Ihre Meinung zu: Regierung beschließt Kohleausstieg

29. Januar 2020 - 12:37 Uhr

Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zum Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohleverstromung beschlossen. In gut 18 Jahren sollen die letzten Kraftwerke dicht machen. Von Alex Krämer.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (2 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Atomausstieg u. Kohleausstieg des guten zu viel?

"Schau mer mal" sagte der Franz immer,jedoch ging es dabei nur um Fußball, ob das mal gut geht fragen sich viele?
Doch Scheinheilig sind wir schon wenn unsere Nachbarn die Lücken mit Kohle u. Atomstrom jetzt schon schließen müssen.

Aber Mama, der Strom kommt doch aus der Steckdose!

Strom muß erzeugt werden. Nur mit erneuerbaren Energieträgern wird das zur Zeit nichts. Bei Umstieg auf E-Mobilität und E-Heizung braucht man 4 bis 5 mal so viele Windräder und Solaranlagen in Deutschland wie derzeitig vorhanden. Der gleichzeitige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Kernkraft ist unrealistisch.
Wir haben jetzt schon die teuersten Strompreise in der EU. Und mit der CO2 - Steuer wird alles, aber auch alles noch teurer. Jeder Unternehmer wird seine Kosten auf den Endverbraucher umlegen. Viele Discounter erhöhen jetzt schon.

Nicht ganz aussteigen..

Wir sollten nicht ganz aus der Kohle aussteigen,da wir nun mal ein rohstoffarmes Land sind und im Krisen- oder Kriegsfall Strom und Heizmaterial auf Kohlebasis nicht mehr zur Verfügung stünden..
Machen wir uns nichts vor..momentan geht es uns gut und mit uns macht man gerne Handel, weil wir noch Geld haben und uns was leisten können..
dies kann sich aber durchaus ändern..

und der Strom kommt bei uns aus der Steckdose

In 18 Jahren hat dann Deutschland keine Kohlekraft- und Atomkraftwerke mehr. Bleibt nur zu hoffen, dass der benötigte Strom dann über alternative Energien zur Verfügung steht, was ich zu bezweifeln wage. Überall machen die Bürger gegen Windräder und Solarfelder mobil, Stromtrassen ja, aber nicht vor meiner Haustür. Zudem wird der Strombedarf durch Umstieg auf die E-Mobilität noch ansteigen. Auch die angrenzenden Länder glauben nicht daran. Es werden grenznahe KKWs gebaut, AKWs erweitert. Hoffentlich wissen die Co2-Partikel und im Falle eines GAUs die verseuchten Wolken auch, dass sie künftig um Deutschland herumfliegen müssen und keinesfalls die Grenze überschreiten dürfen. Eine Großstadt nahe der belgischen Grenze glaubt jedenfalls nicht daran und hat schon vor Jahren für den Notfall Jodtabletten an die Bevölkerung verteilt. Mir persönlich ist ein sicheres deutsches AKW lieber als ein belgischer Schrottmeiler. Aber wie hieß es schon in den 70er Jahren? s. Überschrift

Na dann....

....knallen ja in Temelin, Tihange, Cattenom und wie sie alle heißen heute die Sektkorken und die Betreiber hören schon die Kasse klingeln, wenn sie demnächst Strom nach Deutschland verkaufen können. Wind- und Sonnenergie werden uns jedenfalls alleine nicht retten können, erst recht nicht an so grauen, windstillen Nebeltagen wie letztes Wochenende. Und mit der vielbeschworenen Digitalisierung, E-Autos usw. wird der Strombedarf ja nur noch weiter steigen. Oh, pardon, ich vergaß. Das wird ja alles kein Problem, denn dann dient ja das Netz als Speicher. Meint zumindest Frau Baerbock.

Dass hier ist in der Tat richtig - Datteln IV wird nicht kommen

Dass hier ist in der Tat richtig:

https://www.tagesschau.de/inland/kohleausstieg-bundestag-101.html

https://www.tagesschau.de/inland/kohleausstieg-bundestag-101.html

Grund für den Ärger der Umweltverbände: Statt jedes Jahr ein bisschen was abzuschalten, wie von der Kohle-Kommission empfohlen, dürfen die Energiekonzerne ihre Braunkohle-Kraftwerke größtenteils so lange laufen lassen, wie es gerade noch geht.

und auch Datteln IV ist ein Irrweg und ein offizieller Schwarzbau! Und genau deswegen ist es gut zu lesen dass der Fall nun zum BGH geht. Das wird eine bitter Niederlage fuer die Bundesregierung:

https://tinyurl.com/ueo9vao
finanznachrichten.de: RWE kämpft vorm BGH gegen Strombezug aus Datteln 4 (14.11.2019 | 11:53)

4 Milliarden

Wieder einmal seltene Einigkeit vom CDU Wirtschaftsminister und SPD Schatzmeister.

" Monatelang hat Bundeswirtschafts-minister Peter Altmaier mit den Energie-konzernen darüber verhandelt, die sollen im Gegenzug mehr als vier Milliarden Euro Entschädigung bekommen "

Die Beiden treiben es so bunt, dass sogar die FDP, die in der Vergangenheit jeden Verramschen von Staatseigentum zugestimmt hat, sich kritisch äussert.
So kann es nicht mehr weitergehen!
Die meisten verotteten Kraftwerke haben schon jahrelang Geld eingespielt und sind abgeschrieben. ( Jeder der das nicht glaubt sollte einmal ein solches Kraftwerk besuchen)
Es wird Geld bezahlt ohne eine Gegenleistung zu bekommen.
Es muss eine Petition angeregt werden, in der Politiker nach der Amtszeit eine Entlastung vom Bürger erhalten müssen, ansonsten ermittelt der Staatsanwalt.
Bei jedem Vereinsvorstand und Vorstand ist es schliesslich auch so.

Regierung beschließt Kohleausstieg.....

Und außerdem nach über vier Milliarden Euro Zahlungen an RWE und Co.
Deren Aktien beflügelt das:Die RWE-Aktie stieg heute um 1,36 %.Die Vattenfall-Aktie stieg in den letzten vier Wochen um 4,12%.Und die EnBW-Aktie heute um 4,91%.
Umweltpolitik,die nicht Konzerne belastet,sondern....

„(...) so haben wir nicht gewettet, sagen Vertreter der Umweltverbände, die vergangenes Jahr in der Kohle-Kommission den Kompromiss mit ausgehandelt haben.
(...) ist bitter enttäuscht. "Ich muss an dieser Stelle ehrlich sagen, ich fühle mich sowohl von der Bundeskanzlerin als auch von den Ministerpräsidenten (...) schlichtweg betrogen"
>> Grund für den Ärger der Umweltverbände: Statt jedes Jahr ein bisschen was abzuschalten, wie von der Kohle-Kommission empfohlen, dürfen die Energiekonzerne ihre Braunkohle-Kraftwerke (...) so lange laufen lassen, wie es gerade noch geht“

Das System, nach dem die heutige globale Wirtschaft „läuft“ ist der Kapitalismus, und der funktioniert bekanntlich nach dem Grundsatz: „Rausholen, was geht“. Aus Natur wie Menschen, im Dienste des Kapitals. So gesehen ist die Entscheidung der Politik nur folgerichtig und die Enttäuschung darüber zwar nachvollziehbar (und vor allem angesichts der naturwissenschaftlichen Faktenlage absolut berechtigt), aber auch naiv.

@11:53 von MichlPaul: Deutschland ist Stromexporteur

"Doch Scheinheilig sind wir schon wenn unsere Nachbarn die Lücken mit Kohle u. Atomstrom jetzt schon schließen müssen."

Deutschland hat 2019 36,6 TW/h mehr Strom exportiert als importiert. 2018 waren es sogar 51,2 TW/h und 2017 56 TW/h an Exportüberschüssen.

Dass wir dann und wann auch mal Strom importieren ist doch kein Problem. Dafür gibt es das europäische Verbundnetz.

@91541matthias: im Krisen- oder Kriegsfall

"Wir sollten nicht ganz aus der Kohle aussteigen,da wir nun mal ein rohstoffarmes Land sind und im Krisen- oder Kriegsfall Strom und Heizmaterial auf Kohlebasis nicht mehr zur Verfügung stünden.."

Wie wollen Sie denn ihr Einfamilienhaus oder ihre Mietwohnung mit Kohle beheizen, wenn sich in jedem Raum ein Heizkörper und im Keller eine Öl- oder Gastherme befindet?

Und wenn wir genügend Wind und Solarstromanlagen haben, dann sind wir in einer Krise wesentlich besser aufgestellt als wenn wir von Öl-, Gas, und Kohleimporten abhängig sind.

wir brauchen Grundlastfähigkeit, also her mit der Kohle!!!

Ex-Kanzler Helmut Schmidt meinte einst "Man sollte die Dummheit von Regierungen nicht unterschätzen"

und genau das passiert hier. windkraft und fotovoltaik sind nicht grundlastfähig, und können uns nicht rund-um-die-uhr mit Strom versorgen. Und ausserem wollen die in Zukunft auch noch unsere Mobilität und Heizversorgung zusätzlich elektrifizieren. Ja wo soll denn der zusätzliche Strom dafür herkommen? Die brauchen nicht weniger kilowatt an Leistung sondern mehr fürs Netz.

Diese ganze Energiewende ist der reinste Quatsch!
Die Merkel-Ära ist vor allem eines:
Die macht das kaputt, was unsere Eltern und Großeltern aufgebaut haben, und dann müssen diese abgeplagten Menschen sich auch noch als "Klima-Sau" beschimpfen lassen.

genug ist genug!

Experimente im Versuchslabor Deutschland

wie soll denn die Grundlast zur Verfügung stehen an windarmen Tagen oder wenn die Sonne nicht scheint? Zukauf von Atomstrom aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen? Sehr konsequent! Wir hatten hier im Dezember einen mehrstündigen Stromausfall im Winter. Das ist nicht lustig im 21. Jahrhundert in einem Industriestaat!

re karlderkühne

" Der gleichzeitige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Kernkraft ist unrealistisch."

2038 nennen Sie gleichzeitig???

re 01541matthias

"Wir sollten nicht ganz aus der Kohle aussteigen,da wir nun mal ein rohstoffarmes Land sind und im Krisen- oder Kriegsfall Strom und Heizmaterial auf Kohlebasis nicht mehr zur Verfügung stünden.."

In jedem Haushalt einen Kohleofen für den Krisen- oder Kriegsfall?

Warum nicht auch einen Dieselgenerator und eine Regenwasserzisterne in jedem Haushalt. Men weiß ja nie ...

@91541matthias

Wir sollten nicht ganz aus der Kohle aussteigen,da wir nun mal ein rohstoffarmes Land sind und im Krisen- oder Kriegsfall Strom und Heizmaterial auf Kohlebasis nicht mehr zur Verfügung stünden..

Aus der Braunkohle müssen wir aussteigen, die ist so dreckig und umweltschädlich, dass es unverantwortlich wäre, die weiter zu verfeuern.

Und Steinkohle, die etwas (!) sauberere Kohle, wird in Deutschland gar nicht mehr gefördert, da zieht das Argument der autarken Versorgung gar nicht ...

2020 + 18 < 2030 und wieviel

2020 + 18 < 2030
und wieviel Mrd € kostet diese Rechnung noch mal?

in das hässliche Braunkohleloch

könnte man doch ohne Probleme später mal ein Solarkraftwerk reinsetzen, garniert mit ein paar Windrädern ??

Dazu müsste vielleicht mal die Erneuerbare-Energie-Verhinderungsumlage wieder umgestellt werden ?? Gerne ja auch zu Gunsten der Eigentümer, die dann ja auf sinnvolle Art Strom produzieren können ??

Bin da nur ich jetzt draufgekommen ? oder hatte schon jemand vorher mal die Idee ?

@KarlderKühne

Bei Umstieg auf E-Mobilität und E-Heizung braucht man 4 bis 5 mal so viele Windräder und Solaranlagen in Deutschland wie derzeitig vorhanden. Der gleichzeitige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Kernkraft ist unrealistisch.

Letztlich ist Wind nur einer der möglichen nachhaltigen Energieträger. Aber gerade hier in Norddeutschland ist es ein sehr ergiebiger Energieträger - umso unverständlicher ist es, dass im letzten Jahr weniger Windkraftanlagen gebaut wurden als in den Vorjahren. Der Bedarf ist nach wie vor da.

Es liegt wohl am Widerstand der Anwohner - und da frage ich mich dann, warum für jede Autobahn und jede Startbahnverlängerung gnadenlos enteignet wird, wenn da ein Privatgrundstück im Weg ist, aber bei so etwas Wichtigem wie der Energiewende werden unrealistisch große Mindestabstände zur Wohnbebauung beschlossen.

mir tun die menschen leid

die durch die klimahysterie dioeser regierung arbeit, wohlstand und vor allem anerkennung verlieren. hier werden für milliarden diese einfach geopfert. somit verliert die grösste branche als arbeitsgeber für immer. es sind nicht nur die bergläute sondern auch andere fiirmen wie maschinenbau, transport, zulieferfirmen usw ihre jobs. ich frage mioch wo diese hochqualifizierten menschen gehen werden. bitte nbicht wieder die dummen sprüche neue arbeitsplätzte enstehen. ja stimmt aber nicht in deutschland sondern in china unb anderen ländern. das einst technologisch bewunderte made in germany existiert nicht mehr, denn autos mit batterien können alle herstellen da es ein fahrender cumputer ist und nicht mehr.
und solar giebt es billiger ion china. so was bleibt lanfsam übrig von der deutschen wirtschaft? ach ja vergas, arbeitslose und leere gegenden. geopfert im namen der klimahysterie.

Ist doch kein Problem

dann beziehen wir den Strom bei Engpässen bei unseren Nachbarn aus Atom- und Kohlekraftwerken. Aber Hauptsache in D wird alles abgeschaltet.

Zu nicht ganz aussteigen.

Soviel ich weiss wird Steinkohle importiert und wer noch einen Kohleofen hat kann sich ja die Briketts in den Keller legen. Abgesehen davon finde ich das dezentrale Windkraftanlagen im Krisenfall sicherer sind als Zentrale Kohlekraftwerke.

@ KarlderKühne, um 12:02

Wegen der E-Autos mache ich mir um genügend Strom noch die geringsten Sorgen, denn das eh ein weltweiter Schuss in den Ofen.
Aber jeder versucht vorher noch, abzugreifen was geht.
Und irgendwann wann werden wir dann doch beim H2-Auto landen.

re a.g.

" Auch die angrenzenden Länder glauben nicht daran. Es werden grenznahe KKWs gebaut, AKWs erweitert"

Fake news.

In keinem angrenzenden Land werden grenznahe KKWs gebaut, AKWs erweitert.

Wir können ja auch sofort

Wir können ja auch sofort abschalten!
.
Dann mögen mir mal die klugen Köpfe von irgendwelchen Umweltverbänden, NGO´s, FfF, Gretas und Luisas mal erklären, wie wir unseren Energiebedarf decken sollen?
Mit Atom- und Kohlestrom von unseren Nachbarn?
Oder wie?

12:02 von KarlderKühne

Bei Umstieg auf E-Mobilität und E-Heizung braucht man 4 bis 5 mal so viele Windräder und Solaranlagen in Deutschland wie derzeitig vorhanden.
.
aktuell werden ca 13 % unserer Energie alternativ erzeugt
da werden 4 bis 5 mal soviele Windräder kaum genuegen
von der Versorgungssicherheit wenn es mal Nacht wird
und der Wind nicht blaest ganz zu schweigen

Dann wollen wir mal beten,

dass die Warmzeit noch lange anhält und es nie mehr einen Winter, der seinen Namen auch verdient, geben wird.

Klassisch:
nach Westwetterlage dreht der Wind auf Ost und Nordost, der Regen wird zu Schnee, deckt die ganzen Sonnenkollektoren ab, friert im sich über Mitteleuropa aufbauenden Kältehoch steinhart fest.

Und wir wärmen uns an dem Gedanken, dass wir alles gut und richtig gemacht haben. Denn die paar Windrädchen an der Küste, weit weg von menschlichen Siedlungen, können ihren Strom nicht ins Landesinnere liefern, weil die bösen, bösen Hochspannungstrassen durch den entschlossenen Einsatz von Aktivisten verhindert wurden.

Wenn Herr Altmaier sagt:

“Es ist gelungen, eine Bund-Länder-Einigung zum Kohleausstieg zu erzielen, die Rechtssicherheit schafft, die Planbarkeit schafft, die sicherstellt, dass.. .blabla..“,
dann klingt das, als hätte eine Platte einen Sprung.
Denn fast die wortgleichen Sätze hörte man vor wenigen Monaten aus seinem Munde, als es um die Planung der Stromtrassen und die Einigung mit Grundstücksbesitzern u. a. ging.
Auch das vermittelte der wortgewandte Wirtschaftsminister den Eindruck, als wären die Stromtrassen schneller fertig als ein Huhn ein Ei legen kann.

Gehen wir also getrost vom Gegenteil aus, Herr Altmaier, gell?

re deutlich

"Wir hatten hier im Dezember einen mehrstündigen Stromausfall im Winter."

Interessant. Der hat keine Spur im Internet hinterlassen. Keine einzige Meldung.

Oder sind die wegen Stromausfall nicht angekommen ???

Wir haben noch..

Einen Kachelofen und aus meiner Kindheit kenne ich,dass wir früher im Winter in das vom Ofen geheizte Stockwerk umzogen..

@GeMe..
Wir brauchen ja keine Kohleimporte,wir haben noch genug..es geht darum,nicht vorschnell alles platt zu machen..

re sisyphos3

"12:02 von KarlderKühne

Bei Umstieg auf E-Mobilität und E-Heizung braucht man 4 bis 5 mal so viele Windräder und Solaranlagen in Deutschland wie derzeitig vorhanden.
.
aktuell werden ca 13 % unserer Energie alternativ erzeugt"

Irreführende Information mit richtigen Daten.

Informieren Sie sich mal über den Unterschied zwischen Energie und Strom und wieviel alternative Quellen zur STROMERZEUGUNG beitragen.

13:13 von NeutraleWelt

also Greta kann sich Atomenergie vorstellen
das zumindest sagte sie das

Ein Traum wird wahr

Keine Kohle, kein Atom, die Trasse Ende 2025 auch noch nicht fertig, überall e Autos und natürlich haben wir auch genügend e Tankstellen. Der Strom billig wie nie... Deutschland ist nur noch zu bedauern.. ein Chaos an allen Ecken und Enden... Nichts aber auch gar nichts funktioniert in diesem Land. Kein Politiker mehr da der noch mit gesundem verstand arbeitet. Nur noch Aktionismus... Der Ausstieg muss auch für alle bezahlbar sein. Aber es ist mittlerweile sinnlos, man kann nur noch zuschauen wie der Karren an allen Ecken in den Dreck gefahren wird.. hurra Deutschland

Die Grundlast ,

ist mit Wind und Solar niemals zu erreichen.
Wenn Ökofreaks ,das Denken , dann muß ich fragen wie geht es ?
Da ich in der Energiebranche tätig war, weiß ich wovon ich schreibe.
Das Heizproblem in großen Städten ist dann auch noch nicht geklärt.
Geht dann wohl nur mit Gasheizwerken.
Aber Gas soll es ja laut FfF auch nicht mehr geben.
Die Bezahlbarkeit bleibt wohl auf der Strecke.
Liebe Mitschreiber laßt uns etwas Geduld mit der Energiewende haben ,sonst wird es schnell dunkel.

Am 29. Januar 2020 um 12:46 von karwandler

" Warum nicht auch einen Dieselgenerator und eine Regenwasserzisterne in jedem Haushalt. Men weiß ja nie ... "

Das mit dem Generator ist eine Sache die viele in bestimmten Regionen schon lange haben, falls sie wissen was Hochwasser ist, ich hab auch einen neben Gaskocher und diversen Dingen die man bei solchen Situationen benötigt.

Beim Strom sind die Summen an Euro ja auch kein Problem, die bezahlen die Kunden über das EEG, da kann man großzügig sein.
Ich halte den Ausstieg aus beiden Formen auch nicht besonders schlau, Kohle ja aber anderes sollte besser ausgebaut werden.
Oder stellen die Städter sich jetzt die Windmühlen vor ihr Haus, wohl kaum. Gegen Solar spricht wohl eher nichts, weil auch Landschaftlich unauffällig und Geräuschlos.
Deutschland macht einen Fehler, aber ändern können wir natürlich nichts, wir werden aber erleben wie das Ganze ausgeht.
Und bezahlen dürfen wir es auch.

Ehrgeiziges Ziel

Nur scheint es mir doch höchst zweifelhaft, ob das Ziel tatsächlich erreicht werden kann, ohne den Lebensstandard der Bevölkerung merklich zu beschneiden.
Wo zukünftig ja auch noch die Autos mit Strom betrieben werden und jede Menge weitere Stromfresser dem modernen Menschen das tägliche Leben erleichtern sollen.
Irgendwo muss der Strom dafür schließlich herkommen.
Wär vielleicht gut gewesen, die erneuerbaren Energien nicht in den letzten 20 - 30 Jahren so dermaßen zu behindern, wie von der Politik geschehen. Aber welcher Politiker hätte damals schon ernsthaft einen Klimawandel für möglich halten können?
Diese Spezies denkt nun mal nur von 12 bis Mittag und ihr Sehvermögen reicht halt auch nicht über die eigene Nasenspitze hinaus.
Da kann man wohl nicht mehr als leere Ankündigungen erwarten, denn wer von denen wird denn in 18 Jahren noch in die Verantwortung genommen werden können?

Woher

bekomme ich dann meine Kohlen, damit ich die Stube warm kriege und Essen kochen kann?

Alle, die für einen sofortigen oder

kurzfristigen Ausstieg aus der Kohle plädieren, sollten mal überlegen, woher die Energie dann kommen soll. Was ist, wenn es windstill ist in Deutschland oder eine Sturmfront über unser Land zieht - wollen wir dann "sauberen" Atomstrom aus Skandinavien oder lieber "schmutzigen" Kohlestrom aus Polen importieren? Auch wenn die hochgehandelte Grünenvorsitzende den sauberen Windstrom in den Leitungen speichern möchte - dann soll sie mal zeigen, wie das geht...
Viele Klimaaktivisten sollten noch einmal zur Schule gehen und Physik lernen, um zu sehen, was geht und was nicht.

Aber es ist doch schön, dass es wieder ein Thema gibt, über das man sprechen kann, wenn auch nur in Monologen, da die sog. Klimaaktivisten nur ihre Meinung kennen und akzeptieren, egal wie falsch oder richtig sie damit liegen.

12:02 von KarlderKühne

genau so isses. auch greta hat das verstanden, bis sie umgepolt wurde

13:33 von karwandler

Strom wird aktuell zu 40 % alternativ erzeugt
wenn man den ganzen Energiebedarf betrachten
Kraftstoff fuer den Verkehr, Heizungen und Energie fuer die Industrie
liegt der Anteil Alternativ bei 13 %

@karwandler 12.46

In jedem Haushalt einen Kohleofen für den Krisen- oder Kriegsfall?
Warum nicht auch einen Dieselgenerator und eine Regenwasserzisterne in jedem Haushalt. Men weiß ja nie …"
Sie haben es ironisch gemeint, aber so daneben finde ich Ihren Vorschlag nicht- angesichts der Unbekümmertheit oder Realitätsferne der "Aktivisten" und Politik

@Neutrale Welt

"Mit Atom- und Kohlestrom von unseren Nachbarn?"

Na klar, dann bleibt das deutsche Klima wenigstens sauber, wenn unsere Nachbarn ihr Klima nicht schützen wollen, ist das doch deren Problem.

Eins verstehe ich nicht,

wenn gesagt wird, das erneuerbare Energiegewinnung am preisgünstigsten ist, warum erhöht dann mein Energielieferant (100% erneuerbare Energie) die EEG Umlage?

Notleidende Stromkonzerne...

... erhalten 4 Milliarden (4.000.000.000 €) für ihre Fehlplanung, schließlich war die notwendige Dekarbonisierung schon sehr sehr lange absehbar.

Die Strompreise habe die feinen Herren ja schon vorher schön hoch getrieben, jetzt treiben sie die angeblich erforderliche Entschädigung ein.

Da bleiben keine Fragen offen.

@Bernd Keveslegiti

"Umweltpolitik,die nicht Konzerne belastet,sondern"

Sie meinen sicher Konzernpolitik, die Umwelt wie Menschen gerade so stark belastet, dass sie nicht auf die Barrikaden gehen.

re sisyphos3

"13:33 von karwandler

Strom wird aktuell zu 40 % alternativ erzeugt
wenn man den ganzen Energiebedarf betrachten
Kraftstoff fuer den Verkehr, Heizungen und Energie fuer die Industrie
liegt der Anteil Alternativ bei 13 %"

Eben.
Darum ist es irreführend, in der Debatte über Stromerzeugung mit dem Anteil am gesamten Energiebedarf daherzukommen.

Keiner hat je behauptet, mit grünem Strom müsste geheizt werden.

Es ist Irrsinn, angesichts

Es ist Irrsinn, angesichts der heutigen und dringend nötigen Forderungen nach mehr Klimaschutz den Kohleausstieg immer wieder zu verschleppen und hinauszuzögern.
Vor 1 Jahr wurde in der Kohlekommission beschlossen, wie der Kohleausstieg abzulaufen hat, nämlich in Etappen bis 2038.

Was nun beschlossen wurde ist ein Hohn. Erstmal soll gar nichts passieren, RWE kann schön weiter Kohle scheffeln (TROTZ der 4 Mrd)
Dann soll irgendwann der Ausstieg auf einen Schlag kommen, was wenn es soweit ist sicher wieder durch die Bundesnetzagentur wegen Grundlast usw verhindert werden wird.

Das alles zu Lasten der Bürger und unserer Kinder.
Ich hoffe sehr, dass juristisch gegen diesen Plan noch vorgegangen werden wird.

Das kommt dabei raus, wenn man CDU wählt.

13:51 von Graf von Henneberg

Vom Schwarzmarkt. Dieser wird wiederum von Polen beliefert. Wird sich alles einspielen.

13:36, Ingo hamann

>>Liebe Mitschreiber laßt uns etwas Geduld mit der Energiewende haben ,sonst wird es schnell dunkel.<<

Seit den 70ern gehen hier bald die Lichter aus.

Zumindest darf ich das seitdem immer wieder hören und lesen.

12:31, gumasoso

>>Die Merkel-Ära ist vor allem eines:
Die macht das kaputt, was unsere Eltern und Großeltern aufgebaut haben, und dann müssen diese abgeplagten Menschen sich auch noch als "Klima-Sau" beschimpfen lassen.<<

Die Kinder, die das Lied gesungen haben, sind die Generation meiner Enkel, so ich denn welche hätte.

Als ich acht war, war meine Oma so alt wie ich jetzt, nämlich 64.

Ich bin kein abgeplagter Mensch, und die allermeisten meiner Altersgenossen ebenfalls nicht. Und es wird auch nichts kaputt gemacht, was meine Generation aufgebaut hätte.

aktuell werden ca 13 % Stromanteil

Laut Spiegel liegt die (Erneuerbare Energie)Stromproduktion in den letzten 9 Monaten bei 42,9% Brutto

Petersons

Genau das sind die richtigen Worte zu diesem
sehr leidigen Thema. Ich selbst komme aus der Autobranche, heute Rentner,. Was auch hier auf uns zukommt, ist sicherlich ein Arbeitsplatzverlust von weit mehr als 300 000
Menschen. Ich kann nicht beschreiben, wie viele meiner ehemaligen Kollegen, gerade aus der Industrie Angst um Ihren Arbeitsplatz haben.

Beste Grüße

Teurer Strom

Wenn wir alles abgeschaltet haben, werden hoffentlich die "Kiddis" Ruhe geben...und wenn sie dann mal keine Balken auf ihren Smartphones haben, werden sie auf die Abschalter schimpfen...und wenn sie dann den teuren Strom aus Frankreich oder Polen bezahlen müssen, wird noch mehr geschimpft werden...Hauptsache es wird alles grün. Jetzt wo Hambi aus ist, geht es Datteln an den Kragen...Strom aus "Blutkohle" wollen wir auch nicht...auch fossiles Gas aus Russland wollen wir nicht, daher muß North-Stream2 auch gestoppt werden. Irgendwie müssen wir auf "die Wissenschaften" hoffen...schauen wir mal. Prinzip Hoffnung.

Was Soll das!

Zuerst es ist löblich das man endlich die dreckige Kohle endlich zur Stromerzeugung herausnimmt.
Das ist aus Umwelt Sicht sehr löblich
Womit wird das ersetzt?
Nun derzeit mit dem versprechen dies aus Rege-nativen Energiequellen. Sprich nicht recyclebare Windräder und solaranlagen die zuwenig ertrag haben gegen die investition.
Einzig was in D halbwegs deutlich Energie regenativ erzeugen kann sind Wasserkraftwerke.
Blöd das diese nur begrenzt in D möglich sind.
Also wird man zwangsweise Strom importieren müssen.
das wäre atom, Wasserkraft aus Skandinavien und import von solarstrom.
Das einzige was wirklich Sinn machen würde wären Gaskraftwerke
So als Grundlastabsicherung
Solange wir Menschen die Kernfusion nicht nutzen können wird es alsbald keinen sauberen Strom geben
Entweder ist Öl-gas oder Kohle Förderung mit ihren Umweltverschmutzung ein Problem
Was CO² betrifft, na dann halbiert mal die Menschheit jeder atmet co² aus
ich sage nur menschen gemacht 1%.

@12:02 von KarlderKühne

>>Nur mit erneuerbaren Energieträgern wird das zur Zeit nichts.<<

Klar, der Wechsel geht nicht per Fingerzeig. Die Frage ist aber, warum die dreckigsten Energieträger weiterhin verwendet werden sollten. Mit Gas könnten wir ein Vielfaches an Strom erzeugen - bei gleicher CO2-Emission.

>>Wir haben jetzt schon die teuersten Strompreise in der EU. Und mit der CO2 - Steuer wird alles, aber auch alles noch teurer.<<

Nicht unbedingt. Teurer wird was CO2 ausstößt. Was viel CO2 ausstößt wird dann halt viel teurer - so war zumindest mal die Idee. Es gab hier ja durchaus Modelle um die Mehrbelastung auszugleichen - diese sind meines Wissens jedoch ignoriert worden.

>>Jeder Unternehmer wird seine Kosten auf den Endverbraucher umlegen. Viele Discounter erhöhen jetzt schon.<<

Ich fände es wirklich super, wenn das sauberste Produkt nicht mehr das teuerste Produkt wäre. Das wäre mal ein Anreiz. Umweltschutz nicht nur Überzeugung - sondern aus finanziellen Überlegungen heraus.

@12:04 von 91541matthias

>>Wir sollten nicht ganz aus der Kohle aussteigen,da wir nun mal ein rohstoffarmes Land sind und im Krisen- oder Kriegsfall Strom und Heizmaterial auf Kohlebasis nicht mehr zur Verfügung stünden..<<

Wenn Deutschland erneut auf die Idee kommen sollte Europa oder die Welt zu überfallen (mit besenstilbewährten Qualitätspanzern deutscher Produktion natürlich) sind wir ohnehin Toast.
Ohne den Handel ist Deutschland erledigt und unser exportorientiertes System bricht zusammen. Da brauchen wir uns über unsere Kohleöfen keine Gedanken zu machen.

Ansonsten... siehe den Beitrag um 12:29 von GeMe

@12:12 von A.G.

"Mir persönlich ist ein sicheres deutsches AKW lieber als ein belgischer Schrottmeiler."

Ich finde es klasse, das jedes Land immer über die sichersten AKWs der Welt verfügt. Die Kraftwerke der USA sind die sichersten der Welt, die Frankreichs sind auch die sichersten der Welt - und die Deutschlands natürlich ebenfalls. Ich bin mir sicher, dass die japanischen AKWs bis vor Fukushima auch die sichersten der Welt waren.
Zumindest wenn man den Politikern der jeweiligen Länder glaubt.

Das Ding ist, dass der belgische Schrottmeiler nicht abgeschaltet wird, nur weil wir unsere Schrottmeiler weiterhin im Betrieb lassen.

Die Vergangenheit hat eindrücklich gezeigt, dass selbst deutsche AKWs die immer wieder von Pannen geplagt sind trotzdem noch für Jahre am Netz bleiben können.
Bei der überwältigen Zahl der Pannen ist es natürlich möglich sie einzudämmen und zu kontrollieren. Die Anderen gehen in die Geschichtsbücher ein.

@12:31 von gumasoso

>>windkraft und fotovoltaik sind nicht grundlastfähig, und können uns nicht rund-um-die-uhr mit Strom versorgen.<<

Grundsätzlich erstmal nicht falsch.
Aus diesem Grund soll die Energie ja auch gespeichert werden. Für kurze Zeiten geht das mit Akkutechnologie (Überbrückung einer Nacht). Für längerfristige Speicherung gibt es dann Pumpspeicherkraftwerke und die Erzeugung und Speicherung von Gas (Wasserstoff oder "Erdgas")

Wir verfügen in Deutschland über ausreichend Gasspeicher um die Bundesrepublik über mehrere Wochen zu versorgen.

>>Und ausserem wollen die in Zukunft auch noch unsere Mobilität und Heizversorgung zusätzlich elektrifizieren. Ja wo soll denn der zusätzliche Strom dafür herkommen? Die brauchen nicht weniger kilowatt an Leistung sondern mehr fürs Netz.<<

Richtig. Mehr Strom bekommen wir durch den weiteren Ausbau.
Wenn wir alles ausgebaut haben und es trotzdem nicht reicht sehen wir weiter.
Aber das Problem wäre dadurch schonmal verkleinert.

am 29. Januar um 13:52 von Kritikunerwünscht

Ich verstehe nicht warum für die meisten hier «enerneuerbar» nur Wind und Photovoltaik ist. Die Geothermie sollte weltweit massiv ausgebaut werden. Der Vorteil der Geothermie gegenüber Solar und Sonne wird in DE komplett verschwiegen. Erstens liefert eine einzige durchschnittliche Anlage 1/3 der Energie eines großen Staudamms oder mittleren Atomkraftwerks, und zwar GLEICHMÄSSIG, wodurch wir das Zwischenspeicher-Problem umgehen könnten. Nutzbar ist Geothermie nicht nur in vulkanisch Altiven Regionen wie z.B. auf Island sondern überall - wenn man tief genug bohrt. Und anstatt den Energiekonzernen «Kohle» zu schenken sollte die Regierung auf jedem deutschen Hausdach Solarheizungen installieren lassen. Alleine dadurch kann der Energiebedarf für Haushalte schon jetzt sofort um 40% reduziert werden. Selbst im tiefen Winter erreicht das Wasser in meinem Tank bei uns 50°C und von Mai bis Oktober sind wir auf die Gasheizung gar nicht mehr angewiesen.

re von Shuusi 14:24

Nicht falsch,ihre Wortmeldung.
Aber die Umweltpolitik der Regierenden,sie setzt darauf,daß ökologische Maßnahmen bezahlt werden,von denen unten.Von Berufspendlern,von Mietern,von Steuerbürgern.

Und auf die Barrikaden gehen:Demnächst beginnen wieder die Hauptversammlungen von RWE,Bayer und Co.Kritische Aktionäre werden sie mit Gegenanträgen und Protesten begleiten.

@13:13 von NeutraleWelt

>>Wir können ja auch sofort abschalten!
.
Dann mögen mir mal die klugen Köpfe von irgendwelchen Umweltverbänden, NGO´s, FfF, Gretas und Luisas mal erklären, wie wir unseren Energiebedarf decken sollen?<<

Wir können ja auch sofort alle erneuerbaren Energieträger abschalten und schauen wo die Kritiker der Energiewende ihren Strom herbekommen.
Eine genauso sinnfreie Forderung.

Es verlangt niemand (ernsthaft) direkt die Leitungen zu kappen, sondern so schnell auszusteigen wie möglich. Nicht schneller. Aber auch nicht im bisherigen Schneckentempo.

Wir wissen doch alle, dass es zu Verzögerungen kommen wird. Da ist es doch besser bei einem ambitionierten Plan in Verzug zu kommen als uns beim aktuell anscheinend angepeilten Datum von 2100 zu verspäten.

Flatterstrom

Ist das nicht sehr viel Flatterstrom was wir Exportieren und für die Netzstabilität brauchen wir eben doch Grundlastfähigen Strom mit Kohle und Atom erzeugt von unserer Nachbarn die jedoch Geld verlangen für unseren Grünenstrom.

@Frodo-2017 14.43

Was die Schlaumeier vom Spiegel und Andere aber nicht berücksichtigen ist, dass hie die installierte Leistung herangezogen wird. Die nützt aber nur, wenn die Sonne ungehindert durch ´Wolken oder Dunst Tag und Nacht scheint und ständig genügend Wind bläst...Da sollten die Windenergiebefürworter nochmal nachdenken!

@13:36 von Ingo hamann - Kein Quatsch

>>Die Grundlast , ist mit Wind und Solar niemals zu erreichen.
Wenn Ökofreaks ,das Denken , dann muß ich fragen wie geht es ?
Da ich in der Energiebranche tätig war, weiß ich wovon ich schreibe.<<

Verstehe ich es richtig, dass Sie es für unrealistisch halten, sich aber noch nicht mit den Konzepten der Gegenseite auseinandergesetzt haben?

Schauen sie mal nach Volker Quaschning, den finden Sie sowohl auf Twitter, Youtube oder auf seinem eigenen Blog. Der hat sehr genaue Vorstellungen.
Wenn Sie dann Kritik im Detail haben bin ich mir sicher, dass er dafür offen ist und auch auf Fragen antwortet.

Das ist dann auch inhaltlich viel spannennder als gegen nebulöse Vorstellungen zu argumentieren.

Die Folgen von morgen schon heute

Im Saarland wurde vor gar nicht so langer Zeit die Abschaltung von Cattenom (ein AKW in F) gefordert. Heute wissen wir, dass Ford und Saarstahl eben von dort ihre Energie beziehen. So wird es wohl bundesweit ablaufen, sollten KKW und AKW wegfallen

@fathaland slim 14.35

Seit den 70ern gehen hier bald die Lichter aus.
Zumindest darf ich das seitdem immer wieder hören und lesen."
In den 70ern war es im übertragenen Sinn gemeint, jetzt dürfen wir es durchaus wörtlich nehmen. Ich saß hier mit den Nachbarn im Dezember bereits mehrere Stunden im Dunkeln- nicht lustig im Winter.
Aber Sie können ja statt E-Piano das klassische Klavier spielen und ich muss dann eben unplugged mit der Westerngitarre;-)

14:53, lentschat

>Was CO² betrifft, na dann halbiert mal die Menschheit jeder atmet co² aus<<

So gut wie jedes Lebewesen auf dieser Erde atmet CO2 aus. Selbst Pflanzen tun das, auch wenn die Photosynthese dies überlagert.

Nennt sich "natürlicher Kohlenstoffkreislauf".

Um den geht es aber bei der Klimadiskussion nicht.

Sondern um fossilen Kohlenstoff.

Allein der erhöht die CO2-Konzentration der Luft.

@14:53 von landart

>>Jetzt wo Hambi aus ist, geht es Datteln an den Kragen...Strom aus "Blutkohle" wollen wir auch nicht...auch fossiles Gas aus Russland wollen wir nicht, daher muß North-Stream2 auch gestoppt werden. Irgendwie müssen wir auf "die Wissenschaften" hoffen...schauen wir mal. Prinzip Hoffnung.<<

Ich finde es wahnsinnig, wie sich die Perspektiven unterscheiden.
Für die erneuerbaren Energien gibt es bereits technische Lösungen die mit aktuellem Stand der Technik realisierbar sind. Genau diese Lösungen werden auch immer wieder vorgeschlagen.

Das "hoffen auf die Wissenschaft" kommt doch immer wieder von der Seite die der Meinung ist die Hände in den Schoß legen zu können.
Da heißt es dann, dass der Atommüll sicher irgendwann sinnvoll weiterverwertet werden kann und eine Endlagerung nicht mehr nötig sein wird.
Oder das CO2 wird halt wieder aus der Luft gefischt werden kann - daher kann man es jetzt ja erst einmal rausblasen.

Was mich besonders ärgert:

Dass der Preis für den erzeugten Strom bei 4 oder 5 Cent/kW liegt, dann aber langt jeder zu mit diversen Gebühren, dazu die vor 20 Jahren erfundene Stromsteuer, welche für besonders stromfressende Firmen (Zementwerke z. B.) wegfällt oder niedriger ist.

Wer Strom erzeugt, muss dafür Steuer zahlen (aber es gibt Ausnahmen), darf sie natürlich an den Abnehmer weitergeben oder kann sie erstattet bekommen. Oder beides..., würde mich jedenfalls nicht wundern.

[Jetzt frage ich mich bereits, was ist mit dem Strom, den die LiMa meines Autos produziert, und den ich meinem Nachbarn als Starthilfe per Kabel spendiere? Kann ich Stromkosten und Durchleitungsgebühren erheben und/oder bin ich bald Steuerhinterzieher? :-) ]

Oder der norwegische Ökostrom aus Wasserkraft, der hier aus dem Hahn... äh: der Steckdose kommt. Reine Augenwischerei, aber für ein gutes Gewissen zahlt man gern paar saubere Euro mehr an schmutzige Unternehmen.

“Stromsteuergesetz“ googeln, eine wirklich unterhaltsame Lektüre.

13:51 von Graf von Henneberg

«Woher … bekomme ich dann meine Kohlen, damit ich die Stube warm kriege und Essen kochen kann?»

Weiterhin vom Kohlehändler, wie bisher auch.

Beschlossen wurde ja der Ausstieg aus・Verstromung von Kohle・。
Nicht das Verbot von Heizen mit Kohle. Auch wird noch auf Halde liegende Kohle nicht wieder verbuddelt, wenn sie nicht weiter verstromt wird.

Sollten Sie allerdings selbsttätig bisher Kohle in Ihrem Keller verstromen.
Für den Kühlschrank, das TV-Gerät, den Akku des Laptops, für das So & So.

Müssen Sie nach 2038 umdenken.
Kohle im Keller verstromen ist dann nicht länger mehr …

um 15:17 von WiPoEthik

Sehr verehrter Herr "wipoethik".
Ihre Kenntnisse über den Energieerhaltungssatz und der Erzeugung, Verteilung und Speicherung elektrischer Energie sind atemberaubend.
Es macht regelrecht Freude, Ihren Kommentar zu lesen. Deutschland braucht mehr Leute mit Ihren Kenntnissen.

@14:53 von lentschat

>>Nun derzeit mit dem versprechen dies aus Rege-nativen Energiequellen. Sprich nicht recyclebare Windräder und solaranlagen die zuwenig ertrag haben gegen die investition.<<

Für das Recycling von Windrädern gibt es Spezialisten. Laut deren Website ist das (nahezu) vollständige Recycling von Windkraftanlagen möglich. Zumindest scheinen die ihr Geld damit zu verdienen.

>>Entweder ist Öl-gas oder Kohle Förderung mit ihren Umweltverschmutzung ein Problem
Was CO² betrifft, na dann halbiert mal die Menschheit jeder atmet co² aus
ich sage nur menschen gemacht 1%.<<

Wenn wir nur den Teil der Menschheit mit dem größten CO2-Ausstoß entsorgen bleibt von den Industriestaaten allerdings nicht mehr viel übrig.
Menschen produzieren ihr ausgeatmetes CO2 übrigens nicht über Transmutation aus dem Nichts, sondern befinden sich in einem Kreislauf der klimaneutral ist. Als Lebewesen sind wir Teil der Natur.
Das Problem ist, dass wir gebundenes CO2 ausbuddeln um es zu verbrennen.

Doppelte Logik

Es ist doch wirklich Jedem klar, dass der Abbau und die Verbrennung von fossiler Kohle eine gewaltige Belastung unserer aller Umwelt und damit unseres Lebens darstellt. Und das geht weit über den Beitrag zur Erderwärmung, von Manchem hier als Klimahysterie verunglimpft, hinaus.

Damit ist auch klar, dass es die Gestaltungsaufgabe einer schlicht vernünftigen Politik sein muss, saubere oder zumindest sauberere Technolgien zu fördern und nicht weiter Subventionen in weitere Umweltbelastungen zu leiten.

Das dies zu Lasten der Wirtschaft gehen müsste ist ein altes Ammenmärchen, an dem aber auch so gar nichts dran ist. Es geht nicht darum, den Strom abzuschalten, sondern den sauberen Strom wettbewerbsfähig zu machen. Wie lange will denn z.B. die Lausitz noch von der Kohle und vor allem mit der Kohle leben? Wir reden doch hier nicht von „blühenden Landschaften“ im wörtlichen wie übertragenen Sinn!

Was wir brauchen, ist Innovation. Und die fängt im Kopf an! Übrigens ganz altersunabhängig!

12:36 von deutlich

«Wir hatten hier im Dezember einen mehrstündigen Stromausfall im Winter. Das ist nicht lustig im 21. Jahrhundert in einem Industriestaat!»

Welcher war denn der Grund für den Stromausfall in der Gegend, wo Sie wohnen …?

Gab es in Köln im Februar 2019 auch einen längeren Stromausfall.
"In 1/4 rechtsrheinisch". Als es vergleichsweise gesäß-kalt war.

In diesem Fall "war's irgend so'n Uhu mit Federn und Flügeln", der sich mit Kumpanen im Warmen eines Umspannwerks wärmen wollte.

Ist dem Uhu gar nicht, dem Umspannwerk nicht sonderlich gut bekommen.
Ob in der Zeit des Stromausfalls mehr neue kleine Kölner gezeugt wurden "als ohne". Das weiß man nun nicht …

Regionen- oder gar landesweite Stromausfälle in DEU sind sehr rar.
Der letzte größere war, als "so'ne Reihe von" Strommasten wegen starker Schneefälle im nördlichen NRW zusammenbrach …

Durch den Kohleausstieg......

...... werden 17,2 Gigawatt Strom aus dem Netz genommen. Es gilt zu klären,wie die ersetzt werden sollen.... innerdeutsch versteht sich.

@eifel 13:00

Nachbar Frankreich will "grüner" werden...... will 14 AKWs abschalten!!

zu erwarten

genau wie es zu erwarten war: Die schlechtestmögliche Lösung für die Zukunft, die bestmögliche Lösung für die etablierten Lobbyverbände. Damit hat sich die Regierung eine saubere Unfähigkeitsbescheinigung ausgestellt. Herzlichen Glückwunsch, das bringt uns nur leider nicht weiter.

Engpässe bzgl. Versorgungssicherheit werden durch diesen Stufenplan eher noch wahrscheinlicher als bei einer kontinuierlichen Rücknahme der KKWs.

Meine Frage

Wer bezahlt das alles???

@wiPoEthik..

Wer sagt denn,dass wir immer die Aggressoren sind?
Es kann ja auch mal sein,dass wir angegriffen werden oder innere Unruhen das Leben einschränken..

Als Eigentümer eines ölbeheizten Denkmals,dem Photovoltaik verboten ist und der halt seinen Kachelofen liebt,macht man sich Gedanken,wie wir in Zukunft heizen..

Schade,dass man mit solchen vernünftigen Ansichten so schnell aneckt..

@ 14:20 von Harry Anslinger

"Notleidende Stromkonzerne...
... erhalten 4 Milliarden (4.000.000.000 €) für ihre Fehlplanung, schließlich war die notwendige Dekarbonisierung schon sehr sehr lange absehbar."
.
Das ist Unsinn.
Unsere Großkonzerne leiden bestimmt nich am Hungertuch, aber der Bau eines Kraftwerkes, Planung, Laufzeit, Genehmigung dauert nun mal ein wenig länger als 1-2 Jahre.
Da muss man sich schon mal auf ein Wort verlassen dürfen.
Wenn dann plötzlich die Aussagen der Politik, getrieben von einer Schar Kinder, vollkommen entgegengesetzt sind, darf man als Unternehmer auch eine Kompensation des Schadens erwarten.

Energie ohne Abhängigkeit

Ich frage mich manchmal, mit welcher Energie so ein Verstand betrieben wird, der es ablehnt, überhaupt nach sauberen Lösungen zu suchen, wenn Ansätze zur Entwicklung seit über 50 Jahren vorhanden sind und, in China vor allem, zu einem solchen Vorsprung in der Umsetzung und der Vermarktung geführt hat.

Warum nicht hier bei uns Spitzenverbrauchern? Eine autarke Versorgung ohne die Abhängigkeit von den Energieriesen (solange der Blick auf die Sonne für alle noch unentgeltlich ist) ist der Alptraum der Anleger und Investoren. Wenn der Verbraucher zum Anbieter werden kann, schrillen bei denen alle Alarmglocken.

12:57 von Petersons

>>>mir tun die menschen leid
die durch die klimahysterie dioeser regierung arbeit, wohlstand und vor allem anerkennung verlieren<<<

Tatsächlich wird durch den Kohleausstieg so gut wie nicht schneller und mehr stillgelegt als auf natürlichem Weg aufgrund wirtschaftlicher Gründe und Überalterung. Warum benutzen Sie also das Unwort des Jahres, wenn die Kraftwerke auch ohne politische Festschreibung abgeschaltet worden wären?

>>>hier werden für milliarden diese einfach geopfert. somit verliert die grösste branche als arbeitsgeber für immer. es sind nicht nur die bergläute sondern auch andere fiirmen wie maschinenbau, transport, zulieferfirmen usw ihre jobs. <<<

Kohle ist schon seit Jahrzehnten unwirtschaftlich. Warum die einen ewig subventionieren die anderen aber nicht? Waren und sind Sie auch so besorgt um die Beschäftigten in anderen Energiebereichen die in gleicher Größenordnung ihren Job verloren haben, weil die Bundesregierung das Pariser Abkommen brechen will?

15:17 von WiPoEthik

Wenn wir alles ausgebaut haben und es trotzdem nicht reicht sehen wir weiter.
.
denke man macht sich vorher Gedanken
bevor man feststellt es reicht nicht

14:43 von Frodo-2017

das bestreitet keiner !
und was ist mit dem Diesel dem Benzin dem Kerosin ..
was mit dem Gas und mit dem Heizoel ?
vom ganzen Energieverbrauch hierzulande sind eben nur 13 % Alternativ

@ WiPoEthik

"Mit Gas könnten wir ein Vielfaches an Strom erzeugen - bei gleicher CO2-Emission." Am 29. Januar 2020 um 14:54 von WiPoEthik

Nur gibt es da Länder, die etwas dagegen haben, dass wir mehr Gas aus Russland beziehen.

12:43 von karwandler

re karlderkühne

" Der gleichzeitige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Kernkraft ist unrealistisch."

2038 nennen Sie gleichzeitig???
///
*
*
Dann zählen bei Ihnen die am Jahresende 2020 abgeschalteten Kraftwerke zu 2038.
*
Tja, wenn es für Ihre Argumentation nötig ist.

15:07 von WiPoEthik

was verstehen sie unter Pannen ?

wenn im Gaestekasino der Rauchmelder anspricht ?
der ehrlichkeit halber sollte man schon gleiches mit gleichen vergleichen
und wenn bei nem normalen Kraftwerk ne Sicherung rausspringt
interessiert das keinen Menschen wohl aber in einem AKW
obwohl das mit dem Nuklearteil nichts zu tun hat

@karwandler, 12.46h

Wie wäre es mit einer Steckdose in jedem Haus für Elektroheizgeräte für Kohlestrom?
allemal sicherer als ein grüner "Netzspeicher".

regierung-beschliesst-kohleausstieg

Lieber Karl der Kühne, Sie schreiben : "Eins verstehe ich nicht,
wenn gesagt wird, das erneuerbare Energiegewinnung am preisgünstigsten ist, warum erhöht dann mein Energielieferant (100% erneuerbare Energie) die EEG Umlage?"

Lieber Karl der Kühne, bitte bedenken Sie, dass "Gestehungspreis" (per Gesetz) =>nicht fix gekoppelt ist an den "Verkaufs-Preis."
Solange niemand "Lärm" macht, wird so der Gewinn extrem-groß und die Aktionäre lassen die Sektkorken knallen.....

@Botschafter Sarek, 12.56h

Der Widerstand ist schon begründet.
Wer so ein Windrad vor der Haustür hat denkt anders, als ein Befürworter in der Stadt, der garantiert nicht in diese Lage kommt.

@fathaland slim, 14.35h

Und mindestens genau so lange stirbt der Wald, durch den ich täglich mit meinem Hund gehe.
Wobei ich Trockenschäden in den beiden letzten Jahre nicht bestreite.
Ich kann diese sehen.

Der Beschluss der

Der Beschluss der Bundesregierung ist richtig und wichtig; was die Umsetzung angeht, wird man kritisch bleiben müssen, ob wirklich ein verlässlicher Plan vorgelegt und umgesetzt wird. Und die Kritik der Umweltverbände, das im vorliegenden Gesetzentwurf alles auf die lange Bank geschoben wird, lässt da die Skepsis eher wachsen.

regierung-beschliesst-kohleausstieg

Lieber Demokratieschueler, Lieber Demokratie-Schueler, Sie schreiben :"und auch Datteln IV ist ein Irrweg und ein offizieller Schwarzbau! Und genau deswegen ist es gut zu lesen dass der Fall nun zum BGH geht. Das wird eine bitter Niederlage fuer die Bundesregierung".

Hm....
Wieso sind Sie sooo sicher, dass der BGH =>in Ihrem Sinne entscheiden darf?

@Schabernack 16.31

Welcher war denn der Grund für den Stromausfall in der Gegend, wo Sie wohnen …?"
Keine Ahnung, es gab weder im SWR noch in der Zeitung Informationen- es war auf der Filderebene, im Neckartal gab es keinen Ausfall. Den letzten Stromausfall in D erlebte ich Mitte der 60er Jahre als zentimeterhoch Schnee auf den Oberleitungen lag

@karwandler

"Keiner hat je behauptet, mit grünem Strom müsste geheizt werden."

Doch, mittelfristig schon. Oder haben Sie einen besseren Vorschlag?

Wenn wir nicht weiterhin fossil heizen wollen, gibt es eigentlich nur drei Alternativen: entweder über eine E-Heizung, eine der diversen Wärmepumpenheizungen (ebenfalls strombetrieben) oder Gasheizungen, die mit erneuerbarem Gas betrieben werden. Aber auch dieses Gas würde aus grünem Strom gewonnen werden.

Wie gesagt: Welche Alternative haben wir denn sonst noch?

Der Unterschied ist allerdings, dass eine Wärmepumpenheizung weniger Energie benötigt als eine fossile Gasheizung.
Insofern haben Sie dann recht, dass man den aktuellen Energiebedarf nicht einfach so simpel 1:1 umrechnen kann.

Ausstieg ist machbar

@ KarlderKühne:
Der gleichzeitige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Kernkraft ist unrealistisch.

Es geht ja auch nicht gleichzeitig. Der Atomausstieg vollzieht sich in Deutschland bis 2022, der Kohleausstieg erst bis 2038. Technisch ist das kein Problem, das schaffen wir. Andere Länder sind da noch wesentlich engagierter und schaffen es schneller.

18:47 von DerVaihinger

>>>Wer so ein Windrad vor der Haustür hat denkt anders, als ein Befürworter in der Stadt, der garantiert nicht in diese Lage kommt.<<<

Tja und der in der Stadt denkt auch anders über den Pendlerverkehr und Umlandbewohner die nicht in die Kasse der Stadt einzahlen aber deren Infrastruktur in vollem Umfang genießen.

@ DerVaihinger

Der Widerstand ist schon begründet.
Wer so ein Windrad vor der Haustür hat denkt anders, als ein Befürworter in der Stadt ...

Ich lebe auf dem Land und befürworte Windräder sehr, weil sie für die ökologische Wende stehen. Die Windräder in Sichtweite machen mir keine Angst, so wenig wie die Industriebetriebe am Ortsrand.

re dervaihinger

"Der Widerstand ist schon begründet.
Wer so ein Windrad vor der Haustür hat denkt anders, als ein Befürworter in der Stadt, der garantiert nicht in diese Lage kommt."

Definieren Sie doch mal "vor der Haustür" im Metern.

Was ist eigentlich mit Autobahn vor der Haustür? Da werden 50 m als zumutbar akzeptiert.

@Karl d.Gr.

"Es gilt zu klären,wie die ersetzt werden sollen.... innerdeutsch versteht sich."

Warum unbedingt innerdeutsch? Die Kohle für Datteln IV kommt bestimmt nicht aus Deutschland, da Datteln eine Steinkohlekraftwerk ist und in Deutschland m.W. keine Steinkohle mehr gefördert wird.
Ich habe kein Problem mit Windstrom aus Großbritannien oder Sonnenstrom aus Spanien oder von mir aus auch aus Tunesien.

18:16, Tada

>>@ WiPoEthik
"Mit Gas könnten wir ein Vielfaches an Strom erzeugen - bei gleicher CO2-Emission." Am 29. Januar 2020 um 14:54 von WiPoEthik

Nur gibt es da Länder, die etwas dagegen haben, dass wir mehr Gas aus Russland beziehen.<<

Und wissen Sie was?

Wir werden's trotzdem tun!

Nordstream2 kommt. Möglicherweise ein wenig später, dank Trumps Sanktionitis, aber zu stoppen ist das Projekt nicht mehr.

@Josh-87

"Meine Frage
Wer bezahlt das alles???"

Die Frage ist falsch. Die richtige Frage wäre, wer das bezahlen soll, wenn wir unseren Hintern jetzt nicht endlich hochbekommen und die Erde am Ende 4°C wärmer geworden ist.
DAS wäre dann nämlich erst richtig teuer. Da bezahle ich gerne die paar Euro für eine Energiewende.

@deutlich

"@Schabernack 16.31
>>Welcher war denn der Grund für den Stromausfall in der Gegend, wo Sie wohnen …?<<

Keine Ahnung, es gab weder im SWR noch in der Zeitung Informationen- es war auf der Filderebene, im Neckartal gab es keinen Ausfall. Den letzten Stromausfall in D erlebte ich Mitte der 60er Jahre als zentimeterhoch Schnee auf den Oberleitungen lag"

Naja, Ihr Kommentar suggerierte (keine Ahnung, ob es von Ihnen beabsichtigt war), dass Ihr Dezember-Stromausfall irgendwie mit der Energiewende zu tun hatte. Da Sie das aber nicht wissen, war das -nun ja- unredlich.

18:58, DerVaihinger

>>@fathaland slim, 14.35h
Und mindestens genau so lange stirbt der Wald, durch den ich täglich mit meinem Hund gehe.
Wobei ich Trockenschäden in den beiden letzten Jahre nicht bestreite.
Ich kann diese sehen.<<

Die Schäden durch den sauren Regen in den 70ern waren ebenfalls sehr deutlich zu sehen. Wenn man denn genügend forstbiologisches Wissen hatte, um sie erkennen zu können.

Warum, meinen Sie, haben Benziner heutzutage sämtlichst Katalysatoren, und warum sind sämtliche Kohlekraftwerke und Industriebetriebe rauchgasentschwefelt?

Hätten wir weitergemacht wie damals, dann würde Ihr Wald heute anders aussehen.

@ 14:20 von Harry Anslinger

>>>aber der Bau eines Kraftwerkes, Planung, Laufzeit, Genehmigung dauert nun mal ein wenig länger als 1-2 Jahre.
Da muss man sich schon mal auf ein Wort verlassen dürfen.
Wenn dann plötzlich die Aussagen der Politik, getrieben von einer Schar Kinder, vollkommen entgegengesetzt sind, darf man als Unternehmer auch eine Kompensation des Schadens erwarten.<<<

Die Bundesregierung hat auch ihr Wort gegeben das Pariser Abkommen einzuhalten. Mit ihrer Argumentation könnte man also auch bei Solar- und Windstrombranche ansetzen. Solar hat 100.000 Arbeitsplätze in den letzten 10 Jahren verloren, in der Windbranche sind pro zur Zeit irgendwas bei 20 - 30.000- Wie viele Milliarden gönnen Sie denen aufgrund gebrochener Zusagen der Bundesregierung?

Im übrigen werden bei Kohle in erster Linie Stilllegungen vergütet, die es auch von allein aufgrund Überalterung und Unwirtschaftlichkeit gegeben hätte. Ihre Argumentation funktioniert nicht.

Die "Schar Kinder" sind übrigens Fakten & die Wissenschaft.

18:47 von DerVaihinger

>>>Wer so ein Windrad vor der Haustür hat denkt anders, als ein Befürworter in der Stadt, der garantiert nicht in diese Lage kommt.<<<

Wer hat eigentlich so ein Windrad vor der Tür? Das klingt immer als ob es um Millionen verratener Bauern wären. Wobei die Bauern ganz gut an den Windrädern verdienen.

@WiPoEthik, 15.17h

Ein im Schwarzwald geplantes Pumpspeicherkraftwerk wurde von denselben Leuten zu Fall gebracht, die auch keine Kohle, kein Öl und kein Gas wollen.

@teenriot 19.07

Sie sollten sich mal mit der Finanzierung der Infrastruktur beschäftigen, Sie haben ja noch Zeit! Durch die Städte hier führen immer Bundes- und Landesstraßen, die auch von Fahrverboten betroffen sind. Wer finanziert die wohl?

Es wird viele Verlierer geben!

Persönlich halte ich eine anvisierte totale Neutralität Deutschlands, was den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid angeht, vor dem Jahr 2050 für illusorisch! Dazu müssten unsere gesamte Wirtschaft und Infrastruktur - nicht bloß im Energiesektor - derart radikal umgebaut werden, dass es dafür in absehbarer Zeit keine politischen Mehrheiten gäbe. Auch finde ich den nur knapp zeitlich versetzten Ausstieg aus Kernenergie und Kohle gelinde gesagt gewagt!
Zwar hätte man an Strukturwandel in den betroffenen Regionen bereits in den 80ern und 90ern denken können, doch dürfte in jedem Fall klar sein, dass es bei der Abwicklung eines ganzen Industriezweiges eine Menge Verlierer geben wird. Zu glauben, die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft werde das schon irgendwie auffangen, ist doch recht naiv! Und auch die Umweltschützer, die offenbar kaum Leute kennen, welche im traditionellen Energiesektor arbeiten, machen es sich mit ihren Maximalforderungen einfach.
Man wird sehen, was dabei rauskommt!

@deutlich

"@teenriot 19.07

Sie sollten sich mal mit der Finanzierung der Infrastruktur beschäftigen, Sie haben ja noch Zeit! Durch die Städte hier führen immer Bundes- und Landesstraßen, die auch von Fahrverboten betroffen sind. Wer finanziert die wohl?"

Was soll denn dieses Ausspielen von Land- und Stadtbewohnern?
Da kann man ewig und drei Tage weitermachen und bspw. die Theater anführen, die vom Umland genutzt und von den Städten bezahlt werden usw.
Zielführend ist das allerdings keineswegs.

19:12 von karwandler

re dervaihinger

"Der Widerstand ist schon begründet.
Wer so ein Windrad vor der Haustür hat denkt anders, als ein Befürworter in der Stadt, der garantiert nicht in diese Lage kommt."

Definieren Sie doch mal "vor der Haustür" im Metern.

Was ist eigentlich mit Autobahn vor der Haustür? Da werden 50 m als zumutbar akzeptiert.
////
*
*
Anders herum.
*
Wie weit entfernt steht denn das nächste Windrad von Ihrer Wohnung?
*

In Hamburg Moorburg

"" Außer den Braunkohle-Kraftwerken werden in den nächsten Jahrzehnten auch alle deutschen Steinkohle-Kraftwerke abgeschaltet - anfangs noch gegen Entschädigungen, später per Gesetz. Erstmal allerdings geht in Nordrhein-Westfalen noch ein neuer Block ans Netz - Datteln IV, betrieben mit importierter Steinkohle - und hoch umstritten.""
#
Ist erst vor 5 Jahren ein " Umwelt schonendes " Steinkohle Kraftwerk ans Netz gegangen. Laufzeit soll 50 Jahre betragen,das wird dann wohl zum Schluss abgeschaltet.

Darstellung: