Ihre Meinung zu: Peking kritisiert Ausgang der Wahl in Taiwan

12. Januar 2020 - 8:37 Uhr

Die chinesische Regierung ist offenbar unzufrieden mit dem Ausgang der Präsidentenwahl in Taiwan. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua warf der China-kritischen Wahlsiegerin Tsai Betrug und Stimmenkauf vor.

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Kommentare

Die KPC wird langweilig!

Andauernd hört und liest man die selben Gebetsmühlen, sobald die Sprache auf Taiwan kommt.

Die KPC könnte mal anfangen, zu ergründen, ob Taiwan wirklich jemals zu China gehört hat (Spoiler: Nein!) und dann etwas kreativer werden. Oder nach ihrer eigenen Denke nach Vorne treten und sich korrigieren.

Peking kritisiert Ausgang .....

Ja, ja, wer sich den Einzigartigen und Richtigem nicht freiwillig und willentlich unterordnet, der ist kritikwürdig, das war schon 1984 beim großen Bruder so. (Mao und Konsorten lassen herzlich (also steinern) grüßen)

Peking wirft Taiwan undemokratische Wahlen vor?

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
Wie kann ein totalitärer Staat einer Demokratie Wahlfälschung und Betrug vorwerfen? Die wissen ja nicht einmal, was Demokratie wirklich ist.

rer Truman Welt

Am Beispiel Taiwans zeigt sich sehr deutlich die imperialistische Machtpolitik Chinas. Taiwan ist hochgradig gefährdet von China einfach annektiert zu werden. China zeigt bereits heute sehr offen, was es vor hat. Taiwan hat keine Chance und Möglichkeit, dieser Zukunft zu entkommen und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann China handeln wird. Wie betrachtet die westliche Welt diesen Vorgang? HONG KONG ist bereits an diese Großmacht verloren. Die dort sich zeigenden letzten Pulsschläge demokratischer Bewegungen werden in Kürze bereits zerschlagen sein, da mache ich mir keine Hoffnungen. Dann wird sich China auf Taiwan konzentrieren, bevor es sich auf dem Weg der Seidenstrasse macht und dort seine Kolonien anlegen und verwalten wird. Der Rest der Welt wird auf Dauer nur noch Zuschauer sein und tun, was China vorgibt. Dazu braucht es keine 50 Jahre mehr, das geht wesentlich schneller, während aufgeblasene Präsidenten ihre Sandkastenspielchen spielen. China, das Land des Lächelns!

rer Truman Welt

@
Am 12. Januar 2020 um 09:01 von Umweltsau
"Das ist doch überall möglich."

Sie sollten sich schon bewußt darüber sein, was Repräsentativität ist und subjektive Eindrücke damit nicht verwechseln. Im Netz ist zum einen bei Weitem nicht eine repräsentative Grundgesamtheit vertreten - z. B. die vielen Alten, die jedoch wählen gehen und das meist eher streng konservativ. Ferner ein intellektuelles Klientel, welches sich auf sachliches Agieren fokussiert und dort nicht seine Meinung zum Besten gibt, und ferner noch diejenigen, welche nicht kommentieren. Da bleibt nur ein wesentlich kleinerer Teil übrig und dieser ist vielleicht vieles, jedoch sicherlich nicht repräsentativ. Also Vorsicht mit einer daraus abgeleiteten Konstruktion von Wirklichkeit.
Vielleicht sich einmal mehr faktisch mit dieser Welt auseinander zusetzen, wozu ich die Lektüre: "FACTFULNESS" von Hans Rosling empfehle.

Ausgerechnet China!

Wieviele politische Parteien gibt es denn in China?

Richtig, eine EINZIGE, die faktisch schier allmächtige kommunistische Partei Chinas, die KPCh!

Noch Fragen!?

rer Truman Welt

Der Opportunismus der westlichen freien Demokratien ist allerdings auch schön zu bewundern -> wo kein Markt ist, werden kommunistische Regime gemieden, sanktioniert und bekämpft. China als riesen Markt wirf hofiert. Wie nennt man solch ein Verhalten - schizophren ?
Welches Land könnte es sich (wirtschaftlich) leisten, China zu ignorieren? Die westliche Welt baut China seit Jahrzehnten zur Super Macht auf, ich meine, ist das jedem klar?
Die USA, Europa und große Teile der asiatischen Welt sind daran beteiligt. Wie füttern das Raubtier, welches uns fressen wird. Alle wissen das, aber was soll man/frau schon machen? Wir haben ein System entwickelt, welches sich selbst vernichtet - bravo! China lächelt und frisst!
Was sind wir eigentlich? Opportunisten - sonst nichts!
Jedes Leben, welches im Kampf für die sog. freiheitliche Welt in kriegerischen Auseinandersetzungen verloren geht, ist deshalb eine Farce. Alleine deshalb hätte ich nie Berufssoldat werden können - niemals!

"Auch bei unserer CDU mit

"Auch bei unserer CDU mit über 30% habe ich schon lange den Verdacht des Stimmenkaufs.
Wenn man sich die Kommentare im Netz anschaut, sind die 30% einfach nur unrealistisch"

Ich hoffe, dass das ironisch gemeint war.

Wahlmanipulation aufgrund von Kommentaren in sozialen Netzwerken zu reklamieren - Das können Sie doch nicht ernst meinen...

Zum Fremdschämen...

...sind solche Verlautbarungen aus Peking und so dermaßen durchsichtig, dass man sich nur wundern kann, wie Peking ernsthaft denken kann, dass die Welt solche Behauptungen glaubt. Ich stelle eher die These auf, dass Peking schlicht und einfach extrem nervös wird: Die bloße Existenz Taiwans ist eine Gefahr für die Diktatur auf dem Festland. Taiwan ist der lebendige Beweis dafür, dass eine ethnisch chinesiche Nation und eine freiheitliche, demokratische Gesellschaft problemlos zusammen funktionieren. Das wiederum werden - hoffe ich - über kurz oder lang immer mehr Festlandchinesen begreifen und die Alleinherrschaft der Volksrepublik infragestellen. Die Lage in Hong Kong tut ihr übriges dazu...

