Kommentare

Dafür muss man

kein Einwanderer sein.
Es reicht schon ein leicht ungewöhnlicher Nachname.
Ich habe bei der Wohnungssuche nur Absagen bekommen.
Kaum hatte sich meine Frau bei den selben Wohnungen mit ihrem Urdeutschem Namen beworben gabs überall zusagen.

Deutschland hat ein riesiges Problem mit Alltagsdiskriminierung.

Vorbehalte

Nun wenn ich was zu vermieten hätte, würde ich meine Mieter auch aussuchen wollen. Selbstverständlich unabhängig von Herkunft und Geschlecht usw. sonder eher ob die Chemie stimmt und Vertrauen vorhanden ist.

Fehlende Solidarität

Vermieter sind Eigentümer und damit Bessergestellte. Gerade sie sollten Solidarität mit ärmeren Menschen zeigen.
Ungenutzter Wohnraum sollte mit hohen Steuern bestraft werden.

Wir haben mit dem ersten "Antirrassistische Telefon"

in der BRD bereits 1989 rassistische Diskreminierung dokumentiert. Es hat sich seitdem nichts verändert. Ei Weiei hat mit seinen Äußerungen vollkommen Recht. Ich kann ihn gut verstehen, dass er Deutschland verlassen hat. Im Übrigen gibt es diese rassistische Diskriminierung auf allen Poltikfeldern. In den ganzen Jahren seit 1964 vor allem durch CDU und CSU gefördert. Davor waren es die Vertriebenen.

Ist ja was ganz neues...

Ausländerdiskriminierung in Deutschland... dafür braucht man keine Umfrage.... nochmal so schlimm ist es bei der Jobsuche... aber die Damen und Herren benötigen bestimmt vorher wiederum eine Umfrage um zu merken dass der Arbeitsmarkt dem des Wohnungsmarktes sehr ähnelt... wäre das nun eine Überraschung wenn es in anderen Bereichen ähnlich ist? hat das eine etwa mit dem anderen zu tun? Ist ja schrecklich, gut das wir das endlich herausbekommen haben, wer hätte das gedacht?

Einwanderer sind wenn aus nahost

in einem anderen Kulturkreis aufgewachsen, haben ganz andere Lebensweisen erlernt. Ich kann die Vermieter verstehen die ja auch auf die Altmieter Rücksicht nehmen müssen.

Wie schön, dass

Wie schön, dass Diskriminierungen bei der Vergabe von Mietverträgen mal thematisiert werden. Allerdings hat sich bisher niemand in den Medien dafür interessiert, dass ebenso Deutsche diskriminiert werden. Für Hartz IV- Empfänger ist es beinahe unmöglich eine Wohnung zu finden. Auch Rentner gaben enorme Schwierigkeiten einen Mietvertrag zu bekommen. Es geht bei diesem Thema längst nicht nur um Zugewanderte.

Ich glaube kaum, das gegen eingewanderte..

..Schweden, Japaner, Österreicher, Norweger, Italiener, Franzosen, Spanier, Südkoreaner, Kanadier oder Australier hier in Deutschland besonders große Vorbehalte in der deutschen Bevölkerung existieren!

Woran DAS wohl liegen könnte?

Traurig. Aber nicht

Traurig. Aber nicht überraschend.

Was ist der Grund?

Mich würde interessieren, was wohl der Grund für diese offenkundige Diskriminierung ist. Sind es selbst gemachte Negativerfahrungen? Sind es Vorurteile? Scheut man sich vom Hörensagen? Es sollten vielleicht auch positive Beispiele genannt werden. Unsere Nachbarn haben auch einen Migrationshintergrund... und es sind die besten Nachbarn, die man sich wünschen kann: freundlich, hilfsbereit, sauber, leise und menschlich. Sie sind vorurteilsfrei, kinderlieb und intelligent. Das sind doch Kriterien bei der Mieterwahl. Es gibt doch andererseits auch zahlreiche asoziale Mieter, die einen deutschen Namen haben. Wie kommt also dieses Umfrageergebnis zustande?

Wenn ich bedenke, als mein

Wenn ich bedenke, als mein Sohn in der Nähe Frankfurts zog, da war ein riesiger Mietkomplex von ca. 100 Wohnungen. Vorherrschend wohnten vor gut 3 Jahren Mieter die keine Probleme brachten. Heute ist es so, daß Familien aus aller Herren Länder dort einzogen, und siehe da, selbst der Müll verteilt sich in Treppenhäusern, geschweige denn vom Müllsammelplatz. Dazu wird Rabbatz gemacht bis zu frühen Morgen,
selbst der Kinderspielplatz wird vom Müll, sogar Akkus die in den Büschen liegen, nicht verschont. Und wenn was dazu sagt, wird mangleich als Rassist bedroht. So sieht man, wie sich das Klientel Mieter binnen von 3 bis 5 Jahren ändert, wer will solche Mieter haben. Fazit ist : immer mehr Mieter die Wert legen auf ein vernünftiges Heim ziehen aus. Habe selbst nichts dagegen, wenn Arbeitsmigranten bei mir nebenan einziehen, wenn sie sich dem Gepflogenheiten nach benehmen, die es nicht können oder sollten in ihren Heimatland bleiben. Das ist nicht diskrimisierend.

Bitte

Auch DE fam haben Nachteile mit Kinder und evl wenn der Einkommen nachzuweisen ist wird ...

Einwanderer als Mieter

Wenn man liest, dass in Asylunterkünften Türen als Feuerholz verwendet wurden und man als Vermieter schlechte Karten hat, schwierige Mieter wieder los zu werden sowie etwaige Schäden das Konto und die Nerfen des Vermieters belasten, ist das kein Wunder. Das Einbehalten der Kaution decken die Kosten und den Stress nicht ab.

Weltfremd

>>Dabei sei Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt gesetzlich verboten. "Betroffene sollten sich über ihre Rechtslage informieren und wenn möglich gegen Benachteiligungen vorgehen"<<

Diese Empfehlung kann sich doch höchstens auf die Vergabe von öffentlich geförderten Wohnungen beziehen. Denn privaten Eigentümern kann man kaum verbieten, sich ihre Mieter auszusuchen.
Und Leute, die händeringend eine Wohnung suchen, werden sich wohl kaum den zusätzlichen Stress antun können "rechtlich gegen Benachteiligungen vorzugehen".

Zudem: In Deutschland könnte man rechtlich gegen vieles vorgehen, wenn man nicht genau wüsste, dass das die eigene Lage nur verschlimmert (bzw. ewig dauert und Geld und Nerven kostet).

mal andersrum gefragt

wenn ich die Einliegerwohnung meines eigenen Wohnhauses vermieten möchte, wie viel Unannehmlichkeiten muss ich in Kauf nehmen, damit ich nicht als rassistisch gelte?

Wer sich den Spaß gönnen

Wer sich den Spaß gönnen möchte, kann mal recherchieren, ob sich in den vielen Umfragen der letzten 50 Jahre zu diesem Thema, sich etwas geändert hat. Warum auch, die grundlegenden Verhältnisse haben sich verschlechtert. Ist das deswegen ein Problem? Diskriminierung? Nicht doch, das wäre irrational. Es ist zulässig auf wirtschaftliche, soziale und kulturelle Verhältnisse zu achten.
Private Vermieter (solche der öffentlichen Hand können wir bald an einer Hand abzählen) müssen deswegen nicht erst das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz lesen. Sie nutzen ihr Eigentum wie es sich in unserer Gesellschaft gehört. Sie sind für Vorurteile wenig anfällig. Viele vermieten fast ausschließlich an Fremde, bzw. Ausländer; nehmen manchmal sogar mehr Mieter auf als erlaubt.

Vorbehalte gegen Ausländer als Mieter

Die Vorbehalte, die aus der Umfrage deutlich werden, sind ernst zu nehmen und nicht oberlehrerhaft als rassistisch abzutun. Damit wird jede positive Auseinandersetzung sofort beendet, mit diesem Attribut wird viel zu inflationär umgegangen. Die Antidiskriminierungsstelle sollte sich an der Lebenswirklichkeit orientieren und nicht mit immer neuen Regeln den Menschen einen anderen Entwurf aufzwingen. Es gibt sehr nette Ausländer und Deutsche als Nachbarn, es gibt aber auch andere Erscheinungen. Und es gibt Vorbehalte, und da sollte jeder selbst entscheiden dürfen, wen er in seinem Haus haben möchte.

Mittlerweile wird der Begriff Diskriminierung ausufernd weit

gefasst . Natürlich habe ich als Student ebenfalls Absagen bei der Zimmersuche erhalten , weil Vermietern das eine oder andere nicht passte z.B. das Geschlecht ( Männer halten die Bude nicht so gut in Ordnung wie Frauen ) , Wochenendheimfahrer bevorzugt , etc. . Das halte ich auch für das hoffentlich noch immer bestehende Recht eines Eigentümers der Wohnung darüber zu entscheiden. Es sollte auch selbstverständlich keiner Gründe bedürfen warum jemandem Wohnraum vermietet oder nicht vermietet wird, wenn der Wohnraum privates Eigentum ist. Daraus eine grosse Debatte zu machen halte ich für vollkommen daneben jedenfalls dann wenn dem Interessen privater Vermieter, Arbeitgeber oder ähnliches entgegenstehen. Anders sieht das sicherlich im öffentlichen Bereich aus . Natürlich kann ein öffentliches Verkehrsmittel keinen ethnischen Unterschied in der Beförderung der Fahrgäste machen aber als privater Autofahrer wird ein Anhalter in der Regel subjektiv bewertet.

Vorbehalt?

Kann man von Diskriminiern reden, wenn man sich seine Freunde selbst aus sucht... Oder dort wo man Einkauft und wo nicht? Oder mit wem man Geschäfte macht und mit wem nicht? Ich denke nicht! Und genauso sollten die Privaten Vermieter selbst entscheiden dürfen an wem sie Vermieten... Bei Immobilien Konzerne sieht es anders aus... Diese vermieten an die Allgemeinheit..

Meine Sache

Nur weil man als Vermieter keine Mieter mit Migrationshintergrund in seinem Haus haben möchte, ist man noch lange kein Rassist. Als Vermieter und Eigentümer bleibt es mir vorbehalten, wen ich in meinem Mietobjekt haben möchte. Eigentum verpflichtet!

Mieter

Der private Vermieter hat das Recht sich den Mieter auszusuchen, ob nun Alter oder Geschlecht, Namen oder Einkommen - es ist vielleicht nicht immer Diskriminierung wenn man eine Absage bekommt?
Viele Vermieter haben sicher ueber die Zeit Erfahrungen mit Mietern und die sind nicht immer rational mit ihren Entscheidungen.
Wie steht es mit den wenigen oeffentlichen, staedischen Vermietern?
Was ist mit den vielen die gerne eine Wohnung haben wollen aber die Mieten nicht bezahlen koennen, weil zu teuer?

Vermietungsergebnisse

Gibt es hier, außer den "üblichen Verdächtigen", die selbst höchstwahrscheinlich kein Eigentum vermieten, jemanden, der nicht nachvollziehen kann, dass ein Vermieter aus Sorge um sein Eigentum bei der Entscheidung zwischen einem "schon lange hier Lebenden" und einem neu hinzugekommenen Emigranten sich für ersteren entscheidet? Also, ich kann das, denn es gibt sicher nicht wenige unter den neu Hinzugezogenen, die andere Vorstellungen (einfach wegen fehlender Erfahrung im Heimatland) beim Umgang mit Mietwohnungen haben als die erstgenannte Gruppe. Ausnahmen gibt es natürlich in beiden Gruppen.

Wenn ich Vermieter wäre,

dann würde ich mir auch den Mieter, dem ich meine Wohnung anvertraue, aussuchen wollen. Kein gutes Gefühl, keine Wohnung, das würde auch für einen deutschen Bewerber für die Wohnung gelten.
Und mal ganz ehrlich: andere Länder, andere Sitten im Umgang mit Wohnungen und anderen Dingen.

Letztendlich entscheidet doch

der Vermieter, wen er sich in seine Mietwohnung holt.

Antidiskriminierungsstelle

"Bei der Vermietung von Wohnraum ist eine unterschiedliche Behandlung im Hinblick auf die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen und ausgewogener Siedlungsstrukturen sowie ausgeglichener wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Verhältnisse zulässig."

Erstaunlich, was für spannende Passagen die Antidiskriminierungsstelle in ihrem Homogenisierungseifer so findet.

Und nicht etwa in lokalen Statuten unsäglicher Parteien, sondern im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Vielleicht sollten sich die Fachmenschen der Antidiskriminierungsstelle einmal ganz vorsichtige Gedanken machen, was der Gesetzgeber hier gemeint haben könnte ...

Aber vermutlich übersteigt ein gewisser Zubeißreflex hier doch die Fähigkeit zu sachorientierter Auseinandersetzung mit Gesetzestexten; schade.

Nichts neues

Das ist ja nun nichts neues. Schon vor fast 20 Jahren war ich auf Wohnungssuche in einer Großstadt in BaWü. Wenn meine Frau auf eine Wohnungsanzeige anrief, mit minimalem Akzent, hieß es, die Wohnung ist schon vergeben. Rief ich 10 Minuten später an bekam ich einen Besichtigungstermin.

Vorbehalte gegen Einwanderer

Vorbehalte gegen Einwanderer als Mieter? Das gibt es doch gar nicht, weil es dafür doch überhaupt keine Gründe gibt. Deshalb frage ich mich, warum auch ausgerechnet in den angenehmen Wohngegenden der besser situierten, die auch hier gerade wieder einmal dieses Thema auf‘s Tablett bringen, dort so selten, bis überhaupt nicht vorkommen? Wo die sich doch so selbst um den doch von ihnen als so toll und einzigartige Lebensweise in ihrer hiesigen Nachbarschaft bringen. Also ich würde sagen, dass dieses Vergnügen doch jetzt erst von unserer moralpredigenden primären Avantgarde im Establishment genossen werden sollte, um diese zuerst diesen Genuss gönnen zu lassen, bevor wir Niedrigen daran partifizieren dürften. Dann wissen auch wirklich alle, von was man hinterher spricht. Bis dahin viel Vergnügen und reiche Erfahrungen, vielleicht sogar in dem Maaß, wie wir sie schon erleben durften.

Es gibt doch genug Befürworter

der derzeitigen Einwanderungspolitik.
Da sind bestimmt genügend Mietwohnungsbesitzer dabei, die ihre Wohnungen an die Besagten vermieten können.

Der Grund?

Mich hätte noch der Grund für diese ablehnende Haltung interessiert.
Einfach nur Rassismus, persönliche Erfahrungen oder finanzielle Gründe durch strukturellen Rassismus (Wertverlust)? Um ein paar mögliche Beispiele zu nennen.

Das ist doch nachvollziehbar

Meine Eltern haben eine kleine Wohnung in Ihrem Haus zu vermieten - und haben damit schon genug schlechte Erfahrungen gemacht (mit Deutschen).
Die Erkenntnis ist: Wenn bei einem finanziell nichts zu holen ist bleibt der Vermieter auf jedem Schaden sitzen - und raus kriegt man sie auch nicht mehr!

Gerade wenn man auf diese Mieteinnahmen angewiesen ist muss man penibel darauf achten, wen man in die Wohnung lässt.

Jemand der (auch nur zum Teil) von staatlicher Unterstützung lebt ist fpr den Vermieter gefährlich. Bei einem großen Anteil der frisch Eingewanderten (v.a. bei Menschen aus Syrien, Afghanistan, Afrika...) ist das der Fall. Diese Menschen stellen für den Vermieter ein finanzielles Risiko dar. Das hat doch mit Rassismus nichts zu tun.
Ein deutscher Harz4ler zieht bei der Wohnungssuche gegenüber einem deutschen Berufstätigen auch meist den kürzeren - aus den gleichen Gründen.

Kann ich nicht

Kann ich nicht nachvollziehen, das keine Wohnung zu bekommen ist!
Nehmen Sie sich eine Wohnung von der Vonovia, da gibt´s die Internetseite sogar auch auf arabisch. Wenn das Amt die Wohnung noch bezahlt, umso besser, Miete kommt pünktlich, Reibach stimmt....
Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus. Familien aus Griechenland, Mazedonien, Albanien, Syrien, Italien, Russland. Keine Probleme.
Probleme gibt es nur mit Asozialen mit niedrigem Bildungsniveau.
Den ganzen Tag "Heimatmelodien", Rumschreien, Müll über den Balkon, sich über den ganzen Innenhof unterhalten, Grillfeste, im Hof kacken.
Damit meine ich nicht die deutschen Asozialen. Die hängen lieber in der Bude, saufen Bier und rauchen vor der Playstation.
Im Sinne des Friedens innerhalb einer Wohngemeinschaft kann ich Vorbehalte nachvollziehen, bin sogar froh darüber, das die Mieter oberhalb (Aufenthaltsrecht "Zauberwort") umgezogen sind.
Vorbehalte für mich nachvollziehbar.

Vorbehalte gegen Einwanderer - weniger per Gesetz?

Vorneweg: Ich habe keine Vorbehalte gegen Einwanderer.

Ich verstehe nicht, was Ausnahmen im AGG bei Vermietung und ihre Begrenzung überhaupt bewirken können.

Der Vermieter kann auch nach einer Änderung seine Mieter auswählen und muss bei vorhandenen Vorbehalten wegen der Herkunft diese ja nicht als solche benennen und damit offenlegen - oder?

Mehr Miteinander und positive Erfahrungen, das ist m.E. der Weg, Vorbehalte abzubauen - das funktioniert nicht per Gesetz.

Hat es die TS nötig,...

...den alten Boateng-Gauland-Fall von vor beinahe 4 Jahren zur Untermauerung der Aussagen in den Befragungen zur Hilfe zu nehmen?
Nicht, dass ich Gauland schützen möchte, dessen billige Hetze hatte eh kein ernst zu nehmender Mensch nachvollziehen können.

auch anders rum...

Es geht auch anders rum:
Wir werden seit Jahren von unseren Nachbarn mit Migrationshintergrung gemobbt.
Unsere Vermieterin stellt sich quer und klagt uns deshalb jetzt aus der Wohnung.

Diskriminierung gibt es von alles Seiten und in allen Richtungen.

Sie sind überall

Überall Diskriminierung. Bei den Wohnungen, im Kindergarten, der Schule, ja selbst im Straßenverkehr..... Was sind wir doch für ein schreckliches Volk. Möglicherweise wäre von allem weniger die Lösung gewesen. Weniger schlimme Meldungen, weniger bedenken, weniger von allem hätte vielleicht bessere und schnellere Integration zur Folge. Dieser Wohnungsrassismus richtet sich aber nicht nur gegen andere Ethnien. Auch gegen sozial schwache, alleinerziehende usw. In einem Land in dem nur noch der Ellenbogen zählt kommen eben einige unter die Räder.. tja, der Fisch sinkt vom Kopf her.

Selbst als Deutscher kann man Diskriminierung erleben

Als ich in die Wohnung meiner Freundin zog musste dem Vermieter, der mich bereits einmal gesehen hatte, von ihren Eltern mehrfach versichert werden, dass ich kein Ausländer sei. Ich habe schwarzes Haar...

Bei unserem ersten zufälligen Treffen hatte er mich mit den Worten begrüßt: "Na, du bist aber doch hoffentlich kein Mustafa oder Mohammed?" Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass ich "urdeutsch" sei. In Nachsicht hätte ich viel klarere Kante geben müssen, allerdings war ich auch etwas überrumpelt. Seitdem verstehe ich, dass eine alte Bekannte von mir ihren ausländischen Vornamen zu einem deutschen Vornamen geändert hat.

Es geht dabei nicht einmal um

Es geht dabei nicht einmal um Einwanderer. Wenn der Name nicht deutsch klingt ist man raus.

Entscheidung des Vermieters

Der Gesetzgeber kann den Vermietern nicht vorschreiben, an wen sie ihre Wohnungen zu vermieten haben. Ich persönlich habe schlechte Erfahrung mit einem Mieter gehabt und werde mir daher die Mieter noch genauer ansehen. Dem Gerede, dass das Zahlen von Miete "Ehrensache" wäre, glaube ich nicht mehr.

Mangelnde Liquidität oder doch einfach Rassisten

Ist die Umfrage nicht sonderlich detailliert oder ist es der Beitrag? Werden alle Einwandere "diskriminiert" oder nur bestimmte? Haben die Vermieter negative Erfahrungen gemacht? Sind das dann alles Rassisten? Was sind denn die Bedenken der Vermieter? Sind diese Bedenken aus der Luft gegriffen? Viele Vermieter schauen auf die Liquidität der Mieter. Alleinerziehende Mütter werden vermutlich auch diskriminiert, nur kann man hier nicht von rassistischen Gründen regen. Sozialhilfeempfänger werden bestimmt auch diskriminiert. Also was will und der Artikel sagen? Das Deutschland ein Land von 40% Rassisten ist?

Bewertung einer Einzelperson

Als Mieter in einer "günstigen" Wohnung, in einem Haus mit über 40 weiteren Mietparteien, bei denen meistens die Hälfte der anderen Mieter in diese "Schublade" passen, macht man freilich auch Beobachtungen. 10+ Jahre hier, reichen dazu.

Viele der neuen Mieter sanieren ihre Wohnungen hier selbst, und zwar beim Einzug. Die haben oft was drauf.

Viele der neuen Mieter hier hinterlassen ihre Wohnungen aber in einem "Zustand", das man es kaum fassen kann.

Und die inzwischen 4 verschiedenen Nachbarn, welche ich bisher hatte, kamen scheinbar allesamt aus der Türkei, und waren auf sozialer Ebene ziemlich unumgänglich, um es moderat auszudrücken. Was schade ist, denn auf der anderen Seite vom selben Haus, wohnen welche, die ich total supernett finde.

Verstehe das Bedenken wohl

ich habe 15 Jahre in einer Viertel gewohnt , wo eh Arabisch, Türkisch ,Polnisch und Russisch zu hören war ( laut Statistik ca. 60% Ausländer).

Die Vermieter haben immer wider die Probleme mit den Mietern. Auf den Haustreppen lagen Fremdsachen, kaputten Fahrrad Teile , ab und zu Pampers.
Einige Häuser hatten dann die Videoüberwachung bekommen inkl. der Abfuhr Stellen, wo sonst illegales Sperrmüll abgestellt war.

Auf der grünen Wiesen haben dann die Menschen, wo die oben erwähnte Sprachen zu hören war, wiederum illegal gegrillt ...

Ja natürlich dadurch entstehen auch die Vorurteile.

Rassistische Gründe

Ob rassistische Gründe hier eine so große Rolle spielen, wie hier betont wird, mag ich bezweifeln. Aber ist es zu verdenken, dass ich Bedenken habe, einem Menschen den ich nicht kenne und nicht einschätzen kann und der aus einem ganz anderen Kulturkreis kommet, ein Zimmer in meiner Wohnung oder eine Wohnung in meinem Haus zu überlassen? Selbstverständlich können und spielen immer wieder auch rassistische Gründe eine Rolle bei einer Ablehnung.

Die Menschen machen ihre Erfahrungen...

und setzen sie in reale Handlungen um. Und natürlich gibt es dabei entsprechende Kollateralschäden.

Wenn also eine Vermieter gute Erfahrungen mit Eingewanderten gemacht hat, wird er auch in Zukunft dazu tendieren, an diesen Kundenkreis zu vermieten.

Hat der Vermieter schlechte Erfahrungen gemacht oder aus seinem Bekanntenkreis gehört, wird er nicht an die betroffene Klientel vermieten.

Diese Erfahrungen gab es früher z.B. auch bei den Sozialhilfeempfängern (also vor Hartz IV)

Wir haben in Deutschland Vertragsfreiheit und wenn ein Mieter eine bestimmte Klientel (ob berechtigt oder nicht) nicht haben will, so empfinde ich dies als dessen freie Entscheidung.

12:41 von baku

... damit ich nicht als rassistisch gelte?
.
wo liegt ihr Problem ?
reden ist Silber
schweigen ist Gold

bei 100 Bewerbungen die man in Grossstaedten auf ne Wohnung kriegt
wer kann ihnen da was unterstellen !
aus welchen Gruenden sie da 99 ablehnen

Umfrage: Vorbehalte gegen Einwanderer als Mieter

Bei uns im Haus wohnten im 4.OG zwei Iren, die viel tranken und sehr häufig lautstark Parties feierten, keine sehr angenehmen Nachbarn, schliesslich zogen sie irgendwann aus. Danach zogen zwei schwarze Studenten ein, wovon einer im Drogenrausch aus dem Fenster gesprungen ist und noch auf dem Bürgersteig verstarb. Zurzeit steht die Wohnung leer.
Meine Frau und ich hoffen nun auf ein ´normales´ deutsches Pärchen als Nachmieter.
Es sollte einzig und allein dem Vermieter obliegen, wen er in seine eigenen vier Wände einzeihen lässt!

Vielleicht negative Erfahrungen

Ein Freund von mir hatte vor 15 Jahren mal eine Wohnung an eine Familie aus dem arabischen Kulturkreis vermietet.
Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie überrascht er darüber war, dass die Familie im Wohnzimmer einen Hammel gebraten hat. Bei offenen Feuer. Auch die Feuerwehr war sehr erstaunt.
Vielleicht können Sie sich auch noch vorstellen, wie verärgert mein Freund darüber war, dass er weder von seinen Mietern noch von einer Versicherung irgendeinen Geldbetrag als Schadensersatz für die verwüstete Wohnung erhalten hat. Bei den Mietern war natürlich nichts zu holen und für die Versicherung war das Vorsatz, was die Leistungspflicht entfallen lässt.
Das ist natürlich wieder nur ein bedauerlicher Einzelfall.

12:49 von Elefant

Männer halten die Bude nicht so gut in Ordnung wie Frauen ) , Wochenendheimfahrer bevorzugt , etc.
.

diese Erfahrung habe ich nach 40 Jahren Erfahrung nicht gemacht
und Wochenendpendler ...
was anderes kommt mir eh nicht in das moeblierte Zimmer
wo will der seine Waesche waschen ? wo kochen dass es nicht im ganzen Haus stinkt
so wenig wie ein Hund, der auch schon angefragt wurde

das ist ein selbstverständliches Problem

tatsächlich weisen Einwanderer viele von Vermietern nicht erwünschte Charakteristika auf, die nichts mit ihrer Herkunft zu tun haben: geringeres Einkommen, in unsicheren Beschäftigungen, unsichere Aufenthaltstitel, Sprachprobleme, kulturelle Differenzen bezüglich Hygiene, Lautstärke etc. Es verwundert deshalb nicht, dass Einwanderer benachteiligt sind; es liegt schlicht in der Natur der Sache, denn auch Deutsche mit derlei Charakteristika werden es auf dem angespannten Wohnungsmarkt äußerst schwer haben.

Einwanderer als Mieter

Man darf nicht alle über einen Kamm scheren aber so wie es auf Grundstücken aussieht wo Flüchtlinge oder Ausländer wohnen, braucht man sich nicht wundern, wir haben dies bei uns gegenüber, der Müll wird über den Zaun geworfen, Grasschnitt auf städt. Gelände auf der anderen Straßenseite etc. Auf eine Art kann ich Vermieter verstehen, die Angst haben, daß ihre Wohnung/Grundstücke vermüllt werden, aber so sind nicht alle. In unserer Straße - sind allerdings alles Hauseigentümer - haben wir Multi-Kulti Italiener, Bosnier, Griechen, Russen, Türken, Holländer, in unmittelbarer Nachbarschaft sehr hilfsbereite Libanesen wir können uns nicht beschweren, aber es gibt sicher auch viele Vermieter die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben und deswegen nicht an Ausländer oder Flüchtlinge vermieten, es fängt ja meistens schon an den unterschiedlichen Kulturen an.

Ich weiß nicht ob

Ich weiß nicht ob Diskrimminierung das richtige Wort ist. Vieleicht kann man es auch Angst vor Schaden nennen.
Ich habe Erfahrungen mit Vermietung gemacht, die ich niemanden wünsche.

Erfahrungswerte

Zitat: "Rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland hätten große oder sehr große Bedenken, eine Wohnung an Eingewanderte zu vermieten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes vorstellte."

Ich denke, ich kann hier mal wieder ein wenig Licht in die Debatte bringen: Vermieter gehen beim Vermieten eines Objektes nach folgender Optimierungsstrategie vor:
- Mieteinnahmen werden maximiert
- der Ärger und Kosten werden minimiert: hierbei achten Vermieter auf die pünktliche Zahlung der Miete und eine minimale Instand- und ggfs. Renovierungskosten.

Hierbei sind äußere Merkmal wie Hautfarbe, Sexualität, Religion ... and all the rest of it ... sind völlig irrelevant.

Relevant hingegen sind Erfahrungswerte, die jeder Vermieter hinsichtlich Zahlungsmoral, pflegliche Behandlung des Mietgegenstands etc. in Bezug auf bestimmte Personengruppen sammeln konnte.

Das ist die Erklärung für die angebliche "Diskriminierung" auf dem Wohnungsmarkt.

Nachvollziehbar!

Grundsätzlich geht es bei der Vermietung um ein privatrechtliches Geschäft.
Und selbstverständlich entscheidet der Vermieter wem er die Wohnung/das Haus vermietet.
Die Parameter werden dann nicht wesentlich anders als bei deutschen Volkszugehörigen sein.
Einem deutschen Beamten oder Arbeiter wird nun mal eher eine Wohnung vermietet als einer im Sozialverhalten auffälligen Person.
Und einem niederländischen Facharbeiter wird eher eine Wohnung vermietet als einem vorbestraften ausländsichen Clan-Mitglied.

Der Begriff "Ausländer" fasst da viel zu kurz und der Begriff "Rasse" passt nun einmal gar nicht.

Diskriminierung aus rassistischen Gründen?

So ein Schwachsinn. Bisher konnte und kann/darf ich mir immer noch meine Geschäftspartner aussuchen. Und dazu zählen nun einmal nicht ALLE Leute. Was soll also die Aufregung?

12:42, Ist Wahr

>>Diskriminierung? Nicht doch, das wäre irrational. Es ist zulässig auf wirtschaftliche, soziale und kulturelle Verhältnisse zu achten.
Private Vermieter (solche der öffentlichen Hand können wir bald an einer Hand abzählen) müssen deswegen nicht erst das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz lesen. Sie nutzen ihr Eigentum wie es sich in unserer Gesellschaft gehört. Sie sind für Vorurteile wenig anfällig. Viele vermieten fast ausschließlich an Fremde, bzw. Ausländer; nehmen manchmal sogar mehr Mieter auf als erlaubt.<<

Manche sogar drei oder vier Personen pro Zimmer. Zu Preisen, für die man vor wenigen Jahren noch eine ganze Wohnung mieten konnte.

So wie es sich nach Meinung Vieler in unserer Gesellschaft gehört...

Vorbehalte

Leider ist es so, dass wir bei schlechten Erfahrungen mit deutschen Mitbürgern keine Cluster bilden können.
Außer vielleicht die Automarke, Autotyp oder ähnliches.
Haben wir aber eine Zugehörigkeit zu einer Etnie oder Nationalität, speichern wir das leider so in unserem Bewusstsein ab.
Wir wurde mal in Spanien in einer Bar nicht bedient.
Später bekamen wir mit, dass kurz vor uns ein paar "Mallorka Deutsch Prolls" die Spanier dort sehr verärgert hatten.
Wir mussten es dann "ausbaden".
Ich sehe die Schuld an meinen Landsleuten, die sich zuvor genau so verhalten, wie es für diese Leute typisch ist.
Woher sollten die Spanier wissen, dass wir gebildete, vornehme und freundliche Deutsche waren? ;-))

Warum ist das so ?

Selbstverständlich ist Diskriminierung eine extrem üble Sache.
Doch was ist der Grund für das Handeln ?
Es gibt gleich mehrere für die unsere Regierung die Verantwortung trägt.
1. Das Mietrecht ist extrem mieterfreundlich. Ob ich Messi bin oder Mietpreller. Als Vermieter kann ich zwar Kündigen, doch teilweise kostet das über €10.000 einen unerwünschten Mieter los zu werden. Da überlege ich es mir mehrfach wenn ich rein lasse.
2. Die Wohnungsknappheit. Zum einen wurde der soziale Wohnungsbau sträflich vernachlässigt und zum anderen sind in den letzten Jahren mehr als 1,5 Mio Menschen zugezogen.
3. Erfahrungen: Wer Vermieter im Bekanntenkreis hat, der hat auch die ein oder andere Erfahrung bereits gemacht.

Wenn ich als Vermieter die Auswahl zwischen 25 Personen habe die ich für eine Wohnung bewerben, dann wähle ich logischerweise diejenige Person, bei der mir das Risiko am geringsten ist und die Sympathie am größten.

An der Stelle gibt es übrigens auch Diskriminierung gegen Familie..

12:44, Rainer Christian

>> Und es gibt Vorbehalte, und da sollte jeder selbst entscheiden dürfen, wen er in seinem Haus haben möchte.<<

Und die Auswahl trifft man anhand des Namens.

Der natürlich äußerst aussagekräftig ist, was den Charakter des Menschen, der ihn trägt, angeht.

"hätten Probleme"

Was will mir das sagen? Bedeutet der Konjuktiv nur, dass hier aus der Umfrage zitiert wird? Oder dass die Befragten ein Problem hätten, falls sie überhaupt eine Wohnung zu vermieten hätten? "40% der Deutschen" heisst doch wohl, dass hier überwiegend Personen befragt wurden, die KEINE Wohnung zu vermieten haben. Oder wurden hier gar die Wohnungssuchenden befragt, wie sie eine Wohnung vermieten würden die sie gar nicht haben? Auch das lässt sich aus dem Text schließen. Bitte etwas genauer.

Man sollte beide Seiten betrachten

man kann nicht immer von dem bösen Vermieter ausgehen, der eine Wuchermiete verlangt und dafür Menschen diskriminiert. Es gibt viele Menschen in Deutschland, die sich mittels vermieteter Eigentumswohnung ein zweites Standbein für die knappe Rente oder das geringe Gehalt aufbauen, mit Geld, dass sie lange gespart haben.
Ist es nicht klar, dass diese Menschen auch selbst entscheiden möchten, wer in ihre Wohnung zieht, die sie vielleicht mit viel Liebe und Eigenleistung selbst hergerichtet haben?
Ist es da verwunderlich, dass dieser Vermieter lieber an ein älteres Ehepaar oder ein junges Ehepaar mit gutem Einkommen vermietet, ohne Angst vor Mietnomaden oder vor einer Teilzerstörung der Wohnung.
Denn machen wir uns einmal nichts vor, schaut man sich Wohnungen an, die von Menschen eines anderen Kulturkreises bewohnt wurden, die enttäuscht sind vom Land, wo sie kein Asyl, keine gutbezahlte Arbeit bekommen haben, dann sind Vorbehalte nicht unverständlich, ohne von Diskriminierung zu reden.

Vertragsfreiheit des Vermieters und Mieters

Zitat: "Rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland hätten große oder sehr große Bedenken, eine Wohnung an Eingewanderte zu vermieten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die die Antidiskriminierungsstelle des Bundes vorstellte."

Antidiskriminierungsstellen sind quasi-sozialistische/bürokratische Einrichtungen, in einer freien Gesellschaft abgeschafft gehören: Mietern und Vermietern vorschreiben zu wollen, wem oder wem sie nicht eine Wohnung vermieten, ist ein tiefer Eingriff in die durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützte Vertragsfreiheit.

Vermieter wägen eine Entscheidung über einen Mietvertrag meist nach Kriterien wie Zahlungsmoral, Umgang der Mieters mit dem Mietgegenstand etc. oder letztendlich auch nach intangiblen Kriterien wie "Vertrauen" ab. Hier haben Vermieter ausreichend empirische Erfahrung sammeln können, wie sie ihre Entscheidung treffen.

Letztendlich hat es dem Staat einen feuchten Kehrricht zu interessieren, an wen man vermietet und an wen nicht.

12:50, Icke 1

>>Meine Sache
Nur weil man als Vermieter keine Mieter mit Migrationshintergrund in seinem Haus haben möchte, ist man noch lange kein Rassist.<<

Na, was denn sonst?

Ich mag keine Ausländer, bin aber kein Rassist?

>>Als Vermieter und Eigentümer bleibt es mir vorbehalten, wen ich in meinem Mietobjekt haben möchte. Eigentum verpflichtet!<<

Sie erkennen nicht, daß Ihre letzten beiden, auch noch mit einem Ausrufezeichen bewehrten, Worte in komplettem Widerspruch zu dem stehen, was Sie vorher schreiben?

@Am 29. Januar 2020 um 13:28 von ceph13

Zitat: "Ein Freund von mir hatte vor 15 Jahren mal eine Wohnung an eine Familie aus dem arabischen Kulturkreis vermietet.
Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie überrascht er darüber war, dass die Familie im Wohnzimmer einen Hammel gebraten hat. Bei offenen Feuer. Auch die Feuerwehr war sehr erstaunt.
Vielleicht können Sie sich auch noch vorstellen, wie verärgert mein Freund darüber war, dass er weder von seinen Mietern noch von einer Versicherung irgendeinen Geldbetrag als Schadensersatz für die verwüstete Wohnung erhalten hat. Bei den Mietern war natürlich nichts zu holen und für die Versicherung war das Vorsatz, was die Leistungspflicht entfallen lässt."

Ja.

Ein sehr, sehr bedauerlicher "Einzelfall".

Dieser "Einzelfall" und möglicherweise viele andere bewegen den ein oder anderen Vermieter dazu, eine Wohnung nicht an Personen zu vermieten, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch oder höher ist, dass so etwas passiert.

13:18 von Mafalda_20

Alleinerziehende Mütter werden vermutlich auch diskriminiert,
.
wen wundert !
wie schwer ist es nen Mieter wenn er aerger macht
Miete unregelmaessig zahlt, Streit mit Nachbarn hat .... etc.
zu kuendigen
welcher Richter akzeptiert dann ne Kuendigung gegen eine Alleinerziehende

@Futtsack

Von mir aus kann ungenutzter Wohnraum besonders mit Steuern belegt werden, aber nur wenn Sie, also die Allgemeinheit, auch für die endstandenen Schäden aufkommt.
Wären Sie dann immer noch für die hohen Steuern?
Und Solidarität ist immer schnell daher gesagt. Wo ist denn dann die Solidarität der anderen, wenn ich auf hohen Renovierungskosten sitzen bleibe.
"Vermieter sind Eigentümer und damit besser gestellt...", ist auch so ein Quatsch.
Meine Wohnung, bzw Haus, ist meine Altersvorsorge. Das habe ich gebaut mit meinem Arbeitslohn und Krediten von der Bank. Hohe Renovierungskosten sind da nicht mit eingeplant.
Es gibt sehr oft zwei Wahrheiten! Mal drüber nachdenken.....

Zeilrichtung der Studie

Mal wieder eine politisch motivierte Studie...
Wo wird die Diskriminierung von Familien mit Kindern bei der Wohnungsvergabe thematisiert ?
Diskriminierung von Arbeitslosen ?
Dsikriminierung von alten Menschen ?

Warum ist ein Vermieter Rassist, wenn er aufgrund gemachter Erfahrungen oder schlicht aufgrund dessen, dass er sich problemlos den Mieter raus suchen kann entscheidet ?

Meine Bank gibt auch keinem arbeitslosen Migranten einen Kredit für den Hauskauf. Ist die deshalb rassistisch ?

Ich bitte darum immer auch zu hinterfragen, was uns diese Statistiken sagen wollen. Womöglich geht es auch schlicht um politische Stimmung.

Fragt doch lieber warum es in München, Stuttgart etc. 100 Bewerber auf eine Wohnung gibt !

Bevormundung

Wenn ich in diesem Land Vorbehalte gegen einen Mieter habe, ist das meine Sache , es ist ja auch meine Wohnung, ich alleine entscheide wer in meine Wohnung zieht , das ist schließlich mein Recht als Vermieter ! Das hat rein garnichts mit diskriminierung zu tun. Oder will der Staat , oder seine Gesellschaft uns nochmehr bevormunden.

Eigene Erfahrungen

Ich kann aus eigener Erfahrung sagt, das meine Wohngegend in der früher überwiegend Deutsche wohnten lauter wurde als nach und nach Migranten zuzogen. Die neuen Mieter haben einen anderen Schlaf/wach Rythmus und halten sich auch nach 22.00 Uhr viel im Freien auf. Garten, Balkon. Dabei sind sie recht laut. Man muss deswegen nachts geschlossenem Fenstern schlafen.
Überlege schon deswegen umzuziehen.

12:29 von Frank von Bröckel

"Ich glaube kaum, das gegen eingewanderte..
..Schweden, Japaner, Österreicher, Norweger, Italiener, Franzosen, Spanier, Südkoreaner, Kanadier oder Australier hier in Deutschland besonders große Vorbehalte in der deutschen Bevölkerung existieren!

Woran DAS wohl liegen könnte?"

-.-.-.-.-.

Daran, dass Sie sich das ausgedacht haben.

Auch wenn es als Ausrede

Auch wenn es als Ausrede genutzt werden kann, gibt es durchaus Menschen, die ganz berechtigt sagen, sie möchten lieber jemanden im Hause haben, der ihre Sprache versteht und ähnliches Verhalten zeigt.
Wenn das schon Diskriminierung ist, haben wir auf der Welt nur Diskriminierung ;) (man denke nur ans Büro, wo man nicht mit jedem 100% klarkommt, egal welchen Ursprungs, Geschlechts, was auch immer)
Am Ende ist es eben kein Recht, das man verletzt, sondern Wirtschaft. Oder schlicht und ergreifend die Entscheidung, mit wem man zurecht kommt und mit wem nicht.

12:52, Ach_so...

>>Gibt es hier, außer den "üblichen Verdächtigen", die selbst höchstwahrscheinlich kein Eigentum vermieten, jemanden, der nicht nachvollziehen kann, dass ein Vermieter aus Sorge um sein Eigentum bei der Entscheidung zwischen einem "schon lange hier Lebenden" und einem neu hinzugekommenen Emigranten sich für ersteren entscheidet?<<

Und wer schon länger hier lebt oder neu hier ist, das erkennen Sie am Namen?

Denn darum geht es in dem hier zu kommentierenden Artikel.

re sisyphos3

"12:49 von Elefant

Männer halten die Bude nicht so gut in Ordnung wie Frauen ) , Wochenendheimfahrer bevorzugt , etc.
.

diese Erfahrung habe ich nach 40 Jahren Erfahrung nicht gemacht
und Wochenendpendler ...
was anderes kommt mir eh nicht in das moeblierte Zimmer
wo will der seine Waesche waschen ? wo kochen dass es nicht im ganzen Haus stinkt"

Eine ganze Menge Unsinn.
a) Was wollen Sie denn machen, wenn er am Wochenende nicht fährt? Kündigungsgrund ist das nicht.
b) Was geht es den Vermieter an, wo einer seine Wäsche wäscht?
c) Wo isst denn Ihr Mieter an den Wochentagen? Oder fastet er zwischen den Wochenenden?

Gastfreundschaft gehört zum Anstand!

Ich glaube nicht, daß wenn sich eine Familie, die aus dem arabischen Raum kommt, hier nicht angemessen benimmt, daß dann alle anderen arabischen Menschen, genauso sind, wer verallgemeinert diskriminiert!
Einige Deutsche benehmen sich hier und auch im Ausland, so unmöglich das ich mich oft schämen muss, sind deswegen alle Deutschen so?

@Am 29. Januar 2020 um 13:18 von Mafalda_20

Zitat: "Ist die Umfrage nicht sonderlich detailliert oder ist es der Beitrag? Werden alle Einwandere "diskriminiert" oder nur bestimmte? Haben die Vermieter negative Erfahrungen gemacht? Sind das dann alles Rassisten? Was sind denn die Bedenken der Vermieter? Sind diese Bedenken aus der Luft gegriffen? "

Nein, Bedenken sind meist nicht nur "aus der Luft gegriffen", sondern basieren auf Erfahrungswerten.

Bevor jetzt eine Schlaumeier mit dem "Nicht alle sind so"-Strohmann um die Ecke kommt: Erfahrungswerte stellen immer eine statistische Verteilung mit entsprechenden Wahrscheinlichkeiten dar und sind somit nicht pauschal auf alle Ausprägungen anwendbar.

Anyhow, mir ist es völlig Latte, wenn man die Berücksichtigung von empirischen Erfahrungswerten nun "rassistisch" oder wasweißich nennt. Mir völlig egal.

@Icke 1 um 1250 Uhr

".. Eigentum verpflichtet!" - Im Zusammenhang mit dem von Ihnen vorher Geschriebenen liegen Sie falsch, denn die korrekte und damit vollständige Formulierung lautet: … (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. (3) …
Damit ist NICHT die Vertragsfreiheit gemeint, sondern z.B. die Aufgabe des Eigentums zum Wohle der Allgemeinheit, z.B. Ackerland aufgeben (gegen eine angemessene Entschädigung), um einen Flughafen bauen zu können (Vorteil für die Allgemeinheit).

12:51 von sosprach

der private vermieter hat schon lange Nicht mehr das recht, sich eine junge solvente mieterin auszusuchen, weil sich sonst der langzeitarbeitslose diskreminiert fühlt

Wenn ein Privatvermieter

eine Wohnung zu vergeben hat, dann stehen in der Stadt sich 100 Leute und wollen sie haben.
Wenn der Vermieter dann das auswählt,was Er für gut hält, dann ist das so, prüfen kann das aber niemand, weil die Abgelehnten ja keine Erklärung bekommen müssen.
Wenn ich eine zu vergeben hätte ( bin ja nur selber Mieter ), dann würde ich mir auch Menschen suchen, wo die Wohnung nicht so ab gewohnt wird.
Dabei geht nicht immer um Namen oder Herkunft, gibt auch andere Kriterien.
Gesetze sind sicher gut, aber in dem Falle ist es etwas schwierig mit der Beweislast, aus meiner Sicht.
Wer so was in die Anzeige schreibt, scheint nicht besonders intelligent zu sein.

Wie kann das sein? Vermieter

Wie kann das sein?
Vermieter sind in der Regel etwas vermögende Menschen mit besserer Schulbildung.
Alle Statistiken und Experten erklären immer wieder, das Vorbehalte gegen Ausländer vermehrt bei den gering Verdiener und weniger Gebildeten verbreitet ist. Jetzt ist der Virus Rassismus auf die Oberschicht gesprungen?

nur 40 % ?

Ich glaube sogar, dass deutlich mehr als 40 % der Vermieter oder Eigentümer Vorbehalte gegen "Einwanderer als Mieter hat", wie das so schön populistisch überzogen von der TS aufgeführt wird. Es lohnt aber ein wenig genauer hinzuschauen und nicht wie üblich alles mit der Nazikeule niederzumähen. Zum einen gibt es nicht DIE Einwanderer! Ein Schwede, der einen Aufsichtsratsposten hat, wird weniger Probleme haben eine Wohnung anzumieten, als eine arabische Großfamilie, die vom Steuerzahler "finanziert" wird. Es spielen also neben kulturellen Unterschieden, wer möchte die ernsthaft bestreiten, auch soziale Aspekte eine Rolle. Man sollte die Erfahrungen von Vermietern nicht unterschätzen, die haben Journalisten nicht, nur ggf. die eigene Ideologie. Wenn man bspw. an Afghanen/Araber/Schwarzafrikaner vermietet ist die Wahrscheinlichkeit von einer sehr hohen Besucherfrequenz sehr gegeben, mit allen ggf. "lauten" Begleiterscheinungen für die Nachbarn. Vermieter wählen dann das "kleinste Risiko".

@ceph13

Erstens, es gibt keine Kulturkreise.

Zweitens, fahren Sie in den "arabischen Kulturkreis", bzw. dem was sie dafür halten, und fragen Sie die Einwohner, völlig unvoreingenommen, ob sie das tun. 99,99999% wird NEIN sagen.

Drittens, es gibt auch Urururdeutsche, die das tun.

Das ganze Kulturkreisgeschwafel kommt vor allem von Leute, die nie echten Kontakt mit anderen Kulturen hatten. Wir alle sind gar nicht so verschieden wie Sczhreibtischkulturtheoretiker das gerne hätten.

Und, schließlich, eine Menge Einwanderer haben sich kulturell längst eingedeutscht. Und deren Nachfahren ("mit nichtdeutschen Namen") noch mehr.

12:58, Polyfoam

>>Vorbehalte gegen Einwanderer als Mieter? Das gibt es doch gar nicht, weil es dafür doch überhaupt keine Gründe gibt. Deshalb frage ich mich, warum auch ausgerechnet in den angenehmen Wohngegenden der besser situierten, die auch hier gerade wieder einmal dieses Thema auf‘s Tablett bringen, dort so selten, bis überhaupt nicht vorkommen? Wo die sich doch so selbst um den doch von ihnen als so toll und einzigartige Lebensweise in ihrer hiesigen Nachbarschaft bringen. Also ich würde sagen, dass dieses Vergnügen doch jetzt erst von unserer moralpredigenden primären Avantgarde im Establishment genossen werden sollte, um diese zuerst diesen Genuss gönnen zu lassen, bevor wir Niedrigen daran partifizieren dürften.<<

In den Wohngegenden, von denen Sie reden, wird niemand wegen des Namens diskriminiert. Wer dort die Mieten zahlen kann, der ist auch willkommen. Dort ist man unter sich, was sich nicht an Namen oder Herkunft fest macht.

Ich würde mich übrigens selbst nie als niedrig bezeichnen.

warum sind wir immer wieder Rassisten ?

Unlängst war ich im nicht EU-Ausland. Bei fast allem zahlen die einheimischen weniger wie wir Touristen. Wow, was für Rassisten... übrigens es war ein arabisches Land !

Warum möchten mir die Medien immer wieder deutlich machen, dass wir Rassisten sind und dauernd irgendjemand diskriminieren ? Warum muss ich den Strafzettel zahlen, doch der Serbe, der hier geblitzt wird, dem passiert nichts, da sein Kennzeichen aus dem Ausland kommt ?

Warum muss ich 60 Euro zahlen wenn ich ohne Ticket im Zug erwischt werde der Flüchtling kommt aber so davon (bei ihm ist nichts zu holen) ?

Warum ist ein Vermieter dann Rassist, wenn er ganz einfach für sein eingesetztes Kapital das geringste Risiko haben möchte ?

Rassismus

Ich würde mich nicht als Rassist bezeichnen. Als Vermieter habe ich allerdings die Erfahrung gemacht das Ausländer bestimmter Herkunft öfters Probleme bereiten als deutsche oder Ausländer westlicher Herkunft. Daher kann ich vorbehalte gut nachvollziehen.

Meine Erfahrungen:

Ein Vermieter entscheidet sich eher für einen, wenn man gleich mit "gutem" Verdienstnachweis in seiner Festeinstellung kommt, ohne dass danach zu gefragt wird - bzw. mit einer Bürgschaftserklärung und dem Verdienstnachweis des Bürgen, der eine Festeinstellung hat.

Da ist man schon im engeren Kreis, und wenn in diesem 10 Leute sind, dann ist die Wohnung schon vergeben, als Nummer 11 braucht man gar nicht zu kommen. Auch Selbstständige haben Probleme.

Nachnahme ist da total egal.

Als mein Mann für seine Wohnung einen Nachmieter suchte, da kamen viele Bewerber mit der Mitleidstour. Flüchtlinge und Einheimische. Das hat keinen interessiert, denen habe ich selbst abgesagt. Wir hatten genug Bewerber mit Festeinstellung, um den Vermieter glücklich zu machen und die Miete nicht doppelt zahlen zu müssen.

13:28, ceph13

>>Ein Freund von mir hatte vor 15 Jahren mal eine Wohnung an eine Familie aus dem arabischen Kulturkreis vermietet.
Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie überrascht er darüber war, dass die Familie im Wohnzimmer einen Hammel gebraten hat. Bei offenen Feuer. Auch die Feuerwehr war sehr erstaunt.
Vielleicht können Sie sich auch noch vorstellen, wie verärgert mein Freund darüber war, dass er weder von seinen Mietern noch von einer Versicherung irgendeinen Geldbetrag als Schadensersatz für die verwüstete Wohnung erhalten hat. Bei den Mietern war natürlich nichts zu holen und für die Versicherung war das Vorsatz, was die Leistungspflicht entfallen lässt.
Das ist natürlich wieder nur ein bedauerlicher Einzelfall.<<

Die Geschichte haben Sie sich aber schön ausgedacht.

Obwohl...

Das, was Sie schreiben, ist derart abstrus billig klischeehaft, daß man sich das eigentlich gar nicht ausdenken kann.

12:58 von naiver Positivdenker

sollte man meinen !!

@ 13:03 von harry_up

Anmerkung zu Ihrem Kommentar:
Den deutschen Nationalspieler Boateng in diesem Zusammenhang zu erwähnen war einfach Müll und unterste Schublade von Gauland!
Nur eine persönliche Frage an Sie: Hatten Sie schon mal Asylbewerber eines afrikanischen Staaten über sich wohnen?
Wie gesagt, der Name Boateng gehört da nicht hin!
Aber in der Kernaussage würde ich zustimmen.
Immer schön zu lamentieren, wenn man persönlich keine Erfahrungen mit der Migrationsproblematik gemacht hat.
Damit meine ich nicht Gauland, sondern Sie.

Pfleglicher Umgang mit dem Mietgegenstand

Ich weiß, die Vermutung ist mal wieder völlig aus der Luft gegriffen, aber ich stelle jetzt mal folgende Hypothese auf:

H1: Der von einem Vermieter erwartete pflegliche Umgang von und die Beherzigung von in Mitteleuropa akzeptierten hygienischen Standards durch den Mieter hat einen positiven Einfluss auf das Zustandekommen eines Mietvertrages!

Die Empirie lässt vermuten, dass es bei der Umsetzung der allgemein akzeptierten hygienischen Standards es bei manchen Zuwandergruppen es noch Schwierigkeiten gibt, was einen negativen Einfluss auf das Zustandekommen eines Mietvertrages haben könnte - siehe Hypothese H1.

Q:

"https://www.waz.de/staedte/duisburg/nord/duisburger-norden-leidet-unter-dem-problem-der-vermuellung-id227008943.html"

"https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-vilbel-ort112595/erschreckende-zustaende-fluechtlingsheimen-11963631.html"

Werden Sie persönlich ..

als Mieter einer Wohnung zum Beispiel in Nigeria, in Thailand, in Japan, in Südkorea, in Australien, in China usw von den dortigen Vermietern als Deutscher ohne Migrationshintergrund irgendwie anders behandelt, als zum Beispiel die Einheimischen vorort!

Ihre Antwort ist VOLLKOMMEN richtig:

Selbstverständlich überhaupt nicht, und somit wurde unwiderlegbar BEWIESEN, das ausserhalb Deutschlands die Welt völlig perfekt ist, nur halt hier in Deutschland nicht!

Vorbehalte bei Ausländer?!

Vorbehalte gibt es ebenfalls bei einheimischen, (traue mich nicht deutsch zu schreiben!), Familien mit geringem Einkommen, Ar beitslosen, Kindern, Rentnern, sowie Familien mit Hund oder Katz.
Bei Ausländer mit viel Geld gibt es diese Vorbehalte übrigens nicht!
Also nichts neues.

Schlechte Erfahrungen!!

... sind es, die sich auch unter Vermietern herumsprechen!
Z.B. vermietet niemand freiwillig an Raucher! Wg. Diskriminierung? Nein, sondern: als Schutz der eigenen Bausubstanz, Schutz der Nachbarn vor giftigen Geruchsbelästigungen (Stichwort: Balkonrauchen-Problematik!), deswegen Mietminderungen anderer Mieter etc. p.p.

Würde man Studenten auf Wohnungssuche befragen nach deren Erfahrungen mit Vermietern, könnte man ebenfalls eine "Diskriminierung" draus herauslesen wollen - aber die Gründe von Entscheidungen sind vielschichtiger!
Es gibt nun einmal nicht genügend Wohnungen! Vielen Dank also an unsere Regierung!!

12:32 von bounty77

"Mich würde interessieren, was wohl der Grund für diese offenkundige Diskriminierung ist. [...]
Unsere Nachbarn haben auch einen Migrationshintergrund... und es sind die besten Nachbarn, die man sich wünschen kann: freundlich, hilfsbereit, sauber, leise und menschlich. Sie sind vorurteilsfrei, kinderlieb und intelligent."

.-.-.-.-

Eine - vermutende - Teilantwort auf Ihre Frage:

Diejenigen, die diskriminieren, sind ja ziemlich oft keine freundlichen Mitbürger und bekommen daher wohl wenig Freunde.
Jedenfalls die hier ständig herumschnauzenden User wirken so.

Und daher vermeiden sie es dann wohl auch selber, freundschaftliche Beziehungen zu Menschen mit Migrationshintergrund zu suchen und können so ihre Vorurteile ungebremst fortsetzen.

Andererseits habe ich, als ich noch in Schweden lebte, die Erfahrung machen müssen, dass auch ich - als klar Deutsche - Schwierigkeiten hatte, eine neue Wohnung zu finden, als man erfuhr, dass ich Deutsche bin.

Wenn jemand mit einem

Wenn jemand mit einem arabischen oder türkischen Namen nicht genommen wird, heißt das noch lange nicht, dass er DESWEGEN nicht genommen wird. Die Gründe können vielfältig sein. Einfach vorauszusetzten, dass es am Namen bzw. an der Herkunft liegt ist eine Unverschämtheit.
Als ich meine kleine Eigentumswohnung vermietet habe, habe ich mich unter sechs Bewerbern für den Österreicher unter ihnen entschieden, weil er den seriösesten Eindruck machte, angemessen auftrat und ein gesichertes Einkommen hat.

Bin ich nun ein schlechter Vermieter, weil ich dem Herrn arabischer Herkunft abgesagt habe oder bin ich ein guter Vermieter, weil es auch vier Deutsche als Bewerber gab und ich denen zugunsten eines Österreichers (also eines Ausländers) abgesagt habe?

Ich hatte es nicht anders erwartet

Dieser Thread bestätigt die Aussage des Artikels aufs Trefflichste.

Man kann hier gut studieren, wie Rassismus und Diskriminierung daherkommen. Nämlich komplett schamlos im ganz wohlanständigen, bürgerlichen Gewand.

Das unterscheidet Rechtsextremismus von Linksextremismus. Ersterer ist fest im so genannten Mainstream unserer Gesellschaft verwurzelt.

Hier bekommt man dies noch einmal plastisch vor Augen geführt.

Frage...

Ich habe mir ein deutsches Auto ausgesucht, weil ich (fälschlicherweise) vermutet hatte, dass die Qualität besser ist, als bei asiatischen oder amerikanischen Autos. Bin ich jetzt ein Rassist?

13:28, krissnixmit

>>Umfrage: Vorbehalte gegen Einwanderer als Mieter
Bei uns im Haus wohnten im 4.OG zwei Iren, die viel tranken und sehr häufig lautstark Parties feierten, keine sehr angenehmen Nachbarn, schliesslich zogen sie irgendwann aus. Danach zogen zwei schwarze Studenten ein, wovon einer im Drogenrausch aus dem Fenster gesprungen ist und noch auf dem Bürgersteig verstarb. Zurzeit steht die Wohnung leer.
Meine Frau und ich hoffen nun auf ein ´normales´ deutsches Pärchen als Nachmieter.<<

Ja klar. Iren trinken zu viel, Schwarze nehmen Drogen.

Aber Vorsicht: deutsche Pärchen streiten gern und zertrümmern das Mobiliar...

Das Problem wird sein

Das niemand häufig bereit ist aufeinander zu zu gehen. Damit meine ich alle.In manchen Städten funktioniert das in vielen leider nicht. Das liegt meistens darin, was wir Deutschen in Mallorca auch sehen ...

um 12:24 von Felina2

"Einwanderer sind wenn aus nahost in einem anderen Kulturkreis aufgewachsen, haben ganz andere Lebensweisen erlernt. Ich kann die Vermieter verstehen die ja auch auf die Altmieter Rücksicht nehmen müssen."
.
Als mein Vater vor 17 Jahren gestorben ist, haben meine Schwester und ich einen Mieter für die leer gewordene Wohnung gesucht. Wir haben auch recht schnell einen vermeintlich passenden Mieter gefunden: ein kinderloses Ehepaar aus Sachsen. Leider stellte sich der Mann als Alkoholiker heraus, der sich innerhalb weniger Tage mit der gesamten Nachbarschaft überworfen hatte. Was waren wir und die gesamte Nachbarschaft froh, als diese Mieter gekündigt haben und wir die Wohnung an eine nette türkische Familie mit zwei Kindern vermieten konnten. Soviel zu "Kulturkreis" und "Lebensweise"!

13:47 von fathaland slim

in komplettem Widerspruch zu dem stehen, was Sie vorher schreiben?
.
warum ?
was bedeutet Eigentum verpflichtet ?
dass man ne gewisse Verantwortung dadurch hat
es anderen Menschen zur Verfuegung zu stellen
wem man es zur Verfuegung stellt und warum gerade dem
- das ist doch wohl eine ganz andere Sache

Gastfreundschaft gehört zum Anstand!

Ich glaube nicht, daß wenn sich eine Familie, die aus dem arabischen Raum kommt, hier nicht angemessen benimmt, daß dann alle anderen arabischen Menschen, genauso sind, wer verallgemeinert diskriminiert!
Einige Deutsche benehmen sich hier und auch im Ausland, so unmöglich das ich mich oft schämen muss, sind deswegen alle Deutschen so?

Ich habe viele Bekannte /

Ich habe viele Bekannte / Freunde aus den Niederlanden und Schweden, die auch zum Teil aktuell hier in Deutschland leben oder gelebt haben. Die haben zu keiner Zeit Probleme gehabt, eine Wohnung zu finden, obwohl die Namen auf die Herkunft schließen lassen konnten. Und die Niederländer und Schweden hatten auch zu keiner Zeit Probleme mit dem Vermieter, im Gegenteil, die waren alle eher traurig, dass solche zuverlässigen und sympathischen Mieter das Haus wieder verlassen.
Von denen ist keiner aufgrund seines Namens im Vorfeld aussortiert worden.

Diskriminierung ist dehnbar

Der Wohnungsmarkt in nachgefragten Gegenden und Lagen ist überall und für jeden problematisch. Sobald das oberste Luxussegment an Mietobjekten für entsprechend Solvente verlassen wird, beginnt ein scharfer Wettbewerb um den Mietvertrag. Ausländer, speziell fremder Kulturen, die dann zusätzlich zur schlechten Einkommenslage belastet sind, trifft dies gewiss. Ihr Artikel hätte beleuchten sollen, inwieweit hier Unterschiede zwischen kommunal-gemeinnützigen Vemietern und Privatleuten bestehen. Befristet beschäftigte „ Deutsche“ dürften sich ansonsten hier ähnlich einreihen. Kernübel ist und bleibt der Wohnungsmangel zu erträglichen Lasten. Euroflucht, fehlender Sozialwohnungsbau und Neubauten absurd verteuernde Vorschriften leisten ihren negativen Beitrag. Was spräche gegen günstigen kommunalen Wohnungsbau für tatsächlich Bedürftige, egal woher? Leider haben heute fordernde Politiker und ihre Strukturen früher ihren städtischen Wohnungsbesitz zur Haushaltskosmetik verscherbelt.

Dürfte kein Problem sein

Das dürfte eigentlich kein Problem sein.
Gute 25 Prozent der Deutschen, meinen in der bunten Gesellschaft ihr Heil zu finden. Ein Großteil der Befürworter hätte in meinen Augen auch Platz daheim. Aber da macht man sich es halt auch leicht, hier die Schuldigen immer bei der anderen Seite zu suchen.
Also sollen die Befürworter mit guten Beispiel vorangehen.

um 12:58 von naiver Positivdenker

"Es gibt doch genug Befürworter der derzeitigen Einwanderungspolitik.
Da sind bestimmt genügend Mietwohnungsbesitzer dabei, die ihre Wohnungen an die Besagten vermieten können."
.
Lieber an Ausländer als an diejenigen, die behaupten, sie würden grundlos "Rassisten" genannt oder es würde gegen sie grundlos die "Nazikeule" geschwungen. Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Da bin ich ganz bei Ihnen!

Harry-up 13.03 Uhr

Doch, der Spruch von Gauland zu Boateng bringt genau das Problem auf den Punkt:

Es geht dabei nicht um den Menschen an sich (glaubt einer ernsthaft, Boateng würde keine Miete zahlen und die Wohnung vermüllen?), sondern darum, dass man im Grunde keine Ausländer bei sich haben möchte und dann die Mär bemüht wird, Ausländer sind alles dreckiges zahlungsunwilliges Gesochs und deswegen ist auch nicht Rassismus, nicht an Ausländer zu vermieten.

Wenn sich Boateng aber am Telefon melden würde " Hallo Boateng hier, ich rufe wegen der Wohnung an" bekäme er von vielen gleich die Aussage, wir vermieten nicht an Ausländer oder freundlicher, die Wohnung ist schon vergeben, ohne dass er die Gelegenheit bekäme auf sein beträchtliches Einkommen hinzuweisen (bei der Annahme, dass der Vermieter den Namen nicht kennt).

Natürlich sind nicht alle Vermieter so. Aber sollte uns nicht erschrecken, dass es immer mehr besorgte Bürger gibt, denen der Mensch egal ist und nur auf die Herkunft gucken?!

Wenn ein Vermieter ...

... für eine einzige Wohnung 200 Bewerber hat, und nur an 1 vermieten kann - muß er demnach zwangsweise mit 199 Klagen wg. (tatsächlicher, angeblicher oder nur eingebildeter) "Diskriminierung" rechnen?
Na dann: gute Nacht, privater Wohnungsmarkt!

Niveaulos

Der "gebratene Hammel" auf dem Wohnzimmerparkett darf natürlich nicht fehlen.

Geht's noch plumper? Noch mehr "schwarz-weiss" in schöner Vereinfachunngsmanier, dem Markenkern aller Mitläufer der einzig-wahren, selbsternannten "Liberal-konservativen"-Wahrheitsboten-Partei?

Was würden Anhänger dieses Spektrum dazu sagen, wenn man ihnen unterstellen würde, weil man selber mal von einen Alt- oder Neunazi vor 20 Jahren gehört hatte, der seine 10- und 12- jährigen Kinder in HJ- oder BDM-Montur zum Fahnenappell im Wohnzimmer antreten ließ, müssten wohl heute auch alle AfD-Wähler bestimmt auch sowas machen... und daher als Mieter untragbar sein.

Macht kein vernünftigerMensch.
Nur andersrum beim Hammel scheint dieser Generalverdacht immer noch zu wirken (siehe Beiträge hier).

Das wiederum sagt einiges aus über das zerrüttete politische Urteilsvermögen unserer rechten Parallelgesellschaftsbewohner aus, noch mehr allerdings über deren stark mangelndem menschlichen Anstand.

„Oft reicht schon ein fremd klingender Name aus, um gar nicht erst zur Wohnungsbesichtigung eingeladen zu werden. Auch offen rassistische Wohnungsanzeigen gehören leider noch immer zum Alltag", erklärte Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Dabei sei Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt gesetzlich verboten. "Betroffene sollten sich über ihre Rechtslage informieren und wenn möglich gegen Benachteiligungen vorgehen"

Wer diesen Tipp beherzigt, weil er sich davon mehr Gerechtigkeit bzw. ein Ende der Diskriminierung erhofft, dürfte allerdings schnell von der durch formaljuristische (= vom „Gesetzgeber“ „vorgegebene“) Zwänge diktierten Realität unseres Rechtsstaats eingeholt werden, wie viele der allgemein bekannt gewordenen Beispiele aus der juristischen Praxis gezeigt haben: „(...) im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) steht unter anderem: "Bei der Vermietung von Wohnraum ist eine unterschiedliche Behandlung im Hinblick (...) zulässig“.

Na ja

Vlt spielen noch andere Gründe mit ,Whg fehlen und Vermieter prüfen auch Einkommen.De haben auch Probleme wenn sie Kinder haben .Dazu einem 18 bis 20 jährigen mit keinem Einkommen gibt niemand eine Whg .Hat nichts mit Rechts zu tun ,passt halt ins politische Weltbild .Palmer Tü wie war es als er in die Neubauten Auch De wollte ? Da könnte man das selbe schreien gegen De von den Grünen .Ball flachhalten nicht alles ist ....

Je weniger persönliche

Je weniger persönliche Vorbehalte ich gegen Andere habe, umso größer ist wohl der Kreis derer, an die ich vermiete. Am Namen oder an Hautfarbe meine Auswahl zu treffen ist aber sicher kein Vorbehalt, sondern Rassismus.

Persönlich hätte ich auch Bedenken, ob mir den ganzen Tag Volksmusik oder orientalische Musik gefallen würde. Trotzdem darf ich einem Menschen aus diesen Kulturkreisen keine Dauerbeschallung mir gegenüber unterstellen. Obwohl ich da bei Volksmusik so meine Probleme hätte.

Diskriminierung !

Re Felina 2 !
Sicherlich mag so manch neuer Mieter oder Mieterin aus einem anderen Kulturkreis kommen, das rechtfertigt aber nicht, diese Menschen gleich mal ab zu lehnen. Und ich denke, dass es für viele "Alt- Mieter" sogar durchaus hilfreich sein kann, ihren Horizont zu erweitern.
Viele der Menschen ohne deutsche Wurzeln sind genauso anständig wie die meisten Deutschen. Also liegt es wohl eher an der sturen und destruktiven Haltung etlicher Vermieter, die ohne jeglichen Grund immer gleich irgend welche Vorbehalte gegen Menschen mit angeblichem oder tatsächlichem Migrationshintergrund haben.
All diese Vermieter, ob Firmen oder Einzelpersonen sollten ihre Einstellung über Achtung, Respekt und Akzeptanz mal ganz genau hinterfragen und nicht so tun, als wären sie das Gelbe vom Ei.

um 12:29 von Frank von Bröckel

>>"..Schweden, Japaner, Österreicher, Norweger, Italiener, Franzosen, Spanier, Südkoreaner, Kanadier oder Australier hier in Deutschland besonders große Vorbehalte in der deutschen Bevölkerung existieren!
Woran DAS wohl liegen könnte?"<<

.... das die genannten Menschengruppen vielleicht die deutschen Mietverträge nicht lesen können? (um Ihnen mal auf Ihrer gleichen Ebene zu begegnen).

Natürlicher Instinkt

ist es, wenn man sich unter solche Menschen begibt und zunächst wohler und vertrauter und damit nicht zuletzt sicherer fühlt, die die selbe Sprache und Dialekt sprechen, die selbe Kultur, Mentalität, Bräuche haben u.s.w. Da fühlt man sich einfach besser. Wie gesagt, natürlicher Urinstinkt. Deshalb sind wir alle geborene "Rassisten". Man kann niemanden zwingen einen anderen zu mögen, oder kann man?

traurig

Ich habe vor zwei Jahren für Bekannte aus dem Irak eine Wohnung in Leipzig gesucht. Da war die Quote fremdenfeindlich motivierter Absagen sogar noch deutlich höher. Unfassbar! Und an Felina2: Selbst wenn Menschen in unterschiedlichen Kulturkreisen aufwachsen, sind sie in der großen Mehrheit anpassungsfähig. Ausgrenzen ist keine Lösung und führt eben genau zu den vielbeklagten Parallelgesellschaften.

man darf doch wohl mal sagen....

....dürfen, dass in deutschland seit jahrzehnten ein latenter hass gegenüber migranten aus muslimischen ländern herrscht. besonders nicht hinzugezogene sondern die die hier geboren und hochqualifizirt sind begegnen diesem puren nackten hass. sei es bei der wohnungs, jobsuche oder im job. das wird sich auch nich ändern. die AFD beweist uns dies vorbildlich

13:50 von Sausevind

Daran, dass Sie sich das ausgedacht haben.
.
wenn das ihren Erfahrungen entspricht
ihrer Lebenswirklichkeit
dann ist es wohl so

Vorbehalte

Ich werde das Gefühl nicht los, daß viele ForistInnen den Text gar nicht zu ende gelesen haben. Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb so offen und direkt mit den eigenen Vorurteilen geoutet wird. Bitte den letzten Satz des Artikels lesen!
Wir haben übrigens an eine syrische Familie vermietet. Nein, die Zimmertüren sind noch da, auch die Holzrahmen der Fenster. Und in den Hof gekackt haben sie auch noch nicht....
Gruß

um 13:21 von faktenchecker_st

"Auf den Haustreppen lagen Fremdsachen, kaputten Fahrrad Teile , ab und zu Pampers.
(...) wo sonst illegales Sperrmüll abgestellt war. Auf der grünen Wiesen haben dann die Menschen, wo die oben erwähnte Sprachen zu hören war, wiederum illegal gegrillt ..."
.
Und sie haben ihre Notdurft auf der grünen Wiese erledigt. Ja, genau so war es in der Botschaft der BRD in Prag im Herbst 1989!

Kar & slim

Sehr geehrte Herren,

das ist doch hier ein Forum - auch mit nettikette... eines öffentlich rechtlichen Senders, der aufgrund demokratischer Beschlüsse finanziert wird.

Sicherlich wäre es der Debattenkultur, aber auch der schweren Arbeit der Forumredaktion, sehr zuträglich, wenn eine gewisse Form gewahrt oder gar Respekt und Freundlichkeit Einzug in Ihre Beiträge halten könnten.
Von der Form ganz zu schweigen..

Bitte: Ich spreche sie nur exemplarisch an ungeachtet ihrer politisch, offensichtlichen Haltung, die sie gern weiterhin ungeschminkt publizieren können, denn aus dem anderen Schützengraben schallt es leider auch so unerfreulich.

Mafalda 20

Nein. Aber wie wär`s mit 40% Vorurteilen?
Gruß

13:55 von tagesschlau2012

"Wie kann das sein?

Vermieter sind in der Regel etwas vermögende Menschen mit besserer Schulbildung.
Alle Statistiken und Experten erklären immer wieder, das Vorbehalte gegen Ausländer vermehrt bei den gering Verdiener und weniger Gebildeten verbreitet ist. Jetzt ist der Virus Rassismus auf die Oberschicht gesprungen?"

.-.-.-.-.

Wer das Abitur hat, gehört noch nicht zur "Oberschicht". Nicht einmal, wer ein Examen hat. Und schon gar nicht, wer vermieten kann.

Und wenn man in unsere Vergangenheit schaut, staunt man, welche hochrangigen Persönlichkeiten dem Rassismus verfallen sind. Man kann auch in die Gegenwart schauen.

Es hat etwas mit Menschenbildung zu tun und nichts mit akademischem Grad oder Geldbeutel.

13:57, asturius

>>Warum muss ich 60 Euro zahlen wenn ich ohne Ticket im Zug erwischt werde der Flüchtling kommt aber so davon (bei ihm ist nichts zu holen) ?<<

Wenn bei Ihnen nichts zu holen wäre, dann dann müssten Sie die 60 Euro ebenfalls nicht bezahlen.

Sie beschweren sich also darüber, daß Sie mehr Geld haben.

Wundert

mich nicht, nach allem, was man jeden Tag so liest. Ich würde allerdings auch keinen deutschen Rechtsanwalt als Mieter haben wollen, weil dann der Ärger bereits vorprogrammiert wäre. Es gibt auch noch andere Berufsgruppen, vor denen Vermieter zurückscheuen, egal ob der Bewerber Deutscher oder Ausländer ist. Die Gründe liegen in der Zahlungsmoral, Umzugshäufigkeit, wie pfleglich mit dem gemieteten Wohnobjekt umgegangen wird oder der „Mietminderungsfreudigkeit“. Keinem sollte vorgeschrieben sein, an wen oder welche Gruppe er vermieten muss; mein Auto leihe ich ja auch nicht jedem.

@ 13:39 von fathaland slim

"Manche sogar drei oder vier Personen pro Zimmer. Zu Preisen, für die man vor wenigen Jahren noch eine ganze Wohnung mieten konnte."
.
Was hat das mit dem Thema zu tun?

Betroffene (Vermieter?)

Eine einseitige Berichterstattung. Es gibt evtl. mehr Gründe für Vorbehalte als Rassismus. Gute Stichwort: 'Betroffene sollen sich Rechtberatung einholen.' Betroffene Vermieter haben kaum eine Möglichkeit eine Mietpartei im Haus wieder zum Auszug zu bewegen. Und die Kaution kann (und darf) Renovierungskosten und Mietausfall während der Renovierung nicht kompensieren.
Persöhnliche Reiseerfahrungen (u.a. in Marrokko, Syrien, Jordanien, China, Indien // Australien, USA, Norwegen...) geben mir einen spannenden Eindruck von den Kochkünsten, aber auch im Umgang/Verständnis mit Müll und Hygiene.
Und eine Vermietküche ist eine der großen Einzelivestitionen, während der Eingangsbereich eines Hauses seine Visitenkarte ist. Eine verfettete Küche ist nicht schnell aufzuarbeiten und zu streichen.
Unabhängig von der Herkunft, ein Mieter mit geringem Einkommen hat erfahrungsgemäß weniger finanziellen Spielraum zur Instandhaltung. Als Handwerker habe ich viele Einblicke in vermietete Wohnräume.

Diskriminierung !

Jeder Vermieter, der einen Menschen wegen seiner Hautfarbe, seiner Herkunft oder weil es vielleicht ein Mensch mit Harz4 ist, ablehnt, sollte eine sehr hohe Strafe erhalten.
Dann beginnt dieser Vermieter mal darüber nach, dass er alle Menschen gleich behandeln soll, und dass er nicht über anderen steht.
Alle Menschen sind gleich, das sollte sich jeder Vermieter, ob einzeln oder auch die großen Firmen, die zig tausende Wohnungen haben und nur rein nach Gewinnen streben mal vor Augen führen. Denn sie sind es, die sich sehr gewaltig daneben benehmen, in dem sie ihre Mieter regelrecht ausbeuten.
Gerade diese Firmen sollten für ihr unrühmliches Verhalten richtig bluten, damit sie ihrer Verantwortung, Wohnraum zu vernünfigen Mieten zur Verfügung stellen nach kommen, und von ihrem hohen Ross der Gewinnmaximierung runter kommen.
Da ist auch die Politik gefordert, endlich mal Grenzen zu setzen !!!!

"Ich glaube kaum, das gegen

"Ich glaube kaum, das gegen eingewanderte..

..Schweden, Japaner, Österreicher, Norweger, Italiener, Franzosen, Spanier, Südkoreaner, Kanadier oder Australier hier in Deutschland besonders große Vorbehalte in der deutschen Bevölkerung existieren!"

Glauben Sie ..., na dann fragen Sie mal "schwarze" oder "südländisch" oder ... aussehende Schweden, Japaner, Österreicher, Norweger, Italiener, Franzosen, Spanier, Südkoreaner, Kanadier oder Australier nach ihren Erfahrungen diesbezüglich.

@ Sausevind

„Andererseits habe ich, als ich noch in Schweden lebte, die Erfahrung machen müssen, dass auch ich - als klar Deutsche - Schwierigkeiten hatte, eine neue Wohnung zu finden, als man erfuhr, dass ich Deutsche bin.“

Das könnte dann vermutlich mehr an ihrer Person, als an ihrer Staatsbürgerschaft gelegen haben.
Ich hatte als deutscher Student in Schweden überhaupt keine Problem bei der Wohnungs-/ Zimmersuche. Die Schweden sind völlig freundlich, hilfsbereit, tolerant und weltoffen. Wenn man in Schweden nicht klar kommt, liegt es zu 99% nicht an den Schweden

um 13:47 von Bote_der_Wahrheit

""Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie überrascht er darüber war, dass die Familie im Wohnzimmer einen Hammel gebraten hat. Bei offenen Feuer. Auch die Feuerwehr war sehr erstaunt.

Ja.

Ein sehr, sehr bedauerlicher "Einzelfall"."
.
Klar, ich verstehe Ihren ironischen Unterton. Ist ja auch Standart, dass Ausländer Hammel im Wohnzimmer grillen. Man munkelt, manche bringen sogar ein Kamel oder ein Elefanten durch die Haustür zum Grillen. Und mancher Mikronesier soll sogar einen Blauwal auf den Wohnzimmergrill gelegt haben...

13:52 von karwandler

Eine ganze Menge Unsinn.
.
es geht um ein moebliertes Zimmer 14 qm mit eigenem Bad
warum darf ich nicht das Aufstellen einer Waschmaschine verbieten
oder das Aufstellen einer Herdplatte im Zimmer
ist es bei ihnen ueblich Waesche im Zimmer zu trocknen
oder das Halten eines Hundes
die Groesse des Zimmer ist ungeeignet fuer mehrere Personen
ebenso wie fuer eine dauerhafte Bewohnung
entsprechend geringer ist die Miete
es gibt ja die Alternative sich ein Appartement anzumieten
ich kann das nicht bieten

Der Bericht

dürfte sich vermutlich in erster Linie auf migrantische Namen beziehen, die einen Zuzug aus arabischen Regionen bzw. der Levanthe oder Nordafrika nahelegen. Ich vermute, dass er nicht skandinavische Namen betrifft.
Es könnte ja sein, dass der eine oder andere Mieter in seinem Leben negative Beobachtungen mit Migranten gemacht hat, oder nicht? Und die soll es ja nun gelegentlich geben, je nachdem, in welcher Stadt man lebt.

nur 40 prozent...

...bei der wohnungssuche.
der anteil an rassisten vorallem dieser latente ausländer/moslemhass der ja hier bei den kommentaren sehr schön zum vorschein kommt liegt locker beim doppelten.

aber keine sorge deutsche sind trotzdem sehr gute menschen die ja wohl noch sagen dürfen...

Re Icke 1

Sicherlich könne sie sich frei entscheiden, wen sie in ihrem Haus haben wollen. Was mich aber sehr stört, ist trotzdem gleich eine gewisse Vorverurteilung der Menschen mit Migrationshintergrund. Ohne diese Menschen zu kennen, grenzen sie sie als erste aus. Sie geben ihnen nicht den Hauch einer Chance, zu zeigen, dass sie jederzeit sich an ein Leben in einem deutschen Haus anpassen können.
Zudem können sie selbst ja auch zu einem guten Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter beitragen, indem sie auf diese Menschen zu gehen und somit einen Weg ebnen für eine gute Atmosphäre im Haus.
Da sie aber dazu nicht in der Lage sehen, kommen dann genau diese Zeilen von ihnen.
In meinen Augen haben sie sich gerade selbst ins bein geschossen !!!!

@NeutraleWelt

sie beschreiben sehr anschaulich ihre wohnsituation.
gibts einen besonderen grund für sie da zu wohnen?

Ich kenne viele Menschen, die

die hier mehrfach genannten "urdeutschen" Namen haben (ich weiß nicht, was das ist), nicht farbig sind, keine Migranten etc etc., und die dennoch seit Monaten ohne Erfolg eine Wohnung suchen.
Wären sie Migranten, hätten sie natürlich die stereotype Antwort parat: klar, wegen meines Namens. Aber nicht jeder, der eine Wohnung nicht bekommt, bekommt wegen seines Namens eine Absage. Und ich denke, dass kaum ein Vermieter die Absage so begründen würde. Ich halte das ganze "Phänomen", das hier behauptet wird, für ziemlich heiße Luft und eine sonderbare Form der Verschwörungstheorie.

14:09, Lipper

>>Frage...
Ich habe mir ein deutsches Auto ausgesucht, weil ich (fälschlicherweise) vermutet hatte, dass die Qualität besser ist, als bei asiatischen oder amerikanischen Autos. Bin ich jetzt ein Rassist?<<

Nein, sie sind Markist.

Oder werden Autos von manchen Menschen nach Rassen unterschieden?

um 14:04 von Kampfkanin

>>"Es gibt nun einmal nicht genügend Wohnungen! Vielen Dank also an unsere Regierung!!"<<

Das ist die Kernaussage womit man sich jegliche Diskussion ersparen kann denke ich. Alles eine Frage des Angebotes und der Nachfrage. Umso höher die Nachfrage und umso geringer das Angebot, umso höher kann die "Messlatte" gelegt werden. Ganz einfach.

um 14:01 von fathaland slim

>>"Die Geschichte haben Sie sich aber schön ausgedacht.
Obwohl...
Das, was Sie schreiben, ist derart abstrus billig klischeehaft, daß man sich das eigentlich gar nicht ausdenken kann."<<

Alles was also nicht in Ihr Weltbild passt haben sich andere Menschen also einfach nur ausgedacht? Ich kann Ihnen ähnliche Schilderungen von ehemaligen Vermietern erzählen wo die Wohnung danach einer Totalsanierung bedurfte. Ich gehe aber davon aus das ich dann den roten Balken bekommen würde.

Mieter

Ich wohne selbst zur Miete und habe in meinem Leben schon in großen Wohnhäusern mit sehr diversen (wie man heute so schön sagt) Mitbewohnern gelebt.

Und natürlich gab es dort "problematische" Nachbarn. Meiner Erfahrung nach orientiert sich dies aber mehr am sozialen Status als an der ethnischen Herkunft. Einfach gesagt, ein deutscher Alkoholiker macht ggf. mehr Probleme als ein arabischer Arzt.

Natürlich möchte ein Vermieter am liebsten Leute in seine Wohnung oder Haus lassen, die einen "ordentlichen Eindruck" machen.

Das Problem ist, der Vermieter hat nicht ewig Zeit, die Leute kennen zu lernen. Also entscheidet man nach Einkommensnachweis und "Nasenfaktor" und letzterer beruht auf entweder schlechten Erfahrungen, die dem einzelnen Bewerber aber unrecht tun oder nach im Kopf verankerten Klischees. Aber von Klischees ist keiner frei. Auch das linksgrüne Besserverdienerpärchen (Klischee!) möchte ordentliche Mieter in die Geldanlageimmobilie, wählt aus und diskriminiert die anderen.

Keine

Katzen
Hunde
Raucher
Kinder
sind als Ausschlußgründe kein Problem.

nur

Beamtete Pensionäre
Wochenendheimfahrer
Handwerker mit Lust an Heimreparaturen

und

Jüngeren alleinstehenden Damen

bevorzugt...!

Wenn aber die Zeitungen von abgebrannten Unterkünften berichten, dann darf man sich keine Gedanken machen ?

14:04 von Kampfkanin

"Schlechte Erfahrungen!!

... sind es, die sich auch unter Vermietern herumsprechen!
Z.B. vermietet niemand freiwillig an Raucher! Wg. Diskriminierung? Nein, sondern: als Schutz der eigenen Bausubstanz, Schutz der Nachbarn vor giftigen Geruchsbelästigungen (Stichwort: Balkonrauchen-Problematik!), deswegen Mietminderungen anderer Mieter etc. p.p."

.-.-.-.-.

Dieser Vergleich zwischen schädlichen Rauchern und Menschen mit Migrationshintergrund ist dermaßen grauenvoll, dass da noch nicht mal der Begriff "Diskriminierung" das umfassen kann.

gibt es diese Vorbehalte

bei der Wohnungsvergabe nur in D ?....wie sieht es denn in anderen Ländern aus?....so nach dem Motto "jeder ist ein Ausländer, kommt halt nur darauf an wo man sich gerade aufhält"......

Mit Blick auf die Baustelle gegenüber

und auf die Arbeiter, die dort bei Wind und Wetter bienenfleißig rackern, konstatiere ich:

Der deutsche Haus- und Grundbesitzer ist oftmals nicht daran interessiert, dass genau die Leute, die seine Wohnungen bauen, auch darin wohnen.

@ Lipper Re: Frage...

Ich habe mir ein deutsches Auto ausgesucht, weil ich (fälschlicherweise) vermutet hatte, dass die Qualität besser ist, als bei asiatischen oder amerikanischen Autos. Bin ich jetzt ein Rassist?
Nein, da sie ja selber zugeben (fälschlicherweise) waren sie nur einfach nur "dumm" und sind jetzt im wahrsten Sinne des Wortes durch ERFAHRUNG schlauer geworden. ;-)))

@ 13:28 von krissnixmit


Bei uns im Haus wohnten im 4.OG zwei Iren, die viel tranken und sehr häufig lautstark Parties feierten, keine sehr angenehmen Nachbarn, schliesslich zogen sie irgendwann aus. Danach zogen zwei schwarze Studenten ein, wovon einer im Drogenrausch aus dem Fenster gesprungen ist und noch auf dem Bürgersteig verstarb.“

Also bilden sie jetzt aus zwei und zwei Beispielen ihre Meinung zu allen anderen Menschen der Nation oder Hautfarbe?
Hab ich das so richtig verstanden?

@Elefant

Sie haben immer noch nichts verstanden bzw. wollen es nicht verstehen. Vermutlich gehören sie auch zu den Leuten, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Sinne trumps als Fake bezeichneen.

Umfrage:Vorbehalte gegen Einwanderer als Mieter....

Vom Rassismus von Vermietern kann man ausgehen.Nur ist diese Sphäre sowieso von Willkür geprägt.So das,daß juristisch im einzelnen Fall kaum nachgewiesen werden kann.Da müßte man schon umfassende Einsicht nehmen können in die Vermietungspraxis des einzelnen Vermieters.

13:28 von krissnixmit

«Bei uns im Haus wohnten im 4.OG zwei Iren, die viel tranken und sehr häufig lautstark Parties feierten, keine sehr angenehmen Nachbarn, schliesslich zogen sie irgendwann aus. Danach zogen zwei schwarze Studenten ein, wovon einer im Drogenrausch aus dem Fenster gesprungen ist und noch auf dem Bürgersteig verstarb …
Meine Frau und ich hoffen nun auf ein ´normales´ deutsches Pärchen als Nachmieter.»

Wenn Sie ganz viel Glück haben, geht die leer stehende Wohnung an ein japanisches Pärchen. Dann so gut wie sicher ein Ehepaar.

Der Mann geht arbeiten, die Frau hütet die Wohnung.
Harmonie und Schönheit im Umfeld sind Japanern wichtig.
Beliebtes Hobby (nicht nur von Frauen) ist "Ami-Gurumi".
Das Häkeln von kleinen lustigen Tierchen und Figürchen.
Werden häufig übers Internet verkauft.

Krisse meist gar nix mit, von den Japanern.

Es sei denn, es sind welche der überproportional vielen Musiker.
Die mögen nicht selten Hard-Rock à la AC-DC & Co.

Krisse evtl. mehr mit als von den Iren …

Diese Vorbehalte haben wir

Diese Vorbehalte haben wir auch zu spueren bekommen als wir in den 1990ern noch in Deutschland wohnten, denn mein Mann ist indianischer Amerikaner. Der wurde immer beaeugt und fuer alle moeglichen anderen Ethnien gehalten, bis dann "Erleichterung" kam - "Ach so, Amerikaner!" - das war etwas "besser" als die Vermieter vermutet hatten. Also habe ich den bei der Wohnungsuche gar nicht mitgenommen und sofort was bekommen. Spaeter waren jene Vermieter traurig und sagten wir seien die besten Mieter gewesen die sie je hatten.
Das Problem im deutschen Mietrecht ist dass Kuendigungen so schwer sind und Raeumungen noch schwerer. Das sollte geaendert werden. Hier in USA sind wir heute Vermieter: Nur Kredit- und Vorstrafenpruefung sind bei der Vermietung zulaessig, die Begrenzung auf Personen, Haustierbeschraenkung, nur Jahresvertraege und wenn einer nicht zahlt wird sofort Strafzins faellig, kann nach 2 Wochen gekuendigt werden, die Raeumung hat dann nichts mit der sozialen Lage der Mieter zu tun

Was ist Diskiminireung?

Was ist Diskriminierung und was nicht? Wer soll das bestimmen? Wo will man da anfangen und wo aufhören?

Ist es Diskriminierung wenn ein Vermieter lieber nicht an bestimmte Ausländer vermietet?

Wenn ein Veganer nicht einen Jäger vermietet?

Wenn ein Anhänger eines bestimmten Fußball-Bundesligisten nicht an Fans eines bestimmten anderen Clubs vermietet?

Ein E-Autofahrer nicht an einen SUV-Fahrer?

Ein Protestant nicht an einen Zeugen Jehovas?

Ich finde die ganze Diskussion absurd. Ich habe keine Wohnung zu vermieten, aber wenn ich eine hätte bekäme der sie, der mir sympathisch wäre, die Wohnung in Ordnung hielte und sie bezahlen könnte. Niemand schriebe mir vor, an wen ich zu vermieten habe.

Diskriminierung?

Diskriminierung bei der Wohnungssuche da Ausländer!Ist ja wohl lächerlich!Mein Bruder bekam in seinem Stadtteil keine Wohnung von der kirchlichen Wohnungsbaugesellschaft, obwohl er Schwerbehindert ist und schon seit Jahren auf eine behindertengerechte Wohnung wartet. Die NeubauWohnungen wurden zu 80% an Ausländische Mitbürger vergeben. Ich begreife sowieso nicht, warum man dies nicht wenigstens 50% zu 50 % vergibt!

@ Stefan T / 14:18 + Felina2 / 14:02

"Als mein Vater ... "

die vermutlich passendste Antwort die man auf gepflegte Steriotypen geben kann! ... Ob es zum Nachdenken anregt? ... Hoffe das Beste!

Zu 14:11 von Palas "Unglaublich...

wie manche Foristen hier offenen Rassismus als gesunden Menschenverstand darzustellen versuchen".
[..]

Gleich die große Keule rausholen..
... und dann: (?)

Aber auch Sozialleistungsempfänger, Schwule und Großfamilien sehen sich Vorurteilen bei der Wohnungssuche ausgesetzt.

Wer baut denn für die genannten Menschen ("Sozialleistungsempfänger, Schwule und Großfamilien") energieeffizent und noch bevorzugt?
Wer finanziert das zum Vorteil von wem? Vorurteile spielen sicher keine Rolle!

www.nestbau-ag.de/sites/default/files/Bauplakat.JPG

Was ist da jetzt genau "offener Rassismus und gesunder Menschenverstand...
...gut oder böse ... oder das Gegenteil?

Fehlende Solidarität

So etwas kann nur jemand schreiben, der noch nicht vermietet hat oder hatte.
Eigentümer von Wohnungen haben ja das Eigentum nicht geschenkt bekommen, sondern in den meisten Fällen dafür gespart um sich ein Zubrot für die alten Tage zu schaffen.
Wer selbst in Miete wohnt, hat die Verpflichtung, pfleglich mit dem Eigentum anderer umzugehen.
Wer läßt sich gerne-aus Soldarität mit ärmeren Menschen-Schaden zufügen.
Es muß dem Vermieter überlassen bleiben, sich die Mieter auszusuchen.
Hat man erstmal den "Schaden" in den eigenen 4 Wänden sitzen, dann wird man ihn kaum wieder los.
Gutmenschen haben noch nie etwas zum Besseren gewendet, gute Menschen aber schon.

Gesetze können das nicht regeln!

"Die Antidiskriminierungsstelle fordert, Ausnahmen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) deutlich zu begrenzen. Dort steht unter anderem: "Bei der Vermietung von Wohnraum ist eine unterschiedliche Behandlung im Hinblick auf die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen und ausgewogener Siedlungsstrukturen sowie ausgeglichener wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Verhältnisse zulässig."

Gesetze können dieses Problem nicht Regeln! Mag sein, daß sich einige dadurch ihr Recht auf eine Wohnung einklagen könnten. Für den überwiegenden Teil wäre es - zumindest für die ersten Jahre bis die Vermieter daraus gelernt hätten, aber eher wie ein weiterer Spiesrutenlauf eine Klage anzustreben, weswegen eine Klage in der Regel wohl unterbleiben würde. Somit ... was wäre gewonnen. Wir müssten dieses Problem gesellschaftlich angehen! Aber dafür fehlt es in der Regel an Moderation.

@fathaland slim 14:05

Leider haben Sie so Recht mit Ihrer Aussage bezüglich des Threads bezw des Forums. Man kann es leider schon in kleinen Anzeichen in diesem Forum sehen und ja diese Diskriminierung ist leider auch bei vielen zum Mainstream geworden. Es ist normal und nicht mehr schlimm gegen Migranten zu hetzen und Menschen wegen ihrer politischen Ansicht, Herkunft etc zu beleidigen. Gut ist, dass es dennoch in meinen Augen gottseidank noch keine Mehrheit in Deutschland ist die für diese Diskriminierung steht.

14:22, Sisyphos3

>>13:47 von fathaland slim
in komplettem Widerspruch zu dem stehen, was Sie vorher schreiben?
.
warum ?
was bedeutet Eigentum verpflichtet ?
dass man ne gewisse Verantwortung dadurch hat
es anderen Menschen zur Verfuegung zu stellen
wem man es zur Verfuegung stellt und warum gerade dem
- das ist doch wohl eine ganz andere Sache<<

Der Fachausdruck heißt "Sozialpflichtigkeit des Eigentums".

Schlagen Sie den mal nach.

@herbert2 14:24

Komisch wissen Sie wer es sich gerade leicht macht? Sie. Ich selber kritisiere auch die Einwanderungspolitik nach 2015, dennoch würde ich nie auf die Idee kommen einen gewissen Teil der Gesellschaft abschätzig zu betiteln nur weil er nicht meiner Meinung entspricht. Ich muss Ihnen sagen als jemand der unparteiisch und unbetroffen ist, dass es eher die "Ich bin kein Rassist, aber......." Fraktion ist die die Schuldigen bei der anderen Seite sucht und jeden der nicht der gleichen Meinung ist als Unterstützer einer "bunten Gesellschaft" brandmarken. Auf diese Weise spaltet man das Land noch schlimmer als es sowieso schon gespalten ist.

Staat muss nicht alles regeln

Habe diese und andere Formen von Diskriminierung selbst schon erlebt und wenn man sich einige Kommentare hier anschaut, dann erkennt man, dass das gelebte Normalität ist.

Dennoch käme ich nicht auf die Idee vor Gericht zu ziehen. Für sowas habe ich gar keine Zeit und zum anderen, wer möchte denn bitte schön den Vermieter dazu zwingen, dass er einem die Wohnung vermietet, obwohl er das gar nicht möchte? In so einem Mietverhältnis kann man nicht leben wollen. Dasselbe gilt für Arbeitsverhältnisse.

Des Weiteren werden bei der Wohnungssuche auch Menschen diskriminiert, die Kinder, Haustiere oder ein geringeres Einkommen haben.
Macht die Alltagsdiskriminierung gegen Einwanderer zwar nicht besser, aber zeigt wie einige Menschen in unserer Gesellschaft so denken. Nicht jedes Problem kann der Staat mit neuen Regeln und Gesetzen lösen.

Ich kann es nicht mehr hören

...und ich bin es leid, jeden Tag gesagt zu bekommen wie schlecht mein Land und die Bevölkerung dort sind-echt es reicht.
Ich bin oft in Osteuropa unterwegs PL RU CZ usw.
Noch nicht einmal hat man mich dort als Rassist oder so betitelt.
Wenn jemand keine Whg bekommt lieft das vielleicht an negativen Erfahrungen oder an der fehlenden Sympatie

Sehr traurig

Mein Vater Vermietet mehrere Häuser, darunter auch eine Familie aus Albanien. Eine Super nette Familie. Die Probleme kommen NICHT von der albanischen Familie, sondern von den Deutschen Nachbarn die meinem Vater von allen Seiten her Druck gemacht haben doch bitte “nicht” solche Leute dort wohnen zu lassen.
Sehr traurig.
Als Vermieter ist mein Vater total zufrieden mit der ausländischen Familie. Extrem Hilfsbereit und Wohnung ist im Top Zustand.

@Runge 13:59

Und ich kann Ihnen als jemand der selber auch 3 Wohnungen in Deutschland vermietet sagen, dass ich mit dem Klientel "Ich bin kein Rassist aber....." mehr Probleme gehabt habe als Vermieter als mit jedem Ausländer. Ich habe diesbezüglich auch Konsequenzen gezogen. So viel zum Thema alle Ausländer die aus einer bestimmten Herkunft kommen seien gleich.

12:58, naiver Positivdenker

>>Es gibt doch genug Befürworter der derzeitigen Einwanderungspolitik.
Da sind bestimmt genügend Mietwohnungsbesitzer dabei, die ihre Wohnungen an die Besagten vermieten können.<<

Wenn das nicht so wäre, dann hätte niemand mit einem türkisch oder arabisch klingenden Namen in Deutschland eine Wohnung.

Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, daß auch AfD-Anhänger an Türken und Araber vermieten. Geld ist Geld, und nicht alle Menschen, die die "derzeitige Einwanderungspolitik" ablehnen, lassen sich auch in ihren geschäftlichen Entscheidungen von ideologischen Erwägungen leiten. Gute Geschäftsleute tun das selten, sie schauen sich den Menschen und nicht seinen Namen an. Das setzt natürlich eine gewisse Menschenkenntnis voraus, aber ohne die ist man ohnehin kein guter Geschäftsmensch.

mein Eigentum

in mein Eigentum, mit meinem Privatgeld ohne Staatshilfe geschaffen, zieht nur ein wen Ich auswaehle...
...
Wer etwas bestimmen moechte, soll mir mein Eigentum vorher abkaufen...
....
Friede auf Erden

@Frank von Bröckel 12:29

Wenn Sie sich da mal nicht irren. Gerade im Fall Südkorea und Japan könnte ich Ihnen einige Dinge erzählen, die stimmen nicht mit Ihrer Vermutung überein. Mir geht es als Vermieter darum, dass meine Mieter nicht derartig laut sind dass die Gefahr besteht sie würden Anwohner stören und da habe ich vor allem auch mit vielen deutschen Mietern verdammt negative Erfahrungen gemacht. Hier tun viele so als wären wir Deutsche das Vorzeigebeispiel an zivilisiertem Verhalten.

Darstellung: