Kommentare

War der Widerstand wohl doch

War der Widerstand wohl doch nicht so groß wie hier öfter Berichtet wurde!Absolute Mehrheit! Da sollte TS doch mal ihre Quellen überprüfen! Aber bin mal gespannt wie schnell jetzt von Johnson geliefert wird!

How dare you

Da haben jetzt die Briten anders entschieden als wir politisch korrekten Europäer es uns wünschten. Demokratie kann so schwer sein.

In Wählerstimmen - Remain-Parteien: 52,1 % vs. Brexit: 46,5 %

Boris Johnson hat aufgrund der Systematik des britischen Wahlsystems eine deutliche Mehrheit der Mandate gewonnen, aber kein „mächtiges Mandat“ für den Brexit.

Im Gegenteil. Die Parteien die für Remain und/oder für ein zweites Referendum stehen, haben in Wählerstimmen eine deutliche Mehrheit hinter sich.

Die Tories haben in Prozenten im Vergleich kaum mehr eingefahren als in 2017, werden damit aber aufgrund der geographischen Verteilung der Stimmen mit einer absoluten Mehrheit der Unterhaus-Sitze belohnt.

Das „first-past the post“ Wahlsystem verzerrt mit seiner Überbetonung von relativen Mehrheiten den tatsächlichen Wählerwillen ins Unkenntliche. Im Großteil der 650 Wahlkreise werden Abgeordnete mit nur relativen Mehrheiten gewählt. Die Stimmen, die für andere Kandidaten abgegeben wurden, verfallen komplett. Nur die Mandate zu zählen sagt folglich über den „Wählerwillen“ der Briten nicht viel aus.

Grosser Sieg für Boris

Johnson ist über alle sozialen Schichten hinweg sehr beliebt, selbst bei vielen Labour-Anhängern. Im Gegensatz zu dem was regelmässig in der deutschen Presse impliziert wird ist der zudem hochintelligent - aber auch unberechenbar. Der Brexit kommt jetzt und womöglich wird er am Ende sogar ohne Deal erfolgen, bzw. Boris sich nicht an den Deal halten.

Vielleicht haben sie ja Recht

Raus aus diesem inkompetenten und unfähigen Europa, das oft nur noch von Korruption zusammen gehalten wird. Wir werden uns noch grün ärgern.

Absolute Mehrheit für Tories?

„Es ist vollbracht“-
Das leidige Thema „Brexit“ hat nunmehr ein festes Datum für den Austritt aus der EU. Die Unsicherheit, ob wie und wann ein Brexit stattfindet hat nun ein Ende gefunden. Am 31.01.2020 ist es geschafft!
Eine große Erleichterung auch darüber, dass Mr. Corbyn deutlich eine Absage für seine Vorstellungen von Politik und Wirtschaft für Großbritannien erlitten hat.

Man darf gespannt auf den Weg Englands sein.

Boris Johnson hat tatsächlich keinen Wahlgegner gehabt. Und sich selbst hat er im Griff gehabt. Sein ehemaliger Gegner Corbyn is dieser Typus von Politiker der sich meilenweit vom Wähler entfernt hat und nicht mehr weiß was die Nöte und Sorgen seiner Wähler sind. Eine dringende Warnung für die deutsche Politik. Johnson wird jetzt freie Hand haben in seiner Partei und in England, weniger aber in Großbritannien. Man darf gespannt sein war er und Amerika aus England machen.

good bye Great Britain

Jetzt ist gut. Die Briten wollten den Brexit, damals, heute und keiner wollte es glauben.
Bitte nun zügig den letzten Akt dieses Dramas durchziehen.

Einst rief die baumelde Dame mit der ihr zu großen Tasche

die sie zu tragen hatte, Neuwahlen aus, um ihre Mehrheit im Parlament zu vergrößern. Und reduzierte die genau dadurch.

Manche können sich bemühen, so sehr sie wollen. Ihnen geht alles schief. Und als der überforderten Dame zum Abschied ihrer inferioren Kanzlerschaft, Tränen des Selbstmitleides über dieWangen liefen – war nicht nur sie gescheitert. Sie hatte es geschafft, GB in eine veritable Krise zu manövrieren.

Nicht ihre Schuld alleine. Auch die der Torries, die diese Dame zur Kanzlerin machten.

Und dann kommt einer mit burleskem Auftreten. Aber klarer Kante. Und macht alles richtig. Denn nun kann er liefern, was er versprach.

Faszinierend, wie der Wechsel einer einzige Person an der Spitze eines Staates, die Richtung eines ganzen Kontinentes verändert!

Ein einziger Wechsel an der richtigen Stelle, den Unterschied zwischen zersetzender Lähmung oder Ordnung & Zukunft macht.

So geht Geschichte.

Gut, dass Corbyn, der unsympathische Antisemit, abstürzte. Auch eine schöne Sache.

Wahl in UK

Es ist geschehen vor dem die Eurokraten in Brüssel vehement gewarnt haben. Der/ die britische Wähler/in hat sich eindeutig entschieden. Für die Partei der Brexit Unterstützer. Nun gleich ein Kommentar der aussagt: Nicht Johnson hat gewonnen, sondern Corbyn hat verloren. Sinngemäß: Der Sieg der Konservativen ist unverdient da laut Umfragen angeblich die Brexit Gegner eine Mehrheit in der Bevölkerung haben. Dies mag stimmen ist aber pure Spekulation, kann nicht bewiesen werden. Frage: Wenn dem so wäre warum ist das Ergebnis der Wahl nicht knapper ausgefallen? Mein Fazit: Bestimmten Kreisen, Personen, auch in den Medien, passt dies klare, unbestreitbare Ergebnis der Wahl nicht in ihr Weltbild. Also muss dagegen argumentiert werden. Ob mit oder ohne Fakten, egal. Die Briten haben gewählt. Ihr gutes Recht. Ob falsch oder richtig ist, bleibt offen. Eine Einmischung von außen ist nicht zielführend. Eine einseitige lächerlich.

Season greetings,

Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Hat eigentlich Frau Merkel

schon gratuliert zu dem Sieg der Tories, ach nein, es hat ja der falsche gewonnen!!

GB verlässt die EU - Schottland das GB

Es kommt Bewegung in die Sache.

:-))

Irgendwann muss das „Empire“ ja auch vollständig abgewickelt werden.

Und ich kann mir gut vorstellen, wenn das Gezerfe um die Grenze zwischen Irland und Nordirland wieder los geht, dann kommt es auch zu einem Austritt der Nordiren aus dem UK.

Johnson strebt ja das Singapur an der Themse an - was die Größe und die Zahl der Einwohner betrifft, hat er jedenfalls einen großen Schritt in diese Richtung geschafft...

;-))

Die Zeichen stehen auf Sturm

ja, Johnson mag aufgrund eines eher undemokratischen Wahlsystems (welches schon seit Jahrzehnten scharf in der Kritik steht) die absolute Mehrheit gewonnen haben... Jetzt das große Aber in Nordirland und Schottland haben die Parteien gewonnen, die für eine Abspaltung von England stehen. Zu mindestens in Nordirland ist das eine Sensation.

Vielleicht steckt ja doch mehr in der Idee von Herrn Sonneborn als ein Seitenhieb zu sein.

Vielleicht sehen wir wirklich bald eine Art "Union keltischer Nationen", denn Schottland will in der EU bleiben und wie ginge dies einfacher als England zu verlassen und sich mit der Republik Irland (und vielleicht Nordirland) zu vereinigen?

Die Situation beinhaltet noch jede Menge Sprengstoff

...endlich...

Endlich ein klares Voting hin zum Brexit.
Ich bin wirklich gespannt wie sich GB danach entwickelt. Es gibt ja zwei sehr unterschiedliche Meinungen darin.
Fakt ist auch, das in der EU vieles nicht richtig läuft, deshalb werden ja auch die rechten und linken Ströhmungen immer größer.
Und nun kommt noch das Klimapack. Keiner weiß woher das Geld dazu kommen soll. Ob das die EU aushält, da habe ich meine Zweifel.
Deshalb ist GB vielleicht nur der Vorreiter.

Nun muss Johnson liefern - der Brexit ist dabei noch der ....

... kleinste Teil der Aufgabe.

Mit 363 (2 noch offen) sitzen kann er das Brexit-Gesetz bequem verabschieden und das wird in Kürze geschehen.

Aber die Groß-Aufgabe besteht darin,

(1) ein Land zu einen, dessen eine - und mittlerweile etwas größere - Hälfte er mit dem Brexit vor den Kopf stößt

(2) die politischen Versprechungen einzulösen, mit denen er im Land hausieren ging.

Die Erwartungen in den Wahlkreisen, die er von Labour zunächst gewonnen hat, sind groß.

Das betrifft das Gesundheitswesen des NHS und die Re-Industrialisierung mit Industrien, die nicht aufgrund der Zugehörigkeit zur EU sondern aufgrund des technologischen Wandels und der Digitalisierung zurück gegangen sind.

Die Ironie des britischen Brexit-Dramas ist, dass die Wachstums-Branchen in Bereichen liegen, welche Remain zuneigen und die de-industrialisierten im Brexit-Lager. Am Ende werden erstere auch in Zukunft also weniger von negativen Aspekten betroffen sein als letztere.

Koennte knapp ausgehen

war die Prognose, die man dierzulande lessen konnte.

Glaube nicht, dass Umfargen vor der Wahl diesen Trend nicht prognostizieren konnten.

Endlich Brexit und endlich Bewegung. Das tut GB und der EU gut. Wo weniger Geld ist muss man erfinderisch werden und Reformieren. Da wirds der EU nicht anders gehen als Saudi Arabien.

Freut mich, dass man jetzt ueber die Verkrustung hinausdenken muss.

Corbyn hätte vor der Wahl zurücktreten müssen

So hat er BoJo zum Wahlsieg verholfen.

Labour hatte einfach keine klaren Aussagen geliefert.

Das Wahlvolk will es nun mal einfach haben.

Ja. Oder nein.

Aber kein vielleicht. Kein entweder oder.

Und ich denke nach den lähmenden letzten 3 Jahren ist ein Brexit - gerne auch ohne Abkommen, das beste.

Jede Seite kann dann aus dem was passiert seine Lehren ziehen.

Ich persönlich sehe die Briten in spätestens 20 Jahren wieder ante Portas.

Dann aber natürlich zu ganz neuen Bedingungen.

Mehrheitswahlrecht

Johnsons Mehrheit im Unterhaus heißt nicht, dass eine Mehrheit der Wähler hinter ihm steht. Die vernünftigen Menschen verteilen sich nur auf mehrere Partien und beim Mehrheitswahlrecht gewinnt die größte Gruppierung, auch wenn sie von einer Mehrheit der Stimmen weit entfernt ist.
Wer so etwas für besonders demokratisch hält - das ist eben Meinungsfreiheit

@Cosmopolitan_Citizen

Die Mehrheit der britischen Wähler hat bereits vor Jahren für den Brexit gestimmt!
Die Führung der Labour-Partei hat diese demokratische Entscheidung nie akzeptiert und dafür die verdiente Quittung bekommen.
Ihre Rechnung ist eine Milchmädchenrechnung, da es in den Wählergruppen aller Parteien Menschen gibt, die den Brexit befürworten bzw. ablehnen.

Ein Ergebnis von Chaos

Das Wahlergebnis spiegelt nicht die ursprüngliche Haltung der Briten zum Brexit wider. Aber es zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Wähler endlich Klarheit über den Brexit und stabile politische Verhältnisse will.

Corbyn hat mit seiner obstruktiven Haltung in den letzten Monaten gemeinsam mit Johnson zunächst May gestürzt und dann wohl gehofft, er könnte BoJo ebenso weich klopfen, handlungsunfähig erscheinen lassen und dann mit sozialen Themen den Wahlkampf gewinnen. Dabei hat er zum Brexit eine butterweiche, unentschiedene Haltung eingenommen. Als Sieger wollte er ein weiteres Referendum, ohne dabei selbst Stellung zu beziehen und neue Verhandlungen mit der EU. Die Brexit-Frage hätte das Land und die EU mindestens noch ein weiteres Jahr im Unklaren belassen.

Das wollen die Briten wohl nicht. Sie haben "Let's Brexit get done" gewählt und Corbyn mit seinen Themen in die Wüste geschickt. Und dennoch wird der Brexit alle noch lange beschäftigen. Das hat BoJo ihnen aber nicht gesagt.

Finde ich nicht gut

Hätte ich nicht gedacht, dass es so ausgeht, aber dann sollen die Briten mal sehen, was sie davon haben.

Jetzt nach vorne gucken und ranklotzen

Trotz allen Unkens, trotz aller Miesmacherei von Seiten der hiesigen Medien und der EU-Politiker: Die Briten haben sich entschieden.
Weshalb der Austritt Großbritanniens so ein Thema ist: Die EU verliert damit einen der wenigen Zahler-Staaten, d.h. für die anderen ZahlerInnen-Staaten wird es teurer oder man muss sich einschränken. Vielleicht nicht mehr Gurkenkrümmungen und Wattzahl von Haushaltsgeräten monatelang diskutieren. Für diese Diskussionen kassiert jeder Abgeordnete jeden Tag sein Gehalt, bei körperlicher Anwesenheit üppige Zuschläge, manche sogar bei Nichtanwesenheit ...
Einen strafferen Betrieb der EU mit Beschränkung auf das Wesentliche würde ich mir wünschen, dabei sollten die Grenzsicherung und Energieversorgung an vorderster Stelle stehen. Weiterhin braucht die Lebensmittelversorgung (Landwirtschaft und Verarbeitung) Unterstützung, die französischen und spanischen Bauern machen jedes Jahr auf ihre prekäre Lage angesichts von Billigimporten aus Fernost darauf aufmerksam.

Nationale Stimme

Brexit! Johnson! Jetzt!

@ 08:33 von XXX99

„ War der Widerstand wohl doch nicht so groß wie hier öfter Berichtet wurde!Absolute Mehrheit! Da sollte TS doch mal ihre Quellen überprüfen!“

Nicht auf die TS schimpfen. Die hat nur berichtet, was die Umfragen sagten und die sind dank des britischen Wahlsystems eher schwierig. Ich hatte schon den Eindruck, dass ein Sieg Johnsons ziemlich sicher war; die Frage war nur, wie hoch er ausfällt. Tatsächlich ist es ja so, dass die Torries mit 44% der Stimmen 56% der Abgeordneten haben und die Liberalen mit 11% der Stimmen nur 1,7% der Abgeordneten.
In D würde das bedeuten, auf Basis des Erststimmenergebnisses der letzten BTW, dass z.B. die AfD mit ihren 12% der Stimmen genau 1% der Abgeordneten hätte, während die CDU mit ihren 33% den Bundestag beherrschen würde.
Kein Grund, die Wahl deswegen anzuzweifeln, das Wahlsystem ist wie es ist. Aber man kann daraus auch nicht wirklich einen „Volkswillen“ definieren.
Trotzdem, die Briten haben gewählt und bekommen ihren Brexit. Viel Glück damit.

Natürlich sagt die Wahl etwas über den Wählerwillen aus! Jeder hat gewählt mit dem Wissen über das Mehrheitswahlsystem. Es gibt offenbar auch keine Mehrheit dafür, es zu ändern. Auch das ist demokratisch. Das gleiche gilt auch für das Wahlsystem in den USA.
Ob es uns passt oder nicht, der "Wählerwille" hat mit Johnson den Brexit gewählt, genauso, wie er in den USA Trump gewählt hat.

Junge Junge

Da hat dieses unwürdige Theater endlich ein Ende und es gibt trotzdem Leute, die weiter darüber diskutieren wollen, wie die Briten eigentlich gewählt haben. Es können einem nur die Schotten leidtun, weil sie ihren GB-Austritt damals nicht vollzogen haben. Sie konnten sich einen Brexit nicht vorstellen und ein Weiteres Referendum werden sie nicht bekommen.
Nun hat die Tagesschau endlich auch Zeit sich mit wichtigeren Themen zu beschäftigen als diesem unsäglichen Oordeeer-Unterhaus der Briten. Das war echt nicht mehr lustig.

um 08:41 von Cosmopolitan_Citizen:
Dieses brit. Wahlsystem ist aber nicht verfassungswidrig, wie das unsrige, an dem seit vielen Jahren gebastelt wird, ohne das unsere Politikfachkräfte da irgendwas hinbekommen. Aber so ist das eben mit dem Fachkräftemangel (und jetzt komm mir keiner mit Bierdeckel/BlackRock- Merz)

Labour in Agonie

Vieles ist politisch in GB anders, nicht zuletzt das Mehrheitswahlrecht, welches parteigesteuerten Politikerkarrieren ebenso eine Grenze setzt, wie es Kleinparteien zweifelsfrei benachteiligt. Dennoch, Boris Johnsons Erdrutschsieg resultiert aus zwei Faktoren mit unterschiedlichem Gewicht. Der hierzulande oft falsch interpretierten Rolle des alten Parlaments während der qualvollen Jahre seit Juni 2016 und dem strategischen Versagen der Labourführung sowohl 2016 VOR dem Referendum, als seither. Alte Wählerbindungen zerfielen und Wahlkreise mit jahrzehtelanger Labourmehrheit wurden „blau“. Corbyns verkrampfter „Altsozialismus“ zog nicht. Die EU-freundliche Libdempartei überzeugte kaum. Die Tories gewannen radikale und frustrierte Stimmen zurück. Ob die „ neue SPD“ bei uns etwas davon lernen wird? Vielleicht auch die CDU? Britannien hat mehr Soziallücken als wir!! Dennoch solch ein Ergebnis!

Es ist traurig zu sehen, wie sich ein ganzes Volk

von billigen Slogans beweihrauchen lassen. Die Troy's haben ganz klar auf das falsche Pferd gesetzt. Es freut mich, wenn Schottland und Nordirland darüber nachdenken GB, wegen des Brexit, zu verlassen. Sind halt echte Europäer!!

Am 13. Dezember 2019 um 08:56 von Deeskalator

"ja, Johnson mag aufgrund eines eher undemokratischen Wahlsystems (welches schon seit Jahrzehnten scharf in der Kritik steht) die absolute Mehrheit gewonnen haben..."
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Nur schlechte Wahlverlierer beschweren sich über ein Wahlsystem das seit Urzeiten in einem Land benutzt wird.
Wer es schafft sich aus seiner eigenen medialen Blase zu befreien und das Internet nutzt um andere Zeitungen zu lesen, ist über den Wahlausgang nicht verwundert.
Die ts berichtet bei einigen Themen sehr einseitig, gefangen in der eigenen Blase.

Die wahren Relationen zeigen sich nur in Wählerstimmen...

... nicht in Unterhaussitzen.

Mit 43.6% der Stimmen, also + 1.1% der Stimmen mehr als in 2017 gewinnen die Tories etwa 56 % der Mandate.

Die mit + 4,1 % größten Zugewinner an Stimmen, die Liberaldemokraten, müssen Sitze abgeben. Das ist grenzwertig.

Vor dem Hintergund der Wähleranteile sieht der Sieg von Johnson anders aus.

Endlich

In meinen Augen ist das britische Wahlsystem nicht besonders demokratisch. Trotzdem halte ich den Wahlsieg der Tories für eine deutliche Entscheidung für den Brexit. Und ich freue mich sehr darüber, selbst wenn es zu wirtschaftlichen Schäden kommen sollte. Denn endlich wurde in der EU eine Volksbefragung durchgeführt und das Ergebnis wird jetzt, nach über drei Jahren, endlich realisiert. Natürlich wäre es besser, wenn GB in der EU bleiben würde, aber die Politik der EU ist so schlecht für uns Bürger und die EU ist so undemokratisch, das es so drastischer Ereignisse braucht, um daran etwas zu ändern.

und nun

Frau Koehler ( ARD )
Johnson hat noch zugelegt und in seinem Wahlkreis ca 7000 Stimmen Vorsprung.
Ich habe ,, den Grund " vor ein paar Tage schon geschrieben .
Es ist aber nicht nur die ARD ( hier gibt es ein paar Ausnahmen) die Ihr Wunschdenken als Realitaet verkaufen.
der Gipfel war der Wunsch
......Co koennte eine Buendnis gegen Johnson schmieden.......
Bitte nicht den selben Fehler machen und hoffen die Schotten verlassen UK !

Ganz gespannt werde ich im Februar verfolgen

wie die Briten mit dem vielen über sie hereinbrechenden Geld klarkommen.

Gestern, als die Wahl bereits

Gestern, als die Wahl bereits fast vorüber war, titelte tagesschau.de noch, die Wahl könne sehr knapp werden. Das war mal wieder ein Realitätsverlust wie so oft.
Nun gucken die Brüssel-Journalisten wieder bedröppelt. Man kann es langsam nicht mehr nachvollziehen, wie hier Journalismus am wirklichen Zustand der politischen Welt vorbei betrieben wird.

Good bye then and farewell

Good bye then and farewell - die gewonnen Klarheit ist das einzig wirklich Positive...

Schade, dass GB nun die EU verlässt. Und mindestens genauso schade, dass der Oberpopupulist Johnson nun "demolratisch legitimiert" ist.

Mal sehen, ob Schottland nun GB verlässt. Die EU sollte Schottland dabei unterstützen und mit weiten Armen willkommen heißen!

Eine Niederlage der EU und Merkels

Die EU hat mit ihrer, ganz besonders von Angela Merkel mit betriebenen, windelweichen Politik und den wiederholten Aufschüben des Brexits gründlichst Schiffbruch erlitten.

Indem man immer noch gehofft hat, den Brexit doch noch irgendwie verhindern zu können und dabei auf Corbyn gesetzt hat, dessen Ziel das nie wirklich war, haben EU und Merkel dazu beigetragen, dass nun ein rücksichtsloser Populist das Rennen gemacht hat. Jemand, der die Lüge offen praktizieren kann, ohne dass sich seine Wähler daran stören.

Es hätte jeder sehen können: Corbyn hat die Brexit-Frage nur benutzt, um die Tories zu schwächen. Er wollte ihr Fundament so lange untergraben, bis die Briten bereit wären, ihn und seine linke Agenda zu wählen. Der Mann war nie ein Freund der EU. Er war nie klar gegen den Brexit. Er hatte nicht die passende Antwort auf die Geister, die er selbst aus der Flasche gelassen hat. Corbyn, der Scheinriese.

Nun wird eine von den Moderaten gesäuberte Tory-Partei regieren.

Amüsant

Da wurden gestern schon die ersten Stimmen eingesammelt und da sieht man britische Bürger die sich ihrer eigenen Meinung entgegenstellen, weil ihnen das Ergebnis eines Referendums wichtiger ist als ihre eigene Meinung.
Verstehen muss man das nicht.

08:41 von Cosmopolitan_Citizen

«Das „first-past the post“ Wahlsystem verzerrt mit seiner Überbetonung von relativen Mehrheiten den tatsächlichen Wählerwillen ins Unkenntliche. Im Großteil der 650 Wahlkreise werden Abgeordnete mit nur relativen Mehrheiten gewählt. Die Stimmen, die für andere Kandidaten abgegeben wurden, verfallen komplett. Nur die Mandate zu zählen sagt folglich über den „Wählerwillen“ der Briten nicht viel aus.»

Nun scheint Boris J. aber eine derart weit überwiegende absolute Mehrheit der Tories im House of Commons erreicht zu haben. Dass er sogar recht unabhängig von den "Very Hard Brexiteers" in der eigenen Fraktion agieren kann.

Es ist ein seltsames Wahlsystem in GB.
Letztlich führte das Erscheinen der "Liberal Democrats" auf der politischen Bühne im UK dazu, dass die Tories noch mehr Sitze gewannen, als in einem reinen 2 Parteien-System. Verquer …

Ich hatte allerdings ähnliches erwartet. Zu sehr scheinen mir die Wähler das ewige "Hung" doch satt gewesen zu sein. SCOT ist nun interessant …

Unglaubwürdigkeit wird bestraft, überall

Corbyn hat die Quittung für seine jahrelange Rumeierei bekommen. Mal Opposition ein bisschen, mal kleine Zugeständnisse an die ehemalige PM. Sehr ähnlich der dt. Schwesterpartei, die auch mal in der Groko bleiben mal aus der Groko will.
Und es wird ihr bei den nächsten Wahlen genauso ergehen. Da kann man noch so viel Sozialpolitik für Minderheiten fordern.

Am 13. Dezember 2019 um 08:58 von krypto

"Brexit ist meiner Meinung nach das Resultat einer schlechten Bildung. "
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Dann hat das Land versagt, oder die geistige Elite will nur unwissende Mitbürger.

Absolut unbegreiflich ist für

Absolut unbegreiflich ist für mich der Wahlkampf Labours gewesen. Das war eine Niederlage, um die förmlich gebettelt wurde. Gut, dass die politische Karriere Jeremy Corbyns nun vorbei ist. Auch wenn er das selbst offenbar noch nicht richtig realisiert hat. Der Mann ist einfach vollkommen unfähig.

Gratulation Johnson

nun kann der Brexit in die Zielgrade einbiegen. Und die Hängepartie hat ein Ende.

Das

Wahlergebnis lässt erahnen, wie ein weiteres Brexit-Referendum möglicherweise ausgehen würde.
Das Wahlvolk hatte offenbar genug von dem ständigen Rumgeeiere von Corbyn's Labour Party, um den Brexit doch noch irgendwie zu verhindern und somit das 2016er Referendum zu ignorieren.
Alle, die aus der Ferne so vehement ein zweites Referendum gefordert haben, hatten sich wohl Illusionen um den Zustand der britischen -und speziell der englischen- Volksseele gemacht.

Meinen

Meinen Glückwunsch!
Erschreckend ist jedoch, wie weit sich Wunschträume von Journalisten (in Form haltloser Prognosen) bereits von der Realität entfernt haben....

Die Tagesschau hatte Recht

"es könnte knapp werden" "Labour holt mächtig auf":-) überhaupt haben die ÖR-Medien und auch die deutschen Printmedien wieder das Ohr ganz nah an der Stimmungslage gehabt:-)
Gefühlte Wahrheiten und Mehrheiten sind halt doch was Anderes als demokratische Abstimmung.
England hat mal wieder gezeigt, dass Demokratie mehr ist als laute "Aktivisten" und dass das Volk an der Urne entscheidet, sehr zum Frust der ewigen Besserwisser. Eine Lektion in Demokratie für Manche

Entscheidung gefallen

Man darf den Engländern und Walisern nur gratulieren. Sie habens geschafft, endlich raus aus dieser fürchterlichen EU zu kommen.
Schottland und Nordirland dagegen hoffen immer noch auf fette Fördertöpfe der EU.
Bin gespannt, ob es ein freies Kleinbritannien und zwei EU-Anhängsel geben wird.

@ Knorlo

Zitat:"Und nun kommt noch das Klimapack. Keiner weiß woher das Geld dazu kommen soll. Ob das die EU aushält, da habe ich meine Zweifel."
Ich kann ihnen sagen woher das Geld kommt: von uns allen. Den Autofahrern, den Mietern und Haus/Wohnungseigentümern, den Flugreisenden und Bahnfahrern, den Konsumenten ... zusammengefasst von allen Menschen, die durch ihr Leben in dieser Welt, durch ihren direkten und indirekten Beitrag zum Klima auch zu dessen Wandel beitragen. Beispiel? Für die Herstellung eines T-Shirts werden über 1500 L sauberes Wasser benötigt, ein Flug Hannover-Malle u. zur. bläst pro P. 600 kg Co2 in die Luft, Handys, TV-Geräte, Sportschuhe-und Kleidung, Hosen Jacken und Pollover kommen per Schweröl betriebenen Schiffen zu uns ... und am Ende produzieren wir eine Mülllawine, die erst in Entwicklungsländern (oder im Meer) zum stehen kommt.
Und dafür werden wir nach dem Verursacherprinzip zahlen, und zwar alle.