Ich hoffe sehr, dass wir den Tag erleben, wenn die kommunistische Diktatur in China fällt und die Regierung Taiwans, die 1949 dorthin vom Festland vertrieben wurde, das Ruder übernimmt. Aber das bleibt wohl leider bis auf weiteres ein unrealistischer Traum. Andererseits war der Mauerfall das auch.

Taiwan muss frei bleiben

Die kommunistische Partei zeigt in Hongkong, bei den Uiguren und im eigenen Land, wie sie die Unterdrückung der Menschen fortsetzen.
Schon unter Mao wurden Millionen Menschen getötet.
Ein solches Regime hat es gerade nötig demokratische Wählen zu kritisieren.

Welch Ironie...

Ausgerechnet die KPCh wirft Tsai repressive Methoden und Betrug vor. Der Gedanke, dass ihre Hongkong-Politik, einschließlich ihrer öffentlich geäußerten Drohung, notfalls militärisch einzugreifen, die Stimmung in Taiwan zu ihren Ungunsten beeinflusst haben könnte, kommt ihr natürlich nicht. Schuld sind grundsätzlich immer die anderen, aus Sicht von Diktatoren sowieso.

Das Bekenntnis der internationalen Gemeinschaft zur von der Volksrepublik diktierten Ein-China-Politik ist einer der populärsten Beweise dafür, welche Bedeutung Werte und Menschenrechte haben, wenn es um wirtschaftliche Beziehungen geht – nämlich null. Hätte man sich als freiheitlich-demokratischer Staat zu seinen Werten bekannt, hätte man der Volksrepublik nicht mit Outsourcing geholfen, so zu wachsen, dass sie einen immer stärker erpressen kann. So aber hat man den Drachen gefüttert, und jetzt ist er so groß, dass wir in seinem Maul sitzen.

Freiheit für Hongkong, Unabhängigkeit und Anerkennung für die Republik Taiwan!

Das Glueck im Kleinen

Die KPC jongliert mit den beiden "Baellen", der "Manipulation von aussen" und "Erfahrungen von aussen" gemaess des Gefaehrdunggrades ihrer Macht und gemaess ihres "Regierungs"programms, nicht aber gemaess der Wahrheiten. Warum auch. Wahrheit ist naemlich ein Wahrnehmungsproblem. Am besten alles von aussen wegmachen. Natuerlich hat das nichts mit Demokratie zu tun, níchts mit "Aufklaerung". Man braucht keine Bildung, keine Kuenstler, keine Freigeister. Man braucht nur gut gefuetterte Menschen mit Dach und Arbeit, die gluecklich auf den Feldern Milchkannen schleppen. Den Chinesen geht es doch gut, immer besser sogar. Wo ist das Problem? Maul halten und sich einpassen. Ist doch normal fuer ein Volk, wenn es nicht im Chaos versínken will. Taiwan, HK, die stoeren da. Verstehe ich total. China erzieht die Menschen zur Bescheidenheit und zum Glueck im kleinen und schuetzt es vor dem Chaos der Demokratien und der Meinungen. Find ich super.

Am 12. Januar 2020 um 09:16 von Meinung zu unse...

" Sie sollten sich schon bewußt darüber sein, was Repräsentativität ist und subjektive Eindrücke damit nicht verwechseln. Im Netz ist zum einen bei Weitem nicht eine repräsentative Grundgesamtheit vertreten - z. B. die vielen Alten, die jedoch wählen gehen und das meist eher streng konservativ. Ferner ein intellektuelles Klientel, welches sich auf sachliches Agieren fokussiert und dort nicht seine Meinung zum Besten gibt, und ferner noch diejenigen, welche nicht kommentieren. Da bleibt nur ein wesentlich kleinerer Teil übrig und dieser ist vielleicht vieles, jedoch sicherlich nicht repräsentativ. Also Vorsicht mit einer daraus abgeleiteten Konstruktion von Wirklichkeit. "

Im Prinzip soweit richtig, die Alten wählen die CDU weil sie konservativ ist ?, wo ist bei der CDU noch was konservativ ?.
Ich zähle zu den Alten, aber CDU würde ich nicht wählen, zumindest nicht eine die sich so verhält wie jetzt.
Die Alten nehmen eher eine Partei die weniger Kriegerisch ist, eher sozial.

Dass den chinesischen Machthabern daran gelegen ist, demokratische Bestrebungen mit allen Mitteln zu unterdrücken, ist ja bekannt. Aber dass die die ("schmutzige Tricks wie Betrug, Repression und Einschüchterung") ausgerechnet Präsidentin Tsai und ihrer Fortschrittspartei (DPP) unterstellen ....

Tsai ist - wie die große Mehrheit der Bevölkerung Taiwans - offensichtlich eine Verteidigerin der Demokratie, wie sich auch hier („Weltspiegel“ vom 8.12.29) erkennen lässt: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/weltspiegel-video-572.html.

Deshalb kann man nur hoffen, dass alle Mitglieder der Weltgemeinschaft Wert auf ein Leben in Freiheit legen und auf Tsais Appell: „In einem Appell an die Weltgemeinschaft rief Tsai zu mehr Anerkennung für die von China isolierte Inselrepublik auf. "Alle Länder sollten Taiwan als Partner, nicht als Problem betrachten“ hören, statt sich weiterhin Chinas Unrechtsregime zu „unterwerfen“ und von ihm bedrohen und einschüchtern zu lassen.

Unwürdig

Eine so große und stolze Nation sollte weniger kritisieren. Dumm daher schwätzen, sollte China den Twitterfreunden ... überlassen.

