Ihre Meinung zu: Kabinett stimmt Gesetzentwurf zur Grundrente zu

19. Februar 2020 - 11:58 Uhr

Nach monatelangem Streit in der Koalition ist jetzt die Grundrente auf den Weg gebracht. Das Kabinett billigte den Gesetzentwurf von Minister Heil. Doch Gewerkschaften und Sozialverbänden reichen die Pläne nicht.

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Kommentare

Weg mit der Entsolidatisierung - Her mit d Bürgergeld

Die Grokoisten haben in beispielsloser Form erst jedes alternative Projekt weggekürzt, haben einer ganzen Generation die Zukunft verbaut und das nur um die eigenen wirtschaftlichen Fehler zu kaschieren.

Sie haben die Schulden gemacht und wir müssen sie bezahlen.

Irgendwann werden die Menschen, die sich erhängt haben, weil sie Harz4 nicht mehr ertragen konnten auch zu den Opfern einer entarteten Demokratie gezählt werden.

Die Salamitaktik nun ein paar Krumen zu streuen zielt auf die bewährte Strategie der Entsolidarisierung.

"Aber irgendwann wird es passieren und dann werden wir uns organisieren!"

Dichtete Rio Reiser

man staunt nur noch

der FM will einen vorschlag zur finanzierung machen. wenn das genauso seriös ist, wie sein bisheriges werkeln, dann gute nacht deutschland

Na super ,echt tolle Leistung...

Erst erzeugt man durch die Politik der letzten 30 Jahre einen Flächenbrand und dann versucht man diesen mit Wassereimern zu lindern denn löschen wird man ihn so nicht können.

Wir sind wirklich mit intelligenzbestien gesegnet.

In 20 Jahren

wird es nur noch eine Grundrente geben, die für alle gleich ist. Und die werden auch nur noch diejenigen bekommen, die keine anderen Einkünfte wie z.B. durch Unterstützung durch wohlhabende Angehörige haben.
Ich kann nur jedem empfehlen, jeden Euro, den man verdient, zu verprassen. Spaß, den man einmal gehabt hat, kann einem niemand mehr nehmen.

Warum sind die 4 auf dem Bild so Frölich drauf?

Weil sie nicht betroffen sind von dem was sie da beschließen?

Wenn man den Euro-Rentenwert verdoppelt, kommt man auf den DM-Rentenwert, die Rente wäre also numerisch doppelt so hoch, und das hat zu DM-Zeiten für ausreichend Kaufkraft gesorgt. Der Euro als schwache Währung, im Gegensatz zur immer starken DM, führte zu erheblichen Preissteigerungen, auch der vom Staat oder Gemeinden erhobenen Gebühren.
Zum Ausgleich wurden aber weder Renten noch Gehälter in gleichem Maß erhöht, deshalb haben ALLE nun wegen des Euros weniger Kaufkraft. Die EZB liegt nicht mehr in deutschen Händen wie es die Bundesbank war und die DM stark gehalten hat
Warum wird diese bedeutende Ursache des Rentenproblems nicht angeschnitten oder überhaupt erwähnt? Das können doch nur ideologische Gründe sein!

Die Fakten könnten

etwas deutlicher sein.
" Den vollen Aufschlag erhält nur, wer als Rentner beim monatlichen Einkommen bei maximal 1250 Euro liegt. Bei Ehepaaren und Lebenspartnern liegt die Grenze bei 1950 Euro. Einkommen über dieser Grenze sollen auf die Grundrente angerechnet werden. "

Gehe davon aus, das es Brutto ist, sollte aber dringend dazu geschrieben werden, 1250 Rente macht je nach Person, hängt von Steuer und so weiter ab, also rund 1100 wirkliches Einkommen auf die Hand.

1100 haben viele nicht mal bei voller Zeit ( 45 Jahre ), und bei 2 Personen sollte es dann schon auch 2 mal sein, wenn nicht, wird der Zweite dann um seine Lebensleistung geprellt, oder besser beide.
1950 ist bei 2, pro Person 975 Brutto, also zirka 870 Rente auf die Hand.
Warum sollte man dann noch 45 Jahre Arbeiten, wenn man mit 35 genauso viel Rente bekommt, durch die Aufstockung.

Das System ist nicht nur verwirrend, sondern auch noch ungerecht, für Alle die 45 und mehr Jahre gearbeitet haben, bei wenig Verdienst.

Altersbezüge:Kabinett beschließt Grundrente.....

Mit was kann da gerechnet werden ? Der maximale Zuschlag auf eine niedrige Rente beträgt 404 Euro.Also wird eine Rente von vielleicht 500 oder 600 Euro aufgestockt,wenn mindestens 33 Jahre gearbeitet wurden.Das sind dann maximal 900 oder 1000 Euro brutto.

Andere sind da schon weiter:Ab 1.Januar gilt in den Niederlanden 1146 Euro netto Mindestrente.

So nicht!

Wenn meine Kuh Milch geben soll, muss ich sie vorher füttern! Soll heissen, wer nichts oder nicht viel einbezahlt, kann auch keine hohe Rente erwarten. Ich habe das Glück, etwas mehr als Grundrente zu erhalten, dafür habe ich aber auch lange und viel gearbeitet und entsprechende Beiträge eingezahlt. Die Grundrente in der jetzigen Form ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die viel eingezahlt haben. Man hätte sich mal an den Systemen unserer Nachbarn orientieren sollen als nur Stimmenfang mit teuren Wahlgeschenken zu betreiben.

Das heisst aber auch

dass alle die viele Jahrzehnte gearbeitet und sich bis in die Rente gequält haben deutlich benachteiligt und bestraft werden. Sie bekommen nichts oben drauf. Oder doch ja, nur anders.

Für mich ist es schlichtweg keine Grundrente,...

wenn es sich nicht um einen Sockelbetrag handelt, den jeder erhält. Wäre doch ein super Modell gewesen: den Sozialhilfesatz kriegt jeder und jeder verdiente/eingezahlte Renteneuro kommt oben drauf. Dann lohnt sich jedes einzelne Jahr Berufstätigkeit und man muss nicht krampfhaft eine bestimmte Zahl an Jahren zusammenkriegen (was ja dem Begriff "Grund"rente auch wieder total widerspricht). Es wäre gerechter, eventuell sogar einfach umzusetzen, es gäbe keine Härtefälle (jemand, der aufgrund Kindererziehung/Krankheit etc.pp. nur 32 Jahre, 11 Monate und 3 Wochen gearbeitet hat, wird sich sehr über den aktuellen Entwurf freuen...).

