Ihre Meinung zu: EU-Politik: Laschet distanziert sich von Merkel

16. Februar 2020 - 14:19 Uhr

Zu langsam, oft mutlos: CDU-Vize Laschet hat deutliche Kritik an der EU-Politik von Kanzlerin Merkel geübt. Dabei gilt Laschet in vielen Fragen als "Merkelianer" - und als möglicher Kandidat für Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur.

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Kommentare

Was soll diese Kritik?

Nach dem GB aus der EU ausgetreten ist, sollte man erst ein mal schauen was an Kosten auf die Länder zukommen und nicht neue Forderungen stellen, bevor gerechnet wurde.

Lachets Verhalten zeigt aber auch, dass die Würfel intern schon gefallen zu sein scheinen und Laschet wohl nicht an die Spitze kommt. Wir werden jemand erleben, der bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist, vdL?

Ich gehe mal

davon aus, das der Herr Laschet am Ende oben steht, an Merz glaube ich nicht.
" Nach dem Brexit müsse Deutschland zudem finanziell mehr Verantwortung in Europa übernehmen, betonte Laschet. Er sei sich sicher, dass diese Meinung zur finanziellen Verantwortung in der CDU mehrheitlich unterstützt werde. "

Das die CDU das unterstützt, kann sein, ob der Bürger das am Ende auch so sieht, wäre ich nicht so sicher.
Aber solche Aussagen vor der Wahl, sind sehr hilfreich für den Wähler, damit werden Positionen von Parteien sichtbar, das finde ich gut.

Laschet ist ein gewiefter Taktiker,

er weiss, dass die Europapolitik von Frau Merkel innerhalb der CDU umstritten ist. Somit ist sein Vorstoß taktisch gesehen sehr wirkungsvoll. Mir wäre er als Parteichef/Bundeskanzler allemal lieber, als Merz oder Spahn, weil er auch in NRW bisher prima Arbeit gemacht hat. Und das ist in einem Bundesland wie NRW nicht selbstverständlich.

WerteUnion von genau was ausschliessen?

Dobrindt lehnte zugleich einen Ausschluss der WerteUnion ab.

Ja wie auch. Sind das brok'sche Fantastereien? Die WerteUnion ist nicht in die CDU eingegliedert. Die kann man von gar nichts ausschliessen. Ausser man will mehrere tausend Parteimitglieder einzeln raus werfen. Die AfD dürfte sich dann über kompetentes Personal freuen. Davon hat sie schliesslich noch zu wenig.

Kein weiter so

Bitte kein weiter so in der CDU. Der „Pragmatismus“ als Grundhaltung hat die CDU zum politischen Vakuum gemacht und das Erstarken der AfD erst ermöglicht. Herr Laschet ist ein Vertreter diese Kurses und wird hoffentlich in NRW bleiben. Dort ist man Kummer gewohnt.

der Phönix

Wer immer noch an einen unglücklichen Zufall "Thüringen", glaubt, dem ist nicht zu helfen. Die jetzt unverkennbaren Symathien für Merz sprechen eine deutliche Sprache dafür, wohin die CDU gleitet.
Man kann nur hoffen, daß es in der SPD - wenn auch etwas unsichtbar - kluge Strategen gibt, die jetzt die richtigen Schlüsse ziehen. Dann nämlich hat die SPD eine neue Chance. Sie kann nicht wie der Phönix aus der Asche emporsteigen, aber in einer klugen Bündnispolitik kann sie den rechtslastigen Trend der deutschen Politik stoppen. Die Mehrzahl der Bürger wartet darauf.

Käuflich oder verkommen

Plötzlich die Kritik an Merkel! Das zeigt wie charakterlos Politiker doch sind, die über die ganze Zeit von Merkels Amtszeit den Schwanz eingezogen haben. Politik? Pfui, so möchte man sich doch nicht erniedrigen. Da gehen ich lieber jeden Tag an die Schippe und kann morgens noch in den Spiegel schauen!

Da läuft sich einer ...

...warm für die Kanzlerschaft ?

Gott sei Dank!

Wir sollen also finanziell mehr Verantwortung übernehmen. Ich hatte schon Angst, wir sollen noch mehr zahlen.

Erbe Merkels

Angela Merkel genießt in Europa und darüber hinaus höchstes Ansehen. In Russland traut man ihr z.B. mehr zu als dem dortigen Platzhirschen Putin.

Dennoch ist Merkel etwas zu langsam und behäbig, was neue Schritte und Innovation angeht. Armin Laschet wäre genau der richtige Mann an der Spitze Deutschlands und damit ganz vorne in Europa. Mit Merkel teilt er das Verbindliche und die Vernunft, die gute Politik so zu sagen. Aber er wäre entscheidend besser und innovativer als die scheidende Spitzenfrau Merkel.

Vom Saulus zum Paulus . . . ?!

Der arme Laschet glaubt wiklich dass er damit durchkommt .... Natürlich ist das ein Versuch, und mit Merkel abgesprochen. Letztere war 2018 jedes Mittel recht um ein Comeback von Merz zu verhindern. AKK war da nur ein Bauernopfer um Zeit zu gewinnen....

Eine Chance für den parteiinternen Wahlkampf

Laschet forderte, Deutschland müsse, wieder, wie in der Kanzlerschaft von Helmut Kohl, große Initiativen für Europa entwickeln und für die Umsetzung werben - etwa bei der ab Sommer anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Ausgezeichnet. Jetzt könnte er noch erzählen was seine "grossen Initiativen" die deutsche Steuerzahlerin kosten. Damit liefert er eine Steilvorlage für all diejenigen welche in der CDU eine weniger teure und bürokratische EU wollen. Wer nimmt den Ball auf? Wenn niemand, auch nicht schlimm. Dann übernimmt diesen Part eben eine andere Partei. Weniger "Europa" (ehrlich: weniger EU) birgt riesiges Potential wenn man das mal richtig aufmachen würde...

Laschet !

Mit einem hat Herr Laschet sehr wohl recht, in D muss immer erst alles total zerredet und zerstritten werden, bevor mal eine Entscheidung fällt. All dies kostet immer sehr viel Zeit, und durch viel zu viele bürokratische Hürden, Proteste und Klagen ziehen sich wichtige Bausteine einer innovativen Weiterentwicklung und Ausgestaltung in die Länge.
Wenn man sieht, wie ewig das Ganze bei dem Klimaschutz dauert, und was immer für Abstriche gemacht werden, um ja nicht der Wirtschaft weh zu tun, statt sie zu animieren und zu fördern, kreativ und innovativ zu sein.
Zu viele Köche verderben ja bekanntlich jeden Brei und jede Suppe, eine typisch deutsche Krankheit.

Da lachen doch die Hühner

Dieses Manöver ist so alt da fällt Niemand mehr drauf rein. Nur weil er in den Umfragen nicht führt macht er nun einen auf geläuterten Konservativen und sagt sogar was Viele hören wollen: "Merkel ist schuld". Nur ist Niemand so naiv ihm das abnzunehmen !

Ist möglicherweise

eine taktische Maßnahme um dem Ruf als "Merkelianer" der für ein "weiter so" steht etwas entgegenzusetzen und so die Ausgangsposition für eine Kandidatur zu verbessern?! Begeisterung weckt bei mir keiner der aktuellen Kandidaten und die Absicht (noch) mehr Geld in die EU zu stecken, ist auch nicht gerade ein Indiz für Vision und Kreativität...

Wo bleiben denn da die Initiativen ?

Den Minister Präsident Laschet steht ja nichts im Wege auf Länderebene mit Frankreich etwas zu bewegen. Ebenso steht es dem CDU-Vize Laschet zu auf Bundesebene so manche Initiative mit Frankreich durchzuführen.
Auch Macron hätte außer Kritik so manches bewegen können, hat er aber nicht.
Zum Beispiel, bis zum heutigen Tag ist es für Mittelständische Unternehmen fast unmöglich eine Firma zu gründen u n d zu betreiben in Frankreich - ebenso gibt es kaum französisch Unterricht an unseren Schulen oder Mitarbeiteraustausch, eben so gibt es kaum eine Absprache über Grenzsicherung gegen Terrorismus mit Frankreich - ebenso gibt es kaum ein bestreben der Deutsch-Französische Zusammenarbeit bei Großfirmen ( Weltweit expandieren die USA und China ) - ebenso gibt es kaum Bestrebungen der Angleichungen im Steuer-, Arbeits-, und Versicherungsrecht und und.
Hätte man alles schon machen können , sollen , müssen.
Statt dessen wird wieder das Pferd von hinten aufgezäumt, europäische Steuern.

.ich höre wohl nicht recht!?

Schlaumeier Laschet.....jahrelang selbst massivst die Merkelkurs unterstützt ..wenn nicht gar lautstark befürwortet! ..was für ein Heuchler..... ...Herr Laschet war mir noch nie Sympathisch..... ...und mit seiner Besserwisserart wird er es auch nie werden.
Schönen Sonntag noch!

O je...

Mir kommt es so vor, als ob alle Kandidaten daran arbeiten würden, dass die gesamte CDU bald die AKK darum anbettelt zu bleiben.
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Ich habe letztens einen guten Kommentar gelesen:
Die Mitte schmilzt weg, die Wähler platzieren sich eher Links und Rechts.

Anstatt diese zu erreichen und sich etwas nach links und rechts zu öffnen werden irgendwelche absurden Vorschläge zum Tempo, Mut, Orientierung und Möchtegernmetorogen-Witze gerissen.
-
Dauernd wird nur gejammert, dass Merkel zu dominant sei und AKK nicht dominant genug...
"Heul heul"
Da weiß man nicht, ob man als Wähler darüber lachen oder weinen soll. Und sowas will das Land regieren...

@V.Scho

"Was soll diese Kritik?
[...]
Lachets Verhalten zeigt aber auch, dass die Würfel intern schon gefallen zu sein scheinen und Laschet wohl nicht an die Spitze kommt."

Wir werden sehen.
Ich sehe Laschets Äußerungen eher als ein Auf-den-Busch-Klopfen an. Er äußert seine Meinung und sondiert die Lage: Wie laut ist von wem der Widerspruch? Und kann dann irgendwann entscheiden, ob er antritt.
Und dass die Kritik auf jeden Fall berechtigt ist, darüber sind sich eigentlich von den USA über Frankreich, Deutschland, Russland und Japan bis nach Australien alle einig.

"Wir werden jemand erleben, der bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist, vdL?"

Jemand, der bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist - möglich.
VdL - unmöglich. Die ist vergeben. Und zwar an eine Position, aus der man nicht so einfach rauskommt.

@Nordicman

"und mit seiner Besserwisserart wird er es auch nie werden."

Sie mögen keine Besserwisser? Ich schon, und ich finde, wir haben noch viel zu wenige davon in verantwortlicher Position, denn wie der Begriff 'Besserwisser' schon sagt, haben diejenigen Ahnung. Und Ahnung bzw. Kompetenz ist doch das, was hier alle möglichen Leute von den Politikern erwarten.

In der CDU herrscht seit

In der CDU herrscht seit Jahren die Angst davor etwas zu verändern und damit die gute Konjunktur abzuwürgen.

Daher gibt es in der Partei keine Ideen, wie Deutschland und Europa in der Zukunft aussehen soll.

Diese Angst der Verantwortlichen wird uns mehr Kosten als nur Geld.

@Tada 14:19

Und was genau hat das jetzt mit Laschet zu tun? Ich kann aus Ihrem Beitrag nicht ersehen, wo Sie ihn in Ihren Kategorien einordnen.

Laschet distanziert sich von Merkel...

Laschet: Merkel und der Bundesregierung habe in den vergangenen Jahren oft Mut und Tempo gefehlt.
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Na klar, der Mann hat absolut Recht. Die Bundesregierung unter Angela Merkel agiert seit Jahren Mut und Konzeptlos ! Ich finde es richtig das dies nun endlich auch einmal von einen CDU-Ministerpräsidenten so direkt, offen und öffendlich angesprochen wurde. Ich befürchte aber diese klare Ansage wird ihn die Chance auf den Parteivorsitz kosten. Denn noch sitzt Frau Merkel noch fest im Sattel und die vergangenen Jahre haben ja gezeigt wie mit Kritikern der Regierungsarbeit innerhalb der CDU umgegangen wurde.

@Frank61

"Begeisterung weckt bei mir keiner der aktuellen Kandidaten und die Absicht (noch) mehr Geld in die EU zu stecken, ist auch nicht gerade ein Indiz für Vision und Kreativität..."

Sehe ich etwas differenzierter. Sinnloses Verpulvern ist natürlich unsinnig.
Aber ein Ausbau der EU mit Erweiterung der Kompetenzen (bspw. im außenpolitischen Bereich) ist durchaus sinnvoll und mittel- und langfristig vermutlich unsere einzige Chance, unsere Welt bzw. unseren Way of life beibehalten zu können.
Und ein Ausbau der EU kostet nun einmal Geld. Allerdings wäre das sehr gut angelegtes Geld.

In Düsseldorf bleiben.

Laschets Kritik an der Bundesregierung und der jetzigen Kanzlerin ist völlig berechtigt. Dennoch halte ich Armin Laschet nicht für einen geeigneten Kandidaten für CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur. Er macht seine Sache in Düsseldorf bisher ganz gut und sollte dort bleiben, anstatt sich wie Annegret Kramp-Karrenbauer solange befördern zu lassen, bis man mit dem Amt überfordert ist.

Kritik an der EU-Politik

Eine Erklärung für die Trägheit seien möglicherweise die fundamentalen Krisen, die die jüngste Zeit geprägt hätten, angefangen von der Schulden- und der Migrationskrise bis hin zum Brexit.
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So sehe ich es auch ! Diese Krisen wurden von den Europäischen insbesonders von der Deutschen Regierung völlig falsch angegangen. Man könnte sagen diese Politik hat Europa und die Menschen gespalten so das nationale Tendenzen immer mehr Zulauf bekommt.

@ Messi

Weniger "Europa" (ehrlich: weniger EU) birgt riesiges Potential wenn man das mal richtig aufmachen würde...

Die Chance Deutschlands liegt in mehr Europa und mehr europäische Integration und das weiß auch jeder in Deutschland und jede deutsche Partei.

Laschet hat Recht.

Wer angesichts einer über viele Jahre wachsenden Wirtschaft, auf hohem Nivau laufender Beschäftigungsquote und seit Jahrzehnten niedrichster Arbeitslosigkeit meint, Deutschland würde immer nur zahlen und nicht profitieren, dem ist nicht zu helfen. Die ökonomischen Potentiale der Europäischen Union sind enorm, die fehlende Gestaltungskraft gerade der deutschen Regierung führt aber dazu, dass wir nicht nur in der Informationstechnik, sondern vielleicht auch demnächst in der Energiewirtschaft nichts mehr zu bieten haben - wenn wir nicht konsequent auf zukunftsfähige Technologie-Kooperationen setzen.
Die Bundesregierung jedoch verwaltet nur und sieht tatenlos dem Zusammenbruch ganzer Branchen mit fünfstelligen Beschäftigtenzahlen zu, siehe Solar- und jetzt auch Windenergie. Das wird nicht reichen.
In der Weltpolitik ist es ohnehin schon so, dass auf die Europäer niemand warten will - und Macron mit seinen Initiativen wird einfach hängen gelassen. Tja...

Laschet oder Merz

Darauf läuft es hinaus; Laschet mit viel Erfahrung in politischer Verantwortung in NRW, Merz hat hier noch nichts vorzuweisen.
Laschet ist eher einer, der glaube ich eine breitere Wählerschicht anspricht, Merz polarisiert mehr.
Mit Laschet wäre eine Koalition mit den Grünen wohl eher möglich (egal wer von den Parteien die Wahl gewinnt); bei Merz wird's mit Koalitionen schwieriger.
Ich denke, die Festlegung innerhalb der CDU, wer die Parteiführung übernimmt, sollte wohlüberlegt getroffen werden, also auch mit entsprechender Zeit; ein "Schnellschuss" bringt nichts - ganz im Gegenteil, nur Vorteile für den politischen Gegner. Und wenn man einige Monate vor der Wahl weiß, wer für die Union Kanzlerkandidat ist, genügt das m. E.; dann kann ich meine Wahlentscheidung rechtzeitig treffen.

@ V.Scho

Lachets Verhalten zeigt aber auch, dass die Würfel intern schon gefallen zu sein scheinen und Laschet wohl nicht an die Spitze kommt.

Was soll man auf den Schein geben? Der Vorsitzende der CDU wird von einem Parteitag in geheimer Wahl gewählt. Bevor der Parteitag nicht um ist, ist alles andere überflüssige Spekulation.

Na ja

Beginnt es jetzt ,sehen als Bettvorleger keine Zukunft mehr ?Palastrevolte kommt jetzt aus Angst Fressnäpfe zu verlieren .Jahre treu ergeben jetzt ?
Keine sind wählbar die Merkelaner waren .Neue Gesichter braucht die CDU zum überleben aber das Totbeissen einer Dame hat keine fähige übriggelassen und ihre Opfer ausgraben ist nicht zielführend .Sehe harte Zeiten auf die CDU zukommen ,das Erbe Merkels wird Wählerstimmen kosten .

Kluger Kopf

.... endlich! erhebt ein kluger Kopf aus den Reihen der CDU seine Stimme. Sachpolitik. Klare Worte, was Deutschlands Kurs in Europa betrifft. Darauf musste man lange warten. Laschet also. Bisher der einzige Kandidat, der das Papier der Bewerbung um Nachfolge auf Parteienvorsitz und Kanzlerschaft wert ist.

Laschet

In der Tat hätte die Kanzlerin den Vorstößen von Macron längst entgegentreten und sie ablehnen müssen. In der EU sind Entscheidungen und Verantwortlichkeit viel zu weit auseinander, z. B. wollen sich Staaten wie Frankreich absurde Rentensysteme leisten und von anderen bezahlen lassen. Die Stimmengewichte sind schlecht verteilt, zum Nachteil Deutschlands. Dafür müssen Reformen gefunden werden - und das sind gewiss nicht die Vorschläge von Macron.

Unser Landesvater geht weg

Unser Landesvater geht weg von Merkel ? Ich fasse es einfach nicht , dass Laschet den Mut aufbringt und nicht mit Merkel mehr auf Kurs ist. Auch einen Laschet möchte ich nicht an der Spitze einer Regierung sehen , genau wie einen Merz. Wenn ein Merkelianer von Merkel schon abrückt , dann muss es in der CDU ganz schön gären. Die CDU wird den Weg der SPD in Deutschland gehen.

14:33 von DrBeyer

"Und ein Ausbau der EU kostet nun einmal Geld. Allerdings wäre das sehr gut angelegtes Geld."

Stimme Ihnen prinzipiell durchaus zu! Allerdings ist die EU aktuell eher eine Maschinerie zur oft eher sinnfreien Geldvernichtung. In meinem Bereich (medizinische Forschung) endet meines Wissens etwa 70% in der Verwaltung. Zumindest im Artikel kommt nur die Aussage, dass Herr Laschert mehr Geld reinstecken will - aber nicht wofür. Zuvor kam hauptsächlich der Verschlag mehr Geld für Rüstung auszugeben. Leider hat sich die EU nicht zu dem entwickelt was ich mir mal davon erhofft hatte und aktuell ist auch keine Verbesserung in Sicht.

Verglichen mit Spahn und Merz

Verglichen mit Spahn und Merz wäre Laschet wohl der `ungefährlichste´ Kanzlerkandidat.
Weder seit Jahren auf einem Egotrip, um die Welt (aus seiner Sicht) zu verbessern, dabei aber Realitäten oder Gerichtsurteile ignorierend, noch unentwirrbar mit dem Großkapital verfilzt.
Zwar nicht unbedingt der `Typ´ Kanzler, aber er wirkt tendenziell eher vernünftig und `vorzeigbar´. Die beiden anderen wären doch eher etwas peinlich.

Laschet nicht mutig, sondern schwach

Ein Laschet, der während der ganzen Merkel-Ära über ebenfalls anwesend war, aber bisher nie so richtig aus der Deckung kam, übt plötzlich Kritik an "seine Kanzlerin"?
Woran mag das liegen? Vielleicht, weil dieser Herr in letzter Zeit immer zu sehr mit Merkels Gangart auf dieselbe Stufe gestellt wurde?
Als MP in NRW hat dieser Mann mich jedenfalls nicht überzeugt. Im Gegenteil... jemand, der überhaupt das erste Mal die Worte gegen eine Person findet, deren Tage gezählt sind, spricht nicht von Mut. Sondern von Schwäche.

Herr Laschet distanziert sich von Frau Merkel?

Das finde ich gut. Gelebte Demokratie ist doch nur dort, wo es Widerspruch gibt!
Ist die Kritik konstruktiv kommt eine Diskussion bzw. eine Gesellschaft voran!
Ich finde der Herr Laschet hinterlässt insgesamt einen guten Eindruck!

Schritt 1 ist gemacht:

Schritt 1 ist gemacht: Laschet distanziert sich verhalten von Merkel, um kritische Parteimitglieder für sich zu gewinnen - natürlich um den Preis, das übliche Merkelbashing von ganz anderer Seite mit zu aktivieren; ähnlich hat sich Spahn dieser Tage von Merkel vorsichtig abgesetzt (erinnert übrigens daran, dass Merkel einer der ersten war, die sich damals durch den FAZ-Artikel von Kohl absetzte).
Schritt 2 wird folgen: Laschet wird wie Spahn seine Kandidatur erklären.
Das wichtigste wird sein, die Übernahme der CDU durch Blackrock-Merz abzuwenden.
Mal sehen, ob dazu noch andere ihre Hüte in den Ring werfen.

Finanzielle Verantwortung!

Von einer finanziellen Verantwortung, auch und gerade einer christlichen Partei, für Millionen von Minirentnern und Minilöhnern hat Laschet nicht gesprochen?
Gerne kann das auch für die gesamte EU geregelt werden.

13:50 von Messi

Die AfD dürfte sich dann über kompetentes Personal freuen. Davon hat sie schliesslich noch zu wenig.

Letzteres stimmt natürlich absolut.
Aber Kompetenz würde sie mit Mitgliedern der Werte-Union sicher nicht dazugewinnen.

Alle politischen Klimarettungsmaßnahmen basieren auf der Annahme, dass eine Erhöhung der Kohlendioxidkonzentration (CO2) die Erde um ein paar Grad Celsius aufheizt – und diese Annahme ist völliger Unsinn! „Junk Science“ (engl. Müll-Wissenschaft) ist der passende Fachausdruck dafür.
https://konservativer-aufbruch.bayern/klima-manifest-2020/

Klimawandel-Leugner hat die AfD ja schon genug.

Dobrindt will die Brücke zur

Dobrindt will die Brücke zur AFD, die 'Werte'-Union, nicht abbrechen. Im Notfall, so meint er, könne man sie dann doch begehen.

@ Tada (14:19): Hier mehr daraus - Zeit zum Ändern

@ Tada

Hier mehr daraus:

https://trans.info/de/spanien-fuehrt-neues-tempolimit-ein-124544

Auch auf den Autobahnen wurden die Einschränkungen verschärft. 120 km / h beträgt jetzt die Höchstgeschwindigkeit für Motorräder und PKW. LKW und Transporter können maximal 90 km / h fahren. Für restliche Fahrzeuge, einschließlich Busse, liegt die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen bei 100 km / h.

Wie man sieht - anhand der Liste und der Verschärfung in Spanien - ist Deutschland Nachzuegler und das letzte Raserparadies in der EU. Daher: Zeit das zu ändern. Tempolimit kommt!

"mehr gemeinsame Verantwortung"

Zitat: "Es war ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa: Im Bundestag warb der französische Präsident Macron für mehr gemeinsame Verantwortung. "

Mit "gemeinsamen Verantwortung" meint Hr. Macron woll eher die wirtschaftlichen Probleme, die Länder wie Frankreich zur Zeit haben. Ein Blick auf den Schuldenstand und die Arbeitlosigkeit in Frankreich genügt, um zu verstehen, was Monsieur Macron mit "gemeinsamer Verantwortung" meint.

Monsieur Macron, die Probleme in Frankreich können wir in Deutschland nicht lösen! Das ist die Aufgabe der Franzosen und der französischen Regierung! Aber danke der Nachfrage!

Unsere Bundeskanzlerin fliegt

Unsere Bundeskanzlerin fliegt durch die Welt und verteilt Geld während wir uns hier mit ihrer verfehlten Politik auseinandersetzen müssen.
Das Entstehen und Erstarken einer AfD, das Entstehen von rechten Randgruppen, gewaltbereit, teilweise bewaffnet, die überproportionale Steigerung der Beliebtheit der Grünen, das fast schon Zerfallen der SPD, die Querelen in den eigenen Reihen der CDU, auch das Verschleißen einer saarländischen Fachkraft ohne eigentliche Not, all das sind Reaktionen auf ein Wegducken, ein Aussitzen und deutlichster Fehlentscheidungen unserer Noch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Lieber heute als morgen soll diese für Deutschland peinliche Person die Konsequenzen ziehen und endlich abdanken.
Das mag ihr äußerst schwerfallen wäre aber für Deutschland und damit für Europa die beste Lösung. Egal ob Friedrich Merz oder Laschet das Ergebnis sein wird.
Beide Kandidaten könnten Deutschland wieder zu Anerkennung und Ansehen verhelfen.
Und das wäre dringen nötig.

@Esche999, 13.52h

Woraus schließen Sie Ihre Annahme, dass die Mehrheit der Bürger sich gegen einen rechtslastigen Trend ausspricht?
Setzen Sie rechtslastig mit der AfD gleich?
Überall, wo ich mich bewege, wird erwartet, dass sich die Politik wieder nach rechts zur Mitte hin verschiebt.
Da ist momentan nichts.

Angesichts dieser Bemerkungen ...

... gehört Dobrindt umgehend in hohem Bogen aus der CSU ausgeschlossen! Was aber Laschet sagt, trifft uneingeschränkt zu – nur steht es nicht unbedingt im Widerspruch zu Dr. Merkel...

Recht hat er.

Merkel verwaltet ihr Kanzlertum nur noch. Ein bisschen im Ausland rumreisen - was eigentlich die Sache des A-Ministers wäre, sonst NICHTS. Es ist wie bei allen ewigen Kanzlern: die letzte Periode hätten sie besser nicht gemacht: aufhören auf dem Zenit. KEINER konnte das: Adenauer, Kohl, Merkel. Die ersten beiden wurden nahezu aus dem Amt gechasst. Mal sehen, wie lange sich Merkel noch hält und ob sie überhaupt einen rühmlichen Abgabg noch bekommt. Die Zeit ist abgelaufen ...

re friedrich wolf

" z. B. wollen sich Staaten wie Frankreich absurde Rentensysteme leisten und von anderen bezahlen lassen."

Das ist rechte Propaganda. Wenn Sie das nicht auf sich sitzen lassen wollen weisen Sie doch mal nach, dass Geld aus dem EU Topf in irgendwelche Rentenkassen fließt.
Andernfalls sitzt es.

13:52 Esche999

>>Man kann nur hoffen, daß es in der SPD - wenn auch etwas unsichtbar - kluge Strategen gibt, die jetzt die richtigen Schlüsse ziehen. Dann nämlich hat die SPD eine neue Chance. <<

Was für "kluge Schlüsse" sollten denn nun "die unsichtbaren Strategen" Ihrer Meinung nach ziehen?

>>in einer klugen Bündnispolitik kann sie den rechtslastigen Trend der deutschen Politik stoppen. Die Mehrzahl der Bürger wartet darauf.<<

Eine kluge Bündnispolitik hat bei keiner Wahl jemals im Wege gestanden. Anscheinend ist die Mehrzahl dem klugen Bündins, wo Sie es sehen, aus dem Weg gegangen. RRG nehme ich an.

Schön, dass auch mal einem in den eigenen Reihen etwas auffällt!

Mal ehrlich, was hat Merkel die letzten Jahre wirklich gemacht? Vielleicht ist meine innere Abneigung gegen diese Frau so groß, dass ich ihre Taten wirklich nicht mehr wahrzunehmen im Stande bin, aber ich sehe wirklich nichts, was sie aktiv positiv in ihrer Stellung als Kanzlerin bewegt hätte. Probleme aussitzen oder auf fremden Wellen reiten, mehr sehe ich nicht. Endlich dringt diese Erkenntnis auch bei ihren Jüngern durch.

Laschet distanziert sich von Merkel ...

begegnest Du Buddha auf deiner Reise …. , oder " Die Realität des Denkens und des Seins ist in sich widersprüchlich. Es ergibt sich eine Differenz zwischen dem Subjekt, also dem Denken, und dem Objekt, dem „bloßen“ Sein. " Was also, als ein (partieller) Wiederspruch soll also dabei ehrauskommen.
Man kann nicht auf Wiederspruch verzichten, das hieße Stillstand man kann ihn aber auch nicht ins Grundsätzliche treiben, nicht wenn man bei sich bleiben will.
Alle Kandidaten werden also so tun müssen, man muss sich über den Tellerrand hängen ohne die Haftung zu verlieren, dazu gibt es keine Alternative.

14:28 DrBeyer

>>denn wie der Begriff 'Besserwisser' schon sagt, haben diejenigen Ahnung. Und Ahnung bzw. Kompetenz ist doch das, was hier alle möglichen Leute von den Politikern erwarten.<<

Sie haben etwas missverstanden: "Besserwisserart" bedeutet, dass diese Person sich so verhält, als ob er/sie alles besser zu wissen glaubt. Das heißt noch lange nicht, dass dem auch so ist. Ich verabscheue ebenfalls solche Charakteren, die alles besser zu wissen glauben. Da spricht nichts für Kompetenz und Ahnung. Im Gegenteil.

Merkel nachfolge

Um sich zu profilieren muss man sich erstmal distanzieren.Ist in Ordnung .
Meine Meinung zu Spahn :
Zu unerfahren würde keinen guten Staatsman darstellen .
Bei Merz wäre ich mir nicht sicher wieviel Blackrock und transatlantisches Gedankengut er mitbringt.Und wie steht er eigentlich zuNordstream 2?
Laschet : traue ich am ehesten zu das konservative Lager zu sammeln eine solche Politik zu machen und Wähler der AFD zurückzuholen.
Hätte auch den Vorteil
Das die SPD sich links von der Mitte aufstellen kann
Um diese unsägliche Grosse Koalition Zeit zu beenden .

Auf jeden Fall wählbar

@ tias:
Keine sind wählbar die Merkelaner waren .

Das ist Ansichtssache. Angela Merkel ist seit 2005 Kanzlerin und hatte immer eine deutliche Mehrheit des deutschen Volkes hinter sich. Wählbar war sie also und ihre Nachfolger werden es auch sein.

Hier ist Einer

der sich auch über die Zukunft einer nach Merkel Ära Gedanken macht. Merkel sitzt viele Dinge zu lange aus bis sie reagiert. Das könnte bei einem Kanzler Laschet schneller gehen.

Respekt für Angla Merkel

@ Zeitungsjunge:
Vielleicht ist meine innere Abneigung gegen diese Frau so groß, dass ich ihre Taten wirklich nicht mehr wahrzunehmen im Stande bin

Schade, denn die deutsche Politik hätte wesentlich mehr Respekt verdient.

Endlich: das Merkel-Imperium bröselt...

... hoffentlich kommt Merkels Ende als Kanzlerin früher, als es Ihren eigenen Wünschen entspricht. Es wird Zeit, dieses absurde politische Vakuum durch jemanden mit erkennbar konservativem Profil zu ersetzen, sonst geht die letzte verbliebene Volkspartei ebenfalls unter.

15:59 von Zeitungsjunge

was hat Merkel die letzten Jahre wirklich gemacht
.
was sie immer macht
Probleme aussitzen
gigantische Steuereinnahmen
werden Schulden abgebaut, im Gegenteil man lobt sich
dass man ne schwarze Null schreibt
(was ist wenn die Steuereinnahmen mal nicht so fliessen ?)
unsere Infrastruktur .....
Strassen, Bruecken, Abwassersystem, Schulen, Schwimmbaeder ......
alles in desolatem Zustand, sieht das keiner ?
Renten ? klar fast 50 % des Haushalts fliessen in den sozialen Bereich
irgendwie habe ich den Eindruck der kommt nicht dort an wo noetig

Distanzierung nur von kurzer Dauer ...

Meines Erachtens distanziert er sich nur solange von Merkel, bis er die Stellung hätte.

Danach geht es im Stillstandsmodus weiter, der dann in gewohnter Manier mit Floskeln übertapeziert wird ("wir schaffen das", "weiter so", "in einem D in dem wir gut und gerne leben").

re von alles nur Gedöns 14:40

Ja,da haben Sie recht.Und das sehen auch alle deutschen Parteien und Unternehmerverbände so.
Ohne Binnenmarkt und Währungszone,weniger Möglichkeiten für die Erzielung der dicken Exportüberschüsse.

Allerdings auch weniger Probleme für andere Länder.Verschuldung und industrielle Schrumpfung.

Leisetreter

Soso...ein Leisetreter möchte nun doch etwas Aufmerksamkeit? Aber ja nicht zu viel, man könnte ja etwas riskieren.

Mit solchen "Qualitäten" wäre Laschet genau der richtige Spitzenmann für die CDU - um diese dann genau dorthin zu führen, wo die SPD schon lange ist.

Echte Politik geht jedenfalls anders. Aber die sehe ich weit und breit nicht am Horizont.

Laschet ist ein Oportunist

Das was er da macht ist nichts als Wahlwerbung für sich. Die Distanzierung von Merkel (deren innerparteiliche Macht auf einem allzeit Tief ist), ist reine Taktik.

Vielleicht reine Zeitverschwendung...

... das Verfolgen der Personalfragen zur Kanzlerkandidatur von Parteien, bei denen es nicht mehr selbstverständlich ist, dass sie Teil einer zukünftigen Regierung sind.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte November 2019: "Die permanente Diskussion über Personal wird nicht helfen. Es hilft nur, wenn wir klare Antworten liefern, auf Fragen die die Menschen haben. Das ist das Lösungskonzept für bessere Wahlergebnisse." Das hatte er gut erkannt.
Doch was passiert? Täglich grüßt das Personaldebatten- Murmeltier. Man fühlt sich gefangen in einer Zeitschleife.
Jeder Tag, an dem sich die noch regierenden Parteien selbst blockieren, wünschen sich mehr und mehr Menschen, sie könnten den scheinbar überforderten Politikern helfen, indem sie durch Volksentscheide Verantwortung übernehmen. Vor ein paar Jahren war ich völlig fasziniert von der Idee "Volksentscheide auf Bundesebene

Laschet distanziert sich

Und wie die anderen auch , bieten sie nur schlechte schauspielerische Leistungen an !
Wer von denen bietet denn was gutes für das Volk an ? Wie wäre es denn mit "weg mit dem Nullzins" , oder mit realen Angaben der Arbeitslosenzahlen die sich bei knapp über 4 Millionen befinden ( kann man nachlesen ) oder auch die realen deutschen Staatsschulden die laut dem Institut für Generationenverträge, Freiburg, sich auf 6,2 Billionen belaufen ! Das sind doch mal Aufgaben !

re gassi

" Es ist wie bei allen ewigen Kanzlern: die letzte Periode hätten sie besser nicht gemacht: aufhören auf dem Zenit. KEINER konnte das: Adenauer, Kohl, Merkel. Die ersten beiden wurden nahezu aus dem Amt gechasst."

Sehr schlechtes Gedächnis.

Kohl war in der CDU unumstrittener Kanzlerkandidat, als er die Wahl 1998 verloren hat.

@ Old Lästervogel

"Mir wäre er als Parteichef/Bundeskanzler allemal lieber, als Merz oder Spahn, weil er auch in NRW bisher prima Arbeit gemacht hat."

Ähmmm - wann? Mit Verlaub, die Regierung Laschet ist auf dem allerbesten Wege die schon unterirdische Regierung Rüttgers nach unten hin deutlich zu überbieten. Und das ist tatsächlich ganz hohe Kunst, normalerweise gar nicht möglich, so schlecht war die...
Oder was für ein NRW meinen Sie - womöglich reden wir ja schlicht und einfach aneinander vorbei.

Die ehemaligen Nutznießer

Die ehemaligen Nutznießer realisieren, dass es mittlerweile nicht mehr opportun ist, mit Frau Merkel gemeinsam im Boot zu sitzen.....

Ehrlosigkeit gehört nun mal zum Politischen Geschäft

Wer Politik als Geschäft wahrnimmt, der kommt mit Ehre da nicht weit. Personen machen ja auch den geringsten Anteil an der Politik aus. Es sind ja viel mehr Parteien oder andere, nicht oder halb politische Vereinigungen, Wirtschaftsverbände...also alles, was es so in der Lobbywelt gibt, die tatsächlich Macht innehalten.

Es gibt schon Leute mit Überzeugung. Leider gehen die im innerparteilichen Proporz stets unter. Bosbach war für die CDU so ein Typ. Wagenknecht und Bartsch für die (rechtschaffenden; das kann auch schlecht sein) Staatslinken. Selbst bei der SPD gabs solche Leute. Hendrix und derzeit Heil würd ich so einschätzen, obwohl letzterer den typischen Rückzugsreflex der SPD auch verinnerlicht hat.

Ehre hat nichts mit Pathos zu tun. Ehre kommt von Ehrlichkeit. Dahingehend hat sogar Merkel Ehre, allerdings in anderer Richtung...Richtung der Wirtschaftsbosse. Die glauben Merkel alles, was die ihnen verspricht. Sie hälts ja auch im Endeffekt. Gegenüber der Bevölkerung aber nichtso

Aaah, ja

Wer glaubt, dass dies stimmt, glaubt auch noch, dass die Erde eine Scheibe ist. Herr Laschet weiß, dass die Politik von Frau Merkel von der Bevölkerung immer kritischer gesehen wird und versucht daher, sich von ihr zu distanzieren, um eine Chance gegen Merz zu haben. Sollte Herr Laschet tatsächlich Kanzler werden, und nur darum geht es letzten Endes, wird er feststellen, dass die Kanzlerin gar nicht so viel falsch gemacht hat und es keiner großen Änderung ihrer Politik bedarf. Alles nur Nebelkerzen um seine Chancen gegen Merz zu erhöhen.

15:23 nie wieder spd

>>für Millionen von Minirentnern und Minilöhnern hat Laschet nicht gesprochen?<<

Ich glaube auch kaum, dass diese Personen jemals die CDU wählen werden, egal wer dort zur Disposition als Kanzler steht.
Dafür gibt es die Linke oder die SPD. Die können ja immerhin auch noch einen "Kanzler" vor den Wahlen stellen.

laschet bereitet sich vor,

seinen hut in den ring zu werfen. aber als merkel höriger muss er sich nun absetzen, um eine chance zu haben. aber dieses manöver ist dann doch zu durchsichtig

re peter kock

"Wer von denen bietet denn was gutes für das Volk an ? Wie wäre es denn mit "weg mit dem Nullzins" "

Das wäre ein sehr unseriöses Angebot, weil kein Bundeskanzler der EZB die Zinspolitik vorschreiben kann.

Und man muss sich auch sein Teil denken über Wähler, die solche Angebote verlangen oder erwarten.

Na ja,

Laschet distanziert sich also? Da hat man bisher nicht viel davon gemerkt. Ein mehr als durchsichtiger Versuch, die Schleimspur zu verlassen.

@ 15:59 von

@ 15:59 von Zeitungsjunge
„Schön, dass auch mal einem in den eigenen Reihen etwas auffällt!
Mal ehrlich, was hat Merkel die letzten Jahre wirklich gemacht?“
Danke für Ihren Beitrag, Sie sprechen mir aus der Seele. Auch bei mir ist die Abneigung gegen Fr. Dr. Angela Merkel so groß wie nie zuvor. Immer nur Aussitzen und Wegducken fällt immer mehr Leuten auf.
Ob sie etwas positives bewirkt kann ich nicht erkennen.
Wie bereits gesagt, lieber heute als morgen eine Ablösung, es kann nur besser werden.
In unserem angeblich reichen Land gibt es so viele Mißstände im sozialen Bereich wie nie zuvor. Das wäre überhaupt nicht nötig.
Ändern Sie das Herr Merz oder Herr Laschet.

@ Bernd Kevesligeti

Ohne Binnenmarkt und Währungszone,weniger Möglichkeiten für die Erzielung der dicken Exportüberschüsse. Allerdings auch weniger Probleme für andere Länder.

Wieso Probleme? Unsere Exportprodukte muss man nicht kaufen, das ist alles freiwillig. Andere Länder könnten auch innovativer sein, so wie wir. Vielleicht begreifen Sie die Konkurrenz endlich als Herausforderung, selbst besser zu werden.

Die Bühne ist noch im Dunkeln; die wo da sieht man nicht

Ich würde nicht von Distanzierung sprechen. Die fällt Herrn Laschet offensichtlich noch schwer. Relativierung, ein leichtes sich absetzen ist das eher. Auch er taktiert zwischen den Strömungen in der Partei. Da die Bundeskanzlerin noch auf stabil macht, traut sich noch keiner ins Rampenlicht (Sein oder Nichtsein, fragt, wer noch was zu befürchten hat, dessen Sieg nicht gewiss ist). Nur keine frühe Schramme sich verschaffen, schliesslich ist man als Ministerpräsident auch nicht schlecht dran. Mag auch den Mutigen die Welt gehören, Düsseldorf kann ein Schlaraffenland sein und den eigenen Ansprüchen genügen.

Am 16. Februar 2020 um 14:00 von Traumfahrer

"Mit einem hat Herr Laschet sehr wohl recht, in D muss immer erst alles total zerredet und zerstritten werden, bevor mal eine Entscheidung fällt. ….
….Zu viele Köche verderben ja bekanntlich jeden Brei und jede Suppe, eine typisch deutsche Krankheit."
#
#
In der Amtszeit von Frau Merkel ist vieles nicht beredet worden und schon gar nicht zerredet. Frau Merkel hat vieles ignoriert, ausgesessen und dann je nach Lust und Laune entschieden.
Die Köche waren in der Speisekammer eingeschlossen und durften nach Ihrer Ansage tanzen.
Schlimm ist nur, das einer der größten (mit)Tänzer jetzt seinen Mund aufmacht.

@ Jayray

Es gibt schon Leute mit Überzeugung. Leider gehen die im innerparteilichen Proporz stets unter.

Naja, das kann man so nicht sagen. Ich denke da außer Merkel an von der Leyen, Kramp-Karrenbauer, Merz, Laschet, Klöckner oder Spahn.

Deutschland im Dauerschlaf

Es ist schon erstaunlich und zugleich symptomatisch für die CDU-Politik der letzten 15 Jahre, daß nun auch der nächste CDU Ministerpräsident aus der Reihe derer, die sich immer nur im Windschatten einer ideenlosen und staatsrechtlich mindestens bedenklichen Kanzlerin weggeduckt haben, sich so langsam traut, seine Meinung einem breiteren Publikum kundzutun. Wie überhaupt die Riege der ehemaligen männlichen Führungskräfte der CDU, wie zum Beispiel die Herren Koch und Merz und andere, mitverantwortlich ist für eine destruktive Politik des Ignorierens und Verdrängens, ohne politische Visionen. Wer schon etwas älter ist und noch die Zeiten der Ära Brandt, Schmidt und Kohl kennen lernen durfte, der erkennt dieses Land und seine traumatische Politik unter Kanzelrin Merkel nicht wieder. Helmut Kohl hat einmal gesagt: "Mädchen, mach mir mein Europa nicht kaputt!" Genau dies hat sie aber getan - siehe Brexit, siehe Griechenland, etc., die sich gegen Deutschland gewendet haben. Vive la France !

16:42 von Tretschko

«Mit Verlaub, die Regierung Laschet ist auf dem allerbesten Wege die schon unterirdische Regierung Rüttgers nach unten hin deutlich zu überbieten. Und das ist tatsächlich ganz hohe Kunst, normalerweise gar nicht möglich, so schlecht war die...
Oder was für ein NRW …»

Nun ja. Ich bin gebürtiger NRW-ler, Kölner.

"Nur miserabel" ist die aktuelle NRW-Regierung Laschet nicht.
Und die CDU ist ganz gewiss "nicht meine Partei".

Ganz alleine regiert Herr Laschet das Land NRW nicht.
Die Minister/innen in den div. Ressorts auch nicht.
Es gehören immer (!) bspw. Verwaltungen zum Regieren dazu.
Auf deren Funktionsfähigkeit haben auch Minister und der MP nur begrenzten Einfluss.

Ist wer 5+ Jahre MP & "in der Verwaltung läuft nix".
Dann hätte er genug Zeit gehabt, Strukturen zu verändern.
Gleiches gilt für Polizei + Justiz + …

A. Laschet hat bei mehreren Personalentscheidungen in NRW
"gutes Händchen gezeigt".

Frau Serap Güler als Staatssekretärin für Integration.
Auch H. Reul als I-Minster.

@ th711

Unsere Bundeskanzlerin fliegt durch die Welt und verteilt Geld während wir uns hier mit ihrer verfehlten Politik auseinandersetzen müssen.

Die Kanzlerin gibt aber in regelmäßigen Abständen Videobotschaften heraus, so dass Unzufriedene sich objektiv mit ihren Leistungen auseinandersetzen können.

@ nur Gedöns

Nee, lassen Sie sich mal nicht einreden, dass ausländische Kunden nur deutsche Waren laufen würden, weil wir in der EU wären.

Die Kunden kaufen diese Waren weil sie von deren Qualität überzeugt sind.

Chinesen, Amerikaner, Schweizer und Norweger kaufen deutsche Waren. Und keines dieser Länder ist Mitglied der EU.

Merkel zu kritisieren ist

Merkel zu kritisieren ist einfach. Sie bietet einfach zu viele Steilvorlagen.
Das bisschen, was richtig gemacht wurde, wird durch zu viele Fehler wieder wett gemacht.
Ob er es anders macht? Ich wage das zu bezweifeln.
Der nächste Kanzler wird Habeck. Und dann wird alles anders. Ob das dann besser wird, bleibt abzuwarten.

@ 15:45 DerVaihinger

Es könnte natürlich damit zusammenhängen, wo Sie sich bewegen, denn wo ich mich so bewege, wird erwartet, dass endlich wieder - entgegen dem schleichenden Rechts(d)ruck der letzten Jahre - soziale Politik gemacht wird und endlich eine ökologische Politik, die dem Begriff auch gerecht wird.

@15:27 von pnyx

Dobrinth... War das nicht einer der 3 csu-Verkehrsminister, der sich schon mit der "Ausländermaut" (die man dann irgendwann nicht mehr so nannte und glaubte, dann damit durchzukommen) kräftig vergallopiert hat? Dass der in dem eingetragenen Verein mit wenigen tausend Mitgliedern, der keine offizielle Gruppierung der CDU/CSU eine "Brücke" zur afd sieht, ist einerseits vielleicht nicht verwunderlich, zeugt aber andererseits von Verkennung der Tatsachen: was er als "Brücke" bezeichnet, ist ein morsches Steglein.

@ karwandler

Marine le Pen hat nicht vor, das französische Rentensystem zu ändern.

Sie ruft zu Demos GEGEN die Rentenreform auf.

Rechte Propaganda, das französische Rentensystem wäre absurd?

Was erzählen Sie da?

Sorry werte Union aber es wird keinen Unions-Kanzler geben

Zusätzlich an die Adresse der Union:
es wird keinen Unionskanzler geben. Denn das geben die aktuellen Umfragezahlen nicht her. Siehe

1. EMNID 15.02.2020

CDU/CSU: 28%
SPD: 15%
Gruene: 20%
FDP: 6%
DieLinke: 10%
AfD: 15%
Sonstige 6%

Das bedeutet folgende Rechnung:

Simbabwe + Linke: 79%
Kenia + Linke: 73%
Simbabwe-Koalition: 69%
Jamaika + Linke: 64%
Kenia-Connection: 63%
Jamaika: 54%
schwarz-rot-rot: 53%
erweitertes R-R-G (R-R-G + FDP): 51%
schwarz-Gruen: 48%
Rot-Rot-Gruen: 45%
GroKo: 43%
schwarz-blau: 43%
schwarz-gelb: 34%

Das heißt:
die Linke ist erstmals zweistellig, was ich super finde. Weiterhin bedeutet das:
keine Chance fuer diesen Rechtsdrall und die "Werte-Union" und die AfD können es vergessen. Und ohne Links, Gruen, SPD und FDP geht fuer die Union nichts.

@ Tretschko

Laschet hat den Kampf gegen kriminelle Clans aufgenommen.

Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung.

Die NRW Wähler wollten kein rot-grünes Laissez-Faire mehr.

zweifel an der kanzlerkandidatur..

laschet hofft, sich im rechten augenblick zu exponieren. jahrelang hat er in grosser loyalitaet stillgehalten, doch jetzt wittert er, wenn auch geringe, chancen, noch im letzten moment an merz und spahn vorbeizuziehen.

ob seine merkelkritik mit merkel abgesprochen ist, darauf moechte ich nicht meine seele verwetten, und doch, er bringt sich, vermutlich mit merkels segen, in stellung.

der waehler wird sich da eines tages entscheiden muessen. merz? ein eiskalter finanzjongleur, der auch den aermsten der armen noch empfiehlt, altersvorsorge mit aktienkaeufen zu besorgen. spahn? der mann der sich mit ministerialerlaessen ueber hoechstrichterliche entscheidungen hinwegsetzt? oder laschet? der bisher eigentlich nur durch verbindliche freundlichkeiten aufgefallen ist.

die einzigen waehlbaren kandidaten, die im bundestag klartext reden sind eigentlich nur: wagenknecht (linke) und lindner (fdp). weder gruene, spd, noch afd haben da irgendetwas zu bieten.

Laschet ist der Favorit

Ich habe zwar noch nie CDU gewählt und bleibe mir da auch treu. Dennoch sehe ich auch im schwarzen Lager ein paar vernünftige Leute, denen ich zutraue, die Gesellschaft bei allen unterschiedlichen Interessen zusammenzuhalten und vernünftige Kompromisse zu schließen.
Laschet ist für mich ein solcher CDU-Politiker, Spahn eher nicht, weil zu unerfahren, und Merz, der Einkommens-Millionäre im Mittelstand verortet, überhaupt nicht.

@16:16 von alles nur Gedöns

Zitat: "... Angela Merkel ist seit 2005 Kanzlerin und hatte immer eine deutliche Mehrheit des deutschen Volkes hinter sich. Wählbar war sie also und ihre Nachfolger werden es auch sein."

Das ist so nicht ganz richtig. Die anderen Kandiaten (SPD) waren nur noch unwählbarer. Trotzdem hat sich Merkel dem Sozialdiktat der SPD unterworfen. Hätte die SPD einen neuen Gerhard Schröder in die Wahl geschickt, wäre Merkel nicht so lange Kanzlerin geblieben. Da die SPD aber nur noch aus Feministen besteht, ist es so weit gekommen.

Merkel-Stillstand-Jahre

Zu Spät Herr Laschet! Da hätten Sie schon früher den Mut haben müssen gegen Mutti zu rebellieren! Jetzt steht wir nach den Merkel-Stillstand-Jahren vor einem Scherbenhaufen in Deutschland und Europa. Infrastrultur kaputtgespart, Renten- und Gesundheitspolitik ohne die nötigen Reformen usw. Durch die amerikanische vorauseilende Erfüllungspolitik wurde die europäische Sicherheitsarchitektur zerstört. Europa ohne Reformen, wo Deutschland mit Frankreich hätte Motor sein müssen usw usw. Schuld daran tragen auch die, die diese Politik unterstützt haben. Die nächsten Jahre werden das Ergebnis dieser Merkel-"Politik" Jedermann nicht nur sichtbar werden lassen, Jedermann wird es am eigenen Leben spüren.

Auch wenn er ....

... auf den ersten Blick es wagt die gottgleiche Kanzlerin zu kritisieren, so sind seine Aussagen bei näherer Betrachtung eigentlich nur eine Bestätigung und der Wille zur Fortführung des Merkschelschen Murks.

Bevor man auch nur daran denkt einen zusätzlichen Cent ins Brüsseler Fass ohne Boden zu werfen, sollten man doch erstmal die Verschwendungspolitik der EU in sinnvolle Bahnen lenken. Die EU hat genau wie Deutschland kein Einnahmenproblem, aber ein gewaltiges Ausgabenproblem.

Noch mehr Geld nach Brüssel ist wahrlich kein Grund ausgerechnet Sie zu wählen Herr Laschet, denken Sie mal drüber nach, der leidgeschundene Steuerzahler wäre ihnen sicherlich nicht Gram wenn Sie es täten.

Nein, ich esse meine Suppe nicht

Mal richtig über Merkel schimpfen, so wie niemand es sich seit Jahren traute in der CDU, ist wohl eher eine Art rituelle Anmeldung zur Kandidatenkür und nicht mutige Kritik. Denn in der CDU gehört ansonsten der Bückling mit breitem Sitzfleisch zur gängigen Spezie.

Laschet hat recht...

Das war doch klar, dass mit dem Verblassen der Amtszeit von Merkel auch ihr Zögern und Zaudern ein Thema wird. Merkel ist erschöpft und "ausgebrannt"...auch eine "Mutti" wird älter...ihre Nachfolgeregelung mit AKK ist gescheitert, .v.d.Leyen wurde noch nach Brüssel entsorgt, Kauder konnte sie auch nicht mehr schützen...all ihre Helfer sind ihr nun abhanden gekommen. Endlich trauen sich "die Männer" aus der Deckung und ihre Angriffe und Kommentare auf die vergangene Politik der Kanzlerin werden heftiger werden. Noch ist aber die Krone nicht vergeben.

Und somit ist er raus dem Rennen raus.

Inhaltlich bin ich hier mit Herrn Laschet einer Meinung. Ich finde es aber ziemlich unklug, jetzt in dieser Zeit der Zäsur, in der die CDU sich gerade befindet, Merkel so offen zu attackieren. Sie genießt immerhin viel Zuspruch bei den Wählern, Herr Laschet aber nicht. Und darauf wird die Basis auf jeden Fall achten.

Die Absetzbewegung des Herrn Laschet...

von Merkel hat begonnen. Merkel ist auf dem absteigenden Ast und es ist wohl intern geplant, dass sie nach den EU Ratsvorsitz die Koffer packt. Also haben die "Kandidaten" noch bis Ende des Jahres Zeit.

Laschet merkt, das man keinen Mekelianer mehr möchte und versucht nun mit diesem billigen Trick sich abzusetzen. Wird aber nicht funktionieren.

Die CDU ist auf einer abschüssigeb Rampe auf dem Weg nach unten. Sie hätten Merkel 2017 absägen sollen. Aber nachdem sie in Thüringen, gemeinsam mit der FDP, vor der Mauermörderpartei den Rücken gebeugt haben, werden ihnen endgültig die Wähler davonlaufen. Laschet ist Merkelianer, Merz beleidigt die AFD Wähler als Gesindel und Spahn ist und bleibt blass. So wird das ncihts mehr.

Quatsch

Wenn Herr Laschet eine Chance haben will, mitzuarbeiten, dann sollte er sich von Herrn Merz distanzieren und einen bisher nicht bekannten jüngeren Kandidaten/jüngere Kandidatin vorschlagen und unterstützen!

Alles andere bringt weder ihm noch der CDU irgendetwas.

@Demokratieschue (15:29): Tempolimit

Also bevor ich jemandem hinterher renne, denke ich darüber nach.

Ich sehe nicht, dass wir auf den Straßen alles genauso machen müssen wie Spanien.

In Deutschland gilt schon die Richtgeschwindigkeit 130, und wer schneller fährt und einen Unfall baut, dem kann passieren, dass er auf den Kosten sitzen bleibt.

Genauso gilt auf deutschen Autobahnen (und nicht nur da), dass man das Tempo an die Umweltbedingungen anpassen muss: Wetter, Verkehr, Zustand der Straße.

Dass manche daraus schlussfolgern, dass man auf deutschen Autobahnen fahren kann, wie man will, nur weil da nicht alle 10 Meter ein Schild steht, zeugt davon, dass sie vom Autofahren gar keine Ahnung haben. Ich überlege, ob sie das trotzdem tun. DAS macht mir wirklich Angst.

Eigentlich wird das Auto wie eine Waffe behandelt, und wer fährt, der hat schon deswegen eine Teilschuld an allem.

Warum Sie so erpicht auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn zwischen den zahlreichen Baustellen sind, kann ich nicht nachvolziehen.

@ Peter Kock

Wer von denen bietet denn was gutes für das Volk an ? Wie wäre es denn mit "weg mit dem Nullzins

Herr Laschet bewirbt sich ja nicht für die Zentralbank, sondern um den CDU-Vorsitz.

Für den Teil des Volkes, der ein Baudarlehen am laufen hat, ist die Zinssituation ja eher sehr positiv. Schauen Sie also bitte nicht nur auf sich selbst und verkaufen das als allgemeingültig.

Die Zinsen sind derzeit übrigens in allen Industrieländern sehr niedrig, in der Schweiz z. B. noch niedriger als in der EU.

16:28 von Dr Do Lidl Auch Programmparteien...

betreiben Zuspitzung auf die "Themen" der Zeit, deren Zuspitzung aber im Zusammenspiel mit den jeweiligen Aushängeschildern funktioniert. Man kann letztlich politische Programmatik nicht ohne Rücksichtnahme auf das Führungspersonal zuspitzen, das diese dann verhöckern muss. Also muss man in den sauren Apfel beißen und nehmen was man bekommt, eine/n Spitzenkandidaten mit seinen Themenschwerpunkten und seinem speziellen Zuschnitt - mal liberaler, mal konservativer in diesem Falle - wobei liberal im Gegensatz zu hier oft vertretenen Meinungen eben nichts mit "links" zu tun hat.

Nach den Milden kommen die Harten

Wer jetzt nach Merkel die Kanzlerschaft anstrengt muß sich schon durchboxen.
Es ist ja auch so Weltweit zu sehen, das ein Kanzler oder Präsident durchaus seinen Weg gehen muß um Erfolg zu haben.

@ DrBeyer zu @Tada

"Ich kann aus Ihrem Beitrag nicht ersehen, wo Sie ihn in Ihren Kategorien einordnen." Am 16. Februar 2020 um 14:29 von DrBeyer

Warum soll ich den Herren jetzt in Kategorien einordnen???

Laschet wäre i.O..

Ich halte ihn für die Person, die mit Erfahrung und Diplomatie so manches Dilemma richtet.

Ich fürchte aber, es wird Merz, da das letzte Wort in der Politik meist irgendwie durch die Hintertür die Wirtschaft hat.

15:45 von DerVaihinger

>>Setzen Sie rechtslastig mit der AfD gleich?
Überall, wo ich mich bewege, wird erwartet, dass sich die Politik wieder nach rechts zur Mitte hin verschiebt.<<

Das spricht aber nicht für die Umgebung in der Sie sich bewegen.

Vernünftiger Profilierungsversuch

Ich sehe nicht, dass Laschet seiner "Mom" in den Rücken fällt. Er hat nur das Offensichtliche erwähnt und als Farbloser etwas Farbe gewonnen.

16:18 von schiebaer45 ..das stimmt so nicht...

"Merkel sitzt viele Dinge zu lange..." das scheint eher Kredo unserer Politik zu sein - wie groß war die Zeit zwischen Harz-Reform (die damit eihergehende Verarmung der Unterschicht war vorhersehbar) bis zu den allfälligen Reaktionen in Punkto Wohnungsbau, Mindestlohn etc. also den absehbar nötigen Begleitmaßnahmen;
Wie lange dauerte es, bis nach Beginn des arabischen Frühlings die absehbar notwendigen Maßnahmen ergriffen wurden;
Wie lange dauert es, bis nach Erkennen des umfangreichen Investitionsstaus bez. unserer Infrastruktur notwendige Änderungen eintreten,.... das kann man nicht alles einer Frau Merkel anhängen, das ist zu kurz gedacht, das ist ein Problem der Genetik unseres politischen Systems.

Das kleinste Übel wäre wohl...

... das zunächst Merz übernimmt, da er am wenigstens Merkel-hörig ist und nach einer einmaligen Wiederwahl in 2025 sich spätestens zur Mitte der Legislaturperiode an einen Nachfolger wie z.B. Spahn übergibt. Damit wäre der CDU als auch Deutschland am wenigsten geschadet.

re von alles nur Gedöns 17:13

Also,da sind die OECD,die Memorandum-Gruppe der Wirtschaftswissenschaftler und sogar der IWF (!) anderer Meinung.Anhaltende
Exportüberschüsse verhindern anderswo Entwicklung.Und-Sie lassen es ja anklingen,führen letztlich zu einem Wettlauf nach unten(sozial,Arbeitsrecht).

@ Gedöns

"Wieso Probleme? Unsere Exportprodukte muss man nicht kaufen, das ist alles freiwillig. Andere Länder könnten auch innovativer sein, so wie wir. Vielleicht begreifen Sie die Konkurrenz endlich als Herausforderung, selbst besser zu werden."

Es ist doch nicht die Innovation der deutschen Industrie, warum man unsere Produkte kauft, sondern das sind unsere im Vergleich zu anderen Industrieländern abartig tiefen Absatzpreise, bei denen man aber zugleich Qualität "Made in Germany" erkaufen kann. Oder um es anders zu sagen: Wir grätschen unfair mit unserem Lohndumpingsystem "Hartz IV" in den freien Markt ein und wundern uns, warum andere Volkswirtschaften in der EU nicht mitkommen? Es ist also keine Frage von "besser" sondern von "billig", warum bei uns der Export immer noch brummt. Das in Verbindung mit einem schwachen Euro! Paradiesische Zustände für Einkäufer aus Übersee!

@ Gedöns

"Armin Laschet wäre genau der richtige Mann an der Spitze Deutschlands und damit ganz vorne in Europa."

Worauf basiert Ihr Glaube an Laschet angesichts des Zustandes des Landes NRW? So von NRWler zu NRWler...

@Jayray um 16:50

"Ehre hat nichts mit Pathos zu tun. Ehre kommt von Ehrlichkeit. Dahingehend hat sogar Merkel Ehre"

Ehre hat nichts mit Ehrlichkeit zu tun, sondern sie bedeutet, dass jem. achtungswürdig ist o. Achtungswürdigk. verdient. In der Politik gab es mal Figuren, d. wegen vergleichsweise kleinen Schnitzern von allen Ämtern zurücktraten. Tragende Rollen spielten dabei deren Ehrgefühl + die persönlichen Werte.

Durch Merkels Politik, mit ihren Volten (Beibeh. d. Atomkraft, n. Fukushima wieder Ausstieg; bis z. Energiewende jahrelange Torpedier. des EE-Sektors, was z. Niedergang d. Solarbranche beitrug) und ihrer ansonsten übl. Tatenlosigk. (sie handelte nur dann, wenn sie sich aufgr. v. Umfragenergebn. dazu genötigt sah) wurde b. d. eigen. Klientel zunehm. unklar, wofür sie überhaupt noch stand. Ihr punktuelles Aufgreifen (teils aus koalitonär. Zwang, teils u. d. SPD zu marginalisieren) sozialdemokr. Positionen, empfanden d. Erzkonservativen wohl als Erosion o. Preisgabe konservativer Werte.

Merkel sollte

noch in diesem Jahr zurücktreten und Neuwahlen ausrufen. Dann können Laschet, Merz,Spahn und Frau Klöckner ihren Hut in den Ring werfen. Noch ein ganzes Merkel Jahr bedeutet nur Stillstand und das ist nicht gut für das Land.

@ DrBeyer

"...denn wie der Begriff 'Besserwisser' schon sagt, haben diejenigen Ahnung. Und Ahnung bzw. Kompetenz ist doch das, was hier alle möglichen Leute von den Politikern erwarten."

Ich zitiere mal aus dem Duden: "Als >Besserwisser< wird umgangssprachlich eine Person bezeichnet, die ihre Meinung in belehrend-aufdringlicher Art und Weise äußert und damit den Anschein erweckt, als ob sie in bestimmten (oder in allen) Angelegenheiten mehr Wissen oder Bildung besäße oder dazu besser urteilen könnte als andere."

Man beachte hier insbesondere den Konjunktiv Irrealis in Verbindung mit "Wissen oder Bildung". Es mag zwar "Besserwisser" geben, die sogar Ahnung von einem Bereich haben, aber das wäre dann wohl eher die Ausnahme, als die Regel.

17:05 von karwandler

mit ein wenig sachverstand würden auch foristen erkennen können, daß die ezb weit über das ihr erteilte mandat hinausgeht. die ezb gehört natürlich eingehegt. jetzt will sich die neue gar ums klima kümmern. aber das ist vielen hier nicht so wichtig wie die eigene weltanschauing durchzusetzen

13:52 von Esche999

welchen rechtslastigen trend ? soweit links stand die deutsche politik und die cdu noch nie. aber offenbar ist heute jeder, der rechts von linksgrün steht, schon ein brauner

Wen soll ich wählen?

Rechts außen? Links außen? Unakzeptabel!
Und die Parteien der sog. Mitte?
SPD: profillos!
Grüne: zu realitätsfern!
FDP: nicht ernst zu nehmen!
CDU: zu feige!
Die anstehenden technischen Umwälzungen verlangen ein hohes Mass an Verständnis für das Machbare. Ob das Wünschbare machbar ist zeigt erst der Praxistest. Den hat die Politik versäumt durchzusetzen. Die Wirtschaft scheut das Risiko, wurschtelt bis zur Pleite stolzer DAX-Konzerne vor sich hin und wartet auf Subventionen. Die Herren Vorstände denken nur noch an ihre Boni, die ja auch, wie die Vergangenheit gezeigt hat, auch bei Misserfolgen reichlich fließen. Ich warte darauf, dass Deutschland wieder der/die kranke Mann/Frau in Europa wird.

Beliebteste Politikerin

Glaubt man dem Volk, dann ist Angela Merkel in Umfragen immer noch die beliebteste Politikerin in Deutschland. Da ist dieses Diskussionsforum offensichtlich nicht repräsentativ.

CDU !

Die Merkelsche CDU verkommt immer mehr zum Duckmäusertum und Angsthasen- Syndrom.
Frau Merkel mag zwar in manchem Land außerhalb der BRD an Ansehen genießen, aber die sehen nicht ihre oft hinterhältige Art des Umgangs mit Parteigenossinnen und Genossen, die systematisch gängelt und intern runterputzt.
Sie will doch die deutsche Wirtschaft nie zu Zugeständnisse bringen und nie abwürgen, da sie und ihre Mitstreiter zu sehr am Tropf der Wirtschaft hängen.
Es ist die CDU und CSU, die die Menschen immer mehr im Stich lässt, durch den totalen Wahnsinn der Privatisierung in vielen Bereichen. Das haben Frau Merkel und CO zu verantworten, was sie aber nie tun werden. Dazu ist der Haufen an Politiker zu arrogant und überheblich.
Da, wo sie etwas tun könnten, schauen sie tatenlos zu, wie die Menschen weiter ausgebeutet werden, z. B. Mindestlohn, der nicht wie vielerorts gefordert auf 12 Euro steigen soll, sondern nur um ein paar Cent.
Das ist eine absolute Unverschämtheit der Politik !

@ um 16:54 von Jacko08

Der, die, das Kanzlerin ist doch immer für alle da. Völlig unabhängig davon, wer was wählt.
Und als solche(r,s) muß man eben auch für die Rentner, Arbeitnehmer, sorgen, die einen nicht gewählt haben.

zweifel an der kanzlerkandidatur..

laschet hofft, sich im rechten augenblick zu exponieren. jahrelang hat er in grosser loyalitaet stillgehalten, doch jetzt wittert er, wenn auch geringe, chancen, noch im letzten moment an merz und spahn vorbeizuziehen.

ob seine merkelkritik mit merkel abgesprochen ist, darauf moechte ich nicht meine seele verwetten, und doch, er bringt sich, vermutlich mit merkels segen, in stellung.

der waehler wird sich da eines tages entscheiden muessen. merz? ein eiskalter finanzjongleur, der auch den aermsten der armen noch empfiehlt, altersvorsorge mit aktienkaeufen zu besorgen. spahn? der mann der sich mit ministerialerlaessen ueber hoechstrichterliche entscheidungen hinwegsetzt? oder laschet? der bisher eigentlich nur durch verbindliche freundlichkeiten aufgefallen ist.

die einzigen waehlbaren kandidaten, die im bundestag klartext reden sind eigentlich nur: wagenknecht (linke) und lindner (fdp). weder gruene, spd, noch afd haben da irgendetwas zu bieten.

@17.34-Habeck wird Kanzler..?!

RRG wäre eine mittlere Katastrophe.

Dazu muss man das nicht ausprobieren, um das zu verstehen.

Aber was Merkel betriff, da haben Sie recht. Deswegen tritt ja auch Merz an um hier auf zu räumen...

Vermutlich wird es für die optimale Lösung, nämlich schwarz-gelb nicht reichen.

Aber schwarz-grün, ev mit der FDP und ohne Merkel wäre so schlimm auch nicht.

@17.34-schleichender Rechtsruck ?!?

Was die Politik der Regierung betrifft, gab es einen (nicht nur schleichenden) Linksruck.

Als Gegenreaktion darauf gab es den von Ihnen erwähnten Rechtsruck.

Um das Problem, auch das soziale zu lösen, muss nun eine liberale Mitte Regierung kommen. Eher mit strengerer Auslegung der Problematischen Themen.

Die von der SPD praktizierte Umverteilung aus der Mittelschicht an die Ränder ist ein großer Fehler und wird nicht besser, wenn man das noch intensiviert.

Und Falls Sie beim Thema Ökologie an die Grünen denken - denen fehlt jegliche sinnvolle Lösungskompetenz beim Thema Klimawandel. Auch da kommen von den Liberalen die praktikablen Lösungen.

@16.24-Laschet in NRW

Ich denke auch, dass Laschet in NRW seine Bestimmung gefunden hat. Er sollte dort bleiben und gleichzeitig im Hintergrund die Fäden in der Bundespolitik mit ziehen.

Leider gibt in Ba-Wü derzeit keinen Politiker mit Format, so dass derzeit nur Merz als Kanzler in Frage kommt.

Am 16. Februar 2020 um 17:34 von andererseits

"Es könnte natürlich damit zusammenhängen, wo Sie sich bewegen, denn wo ich mich so bewege, wird erwartet, dass endlich wieder - entgegen dem schleichenden Rechts(d)ruck der letzten Jahre - soziale Politik gemacht wird und endlich eine ökologische Politik, die dem Begriff auch gerecht wird."
#
#
Ihre Lieblingskanzlerin Frau Merkel ist jetzt für Sie für den "schleichenden Rechts(d)ruck der letzten Jahre" verantwortlich? Da stimme ich Ihnen zu 100% zu.
Wenn Sie aber glauben, das eine ökologische Politik die nur teuer ist und von neuen Steuern begleitet wird sozial ist, dann sind Sie wie Ihre Grünen Freunde auf dem Holzweg.
Nach dem Motto, wer Geld hat, darf Umweltsünder sein wird nicht funktionieren und ist asozial.

Wichtig

Ist es derzeit wieder das Wichtigste wer AKK Nachfolger wird.
Wäre es nicht besser die wirklichen Probleme im Lande anzugehen, als Postengeschacher zu betreiben. Fühle mich an den SPD Untergangsbeginn erinnert.
Meine Prognose, es wird eine Kandidatin sein welche bis jetzt nicht in Erscheinung getreten ist.

Ich bitte darum, den

Ich bitte darum, den rückschreitenden linksruck nicht immer wieder mit Rechtsruck, zu dämonisieren.
Man vergleiche mal die Programme der CDU von heute mit denen vor ca 30 Jahren. Und wer würde kohl&Co in die schlimme Rechte Ecke stellen wollen?

@Ein Politiker um 17:23 Uhr

Ja, symptomatisch. Aber nicht nur für Deutschland, sondern für alle freiheitlich demokratischen Staaten 2020 (das dürften zirka 90 bis 97 Prozent aller Staaten der Erde sein), wenn auch insbesondere für Deutschland: Ideenlos.
Und hinzu kommt Angst vor Veränderung.
Konkurrenz schürt nur Angst.

Doch damit ist die Politik nur ein Spiegelbild ihrer Gesellschaft, wie auch in USA, GB, ITA, FRA, Österreich, Australien, Thailand, Taiwan, Hongkong, Israel, Georgien, Russland, Ukraine, ... überall. Die globalisierte und unaufhaltsam wachsende Finanzwirtschaft macht alle Moral kaputt.

Immaterielle Werte wurden seit der Übernahme der tatsächlichen Weltherrschaft durch die größten globalen Konzerne kontinuierlich zermalmt.
Die aktuelle Auszeichnung der UN (durch unsere Uschi) ist eine Farce und eine Scheinheiligkeit sondergleichen.

Laschet distanziert sich von Merkel

Ja na klar-aber nur genau so weit, wie er es vorher mit ihr abgesprochen hat.
Da wird jetzt ein kleines Theaterstück fürs Volk aufgeführt um Merz abzuservieren und den den mutigen Reformer Laschet aufzubauen.

Werte Union

Vielleicht sollte es sich mal rumsprechen, das es sich um einen Verein mit 4.000 Mitgliedern handelt, und die damit nicht mal einem Prozent aller CDU Mitgliedern entsprechen.

@13:47 von Old Lästervogel

"Laschet ist ein gewiefter Taktiker,
er weiss, dass die Europapolitik von Frau Merkel innerhalb der CDU umstritten ist. Somit ist sein Vorstoß taktisch gesehen sehr wirkungsvoll. Mir wäre er als Parteichef/Bundeskanzler allemal lieber, als Merz oder Spahn, weil er auch in NRW bisher prima Arbeit gemacht hat. Und das ist in einem Bundesland wie NRW nicht selbstverständlich."

Ich teile uneingeschränkt Ihre Meinung. Laschet wird allerdings vielfach noch unterschätzt, obwohl NRW nun wirklich andere Herausforderungen bietet, als z.B. das Saarland. Laschet wird man auch in Berlin nicht so leicht wegbeißen können wie z.B. AKK.

13:47 von Old Lästervogel

Mir wäre er als Parteichef/Bundeskanzler allemal lieber, als Merz oder Spahn, weil er auch in NRW bisher prima Arbeit gemacht hat. Und das ist in einem Bundesland wie NRW nicht selbstverständlich.
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Woran ist denn die Prima Arbeit von Herrn Laschet in NRW zu erkennen?
Am versprochenen Abbau der Dauerbaustellen auf den Autobahnen jedenfalls nicht. Die rheinische Kohle und Energiewirtschaft wurde planmäßig platt gemacht, die Kriminalität in NRW (abgesehen von den Stadtstaaten) ist 2019 die höchste in Deutschland, bei den Nehmerländern im Bundesfinanzausgleich ist NRW auf den 3. Platz vorgerückt.

Unzufrieden

Wenn ich aus den vielen Kommentaren die Unzufriedenheit über Frau Merkel heraus lese, frage ich mich warum die CDU in den letzten Jahren immer wieder einen Regierungsauftrag vom Volk erhalten hat. Bei den Bundestagswahlen stehen deutlich mehr als 20 Parteien zur Wahl.

@13:50 von WB0815

"Der „Pragmatismus“ als Grundhaltung hat die CDU zum politischen Vakuum gemacht..."

Nein, das war nicht Pragmatismus, das war das typisch Merkelsche "alternativlos".

Laschet

mit ihm wird es ein "weiter so" geben und sonst gar nichts. Mit Merz ebenso. Die CDU hat absolut gar nichts mehr mit der CDU vor über 20 Jahren gemein. Sie steht links der Mitte und dabei bleibt es auch. Schwarz-Grün ist bei der BTW 2021 so sicher wie das Amen in der Kirche. Da können Laschet & Co. sagen was sie wollen! Nur Naivlinge fallen noch auf diese Blender herein...

14:28 von DrBeyer

Und Ahnung bzw. Kompetenz ist doch das, was hier alle möglichen Leute von den Politikern erwarten.
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Was hat das mit Herrn Laschet zu tun-der hat weder das eine, noch das andere

16:50, Jayray

>>Ehre hat nichts mit Pathos zu tun. Ehre kommt von Ehrlichkeit. Dahingehend hat sogar Merkel Ehre, allerdings in anderer Richtung...Richtung der Wirtschaftsbosse. Die glauben Merkel alles, was die ihnen verspricht. Sie hälts ja auch im Endeffekt. Gegenüber der Bevölkerung aber nichtso<<

Wenn Frau Merkel wirklich Jedem und Allen, Wirtschaftsbossen und kleinen Leuten, egal wem, alles versprechen und nichts halten würde, wie Sie ja feststellen, warum ist die dann eigentlich noch im Amt?

Ich kann irgendwie keine richtige Wechselstimmung ausmachen. Außer hier im Forum natürlich.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß Armin Laschet Kanzlerkandidat wird. Allein schon deswegen, weil mit Merz als Spitzenkandidaten die Union die weltoffen-liberalen Wähler an die Grünen verlieren und ihnen so wohl den Platz der stärksten Partei ihnen überlassen würde.

Denn ich glaube nicht, daß eine marktradikaler orientierte Union die AfD schwächen und dort Wähler abziehen könnte.

@13:52 von Esche999

"Man kann nur hoffen, daß es in der SPD - wenn auch etwas unsichtbar - kluge Strategen gibt, die jetzt die richtigen Schlüsse ziehen."

Etwas unsichtbar?

"Dann nämlich hat die SPD eine neue Chance."

Die SPD hat nur eine Chance, wenn sie ihr krankhaft verengtes Gesichstsfeld auf das ursprüngliche Maß erweitert und heiße Eisen nicht einfach ausblendet.

17:05 von Karl Napf laschet bereitet sich vor,

"" seinen hut in den ring zu werfen. aber als merkel höriger muss er sich nun absetzen, um eine chance zu haben. aber dieses manöver ist dann doch zu durchsichtig""
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Lieber Karl Napf.ich glaube Laschet hat die Zeiten des Ende der Merkel Ära erkannt und bereitet sich auf dei Zukunft der CDU vor.Wie die dann aussieht,ob es der CDU so ergeht wie der SPD das bleibt abzuwarten.

Wann immer es in Fragen...

…"Merkels Europapolitik" gab,...schwiegt der sonst so vorlaute und frühwitzige Herr Armin Laschet Atem beraubend laut und jahrelang,...warum bellt er jetzt ???

Herr Laschet genoss immer die Nestwärme der zweifelhaften Kanzlerin, der demokratischen Grenzwandlerin (was er NIE kritisierte),..und nun auf einmal diese Kritik an seiner Chefin.

Meine persönliche Meinung ist, dass Herr Laschet keinesfalls einen "Neuaufbruch" der CDU bedeutet, sondern im Gegenteil, das alte Ständedenken und die alte Pfründesicherung personifiziert.

Naja, Olaf Scholz scheidet wohl "aus Gründen" demnächst als Konkurrent aus...nicht wahr ?!

Konkurrenz als Kanzlerkandidat wird Laschet aus den Reihen der SPD insofern ohnehin nicht zu erwarten haben !!!

@17:34 von andererseits @ 15:45 DerVaihinger

"...endlich wieder - entgegen dem schleichenden Rechts(d)ruck der letzten Jahre - soziale Politik gemacht wird und endlich eine ökologische Politik, die dem Begriff auch gerecht wird."

Und genau diese Mischung aus sozialer und ökologischer Politik gleicht der Quadratur des Kreises. Ohne die Wirtschaft läuft in diesem Land gar nichts mehr und ich persönlich gehe nicht davon aus, dass man in der Wirtschaft noch weiß, was soziale Verantwortung ist.

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