Ihre Meinung zu: China senkt Einfuhrzölle auf 850 Produkte

23. Dezember 2019 - 11:02 Uhr

Der Zollstreit mit den USA hat auch für Chinas Wachstum negative Folgen. Um den Handel in Schwung zu bringen, senkt das Land die Zölle auf 850 Waren. Zudem verspricht Peking eine weitere Öffnung seines Marktes.

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Kommentare

Preise für Schweinefleisch.

Die Meldung, dass die Preise für Schweinefleisch nicht nur in China, sondern auch hier angestiegen sind, klingt erst einmal nicht schlecht, denn evtl. überlegt sich der Eine oder Andere, ob er weiterhin so großzügig zu diesem Billigprodukt greift.
Andererseits ist zu befürchten, dass der chinesische Importbedarf hier zu einer weiteren Steigerung der Produktion und damit auch zu noch miserableren Haltungsbedingungen der Schweinezucht führt.

Klingt gut für Deutschland

das mit dem Schweinefleisch geht ja schon eine Weile, kurbelt die Massentierhaltung für den Export an.
Und lässt die Preise im Inland steigen, das ist doch was die Grünen wollen, weniger Fleisch in Deutschland.
Das ist ironisch als erstes was mir dazu einfällt, ich weiß zwar das bei uns fast überall drauf steht, hergestellt in China. Was wir aber außer Fleisch noch exportieren weiß ich nicht so genau.
Autos natürlich, ist klar.
Erstaunlich ist, man findet kaum noch ein neues Markengerät wo am Ende nicht doch China darauf steht, musste ich gerade feststellen.
Ich brauchte einen neue Akkuschrauber, weil defekt, selbst bei der hochpreisigen Belgische Firma mit "M" für die ich mich entschieden habe, habe ich zu Hause dann gesehen, Hergestellt in China.

Nur mal ein Beispiel zum nachdenken.

Bei aller Kritik an Trump

Bei aller Kritik an Trump aber bzgl. China hat er viel erreicht.

Und wir Europäer provitieren auch davon!

Und die Gülle dürfen wir bei uns im Trinkwasser genießen....

Das ist natürlich toll, wenn der Export von Schweinefleisch nach China jetzt wieder Fahrt aufnimmt. Kann man die Gülle auch nach China exportieren? Was kriegt man dafür? Liberalismus und Welthandel, einfach zum übel werden.

Private Firmen... mehr Zugang ...

Zugang zu einem von einer allmächtigen Partei gesteuerten "freien Markt" - nun ja, es lecken sich ja lange genug viele die Finger und China muss sich beeilen, bald gibt Afrika den Takt vor - solange wir nicht zu einem gemeinsamen Markt kommen, werden immer welche mit dem notorischen "Wohlstandsgefälle" ihre schönen Häuser verdienen - und damit auf dem Rücken der ewig armen.
Der gute Karl hatte schon Recht, mit seiner Behauptung, wir kommen entweder zu gemeinsamen und gut geregelten Verhältnissen, oder wir betreiben die ach so fruchtbare Konkurrenz, bis wir uns gegenseitig auffressen.

@ um 10:16 von harry_up

„Mehr Geld“ zu benötigen ist doch genau das Argument der Schweinebauern, um die Haltungsbedingungen zu verbessern.
Das werden doch goldene Zeiten für die Mäster werden und hoffentlich schnell auch für die armen Schweine.
Jetzt muss genau aufgepasst werden, was die Schweinezüchter mit dem „mehr Geld“ anstellen

Am 23. Dezember 2019 um 10:32 von hofer andreas

" Bei aller Kritik an Trump aber bzgl. China hat er viel erreicht.

Und wir Europäer provitieren auch davon! "

Wer profitiert in der EU, das meinten Sie doch sicher, billiger Export ?, und wie sieht es mit dem Import aus, werden da auch die Zölle gesenkt ?.
Hat der Verbraucher etwas davon ?, oder fließt das Geld vornehmlich in die obere Etage ab ?.
Wo geht der Profit hin ?, den Sie sehen.

re wenigfahrer

"das mit dem Schweinefleisch geht ja schon eine Weile, kurbelt die Massentierhaltung für den Export an.
Und lässt die Preise im Inland steigen, das ist doch was die Grünen wollen, weniger Fleisch in Deutschland."

