Der Fachkräftemangel ist eine Lüge (bei vernünftigen Gehältern gäbe es kein Fachkräftemangel)
b.) Im Allgemeinen fehlen viele Arbeitsplätze.

Gäbe es keinen Mindestlohn (der seltenst kontrolliert wird) sähe es mit den Gehältern noch schlimmer aus. Wer schon mal auf Jobsuche war, weiß wie viele Bewerbungen notwendig werden bis es klappt.

So ist auch der Arbeitgeber bei Frauen am längeren Hebel und kann auf dem bestehenden Lohnniveau (auch wenn es unter dem Männerniveau liegt) beharren (es stehen ja genügend andere Suchende Schlange).

Meine persönliche Erfahrung ist außerdem, dass einige Frauen weniger energisch bei der Gehaltsverhandlung sind bzw. das Thema weniger oder überhaupt nicht von sich aus ansprechen.

Ein Drama daraus zu

Ein Drama daraus zu konstruieren, dass ein paar Frauen in erstklassig bezahlten Jobs unfähig sind, noch ein paar € mehr auszuhandeln, geht am eigentlichen Problem völlig vorbei.
Die große Schweinerei ist doch, dass es in keinem Staat gewollt ist, dass alle Menschen ein gleiches, auskömmliches Gehalt beziehen und die wesentlichen, die existentiellen Lebensrisiken vom Staat getragen werden.
Lieber wird von Wirtschaft und Politik Neid, Mißgunst und Konkurenz gefördert und das tägliche Abrackern im Hamsterrad der unsinnigen Profitmaximierung, die auch in wesentlichem Ausmaß für die kolossalen Schäden an Umwelt und Natur verantwortlich ist.
Und die Einbindung von Frauen in dieses sträfliche Konstrukt wird als Emanzipation gefeiert, der selbst die besserverdienenden Frauen auf den Leim gehen.
Man kann es kaum glauben.

Ist so

Frauen arbeiten oftmals Teilzeit um die Kinder zu versorgen, den Haushalt zu schmeißen und sich evtl noch um die Eltern und Schwiegereltern zu kümmern. Dafür erhalten sie evtl. Lob und als Anerkennung eine geringere Rente. Im Scheidungsfall müssen sie sofort wieder Vollzeit arbeiten, weil sie keinen bis minimalen Unterhalt bekommen ( sie sind ja arbeitsfähig). Ein System welches nur funktioniert, solange die Ehe bis zum Tode hält.

Das hat auch

noch ganz praktische Gründe, weiß auch jeder ohne Stiftung.
Es gibt nun mal Berufe die auf Grund Körperlicher Belastung nicht so gerne von Frauen angestrebt werden, Männer machen meist auch mehr Überstunden.
Das sind schon zwei Dinge, Frauen arbeiten auch sehr gerne verkürzt, wegen der Familie.
Das es viel Frauen und Männer gibt die unter 2000 verdienen, ist wenigstens mal eine ehrlich Ansage, zum Durchschnitt und den riesigen Summen die sonst immer als Verdienst dargestellt werden.
Das betrifft auch viele mit abgeschlossener Ausbildung, nicht nur immer die erwähnten Ungelernten, dann ist Verdienst auch noch von der Region abhängig.
Kann nun mal nicht jeder in der Autobranche oder bei Siemens oder Airbus arbeiten.
Frauen die mit mir die gleiche Arbeit gemacht haben, haben auch den gleichen Lohn pro Stunde erhalten, kann ich also so nicht bestätigen.

Im Artikel fehlen Beispiele und Zahlen, wie in vielen Artikeln.

Gleiche Leistung, gleiche Bezahlung

Wenn eine Frau die gleiche Leistung wie ein Mann erbringt, dann muss sie auch entsprechend gleich wie ein Mann bezahlt werden.

Es gibt aber Berufe,bei denen eine Frau nicht die gleiche Leistung wie ein Mann erbringen kann, vor allem, wenn Körpereinsatz dabei gefordert wird. Und da geht der Unterschied schon an.
Eine Frau beispielsweise im Pflegedienst kann nicht erwarten, dass sie wie ein Mann bezahlt wird, wenn sie keine 2 Zentner schwere Person stützen kann, was man von einem Mann schon erwarten könnte. Ein noch besseres (abstraktes) Beispiel wäre eine Arbeit auf dem Bau, wo eine Frau in der Regel immer hinterher hinkt.

Änderungen

Ich denke, es wird sich erst dann ändern, wenn es genau so selbstverständlich ist, dass die Chefärztin den Krankenplfeger heiratet, als wenn die Geschlechter vertauscht sind. Tipp: dass dies nicht öfter passiert, liegt nicht an den Krankenpflegern, sondern an den Chefärztinnen.

Ich beobachte auch, dass überwiegend Männer in schlecht bezahlten typischen Männerberufen wie Müllabfuhr und Sicherheitsdient arbeiten.

09:22 von Glasbürger

Liebe Frauen!
Holt euch, was euch zusteht! Man wird es euch nicht freiwillig geben. Zumindest nicht in den aktuellen Verhältnissen.

Wäre es nicht besser, wenn Ihr Nickname "Glasbürgerin" wäre?!

Frauen erhalten, wie in jedem Beruf, den Lohn, der vereinbart wurde.

"Wann ist dei Gleichstellung der Frau ereicht?..."

"...Wenn eine sehr bedeutende Position mit einer inkompetenten Frau besetzt wird."

Francoise Girout,
franz. Journalistin, Gründerin Express, Feministin, linke Politikerin.

Da fragt man sich doch ob bzgl. BRD und EU ob die Gleichstellung nun doch erreicht ist.

Sicher dauert das in Bezug auf die Renten/Altersversorgung logischerweise länger.....

Um mit einem ostdeutsche Kabarettisten zu sprechen:
"Es ist sehr schlimm: die Zimmerfrau verdient weniger als der Zimmerman"

feministische Realitäten

Beim WSI sollte man sich immer darüber klar sein, das das WSI streng feministisch orientiert ist und die Realität nur passend gefiltert wahrnimmt.

Beispiel: der Begriff "unbezahlte" Arbeit.

Sogar ledige Frauen leisten mehr "unbezahlte" Arbeit in ihrem 1-Personenhaushalt als Männer - wer müßte die denn eigentlich bezahlen?

Verheiratete / Verpartnerte Frauen werden für ihre "unbezahlte" Arbeit bezahlt, und zwar indem der besser verdienenden Mann die gemeinsamen Ausgaben (Miete, Strom etc.) für beide zusammen bezahlt. Beide haben letztlich den gleichen Lebensstandard. In vielen Fällen konsumiert die Frau sogar mehr als der Mann. Diesen Transfer innerhalb von arbeitsteiligen Beziehungen übersieht das WSI "zufällig".

Ungleiche Bezahlung?

Gibt es bei uns im öffentlichen Dienst nicht, jeder in der gleichen Gehaltsstufe verdienst gleich viel.
Unterschiede gibt es vom Alter her..ältere Kollegen bekommen mehr als Berufsanfänger..

Es ist meiner Meinung nach ein Ausdruck des Zeitgeistes, dass dieses Thema so hochkocht,jeder will das Meiste für sich und mehr als dem Anderen verdienen..

Meint ein Fachkrankenpfleger, also ein Vertreter eines angeblichen Frauenberufes..

Giselbert von 9:44

Absolut richtig der Fachkräftemangel ist gleichzusetzen mit dem Porschemangel. Unter 10000€ sind fast keine Porsche zu bekommen.
Es ist eine Frage des Preises.
Ebenso gebe ich ihnen Recht bezüglich der Lohnverhandlungen.
Leider muss ich feststellen das die Fehltage wegen psychischen Erkrankungen leider auch nicht genderfrei sind. Gleiche Entlohnung und auch Gleichbehandlung im Krankheitssfall wären wünschenswert.

Wieso selbstverständilich?

Wieso sollen Frauen "selbstverständlich" den Haushalt führen und Männer nicht?
Das ist doch eine Sache, welche Partner unter sich ausmachen, bei uns im Haushalt (Partnerin Jahrgang '89, ich '85) klappt das nämlich hervorragend. Und in meinem Freundeskreis ist es genauso. Wir haben
Vielleicht ist es ja eine Frage der Sozialisierung, abhängig auch von der Generation und den Vorbildern.

Der Vergleich ist so nicht zulässig.

Seit Jahren wird behauptet, Frauen würden schlechter bezahlt als Männer. Das trifft nicht zu. Denn es wird bei diesem Vergleich nur das durchschnittliche Einkommen von Männern und Frauen verglichen.

Das ist unzulässig und hat keine Aussagekraft. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Denn Bildung, Beruf, Betriebszugehörigkeit - also Faktoren, die die Höhe des Gehalts beeinflussen - werden nicht berücksochtigt.

Um eine Diskriminieren zu prüfen, müsste man ganz konkret eine Arbeisstelle (Mann) mit derselben weiblichen Stelle vergleichen. Also z. B. Ingenieur mit Ingenieurin bei Siemens mit 15 Jahren Betriebszugehörigkeit etc.

Dann würde man keine verschiedene Bezahlung feststellen, da diese durch das Antidiskriminierungsgesetz und Tarifverträge gar nicht möglich und verboten ist.

um 09:28 von rossundreiter

Es gibt keine "typisch weiblichen Berufe".
----------------------------------------------------------
https://www.tagesschau.de/inland/berufswunsch-teenager-101.html
----------------------------------------------------------
Geschlechter sind gesellschaftliche Konstrukte. Das haben die Gender Studies längst nachgewiesen.
----------------------------------------------------------
Wenn dem so ist, warum wünschen sich nach wie vor viele junge Frauen diese berufliche Zukunft???
Wird es ihnen immer noch eingeimpft oder ist es nicht eher so, das man schon seit Jahren versucht dies zu verändern???

Richtig ist: Geschlechter sind genetisch-gesellschaftliche Konstrukte und Frauen finden Gefallen daran, eine soziale Gruppe zu organisieren...

Und die Zahl der Männer die tüfteln und basteln wollen ist immer noch deutlich höher trotz der enormen Bemühungen es zu verändern...

Wir besitzen ganz klar ein genetisches Basic Paket und dazu kommt Tabula Rasa, das sich entwickeln im Sein!!!

Es gab im WDR

Mal eine interessante Reportage wo rauskam, wenn man nur im Spektrum von tatsächlich vergleichbaren Tatsachen rechnet, kommt was ganz erstaunliches raus.
In Miteinander vergleichbaren Jobs verdienen Männer und Frauen das gleiche.

studie-frauen-holen-auf-aber-noch-nicht-beim-gehalt

rossundreiter , Sie schreiben sehr "überzeugt":"Geschlechter sind gesellschaftliche Konstrukte. Das haben die Gender Studies längst nachgewiesen."