11:17 von schaunwamal

Wir sind wirklich mit intelligenzbestien gesegnet.

Re
und Sprücheklopfer für Weltfrieden über USA NGO`S wo dort den Lebensstandart erhöht und wo DE Steuergeld kostet und Rentner belastet .Mehr ist da nicht zu erwarten .

Wenn ich mir den Euro so ansehe,

......... dann ist das zwar nett mit der Grundrente, aber die Währung ist ja nichts mehr wert. Also eher ein theoretischer Gewinn, oder Scheingewinn!
Warum schreibt eigentlich niemand über den Euro Verfall? Dazu gibts auch noch keine Zinsen. Die Deutschen sind wirklich leidensfähig, sonst gebe es schon Aufstände. Die gute DM hat man ihnen genommen, und dieses Indianergeld haben sie dafür bekommen.

@schaunwamal, 11:17 Uhr

Welchen "Flächenbrand" soll denn die Politik in Deutschland in den letzten 30 Jahren ausgelöst haben...? Den Deutschen ging es noch nie so gut wie heute, die Arbeitslosigkeit bewegt sich auf einem Rekordtief, die deutsche Wirtschaft ist kontinuierlich gewachsen, das Bildungs- und Gesundheitssystem hat sich gut entwickelt, Deutschland ist weltweit geachtet, die Gesellschaft nicht (wie in den USA oder England) gespalten... Ja, es gibt auch Probleme wie die wachsende Altersarmut. Aber der deutsche Sozialstaat trägt Sorge dafür, dass niemand durch das soziale Netz rutscht. Schauen Sie sich doch einmal um in der Welt, gerade auch in den reichen und super reichen Ländern! Ihre Empfehlung, jeden Euro zu "verprassen", würde ich nicht weitergeben wollen. Ohne Eigenvorsorge wird man im Alter auf Probleme stoßen. Eigenverantwortung ist Teil der Lebenswirklichkeit - dies gilt im übrigen auch für die Gesundheit. Der Staat setzt die Rahmenbedingungen, der Einzelne sorgt für die Inhalte...

@11:36 von wenigfahrer

"Das System ist nicht nur verwirrend, sondern auch noch ungerecht, für Alle die 45 und mehr Jahre gearbeitet haben, bei wenig Verdienst."

Bei dem Rentensystem was wir haben geht es darum was man Eingezahlt hat und das ist richtig so.

ABER was fehlt ist das zweite Rentensystem wie in den NL, also eine Steuerfinanzierte Rente für Alle die ein Alter X haben und davon min. 50 Jahre im Land gelebt haben und Steuern gezahlt ( Merwertsteuer, usw.)

Dann könnten wir uns die Kosten für die Verwaltung der Armut sparen oder sinnvoller verwenden, umleiten zu den Rentnern z.B.

@Leseratte28

"
Am 19. Februar 2020 um 11:38 von Leseratte28
So nicht!

Wenn meine Kuh Milch geben soll, muss ich sie vorher füttern! [...] Die Grundrente in der jetzigen Form ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die viel eingezahlt haben. Man hätte sich mal an den Systemen unserer Nachbarn orientieren sollen als nur Stimmenfang mit teuren Wahlgeschenken zu betreiben."

Ist Ihnen eigentlich bewußt, was Sie da schreiben? Ich übersetze mal:

Menschen, die nicht das Glück hatten, anständige Rentenbeiträge bezahlen zu dürfen, weil sie nicht genug verdienten, aber ihr Leben lang gearbeitet haben und dann eine mickrige Rente bekommen, die jetzt auf eine Grundrente aufgestockt werden soll, sind also ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die eine gute Rente bekommen.

Was soll man mit den "Grundrentnern" machen? Wegsperren, damit sich die "Gutrentner" nicht beleidigt fühlen?

Vielleicht sollten Sie Ihren moralischen Kompass mal neu justieren.

@ Bernd Kevesligeti, um 16:11 u. a.

Ja, die Grundrente ist weiß Gott kein Manager-Einkommen.

Aber kann man denn überhaupt kein halbwegs positives Wort über diesen Beschluss finden?
Derjenige, der (verdientermaßen) 400 Euro monatlich mehr bekommt, wird sich im ersten Augenblick sicher darüber freuen können.
Aber es muss erst einmal weiter geschimpft und verglichen werden.

@Paco, 11:40 Uhr - Jammern auf hohem Niveau

Die Null-Zins-Politik ist kein deutsches, sondern ein weltweites Phänomen. Und natürlich ist es ein Ärgernis für Sparer, keine Zinsen und künftig sogar Negativzinsen auf Spareinlagen zu erhalten. Mit der Beibehaltung der DM ginge es uns Deutschen aber sehr viel schlechter. Die deutsche Wirtschaft hat bekanntlich am meisten von der EURO-Einführung profitiert (Schaffung von Arbeitsplätzen u.a.).
Und wenn Sie in Europa umherreisen, werden Sie feststellen, dass das Preisniveau in Deutschland vergleichsweise moderat ist (abgesehen von den Benzinpreisen). Nein, wir leben zwar nicht in einem Paradies (denn ein solches gibt es nicht), aber in einem Land, das stolz sein kann auf das Erreichte.

Typisch für deutsche Politik.

Da wird ewig geredet und dann kommt etwas heraus, was so lächerlich gering ist, dass absolut niemand damit zufrieden sein kann.

Die deutschen Politiker*innen verwechseln eben nach wie vor Stabilität mit Stagnation. Bloß nichts großartig verändern.

Was haben wir getan, dass wir diese Möchtegern-Politiker*innen verdienen?

@11:52 von Anderes1961

"Ist Ihnen eigentlich bewußt, was Sie da schreiben? Ich übersetze mal:"

Sie haben nicht verstanden was "Leseratte28" meint.