Misslungener Versuch eines Fußtritts gegen die Grünen.

Was die nämlich genau nicht wollen ist noch mehr Produktion auf industrieller Basis.

@hofer andreas 10:32

Wir profitieren nirgendwo davon. Seien Sie vorsichtig bevor Sie Dinge behaupten die so nicht stimmen. Trump hat viel erreicht bzgl China? Sowas kann man nur sagen wenn man seiner Twitterpropaganda glaubt.
Die USA verärgern das Land, welches sie 2008 am Leben gehalten hat. Ohne China wären die USA konkurs gegangen. Die USA haben immer noch Milliarden Dollar Schulden gegenüber China. Trump ignoriert es alles, er wird mit dieser Politik die USA wirtschaftlich in den Totalruin führen. Da ändern auch schőne Wirtschaftszahlen nichts dran.
China ist ein sehr sehr wichtiger Handelspartner für Deutschland und für die EU. Was das Vertrauen angeht würde ich mit den USA gar keinen Handel betreiben(gleiches gilt im Übrigen für Russland solange Putin da an der Macht ist). Der asiatische Wirtschaftsraum boomt und hat viel mehr Entwicklungspotential.

Ich höre schon die Stimmen: Sieg für Trump...

...blöd nur, dass es nur zeigt, wie ein "noch" Stärkerer mit Gewalt einen Schwächeren unterdrückt und zum Einlenken zwingt.

Ich verstehe jetzt langsam, all die Menschen, die durch Amerika unterdrückt werden und sich der Gewalt beugen müssen aber innerlich kochen. Man wartet förmlich darauf es den "Amerikaner" heimzuzahlen.

Trump und seine Wähler machen ganz Amerika zu einem sehr unsympathischen Land, welches sich noch wundern wird, wenn es mal Schwäche zeigt. Dann kommt die Stunden derer, die durch Trump verärgert wurden und das sind nicht mehr nur die Länder, die sich nicht wehren können.

China, Russland und Europa wetzen die Messer, auch wenn sie jetzt noch oft die Füße stillhalten müssen.

Preissteigerungen

Komisch , für alle Preissteigerungen, ob Schweinefleisch, Milchprodukte usw. muss China herhalten!

Alarm Alarm!

""Chinas Wirtschaft im auslaufenden Jahr mit gut sechs Prozent so langsam wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr gewachsen.""

1990 = 400 Milliarden Bip + 14% Steigerung = +56 Milliarden
2019 = 12000 Milliarden Bip + 6% Steigerung = +720 Milliarden

China WÄCHST also dieses Jahr NUR um die gesamte Wirtschaftskraft von Belgien + Österreich zusammen.

Das nenne ich mal Kriese.

@Rumpelstielz 10:37

Die Chinesen müssen bezüglich Afrika wenig tun. Den Amerikanern traut dort niemand und den Briten auch nicht. Auch die Resteuropäer sind nicht ganz weit oben auf der Beliebtheitsliste. Am meisten vertrauen die aftikanischen Staaten China und China zahlt das Vertrauen zurück. Ein ganz klarer Beweis wer vertrauenswürdig ist und wer es eben nicht ist. Ja gemeinsam gut geregelte Verhältnisse sind wichtig, aber bitte ohne Trumps USA und ohne Putins Russland. Beide Staaten verhalten sich feindlich zur EU und zu uns und wollen uns Schaden.

@ karwandler, um 10:51

re wenigfahrer

Da stimme ich nicht mit Ihrer Antwort überein.
Natürlich ist es im Sinne der Grünen (und sicher nicht nur in deren), den unsinnig hohen Fleischkonsum in Deutschland zu reduzieren.
Wenn dies durch steigende Fleischpreise geschieht, halte ich das für vollkommen in Ordnung; einen Tritt gegen das Grüne Schienbein sehe ich da nicht, denn dass der erhöhte Bedarf der Chinesen hier die Massentierhaltung ankurbelt, werden Sie ebenso wenig anzweifeln können wie die Grünen - mag es denen auch noch so wenig gefallen.

Aha....

....aktueller Gewinner beim grossen Armdrücken heisst somit Trump.

Auf folgendes bin ich nun gespannt....

Ob er sich damit zufrieden gibt.

Und wie er es gegenüber den Wählern verkaufen wird.

Er ist kein netter Kerl....
...aber dennoch muss man ihm zugestehen :
In dieser Richtung hat er Dinge geschafft, die eine H.Clinton oder ein Obama ganz sicher nicht geschafft hätten.

Ich persönlich meine :
Er drischt noch ein wenig auf Rotchina ein.

Um vielleicht irgendwann die Form von Gehorsam zu erreichen, die er zb von Merkel - Deutschland gewohnt ist.

Wieso kriegt die EU das nicht hin?

Zitat: "Der Zollstreit mit den USA hat auch für Chinas Wachstum negative Folgen. Um den Handel in Schwung zu bringen, senkt das Land die Zölle auf 850 Waren. Zudem verspricht Peking eine weitere Öffnung seines Marktes."

Wieso kriegt die EU das nicht hin?

Ich dachte, die brauchen wir, "um im globalen Wettbewerb bestehen zu können".

Der Handel, den China mit der EU hat, ist größer als der mit den USA. Wieso ist in der EU keiner in der Lage, eine ähnliche Handelsbedingungen mit China herauszuhandeln??

Hat da niemand "The Art of the Deal" gelesen und verstanden?
Gibt es da nur Bürokraten und Politiker, die es nie gelernt haben, in einem realen Unternehmen zu arbeiten und in Verhandlungen die eigenen Interessen zu vertreten?

Wir brauchen in Europa auch einen "Deal Maker".

Fast!!

@uwtra 11:09

Sehe es genauso. Die USA isolieren sich komplett. Wenn es zu einem Krieg kommt hilft denen niemand mehr. Wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommt auch nicht. Man hat sich nur Feinde gemacht, EU ohne Großbritannien, Russland, China, Iran, Mexiko, Kanada. Die USA werden früher als einigen lieb ist schwächeln und dann bereut man noch Trumps Egopolitik die dem Land wirtschaftlich schaden wird.

@Axtos 11:16

In der Tat. Ziemlich luxoriöse Krise. Was uns hier als großer Wirtschaftsrückgang verkauft werden soll sind Peanuts. China ist nach wie vor in einer sehr guten Verfassung und daran hat auch die Politik des Wichtigtuers aus Washington nichts geändert.

@ 3006, um 11:13

...und was verstehen Sie daran jetzt nicht??
“Für alle Preissteigerungen... ...Schweinefleisch, Milchprodukte...“
Beides ist doch erwiesen.
Zählen Sie mal weiter auf...

@Am 23. Dezember 2019 um 11:09 von uwtra

Zitat: "Ich höre schon die Stimmen: Sieg für Trump...
...blöd nur, dass es nur zeigt, wie ein "noch" Stärkerer mit Gewalt einen Schwächeren unterdrückt und zum Einlenken zwingt."

Na, selbstverständlich ist das ein Erfolg von und durch Trump.

Anstatt die Ressourcen und Zeit für sinnlose und an den Haaren herbeigezogenen "Impeachmentverfahren" zu verplempern, wie das die Demokraten tun, um sich künstlich zu inszenieren, handelt Trump eben und sorgt für Erfolge.

Und zu ihrem Geschwurbel hinsichtlich angeblich "Stärkerer , die mit Gewalt Schwächeren unterdrücken": Leute wie Sie haben noch nicht verstanden, dass ein Handel ein Geschäftsakt ist, der auf Freiwilligkeit basiert und von welchem beide Seiten profitieren. Sonst würde man ein Geschäft nicht freiwillig eingehen.

