Ihre Meinung zu: General Haftar stimmt Waffenruhe in Libyen zu

12. Januar 2020 - 2:51 Uhr

Vor kurzem hatte der libysche General Haftar erklärt, seine Offensive gegen die Regierungstruppen fortsetzen zu wollen. Doch nun will er sich an die von Russland und der Türkei vorgeschlagene Waffenruhe halten.

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Kommentare

Jetzt durchziehen

Mich wundert, dass Putin einem Friedensplan mit Erdogan zugestimmt hat. Er hat dort über tausend Söldner im Land und könnte den Krieg gegen die anerkannte Regierung auch einfach durchziehen. Erdogan hat schlechte Karten. Statt dessen bremst er seinen Vasallen General Haftar und macht vorläufig Frieden.

Die Türkei, Russland, Iran, ...

Israel und die USA sind also die Türsteher an den südlichen und südöstlichen Haustüren der EU!
Die EU ist außenpolitisch eine Lachnummer und das liegt zum großen Teil auch an der inkompetenten Kanzlerin Merkel, ihrem dilettantischen Außenminister Maas und der fehlenden politiischen Bereitschaft, aus der Bundeswehr eine Armee zu machen, die diesen Namen auch verdient!

Regierungstruppen

Da wird im Artikel suggeriert, da gäbe es die funktionierende Staatsmacht mit "Regierungstruppen". "Regierungstruppen" sind vielmehr ein Haufen Milizen, die sich von der Loyalität zu einer (!) der "Machtinhaber" lokal Auskommen versprechen.

Einmal mehr wird die "Demokratiespielregel" von westlichen Demokratien utopisch über die Realität gezogen und ein Machtapparat von der Größe eines Stadtparlamentes Pars pro toto über das Land gestellt. Das Festhalten an dieser "Regierung" verstellt die Möglichkeit, das unübersichtliche Milizen Wirrwarr mit terroristischen Elementen zu entwirren und staatliche Strukturen aufzubauen.
Die Nachbarn leiden darunter, nicht umsonst hat Ägypten die Nase voll vom ungehemmten Rekrutierungslager Libyen für Daish und co. Lieber eine geregelte Militärdiktatur als Chaos, die endlich Sicherheit und Rahmen für Bildung und Wirtschaft einher mit individueller Freiheit in Säkularität bietet. Erst dann kann eine demokratiefähige Gesellschaft sich entwickeln.

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