Das Theater geht weiter...

Mal sehen, ob die Engländer und Waliser damit den Bruch UKs verursacht haben.

@tagesard09 vom 13. Dezember 2019 um 08:43

> Vielleicht haben sie ja Recht

> Raus aus diesem inkompetenten und unfähigen Europa, das oft nur noch von
> Korruption zusammen gehalten wird. Wir werden uns noch grün ärgern.

Die Zeit wird zeigen ob es nicht die britischen Bürger sind die sich, nach einem (möglicherweise NoDeal) Brexit, so richtig Braun ärgern werden.

@smirker 9:03 - Die Positionen zum Brexit waren bei ...

... dieser Wahl glasklar:

- Anhänger des Brexit stimmten für die Tories oder die Brexit-Party.
Remainer gab es dieses mal bei den Tories keine mehr

- Wer für Remain oder ein neues Referendum war, stimmte für Labour, Libdems, SNP, Greens, Plaid und andere. Das addiert sich auf über 52 % der Wähler.

Mit den Veränderungen, die sich seit 2016 ergeben haben, wäre ein neues Referendum die ehrlichste und der Demokratie am besten Rechnung tragende Option gewesen.

@Cosmopolitan_Citizen

Die einzige Partei, die sich vorbehaltlos "Remain" ausgesprochen hat, war die britische FDP (Liberaldemokraten).

Man koennte ggf auch die schottischen Nationalisten hinzuzahlen.

"Labour" jedoch war prinzipiell pro Brexit, war jedoch in Detailfragen anderer Meinung als die Cons.

Und hat sich jedoch nie wirklich klar geaeussert zu dem, was man so alles vorhat.

Ihre Aussage, das Remainer Eine Mehrheit der Stimmen haetten, ist recht sicher falsch.

Sie entspringt wohl am ehesten dem persoenlichen Wunsch, die Dinge so zu sehen, wie sie einem am besten in den Kram passen.

Schon wieder ein Satz mit “Doch”, ...

... mit welchem eine Artikelvorspann beginnt: journalistisch ein absolutes No go! Zumal das darin Beschriebene zu dem Besten gehört, was Europa überhaupt widerfahren kann: eine Wiedervereinigung Irlands und die volle Unabhängigkeit Schottlands...

rer Truman Welt

Es ist für mich entsetzlich zur Kenntnis nehmen zu müssen, für welchen Premierminister sich das englische Volk entschieden hat. Es hat mich sehr enttäuscht, dachte ich doch, dass sich am Ende die englische Kultur, welche für mich gekennzeichnet ist durch Reflektion, Geist und Intelligenz, durchsetzen würde. Nun aber sind auch die Engländer auf dem politischen Niveau der westlichen Demokratien angekommen. Eine schlimme Vorstellung für mich. Nun müssen sie mit diesem Menschen als Premier leben, der wohl nun auch den Brexit durchziehen und aus meiner Sicht die Briten in ein wirtschaftliches Dilemma führen wird. Zudem wird der Preis noch höher den sie werden zahlen müssen: aus der Gemeinschaft Großbritanniens wird sich nun sicher Schottland lösen und es wird nicht das einzige Land bleiben. Mein tiefes Bedauern in Richtung England! Sie werden einmal B. J. als Premier des Untergangs und Zerfalls GB in die Geschichtsbücher aufnehmen. Aber . . . . die Mehrheit wollte es ja so.

Absolute Mehrheit für Konservative in Grossbritannien....

Wenn man vorher die deutschen Medien gesehen hat,dann ist daß eine absolute Überraschung.Warum hat man sich so geirrt ?
Und für die pro EU (neo)Liberaldemokraten nur 11 % !
Labour verlor vor allem im Norden Englands in den Arbeiterbezirken,traditionell Hochburgen für Labour.Hier hatte 2016 die Mehrheit für den Brexit gestimmt.
Für die deutschen Eliten wird es enger.

freut mich für die Briten

Entgegen aller Unkenrufen und entgegen dem Wunschdenken einiger linkslastigen Medien ein klarer Sieg für Johnson. Ein klares Votum für den Brexit, dies zeigt auch, dass ein erneuter Bürgerentscheid bzgl. Brexit unnötig gewesen wäre (diesen Umweg kann man sich also sparen).

Endlich hat das hin- und her ein Ende, was für beide Seiten ein Gewinn ist. Stand doch die jahrelange Frage im Raum, wie geht es weiter? Jetzt wo es klar ist, kann positiv darauf aufgebaut werden.

Fehldarstellung de deutschen Politik und Medien

Ich hatte es schon öfters von Freunden aus UK gehört, die Stimmung sei massiv gegen EU. Allein die deutschen Medien zeichneten ein anderes Bild.
Ganz offensichtlich steht tatsächlich eine große Mehrheit der Briten gegen die EU. Es wird ihnen ohne die EU nicht schlechter gehen, allerdings wird Großbritannien zerfallen.
Der EU werden die Rosinenpicker von der Insel auch nicht fehlen, der US-Einfluss wird damit auch zurückgehen.
Endlich!

@ 09:09 von dr.bashir

"Nicht auf die TS schimpfen. Die hat nur berichtet, was die Umfragen sagten und die sind dank des britischen Wahlsystems eher schwierig."
.
Ist es gar nicht. Anscheinend berichtet man lieber, was man sich wünscht!
YouGov hat 100.000 Briten innerhalb einer Woche bis zum 10.12. befragt.
Die Prognosen mit einem ganz klaren Sieg von Johnson waren eindeutig (329+ Sitze).
Hat wohl einigen nicht gefallen. Gott sei Dank interessiert sich in GB niemand für die deutsche Presse. Ich frage mich jedoch, was ich von solch einer "Objektivität" halten soll.
Hier geht ja auch schon wieder das rummäkeln los. Nein, das stimmt so nicht, die Briten wollen gar keinen Brexit......
Was kommt jetzt? Wieder nicht genug Jungwähler zur Wahl gegangen? Muss wieder ein neues Referendum gemacht werden?
Leute kapiert es endlich: GB hat keinen Bock auf eure EU!

Auch eine Folge des Mehrheitswahlrechts

Das britische Wahlrecht hat Boris Johnson zum Sieg verholfen. Die Mehrheit der Wähler hat nicht die Parteien gewählt, die für den Brexit oder Johnsons Weg in den Brexit kämpfen. Johnsons Tories haben die absolute Mehrheit der Sitze, nicht aber die absolute Mehrheit der Stimmen errungen.

Wenn in Großbritannien das Verhältniswahlrecht angewendet würde, hätte Johnson im Parlament keine Mehrheit. In den britischen Wahlkreisen gilt: "The winner takes it all". Die Stimmen für die Verlierer in einem Wahlkreis finden sich im Parlament nicht wieder.

Davon profitierte Johnson, der in vielen Labour-Hochburgen siegen konnte, weil er ein klar wirkendes Programm für den Brexit versprochen hat, das tatsächlich nur sehr verkürzt ist und viele Fragen gar nicht behandelt. Aber "Let's get the Brexit done" kam besser an als "Wählt eine linke Labour -Agenda, dann stimmen wir nochmal ab und verhandeln nochmal mit der EU und irgendwie geht es dann schon weiter. Und ich bin neutral.". Corbyn hat versagt.

Johnson hat gewonnen und die....

@Economist 70- Johnson hat gewonnen, jedoch die Wähler haben jetzt schon verloren. Woher wissen Sie, das Johnson hochintelligent
Ist? Kennen Sie ihn persönlich? Der Mann ist von Hause aus elitär, mehr nicht, das ist nicht sein Verdienst, sondern der Eltern. Er wird England umbauen, die Menschen tuen mir jetzt schon leid . Das krude Wahlsystem hat Johnson gewinnen lassen, nicht seine Beliebtheit. Die EU muss knallhart bleiben in seinen Forderungen.

Ende mit Schrecken

Nun sind definitiv alle Hoffnungen dahin, ein trauriger Tag für alle Remainer und EU-Freunde. Bis zuletzt hofften sie auf ein Wunder. Nun ist es besiegelt. Wir dürfen gespannt sein, welches Kaninchen Johnson als nächstes aus dem Hut zaubert. Ihm traue ich auch zu, dass er nun versuchen wird, die EU weiter über den Tisch zu ziehen. Und was die Schotten machen, bleibt ebenso fraglich, denn die wollen ja definitiv bleiben. Absolutes Unikum, ein Ende mit Schrecken...

Man merkt

Sie hadern mit dem Ergebnis.

Traurig

Wie einige User dies exemplarisch hier schon vorführen, ist bei Verlusten heute oft der Reflex gegeben, das "System" sei schuld; der Sieger ist von vorneherein keiner, da er oder sie sich dem Wahlrecht nach ausgerichtet hat und nicht den eigenen Befindlichkeiten entgegenkam.

Dieses Phänomen war schon vor langer Zeit im soziologischen Fokus und hat sich seither wohl eher noch verstärkt; man kann dies ebenfalls an der Kritik des Electoral College sehen, die von Leuten vorgebracht wird, die nicht verstehen wollen, warum der Rest der Bevölkerung nicht unter die Knute der US-Metropolen fallen möchte, die mit Drogen-, Verschmutzungs- und Kriminalitätsraten aufwarten, bei denen hiesigen Befürwortern die Haare zu Berge stehen würden.

Ich empfehle dann immer, sich mehr über das Konzept der Tyrannei der Mehrheit zu informieren, über das es, meine ich, genug philosophische Abhandlungen gibt.

Seltsam

Eigenartig, dass alle, die hier in den letzten Wochen und Monaten gebetsmühlenartig ein zweites Referendum einforderten, schon im Weihnachtsurlaub zu sein scheinen.

Ja unsere Glaskugelleser

Die Meinungsmacher in Deutschland können halt in England keine Meinung machen. Waren wieder mal alle auf den Euro-Dampfer.
FORSA, die Forschungsgruppe Wahlen, infas, infratest dimap, Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), Ipsos, TNS Emnid alle mal wieder auf dem falschen Dampfer. Unsere Kanzlerin war an dem ganzen Theater nicht ganz Unschuldig.

Wie Sie es finden

ist weniger wichtig, als ws die Briten wählten.

Nun wird ganz klar

was die Presse in Deutschland uns versucht hat zu erklären.
Die für den Brexit gestimmt hatten waren die altes bildungsferne Bürger.
Während die jungen weltoffenen Bürger nicht zur Wahl gegangen sind da sie meinten die Abstimmung über den Brexit wäre keine Abstimmung.
Liebe Presse wo waren jetzt die jungen dynamischen weltoffenen Gebildeten wo waren sie hatten sie diese Wahl auch nicht ernst genommen.´????
Wo bleibt jetzt ihre Häme über Johnson kann nur sagen dumm gelaufen.
Oder wie man jetzt schon wieder hört es waren die aus den Arbeiterviertel die Johnson gewählt haben also auch wieder die Bildungsfernen oder wie sagte ein Journalist dass Bildungsbürger nicht zur Abstimmung gegangen sind.
Jetzt auch nicht Frage an die Jounalisten????
Ich gratuliere Johnson und den Briten zu dieser Entscheidung wir dürfen ja nicht abstimmen da wir Deutschen "Normalos" nicht absehen können was das bedeutet wenn wir nein sagen. Da wir ja zu doof sind.
Ich denke Brüssel ist das Lachen vergangen.

Es wäre wichtig,

Das sich unsere Politiker in Deutschland und die in Frankreich mal an die eigene Nase fassen und erkennen, dass sich in diesen beiden Ländern eine ähnliche Bewegung entwickelt. Anstatt zuzuhören und seine eigenen Ideen zu entwickeln, wird jede Andeutung von Kenntnis der Themen der AfD als rechtsradikal und doof abgestempelt. Das wird man wohl auch in D erst begreifen, wenn die Unpartei mit 50% die absolute Mehrheit im Bundestag besitzt. Für Frankreich gilt das gleiche im Bezug auf FN.

08:49 von Joes daily World
"Gut, dass Corbyn, der unsympathische Antisemit, abstürzte. Auch eine schöne Sache."
Ich will doch stark hoffen, das sie diese Behauptung gerichtsfest untermauern können, es wäre sonst Verleumdung (zum Beispiel wäre ein Kritik am derzeitigen Kurs des israelischen Regierungsoberhauptes nicht geeignet, den Kritiker als Antisemit zu bezeichnen).

Sie haben den Nagel

auf den Kopf getroffen.

Glückwunsch!

Liebe Briten,

bleibt einfach das, was ihr schon immer wart, und lasst euch bloß NIX von irgendwelchen Kontinentaleuropäer vorschreiben, die mangels selbstständiges Denken selbst nach vier Jahren immer NOCH auf alles durchschaubare SELBST persönlich dauerhaft hereinfallen!

Denn wie heisst es bereits völlig korrekt in der EINZIG WAHREN britischen Nationalhymne:

"Rule, Britannia!
Britannia rule the waves!
Britons never, never, never shall be slaves!"

Und drei Never schlagen ein Kontinentaleuropa IMMER mit 3:1!

Ja, Immer!

Wahl in Großbritannien

Boris Johnson und seine Tories gehen als klare Sieger aus der Parlamentswahl in Großbritannien hervor.
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Damit sollte nun jeden klar sein das England aus der EU Austreten wird. Auch wenn das Ergebniss des Referendums vor 3 Jahren denkbar knapp war und die Brexisgegner immer wieder ein Verbleib in der EU fordern. Nun gibt es ein ein noch eindeutigere Ergebnis bei den Wahlen... So sieht es nun mal aus...

8:49 my comment

"Jetzt ist gut....."

so ist es.
Hatte man noch die knappe "für Brexit" Entscheidung die Schuld bei den "alten, nicht Gebildeteten" gesucht und den "jungen Gebildeteten" die nicht Teilnahme am Referentum bescheinigt, gibt es jetzt die Klarheit, dass der Brexit mit großer Mehrheit gewollt ist. (Ich persönlich finde ihn doof aber es ist wie es ist).

@Cosmopolitan_Citizen

Sehr richtig. Aber das nützt nichts. Und es ist auch nicht ganz richtig.

Labour ist nicht so klar eine Remainer-Partei wie es viele denken. Auch diese Partei ist, wie die Tories bis zu den Johnsonschen Säuberungen, gespalten. Corbyn hat die Brexit-Frage genutzt, um May zu stürzen und ein Chaos anzurichten, von dem er gehofft hatte, dass es ihn und seine linke politische Agenda in die Downing Street bringen würde. Für den Brexit hatte er selbst nie ein klares Programm und auch nicht für den Verbleib in der EU. Tatsächlich hatten die Briten auch diesmal nur eine Partei, die geschlossen für "Remain" war: Die Liberaldemokraten, die aber seit ihrem neoliberalen Kurs in der Koalition mit Cameron für viele Briten keine wählbare Alternative zu Labour sind.

Johnson hat klar erkannt, dass nur eine Partei siegen kann, die geschlossen auftritt und ein Programm zur Beendigung des Ringens um den Brexit anbietet. Daher hat er die Tories in eine andere Partei verwandelt und seine Gegner besiegt.

Prophezeihung nicht eingetroffen

Meine Prophezeihung das es keinen Brexit gibt ist nicht eingetroffen.
Anscheinend wird der Brexit nun doch Wirklichkeit werden. Bin gespannt wie die EU damit umgeht.
GB hat gewählt und das Ergebnis zählt egal ob uns das Wahlsystem passt oder nicht.
Es wird sicher in den nächsten Jahren nicht langweilig, zumindest nicht für unsere Steuerzahler.
Bin gespannt welche neuen Steuern jetzt erfunden werden.
Kreative Köpfe sind ja genügend im Parlament.

re economist

" Der Brexit kommt jetzt und womöglich wird er am Ende sogar ohne Deal erfolgen, bzw. Boris sich nicht an den Deal halten."

Was sollte Johnson sich denn davon versprechen?

Das UK war das trojanische Pferd in der EU

Die Amerikaner müssen nun umdenken und überlegen, wozu ihnen die Briten noch nützlich sein könnten..

Ich ahne bereits, dass dies nicht zum Vorteil der Briten sein wird..

Jedenfalls werden im UK große Umwälzungen statt finden. Die Briten machen sich jetzt auf den Weg ein Billiglohnland zu werden.

Und die Schotten werden alles daran setzen das UK zu verlassen.

Das wird interessant werden. Vor allem wegen den Atom-U-Booten und wegen dem schottischen Öl.

re kapt. ahrens

" Der Sieg der Konservativen ist unverdient da laut Umfragen angeblich die Brexit Gegner eine Mehrheit in der Bevölkerung haben. Dies mag stimmen ist aber pure Spekulation, kann nicht bewiesen werden."

Da ist nix Spekulation. Weniger als die Hälfte der Wähler haben Tories oder Brexit Party gewählt.

War so klar.

Das war klar.

Auch, wenn die deutschen Qualitätsmedien auf Biegen und Brechen versucht haben, den Willen der britischen Bevölkerung wegzuphilosophieren.

An der Wahlurne kommt dann eben doch die Wahrheit ans Licht.

Bin gespannt, welches Kaninchen als nächstes aus dem Hut gezaubert wird, um uns weiszumachen, dass die Stimmung in GB eigentlich voll anti-brexit ist...

Zuerst einmal...

...Glückwunsch an Herrn Boris Johnson für seinen
Sieg. So gehört sich das unter anständigen Menschen,
man gratuliert und respektiert das Ergebnis.

Und als ganz persönliche Anmerkungen:

Die Berichterstattung, die Analysen, die Artikel,
die Kommentare, die Stimmungsmache...all das
was hier und in den allermeisten Printmedien die letzten
Wochen und Monate abgeliefert wurde...

Wie kann man es sich selbst als Medienschaffender nun
erklären, dass man so unfassbar daneben gelegen hat
und komplett an der Realität vorbei berichtete?

Wie wird man innerhalb der Tagesschau auf dieses
erneute Desaster reagieren?

Werden Art und Weise der Informationsbeschaffung,
die Seriösitat der Quellen und die Schreiber von solch
massiven Falschaussagen hinterfragt?

Wird man sich selbst einmal komplett analysieren um
zu Qualität statt Wunschdenken in der Berichterstattung
zurück zu kehren?

Als Zahler der ganzen ÖR Korrospondenten und
Schreiber frage ich mich wozu das viele Geld,
wenn nichts davon stimmt.

Glückwunsch Hr. Johnson!

Ich gratuliere Hr. Johnson zum Sieg und den Briten zur gewählten Freiheit. Für uns auf dem Festland sieht es nun düster aus. Höhere Zahlungen Deutschlands an die EU werden wohl nicht ausbleiben - aber was solls. So lang geht das Affentheater hoffentlich nicht mehr.

Tja, schade für die Imperialisten.

Hoffentlich schaffen Schottland und Irland es ihre Freiheit von England wiederzuerlangen. Hoffentlich auch ohne Gewalt.

Schade, dass man jetzt dann nichts mehr günstig von der Insel importieren kann, aber egal - freuen sich Amis und Asiaten...

@ 09:33 von NeutraleWelt

„ "Nicht auf die TS schimpfen. Die hat nur berichtet, was die Umfragen sagten und die sind dank des britischen Wahlsystems eher schwierig."
.
Ist es gar nicht. Anscheinend berichtet man lieber, was man sich wünscht!
YouGov hat 100.000 Briten innerhalb einer Woche bis zum 10.12. befragt.
Die Prognosen mit einem ganz klaren Sieg von Johnson waren eindeutig (329+ Sitze).“

Sag´ ich doch. Es sah nach einem Sieg aus, die Frage war nur, wie hoch. Ich habe auch nirgends gelesen, dass Johnson vermutlich verliert, auch nicht bei TS.

Und Umfragen sind tatsächlich schwieriger, wenn man sie auf Wahlkreisbasis machen muss und einrechnen muss, dass Wähler ggf. taktisch wählen.

Aber egal, die Wahl hat ein Ergebnis. Es hat keinen Sinn, darum herumzudeuteln. Johnson wird jetzt seinen Deal durch´s Parlament bekommen, dann ändert sich bis Ende 2020 erst mal wieder nix und wir werden uns über die Streitereien über ein Handelsabkommen erfreuen.

re johnas1950

"FORSA, die Forschungsgruppe Wahlen, infas, infratest dimap, Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), Ipsos, TNS Emnid alle mal wieder auf dem falschen Dampfer."

Wo haben die denn Prognosen zur Wahl in GB veröffentlicht?

Was fast untergeht

Nach dem Brexit kommt der Brexit. Was aber kommt dann in Schottland, erst recht in Nordirland?
Werden wir in Nordirland das erleben, was uns in Deutschland 1989 erspart blieb? Wird also London Militär einsetzen (wieder!) um ein wiedervereinigtes Irland zu verhindern? Und vor allem, wie reagiert dann Brüssel, wenn die Nordiren ihr Recht einfordern, zur EU gehören zu wollen. Besonders die Stimmen aus Spanien und Osteuropa wären interessant. MIT Referendum (Krim) zu Russland, OHNE Referendum (Kosovo) in die EU - doch gerade erst gestern im Bundestag thematisiert - das Chaos haben wir doch jetzt schon. Selbstbestimmungsrecht der Völker nach politischer Opportunität also. Könnte man auch Recht des Stärkeren nennen.

Ja dann

Wird das erste Land die EU verlassen.

Werden andere folgen?

Ist schon komisch wenn die Menschen anders entscheiden als den Medien recht ist!!

@Autochthon 9:28 - Die Postionierung war bei dieser Wahl klar ..

... da helfen keine Relativierungen.

Die Liberal Democratic Party ist keine "britische FDP", sondern eine sozialliberale Partei mit einem deutlichen sozialpolitischen und bürgerrechtspolitischen Profil.

Labour war auch nicht "prinzipiell" für den Brexit. Wer dieses Mal Labour wählte, wusste, dass die Partei für ein zweites Referendum steht. Ohne Wenn und Aber.

Die Tories hatten früher eine Pro-Remain-Minderheit. Wer bei dieser Wahl konservativ wählte, wusste, dass die Partei zu 100 % für Brexit steht.

Das Muster gilt für alle anderen Parteien. Die Wähler waren sich bewusst, ob ihre Stimme auf Remain oder auf Brexit einzahlt.

Das sind die Fakten.

@9.28-Labour pro Brexit..?!

Es ist eher so, dass viele bei Labour (auch Corbyn) die EU für zu neoliberal halten und daher den Brexit wollten, um GB weit nach links zu bringen.

Johnson und andere wollen raus aus der EU, weil ihnen die EU zu wenig neoliberal ist.

Man erkennt schnell wohin ein Brexit im UK führen wird.

Die große Mehrheit im Land dort ist für remain oder eine enge Anbindung an die EU.

Etwa 1/3 sind wohl für einen harten Schnitt, also auch ohne Abkommen.

Es bleibt also spannend, vor allem nach dem Brexit.

Wird noch spannend

Das wird noch spannend, even when brexit will be done. Das große Tohuwabohu bleibt beständig im noch vereinigten Königinnenreich. Viele werden erst spät merken, was das alles zerstören wird. Und nicht die Mehrheit der Bevölkerung hat für brexit gestimmt, die Mehrheit der abgegebenen Stimmen war dafür - ein nur scheinbar feiner, aber demokratietheoretisch und -praktisch wichtiger Unterschied.(@ smirker)

Thatcherism is back!

Thatcher nicht EU hat die UK Realwirtschaft abgeschafft und mit swinging London Finanzindustrie ersetzt. Johnson wird den Weg weitergehen es wird weiter privatisiert
werden.

@ vom 13. Dezember 2019 um 09:16 Gestern, als die Wahl bereits

>

Gestern, als die Wahl bereits fast vorüber war, titelte tagesschau.de noch, die
> Wahl könne sehr knapp werden. Das war mal wieder ein Realitätsverlust wie
> so oft.
> Nun gucken die Brüssel-Journalisten wieder bedröppelt. Man kann es
> langsam nicht mehr nachvollziehen, wie hier Journalismus am wirklichen
> Zustand der politischen Welt vorbei betrieben wird.

Selbst der beste Journalist hat keine Glaskugel um vorab zu wissen wie eine Abstimmung/Wahl ausgeht.
Journalisten haben nur die Möglichkeit anhand vorheriger Umfragen auf das theoretisch denkbare Ergebnis schließen.

Wenn Umfragen zeigen "die Wahl könne sehr knapp" hat das nicht mit einem Realitätsverlust zu tun.

Inwiefern das britische Wahlrecht die tatsächliche Stimmungslage in GB abbildet kann (und will) ich, wegen mir fehlenden Wissen über das brit. Wahlrecht, nicht äußern

Mal sehen was die Zukunft bringt

Ich bin mal gespannt wie es mit England weitergeht, ob sie wirklich wie so oft propagiert "extreme Nachteile" durch den Brexit haben werden.

Ich selbst bin auch kein Freund der >aktuellen< EU und würde DE auch lieber außerhalb sehen.
Sollten die Briten beweisen, dass es auch ohne EU funktioniert, werden die Stimmen in anderen Ländern auch lauter.

Vereinzelt sind sie ja noch da

diejenigen, die jetzt am britischen Wahlsystem rummäkeln, das seit Jahrzehnten eben ist, wie es ist. Oder die, die jetzt absurde Rechnungen präsentieren, dass die Mehrheit gegen Johnson und den Brexit stimmte. Wo ist eigentlich der Rest der Superdemokraten geblieben, die seit Jahren hier gefühlte selbst erdachte Mehrheiten von Brexit-Gegnern präsentieren? Sprache verschlagen? Wunden lecken`? Andrea Nahles würde Bätschi! sagen

Endlich

Nun hat auch die älteste Demokratie der Welt ihren weltfremden Populisten gewählt. Das Gute dabei, endlich verlassen die Briten die EU. Laß sie jetzt wurschteln, wie sie wollen und wenn es schief geht, keinen Cent aus der EU für Hilfen. Sollen die Briten dann merken wen und was sie gewählt haben.

re rossundreiter

"Bin gespannt, welches Kaninchen als nächstes aus dem Hut gezaubert wird, um uns weiszumachen, dass die Stimmung in GB eigentlich voll anti-brexit ist..."

Ganz ohne Kaninchen sollten Sie merken, dass die Stimmung in Schottland "voll anti-brexit ist".

Versuch

obwohl ich mir sicher bin, auch diese Kritik wird der ARD nicht gefallen ( zu veröffentlichen )
auch die Wahl von Frau von der Leyen hat uns ,,geholfen ", denn viele Briten haben sich gesagt.....die EU macht was Sie will, nicht was der Wähler will ..........
man mag diese Argumentation als Blödsinn ansehen, aber es soll helfen, um zu verstehen wie hier getickt wird.

@ 09:36 von johnas1950

„ Die Meinungsmacher in Deutschland können halt in England keine Meinung machen“

Hat auch keiner behauptet. Kaum ein britischer Wähler wird wohl deutsche Medien zur Meinungsbildung nutzen.

„ FORSA, die Forschungsgruppe Wahlen, infas, infratest dimap, Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), Ipsos, TNS Emnid alle mal wieder auf dem falschen Dampfer“

Haben die Umfragen zur GB-Wahl veröffentlicht, die ein anderes Ergebnis vorhersagten? Ist mir gar nicht aufgefallen.

„ Unsere Kanzlerin war an dem ganzen Theater nicht ganz Unschuldig.“

Für Manche ist Angela Merkel an Allem schuld. Auch wenn es wieder mal keine weiße Weihnacht gibt.

Etwas anders gelaufen

als gewünscht, und auch ein klares Signal das man den Brexit will, das spekulieren und erzählen das die Briten das gar nicht wollen ist zu Ende.
Es war der Wunsch Führungskräften einiger Staaten, und der entsprechenden Presse, aber wohl nicht der der Bürger.
Das schönste an der Wahl, ist der klare Ausgang, das haben die Deutschen leider beim letzten mal nicht geschafft.
Und endlich hört das Gezerre nun mal auf, und das ständige reden darüber auch, schön wenn mal unter etwas ein Schlussstrich gezogen werden kann.
Aber das nächste unendliche Problem ist gerade aufgezogen.

Ehrlicherweise habe ich selbst

Mit einem knappen Sieg Johnsons gerechnet.

Nun, Großbritannien hat gewählt und die Hardliner gewonnen.

Das müssen wir akzeptieren und wir werden sehen, wie sich das auf Europa und die Zukunft auswirken wird.

In Amerika hat sich Trump wahrscheinlich ein gutes Gläschen gegönnt. Seine Pläne Europa weiter zu spalten, tragen Früchte... Auch in Hinblick auf die Förderung des Ost - West Konfliktes.
Hier im Kontext bitte auch die WHO Lähmung durch die USA sehen.

Faktisch wird der Brexit vollzogen, Schottland wird sich abspalten und der EU anschließen (Amerika wird sofort diesen Schritt begrüßen und anerkennen), der Nord Irland Konflikt wird wieder aufflammen (nicht weil es real so große Veränderungen gibt, sondern weil die filigranen Machtverhältnisse sich verändern werden)...

Es wird irgendwannein irgendwie geartetes Freihandelsabkommen geben (=>WHO Lähmung)

Und spätestens nach 2 Wahlen stellt Labour den/die Primeminister/in...

In 15 Jahren heißt es dann wieder: " Welcome back"...

Wo war die Jugend?

Die großen Aufzüge hunderttausender Pro-EU-ler um das britische Parlament sind Geschichte...wo waren die angeblich so vielen jungen Briten, die in der EU bleiben wollten, mit ihren Stimmkreuzen in den Wahllokalen? Bei der hohen Wahlbeteiligung müssen auch viele von ihnen doch für den Austritt gestimmt haben. Welche Auswirkung die Entscheidung in GB auf die in der EU verbleibenden Länder haben wird, kann sehr spannend werden. Die Abspenstigkeit einiger Länder - wie Polen, Tschechien und Ungarn - wird sicherlich bestärkt werden...

@H.Hummel:

Ich kann ihnen sagen woher das Geld kommt: von uns allen. Den Autofahrern, den Mietern und Haus/Wohnungseigentümern, den Flugreisenden und Bahnfahrern, den Konsumenten ... zusammengefasst von allen Menschen, die durch ihr Leben in dieser Welt, durch ihren direkten und indirekten Beitrag zum Klima auch zu dessen Wandel beitragen. [...]
Und dafür werden wir nach dem Verursacherprinzip zahlen, und zwar alle.

Was ja grundsätzlich auch richtig ist, wenn dies für Alle gelten würde. Wer Müll (oder andere) Belastungen für die Umwelt verursacht, zahlt auch die Folgen...

...leider wird es nicht so kommen und wir Deutschen werden vermutlich mal wieder zum Zahlmeister der EU. Ausnahmen wird es natürlich mal wieder für die den Parteivertretern nahestehenden Lobbyisten geben, so dass wieder dem "kleinen Mann/Frau" kräftig in die Tasche gegriffen wird.

Aber dass ist ja jetzt hier schon fast OT - vielleicht schaffen es die Briten ja nach dem Brexit ein besseres System für sich zu finde

um 09:27 von Cosmopolitan_Citizen

"Mit den Veränderungen, die sich seit 2016 ergeben haben, wäre ein neues Referendum die ehrlichste und der Demokratie am besten Rechnung tragende Option gewesen."

Aber nicht so ein Referendum, wie Corbyn es wollte: entweder kein Brexit oder einer ganz nahe an der EU. Da muss sich einer, der richtig raus will aus der EU ja veralbert vorkommen.

Aber . . . . die Mehrheit wollte es ja so.

Richtig! Die Mehrheit wollte es ja so.
Warum nur hat diese Erkenntnis für einige oder auch viele einen so bitteren Gescmack?

NeutraleWelt

Danke! Vollste Übereinstimmung. Sie sprechen mir aus dem Herzen,. Einige sind unbelehrbar. Das Ergebnis passt nicht in das eigene Weltbild. Also ist die Wahl irrelevant wg. dem Wahlsystem. Ob dies uns passt oder nicht: In UK gilt es seit Urzeiten. Es war vorher bekannt. NIEMAND in UK hat es in UK in Zweifel gezogen sondern akzeptiert!
Ob es uns oder anderen missfällt ist absolut irrelevant.

Beste Grüße,

Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Ob sich....

die Johnson-Wähler wirklich über die Folgen klar sind oder geht es nach dem Motto "Die Hoffnung stirbt zuletzt"? Als Nicht-Brite muß ich feststellen, daß Corbyn es Johnson wirklich leicht gemacht hat. Selten war ein Kandidat so farb- und konturlos und erst viel zu spät hat die Partei ihren Schwerpunkt auf Innenpolitik und Soziales gelenkt, während Johnson von Anfang an und ausschließlich mit dem Brexit schwadronierte und emotionalisierte. Sollen die Briten in Manchester oder Leeds oder an der Ostküste ruhig glauben, daß Johnson über Nacht wieder Schwer- und Auto- und Textil industrie hervorzaubert. Ob sich die Landwirte mit seinen Parolen zufrieden geben oder ob die Zuschüsse der EU nicht doch besser waren? Johnson hat und hatte keinen Plan und Corbyn nur den Horror einer neuen Abstimmung. Kein Wunder, daß die Briten das nicht noch einmal durchmachen wollten.

mal abwarten

BJ sollte nicht zu früh jubeln.

Wenn Schottland und Nordirland (und vielleicht auch Wales) von seiner Arroganz die Nase voll haben, wird als GB sehr schnell ein LB (Little Britain).

Ein notorischer Lügner (vgl.

Ein notorischer Lügner (vgl. die beunruhigende bedrückende Liste auf https://boris-johnson-lies.com), der das Parlament auf rechtswidrige Weise ausbooten wollte, soll GB in eine gute Zukunft führen? Das wird ein böses Erwachen geben. "Lets get Brexit done" bedeutet ab sofort: lasst uns diesen Irrsinn von Brexit, den Johnson jetzt durchsetzen wird gegen alle düsteren Prognosen zu den Konsequenzen, so bald wie möglich wieder abräumen: mit der Unterstützung der schottischen Unabhängigkeit, einer neuen Labourchefin, dem politischen Kampf gegen B.Johnson und mit liebevollen Kontakten zu allen Brit*innen.

Die Demoskopen waren ziemlich nahe dran ...

... und zählen sicher nicht zu den Verlierern dieser Wahl. Sie waren sogar ziemlich präzise, trotz der vielen Unwägbarkeiten bei dieser besonderen Wahl.

Diese immer wieder aufblühende Erzählung, dass wahlweise die "die Medien", die "EU-Eliten", das "Establishment" und wer weiß was sonst noch für verschwörerische Gestalten die Wahrheit und Umfragen verdreht hätten und nun durch die reale Wahl eines besseren belehrt wurden ist was sie immer ist - eine von Fakten losgelöste Erfindung, um danach besser dazustehen.

Es gab kein britisches Umfrage-Institut, das einen Sieg von Labour vorhergesagt hatte. Die prozentualen Prognosewerte waren erstaunlich nahe an der Relität. Um die Mandatszahlen vorherzusagen, müssten 650 separate Befragungen durchgeführt werden. Das ist schlicht nicht möglich.

Die Bestcase-Worstcase-Szenarien der relevanten Institute für die Mandatszahlen waren alle im Range.

Also: gut gemacht.

Brexit - und nun?

Brexit! Endlich! Das Gehänge und Getue war nicht mehr zum Aushalten.

Aber was kommt danach? Der Brexit kann - wie bei einer Scheidung - mit einer Unterschrift rechtsgültig werden. Doch die mühseligen Details sind noch zu klären. Ich wünsche den Verantwortlichen beider Seiten viel Erfolg, Geduld und Weisheit dafür.

@dr.bashir

Aber sind wir mal ehrlich. Ein "überraschender" Sieg ist doch viel süßer als ein lange vorhergesagter! Da bin ich fast froh auf der nationalen Welle immer gegen den globalistischen Mainstream zu schwimmen. Einfach viel süßer!
Jetzt muss nur noch Trump das Ding im Herbst schaukeln; natürlich wieder "überraschend" und "wie konnte es nur dazu kommen" ;-)
Freue mich schon jetzt auf die Gesichter...

Was mir wichtig ist:

Nach all dieser peinlichen Kakophonie im deutschen Blätterwald und Erziehungskino ist es mir wichtig, einfach aus Respekt vor dem britischen Wähler zu erklären: herzlichen Glückwunsch, Herr Johnson und meine aufrichtige Verneigung vor der funktionierenden jahrhundertealten Demokratie im Vereinigten Königreich!

@sterntaucher

Dies sind wahre Worte und eine gute Zusammenfassung der Gründe für das Ergebnis:

Davon profitierte Johnson, der in vielen Labour-Hochburgen siegen konnte, weil er ein klar wirkendes Programm für den Brexit versprochen hat, das tatsächlich nur sehr verkürzt ist und viele Fragen gar nicht behandelt. Aber "Let's get the Brexit done" kam besser an als "Wählt eine linke Labour -Agenda, dann stimmen wir nochmal ab und verhandeln nochmal mit der EU und irgendwie geht es dann schon weiter. Und ich bin neutral.". Corbyn hat versagt.

Jeder britische Politiker weiß, dass er sich in einem Mehrheitswahlrecht zur Abstimmung stellen muss. Er muss daher seinen Wahlkampf darauf abstellen, um die relative Mehrheit der Stimmen in seinem Wahlkreis zu erringen.

Mehrheitswahlrecht ist auch eine Form der demokratischen Wahl. Uns als Außenstehenden steht nicht das Recht zu, darüber zu entscheiden, ob dies nun gut oder schlecht ist. Dies steht allein den Briten zu.

@gully um 09:48Uhr

Lesen Sie eigentlich den Unsinn, den Sie schreiben? Erläutern Sie bitte, wieso die Briten mit Johnson die "Freiheit" gewählt haben! War Corbyn ein Despot?

zu Ehrenrettung

der ,,Institute " ( ja von mir )
da wir kein Meldesystem haben wie Deutschland muss sich Jeder erst einmal zur Wahl anmelden ( USA ), wenn ich also gefragt werde was ich wähle geht meine Stimme zwar in den Computer von IfD ( Beispiel ) ein, aber ob ich wirklich zur Wahl gehe weiss Keiner.

@ 08:43 tagesard09

Welch sinnfreie und geschichtsvergessenen Definition von "Europa" geben Sie da ab... Aber das ist wahrscheinlich eine der üblen Konsequenzen aus der Wahl in GB: Tür und Tor werden noch mehr geöffnet für Fakenews und inhaltsleere Zuschreibungen, die letztlich einem dumpfen Nationalismus geschuldet sind. Dunkle Wolken am Horizont.

Herrlich!!!

Wie lange hatten die hiesigen Medien uns bombardiert, dass "die Engländer" den Brexit ja gar nicht mehr wollen und bei der Abstimmung darüber nur nicht informiert gewesen seien. Und jetzt? Herrlich! Willkommen in der Wirklichkeit!

@draufguckerin vom 13. Dezember 2019 um 09:06

Jetzt nach vorne gucken und ranklotzen

> ............. die französischen und spanischen Bauern machen jedes Jahr auf ihre
> prekäre Lage angesichts von Billigimporten aus Fernost darauf aufmerksam.

Wenn die Verbraucher mehrheitlich nach Billigimporten aus Fernost" fragen (wegen zu geringen Einkommen fragen müssen) und, wenn "französischen und spanischen Bauern" nicht zu so niedrigen Preisen liefern können kann die EU -aus meiner Sicht- kaum was ändern.

P.s: Was ist mit der "prekäre Lage" vieler deutscher Bauern "angesichts von Billigimporten aus Fernost ??

@08:54 eifel

Merkel gratuliert Johnson natürlich zu seinem Wahlsieg. Ich finde es auch unverständlich, dass sie Sie vorher nicht darüber informiert oder nach der richtigen Formulierung gefragt hat. Sowas geht gar nicht; Merkel halt...

Murphy und ihr(e) Se(e)maus

Na hoffentlich treten mit Corbyn auch seine üblen Drahtzieher Murphy und ihr(e) Se(e)maus ab und Labour wird wieder gemäßigt wie unter den Millibands!
Armes England, da "The Cockroach " und seine Bände (Ex-Deutschbanker,etc) jetzt permanent in 10 Downing Street sitzen!
Die Hoffnung : Alba und die Six Counties sollten unabhängig werden!

Wie immer in der Politik...

Wer am besten lügt gewinnt. Nicht seriöse, sich dem Volk verpflichtet fühlende Politiker sind am beliebtesten, sondern diejenigen, welche die beste Show liefern, sich als Macher gerieren. Oder man mimt den Gutmensch, wie es in Deutschland Habek und Baer tun, da hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nicht wählt, auch wenn man weiß, das Vieles aus verschiedensten Gründen kaum umsetzbar ist. Der Mensch will belogen werden, war schon immer so. Ich hoffe nur, dass die EU den britischen Rosinenpickern jetzt mal die Grenzen aufzeigt und sich nicht wie während deren Mitgliedschaft über den Tisch ziehen läßt.

Demokratie

Darauf haben sicher alle Briten nur gewartet: Ein Deutscher erklärt ihnen, dass ihre alte Demokratie eigentlich gar keine ist.
Warum nur hören die nicht auf uns, die wir doch alles so viel besser wissen:)

@Cosmopolitan_Citizen : Ihre Zahlenspielereien

Ich verstehe Ihre Trauer ! Aber was wollen Sie uns mit diesen Zahlenspielereien sagen ?

Ach ja ich zitiere Sie 'Die Parteien die für Remain und/oder für ein zweites Referendum stehen, haben in Wählerstimmen eine deutliche Mehrheit hinter sich.'

der höfliche Engländer würde antworten:

'Really ?'

Ja dann Wird das erste Land

Ja dann
Wird das erste Land die EU verlassen.
Werden andere folgen?

Die Frage wird sich sicherlich nicht so einfach beantworten lassen. Soweit die EU aber einen "weiter-so-Kurs" verfolgt, wie unsere derzeitige Kanzlerin, ist dies zumindest mittelfristig zu befürchten.

Meiner Meinung nach wäre es jetzt an der Zeit durch die EU die Gründe für den Austritt der Briten zu analysieren und wo und an welchen Stellen man hier nachsteuern muss.

So bedauerlich ich persönlich den Austritt der Briten auch finde, muss dieser jetzt wirklich als Startpunkt für eine grundlegende Reform der EU erkennen und auch hiernach handeln. Wenn dies versäumt wird, werden wir uns wahrscheinlich in einigen Jahren auf den nächsten ..exit vorbereiten müssen. Eine EU-Müdigkeit ist in vielen Ländern vorhanden. Diese muss dringend überwunden und den Bürgern die Vorteile der EU aufgezeigt werden.

09:40 von Frank von Bröckel

«Denn wie heisst es bereits völlig korrekt in der EINZIG WAHREN britischen Nationalhymne:

"Rule, Britannia!
Britannia rule the waves!
Britons never, never, never shall be slaves!"»

Britannia ist weniger ein einiges United Kingdom.
Als je zuvor "so lange ich denken kann".

"Rule the waves" - das war für Britannia einst.
Rule the waves today wohl nicht mehr als ein Tagtraum.

Und aufpassen müssen nun nicht andere Nationen, dass sie nicht zu Slaves von Britannia werden. Eher Schotten und Nordiren, dass Engländer und Waliser aus ihnen keine Slaves des Brexit gegen deren Willen machen …

Information

Die TS hat uns doch ständig berichtet, daß der Brexit nur ein Unfall war und die meisten Briten das gar nicht wollen.
Auch hieß es,daß es kein knappes Kopf an Kopf Rennen wird-obwohl britische Medien und Umfragen ein anderes Bild zeichneten.
Wer informiert hier also wen und wie-das sollte spätestens jetzt mit aller Deutlichkeit gefragt werden.

@JanRos 9:48 : Belegfreie Dramatik beim Seitenhieb ...

... auf eine kritische Berichterstattung, die gemessen am eigenen politischen Standpunkt einfach nur unliebsam ist ?

Das ist in seiner Machart zu durchsichtig.

Zumal wenn in dieser prosaischen, auf jeden nicht genehmen Artikel als copy&paste passenden Vorlage nicht ein einziger Beleg für diese Vorhaltungen beigefügt ist.

Wie kann man es sich selbst als Medienschaffender nun
erklären, dass man so unfassbar daneben gelegen hat
und komplett an der Realität vorbei berichtete?

Da fragt sich jeder aufmerksame Forist: In welchem Fall war das denn nun genau ?

Werden Art und Weise der Informationsbeschaffung,
die Seriösitat der Quellen und die Schreiber von solch
massiven Falschaussagen hinterfragt?

Gleiche Frage seitens eines kritischen Foristen: welche Falschaussage war das genau und wo ist der Beleg ?

Wo ist der konkrete Bezug zu dem Artikel ?

Der Brexit kommt. Das ist das

Der Brexit kommt. Das ist das einzige, was nach dieser Wahl höchstwahrscheinlich ist. Was wahrscheinlich auch kommen wird: ein ökonomischer Abschwung, ein Abhängen der unteren Schichten der Gesellschaft, eine klare Stärkung der Unabhängigkeitsbestrebungen in Schottland, neue Konflikte auf der grünen Insel, möglicherweise mit enorm gestärkten Separatistenbewegungen in Nordirland, eine Perpetuierung fremdenfeindlicher Grundstimmung in der Gesellschaft, eine Bremse für die europafreundlichen jungen Leute in GB und eine Entfernung von Europa auf vielen Ebenen... Und angesichts dieser Entwicklungen ist überhaupt nicht klar, wie lange der wankelmütige Johnson in der DowningStreet10 bleiben wird. Das Wahlergebnis könnte sich als ein für GB schmerzlicher Phyrrussieg entpuppen.

@Sterntaucher vom 13. Dezember 2019 um 09:17

> Eine Niederlage der EU und Merkels

> Die EU hat mit ihrer, ganz besonders von Angela Merkel mit betriebenen,
> windelweichen Politik und den wiederholten Aufschüben des Brexits
> gründlichst Schiffbruch erlitten.

Wollen Sie damit aussagen das Frau Angela Merkel für die "wiederholten Aufschüben des Brexits" verantwortlich sei ?

Meiner Erinnerung nach war es die brit. Regierung die diese "wiederholten Aufschübe wollte ?

@ 09:50 von dr.bashir

"Sag´ ich doch. Es sah nach einem Sieg aus, die Frage war nur, wie hoch. Ich habe auch nirgends gelesen, dass Johnson vermutlich verliert, auch nicht bei TS."
.
Entschuldigung, es sah nicht nach einem Sieg aus, sondern der war vorhersehbar!
Wenn repräsentative Umfragen in GB (nein, nicht so eine Sonntagsfrage unter Arbeitslosen oder Studenten, die Vormittags am Telefon sitzen können) unter 100.000 als Ergebnis liefert, dass Tory 329+ Sitze erhält und Labour irgendwas um die 240, dann mache ich mir über Aussagen wie "Kopf-An-Kopf-Rennen" Gedanken......
.
Ich mache mir Gedanken über die politische Neutralität unserer Qualitätsmedien, für die ich auch noch zahlen muss.
Wird da eher die eigene politische Meinung präsentiert, oder Fakten?
Stichwort: Glaubwürdigkeit!
Ich verkneife mir hier das Zitat, was guten Journalismus ausmacht.

Frau Merkel und der brexit

Wenn man früheren Berichten glauben mag, hat Frau Merkel insbesondere mit Ihren Forderungen zur Eu weiten Einwanderungspolitik einen entscheidenden Anteil daran, das die klare Mehrheit der Engländer sich nun mit der Wahl des Herrn Johnsen für dn Brexit entschieden hat.

@09:56 von Coachcoach

" Und nicht die Mehrheit der Bevölkerung hat für brexit gestimmt, die Mehrheit der abgegebenen Stimmen war dafür - ein nur scheinbar feiner, aber demokratietheoretisch und -praktisch wichtiger Unterschied.(@ smirker)"

Nennt man bei uns "schönreden".

Ich sage, jeder der nicht wählt ist automatisch mit dem Votum nach der Wahl einverstanden.

Somit ist und bleibt das das REALE Ergebnis

Sie verwechseln Lüge mit....

@deutlich - Sie verwechseln Lüge mit
Demokratie. Der Brexit wurde damals ausschließlich von den älteren Menschen in GB gewählt. Die Jüngeren sind nur zum Teil zur Wahl gegangen, die Anderen konnten sich einen Austritt garnicht vorstellen. Die Brexit Partei hat den Menschen ein England versprochen, wie es früher einmal war. Eine glatte Lüge.

Keine Schadenfreude,

......die Medien sollten endlich daraus lernen. Alle Experten der Medien und die üblichen Gesichter die zu Rat gezogen wurden, haben unisono erklärt, der Vorsprung von B.J. ist in den letzten Tagen geschrumpft.
Liebe Medien und Experten, Wahlen sind kein Wunschkonzert, sondern die Wähler entscheiden. Sie möchten durch ihre Berichterstattung Wahlen und Menschen beeinflussen. Das ist das größte Problem unserer Zeit, Medien die Politik machen.
Brauchen wir nicht, wir brauchen Leute die neutral berichten und nicht ihre Tagträume in die Berichte einfließen lassen.

Am 13. Dezember 2019 um 09:28 von Meinung zu unse...

"Es hat mich sehr enttäuscht, dachte ich doch, dass sich am Ende die englische Kultur, welche für mich gekennzeichnet ist durch Reflektion, Geist und Intelligenz, durchsetzen würde."

Nun vielleicht hat sie das gerade eindrucksvoll getan. Oder möchten Sie sich wie die EU und die deutsche Presselandschaft erdreisten den Briten vorschreiben zu können, was das Beste für sie ist? Diese Einstellung dürfte einen ganz großen Anteil sowohl am ursprünglichen Ergebnis des Referendums wie auch der Wahl gestern beigetragen haben.
Diese allgegenwärtige Dekadenz wird der EU in nicht allzuferner Zukunft das Genick brechen wen nicht rechtzeitig gegengesteuert wird. Vielleicht hilft der Brexit ein wenig zur Einsicht zu kommen.

halber Brexit

Die Tories haben die absolute Mehrheit. Herr Corbyn hat es (wieder einmal) versiebt. Sein großzügiges Angebot in Zukunft Labour beratend zur Seite zu stehen sollte die Partei auf keinen Fall annehmen.
Der Brexit wird durchgezogen, Frage ist nur noch was im Anschluß kommt (Zollvereinbarungen).
Eine EU Politiker haben Boris Johnson bereits gratuliert, nur Frau Barley ist (typisch Deutsch) besorgt.
In Nord-Irland haben die Nationalisten gewonnen, die Zukunft von Nord-Irland wird jetzt wohl in Frage stehen (vereinigtes Irland?).
Ja, und dann..... Schottland. Ob der Hadrianswall wieder aufgebaut wird? Wie will Schottland/England eine "Trennung" ohne fixe Grenze gewährleisten. Es bleibt spannend.

@Tagesschau @Joes daily World @jahdur

"Gut, dass Corbyn, der unsympathische Antisemit, abstürzte. Auch eine schöne Sache."

Ich wurde schon für weniger schlimme Bezeichnungen von Politikern rot gefärbt worden, deswegen ist anzunehmen, dass diese Unterstellung stimmt da sie ja von der Moderation überprüft wurde.
Es wäre interessant wo sich ein derartiger Vorwurf bestätigt und warum es dazu wenig Erwähnung gibt. Da sind die Nachrichten insbesondere der öffentlich rechtlichen Sender nicht nur der Geschichte, sondern auch der Aufklärung verpflichtet!
"Boris der Lügner" hat man mehrfach mitbekommen "Jeremy der Antisemit" hingegen gar Nicht.

@ 09:57 von Mehlwurm

"Selbst der beste Journalist hat keine Glaskugel um vorab zu wissen wie eine Abstimmung/Wahl ausgeht.
Journalisten haben nur die Möglichkeit anhand vorheriger Umfragen auf das theoretisch denkbare Ergebnis schließen."
.
Dann soll der "gute" Journalist
1. seine Glaskugel im Schrank lassen,
2. sich auch auf realistische Umfragen beziehen.
.
Ansonsten ist das kein Journalismus, sondern Meinungsmache. Die interessiert mich weniger.

"Meinungsmache" deutscher Medien?

Ja, Johnson hat gewonnen. Das kann man gut finden oder auch nicht. Es ist aber tatsächlich das Ergebnis dieser Wahl.

Für viele hier ist das aber auch gleich wieder ein Grund, den deutschen Medien "Meinungsmache" vorzuwerfen. Warum?

1. Es wurde hier im Forum schon div. male angesprochen: Johnson hat keine überragende Mehrheit der Wählerstimmen erhalten. Die Deutlichkeit des Wahlausgangs ist ein Ergebnis des Wahlssystems in GB. Das heißt ja nicht, dass das nicht legitimiert. Aber zur Kenntnis nehmen sollte man diesen Umstand schon!

2. Alle Prognosen haben im Vorfeld auf das hohe Maß an Unsicherheit hingewiesen, das mit ihnen verbunden ist. Es war allen klar, dass es auch ganz anders ausgehen kann. Es ist bestimmend für unsere heutige Zeit, dass Prognosen viel, viel schwerer geworden sind. Daraus den Vorwurf der "Meinungsmache" zu konstruieren, ist hanebüchen!

@09:14 tagesschlau2012

Nicht schlechte Wahlverlierer beschweren sich über das britische Mehrheitswahlrecht, das keine adäquate Abbildung des Wahlergebnisses darstellt, sondern alle, denen an Wahlgerechtigkeit und damit Stärkung der Demokratie liegt.
Übrigens wäre mit Anwendung des britischen Mehrheitsprinzip die Brexit-Abstimmung unentschieden ausgegangen: Schottland und Nordirland stimmten für remain (2), Wales und England für leave (2): warum zählte hier jede einzelne Wähler*innenstimme, während bei der britischen Form des Mehrheitswahlrechts Millionen von Stimmen bei "the winner takes it all" in die Tonne geklopft werden: Ungereimtheiten, die viele Brexit-Jubler überraschend wenig zu interessieren scheinen...

So sind aber nun einmal die Regeln...

Und nicht die Mehrheit der Bevölkerung hat für brexit gestimmt, die Mehrheit der abgegebenen Stimmen war dafür - ein nur scheinbar feiner, aber demokratietheoretisch und -praktisch wichtiger Unterschied.(@ smirker)

Dies ist aber bei jeder Wahl der Fall, sofern keine Wahlpflicht besteht. Der Stimmberechtigte hat die Möglichkeit sich durch Teilnahme an der Wahl an der Meinungsbildung zu beteiligen. Wer hierauf verzichtet, darf sich am Ende nicht beklagen, wenn die Entscheidung nicht zu seinen Gunsten ausgeht.

Was die Abstimmung über den Brexit angeht - hier haben offensichtlich gerade junge, eu-freundliche Wähler auf die Stimmabgabe verzichtet. Im Nachhinein über die Folgen seiner Entscheidung zu meckern ist etwas unfair.

Ähnliches stellt man doch auch beim Wählerpotential extremer Parteien fest - die schaffen es meist ihre Wähler zu mobilisieren. Die Wähler der "gemäßigten" Parteien meinen zuhause bleiben zu können - auch dass schlägt sich in Ergebnissen nieder...

10:06 von landart

« Die Abspenstigkeit einiger Länder - wie Polen, Tschechien und Ungarn - wird sicherlich bestärkt werden...»

Wo und wann haben denn die Regierungen in POL, CZE, UNG je "Abspenstigkeit" von der EU in Form irgendeines Austrittswillens erkennen lassen?

Still und heimlich im Kämmerlein?
Was aber nur den ganz besonders Eingeweihten bekannt ist …?

Pyrrhaussieg für Johnson

Es könnte ein Pyrrhussieg für Johnson werden. Nicht nur in Schottland werden die Stimmen nach Unabhängigkeit vom UK immer lauter. Diese Länder fühlen sich von Johnson vorgeführt, wie ja auch in den Unterhausdebatten über den Brexit deutlich wurde. Man kann nur hoffen und wünschen, dass der Austritt aus der EU nicht zu einer Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltung führt und vor allem auch die Wirtschaft keinen allzu großen Schaden nimmt.

@karwandler 09:47

"Da ist nix Spekulation. Weniger als die Hälfte der Wähler haben Tories oder Brexit Party gewählt."
.
Erzählen Sie keinen Unfug. Wie sollte eine absolute Mehrheit zustande kommen wenn weniger als die Hälfte der Wähler diese Partei gewählt hätten?
.
Übrigens: Jemand, der nicht wählt ist auch kein Wähler. Sojemanden nennt man bestenfalls einen Wahlberechtigten.

Endlich!

Gut! Ich hoffe inständig ,dass dieses ganze Brexit Theater endlich ein Ende findet und die Briten aus der EU austreten. Wir haben nämlich anderee Sorgen um die wir uns( EU) kümmern müssem. Jetzt können die ihr eigenes Ding machen und müssen uns nicht mehr mit denen außernander setzen. Hat genug wertvolle Zeit in Anspruch genommen das ganze Theater. Keine Extrawürste mehr und sie können nicht mehr Brüssel für ihre Verfehlungen in ihrem Land verantwortlich machen. Das ist ein guter Tag für die EU. Auch wenn wir mehr zahlen müssen in Zukunft.

@ rizzo, um 09:12

“...Ob die “neue SPD“ bei uns davon etwas lernen wird? Vielleicht auch die CDU? Britannien hat mehr Soziallücken als wir!!...“

Ich wüsste beim besten Willen nicht, welche hiesige Partei was aufgrund der britischen Sozialverhältnisse für sich lernen könnte.
Johnson steht jetzt zwar auf dem Feldherrnhügel, doch hat die “Schlacht“ ja überhaupt noch nicht begonnen.
Ein Wahlsieg muss nicht zwangsläufig zum Besseren führen, wie uns die Weltpolitik täglich vor Augen führt.

Eine der vielen

Eine der vielen Widersprüchlichkeiten der Brexit-Bejubler: Einerseits pocht man darauf, dass die Mehrheit (51,9%...) der Brit*innen eben für den Austritt aus der EU war und das politisch umgesetzt werden müsse - andererseits will man genau diesen Schritt den Schott*innen verwehren, die mit deutlicher 2/3-Mehrheit für remain gestimmt hatten und dieses Votum nun durch ein leave aus GB umsetzen wollen.
Good luck and welcome, Scotland!

Das war jetzt

die dritte Unterhauswahl die den Brexit als Kernthema hatte. 5 Jahre lang war Brexit das Hauptwahlthema und es ist noch nicht zuende.
Wenn Johnson es schaffen sollte in seiner Amtszeit alles Notwendige zu regeln wird dann endlich mal wieder eine Wahl mit britischer Innenpolitik dort abgehalten.
Vorher wird allerdings trotzdem noch interessant ob es ein No-Deal gibt, denn der ist immer noch nicht vom Tisch und ja es gibt immer noch Gründe diesen durchzuziehen.

EU Zuschüsse

Es ist doch allgemein bekannt, dass UK ein Nettozahler war. Sprich: Es hat mehr an die EU überwiesen als erhalten. Also kann es sämtliche EU Subventionen aus eigener Tasche bezahlen, bzw. bei Bedarf auch erhöhen (OHNE das es hierzu einer Zustimmung aus Brüssel bedarf) und hat noch Geld übrig. Einfachste Rechenkenntnisse helfen!

Beste Grüsse,

Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Wunderbar!

Der Anfang vom Ende der Hybris EU samt € ist gemacht!

Am 13. Dezember 2019 um 10:10 von andererseits

"Ein notorischer Lügner..."
#
#
Und wieder haben es die politischen Gegner nicht geschafft aus der Menge an Lügen kapital zu schlagen und die Wahl zu gewinnen.
Wie kann den so etwas passieren?
Sind die Britten etwa verblödet?
Haben die anderen mehr gelogen?
Oder hat Johnson doch nicht soviel gelogen, wie Sie es gerne hätten?

Absolute Mehrheit für Konservative

was kann man schon erwarten
an einem Freitag dem 13ten

@10:13 roca

Ja: herzlichen Glückwunsch dem britischen Parlament und der britischen Justiz, die in den vergangenen Monaten verhindert haben, dass Johnson die jahrhundertealte Demokratie beschädigen konnte.
Einerseits gebietet der politische Anstand, den Tories zum Sieg zu gratulieren; andererseits gehört zur auch von Ihnen gelobten Demokratie, nun die unbequemen Fragen zu stellen und eine Politik einzufordern, die die sozialen, ökonomischen, ökologischen, kulturellen Folgen des anstehenden Brexit in den Blick nimmt: außer "get Brexit done" hat Johnson erschreckend wenig programmatisch verlauten lassen. Ich gehöre zu denen, die befürchten (bzw. hoffen), dass er nicht lange in DowningStreet10 arbeiten und wohnen wird, wenn es um solide politische Arbeit geht: Die berühmte Katze wird wohl länger bleiben.

Wir sollten uns den Briten

Wir sollten uns den Briten anschließen. Wir sind doch die Hauptleidtragenden der unsozialen Billigzinsen. Menschen die ein Leben lang gespart haben sind die Opfer der europäischen Luxussozialsysteme.
Die Zinsen müssen rauf und die Verteilungskämpfe beendet werden. Ich beneide die Britten. Sie setzen damit ein Zeichen gegen linken Lobbyismus.

@09:57 von Mehlwurm

Inwiefern das britische Wahlrecht die tatsächliche Stimmungslage in GB abbildet kann (und will) ich, wegen mir fehlenden Wissen über das brit. Wahlrecht, nicht äußern.

Das ist ganz einfach erklärt: Der Kandidat mit den meißten Stimmen bekommt das Mandat für den jeweiligen Wahlkreis. Dieses Verfahren entspricht der Anzahl Erststimmen bei der Bundestagswahl. Das dieses Wahlsystem den Wählerwillen nicht wiederspiegeln kann, zeigt ein Blick auf die Sitzverteilung dieses Bundestags nach Erststimmen: CDU/CSU: 231; SPD: 59; LINKE: 5; AfD: 3; Grüne: 1. Die CDU hat 30,2% der Erststimmen bekommen, erhält aber 61,9% der Mandate, die AfD mit 11,5% der Erststimmen nur 1%.
Und jetzt wollen uns einige Mitschreiber hier verkaufen, dieses Wahlsystem würde den Wählerwillen repräsentieren...

re ralf123

"@Cosmopolitan_Citizen : Ihre Zahlenspielereien

Ich verstehe Ihre Trauer ! Aber was wollen Sie uns mit diesen Zahlenspielereien sagen ?"

Was Sie Zahlenspielereien nennen ist die Differenz zwischen Wählerstimmen und Wahlergebnis.

Muss ich wirklich noch mal wiederholen, dass Trump weniger Stimmen hatte als Clinton, oder dass die PiS mit absoluter Mehrheit regiert und 37% der Wählerstimmen bekam?

09:10 von dwolf

Nur die Mandate zu zählen sagt folglich über den „Wählerwillen“

Natürlich sagt die Wahl etwas über den Wählerwillen aus! Jeder hat gewählt mit dem Wissen über das Mehrheitswahlsystem. Es gibt offenbar auch keine Mehrheit dafür, es zu ändern. Auch das ist demokratisch. Das gleiche gilt auch für das Wahlsystem in den USA.
Ob es uns passt oder nicht, der "Wählerwille" hat mit Johnson den Brexit gewählt, genauso, wie er in den USA Trump gewählt hat.
////
*
*
Aber unsere Demokratiehüter können sich nicht dran gewöhnen?
*
Unsere Politiker wollen uns sagen was richtig ist, unsere Presse sagt uns, das das richtig ist.
*
Nur gestern 19:44 lagen Sie wieder mal daneben.
*
Nur die Schockstarre sparen Sie sich mittlerweile.

@ 10:13 von Daniel C.

Das Wort „überraschend“ in der Berichterstattung hat mich auch überrascht bis amüsiert.

„ Da bin ich fast froh auf der nationalen Welle immer gegen den globalistischen Mainstream zu schwimmen.“

Das sei Ihnen unbenommen, aber gerade die Fans der nationalen Welle sind üblicherweise groß darin, sich mit beleidigten Opfertheorien zu trösten, wenn es nicht wie gewünscht läuft. Ich kann nur ahnen, was ich hier gelesen hätte, wenn Boris verloren hätte. Da hätten dann die Eliten, die Medien, die EU und natürlich Merkel die Wähler verführt.

Bei Trump würde ich mich im Moment nicht trauen, Vorhersagen zu machen. Da überrascht mich nix.

10:32 von ralf123

Frau Merkel und der brexit

Wenn man früheren Berichten glauben mag, hat Frau Merkel insbesondere mit Ihren Forderungen zur Eu weiten Einwanderungspolitik einen entscheidenden Anteil daran, das die klare Mehrheit der Engländer sich nun mit der Wahl des Herrn Johnsen für dn Brexit entschieden hat.
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*
*
Die Engländer düfen das ja Beides.

10:27 von alex.o

Wird das erste Land die EU verlassen.
Werden andere folgen?
.
da haben sie nicht ganz unrecht
man sollte die Gründe des EU Austrittes analysieren
Also ich stehe zu einer EU
aber zu einer EU der Vaterländer
ein Haus wo jedes Land auch ein eigenes Zimmer hat
Kulturelle Eigenheiten favorisiert werden
wer weiß vielleicht waren das in Britannien auch mit die Gründe

@Joes daily World, 08:49

"Faszinierend, wie der Wechsel einer einzige Person an der Spitze eines Staates, die Richtung eines ganzen Kontinentes verändert!"

Ich finde es nicht faszinierend, sondern furchtbar, dass es im 21. Jahrhundert immer noch möglich ist, dass eine einzige Person an der Spitze soviel Macht hat, dass sie das Schicksal eines ganzen Kontinentes - in einer durch und durch globalisierten Welt letztlich sogar der ganzen Menschheit - in die falsche Richtung (die, wo "heiße Luft" bzw. Geld zu "machen" ist) lenken kann.

Einfach herrlich!

Es versüßt einem den Tag wie unsere bekannten grün-linken Kommentatoren hier argumentieren.....
Die Wahl gilt nicht! Die Briten wollen was ganz anderes! Die Briten wollen in der EU bleiben! Das britische Wahlrecht gehört abgeschafft! Wir wissen besser was die Briten wollen! Und was gut für die ist!
Wartet nur ab, wir holen die Schotten in die EU! Dafür werdet ihr bestraft! Das geht so nicht!
Einfach herrlich!
Danke!

Klares Beispiel dafür, warum

Klares Beispiel dafür, warum Demokratien in Bildung investieren müssen. Und warum es Nationalisten nicht tun.

Ich wurde eines “Besseren“ belehrt.

Wochen- und monatelang habe ich an dieser Stelle meine Überzeugung wiederholt, dass GB nicht die EU verlassen wird. (Vielleicht war das ja auch mehr meine Hoffnung.)
Seit gestern ist meine Überzeugung der neuen Gewissheit gewichen, ich persönlich bedaure es, wenn GB die Gemeinschaft verlässt.
Geografisch bleibt es ja immerhin dort, wo es ist, :-) und ich hoffe, dass es künftig trotzdem zu einem gedeihlichen Miteinander kommen wird.

re alex.o

"werden wir uns wahrscheinlich in einigen Jahren auf den nächsten ..exit vorbereiten müssen. Eine EU-Müdigkeit ist in vielen Ländern vorhanden."

Sehr seltsam, dass jeder, der den nächsten EU-Austritt befürchtet (oder erhofft), keinerlei konkreten Anhaltspunkt für einen Kandidaten nennen kann.

@ralf123 10:26 - Fakten bleiben Fakten ....

... und sie bestehen auch aus für jeden verifizierbaren Zahlen.

"Zahlenspielereien" ist dagegen ein aussagefreies "Argument" gegen unliebsame Fakten.

Der höfliche Brite würde beim Analysieren und Reflektieren der Zahlenbasis antworten:

That's correct, indeed !

The ENGexit is coming

„Die“ Briten gibt es nicht mehr:

Goodbye Boris,
Welcome Nicola!

@09:47 von rossundreiter: Der Wille des britischen Volkes

"Auch, wenn die deutschen Qualitätsmedien auf Biegen und Brechen versucht haben, den Willen der britischen Bevölkerung wegzuphilosophieren.

An der Wahlurne kommt dann eben doch die Wahrheit ans Licht."

An der britischen Wahlurne kommt aufgrund des Wahlrechtes (The winner takes it all), doch nicht der "Wille des britischen Volkes" zum Ausdruck.

Wenn in allen Wahlkreisen in GB das Ergebnis 51% für die Torries und 49% für Labour wäre, dann hätten die Torries sämtliche Sitze im Unterhaus und die Torries keinen einzigen.

Es sähe dann so aus als wenn die Torries "den Willen des Volkes" vertreten würden, obwohl sie nur 51% der Wähler hinter sich haben.

Dieses schwarz / weiß Wahlrecht in GB bringt spiegelt nie den "Willen des Volkes" wider.

Für mich ein schwarzer Tag:

weil die Populisten - die, die mit unredlichen Mitteln arbeiten - in der ganzen Welt unaufhaltsam voranzuschreiten scheinen.

Dass die Populisten-Fans nun behaupten, die Medien hätten in ihren Prognosen gelogen:

das erwarte ich von Populisten-Fans nicht mehr anders. Das Verdrehen von Tatsachen ist ihr Kapital.

Es werden bessere Zeiten kommen, weil immer bessere Zeiten kamen.

re neutralewelt

"Einfach herrlich!

Es versüßt einem den Tag wie unsere bekannten grün-linken Kommentatoren hier argumentieren.....
Die Wahl gilt nicht! Die Briten wollen was ganz anderes! Die Briten wollen in der EU bleiben! Das britische Wahlrecht gehört abgeschafft!"

Es ist ziemlich albern, ein Triumphgeheul anzustimmen und sich dabei selbst ausdenken zu müssen, worüber man triumphiert ...

Lieber ein Ende mit Schrecken

Der britische Wähler hat dem Hickhack ein Ende gesetzt, um sich nun endlich in das Elend der nüchternen Realität nach den illusorischen Versprechungen zu ergeben: Abzug bedeutender Investoren und Institutionen auf den europäischen Kontinent, Arbeitsplatzverluste ohne Ende. Wir kondolieren herzlich.

@ Reffke, um 10:49

“Wunderbar!
Der Anfang vom Ende der Hybris EU samt € ist gemacht!“

Wissen Sie eigentlich im Entferntesten, was Sie da schreiben?

geschl. Text 21:33 von Demokratieschue...

21:33 von Demokratieschue...
Was die Wahl angeht braucht Johnson sich keine Hoffnung machen

Was diese Wahl angeht, braucht Johnson sich keine Hoffnung machen. Denn wenn ich beim englischen Guardian und beim ZDF im Ticker so mitlese, dann sehe ich sehr viele junge Menschen an den Abstimmunslokalen:

Und das sieht eher gut aus fuer Labour und die PRO-EU-Wähler. Sorry fuer alle Rechtsträumer und Tories. Aber Rechtsträumer haben verloren. Das zeigt auc die aktuelle Umfrage fuer Deutschland vom 09.12.2019.
///
*
*
Dicht daneben geht ja noch.
*
Aber Linksträumer sind eben Visionäre.

Es mag den

Es mag den Brexit-Befürworter*innen nicht gefallen, aber die prozentuale Aufteilung der Wähler*innenstimmen ist alles andere als eindeutig: den 43,6% für die leave-Tories stehen 50,3% der Parteien gegenüber, für für remain bzw. neues Referendum stimmten (labour 32,2; LiberalDem 11,5; schottischeNP 3,9; Grüne 2,7). Johnson muss sich also mehr beim strikten britischen Mehrheitswahlrecht bedanken als bei den Wähler*innen. Das weiß er auch - weshalb er und seine Tories sich einer Änderung des Wahlrechts auch widersetzen.

11:00 von NeutraleWelt

"Einfach herrlich!

Es versüßt einem den Tag wie unsere bekannten grün-linken Kommentatoren hier argumentieren.....
Die Wahl gilt nicht! Die Briten wollen was ganz anderes! Die Briten wollen in der EU bleiben! Das britische Wahlrecht gehört abgeschafft! Wir wissen besser was die Briten wollen! Und was gut für die ist!"

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Niemand hat das geschrieben, niemand hat das behauptet.
Ich denke, Sie wissen das auch. Dennoch wird das Gegenteil behauptet.

Das ist der Grund, warum viele Angst vor der Schwemme der immer beliebter werdenden Falschaussagen haben.

Nicht jeder überprüft die Falschaussagen.

Ich habe gestern um 20:35 Uhr

Ich habe gestern um 20:35 Uhr geschrieben:
"Nach dem Theater wird es knapp?
Kann ich nur lachen. Das gibt einen Brexit. Die Briten haben den Kanal voll. Raus um jeden Preis ist meine Wette."

Die Wahl gibt mir absolut recht.

13. Dezember 2019 um 10:47 von Kapt. Ahrens AFNI

"Sprich: Es hat mehr an die EU überwiesen als erhalten. Also kann es sämtliche EU Subventionen aus eigener Tasche bezahlen, bzw. bei Bedarf auch erhöhen (OHNE das es hierzu einer Zustimmung aus Brüssel bedarf) und hat noch Geld übrig. Einfachste Rechenkenntnisse helfen!"

Marktzugänglichkeit ist auch ein wichtiger Punkt, sowie Kontrollen. Das fällt jetzt weg, sowie die Einnahmen daraus bis ein neuer Handelsvertrag steht.
Aber das macht die Rechnung ja unnötig kompliziert.

So, jetzt wird es passieren, GB geht eigene Wege.

Das sehen sich die MENSCHEN in der EU genau an.
Profitiert der Normalbürger von GB davon, werden Parteien in den einzelnen Ländern auf Stimmenfang gehen mit dem Versprechen auch auszutreten.....

Profitieren die Bürger von GB nicht sondern machen eine Bauchlandung, sind alle ganz brav….

Ich glaube die EU hat angst weil der normale Bürger nicht gerade in deren Fokus steht.

Wir werden sehen, warten wir es ab.

@andererseits

muss ja ein rabenschwarzer Tag für Sie sein, nachdem Sie jahrelang gefühlte Mehrheiten gegen den Brexit und die Tories beschworen! Ja, eine bittere Lektion an der Wahlurne, aber ein klares Votum! Das sollte jetzt einfach abseits von gefühlten und gewünschten Stimmungen akzeptiert werden. Auch wenn es schwer fällt, aber das ist Demokratie

Es ist Demokratie

Die Mehrheit hat nun entschieden und mun ist endlich klar, wie es weitergeht. Das ist letzlich gut so, die Hängepartie ist vorbei. Ob das für die Briten gut ist wird sich zeigen. Im Gegensatz zum Referendum lagen nun aber die Fakten auf dem Tisch, jeder musste nun wissen, auf was er sich hier einlässt.

Absolute Mehrheit?

Demokratische Bürger haben selbstbewußt und richtig entschieden.
Abwohl der ganze Apparat der EU und Berlin das nicht wollten.

Hoffentlich kommt bald auch die Abstimmung zum D-exit .

Ob es diesmal klappt mit dem Ausstieg?

Die Abgeordneten haben den Volkswillen 3x ignoriert! Zuerst das Referendum für einen Brexit 2016. Parlamentswahl im Juni 2017 und EU-Wahl vom Mai 2019.

Und jetzt kommt der vierte Ausdruck des Volkswillen für einen Brexit dazu.
Deutlicher gehts nimmer.
Wie oft müssen die Briten sich noch für den Ausstieg aus der EU entscheiden und wie oft wird diese Entscheidung durch die Politiker ignoriert?

Ist das wirklich Demokratie?

@ tagesard09 08:43 Uhr

"Raus aus diesem inkompetenten und unfähigen Europa, das oft nur noch von Korruption zusammen gehalten wird."
Übertrieben ist diese Aussage schon, aber die negative Entwicklung ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Aber Thema "Brexit":
Im Ergebnis werden die EU Politiker im Grunde die Sonderwünsche der Briten größtenteils erfüllen.
Im Ergebnis werden die GB Rechte weiterhin gelten, aber eine GB Verpflichtung wird dann nicht mehr existieren.
"Natürlich" wird das dann als Triumph der Eurozone publiziert werden.
Damit wären wir wieder bei der Feststellung von tagesard09.

12:27 von Boris.1945

"Aber Linksträumer sind eben Visionäre."

Auch die Demokratie war einmal eine Vision.

Jeder positiven Änderung ging eine Vision voraus, die dann Schritt für Schritt, nicht selten über Jahrhunderte, umgesetzt wurde.

Es gibt auch negative Visionen:

Abschaffung der Demokratie, Aufstockung des Militärs, weil man den Frieden satt hat und sich langweilt.

Die können auch Schritt für Schritt umgesetzt werden, und vielleicht werden sie es auch.

@12:31 von IckeDette

"Marktzugänglichkeit ist auch ein wichtiger Punkt, sowie Kontrollen. Das fällt jetzt weg, sowie die Einnahmen daraus bis ein neuer Handelsvertrag steht.
Aber das macht die Rechnung ja unnötig kompliziert."

Wer verkauft hier alles Waren und ist nicht in der EU?

Wie war das noch damals mit dem Mindestlohn und dem Untergang der Wirtschaft?

GB ist auch ein großer Absatzmarkt für D und das wird Angela schon regeln....

Das wird schon, glauben sie mir.

Egozentrik von Halleluja 12:31

Es geht hier nicht um Sie! Es geht darum, was für die Briten letzlich gut ist. Das kann aber, wenn man ehrlich zu sich ist, erst in paar Jahren frühestens beantwortet werden., ob der nun eingeschlagene Weg mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringt.

tschüss GB!

zieht nun bitte euren brexit zügig durch.
ihr werden sehen was ihr davon habt aber beklagt euch dann nicht ihr seihet betrogen worden, betrogen habt ihr euch nur selbst....

zur wahl selbst:
das ist wie in D wo alle sich wundern warum eine AFD so stark wird und die SPD immer merh boden verliert, angeheizt durch komentare usw der medien.

mich wundert nichts mehr, demokraten sind konturlos und egoismus sowie nationalismus(oder ehr fremden-hass) grassiert immer mehr und das zeigt sich in den wahlen.
dazu noch die presse die gerne einfluss nimmt, nicht in eigentlichen artikeln und offen, sondern gern 'nur' in komentaren wo ja jeder seine 'meinung' und ansicht sagen darf, wenn denn 'jeder' kolumnen, komentare, etc schreiben könnte...
dazu noch die deutliche 'rechtsblindheit' auch wenn man sich mühe gibt es anders aussehen zu lassen.
dieses stimmung (bzw stimmungs-mache) und verschiebung der mehrheiten durch zutun der politik hatten wir schon vor dem 2. weltkrieg, denkt mal drüber nach...

@karwandler

"Muss ich wirklich noch mal wiederholen, dass Trump weniger Stimmen hatte als Clinton..."

Genau auf so eine Aussage habe ich gewartet, die verdeutlicht, wie herzlich wenig sich mit dem jeweiligen Wahlrecht auseinandergesetzt und über die Gründe informiert wird.

Die Situation ist viel komplexer, als Sie diese darstellen wollen. Nur zwei kurze Beispiele:

In Staaten wie Kalifornien, die eine absolute Mehrheit der Demokraten haben, wird unter anderem der republikanische Wähler zuhause bleiben, weil er keinen rechten Sinn darin erkennen kann, wählen zu gehen. Das gilt umkehrt natürlich genauso.

Ein Indiz dafür ist beispielsweise, dass die Wahlbeteiligung 2016 (und auch die Jahre zuvor) zwischen ca. 50% und 60% liegt und damit unter der deutschen (und oft britischen).

Eine Änderung des Electoral College würde zudem zu anderen Wahlstrategien führen.

Das heißt, Sie wissen gar nicht, wie es mit anderem Wahlrecht ausgegangen wäre.

Jegliche Behauptung dessen ist reine Spekulation.

Ich freue mich sehr...

dass wir ein gerechteres Wahlsystem als in GB haben...
dass jetzt Herr Johnson nach dem Brexit nicht mehr sagen kann, die EU ist an Allem Schuld in England (z.B. marodes sehr unsoziales Gesundheitswesen)...
dass in 5 Jahren alle merken - ups die EU als Gegenpol zu Russland, China, USA ist doch gar nicht so schlecht in dieser Welt voller Egoisten (Amerika first)...
dass in spätestens 10 Jahren die Engländer wieder in die EU wollen...
Ich kann so lange sehr gut auf die Nörgler der Torries verzichten und die Wähler der sogen. Alternativen in D, die hier jetzt jubilieren, werden merken, dass Sie belogen wurden...

Ein Traumergebnis!

Freue mich so über das Ergebnis. Wünsche mir jetzt einen harten Brexit, mit hohen Zöllen gegen Exportweltmeister. Das Brexit-Beispiel wird hoffentlich Schule machen und andere Staaten zu einem ähnlichen Weg animieren. Super!

Bei offenen Märkten gewinnen nur Exportsünder, die meisten anderen Staaten zahlen drauf und verschulden sich. Schluß damit!

Wahl in England?

Hallo Foristen 13.12.2019
Mittlerweile haben vermutlich auch die Stursten das Kopfschütteln gelernt. Die Menschheit steht vor Überlebenskämpfen. Aber, am liebsten ist den meisten Europäern die Kuschelzone "Play off Politik" -England. Faszinierend!
Wieviele Globuspatrioten sich,
außer mir, jedoch "auch" mit der Frage beschäftigen,
wie etwa Engländer zu Einigkeiten gelangen werden, wenn es endlich zu gemeinsamen Währungsreformen kommen wird: regt geradezu erheiternd neue Wettempfehlungen in England an! Es sollte, so finde ich, nirgends moralische Freibriefe im Globuspatriotismus geben dürfen. Nichts brauchbares ist "politisch" in diesen Jahrzehnten, für die Menschheit, im Beginn. Vermutlich argumentieren überall längst Millionen Optimisten für gemeinsame Währungsreformen. Hoffentlich wählt England dann auch einig! Hoffnungsvolle Grüße an alle Interessierten. Von Frau Brauer pro Menschheit

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