Hm,.....
Die Gender Studies sind ->nicht wirklich =>"wissenschaftlich" erstellt und deshalb auch nicht wissenschaftlich =>anerkannt.

Das "Warum" ist schnell erklärt : Hahn und Henne waren da, schon laaaaaaange bevor die Gender-Idee verbreitet wurde.
Bereits die Sauriere ware in männlich&weiblich eingeteilt!
Die waren bereits =>so konstruiert von Mutter Natur !!!

Ich empfehle, einen "Anatomisschen Atlas" aufzuschlagen.
Da wird Ihnen ganz genau der starke Unterschied zwischen Mann&Frau erklärt.

@ 09:58 von rareri

Glasbürgerin wäre unzutreffend. Ich habe auch nicht vor das zu ändern.

"Frauen erhalten, wie in jedem Beruf, den Lohn, der vereinbart wurde."

Und das macht es automatisch gerechter? Ich beobachte in meinem täglichen Arbeitsleben eine systembedingte Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Nicht allein nur durch Tarifverträge oder die Gesetzgebung, sondern schon von klein auf "spielen Mädchen mit Puppen und Jungs mit Autos". Immer noch. Solange sich auch hier nichts ändert, werden Frauen immer in einer gewissen, anerzogenen, defensiven Unsicherheit bleiben, die dann z.B. im Beruf dazu führt, daß sie schon von sich aus weniger verlangen, als ihnen zustünde und als sie sogar bekommen würden, wenn sie es denn forderten. Das hat seit Ewigkeiten System.
Es wird zwar tendenziell besser, doch gut ist es noch lange nicht.

Es hat in der

Es hat in der Menschheitsgeschichte keinen einzigen Augenblick gegeben, in dem Frauen nicht arbeiten mussten.
Dass Frauen sich auch der Industriellen Erwerbsarbeit anbiedern mussten, zusätzlich zur Haus - und Erziehungsarbeit, wird aber trotzdem als großer emanzipatorischer Schritt verkauft.
Man(n) glaubt kaum, dass Frauen so dumm sind, dass sie darauf hereinfallen.
Warum gibt es kein Gehalt für Hausarbeit und die Erziehung von Kindern?
Das ist doch das Problem.
Wenn diese Arbeit mit einem guten Gehalt bezahlt würde, wären vielleicht auch zahlreiche Männer dazu bereit und viele Probleme hätte es nie gegeben. ZB das Frauen weniger Rente bekommen.

Ein Vorschlag

Ich bitte um Diskussion über einen ganz einfachen aber in Bezug auf sogenannte Studien extrem effektiven Vorschlag:

Grundsätzlich führen wir in Deutschland einen Tarifabschlag von 10-20% für das männliche Geschlecht ein.

Dann ist der Gender Pay Gap ein für alle mal Weg.

kritikpunkt

zum besseren verständnis: ich bin der meinung, es gibt noch viel zu tun, wenn es um die gleichberechtigung geht.

aaaber: gerade was in der täglichen berieselung im TV um sich greift ist kontraproduktiv und wasser auf die mühlen aller machos. ermittlerteams, die auf einmal nur noch aus frauen bestehen, die männlichen kollegen als nützliche deppen/gehilfen, denen man (frau) alles dreimal erklären muss. in der werbung einer zahncreme eine frau, die die zügel fest in der hand hält, ihr partner debil grinsend, an ihren lippen hängend, neben ihr, nur wenn sie ihn direkt anspricht, darf er zustimmend nicken. diese unterschwellige botschaft bewirkt das genaue gegenteil von dem, was beabsichtigt ist. das gegenbeispiel der Tatort Münster. gerade als die kommissarin mehr im fokus steht, wird die rolle gestrichen...

böseböse 10:00 von forscher

von forscher ?
Sie legen immer den Finger in die Wunde!!
Das tut weh und ist böse.

Richtigstellung von Falschinformationen

Vielleicht solltest du wenn du nicht Betroffen bist deine uninformierte Meinung zum Thema für dich behalten:

1. Geschlecht ist konstruiert und nicht genetisch bedingt.
2. Rassismus und Sexismus sind nicht das Gleiche
3. Sexismus und Rassismus sind strukturelle Diskriminierungsformen in unserer Gesellschaft, es sind Machtstrukturen, die verletzen, ausgrenzen und die tödlich sein können. Sie sind zuerst eine Gefahr für alle, die davon Betroffen sind und nicht ~für die Wirtschaft~

Wir alle haben sexistische und rassistische Denk- und Handlungsweisen verinnerlicht, die wir ablegen und reflektieren müssen.
Sexismus ist keine "Sonderform des Rassismus" sondern strukturelle Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Rassismus ist Diskriminierung aufgrund (vermeintlicher) Herkunft, Hautfarbe, Religion usw.
Personen können sowohl von Rassismus als auch Sexismus betroffen sein.

(An die Moderation, warum wird ein Kommentar mit solch falschen Behauptungen überhaupt veröffentlicht?)

Wieso sollte da eine Lücke sein?

Ich kenne keinen Tarifvertrag, bei dem bei den Gehaltszahlungen zwischen Männern und Frauen unterschieden und den Frauen bei gleicher Qualifikation, Tätigkeit und Berufserfahrung weniger gezahlt wird. Reine Einbildung, würde ich mal sagen.
Könnte es nicht eher daran liegen, dass Frauen wegen Elternzeiten zwischenzeitlich aus dem Beruf ausscheiden und deswegen für den Zeitraum über keine Berufserfahrung verfügen und deswegen gehaltstechnisch hinterherhängen? Oder dass Frauen vermehrt in Teilzeit arbeiten? Oder vermehrt in Berufen, in denen generell weniger gezahlt wird? In all dem sehe ich aber keine Ungerechtigkeit, weil es Männer unter denselben Voraussetzungen genauso trifft.

@rossundreiter (09:28)

"Frauen weiter in "typischen weiblichen Berufen"".
Es gibt keine "typisch weiblichen Berufe".
Geschlechter sind gesellschaftliche Konstrukte. Das haben die Gender Studies längst nachgewiesen.
Tagesschau.de sollte solche archaische, von der Wissenschaft widerlegte Vorstellungen nicht befeuern.
Genauer betrachtet ist deshalb der ganze Artikel ("Frauen holen auf") sinnfrei.

_____

Falsch. Geschlechter sind biologische Funktionen. Außer bei der Partnersuche sollten sie im täglichen Leben keine Rolle spielen. Trotzdem gibt es physische und psychische Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Ansonsten bräuchten wir beim Sport keine Unterscheidung und Fußballerinnen könnten bei den Männern mitspielen.
Es gibt ganz klar Berufe, in denen Frauen kaum arbeiten: Bau, Kraftfahrer, Physik und Berufe, in den überwiegend Frauen arbeiten: Pflege, Erziehung. Das hat aber nichts mit der Bezahlung zu tun und an dem Verhältnis ändern auch keine Quoten etwas.

@nie wieder spd (09:52)

Ein Drama daraus zu konstruieren, dass ein paar Frauen in erstklassig bezahlten Jobs unfähig sind, noch ein paar € mehr auszuhandeln, geht am eigentlichen Problem völlig vorbei.
Die große Schweinerei ist doch, dass es in keinem Staat gewollt ist, dass alle Menschen ein gleiches, auskömmliches Gehalt beziehen und die wesentlichen, die existentiellen Lebensrisiken vom Staat getragen werden.

____

Das ist keine "große Schweinerei", sondern völlig richtig so. Wer einen Beruf mit viel persönlicher Verantwortung oder einem Know-How, das nur wenige besitzen, der hat es auch verdient, für seine Arbeit mehr Geld zu bekommen, unabhängig von Geschlecht. Darin stimmen sogar Sozialisten überein. Schlimm ist nur das Missverhältnis, dass Führungschefs von DAX-Konzernen das 100-Fache und mehr von dem eines einfachen Mitarbeiters bekommen. Aber dass die prinzipiell mehr bekommen, dagegen hat kaum einer was und ist auch richtig. Ich rede hier von maximal bis Faktor 5.

Kann man vom WSI verlangen,

Kann man vom WSI verlangen, dass die eigene Gehaltshöhe und - Verteilung offengelegt wird?
Wird dort nach (welchem) Tarif bezahlt?
Gibt es für leitende Mitarbeiter außertarifliche Regelungen, die zwischen Männern und Frauen unterschiedlich sind?

Re Ritchi !

Nur leider gibt es in D eine immer größer werdende Tarif- Flucht mit so genannten Haustarifverträgen, wo dann bestimmt gewisse Unterschiede auftreten.
So weit ich es weiß, kann ja inzwischen jeder/jede sich informieren, in den oberen Etagen einer Firma, was verdient mein Nebenmann/Nebenfrau, nur macht dies fast keiner, und darauf bauen doch die Firmen, die damit bewusst oft ihre Angestellten abzocken.
Dann sollte es endlich auch mal gesetzlich geregelt werden, dass Frauen für ihre "Hausarbeit und Kindererziehung" mehr Punkte in der Rentenversicherung angerechnet kriegen, sonst bleiben sie immer auf der Strecke.

Gleichstellung brauche ich nicht

Ich verdiene genauso soviel wie meine männlichen Kollegen. Und ich wüsste nicht wo das in meinem Bekanntenkreis anders sein soll.
Ich fühle mich gleichberechtigt. Eine Gleichstellung benötige ich nicht oder wenigstens nicht mehr.

Bevorzugung der Frau ist auch vielfach Realität

Insbesondere im öffentlichen Dienst findet eine permanente Bevorzugung von Frauen statt.
Im Rahmen von Beförderungen und bei Stellenvergaben werden Frauen in der Regel bevorzugt und ist auch vielfach per Erlasse geregelt.
Dazu kommt, dass viele Frauen, aufgrund eines zumeist männlichen Vollzeitmitverdiener, in der Lage sind relativ früh und oft in Teilzeit zu arbeiten und auch hier bei Beförderungen keinen Nachteil haben. Obwohl deutlich weniger gearbeitet wird.
Das hat zur Folge, dass in Vollzeit arbeitende Männer nicht befördert werden, Frauen mit einem deutlich reduzierten Stundenanteil aber schon.

Und das wohlgemerk bei einem völlig identischen Gehalt.

Das Problem ist doch das

Das Problem ist doch das Heimarbeit nicht entlohnt wird, weil sie keinen kurzfristigen Profit erwirtschaftet.

Hier muss der Staat helfen, aber da haben die Feministen was dagegen die sich ja angeblich für Frauen so stark machen.

Da wird das als Herdprämie verschrien. Der Beruf der Teilzeit oder Vollzeithausfrau hat in der feministischen Ideologie keinen Platz.

Allein die Möglichkeit zu bieten das eine Frau oder auch ein Mann sich für diesen Weg entscheidet würde ja das Weltbild zusammenbrechen lassen, also muss es so unattraktiv wie möglich gemacht werden, indem möglichst große Einkommens Nachteile für die ganze Familie entstehen.

Rechnet, damit es finanzierbar bleibt Heimarbeit Werktags von nicht oder nur teilweise erwerbstätigen Müttern oder Vätern mit 10 Stunden am Tag ab für meinetwegen 2/3 des Mindestlohns. Gegenrechnung mit den Erwerbsstunden pro Woche oder Sozialhilfe. Dann hätte man schon einen großen Schritt gemacht und kann dann noch nach einer Optimallösung suchen.

Gleiche Bezahlung !

Anscheinend muss mal was klar gestellt werden. Ein Müllwerker bei einer Kommune verdient inzwischen in der Regel ganz ordentlich.
Eine "Putzfrau" wird aber in vielen Firmen "offiziell" nach Mindestlohn bezahlt, aber viele Firmen tricksen genau dabei gewaltig. Da wird dann nicht nach Stunden bezahlt, sondern ein anderes Kriterium fest gelegt, bei dem dann die Frau deutlich schlechter weg kommt und somit der Mindestlohn sehr oft unterschritten wird.
Das gleiche wird sehr oft in Hotels an gewendet, da müssen eine bestimmte Anzahl von Zimmern gereinigt werden, und danach wird bezahlt.
Es liegt zu oft an den respektlosen und betrügerischen Firmen, die sehr viel dafür tun, ja nicht den Mindestlohn bezahlen zu müssen.

@09:31 von mispel

"Frauen und Männer zahlen den gleichen Anteil in die Rentenkasse. Frauen leben aber im Schnitt fünf Jahre länger."

Ein weit verbreiteter Mythos, der auf der Fehlinterpretation von Erhebungsdaten beruht.

Tatsächlich haben Männer, wenn sie erstmal ein Lebensalter von etwa 60 Jahren erreicht haben, eine höhere Lebenserwartung als Frauen.

Dass aber weniger Männer als Frauen in diese Altersklasse vorstoßen, liegt nicht an genetischen oder physiologischen Unterschieden, sondern einfach daran, dass Männer viel weniger auf ihre Gesundheit achten, als Frauen. Sie rauchen mehr, trinken mehr Alkohol, ernähren sich ungesünder, bewegen sich weniger und gehen seltener zum Arzt bei körperlichen Problemen. Frauen haben zwar allgemein ein höheres Krebsrisiko, aber die ungesunde Lebensweise der Männer führt u. a. zu mehr Infarkten. Hinzu kommt, dass in der Altersgruppe der 15 bis 25jährigen deutlich mehr Männer als Frauen sterben, weil sie in dieser Phase eher zu riskantem Imponiergehabe neigen.

Am 26. Februar 2020 um 10:28

Am 26. Februar 2020 um 10:28 von oooohhhh
Ein Vorschlag

Ich bitte um Diskussion über einen ganz einfachen aber in Bezug auf sogenannte Studien extrem effektiven Vorschlag:

Grundsätzlich führen wir in Deutschland einen Tarifabschlag von 10-20% für das männliche Geschlecht ein.

Dann ist der Gender Pay Gap ein für alle mal Weg.

nnnnn

Wie wäre es denn mit einer Grundrente; 500 Euro für jedes erwachsene und erwerbstätige Kind an Grundrente für die Mutter.

Geld ist ja da, wir sind ein reiches Land.

@ um 10:36 von Lila Chamäleon

"Richtigstellung von Falschinformationen
Vielleicht solltest du wenn du nicht Betroffen bist deine uninformierte Meinung zum Thema für dich behalten:

1. Geschlecht ist konstruiert und nicht genetisch bedingt.
…"

In der Sprache ja, aber in der Biologie?

Mann und Frau

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Mann und Frau. Schlichtweg anatomische. Diese sind aber kein Grund, warum Frauen schlechter bezahlt werden sollten als Männer.

Bleibt die Berufswahl. Egal woher es kommt, Frauen wählen im Schnitt andere Berufe bzw. Studienfächer. Viele bewerben sich als Stewardess, nur wenige als Pilotin. Obwohl sie genauso gut fliegen können. Das ändert sich langsam, z.B. in der Medizin. Inzwischen sind Frauen im Medizinstudium in der Überzahl. Vielleicht wird das auch mal bei Informatik oder Maschinenbau so.

Eine andere Frage ist natürlich, warum typische "Frauenberufe" häufig schlechter bezahlt sind. Das ist ein Ausdruck geringerer gesellschaftlicher Wertschätzung.

Der Rest ist das private Problem in Beziehungen. Wer bleibt zuhause und kümmert sich um die Kinder, wer arbeitet Teilzeit? Das lässt sich wohl kaum staatlich verordnen, sondern muss in der Beziehung selbst geklärt werden. Das ist wg. der gesellschaftlichen Tradition aber vermutlich langwierig.

Das ist so nicht korrekt.

Deine Vorstellung von "Geschlechtern" ist so vollkommen falsch und hat keine wissenschaftliche Grundlage.
Es ist verstanden, dass Männer und Frauen nicht nur biologisch sondern auch psychologisch fundamental unterschiedlich sind. Offensichtlich haben wir mehr gemein, als uns unterscheidet, aber die Unterschiede sind äußerst signifikant. Es gibt Aspekte der Geschlechtswahrnehmung die gesellschaftlich geprägt sind, zB pink ist weiblich und blau ist männlich, aber tiefer liegende Anlagen, wie zB Männer bevorzugen Spiel mit unbelebten Objekten und Frauen mit belebten Objekten, sind tief biologisch verankert, und somit auch schon in Neugeborenen zu beobachten. Daran gibt es wissenschaftlich nicht den geringsten Zweifel.
"Gender Studies" haben bis dato nur eines bewiesen, das Ideologen bei nichts stoppen werden um Menschen die von Wissenschaft nicht viel verstehen zu verwirren, um sie für sich zu vereinnahmen. Und das sie nicht an Wahrheit interessiert sind. Bitte informier dich besser!

Ich bin dafür

In unserem Haushalt mache ich die Hausarbeit als Mann und kümmere mich um die 3 Kinder. Schaffe sie zur Schule, mache mit ihnen die Schulaufgaben. Meine Frau gärtnert. Unser Grundstück ist 1 Hektar groß. Sie organisiert die Repaturarbeiten am Haus und führt sie teilweise selbst aus.
Ich wäre auch glücklich eine höhere Rente zu bekommen.

Ungünstige Kennzahl

"Bei Frauen macht die unbezahlte Arbeit den aktuellen Zahlen zufolge 45 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit aus. Bei Männern sind es nur 28 Prozent."

Das ist eine ungünstige Kennzahl, da sie auf die Debatte einen verzerrenden Effekt hat. Wenn ich pro Woche 40 Stunden arbeite und zusätzlich 20 Stunden den Haushalt schmeiße, dann arbeite ich 33% unbezahlt.

Wenn ich einen Teilzeitjob mit 20 Stunden habe und dann 20 Stunden zusätzlich den Haushalt schmeiße, arbeite ich 50% unbezahlt.
Bei gleicher unbezahlter Arbeitszeit.

Da Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten als Männer, würden sie prozentual gesehen selbst dann anteilig mehr unvergüteter Arbeit nachgehen, wenn sie stundenmäßig genauso viel unbezahlt arbeiten würden wie Männer.

Kurz: Die Kennzahl finde ich zur neutralen Darstellung der Fakten ungeeignet. Die absoluten Werte liegen vor und sollten hier auch verwendet werden.

Also heißt das am besten

Also heißt das am besten keine Ehe keine Kinder dann ist die Frau gleich gestellt?Das der Staat in der Familienpolitik auf dem Stand der 60er Hängen geblieben ist trifft eher das Problem!Im Job gibt es Tarifverträge und zuhause?Da wo der Staat helfen sollte? Lag die Quote an Familienleistungen am Bip gemessen in Deutschland 2001 bei 2,9 Prozent, ist sie bis 2013 nur minimal auf 3,0 Prozent gestiegen. Und der Bip hat sich in der gleichen Zeit von 2172 Milliarden auf 3435Milliarden € erhöht!Aber lieber auf die Firmen und die Gleichberechtigung klopfen als dem Staat mal die Verantwortung zu geben!!

Definitionen

Ich denke du bist was die Definitionen angeht etwas verwirrt.
Sexismus ist kein Rassismus. Beide sind Diskreminierungen, aber sie sind beide speziel auf Sex oder Rasse/Ethnie ausgelegt.

Gleicher Lohn !

Ich habe, um meine Kasse auf zu bessern, eine Zeit lang nachts für die liebe Post Briefe von A nach B transportiert.
Dabei habe ich auch einige Frauen gesehen, die die gleiche Tätigkeit machten.
Nur, wir alle wurden nicht nach Stunden (Mindestlohn) bezahlt, sondern bekamen pro Tour einen bestimmten Betrag.
Umgerechnet auf die benötigte Zeit waren alle Fahrer/innen deutlich unter dem Mindestlohn, da der größte Teil dieser Touren nicht mehr von der Post selbst gefahren wird, sondern von Subunternehmen und die werden von der Post nicht gerade üppig bezahlt. Also bleibt ergo für den Fahrer/in nicht mehr viel übrig.
Hauptsache die Post verdient recht gut,
Auch da sieht man die Ungleichbehandlung von Menschen, wie in vielen anderen Sparten.

@ um 10:55 von Traumfahrer

"Re Ritchi !

Dann sollte es endlich auch mal gesetzlich geregelt werden, dass Frauen für ihre "Hausarbeit und Kindererziehung" mehr Punkte in der Rentenversicherung angerechnet kriegen, sonst bleiben sie immer auf der Strecke."

Kinderbeitrag und Rentenversicherung ließen sich ganz einfach regeln: wenn Eltern in Rente sind, bekommen sie (beispielsweise) 1/3 der Rentenbeiträge, die die Kinder einzahlen, on top ausgezahlt, beispielsweise auch on top auf die Grundsicherung. Das wäre ein hoher Anreiz für Eltern ihre Kinder so zu erziehen, dass ihre Kinder einen positiven Anteil zur Gesellschaft beitragen werden.

...das gleiche...

Das gleiche gilt für den Osten...nur interessiert das niemanden.
Viel zu hoch ist der Abstand...warum diese Unterschiede? Und warum nur bei den Frauen?

Titel

Der Titel des Artikels scheint grundlegend falsch zu sein und traurigerweise deutlich clickbait.
In der Studie, und in diesem Artikel geht es nicht um Gehalt, sondern um Gesamtverdienst aller.
Ich kann den Titel nur so interpretieren, dass der Eindruch erweckt werden soll, dass eine Frau weniger Geld verdient als ein Mann, nicht das alle Frauen insgesamt weniger erwirtschaften als alle Männer.
Gerade bei einem Thema wie diesem scheint es mir wichtig zu sein die korrekten Worte zu wählen, um zutreffende Aussagen zu schreiben und nicht zu dem gigantischen Haufen an ideologischen Unsinn beizutragen.
Gehalt ist singular. Was ein Mensch verdient. Der Gesamtverdienst aller Frauen, das ist etwas vollkommen anderes! Das man daran mehr als nur beiläufig interessiert ist, lässt tief blicken, aber wenn man es schon macht, dann bitte richtig.

Traumfahrer

"Dann sollte es endlich auch mal gesetzlich geregelt werden, dass Frauen für ihre "Hausarbeit und Kindererziehung" mehr Punkte in der Rentenversicherung angerechnet kriegen"

Sie irren oder Ihnen fehlen Informationen.
Erziehungszeiten werden sehr wohl in unserer gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet, pro Kind 3 Jahre mit dem jährliche in dem Jahr gezhalten deutschlandweiten Durchnittsbruttolohn.
Hinzu kam nun die Mütterrente.

Sicherlich kann man immer diskutieren, ob das genug ist.
Aber ein Mehr heisst auch immer, dass es bezahlt werden muss.
D.h. Andere z.B. Berufstätige haben weniger Netto oder Rentnern ohne Kinder muss dann das Mehr bei der Kindererziehungszeitenanrechnung abgezogen werden.

Diese Diskussion öffnet aber die Büchse der Pandora....und gehört m.E. nicht hierher -
schon garnicht bzgl. einer so fadenscheinigen, sinnlose Veröffentlichung der HBSt.

Die Lösung liegt doch auf der Hand

Der Staat reglementiert einfach alle betriebliche Tätigkeit bis in das allerletzte Detail und plant für jedes Unternehmen, was es zu tun und zu lassen hat. Der real existierende Sozialismus läßt grüßen.

Offensichtlich gibt es inzwischen schon zu viele, die den wirtschaftlichen Zustand der DDR 1989 nicht kennenlernen mußten und immer noch zu viele, die sich daran nicht erinnern wollen.

studie-frauen-holen-auf-aber-noch-nicht-beim-gehalt

Liebes Lila Chamäleon, Sie schreiben: "An die Moderation, warum wird ein Kommentar mit solch falschen Behauptungen überhaupt veröffentlicht?"

Liebes Lila Chamäleon, ich bin zwar nicht die Moderation, aber ich will Ihnen dennoch antworten : Was "richtige" oder "falsche" Behauptung ist,....ist stets =>subjektiv.
Niemand, also auch Sie nicht, darf behaupten, im Besitz der =>"alleinseligmachenden Wahrheit" zu sein.

Ist Ihnen das noch nicht bewusst geworden ?

Am 26. Februar 2020 um 10:36 von Lila Chamäleon

"1. Geschlecht ist konstruiert und nicht genetisch bedingt."
...
"(An die Moderation, warum wird ein Kommentar mit solch falschen Behauptungen überhaupt veröffentlicht?)"

Geschlechter gibt es seit es höher entwickelte Lebensformen gibt. Wer Tatsachen aufgrund ideologischer Selbstbegrenzung ablehnt hat mit Wissenschaft so wenig am Hut wie ein Fisch mit dem Bergsteigen.

Der tatsächliche Gender-Pay-Gap auf vergleichbarer Basis (d.h. gleiches Geld für gleiche Arbeit) liegt wie im Laufe des letzten Jahres hier bei TS veröffentlicht wurde bei ca. 2%. Wer darin ein Problem sieht, kann gerne weiter Erbsen zählen.

Die übrigen Differenzen haben andere Gründe, die u.a. mit der freien Entscheidung der Frauen und Männer für bestimmte Lebensmodelle, Berufe, etc. zu tun haben. Aber es wäre ja ein Graus wenn künftig weiterhin ein jeder selbst entscheiden könnte, wie er sein Leben gestalten will, richtig?

@ dr.bashir

„ Eine andere Frage ist natürlich, warum typische "Frauenberufe" häufig schlechter bezahlt sind. Das ist ein Ausdruck geringerer gesellschaftlicher Wertschätzung.“

Ich gebe ihnen schon recht , allerdings gibt es natürlich eine weitere Überlegung dabei.
Ich bin selbständiger Dienstleister, viele meiner Kunden arbeiten in der Industrie, die verdienen natürlich mehr als ich, was ich nicht schlimm finde, im Fall das es nicht so wäre würden viele meine Dienstleistung vermutlich nicht in Auftrag geben.
In dem Fall würde ich nicht mehr am Markt bleiben können, deswegen stört es mich auch nicht das die mehr verdienen als ich.
Des Weiteren hab ich ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kunden, Wertschätzung kann man auch über den Umgang miteinander definieren.

Warum gerade dieser Kampf?

Warum Frau gegen Mann?
Warum Arbeiter gegen Hartzler?
Warum Deutscher gegen Flüchtling?

Wir lassen uns ständig gegeneinander aufhetzen.

Es ist genug für alle da!

Aber um es uns zu holen, brauchen wir Solidarität, keine Ellenbogen.

Diese Wissenschaftler

>>Eine weitere Ursache für den Verdienstrückstand sind nach Angaben der WSI-Wissenschaftler sehr stabile geschlechtsspezifische Präferenzen bei der Berufswahl. So übten Frauen nach wie vor "typisch weibliche" Berufe aus, etwa im Pflege- und Gesundheitsbereich, die meist schlechter bezahlt werden als technische Berufe, in denen Männer dominieren. <<

Ja, es wird an der Zeit, dass wir Frauen als Bauarbeiterinnen oder im Straßenbau körperlich schwere Arbeiten verrichten, die sonst nur Männer getan haben!

Oh, ihr Wissenschaftler habt scheinbar geringe Kenntnisse über den verschiedenen Körperbau von Frau und Mann.

Achtung, Ironiebrille aufziehen:

Wir leben im 21. Jahrhundert, wird es nicht mal langsam der Zeit darüber nachzudenken, warum Frauen immer nur Kinder bekommen und entsprechende Benachteiligungen im Rentenalter in Kauf nehmen müssen?

Oder könnten Änderungen im Rentensystem für ein Ausgleich schaffen, so lange Männer noch keine Kinder kriegen können, grins.

Brille abnehmen.

Doppelbelastung auch beim Mann

Vielfach wird hier die Doppelbelastung der Frau hervorgehoben, oft ist dies aber auch beim Mann der Fall.

Wenn es darum geht mit Eigenleistung ein Haus zu bauen, ist häufig nur der Mann neben seinem Job belastet. Da wird jede freie Minute nach Feierabend, am Wochenende und anstatt Urlaub am Eigenheim gearbeitet.

Prinzipiell muss eine Doppelbelastung nicht sein, dies sollte mittels Absprache in der Partnerschaft vernünftig verteilt werden. Wo jemand Ausnutzt gibt es immer auch einen der sich ausnutzen lässt.

Sorry, aber

Das ist schlichter Unsinn:
- für GLEICHE Arbeit erhalten in Deutschland Frauen das Gleiche wie Männer!
Da besteht ein Rechtsanspruch. Dieser ist beim Arbeitsgericht durchsetzbar, bzw. muß durch den Betriebsrat umgesetzt werden.
Wenn Frauen weniger verdienen als Männer, liegt es daran, daß sie nicht die GLEICHE Arbeit machen, wie Männer.
Sie sind dann in einem typischen „Frauenberuf“ beschäftigt.
Arbeite ich als Mann in einem typischen „Frauenberuf“ bekomme ich auch nicht mehr Geld als meine Kollegin.
Die Löhne in diesen „Frauenberufen“ werden letztlich durch den gewerkschaftlichen Organisationsgrad und die Kampfbereitschaft der Kolleginnen bestimmt.
Und genau hier sieht es bei Frauen eher mau aus!

Dann eben mit Zwang

Jetzt haben wir es lange genug mit Freiwilligkeit versucht. Es hat nichts gebracht. Die Berufsanfängerinnen wählen weiterhin zu oft Berufe, die schlechter bezahlt werden. Also muß es eine Geschlechterquote pro Beruf geben, bis die Zahl der Arbeitnehmer geschlechtsneutral ausgeglichen ist. Einer Abiturientin wird dann eben ein Informatikstudienplatz zugewiesen - auch wenn ihr Sozialpädagogik mehr gefallen würde. Die nächsten 30 Jahre sind ab jetzt alle Friseurlehrstellen für Männer reserviert. Anders wird das nicht klappen.

@nikioko, 10:46 / cirrus, 11:13

Es tut mir ja leid (und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole)…

… aber Ihr ganzer Sermon ist leider nicht Stand der Wissenschaft ("Gender Studies").

Daran ändert auch nichts, ob Ihr Sermon 3 oder 9 Zeilen lang ist.

Geschlechter sind konstruiert, deshalb kann es eine "Gender Pay Gap" gar nicht geben.

11:58 von reuenthal

Warum gerade dieser Kampf?
Warum Frau gegen Mann?
Warum Arbeiter gegen Hartzler?
Warum Deutscher gegen Flüchtling?
Wir lassen uns ständig gegeneinander aufhetzen.
Es ist genug für alle da!
Aber um es uns zu holen, brauchen wir Solidarität, keine Ellenbogen.
----------------------------------------------------------
Weil Gender Forschung durchaus Sinn ergeben kann und man/frau mit Ideologie es versucht zu ändern...

Beispiel...

Warum Arbeitende gegen Hartzende...
Warum Deutsche gegen Flüchtende...

Ansonsten teile ich das was sie als große Gefahr sehen...

Spaltung=Armut!!!

Deutschland organisiert Kita Plätze für Kinder und Frauen Rechte und Frau mit Kind findet keine Wohnung mehr in der Stadt...

Welche Immobilie ist bedeutend wichtiger???

Gelebter Irrsinn nenne ich das...

Gruß

warum...

nur für die Mutter...sehr diskriminierend ihr Vorschlag...

Mythos Gender Pay Gap

Mythos Gender Pay Gap... mir beginnt, diese Berichterstattung leicht gegen den Strich zu gehen, weil sie dazu tendiert, Fake News zu produzieren.

Es gibt keine Gender Pay Gap... was denn auch klar wird, wenn man mehr als die Überschrift liest.

Genauso Mumpitz wie etwa der Beard Pay Gap...

Wenn man willkürlich einen Durchschnittswert ermittelt, kommt eben nicht unbedingt Sinnvolles dabei heraus... man könnte auch sagen, Skandal, im Schnitt verdienen jüngere Menschen weniger als ältere...

@ 12:21 von Fuzius Kon...de...

„ Weil Gender Forschung durchaus Sinn ergeben kann und man/frau mit Ideologie es versucht zu ändern...“

Inwiefern?
Also ich weiß zwar vermutlich worauf sie hinaus wollen, allerdings sind für mich Frauen und Männer schon mein ganzes Leben lang gleichwertig, das hab ich noch nie anders gesehen.
Dazu brauche ich keine Forschung, für mich ist das eine Selbstverständlichkeit.

interessanter kommentar

generell ist es wichtig - gleiche arbeitsleistung heißt auch unabhängig vom geschlecht gleicher lohn,
männer und frauen sind nun mal "von hause aus" unterschiedlich, das ist nichts neues, es wird u.a. im sport beachtet und keiner regt sich auf - unterschiedliche gewichte z. bsp. beim kugelstoßen, im kampfsport kämpfen frauen nicht gegen männer und und und, wir alle sollten schon bei der erziehung unserer kindern darauf achten, nicht immer bestimmte klischees zu bedienen, blau und rosa, weinen und nicht weinen etc., das trifft natürlich auch in allen altersstufen zu,
es gibt sicherlich noch einiges zu tun, das ist nicht einfach, weil wir alle "nur" menschen sind und keine maschinen, wir sind emotionale wesen und das ist im regelfall auch gut so,

Differenzieren

Es gibt hierfür sicher viele verschiedene Faktoren, die alle zu beachten sind anstatt zu pauschalisieren.
Nur ein Faktor als Beispiel:
In den meisten Partnerschaften besteht ein oftmals nicht unerheblicher Altersunterschied in Richtung jüngerer weiblicher Partner - älterer männlicher Partner.
Daher hat in den allermeisten Partnerschaften der Mann bereits einen beruflichen und somit auch gehaltstechnischen Vorsprung.
Also wird schon allein aus wirtschaftlichen Gründen eher die Frau im Falle von Nachwuchs eher und länger zuhause bleibt.

Außerdem scheint es hierbei bei den Damen viel eher die Bereitschaft zu geben oder die Notwendigkeit gesehen werden, die Prioritäten vom Beruf eher Richtung Privatleben zu verschieben.

Ich hätte in unserem Fall die damals maximal möglichen 14 Monate Auszeit gern zur Hälfte aufgeteilt. Meine Frau hat aber darauf bestanden, ihre maximalen 12 Monate Karenz zu nehmen und mir blieben nur 2.
Und das sehe und erlebe ich im Bekanntenkreis noch viel verstärkter.

@ um 10:52 von nikioko

Damit kämen wir dann zum nächsten Punkt der Diskriminierung.
Diskriminierung wegen mangelndem Wissen, wegen mangelnder Schulbildung.
Oder auch: Wer zu dumm ist, kann ruhig weniger Geld verdienen. Obwohl er/sie/es natürlich die gleichen Bedürfnisse hat, wie jeder andere Mensch. Bzw sich diese Bedürfnisse einreden lässt, wie jeder andere Mensch.
Eine solche Diskriminierung ist sogar tarifgesetzlich festgemauert. Es müsste aber zuerst das Bildungssystem gravierend verbessert werden, damit nicht nur Männer und Frauen die gleichen Chancen haben, sondern zuallererst unsere Kinder.
Gerade in unserem Bildungssystem ist es aber momentan gar nicht möglich, gleiche Chancen zu haben. Auch da haben ärmere Kinder definitiv schlechtere Möglichkeiten.
Die tatsächliche Diskriminierung fängt viel früher an, als uns eingeredet wird & die Diskussion über die angeblich schlechtere Bezahlung von Frauen ist nur ein Nebengefecht zur Ablenkung von Wichtigerem.
Frauen verpulvern dort ihre Kräfte.
Wie Praktisch

@11:13 von dr.bashir

>>Eine andere Frage ist natürlich, warum typische "Frauenberufe" häufig schlechter bezahlt sind. Das ist ein Ausdruck geringerer gesellschaftlicher Wertschätzung.<<

Das ist zu einfach gedacht. Bezahlung hängt nicht nur mit Wertschätzung zusammen, sondern auch mit Produktivität. Der große Produktivitätsgenerator unserer Gesellschaft ist technischer Fortschritt und entsprechende Investitionen.

Eine Erzieherin können Sie technisch jedoch nur wenig aufrüsten - gleiches gilt für eine Friseurin.
Bei einem Bauarbeiter hat das jedoch immense Auswirkungen. Ob der eine Schaufel oder einen Bagger hat macht einen enormen Unterschied. Mit einem Bagger kann er dann auch gern etwas mehr verdienen - dafür ersetzt er jedoch unzählige Jobs.

Viele typisch männliche Jobs fallen daher eher technischem Fortschritt zum Opfer, nehmen jedoch stetig an Produktivität zu.

Ich will nicht sagen, dass Ihr Punkt völlig falsch sei - sondern nur eine zusätzliche Perspektive bieten.

@12:20 von rossundreiter

Vielleicht belegen Sie einfach mal, warum Geschlechter sozial konstruiert sind, gerne mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Ich sehe Gender Studies nämlich auch nicht als seriöse Wissenschaft an. Auch im Tierreich gibt es zwei Geschlechter. Das ergibt auch Sinn, da durch Neukombination zweier verschiedener Genome Nachkommen gezeugt werden, die eventuell noch besser an ihre Umgebung angepasst sind. Und wenn nicht, sterben sie einfach aus. Das nennt man dann Evolution. Und die Evolution konstruiert nichts.

Bilderframing

in den Eingangsbildern werden(gestellt?) Frauen in Berufen gezeigt, in welchen Frauen nur sehr selten vertreten sind und gerade dadurch ergeben sich die unterschiedlichen Lohnsummen. Was soll das also?

Differenzieren

Ich kenne in meinem Bekanntenkreis sehr viele Beispiele, wo Frauen erstens sehr gern die maximal mögliche Kinderkarenzzeit nehmen und dann im Anschluss noch absolut ohne Notwendigkeit (bei hervorragenden Kinderbetreuungsangeboten) jahrelang lieber Teilzeit arbeiten.
Wenn diese dann nach teilweise 10 oder mehr Jahren wieder in Vollzeit gehen, brauchen sie sich bitte auch nicht wundern, dass ihre männlichen gleichaltrigen Kollegen schon einen gewissen Gehaltsvorsprung aufgebaut haben. Es wäre ungerecht, wenn es nicht so wäre.
Ich habe mal eine Studie gelesen zu Ingenieurberufen.
Diese hat ergeben folgendes ergeben:
Wenn solche vermindernden Faktoren ausgeschossen werden und nur die Kolleginnen mit den Kollegen verglichen werden, die gleich wenig/viel Auszeiten, und gleich viele Vollzeit und Teilzeitjahre hatten, dann hatten die Kolleginnen sogar im Durchschnitt ein um 2% höheres Gehalt als die Kollegen.
Also bitte immer Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

@rossundreiter (12:20)

@nikioko, 10:46 / cirrus, 11:13
Es tut mir ja leid (und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole)…
… aber Ihr ganzer Sermon ist leider nicht Stand der Wissenschaft ("Gender Studies").
Daran ändert auch nichts, ob Ihr Sermon 3 oder 9 Zeilen lang ist.
Geschlechter sind konstruiert, deshalb kann es eine "Gender Pay Gap" gar nicht geben.

____

Aha, Geschlechter sind also konstruiert. Und wer hat die konstruiert? Erzählen Sie Ihre Theorie mal einem Biologen und Sie werden schallendes Gelächter ernten.
Geschlechter sind nicht konstruiert, sondern genetisch bedingt. Da war die Sache mit den X- und Y-Chromosomen. Und die hormonell bedingte Entwicklung von Geschlechtsmerkmalen. Aber wer Fakten zu "Sermon" deklariert, ist bekanntlich zu allem fähig.

@Frincis Ricardo (13:02)

Also ich weiß zwar vermutlich worauf sie hinaus wollen, allerdings sind für mich Frauen und Männer schon mein ganzes Leben lang gleichwertig, das hab ich noch nie anders gesehen.
Dazu brauche ich keine Forschung, für mich ist das eine Selbstverständlichkeit.

____

Eben. Als Postgenderist ist es für mich selbstverständlich, dass Männer und Frauen gleich zu behandeln sind (wenn es nicht gerade um die Besetzung einer Theaterrolle geht). Das Geschlecht ist eine biologische Funktion und sollte keine gesellschaftliche Stellung bekommen.
Entsprechend sind "Gleichstellungsbeauftragte", die selbst nur Frauen sein können und die nur von Frauen gewählt werden, eindeutig Sexismus, mit dem Sexismus bekämpft werden soll. Also ein Oxymoron.

@12:20 von rossundreiter

>>Geschlechter sind konstruiert, deshalb kann es eine "Gender Pay Gap" gar nicht geben.<<

Ich weiß, dass Sie die Gender Studies hier auf den Arm nehmen.
Die Logik ist allerdings nicht schlüssig. Es gibt viele gesellschaftliche Konstrukte die sich natürlich auch real auswirken. Schauen Sie sich in Indien die unterschiedlichen Kasten an, die ja nicht gottgegeben sondern tatsächlich ein Konstrukt der Gesellschaft sind.
Ich bin mir sicher, dass Sie zwischen den Mitgliedern der unterschiedlichen Kasten auch einen Gap im Gehalt feststellen können.

@nie wieder spd (13:10)

@ um 10:52 von nikioko

Damit kämen wir dann zum nächsten Punkt der Diskriminierung.
Diskriminierung wegen mangelndem Wissen, wegen mangelnder Schulbildung.
Oder auch: Wer zu dumm ist, kann ruhig weniger Geld verdienen. Obwohl er/sie/es natürlich die gleichen Bedürfnisse hat, wie jeder andere Mensch. Bzw sich diese Bedürfnisse einreden lässt, wie jeder andere Mensch.
Eine solche Diskriminierung ist sogar tarifgesetzlich festgemauert. Es müsste aber zuerst das Bildungssystem gravierend verbessert werden, damit nicht nur Männer und Frauen die gleichen Chancen haben, sondern zuallererst unsere Kinder.
Gerade in unserem Bildungssystem ist es aber momentan gar nicht möglich, gleiche Chancen zu haben. Auch da haben ärmere Kinder definitiv schlechtere Möglichkeiten.
____

Kurze Antwort: was Sie hier als Diskriminierung beschreiben, ist keine. Die Schulen und Universitäten in Deutschland sind frei und stehen jedem offen. Damit haben alle die gleichen Chancen.

Falscher „Blickwinkel“

Von vielen (fast immer Männern) wird hier als Argument zur „Rechtfertigung“ des durch nichts zu rechtfertigenden Skandals, dass die für das Funktionieren der Gesellschaft mindestens ebenso wichtige Arbeit von Frauen im Gegensatz zu der von Männern oft „unbezahlt“ ist gerne vorgebracht, dass deren Arbeit „im Verborgenen“ - z.B. im die Haushalt - zwar gleich viel wert sei, im volkswirtschaftlichen Sinne aber nicht „zähle“, da sie sozusagen einer „privaten“ Ersparnis der sonst anfallenden Kosten für die Beauftragung einer haushaltsfremdem Person (z.B. einer Pflegerin) auf dem Arbeitsmarkt gleichkäme. Wenn es um die Bewertung dieser offenbar aus Sicht vieler Herren „minderwertigen“ Arbeit geht übersehen sie dabei aber offenbar völlig, dass ihnen keine Zeit für „ihre“ Jobs mehr bliebe, wenn sie „Frauenarbeiten“ selbst erledigen müssten. Ihre Überheblichkeit beruht also offenbar auf längst überholten archaischen (traditionellen) Rollenmustern und ebensolchen gesellschaftlichen Konventionen.

Viel erlebt und NICHTS begriffen (Bernard/Schlaffer)

Mal wieder bezeichnend, wie das Thema sofort chauvinistische und sexistische Kommentare triggert.

Nur mal als Beispiel:
"Geschlechter sind konstruiert, deshalb kann es eine "Gender Pay Gap" gar nicht geben."

So ein Quatsch.

Die Forschung untersucht und erklärt das soziale Geschlecht, sprich die Rollenanforderungen an Frauen und Männer durch die Gesellschaft. Und diese Anforderungen münden unter anderem darin, dass Frauen messbar weniger gezahlt wird, als Männern.

Der "total gender pay gap" beträgt in Deutschland 21,6%, womit wir in Europa (ca. 16%) ziemlich am Ende liegen, was geschlechtergerechte Entlohnung angeht. Dieser Wert läßt sich durch "Bereinigung" (d.h., wir tun mal so, als gäbe es keinen sozialen Druck auf Frauen und Männer, ihre jeweiligen Rollen zu erfüllen) auf 6% reduzieren. Das statistische Bundesamt bestätigt diese Zahlen des WSI. Das arbeitgebernahe IW in Köln rechnet diese Zahl mit statistisch fragwürdigen Taschenspielereien auf 2% herunter.

Mythos oder gewollte fake-news?

der "gender pay-gap" ist doch konstruiert. Für die gleiche Arbeit im gleichen Betrieb gelten einheitliche Tarife und Akkordbedingungen. Keine Beamtin wird schlechter bezahlt als ihr Kollege in gleicher Einstufung. Dass jetzt eine Friseurin weniger verdient als ein Entwicklungsingenieur hat mit dem Geschlecht rein gar nichts zu tun

10:24 von Glasbürger

"Frauen erhalten, wie in jedem Beruf, den Lohn, der vereinbart wurde."
.
Und das macht es automatisch gerechter?

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich bin wie Sie der gleichen Auffassung, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden sollen, wenn sie auch die gleiche Arbeit machen.

Aber wie soll man das unterscheiden? Wenn eine Frau die gleiche Leistung bringt wie ein Mann, dann muss die Frau auch gleich bezahlt werden.

Dies ist beispielsweise bei den Beamten so: Eine Frau und ein Mann gleichen Dienstgrades bekommen gleichermaßen Besoldung. Wenn aber ein Mann 10 Jahre älter ist als eine Frau und beide den gleichen Dienstgrad haben, dann bekommt der ältere aufgrund des Alterszuschlags mehr Bezüge und natürlich auch umgekehrt; das ist halt mal so geregelt.

Ist das gerecht, wenn eine Sekretärin in einem Großkonzern mehr verdient als eine Sekretärin in einem Mittelstandsbetrieb?! Da sind schon bei den Frauen untereinander Unterschiede zu verspüren.

12:21 von Fuzius

Danke für Ihre Antwort,

Ich verstehe auch vollkommen was Sie meinen,

Aber ich denke Sie kämpfen hier an der falschen Front.

Sehen Sie es mal so:

Sie haben hier all die widerlichen Kommentare, wovon ich mich wirklich distanziere, und dann kritisieren Sie eine Gender-falsche Formulierung.

Ich möchte Sie persönlich nicht dafür verantwortlich machen, aber man sollte sich doch überlegen wo die Mitstreiter zu finden sind und wo sie zu verlieren sind

Da hab ich persönlich eine andere Erfahrung.
Ich mache im Haushalt nicht weniger als meine Frau (eher ist das Gegenteil der Fall).
Ich kümmere mich auch mehr um die schulischen und außerschulischen (Fussball) Belange unseres gemeinsamen Sohnes.
Außerdem weilt meine Frau momentan für ein ganzes Jahr im Ausland, um ihren Masterabschluss zu machen.
Heißt, ich übernehme momentan 100% der "üblichen Frauenarbeiten" und komme sehr gut damit zurecht.
Trotzdem habe ich noch ausreichend Zeit meinen Vollzeitjob vollens zu erfüllen.
Was beweist, dass die Aussage, wenn Männer die unbezahlten Tätigkeiten der Frauen übernehmen, diese dann nicht mehr die Zeit hätten, ihre gutbezahlen Job 100%ig auszuführen, widerlegt ist.

@nikioko, 13:14

"Erzählen Sie Ihre Theorie mal einem Biologen und Sie werden schallendes Gelächter ernten."

Ein Biologe (also ein Echter) lacht da eher wenig.

Der Biologe weiß nämlich, dass es neben XX und XY auch Genome der Sorte X, XXX, XXY oder XXXXY gibt.

Es macht deshalb wenig Sinn, die Menschheit in Frauen und Männer zu sortieren und "Gender Pay Gaps" zu konstruieren.

Würde empfehlen, Sie lesen das noch einmal nach.

@dilbert_66 13.29

Dass von Ihnen ein solcher Kommentar kommt ,wundert mich nicht- weil Sie es glauben wollen. Ich denke, dass "gender pay gap" ein gepflegter Mythos ist!.
" Das arbeitgebernahe IW in Köln rechnet diese Zahl mit statistisch fragwürdigen Taschenspielereien auf 2% herunter."

Vielleicht sind die "fragwürdigen Taschenspielereien" auch auf der andern Seite!

Frage

Welchen Vorteil sollten Männer davon haben, wenn Frauen weniger als sie verdienen würden??

Die meisten Menschen sind verheiratet, das bedeutet, daß das gemeinsame Einkommen zählt: sowohl die Frau wie der Mann haben den vollen Zugriff auf das GEMEINSAME Einkommen.
Oder: die Frau hat Zugriff auf das Gehalt des Mannes und umgekehrt.
Wo also wären da die Vorteile des Mannes, würde er mehr als seine Frau verdienen?!
Umgekehrt wird sogar ein Schuh draus:
Wäre es so, daß die Frau weniger verdiente als ihr Mann , hätte die Frau im Todesfall eine höhere Witwenrente als der Mann an Witwernrente nach dem Tod der Ehefrau bekäme.
Rententechnisch einklarer Vorteil für Frauen.

.....aber noch nicht beim Gehalt

Hm, die Bockwurststiftung - muss etwas her sein, das die den alten Marx zurate gezogen haben - das ist natürlich von Nachteil.
Arbeit ist ja ebenfalls eine soziale Kategorie- was bleibt also. Festzustellen, dass Jobs, die aus dem sog. reproduktiven Bereich herrühren und erst in jüngerer Zeit der "Professionalisierung" zum Opfer fielen in der Regel weniger Produktiv sind, bzw. es überhaupt ein Problem ist, sie "zu Markte zu tragen".
Das es keinesfalls so toll ist, wie in dem Artikel anklingt, das wir eine hohe Beschäftigungsrate (beider Geschlechter) haben, denn wie schon die alten Klassiker wussten, richtig gut wird es erst, wenn man nicht dem Zwang unterliegt seine Haut zu Markte tragen zu müssen. Das Reich der Notwendigkeit war schon immer das Reich des Profanen und das Jammertal des Erdenreiches.
Wenn es hier doch wieder nur um das Füllen von Steuerkassen und Sozialkassen durch Arbeitnehmer geht, kann man auch anders schreiben und muss nicht geschlechterspezifisch argumentieren.

Gleiche Arbeit, gleiches Geld seit 30 Jahren

Diese Geschichte hat mittlerweile sooo einen langen Bart, aber durch wieder und wieder behaupten wird die Geschichte nicht wahrer.
Ich finde es unmöglich, wenn Qualitätsmedien Behauptungen in die Welt setzen, die einfach nicht stimmen.

@wipoethik, 13:20

Ich nehme die Gender Studies mitnichten "auf den Arm", sondern nehme sie sehr ernst und bin ein großer Anhänger (wie von allen Wissenschaften).

Genau deshalb weiß ich ja, dass es einen "Gender Pay Gap" ohne die Existenz von "Mann" und "Frau" ja gar nicht geben kann.

Alles was es geben kann, sind individuell nachweisbare Gehaltsunterschiede zwischen Tante Lieschen und Onkel Hildegard.

14:47 von Bigbirl

"Wäre es so, daß die Frau weniger verdiente als ihr Mann , hätte die Frau im Todesfall eine höhere Witwenrente als der Mann an Witwernrente nach dem Tod der Ehefrau bekäme.
Rententechnisch einklarer Vorteil für Frauen."

Korrekt, zumal der erste Fall der Regelfall ist.
Wenn Sie dann noch die absolute Höhe der Rentenzahlungen (also von Renteneintritt bis zum Ableben) summieren ergibt sich durch die geschlechtsspezifisch unterschiedliche Lebenserwartung eine ganz erfrischend neue "gapige" Sichtweise.

weniger Rente bekommen?

DeHahn @
und das hat ein Frau die seit fast 20 Jahren an der Regierung ist nicht geändert.

@14:33 von rossundreiter

"Der Biologe weiß nämlich, dass es neben XX und XY auch Genome der Sorte X, XXX, XXY oder XXXXY gibt."

Der Biologe weiß aber auch, dass es sich dabei um Ausnahmen handelt. Die Prävalenz liegt laut Wikipedia weltweit zwischen 1:590 (Nordeuropa) und 1:2000 (USA), wobei es zu wenige hinreichend große Studien gibt, um eine präzise Aussage zuzulassen. Und Ausnahmen bestätigen die Regel.

@13:27 von Nettie

"Ihre Überheblichkeit beruht also offenbar auf längst überholten archaischen (traditionellen) Rollenmustern und ebensolchen gesellschaftlichen Konventionen."

Das stimmt nicht. Laut der letztjährigen Shellstudie bevorzugt mehr als die Hälfte der Jugendlichen (54 Prozent) das klassische „Versorgermodell“ mit einem Vollzeit oder vollzeitnah arbeitenden Vater und einer Teilzeit oder gar nicht arbeitenden Mutter. Gleichberechtigte Modelle, in denen beide Vollzeit oder beide gleichermaßen reduziert arbeiten, werden nur von 34 Prozent favorisiert – allerdings im Osten deutlich mehr als im Westen.

@ werner1955

... und das hat ein Frau die seit fast 20 Jahren an der Regierung ist nicht geändert.

Ist ja auch nicht unbedingt ihre Aufgabe. Die Gehälter der Tarifbeschäftigten zahlt ja nicht die Regierung.

@10:25 von nie wieder spd

"Warum gibt es kein Gehalt für Hausarbeit und die Erziehung von Kindern?" Ja, warum wohl. Wer soll denn dieses Gehalt bezahlen ? Der Staat oder der Ehepartner ? Irgendjemand muss dann aber die Qualität der geleisteten Arbeit bewerten, damit die gerecht bezahlt wird.

Freiheit, Gerechtigekeit und Lebenssinn wollen wir

Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hat sehr viele "Lücken". Diese ist nur eine davon. Ich bin zuversichtlich, dass die meisten Lücken und Ungerechtigkeiten bald zum Verschwinden gebracht werden. Es könnte dann vieles anders aussehen. Besser wird das neue Gesellschaftsmodell, und wir werden alle viel mehr Zeit haben, uns nicht ständig mit solch rückwärtsgewandten Themen befassen müssen. Die Menschheit hat viel mehr Perspektiven. Lassen wir uns diesen Quatsch, diese Lücken nicht länger gefallen. Wir wollen schneller voran - oder?

@ nie wieder ...

Warum gibt es kein Gehalt für Hausarbeit und die Erziehung von Kindern?

Bei uns gibt es das. Ich zahle es meiner Frau.

Gleiches Gehalt

Bei uns im Betrieb verdient eine Bauingenieurin genau so viel wie ich als Bauingenieur. Das ist auf jeden Fall gerecht. Warum das in anderen Bereichen nicht so läuft, weiß ich nicht.

Exakt gleiche Besoldung

Bei uns in der Schule gibt es keinen Unterschied in der Besoldung zwischen Männern und Frauen. Das sollte eigentlich überall so sein.

@ um 15:43 von Bernburger49

Im Gegensatz zu einem genetischen Konstrukt der Evolution, dass zumindest vorläufig von Menschen kaum zu ändern ist, ist unser Wirtschaftssystem ein Konstrukt, dass sich irgendwelche Menschen ausgedacht haben und das jederzeit geändert werden könnte.
Dann klappt es auch mit der Gleichwertigkeit der Geschlechter und deren Bezahlung und Versorgung.
Allerdings muss man eine solche Veränderung auch wollen.
Auch unser Bildungssystem, dass unmündige Kinder dazu zwingt, Entscheidungen zu treffen, die den Rest ihres Lebens betreffen, die sie überhaupt nicht überblicken und für die sie erst recht keine Verantwortung übernehmen können, kann zum Wohle unserer Kinder geändert werden.
Will aber auch niemand.
Möglicherweise weil das Geld kostet!?
Es wäre aber eine wichtige Voraussetzung.

@ ONYEALI (10:22)

"Die Gender Studies sind ->nicht wirklich =>"wissenschaftlich" erstellt und deshalb auch nicht wissenschaftlich =>anerkannt.

Das "Warum" ist schnell erklärt : Hahn und Henne waren da, schon laaaaaaange bevor die Gender-Idee verbreitet wurde.
Bereits die Sauriere ware in männlich&weiblich eingeteilt!
Die waren bereits =>so konstruiert von Mutter Natur !!!

Ich empfehle, einen "Anatomisschen Atlas" aufzuschlagen.
Da wird Ihnen ganz genau der starke Unterschied zwischen Mann&Frau erklärt."
------
Ich will es mir nicht so einfach machen und ihnen nicht nur entgegnen, dass Sie hiervon wenig Ahnung haben. Deshalb Argumente:
- haben Sie schon bei allen Sauriern genau hingeschaut? (Falsifikation, nach K. Popper);
- wenn Sie in den "Anatomischen Atlas" reinschauen, was sehen Sie? Ich sehe nur Bildchen mit vereinfach. Erklärungen;
- kennen Sie mich? Anscheinend nicht (bin kein Dino, bin von Natur aber anders).
- schauen Sie bitte auch mal in die "Genderforschung" und in reale Wissenschaften.

Henne oder Ei? Warum werden

Henne oder Ei?

Warum werden z.B. Pflegeberufe schlecht bezahlt? Ich bin sicher, dass dies seit jeher so war und ist, weil alles was man Frauen an Arbeit überließ, als minderwertig eingestuft wurde und teilweise auch noch wird. Wenn man die Ausbildungsanforderungen vergleicht, gibt es nicht den geringsten Grund, z.B. einen Automechaniker oder Elektriker besser zu bezahlen, als z.B. Krankenpflegefachkräfte.

@leider geil

@ nie wieder ...

Warum gibt es kein Gehalt für Hausarbeit und die Erziehung von Kindern?

Bei uns gibt es das. Ich zahle es meiner Frau.“

Interessant:
Sie zahlen Ihrer Frau Gehalt für die Hausarbeit
und die Erziehung der Kinder??!!

Von was denn??
Ihr monatliches Gehalt gehört als eheliches Einkommen sowieso zur Hälfte Ihrer Frau, auf das diese im Übrigen vollen Zugriff hat.

Oder haben Sie noch außereheliche Einnahmequellen??!!

10:24 von Glasbürger @ 09:58 von rareri

Sie haben mit allem recht, was Sie hier schreiben.

Ganz aktuell: (nachzulesen bei astronews.com)
Haben es Astronominnen schwerer, begehrte Beobachtungszeit mit dem Weltraumteleskop Hubble zu ergattern und gibt es Möglichkeiten, das Verfahren fairer zu machen? Eine Antwort auf diese Fragen lieferten nun zwei Wissenschaftlerinnen. Sie werteten dazu mehr als 15.000 Anträge auf Beobachtungszeit mit Hubble aus

In einem weiteren Schritt wurden schließlich sämtliche persönlichen Informationen aus den Anträgen entfernt und die Antragsstellerinnen und Antragssteller zusätzlich gebeten, in den Anträgen jeden Hinweis zu vermeiden, der Rückschlüsse auf die Person zulassen würde, die den Antrag eingereicht hat. Bei einer Antragsrunde, bei der dieses Verfahren angewandt wurde, waren die Antragsstellerinnen plötzlich sogar etwas erfolgreicher als die Antragssteller. Es gab zudem keine geschlechterspezifischen Unterschiede bei der Bewertung der Anträge durch das Gutachtergremium.

vielleicht sollte man/frau auch, als erstes fragen,

wer hat die studie erstellt. och, der DGB? damit ist doch schon alles gesagt. falls man das hier bei der srd so offen aussprechen darf! Hallo TS-Chef, warum ist keine kritik an der gewerkschaft erlaubt? oder kennt ihr von der ard das kürzel dgb nicht, wäre ja möglich bei der heutigen bildung!

15:17 von werner1955

braucht sie ja auch nicht, weil die gewerkschaftsstudie purer unsinn ist. genauso wie der paritätische immer stöhnt

Eine einfache Rechnung:

Wenn Frauen für eine vergleichbare Arbeitsleistung wie von Männern wirklich weniger Gehalt bekommen würden, würde jeder Unternehmer nur noch Frauen anstellen, da hieraus ein wirtschaftlicher Vorteil erwächst.

14:33 von rossundreiter

@nikioko, 13:14
.
Der Biologe weiß nämlich, dass es neben XX und XY auch Genome der Sorte X, XXX, XXY oder XXXXY gibt.

Na, vielleicht haben die Herrschaften bald das Alphabet durchgepeitscht.

Und ich vermute, dass die Herrschaften nicht Genome, sondern Chromosomen meinen.

@11:58 von reuenthal

"Warum Frau gegen Mann?"

Falsche Reihenfolge.

"Es ist genug für alle da!
Aber um es uns zu holen, brauchen wir Solidarität, keine Ellenbogen."

Eben. Deshalb brauchen wir Frauen die Solidarität der Männer und nicht deren Ellenbogen. Aber es ist sehr beruhigend, dass diesbezüglich viele Männer (auch hier im Forum) bereits solidarisch sind.
Womit ich nicht behaupten will, dass es nicht auch bei der holden Weiblichkeit als typisch männlich angesehene Verhaltensweisen gibt.

16:02 von leider geil / @ nie wieder ...

Warum gibt es kein Gehalt für Hausarbeit und die Erziehung von Kindern?
.
also meine Frau ist für Kindererziehung und Haushalt zuständig
ich für den Rest - der Kohle bringt - die wir uns dann teilen

@10:28 von oooohhhh

"Ich bitte um Diskussion über einen ganz einfachen aber in Bezug auf sogenannte Studien extrem effektiven Vorschlag:

Grundsätzlich führen wir in Deutschland einen Tarifabschlag von 10-20% für das männliche Geschlecht ein."

Nein, nicht weniger für Männer sondern einfach nur leistungsgerecht. Davon sind wir in Teilbereichen weit entfernt. Ich denke da an Fußballer, Moderatoren von Unterhaltungssendungen, Talkshows und ähnlich belanglose Tätigkeiten.

@ carsten

Hm, Männer und Frauen als zwei verschiedene Rassen anzusehen, finde ich interessant, aber doch unzutreffend. Für diesen (kleinen) genetischen Unterschied haben wir ja die Kategorie Geschlecht, die früher dual definiert war.

Während der Begriff Rasse in Deutschland verpönt ist, wird er in den anglophonen Ländern (z.B. USA, UK) ohne Einschränkung auch von staatlicher Seite genutzt.

Weisse werden in den USA als "caucasian" bezeichnet. Ich frag mich dann immer, was ich mit dem Kaukasus zu tun habe.

Und nein, es ist nicht schlimm, wenn man morphologische/phänotypische Gemeinsamkeiten unter einen Begriff fasst. Doof wäre nur wenn man daraus Aussagen über Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Intelligenz ableiten würde.

16:40 von Anna-Elisabeth

Henne oder Ei?

Warum werden z.B. Pflegeberufe schlecht bezahlt? Ich bin sicher, dass dies seit jeher so war und ist, weil alles was man Frauen an Arbeit überließ, als minderwertig eingestuft wurde und teilweise auch noch wird. Wenn man die Ausbildungsanforderungen vergleicht, gibt es nicht den geringsten Grund, z.B. einen Automechaniker oder Elektriker besser zu bezahlen, als z.B. Krankenpflegefachkräfte.
----------------------------------------------------------
Würde bedeuten, das wenn es fast nur Elektrikerinnen und KFZ Mechanikerinnen gäbe, würden sie schlechter bezahlt als Krankenpfleger Profis???

Hmh, ob das nicht was zu einfach gedacht is...

Ihr Kommentar erinnert mich an >>>FRAU<<< Merkel und die junge, >>>Männliche<<< Pflegekraft im vorletzten Jahr?...;-)

@13:11 von WiPoEthik @11:13 von dr.bashir

//>Eine andere Frage ist natürlich, warum typische "Frauenberufe" häufig schlechter bezahlt sind. Das ist ein Ausdruck geringerer gesellschaftlicher Wertschätzung.<<

Das ist zu einfach gedacht. Bezahlung hängt nicht nur mit Wertschätzung zusammen...//

Nein, das ist nicht zu einfach gedacht, sondern genau das Problem. Wie es mit Ihrer Wertschätzung aussieht, kann man an Ihrer Ausdrucksweise wunderbar ablesen: "Eine Erzieherin können Sie technisch jedoch nur wenig aufrüsten"

Wenn nur noch Produktivität zählen sollte, wären wir tatsächlich tief gesunken. Denken Sie mal über die Ursachen des Pflegenotstands nach und beten Sie, dass Sie selbst nicht einmal auf Pflegekräfte angewiesen sind. Denn die können Sie auch nicht "technisch aufrüsten". Wollen Sie alle Dienstleistungen (auch die der Behörden) umsonst haben?

Es geht auch anders

Ich glaube mich dunkel erinnern zu können, dass im Unrechtsstaat DDR, alle das gleiche bekamen, ganz ohne Lohnverhandlungen und Tarifvertrag, wärend die Frauen in der BRD noch die Einverständniserklärung des Ehemanns brauchten, um überhaupt arbeiten zu dürfen.
Lang ists her, aber so siehts aus.

@Lila Chamäleon

X- und Y-Chromosom suchen sich ihre Zugehörigkeit also aus, oder werden von der Gesellschaft und bösen, alten, weißen Cis-Männern dazu gezwungen?

Geschlecht ist simpelste Biologie. Geschlechteridentität, Eigen- und Fremdwahrnehmung sind schon eher geprägt.

@16:59 von Sisyphos3 16:02 von leider geil / @ nie wieder ...

//Warum gibt es kein Gehalt für Hausarbeit und die Erziehung von Kindern?
.
also meine Frau ist für Kindererziehung und Haushalt zuständig
ich für den Rest - der Kohle bringt - die wir uns dann teilen//

Ja, so war das mal. Das ist aber nur noch möglich, wenn der arbeitende Partner soviel verdient, dass es auch später für eine auskömmliche Witwenrente - oder im Falle der Scheidung ausreichend Unterhalt - reicht. Eine Frau, die heute noch für die Familie auf ein eigenes Einkommen verzichtet, muss sich im Alter an der Tafel anstellen.

@ 09:52 von nie wieder spd

„ Die große Schweinerei ist doch, dass es in keinem Staat gewollt ist, dass alle Menschen ein gleiches, auskömmliches Gehalt beziehen und die wesentlichen, die existentiellen Lebensrisiken vom Staat getragen werden.“
Lach... das hat ja so gut funktioniert, mit „alle gleich“ in der DDR... der Fleißige zahlt für den Faulen mit... und bevor hier wieder gleich diffamiert wird:
1. Gleiches Geld für gleiche Arbeit - in meinem Bereich schon immer eine Selbstverständlichkeit
2. Wer Kinder erzieht hat weniger Berufserfahrung und verdient weniger - es muss geändert werden, dass dies überwiegend die Frauen machen... das wäre Emanzipation!
3. Und wer hat den ersten Schritt dahin mit Elterngeld getan? Ach ja, die hier im Forum so geschmähte Frau von der Leyen... nicht Rot-Grün...

@17:01 von Anna-Elisabeth

>>Nein, nicht weniger für Männer sondern einfach nur leistungsgerecht.<<

Aber was ist leistungsgerecht? Harte körperliche Arbeit? Harte Kopfarbeit, die massive Vorbildung erfordert? Oder einfach nur etwas, das sonst kaum jemand kann?

Der größte Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern wird ja nicht dadurch erzeugt, dass gleiche Arbeiten unterschiedlich vergütet werden, sondern dadurch, dass Frauen sich häufiger in den Positionen befinden die zu geringerer Vergütung führen.

Der feinsinnige Philosoph Trump hat den Sachverhalt erklärt

Der feinsinnige Philosoph Donald J. Trump hat den Sachverhalt bereits in seiner gänzlichen Komplexität erklärt.

Bei einer Wahlveranstaltung wurde er von einer aufgeregten, jungen Frau gefragt:

"'So if you become president, will a woman make the same as a man? And do I get to choose what I do with my body?'"

Der feinsinnige Philosoph Donald J. Trump hat gewantwortet:

"You're going to make the same IF you do as good a job – and I happen to be pro-life'"

Mehr muss man zu dieser Thematik nicht sagen.

@10:22 von ONYEALI

"Ich empfehle, einen "Anatomisschen Atlas" aufzuschlagen.
Da wird Ihnen ganz genau der starke Unterschied zwischen Mann&Frau erklärt."

Sorry, aber da muss ich jetzt pingelich sein. Den weit größeren Unterschied zwischen den Geschlechtern verursachen die Hormone. Und daher rühren auch die vielen Variationen in den Verhaltensweisen aller Geschlechte.

@17:16 von Sakretarius

„Es geht auch anders
Ich glaube mich dunkel erinnern zu können, dass im Unrechtsstaat DDR, alle das gleiche bekamen, ganz ohne Lohnverhandlungen und Tarifvertrag, wärend die Frauen in der BRD noch die Einverständniserklärung des Ehemanns brauchten, um überhaupt arbeiten zu dürfen.
Lang ists her, aber so siehts aus.“
Was ein lächerlicher Äpfel mit Birnen Vergleich... aus uralter Zeit - warum war denn die soziale Marktwirtschaft erfolgreicher und hat für mehr Wohlstand bei Allen im Westen gesorgt? Die BRD die zum Schluss die DDR mitfinanziert hat und nach der Wiedervereinigung Milliarden in den Osten gepumpt hat? Das was die SED/PDS/Linke (nicht die Bürger!) vorher in den Sand gesetzt haben?
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist hier eine Selbstverständlichkeit und in den meisten Bereichen gewährleistet... aber ein System in dem Privilegierte(SED) und Faule von Fleißigen mitfinanziert werden liegt nur im Interesse der wenigen Erstgenannten...

@17:25 von WiPoEthik

"Der größte Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern wird ja nicht dadurch erzeugt, dass gleiche Arbeiten unterschiedlich vergütet werden, sondern dadurch, dass Frauen sich häufiger in den Positionen befinden die zu geringerer Vergütung führen."

Womit wir wieder bei der (fehlenden) gesellschaftlichen Anerkennung werden. Glauben Sie ernsthaft in der Krankenpflege lernt man drei (bis vier) Jahre, wie man Bettpfannen schiebt? Und die Erzieherinnen lernen nur basteln und singen? Und Grundschullehrer kann auch fast jeder? Verantwortung für andere Menschen (für Leib und Seele) sollte da doch auch noch eine Rolle spielen.

@ um 09:31 von mispel

„Wenn nach Tarif bezahlt wird (was bei vielen Jobs der Fall ist), gibt es nicht weniger Geld für gleiche Arbeit. Das gibt es nur da, wo Gehälter verhandelt werden.“

Ich habe 48 Jahre in Ingenieurbüros (Vermessung) gearbeitet. Da gibt es keine Gewerkschaft, keinen Tarif. Wenn man wusste, wie Betriebsrat geschrieben wurde, bekam man die Kündigung (bei einem Kollegen mit einer anderen Begründung geschehen).

„Frauen und Männer zahlen den gleichen Anteil in die Rentenkasse. Frauen leben aber im Schnitt fünf Jahre länger. Das ist auch ungerecht.“

Diese hellseherische Fähigkeit meiner Arbeitgeber habe ich auch immer bewundert, da ist natürlich der geringere Stundenlohn gerechtfertigt ?!
Und das bisschen Haushalt, Versorgung und Kümmern um Kinder + Eltern hält gesund und ist ein kostenloses Fitnessprogramm ?!

Die geringere Bezahlung d. Frauen ist sehr verbreitet (in D außer bei Beamten). Erste Gegenmaßnahmen wurden in Australien in einem Café ergriffen; Frauen zahlen nur die Hälfte

17:12 von Fuzius Kon...de... 16:40 von Anna-Elisabeth

"Würde bedeuten, das wenn es fast nur Elektrikerinnen und KFZ Mechanikerinnen gäbe, würden sie schlechter bezahlt als Krankenpfleger Profis???"

Wenn das von jeher so gewesen wäre(!), dann eindeutig JA.

"Hmh, ob das nicht was zu einfach gedacht is..."

Das scheint nur so, weil man sich das in unserer Gesellschaft nicht wirklich vorstellen kann. Womit wir wieder bei der geschlechterspezifischen Rollenverteilung wären.

"Ihr Kommentar erinnert mich an >>>FRAU<<< Merkel und die junge, >>>Männliche<<< Pflegekraft im vorletzten Jahr?...;-)"

Ausnahmen lassen sich immer finden. Aber schön ist, dass der Pflegeberuf tatsächlich auch für Männer kein Tabu mehr ist. Und was mich betrifft: Ich habe das Arbeiten in gemischten Gruppen immer als sehr angenehm (und lustiger) empfunden.

@ 09:28 von rossundreiter

"Tagesschau.de sollte solche archaische, von der Wissenschaft widerlegte Vorstellungen nicht befeuern." Was für "Wissenschaften"? Pseudowissenschaften? Sozialwissenschaften? Ich kenne kein einziges humanethologisches, also naturwissenschaftliches Lehrbuch, dass "Geschlechter als gesellschaftliche Konstrukte" bezeichnen würde. Tatsächlich ist der genetisch bedingte, evolutionär begründete physiologische Unterschied zwischen Männern und Frauen so groß, dass die Geschlechter unmöglich gesellschaftliche Konstrukte sein können. Nur die wirtschaftliche, soziale und rechtliche Benachteiligung von Frauen ist gesellschaftlich begründet. Denn die physiologischen Unterschiede begründen zwar bei einzelnen Individuen bestimmte Tendenzen zu bestimmten Fähigkeiten und Defiziten, die aber individuell auch ins Gegenteil umschlagen können. Dies nicht individuell zu würdigen, ist ungerecht.

Darstellung: