Ihre Meinung zu: Kommentar zur Grundrente: Gegen echte Altersarmut hilft sie nicht

19. Februar 2020 - 17:45 Uhr

An sich ist die Grundrente eine gute Sache. Aber sie ist nicht in jeder Hinsicht fair, meint Uwe Lueb. Sechs Gründe nennt er, warum die jetzt beschlossene Regelung ungerecht ist.

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Kommentare

Die umlagefinanzierte Rente, bei der alle (!) einzahlen, ist die

ist die Lösung.
Wenn sie Kurz in Ö jetzt nicht auch noch kaputtmacht, wäre sie das Vorbild: Durchschnittlich um 800 € höhere Renten.

Aber: Dann müssen auch Abgeordnete, Beamte, gutverdienende Selbstständige, sogar Kapitalerträge herangezogen werden.
Deshalb wohl in D. nicht möglich...

PS.: Bei der Wiedervereinigung wurden schon einmal die gesetzlichen Renten herangezogen. Obige Abgeord. etc. wurden verschont.

fehlende Bedürftigkeitsprüfung

Der Kommentar trifft nach meiner Meinung in allen Punkten voll zu. Vor allem die Folgen der fehlenden Bedürftigkeitsprüfung sind überhaupt nicht sozial gerecht. So können Personen jetzt Geld bekommen, die es sich aufgrund ihrer Herkunft, Erbschaften, Immobilieneigentum etc. leisten konnten, das ganze Berufsleben über nur wenige Stunden pro Woche zu arbeiten. Und das auf Kosten von Leuten, die jetzt fulltime und mehr schuften und womöglich später noch geringere Renten erhalten werden. Das ist unsinnig. Man kann nur hoffen, dass der nicht bedürftige Personenkreis aus Anstand von sich aus keine Anträge stellen wird.

Es ist und bleibt ein

Es ist und bleibt ein Skandal, dass so viele Menschen nach einem langem Arbeitsleben und Kindererziehung für ihre Dienste, die damit an dieser und anderen Gesellschaften getan haben, nicht belohnt, sondern noch bestraft werden und teilweise in Armut, aber bestimmt nicht dem verdienten Wohlstand ihre letzten Jahre fristen statt, genießen zu dürfen. Dieser Staat verfällt aber lieber in immer enormere Spendenbereitschaften für alle Welt, als erst einmal die eigenen Leute, die unseren Großspendenbeschleunigern aus allen politischen Lagern es überhaupt erst mit ihrer Arbeit und ihren Steuern möglich gemacht haben, als großzügige Mäzäne über all in der Welt Gutes zu tun, statt im eigenen Land die alteMenschen quasi zu Bettlern machen. Alle die, auch die jetzt meinen, besonderes getan zu haben, müßten endlich selber mit 1200 € Rente leben und davon Miete und alle anderen Kosten bezahlen, damit sie endlich wissen, wie es einem kleinen Rentner in unserem ach so reichen Deutschland ergehen kann

Herr Lueb wohnt offensichtlich zur Miete...

"selbst genutztes Wohneigentum bleiben jedoch unberücksichtigt. Allein das schon verzerrt: Denn wer mehrere Hundert Euro Miete zahlen muss, hat logischerweise wesentlich weniger Rest von der Rente in der Tasche als jemand, der im Eigenheim lebt."

Herr Lueb hat offensichtlich keine Ahnung von einem Eigenheim. Meine Mutter zahlt für ihr selbstgenutztes Eigenheim genausoviel wie ich für meine (zugegegen noch recht günstige) Mietwohnung.

Denn für ein Eigenheim fallen auch monatlich fortlaufende Kosten an. Da sind nicht nur Steuern, Gebühren und Versicherungen, sondern natürlich auch die laufenden Instandhaltungen und Kredit Rückzahlungen dazu selbstverständlich auch Rücklagen bilden für die in 5 Jahren fällige Heizungsanlage oder für das Dach was in 10 Jahren vieleicht undicht wird.

Ganz abgesehen natürlich davon das dieses Haus SELBST gebaut wurde und SELBST bezahlt wurde.

Edle Gönner

Traurig, wie diese Angelegenheit zerredet wird. Die Welt ist voller Ungerechtigkeiten.
Hier wird alles auf die lange Bank geschoben unter dem Vorwand der Ehepartner eines hochbezahlten Arbeitnehmers könnte auch in den Genuss einer Anpassung kommen. Dabei erschliesst es sich mir nicht warum dieser schlechter gestellt sein sollte als der, dessen Partner weniger Einkünfte hat. Jeder ist für sich verantwortlich und sollte auch so behandelt werden. Die Arbeitsleistung sollte, unabhängig von sonstigen Einkünften oder familiären Situationen, gleichwertig vergütet werden, dies trifft dann auch für diese Leistung zu.

Nein, lieber Herr Lueb,

dem mag ich nicht folgen. Wir müssen alle ein Interesse daran haben, dass unsere Elterngenerationen im Alter angemessen versorgt sind. Dass es auch weiterhin Ungerechtigkeiten gibt, ist kein Argument; am ungerechtesten ist die derzeitige Situation und es ist richtig, dass über die Grundrentenempfänger nicht eine ähnliche Legitimierungsprüfung hereinbricht wie bei Empfängern von Hartz 4.
Die Grundrente mag vielleicht nicht ideal sein - ein Fortschritt ist sie allemal. Und es tut unserer Gesellschaft nur gut, dass sich nach jahrelanger Hartz 4-Diskussion die Solidarität mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft auch mal wieder auf eine höhere Wahrnehmungsstufe wiederfindet. Und dafür ist diese Grundrente gut und eindeutig ein Fortschritt.

Gegen Altersarmut hilft Arbeiten

Bei Punkt eins bemängelt Uwe Lueb, dass diejenigen die unter 33 Beitragsjahre haben besonders von Altersarmut betroffen sind.
Es handelt sich also um Leute, die 33 Jahre arbeiten und sich 51 Jahre von anderen "durchfüttern lassen". Die Lebenserwartung liegt schließlich bei 84 Jahren.

Wie soll das funktionieren ?

Um im Alter nicht zu verarmen, sollte man schon 35-40 Jahre arbeiten. Dann sind immer noch mehr als die Hälfte des Lebens andere für einen.

Es ist einfach unwahr, das die Renten sinken. Die Renten müssen heutzutage nur für immer mehr Jahre ausreichen, derzeit 20 Jahre Untätigkeit ! Hinzu kommt noch der durch vermehrtes Studieren verspätete Berufseintritt.

Die einfachste Lösung ist schlicht länger zu arbeiten.Mit 33 Jahren Arbeit für 84 Jahre Leben zu finanzieren ist schlicht zu wenig.

Verklemmter Quatsch

So langsam glaube ich, dass die Politik jedweder Couleur die langfristigen Probleme gar nicht lösen will.
Warum auch: Kritik ist so oder so vorprogrammiert und die Dauerbrennerprobleme wie Rente, soziale Gerechtigkeit (aber auch Umwelt, Wirtschaft, etc) bieten wunderbares Material für Wahlkämpfe, bei denen sich dann alle um Scheinlösungen streiten können.

Auch dieses Thema wird in ein paar Jahren mit neuen Versprechungen wieder auf die Tagesordnung kommen.

Ein Systemwechsel, etwa mit einer bedingungslosen Grundrente (oder eben gleich ein bedingungsloses Grundeinkommen bis zum Lebensende) ist anscheinend gar nicht gewollt, wahrscheinlich weil die Frage der Finanzierung zu viele andere Politikfelder einschränken würde.
Deshalb wohl heute das untaugliche "faire Rente-Gesetz" und morgen gibts wieder Steuererleichterungen für jammernde Industrien und Großaufträge für die innere und äußere Sicherheit und natürlich Zuckerli für die jeweilige Parteiklientel.
Insgesamt enttäuschend.

>Damit bleibt der Eindruck,

>Damit bleibt der Eindruck, dass die Große Koalition einseitig Politik für Ältere macht -
> sprich die große Mehrheit der Gesellschaft, der auch die meisten Wählerinnen
> und Wähler angehören.
>
>Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

wie bitte? da macht die politik mal etwas das einem grossteil der bevoelkerung zugute kommt und nicht dem 1% dem es eh schon gut genug geht und das ist auch wieder falsch?

ich bin eher ein schelm wenn ich an diese schlussfolgerung denke ... ;)

Es ist ungerecht, das ganze Rentensystem

Jeder sollte einzahlen, auch Beamte und Selbstständige.
Ich kenne einige Selbständige, die sich mit voller Absicht nicht mit ihrer Altersvorsorge befasst haben. Aus diversen Gründen - entweder war dafür nichts übrig, nicht mal kleine Beträge, oder man hat es lieber anderweitig ausgegeben. Es gibt ja in jedem Fall mindestens die Höhe der Rente in Höhe der Sozialhilfe.
Der Hammer ist für mich das Beispiel - arbeitslos geworden, erst mal kein H4 bekommen. Also alles verbraten was da ist, Weltreisen gemacht, dann H4.
Sparen wird bestraft, Vorsorge wird bestraft, es sind nicht nur die Betriebsrenten , auf die man neuerdings KV und PV zahlen muss, es ist jede private Rente betroffen.
Wer vorgesorgt hat, wird finanziell bestraft, es scheint System dahinter zu stecken.
Widersinnig!

Ich empfehle einen scharfen Blick nach Österreich - warum das Rad neu erfinden, wenn es das schon gibt?

Bürokratisches Monstrum

Dieses bürokratische Monstrum "Grundrente" ist ein Spiegelbild des Zustands der Großen Koalition. Es sollte ein vermeintlicher Anreiz für die Wähler der SPD werden. Die CDU hat um des Koalitionsfriedens wegen den Irrsinn mitgemacht. Das Monstrum hilft jedoch den wirklich von Altersarmut Betroffenen nicht: Wer aus Krankheitsgründen, Brüchen in seiner Lebensbiografie oder Kindererziehung (gerade Frauen früher in konservativ geprägten Familien) keine 33 Einzahlungsjahre erreicht oder wer im Rahmen der Migration überhaupt erst im fortgeschrittenen Alter in die deutsche Rentenversicherung eintreten konnte, bekommt nichts. Genau dort wird man aber den größten Teil der Altersarmut verorten. Zudem trägt die Regelung den Stempel der Verfassungswidrigkeit auf der Stirn: Anrechnung von selbst geringem Einkommen des Ehegatten einerseits - Privilegierung von eigenem Millionenvermögen anderseits)

Es ist ganz einfach

Fishing for Votes.

Ich finde es problematisch, dass für Arme gesorgt werden soll, Reiche mindestens eine Lobby haben, hingegen die, die die Zeche zahlen müssen, leer ausgehen - nicht einmal ein Dankeschön zu hören bekommen.

BTW.: Was ist eigentlich mit dem Schutzschirm für Sparer - für all die, die dafür bestraft werden, dass sie Altersrücklagen aufgebaut haben?

Staatliche Fürsorge ersetzt nicht Eigenverantwortung

Tatsächlich wäre es besser gewesen, dem Vorschlag der CDU nach einer Bedürftigkeitsprüfung zu folgen. Denn warum sollen Rentner aus Steuermitteln finanziert werden, wenn diese nicht bedürftig, also nicht arm sind. Hier schüttet der Staat das Füllhorn allzu großzügig aus, so wie auch bei der Rente für besonders langjährig Versicherte geschehen. Es gingen seither weit mehr Anträge ein, als man erwartet hatte. Was ursprünglich für den Maurer und Dachdecker gedacht war, gilt nun auch für den Bankdirektor... Im übrigen gilt: Man kann Altersarmut nur durch ordentliche Löhne und durch die bekannten Zusatzsäulen - betriebliche und private Altersvorsorge wirksam bekämpfen. Staatliche Fürsorge ersetzt nicht die Eigenverantwortung, zumindest soweit dies die Einkommensverhältnisse zulassen.

Finanzierung - "Peanuts"

Jede Woche werden die 5 % reichsten Deutschen um 2 Mrd. reicher - schon diese eine Woche ist mehr als die gesamte Grundrente!
Also KEIN FinanzIerungsproblem: Deutschland leistet es sich, ohne Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer auszukommen, die es sogar in den USA gibt ...

Deutschland hat 1,4 Mio Millionäre, 1 % der Deutschen gehört 50 % (!) des Vermögens.
Diese ungerechte "Arm-Reich-Schere" ist das Problem, auch für die Jugend ... Korrekturen werden von CDU/CSU/FDP blockiert ...

Sie sind kein Schelm. Sie

Sie sind kein Schelm.

Sie haben nur nicht verstanden und nicht zu Ende gedacht.

Was ist mit all denen welche durch unverschuldete Gründe
nicht auf Jahrzehnte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen ?
Selbst schuld?
Dieses ganze Machwerk welches als großer Wurf gefeiert wird macht eines überdeutlich:
Die soziale Kompetenz der Agierenden tendiert gegen Null.
Die Altersarmut ist gewollt.
Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass völlig Ahnungslose mit dem Thema " Altersarmut" total überfordert sind.
Aber was hindert sie daran von Anderen zu lernen?
Von Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich etc.
Das Rentenniveau von z.B. Frankreich liegt etwa doppelt so hoch wie das unsere.
Haben die Rentner in Frankreich doppelt so lange ( also etwa 70 Jahre) gearbeitet wie unsere Rentner ?
Wenn der Zustand eines Landes danach bewertet wird wie es mit seinen Schwachen( Kinder und ältere Menschen) umgeht, fallen mir nur Worte von Liebermann ein.

Grundrente ist ungerecht den Beitragszahlern gegenüber.

Prinzipiell bin ich für eine Grundrente. Dann aber auch für jeden Bürger dieses Landes, der in sein Rentenalter kommt. (ZB. so wie in den Niederlanden für jeden Bürger der mindestens 50 Jahre in dem Land lebt.)
Die Rente, die jeder einzelne durch Beiträge innerhalb seines Lebens eingezahlt hat, kommt da im Verhältnis oben drauf.
Momentan finde ich trotz Recherche keine klare Auskunft über Brutto oder Netto Beträge die herangezogen werden sollen. Die Steuern, die aktuell auf die Rente gezahlt werden müssen, bringen dem Staat inzwischen viele Milliarden Einnahmen. Nachbesteuertes Geld für die neue Aufstockung mit Namen Grundrente. Diese Umverteilung finde ich ungerecht.

@Staune

„Man kann nur hoffen, dass der nicht bedürftige Personenkreis aus Anstand von sich aus keine Anträge stellen wird.“

Das wird wohl eher nicht passieren oder verzichten etwa hierzulande Vermögende auf das Kindergeld, weil sie es einfach nicht nötig haben?

Von Altersarmut sind oft chronisch Kranke betroffen, weil

diese auch öfters arbeitslos sind. Denn kein Betrieb behält Arbeitnehmer, wenn sie oft krank sind.
Da diese Menschen dann aber keine 33 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen können, wird gerade deren Rente oft unter der Grundsicherung liegen.
Man sollte m. E. auch diesen Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen ...
Art. 1 des Grundgesetzes gilt doch für alle.

17:05 von krittkritt

Die umlagefinanzierte Rente, bei der alle (!) einzahlen, ist die

ist die Lösung.
Wenn sie Kurz in Ö jetzt nicht auch noch kaputtmacht, wäre sie das Vorbild: Durchschnittlich um 800 € höhere Renten.

Aber: Dann müssen auch Abgeordnete, Beamte, gutverdienende Selbstständige, sogar Kapitalerträge herangezogen werden.
Deshalb wohl in D. nicht möglich...

PS.: Bei der Wiedervereinigung wurden schon einmal die gesetzlichen Renten herangezogen. Obige Abgeord. etc. wurden verschont.
////
*
*
Ist in Deutschand auch Rechnen vor dem Denken ein unverzeihlicher Vorgang.
*
Wenn Abgeordnete, Beamte, Selbständige und Kapitalerträge herangezogen werden sollten.
*
Dann werden, bei der sicher auch gewünschten Aufhebung von Bemessungsgrenzen, prozentual gleiche Leistungsforderungen entstehen.
*
Aber wer 0,0% Verzinsung jetzt schon für politischen Segen hält, der wird auch nicht mit Minuszinsen auf seinem Rentenkonto rechnen?

✎ Hilft wenig und dazu "nicht ganz fair"

So sehe ich das auch!

Warum die Grundrente gut aber nicht ganz fair ist, kommentiert SWR-Berlin-Korrespondent Uwe Lueb im Video:

https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swraktuell/snacks/1202347.l.mp4

Dilletantismus pur

Man fragt sich: was macht unsere Politikelite in Berlin eigentlich? Grundrente einführen, eine Überschrift dazu, um den Menschen ein X für ein U vorzumachen, damit jeder meint, da macht man etwas Soziales. Die Ausgestaltung ist dermaßen dilettantisch, dass man wirklich ins Grübeln kommt ob Leute wie Heil und andere hier Kompetenz in diesen Fragen haben. Die im Artikel aufgezeigten Ungerechtigkeiten sind banal und dazu nicht die alleinigen bei diesem Konzept. Es wird immer schlimmer mit der Umverteilung unserer Gelder! Man muß sich fragen ob ein solches Konzept nicht hätte viel besser gestaltet werden können. Oder liegt es an den handelnden Personen? Inkompetenz?

Kommentar zur Grundrente:Gegen echte Altersarmut hlift sie ni...

Im Kommentar steht:"An sich ist die Grundrente eine gute Sache".
Ja,aber eine feste Mindestrente,wie es sie in anderen Ländern gibt,ist eine noch bessere Sache.Statt maximal 404 Euro Zuschlag,bei mindestens 33 Jahren Arbeit.
So bleibt es dabei:Nach der Politik ist für arme
Rentenbezieher Bescheidenheit eine Zierde.

Die

Finanzierung steht zwar noch in den Sternen, aber was macht das schon...notfalls werden halt Steuern erhöht oder es wird in den Rentenkassen-Topf gegriffen. So ist das ja meist bei (an sich guten) sozialen „Projekten“ der SPD....über die Finanzierung wird sich irgendwas zusammenfantasiert.

@ krittkritt

Von welchen Kapitalerträgen träumen Sie bei der Nullzinspolitik?

re herd

"Bei Punkt eins bemängelt Uwe Lueb, dass diejenigen die unter 33 Beitragsjahre haben besonders von Altersarmut betroffen sind.
Es handelt sich also um Leute, die 33 Jahre arbeiten und sich 51 Jahre von anderen "durchfüttern lassen". Die Lebenserwartung liegt schließlich bei 84 Jahren."

Was ist denn das für eine absurde Mathematik?

Erstens werden die ersten rund 20-25 Jahre nicht durchgefüttert, sondern von den Eltern bestritten.

Zweitens gibt's auch die Grundrente erst ab regulärem Renteneintrittsalter.

Wenn Sie das Ableben mit 84 ansetzen sind das 17 "Durchfütterungsjahre" und nicht Ihr Dreifaches.

Schlecht geredet

Schade, dass die Front der Medien diese eigentlich sehr sinnvolle Initiative der Bundesregierung zur Rente so unverständlich schlecht redet.

Wer sein Geld verprasst hat und sich kein..

Eigentum zugelegt hat hat einfach unklug gehandelt.Warum soll der der sich nichts geleistet hat und sich Eigentum geschaffen hat dafür bestraft werden?
Es kann nicht sein das derjenige der alles ausgibt was er zur Verfügung hat besser gestellt wird als derjenige der sparsam gewesen ist, das wäre die falsche Botschaft und würde dazu führen daß niemand mehr Vorsorgt.
Das gleiche ist doch bei der Riesterrente ,wer vorsorgt ist der dumme ,wenn Grundsicherung beantragt wird ,wird die Riesterrente bei dem einen angerechnet bei dem anderen der keine abgeschlossen hat der bekommt nichts angerechnet.
Ist das gerecht?
Deswegen ist ,nicht die Bedürftigkeit Prüfung anzuwenden ,der richtige Weg meiner Meinung nach.
Die Freibeträge bei harz4 sollten auch stark erhöht werden damit Menschen die sich in ihrem Leben etwas aufgebaut haben nicht gleich alles versilbern müssen.
Man sollte die Riesterrente abschaffen und die Rentenhöhe auf 60% anheben,alle sollen einzahlen und gut ist.

Wir müssen das Geld nicht von sonstwo holen -

Wieviel geben wir für Waffen, für die BW allgemein aus? Wozu? Wer bedroht uns - die Russen schon wieder? oder die Chinesen? vielleicht die kommunistischen Kubaner oder Vietnamesen?

Das ist doch alles Polemik.
Deutschland hat die meisten Millionäre Europas. Wie wäre es mit einer Reichensteuer?
Doch die ist unbeliebt in der Regierung, weil sie ja dann selbst zahlen müssten. Und wer will schon für das einfache Volk zahlen.

Deutschland ist eines der reichsten Länder Europas und zahlt mit die niedrigsten Einkommen und Renten. Dafür steigen die Gewinne der Aktionäre ins Unermessliche.
Da hilft nur noch ein Herr Merz, der den Rest des Landes an Black Rock verkauft. Dann haben wir endlich klare Fronten und wissen, für wen wir Frondienste leisten dürfen.

@ krittkritt

Woher soll der Staat denn das Geld nehmen, zusätzlich zu den von Ihnen geforderten Rentenbeiträgen auch noch Beiträge für eine Zusatzversorgung aufzubringen, wie er es schon jetzt für die Angestellten des öffentlichen Dienstes tut?

@ Herd (17:23)

"Um im Alter nicht zu verarmen, sollte man schon 35-40 Jahre arbeiten."
------
Damit können sie nicht alle Menschen in Deutschland meinen - oder?
Ausser mir gibt es da einige Fußballspieler, Künstler, Finanzgenies, Adelstitelerben, Schauspieler, Erfinder und viele andere Jongleure und Zauberer, die über soviel Zukunftsvorsicht lachen. Nein, nur Arme müssen so lange arbeiten, um trotzdem arm zu bleiben. Gegen Altersarmut hilft so viel arbeiten nicht.

@ polyfoam

Eine Mehrheit der Wähler hat diese Politiker gewählt.

Da darf man sich auch nicht über schlechte Politik beschweren.

Gegen Altersarmut hilft...

während des Erwerbslebens genügend vorsorgen - ob nun mit Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung und/oder privat.

Jeder hat oder hatte mehrere Jahrzehnte Zeit, um sich um ein ausreichend hohes Einkommen zu kümmern. Höherqualifizierung ist jederzeit und in jedem Beruf möglich. Einziger Nachteil: das strengt etwas an. Aber von nichts kommt nichts.

Ich finde es jedenfalls gerecht, wenn es einen spürbaren Unterschied bzgl. des Lebensstandards gibt zwischen denen, die sich angstrengt haben und denen, die zu bequem dafür waren.

Zu 17:31 von Lyn ✎"Blick nach Österreich "

"Ich empfehle einen scharfen Blick nach Österreich.."

Keine Frage, der österreichische Norm-Rentner bekommt mir 14 Renten insgesamt rechnerisch rund das 1 1/2-Fache seines deutschen Rentner-Kollegen.

Aber ja, scharf hinsehen, nicht alles ist Gold was glänzt. Es gibt da unterschiedliche Mindestwartezeit, bevor man Leistungen beziehen kann. In Deutschland beträgt sie fünf, in Österreich 15 Jahre. Das kann auch sehr hart für die Betroffenen sein, die diesen Wert im Nachbarland nicht erreichen. In Österreich wird so ein Teil der niedrigen Renten, die in Deutschland gezahlt werden, dort erst gar nicht fällig.

Ursachenbekämpfung fehlt

Das ist zum einen ein Bürokratiemonster und zum anderen ungerecht, wie der Artikel gut beschreibt. Wer im Alter mit seiner Rente nicht auskommt, hat ggf. Anspruch auf Grundsicherung im Alter. Mit allen Folgen. Das ist genau dass, was mehrere Millionen Menschen in Deutschland im Niedriglohnsektor mit Aufstockung durch das Jobcenter im Arbeitsleben bekommen. Das ist das Ergebnis des Geschäftsmodells der Altparteien, dass man für die Wirtschaft gebastelt hat und von dem man behauptet, es sei ein Erfolgsmodell. Ist es auch. Für Lobbyisten und die Wirtschaft. Aber nicht für den Normalbürger. Hier wird an den Symptomen rumgedoktert und nicht an den Ursachen gearbeitet. Die richtige Massenaltersarmut kommt erst noch.

17:47 von fraka

Ihr Kommentar gefällt mir, hat er doch den Nagel auf den Kopf getroffen. Uns wird zwar immer erklärt, es geht uns so gut wie nie zu vor aber in der Praxis sieht das anders aus. Viele Länder haben uns in wichtigen Bereichen schon längst überholt. So verstehe ich die Sturheit unserer Politiker nicht, sich mal bei den Nachbarn zwecks Rentensystem zu informieren. Ich habe nach dem Mauerfall auch nicht verstanden, wieso Mehrfach- Millionäre Kindergeld beziehen. Verstehe ich bis heute nicht.

@Am 19. Februar 2020 um 17:47 von reinbolt48

"Jede Woche werden die 5 % reichsten Deutschen um 2 Mrd. reicher - schon diese eine Woche ist mehr als die gesamte Grundrente!"
Wo haben Sie diese Zahl her? Wenn Sie die Deutsche Börse meinen, kann das ja stimmen, weil die Börsenwerte steigen. Nur wenn man das zum richtigen Zeitpunkt realisiert, dann hat man die Kohle in der eigenen Tasche.
Aber die Börsenkurse sind oft genug gefallen, teilweise drastisch (Internetblase kurz vor 2000, 2009 wegen der Bankenstützung). Dann sind sie eben 2 Milliarden € ärmer.
Die Vermögensteuer wurde 1995 gekippt, weil sie so aufwendig, bzw. nicht vernünftig zu berechnen war. Und eine Erbschaftssteuer haben wir in D auch, wenn auch schlecht gemacht. Das liegt aber un unseren ach so "fähigen" Politikern.

Gut aufgelistet die Schwachpunkte, HerrLueb

insb. Punkt 3 und 4 sollten zum Nachdenken sein. Was die Finanzierung angeht- auch bei einer Transaktionssteuer betrifft das nicht nur Spekulanten (die sogar kaum) sondern auch die, die Eigenvorsorge durch Aktienfonds oder ETF betreiben. Und wieder wird Eigenverantwortung unattraktiver gemacht. Es scheint, die tonangebenden Parteien mögen keine eigenverantwortliche freie Bürger sondern devote abhängige Bittsteller. Von denen können sie offenbar nicht genug haben

17:47 von reinbolt48

>>Deutschland leistet es sich, ohne Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer auszukommen, die es sogar in den USA gibt ...<<

Sie sind ein echter Steuerexperte. Deutschland gehört zu den wenigen Ländern mit Erbschaftssteuer.
Im Gegensatz zu etlichen Nachbarländern.

@ Herd

Ich erklär's Ihnen mal.

Was wir alle in Deutschland verbrauchen kommt aus dem Bruttoinlandsprodukt (der Summe aller in Deutschland hergestellten Waren und Dienstleistungen. Da wir einen Exportüberschuss haben, sind Importe hier vernachlässigbar).

Und dem BIP in Deutschland ist es völlig egal, wie viele Jahre Sie gearbeitet haben. Es ist ihm sogar egal, wieviele Leute überhaupt arbeiten oder ob Menschen oder Maschinen produzieren.

Und unser BIP ist so hoch, dass für alle genug da ist. Auch Finanzminister Scholz hat jedes Jahr Milliardenüberschüsse.

Also keine Angst - es ist genug für alle da. Und keiner nimmt Ihnen etwas weg.

Also gönnen wir unseren älteren Mitbürgern mal einen auskömmlichen Ruhestand.

Die Punkte

1 bis 4 benennen alles, darum funktioniert diese Rente nicht, ungerecht ist noch stark untertrieben.
An richtigen Beispielen wird man in Zukunft sehen, das nichts aber auch gar nichts bis zum Ende gedacht wurde.
Unsere Rente in der Form, war mit 60 Prozent noch in Ordnung, jetzt bei 48 Prozent, funktioniert nichts mehr.
Jeder der lange gearbeitet hat, und wenig verdient, mach jetzt den dummen August.
Warum klappt das in Nachbarländern, nur im angeblich reichen Deutschland nicht ?.

Die Aufzählung ist nicht

Die Aufzählung ist nicht vollständig!
Keine Besserstellung bei 45 Arbeitsjahren (Stichwort Rente mit 67) und unbegründete Gleichsetzung von Auslandsrenten.

Eine gerechte Rente...

würde jeder bekommen.
Unabhängig vom Besitz, Einkommen oder gearbeiteten Jahren.

Der eine wollte oder konnte nie etwas sparen und diesem wird eine auskömliche Rente geboten.

Der andere hatte Glück, oder war Sparsamer, vieleicht auch Ergeiziger, einfach Fleissiger, oder alles zusammen?

Die Message ist klar. Verprasst vor der Rente noch euer Erspartes, sonst geht ihr Leer aus.

@17:23 von Herd

"Es ist einfach unwahr, das die Renten sinken."

Nein ist es nicht. Das können Sie leicht nachprüfen, wenn Sie als Stichworte: *Entwicklung des Rentenniveaus, Deutschland* eingeben.

Ansonsten haben Sie teilweise durchaus recht.

17:05 von krittkritt

was soll das bringen
wenn man alle Einkuenfte einbezieht
sollte man auch der fairnesshalber
auch darauf Renten bezahlen
oder will man das gar nicht _
nur abkassieren __

@fraka um 17:47Uhr

Gerade von Frankreich sollten Sie als Beispiel die Finger lassen. Oder interessiert Sie nicht, daß diese "beispielhaften" Renten entweder nur mit der entsprechenden Staatsverschuldung oder Umlegung auf die jüngere Generation "finanziert" werden?

Doppelt bestraft

Wer lange Jahre arbeitslos war oder ist, ist schon bestraft genug. Denn in der Regel ist es nicht die eigene Schuld.

Und dann wird diese traurige Zeit nicht bei der neu erfundenen Grundrente berücksichtigt. Warum?

Da ist die bisherige Lösung bei zu niedriger Rente bedeutend gerechter: Aufstockung auf H4-Niveau durch Sozialgeld. Der Aufwand dafür ist nicht größer. Und dafür hat man nun 10 Jahre gebraucht?

Das bedingungslose Grundeinkommen wäre wirklicher Fortschritt, alles andere ist Murks.

17:47 von reinbolt48

was ist daran ungerecht
also mir ist es egal ob die Aldi Brothers jetzt 5 oder 50 Mrd ihr eigen nennen
das hauptproblem liegt wohl eher daran, dass viele der Leute die Probleme mit der Rente haben
unverantwortlich und fahrlaessig mit dem Rentenaufbau vorgingen
wer keine Rente einbezahlt kann auch keine rauskriegen
wer jahrelang Stuetze kassierte und (fast)nichts einzahlte braucht sich auch nicht zu wundern, ebenso Leute die durch Scheidung sich in eine missliche Lage brachten
darin denke ich sind die in erster Linie mal selber schuld
dass der Staat fuer gescheite Gehaelter sorgen muss, ebenso das Rentenniveau zu niedrig ist
auch das ist ein Grund

@ Kommentator

... oder wer im Rahmen der Migration überhaupt erst im fortgeschrittenen Alter in die deutsche Rentenversicherung eintreten konnte, bekommt nichts.

Migranten erhalten einen Teil ihrer Rente von der deutschen Rentenversicherung und einen Teil von der Rentenversicherung im Ursprungsland. Das ist doch nicht ungerecht. Was können wir dafür?

Kindheit, Schul-, Ausbildungszeit....

... @Herd  17:23 , also mindestens 16 Jahre, sollten sie bei Ihrer Rechnung schon mal abziehen.

Wir brauchen einen New Deal

Der Kommentar legt die Schwachstellen der Gesetzesinitiative offen.

Es hamdelt sich bei dieser erneut um eine schlechte handwerkliche Arbeit, wie wir sie schon von der Mietpreisbremse kennen.
Eine Trickkiste, diei mt etwas Furnierholz eine Wertarbeit suggerieren soll.

In unserem Staat sollen dadurch die Fleißigen belohnt werden ?

Belohnt wird immer noch, wer aus reichen Familien stammt. Die anderen müssen sich mit prekären Arbeitsbedingungen durchs Leben schlagen.

Das Ziel ist offensichtlich eine weitere Entsolidarisierung der Gesellschaft und besonders zahm werden diejenigen sein, denen nur noch ein Beitragsjahr zur Anerkennung fehlt.
Aber HAHA, ihrem Personalmanager wird das eventuell Schnuppe sein und entlässt sie lieber, als auf ein Boni zu verzichten.

Wir wollen keine Almosen, wir wollen eine faire Arbeits- und Lebenswelt

Erwerbsminderungsrente

und die Erwerbsminderungsrente wurde vergessen???

Unterbrochene Erwerbsbiografie

Wer nicht genügend in die RV eingezahlt hat, erhält weniger Rente. Das ist leider so. Warum sollen denn die für eine Aufbesserung der kleinen Renten aufkommen, die regelmäßiger eingezahlt haben? Das wäre doch ungerecht.

@krittkritt um 17:05Uhr

Jeder, der ideologisch entsprechend gepolt ist, wird dieser letztlich "Gleichmacheritis" begeistert zustimmen. Und alle diejenigen, die nur mit den notwendigen schulischen Leistungen entsprechende Tätigkeiten ausüben konnten, besser verdienten und auch mehr in die Rentenkasse einzahlten, bekommen dann dafür, daß sie andere mitfinanzieren den Orden "Held der Arbeit", oder?

"...womit nicht

"...womit nicht Börsenspekulanten, sondern alle die Zeche zahlen - auch die Jungen, deren eigene Renten alles andere als sicher sind. Damit bleibt der Eindruck, dass die Große Koalition einseitig Politik für Ältere macht..."
Einige Kritikpunkte sind sicher berechtigt. Das Ganze ist ein Tropfen auf dem heissen Stein. Aber punkto Finanzierung fragt man sich dann schon, warum, wenn es um Rente geht, Gegenfinanzierung ein absolutes Muss sein soll, während Erhöhungen des Militärbudgets schlank durchgehen, ohne dass jemand fragen würde, woher das zusätzliche Geld denn komme.
Ich glaube auch nicht, dass die Jüngeren ein Problem damit haben, wenn die Institution Rente, in die sie eines Tages ja auch rutschen werden, gestärkt wird. Da stört sie wohl eher, wenn Kohlekonzerne für genau nichts Milliarden'entschädigungen' vom Staat erhalten.

@ fraka (17:47)

"Die Altersarmut ist gewollt."
------> Von wem, warum?

"Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass völlig Ahnungslose mit dem Thema " Altersarmut" total überfordert sind."
Aber was hindert sie daran von Anderen zu lernen?"
------> Na dann, beantworten Sie bitte meine Frage.

@17:44 von Adeo60

"Denn warum sollen Rentner aus Steuermitteln finanziert werden, wenn diese nicht bedürftig, also nicht arm sind."

Hier haben Sie recht.

Aber - so leid es mir tut - ich muss trotzdem meckern:

"Man kann Altersarmut nur durch ordentliche Löhne und durch die bekannten Zusatzsäulen - betriebliche und private Altersvorsorge wirksam bekämpfen."

Ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen, dass der Niedriglohnsektor auf ca. 25 Prozent angestiegen ist. Ein VIERTEL der Bevölkerung! Wie sollen sich diese Menschen private Vorsorge leisten? Die leben jetzt schon von der
Hand im Mund. Wir müssen wieder dahin kommen, dass
jemand, der ganztags arbeitet (oft sehr harte, körperliche Arbeit leistet) von seinem Lohn trotz hoher Mieten (Sonderthema) anständig leben kann.

@ Lyn

Es ist ungerecht, das ganze Rentensystem. Jeder sollte einzahlen, auch Beamte und Selbstständige.

Wenn die nur einzahlen und nichts raus bekommen, dann würde Ihre Rechnung aufgehen, dann hätten Sie den Goldesel erfunden. Wenn die aber auch entsprechend Ihrer Einzahlung Rente heraus bekommen sollen, dann ist doch überhaupt nix gewonnen.

@ fraka

Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass völlig Ahnungslose mit dem Thema " Altersarmut" total überfordert sind.
Aber was hindert sie daran von Anderen zu lernen?

Ich hoffe, Sie schließen sich bei diesem guten Rat auch selbst mit ein.

Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob die Erhöhung

den Leuten wirklich hilft. M.E. wird die Erhöhung aufgefressen, weil die Leute wahrscheinlich weniger Wohngeld erhalten, vielleicht auch dadurch Fernsehgebühren bezahlen müssen und kein Recht mehr auf verbilligte Fahrten im ÖPNV(Berlin z.B. Sozialmonatskarte) haben. Das ist das unsoziale Sozialsystem der BRD.

Grundrente

Sicherlich kann man vertreten, dass Menschen die 33 Jahre und länger in die Rentenkasse eingezahlt haben, im Alter besser dastehen sollen als Menschen, die nie oder nur wenig eingezahlt haben. Ungerecht ist die Regelung jedoch gegenüber den Beitragszahlern, die sich durch eigene Beiträge Rentenbezüge in Höhe der neuen Grundrente oder nur wenig höher erarbeitet haben. Dass zudem die Finanzierung dieser Grundrente nicht sichergestellt ist und zu vermuten ist, dass diese von den Versicherten indirekt erbracht werden wird, entwertet den Gesetzentwurf.

@17:47 von reinbolt48

"Deutschland hat 1,4 Mio Millionäre, 1 % der Deutschen gehört 50 % (!) des Vermögens.
Diese ungerechte "Arm-Reich-Schere" ist das Problem, auch für die Jugend ... Korrekturen werden von CDU/CSU/FDP blockiert ..."

Danke! Man kann es nicht oft genug wiederholen. Leider ist auch für viele Medien dieses Thema nicht wichtig genug. Da gibt es Nachholbedarf.
Interessant wäre jetzt noch der Vergleich des ökologischen Fußabdrucks zwischen arm und reich. Es ist ja nicht der Niedriglöhner der auf Kreuzfahrt geht und die Oma, die zur Tafel geht, auch nicht.
Da birgt die Klimadebatte noch viel sozialen Sprengstoff.

Man hat jetzt 15 Jahre lang

Man hat jetzt 15 Jahre lang denen die wegen Krankheit in Rente gehen mussten 10,8% Rente abgezogen die auf immer weg sind obwohl das inzwischen wieder abgeschafft wurde! Wenn man das schon nicht nachzahlt könnte man bei dieser Gelegenheit der Grundrente denen auch das ihr zustehende wieder auszahlen, aber dazu ist bestimmt auch wieder kein Geld da. Nit unter 33 jahren ist man also 2 mal der Dumme! Ist das gerecht? Nein!

Bernd Kevesligeti

bei mindestens 33 Jahren Arbeit.
.
wer nicht solange gearbeitet hat,
was ist mit dem ... wie ist da zu verfahren

Volker pispers hat es erklärt mit der Rente

Nur wenn alle in die Rente einzahlen ist es gerecht für alle.
Es gibt Leute in diesem Land die haben Spaß am arbeiten und sind gesund.
Dann gibt es Leute die können nicht solange arbeiten weil sie nicht gesund sind warum sollten sie sogut wie garnix bekommen.

Die Agenda 2010 hat ja richtig gut die gesetzliche Rente zerstört.

Alle müssen einzahlen oder es funktioniert nicht.

Sonst darf sich die arbeitende Masse über die arbeitslosen aufregen und schön weiter Investmentbanker und die reichen finanzieren die sich munter bedienen werden.

Die gesetzliche Rente ist das einzig sinnvolle.

Länder wie Norwegen bekommen das hin nur in Deutschland bleibt es schwierig.
Das wovor die deutschen in der Sozialpolitik am meisten Angst haben macht glücklich und zufrieden.

Gegen echte Altersarmut ....

in der Perspektive würde nur eine "echte" Grundrente helfe, die eine Subsistenzgrundlage begründet und durch Zusatzversicherungen nach Bedarf und Möglichkeiten aufgestockt werden kann. Da könnte man ja mal den Anteil der Soziallasten am Lohn verringern und anderweitige Sozialleistungen sparen - aber, dergleichen hilft nur länger als über den Tag, wenn die Preise, insbesondere die für die großen Posten Wohnen, Pflege etc. im Rahmen bleiben, was unwahrscheinlich ist - ansonsten ist die Kirchenmaus hinterher genau so arm dran wie vorher. Geld, das wissen wir ja, sammelt sich gern in den Taschen derer, wo schon was drin ist - es hat halt gern Gesellschaft.

Gegen echte Altersarmut...

vielleicht müssen wir uns ehrlich machen udn zugeben, das gegen die Armut kein Kraut gewachsen ist, weil wir derzeit keinen Weg finden, sie weg zu subventionieren, ohne in die Taschen derer zu wursteln, die die Preise bestimmen.

Dass man so ein Konstrukt überhaupt braucht!

Es ist beschämend, wenn man ein Sicherungssystem für das Sicherungssystem Rente braucht. Wenn man nach so vielen Jahren nicht von seiner Rente leben kann, dann waren die Bezüge einfach nur uner aller Sau. Vernünftige Löhne hätten das verhindert. ABER: Das Problem beginnt erst: denn die vielen Billiglöhner, prekär Beschäftigte, Aufstocker und 1€-Jobber kommen mal ins Rentenalter - das gibt ein Fiasko. Die Industrie hat ihren Reibach gemacht und die ausgehungerte Hülle wird dem Staat hingeworfen. Ja, es begann mit der Agenda 2010 der SPD, aber die Merkel-CDU hat das gerne weitergeführt und für ihre Klientel massive Gewinne zusätzlich zum Boom herausgeholt. Dabei haben alle die Schere weiter aufgehen lassen - sehenden Auges und ohne Not.

@17:23 von Herd Ihre

@17:23 von Herd
Ihre Ausführungen sind einfach beschämend. Und man bekommt leider den Eindruck, dass Sie nicht mal Empathie für die Betroffenen besitzen. BTW: Eine statistische Lebenserwartung bedeutet keinesfalls, dass alle Menschen dieses Alter erreichen. Ich weiß nicht, was sie für einen Beruf ausüben, aber ich möchte mal unterstellen, dass sie weder " auf dem Bau" noch in einem anderen körperlich verschleißenden Beruf arbeiten. Hinzukommt: Aufstocker, Niedriglöhner etc, können noch nicht mal etwas zurücklegen. Grundsätzlich ist ihr gesamter Kommentar dadurch gekennzeichnet, dass er - sicherlich nicht von Ihnen intendiert - aufzeigt, was in unserer Gesellschaft grundsätzlich falsch läuft. Solidarität geht gegen null und Neid auf diejenigen, die es sich ehrlich verdient haben. Ich gönne jedem Renter einen schönen entspannten Lebensabend.

krittkritt 17:05 Uhr

"PS.: Bei der Wiedervereinigung wurden schon einmal die gesetzlichen Renten herangezogen. Obige Abgeordneten etc. wurden verschont."
Dann rufen sie doch mal "Teufel Tabelle" auf, da tränen ihnen aber die Augen wenn sie feststellen was alles von den Beiträgen der Pflichtversicherten gezahlt wird.
Im übrigen - der Staat leistet durchaus eine Rückzahlung, wenn auch kaschiert unter "Zuwendungen in Sozialkassen". Nur ist diese Rückzahlung ein Teil der verlangen Sonderleistungen und keinesfalls eine Zuwendung - aber es erweckt ja nicht sofort den Eindruck dass NUR der Pflichtversicherte quasi eine Sonderabgabe leisten muss.

18:33 von mannigfaltig

die Meinung gilt als unpopulaer

heutzutage sind ja immer die anderen schuldig

Augenwischerei

Solange Pensionen und Renten weiter berechnungsmäßig, gewollt auseinanderdriften, ist alles nur Augenwischerei unserer Staatsdiener und den daraus hervorgehenden Politikern.

18:32 von Ist Wahr re Herd

>>"Um im Alter nicht zu verarmen, sollte man schon 35-40 Jahre arbeiten."
Damit können sie nicht alle Menschen in Deutschland meinen - oder?
Ausser mir gibt es da einige Fußballspieler, Künstler, Finanzgenies, Adelstitelerben, Schauspieler, Erfinder und viele andere Jongleure und Zauberer, die über soviel Zukunftsvorsicht lachen. Nein, nur Arme müssen so lange arbeiten, um trotzdem arm zu bleiben. Gegen Altersarmut hilft so viel arbeiten nicht.<<

Gut als Fußballspieler, Künstler braucht man Talent und als Adelstitelerbe braucht man entsprechende Vorfahren.
Aber wer hat Sie daran gehindert Finanzgenie, Schauspieler, Erfinder, Jongleur oder Zauberer zu werden?
Neid ist da unangebracht.

18:33 von gman

>>Keine Frage, der österreichische Norm-Rentner bekommt mir 14 Renten insgesamt rechnerisch rund das 1 1/2-Fache seines deutschen Rentner-Kollegen.>>

Gibt es in Österreich wirklich 14 Renten für den Norm-Rentner?

18:34 von Barbarossa 2

>>Ich habe nach dem Mauerfall auch nicht verstanden, wieso Mehrfach- Millionäre Kindergeld beziehen. Verstehe ich bis heute nicht.<<
Im Grundgesetz steht: Vor dem Gesetz sind alle gleich.

@ Herd 17:23 Uhr

"Die einfachste Lösung ist schlicht länger zu arbeiten."
Eine andere Lösung wäre eine Sonderabgabe "für Nichts" von jeder Person.
Schlecht?
Natürlich, aber nehmen sie z.B. die Führungselite bei den Rundfunkanstalten. Spitzenpensionen können "ausgehandelt" werden und jeder Bürger mit einer Wohnung (vereinfachte Darstellung) leistet dafür regelmäßige seinen Beitrag.
Ähnlich Krankenkassenchefs, Parlamentarier und deren Begünstigte, sowie Konzernbosse.
Da eine Änderung im System ja noch nie gewollt war, ist auch eine Forderung "ohne Sinn und Verstand" ebenfalls gerechtfertigt.

Die Mathematik ist einfach 84 Lebensjahre minus 33 Jahre Arbeit = 51 Jahre, für die andere aufkommen müssen. (Es soll auch Leute geben die 95 werden, 84 ist der Schnitt)

Das heißt sich erst 30 Jahre bei den Eltern durchfüttern und dann am Ende such nochmal 21 Jahre von der Gemeinschaft eine schöne Grundrente / Aufstockung und billige Krankenkasse zahlen lassen.

So kann es nicht gehen !

Es muss einfach mehr gearbeitet werden, wenn man länger lebt.

Das sollte selbst denen, die mit Mathematik auf Kriegsfuß stehen, klar sein.

Punkt 2 in dem Artikel

Der Wohneigentümer hat Eigenkapital angespart und in die Wohnung gesteckt. Der Rest wurde über viele Jahre oder Jahrzehnte über die Bank finanziert. Die monatlichen Zins- und Tilgungsraten waren für viele eine große Belastung, denn nicht immer waren die Zinsen auf dem heutigen niedrigen Niveau. (Bei meiner Wohnung waren es z.B. 10,25% ZINSBELASTUNGEN plus 2% Tilgung!) Wenn nun Mietfreiheit vorhanden ist, schuldet das der Sparsamkeit und wirtschaftlichem Denken der Eigentümers. Zu Recht hat er nun "mehr in der Tasche" als der Mieter.
Dass in dem Artikel (Punkt 2) dieser Vorteil gegenüber dem Mieter als Kritikpunkt dargestellt wird, ist deshalb für mich nicht nachvollziehbar.
Um Missverständnisse zu vermeiden, ich gehöre nicht in den Personenkreis, die eine Grundrente erhalten werden.

Wert der Rentenzahlungen pro Person steigt immer weiter

Es sollte eigentlich unstrittig sein, dass die Summe der Rentenzahlungen pro Person steigt, wenn immer länger Rente gezahlt wird.

10 Jahre a 1000 Euro/Monat = 120.000€
20 Jahre a 1000 Euro/Monat = 240.000€

Die Frage ist, wer zahlt die Differenz von 120.000€ in die Rentenkasse ein.

In erster Linie sollte das doch die/der Empfänger/in der Rente durch längeres Arbeiten tun und es sich nicht von anderen zahlen lassen.

nix ist mit Börsenspekulant

Herr Lueb hat sich über die Finanztransaktionssteuer nicht informiert. Sie soll nicht von Börsenspekulanten entrichtet werden, sondern von Kleinsparern, von Menschen, die Aktien kaufen und so auf ideale Weise für's Alter vorsorgen. Diese verantwortungsvollen Bürger finanzieren so ihre Rente UND die Gundrente. Total pfiffig :-) Hoffentlich können die Österreicher und andere Staaten, deren Finanzminister etwas von Geld verstehen, die Finanztransaktionssteuer verhindern. Die Finanzierung der Grundrente darf nicht von Kleinanlegern finanziert werden.

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