Sehen si sich diesen Satzteil an, damit meinte dieser das Rentensystem der NL.

"Man hätte sich mal an den Systemen unserer Nachbarn orientieren sollen"

Den in den NL gibt es 2 Renten, die eine für alle die 50 Jahre in den NL gelebt haben und die andere Leistungsbezogene für die (wirklichen) Leistungsträger, die diese auch eingezahlt haben.

Die einen die nicht das Glück hatten zu den Leistungsträgern zu zählen haben im Alter ein passables auskommen und diejenigen die viel geleistet haben, haben halt etwas mehr.

@ um 11:36 von wenigfahrer

DER EHRLICHE IST (UND BLEIBT) DER DUMME
Hallo user wenigfahrer: Bin ganz bei Ihnen
Im Endeffekt zahlt der Arbeitnehmer die EINGESPARTEN KOSTEN des ArbeitGEBERS bei schlechter bezahlten Kollegen wieder mit. In welcher Richtung wird hier gerade wieder korrigiert?

Es gibt Menschen, die Pech hatten: Insolvenz AG, Krankheit, keine freie Stellen und bestimmt aus vielen anderen Gründen, ganz bestimmt möchte niemand, der mehr Glück hatte, mit denen tauschen.

Es gibt aber auch Menschen, die wollten aus ihrer Wohlfühloase nicht heraus: keine Lust zu pendeln, keine Lust den ganzen Tag / Woche zu arbeiten und und und.

Wenn ich jetzt Anfang 50 wäre und hätte mit Ausbildung bereits 33 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, würde ich mit großer Erwartung dem nächsten Rentenbescheid entgegensehen und mir überlegen, ob es wirklich so viel Spaß macht, morgens um 5.00 Uhr aufzustehen, wöchentlich 12 Std. zu pendeln mit ÖVP, nicht nur Freude bei der Arbeit zu haben und und und

Am 19. Februar 2020 um 11:52 von Anderes1961

" Vielleicht sollten Sie Ihren moralischen Kompass mal neu justieren. "

Kann man jemanden vorwerfen, ist aber nicht ganz richtig, wenn man die Zahlen ansieht, ist ungerecht.
Jemand hat 45-47 Jahre gearbeitet und eingezahlt, wenig verdient, hat dann 1100 Rente.
Im Jahr 2019 hatte der Durchschnittsrentner 1.130 Euro zum Vergleich Männer West.
Der Aufstocker jetzt mit 33-35 Jahren kommt in etwa dann auf die selbe Summe, beides sind keine Gutrentner wie Sie es betiteln.
Können Beide nicht wirklich gut leben im Alter.

Hat also nichts mit Moral zu tun, sondern mit Gerechtigkeit, wenn 10 Jahre mehr gearbeitet wurde.

Sie dürfen das aber gerne sehen wie Sie es möchten, wir sind ein freies Land.
Das System was man sich ausgedacht hat, macht in der Form nur neue Ungerechtigkeiten.
Warum sollte man dann noch 45 und mehr Jahre Arbeiten ?.

Kann mir mal

jemand erklären warum ich 49 Jahre gearbeitet habe und jetzt netto mit 1350 Euro abgefertigt werde?

Kabinett beschließt Grundrente?

Meiner Meinung nach:

Wieder müsssen besonders die Arbeitnehmer und Steuerzahler noch mehr Bürger alimentieren die nie , oft aus persönlichen Gründen, in die Sozilasystem eingezahlt haben.

@Emil66

"
Am 19. Februar 2020 um 12:10 von Emil66
@11:52 von Anderes1961

"Ist Ihnen eigentlich bewußt, was Sie da schreiben? Ich übersetze mal:"

Sie haben nicht verstanden was "Leseratte28" meint.

Sehen si sich diesen Satzteil an, damit meinte dieser das Rentensystem der NL.

"Man hätte sich mal an den Systemen unserer Nachbarn orientieren sollen"

[...]
Die einen die nicht das Glück hatten zu den Leistungsträgern zu zählen haben im Alter ein passables auskommen und diejenigen die viel geleistet haben, haben halt etwas mehr."

Doch, ich habe sehr genau verstanden was er will, das spielt nämlich gar keine Rolle. Menschen, die nicht das Glück hatten, viel zu verdienen als "Schlag ins Gesicht" für "Gutrentner" zu bezeichnen, geht gar nicht. Das ist, was Sie offenbar nicht verstehen. Im übrigen beziehen Sie sich auf den falschen Text. Bei Leseratte steht nix von Niederlande.

Warum nicht wie in Österreich?

Die Rente nach 45 Jahren Arbeit mit dem Durchschnittseinkommen von ca 3400€ Brutto ergibt eine Rente von 1280€ brutto, wie auf Phoenix soeben zu hören war.
Schon damit kann man kaum überleben, zumal davon auch noch Steuern und KV bezahlt werden müssen.
Es ist erstaunlich, warum die Politiker sich selbst eine unverschämte und vergleichsweise hohe Rente gönnen, wenn sie tatsächlich glauben, dass man mit weniger als 1280€ Bruttorente gut auskommen kann.
@ Tagesschau: Bitte einen detaillierten Vergleich der europäischen Rentensysteme und wie sie jeweils finanziert werden als Faktenfinder.

Armut als Druckmittel

Wenn man beobachtet, wie schwer sich Teile der Politik damit tun, Armut zu bekämpfen, dann bekommt man zunehmend einen sehr unschönen Verdacht. Denn es sieht so aus, als wenn Armut von manchen durchaus erwünscht ist. Und zwar als Druckmittel. Wie soll man sonst z.B. noch Arbeitskräfte für sog. "niedere Tätigkeiten" finden? Wenn alle ein ausreichendes Grundeinkommen haben, wird keiner mehr z.B. Toiletten reinigen wollen....klingt perfide, aber wenn man erst mal drüber nachdenkt....

re von harry up 11:54

Ja,die Grundrente,sie ist eben keine Mindestrente wie in anderen Ländern.Und freuen würden sich die Leute doch über eine Mindestrente von netto 1146 Euro,oder nicht ?

Noch komplizierter geht es

Noch komplizierter geht es nicht, wieder typisch Deutschland.

Steuerzahlersubventionen

Ein weiterer Teil in der Finanzierung von Niedriglöhnen durch die Steuerzahler. Wie wäre es mit der völlig verrückten Idee dafür zu sorgen, dass sich Arbeit lohnt. Auch noch in der Rente.

Wie erbärmlich

Aber mit Sicherheit nehmen die Groko - Parteien mit dieser lächerlichen Rentenregelung in Anspruch, wieder tolle Regierungsarbeit geleistet zu haben.

um 11:36 von wenigfahrer

Das System ist nicht nur verwirrend, sondern auch noch ungerecht, für Alle die 45 und mehr Jahre gearbeitet haben, bei wenig Verdienst.

Re Früher sind Leute mit 15 bis 16 zur Arbeit Lehre gegangen ,müssten also 15 + 45 Jahre Arbeit mit 60 zur Rente ,ist nicht möglich ohne Abzug ,das Rentenalter zb 67 und bald höher muss erreicht werden bei Gesundheit .Schwachsinn was sie da mit 45 und Rente verbrochen haben unsere Politiker ,der selbe Schwachsinn ist hier wieder .
Formel : 45 Jahre und Rentenalter und nicht 45 Jahre oder Rentenalter ,das UND und das ODER ist die Kunst der de Politiker .

Armutsrente = Euroinflation

Das man schon eine gute Rente bekommen soll, wenn der Beitragszahler nur 33 Jahre eingezahlt hat, ist schon ein Schlag ins Gesicht derjenigen die 45 oder mehr Arbeitsjahre sprichwörtlich auf dem Buckel haben.
Außerdem sind max. 216 EUR ein Witz für die Berufszweige, die jahrzehntelang systematisch unterbezahlt wurden.

Geschwür

Warum einfach wenn es kompliziert geht, wieder so ein Verwaltungsgeschwür das da geboren wurde und für den Betroffenen kaum nachvollziehbar. Für versch. Behörden bedeutet dies auch einen erheblichen Mehraufwand, besonders bei der Umsetzung.

Und betrachtet man das Ergebnis, mehr als erbärmlich. Siehe die Beispielrechnungen im Parallelartikel: 754 Euro - der Grundrentenzuschlag 75 Euro.
Das als Grundrente zu bezeichnen ist wirklich bescheiden!

@ Seacow - In 20 Jahren Grundrente für alle gleich

Das glauben Sie doch nicht , dass Sie
dann die Grundrente eines Bundesministers
oder eines Beamten beziehen.

Es gibt halt einige die gleicher sind
und ohne besteuerte Renten/Pensions Einzahlungen mehr bekommen :-)

keine Ahnung von Preise und Steuern im Ausland

Das Auslandsrenten mit 1 zu 1 erhöht werden, ist schon ein Unding.
In Türkei, Kroatien, Albanien und Griechenland usw. bin ich mit 1000 EUR Rente ein König. Hier bin ich mit demselben Geld in den meisten Großstädten ein Flaschensammler.

@12:17 von werner1955

"Meiner Meinung nach:

Wieder müsssen besonders die Arbeitnehmer und Steuerzahler noch mehr Bürger alimentieren die nie , oft aus persönlichen Gründen, in die Sozilasystem eingezahlt haben."

Sicher ist unser System nicht gerecht, warum? weil es die Wirtschaft aussenvor hällt, die Steuern für was anderes gebraucht werden als für die Menschen in D und vor allem weil die Beschließenden selber nicht betroffen sind von dem was sie beschlossen haben.

Diätenerhöhung einstimmig abgesegnet...….

Rente, nein das geht nicht weil...…. also das geht ja mal gar nicht, das ist alternativlos das das nicht geht....

Na also... geht doch - was machen die mit weniger Beitragsjahren

Na also... geht doch.

Aber zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/grundrente-kabinett-101.html

Profitieren sollen all jene mit mindestens 33 Jahren Beitragsleistungen für Beschäftigung, Erziehung oder Pflege. Im Startjahr 2021 soll die Grundrente die Steuerzahler 1,3 Milliarden Euro kosten. Bereits im vergangenen Frühjahr hatte SPD-Minister Heil Pläne für die Grundrente vorgelegt.

Was machen diejenigen die diese 33 Beitragsjahre nicht voll bekommen?? Die gehen dann leer aus oder wie??

eine weitere Mogelpackung

Das ÖR Inforadio brachte heute morgen ein Rechenbeispiel, nach dem eine Alleinerziehende mit 2 Kindern und einer regulären Rente von etwas um die 750,- doch ganze 75,- mehr bekäme, erhielte sie die Grundrente.
Sowas beschließen Leute, die niemals persönlich damit leben müssen, was sie da beschließen.
Und das wird uns auch noch als "großer Erfolg" zu verkaufen versucht.
Für jeden Sch**ß ist Geld da. Notleidende Banken, 2% für die NATO, Geschenke an die so genannte "Wirtschaft" etc., doch für diejenigen, die entgegen jenen, die nur labern und nichts leisten, wirklich ein Leben lang arbeiteten gibt es nichts weiter, als diese dreiste Verhöhnung?
Wie lange wollen wir uns das eigentlich noch bieten lassen? Es reicht!

/// Am 19. Februar 2020 um

///
Am 19. Februar 2020 um 12:17 von Hallelujah
Kann mir mal

jemand erklären warum ich 49 Jahre gearbeitet habe und jetzt netto mit 1350 Euro abgefertigt werde?///
.
Ist nicht so schwer zu verstehen. Sie haben in dieser Zeit auf Grund ihrer Einkommen Rentenbeiträge gezahlt und etwa 40 Rentenpunkte gesammelt. Hat mit " abgefertigt " nichts zu tun.

Wenn ich

diese vier Gallionsfiguren betrachte -
warum fällt mir immer wieder ein "Feuermelder ein

Erbärmlich

Von allen entwickelten (West)europäischen Staaten bekommen die Rentner in Deutschland die geringste Rente, erwirtschaften aber mit die höchsten Renditen. Wo bleibt das Geld, das erwirtschaftet wird?
In keinem anderen Land Europas gibt es so viele Millionäre wie in Deutschland, ist die Schere zwischen Arm und Reich so groß. Ein Zufall?
Herr Heil wurde einmal auf das Rentensystem in Österreich angesprochen - ist nicht für Deutschland anwendbar, war die Antwort.
Warum nicht? DAs Verhältnis BIP und Einwohner ist das gleiche wie in Deutschland, Verhältnis Jung zu Alt ebenso. Warum also nicht? Weil dann auch die Beamten, sprich unsere reGIERungsmitglieder einzahlen müssten und weniger Pension hätten. Würde die Regierung nach Leistung bezahlt werden und dementsprechend Pension erhalten, würden sie fast alle zur Tafel gehen müssen.
Aber in Deutschland ist das alles akzeptabel. Der Bürger guckt und sagt nichts, Deutschland, ein Volk der Abnicker und Kuscher. Ich schäme mich, Deutscher zu sein.

Milchmädchenrechnung

um 11:38 von Leseratte28
So nicht!

"Wenn meine Kuh Milch geben soll, muss ich sie vorher füttern! Soll heissen, wer nichts oder nicht viel einbezahlt, kann auch keine hohe Rente erwarten. Ich habe das Glück, etwas mehr als Grundrente zu erhalten, dafür habe ich aber auch lange und viel gearbeitet und entsprechende Beiträge eingezahlt."

Schön, daß Sie eine Kuh haben bzw., im übertragenen Sinne, in Zeiten der Vollbeschäftigung arbeiten konnten mit echten Gewerkschaften ohne Lohndumping und geregelter Arbeitslosigkeit.
Die Mütter waren noch nicht alleinerziehend (netto aber sehr wohl) und bei staatlichen Arbeitgebern konnte man sich die Arbeit noch aussuchen oder besser gleich liegenlassen.

Mit einem Leiharbeiter würden Sie nicht mal in jungen Jahren getauscht haben wollen. Ich finde es sehr egoistisch, über Leute zu richten, die niemals die Chance haben werden, trotz Bereitschaft, Talent und Ausdauer auch nur in die Nähe einer Altersversorgung zu gelangen, die menschenwürdig ist.

@Hallelujah, 12:17 Uhr

Über die Höhe Ihrer Rente kann nur die Rentenversicherung Auskunft geben. Fakt ist aber: Die gesetzliche Rente allein reicht bei weitem nicht aus, um den Lebensstandard im Alter halten zu können. Die betriebliche Alters- und die Eigenvorsorge bilden zwei wichtige Säulen der Alterssicherung. Der Staat kann nur den Rahmen festlegen, für die Inhalte sind die Bürger verantwortlich. Allerdings würde ich Ihnen recht geben, wenn Sie sagen, dass persönliche Sparleistungen oft sozial schwierig zu erbringen und durch die Null-Zins-Politik der EZB auch unattraktiv geworden sind (wenn man nicht gerade langfristig in gute Aktienfonds investiert).

re demokratieschue...

"Was machen diejenigen die diese 33 Beitragsjahre nicht voll bekommen?? Die gehen dann leer aus oder wie??"

Was ist an "mit mindestens 33 Jahren Beitragsleistungen" unverständlich?

12:47 von Giselbert

Zitat:"754 Euro - der Grundrentenzuschlag 75 Euro."
Also 10% mehr! Und selbst das musste die SPD der CDU/CSU mühsamst über zwei Legislaturperioden abringen. Nennen Sie bitte die wahren Schuldigen an der Misere: CDU/CSU, die seit Jahren alles zu torpedieren versuchen, was den kleinen Leuten wenigstens etwas helfen würde (Mindestlohn, Hartz 4- Anpassung, Grundrente...).

Das kann nicht die Lösung auf Dauer sein!

Das kann und darf nicht Lösung auf Dauer sein!
Ein Denkfehler hat sich eingeschlichen:
Wie so oft - wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
Wenn Geringverdiener nach 30 oder 40 Jahren gezahlter Sozialversicherungsbeiträge mit einer Rente nahe der Armutsgrenze dastehen, dann hat in erster Linie der Staat die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass dieser Personenkreis soviel in die Rentenkassen einzahlt (einzahlen kann), dass man im Alter davon leben kann! Wieviel das sein müsste, kann man ausrechnen. Das heisst nicht(!) Erhöhung der Rentenbeiträge, sondern Anhebung des Geringverdiener-Lohnes auf das entsprechende Niveau. Es kann nicht angehen, das der Staat später in Form von Almosen, dass ausgleicht, was die Arbeitgeber der Betroffenen "eingespart haben"! (Das betr. tlw. auch Arbeitgeber die im Bereich des Öffentlichen Dienstes tätig waren)
Deshalb darf das jetzt Beschlossene nur eine Übergangslösung bleiben! Auch bei diesem Thema hat die SPD jahrzehntelang untätig zugeschaut.

13:10 von Kritikunerwünscht

Zitat:"Herr Heil wurde einmal auf das Rentensystem in Österreich angesprochen - ist nicht für Deutschland anwendbar, war die Antwort."
Diese Aussage war dem Koalitionsvertrag geschuldet. Die SPD fordert seit Jahren eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen. Aber gegen den Widerstand der CDU/CSU und der FDP und ihrer lobbytreuen Hilfstruppen ist das ohne eigene Mehrheit nicht durchsetzbar. Was man der SPD vorwerfen kann: Sie handelt nicht so erpresserisch wie die CSU, die ihre Spezialwünsche wie Mütterrente oder Autobahnmaut eben zur Bedingung einer Zusammenarbeit macht. Dazu ist die SPD leider zu anständig.

Ist das nicht großartig?

Da gibt es einen Zuschuss zu e-Autos von bis zu 6.000 Euro, ohne Bedürftigkeitsprüfung. Und auch das Kindergeld kann von Millionären bezogen werden. Nur bei der "Belohnung" der Lebensarbeitsleistung, da muss man mal genauer prüfen, damit ja das schöne Geld nicht mit der Gießkanne verteilt wird.
.
Die Gießkanne ist nur bei e-Auto-Prämie und Kindergeld in Ordnung, nicht wahr?

Wichtiger Schritt

Dieser Beschluss der GroKo ist ein ganz wichtiger Schritt für die Bevölkerung dieses Landes. Die GroKo hat aber auch abgesehen davon wesentlich mehr für uns getan als die schwarz-gelbe Vorgängerregierung.

Am 19. Februar 2020 um 13:05 von Werner40

" Ist nicht so schwer zu verstehen. Sie haben in dieser Zeit auf Grund ihrer Einkommen Rentenbeiträge gezahlt und etwa 40 Rentenpunkte gesammelt. Hat mit " abgefertigt " nichts zu tun. "

Er spricht von netto, sind also rund 1500 Brutto um bei Staatlichen Terminologie zu bleiben, klingt besser als Nettozahlen.
Das sind Rund 45,xx Punkte, das nur nebenbei.
Ich hab 47 Jahre und deutlich weniger, wenn das Gesetz von Heute vor 15 Jahren gekommen wäre, wäre mir die Entscheidung wie lange ich arbeiten muss, ganz leicht gefallen.
35 Jahre hätten gereicht, um im nächsten Jahr die selbe Summe zu bekommen wie jetzt.
Also 12 Jahre zu viel gearbeitet.

Grundrente

Eine Grundrente von vielleicht 1500€ für 40 oder 45 Arbeitsjahre wäre zweifellos möglich wenn unsere gewählten Volksvertreter nicht sinnlos Steuergelder verplempern würden, wie für den BER, Stuttgart 21, Gorchfock, Maut ,35 Miiliarden pro Jahr für Witschaftsmigranten und das schlimmste von allen Entwicklungshilfe, alleine an China 10 Milliarden Euro seit 1979.
Aber solange Mutti mit dem Scheckbuch auf Weltreise ist wird sich auch nichts ändern.
Die USA und GB haben erkannt was wichtig ist. Die eigene Bevölkerung zuerst.

19. Februar 2020 um 11:10 von Karl Napf

Sein Vorschlag zur Finanzierung wird wahrscheinlich ein Soli für die Grundrente sein.

@ Hallelujah (12:17)

"Kann mir mal jemand erklären warum ich 49 Jahre gearbeitet habe und jetzt netto mit 1350 Euro abgefertigt werde?"
------
Die Erklärung geben Sie sich bereits. Sie haben sich da mindestens 49 Jahre etwas gefallen lassen. Sie melden sich jetzt zu spät, zu spät für Solidarität und Mitleid. Oder geht es Ihren Kollegen besser?

ALLE SOLLTEN ES WISSEN!

Die Grundrente ist der bisher größte Betrug am Rentenbeitragszahler und Rentner seit es das deutsche Rentensystem gibt.
Unser Rentensysten - mit dem sogenannten Rentenpunkt - ist mit allen Schwächen - transparent und gerecht, denn es orientiert sich am erworbenen Rentenpunkt. Zuätzliche politisch oder ideologische Ausgleichmöglichkeiten wie z.B. Mütterrente , Rente nach .. Beitragsjahren müssten IMMER über Steuergelder ausgeglichen werde.
Dem ist nicht so, das war der erste Dammbruch, jetzt ist der Damm ganz weg:
Es gibt immer Fälle bei denen die niedrige Rente beschämend ist ABER den deutschen Rentnern ging es noch nie so gut wie heute, vor allem im Vergleich zu den anderen Altersgruppen extrem gut.
Man nennt das extreme Generationenungerechtigkeit.
Jetzt kommt, wie von der BfA selbst beurteilt nichtumsetzbar ein hahnebüchenes Konzept, wie heute votiert dazu.
Wenn man das Rentensystem ab 2030 abschaffen will, so gehts.
Und das nur weil SPDCDU glauben der Wähler dankt es - DENKSTE.

Gleichschaltung dessen, was nicht gleich sein kann

Diejenigen, die selbst bisher vorgesorgt haben, werden die Verlierer sein, denn alle ihre angesparten Gelder und Anlagen werden mit eingerechnet werden und in Abzug gebracht werden.
Ein Haus, ein Riestervertrag, eine Betriebsrente, etc.....alles ein Verlust.
Der einzige, der daran gespart haben wird, wird der Staat sein.
Man sparte für den Staat, der im Focus zu haben scheint, dass die Vorsorgenden und Reichen Verluste erleiden sollen.
So schafft man eine homogene und völlig gleichgeschaltete Masse wie einst in der DDR.
Am Ende wird nicht Leistung belohnt, sondern nur die Untergebenheit zum Staat.

Ich verstehe, warum alle meine Kinder auswandern wollen und ihre Qualifikationen lieber dem Ausland anbieten werden.
Hier ist es ein Auspressen von Arbeitskraft für den Staat, aber nichts verbleibt beim Schuftenden.
Muss die EU bald eine Mauer um die EU bauen, wie die DDR sie bauen musste, um die Abwanderung von Qualifizierten zu verhindern?

Auf die CDU ist Verlass...

Aus den Reihen der CDU sollte die Grundrente nach frühestens 35 Arbeitsjahren und einer Bedarfsprüfung gezahlt werden. Jetzt spielt das alles keine Rolle mehr.
Ihr macht das schon! Bin Stolz auf Euch.

^@Demokratieschülerin 13.03

Was machen diejenigen die diese 33 Beitragsjahre nicht voll bekommen?? Die gehen dann leer aus oder wie??"
Nein, die bekommen dann ihre Rente nach den erworbenen Anwartschaften. GGf. müssen die sich Gedanken machen, warum sie bis zum Renteneintritt nur 33 Jahre gearbeitet haben. Vielleicht wäre das ein oder andere sabbatical oder das Studium mit 20 Semestern unnötig gewesen?

✎ Leistungslose Alterversorgung- Respektlos!

Rentenanwartschaften sind als Eigentum durch das Grundgesetzes geschützt!
Es werden "Renten" gezahlt, die nicht durch Eigenbeitrag erworbene Rentenanwartschaften gedeckt sind.
Die Frage stellt sich zunehmend, inwieweit der Schutz ausgehoben wurde und die staatliche Rente noch leistungsbezogen ist. Die Rente wird immer mehr mit sicher notwendiger Sozialhilfe vermischt und so missbraucht. Mit Gerechtigkeit und Respekt hat das nichts zu tun, im Gegenteil.

Eigenleistung lohnt sich nicht mehr, Eigenvorsorge wird noch durch reale Negativzinsen, Steuern und Abgaben bestraft.

Der Staat fordert Eigenvorsorge, dann werden Sozialbeiträge durch rückwirkende Gesetzesänderungen mehrfach kassiert. Das ohnehin nicht eingetretene Ergebnis wird nochmal um gut ein Drittel geschmälert. Eigenvorsorge macht so keinen Sinn. Man könnte Bücher schreiben.
Alle Staatspensionsempfänger bleiben außen vor. Die Pensionen und die gesamte Alimentierung finanzieren die Bürger als Steuerzahler. Rentner sind dabei!

Luxusproblem in DE

Dieses "Gerede" vom Flaschensammler weil die Rente nicht reicht kann ich nicht mehr hören bzw. lesen. Ich habe eine beachtliche Zeit auch Hartz IV bezogen und musste nie Flaschen sammeln. Wenn ich Null Cent für Alkohol und Zigaretten ausgebe reicht das Geld dicke. Und was ich auch beobachte ist die Tatsache, dass obwohl sooo viele Menschen Pfandflaschen sammeln, trotzdem alle 50 Meter Pfandflaschen rum liegen. Also soooo arm kann dann der der Pfandflaschen einfach weg schmeisst auch nicht sein. Wie kommt das, wenn es doch sooo Vielen schlecht geht, dass sie angeblich kein Geld zum essen mehr haben? Der Staat muss nicht auch noch für die "Hobby`s" (Weinfeste, Rauchen u. Alkohol, ect..) der Menschen aufkommen. Oder doch?!
Man könnte auch sagen: In DE liegt das Geld auf der Straße, man muss es nur aufsammeln ;-)

@Am 19. Februar 2020 um 14:28 von Bote_der_Wahrheit

4. Die horrenden Mieten in den Ballungsräumen.

@gman 14.23

Richtig! Sie beschreiben die Problematik und das hilflose Herumdoktern an Symptomen genau. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Politik die falsche Richtung einschlägt-anstatt die Ursachen anzugehen. auch die Punkte, die @Bote_der_Wahrheit anführt stimmen. Wird aber bei der Mehrzahl, die immer nach dem Nanny-Staat schreien nicht ankommen

Zu 13:34 von yolo ✎-Leistung wird sinnlos-

Diejenigen, die selbst bisher vorgesorgt haben, werden die Verlierer sein, ...
Ich verstehe, warum alle meine Kinder auswandern wollen und ihre Qualifikationen lieber dem Ausland anbieten werden.

@yolo, wer schon bisher selbst vorsorgt ist schon lange der Dumme.
... und ich verstehe Ihre Kinder.

Viele Akadmiker mit Hochschulabschluss bekommen nur noch eine befristete projektfinanzierte Anstellung. Altersvorsorge Fehlanzeige. Wer dann in dieser Zeit mehr verdient, mehr verdienen muss, wird gnadenlos abkassiert.

Die von der neuen Doppelspitze geführten SPD vermischt da gerne Spitzen- und Durchschnittssteuersatz um die Belastung der Leistungsträger weiter zu forcieren.
Fakt ist, dass sich ab einem Monatseinkommen von rund 5700€ eine Lohnerhöhung nicht mehr lohnt. Es greift schon der Spitzensteuersatz und mit den Abgaben wird die Erhöhung weitgehend egalisiert. Es reicht dann kaum noch für den Inflationsausgleich.

Leistung, Vorsorge macht so keinen Sinn mehr: HartzV für Alle

Emil66

Ja, sie halten an der 2 Klassengesellschaft fest.
Und die Probleme durch Umwelt und Klima werden diese Herrschaften nicht mehr erleben, bzw. sind im Ernstfall nicht betroffen.
Ich verstehe nicht, warum immer die gleichen Chef-Lobbyisten gewählt werden.

@Am 19. Februar 2020 um 14:37 von Der_Europäer

Zitat: "Dieses "Gerede" vom Flaschensammler weil die Rente nicht reicht kann ich nicht mehr hören bzw. lesen. Ich habe eine beachtliche Zeit auch Hartz IV bezogen und musste nie Flaschen sammeln. "

Das liegt ja auch daran, dass der Staat - sprich der Steuerzahler - für Sie als Hartz4-Bezieher nicht nur eine Geldleistung erbringt, sondern auch weitestgehend alles andere: Gas, Strom, Licht, Wohnung, neuerdings auch Konsum von Pornographie etc.

Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben, müssen mit ihrer Mini-Rente von 900 EUR alles selber bezahlen, insbesondere die "dank" der verantwortungslosen Euro-"Rettung"spolitik und Flüchtlingspolitik gestiegenen Mietpreise.

Diese Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben, würden auch nicht im Traum daran denken, vom Staat Hartz4-Leistungen zu erbetteln.

Grundrente ist ein wichtiger Schritt für die Solidargemeinschaft

Gewiss gibt es an dem Grundrenten-Konzept einiges zu kritisieren. Aber dennoch ist die Grundrente ein wichtiger Beitrag für mehr Gerechtigkeit und für eine bessere Anerkennung der Lebensleistung.
Menschen, die den Empfängern der Grundrente die Rentenverbesserung neiden, sollten sich einmal bewusst machen, dass wir in unserer verblendeten radikal-kapitalistischen Sicht immer nur Leistungen sehen, die monetär entlohnt werden. Leistungen für Kindererziehung, für die Betreuung von Angehörigen, für ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Senioreneinrichtungen, Seelsorgeeinrichtungen usw., die einen bedeutenden Wert für unsere Gesellschaft haben, werden weder im Bruttoinlandsprodukt erfasst, noch werden dafür angemessene Rentenanwartschaften erworben.
Die Grundrente ist dafür zwar keine Kompensation, aber sie sorgt dafür, dass Menschen, die viel Entgeltarbeit geleistet haben, nicht in bittere Armut fallen.

re gman

"Rentenanwartschaften sind als Eigentum durch das Grundgesetzes geschützt!"

Dann erzählen Sie mal, in welchem GG Artikel das steht.

13:28 von Dicodes

Nein, der olaf will dafür einen weiteren murkx, den er ausbaldovert hat, benutzen. die transaktionssteuer, die nichtmals österreich mitmacht, reicht vom volumen nicht, weil alles sinnvolle ausgeklammert wird. ist halt eine liebesgeschichte vom FM

/// Am 19. Februar 2020 um

///
Am 19. Februar 2020 um 13:25 von wenigfahrer

...
Ich hab 47 Jahre und deutlich weniger, wenn das Gesetz von Heute vor 15 Jahren gekommen wäre, wäre mir die Entscheidung wie lange ich arbeiten muss, ganz leicht gefallen.
35 Jahre hätten gereicht, um im nächsten Jahr die selbe Summe zu bekommen wie jetzt.
Also 12 Jahre zu viel gearbeitet.///
.
Bei dieser Rechnung vergessen Sie, dass viele Rentner noch zusätzliche Einkünfte haben und/oder selbstgenutzte Immobilien erworben haben in ihrem langen Berufsleben. ( Außerdem: wovon hätten Sie dann 12 Jahre gelebt ? )

11:10 von Lucinda_in_tenebris

Wer die eigenen Alten zur Tafelkundschaft macht, weiß überhaupt nicht, was Solidarität bedeutet. Der ehemalige Nationalstaat, der zum Produktionsstandort mutiert, hat keine Verwendung für Unproduktives.

11:59 von Adeo60

"Nein, wir leben zwar nicht in einem Paradies (denn ein solches gibt es nicht), aber in einem Land, das stolz sein kann auf das Erreichte."
Wenn Sie das so sehen. Aus der Perspektive der Arbeiterschaft kommt man aber zu einer anderen Ansicht.

@yolo, die Renten in der...

...DDR waren also homogen und gleichgeschaltet?
Ist mir neu.

Am 19. Februar 2020 um 12:17 von werner1955

"Wieder müsssen besonders die Arbeitnehmer und Steuerzahler noch mehr Bürger alimentieren die nie , oft aus persönlichen Gründen, in die Sozilasystem eingezahlt haben."

Wer nie in die Sozialsysteme eingezahlt hat, bekommt keine Grundrente. Warum lesen sie nicht den Artikel, den Sie kommentieren?

@ 11:37 von Bernd Kevesligeti

"Andere sind da schon weiter:Ab 1.Januar gilt in den Niederlanden 1146 Euro netto Mindestrente." Und wielange können sich die Niederlande dieses teure Wahlgeschenk noch leisten? Glück hat, wer dies jetzt und vielleicht in den nächsten 10 Jahren noch beziehen kann. Dann gehen aber auch langsam finanziell in den NL die Lichter aus. Wir leben jetzt noch in wirtschaftlich halbwegs rosigen Zeiten, die Babyboomer sind alle in ihren fettesten Einkommensjahren. Wenn die in ein paar Jahren in Rente gehen und für die langjährigen Beiträge entsprechende Renten von den wenigen verbliebenen Jungen haben wollen, prosit Neujahr. Rentenpolitik muss sich immer daraufhin prüfen lassen, ob sie auch Jahrzehnte verlässliche Grundlagen für Planung der Menschen liefert. Die Niederländer sollten nicht auf solche Beträge langfristig vertrauen.

@Demokratieschule_13:03 Was machen die mit weniger als 33 Bj

...gehen die dann leer aus?
Antwort:
Die gehen leer aus.

Aber: Die fiese Entsolidarisierung funktioniert auch bei denen, die heute noch nicht wissen, dass sie ein Jahr vor ihrem 33. Beitragsjahr gefeuert werden!

Am 19. Februar 2020 um 14:52

Am 19. Februar 2020 um 14:52 von gman
-Leistung wird sinnlos-

wer schon bisher selbst vorsorgt ist schon lange der Dumme.
/// eigentlich nicht. Wer z.B. als Vorsorge Immobilien erwirbt ist nicht " der Dumme ".///
Fakt ist, dass sich ab einem Monatseinkommen von rund 5700€ eine Lohnerhöhung nicht mehr lohnt. Es greift schon der Spitzensteuersatz und mit den Abgaben wird die Erhöhung weitgehend egalisiert....
///Bei einem Spitzensteuersatz von 42% und einer Rentenbeitragsbemessungsgrenze von €6900 bleibt immer noch etwa die Hälfte übrig. Ich finde, das ist keine " Egalisierung " und " lohnt sich " immer noch, zumal mit den Steuern ja ein wunderbarer demokratischer Sozialstaat finanziert wird.///

11:33 v. Paule2

"Warum wird diese bedeutende Ursache des Rentenproblems nicht angeschnitten oder überhaupt erwähnt? Das können doch nur ideologische Gründe sein!"

Was sie hier bemägeln ist doch nur eine Milchmädchen- rechnung.
Bei der Währungsumstellung wurden die Eurobeträge etwa halbiert. Gleichzeit aber auch die gesamten Warenpreise, abgesehen von den Dienstleistungen die manchmal erhöht wurden.
Das Währungs-Preisverhältniss ist somit weitgehend gleich geblieben.
Auch die Inflation ist zu DM wie Eurozeit ziemlich niedrig bei ca. 2% geblieben.

Beitragsbemessungsgrenzen, schon mal gehört?

um 14:52 von gman…Die von der neuen Doppelspitze geführten SPD vermischt da gerne Spitzen- und Durchschnittssteuersatz um die Belastung der Leistungsträger weiter zu forcieren.
Fakt ist, dass sich ab einem Monatseinkommen von rund 5700€ eine Lohnerhöhung nicht mehr lohnt. Es greift schon der Spitzensteuersatz und mit den Abgaben wird die Erhöhung weitgehend egalisiert

Ach was! Nur der Betrag über der Grenze von 57.052 Euro/Jahr wird mit 42% versteuert. Alles darunter mit entsprechenden niedrigeren Steuersätzen. Und die Sozialabgaben sind gedeckelt. Da wird nichts mehr zusätzlich eingezogen.

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