Mal was zu den Fakten

ich wusste zu wenig über Taiwan, also hab ich mal nachgelesen, ist interessant.
Auszug:
" Auf der Konferenz von Kairo 1943 wurde in der gemeinsamen Erklärung vom 1. Dezember 1943 die Rückgabe Taiwans, der Mandschurei und der Pescadoren an die Republik China auch eine Forderung der Alliierten. Nach der Kapitulation Japans wurde die Insel Taiwan samt Pescadoren offiziell am 25. Oktober 1945 in die Verwaltung der Republik China übergeben und der chinesische General Chen Yi (陳儀) übernahm das Amt des Generalgouverneurs. Einen offiziellen Verzicht auf Taiwan und Penghu sprach Japan allerdings erst 1952 im Vertrag von Taipeh aus. In der Folgezeit wurde der 25. Oktober als „Rückübertragungstag“ (光復節, Guāngfù Jié) ein inoffizieller Gedenktag in der Republik China auf Taiwan. "

Also sind doch einige Fragen nicht so offen, wie manche meinen.

@ 08:57 von Meinung zu unse...

Nun, wir haben immerhin die Hoffnung, dass China irgendwann das Geld ausgeht und sie nicht mehr halb Afrika, Neuseeland, Australien usw. kaufen bzw. aufgrund von Käufen wirtschaftlich unter Druck setzen können. China hat soviel Geld, weil eine menschenverachtende Diktatur, die sich an kein rechtsstaatlichen Regeln halten muss, einfach wesentlich billiger produzieren und daher hohe Gewinne generieren kann, die natürlich weit überwiegend beim Staat landen. Wenn man einen Flughafen bauen möchte, lädt man die auf der Fläche lebenden Bauern einfach auf Lastwagen und verschafft sie irgendwo hin, wo man gerade ein paar kleine Wohnungen frei hat, wenn auch natürlich keine adäquaten Arbeitsstellen. Das stelle man sich mal im deutschen Braunkohletagebau vor ... Aber dieses chinesische Geschäftsmodell wankt und erste wirtschaftliche Grenzen treten auf. Vielleicht kollabiert der Gigant China, bevor er gesiegt hat.

Dr. Tsai

Wie kann eine Kandidatin mit dem gefaelschten Dr. Titel die Wahl gewinnen? Ist das kein Betrug? Mindesten ist das unvorstellbar in Deutschland!

Was mir immer wieder ...

... auffällt, ist das aus meiner Sicht fehlende Verständnis für die Situation, in der sich beide Staaten - die Volksrepublik und die Republik China - befinden. Gäbe es dieses Verständnis, dann würde auch nicht von einer "Wieder"vereinigung Taiwans mit der Volksrepublik China gesprochen werden, denn Taiwan (= Republik China) war zu keinem Zeitpunkt Teil der Volksrepublik. Es hat sich nur erfolgreich gegen die vollständige Assimilierung durch sie gestemmt. Dafür lange Jahrzehnte den Anspruch verfolgt, analog der Hallstein-Doktrin, ganz China als Staatsgebiet zu betrachten. Denn das war es bis zum Bürgerkrieg unter der Führung von Mao tse-Dung.

Aus Sicht der Volksrepublik war es ein schwerer Fehler, den sich auf die Insel Taiwan rettenden Kuomintang damals nicht nachgesetzt zu haben. Beide wollen ein einheitliches China. Die jetzt wiedergewählte Präsidentin nicht. Deswegen auch der große Verdruss in Peking. Und die Unterstellungen von dort.

@ 09:48 von Beran

Das mit der Kuomintang-Regierung auf Taiwan ist ein interessanter Aspekt: Tatsächlich ist die damalige Regierung von China auf diesen äußersten Winkel von China geflohen, hat aber nie aufgehört zu existieren. Die heutige Regierung in Peking könnte daher als illegal betrachtet werden, da sie nicht verfassungsmäßig die Kuomintang-Regierung abgelöst hat. Relevant ist aber das pragmatische Völkerrecht: Eine Regierung, die die Kontrolle über das (fast ganze) Staatsgebiet und das Staatsvolk ausübt, ist die Regierung dieses Staates. Ob dies im Einklang mit den inneren Gesetzen dieses Staates erreicht wurde, muss andere Staaten nicht interessieren. Daher konnte man temporär durchaus bezweifeln, ob Assad Syrien regierte und selbstverständlich regiert heute Selenskyj die Ukraine, egal ob es hier mal verfassungsmäßige Zweifel in der Sukzession der Präsidenten gab. Völkerrechtlich vertritt jedenfalls Taiwan nicht Gesamtchina, auch wenn man das da vielleicht anders sieht.

10:05, das ding

>> Den Chinesen geht es doch gut, immer besser sogar. Wo ist das Problem? Maul halten und sich einpassen. Ist doch normal fuer ein Volk, wenn es nicht im Chaos versínken will. Taiwan, HK, die stoeren da. Verstehe ich total. China erzieht die Menschen zur Bescheidenheit und zum Glueck im kleinen und schuetzt es vor dem Chaos der Demokratien und der Meinungen. Find ich super.<<

Warum äußern Sie denn dann ihre Meinung hier? Sie haben doch keine zu haben, wenn ich Ihre Ausführungen richtig deute.

Oder gilt das nur für Chinesen und nicht für Sie?

Oder erkenne ich die Ironie in Ihrem Beitrag nicht?

China !

Das ist wieder absolut typisch für die KP in China. Wenn es nicht so läuft, wie die alten Herren der KP es wollen, wird von Betrug und Wahlfälschung gesprochen.
Nur übersehen sie, dass es in Taiwan eine Demokratie gibt, und die Bevölkerung sicher keine Unterdrückung wie in China wollen, sonder ihre Freiheit.
In China kann ja kaum einer seine freie Meinung äußern, ohne dass er nicht gleich ins Gefängnis will. Dann die großen "Umerziehungslager" für all die Uiguren und all diejenigen, die es wagten, die Regierung zu kritisieren.
Wenn man sich die Geschäfte der Chinesen in Afrika anschaut, dann sieht man ihre perfide Politik. Sie "helfen" angeblich einigen Staaten dort beim Aufbau von Infrastruktur und Firmen, aber in den meisten Fällen mit chinesischen oder super billigen Arbeitern aus dem asiatischen Raum und lassen sich dies teuer von dem afrikanischen Land bezahlen und schreiben ihnen so manches vor, was die Freiheit und Demokratie einschränkt.

Am 12. Januar 2020 um 10:25 von fathaland slim

" Das Kommentare, in sozialen Medien oder hier, niemals repräsentativ für die Bevölkerung sind, hat ganz andere Gründe als der, den Sie anführen. "

Das ist soweit auch richtig, und Grün ist Medial bei allen Wahlen vorher etwas überbewertet worden, zeigen die Ergebnisse der letzten Wahlen im Bund.
2021 werden wir sehen was dran ist, Wahlen werden bei Grün über die Geldbörse entschieden, würde ich sagen ;-).
Umfragen und Wirklichkeit liegen bei bestimmten Themen doch ziemlich auseinander, 78 Prozent finden was gut, 27 Prozent machen es aber dann nur wirklich.

Ich würde sagen, einfach abwarten, was dann wirklich kommt ;-).

@ 09:35 von Meinung zu unse...

Mir tun Pessimisten immer leid, schon mal etwas von Wandel durch Handel = Annäherung gehört? China ist inzwischen weit von Maos Gewaltherrschaft entfernt, ein Stalin könnte Russland nicht mehr regieren auch wenn es noch keine richtige Demokratie ist, besser als die anfängliche UdSSR...
Der ganze ehemalige Ostblock ist viel demokratischer...
Glaubt wirklich jemand, die Diktaturen in China, Iran, Korea halten sich ewig? Irgendwann werden die Völker selbstbestimmt sein wollen und dies durchsetzen... Auch China wird einmal ein Michael Gorbatschow haben...
Und nein liebe Linke, da war nichts Erhaltenswertes in den ehemaligen Warschauer Pakt Diktaturen - das war das Gegenteil einer Herrschaft des Volkes!!!
Das waren Oligarchien von Menschen, die dachten Sie wissen Alles besser als alle Anderen - in unserer DDR hieß das SED...
Ohne Donald Trump ging das auch schneller... er hat alle Verständigung um Jahre zurück geworfen...

10:36 von fathaland slim

"Oder erkenne ich die Ironie in Ihrem Beitrag nicht?"

Ja, Sie erkannten sie nicht.

Voller Verblueffung und mit besten Gruessen.

IOC

Hauptsache das IOC und Herr Bach können Olympische Spiele in China abhalten.

Alles andere wird negiert wie bei den 3 Affen.

Kritik am Wahlausgang in Taiwan?

Man hat doch das Wahlverhalten einer Bevölkerung zu akzeptieren und nicht zu kritisieren. Denn das Wahlvolk ist der Souverän eines Staates.
Die Kritik Chinas gegenüber dem Wahlvolk Taiwans lässt tief blicken, wie China selbst zur Volksherrschaft steht,
eben nicht „sozialistisch“.
Und ohne Beweise für eine Unregelmäßigkeit bei Durchführung der Wahl, trifft der Vorwurf eher auf denjenigen zu, der solch schwere Anschuldigungen erhebt!

@ RDZ

"Wie kann eine Kandidatin mit dem gefaelschten Dr. Titel die Wahl gewinnen?"

Also in England zu promovieren finde ich gerade noch akzeptabel. Ansonsten sollten Sie sich weniger auf Chinesischen Fake News Portalen auf Facebook rumtreiben, die dafür erschaffen wurden, politische Gegner zu diskreditieren.

10:48, wenigfahrer

Ihr Kommentar ist mit Verlaub zumindest in Teilen basierend auf Nichtfakten. Die Bewertung der Grünen vor der letzten Wahl und den Ausgang finden Sie unter http://www.wahlrecht.de/umfragen/dimap.htm, alternativ auch für andere Anbieter im übergeordneten Ordner.

um 10:36 von fathaland slim

"Warum äußern Sie denn dann ihre Meinung hier? "

Mal davon abgesehen, dass man Sie das gleiche Fragen könnte, nehmen Sie einfach das GG in die Hand und schauen im Artikel 5 -2 nach, wo die Meinungsfreiheit ihre Grenzen hat. Soweit ich es richtig verstehe, steht da nicht: "Diese Rechte finden ihre Schranken, sobald man eine andere Meinung als fathaland slim hat".

Also werden Sie es ertragen müssen, dass es Kommentatoren gibt, die China, Rußland und (jetzt wird es hart für Sie) sogar Trump gut finden.
Ich halte wenig bis nichts von der chinesischen Politik der ideologischen Unterdrückung, dem linken Gedankengut der Gleichmachung von Menschen, was ohne Menschenrechtsverletzung nicht möglich ist, aber werde es immer akzeptieren, dass Freunde dieser Unterdrückungspolitik ihre Meinung kund tun.

...Ausgang der Wahl ...

Aufgeregtheit steht "Gesichtern" wie denen der chinesischen Führung nicht, zu denen passt besser der stoische Ausdruck eines in der Meditation sanft entschlafenen Mönchs. China Wächst wie ein Krake und hat derzeit wohl kaum Grund sich wegen Taiwan zu grämen - es sei denn, vorgestellte (sprich eingebildete) Gründe.

11:00, das ding

>>10:36 von fathaland slim
"Oder erkenne ich die Ironie in Ihrem Beitrag nicht?"

Ja, Sie erkannten sie nicht.<<

Dann bin ich beruhigt und bitte um Verzeihung für meine Begriffsstutzigkeit.

Es gibt ja nun genügend Foristen hier, die schreiben so ähnliche Sachen wie Sie in Ihrem Kommentar und meinen das völlig ernst...

von Glücklicher Leser

Ich teile Ihren Optimismus leider nicht. Es wird nie mehr einen "Gorbatschow" geben, da die Staatsführungen in China ihre Bürger in einem Maß kontrolliert und überwacht, welches es unmöglich macht, dass Regimekritiker vom Staat unentdeckt in eine Position kommen könnten, etwas zu ändern.
Die Alghorythmen werden die "gefährlichsten" der Gegner erkennen, bevor diese nur annähernd über die Möglichkeiten verfügen irgendetwas zu ändern.

Das gefällt selbst unseren Eliten und daher streben sie die Form der Überwachung an, die es in China schon gibt.
Einfach mal hinsetzen und darüber sinnen, wieviele Minuten am Tag wir jetzt schon nicht abgehört/geortet/gefilmt werden.
Es macht mehr Sinn die "nichtüberwachten Minuten" zu zählen, denn sie sind bei weitem die niedrigere Zahl.

Einfach mal den Mund halten

Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es die Kritik von autoritären Regimen an der Demokratie.
Ooops das Volk hat die Frechheit zu wählen. Wie schlimm.

@ Umweltsau

... mit über 30% habe ich schon lange den Verdacht des Stimmenkaufs.
Wenn man sich die Kommentare im Netz anschaut, sind die 30% einfach nur unrealistisch.

Toll. Das sagt aber mehr über Ihre Info-Blase aus als über die Stimmen der CDU. Letztere kann nämlich jeder objektiv nachzählen und den Wahlhelfern bei der Stimmauszählung über die Schulter gucken. Waren Sie schon Wahlhelfer?

@ 09:48 von Beran

Zum Fremdschämen ist es, wenn von Deutschland (Politiker und Jounalisten) der Wahlausgang in anderen Ländern kritisiert wird wie z.B. USA, Polen, Türkei, Russland, weil dort nicht so gewählt wurde, wie man es gerne hätte. Aber sich aufregen, wenn andere Länder genauso verfahren. Im Übrigen ändert Kritik, egal von welcher Seite, nichts am Wahlergebnis. Oder hat China verlautbart, dass sie in Taiwan einmarschieren und das Ergebnis korrigieren wollen ? Andere dürfen auch kritisieren oder darf das nur Deutschland ?

Ein düpiertes China kritisiert die Wahlen in Taiwan

und der böse Westen hatte seine Finger im Spiel. Na ja, irgend jemand muss ja dafür verantwortlich sein, dass die Wahlen so falsch ausgegangen sind. Dass es der Wille der Bürger eines demokratischen Landes ist,
kommt gar nicht in Frage.

11:14, schutzbefohlener

>>um 10:36 von fathaland slim
"Warum äußern Sie denn dann ihre Meinung hier? "

Mal davon abgesehen, dass man Sie das gleiche Fragen könnte, nehmen Sie einfach das GG in die Hand und schauen im Artikel 5 -2 nach, wo die Meinungsfreiheit ihre Grenzen hat. Soweit ich es richtig verstehe, steht da nicht: "Diese Rechte finden ihre Schranken, sobald man eine andere Meinung als fathaland slim hat".

Also werden Sie es ertragen müssen, dass es Kommentatoren gibt, die China, Rußland und (jetzt wird es hart für Sie) sogar Trump gut finden.<<

Sie haben überhaupt nicht verstanden, worauf ich hinauswollte.

Ganz im Gegensatz zu dem Foristen, auf den ich antwortete.

Ich empfehle, seinen Kommentar sowie meine Antwort darauf in Gänze zu lesen und nicht nur einen Satz daraus komplett beziehungslos in den Raum zu stellen und sich dann daran abzuarbeiten.

Völkerrecht akzeptiert in Nachhinein Gewalt

@10:33 von Autograf
Ein sehr wichtiger Gesichtspunkt.
Taiwan wird international kaum anerkannt. China hat sich mit seiner ausschießenden Anerkennungspolitik weitgehend durchgesetzt.
Interessant ist das von Ihnen angeführte Beispiel der Ukraine.
De facto ist nicht nur in der Ukraine eine ursprünglich von der Verfassung nicht gedeckte Regierung an der Macht, sondern auch in den Volksrepubliken und auf der Krim.

@ Sisyphos

und wie können sie irgendwas an den Kommentaren hier im Netz festmachen
sie sehen doch nur das was veröffentlicht wird !

Das hat damit nichts zu tun. Ein Diskussionsforum ist nie repräsentativ, denn die Mehrheit der Wähler, die ja in einer Demokratie hinter der Regierung stehen, hat ja gar keine Not, einen Kommentar zu schreiben.

@ Autograf

"Die heutige Regierung in Peking könnte daher als illegal betrachtet werden, da sie nicht verfassungsmäßig die Kuomintang-Regierung abgelöst hat."

Doch, im Prinzip schon. Man nennt es Widerstandsrecht. Die Guomindang hat China im Prinzip an Japan"verscherbelt" und damit direkt die Massenmorde der japanischen Besatzung gegenüber an den Menschen in weiten Teilen Chinas zu verantworten. Die Guomindang daher zu beseitigen, wäre nach dieser Lesart die verfassungsgemäße Pflicht der KPCh gewesen.

@ Bernburger49

Zum Fremdschämen ist es, wenn von Deutschland (Politiker und Jounalisten) der Wahlausgang in anderen Ländern kritisiert wird wie z.B. USA, Polen, Türkei, Russland, ...

Quatsch. Ich kritisiere gern und lass es mir auch nicht durch bevormundende Vorschriften nehmen. Sollen die "gelenkten Demokratien" und Rechtspopulisten mal ruhig klarkommen mit meiner Kritik.

re bernburger49

"Zum Fremdschämen ist es, wenn von Deutschland (Politiker und Jounalisten) der Wahlausgang in anderen Ländern kritisiert wird wie z.B. USA, Polen, Türkei, Russland, weil dort nicht so gewählt wurde, wie man es gerne hätte. Aber sich aufregen, wenn andere Länder genauso verfahren."

Meinen Sie wirklich diesen Artikel?

In dem, den ich gelesen habe, regen sich weder Politiker noch Journalisten über die chinesische Kritik am Wahlausgang auf. Da wird nur berichtet, mit welchen Kommentaren sich die staatliche Nachrichtenagentur zu Wort gemeldet hat.

Es gibt immer einen, der unzufrieden ist.

Ist halt so.

Hauptsache ist, dass die Wähler im Land, in dem die Wahlen stattgefunden haben zufrieden sind und das Land nicht destabilisiert wird.

@ Traumfahrer

"In China kann ja kaum einer seine freie Meinung äußern, ohne dass er nicht gleich ins Gefängnis will."

Da haben Sie aber nicht so viel Ahnung von China wie Sie denken. Man kann seine Meinung in China frei äußern. Nur gibt es halt kaum geeignete Plattformen auf denen man seine eigene Meinung dem ganzen Land gegenüber zugänglich machen könnte, die nicht von Peking kontrolliert wären.

Oder anders gesagt: Wenn Sie sich in einer x-beliebigen chinesischen Stadt (außer in Peking), auf die Straße stellen und schreien, dass Mao ein psychopathischer Massenmörder war, würde nichts passieren (okay... einige umstehende ältere Chinesen würden auf Sie wahrscheinlich wie wild einreden). Tun Sie gleiches dagegen medial (z.B. im Internet) oder organisieren Sie eine politische Bewegung mit dieser Aussage, dann gibt es tatsächlich Besuch.

Die Meinung ist also in einem gewissen Raum tatsächlich frei, aber natürlich mit Abstand nicht so frei wie bei uns.

11:52 von KowaIski

Einfach mal den Mund halten

Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es die Kritik von autoritären Regimen an der Demokratie.
Ooops das Volk hat die Frechheit zu wählen. Wie schlimm.
///
*
*
Aber wenn in den westlichen Demokratien die Unterlegenen jeweil die Lautesten sind, funktioniert also Demokratie?
*
Wenn das einzig wirtschaftlich erfolgreiche linke Land seinen Bürgern nur Freiheit a la DDR zumutet, dann muss das doch systembedingt sein?
*
Bei uns versucht man nach 30 Jahren sogar die friedliche Wiedervereinigung immer lauter in der Richtung zu ändern.
*

Die VR China kritisiert ...

... eigentlich nur, dass man so wichtige Dinge wie Politik von so schwer planbaren Dingen wie einer freien Wahl abhängig macht. Was ist das für eine kranke Einstellung?

@ Glücklicher Leser

"Glaubt wirklich jemand, die Diktaturen in China, Iran, Korea halten sich ewig? "

Im falle Chinas glaube ich das tatsächlich (wobei ewig natürlich nicht wirklich ewig meint, sondern eher ein "bis auf weiteres").
Die KPC zeigt sich wandelbar genug, um der Mehrheit der Menschen eine Nische zu bieten in der diese sich arrangiert.
China investiert massiv in AI and social engineering. Was dabei herauskommt ist ein 1984 reloaded (das System hält sich, allerdings ohne Mangel und sexuelle Unterdrückung wie im Roman).
Prinzip: Dir geht es in China gut, wenn du dich an die Spielregeln hälst _und_ nicht durch Raster A, B oder C fällst.
Von außen sieht das schrecklich aus, von innen wird das teilweise anders bewertet...

Ich halte das Sytem in China für sehr stabil und es wird nur fallen, wenn die Landesführung grobe Fehler macht.

Ich habe keine Angst vor China, bin aber insgesamt recht froh nicht dort zu leben...

@ Kowalski

"Wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es die Kritik von autoritären Regimen an der Demokratie."

Achso, aber dass Demokratien permanent autoritäre Regime kritisieren, sollen diese Regime natürlich stillschweigend akzeptieren? Welche Logik soll das denn sein?

Wir halten selbst noch nicht einmal an demokratischen Wahlen mit Kritik zurück (siehe Orban, siehe Kurz), aber die Chinesen dürfen das nicht, weil... weil sie halt Chinesen sind, oder wie?

Ich halte also fest: "Nur Demokratien dürfen naturrechtlich andere darüber belehren, was richtig und was falsch sei." Klingt für mich nach einer sehr autoritären Form von Demokratie. ; )

11:14 von schutzbefohlener

>>Also werden Sie es ertragen müssen, dass es Kommentatoren gibt, die China, Rußland und (jetzt wird es hart für Sie) sogar Trump gut finden.<<

Sie drehen dem Foristen "fathaland slim" das Wort im Mund um.
Er hat niemand das Recht auf freie Meinung abgesprochen. Allerdings darauf hingewiesen dass der Forist "das ding" es super findet dass es keine Meinungsfreiheit und keine Demokratie gibt.

@ wenigfahrer

... und Grün ist Medial bei allen Wahlen vorher etwas überbewertet worden, zeigen die Ergebnisse der letzten Wahlen im Bund.

Das ist zwar sachlich nicht richtig, aber letztlich darf jeder die Meinung, die ihm nicht gefällt, (medial) überbewertet finden.

peking-kritisiert-ausgang-der-wahl-in-taiwan

Lieber B.kant, Sie schreiben :"Wie kann ein totalitärer Staat einer Demokratie Wahlfälschung und Betrug vorwerfen? Die wissen ja nicht einmal, was Demokratie wirklich ist."

Ja, da stimme ich Ihnen jedenfalls - zu !

Aaaaber.... meine Gegenfrage :=>Wissen Sie denn (wirklich?) was Demokratie wirklich ist ?

Falls Sie unsere oft gepriesene, "westliche Demokratie" als =>wirkliche Demokratie ansehen, muss ich Sie enttäuschen !
Bereits 1948 stellten "gewisse Kreise" in BRD fest : =>Es muss aussehen wie Demokratie, aber die Fäden der Macht müssen Wir in Händen behalten"!

Mir ist kein Land auf dieser Welt bekannt, ......das eine =>wirkliche<= Demokratie besitzt !

Können Sie uns eines nennen ?
Wenn nicht, dann ist das ==>chinesische Regime genau so gut...oder schlecht wie unseres, oder das amerikanische, oder englische, oder russische oder sonstige.

Es ==>"funktioniert" =>nur<= eine mehr, oder weniger versteckte Diktatur. (z.B. einst Ghaddafi) oder so......

@ schtzbefohlener

"Es wird nie mehr einen "Gorbatschow" geben, da die Staatsführungen in China ihre Bürger in einem Maß kontrolliert und überwacht, welches es unmöglich macht, dass Regimekritiker vom Staat unentdeckt in eine Position kommen könnten, etwas zu ändern."

Werfen Sie die Flinte nicht zu früh ins Korn. Es gibt auch eine Zeit nach Xi Jinping. Dass kurz nach Mao Zedong sein alter Weggefährte Deng Xiaoping eine Reform- und Öffnungspolitik umsetzen würde, hatte damals auch niemand wirklich auf dem Schirm. Es gibt also immer auch Hoffnung auf einen neuen Gorbatschow auch in China.

11:41 von schutzbefohlener

>>Ich teile Ihren Optimismus leider nicht. Es wird nie mehr einen "Gorbatschow" geben, da die Staatsführungen in China ihre Bürger in einem Maß kontrolliert und überwacht, welches es unmöglich macht, dass Regimekritiker vom Staat unentdeckt in eine Position kommen könnten, etwas zu ändern.
Die Alghorythmen werden die "gefährlichsten" der Gegner erkennen, bevor diese nur annähernd über die Möglichkeiten verfügen irgendetwas zu ändern.

Das gefällt selbst unseren Eliten und daher streben sie die Form der Überwachung an, die es in China schon gibt.<<

Ihr erster Absatz ist leider zutreffend.
Aber erläutern Sie mal wie sie oder wir überwacht werden.

Im Gegenteil

sehe ich es als Erfolg Chinas an, daß sich ausgerechnet die Kuo Min Tang klar gegen einen Westkurs und für einen pro China Kurs positioniert. Das wäre so früher nicht möglich gewesen!
Die Zeit Chiang Kai Cheks ist offensichtlich vorbei.
Der gewaltige Erfolg Chinas unter kommunistischer Führung bleibt auf Taiwan nicht unbemerkt.
Ob es nun Stimmenkauf oder Wahlmanipulationen gab, das sei dahingestellt!
Klar ist ein Stimmungsumschwung zu Lasten des Westens und pro China zu sehen.
China sei eine Wiedervereinigung zu wünscheN!

@ KowaIski

... denn die Mehrheit der Wähler, die ja in einer Demokratie hinter der Regierung stehen ...

Steht in einer Demokratie die Mehrheit der Wähler immer hinter der Regierung? Eigentlich schon. Falls nicht, müssen sie sich in Geduld fassen bis zur nächsten Wahl. Die Wahlperiode ist ja für alle verbindlich festgelegt.

In einer Diktatur kann auch die Mehrheit hinter der Regierung stehen. Aber man muss sich gerade dann doch fragen, warum die freie Wahl nicht zugelassen wird.

interessante Geschichtsauslegung

Darf ich hierfür die Gründe erfahren?

Freie Wahl in China?

Warum lässt die KPCh in der Volksrepublik keine freie und echt ergebnisoffene Wahl zu? Fürchtet sie zu verlieren?

@Frank von Bröckel

und die hat Revolution gewonnen!
Die KPCh hat das ärmste Land der Erde an die Weltspitze gestellt!
1949 noch 430 Millionen Menschen sind es heute fast 1,4 Milliarden, die nicht mehr hungern müssen!
Im Vergleich mit Deutschland: Wir hätten heute nicht 80 Millionen, sondern 240 Millionen bei einem Wirtschaftswachstum von
6%
Welche andere Partei hätte das für China denn erreichen können, wenn nicht die
KPCh?

Manipulation?

Warum wirft der Regierungssprecher der Volksrepublik China dem Wahlsieger in Taiwan vor, die Wahl manipuliert zu haben?
Würde die KPCh - falls es auf dem chinesischen Festland eine Wahl gäbe - diese etwa nicht manipulieren?

Stimmenkauf, dann auch noch

Stimmenkauf, dann auch noch gegen das Wollen der Chinesen, das haben die Chinesen natürlich nicht. Da gibt‘s ja auch nix zu wählen außer natürlich zu 99,99 % den Herrn Kommunistenkaiser Ji Xinping und wehe jemand will was anderes. Also ich finde, im Gegensatz zu den chinesischen Gegebenheiten, wäre Stimmenkauf, was es wohl gar nicht gab, ja schon fast ein demokratischer Akt. Dass aber nun ausgerechnet die Chinesen von einer Wahlfälschung reden, zeigt nur einmal mehr, wie sauer die werden, wenn irgend etwas nicht so läuft, wie sie es wollen. Von daher zeigt sich einmal mehr, dass mit der Taiwanfrage die Chinesen bestimmt bald ein größeres Dilemma auf den Weltfrieden loslassen wird.

mit welcher chuzpe china..

demokratische entscheidungen in anderen laendern kritisiert, ist mir schon seit laengerem ein raetsel.

und die fragwuerdige diskussion, inwieweit es in china meinungsfreiheit gebe, sollten wir angesichts der erwiesenen fakten ueber falun gong und aehnlichen themen endlich zu den akten legen.

