Ihre Meinung zu: Bundestag: Schärfere Kontrollen für Waffenbesitzer

13. Dezember 2019 - 16:08 Uhr

Keine Waffen für Extremisten - das ist im Bundestag Konsens. Über den richtigen Weg dorthin gibt es jedoch viel Streit. Alex Krämer fasst die Debatte zusammen.

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Kommentare

Recht hat der Mann!

Das werden die Wähler aus der entsprechenden Gruppe nicht vergessen!

Jäger und Sportschützen können in Zukunft nur noch FDP oder AfD wählen.

Was hat sich

zum ersten Artikel geändert ?, ich hab beim lesen nichts festgestellt.
Legale Waffen sind nicht das Problem von Terroristen, die beziehen die Dinge nicht öffentlich.
Es wird sich durch das oder die neuen Gesetze nichts ändern, wie viele Reichsbürger gibt es denn, ich hab nie einen gesehen, oder gehört das jemand gesagt hätte er wäre einer.
Jäger und Sportschützen hab ich im Umkreis einige, die fahren mit verschlossen Kisten zum jeweiligen Stützpunkt.

Grenzschutz ist Menschenschutz, keine Verbote!

Hat jemals ein örtliches Waffenverbot jemanden davon abgehalten eine Waffe mitzuführen und zu benutzen? In jeder Einrichtung, bei jeder Veranstaltung ist die Hausordnung klar und unbestritten: Waffen verboten! Wer Böses beabsichtigt, den interessiert das Verbot nicht.

Wenn die Politik uns ernsthaft schützen möchte, möge sie die deutschen und europäischen Grenzen konsequent schützen. Es gibt genug Belege dafür, dass massiv Warfen in die EU geschmuggelt und verbreitet werden. Die wenigsten Menschen innerhalb der EU werden durch legale Waffen getötet.
Schluss mit der Symbolpolitik!

@16:44 von Vigilante

"Jäger und Sportschützen können in Zukunft nur noch FDP oder AfD wählen."

Beide können 0,1 % Wählerstimmen gut gebrauchen. *beg*

@16:54 von wenigfahrer

"Legale Waffen sind nicht das Problem von Terroristen, die beziehen die Dinge nicht öffentlich."

Die meisten Schusswaffentoten sterben nicht durch Terroristen.

"Es wird sich durch das oder die neuen Gesetze nichts ändern, wie viele Reichsbürger gibt es denn, ich hab nie einen gesehen, oder gehört das jemand gesagt hätte er wäre einer."

Es gibt ca. 15.000 davon in Deutschland.

@17:04 von umdenkend

"Hat jemals ein örtliches Waffenverbot jemanden davon abgehalten eine Waffe mitzuführen und zu benutzen?"

Ja.
Oder meinen Sie, dass bei einer Waffenkontrolle noch nie eine Waffe gefunden worden wäre?

Gaga Verbote & totalitäre System

Die Verschärfung des Waffenrecht schadet nur noch rechtschaffenden Menschen. Ich habe einen französischen Jagdschein - seit über 14 Monaten dauert nun das Verfahren der Waffenbesitzkarte an... Ausgang ungewiss. Stattdessen muss ich mit Pfeil und Bogen jagen. Aus Neugier habe ich mich mal informiert, was mit illegalen Waffen ist.
Eine illegale Waffe hätte man
1.) nach spätestens 1-2 Wochen
2.) sie wäre sogar günstiger (weil die ganzen Behördengebühren wegfallen, die Waffen günstiger sind als im Handel, die Mehrwertsteuer wegfällt)
3.) nicht die enormen Kosten für Waffenschrank zu tragen
4.) noch nicht mal ein Führungszeugnis gebraucht
5.) Der Schwarzmarkt floriert
Von der Polizei weiss ich, dass sie selbst jetzt schon komplett überlastet sind. Und wenn Gesetze nicht durchgesetzt werden, dann sind sie ohne Wirkung. Nur Gaga!
Die Verschärfung des Waffenrechts & Entwaffnung der Bevölkerung fand immer vor der Einführung von totalitären System statt. Aber sowas passiert doch nicht!?

Ohne Not

Die von den AfD- und FDP-Politikern gebrauchte Aussage trifft die Sache auf den Punkt. Ohne Not werden legale Waffenbesitzer (Jäger, Sportschützen etc.) gegängelt. Sachlich, logisch begründbar ist das nicht denn die festgelegten Gängelungen (alle 5 Jahre künftig Nachweis... ) stehen in keinerlei Kausalität mit dem angesteuerten Ziel (keine Waffen in Extremistenhänden). Der Begriff der „zuverlässigen Person“ gab es schon im bisherigen Prüfverfahren. Was geschieht dann künftig mit geerbten Waffen (Andenken an Verstorbenen)? Sollen jetzt die Erben gezwungen werden alle fünf Jahre mir den Erbstücken zu schiessen obwohl diese vielleicht keinerlei Bezug zu dem Sport haben und nur das Andenken (im Tresor) pflegen möchten? Für mich ist das purer zielfreier Aktionismus der GroKo. Positiv zu bewerten sei das AfD und FDP den ein oder anderen Wähler mehr gewinnen werden denn ungerecht behandelt zu werden merkt sich der Wähler, ganz bestimmt.

Absurd

Also ich fühle mich kein bisschen sicherer.
Mehr Geld für die Polizei damit die sich den Sprit leisten können um Handy am Steuer zu verfolgen, das hätte Sinn gemacht. Eine Kommission die Dinge wie die Mautverträge oder die Berateraffäre der Bundeswehr aufklärt, das hätte Sinn gemacht. Einen fähigen Anwalt einstellen der Apple endlich zwingt in D Steuern zu zahlen, das hätte Sinn gemacht. Straßen und Brücken renovieren, das hätte Sinn gemacht. Oder mehr Zöllner, die illegal ins Lang gebrachte Waffen suchen und finden. Aber das Waffengesetz für unbescholtene, deutsche Bürger noch weiter zu verschärfen? Absurd.

re eine-anmerkung

"Was geschieht dann künftig mit geerbten Waffen (Andenken an Verstorbenen)? Sollen jetzt die Erben gezwungen werden alle fünf Jahre mir den Erbstücken zu schiessen obwohl diese vielleicht keinerlei Bezug zu dem Sport haben und nur das Andenken (im Tresor) pflegen möchten?"

Der Waffenschrank mit Opas Karabiner als Gedenkstätte der germanischen Ahnenverehrung?

Für manche ein Gesichtspunkt, offenbar ...

18:02 von eine_anmerkung

Was geschieht dann künftig mit geerbten Waffen
.
vielleicht den Schlagbolzen rausmachen
oder was in den Lauf reinmachen
also das wird ja wohl das kleinste Problem sein

Da hat der Bundestag ganze

Da hat der Bundestag ganze Arbeit geleistet!

Es hat ein Gesetz gemacht, was für mich reiner Aktionismus ist mit keinerlei Wirkung !

Wie wäre es mit schärferen Kontrollen für Messerbesitzer?

Das würde sich lohnen.

@ eine_anmerkung

Ohne Not werden legale Waffenbesitzer (Jäger, Sportschützen etc.) gegängelt. Sachlich, logisch begründbar ist das nicht denn die festgelegten Gängelungen (alle 5 Jahre künftig Nachweis... )

Was hat das mit Gängelung zu tun? Alle 5 Jahre, das ist doch das mindeste.

@ petra klein

Aus Neugier habe ich mich mal informiert, was mit illegalen Waffen ist.
Eine illegale Waffe hätte man
[...]
4.) noch nicht mal ein Führungszeugnis gebraucht

Ist das jetzt Ernst oder Satire?

Wie wäre es denn mit überhaupt keinen Waffen?

Welcher Bürger braucht ernstlich eine Schusswaffe? Wir sind doch hier nicht in Amerika, wo die Waffe das persönliche Gefühl der Sicherheit vermeintlich erhöht.

Auch Hobbyjäger sollten keine Schusswaffe zu Hause haben. Sie können sich bei der Forstbehörde ihr Gewehr ausleihen, wenn eine Jagd ansteht, und danach dort wieder wegschließen lassen. Dann können auch keine Kinder an den Waffenschrank gehen und versehentlich Eltern, Geschwister oder Schüler und Lehrer erlegen.

Schusswaffen sollten Teil des Gewaltmonopols sein, und das steht neben der Bundeswehr ausschließlich den bewaffneten Behörden wie Polizei, Bundespolizei, Zoll usw. zu. So war es u.a. in der DDR geregelt, und da lief kein Bürger ohne weiteres Amok oder erschoss den Liebhaber seiner Frau. Dass vielleicht gerade deshalb ein Waffenverbot auch in diesem Forum immer in die Nähe totalitärer Entscheidungen gerückt wird, geschieht offenbar reflexartig und ist schlichtweg nur unvernünftig.

Der interessierte Bürger ...

... sollte sich seine eigenen Gedanken machen dürfen, wenn er das heutige Waffenrecht mit dem von 1938 vergleichen kann. Es wäre doch eine gute Idee, wenn der "Faktenfinder" diesen Vergleich überhaupt ermöglicht.

@ wenigfahrer

... wie viele Reichsbürger gibt es denn, ich hab nie einen gesehen, oder gehört das jemand gesagt hätte er wäre einer.

Aber was sagt das aus?
Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch noch niemanden mit einer illegalen Waffe gesehen oder gehört, dass jemand gesagt hätte, er besäße eine.
Und erst recht keinen Terroristen.

Waffen reduzieren

Die Gesetzesvorlage ist mir zu lax. Ich würde noch wesentlich weiter gehen und Waffen im Privatbesitz weitgehend verbieten.

@ eine_anmerkung

Was geschieht dann künftig mit geerbten Waffen?

Gegenfrage: Was geschieht mit geerbten Autos, wenn ich keinen Führerschein habe?

Re WiPoEthik

Ich denke dass bei allen Attentaten innerhalb Europas in den letzten Jahren, es verboten war, illegale Waffen an den Anschlagsorten zu tragen. Ich wüsste nicht dass jemals ein Attentäter sagte: „oh, hier sind Waffen verboten. Dann gehe ich wieder nach Hause und töte heute niemanden.“
Es handelt sich hier um Symbolpolitik! Zu Ungunsten weniger. Ich verachte Waffen und der Zugang zu solchen sollte sehr schwer sein! Und das ist er!

Aber einerseits zu sagen, wir Verdächtigen eine Gruppe von Menschen pauschal(legale Waffenbesitzer) während die Mehrzahl der schweren Verbrechen mit illegalen Waffen begangen wird, ist scheinheilig und inkonsequent! Wenn Politik es ernst meint, sollen sie sich auch den illegalen Waffen annehmen!

bundestag-schaerfere-kontrollen-fuer-waffenbesitzer

Lieber kleiner Bankert, Sie schreiben : "Die Gesetzesvorlage ist mir zu lax. Ich würde noch wesentlich weiter gehen und Waffen im Privatbesitz weitgehend verbieten."

Wenn die Waffengesetze =>verschärft" werden, dann gilt das doch nur für die =>braven, gesetzestreuen Bürger !!!

Wer illegal Waffen besitzt ist nur rein "zufällig" zu belangen.
"Normalerweise" bleibt er im Unsichtbaren...und irgendwelche "Verschärfungen" ....treffen ihn absolut nicht !!!
Ein =>Verbot<=, wie Sie es "fordern",.... lässt jeden Schwarzwaffenbesitzer nur überlegen schmunzeln !
Was empfehlen Sie nun ?
Bitte überlegen Sie langsam und genau !
Es gibt =>Millionen von "Schwarz-Waffen"......

um 19:15 von kleiner Bankert

>>"Gegenfrage: Was geschieht mit geerbten Autos, wenn ich keinen Führerschein habe?"<<

Das Auto lasse ich dann in der Garage stehen. Niemand zwingt mich da zu was? Wo ist das Problem?

bundestag-schaerfere-kontrollen-fuer-waffenbesitzer

Lieber Sisyphos3, auf die Frage von "eine_anmerkung" (Was geschieht mit künftig mit geerbten Waffen) antworten Sie sehr optimistisch : Vielleicht den Schlagbolzen rausmachen oder was in den Lauf reinmachen, also das wird das kleinste Problem sein."

Ihre Antwort offenbart mir, dass Sie absolut keine Ahnung über Schusswaffen haben......
Bitte bedenken Sie, dass "man" einen "fehlenden Schlagbolzen leicht =>"ersetzen" kann... durch einen neuen !!!
Falls Sie befürworten, ...etwas in den Lauf "hineinzutun",....
Glauben Sie, "man" könnte das nicht wieder rausnehmen ?

Meine Frage an Sie ist : WIE wollen Sie die Millionen von =>illegalen Waffen =>"in den Griff" bekommen ?
WO fangen Sie an zu suchen ???

re umdenkend

"Aber einerseits zu sagen, wir Verdächtigen eine Gruppe von Menschen pauschal(legale Waffenbesitzer)"

Da wird keiner pauschal verdächtigt. Da müssten Sie auch behaupten, Fahrzeughalter werden pauschal verdächtigt, weil sie regelmäßig zum TÜV müssen und man sich nicht darauf verlässt, dass sie von sich aus den technischen Zustand ihres Fahrzeugs überprüfen.

" während die Mehrzahl der schweren Verbrechen mit illegalen Waffen begangen wird"

Warum soll das Zahlenverhältnis ein Grund sein, das Gefährdungspozenzial durch legale Waffen zu vernachlässigen?

bundestag-schaerfere-kontrollen-fuer-waffenbesitzer#comment-

Aus meiner Sicht : Solange es viel einfacher ist, sich eine SchussWaffe am Schwarzmarkt zu besorgen ,...als ganz offiziell mittels "Antrag und Überprüfung",......solange ist jede "Verschärfung des Waffenrechts" einfach nur =>dumm !

um 18:43 von karwandler

>>"Der Waffenschrank mit Opas Karabiner als Gedenkstätte der germanischen Ahnenverehrung?"<<

Ich finde das garnicht so lächerlich weil ich solche Menschen kennen die geerbte Waffen eines Verstorbenen als Andenken an diesen aufheben, übrigens ganz legal mit entsprechender Erlaubnis. Andere Menschen heben Schmuck oder sonst was als Andenken auf. Ich persönlich habe Respekt davor und gestehe das diesen Leuten zu im Gegensatz zu Ihnen wo Sie solche Menschen verhöhnen.

re eine-anmerkung

" um 18:43 von karwandler

>>"Der Waffenschrank mit Opas Karabiner als Gedenkstätte der germanischen Ahnenverehrung?"<<

Ich finde das garnicht so lächerlich weil ich solche Menschen kennen die geerbte Waffen eines Verstorbenen als Andenken an diesen aufheben, übrigens ganz legal mit entsprechender Erlaubnis. Andere Menschen heben Schmuck oder sonst was als Andenken auf."

Und wenn davon was nicht erlaubt ist geht es eben nicht. Opas Handgranate geht auch nicht als Andenken.

Ansonsten dazu: Der Mensch hat Probleme, und wenn er keine mehr hat muss er sich welche ausdenken.

Das Thema "Reichsbürger"

Vorab möchte ich anmerken das ich diese Menschen bzw. Ihre Einstellung und Ihr Tun nicht gutheiße und in dem ein oder anderen Fall sind diese Menschen auch gefährlich.
Was ich nicht in Ordung finde sind solche Aussagen dass sich Reichsbürger verstärkt über Schützenvereine Waffen besorgen und dies aus zweierlei Gründen. 1.) suggeriert das, das die Schützenvereine Ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkommen. Dem ist nicht so in dem heutigen engmaschigen Netz der Vorgaben und Regularien. 2.) es ist tausendmal einfacher und es geht sehr viel schneller sich eine illegale Waffe zu besorgen als die Hürden bis zum Erwerb einer Waffe (einige Jahre aktiv im Verein, Führungszeugnis, Prüfung ob verlässliche Person, Sachkundeprüfung, Schiessprüfung...) zu nehmen. Warum sollte denn ein Reichsbürger den hürdenreichen Weg auf sich nehmen wenn er über die kriminelle Energie zu einer Straftat verfügt? Ausgenommen sind natürlich Reichsbürger die vor längeren Jahren unter damals einfacheren Bedingungen Waffen

20:14 von eine_anmerkung um 18:43 von karwandler

"" Ich finde das garnicht so lächerlich weil ich solche Menschen kennen die geerbte Waffen eines Verstorbenen als Andenken an diesen aufheben, übrigens ganz legal mit entsprechender Erlaubnis.""
#
Ich bin einer von diesen Menschen. Eine Pistole und eine Langwaffe habe ich von meinen Vater geerbt. Weil ich sie aber nicht illegal besitzen wollte habe ich angemeldet. Dazu musste ich 2 Waffenschränke kaufen getrennt die Unterbringung und fest verankert in der Wand. Von Zeit zu Zeit steht dann plötzlich die Polizei vor der Tür und möchte schauen was die Waffen machen. Ist ja immer alles palettieei
bei mir und das kostet jedesmal 70 Euro. Wenn ich das vorher alles gewusst hätte, dannn ............

um 20:25 von karwandler

>>"Und wenn davon was nicht erlaubt ist geht es eben nicht. Opas Handgranate geht auch nicht als Andenken."<<

Ich habe mich wahrscheinlich nicht genau genug ausgedrückt da Sie weiter versuchen alles ins Lächerliche zu ziehen? Nur soviel. Handgranaten sind genauso wie beispielsweise vollautomatische Waffen ein absolutes Tabu und wenn Sie einen Panzer erben sollten ist der Besitz nur dann zulässig wenn dieser durch ein zertifiziertes Unternehmen demilitarisiert wurde. Das alles hat aber nichts mit dem von mir beschriebenen autorisierten Besitz von geerbten Waffen zu tun die gemäß den gültigen Vorgaben aufbewahrt werden.

re eine-anmerkung

"Was ich nicht in Ordung finde sind solche Aussagen dass sich Reichsbürger verstärkt über Schützenvereine Waffen besorgen und dies aus zweierlei Gründen. 1.) suggeriert das, das die Schützenvereine Ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkommen. Dem ist nicht so in dem heutigen engmaschigen Netz der Vorgaben und Regularien."

Woher wissen denn Schützenvereine, ob ihnen ein Reichsbürger beitritt? Selbst können die das nicht ermitteln.

Was wurde aus dem § 42a WaffG

Was wurde aus dem §42a WaffG, der u. a. das Führen und Transportieren von Messern regelt? Auch hier sollte es deutliche Verschärfungen geben, die vor allem die Brauchtumspflege (Pilger), Pfadfinder, Bushcrafter, Survivalisten, aber auch Jäger und andere Outdoor-Aktivisten betroffen hätten. In den Aussprache im Bundestag habe ich nichts davon gehört. Wird da wieder einmal eine Gesetzesvorlage einfach so stillschweigend abgenickt?

re eine-anmerkung

" Das alles hat aber nichts mit dem von mir beschriebenen autorisierten Besitz von geerbten Waffen zu tun die gemäß den gültigen Vorgaben aufbewahrt werden."

Wo ist denn dann Ihr Problem? Dass der Andenkensammler wegen Nichtgebrauchens seiner Andenkenwaffen angeraunzt wird? Dann soll er sich von einem Fachbetrieb zertifizieren lassen, dass die Waffe schussunfähig gemacht wurde, und geht als Sammler durch.

um 20:36 von schiebaer45

>>"Ich bin einer von diesen Menschen. Eine Pistole und eine Langwaffe habe ich von meinen Vater geerbt. Weil ich sie aber nicht illegal besitzen wollte habe ich angemeldet. Dazu musste ich 2 Waffenschränke kaufen getrennt die Unterbringung und fest verankert in der Wand. Von Zeit zu Zeit steht dann plötzlich die Polizei vor der Tür und möchte schauen was die Waffen machen. Ist ja immer alles palettieei
bei mir und das kostet jedesmal 70 Euro. Wenn ich das vorher alles gewusst hätte, dannn ............"<<

Ich muss gestehen das ich nicht der große Spezialist bei diesem Thema bin, was mich aber wundert sind die zwei Schränke? Meines Wissens darf eine Kurz- und eine Lagwaffe in einem Schrank aufbewahrt werden wenn es sich um einen Schrank der Klasse "B" handelt? Getrennt aufbewahrt muss Waffe und Munition, aber meines Wissens haben Erben nicht die Berechtigung zum Erwerb von Munition? Was mich weiter wundert ist der Umstand das für eine solche Überprüfung 70 Euro gezahlt werden müssen?

@19:45 von umdenkend

"Ich denke dass bei allen Attentaten innerhalb Europas in den letzten Jahren, es verboten war, illegale Waffen an den Anschlagsorten zu tragen. Ich wüsste nicht dass jemals ein Attentäter sagte: „oh, hier sind Waffen verboten. Dann gehe ich wieder nach Hause und töte heute niemanden.“"

Schauen Sie sich den Kommentar an auf den ich geantwortet habe. Dort ging es größtenteils um abgeschlossene Räume. Menschen nach Waffen zu durchsuchen hat in der Vergangenheit durchaus funktioniert - nicht immer - aber die Pauschalaussage, dass es völlig ineffektiv sei wollte ich so nicht stehen lassen.

"Aber einerseits zu sagen, wir Verdächtigen eine Gruppe von Menschen pauschal(...) während die Mehrzahl der schweren Verbrechen mit illegalen Waffen begangen wird, ist scheinheilig und inkonsequent!"

Waffen sind brandgefährlich. Ich finde es sinnvoller Waffenbesitzer zu checken als jeden Schritt im Internet dauerzuüberwachen und auf Jahre hin zu speichern.

um 20:49 von karwandler

>>"Woher wissen denn Schützenvereine, ob ihnen ein Reichsbürger beitritt? Selbst können die das nicht ermitteln."<<

Beim Beitritt nich unbedingt. Wenn es aber um die Beantragung von Schusswaffen geht schon (Führungszeugnis, Prüfung auf zuverlässige Person). Die Behörden sollten also solche "Früchtchen" wie Reichsbürger schon auf dem Schirm haben und das gelingt besser, wenn diese nicht Ihre Zeit mit der nicht zielführenden Überprüfung unbescholtener Waffenbesitzer zu verplempern.

um 20:56 von karwandler

>>"...er sich von einem Fachbetrieb zertifizieren lassen, dass die Waffe schussunfähig gemacht wurde, und geht als Sammler durch.."<<

Das schussunfähig machen einer Waffe nach den gesetzlichen Vorgaben ist ein irreversibeler Prozess wobei das Erbstück Waffe nebenbei gesagt einiges an Wert verliert.

jagen? schützenverein?

kann man alles auch mit waffen ohne scharfer munition. wann zum letzten mal hat man in einem biathlon mit tötlicher munition geschossen? aber hauptsache im verein oder was? absurd. da gäbes es weit tugendhaftere waffendiziplinen. bogenschießen und fechten sind um längen besser. aber es geht ja nicht um kultur sondern um hormone. ansonsten würde man sich auch mit nem speer zufrieden geben...waffen sollten nicht privat besitzt werden dürfen. nur unter aufsicht auf staatlichem gelände und mit polizeischutz. das wäre gerecht gegenüber allen anderen menschen, die keinen "legalen" grund haben waffen zu besitzen.

@Am 13. Dezember 2019 um 18:51 von Sisyphos3

ja, normalerweise wird der lauf mit beton unbrauchbar gemacht. aber alte karabiner sind auch nicht so gefährlich. moderne waffen nutzen moderne munition und die ist immer gefährlicher geworden.

waffen wofür ??

ich bin Segler , habe eine Signalwaffe beantragt, für den Notfall.Klar kommt dem der mit einer Waffe Schaden anrichten möchte keine aus dem Geschäft an der Ecke in die Hand , der hat seine Quellen.Das ist ja der andere Punkt, es gibt bei uns viel zu viele Menschen die privat Waffen besitzen die keinen Nutzen haben ausser Wild zu erlegen oder ne Scheibe zu schießen....beides in meinen Augen überflüssig.Ansonsten finde ich kann unsere Gesellschaft komplett auf Waffen verzichten, den Behörden als Sicherheitsorgane Bundeswehr etc, da würde ich zustimmen- im staatlichem Auftrag.Und wofür sind Waffen gemacht : zum verletzten, töten, das Argument mit dem Beschützen geht mir auf den .......Deutsche Rüstungsexporte sind Schuld am Tod tausender....Kauft euren Hasen beim Bauern, und spielt auf der Playstation Baller Spiele - wer ne Waffe will bekommt sie trotz aller Überwachungen, Internet oder Großstadt Unterwelt...Verbot wäre mein Ansatz - für private Nutzung.

16:44 von Vigila

"Recht hat der Mann!
Das werden die Wähler aus der entsprechenden Gruppe nicht vergessen!

Jäger und Sportschützen können in Zukunft nur noch FDP oder AfD wählen."

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Warum?
Weil Jäger und Sportschützen Ihrer Meinung nach grundsätzlich verschleiern wollen, wo ihre Waffen geblieben sind?

Oder weil Jäger und Sportschützen Ihrer Meinung nach grundsätzlich daran interessiert sind, dass ihre Waffen in gewalttätige Hände geraten oder zumindest das nicht verhindern wollen?

19:45 von umdenkend

>> Re WiPoEthik"

Ich denke dass bei allen Attentaten innerhalb Europas in den letzten Jahren, es verboten war, illegale Waffen an den Anschlagsorten zu tragen. Ich wüsste nicht dass jemals ein Attentäter sagte: „oh, hier sind Waffen verboten. Dann gehe ich wieder nach Hause und töte heute niemanden.“>>

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Woher sollen Sie das auch wissen?
Sie wissen ja auch nicht, wie viele Menschen vor einem Mord zurückgeschreckt sind, weil ihnen rechtzeitig einfiel, dass das Lebenslänglich gibt.

"Waffenverbotszonen" sind eine massive Einschränkung

Ich bin Jäger, bin ländlich aufgewachsen, wohne aber innerstädtisch in der Nähe des hiesigen Hauptbahnhofs.

Dieser Hauptbahnhof mit dem Vorplatz, Bus- und Straßenbahnhaltestellen ist der zentrale Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs meiner Stadt.
Auf diesem gesammten Gelände hat man eine sog. "Waffenverbotszone" eingerichtet (Taschenmesser sind keine Waffen im Sinne des Waffengesetzes).

Da ich grundsätzlich immer zumindest ein kleines Taschenmesser in der Tasche habe kann ich jetzt nicht mehr den öffentlichen Personennahverkehr benutzen. Der für mich nächstgelegene Geldautomat ist auch innerhalb dieser Verbotszone.

Erwischte man mich dort mit einem Taschenmesser wäre das zwar "nur" eine Ordnungswidrigkeit, ein Waffenbesitzer kann dafür aber schon seine Zuverlässigkeit verlieren (nur bestimmte Ordnungswidrigkeiten, z.B. gegen das Waff.G oder BTM). Dann müsste ich meine Waffen abgeben und bin die längste Zeit Jäger gewesen.

Das ist doch völlig unverhältnismäßig!

Schärfere Kontrollen

Nicht schlimm den Überschuss an produzierten Waffen kann man weiter getrost nach Saudi Arabien verhöckern. Hauptsache im Inland so tun als ob.

@ WiPoEthik

"Die meisten Schusswaffentoten sterben nicht durch Terroristen"

Die meisten Schusswaffentoten sterben nicht durch legale Waffen.

Von denen die durch legale Waffen sterben sind die meisten entweder durch Behördenwaffen oder durch Selbstmorde gestorben.
Gelegentlich passieren Unfälle und ganz selten gibt es mal ein Familiendrama etc.

Unfälle gibt es aber bei 81 Mio. Deutschen jede Menge.
Z.B. sterben pro Jahr im Schnitt 20 Menschen durch Unfälle mit Pferden. Keiner kommt deshalb auf die Idee Pferde zu verbieten, Altersgrenzen für den Kontakt zu Pferden einzuführen oder Führungszeugnisse einzufordern.
Auch in den Alpen sterben jedes Jahr einige Menschen durch Unfälle. Auch da denkt keiner über ein Betretungsverbot nach.

Das BKA betont immer wieder auf Neue: Legale Schusswaffen sind in D. nicht deliktrelevant.

Es gibt in D. kein Problem mit legalem Waffenbesitz.
Wir haben bereits eines der strengsten Waffengesetze.
Österreich/Schweiz sind deutlich entspannter -> macht keine Probleme!

@ um 20:11 von karwandler

"Da wird keiner pauschal verdächtigt. Da müssten Sie auch behaupten, Fahrzeughalter werden pauschal verdächtigt, weil sie regelmäßig zum TÜV müssen und man sich nicht darauf verlässt, dass sie von sich aus den technischen Zustand ihres Fahrzeugs überprüfen."

Das ist doch ein Vergleich von Äpfeln und Elefanten. Mir ist nicht bekannt, dass Jäger und Sportschützen überall in der Öffentlichkeit herumschießen dürfen. Dafür sind abgesperrte bzw. abgeschlossene Bereiche vorgesehen. Auf Ihr Beispiel zurückzukommen. Wenn die Menschen ihre PKWs nur noch auf kleinsten abgesperrten Arealen von der Größe eines kleinen Waldes oder gar einer Turnhalle führen dürften, gebe es sicherlich keinen TÜV mehr.

Somit ist es sehr wohl eine pauschale Verdächtigung aller Waffenbesitzer.

Und auch wenn ich hier für Waffenbesitzer spreche, so bin ich selbst kein Besitzer einer Waffe, die irgendeine Art von Erlaubnis bedarf.

@ WiPoEthik: Waffenverbotszonen

""Hat jemals ein örtliches Waffenverbot jemanden davon abgehalten eine Waffe mitzuführen und zu benutzen?"

Ja.
Oder meinen Sie, dass bei einer Waffenkontrolle noch nie eine Waffe gefunden worden wäre?"

Das Wort örtliches Waffenverbot ist aber irreführend.

Wer darf denn Waffen führen in der Öffentlichkeit?

Scharfe Waffen: Polizei und private Sicherheitsdienste (Geldtransporter etc.), und die dürfen auch in solchen Waffenverbotszonen Waffen führen.

Freie Waffen: Für fast alle freien Waffen (Schlagstöcke, Dolche, Schwerter) gilt bereits ein Trageverbot in der Öffentlichkeit

Taschenmesser, die keine Waffen im Sinne des Waffengesetzes sind: §42a verbietet das Führen von Einhandmessern und feststehenden Klingen länger als 12cm.
Geführt werden dürfen nur manche Taschenmesser oder kurze feststehende Messer, also Gebrauchsmesser/Werkzeuge

Diese "Waffenverbotszonen" haben einen reißerischen Namen, denn eigentlich verbieten sie hauptsächlich "gefährliche Alltagsgegenstände", Victorinox etc

@ Earthwalker

Was wurde aus dem §42a WaffG, der u. a. das Führen und Transportieren von Messern regelt? Auch hier sollte es deutliche Verschärfungen geben

Da bin ich vollkommen bei Ihnen. Schönes Wortspiel.

@ Sisyphos3

"Was geschieht dann künftig mit geerbten Waffen
.
vielleicht den Schlagbolzen rausmachen
oder was in den Lauf reinmachen
also das wird ja wohl das kleinste Problem sein"

Natürlich ist das ein Problem!

Solche Waffenwerden so durchgebohrt/Lauf aufgeschlitzt/zugeschweißt, dass das nicht mehr rückgängig zu machen ist. Die Waffe ist dann also dauerhaft unbrauchbar. Das mindert natürlich massiv den Wert der Waffe. Alte Waffen haben aber oft neben dem ideellen auch einen hohen finanziellen Wert, der dann weitgehend futsch ist. Das ist also dann doch eine Teilenteignung.

Es käme ja auch keiner auf die Idee, es sei kein Problem, bei nem vererbten Olttimer den Motor durchzubohren.

Solche Waffen sind überhaupt nicht deliktrelevant. Es gibt da keinen Handlungsbedarf.

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