Genau das ist die Mentalität, die dazu führt, dass Deutschland fast überall über den Tisch gezogen wird und die USA nicht. Die einen vertreten ihre eigenen Interessen. Die anderen nicht.

re 3006

"Komisch , für alle Preissteigerungen, ob Schweinefleisch, Milchprodukte usw. muss China herhalten!"

Wen oder was würden Sie denn für Preissteigerungen bei Lebensmitteln verantwortlich machen?

@Axtos

"China WÄCHST also dieses Jahr NUR um die gesamte Wirtschaftskraft von Belgien + Österreich zusammen.

Das nenne ich mal Kriese."

Belgien und Österreich, einige Millionen Einwohner und hoher Lebensstandard.

China anderthalb Milliarden Einwohner, viele mit noch sehr niedrigem Lebensstandard.

Schon ein Unterschied.

re harry-up

"Natürlich ist es im Sinne der Grünen (und sicher nicht nur in deren), den unsinnig hohen Fleischkonsum in Deutschland zu reduzieren.
Wenn dies durch steigende Fleischpreise geschieht, halte ich das für vollkommen in Ordnung"

Außer ein paar fanatischen Veganern will kein Mensch eine Verringerung des Fleischkonsums um seiner selbst willen.

Es geht um die Produktionsmethoden und die Produktionsauswirkungen.

Wenn Sie weniger Fleisch essen, aber trotzdem mehr Gülle auf die Felder gekippt wird, ist gar nichts gewonnen.

11:21 von Bote_der_Wahrheit

«Der Handel, den China mit der EU hat, ist größer als der mit den USA. Wieso ist in der EU keiner in der Lage, eine ähnliche Handelsbedingungen mit China herauszuhandeln??»

Die Zollsenkungen ab dem 01.01.2020 betreffen doch gar nicht nur Importe nach CHN von den USA aus.

Gilt für alle Länder weltweit, die Produkte / Waren liefern können.
Auf die CHN die Zölle senkt. Auch für die EU.

Ist es die ganz große "Art of the Deal" der EU.
Den Zampano in den USA wüten und toben lassen. Um dann als Resultat u.a. in der EU produziertes Schweinefleisch "günstiger nach CHN zu verschippern".

Kann Mr. Deal-Maker sich ein Rippchen, ein Kotelett, und ein Eisbein von abschneiden …

na

also, geht doch! Allen Unkenrufen und aller Kritik zum Trotz verfängt Trumps Politik. Mit Kuscheldiplomatie ist es eben nicht immer getan.

Trump hat wieder ein Problem

Trump hat wieder ein Problem gelöst das er selber geschaffe hatte.

Das wird sein base zufrieden stimmen und jetzt kann er wieder prosaunen
"it's easy to win a tariff war"
( )

Trump hat Erfolg. Uns blüht der gleiche Politikertyp.

Von wegen "mit dem US-Handelskrieg hat das nichts zu tun". Selbst wenn dem tatsächlich so wäre, wird Trump es als seinen Erfolg verkaufen. Das Ergebnis: Europäer werden auch mehr "Trump-typen" wählen.

Und das wäre der Beweis, dass vielen Menschen Geld am Ende wichtiger ist als Ehrlichkeit und Anstand.
Dann soll sich aber niemand mehr künstlich aufregen über schreckliche Zustände in Flüchtlingslagern, lügende und unzuverlässige Politiker und ganz am Ende: Krieg.

Viel Glück.

Mehr Schweinefleisch - mehr Gülle - und wohin

Das ist wie bei der CO2 Bepreisung – selbst wenn Schweinefleisch teurer wird, wird bei uns der Konsum nicht merkbar fallen.
Und wenn der Export Richtung China angekurbelt wird, bedeutet dies mehr Gülleerzeugung und damit größere Umweltbelastung unseres Grundwassers. Dafür muss aber letztendlich die Allgemeinheit aufkommen.
Ob dieser Weg der richtig ist muss bezweifelt werden.

@hofer andreas

Wirklich?
Da habe ich aber was ganz anderes gelesen: Handelsdefizit steigt enorm Trumps Strafzölle verpuffen – immer mehr chinesische Importe. Der US-Präsident wollte eigentlich das Gegenteil erreichen: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_86034290/donald-trump
-seine-strafzoelle-verpuffen-immer-mehr-chinesische-importe.html

@Ramuthra

Kann man Österreich oder Belgien ganz einfach mit einem so riesigen Staat China direkt vergleichen?
Österreich und Belgien wären vergleichsweise 2 Provinzen von China (in vielen Hinsichten, wie Bevölkerungszahl, Landesgröße, gesamte Wirtschaftsleistung, Infrastrukturen usw.)

@karwandler

Der pervers hohe Schweinefleischkonsum wird sich bald, sehr bald in der Pflege der "Opfer" bemerkbar machen. Zahlen tuts wie immer der Konsument, auch wenn er gesunder Vegetarier ist. Das das heutige Qualfleisch krank macht ist wissenschaftlich gut belegt. Guten Appetit! Die Krankheitsindustrie frohlockt.

USA und China

Der eine schlimmer als der andere. Jetzt wird geringt wer größere Macht hat. Am besten mit beiden so wenig wie möglich zu tun haben.

11:34 von karwandler

>>>Außer ein paar fanatischen Veganern will kein Mensch eine Verringerung des Fleischkonsums um seiner selbst willen.<<<

Also ich bin kein Veganer oder Vegetarier und will eine Verringerung des Fleischkonsums und zwar um meiner selbst willen. Damit ist ihre Aussage schon mal widerlegt, es sei denn Sie glauben mir nicht, dass ich ein Mensch bin.

Wenn jemand Fleisch isst, dann soll er dass auch selbst bezahlen. Es ist nicht einzusehen warum die Allgemeinheit das subventioniert und das Subventionierte dann sogar noch in andere Märkte geschwemmt wird.

Das wäre als ob man FCKW-Kühlschränke subventioniert und für 50 Euro überall auf der Welt auf den Markt schmeißt. Das ist Irrsinn.

Fleische dürfte ohne Subventionen einschließlich ALLER Herstellungskosten und Folgeschäden kaum unter 15, eher 20€ das Kilogramm zu haben sein. Stattdessen gib's für 1,99 oder weniger zerstückeltes Hähnchen. Und das ist der Verbraucher-Endpreis mit Steuern. Billiger als ein vernünftiges Brot...

höhere Preise erzielen

11.29 Karwandler
11.13 Harry_up

Für Preissteigerungen bei Lebensmittel mache ich den Handel mit den Produkten verantwortlich , Bestand künstlich klein zu halten um höhere Preise zu erzielen

Chinesen vergessen nix.

Schon gar nicht Gesichtsverlust. Abwarten. Da kommt sicher noch was. Jetzt kommt bald China new year. Da will man die Bevoelkerung nicht verprellen.

Am 23. Dezember 2019 um 11:13 von 3006

"Komisch , für alle Preissteigerungen, ob Schweinefleisch, Milchprodukte usw. muss China herhalten!"

Man merkt, Sie haben Ahnung von Ackerbau und Viehzucht, auch kennen Sie sich in Wirtschaftswissenschaften aus.

Es nennt sich „Schweinezyklus“.

Durch hohe Marktpreise, sehen sich Schweinezüchter genötigt, ihre Investitionen in die Schweinezucht zu erhöhen.
Durch den Verzögerungseffekt der Aufzucht, kommt es anschließend zu einem Überangebot und damit
einem Preisverfall.

Danach wird die Produktion reduziert, was durch den Verzögerungseffekt, auch als „Time Lag“ bekannt,
zu einer Angebotslücke und wieder
steigenden Preisen führt.

Magfrad Sie würden also mit

Magfrad
Sie würden also mit Russland keinen Handel treiben , solange Putin dort an der Macht ist.
Sie scheinen von Handel und Wandel keine Ahnung zu haben , wenn Sie den Handel mit einem Land ausschließen wollen ,nur weil Ihnen der Staatsmann dort nicht gefällt. Was denken Sie wie es mit der dt. Wirtschaft aussehen würde, wenn auf einmal die russ. Ressourcen für die dt. Wirtschaft weg sind.
Wenn Sie auch eine Abneigung gegen einen Menschen haben , so sollten Sie diese Abneigung nie vom Privaten ins Staatliche rüberbringen. Hier gehen Firmen wegen den Sanktionen kaputt und Sie wollen sich als der Harte hier zeigen. Es ist nur gut , dass die Bundesregierung nicht auf solche Leute wie Sie hört , sonst wäre Deutschland schon lange am Ende. Jeder , der ein bisschen Ahnung vom fairen Handel hat , der lacht über Ihre Einfallslosigkeit im Bezug auf Wirtschaft und dem dazu gehörigen Handel.
Frohe Weihnacht .

12:47 von teenriot

Also ich bin kein Veganer oder Vegetarier und will eine Verringerung des Fleischkonsums
.
ich will ....
schon die Formulierung !
dann essen sie eben weniger
und lassen mich in ruhe

@ Schabernack (12:06)

"Kann Mr. Deal-Maker sich ein Rippchen, ein Kotelett, und ein Eisbein von abschneiden …"
------
Hat er, hat er, und zusammen mit Pelosi und Demokraten hat er unser Gas zum günstigen Kochen und Braten das Strömen verboten. Und die Russen haben wieder mal viel Stahl in der See versenkt. Da gehen Deal-Maker die Herzen, die Mägen und die Verdauungsdrüsen auf. Ob mit Schwein aus Niedersachsen oder Fisch auf japanisch: Ihnen Frohe Weihnachten auch!

re teenriot

"11:34 von karwandler

>>>Außer ein paar fanatischen Veganern will kein Mensch eine Verringerung des Fleischkonsums um seiner selbst willen.<<<

Also ich bin kein Veganer oder Vegetarier und will eine Verringerung des Fleischkonsums und zwar um meiner selbst willen. Damit ist ihre Aussage schon mal widerlegt, es sei denn Sie glauben mir nicht, dass ich ein Mensch bin."

Der Bezug von "um seiner selbst willen" ergibt sich aus dem Satzbau.

Sonst wäre es ... will kein Mensch um seiner selbst willen ...

nur nebenbei an alle so freudigen

der erhöhte einkauf von schweinen ist der schweinepest in china geschuldet. die könnten locker die gesamte mast der eu aufnehmen. und die zollsenkungen haben nix mit dem deal zu tun, sondern sind normale anstrengungen chinas, ihre wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. hoffe so kurz vor weihnachten noch geholfen zu haben

re 3006

"11.29 Karwandler
11.13 Harry_up

Für Preissteigerungen bei Lebensmittel mache ich den Handel mit den Produkten verantwortlich , Bestand künstlich klein zu halten um höhere Preise zu erzielen"

Kein Handel kann den Bestand künstlich klein halten, das müsste schon der Erzeuger tun.

Außerdem ignorieren Sie den Wettbewerb gerade im Lebensmittelhandel.

15:28 von Sisyphos3

«ich will ....
schon die Formulierung !
dann essen sie eben weniger (Fleisch)
und lassen mich in ruhe»

Auch wenn wer formuliert "Ich will …".
Kann man durchaus besser weniger fordernd formulieren.

Aber dennoch meint er / sie doch nicht speziell Sie.
Dem irgendwer den Braten vom Teller, die Wurst vom Brot nehmen "will" …

15:29 von Ist Wahr

«Ob mit Schwein aus Niedersachsen oder Fisch auf japanisch:
Ihnen Frohe Weihnachten auch!»

Vielen Dank - und den gleichen Wunsch zurück.

Es wird weder das eine noch das andere Essen werden.
Wird nach Familien-Tradition Raclette sein …

12:44 von Hackonya2

«USA und China
Der eine schlimmer als der andere. Jetzt wird geringt wer größere Macht hat. Am besten mit beiden so wenig wie möglich zu tun haben.»

Und das ginge nun wie genau? Mit den beiden größten Wirtschaftsnationen der Welt "wenig zu tun haben" …?

Schweine-Zucht-Betriebe alle dicht machen?
Und die vorhandenen Bestände … wohin denn nun … "verramschen" …?

@Am 23. Dezember 2019 um 12:06 von schabernackAm 23. Dezember 20

Zitat: "Ist es die ganz große "Art of the Deal" der EU.
Den Zampano in den USA wüten und toben lassen. Um dann als Resultat u.a. in der EU produziertes Schweinefleisch "günstiger nach CHN zu verschippern"."

Eben.

Nachdem die EU eben das selbstbezeichnete Mantra, dass man die EU unbedingt brauche, um "im globalen Wettbewerb" zu bestehen, kann man sich wenigstens auf Donald J. Trump verlassen.

Wird Zeit, dass wir auch unseren Donald J. Trump in der EU bekommen. Dann gebe ich diesem Projekt noch einmal die Chance.

Chinas Regime verfolgt "erfolgreich" seine eigenen Interessen

"Der Schritt hat mit dem laufenden Handelskrieg zwischen China und den USA nichts zu tun, unterstützt aber das Argument der Regierung in Peking, dass sich die chinesische Wirtschaft weiter öffnet"/
"Die Maßnahmen sollen (...) unter anderem die Kosten für den Import von Konsumgütern, High-Tech-Teilen, speziellen Medikamenten sowie gefrorenem Schweinefleisch reduzieren"/
"Der Preis für Schweinefleisch hat sich bereits verdoppelt und ist ein starker Inflationstreiber geworden"

Dass alles, was den wirtschaftlichen Interessen ihrer Bevölkerung entspricht zugleich auch ihren eigenen Interessen dient, ist der chinesischen Führung - wie eigentlich der aller anderen Länder auch - natürlich klar. Und - offenbar im Gegensatz zu der der USA - ist sie auch klug und erfahren genug, um zu erkennen, mit welcher Strategie sich ihr Ziel - die Befriedigung der (wirtschaftlichen!) Bedürfnisse ihrer Bevölkerung zum Zwecke der Machtsicherung - politisch am wirkungsvollsten erreichen bzw. durchsetzen lässt.

@Rheinhard Schell 15:04

Nicht alles was die Bundesregierung macht ist gut. Es geht nicht nur um Putin selbst, sondern auch die Art der Feindlichkeit seiner Regierung und ihm gegenüber der EU. Wer wie Putin Anti- Europäische Parteien wie den FN, die AfD, Jobbik, Lega Nord und die FPÖ mitfinanziert mit dem sollte man nicht noch Handel betreiben. Bis auf das Gas sehe ich 0 Nutzen vom Handel mit Putin und das Gas können wir uns auch aus Katar, Saudi Arabien besorgen. Deren Regierungen planen wenigstens nicht die EU und Europa zu zestören so wie es die USA und Putis Russland eindeutig tun.

Gewinnoptimierung

kein Handel kann den Bestand künstlich klein halten, das müsste schon der Erzeuger tun.

Mein lieber Herr/Frau karwandler,
was meinen Sie wieviel Lagerhallen, Schiffe, Lagerstätten gefüllt werden um den Markt gering zu halten um höhere Preise zu erzielen. Das nennt man Gewinnoptimierung.

@Bote der Wahrheit 17:08

Nein Danke!Wir brauchen keinen Trump in Deutschland. Trump ist alles aber garantiert nicht verlässlich. Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Wenn in Deutschland ein Trump die Macht übernimmt, dann investiere ich gar nichts mehr in dieses Land. Die gebildeten Menschen werden Deutschland dann garantiert verlassen und ohne diese Leute können Sie Deutschland begraben. Seien Sie also vorsichtig was Sie sich wünschen!

@schabernack 16:39

Auf China zu verzichten wäre in der Tat Unfug, die USA sind jedoch als Partner ersetzbar. Andere Handelspartner wie China, Japan, Südkorea, Indien, Indonesien, Vietnam, Iran, Saudi-Arabien, Katar sind attraktiver als die USA.

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