Ihre Meinung zu: Richmond rüstet sich für Waffendemo

20. Januar 2020 - 11:30 Uhr

Im Zentrum der Stadt Richmond herrscht Ausnahmezustand: Am Mittag will die Waffenlobby im US-Bundesstaat Virgina gegen geplante schärfere Gesetze demonstrieren. Die Behörden befürchten Ausschreitungen.

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Kommentare

Richmond rüstet sich für die Waffendemo

Virginia zählt ja bei der Präsidentschaftswahl zu den umkämpften Swing States, die einmal die Demokraten und dann wieder die Republikaner wählen und eben nicht zu den Staaten, die immer dasselbe wählen. Das könnte man nämlich denken, wenn die Waffenlobby bzw. die NRA, die eher den Republikanern geneigt sind, dort demonstrieren.
Lang sind die Zeiten des 1865 festgenommenen Präsidenten Jefferson Davis her. 2012 war es knapp in Virginia zwischen Obama und Romney, auch wenn letztlich Obama (dort) gewann.

Eine dumme Frage ?

Womit werden die Kontrahenden wohl ihre Argumente mit welchem vorhandenen Potential austauschen obwohl es dabei nicht zwingend immer knallen muß ? Mit Statistiken wo mehr Todesfälle aus Versehen oder nur weil jemand eine Waffe hat tödlich enden. Da wo Waffen in Umlauf sind u. da wo nicht? Frag Onkel google? Oder ist es wieder mal eine Glaubensfrage die kein Wissen braucht? Klar doch ich glaub Onkel google auch nur wenn es mir in den Kram passt.
Oder sind wir sowieso schon überbefölkert mit....u. was wenn es nie Waffen gegeben hätte? Wer war noch des Menschen größter Feind? Nein ,ich meine nicht die Dummheit oder dumm sein wollen obwohl...nutzt ja doch nix.

Wow, nur eine Waffe pro Monat...

...da würde ich aber auch auf die Straße gehen. Das sind ja nur 12 Waffen pro Jahr und als 10 Jähriger hätte ich gerade mal 120 Schusswaffen.

Wie soll ich mich da sinnvoll verteidigen können und dann auch noch ohne Schalldämpfer? Dann muss ich ständig meine Nachbarn mit lautem Geballer stören, wenn mal wieder so ein Schurke unerlaubt mein Grundstück betritt und ich mein "Stand your ground law" anwenden muss.

Make Amerika great again!

Was haben die Gallier noch gleich gesagt: Die spinnen die Römer...ich denke man sollte es durch Amerikaner ersetzen.

Intelligenz vs. Emotionen

Eine Waffe zu besitzen, verleiht automatisch das Gefühl der Stärke und Sicherheit. Es fühlt sich der Ohnmächtige etwas mächtiger.
Fakt ist nur eines, historisch gibt es für die Allgemeinheit in Europa und anderswo deshalb weniger Waffen, weil es dem gemeinen Volk früher nicht erlaubt war. Und das ist wohl noch zurückzuführen auf das Römische Reich, das mit seinen Strukturen die eingenommenen Gebiete entwaffnete. Und dieses Erfolgsrezept wurde von den späteren Eliten weitergeführt. In Amerika war das zu Anfang auch so, bis die Britische Herrschaft der amerikanischen Kolonie durch ihre Bewohner beendet wurde, eben mit Hilfe von Waffen. Auch das man sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts dann gegenseitig den Schädel einschlug, hat eben noch mehr dazu beigetragen eine Waffe zu haben als Weniger. Und dieser Bürgerkrieg ist genau der Grund, warum die Elite in Punkto Waffenbesitz zweigeteilt ist. Überwindet man die Spaltung der Gesellschaft, sind Waffen in dieser kein Thema mehr.

rer Truman Welt

Interessant ist Trumps Logik ->
Die Demokraten haben u. a. mit schärferen Waffengesetzen im Wahlkampf geworben. Denen, die der Waffenbesitz so wichtig ist, dass sie gegen schärfere Waffengesetze demonstrieren - nehme ich einmal an -, haben alleine deshalb die Demokraten bei der letzten Wahl wohl nicht gewählt, welche die Demokraten jedoch gewonnen haben. Und Trump schreibt besagten Demonstranten nun per Twitter: das habt ihr davon, wenn ihr die Demokraten wählt, die nehmen euch die Waffen ab. Er scheint dabei nicht über die Fähigkeit zu verfügen, darüber zu sinnen, daß die Mehrheit der Wähler das wohl genau wollten, daß die Demokraten den Bürgern den Waffenbesitz erschweren und damit genau daß, was diese Wähler wollten, jetzt angehen.
Ein wunderbares Beispiel über die intellektuelle Fähigkeit des amtierenden US Präsidenten.

Zur Wahrheit gehört

Das auch in den USA die meisten Verbrechen mit illegalen Waffen verübt werden, sowie, dass die mit Abstand meisten Toten beim Einsatz legaler Waffen Selbstmorde sind.
Die Schweiz hat übrigens ähnlich liberale Waffengesetze, wie die USA, aber offensichtlich keine Probleme damit.

Brot, Spiele und Knarren

Für die meisten Länder gilt ja der Grundsatz, dass Brot und Spiele genügen, um die Nicht-Eliten zum malochen, konsumieren und zur Folgsamkeit zu bewegen.

Die Amerikaner sind anspruchsvoller. Sie brauchen zusätzlich Knarren um glücklich und zufrieden zu sein. Na dann ...

Geht doch: Trump für Demokraten

" "Das passiert, wenn ihr die Demokraten wählt, die euch eure Waffen wegnehmen wollen", erklärte Trump."
Dann ist doch alles gut, oder? Die Leute schießen nicht mehr aufeinander und der Präsident hat ihnen erklärt, wie man dahin kommt.

Was für

ein glückliches Land.

@ Robert Wypchlo 10;43

Virginia war mal umkämpft. Seit 2004 haben die Republikaner nicht mehr dort gewonnen. Grund dafür sind viele die aus DC die nach Virginia zogen und klar die Demokraten wählen. Wirklich umkämpft sind andere Bundesstaaten

50 volle Patronenschachteln gratis dazu

gebt jedem Amerikaner 50 volle Patronenschachteln gratis pro Monat,
und die Waffenverliebtheit der Amis erledigt sich anschließend von selbst...

Die Macht der Waffenlobby muss gebrochen werden!

Dazu frage ich mal:

wie wäre es mit einer massiven Gegendemo gegen diese Waffenlobby???

https://www.tagesschau.de/ausland/richmond-waffen-101.html

Im US-Bundesstaat Virginia stellen sich Behörden und Bürger der Stadt Richmond auf eine schwere Konfrontation zwischen Gegnern und Befürwortern neuer Waffengesetze ein. Für den Mittag (Ortszeit) haben regionale Gruppen wie die "Virginia Citizens Defense" zu einer Kundgebung gegen die Absicht des neuen Kongresses von Virginia aufgerufen, die staatlichen Regelungen deutlich zu verschärfen.

Die Macht dieser Waffenlobby muss ein fuer alle Male gebrochen werden!! Die heizen Kriege wie in Libyen und anderswo an, sind fuer so viele Tote verantwortlich... Nieder mit dieser Waffenlobby, nieder mit diesem Verfassungszusatz in den USA mit dem Recht auf Waffen. Wenn ueberhaupt jemand ein Recht auf Waffen hat, dann allerhöchstens Polizei und Armee, aber niemand sonst!!

Der Artikel der "Bill of Rights" ist über 200 Jahre alt!

Seitdem haben sich viele Faktoren grundlegend geändert. "Loyalisten", die die amerik. Demokratie bedrohen, gibt es sicherlich kaum noch. Die Politik ist - auch wenn man es durch Trumps Präsidentschaft manchmal glauben könnte - extrem weit davon entfernt, die Rechte der eigenen Bürger zu beschneiden. Fast überall (außer vielleicht extrem einsame Gebiete) in den USA kann das Recht durch staatliche und neutrale Gesetzeshüter (z.B. Polizei und Justiz) aufrechterhalten werden.

Insofern bedarf dieser Artikel einer Anpassung.

Ich habe die Befürchtung, dass durch die Zunahme der Bevölkerungsdichte, wie auch die Möglichkeit Bevölkerungsteile z.B. durch das Internet schnell "aufzuhetzen" eine große Gefahr durch die fast freie Verfügbarkeit von Waffen entsteht.

Dass Trump die Waffenlobby unterstuetz ist einfach nur traurig

Und dass Trump diese Waffenlobby auch noch so unterstuetzt anstatt zur Einsicht zu kommen, ist einfach nur traurig:

https://www.tagesschau.de/ausland/richmond-waffen-101.html

Dagegen macht nun die Waffenlobby mobil und ruft zur Verteidigung der bisherigen Waffenrechte auf - unterstützt von US-Präsident Donald Trump. Dieser schrieb am Freitag auf Twitter, das Recht auf Waffenbesitz der Menschen in Virginia sei ernsthaft in Gefahr. "Das passiert, wenn ihr die Demokraten wählt, die euch eure Waffen wegnehmen wollen", erklärte Trump.

Diese Waffenlobby muss niedergerungen werden!! Weg mit dieser Waffenlobby! Außerdem gibt es meiner Meinung nach kein Recht auf Waffen!! Es ist richtig so, wenn die Demokraten die us-Bevölkerung endlich entwaffnen wollen. Wie viele Tote noch??? Trump sollte sich schämen!!

@ Ray (11:27): dieser Artikel muss ersatzlos weg!

@ Ray:

dieser Artikel bezueglich dem Waffenrecht in den USA muss komplett weg: komplett gestrichen werden, ersatzlos!!

Und die Demokraten haben recht damit, die us-Buerger zu entwaffnen. Niemand braucht Waffen außer Polizei und Armee.

Hanno Kuhrt

Zur Wahrheit gehört aber auch das die Amerikaner Waffen nicht neutral betrachten können. In Europa sind Waffen Werkzeuge des Staates, Traditionsgut, Sportgeräte und Jagdwaffen die man innerhalb eines gefestigten Staatswesen benutzt. Wenn aber fast jeder Einwohner den Sinn einer Waffe darin sieht seinen Staat abzulehnen und zu bekämpfen ist kein Wunder wenn Amerikaner am liebsten andere Amerikaner erschießen. Fast jeder europäische Staat ist ohne Bürgerbewaffnung sicherer als als die USA. Diese Selbsterkenntnis wird noch ein wenig und viele Tote brauchen.

re ray

"Insofern bedarf dieser Artikel einer Anpassung."

Nee, in jedem normalen Staat gehört der gestrichen. Weil er erstens für historische Bedingungen geschrieben wurde, die es nicht mehr gibt, und weil zweitens so was gar nicht in die Verfassung gehört. So was regelt der Gesetzgeber mit Gesetzen.

11:12 von Hanno Kuhrt

"Die Schweiz hat übrigens ähnlich liberale Waffengesetze, wie die USA, aber offensichtlich keine Probleme damit."

Sie muessen aber auch fragen, woran das liegt. Ein paar Spekulatius-Vorlagen: Weniger natural born killers? Geschlossenere Gesellschaft mit mehr Selbstkontrolle?

Andere Laender, andere Sitten. Liberalitaet denen, die damit umgehen koennen.

Historisch vielleicht nicht ganz korrekt

Gerade England ist als Beispiel für verordneten Nichtbesitz von Waffen vielleicht eher ungeeignet...
Im mittelalterlichen England war fast jeder Mann verpflichtet einen Langbogen zu besitzen und regelmäßig damit zu trainieren. Ein Gesetz welches den englischen Heeren große Vorteile gegenüber deutlich überlegenen Feinden verschaffte. Eines der berühmtesten Beispiele ist die Schlacht von Azincourt.
Wie immer ist Geschichte nicht ganz so einfach...

@ Meinung zu unse..., um 11:06

re Truman Welt

“...Ein wunderbares Beispiel für die intellektuelle Fähigkeit des amtierenden US Präsidenten.“

Da haben Sie wohl recht, denn damit hat er sich dem Verständnishorizont seiner Wähler bis auf Null genähert.
Was letztlich denn doch rhetorisch geradezu raffiniert war. :-)

Es erwähnten schon andere Kommentatoren,

dass Trump wieder einmal bewusst provozierend lügt. Den US Bürgern sollen die Waffen nicht weggenommen werden sondern es sollen sinnvolle Einschränkungen beim Erwerb von Waffen und Waffenteilen eingeführt werden.

Wer jetzt einschränkend sagt, dass die Wähler Virginias genau dieses im Sinn hatten, als sie die Dems wählten, der hat den Hintergedanken Trumps nicht komplett erkannt: es geht nämlich nicht nur um Virginia. Trump will dadurch seine Anhänger in ALLEN Bundesstaaten "aufstacheln" und er hofft, durch seine Lügen Waffenbesitzer auf seine Seite zu ziehen, die eigentlich Dems wählen.

@ Demokratieschue... @ karwandler

Mit der Streichung wäre ich sofort einverstanden! Nur wäre diese kaum durchsetzbar. Deswegen würde Anpassung in mehreren Schritten wesentlich mehr Akzeptanz finden.

11:34 von Demokratieschue...

Und die Demokraten haben recht damit, die us-Buerger zu entwaffnen. ///
Wo haben Sie das denn her?

Am 20. Januar 2020 um 11:46 von karwandler

"Nee, in jedem normalen Staat gehört der gestrichen. Weil er erstens für historische Bedingungen geschrieben wurde, die es nicht mehr gibt, und weil zweitens so was gar nicht in die Verfassung gehört."

Ihr "erstens" werden so einige in den USA etwas anders sehen. In dieser Gruppe herrscht die Meinung, dass der "Deep State" die Bürger versklaven und entrechten will, die FEMA eine ganz böse Organisation sei, etc. Deshalb bräuchte man privat ein größeres Waffenarsenal. Seit etwa vier Jahren erhält diese Gruppe größeren Zulauf. Woran das wohl liegen mag? ...

re birdycatdog

" Trump will dadurch seine Anhänger in ALLEN Bundesstaaten "aufstacheln" und er hofft, durch seine Lügen Waffenbesitzer auf seine Seite zu ziehen, die eigentlich Dems wählen."

Und er zeigt mal wieder, wie der durchschnittliche IQ seiner Anhänger einzuschätzen ist.

Wenn die nämlich auf Parolen von "Waffen wegnehmen" reinfallen ...

Prophezeiung

Im Zuge der Auseinandersetzungen um eine Einschränkung des Waffenbesitzes wird es unweigerlich zu Toten und Verletzten kommen, welche wiederum als Argument für den Erhalt des freien Waffenbeseitzes genutzt werden, denn wenn sie bewaffnet gewesen wären, hätten sie sich verteidigen können!
.
Derweilen brummt im Keller die Bartwickelmaschine, und die Medien verbreiten, dass D. Trump eine Waffe am Unterschenkel trägt. Kennen wir ja aus Agentenfilmen nur allzu gut!

Mal angenommen ich brauch Ballermänner zur Selbstverteidigung?

Wie so oft behauptet von der Waffenlobby als Totschlagargument schieß ich dann auf was? Steht da Gegner ;Terrorist;Gangster;Amokläufer daran oder schieß ich zuerst auf den der eine Waffe zeigt bzw. den Finger der abdrücken könnte oder das Stöckchen das von weitem so aussieht wie.....
Oder kann potenziell weniger geballert werden wenn möglichst wenige was zum Ballern haben?Im Krieg nennt man das sogar friendly fire oder so ähnlich verharmlosend. Ob das verharmlosen wohl System hat?
Was wenn die lehrer oder Dazugelaufenen auf alles ballern die auch einen Ballermann zücken?Ünd wieviel Tote durch Waffen gab es zu hause u. in den Kriegen die die USA führen. Wer geinnt da mit der größten Anzahl an Toten wohl? Ich hörte ja mal.....das die meisten täter aus der Familie oder näheren Umfeld kommen sollen.

@ rainer4528 (11:57): Sie haben den Artikel nicht gelesen

@ rainer4528

Sie haben offenbar den Artikel nicht richtig gelesen:

https://www.tagesschau.de/ausland/richmond-waffen-101.html

Der Plan ist Folge der neuen Mehrheitsverhältnisse im Kongress von Virginia. Hier hatten die Demokraten bei den Wahlen im November die Mehrheit errungen - unter anderem mit dem Versprechen schärferer Gesetze.

"Das passiert, wenn ihr die Demokraten wählt, die euch eure Waffen wegnehmen wollen", erklärte Trump.

Richtig so von den Demokraten, wenn die der us-Bevölkerung endlich alle Waffen abnehmen. Volles Backing von mir!

Same old same old

Nichts neues im ewigen gun-control Streit.

Dass Trump die Stimmung mit seinen tweets noch zusaetzlich aufheizt passt zu ihm.
Er ist einfach unfit for office, das beweist er jeden Tag immer und immer wieder

@ karwandler (11:46): korrekt richtig!

hi karwandler

Nee, in jedem normalen Staat gehört der gestrichen. Weil er erstens für historische Bedingungen geschrieben wurde, die es nicht mehr gibt, und weil zweitens so was gar nicht in die Verfassung gehört.

korrekt richtig!! Und weil Waffen nur in die Hand von Polizei und Armee gehören um dieses Blutbad in den USA und anderswo endgueltig zu beenden und um den Freien Wählern eine deutliche Warnung zu schicken. Denn die Freien Wähler bei uns haben mit Aiwanger ähnliche Flausen im Kopf mit einem Recht auf Waffen.

Vernunft ist keine Grundeigenschaft

Man nennt den Menschen "Vernunftbegabt". Tatsächlich ist vernünftiges Handeln eine rare Ausnahme. Nachgewiesener Maßen werden eher wenige bis gar keine mit Schusswaffen erschlagen. Die Meisten werden tatsächlich erschossen. Das ist nur möglich, weil der Zugang zu Munition kaum geregelt ist. Warum sollte ein Waffenliebhaber keine Waffe haben sollen? Waffen tun nix. Aber warum braucht jemand 1000 Schuß Munition? Der Kauf und Gebrauch von Sprengstoff wird bis ins Milligramm reglementiert. Der Kauf von Zentnern Munition dagegen nicht. Wozu braucht ein Waffenbesitzer tausende Schuss Munition? Es sei denn vielleicht auf einem Schießplatz.
Wenn der Kauf von Munition reglementiert wird und jede Patrone nachgewiesen werden muss, kann sich niemand mehr LEGAL mit Munition aufrüsten. Es sind nicht die Waffen die Töten, es sind die Kugeln.

Am 20. Januar 2020 um 11:12 von Hanno Kuhrt

"
Zur Wahrheit gehört
Das auch in den USA die meisten Verbrechen mit illegalen Waffen verübt werden, sowie, dass die mit Abstand meisten Toten beim Einsatz legaler Waffen Selbstmorde sind.
Die Schweiz hat übrigens ähnlich liberale Waffengesetze, wie die USA, aber offensichtlich keine Probleme damit.
"
Zu dieser Wahrheit gehört auch, dass es in der Schweiz weit schwerer ist an Munition zu kommen als an Waffen, während der nächstbeste Supermarkt in den USA gängige Munitionstypen vorhält und die Prüfung zum Erwerb von Munition minimal oder nicht existent sind.

Keep cool...

Ich finde das hiesige Moralisieren gegenüber den Gepflogenheiten bzgl. Schusswaffen in den USA ziemlich überheblich. Hier wie dort werden kaum legal erworbene Waffen für gezielte Mordabsichten genutzt. Wegen der leichteren Verfügbarkeit ist vermutlich der illegale Waffenbesitz in gewissen Kreisen größer... aber wer kennt im Vergleich dazu verläßliche Zahlen für Deutschland (und die EU).
_
Ich war oft in den USA und gelegentlich auch in sogenannten "no-go-areas" unterwegs... und nirgends dort wurde ich je mit einer Schusswaffe bedroht. Das ist mir nur in DE passiert, als mal ein besoffener Kirmesbesucher mit einem Luftgewehr auf mich schoss...

Wahnsinn

Zudem soll der Erwerb von Waffen auf ein Exemplar pro Monat beschränkt werden
.
nur ein Maschinengewehr im Monat ?
wie sagte Asterix : "die Römer, die spinnen "
gilt für die USA ...und wohl irgendwie jede andere Kultur
einschließlich unsere, was deren Eigenheiten betrifft
man muß nicht alles verstehen

Fast 70% Democrats

Fast 70% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen werden von Anhänger der Democrats verübt. Deren Opfer sind auch meistens Anhänger der Democrats.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Waffenbesitzer seine Waffen nur für Sport oder Selbstverteidigung verwendet, ist doppelt so hoch, wenn diese Person Anhänger der Republikaner ist.

Republikaner wollen ihre Waffen behalten, um sich selbst zu schützen.

Politiker der Democrats wollen die Zahl der Waffen reduzieren, um ihre Wähler vor Gewalt zu schützen.

Die Waffengewalt in den USA ist größtenteils ein Problem innerhalb der Democrat-Anhängerschaft. Kein Wunder, dass Republikaner dafür den Kopf nicht hinhalten wollen.

Wird spannend

Historisch gesehen ist der private Waffenbesitz in den USA völlig vertretbar, aber in die aktuelle Zeit passt er kaum noch rein. Es gibt Gegenden, wo es nachvollziehbarer Stadard ist mit einer Waffe zu leben und Gegenden wo es komplett überflüssig, gar gefährlich ist.
Vergleichbar ist es mit der Autodiskussion in Deutschland. Wenn ich mich als Städter weniger mit Autos rumschlagen möchte und die Infrastruktur lieber nutzen möchte um zentrale Transportmöglichkeiten auszubauen, heißt das noch lange nicht, dass ich dem Landbewohner sein Auto verbieten möchte.
Der sinnvolle Umgang ist das Ziel.
Der amerikanische Präsident allerdings ist seit Beginn seiner Amtszeit im Waffengeschäft tätig und wird einen Teufel tun die Waffengesetze zu lockern. Für ihn ist es besser, wenn noch mehr Leute Waffen kaufen, deswegen ja auch der Stress innerhalb der Nato. Es geht ihm um Waffenverkauf, dem angeblichen friedlichsten Präsidenten der USA.

rer Truman Welt

@@
Am 20. Januar 2020 um 11:52 von harry_up
@ Meinung zu unse..., um 11:06
re Truman Welt ->
"...Ein wunderbares Beispiel für die intellektuelle Fähigkeit des amtierenden US Präsidenten."
`Da haben Sie wohl recht, denn damit hat er sich dem Verständnishorizont seiner Wähler bis auf Null genähert.
Was letztlich denn doch rhetorisch geradezu raffiniert war. :-)`

Kann wohl so betrachtet werden, da haben sie recht, wobei besagte Raffinesse wohl dabei nur zufällig zustande kam, also weniger aus einer entsprechenden Überlegung heraus und das auch nur für die, die ihn wählen. Alle andere blicken es ja. lol

@Gelenkte-Dem-DE

"Die Waffengewalt in den USA ist größtenteils ein Problem innerhalb der Democrat-Anhängerschaft."

Wer solche gewagten Thesen produziert, sollte bitte nicht geizig mit der Quelle sein!

Haben Sie das von der NRA?

COJO, 11:04

"Eine Waffe zu besitzen, verleiht automatisch das Gefühl der Stärke und Sicherheit"

Ein Gefühl, das - außer vielleicht im Urwald - mit echter Sicherheit, wirklicher Stärke oder gar Intelligenz nichts zu tun hat. Es ist noch nie gut ausgegangen, wenn (vermeintlich) Ohnmächtige meinten, ihr offenbar fehlendes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl mithilfe von Waffen "kompensieren" zu können ("Es fühlt sich der Ohnmächtige etwas mächtiger"). Aber schon viel zu oft verheerend.

@Gelenkte-Dem-DE

nur ein Wort: Quelle? Klingt extrem abenteuerlich.

@Zwicke nicht ganz richtig, außerhalb der Gangs, wurden die letzten bekannten größeren Taten mit den Legalwaffen der Täter begangen. Warum auch nicht, wenn es einfacher ist legal eine Waffe zu kaufen als auf dem Schwarzmarkt......

12:40 von Gelenkte-Dem-DE

"...Fast 70% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen werden von Anhänger der Democrats verübt. Deren Opfer sind auch meistens Anhänger der Democrats..."

Quelle Fox News ? Oder woher wollen Sie diese Zahlen haben ?

@ 11:12 von Hanno Kuhrt

>> Zur Wahrheit gehört [, daß..] auch in den USA die meisten Verbrechen mit illegalen Waffen verübt werden, sowie, dass die mit Abstand meisten Toten beim Einsatz legaler Waffen Selbstmorde sind. > Die Schweiz hat übrigens ähnlich liberale Waffengesetze, wie die USA, aber offensichtlich keine Probleme damit. <<
_
Richtig. Und das zB. in den USA gelegentliche, machohafte Gefuchtel mit - zumeist illegalen - Schusswaffen verweist auf eine Problematik, die mit strengeren Waffengesetzen nicht zu beheben ist. Nämlich die Lebensbedingungen in ohnehin prekären, sozialen Brennpunkten speziell in Großstädten.
_
Wer glaubt, Wirtschaftswachstum nur mit noch mehr Menschen auf engerem Raum erreichen zu können, ist m.E. intellektuell ziemlich begrenzt, und fördert außerdem die den Menschen angeborene Aggressivität, wenn es zu eng und der tägliche Daseinskampf zu hart wird...

Da wollen nur die

Da wollen nur die amerikanische Crème der potentiellsten ewig Fegefeueranwärter sich zu ihren ‘Geschäfte‘ treffen, auf dass es nicht noch zu einem mords Stau für Amokläufer an amerikanischen Schulen und Bandenkriegen in den amerikanischen Slumvororten kommt und gleich gibt es da solche pazifistischen Neider, die das alles verderben wollen.
Ja der Gunman hat‘s auch nicht mehr leicht, Indianer und Bissons sind auch schon fast abgeschossen, wem verkauft man da in ‘ausreichenden‘ Mengen seine Knarren. Aber der Mister Trump bietet ja Schutz und hat auch bestimmt schon Ideen, wie man den Waffenabsatz weiter erhöhen kann...America first...

re gelenkte-dem-de

"Fast 70% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen werden von Anhänger der Democrats verübt. Deren Opfer sind auch meistens Anhänger der Democrats."

Wollen Sie jetzt den Comedian geben mit der Behauptung, es gäbe für Schußwaffentäter und Schußwaffenopfer eine Statistik über deren parteipolitische Präferenz?

Auf Ihrer bevorzugten rechten Webseite können Sie ja solchen Schwachsinn verbreiten, aber hier ...

20. Januar 2020 um 12:40 von Gelenkte-Dem-DE

"
Fast 70% Democrats
Fast 70% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen werden von Anhänger der Democrats verübt. Deren Opfer sind auch meistens Anhänger der Democrats.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Waffenbesitzer seine Waffen nur für Sport oder Selbstverteidigung verwendet, ist doppelt so hoch, wenn diese Person Anhänger der Republikaner ist.

Republikaner wollen ihre Waffen behalten, um sich selbst zu schützen.

Politiker der Democrats wollen die Zahl der Waffen reduzieren, um ihre Wähler vor Gewalt zu schützen.

Die Waffengewalt in den USA ist größtenteils ein Problem innerhalb der Democrat-Anhängerschaft. Kein Wunder, dass Republikaner dafür den Kopf nicht hinhalten wollen.
"
Da sie jetzt nicht durch Vielseitigkeit auffallen und gerne auch fehlerhafte Narrative oder Fakenews aufgreifen und hier verbreiten wäre es interessant dazu Hintergründe zu sehen. Haben sie diese, wenn möglich von einem verlässlichen Medium, oder reichen sie einfach eine Behauptung in diesen Thread weiter?

@ 11:46 von karwandler

>> Nee, in jedem normalen Staat gehört der gestrichen. Weil er erstens für historische Bedingungen geschrieben wurde, die es nicht mehr gibt, und weil zweitens so was gar nicht in die Verfassung gehört. So was regelt der Gesetzgeber mit Gesetzen. <<
_
HOPPLA ... Inwieweit "historische Bedingungen" sinninhaltlich und praktisch transponiert auch in der Neuzeit gelten (können), wäre zu diskutieren. Aber - eben nicht von uns Deutschen. Das - und was in die US-Verfassung gehört - sollten wir doch ausschließlich den US-Bürgern überlassen..!

@Demokratieschuetzerin

"Und weil Waffen nur in die Hand von Polizei und Armee gehören"

Ernsthaft? Das ist die Grundlage für Gewaltherrschaft.

@ 13:11 von karwandler

"Wollen Sie jetzt den Comedian geben mit der Behauptung, es gäbe für Schußwaffentäter und Schußwaffenopfer eine Statistik über deren parteipolitische Präferenz?"

Keine Ahnung, ob es solch Statistik geben mag - und ich bin auch zu faul, danach zu suchen.

Ich vermute, der von Ihnen in Ihrer gewohnt liebenswerten Art kritisierte User möchte darauf hinweisen, dass - und dafür gibt es genügend Statistiken - in den USA die meisten der der rund 20000 nichtsuizidalen Schusswaffentoten schwarze Afroamerikaner sind; die Täter dito.

Gewiss ist es ein wenig verkürzt dargestellt - aber glauben Sie ernsthaft, dass diese Klientel eher zu den typischen Wählern der Republikaner gehört?

Dann allerdings gebührte Ihnen eher selbst die von Ihnenso großzügig verteilte Bezeichnung 'Comedian'.

@birdycatdog

"Den US Bürgern sollen die Waffen nicht weggenommen werden sondern es sollen sinnvolle Einschränkungen beim Erwerb von Waffen und Waffenteilen eingeführt werden."

Sie irren sich gewaltig:

"Mit der Streichung wäre ich sofort einverstanden! Nur wäre diese kaum durchsetzbar. Deswegen würde Anpassung in mehreren Schritten wesentlich mehr Akzeptanz finden."

Dieser Beitrag des Users "Ray" ist eine schöne Zusammenfassung dessen, was die Waffenhasser in den USA wollen, sie wollen sehr wohl den Bürger entwaffnen, aber Schritt für schritt, nicht auf einen Schlag.

@Lutz Jüncke

"Ich vermute, der von Ihnen in Ihrer gewohnt liebenswerten Art kritisierte User möchte darauf hinweisen, dass - und dafür gibt es genügend Statistiken - in den USA die meisten der der rund 20000 nichtsuizidalen Schusswaffentoten schwarze Afroamerikaner sind; die Täter dito."

Ja, und was hat das mit dem Wahlverhalten dieser Menschen zu tun?

"Gewiss ist es ein wenig verkürzt dargestellt"

Ja, nicht nur ein wenig. Es ist sogar völlig sinnverfremdend dargestellt, weil es Zusammenhänge implizieren möchte, wo keine sind.
Und so etwas nennt man im einfachsten Fall 'sinnlose Polemik', in schwereren Fällen 'Diffamierung' und in besonders schweren Fällen (so wie vermutlich im Fall des kritisierten Users) schlicht 'Hetze'.

Fetischdenken

Bei allem Verständnis als selbst Waffen benutzender Mensch muss ich mich bei diesem Bericht doch der, mit Verlaub, Blödheit in Teilen der US-Waffenlobby geschlagen geben.

Menschen, die ernsthaft dagegen protestieren, im Laufe von zehn Jahren lediglich 120 Schusswaffen kaufen zu dürfen und dann noch nicht einmal halbautomatische Sturmgewehre, sind selbst für amerikanisches Niveau unerträglich.

Vergleichbar mit unserem deutschen Fetisch, dem fehlenden Tempolimit auf Autobahnen, wäre es so, als demonstrierten hier die Menschen ersthaft gegen Vorschläge, nur noch einmal pro Tag über 400 km/h fahren zu dürfen und doch bitte nur zugelassenene Straßenfahrzeuge zu nutzen ...

Trump ist gewiss nicht so blöd, wie er gerade in unseren Medien gern dargestellt wird.
Hier allerdings von 'Waffen wegnehmen' zu faseln, sollte auch die intellektuell eher nicht so an vorderster Front spielenden Teile seiner Wählerschaft einmal zum Nachdenken anregen ...

Absurd!

Die Absurdität dieser Diskussion wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, was das Gesetzesvorhaben wirklich vor hat!

Darin geht es ja nicht um einen weitgehenden Verbot von Waffen nach europäischem Vorbild. Es soll lediglich einige Einschränkungen geben, wie die Begrenzung auf einen Waffenkauf pro Monat, Regelungen für Schalldämpfer oder, dass man keine Waffen im Kapitol (= Parlamentsgebäude!) tragen darf.

Wofür demonstrieren die also? Dass man Schalldämpfer benutzen darf, mehr als 12 Waffen pro Jahr kaufen darf oder dass man seine Waffen mit zur Parlamentsdebatte nehmen darf? Das ist doch absurd und mit gesundem Menschenverstand kaum verträglich!

Und sollte es nun tatsächlich im Zusammenhang mit der Demo zu Ausschreitungen mit Waffengewalt kommen, wird einmal mehr sehr deutlich, warum "Bürger" sich nicht mit dem Ziel bewaffnen sollten, im Zweifel auch gegen die Regierung vorgehen zu können!

@Shuusui

"@Demokratieschuetzerin
>>Und weil Waffen nur in die Hand von Polizei und Armee gehören<<

Ernsthaft? Das ist die Grundlage für Gewaltherrschaft."

Quatsch.
So etwas nennt man 'Gewaltmonopol des Staates'.

Keine Privatwaffe verhindert einen Putsch.

Am 20. Januar 2020 um 13:40 von Lutz Jüncke

"Ich vermute, der von Ihnen in Ihrer gewohnt liebenswerten Art kritisierte User möchte darauf hinweisen, dass - und dafür gibt es genügend Statistiken - in den USA die meisten der der rund 20000 nichtsuizidalen Schusswaffentoten schwarze Afroamerikaner sind; die Täter dito.

Gewiss ist es ein wenig verkürzt dargestellt - aber glauben Sie ernsthaft, dass diese Klientel eher zu den typischen Wählern der Republikaner gehört?

Dann allerdings gebührte Ihnen eher selbst die von Ihnenso großzügig verteilte Bezeichnung 'Comedian'."

Afroamerikaner = eher Wähler der Dems als der Reps? Haben Sie sich mal angesehen, wie hoch die Anzahl der Nichtwähler in den USA ist? Daraus, dass eine erhöhte Anzahl von Tätern bei Afroamerikanern zu finden sind, kann man nicht auf deren Wahlpräferenz schließen. Ich vermute, dass es das war, worauf der User Karwandler hinauswollte. An dieser Stelle gibt es nämlich drei Optionen und nicht - wie von Ihnen suggeriert - nur zwei.

Vergessen Sie es!

Eher führen die Amerikaner die Monarchie wieder ein, und proklamieren Queen Elizabeth II zum EINZIG rechtmäßigen Staatsoberhaupt von Britisch-Amerika, als das diese JEMALS auf ihre viele Schusswaffen freiwillig verzichten würden!

Daher mein Fazit:

Das wird NIX!

re lutz jüncke

"Ich vermute, der von Ihnen in Ihrer gewohnt liebenswerten Art kritisierte User möchte darauf hinweisen, dass - und dafür gibt es genügend Statistiken - in den USA die meisten der der rund 20000 nichtsuizidalen Schusswaffentoten schwarze Afroamerikaner sind; die Täter dito.

Gewiss ist es ein wenig verkürzt dargestellt - aber glauben Sie ernsthaft, dass diese Klientel eher zu den typischen Wählern der Republikaner gehört?"

Die gehören auch nicht zu den typischen Wählern der Demokraten, weil sie nämlich gar nicht wählen.

23,9 % der wahlfähigen US Amerikaner haben für Hillatry Clinton gestimmt, 23,8 % für Trump.

Da bleibt eine Menge Nichtwähler für die Afroamerikaner in den Slums der Großstädte.

Schärfere Waffengesetze

Schärfere Waffengesetze bringen nicht das, was sich einige Magiegläubige hier davon versprechen.
Nehmen wir Deutschland als Beispiel, laut Polizei sind in Deutschland mehr als doppelt so viele illegale Schusswaffen im Umlauf wie legale.

Durch eine Verschärfung des Waffenrechts verschwinden keine Waffen, sie werden bloß illegal.

Menschen haben Waffen über Jahrtausende entwickelt und verbessert, sie sind da und sie sind nicht mehr weg zu bekommen.
Jeder kann in den Baumarkt gehen und sich Material kaufen um eine Maschinenpistole zu bauen, wie es P. A. Luty getan hat.

13:05, Polyfoam

>>...in den amerikanischen Slumvororten...<<

In den USA finden Sie die Slums nicht in den Vororten, sondern in den Inner Cities.

re zwicke

"HOPPLA ... Inwieweit "historische Bedingungen" sinninhaltlich und praktisch transponiert auch in der Neuzeit gelten (können), wäre zu diskutieren. Aber - eben nicht von uns Deutschen. Das - und was in die US-Verfassung gehört - sollten wir doch ausschließlich den US-Bürgern überlassen..!"

Natürlich kann man das diskutieren, und zwar überall, und natürlich können das, wenn überhaupt, nur die Amerikaner ändern.

Punkt 1 falsch, Punkt 2 eine Banalität.

@ 13:51 von Shuusui

"... was die Waffenhasser in den USA wollen, sie wollen sehr wohl den Bürger entwaffnen, aber Schritt für schritt, nicht auf einen Schlag".

Nein.

Und selbst wenn, kann die Masse der Waffenbesitzer, die eben nicht jeden Monat eine zusätzliche Schusswaffe braucht und auf militärische Sturmgewehre eher wenig Wert legt, solchen vergeblichen Bemühungen einzelner fanatischer Waffenhasser gelassen entgegensehen.

Das ist genauso überspitzt und albern, als wenn bei uns in Deutschland gern mal behauptet wird, einige Grüne wollen den Bürgern die Autos wegnehmen "aber Schritt für schritt [sic], nicht auf einen Schlag".

Dieses simplifizierte Schwarzweißdenken ist tatsächlich ein Grundübel im Diskurs unserer Zeit, gräßlich.

Am 20. Januar 2020 um 13:51 von Shuusui

""Den US Bürgern sollen die Waffen nicht weggenommen werden sondern es sollen sinnvolle Einschränkungen beim Erwerb von Waffen und Waffenteilen eingeführt werden."

Sie irren sich gewaltig
[...]
Dieser Beitrag des Users "Ray" ist eine schöne Zusammenfassung dessen, was die Waffenhasser in den USA wollen, sie wollen sehr wohl den Bürger entwaffnen, aber Schritt für schritt, nicht auf einen Schlag."

Sind 100% der Dems "Waffenhasser"? Nur weil einige in dieser Partei solche Ziele verfolgen, ist es ein grundsätzliches Ziel aller Dems?
D.h. ich kann die AfD Mitglied eine Faschisten-Partei nennen, weil gerichtlich festgestellt wurde, dass das AfD-Mitglied Höcke als "Faschist" bezeichnet werden darf?
Ich teile Ihre Einschätzung nicht. Aber Sie zeigen, wie leicht sich manche durch Trumps Worte beeinflussen lassen.

20. Januar 2020 um 13:40 von Lutz Jüncke

"
...
Ich vermute, der von Ihnen in Ihrer gewohnt liebenswerten Art kritisierte User möchte darauf hinweisen, dass - und dafür gibt es genügend Statistiken - in den USA die meisten der der rund 20000 nichtsuizidalen Schusswaffentoten schwarze Afroamerikaner sind; die Täter dito.

Gewiss ist es ein wenig verkürzt dargestellt - aber glauben Sie ernsthaft, dass diese Klientel eher zu den typischen Wählern der Republikaner gehört?
...
"
Eine ungerechte Vereinfachung.
1. Diese Leute bekommen zum Teil nicht mal das Wahlrecht.
2. Wenn sie Wahlrecht haben, können sie auf Grund anderer rechtlicher Hindernisse nicht teilnehmen (Lichtbildausweis)
3. Vermuten sie, dass diese Leute Demokraten wählen. Ich war (hier in D) in einem sozialem Projekt, bei denen die meisten Leute mit ausländischem Hintergrund für die NPD gestimmt hätten, wenn es eine richtige Wahl gewesen wäre.

Der wichtigste Punkt ist allerdings, dass gerade Leute aus dem Millieu nicht wählen können oder dürfen.

11:25, asrx

>>gebt jedem Amerikaner 50 volle Patronenschachteln gratis pro Monat,
und die Waffenverliebtheit der Amis erledigt sich anschließend von selbst...<<

Jeder kann sich so viel Munition leisten, wie er will. Das Zeug ist spottbillig.

Deswegen wird genau umgekehrt ein Schuh draus. Munition muss richtig teuer werden, sagen wir mal 5000$ pro Schuss.

Die Idee stammt nicht von mir, sondern von dem Komiker Chris Rock. Ich finde er hat Recht. Aber so was von.

@ 14:01 von karwandler

"Da bleibt eine Menge Nichtwähler für die Afroamerikaner in den Slums der Großstädte."

Da muss ich Ihnen leider Recht geben.
('Leider' in Bezug auf die Wahlunwilligkeit, nicht aufs Recht geben.)

Allerdings kollidiert diese von Ihnen richtig genannte Tatsache in keiner Weise mit meiner Frage an den angesprochenen User: "... aber glauben Sie ernsthaft, dass diese Klientel eher zu den typischen Wählern der Republikaner gehört?"

Hier zum Nachdenken ...

... nochmal etwas aus meinem USA-Erinnerungsfundus...
_
Wie hier schon gesagt, war ich früher oft in den USA und habe dort bis heute gute Freunde; helle, dunkle, rote, gelbe und ganz andere... und längst nicht alle zeigten offen private Waffen. Auffällig - und zugegebenermaßen für mich als vom Deutschtum "entwöhnter" - war der oft anzutreffende, selbstverständliche Patriotismus. Der sich bei Großstädtern aus dem 22. Sockwerk und ohne Garten u.a. darin äußerte, daß Daddy mit dem Sohnemann oder der ganzen Familie, mit Stars-and-Stripes-T-Shirt, Kappen und Fähnchen zu angesagten Events ging, oder daß Hausbesitzer im Frontgreen eine US-Flagge zeigen, und auch die "Winchester" überm Kamin im Livingroom nicht nur Dekoration ist... neben der kleinen sechsschüssigen S&W in der Schlafzimmerschublade...
_
Niemand den ich kenne hat seine Waffen jemals im Ernstfall benutzt... aber sie erfüllen - wenn auch nur für US-Bürger - den Zweck präventiver Abschreckung...

um 13:53 von DrBeyer @Lutz Jüncke...

um 13:53 von DrBeyer
@Lutz Jüncke...

Ich bin völlig Ihrer Ansicht und ich finde, daß man so einen gelenkten Blödsinn aus dubiosen Quellen oder übler Laune heraus genau hinterfragen sollte, z. B. nach dem Motiv für eine so verwegene Behauptung vor diesem Hintergrund. Nebenbei bemerkt dürfte der größte Anteil der mit der Spekulation lancierten "Democrats" noch nie eine Wahlurne gesehen haben. So kommt man auf Zahlen und es ist anstrengend, so einen Quatsch hier ständig widerlegen zu müssen, so er sich nicht wie in diesem Fall selbst entlarvt.

re shuusui

"Jeder kann in den Baumarkt gehen und sich Material kaufen um eine Maschinenpistole zu bauen, wie es P. A. Luty getan hat."

Quatsch. Erstens ist mit Material nicht getan, es bedarf auch einiger Expertise in der Bearbeitung. Zweitens kommt dabei eine Waffe von zweifelhafter Qualität und Zuverlässigkeit heraus. Und drittens wird man sich auch diesen Weg zum Waffenbesitz überlegen, weil man dabei ebenso strafrechtlich belangt wird wie beim Kauf eines Markenprodukts unter der Hand.

@ 14:00 von birdycatdog

Danke auch Ihnen für den Hinweis auf die Nichtwähler!
In der Sache vgl. meine Replik an karwandler um 14:13.

Am 20. Januar 2020 um 14:05 von Shuusui

"Schärfere Waffengesetze bringen nicht das, was sich einige Magiegläubige hier davon versprechen."
Sicherlich wird es keinen 100%igen Schutz vor Tätern mit Schusswaffen bringen. Allerdings: wenn jeder bei sich im Haus mehrere Schusswaffen offen liegen hat, dann ist es für einen Einbrecher relativ leicht, Waffen "illegal" zu erwerben, wenn der Bewohner nicht im Haus ist. Was wird der Bewohner wohl machen, wenn er den Verlust seiner Waffen feststellen wird? Genau: er beschafft sich umgehen neue Waffen. Für eine gewisse Zeit wird er vielleicht auch etwas besser auf sie aufpassen, bis höchstwahrscheinlich die ursprünglichen Verhaltensmuster wieder durchkommen.
Mit anderen Worten: die Verfügbarkeit legaler Waffen befeuert den Besitz illegal erworbener.

13:40, Lutz Jüncke

>>@ 13:11 von karwandler
"Wollen Sie jetzt den Comedian geben mit der Behauptung, es gäbe für Schußwaffentäter und Schußwaffenopfer eine Statistik über deren parteipolitische Präferenz?"

Keine Ahnung, ob es solch Statistik geben mag - und ich bin auch zu faul, danach zu suchen.

Ich vermute, der von Ihnen in Ihrer gewohnt liebenswerten Art kritisierte User möchte darauf hinweisen, dass - und dafür gibt es genügend Statistiken - in den USA die meisten der der rund 20000 nichtsuizidalen Schusswaffentoten schwarze Afroamerikaner sind; die Täter dito.<<

Sie werden lachen, aber genau dieses Segment, nämlich das schwarze Lumpenproletariat, wählt weder demokratisch noch republikanisch. Es wählt nämlich überhaupt nicht.

Schwarze Amerikaner, die wählen, stammen aus gebildeteren, sozial gefestigteren Schichten. Dort wird nicht mehr herumgeballert als in vergleichbaren "weißen" Milieus auch.

Im rassistischen amerikanischen System werden aber gern alle "Schwarzen" über einen Kamm geschoren.

11:27 von Ray

>>Der Artikel der "Bill of Rights" ist über 200 Jahre alt!..<<

Und wird zudem vollkommen *** interpretiert von den Waffenbefürwortern. Wer meint, dass dieser Artikel absolut vorgibt, dass das Recht auf Bewaffnung nicht eingeschränkt werden darf, der meint wohl auch, dass ein jeder Amerikaner das Recht auf ABC-Waffen hat. Laut dieser Interpretation darf jeder US-Amerikaner ein voll bewaffnetes Atom-U-Boot im Swiming-Pool sein eigen nennen.

Das ist offensichtlich absurd, somit ist diese ganze Interpretation absurd. Tatsächlich gibt es unterschiedliche Interpretationen, muss es auch geben bei bei einem 230 Jahre alten Artikel. Historischer Kontext und die ursprüngliche Absicht ist bei Verfassungsformulierungen immer zu berücksichtigen. Wenn jeder das Recht hat nur Reizgas zu tragen, hätte weiterhin jeder das Recht Waffen zu tragen.

Außerdem muss im Falle von Grundrechtskonflikten immer abgewogen werden. Das Recht auf Leben muss wohl kaum hinter dem 2. Zusatzartikel zurückstehen.

@14:13 von Zwicke

"... aber sie erfüllen - wenn auch nur für US-Bürger - den Zweck präventiver Abschreckung..."

Das dürfte dann wohl mehr eine "gefühlte" Abschreckung sein. Denn wenn die Abschreckung tatsächlich funktionieren würde, dann müsste die Kriminalitätsrate in den USA ja paradiesisch niedrig sein, weil alle Verbrecher Angst haben, dass die potentiellen Opfer bewaffnet sind. Das ist nach meinem Gefühl aus der Berichterstattung eher nicht so.

Natürlich sind die meisten US-Bürger auch mit Waffen "normale" Menschen, die nicht auf andere ballern. Das Problem ist, dass es die Waffengesetze auch den labilen Charakteren einfach machen, an gefährliches Spielzeug zu kommen. Und wie man wöchentlich lesen kann, passiert das dann auch und ich lese eigentlich nie davon, dass einer von den "Guten" mit Waffe dann die Menschen an einer Schule oder in der Mall rettet, was Trump und die NRA so gerne als Argument benutzen.

@14:05 von karwandler

>> Natürlich kann man das diskutieren, und zwar überall, und natürlich können das, wenn überhaupt, nur die Amerikaner ändern. > Punkt 1 falsch, Punkt 2 eine Banalität.
_
Was Ihrer Meinung nach an "Punkt 1" = Ihre Überheblichkeit gegenüber US-Bürgern falsch sein soll, erschließt sich mir nicht. Und wenn Sie hier die Zuständigkeit der allgemeinen US-Gesellschaft als faktische Banalität abtun (Ihr Punkt 2), frage ich mich, was Sie eigentlich kritisieren...

13:33 von Shuusui

@Demokratieschützerin:
«Und weil Waffen nur in die Hand von Polizei und Armee gehören.»

«Ernsthaft? Das ist die Grundlage für Gewaltherrschaft.»

Waffen können auch in Händen von verantwortungsbewussten Jägern und Sportschützen sein. Als Feuerwaffen, oder als Pfeil und Bogen. Von letzerem befinden sich auch 2 Exemplare in meinen Händen (momentan in meinem Keller).

Nichts und gar nichts drängt mich danach, Bogen Nummer 3 bis 111 zu erwerben. Wäre nicht einen Deut anders, hätte ich Schusswaffen mit Feuerkraft in einem Waffenschrank zuhause. Was würde ich denn mit 22 oder 99 Schusswaffen anfangen wollen …?

Mich der grob herbei gedrechselten "Gewaltherrschaft" des Staates widersetzen? Weil nur der Schusswaffen besitzt? Sollte wer wollen, bspw. Polizisten zu erschießen? Weil diese eine Waffe tragen, Sie aber keine tragen dürfen …?

Sollte Ihr @shuusui Bezug haben zu:

秋水・shuusui・Japanisch: Klares Wasser。

Überlegen Sie mal.
Warum in JAP sooo wenige Tote durch Schusswaffen sind …

Nachtrag

"
Am 20. Januar 2020 um 14:11 von IckeDette
20. Januar 2020 um 13:40 von Lutz Jüncke
"
4. Die Republikaner betonen in den letzten Monaten sehr gerne, dass sie es waren, die gegen die Unterdrückung der Sklaven im eigenen Land gekämpft haben. Aus dieser Zeit kommen auch die Ansprüche an den Waffenbeseitz für jederman. Es wäre also ein Oxymoron anzunehmen, dass die "Schwarzen" gleichzeitig für Waffenbesitz sind und gegen die Republikaner. Theoretisch, also wenn die Leute wählen würden, müssten sie geschichtlich den Republikanern zugerechnet werden und das werden viele von ihnen auch genauso sehen. Die Demokraten fanden die Sklaverei damals demokratisch.

@Zwicke

Präventive Abschreckung funktioniert aber nur wenn diese sich gegen die Masse richtet. Siehe Kalter Krieg. Im Privaten bedingt es nur eine Spirale von der hat ich brauch etc....oder hat es die Gewalttaten der letzten Monate verhindert das jemand potenziell eine Waffe haben könnte? in den Staaten werden die Täter dadurch eher enthemmter. Und ein wenig Kontrolle hat noch nie geschadet, hier Deutschland darf man nur zwei Waffen in sechs Monaten kaufen.

re zwicke

"@14:05 von karwandler

>> Natürlich kann man das diskutieren, und zwar überall, und natürlich können das, wenn überhaupt, nur die Amerikaner ändern. > Punkt 1 falsch, Punkt 2 eine Banalität.
_
Was Ihrer Meinung nach an "Punkt 1" = Ihre Überheblichkeit gegenüber US-Bürgern falsch sein soll, erschließt sich mir nicht."

Und mit erschließt sich nicht, warum außerhalb der USA nicht über die amerikanische Verfassung diskutiert werden darf.

Vorsichtshalber noch mal Ihr Originaltext:
"Inwieweit "historische Bedingungen" sinninhaltlich und praktisch transponiert auch in der Neuzeit gelten (können), wäre zu diskutieren. Aber - eben nicht von uns Deutschen."

re shuusui

"@Demokratieschuetzerin

"Und weil Waffen nur in die Hand von Polizei und Armee gehören"

Ernsthaft? Das ist die Grundlage für Gewaltherrschaft."

Das ist genau O-Ton der NRA: Der Bürger braucht Waffen, weil sonst der Staat übergriffig wird.

Deshalb gibt es ja die Gewaltherrschaft in Deutschland, UK, Japan - die Folge der Entwaffnung der Bürger.

Nur am Rande...

Kürzlich wollte ein deutscher Kommunalpolitiker die Zuteilung und Benutzungserlaubnis einer Schußwaffe zur Selbstverteidigung - aus begründetem Anlaß - erwirken. Er nahm den Antrag = Klage inzwischen zurück... Vielleicht auch, weil es ziemlich sinnlos erscheint, sich bei anonymen Schüssen aufs eigene Hausfenster anschließend mit Geballer in die Dunkelheit hinein verteidigen zu können... Inzwischen wurde - richtigerweise - verstärkter Polizeischutz veranlasst.
_
Der Vorgang ist für DE allerdings mehrfach bedenklich... 1.) = Es gibt reichlich illegale Schusswaffen in Händen nicht identifizierbarer Aktivisten... 2.) = von rechts oder links und als False-Flag..? 3.) Derlei Vorfälle werden hier sofort politisch interpretiert ... obwohl die Kripo in den meisten Extremfällen ganz banale, private Hintergründe ermittelt... Und 4.) = ... unzufriedene Demonstranten mögen sich gefälligst mit frei verkäuflichen gelben Westen zufriedengeben...

re lutz jüncke

""Allerdings kollidiert diese von Ihnen richtig genannte Tatsache in keiner Weise mit meiner Frage an den angesprochenen User: "... aber glauben Sie ernsthaft, dass diese Klientel eher zu den typischen Wählern der Republikaner gehört?"

Extra noch mal für Sie: Diese Klientel gehört zu den typischen Wählern des Nichtwählens. Also weder Demokraten und Republikaner.

14:37, IckeDette

>>4. Die Republikaner betonen in den letzten Monaten sehr gerne, dass sie es waren, die gegen die Unterdrückung der Sklaven im eigenen Land gekämpft haben. Aus dieser Zeit kommen auch die Ansprüche an den Waffenbeseitz für jederman. Es wäre also ein Oxymoron anzunehmen, dass die "Schwarzen" gleichzeitig für Waffenbesitz sind und gegen die Republikaner. Theoretisch, also wenn die Leute wählen würden, müssten sie geschichtlich den Republikanern zugerechnet werden und das werden viele von ihnen auch genauso sehen. Die Demokraten fanden die Sklaverei damals demokratisch.<<

Die Republikaner waren im 19. Jahrhundert die Partei der Nordstaaten, die Demokraten die der Südstaaten.

Das ist heutzutage nicht mehr so. Beide Parteien haben sich gewandelt. Die Republikaner sind weit nach rechts gerückt, die Demokraten nach links, wenn auch in weitaus geringerem Ausmaß.

Sie können die Parteienlandschaft der USA nicht mit Maßstäben von vor 150 Jahren verstehen.

No Limit...

Als ich in schon anfangs der 1970er erstmals in den USA war, und auch später immer wieder zu Local-Gun-Shootings eingeladen wurde, erschloß sich mir allmählich die US-amerikanische Wesensart... entstanden in der Gründerzeit und dem Waffengebrauch zur Selbstverteidigung...
_
Und ja - ich gebe es zu - das Schießen auf den Gun-Areas mit den ganz alten, oder auch den modernen Waffen, fand auch ich mental erregend... allerdings intellektuell doch letztlich eingebremst von meiner europadeutschen Zivilisierung. Und immerhin, und angeblich gesetzlich sicher geregelt, gibt es in DE nur legale und penibel registrierte Schußwaffen für bestimmte Berufsgruppen.
_
Dennoch verstehe und respektiere ich die andere Denkweise von US-Amerikanern... auch aufgrund im Vergleich zu DE deutlich anderer, sozialer und polizeilicher Verhältnisse... sowie auch generell gesellschaftspolitisch. Siehe hierzu die DE-Diskussionen um ein Autobahn-Tempolimit... Ich bin übrigens für ein No-Limit...

14:48 von karwandler

>>>"@Demokratieschuetzerin

"Und weil Waffen nur in die Hand von Polizei und Armee gehören"

Ernsthaft? Das ist die Grundlage für Gewaltherrschaft."

Das ist genau O-Ton der NRA: Der Bürger braucht Waffen, weil sonst der Staat übergriffig wird.

Deshalb gibt es ja die Gewaltherrschaft in Deutschland, UK, Japan - die Folge der Entwaffnung der Bürger.<<<

Absurder geht's kaum.
Die USA sind also das Musterbeispiel eines nicht übergriffigen Staates, während in Deutschland quasi Diktatur herrscht? Also wenn ich mir die Zahlen zum Schusswaffeneinsatz und Todesfällen durch die Exekutive in beiden Staaten anschaue, kann ich angesichts ihrer Aussagen nur den Kopf schütteln.

Wie stellen Sie sich die Wehr gegen einen "übergriffigen Staat" vor? Man schießt auf Polizisten oder was? Mit solch einer Ansicht wäre man selbst nach NRA-Maßstäben nicht anderes als ein Extremist. Ich hoffe also, dass Sie lediglich etwas dahingeschrieben haben ohne groß darüber nachzudenken.

14:48 von karwandler

@14:48 von karwandler
Ok, ich muss feststellen, dass ich ihren Beitrag falsch gelesen haben, weswegen mein letzter Kommentar dazu obsolet ist.

12:20 von Demokratieschue...

Vielleicht haben Sie den Artikel nicht richtig gelesen? Oder Sie verstehen den Unterschied zwischen Entwaffnung und schärferen Waffengesetzen nicht?

@um 12:40 von Gelenkte-Dem-DE

"Fast 70% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen werden von Anhänger der Democrats verübt. "
Wo haben sie denn nun wieder dieses Märchen ausgegraben?

@14:43 von karwandler

>> ... "Aber - eben nicht von uns Deutschen." <<
_
Danke für Ihre Bestätigung. Und im Übrigen: Freilich kann über jede Verfassung eines jeden Landes auch von außerhalb diskutiert werden ... aben eben bitte nicht überheblich herablassend...

@ 15:43 von Wolfes74

Wo haben sie denn nun wieder dieses Märchen ausgegraben?

Ist kein Märchen. Ich habe eine Quelle angegeben. Ich kontrolliere nicht was hier freigeschaltet wird.

@14:42 von Grandloser

>> Präventive Abschreckung funktioniert aber nur wenn diese sich gegen die Masse richtet. Siehe Kalter Krieg. <<
_
Sorry, aber das ist - mit Verlaub - Unsinn..! ... den sogar viele Deutsche widerlegen, indem sie sichtbare Alarmanlagen an Häusern anbringen, oder auch das "heilige Blechle" mit Scheibenaufklebern wie "alarmgeschützt" versehen... präventiv und also vorsorglich, um Bösewichte von bösen Taten abzuhalten... Und das geht auch ganz ohne Volksmassen und kaltem Krieg...

re zwicke

" Freilich kann über jede Verfassung eines jeden Landes auch von außerhalb diskutiert werden ... aben eben bitte nicht überheblich herablassend..."

Das ist eine 180° Wende, denn noch vor kurzem sollte das Deutschen nicht erlaubt sein.

Und wo "überheblich herablassend" vorgekommen sein soll - das sind Sie auch noch schuldig.

re gelenkte-dem-de

"@ 15:43 von Wolfes74

Wo haben sie denn nun wieder dieses Märchen ausgegraben?

Ist kein Märchen. Ich habe eine Quelle angegeben. Ich kontrolliere nicht was hier freigeschaltet wird."

Und ich weiß nicht, ob das stimmt.

15:55, Gelenkte-Dem-DE

>>@ 15:43 von Wolfes74
Wo haben sie denn nun wieder dieses Märchen ausgegraben?

Ist kein Märchen. Ich habe eine Quelle angegeben. Ich kontrolliere nicht was hier freigeschaltet wird.<<

Die Angabe Ihrer Quelle wurde nicht freigeschaltet?

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum Beispiel könnte es daran liegen, daß die Quelle sehr unseriös ist. Die Behauptung, die sie belegen soll, legt das nahe.

15:32 von Zwicke

«Und ja - ich gebe es zu - das Schießen auf den Gun-Areas mit den ganz alten, oder auch den modernen Waffen, fand auch ich mental erregend... allerdings intellektuell doch letztlich eingebremst von meiner europadeutschen Zivilisierung.»

"Was Zivilisierung doch so macht".
Intellektuell … oder mental erregend.

・Das Gegenbeispiel・zum "mental erregenden"
・Peng-Pang-Pong-Kugel-Klong・in den USA ist das
・Zisch-Zang-Zong-Pfeil-Pfiff・in JAP.

Eben dort wurde meine Begeisterung für "Mental-Medition-Erregung".
Fliegende Pfeile, von gespannten Bogensehnen abgefeuert.

Bis ca. 1850 gab es in JAP・gar keine・Schusswaffen.
Nicht bei den Samurai, nicht bei der Polizei, nicht beim Militär.
Herstellung, Einfuhr, Besitz bei Todesstrafe verboten.

Dann kamen "die Amis", weil sie nicht länger akzeptieren wollten, dass JAP in selbstgewählter Isolation als Land war. Kamen Schusswaffen mit einher.
"Wie Ratten auf Piratenschiffen".

Verstand es JAP aber doch, extrem restriktives Waffenrecht zu behalten …!

15:32, Zwicke

>>Als ich in schon anfangs der 1970er erstmals in den USA war, und auch später immer wieder zu Local-Gun-Shootings eingeladen wurde, erschloß sich mir allmählich die US-amerikanische Wesensart... entstanden in der Gründerzeit und dem Waffengebrauch zur Selbstverteidigung...<<

Sie haben offensichtlich in den Kreisen einer sehr eng umrissenen Gruppe von Menschen in den sehr vielfältigen USA verkehrt, deren Wesensart Sie hier mit der Wesensart DER US-Amerikaner gleichsetzen.

Ich habe viele amerikanische Freunde und habe lange dort gelebt, aber zu local gun shootings wurde ich noch nie eingeladen oder mitgenommen.

Sorry wenn ich Sie wieder mal anspreche, aber Ihre Ausführungen rufen nach meinem entschiedenen Widerspruch.

Am 20. Januar 2020 um 15:55 von Gelenkte-Dem-DE

"Ist kein Märchen. Ich habe eine Quelle angegeben. Ich kontrolliere nicht was hier freigeschaltet wird."
Nach dem Lesen der Kommentare hier scheine ich nicht der Einzige zu sein, der a) Ihre Quelle nicht sehen kann und b) selbst mit verschiedenen Suchworten eine solche Quelle nicht findet. Vielleicht nennen Sie ein paar mehr Details, sodass man Ihre Behauptung überprüfen kann.

Ich möchte nochmal...

... zurückkommen auf das Thema "Waffenrecht in den USA". Dies von DE aus beurteilen zu wollen, halte ich für Unfug.
_
Die USA haben sich im Verlauf der Zeiten zu einer Weltmacht entwickelt... und dies trotz (oder wegen?) ihrer inneren Freiheit, die auch den privaten Schusswaffenbesitz verfassungsgemäß erlaubt.
_
Anderswo in der Welt werden noch heute zB. Lizenz-Kalashnikovs (oder gerne auch M-16 oder G-36) zu politischen Verhandlungen mitgeführt, und zwar oft von solchen, für die ein Krummdolch im Hosenbund ganz normal ist... ebenso, wie in Jagd-oder Küchenmesser im sicheren Flüchtlings-Gastland. Dagegen nützen - wegen mangelnder Erkennbarkeit - auch keine schärferen Waffengesetze.
_
Wenn aber dann in DE im Extremfall entsprechende Killer noch justizseitig mit einem "kulturellen Bonus" milde davonkommen... ja dann könnte sich mancher fragen, ob eine scharfe Schußwaffe nicht - auch präventiv - nützlicher wäre, als nutzloses Pfefferspray.
_
Die US-Verfassung ist da bürgerlich eindeutig.

@Gelenkte-Dem-DE

"@ 15:43 von Wolfes74
>>Wo haben sie denn nun wieder dieses Märchen ausgegraben?<<

Ist kein Märchen. Ich habe eine Quelle angegeben. Ich kontrolliere nicht was hier freigeschaltet wird."

Sollten Sie aber. Denn bislang (16.35 Uhr) sind Sie für eine sehr waghalsige Theorie die Quelle schuldig geblieben.

Und bevor Sie hier die Tagesschau wegen Zensur beschuldigen: Falls der Link von Breitbart, RT oder ähnlichen Seiten kommen sollte oder Sie sich in Ihrem Kommentar anderweitig im Ton vergriffen haben sollten, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihr Kommentar nicht freigeschaltet wird.

@ 16:25 von fathaland slim

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum Beispiel könnte es daran liegen, daß die Quelle sehr unseriös ist. Die Behauptung, die sie belegen soll, legt das nahe.

Es ist möglich, dass die in meiner Quelle enthaltene Analyse zum Teil fehlerhaft war. Aber wäre es nicht besser für die Debatte, wenn Sie die Gelegenheit bekämen das selbst zu beurteilen?

re gelenkte-dem-de

"Es ist möglich, dass die in meiner Quelle enthaltene Analyse zum Teil fehlerhaft war."

Zwar liegt diese Quelle immer noch im Verborgenen, aber dass da sowas wie Analyse steht ... Kennen Sie irgendeine Kriminalstatistik, in der die politische Präferenz der Straftäter erfasst wird, außer vielleicht bei politischen Straftaten.

@16:06 von karwandler

>> Und wo "überheblich herablassend" vorgekommen sein soll - das sind Sie auch noch schuldig. <<
_
Naja - schuldig bin ich Ihnen gewiß nichts ... Ihr Impetus spricht für sich...
_
Aber ich helfe gerne, wenn Sie schon Ihre eigenen Posts nicht kennen... So formulierten Sie zB. im Post von 11:46h = "Nee, in jedem normalen Staat gehört der gestrichen. Weil er erstens... [usw...]. Blaibt die Frage: Sind Die USA für Sie kein "normaler" Staat..?

@karwandler, Demokratieschuetzerin, Schabernack

Grundlage für Gewaltherrschaft bedeutet nicht: führt unmittelbar zur Gewaltherrschaft.

Allerdings: Waffen nur in den Händen der Häscher der Obrigkeit sehen zu wollen, bedeutet der Obrigkeit bedingungslos zu vertrauen.
Womit hat sich die Obrigkeit Ihr bedingungsloses Vertrauen verdient?

20. Januar 2020 um 15:24 von fathaland slim

"
...
Sie können die Parteienlandschaft der USA nicht mit Maßstäben von vor 150 Jahren verstehen.
"
Das sollte dann aber auch für das Waffenrecht gelten, oder?

re zwicke

Stichwörter: USA Waffenrecht, Entwicklung zur Weltmacht, Bewaffnung orientalischer Warlords, von Storchsche Messermänner-Dönekes, Bashing angeblicher Kuscheljustiz, Sympathie für die Bewaffnung des Bürger auch in Deutschland.

Zusammengerührt zu einem ungenießbaren Einheitsbrei.

16:37 von Zwicke

>>Die US-Verfassung ist da bürgerlich eindeutig.<<

Was zeichnet eine Verfassung aus dass diese"bürgerlich eindeutig" ist?
Erklären Sie bitte auch warum (vermutlich) die deutsche Verfassung (das Grundgesetz) anscheinend nicht bürgerlich eindeutig sind.

@Schabernack

"Bis ca. 1850 gab es in JAP・gar keine・Schusswaffen."

Bitte verbreiten Sie hier keine Geschichtsfälschung.

Feuerwaffen wurden im 16. Jahrhundert von den Portugiesen in Japan eingeführt. Und von den Japanern massenhaft nachgebaut und verwendet in der Zeit der streitenden Reiche, auch von Samurai.

Oder sind Arkebusen für Sie keine Feuerwaffen/Schusswaffen?

re zwicke

"Aber ich helfe gerne, wenn Sie schon Ihre eigenen Posts nicht kennen... So formulierten Sie zB. im Post von 11:46h = "Nee, in jedem normalen Staat gehört der gestrichen. Weil er erstens... [usw...]. Blaibt die Frage: Sind Die USA für Sie kein "normaler" Staat..?"

Erstens ist das noch weit bis "überheblich herablassend", was Sie mir vorhalten. Zweitens, ja, es ist in den meisten Staaten nicht normal, Verfassungsgrundsätze, die mittlerweile sinnentstellend in Anspruch genommen werden, beharrlich beizubehalten, und es ist in den meisten Staaten auch nicht normal, über den klassischen Kanon von Menschen- und Bürgerrechten hinaus das Recht auf Bewaffnung in die Verfassung aufzunehmen.

16:37 von Zwicke

«Ich möchte nochmal … zurückkommen auf das Thema "Waffenrecht in den USA". Dies von DE aus beurteilen zu wollen, halte ich für Unfug.»

Nicht im geringsten hat es auch nur "ein Körnchen von Unfug" in sich.

Bspw. zur Grundlagenbildung der eigenen Urteilsfähigkeit zum Waffenrecht in den USA "ganz grundlegend" den sehr ausführlichen Artikel bei Wikipedia-DEU zum Thema: "2nd Amendment" zu lesen.

Dort finden Sie derart viele weiter führende Hinweise + Links (in DEU und ENG). Können Sie sich dann 2 Tage Urlaub nehmen, um das alles zu lesen.

Historische Bezüge, Bedeutungswandel der im Wortlaut des Verfassungszusatzes enthaltenen Worte seit 1791.
Div. Urteile des Supreme Court zu diesem Thema.

Und wenn Sie noch einen 3. Tag Urlaub nehmen.
Lesen Sie was über das "hochrangige" Mitglied der Yakuza aus Tokyo.
Sitzt seit 2016 für 7 Jahre im Knast.
Weil man in seinem KfZ eine niegel-nagel-neue Schusswaffe fand.
Erwiesenermaßen nie mit geschossen.

Haben Sie gleich 2 Extreme für Beurteilung …

17:05 von Shuusui

>>@karwandler, Demokratieschuetzerin, Schabernack
Grundlage für Gewaltherrschaft bedeutet nicht: führt unmittelbar zur Gewaltherrschaft.
Allerdings: Waffen nur in den Händen der Häscher der Obrigkeit sehen zu wollen, bedeutet der Obrigkeit bedingungslos zu vertrauen.
Womit hat sich die Obrigkeit Ihr bedingungsloses Vertrauen verdient?<<

Ich gehöre zwar nicht zu den Angesprochenen aber ich helfe doch gerne.
Ihr letzter Satz auf deutschland bezogen:
Weil ich hier in Deutschland in großer Sicherheit lebe. Weil wir hier seit fast 75 Jahren Frieden haben. Weil es mir wie den allermeisten Menschen hier gut geht.
Da hat die "Obrigkeit" hier einen großen Anteil. Zwar könnte man noch Manches verbessern. Aber den perfekten Staat werden Sie nirgends finden.

re shuusui

"Womit hat sich die Obrigkeit Ihr bedingungsloses Vertrauen verdient?"

Was stört Sie am Grundsatz des staatlichen Gewaltmonopols, und warum ist es gleichbedeutend mit bedingungslosem Vertrauen in die Obrigkeit?

17:05, IckeDette

>>20. Januar 2020 um 15:24 von fathaland slim
"
...
Sie können die Parteienlandschaft der USA nicht mit Maßstäben von vor 150 Jahren verstehen.
"
Das sollte dann aber auch für das Waffenrecht gelten, oder?<<

Aber selbstverständlich.

Ich habe gerade live-Bilder

Ich habe gerade live-Bilder von Richmond angesehen und die Demonstration ist friedlich.

Gov. Northam's state of emergency hat wohl einige beeindruckt.

Bin gespannt wieTrump die rally interpretiert

@ 16:57 von karwandler

Kennen Sie irgendeine Kriminalstatistik, in der die politische Präferenz der Straftäter erfasst wird, außer vielleicht bei politischen Straftaten.

Eine so genau aufgeschlüsselte Statistik? Natürlich nicht.
Es gibt jedoch Statistiken zum Wahlverhalten (Wahlergebnisse), Schusswaffen-Tötungsrate nach Gemeinde oder Stadtbezirk, und Daten zu den Personalien der Opfer und der Täter. Man kann vieles interpolieren, oder es zumindest versuchen. Regierungen und Behörden interpolieren übrigens ständig, anhand der ihnen zur Verfügung stehenden Daten. Es gibt nicht für alles was man gerne wüsste eine einzeln erfasste Statistik.

@16:32 von fathaland slim

Anstandshalber nehme ich Ihr Posting nochmal zur Kenntnis und gehe darauf ein. Sie schreiben u.a.: "Sie haben offensichtlich in den Kreisen einer sehr eng umrissenen Gruppe von Menschen in den sehr vielfältigen USA verkehrt, deren Wesensart Sie hier mit der Wesensart DER US-Amerikaner gleichsetzen." Da vermuten Sie ziemlich falsch. Ich wurde nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, und Anfang der 1970er, als ich noch ambitioniert Rockmusiker werden wollte, schipperte ich von HH aus mit einem Frachter billig in die USA, kaufte mir dort eine alte Harley, und fuhr von Detroit über die Route 66 nach LA... Damals ohne Geld entstandene Freundschaften existieren teils bis heute. Auch wenn späterhin kaufmännisch-lukrative Verbindungen hinzukamen (und Einladungen zu Gun-Shootings). Deshalb - und aufgund von Erfahrungen - habe ich hier in einem Posting auch erwähnt, keine Berührungsängste in sog. "no-go-areas" zu kennen...

17:18 von Shuusui / @schabernack

«Bitte verbreiten Sie hier keine Geschichtsfälschung.»

Unter "Geschichtsfälschung verbreiten" geht's dann …
aber auch gar nicht "eine einzige Nummer kleiner" …

«Feuerwaffen wurden im 16. Jahrhundert von den Portugiesen in Japan eingeführt. Und von den Japanern massenhaft nachgebaut und verwendet in der Zeit der streitenden Reiche, auch von Samurai.
Oder sind Arkebusen für Sie keine Feuerwaffen/Schusswaffen?»

"Die Zeit der Streitenden Reiche" war in JAP die Zeit, die man meist als:

戦国時代 ・Sengoku-Jidai・bezeichet。

I.d.R. mit dem Zeitraum von 1477 bis 1573 verbunden.
Eine Zeit, die der direkte Vorgänger der Zeit "Der 3 Reichs-Einiger" war.

Abgeschlossen im Jahre 1603 von:

徳川家康・Tokugawa Ieyasu・als letztem der 3 Reichs-Einiger。

Erst dann wurde JAP zum "Staat JAP" mit einheitl. Verwaltung.

Folgte von 1603 / 1867 (real ≈ 1850):

鎖国時代・Sakoku-Jidai・Zeit der Abschließung。

Wurden die:

大筒・Oo-zutsu・Große Röhre・Klein-Kanone

wieder eingestampft.

Auf dass das Reich nicht streite …

re gelenkte

"Es gibt jedoch Statistiken zum Wahlverhalten (Wahlergebnisse), Schusswaffen-Tötungsrate nach Gemeinde oder Stadtbezirk, und Daten zu den Personalien der Opfer und der Täter."

Und es gibt Kaffeesatz, in dem man lesen kann.

Daten zu den Personalien der Opfer und der Täter sagt was zum sozialen Umfeld, aber nicht zum Wahlverhalten. Wahlergebnisse sagen nichts zur Beteiligung nach sozialem Umfeld.

"Es gibt nicht für alles was man gerne wüsste eine einzeln erfasste Statistik."

Aber es gibt Grundsätze, welche Daten eine plausible Statistik ergeben.

@karwandler

"re shuusui
>>Womit hat sich die Obrigkeit Ihr bedingungsloses Vertrauen verdient?<<

Was stört Sie am Grundsatz des staatlichen Gewaltmonopols, und warum ist es gleichbedeutend mit bedingungslosem Vertrauen in die Obrigkeit?"

Ich muss zugeben, dass ich angesichts der seltsamen Frage des Kollegen shuusui etwas sprach- und ratlos war und in's Grübeln gekommen bin, wie man darauf am besten antworten könnte.

Vielen Dank, dass Sie eine so tolle Antwort gefunden haben!

@17:12 von karwandler

>> Stichwörter: USA Waffenrecht, Entwicklung zur Weltmacht, Bewaffnung orientalischer Warlords, von Storchsche Messermänner-Dönekes, Bashing angeblicher Kuscheljustiz, Sympathie für die Bewaffnung des Bürger auch in Deutschland. > Zusammengerührt zu einem ungenießbaren Einheitsbrei. <<
_
Bitte beschweren Sie sich nicht bei mir, wenn Ihnen der aktuell anderswo angerührte, politische Einheitsbrei nicht schmeckt..! Achja ... und wie wäre es mit einer Grußadresse an die erst kürzlich durch einen Messerangriff schwerverletzte Mitarbeierin eins Jobcenters, daß alles sicher nur ein Mißverständnis war...

17:42, Zwicke @16:32 von fathaland slim

>>Sie schreiben u.a.: "Sie haben offensichtlich in den Kreisen einer sehr eng umrissenen Gruppe von Menschen in den sehr vielfältigen USA verkehrt, deren Wesensart Sie hier mit der Wesensart DER US-Amerikaner gleichsetzen." Da vermuten Sie ziemlich falsch. Ich wurde nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, und Anfang der 1970er, als ich noch ambitioniert Rockmusiker werden wollte, schipperte ich von HH aus mit einem Frachter billig in die USA, kaufte mir dort eine alte Harley, und fuhr von Detroit über die Route 66 nach LA... Damals ohne Geld entstandene Freundschaften existieren teils bis heute. Auch wenn späterhin kaufmännisch-lukrative Verbindungen hinzukamen (und Einladungen zu Gun-Shootings). Deshalb - und aufgund von Erfahrungen - habe ich hier in einem Posting auch erwähnt, keine Berührungsängste in sog. "no-go-areas" zu kennen.<<

Dann wundert es mich umso mehr, wenn Sie die Gun Clubs als Träger des wahren American Spirit begreifen.

Zumindest las sich Ihr Kommentar so.

@17:16 von Tremiro

>> Was zeichnet eine Verfassung aus dass diese"bürgerlich eindeutig" ist?
Erklären Sie bitte auch warum (vermutlich) die deutsche Verfassung (das Grundgesetz) anscheinend nicht bürgerlich eindeutig sind. <<
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Ihre Fragestellung ist substanziell falsch und deshalb nicht zu beantworten. In den deklarierten Verfassungen von Staaten gibt es kein "Richtig" oder "Falsch", denn über diese Definition entscheiden ausschließlich die jeweiligen Bürger eines Staates. Man kann von Dritter Seite Kritik üben, aber ad hoc nichts verändern.
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Nochmal zur Erläuterung: Die US-Verfassung ist eindeutig hinsichtlich der Bürgerrechte zum Waffenbesitz. Die "Verfassung" in DE = GG ist ebenfalls eindeutig hinsichtlich des Verbots von privatem Waffenerwerb und Besitz (mit Ausnahmen...). Was richtig oder falsch ist. liegt lediglich im Auge des Betrachters...

Am 20. Januar 2020 um 17:05 von Shuusui

"Allerdings: Waffen nur in den Händen der Häscher der Obrigkeit sehen zu wollen, bedeutet der Obrigkeit bedingungslos zu vertrauen.
Womit hat sich die Obrigkeit Ihr bedingungsloses Vertrauen verdient?"

Das ist ein interessantes Statement. Also vertrauen die DDR-Bürger ihrer Obrigkeit immer noch blind? Oder haben sie es etwa nicht geschafft, sich erfolgreich gegen die "Waffen nur in den Händen der Häscher der Obrigkeit" zu wehren und das System zum Einsturz zu bringen? Mir ist nicht bekannt, dass bewaffnete Volksmilizen aus dem Untergrund den Palast der Republik gestürmt hätten. Aber vielleicht betreibe ich ja Geschichtsfälschung...

@17:23 von karwandler

>>... und es ist in den meisten Staaten auch nicht normal, über den klassischen Kanon von Menschen- und Bürgerrechten hinaus das Recht auf Bewaffnung in die Verfassung aufzunehmen. <<
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D´accord ... aber das ist auch nur Ihre persönliche Definition und keinesfalls - wie Sie es als den "klassischen Kanon von Menschen- und Bürgerrechten" - zu definieren versuchen. Zwar kann man - wie die inzwischen machtlose UNO - beharrlich die Weltverbesserung ins Visier nehmen... aber ... ohne Moos nix los...
_
Aber deshalb wird DE nicht im Sumpf frei verkäuflicher Schusswaffen versinken... und auch in den USA hat niemand (erst recht nicht die Waffenlobby) ein Interesse an weiteren Gewalteskalationen. Es ist vielleicht in DE schwer verständlich wegen gewisser TV-Bilder ... aber in den USA ist das sportliche Gun-Shooting als Freizeitsport genau so "sportlich" wie hierzulande die Betätigung in einem Schützenverein.

@17:24 von schabernack

>> Und wenn Sie noch einen 3. Tag Urlaub nehmen. Lesen Sie was über das "hochrangige" Mitglied der Yakuza aus Tokyo.
Sitzt seit 2016 für 7 Jahre im Knast.
Weil man in seinem KfZ eine niegel-nagel-neue Schusswaffe fand.
Erwiesenermaßen nie mit geschossen. <<
_
Wenn ich mir mal wieder 3 Tage Urlaub von mir selbst nehme, lese ich mich auch gerne evtl. zu den "Yakuza" ein...

18:20 von Zwicke

«Nochmal zur Erläuterung: Die US-Verfassung ist eindeutig hinsichtlich der Bürgerrechte zum Waffenbesitz.»

Wäre die US-Verfassung bzgl. des 2nd Amendment derart eindeutig.

Dann hätte es sich in den inzw. 229 Jahren seit 1791 vor dem US-Supreme-Court "längst aus prozessiert".

Hat es aber nicht + ist es auch nicht …

16:28 von schabernack

die Mordrate liegt in Japan bei 0,2 /100.000 Einwohnern
in den USA bei 5,0 pro 100.000
in der Schweiz aber bei 0,5 pro 100.000
obgleich doch da auch jeder ne Flinte zu hause hat
also werden die Gründe vielschichtiger sein

18:20 von Zwicke @17:16 von Tremiro

>> Was zeichnet eine Verfassung aus dass diese"bürgerlich eindeutig" ist?
Erklären Sie bitte auch warum (vermutlich) die deutsche Verfassung (das Grundgesetz) anscheinend nicht bürgerlich eindeutig sind. <<
Nochmal zur Erläuterung: Die US-Verfassung ist eindeutig hinsichtlich der Bürgerrechte zum Waffenbesitz. Die "Verfassung" in DE = GG ist ebenfalls eindeutig hinsichtlich des Verbots von privatem Waffenerwerb und Besitz (mit Ausnahmen...). Was richtig oder falsch ist. liegt lediglich im Auge des Betrachters...<<<<

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Da hätte aber "eindeutig" genügt.
"Bürgerlich eindeutig" ist schon etwas verschwurbelt.

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