12:21 von karwandler re bernburger49

>>"Zum Fremdschämen ist es, wenn von Deutschland (Politiker und Jounalisten) der Wahlausgang in anderen Ländern kritisiert wird wie z.B. USA, Polen, Türkei, Russland, weil dort nicht so gewählt wurde, wie man es gerne hätte. Aber sich aufregen, wenn andere Länder genauso verfahren."

Meinen Sie wirklich diesen Artikel?

In dem, den ich gelesen habe, regen sich weder Politiker noch Journalisten über die chinesische Kritik am Wahlausgang auf. Da wird nur berichtet, mit welchen Kommentaren sich die staatliche Nachrichtenagentur zu Wort gemeldet hat.<<

Ich frage mich oft warum (deutsche) Politiker und Journalisten offensichtlich ein Feindbild für manche Foristen sind.
Noch dazu wenn man diese Politiker mit englischen oder US Politikern vergleicht.

Re onyeali

"Falls Sie unsere oft gepriesene, "westliche Demokratie" als =>wirkliche Demokratie ansehen, muss ich Sie enttäuschen !
Bereits 1948 stellten "gewisse Kreise" in BRD fest : =>Es muss aussehen wie Demokratie, aber die Fäden der Macht müssen Wir in Händen behalten"!"

Das Zitat stammt von Walter Ulbricht und ist auf das künftige System der DDR gemünzt.

Darauf allen Ernstes eine Argumentation aufzubauen, an deren Ende die These steht, dass es keine demokratisch regierte Staaten gibt ist (um es vorsichtig auszudrücken) abenteuerlich.

Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat mit allen Bürgerrechten, es herrscht eine funktionierende Gewaltenteilung.
Ihr Versuch, das chinesische Regime mit dem deutschen Rechtsstaat gleichzusetzen scheitert an der Realität.

re von leider geil 12:47

"Eine ergebnissoffene Wahl".
Wie da gewählt wird,daß ist Sache der Taiwanesen.
Bei Ihnen und anderen Kommentatoren fühlt sich das so an:Sie jubeln über ein Wahlergebnis.
Aber wenn es mal dort oder in anderen mal Ländern Ergebnisse gibt,die Ihnen nicht gefallen ?

12:48 von Bigbirl @Frank von Bröckel

Da sie ja von der Propagandaabteilung der KPCh kommen erklären sie mir mal warum bei lauter Erfolg es keine freien Wahlen in China gibt.

Taiwan hat nie zur

Taiwan hat nie zur Volksrepublik gehört. Das sollten die kommisköppe doch eigentlich wissen .

@von leider geil

Warum sollte China eine westliche, parlamentarische Demokratie einführen?
Dazu ist ja nun kein Land verpflichtet!
Über die Güte eines politischen Systems entscheidet doch die Qualität der Führung, die es hervorbringt.
Bringen westliche Systeme bessere Führungen hervor, als China? Schauen Sie sich doch Herrn Trump an!
Wenn Sie in in China Politik machen wollen, müssen Sie Mitglied der KPCh werden - das steht Ihnen offen.
Im Gegensatz zum „parlamentarisch - demokratischen“ Westen hat China nicht die halbe Welt erobert und kolonialisiert! Afrika, Amerika, Australien, Indien und viele Länder Asiens leiden heute noch daran.

12:38 von Bigbirl

"Klar ist ein Stimmungsumschwung zu Lasten des Westens und pro China zu sehen."

Ich weis ja nicht ob sie lesen können. Das Wahlergebnis zeigt das genaue Gegenteil von dem was sie behaupten.

12:32 von RoyalTramp

"Nur Demokratien dürfen naturrechtlich andere darüber belehren, was richtig und was falsch sei." Klingt für mich nach einer sehr autoritären Form von Demokratie. ; )
.
schauen sie sich mal die Welt an !
das könnte so hinkommen

13:20 von Mister_X Re onyeali

100% Zustimmung

@ Bigbirl

Klar ist ein Stimmungsumschwung zu Lasten des Westens und pro China zu sehen.

Da müsste ich schon schwer frustriert von unserer Seite sein, um das so zu sehen.

13:35 von Bigbirl @von leider geil

Warum sollte sich Taiwan einer Menschenverachtenden Diktatur unterwerfen. Fragen sie mal Tibet was sie von der "Beglückung" von China halten. Die Millionen von Toten die ihre tolle KP zu verantworten hat sprechen auch Bände. Was Ausbeutung betrifft, China gebärdet sich in Afrika wie einen Kolonialmacht was die Ausbeutung der Bodenschätze angeht. Die dortige Bevölkerung hat nämlich nichts davon.

@ Bernd Kevesligeti

Bei Ihnen und anderen Kommentatoren fühlt sich das so an:Sie jubeln über ein Wahlergebnis.
Aber wenn es mal dort oder in anderen mal Ländern Ergebnisse gibt,die Ihnen nicht gefallen ?

Dann jubelte ich nicht. Oder jubeln Sie etwa über jedes Wahlergebnis?

@ Bigbirl

Warum sollte China eine westliche, parlamentarische Demokratie einführen?

Hab ich das behauptet? Ich bin lediglich für freie und ergebnisoffene Wahlen. Also solche Wahlen, bei denen die KPCh auch mal die Macht verlieren kann.
Warum nicht?

Sehr witzig, wenn eine

Sehr witzig, wenn eine repressive totale Überwachungsdiktatur einer Demokratie die Abhaltung demokratischer Wahlen vorwirft. China sollte, statt zu versuchen, seine Diktatur weltweit zu exportieren, besser mit Demokratisierung im eigenen Land anfangen.

@ Bigbirl

Bringen westliche Systeme bessere Führungen hervor, als China?

Habe ich das behauptet? Aber wenn die chinesische Regierung gut ist, warum stellt sie sich dann nicht einer fairen Wahl? Doch nicht so gut?

Darstellung: