Ihre Meinung zu: Palästinenser weisen Trumps Nahost-Plan zurück

29. Januar 2020 - 9:35 Uhr

Die Palästinenserführung weist den Nahost-Plan von US-Präsident Trump wütend zurück. Israel hingegen fühlt sich bestätigt und zeigt sich entschlossen. Von Benjamin Hammer.

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Kommentare

Gegen Netanyahu wird in Kürze

Gegen Netanyahu wird in Kürze das Verfahren wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit beginnen; Trump steckt mitten im Amtsenthebungs-Verfahren, in dem sich mehr und mehr Republikaner*innen für die Anhörung von Zeugen wie Bolton aussprechen: Wen wundert es, dass beide andere Schlagzeilen brauchen, um davon abzulenken, und ihre Vasallen hinter einem anderen Thema zu scharren versuchen. Um Frieden im Nahen Osten geht es dabei nicht - sonst hätte man nicht eine Liste wieder und wieder abgelehnter Vorschläge zusammengezimmert und diesem Papier den Namen "Friedensplan" gegeben. Mehr noch: Die Basis für echte Verhandlungen wird durch diese papierne Brüskierung der palästinensischen Seite deutlich schwieriger.

So sieht dieser “Friedens“plan aus

Allein die Landkarte würde mir schon genügen, um das abzulehnen.
Ein Palästina, komplett von Israel umgeben; die einzelnen Teile (es handelt sich hier noch nicht einmal um EIN Stück) nur durch ein Tunnelsystem verbunden, abgeschnitten vom Wasser und auch vom fruchtbaren Land.
Außerdem von Trump und Netanjahu nur “Vielleicht“Versprechen. Dazu noch die “friedlichen“ Aussagen von Bennett.
Wieso wird erwartet, dass das Gegenüber diesen Plan gut findet? Nach dem Motto: Reicht doch für die Palästinenser. Sollen sich nicht so anstellen.
Frieden, was immer das für Trump uns Netanjahu sein mag, wird's nicht bringen. Zu sehen an der Reaktion Jordaniens. Die Lunte ist gezündet.
Netanjahus, Trumps und Kushners Plan:
mobile.twitter.com/realDonaldTrump/status/1222224528065155072

wer bin ich schon,...

um mir von hier als junger Mensch eine Meinung zu bilden....
Halten wir uns an Leute/Menschen die wirklich betroffen sind.
Zitat:"Die israelische Menschenrechtsorganisation B‘Tselem warnte, Trumps Plan sorge nicht für Frieden. Sondern für Apartheid."
Nungut, selbst als leihe hab ich das von Anfang an vermutet.... mal ehrlich wer denn nicht?! Trumpi halt...
und damit möchte ich das nicht bagatellisieren... beschämend... nicht mehr und nicht weniger...

mal was anderes, wann demonstrieren wir mal gegen Ramstein? geschlossen als Volk?

PS. na, Naaa? wird's veröffentlicht?! :)

Trump zündelt wo es nur geht

Mein Ärger richtet sich vor allem an die deutsche Regierung und die gesamte EU, die sich von Trump erpressen lässt wann immer er mit Gewalt alles zerstört was sein Vorgänger mit vielen anderen Staaten ausgehandelt hat. Erst lässt er den Irandeal platzen, dann lässt er einen hochrangigen Genral des Irans ermorden, was die Iraner, unter denen keineswegs Einigkeit herrscht was ihre Führung angeht, zu einer Massendemonstration gegen die USA bewegt.
Nun legt er einen angeblichen 'Friedensplan' vor, den jeder außer die USA und Israel als Affront ansehen muss. Jerusalem, eine Stadt die auch die Heiligtümer der Palästinenser beinhaltet soll den Israelis gehören, ebenso illegal besetzte Gebiete. Die Israelis bekommen alles, die Palästinenser nichts. Und wie er sich Unterstützung zusichert hat er oft genug bewiesen, sollten andere Staaten nicht folgen droht er ihnen mit Sanktionen.
Wie wenig Stolz haben wir eigentlich dass unsere Regierung dem immer wieder folgt ?

Kindisch

" Er sagt nicht "Westjordanland", sondern "Judäa und Samaria" - die biblischen Namen."

*
O je. Auf dem Niveau läuft das jetzt ab?

Ich bin ja froh, dass bei Aussöhnung nach dem 2. WK in Europa keine Namen wie "Heiliges Römisches Reich" oder "Französisches Kaiserreich" oder "Königliche Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen" und dergleichen fielen...

Tja.
"Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt." (Hiob)

rer Truman Welt

Es bleibt nur zu hoffen, daß dieses primitive Ablenkungsmanöver und Wahlkampftammtamm Trumps nicht zu einer erneuten Katastrophe im Nahen Osten führt.
Die Tötung des iranischen Generals ist noch einmal glimpflich abgegangen. Das jetzt könnte den Nahen Osten erneut in Flammen aufgehen lassen. Wie lange lässt man/frau diesen Menschen noch gewähren? Wie weit muss das alles noch sinken, bevor sich die Vernunft wieder durchsetzen kann? Wie lange noch:? ? ?

Kein Ende der Armut

Es leben 1 Mio. Palästinenser in guten Verhältnissen aber diskriminiert in Israel. Sie haben sich mit den verlorenen Kriegen und dem daraus entstanden Diktat arrangiert. Die Palästinenser außerhalb leben in Gaza in bitterer Armut und im Westjordanland ist es auch nicht gerade rosig zu leben. Warum akzeptieren diese Palästinenser nicht einfach die nunmal verlorene Kriege, akzeptieren den USA Plsn und leben dann in einem prosperierenden Staat ? Wir haben auch Breslau und Ostpreußen aufgegeben und die Flüchtlinge integriert. Nun leben wir in Frieden mit Polen und Russland und es geht uns besser als denn je. Die Pälastinenseg in Israel haben das verstanden, die draußen werden es wohl nie kapieren. Traurig das auf dem Rücken der einfachen Pälastinenser in Gaza und Im Westjordan der angebotene Friedensplan abgelehnt wird. Das Leiden soll also unendlich weitergehen ?

@ Gabi R.

"Donald Trump gehört der Friedensnobelpreis. Er ist der einzigste der im Nahen Osten Frieden stiften will." Am 29. Januar 2020 um 08:51 von Gabi R.

Ist das Sarkasmus?
Ich habe so viele Reportagen gesehen, wie sich die Juden und Palästinenser vor Ort das Bein ausreißen, um miteinander auszukommen und einander zu helfen und Trump will als einziger Frieden stiften? Indem er immer wieder mal Öl ins Feuer gießt?

Das sagt alles

"Trumps Plan widerspricht in weiten Teilen den Beschlüssen der Vereinten Nationen und dem Völkerrecht. Demnach ist das Westjordanland von Israel besetzt."

Man könnte höchstens noch hinzufügen: Trump und Israel trampeln auf dem Völkerrecht herum.

Bittere Ironie der Geschichte: Ohne Beschluss der Vereinten Nationen gäbe es Israel gar nicht.

Yzak Rabin unnd Yassir Arfat...

werden sich angesichts dieser erneuten Provokation im Grabe herumdrehen. Nein, das ist die Verhöhnung all derer, die wahrhaft Frieden in Nahost wollen. Trump wirft dem unsäglichen Netanjahu ein Pamphlet vor die Füße, das er mit Wohlgefallen aufhebt, genau wissend, daß es zu weiterer Eskalation führen wird und den Frieden nur durch Waffengewalt halbwegs sichert. Netanjahu wird sich wieder als „Friedensheld“ profilieren und der Dank wird ihm leider gewiß sein. Wie gehabt. Danke, du Trampel!

Veilleicht gar nicht so schlecht

Die zwei Staaten Loesung als Basis und den Rest als Verhandlungsmasse. Dann ist man doch schon mal einen Schritt weiter. Einen von tausend, die noch folgen muessen.

Besser langsam gehen als schnell schiessen.

Palästinenser weisen Trumps Nahost-Plan zurück

Der Nahost-Konflikt sollte als für immer und ewig aussichtslos begraben werden. Nur dann schenken sich alle Regierungen in dieser Welt einen reinen Wein ein.
Seit dem UN-Teilungsplan von 1947 hat die Zwei-Staaten-Lösung, ob in Form des Osloer Abkommens bzw. Gaza-Jericho-Abkommens von 1993 bis 1995 oder auch der Road-Map von 2003 eines gewissen George W. Bush, der im selben Jahr einen Krieg durch Lügen startete oder eben seit Dezember 2017 mit Trumps-Nahost-Plan und seiner Idee der Zwei-Staaten-Lösung, hat es immer nur kompromisslose Hamas-Palästinenser mit verbrannten US-Flaggen und kompromisslose radikale Juden gegeben, die einerseits die Zerstörung Israels wollen und die andererseits keinen Palästinenser-Staat wollen.
Wir sehen hier einen schon 73 Jahre alten Konflikt, der im Grunde genommen viel älter ist und wegen solcher Leute auch durch Trump nicht wird geklärt werden können. Trump braucht keine Reklame wegen des Impeachment-Verfahrens, weil auch Bolton radikale Tendenzen hat.

re tada

"Kindisch

" Er sagt nicht "Westjordanland", sondern "Judäa und Samaria" - die biblischen Namen."

*
O je. Auf dem Niveau läuft das jetzt ab?"

Wenn Sie das Niveau nicht verstehen lassen Sie das Kommentieren. Judäa und Samaria ist der terminologische israelische Anspruch auf die Westbank.

Das ist kein anderes Niveau als die Sprachregelung "Mitteldeutschland", mit der in den fünfzigern insinuiert wurde, die an Polen gefallen Gebiete wären "Ostdeutschland".

@ 08:51 von Gabi R.

„ Donald Trump gehört der Friedensnobelpreis.
Donald Trump gehört der Friedensnobelpreis.
Er ist der einzigste der im Nahen Osten Frieden stiften will.“

Mittels einem Angebot, was eine der beiden Seiten unmöglich annehmen kann?

@ 08:51 von Gabi R.

Ob er das wirklich will kann ich nicht beurteilen, Frieden schaffen wird er damit aber garantiert nicht.

Gewonnen

Gewinner werden alle Antiwestlichen Organisationen in muslischen Ländern sein.sein.Amerika ist Out.Der Staat Israel der durchaus die Sympathien von Muslimen genossen hatte,ist auch Out.

re ibelin

"Veilleicht gar nicht so schlecht

Die zwei Staaten Loesung als Basis und den Rest als Verhandlungsmasse."

Sie meinen: Erstmal kriegt Israel alles, was es will, und dann kann man darüber verhandeln, ob es nicht noch mehr haben könnte ...

@Einfach Unglaublich

(anderer beitrag)

nein, nein und nochmals nein. sie vergleichen äpfel mit birnen. niemand ist frei von fehlern. das gegenteil ist der fall. aber ein präsident, der von sich behauptet und denkt, gottes geschenk an die menschheit zu sein, ein plan, der drei jahre lang entwickelt wurde, in dem es um zwei eminent wichtige gruppen/glaubensgemeinschaften geht, ein statement vor versammelter mannschaft/presse, das stunden-, ja tagelang von schreibkundigen vorbereitet wurde, und dann dieser fauxpas, eine der wichtigsten moscheen des islam als Al Aqwa zu verhohnepiepeln, DAS hat schon einen besonders bitteren beigeschmack und lässt sich nicht durch wissenslücken erklären.

Araber außer sich, doch friedlich sieht anders aus

Die Bilder und Sprache der Araber sprechen eine klare Sprache. Das kommt nicht gut in der übrigen Welt an. Deswegen wird die Zwei-Staaten-Lösung besser auf unbestimmte Zeit verschoben. Es geht gar nicht anders, dass Israel als unser Verbündeter die Kontrolle behält. Alles andere wäre ein Pulverfass wie so häufig in der arabischen Welt. Da herrscht der Stärkere.

Israel und die Palästinenser

Was ist gerecht für die Palästinenser, was ist gerecht für die Israelis? Ich glaube nicht, dass die Palästinenser einen israelischen Staat jemals anerkennen werden...und umgekehrt wird Israel eine Rückkehr der Palästinenser ins heutige Israel niemals zulassen...arabische und israelische Träume auf Frieden und Entwicklung dürften Träume bleiben...entweder wird ewig weiter gekämpft oder man vereinbart irgendwann einmal friedlich zusammenzuleben ohne Grenzen in einem gemeinsamen Palästina.

Unseriös

Das vollkommen unseriöse am Plan lässt sich am Thema "Jerusalem" ablesen.

Einerseits soll es ungeteilt die Hauptstadt des Staates Israel sein lt. Plan, andererseits solle "Eastern Jerusalem" Regierungssitz eines irgendwie territorial unbestimmten Palestinenser-Staates sein.

Bei genauerem Hinsehen erweist sich dieses "Eastern" als ein Vorortgelände(!) Jerusalems.

Das ist fortgeschrittene Öffentlichkeitstäuschung und wirft ein Schlaglicht auf die Substanz rechtsnationaler US-Außenpolitik, die sich hier als Komplize des rechtsnationalen Likud & der noch-weiter-rechtsaußen-Parteien aus Netanyahus Koalition erweist.

Man stelle sich mal vor beim Berlin-Ultimatum 1958 des autoritären Chrustschow-Regimes hätte die Sowjetunion den West-Berlinern gesagt: "Also mal herhören, Ansage: Berlin ungeteilt, Hauptstadt der DDR! Jetziges Westberlin ... mal eben eigenes Territorium nach ... freie Auswahl vor der Stadtgrenze: Kleinmachnow oder Schulzendorf!"

Rechtsnationales Scheitern auf ganzer Linie.

Schade um die Zeit

Es ist egal, was für Vorschläge von wem gemacht werden. Für die Palästinenser ist eh alles außer der Vernichtung Israels ein lauwarmer Kompromiss.

um 09:02 von karwandler

>>"Man könnte höchstens noch hinzufügen: Trump und Israel trampeln auf dem Völkerrecht herum."<<

Jetzt übertrieben Sie mal wieder. Ihre geliebten nordafrikanischen Staaten trampeln auf dem Völkerrecht rum weil diese Ihre eigenen Mitbürger die aus der EU abgeschoben werden sollen nicht mehr aufnehmen wollen und was wiegt hier wohl schwerer?

Palästinenser weisen Trumps Nahost-Plan zurück

Man kann es leider wunderbar auf einen Satz zusammenfassen. Wenn die Palästinenser in der Zukunft keinen eigenen Staat erhalten, der ihnen angemessen zusteht, dann ist vermutlich die Gründung des Staates für die Juden 1948 eine sehr überhastete voreilige und verhängnisvolle Entscheidung gewesen.
Um es mal mit zwei Kindern aus einer Karikatur von 1947 zu vergleichen, die von einem britischen Mann eine Bombe namens Palästina erhalten. Man kann nicht einem Kind Süßigkeiten in die Hände drücken und das andere Kind zusehen lassen. Entweder beide oder beide eben nicht.
Dies gilt auch für die Zwei-Staaten-Lösung.

Keine zwei Staaten?

Also wenn es nun nach über 50 Jahren keine Zwei Staaten Lösung gibt, muss wieder über die Einstaatenalternative diskutiert werden. Zwar sind solche multi- oder binationalen Staaten, wie etwa der Nachbar Libanon oder Bosnien auch ein fragiles Gebilde, aber dort ist ein Anfang gemacht und irgendwie funktioniert es, besser als im Moment der Status Quo.

um 09:25 von landart

>>"..Was ist gerecht für die Palästinenser, was ist gerecht..."<<

... also ich würde die Palastinenser einen autonomen Staat im Iran gründen lassen? Ich gehe mal davon aus das die sich dann mit Ihren Nachbarn vertragen würden und alle wären zufrieden.

@karwandler

Mittlerweile ist klar, dass Sie sich wünschen Israel wäre niemals ein eigener Staat geworden. Ist es aber und zum Glück waren sie stark und clever genug sich in einer rundum freundlichen Umgebung immer wieder verteidigen konnten. Wie würden Sie reagieren, wenn sämtliche Nachbarstaaten Sie am liebsten ausradieren würden. Völkerrechtlich gesehen mögen Judäa und Samaria unrechtmäßig besetzt sein, aber aus meiner Sicht, ist das ein klarer Fall von PECH GEHABT. Wäre der UN-Plan 1948 angenommen worden, hätte die Palästinenser jetzt einen großen eigenen Staat. Da man beschloss lieber Israel zu bekämpfen, ist man nun selbst Schuld, dass man sich alle Möglichkeiten verbaut hat.
Warum sollte Israel, die nunmal Sieger in einem VERTEIDIGUNGSKRIEG waren nun ihre Gebiete ohne Gegenleistung abgeben? Damit die Terroristen noch näher an Israels Kernland ranrücken können?
Deutschland war Verlierer in einem Angriffskrieg und hat dadurch Gebiete verloren. Das mit Israel zu vergleichen ist lächerlich.

Friedensplan?

Dieser "Friedensplan" arbeitet nach dem Prinzip der "normativen Kraft des Faktischen". Der derzeitige Status quo, der sich über Jahrzehnte entwickelt hat, wird anerkannt. Verhandelt wurde aber anscheinend nur mit einer Seite in dem Konflikt und so darf niemand überrascht sein, dass die andere Seite nur mäßig begeistert ist.

Wenn die USA und Israel irgendein Papier erarbeiten und unterschreiben ohne die Palästinenser einzubinden ändert sich im Nahen Osten gar nichts. Denn auch bisher kontrolliert Israel ja schon die Gebiete, die ihm laut dieses Plans dann eben offiziell zugeschlagen werden. Und radikale Palästinenser werden das weiterhin bekämpfen.

Für Trump scheint ein guter "Deal" immer der zu sein, bei dem er seine Interessen durchsetzt. Für Egoisten verständlich, funktioniert aber selten.

Workaholics

Eines muss man Trump und Netanyahu wirklich lassen: Sie arbeiten sehr hart daran, sich die Wut und den Hass auf ihre Nationen für Jahrzehnte zu sichern.

Erwartbare Reaktion der Palästinenser

Es kam, wie nicht anders zu erwarten. Es könnte schon seit 70 Jahren die Zwei-Staaten-Lösung geben. Aber die Palästinenser würden nur eine Lösung unterstützen, die heißt: Palästina muss judenfrei sein. Klar, dass Israel das nicht akzeptieren will.

Ein Vorschlag zum Verhandeln

Dieser Vorschlag passt in die außenpolitische Agenda Trumps. Die Motive sind weniger wichtig, als das was hinten rauskommt. Palestinenser sollten bedenken, dass Juden aufgrund der Pogromen in ihrer Geschichte, ein berechtigtes Interesse an einem eigenen Staat haben. Da war nicht nur Hitler sondern auch Mohammed al-Husseini, der die Ausrottung der Juden wollte. Die Ungerechtigkeiten und Verbrechen, die von Israelischer Seite bei der Gründung ihres Staates begangen wurden sollten nicht vergessen werden aber auch im Verhältnis zur Ausrottungspolitik gegen Juden gesehen werden. Wenn Palästinenser mehrheitlich ein Existenzrecht Israels akzeptieren würden, gäbe es Gelegenheit für eine friedliche Aufarbeitung der Vergangenheit.

08:59 von Herd

Ich wusste gar nicht, dass deutsche Bundesländer nur durch ein Tunnelsystem verbunden sind.
Denn das “neue eine“ Palästina - von Trumps, Netanjahus und Kushners Gnaden - ist so zerstückelt, dass es nur von Tunnels zusammengehalten wird. Verhält sich dieses eine Palästina nicht wie vorgegeben, wird es ein einfaches sein, die Schrauben anzuziehen. Einfach die Drohung Tunnels bombardieren - fertig.
Von Wasseranschluss und Landwirtschaft will ich gar nicht sprechen. Dieses “Friedens“plan Palästina wird nie alleine lebensfähig sein. Immer abhängig vom Wohlwollen israelischer Regierungen.

um 08:46 von andererseits

>>"Gegen Netanyahu wird in Kürze das Verfahren wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit beginnen; .."<<

... vor zwei Tagen noch Krokodilstränen herausgedrückt, aber das ist ja schon lange vorbei. Jetzt kann wieder dem verkappten Antisemitismus gegenüber Israel schamlos das Wort geredet werden. Schämen Sie sich nicht?

Wollen keinen Frieden

Die Palästinenser sind Gefangene ihr Hintermänner und die leben z.Teil außerhalb der umstritten Gebiete, die ohne Frieden gut leben wollen alles oder nichts und deshalb wird es wohl so bleiben wie es ist.
Warum sollten sie arbeiten, sie bekommen als Ewige Flüchtlinge auch so internationale Hilfe, die Palästinenser sind die Best bezahlten Flüchtlinge Weltweit und haben ein eigenes Flüchtlingshilfwerk der UN die UNRWA. Hier bekommen sie soviel Geld auch von Europa das sie jedem Attentäter oder Selbstmordattentäter eine Rente davon bezahlen, warum sollten sie arbeiten oder Frieden wollen?
Natürlich gibt es unter ihnen Menschen die das anders sehen aber diese werden zu wenig gehört.

09:06 von IBELIN

“Die zwei Staaten Loesung als Basis und den Rest als Verhandlungsmasse.“

Wo sehen Sie auf der Trump-Friedens-Karte ZWEI Staaten? Bei der Zerstückelung, der für die Palästinenser vorgesehenen Reservate, verbunden nur durch ein Tunnelsystem, wollen Sie doch hoffentlich nicht von einem! Palästinenserstaat sprechen.

Was ist eigentlich neu ...

... an Donalds Vorschlag, ausser, dass er den Status Quo manifestiert. Passiert dies, gilt Annexion künftig als legales Mittel des Machterhalts - nicht nur vor Wahlen.

USA - Nahost - Friedenspläne

sind alle gescheitert. Der Unterschied zu Trump: dieser Plan ist vom Ansatz her schon ein Besatzungsplan, ein Papier das nicht nur den Status Quo festschreibt, sondern das Unrecht ausweitet und weiterführt. Es ist ein Kriegsplan mit rassistischem Inhalt , der die arabische Bevölkerung aus- und einsperrt. Die israelische Siedlungspolitik erhält einen Freischein für ungebremste Eskalation, ein weiterer Tiefpunkt der Missachtung internationaler Rechtsregeln durch die USA. Im Rahmen der Konflikte, vom Jemen bis Syrien, wird dieser "Kriegsplan" zum Brandbeschleuniger.

USA - Nahost - Friedenspläne

sind alle gescheitert. Der Unterschied zu Trump: dieser Plan ist vom Ansatz her schon ein Besatzungsplan, ein Papier das nicht nur den Status Quo festschreibt, sondern das Unrecht ausweitet und weiterführt. Es ist ein Kriegsplan mit rassistischem Inhalt , der die arabische Bevölkerung aus- und einsperrt. Die israelische Siedlungspolitik erhält einen Freischein für ungebremste Eskalation, ein weiterer Tiefpunkt der Missachtung internationaler Rechtsregeln durch die USA. Im Rahmen der Konflikte, vom Jemen bis Syrien, wird dieser "Kriegsplan" zum Brandbeschleuniger.

Es ist in der Zeit...

Ich denke es ist an der Zeit der ganzen Welt klarzumachen das wir, Deutschland fest an der Seite unseres Freundes und Partners Israels steht. Das sehe ich als Verpflichtung unserer Historie gegenüber. Meiner Meinung nach wir es niemals Friede geben wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht. Die Eliminierung Israels ist deren oberstes Ziel und alles bis dahin, werden nur "Zwischenziele" sein.

Wäre schön gewesen

wenn es eine Karte zu dem Satz gegeben hätte. " Zu deutlich weicht der von dem ab, was die Palästinenser fordern: Einen eigenen Staat, dessen Grenzen sich an den Linien von 1967 orientieren. Mit Ostjerusalem als Hauptstadt. "

Und dann reicht schon der Satz, um zu erkennen um was es geht, beim Friedensplan.

" Allein das Jordantal umfasst ein Drittel des besetzten Westjordanlandes. Da stellt sich doch die Frage, ob irgendein israelischer Premierminister sich jemals wieder hinsetzen wird und eine Zwei-Staaten-Lösung verhandelt, die internationalen Beschlüssen entspricht."

Trumps Plan widerspricht in weiten Teilen den Beschlüssen der Vereinten Nationen und dem Völkerrecht. Demnach ist das Westjordanland von Israel besetzt. "

@ 09:06 von IBELIN

Die Idee - oder besser gesagt: die Notwendigkeit - einer 2-Staaten-Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch. Was Trump nebst Netanjahu hier vorlegen, hat mit einer echten 2-Staaten-Lösung nicht das geringste zu tun und verballhornt bzw. verhöhnt diese Idee - und das aus sog. "niederen Motiven", nämlich um abzulez von den gerade laufenden Prozessen gegen beide in ihrem jeweiligen Land. Das ist nicht nur ein Rückschritt, es ist ein Rückschlag. Und bei Netanjahu darf man durchaus vermuten, dass er neue Intifada-Aktionen billigend in Kauf nimmt, um Gründe zu schaffen, dann wieder militärisch zu reagieren.

um 08:55 von Meinung zu unse...

>>"Die Tötung des iranischen Generals ist noch einmal glimpflich abgegangen. Das jetzt könnte den Nahen Osten erneut in Flammen aufgehen lassen. Wie lange lässt man/frau diesen Menschen noch gewähren? Wie weit muss das alles noch sinken, bevor sich die Vernunft wieder durchsetzen kann? Wie lange noch:? ? ?"<<

Aber ist es denn der richtige Weg sich immer einfach nur wegzuducken und hoffen das es gutgeht? Ich persönlich fand die Neutralisierung des besagten Generals richtig, genauso wie die Neutralisierung von al Baghdadi und die Neutralisierung von bin Laden. Es reicht auch nicht mehr aus sich in Bezug auf Israels einfach in der Scheinheiligkeit zu tummeln weil es der Weg des geringsten Widerstandes ist. Es ist an der Zeit (denke ich) aktiv Israel zu unterstützen. Das Pulverfass bleibt sonst auch bestehen, vielleicht sogar ein Schlimmeres?

09:27 von meinung111

“Für die Palästinenser ist eh alles außer der Vernichtung Israels ein lauwarmer Kompromiss.“
Alle Palästinenser, am besten alle Araber - außer Saudi-Arabien - in einen Topf. Dann hören Sie einem Herrn Bennett (und einem Herrn Lieberman) zu. Der will nichts anderes, nur andere Richtung. Das bedeutet also “für die! Israelis ist eh alles außer der Vernichtung Palästinas ein lauwarmer Kompromiss“.
Dann werfen Sie noch alle anderen, die von diesem FriedensPlan nicht überzeugt sind, mit in diesen Topf. Passt schon.
Dass Trump und Netanjahu nun ein neues Fass aufgemacht haben, stört Sie nicht? Jordanien hat mit der Aufkündigung des Friedensabkommens bereits gedroht.

Friedensnobelpreis?

Friedensplan ohne die Beteiligung der Palästinenser!
Afghanistan, 7.423 amerikanische Bombenabwürfe, 31% mehr zivile Opfer im ersten Halbjahr 2019.
(Zeit online, 28.01.2020)
Syrien, Truppen raus, Truppen rein ohne erkennbaren Plan.
April 2017, Abwurf der „Mutter aller Bomben“ über Afghanistan.
Das Verhalten gegenüber dem Iran und anderen Vertragspartnern will ich hier gar nicht ansprechen.
Aber, Tee trinken mit Kim und Säbeltanz in Saudi Arabien.
Was für eine unglaubliche Erfolgsgeschichte eines Friedenstifters und Heilsbringers.

So wie die Beiden hier verfahren, könnte es im nahen Osten in kürze richtig funken.

Ist das gewollt oder Dummheit?

Der Vorschlag ist ja auch eine Frechheit

Anstatt Netanyahu bei seinen Eroberungsplänen zu unterstützen, sollte Trump ihn lieber zur Einhaltung des Dayton-Abkommens zwingen. Das war schließlich ein Vertrag, der von beiden Seiten akzeptiert wurde. Selbstverständlich müssen die illegal errichteten Siedlungen abgerissen oder den Palästinensern übergeben werden. Die Siedler müssen nach Israel zurückkehren und sich dort niederlassen. Deren Begründung, die Siedlungen wären rechtmäßig, weil Gott das Land einst Moses geschenkt hätte, sind ohnehin hanebüchen und nicht mit modernem Völkerrecht vereinbar.
Die einzig akzeptable Lösung ist Israel in den Grenzen vor 1967 (was ohnehin deutlich mehr ist, als die UN-Resolution ursprünglich vorgesehen hat) und die von Ägypten und Jordanien eroberten Gebiete den Palästinensern. Darauf hatten sich einst Rabin und Arafat verständigt, und nur das hat zu einer Entspannung gesorgt.

Realitätsfremd

Ich wünsche dem Staat Israel von Herzen alles Gute, allerdings wird der von Trump vorgestellte "Friedensplan" nichts Gutes bringen. Wenn Israel die Souveränität über das (fruchtbare) Jordantal an der Grenze zu Jordanien zugesprochen werden soll und die Palästinenser dafür zum "Ausgleich" Teile der Negevwüste erhalten sollen, ist das zynisch. Ähnlich zynisch ist der Vorschlag zu Ostjerusalem. Wenn Trump ernsthaft glaubt, die Palästinenser würden auf solcherlei Vorschläge mit Zustimmung reagieren, beweist das nur einmal mehr, wie komplett realitätsfremd der US-Präsident ist.

Wer zündelt?

Schon komisch, dass hier wieder mal die Meinung vorherrscht, die USA und Israel würden am Pulverfass Nahost "zündeln", wenn ein Vertragsentwurf vorgelegt wird der innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren ausgehandelt werden soll... Die brennenden Strohpuppen und Flaggen sehe ich nur bei den Palästinensern, wer zündelt also?

"Keinen Zentimeter Erde an

"Keinen Zentimeter Erde an die Araber"

->
Man stelle sich vor AKK hätte gesagt: "Keinen Zentimeter Erde an die Juden"

Was hier dann (zurecht) los wäre! Und solche Personen sind in der israelischen Regierung...

09:34, Wizzzardo

>>@karwandler
Mittlerweile ist klar, dass Sie sich wünschen Israel wäre niemals ein eigener Staat geworden.<<

Meinen Sie wirklich, solcherart bösartige Unterstellungen wären einer konstruktiven Diskussion dienlich?

Ich lese die Kommentare des Foristen seit Jahren. Nichts dergleichen kann man ihnen entnehmen.

09:35 von Bergschneider

Warum so einseitig? Offenbar ist es so, dass Israel genau dieses Ziel, nur in umgekehrter Richtung, verfolgt. Man braucht sich nur die neue Friedens-Landkarte anzuschauen. An einem wirklichen Frieden war nur eine israelische Regierung interessiert. Dieser Frieden wurde von einem Israeli durch ein Attentat an einem israelischen Politiker verhindert.
Politiker aus Israel und Palästina geben sich da nichts. Nur ein Unterschied: die eine Seite starrt vor Waffen incl. Atombombe.

@ 09:41 von Margareta K.

Also mit Reservaten kennt man sich in den USA wenigstens gut aus.

@eine_anmerkung

"
Am 29. Januar 2020 um 09:37 von eine_anmerkung
um 08:46 von andererseits

>>"Gegen Netanyahu wird in Kürze das Verfahren wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit beginnen; .."<<

... vor zwei Tagen noch Krokodilstränen herausgedrückt, aber das ist ja schon lange vorbei. Jetzt kann wieder dem verkappten Antisemitismus gegenüber Israel schamlos das Wort geredet werden. Schämen Sie sich nicht?"

Werter User eine_anmerkung. Sie scheinen ganz offensichtlich aus eben dieser Diskussion absolut nichts gelernt zu haben. Dem User andererseits wegen seiner Kritik an Trump und Netanyahu Antisemitismus vorzuwerfen ist schlicht eine Unverschämtheit. Und das bleibt es auch, nachdem ich mir dessen Post 10 mal durchgelesen habe.

Der User andererseits hat Recht, denn das ganze Brimborium um den sogenannten Friedensplan kann man nur als Ablenkungsmanöver bezeichnen für zwei Staatslenker, die in arger Bredouille sind.

Es ist Faszinierend

mit welchem Gerechtigkeitssinn und Moralischer Instanz manche Foristen Partei ergreifen und diesem sogenannten Friedensplan zuzustimmen nur Aufgrund der Geschichte vor 70 Jahren.Die darf man natürlich nicht vergessen ,aber wenn man sich anschaut wie die Nachkommen der Opfer von damals zu den ähnlichen Mitteln greifen (Landraub aufgrund an den Haaren herbeigezogenen Antiken angeblichen Besitzrechten und ein Ghettoisierung von Menschen) um einem Teil der Bevölkerung (Nähmlich den Rechten und Orthodoxen) Rechnung zu tragen.Nunja die Welt ist wie Sie ist,aber man muss dazu nicht noch Applaudieren

@ um 09:12 von karwandler

„Mitteldeutschland“ ist auch heute noch ein Begriff. Nicht umsonst gibt es ja sogar bei der ARD den MDR = den Mitteldeutschen Rundfunk.
Seit 30 Jahren wundere ich mich über eine solche revanchistische Sprachregelung, die, wenn man die Grenzziehungen nach dem 2. Weltkrieg berücksichtigt, sogar einen noch weitergehenden Gebietsanspruch impliziert.
Auch damit wurde solchen Gestalten, wie sie auch in der AfD zu finden sind, Vorschub geleistet.
Heute wird sich darüber gewundert.

Was fällt man über Trump her?

Ich bin kein Freund von Hr. Trump.
Aber mal ganz ehrlich an die Entrüsteten hier im Chat.
Was hat die EU oder Fr. Merkel mehr erreicht.
Wohl nichts als lauter wohlklingende Worte und das wars.
Was hat die deutsche Presse schon großartig gesagt zu dem Siedlungsbau.? Nichts absolut nichts.
Und das finde ich gut denn wir "Deutschen sollten uns da geflissentlich raushalten.
Wobei ich der Meinung bin, wir sollten uns sowieso etwas mehr aus der Welt zurück halten. Denn wir haben weder das moralische Recht noch irgend ein anderes Recht irgend jemand auf der Welt zu sagen was er zu tun und zu lassen hat.
Das hatten wir schon zweimal in unserer Geschichte getan und das reicht.
Also sollten sich die "Deutschen" vor allen Dingen die Presse und Politik etwas zurück nehmen wenn sie Trump kritisieren. Denn hat jemand was anderes anzubieten als Trump wohl nicht. Oder weiß die Presse einen Ausweg den Gordischen Knoten zu lösen. Denke eher nicht.

09:40 von MichlPaul

Glauben Sie, dass Israel mit diesem Friedensplan (siehe Landkarte) dem Frieden nur ein Stückchen näher rücken? Mit dem, von USA und Israel geplanten Gebilde Palästina, treibt man immer mehr Menschen Richtung Hammas. Das was als “Staat Palästina“ und auch noch mit Bedingungen angeboten wird, verdient das Wort Staat nicht.

re eine-anmerkung

" um 09:02 von karwandler

>>"Man könnte höchstens noch hinzufügen: Trump und Israel trampeln auf dem Völkerrecht herum."<<

Jetzt übertrieben Sie mal wieder. Ihre geliebten nordafrikanischen Staaten trampeln auf dem Völkerrecht rum weil diese Ihre eigenen Mitbürger die aus der EU abgeschoben werden sollen nicht mehr aufnehmen wollen und was wiegt hier wohl schwerer?"

Wie schwer wiegt whataboutism? Wiegen Sie's ab.

09:37, eine_anmerkung

>>um 08:46 von andererseits
>>"Gegen Netanyahu wird in Kürze das Verfahren wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit beginnen; .."<<

... vor zwei Tagen noch Krokodilstränen herausgedrückt, aber das ist ja schon lange vorbei. Jetzt kann wieder dem verkappten Antisemitismus gegenüber Israel schamlos das Wort geredet werden. Schämen Sie sich nicht?<<

Kritik an Netanjahu ist "Antisemitismus gegenüber Israel"?

Sie instrumentalisieren den Begriff "Antisemitismus" für Ihre politische Agenda und entwerten ihn dadurch. Es ist nicht der Forist "andererseits", der sich schämen sollte.

Ernsthaft?

Trump kann doch nicht so dumm sein, daß er ernsthaft erwartet, die Palästinenser würden ein solches Pamphlet - anders kann man den "Plan" nicht bezeichnen - anehmen. Da drängt sich mir förmlich eine Frage auf: Was soll das?
Oder ist Trump vielleicht doch so dumm?

Keine Lösung möglich

In den Autonomiegebieten leben ca. 4,4 Mio. und in Israel selbst nochmals 1,4 Mio. Palästinenser...in Israel leben ca. 9,5 Mio. Menschen...das Beste wäre, sie würden in einem Staat zusammenleben...doch die politisch-historischen, kulturellen und kriegerischen Auseinandersetzungen und Differenzen können die dort lebenden Menschen nicht vergessen und überwinden. Solange aber keiner vergessen und vergeben will, bleibt nur noch der Stolz und die Sturheit. Und so vergehen die Zeiten...an friedliche Beziehungen denken zu wenige, denn nur sie könnten den Hass und die widersprüchlichen Annahmen der beiden Parteien über Ursache und Wirkung der Geschichte überwinden helfen.

09:40, MichlPaul

>>Hier bekommen sie soviel Geld auch von Europa das sie jedem Attentäter oder Selbstmordattentäter eine Rente davon bezahlen, warum sollten sie arbeiten oder Frieden wollen?<<

Renten für Selbstmordattentäter?

Sie sollten doch bitte über das, was Sie schreiben, noch einmal nachdenken.

@eine_anmerkung 09:37

Jetzt ist jeder der auf Netanjahus Verfahren und seine Korruptionsprobleme hinweist ein Antisemit? Sehr interessant.

NRW wird Eigentum des Staates X

Die Deutschen dürfen Köln/Bonn, Dortmund und Bielefeld behalten. Mit Tunneln verbunden.

Und hier laufen welche rum, die sind von diesem "Friedensplan" begeistert.

Juden und Muslime

Wieviele jüdische Staaten gibt es auf der Welt? Einen. Wieviele muslimische Staaten? Deutlich mehr. Und trotzdem wird immer auf dem einen jüdischen Staat herumgehackt und die Muslime werden als arme Opfer dargestellt. Es gibt genug Staaten auf der Welt, wo Muslime in Frieden und in Mehrheit leben können. Für Juden gibt es nur den einen. Dass sie diesen verteidigen wollen, ist selbstverständlich.
Die Palästinenser sind natürlich in gewisser Weise schon ein armes Volk, aber die Schuld daran tragen hauptsächlich die arabischen Nachbarstaaten, die ihnen keine Perspektive bieten wollen, sondern sie lieber gegen Israel hetzen. Meiner Meinung nach ist der Vorschlag vermutlich die letzte Chance für die Palästinenser einen eigenen Staat zu bekommen und diese sollten sie ergreifen. Das wird aber nicht passieren, da viele daran gar kein Interesse haben und von dem Konflikt profitieren.

Oh man. Teilt das Land doch

Oh man. Teilt das Land doch neu auf. Die Palestinenser können mit ihrem kläglichen Rest Land doch mit Jordanien, Ägypten, Libanon fusionieren. Ebenso könnten diese Länder alle eine Ecke abgeben, um ein grelles Palästina zu errichten. Egal, wie der Friedensplan aussieht, Israel wird nie verschwinden. Auch wenn das alles nur auf religiösen, nie stattgefundenen Märchen basiert. Wie nannte es ein Forist: Pech gehabt. Für die Juden: Glück gehabt.

09:46, eine_anmerkung

>> Meiner Meinung nach wir es niemals Friede geben wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht. <<

Wie möchten Sie das Problem mit den Palästinensern denn lösen?

Am 29. Januar 2020 um 09:46 von eine_anmerkung

"Ich denke es ist an der Zeit der ganzen Welt klarzumachen das wir, Deutschland fest an der Seite unseres Freundes und Partners Israels steht. Das sehe ich als Verpflichtung unserer Historie gegenüber. Meiner Meinung nach wir es niemals Friede geben wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht."

Ihre Meinung in allen Ehren, aber Sie übersehen dabei, dass man den Palästinensern das Land wegnahm. Und es kann nicht richtig sein, dass man aus historischer Verantwortung jedes Unrecht, begangen durch das israelische Regime, vehement verteidigt.

@Gabi7 09:07

Niemand lässt sich hier aufhetzen. Trump baut nun einmal durch die Bank Mist. Der Plan ist auch ein Witz und benachteiligt die Palästinenser. Ein schwacher Versuch Trumps Wahlkampf zu machen. Er hat sich nie mit den Palästinensern beschäftigt, dies sieht man an seinem Plan

Und was ist der eigentliche Grund für dieses Gewürge?

Schauen wir in die Geschichte: Deutschland gewinnt gegen Frankreich 1971. Elsaß-Lothringen wird deutsch, die Bevölkerung Deutsche.
Deutschland verliert den 1. WK. Westpreußen etc. wird polnisch, die Bevölkerung Polen.
Russland annektiert die Krim. Die Bevölkerung kriegt russische Pässe.

Die einmalige Unterschiedlichkeit im Nahen Osten: Israel will das Land, aber um Himmelswillen nicht die Bevölkerung. Denn ein jüdischer Bevölkerungsanteil von >75% ist Staatsraison.

Hass im Kopf

Solange der Hass im Kopf auf beiden Seiten existiert, wird es keinen politischen Frieden geben, und für ein Umdenken braucht es jetzt schon mehrere Generationen.

Ist eine Zwei-Staaten-Lösung überhaupt gewollt?

Wenn man sich so die Kommentare zum neuen Nahost-Friedensplan von Trump und Netanjahu im Weissen Haus so anschaut, dann wird dieser sofort immer in Verbindung gesetzt mit der Eiligkeit beider Regierungschefs unbedingt schnell Erfolge für sich zu finden, da Trump wegen der Ukraine-Affäre sich einem Impeachment-Verfahren stellen muss und Netanjahu mittlerweile im Korruptionssumpf versinkt und permanent eine Wahl nach der anderen in Israel erlebt ohne dass bei den Wahlen was rumkommt. Doch die kompromisslosen Palästinenser, die die Zerstörung des Staates Israel wollen, werden hier natürlich auch von Staaten wie dem Iran, der Israel von der Landkarte verschwinden lassen will bestärkt, wie einst Präsident Ahmadinedschad zu sagen pflegte. Auch daher liegen nicht nur beim Atom-Abkommen, sondern auch bei Israel die Ansichten der USA und des Iran über Kreuz.
Bolton hätte von daher als Hardliner den Iran sicher schon längst bombardieren wollen und wird auch das in seinem Buch schildern wollen

re eine-anmerkung

" Meiner Meinung nach wir es niemals Friede geben wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht. Die Eliminierung Israels ist deren oberstes Ziel und alles bis dahin, werden nur "Zwischenziele" sein."

Die "Eliminierung Israels" ist eine derart hohle Propagandaphrase.

Sagt die Maus zur Katze: Mit dir kann ich nicht in Frieden leben, mein oberstes Ziel ist es, dich zu eliminieren.

09:37 von eine_anmerkung zu 08:46 von andererseits

"... verkappten Antisemitismus gegenüber Israel"

Ziemlich unverschämt Ihr völlig haltloser, schon an Diffamierung grenzender Vorwurf an einen aufrechten Demokraten unter den hiesigen Kommentaroren.

Israel ist ein funktionierender Rechtsstaat mit einer noch weitgehend unabhängigen Justiz. Hier geht es um ein von ein von einer unabhängigen Staatsanwaltschaft
in Gang gesetztes Korruptionsverfahren gegen einen offensichtlich korrupten Politiker, der sich nur noch mit Hilfe rechtsextremer Koalitionspartner an der Regierung halten kann. Parteien, die in Ihrer verzerrten Realitätswahrnehmnung sicher als "konservativ-liberal" a la AfD eingestuft werden.

Kritik an Netanyahu wird von Ihnen als plumpes Totschlag"argument" als Antisemitismus verkauft. Peinlich für einen Mitläufer einer Ideologie, die den deutschen Rechtsstaat schleifen will und den rechtsnationalen, antidemokratischen Regierungen Polens & Ungarns applaudiert, die seit Jahren dort die Gewaltenteilung massiv bedrohen.

Verhandlungen ohne Palästinenser im Weissen Haus

Der Nahost-Friedensplan hat sicherlich den Fehler, dass die Palästinenser vertreten durch Präsident Abbas nicht mit am Tisch im Weissen Haus gesessen haben.
Allerdings müssten bei Verhandlungen zu einer Zwei-Staaten-Lösung grundsätzlich radikale Juden und radikale Palästinenser, die zu keinerlei Kompromissen bereit sind, außen vor bleiben. Dazu gehören vor allem die Mitglieder der Hamas, die am Verhandlungstisch nichts verloren haben.

@swarnai

"
Am 29. Januar 2020 um 09:36 von swarnai
Ein Vorschlag zum Verhandeln

Dieser Vorschlag passt in die außenpolitische Agenda Trumps. Die Motive sind weniger wichtig, als das was hinten rauskommt. Palestinenser sollten bedenken, dass Juden aufgrund der Pogromen in ihrer Geschichte, ein berechtigtes Interesse an einem eigenen Staat haben. Da war nicht nur Hitler sondern auch Mohammed al-Husseini, der die Ausrottung der Juden wollte. Die Ungerechtigkeiten und Verbrechen, die von I[...] gegen Juden gesehen werden. Wenn Palästinenser mehrheitlich ein Existenzrecht Israels akzeptieren würden, gäbe es Gelegenheit für eine friedliche Aufarbeitung der Vergangenheit."

Die gegenseitige Anerkennung hatte man 1994 bereits erreicht. Es hätte die Grundlage sein können für einen guten Kompromiss. Doch dann kamen sowohl in Israel als auch bei den Palästinensern die Hardliner wieder an die Macht. Und was dabei herauskommt, wenn Hardliner miteinander verhandeln ist zu erwarten: nichts.

Die Grenzen Israels hinterfragen

Man müsste generell die Grenzen von Israel neu diskutieren. Israel hat 1947 das vollständige britische Protektorat Palästina erhalten ohne Rücksicht auf die arabische Minderheit. Es sind Gebiete mit eingeflossen, die traditionell nie von Juden besiedelt wurden. Genau das führt zum sogenannten arabisch-islamischen Antisemitismus, genauso wie die Unterdrückung der nicht-jüdischen Bevölkerung in Israel und den besetzten Gebieten bis hin zu Gräueltaten an der Zivilbevölkerung in der Westbank.

PS: Natürlich müsste man Grenzen vieler Staaten neu definieren und die Rechte von Völkern, eigenständig zu leben stärken. Das betrifft beispielsweise auch die Kurden, die Touareg, Libyen bis hin zu Katalonien und dem Baskenland.

@ 09:46 von eine_anmerkung

Sie sind mit dieser Haltung doppelt nicht auf dem Stand der Dinge:
Zum einen hat die Partnerschaft mit Israel nichts damit zu tun, unbrauchbare Vorschläge für eine Friedenslösung im Nahen Osten nicht auch als solche kennzeichnen zu können - zumal wenn sie von Trump kommen; oder überziehen Sie jetzt schon soweit, dass man als Freund Israels auch Trump nicht mehr kritisieren darf?
Und zum anderen sind Sie in Ihrem Bild der palästinensischen Bevölkerung völlig im Zerrbild der Gegner verfangen - was immer dafür der Grund sein mag.

doch eine Möglichkeit?

Nicht übersehen : Verhandlungen mit ALLEN am Tisch - richtig, aber hat in der Vergangenheit trotzdem nichts gebracht. Jetzt probiert es einer anders rum. Strickt selbst einen Plan und knallt ihn auf den Tisch (seien seine Motive mal außen vor). Was nun ? Man kann den Palästinensern nur raten, offensiv an diesen Plan heranzugehen. Gepokert wird immer. Aber mal angernommen, sie würden den Plan 1:1 annehmen - was würde in Zukunft geschehen ? Wenn ich Israeli wäre, dann würde ich keine ruhige Nacht mehr haben mit einer solchen Zeitbombe im INNERN meines Staates. Der Plan hat natürlich nichts mit Gleichgewicht zu tun, aber völlig perspektivlos ist er für die Palästinenser nicht.Unter einer Voraussetzung : sie müssen untereinander völlig einig sein. Gerade das war und ist ihre Hürde.

Israel wird von den Nachbarn

Israel wird von den Nachbarn angegriffen?
Na immerhin haben diese Nachbarn die gleichen Besitzansprüche, wenn nicht sogar ältere. Sogar welche, die nicht auf Märchenbüchern basieren. Immerhin waren die Araber, später Moslems, durchgehend dort. Hilft alles nichts, die müssen sich einigen. Vielleicht bietet Trump den Palästinensern auch ein Stück Arizona oder Nevada an?

@eine_anmerkung 09:46

Der größte Fehler ist parteiisch diesen Konflikt zu behandeln. Ja wir müssen Israel unterstützen, aber Ihr Vorschlag wäre eine Dummheit. Man kann Israel unterstützen ohne die nationalistische Politik Netanjahus gutzuheißen. Auch Soleimanis Ermordung war Mist. Man löst damit gar nichts sondern man fördert Gewalt.

.....es wird ein ewiges

.....es wird ein ewiges Pulverfass bleiben.
Wahrscheinlich Feindschaft auf ewig... die auch Einfluss auf das Weltgeschehen hat.
Weder Israel noch die Palästina wird nachgeben.

Ich finde es immer wieder

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man sogenannte "Friedenspläne" entwickeln kann, wo die eigentlich Betroffenen gar nicht mit am Tisch sitzen. Ist das nun Blödheit oder Frechheit?
Und dann ist man noch verwundert wenn der, ohne die Betroffenen verhandelte Friedensplan, auf Ablehnung stößt.
Ich würde sagen das Trumps Friedensplan mal wieder ein direkter Griff in's Klo war.
Und wie soll ich verstehen, das ausgerechnet das Land, welches immer so auf das Völkerrecht und die Integrität von Grenzen hinweist, diese Maxime dann ignoriert. Es gibt genügend UN Beschlüsse die sagen, das Israel Annektion betreibt, und betrieben hat!
Und wenn das im Palästinensergebiet funktioniert, wird es auch bei der Krim und in der Ukraine funktionieren. Da kann sich Russland eigentlich enspannt zurück lehnen. Müssen halt nur etwas warten, und alles ist im grünen Bereich.
Kann man so etwas eigentlich noch Politik nennen, oder ist da schon ein Arzt gefragt.

Wo leben wir eigentlich...

Die internationale Politik und die UN können diese einseitige Ankündigung einer Friedensvereinbarung seitens Amerika und Israel, die zudem einseitige Gebietsveränderungen und einseitige politische Veränderungen beinhaltet unter keine Bedingung zustimmen. Zu mehr hier einseitig defacto die Rechten eines ganzen Volkes mit Füssen getreten werden.
Man muss sich einfach mal vorstellen, dies würde sonst auf der Welt irgendwo geschehen mit einem Land. Welche Rechtssicherheit hätte dann noch irgendein Staat und ein Volk auf dieser Welt. Es gäbe unendliche viele Kriege und diese wären alle rechtlich abgesichert durch irgendeine Ankündigung.

Der verkappte Antisemitismus

Der verkappte Antisemitismus und Philoislamismus wird bei den Stammforisten hier wieder sehr deutlich. Oder differenziere ich hier zu wenig?

„Der palästinensische Diplomat Husam Zomlot war einst Botschafter in Washington. Dann wurde seine diplomatische Vertretung von der US-Regierung geschlossen. "Donald Trump hat die Aussicht auf eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung begraben" sagte Zomlot dem Sender CNN. "Der israelische Premierminister hat doch bereits Jerusalem, alle Siedlungen und das Jordantal in seiner Tasche“

Exakt. „In seiner Tasche“ ist hier wirklich der passende Ausdruck.

Wobei noch nicht mal bei dieser selbstherrlichen „Aufteilung“ Ansätze von Gerechtigkeit herrschen. Deshalb gibt es darüber auch nichts zu „verhandeln“, das ist für jeden, der Wert auf Fairness legt (ganz gleich welcher „Nationalität“) einfach nur inakzeptabel.

Und es einfach hinzunehmen oder gar in irgendeiner Form „anzuerkennen“ wäre nicht nur aktive Beihilfe zu einem eklatanten Verstoß gegen die universellen Menschenrechte, sondern würde zugleich de facto das endgültige Ende des Völkerrechts bedeuten. Von dem ja ohnehin nicht viel übrig ist.

0:18 von fathaland slim

"Sie sollten doch bitte über das, was Sie schreiben, noch einmal nachdenken."
" Die Bundesregierung wirft den Palästinenserbehörden vor, Renten an inhaftierte Terroristen und deren Familien zu zahlen. Das Geld könnte aus den Töpfen der EU stammen " aus Tagesspiegel vom 6.10.2016

1 Mio. Palästinenser sind Israelis !

In Israel leben mittlerweile 1 Million Palästinenser und das in guten Verhältnissen. Als Israel gegründet wurde haben sie sich entschieden zu bleiben und damit den neuen Staat anzuerkennen. Von Ihnen wird nie gesprochen, obwohl sie aufzeigen, wie das friedliche Zusammenleben gehen kann.

Die Palästinenser außerhalb kämpfen seit Jahrzehnten gegen Israel und das Unrecht, das nunmal verlorene Kriege bedeuten. ihre Lage in Gaza und Westjordan ist arm und islambestimmt. Es gibt nur die Perspektive Untergang Israels. Ein wenn auch Flickenteppichstaat in Frieden mit Israel Würde die Lage der Bevölkerung drastisch verbessern, siehe Palästinenser in Israel. Aber das werden die Scharfmacher von Hamas und Co. nicht zulassen und so geht Leid und Krieg für die Pälastinenser außerhalb Israels weiter.

re: um 10:07 von Margareta K

Israel war immer an einem wirklichen Frieden interessiert und hat weitreichende Angebote an die Palästinenser gemacht, zB Rückzug aus Gaza. Aber Gaza wurde zur Raketenabschussbasis umfunktioniert. Nicht nur Rabin war zum Frieden bereit. Arafat, der damals mit Rabin unterschrieb und dafür den Friedensnobelpreis bekommen hat, hat einem Reporter gegenüber geäußert, dass sein wahres Ziel immer bleiben würde, Israel zu vertreiben. Die Unterschrift habe er nur geleistet, damit das Geld weiter fließt. Auch Olmert hat einen Plan mit vielen Zugeständnissen vorgelegt, der aber abgelehnt wurde. Wenn Israel nicht von Waffen starren würde, wäre es längst vernichtet.

@09:48 von andererseits

"Die Idee - oder besser gesagt: die Notwendigkeit - einer 2-Staaten-Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch. "

Was Israel meiner Kenntnis nach jetzt erstmals vertraglich akzeptieren wuerde. Ich denke auch, dass die Details nicht passen. Aber man koennte ja mal den kleinsten gemeinsamen Nenner festlegen und sich von dort aus vorarbeiten.

Stimme vollkommen zu

Wie heißt es so frei übersetzt “Wer zu spät kommt den bestraft das Leben” den dieses geht weiter.
Wir als Deutsche haben das einmalige Zeitfenster genutzt und somit die Wiedervereinigung bekommen.
In dem Friedenvorschlag vom Amerikanischen Präsident ist nicht enthalten die Drohung die Gelder in Zukunft zu verweigern nur mit diese Drohung könnten sie zur Vernunft kommen, allerdings sollte die EU da auch mitziehen.

Palästinenser weisen Trumps Nahost-Plan zurück

Man sollte im Hinblick auf den Nahost-Friedensplan des (deutsch-)amerikanischen Präsidenten Trump nicht übersehen, dass auch Deutschland seinen Teil in den letzten 14 Jahren Merkel nicht sehr viel zu einer Zwei-Staaten-Lösung beigetragen hat trotz Merkels zahlreicher Israel-Besuche seit 2005. Zwei Tage nach dem Holocaust-Gedenktag ist die Frage erlaubt, was Deutschland zu dieser Zwei-Staaten-Lösung beigetragen hat.
Hier werden natürlich die Erfolgsargumente für Trump im Jahre 2020 wegen des Impeachment-Verfahrens und der Wahl 2020 im Hinblick auf den Nahost-Friedensplan ins Spiel gebracht. Aber seit Truman trotz zweier Atombomben im August 1945 im November 1948 wiedergewählt wurde sind alle Präsidenten von Eisenhower bis Obama an der Nahost-Frage gescheitert. Die Demokraten sind selbst tief ins Innerste gespalten, wie Hillary Clinton mit der Bemerkung über Bernie Sanders zeigt (Keiner mag ihn!) und wissen nicht, wer antreten soll.
Manchmal wiederholt sich die Geschichte eben schon.

um 10:11 von MolkeHP

>>"..Wobei ich der Meinung bin, wir sollten uns sowieso etwas mehr aus der Welt zurück halten. Denn wir haben weder das moralische Recht noch irgend ein anderes Recht irgend jemand auf der Welt zu sagen was er zu tun und zu lassen hat...."<<

Ich finde Ihren Kommentar sehr gut, besonders diese Sequenz. Wir Deutsche sind (meiner Meinung nach) sehr gut darin anderen Ländern und besonders unseren EU-Partnern vorschreiben zu wollen was wir für richtig finden und siehe da, diese Länder/Partner lassen sich das immer weniger gefallen (siehe Seehofers 25%- Vorstoß in der EU wo er sich eine blutige Nase holte). Das Interessante daran ist das die Ablehnung dabei vornehmlich auf links/grüne Weltenverbesserungsthemen (Migration) begrenzt ist und auch diese Themen innerhalb Deutschland nur von einer links/grünen Minderheit aufgebauscht werden.

Lehren aus der Geschichte

"Die Juden haben aus der Geschichte eine Lehre gezogen: nie wieder Opfer sein. Das bezieht sich auch auf die Geschichte des Nahostkonflikts. Israels Gesellschaft stand lange links. 1992 hatte Rabin den Wählerauftrag, eine Friedenspolitik durchzusetzen, 1999 dann Barak. Die Palästinenser haben beide Male den Fehler begangen, weniger auf Diplomatie und mehr auf Terror zu setzen. Als Reaktion ist Israel nach rechts gerutscht." (Zitat vom Historiker Michael Wolffsohn) Das beschreibt die Situation meiner Meinung nach ziemlich gut. Viele Gelegenheiten wurden verpasst. Die einzige Chance, die es gibt, sind Verhandlungen und darum sollten die Palästinenser das Angebot zu Verhandlungen annehmem. Viel schlimmer als es jetzt ist, kann es eigentlich nicht werden.

@10:19 von Wizzzardo

"Es gibt genug Staaten auf der Welt, wo Muslime in Frieden und in Mehrheit leben können. Für Juden gibt es nur den einen. Dass sie diesen verteidigen wollen, ist selbstverständlich."

Ja natürlich, übernehmen Sie glatt noch die Logik von religiös geprägten Gottesstaaten und stempeln sie die Palästinenser zu Muslimen die im jüdischen Staat nichts zu suchen haben. Damit unterstreichen sie den Apartheidscharakter dieser "Demokratie".

Fathaland slim

"Wie möchten Sie das Problem mit den Palästinensern denn lösen?"

Wohl am Besten OHNE Palästinenser. Die haben sich zu fügen und verschwinden einfach.

Erstaunlich, wohin diese deutsche bedingungslose Solidarität mit Israel führt.
Einfach zu Greul an anderen Religionen/Kulturen.
Nix, aber auch gar nix gelernt.

um 10:24 von Magfrad

>>"..Trump baut nun einmal durch die Bank Mist..."<<

Ich bin wahrlich kein Trumpf-Fan, aber eine solche Ebene der Kommentierung (Pauschale Verunglimpfung) gehört meiner Meinung nach eher in den Bereich von Kindern im Vorschulalter?

"Friedensplan"??

Aus dem Artikel :

"Verteidigungsminister Bennet gibt sich recht kompromisslos. Und wiederspricht in einem Punkt dem Plan von Trump.

"Eines muss klar sein: Wir werden auf keinen Fall ermöglichen, dass Israel einen palästinensischen Staat anerkennen wird. Wir werden auch nicht zulassen, dass Israel auch nur einen Zentimeter der Erde an die Araber vergibt."
*****

Das klingt natürlich absolut nach "Verhandlungsmöglichkeiten", Beteiligung der Palästinenser und einem unmissverständlichen Willen zum "Frieden".
Nein, so geht es nicht.
Dieser ganze "Plan" ist nichts weiter als eine Farce.
Ich gebe @Emil66 (10.02) absolut recht! Sie werden es schon schaffen, dass im Nahen Osten ein Flächenbrand ausbricht und ob der dann auf diese Region begrenzt bleibt, schauen wir dann mal...

@Wizzzardo

Muss ich das so verstehen?
Es gibt nur einen jüdischen Staat und deswegen darf der schon mal anderes Gebiet annektieren und die vorherigen Bewohner vertreiben? Die Palästinenser haben ja die Möglichkeit in einem anderen Staat zu siedeln.
Oder verstehe ich das Falsch?
Meines erachtes ist es egal um welchen Staat es sich handelt. Kein Staat hat das verbriefte Recht einfach angrenzende Gebiete zu annektieren.
Eventuell haben aber die Macher dieses "Friedensplanes" gar kein Interesse an einem wirklichem Frieden zwischen Israel und Palästina. Komisch das immer nur Politiker Feindseligkeiten sehen. Ich kenne persönlich Israelis und auch Palästinenser und die sind sogar fette Freunde.

Israel ist jetzt Israel.

Israel ist jetzt Israel. Auch Griechenland fordert keine Gebiete von der Türkei zurück. Und Israel kann nicht wieder Palästina sein. Die Konflikte in Nahost sind auch Folge des 2. Wks, denn die jüd. Bevölkerung brauchte ein neues zu Hause. Israel wird andauernd bedroht und braucht Unterstützung, gegen die Bedrohung der Nachbarstaaten. Der Iran hat laut Medien in der Vergangenh. Attentate auf jüdische Einrichtungen verübt, in Argentinien z. B.,und liefert Waffen i.d. Region. Ein Frieden mit Palästinensern ist daher rein logisch kaum möglich. Radikale Gruppen nutzen die Bevölkerung dort als Schutzschild und zerstören Krankenhäuser, Schulen, alles was die EU an Aufbauhilfe geleistet hat. In Israel wünschen sich viele Frieden, aber radikal. islam. Gruppen verhindern diesen. Berichterstatt. ignoriert meist, dass israel. Operationen in Gaza allein Folge von Angriffen auf Israel sind. Ein palästin. Staat wäre aus m. Sicht v. dem Hintergrund zum aktuellen Zeitpunkt nicht gut, vl. später.

@landart

"
Am 29. Januar 2020 um 10:17 von landart
Keine Lösung möglich

In den Autonomiegebieten leben ca. 4,4 Mio. und in Israel selbst nochmals 1,4 Mio. Palästinenser...in Israel leben ca. 9,5 Mio. Menschen...das Beste wäre, sie würden in einem Staat zusammenleben...doch die politisch-historischen, kulturellen und [...] Solange aber keiner vergessen und vergeben will, bleibt nur noch der Stolz und die Sturheit. Und so vergehen die Zeiten...an friedliche Beziehungen denken zu wenige, denn nur sie könnten den Hass und die widersprüchlichen Annahmen der beiden Parteien über Ursache und Wirkung der Geschichte überwinden helfen."

Sie haben es erkannt. Es geht nicht darum, was gewesen ist, sondern was künftig sein wird. Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen kommt man nicht weiter. Man stelle sich vor, 1945 hätten Amerikaner, Engländer, Franzosen und Russen darauf beharrt, was Deutschland angerichtet hat und würden es immer noch tun. Ein Staat wie die Bundesrepublik wäre schlicht nicht möglich.

Staaten Neugründung nach Kolonialzeit.

Nach Weltkrieg 1+2 wurden viele neue Staaten mit oftmals willkürlichen Grenzen gebildet. Warum spielt der israelisch/Palästinensische Konflikt dabei so eine besondere Rolle? Gibt's in Palästina Öl oder andere wichtige Rohstoffe?

um 10:31 von schönerkommentieren

>>"Kritik an Netanyahu wird von Ihnen als plumpes Totschlag"argument" als Antisemitismus verkauft. Peinlich für einen Mitläufer einer Ideologie, die den deutschen Rechtsstaat schleifen will und den rechtsnationalen, antidemokratischen Regierungen Polens & Ungarns applaudiert, die seit Jahren dort die Gewaltenteilung massiv bedrohen."<<

... also ich finde Polens & Ungarns Migrationspolitik vorbildlich und das sehe ich gar nicht so uneigennützig. Wenn man bedenkt das jedes Jahr nach Deutschland eine mittlere Großstadt vornehmlich illegaler Migranten zuwandert hoffe ich innerlich, das mich Polen oder Ungarn einmal aufnehmen wird wenn es mir hier zu "bunt" wird? In Bezug auf Netnayahu sind das alles Vorverurteilungen, mehr erstmal nicht.

@ 10:06 von gerlos

Dieser "Friedensvertrag" ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Es werden nur die Wünsche einer Partei berücksichtigt. Wie soll so Frieden entstehen?

Tada um 08:55

Trump wählt die Worte Judäa und Samaria, um das angeblich historische Recht auf israelische Siedlungen zu bekräftigen. Da hätten die Italiener auf Grund der zeitlich jüngeren Besatzung der Römer mehr Recht auf Rheinland-Pfalz oder Frankreich.

Es ist schon interessant, dass man eine 2000 Jahre alte Geschichte zur Begründung von illegalen Siedlungen heranzieht.

Geschichte wiederholt sich

Keine der beteiligten Nationen wollte damals die Schiffe mit emigrierenden Juden aufnehmen. So kam man auf die "tolle" Idee, im britischen Mandatsgebiet - ohne die Palästinenser zu fragen - eine Anlaufstelle zu schaffen, woraus dann der Staat Israel entstand. Wie unterscheidet sich dass den von der durch die Türkei eroberte nordsyrischen "Sicherheitszone", um dort Flüchtlinge anzusiedeln, die wiederum niemand in Europa haben will? Und genau so wenig wie die Palästinenser hat man die Kurden dazu befragt, man hat sie einfach vertrieben.

um 10:29 von karwandler

>>"Die "Eliminierung Israels" ist eine derart hohle Propagandaphrase.
Sagt die Maus zur Katze: Mit dir kann ich nicht in Frieden leben, mein oberstes Ziel ist es, dich zu eliminieren."<<

Nehmen Sie von mir aus ein anderes Wort für "Eliminieren"? Ich denke aber die Botschaft von mir die dahinter steht haben Sie verstanden und diese lassen Sie unkommentiert.

re molkehp

"Also sollten sich die "Deutschen" vor allen Dingen die Presse und Politik etwas zurück nehmen wenn sie Trump kritisieren. Denn hat jemand was anderes anzubieten als Trump wohl nicht. Oder weiß die Presse einen Ausweg den Gordischen Knoten zu lösen. Denke eher nicht."

Es ist ganz und gar nicht Aufgabe der Presse, die Rolle der Politik zu übernehmen.

Und was das Zurücknehmen angeht: Sie wollen doch wohl nicht die Meinungsfreiheit einschränken ...

@Pero um 10:26

"Solange der Hass im Kopf auf beiden Seiten existiert, wird es keinen politischen Frieden geben, und für ein Umdenken braucht es jetzt schon mehrere Generationen."

Da stimme ich zu, aber mit der Einschränkung, dass wahrscheinlich selbst mehrere Generationen nicht ausreichen werden. Denn es gibt eine nie enden wollende Rüstungsindustrie und Militarismus! Warum sollte der Hass jemals verschwinden, wenn die gegenseitigen Racheakte doch niemals verschwinden werden?

@09:46 von eine_anmerkung

"Meiner Meinung nach wir es niemals Friede geben wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht. Die Eliminierung Israels ist deren oberstes Ziel und alles bis dahin, werden nur "Zwischenziele" sein."

Das ist ihre Behauptung für eine ungewisse Zukunft. Was hingegen Fakt ist, dass Palästinenser von ihrem Land vertrieben worden sind und grösstenteils im Exil oder unter andauernder Besatzung Leben. In der politischen PR Israels wird sowieso behauptet, dass es sowas wie ein palästinensisches Volk garnicht gibt. Annexion und Siedlungen schreiten voran.

Wenn man also wirklich von "Eliminierung" sprechen möchte sollte man sich gründlich überlegen auf welche Konfliktpartei dieser Begriff am ehesten Anwendung findet.

10:41 von Magfrad

Einer der seltenen Momente, wo ich ihnen voll und ganz zustimme.

Muslime in Israel

Israel ist kein religiöser Staat und es leben nicht nur Juden in Israel. Die rund 1Mio. Palästinenser in Israel dazu Drusen, Christen und Bahais können ihren Glauben leben. Friedliches Zusammenleben geht.

Es müssen die Hassprediger unter den Palästineser und orthodoxen Juden als solche gebrandmarkt werden. Sie sind schuld an der desolaten Lage in Gaza und Westjordan durch dauernden Kriegs- und Intifadamodus.

Wenn es denn eine Zwei-Staatenlösung wäre

Schaut man sich eine Karte des Westjordanlandes und der isrealischen Siedlungen an, dann kann nicht von einer Zweistaatenlösung gesprochen werden.

Das palästinensische Gebiet im Westjordanland besteht aus mindestens 30 Stückchen, die alle durch unter israelischer Kontrolle stehende Bereiche getrennt sind.

Ich gehe davon aus, dass Israel diese Gebiete nicht wieder abgeben wird, um einen zusammenhängenden Palästinenserstaat zu ermöglichen.

Palästina wird also ein Flickenteppich und zwischen den Flicken gibt es überall israelische Kontrollbereiche.

Wer würde da zustimmen?

Ich denke es ist an der Zeit

Ich denke es ist an der Zeit der ganzen Welt klarzumachen das wir, Deutschland fest an der Seite unseres Freundes und Partners Israels steht. Das sehe ich als Verpflichtung unserer Historie gegenüber. Meiner Meinung nach wir es niemals Friede geben wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht.

->
Genauso eine Verschwörungstherorie mit der aktuelles Unrecht versucht wird zu legitimieren wie die damals hier breitgetretene über die angebliche üdische Weltherrschaft und der angeblichen gewollten Vernichtung des deutschen Volkes womit das damalige Unrecht legitimiert wurde.

Als historische Verpflichtung sollte Deutschland/ein Deutscher sich für geltendes Recht, für geltendes Völkerrecht einsetzen und nicht dem Unrecht an Mio. Menschen tatenlos zugucken bzw. gar noch fördern oder beklatschen.

@ Robert Wypchlo um 09:10

"hat es immer nur kompromisslose Hamas-Palästinenser mit verbrannten US-Flaggen"

Jetzt fehlt nur noch die Analyse: Was ist Ursache und was ist die Wirkung (oder anders: Wer hat angefangen)?

@09:46 von eine_anmerkung - oberstes Ziel?

"... wenn man den Palästinenser auch nur einen Millimeter territorialen Zugeständnis macht. Die Eliminierung Israels ist deren oberstes Ziel ..."

Mit Ihrer Verallgemeinerung unterstellen sie den(!) Palästinensern das Ziel der Eliminierung Israels. Mit verallgemeinernden Unterstellungen ist man noch nie zum Frieden gekommen.

Unglaublich

Völkerrecht wird gebrochen, somit ist klar, es zählt alleine das Recht des stärkeren, nur einfache Bürger müssen sich an Gesetze halten, wenn aber Staaten Menschen töten und/oder Krieg führen gegen Beschlüsse der UN passiert nichts. Wofür verschwenden wir Menschen Zeit und Geld in die UN?

Palästinenser weisen Trumps Nahost-Plan zurück

Es ist ein Vorschlag und noch kein festgelegter Plan. Was haben denn die Palästinenser bisher vorgeschlagen? Von den führenden Kräften der Palästinenser kam jedenfalls noch nichts dergleichen. Was ist eigentlich mit den Grundstücken der Juden, die nach Gründung des Staates Israel durch die benachbarten Staaten (Iran, Jordanien, Libanon usw.) enteignet wurden, spielen diese dann auch eine Rolle oder werden diese dann unter den Tisch gekehrt? Ich habe jedenfalls bei einem Besuch in Israel Juden und Araber getroffen, die sich gegenseitig geachtet haben und miteinander gut ausgekommen sind. Was ist nach der Gebietsabgabe der Juden an die Palästinensern unter Ariel Sharon passiert, warum wurde das nicht als Grundlage zu Verhandlungen genommen? Hat die Führung der Palästinenser, die Hamas oder der Iran überhaupt ein Interesse an Frieden? Sicher sind auch nicht alle Juden friedlich und freundlich, aber mit Selbstmordattentaten, Bomben und Feuer schafft man keine ordentliche Lösung.

@10:09 von nie wieder spd - re karwandler

„Mitteldeutschland“ ist auch heute noch ein Begriff. ... Seit 30 Jahren wundere ich mich über eine solche revanchistische Sprachregelung, die, wenn man die Grenzziehungen nach dem 2. Weltkrieg berücksichtigt, sogar einen noch weitergehenden Gebietsanspruch impliziert."

Gut, dass nicht nur mir das aufgefallen ist.

"The best president ever" hat

"The best president ever" hat grade den Rundumschlag im Iran hinter sich und ein ziemliches Szenario hinterlassen, nun holt er zum nächsten Rundumschlag in einem anderen Staat aus. Wie ein Elefant im Porzellanladen.
Das schlimme ist nur, das er dafür Lob und Anerkennung bekommt, alles was ein Trump so braucht.
Beim Lesen des Berichtes könnte man meinen, Israel habe den Präsidenten gewechselt, er heißt nicht mehr Rivlin sondern Trump. Denn seine Erlaubnis haben sie nun, also machen sie es auch. Sie takten mal eben kurz die Grenzen neu, ganz nach Netanjahus Geschmack.

@ 09:28 von eine_anmerkung

Selbst beim Thema Friedenslösung für den Nahen Osten zwischen Israelis und Palästinensern schaffen Sie es noch, Ihr "Leib- und-Magen-Thema" Flüchlinge anzubringen. Wouh. Lässt in meinen Augen tief blicken, was Ihnen wichtig und was Ihnen egal ist.

re herd

"In Israel leben mittlerweile 1 Million Palästinenser und das in guten Verhältnissen. Als Israel gegründet wurde haben sie sich entschieden zu bleiben und damit den neuen Staat anzuerkennen."

Sie haben sich nicht entschieden zu bleiben, sie hatten nur das Gück, nicht zu den Vertriebenen zu gehören.

Unter den israelischen Rechtsnationalisten wird das sehr bedauert.

@ 10:56 von IBELIN

Es liegt hier kein "kleinster gemeinsamer Nenner" vor, es liegt hier ein Vorschlag vor, der ziemlich exakt 100% israelische (oder sollte man besser sagen: trumpsche/netanjahusche) Interessen formuliert und 0% palästinensische. Von so einer Position aus kann man sich nirgendwohin "vorarbeiten".

@karwandler um 09:17Uhr

Ihr letzter Satz beschreibt ziemlich genau die Realität! Und wenn Sie anderer Meinung sind werden Sie sicher Beispiele dafür nennen können, oder? Man muß allerdings auch sagen, daß der 2-Staaten-Plan schon immer eine "Totgeburt" war. Dazu brauchte man sich auf einer Landkarte nur ansehen, wo die Siedlungen gebaut wurden. Für die Palästinenser wäre in jeder Version immer nur ein"Fleckenteppich" übriggeblieben, ohne uneingeschränkten Zugang zu fruchtbarem Boden oder Wasser. Strategisch von jeder israelischen Regierung genial geplant und mit Hinweis auf angeblich historische Siedlungsgebiete von jüdischen Stämmen (oder "Rassen"?) beansprucht. Trump folgt nur der alten Regel"the winner takes ist all" und ausserdem weiß er, auf wen er sich immer verlassen kann!
Karl-Heinz Faltermeier

"Erkennt einfach die Annektionen an...

...und widerrechtliche Besetzung, dann dürft ihr weiterleben", sagt mir dieser Plan. Hmm, welche Reaktion eines unterdrückten Volkes würde man da erwarten?

@Am 29. Januar 2020 um 09:40 von MichlPaul

Bitte dazu Belege, sonst sind es nur diffuse Mutmaßungen die ein Geschmäckle haben...
Wenn Sie Ihre Aussage untermauern könnten,... oha... welche Brisans dahinter stehen würde...
Ansonsten,... sehr frech zu behaupten das Palästinenser im Gaza streifen nicht Arbeiten...
Zitat:"Natürlich gibt es unter ihnen Menschen die das anders sehen aber diese werden zu wenig gehört."
Ein ganz klassischer Alibisatz... nach dem Motto: ich mein ja nicht alle, aber die meisten.....
Kann man so auch auf Israelis und Deeskalation beziehen.... (nicht alle...... aber....) meinen Sie nicht auch?!
ist es da nicht sinnvoller einfach nichts zu sagen?!

@karwandler um 09:12

Es ist trotzdem ein primitives (aber auch cleveres) Niveau, wenn man versucht, mit einem Wortschatz aus der Bibel einen 2000 Jahre alten angeblich historischen Anspruch von Land abzuleiten.
Das klingt eher wie Pipi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt."

Dann kommen als nächstes die Italiener und verlangen ihr Landrecht aus der römischen Zeit. Diese Zeit liegt zeitlich jünger zurück als die jüdischen Königreiche.

@nie wieder spd

"
Am 29. Januar 2020 um 10:09 von nie wieder spd
@ um 09:12 von karwandler

„Mitteldeutschland“ ist auch heute noch ein Begriff. Nicht umsonst gibt es ja sogar bei der ARD den MDR = den Mitteldeutschen Rundfunk.
Seit 30 Jahren wundere ich mich über eine solche revanchistische Sprachregelung, die, wenn man die Grenzziehungen nach dem 2. Weltkrieg berücksichtigt, sogar einen noch weitergehenden Gebietsanspruch impliziert.
Auch damit wurde solchen Gestalten, wie sie auch in der AfD zu finden sind, Vorschub geleistet.
Heute wird sich darüber gewundert."

Auch wenn es mit dem Thema nichts zu tun hat, scheint mir Aufklärung notwendig. Es gibt drei Definitionen für Mitteldeutschland: Geographisch (zwischen Nord- und Süddeutschland gelegen), politisch (Abgrenzung zu den ehemalig deutschen Ostgebieten) und sprachwissenschaftlich (ein Gebiet mit verwandten Dialekten). Der MDR benutzt für seinen Namen die sprachwissenschaftliche Definition, die in etwa dem Verbreitungsgebiet des MDR entspricht.

10:56 von Bergschneider re:

10:56 von Bergschneider
re: um 10:07 von Margareta K
Israel war immer an einem wirklichen Frieden interessiert und hat weitreichende Angebote an die Palästinenser gemacht, zB Rückzug aus Gaza.

->
Nö.
Der Rückzug aus Gaza war niemals ein Friedensangebot.
Einfach mal mit der Historie, der Motivation isr. Politiker zu diesem Schritt beschäftigen. ( Machten genug Aussagen diesbezüglich)

Der Widerstand in Gaza war zu groß.
Die dort aufgewendeten Ressourcen wollten die isr. Politiker einfach lieber in die Westbank umleiten - da versprach man sich für den gleichen Aufwand mehr Land, dass man sich unter den Nagel reißen kann.

Diplomatie, Multilateralismus, Verhandlungsgeschick

Rechtsaußenregime & deren Claquere verstehen bekanntlich nichts von Diplomatie. Für sie bedeutet Respekt gegenüber anderen mit anderer Auffassung Schwäche. Das bewährte Prinzip des Multilateralismus verachten sie.

Verhandlungsgeschick erfordert im Verlaufe von Verhandlungen die Einsicht, dass man dem Gegenüber auch was "anbieten muss", nicht nur materiell, sondern auch symbolisch zu dessen Gesichtswahrung vor dessen eigener Klientel.

Man erinnere an die fruchtbaren Zeiten sozialliberaler Ostpolitik, diffamiert von Rechtsaußen ("Willy Brandt an die Wand!").
Trotz stark konträrer Weltanschauungen haben integere Verhandler wie Egon Bahr o. Günter Gaus dem Gegenüber (DDR) diese Gesichtswahrung erlaubt.

Im Falle Trumps wird das mit Füßen getreten.

Scheitern, ist das Ziel dieser Politik und wird als Erfolg von Trump & seinen Anhängern betrachtet. Die USA haben traditionell nicht das geringste Interesse an einem stabilen Nahen Osten & gießen mit voller Absicht immer wieder Öl ins Feuer.

same procedure ........

Was wurde nicht schon alles verhandelt, bis hin zur Hälfte von Jerusalem, was Arafat ablehnte und mit der 3. Intifada beantwortete. Das sogenannte "Palästina" könnte längst am Ziel seines Landwunsches sein, seit 1948, wenn es die Führung nur wollte. Aber sie will nicht. Meiner Meinung nach sollte dieses Palästina weder von der EU und schon gleich gar nicht von Deutschland protegiert und finanziert werden. Dass Israel mit Arabern umzugehen weiß, beweisen die etwa 25 % der arabischen Bevölkerung unter der weißblauen Fahne von Israel. Diese wünschen sich keine Staatsführung unter Hamas oder PLO/Fatah.

@ 09:37 von eine_anmerkung

Die inhaltlich adäquate Antwort haben Sie schon vom User "schönerkommentieren" 10:31 bekommen. Ich ergänze klar und deutlich: Ich habe keinen Grund mich zu schämen; Ihre Formulierung "Krokodilstränen herausgedrückt" für eine Achtung der Opfer der Shoa ist - sehr freundlich formuliert - andererseits ziemlich daneben. Und dass Sie eine Kritik an Trump und Netanjahu und eine fachliche Einordnung der Unbrauchbarkeit des Trumpschen "Friedensplans" mit Antisemitismus gleichzusetzen versuchen, disqualifiziert Sie, ohne dass ich dazu noch etwas sagen muss.

@10:59 von MichlPaul

>>“Wer zu spät kommt den bestraft das Leben”<<

Soll soviel heissen wie, wenn ihr Palästinenser jetzt nicht zugreift siedelt Israel euch noch die letzten Flecken weg?

>>In dem Friedenvorschlag vom Amerikanischen Präsident ist nicht enthalten die Drohung die Gelder in Zukunft zu verweigern nur mit diese Drohung könnten sie zur Vernunft kommen...<<
Der Trump Vorschlag entspricht nicht im geringsten den Anforderungen der UN Resolution, die den Palästinensern einen souveränen Staat zusichert.
Wer die Palästinenser zur Annahme zwingen will stellt sich gegen diese UN-Resolution und damit auch gegen das Existenzrecht Israels, da dieses in der selben Resolution geregelt und damit legitimiert ist.

09:46 von eine_anmerkung

>>Ich denke es ist an der Zeit der ganzen Welt klarzumachen das wir, Deutschland fest an der Seite unseres Freundes und Partners Israels steht.<<

Aber natürlich tun wir das. Aber das entbindet nicht die Israelische Regierung davon sich an Recht und Gesetz zu halten, von moralischen Verhalten gar nicht zu reden. Und bitte das jetzt nicht wieder das als "antisemitisch" auslegen.

Aus meiner Sicht:

Hier picken sich 2 "Staatsmänner", beide mit einem Bein im Knast, die Rosienen aus dem Kuchen, über die entschieden wird, sitzen am Spielfeldrand und wundern sich! Nein, dieser Vorschlag ist so dumm wie fast alles was aus den USA kommt. Trump ist nur eine Karikatur, selbst ihn als
Staatsmann zu betiteln wäre übertrieben.

10:54, Pustefix

>>0:18 von fathaland slim
"Sie sollten doch bitte über das, was Sie schreiben, noch einmal nachdenken."
" Die Bundesregierung wirft den Palästinenserbehörden vor, Renten an inhaftierte Terroristen und deren Familien zu zahlen. Das Geld könnte aus den Töpfen der EU stammen " aus Tagesspiegel vom 6.10.2016<<

Der Forist, auf den ich antwortete, schrieb, es würden Renten an Selbstmordattentäter gezahlt.

29. Januar 2020 um 10:41 von Gabi R.

"
@ 09:46 von Auf eine Frage
"Kritik muss sich ein Mensch schon gefallen lassen,"

Dann dürfen wir auch Juden und Flüchtlinge kritisieren, ohne hinterher als Nazi beschumpfen zu werden ?
"
Nicht jeder, der sich als Nazi bezeichnet fühlt wurde auch als solcher bezeichnet. Kann man sehr oft nachlesen.
Flüchtende und Juden darf man nicht pauschal kritisieren, weil es keine homogenen Gruppen sind.
Unter den jüdisch Gläubigen gibt es ähnlich viele Auslegungen wie im Christentum oder Islamismus.
Flüchtende sind, wie der Name sagt, Flüchtende und somit auch nicht pauschal einzustufen. Höchsten nach Fluchtgrund und Herkunftsland, aber dann ist die Gruppe auch noch nicht homogen.

@eine_anmerkung um 10:59

"links/grüne Weltenverbesserungsthemen"

Es sind schon seltsame Anmerkungen, die Sie in ihren Kommentaren veröffentlichen. Links und grün quasi zu einem Wort zu verbinden ist m.E. schon eine gewagte Anmerkung. Da scheint es ein wenig an Realität zu fehlen.

@ 10:59 von eine_anmerkung

Es ist äußerst aufschlussreiche, dass Sie einerseits für eine "Zurückhaltung" plädieren, anderen Ländern "etwas vorzuschreiben", aber in einem Kommentar fast zeigleich vorschlagen, man solle doch im Iran einen palästinensichen Staat aufbauen - neben der Absurdität der Idee ist das ein völkerrechtswidriger Vorschlag jenseits aller UN-Resolutionen.
Was am Ende Ihres Kommentars dann schon fast pawlowreflexartig folgt, braucht keine weitere Kommentierung.

@um 09:07 von Gabi R.

Stimme zu!
An den ganzen Reaktionen auf Trumps Vorstoß erkennt man die indokrinierte Heuchelei auf dieser Welt. Hätte ein Obama den bis aufs i-Tüpfelchen gleichen Friedensplan vorgestellt, Politik und Medien wären vor Ehrfurcht zusammengesunken und hätten ihn zum Gottvater erklärt (was er wohl für viele auch gewesen sein mag).
Trump ist genau der Präsident, den die USA braucht. Und es ist das Pech der anderen, dass ER sich sich an seine Versprechungen hält.

Am 29. Januar 2020 um 11:04 von Wolkeweiß

Zitat:Israel ist jetzt Israel. Auch Griechenland fordert keine Gebiete von der Türkei zurück. Und Israel kann nicht wieder Palästina sein. Die Konflikte in Nahost sind auch Folge des 2. Wks, denn die jüd. Bevölkerung brauchte ein neues zu Hause. Israel wird andauernd bedroht und braucht Unterstützung, gegen die Bedrohung der Nachbarstaaten.
Zitat Ende.
Ich gebe Ihnen recht dass Israel Isreal jetzt ist.
Aber auch die Plestinänser haben ein Anrecht dort zu leben in einem eigenen Staat.
Quelle:geschichte-wissen.de
Ideen für einen solchen Staat gab es bereits seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Wiener Journalist und Schriftsteller Theodor Herzl (1860-1904) bündelte die verschiedenen Initiativen und veröffentlichte 1896 seine programmatische Schrift „Der Judenstaat“. Bereits im darauffolgenden Jahr trat auf seine Initiative hin in Basel der „I. Zionistenkongress“ zusammen, in dem für das jüdische Volk „die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina“

09:54 von eine_anmerkung

>>Ich persönlich fand die Neutralisierung des besagten Generals richtig, genauso wie die Neutralisierung von al Baghdadi und die Neutralisierung von bin Laden. <<

"Neutralisierung"? Ich bin entsetzt über diese Wortwahl und dem Geist der dahinter steckt.

10:51, Pustefix

>>Der verkappte Antisemitismus und Philoislamismus wird bei den Stammforisten hier wieder sehr deutlich. Oder differenziere ich hier zu wenig?<<

Ihre Frage ist eindeutig mit "ja" zu beantworten.

Dafür diffamieren Sie zu viel und geben so den Begriff Antisemitismus der Beliebigkeit preis. Sie benutzen ihn als Totschlagargument gegen Meinungen, die Ihnen nicht passen.

Umkehrung der Lage von 1948

Der Vorschlag von Trump ist für die Palästinenser wegen der unvermeidlichen Zerstückelung des Palästinenserstaates genauso inakzeptabel als der UN-Vorschlag für Israel, ebenso wegen der damals vorgesehenen Zerstückelung. Doch Israel hat damals angenommen, während die arabischen Nachbarn dies nicht akzeptierten und einen Krieg begannen. Hinzu kommt noch, dass Israel das Mittelmeer im Rücken hat, während der Palästinensstaat lange Grenzen mit "Brüdervölkern" hat. Dennoch sind solche Lösungen bestenfalls zwischen eng befreundete Staaten möglich (z.B. die Enklaven zwischen Deutschland und seinen Nachbarn). Schon die Enklave von Russland im Baltikum ist sehr schwierig. Daher gibt es keine wirklich sinnvolle Lösung, solange die Völker sich auf Degenlänge gegenüberstehen.

Dieser "Plan" ist völkerrechtswidrig und kann nicht funktioniere

Dieser "Plan" ist völkerrechtswidrig und bleibt es. Dieses Teil kann nicht funktionieren. Das ist keine zwei-Staaten-Lösung.

Denn dadurch dass Israel alleine die Sicherheitsgewalt hat, ist und bleibt dieses Gebiet von Israel annektiert und damit ist Palästina kein freier unabhängiger Staat! Palästina muss selber die volle innere und äußere Souveränität bekommen.

Außerdem muss das Westjordanland vollständig an die Palästinenser herausgegeben werden! Das sagen auch etliche Gutachten vom Wissenschaftlichen Dienst.

Mit der Sache mit Jerusalem kann es auch nicht funktionieren weil Jerusalem damit geteilt wird und damit der Fehler von damals in Berlin mit der Berliner Mauer wiederholt wuerde. Palästina bräuchte eine eigene Hauptstadt.

Dass hier ist widerlicher Rassismus von Seiten Israels

Außerdem ist dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/reax-nahost-friedensplan-103.html

"Keinen Zentimeter Erde an die Araber"

Ein Schritt, der zu großen Verwerfungen in der Region führen könnte. Jordanien drohte bereits mit einer Aufkündigung des Friedensvertrages mit Israel. Verteidigungsminister Bennet gibt sich recht kompromisslos. Und wiederspricht in einem Punkt dem Plan von Trump.

"Eines muss klar sein: Wir werden auf keinen Fall ermöglichen, dass Israel einen palästinensischen Staat anerkennen wird. Wir werden auch nicht zulassen, dass Israel auch nur einen Zentimeter der Erde an die Araber vergibt."

widerlicher Rassismus gegen die Palästinenser durch Israel. Und damit betreibt Israel selbst Antisemitismus gegen die Palästinenser, nur weil sie Muslime sind.

@von DagX

Ich kann Ihnen nur von ganzem
Herzen Zustimmen!
Der grad an brutalem Zynismus
mit der diese kriminelle Farce als
"Friedensplan" bezeichnet wird,
könnte durch die neue Welle von
weltweitem Antisemitismus noch
in den Schatten gestellt werden...!!

re eine-anmerkung

" um 10:29 von karwandler

>>"Die "Eliminierung Israels" ist eine derart hohle Propagandaphrase.
Sagt die Maus zur Katze: Mit dir kann ich nicht in Frieden leben, mein oberstes Ziel ist es, dich zu eliminieren."<<

Nehmen Sie von mir aus ein anderes Wort für "Eliminieren"? Ich denke aber die Botschaft von mir die dahinter steht haben Sie verstanden und diese lassen Sie unkommentiert."

Die ist hinreichend kommentiert mit der Analogie, wer wen (nämlich nicht) eliminieren kann.

Man kann sich natürlich stur stellen und behaupten, man hätte es nicht verstanden.

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