Kommentare

Frankreich braucht einschneidende Reformen. Dringend

Ihre Vorstellung, das das Geld vom Himmel fiele, ist eine weit verbreitete. Dieses Land leistet sich einen unfassbar großen Beamten-Apparat, ist dabei aber lange nicht so bürgernah, wie Deutschland zB.

Renteneintrittsalter bei 62

Renteneintrittsalter bei 62 Jahren und eine Grundrente von 1.000 €, davon können wir im reichen Deutschland nur träumen.

Lächerlich

Dann soll also in Frankreich eine Grundrente eingeführt werden, die die deutsche Grundrente an Lächerlichkeit nur minimal unterbietet.
Hoffentlich bleiben die Streikenden standhaft.
@ Tagesschau: Wie sehen denn in Frankreich die Pensionsregelungen für Politiker aus?
Sind die auch von der Neuordnung der vielen Pensionskassen betroffen?
Oder wurden die großzügig ausgenommen, wie das bei uns der Fall ist?

Nach Protesten in Frankreich:Abgeschwächte Rentenreform...

Streiks und Proteste wirken also,selbst bei der wirtschaftsliberalen Regierung:Die lavieren jetzt,versuchen mit Zugeständnissen die Streikfront zu spalten.
Eine Mindestrente von 1000 Euro steht im Raum.

Das wär´ doch auch etwas für hierzulande.

@15:07 von KarlderKühne: Davon können wir nur träumen

"Renteneintrittsalter bei 62 Jahren und eine Grundrente von 1.000 €, davon können wir im reichen Deutschland nur träumen."

Geht alles. Man muss nur die Beiträge zur Rentenversicherung um 20% erhöhen. Dann kann man mit einer höheren Rente auch früher in Rente gehen.

Nur wer soll das den Beitragszahlern erklären?

... mit 62 Jahren... selbst

... mit 62 Jahren... selbst später, mit 64 Jahren... ich beneide die Franzosen... ich darf locker bis 67... wenn´s gut läuft... rechne an sich damit das unser Renteneintrittsalter auf 70+ steigen wird.

Na ja

Sie vergessen, dass Deutschland so reich nicht ist. Das Rentensystem musste 17 Millionen Ostdeutsche absorbieren, deren Rentenbeiträge wertlos waren.
Ausserdem wurden 1933-45 enorme Vermögenswerte vernichtet.
Gerade in Deutschland sollte man die Lasten geschichtlicher Fehler nicht vergessen.

Bei der Wiedervereinigung: Rentenkassen "geplündert".

@15:17 von Momus
Statt fair über Steuern, hat man die Ex-DDRler einfach in die gesetzliche Kasse übernommen. Beamte, Abgeordnete und gutverdienende Selbstständige blieben außen vor.

15:07 von KarlderKühne

Renteneintrittsalter bei 62 Jahren und eine Grundrente von 1.000 €,
davon können wir im reichen Deutschland nur träumen
.
fragt sich nur wer das finanziert ?

15:17 von Momus

"Das Rentensystem musste 17 Millionen Ostdeutsche absorbieren, deren Rentenbeiträge wertlos waren."

Falls es Ihnen nicht bewusst ist: Das Rentensystem ist ein Umlagesystem und bildet daher KEINEN Kapitalstock. Rentenbeiträge der Ostdeutschen flossen als vor der Sozial- und Währungsunion den ostdeutschen Rentnern zu. Daher waren diese nicht wertlos.

So wie wir in DE, ignorieren und unterschätzen

... natürlich auch die Franzosen den Wandel von Arbeit und Gesellschaft gewaltig!
In nicht allzu ferner Zukunft - dem selbst verschuldeten Kollaps des Kapitalismus, werden z.B. für jeden einzelnen Bürger (kostenlos, weil sich selber reproduzierend) hochentwickelte Roboter inkl. künstlicher Intelligenz Kortoffeln selber in den Acker legen, das Wachstum der Pflanzen überwachen, die Ernte durchführen, den Transport zur Wohnung durchführen, die Dinger schälen, kochen und servieren: wohl bekomms! (und auch die richtige Anzahl aussortieren und horten, um sie im nächsten Jahr neu zu setzen...).
Das Schlaraffenland ist kein Traum, es steht quasi tatsächlich vor der Tür! Man muss es nur sehen wollen!
Wer noch in unserer Leistungsgesellschaft verhaftet ist, kann das allerdings nicht. Bis irgendwann die Wirklichkeit die menschlichen Gedankengänge überholt haben wird...

Almosen?

Es ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, zumal in einem Land wo die Politik über die Jahrzehnte hinweg, so wie in anderen Ländern auch, gegenüber der Gesellschaft und der sozialen Gerechtigkeit versagt hat, wo man die Gräben und Spaltungen verschärft hat.
1000 Euro Grundrente sind kein Geschenk, sondern sind schon über Jahre, Jahrzehnte hinweg und der Armut in vielen Ländern, schon mehr als überfällig und man kann sich durchaus fragen wie weit Politiker an der Realität des Alltags vieler Menschen und Familien vorbeileben und reden.
1000 Euro befriedigen sicher und kommen dem Leid und den schweren Lebensverhältnissen deren zugute, die weniger bis gar nichts hatten und trotzdem auch gearbeitet haben, Kinder erzogen haben und stets auf bessere Zeiten gehofft haben.
Doch vor allem der Mittelstand, viele derer die höhere Löhne und Renten beziehen und sich andere Privilegien über Arbeit und Streiks und Manifestationen erkämpft haben, könnten unter Macrons Politik verlieren.

15:17 von Momus

Das Rentensystem musste 17 Millionen Ostdeutsche absorbieren, deren Rentenbeiträge wertlos waren.
.
wertlos ?
wie muß ich das verstehen
wie können Rentenanwartschaften wertlos sein
haben die 17 Millionen Ostdeutsche nicht auch weiterhin Rentenbeiträge bezahlt
wo wanderte die Kohle hin ?

@nie wieder spd 15,09

Sie sollten nicht vergessen, dass es hier insbesondere um Abschaffung von besonderen Privilegien bei der Rente für Staatsdiener oder SNCF-Mitarbeiter geht, wenn Sie schon Politiker ansprechen. Da können SNCF-Mitarbeiter schon mit 55 in Rente, bei 1600 Euro . Das finanzieren die Nichtprivilegierten mit

15:13 von GeMe

Nur wer soll das den Beitragszahlern erklären?

Vielleicht fangen erst mal damit an, daß jeder, aber auch wiklich jeder in die Rentenkasse einzahlt. In einigen Nachbarländern soll das ja hervorragend funktionieren.

"Die Zeit für ein universelles System ist gekommen, die Zeit der Sondersysteme endet", erklärte Philippe. "Wir alle wissen, dass unsere Kinder im Durchschnitt weniger durchgehende Karrieren haben werden als wir, dass die berufliche Mobilität heute stärker ist als in der Vergangenheit. Unser Rentensystem muss das zulassen"

Ein Rentensystem muss - abgesehen vom Gebot der Leistungsgerechtigkeit (siehe Betreffzeile; "Alle über einen Kamm" ist nämlich auch keine Lösung) vor allem zulassen, dass all diejenigen, die in einer mit einer "komfortablen" Rentenkasse ausgestatteten Branche ihr Geld verdienen nicht länger de facto spätestens dann im "Goldenen Käfig" festsitzen, wenn sie sich eigentlich beruflich gerne "anderweitig orientieren" würden, weil sie dann alle branchenspezifischen Privilegien verlieren würden. So wie es hierzulande z.B. im ÖD und vor allem bei den Beamten der Fall ist.

Schwierig durchsetzbar.

Das Rentenalter mit 62 Jahren, eine Grundrente von 1000 Euro, bei Beibehalt der großzügige Urlaubsregelungen und bei längere Lebensarbeitszeiten Sonderprämien, weiterhin die Sonderregelungen für Polizei, Feuerwehr und Armee..... ich gönne es den Franzosen aber nicht in einem vereinigten Europa wo die Nordstaaten für die finanzielle Lasten aufkommen müssen.
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten.

15:39 von Barbarossa 2

Vielleicht fangen erst mal damit an, daß jeder, aber auch wiklich jeder in die Rentenkasse einzahlt
.
die andere Variante wäre
nur derjenige kriegt Rente
der entsprechend einzahlte .....

@ Momus glaube Sie eigentlich

was Sie schreiben ?
also wir Wessis waren bestimmt keine Samariter und haben alles aus reiner Menschlichkeit getan .
der Beraterstab von Herrn Kohl hat sich bestimmt die Zahlen angeschaut und keine Katze im Sack genommen, wenn die Ossis/ Rentenkassen wirklich so arm waren wie Sie behaupten, hätte man die Renten nicht wie Löhne umgerechnet !
die Franzosen zeigen uns nur eins sehr gut wie man Generationen NICHT gegeneinander ausspielt

um 15:39 von Barbarossa 2

>>
15:13 von GeMe

Nur wer soll das den Beitragszahlern erklären?

Vielleicht fangen erst mal damit an, daß jeder, aber auch wiklich jeder in die Rentenkasse einzahlt. In einigen Nachbarländern soll das ja hervorragend funktionieren.
<<

Mindestens genauso wichtig wäre es, alle Einkunftsarten einzubeziehen, also auch Kapitalerträge etc. Dann muss man sich noch teilweise vom Äquivalenzprinzip verabschieden, indem man eine untere (entspricht einer vernünftigen Grundrente) und eine obere Grenze einzieht.
Ich bin kein Fachmann in Sozialrecht. Aber es gibt da noch so diverse Bezugsmöglichkeiten (Wohngeld, Heizkostenzuschuss ?), die man integrieren muss - man kann dann auch streichen sagen.

re barbarossa 2

"Vielleicht fangen erst mal damit an, daß jeder, aber auch wiklich jeder in die Rentenkasse einzahlt."

Haben Sie dabei bedacht, dass mehr Einzahler auch mehr Anspruchsberechtigte bedeutet?

Mir hat noch keiner ausgerechnet, dass damit die finanzielle Basis des Rentensystems besser wird. Jedenfalls nicht, wenn die Beiträge konstant bleiben.

Imperialismus, Kolonialismus, US-Kapitalismus, Neolib....

Schon seltsam wie man beobachten kann und leider feststellen muss, dass die Politik gerade in den Ländern in den letzten Jahrzehnten versagt hat und dass es gerade die Länder sind und hier fallen Frankreich und England sehr deutlich auf und stechen durch ihre Verschuldung hervor, die einst durch ihre Vorherrschaft in der Welt und in Zeiten der ersten industriellen Revolution, das Weltgeschehen dominierten und bestimmten und was sie auch noch heute, trotz vehementer interner Probleme in ihren jeweiligen Ländern, zu tun gedenken und dann auch noch gerne mit dem erhobenen Zeigefinger in Richtung anderer zeigen und die Schuld ausserhalb ihrer Grenzen suchen oder vermuten oder sogar der Überzeugung sind.
Warum haben denn gerade diese zwei Länder, im Vergleich zu einem Land wie Deutschland, in ihrem wirtschaften, innerhalb der letzten Jahrzehnte oder sogar der gesamten Nachkriegszeit versagt und warum haben sie sich politisch oder wirtschaftlich unsozialer Mittel und Entscheidungen bedient?

@ um 15:39 von deutlich

Ich behaupte ja nicht, dass das französische Rentensystem gut ist. Aber 1500€ ab 55 halte ich für eine richtige Lösung für alle Franzosen, einschließlich hochrangiger Politiker, ebenso wie ich eine solche Lösung für Deutschland für gut und richtig erachte.
Wer länger arbeiten will, kann das ja gerne machen.
Außerdem wird hier bei all den Unterschieden der französischen Rentensysteme gar nicht erwähnt, wie hoch die Beiträge sind, die gezahlt werden müssen?
Vielleicht sind die ja auch entsprechend so unterschiedlich, dass die Unterschiede bei Renteneinstiegsalter und Rentenhöhe gerechtfertigt wären.
Sicher ist, dass viele Politiker bezogen auf ihre tatsächlichen Leistungen zu hohe Gehälter, als auch zu hohe Renten bekommen.
Hier wie dort.
Und hier wie dort wird daran wohl kaum viel verändert werden.

um 15:45 von friedrich peter...

>>
Das Rentenalter mit 62 Jahren, eine Grundrente von 1000 Euro, bei Beibehalt der großzügige Urlaubsregelungen und bei längere Lebensarbeitszeiten Sonderprämien, weiterhin die Sonderregelungen für Polizei, Feuerwehr und Armee..... ich gönne es den Franzosen aber nicht in einem vereinigten Europa wo die Nordstaaten für die finanzielle Lasten aufkommen müssen.
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten.
<<

Auch bei uns kann man mit 62 Jahren in Rente gehen. Man müsste mal nachrechnen, ob jemand, der sein leben lang zu vernünftigen Bezügen gearbeitet hat, dann nicht auch auf 1.000,- € käme. Jedenfalls kann man nicht immer nur Teilaspekte beleuchten.

wer zahlt es wohl?

1. die ab 75 geborenen
2.wir alle mit unseren Renten, Betriebsrenten, Altersversorgungen etc., denn unsere Entwertung stützt die EZB.
3. die EZB (s. 2.) denn Frankreich ist zwar nicht ganz wie Gr, IT, ESP etc pleite -aber so gut wie... nur die Niedrigzinspolitik hält diese Zombiesysteme am Leben.

All das weiß Macron, da er aber Spass am Machterhalt gewonnen und inzwischen vom Tiger zum Einrichtungsgegenstand im Elysee werden will, lässt er sich auf solche massiv-faulen Kompromisse ein.

Die individuellen Vorteile einzelner Berufsgruppen sind zutiefst unsozial und haben mit ursprünglicher Linker Politik rein gar nichts zu tun.
Seit langem geht es dabei nur um Ich, Ich, Ich und nicht um sozialen Ausgleich, Frankreich , geschweige denn Europa.
Die Gelbwesten waren und sind eben nicht die Priviligierten im jetzigen Rentensystem, sondern die anderen. Das wollen die undemokratischen Protestler übertünchen - leider funktioniert das zu gut als das es die Milchmädchen merken.

15:53 von karwandler

Haben Sie dabei bedacht, dass mehr Einzahler auch mehr Anspruchsberechtigte bedeutet?
.
das scheint immer übersehen zu werden ....
da kann man tausend mal darauf hinweisen

das wird nicht begriffen

15:46 von Sisyphos3

Bin ich bei ihnen, geht aber nur bedingt. Eine gewisse Grundsicherung sollte schon sein. Ich denke da immer an die Schlecker- Mitarbeiter. Die sassen plötzlich auf der Strasse, mussten ihre Ersparnisse aufbrauchen um dann Harz !V zu bekommen. Mit Einzahlung in die Rentenkasse war dann auch Schluß. Noch mehr bestrafen geht einfach nicht.

15:53 von karwandler

Schauen sie sich doch einfach mal bei den Nachbarländern um, da sind hervorragende Systeme drunter.

Deutsch Französische Freundschaft

Und genau an diesem Thema kann man wieder sehr schön sehen, warum Macron die Deutschen braucht. Bzw. was er von den Deutschen braucht: Ihr Geld

@deutlich

Doch was heisst überhaupt privilegiert?
Nehmen wir doch einfach die Berufssparten von 1000 oder weniger bis hin zu meinetwegen 5000 Euro und die sehr diversen Gruppen angehören, vom Unqualifizierten bis zu dem mit Meistertitel oder aus dem Klein- und Mittelunternehmerbereich, aus der Pflege oder aus dem Bildungssystem und auch wie hier an dieser Stelle aus dem Medienbereich und was weiss ich och alles, Künstler, Schriftsteller, Polizei, Soldaten....
Denn um die geht es hier und auf deren Kosten, auf diesen Bereich und das macht nun mal den grossen aber unteren bis mittleren Bereich einer Bevölkerung aus, auf all die sollen die Reformen und Einsparungen und die sogenannte Transition die Macron anstrebt ausgelagert werden, die sollen das Schultern, unter ihnen foerdert er den Ausgleich, die Gleichheit.
Und was ist mit dem Rest?
Macron fordert und gibt wenig bis nichts und zusätzlich redet er den Menschen im Land schlechtes Gewissen ein und weist gerade diese auf Rechte und Pflichten hin.

Nach Protesten in Frankreich

Gegen die Rentenreform in Frankreich wird seit rund einer Woche gestreikt und protestiert, nun hat die Regierung deutliche Zugeständnisse gemacht. 
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Geht doch... Was hätte passieren können wenn hier in Deutschland die Bevölkerung so gegen unsere Rentenreform und die Erhöhung des Renteneintrittsalter durch die Regierung vorgegangen wären ? Fakt ist, die Menschen hier und die Gewerkschaften haben diese Maßnahmen einfach so hingenommen. Was möglich ist haben sie uns mal wieder in Frankreich gezeigt. Und wer heute glaubt, 67 Jahre ist das Ende der Fahnenstange wird später feststellen das unsere Regierung da noch viel Luft nach oben sieht bei gleichseitigen sinken des Rentenniveau...

Renteneintritt

mit 62 Jahren und 1000 Euro Grundrente ist nicht schlecht. Daran sollten wir uns in D. als Leitfaden für unsere Grundrente mal orientieren.

Die Franzosen machen wenigstens etwas

Was ist bei uns passiert, als die Rente mit 67 eingeführt wurde?? Nichts. Die Regierung hat dies nach umfangreicher Lobbyarbeit der Reichen und Ihrer Banken und Konzerne beschlossen und fertig. Keiner hat etwas dagegen getan.
Nun haben wir Altersarmut, gleichzeitig explodieren die Einkommen der Reichen im Lande.
Und hier gibt es tatsächlich welche, die es schlecht finden, wenn die Bürger in Frankreich etwas für ihre Rechte tun!!!
Das verstehe wer will.
Bei uns wird noch gejubelt, wenn die Kürzungen etwas geringer ausfallen. Kaum jemand arbeitet länger als die Deutschen, bei mittlerweile miesen Löhnen - und extrem hoher Produktivität!
Die Trägheit in Deutschland ist unbegreiflich!

Die Franzosen machen wenigstens etwas

@ KarlderKühne
"Renteneintrittsalter bei 62
Renteneintrittsalter bei 62 Jahren und eine Grundrente von 1.000 €, davon können wir im reichen Deutschland nur träumen."

Weil die Franzosen sich eben auch in der Vergangenheit nicht alles gefallen lassen haben!
Nicht so b.... wie die Menschen hierzulande!

Trotz allem....

….kann man die Demonstranten verstehen.

Am deutschen Nachbarn sehen sie klar, was aus einer Gesellschaft wird, deren Politiker eiligst den deutschen Sozialstaat zerstoeren/minimieren wollen.

Die Franzosen sind halt ein Volk, das sich wehrt.

Der Deutsche war und ist…
….Untertan.

15:46 von Sisyphos3

die andere Variante wäre
nur derjenige kriegt Rente
der entsprechend einzahlte .....///
Eine Frage. Wie viel Rente gönnen Sie mir? 1960 in der DDR geboren. 1976 Lehre begonnen. Baumaschinist. Bis 2015 gearbeitet. Ohne einen Tag Arbeitslosigkeit. Als Bagger-und Raupenfahrer. Als Krankentransporteur und Taxifahrer. Alles keine hochbezahlten Jobs. Durch Krankheit hänge ich seit 2015 im Hartz 4 System. Meine Schuld? Also wie viel gönnen Sie mir? Einen Fuffi oder darf es ein Hunni sein?

Es gibt bessere Rentenmodelle

""Renteneintrittsalter bei 62 Jahren und eine Grundrente von 1.000 €, davon können wir im reichen Deutschland nur träumen."

Geht alles. Man muss nur die Beiträge zur Rentenversicherung um 20% erhöhen. Dann kann man mit einer höheren Rente auch früher in Rente gehen.

Nur wer soll das den Beitragszahlern erklären?"

Das geht auch anders: Schauen Sie in die Schweiz, nach Österreich. Überall weniger Beiträge und mehr Rente.

Es muß eben ein größerer Teil aus Steuern finanziert werden. Erbschaftssteuern für Millionenvermögen wieder hoch, Vermögenssteuern hoch usw. Machen andere fortschrittlichere Länder auch!

um 15:53 von karwandler

Ganz einfach. Die Beitragsbemessungsgrenze umkehren. Bei den Beiträgen nach oben die Grenze weg, bei den Auszahlungen zur Rente allerdings belassen. Nach unten hin eine Mindestrente bei gleichzeitigem wegfallen eines Mindestbeitrags.

Und nein unfair ist das nicht.

Nicht so ganz richtig!

"Das Rentensystem musste 17 Millionen Ostdeutsche absorbieren, deren Rentenbeiträge wertlos waren."
Das ist nicht so ganz richtig. Die Reichen im Westen haben sich an den Vermögen im Osten ganz schön gesund gestoßen: Profitable Unternehmen wurden verschenkt, Ländereien, Immobilien gab es mit einem Westausweis zum Spottpreis.
Mit den dort verschenkten Milliarden hätte man die sehr hohe Rentenbeiträge finanzieren können.

1500 ab 55 für alle????

klar tolle Idee für alle das heißt aber auch jeder könnte sich gleich mit einem Farbkopierer in den Keller stellen und die 1500 selbst herstellen - komplett blöd.

Schon mal irgendwas vom Zusammenhang Geldmenge, Preisstabilitaet, Inflation, Rentenpunkte, Generationenvertrag gehört?

1500 für alle heisst die Preise werden sich einfach anpassen...
mal einfach einen Schweizer fragen was der so im Durschnitt verdient:
Supertoll
und was der so an Lebenshaltungskosten zahlt: SUPERAUA!!!

alles was so reinkommt wird eingepreist, das bitte, leibe Milchmädchen bei den lustigen Ideen vorher überlegen sonst kommt nachher auch hier oder in Frankreich das große AUA

Der Neid-Fingerzeig auf die bösen Politiker oder die bösen Reichen hilft nie, da das statistisch keine Wirkung hat denen alles wegzunehmen - das sind viel zu wenige....
Der Neid lenkt nur von der Wahrheit ab....frag mal die alte Tante..., wie hiess die Partei doch gleich, die kennt sich da aus...

Beitragssatz

Der Beitragssatz in die Rentenkassen liegt bei 28%, deshalb scheint es mir gerecht zu sein mit einer höheren Grundrente und nur gemäßigte längere Arbeitszeiten. Was wollen die Franzosen, wieder wochenlang alles kaputtschlagen und fremde Autos anzünden?
Jedem muss doch klar sei, dass auch die Arbeitszeiten bei einer Menschheit die immer älter wird, weiter steigen müssen oder eben die Beitragssätze. Wenn die Gewerkschaften, die hier vereint zum Streik aufrufen, in der Vergangenheit nicht in der Lage waren, für ihre Mitglieder mehr Arbeitslohn von den Unternehmern zu erzielen, kann man nicht wieder den Staat verantwortlich machen.

um 16:22 von Denkerist

>>
Das geht auch anders: Schauen Sie in die Schweiz, nach Österreich. Überall weniger Beiträge und mehr Rente.

Es muß eben ein größerer Teil aus Steuern finanziert werden. Erbschaftssteuern für Millionenvermögen wieder hoch, Vermögenssteuern hoch usw. Machen andere fortschrittlichere Länder auch!
<<

Ein System mit unspezifizierten staatlichen Zuschüssen ist im Grunde überhaupt keine Versicherung mehr. Dann kann man es auch gleich komplett Steuerfinanziert machen. Das erspart einem dann Klimmzüge bei den Begründungen.
Die Begründungen für die steuerfinanzierten Teile des Rentensystem sind ja jetzt schon arg strapaziert (z,B. Mütterrente).

16:25 von Denkerist

Kann ich als „ Ossi" nur beipflichten. Die Treuhand hat dazumal ganze Arbeit geleistet.

F braucht keine reformen. Wir

F braucht keine reformen. Wir auch nicht. Die Expropriateure müssen einfach nur auf auf die exorbitanten gewinne verzichten. Auxh kann man managern das gehalt um 90% kürzen. 10% einer million muss für alles reichen. Mal angesehen davon, arbeiten diese leute gerne bis 80 und lönger. Viel rente brauchen die dann nicht mehr.
Aber mit 70 in rente? Als handwerker? Unmöglich.
55 ist ein gutes alter. Das mit 66%. Dann ist doch jeder zufrieden. Nur rben een paar aktionäre und geldsäcke nicht.

Andere Länder, andere Renten

Ich habe gerade mit meinem Arbeitgeber vereinbart, dass ich bis zum Erreichen meines 67ten Lebensjahres arbeiten werde. Was danch kommt, das weiß ich noch nicht.

re barbarossa 2

"Schauen sie sich doch einfach mal bei den Nachbarländern um, da sind hervorragende Systeme drunter."

Aber keines mit dem Patentrezept: Einfach die Beitragzahlerbasis vergrößern, dann können die Renten steigen.

15:07 von KarlderKühne ..Renteneintrittsalter 62..

"...davon können wir im reichen Deutschland nur träumen...."
Wer immer das tut, steht doch auf Langeweile - abgesehen davon, das dergleichen auch in Frankreich nur für ausgesuchte Minderheiten gilt und man deshalb nicht ständig darauf herumreiten sollte (das ist ähnlich doof, wie damals bei der Griechenland Geschichte) das Problem ist dergleichen "Wohltaten" gibt es immer nur für besonders gut organisierte Gruppen, letztlich wird da nicht ein Vorteil erreicht, sondern durch Spaltung eine Schwächung. Man sollte sich an anderen Dingen hochziehen und vorher liebe mal nachdenken.

Es ist ja leider unstrittig,.....

daß niemand und französische Rentner schon garnicht auf Privilegien verzichten möchte! Und wie die Historie lehrt, haben in Frankreich noch nie Gewerkschaften objektive Vergleichsberchnungen hinsichtlich der Finanzierbarkeit angestellt. Es hat die Gewerkschaften und auch hier einige Foristen mit ideologischem Sprachschatz noch nie interessiert, daß die Summe der Streiks, Demonstrationen und Ausschreitungen kontraproduktiv waren und nur zu Rückgängen der Einnahmen bei Wirtschaft und Staat geführt haben. Interessiert die sozialistische Seite, daß sich der Staat nicht nur einen aufgeblähten Beamtenapparat, sondern auch ein nicht finanzierbares Rentensystem leistet? Aber es gibt nicht wenige Leute auch hier im Forum, die meinen, Franzosen hätten einen berechtigten Anspruch darauf. Frankreich ist nicht reformierbar und im Kopf immer noch eine Monarchie!

@ 15:07 von KarlderKühne

Beruhigen Sie sich ... auch die Franzosen können da nur von träumen. Wenn es für einen Franzosen dann in 10 Jahren soweit ist, dass err mit 62 Jahren für 1.000 € in Rente gehen möchte, ist das längst nicht mehr wegen Unfinanzierbarkeit wieder gestrichen worden. Solche Sachen kann heute ruhig versprechen - ob sie in 10 Jahren auch eingehalten werden, ist eine völlig andere Sache.

re dermulla

"Ganz einfach. Die Beitragsbemessungsgrenze umkehren. Bei den Beiträgen nach oben die Grenze weg, bei den Auszahlungen zur Rente allerdings belassen. Nach unten hin eine Mindestrente bei gleichzeitigem wegfallen eines Mindestbeitrags.

Und nein unfair ist das nicht."

Unfair oder fair ist egal. Verfassungsgemäß, das ist interessant.

die wahren Ausbeuter

sind: inzwischen u.a. die staatlich geschaffenen Großkonzerne der Daseinsvorsorge als da wären:
Krankenkassen, BfA, Energieversorger, Landesverwaltungen, xbeliebige Ämter und Institute... etc.

sicher gibt es dort auch wenige Fleissige und Produktive so wie auch in großen Firmen und Krankenhäusern
ABER Großteils haben alle gemeinsam eine gigantische Verwaltunge die unproduktiv ist und die wenigen Produktiven im Unternehmen behindern.
All die zahlen ja fiktiv in dei Rentenversicherung ein ohne produktiv zu sein.
Das kostet die Fleissigen jedes Jahr Billionen.
Anderseits haben wir einen Arbeitskräftemangel - das wär die Lösung:
der Büromensch wird vom Ausbeuter zum Fleissigen.
(leider gibt's dazu noch kein Manifest von Karl Murx oder so. Ich fang gleich an....)

Übrigens gibt's die auch bei der ARD, gigantische Pensionslasten, Verwaltungen etc. die Freien und wenigen Fleissigen seufzen, wenn sie das hören...
(bitte nicht streichen ts - auch Ihr solltet für die "Fleissigenklasse" kämpfe

@ 16:23 von dermulla

Nein, unfair ist das nicht - nur einfach verfassungswidrig. Bei der gesetzlichen Rente erwirbt man einen Eigentumsanspruch, es ist fiktiv ein staatliches Zwangssparen (auch wenn kein Kapitalstock gebildet wird), keine Steuer. Wenn sie hier Beiträge erheben wollen ohne Gegenleistung, müssen die Grundsätze für Steuern, also Erhebung nach Leistungsfähigkeit, eingehalten werden. Dann können wir das direkt über die Steuer finanzieren, statt hier eine Zusatzsteuer zu installieren. Wenn die Angelegenheiten der Rentenversicherung so einfach wären, wie sich viele der Foristen hier das vorstellen, dann wären die Probleme längst gelöst. Leider sind die Probleme extrem komplex und vielfältig. Hinzu kommt der demographische Wandel, der ohnehin noch nicht ausreichend abgebildet ist.

@ 16:53 von karwandler

Richtig. Und keins, das zukunftssicher ist. Alle Systeme, die heute noch derartig großzügig sind, müssen in den nächsten 20 Jahren wegen des demographischen Wandels um so stärker eingeschränkt werden.

@ 16:20 von rainer4528

"Durch Krankheit hänge ich seit 2015 im Hartz 4 System. Meine Schuld? Also wie viel gönnen Sie mir? Einen Fuffi oder darf es ein Hunni sein?"

Das ist wirklich ein Problem, habe Bekannte denen es ähnlich geht. Die Erwerbsminderungsrente hat den Namen nicht verdient, da muss man halb Tot sein, damit die einspringt. Und bis man vor Gericht Recht bekommt, dauert dies häufig ein Jahr und länger, dass muss man erst mal überbrücken.

Und obwohl der Eintritt in die Erwerbsminderungsrente (sofern man sie den bekommt) unverschuldet ist, bekommt man nur einen kläglicher Anteil der Vollrente. Bei Vollrente ist oft schon Altersarmut vorprogrammiert und bei der EM-Rente erst recht.

Wünsche Ihnen eine gute Besserung und alles Gute!

Die abschlagsfreie Rente für

Die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte hat sich bereits als Bumerang erwiesen, da sie eigentlich zunächst für den Dachdecker bzw. Bauarbeiter gedacht war, nun aber auch vom Bankdirektor in Anspruch genommen wird. Immerhin sind aber die Privilegien in FRA noch viel weitläufiger. Die hohe Neuverschuldung wird damit in unserem Nachbarland noch mehr befeuert, die Zeche zahlen am Ende die Bürger. Französische Verhältnisse kann keiner wirklich wollen.

16:53 von karwandler

Das ist doch ungerecht hoch drei. Warum soll nicht jeder in die Rentenkasse einzahlen? Sie scheinen Beamter zu sein, anders kann ich mir ihre Kommentare nicht erklären. Oder Schriftsteller, Künstler oder was weiß ich noch.

Voller Umfang

ab Arbeitsbeginn 2022 (Annahme: Berufsstart mit 20, Renteneintritt 64), d.h. vollständige Reform ab 2066. Darauf wären selbst die Linken nicht gekommen.

@Lieber Denkerist der vielen Beiträge hier...

Wie soll Ihrer Meinung darauf reagiert werden, wenn erfreulicherweise das durchschnittliche Sterbealter alle 3 Jahre um 1 Jahr steigt? Sollen Ihre Kinder die vielen Rentner in Zukunft finanzieren? Welche Unternehmen im Osten - wie von Ihnen bemängelt - waren nach der von der ostdeutschen Bevölkerung gewünschten Einführung der D-Mark noch rentabel (bitte Beispiele belegen mit Zahlen und Quellen) und welche bösen Reichen im Westen haben den Osten so abgezockt? Oder wiederholen Sie hier nur die Parolen der Linken und AFD? Traurig... dabei wären viel weitergehende Rentenreformen aufgrund der demographischen Entwicklung erforderlich...
Sie und ich werden eher bis 70 arbeiten, wie dann alle Europäer, geht gar nicht anders...

Unbewusst der "Tradition" verbunden

"In dieser nationalen Krise zeigte es sich wieder einmal, dass Frankreich keine wirkliche Regierung hatte. Zwar regierte offiziell der Nationalkonvent, jedoch waren die Parteigruppierungen in ihm untereinander zerstritten." aus LERN-HELFER
.
Gemeint ist damit der Streit von Jacobinern und Gerondisten während der französische Revolution. -> Die Aufsplitterung in diverse Interessengruppen scheint im modernen französischen Rentensystem ihren Niederschlag gefunden zu haben, in dem die diversen Grüppchen jeweils um ihre Privilegien kämpfen.

Am 11. Dezember 2019 um 15:53 von karwandler

" Haben Sie dabei bedacht, dass mehr Einzahler auch mehr Anspruchsberechtigte bedeutet?

Mir hat noch keiner ausgerechnet, dass damit die finanzielle Basis des Rentensystems besser wird. Jedenfalls nicht, wenn die Beiträge konstant bleiben. "

Das ist richtig, unser Problem ist, das viele Pensionskassen, leer sind, und das Nullzins das immer leerer macht, auch bei der Staatlichen Rente.
Und wichtigster Punkt, bei Pensionen zahlen die Personen nichts ein, bekommen aber 70 Prozent raus. Dort muss eine Änderung passieren, dort geht alles komplett aus Steuermitteln.
Aber ich kann das natürlich nicht so gut erklären wie die langen Artikel darüber.
Und 1000 Euro in Frankreich ist schon hoch im Vergleich, wir etwas über 9 Millionen Rentner unter 1000 Euro, das ist fast die Hälfte der Rentner.

1000 Euro Mindestrente

Davon können deutsche Rentner nur träumen! Derzeit bekommen über 1 Mio Rentenbezieher in Deutschland weniger als 800 Euro im Monat.

Frankreich hat ja (im Gegensatz zu Deutschland) leere Sozialkassen. Wer soll das also finanzieren? Meine Vermutung: entweder über die EU oder durch neue Euro-Schulden. Und dies geht nur wiederum nur durch Solidarität zahlungskräftiger Euro-Staaten. Absurd!

Ich kanns verstehen, doch wer solls bezahlen?

Ich kann verstehen, dass die Franzosen keine Einschnitte in ihrer Rente haben wollen. Wer will schon länger als nötig arbeiten und weniger Rentenleistung beziehen?

Die Frage ist nur, wie soll das bezahlt werden? Frankreich hat ein ähnliches demografisches Problem wie wir. Insofern müssen die Leistungen gekürzt und/oder die Beiträge bzw. Steuern erhöht und/oder das Eintrittsalter erhöht und/Oder andere staatliche Leistungen gekürzt werden. Gegen alles wird aber demonstriert werden.

Gelöst wird das Problem durch reinen Protest ohne konstruktive Vorschläge zur Finanzierung aber nicht.

macron ist eine ratte

die verschiedenen rentensysteme sind doch genau das soziale. dachdecker mit 70 aufne kirchenturm? müssten die deutschen eigentlich verstehen mit ihren kohle-kumpels! 63jähriger busfahrer? 65iger polizist im streifendienst(gut, oft sind die wenigstens freundlich)?

rente muss mal neu gedacht werden oder zumindest endlich ernst genommen werden. das darf nicht bloß versicherungsmathematik sein (meins+x). rente muss in der gesellwchaft müden!

@Am 11. Dezember 2019 um 15:17 von Momus

das enteignete ostvermögen hat der schrottigen westwirtschaft neues leben eingehaucht. oder glaubt wer die westunternehmer hatten gute kontakte in den ehemaligen warschauer pakt? die westkultur hatte damals schon für die müllhalde produziert. raten sie doch mal warum ostprodukte von damals heute so beliebt sind. die haben noch länger als 2 jahre gehalten! da steckte noch eine ganz andere philosophie dahinter als heute.

reich ist deutschland auf jeden fall. wieviele milliardäre und millionäre haben wir hier nochmal?

Sozialpolitische Privilegien sind das Problem Frankreichs.

Frankreich’s Regierung hat immer dem Druck der Straße nachgegeben, und unpopuläre, aber notwendige Reformen verschleppt, oder sich gar durch neue Privilegien die Ruhe erkauft, die den Verantwortlichen bei der nächsten Wahl gute Ergebnisse bringen. Das hat sich nicht erst heute zu einem handfesten wirtschaftlichen Problem angehäuft. In Frankreich wird für ‘jeden Dreck‘ gestreikt. Die Erfolge von Streiks in der Vergangenheit, sind eine gute Motivation. Dass das Land nicht mehr aus dem Vollen schöpfen kann, stört die Streikenden wenig.
Ausländische Investoren schrecken aber zurück vor Bergen an Sozialkosten, die sie als Bürde übernehmen müssten. Das Land ist nicht von ungefähr einer der großen Schuldner innerhalb der EU. Die Zeiten, als die damaligen Kolonialmächte gut von der Ausbeutung ihrer Kolonien leben konnten, sind vorbei. Es wird Zeit, dass das Land in der Gegenwart ankommt, und endlich erwachsen wird.

16:02 von Barbarossa 2

«Schauen sie sich doch einfach mal bei den Nachbarländern um, da sind hervorragende Systeme drunter.»

Das in meinen Augen beste darunter in das in der CH.

Dort ist eine sehr breite Basis, die alle in ein und dasselbe Rentensystem einzahlen müssen. Vom Studenten bis zum Mulit-Franken-Milliardär.

In der CH ist aber auch keine Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Je 20% aller (anzurechnenden) Einkünfte sind in die gemeinsame RV einzuzahlen.
10% AN / 10% AG. Ergibt dann "1. Säule" Rentenansprüche zw.
≈ 1.300 und ≈ 2.600 SFr / Mo.

2. + 3. Säule sind (verpflichtende) betriebliche + (freiwillige) private Rentenvorsorge. "Versuche man mal, in DEU zu verklickern".
Dass die BBG wegfallen solle … au weia … gibt Geschrei …

Hinzu kommt die große Schwierigkeit, Pensionansprüche der Beamten + anderer "Versorgungswerke" (u.a. Mediziner) in die gesetzl. RV zu integrieren.

In JAP ist ein ähnliches System. Mit mehr Betonung der Betriebsrenten.
DEU + FRA "zu zersplittert", um das 1:1 zu übertragen …

Ein paar Vermögenszahlen

Weil immer wieder in der Diskussion Vergleiche angestellt wurde, ohne Zahlen heranzuziehen – hier kommen sie:

Deutschland ist das reichste Land Europas, gefolgt von UK und Frankreich.
D: 83 Mio Einwohner besitzen 14.660 Mrd US-$
UK: 66 Mio Einwohner besitzen 14.341 Mrd US-$
F: 67 Mio Einwohner besitzen 13.729 Mrd US-$

Welches Land nun am ehesten in der Lage sein sollte, seine Bürger im Alter von ... mit einer Grundrente von ... in den Ruhestand zu entlassen, kann man sich zumindest hypothetisch ausrechnen. Die Finanzierungsmodelle der Rentenkassen sind allerdings unterschiedlich (Anteile Umlagen, Steuern), so dass man wahrscheinlich immer Äpfel mit Birnen vergleicht. Die Frage ist also, welches Rentensystem es sich am besten leisten kann.
[Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Gesamtverm%C3%B6gen]

15:09 von nie wieder spd

die die deutsche Grundrente an Lächerlichkeit nur minimal unterbietet.
.
wenn sie das für lächerlich halten ....
dann erklären sie mal wie die Rente mit 62 / 64 finanziert werden soll
da nützt auch keine Standhaftigkeit der Streikenden
was nicht finanzierbar ist, ist eben nicht finanzierbar
sollten auch Linke versuchen zu kapieren, dass Geld endlich ist

@Moderation

Meinen ausdrücklichen Dank für die Freigabe dieses Kommentars von dem User "oooohhhh"!

"....Übrigens gibt's die auch bei der ARD, gigantische Pensionslasten, Verwaltungen etc. die Freien und wenigen Fleissigen seufzen, wenn sie das hören...
(bitte nicht streichen ts - auch Ihr solltet für die "Fleissigenklasse" kämpfen"

15:36 von Sisyphos3

15:17 von Momus

Das Rentensystem musste 17 Millionen Ostdeutsche absorbieren, deren Rentenbeiträge wertlos waren.
.
wertlos ?
wie muß ich das verstehen
wie können Rentenanwartschaften wertlos sein
haben die 17 Millionen Ostdeutsche nicht auch weiterhin Rentenbeiträge bezahlt
wo wanderte die Kohle hin ?
////
*
*
Was ist aus dem DDR-Staat für die Übergangszeit gezahlt worden. (kurz vorher noch 1 zu 4)
*
Auch das SED Vermögen ist für westliche Kassen und Parteien immer noch verschwunden?
*
Fragt sich nur ob vor oder nach dem 1 zu 1 Umtausch?

re barbarossa 2

"Das ist doch ungerecht hoch drei. Warum soll nicht jeder in die Rentenkasse einzahlen? Sie scheinen Beamter zu sein, anders kann ich mir ihre Kommentare nicht erklären. Oder Schriftsteller, Künstler oder was weiß ich noch."

Erstens krieg ich Rente von der gesetzl. RV, also liegen Sie schon mal mit Ihren Vermutungen falsch.

Zweitens geht es, lesen Sie nochmal zurück, einfach nur darum, dass mehr Beitragszahler auch mehr Rentner werden, und wenn alle sonstigen Parameter gleich bleiben, kriegen dann mehr Rente, aber nicht mehr Rente (pardon the pun).

Momus Über Ihren Beitrag

Momus
Über Ihren Beitrag musste ich schmunzeln. Wenn Sie nicht wissen , wie das mit der Rente im Osten war und ist und Sie hier so etwas von sich geben , dann kann man Ihnen nur bescheinigen , das auch die Leute im Osten Rentenbeiträge bezahlen mussten. Nach dem Vereinigungsvertrag ging die DDR in die BRD
über und hat in die BRD auch gewisse Dinge mit eingebracht , welche diese Rentenzahlung an die ehem. DDR - Bürger nicht aufwiegen. Wenn Sie nicht wissen , was ich meine , dann googeln Sie mal. Ihr Beitrag ist einfach undurchdacht und ohne Substanz. Kohl hat mit Sicherheit nicht die Katze im Sack übernommen. Freiheit ist auch mit Geld nicht aufzuwiegen. Sehen Sie das etwa anders ?

17:56 von schmokie

Welches Land nun am ehesten in der Lage sein sollte, seine Bürger im Alter von ... mit einer Grundrente von ... in den Ruhestand zu entlassen
.
stellt sich nicht auch die Frage,
was ist der Einzelne bereit
in den großen Topf "Rente für alle" abzugeben
jeder hat die selbe gesetzliche Krankenversorgung egal ob er viel wenig
(oder nichts) in die Krankenkasse einzahlt
jeder kann umsonst zur Schule gehen, Straßen benutzen,
sitzt unter dem sozialen Dach
egal ob er Steuern zahlt oder nicht
und bei der Rente und was dazugehört ... Alten/Pflegeheim ist es ähnlich
ob einer sich daran beteiligt hat oder nicht sei es weil er gesundheitlich nicht konnte
- oder einfach nicht wollte, ist dabei
auch da sollte man den "Guten Willen"/Solidarität nicht überstrapazieren

Wenn nicht immer wieder

bei uns in die Rentenkasse rein gegriffen würde und das Geld für andere Dinge ausgegeben worden wäre,dann hätten wir auch kein Problem. Wie sagte es noch Norbert Blüm : Die Rente ist sicher !

18:22 von Boris.1945

was hat das mit dem Wert der Ostmark zu tun ?
es gibt und gab keine Rentenkasse mit mehr Geld als 1 Monat drin
wo man umrechnen musste
nach der Wiedervereinigung zahlte der Arbeiter in Rostock
in eine gemeinsame Rentenkasse wie der aus Passau
und der Rentner aus Jena kriegte genau aus der Kasse seine Rente wie einer aus Freiburg
//
Auch das SED Vermögen
das allerdings täte mich auch interessieren
falls es so was gibt/gab

18:03 von Sisyphos3

«dann erklären sie mal wie die Rente mit 62 / 64 finanziert werden soll
da nützt auch keine Standhaftigkeit der Streikenden
was nicht finanzierbar ist, ist eben nicht finanzierbar
sollten auch Linke versuchen zu kapieren, dass Geld endlich ist”

FRA zumindest ist eine der ganz wenigen Industrieländer, deren demographische Entwicklung absehbar nicht "rückläufig" ist.

Mit einer Geburtenziffer von ≈ 2,2 Geburten / Frau / Leben liegt FRA über der Ziffer, die notwendig ist, die Bevölkerungszahl "in etwa" konstant zu halten. Sie steigt in FRA (ohne Zuwanderung) leicht an.

Sind in FRA ganz andere Voraussetzungen zur Berechnung zukünftiger Renten-Erwartungen / Renten-Zahlungs-Möglichkeiten aus der gesetzlichen RV (ohne Steuerzuschüsse). Als bspw. in DEU, oder in Ländern, deren Geburtenziffern ähnlich niedrig (gar niedriger) sind, als die hierzulande.

Genaues über das Rentensystem in FRA weiß ich nicht.
Aber doch, "dass dort 1.001 Köche ganz unterschiedliche Renten-Gerichte kochen" …

@Anna Elisabeth und oooohhhh

„ die wahren Ausbeuter
sind: inzwischen u.a. die staatlich geschaffenen Großkonzerne der Daseinsvorsorge als da wären:
Krankenkassen, BfA, Energieversorger, Landesverwaltungen, xbeliebige Ämter und Institute... etc.
sicher gibt es dort auch wenige Fleissige und Produktive so wie auch in großen Firmen und Krankenhäusern“ Das zeigt nur, dass Sie noch nie eine Krankenkasse und deren Mitarbeiter von innen gesehen haben...
Das sage ich obwohl ich die Nachteile der Kassen sehe, aber was eine Frechheit, ich kenne sehr viele(!) hart arbeitende Kassenmitarbeiter... wie immer sind für Sie die Anderen Schuld! Ändern Sie etwas bei sich selbst!

17:08 von Barbarossa 2

wo liegt ihr Problem
hat einer der keine Rente in die Rentenkasse zahlt Rentenansprüche ?
also !

18:32 von karwandler

re barbarossa 2

"Das ist doch ungerecht hoch drei. Warum soll nicht jeder in die Rentenkasse einzahlen? Sie scheinen Beamter zu sein, anders kann ich mir ihre Kommentare nicht erklären. Oder Schriftsteller, Künstler oder was weiß ich noch."

Erstens krieg ich Rente von der gesetzl. RV, also liegen Sie schon mal mit Ihren Vermutungen falsch.

Zweitens geht es, lesen Sie nochmal zurück, einfach nur darum, dass mehr Beitragszahler auch mehr Rentner werden, und wenn alle sonstigen Parameter gleich bleiben, kriegen dann mehr Rente, aber nicht mehr Rente (pardon the pun).
////
*
*
Bei Ihrer üblichen Haarspalterei stellt sich die Frage, Se profitieren auch nicht irgendwie von Betriebsrente oder VBL?
*
Denn die unterschiedlichen Privligien sind ja auch Ziel der Reformen.
*
Und die Beteiligung der Beamten würde bedeuteten, das zumindest deren Steigerungen sich auch auf die des Rentensystems beschränken würden.

nach-protesten-in-frankreich-abgeschwaechte-rentenreform

Lieber Denkerist, Sie schreiben (u.a) :"Das geht auch anders: Schauen Sie in die Schweiz, nach Österreich. Überall weniger Beiträge und mehr Rente.
Es muß eben ein größerer Teil aus Steuern finanziert werden. Erbschaftssteuern für Millionenvermögen wieder hoch, Vermögenssteuern hoch usw. Machen andere fortschrittlichere Länder auch!"

Nein, Sie irren ! In Österreich müssen einfach =>alle<= in die Rentenkasse einzahlen : Der Bundespräsident und der Parkwächter.....drum kann Österreich sogar =>14 Pensionen pro Jahr bezahlen !!!

Bei uns in der BRD =>"geht das nicht", ....weil viele der BT-Abgeordneten =>Beamte sind ....und einfach nix zahlen wollen =>in die Rentenkasse....., also verhindern sie einfach, solches Gesetz, das =>alle zum zahlen verpflichtet. Peng !
Es "ist viel schöner",....andre für die eigene Pension zahlen zu lassen...........
SO geht eben =>die deutsche Demokratie ...........

...und wo sind unsere Gewerkschaften...?

...und wo sind unsere Generalstreiks!?
Nein, wir klatschen noch, wenn sie uns die Rente mit ü70, im Land mit den höchsten Steuer und Abgaben, als perspektivlos verkaufen!

Momus Über Ihren Beitrag

Momus
Über Ihren Beitrag musste ich schmunzeln. Wenn Sie nicht wissen , wie das mit der Rente im Osten war und ist und Sie hier so etwas von sich geben , dann kann man Ihnen nur bescheinigen , das auch die Leute im Osten Rentenbeiträge bezahlen mussten. Nach dem Vereinigungsvertrag ging die DDR in die BRD
über und hat in die BRD auch gewisse Dinge mit eingebracht , welche diese Rentenzahlung an die ehem. DDR - Bürger nicht aufwiegen. Wenn Sie nicht wissen , was ich meine , dann googeln Sie mal. Ihr Beitrag ist einfach undurchdacht und ohne Substanz. Kohl hat mit Sicherheit nicht die Katze im Sack übernommen. Freiheit ist auch mit Geld nicht aufzuwiegen. Sehen Sie das etwa anders ?

...interessante Frage...

...wenn die geburtenstarken Jahrgänge die jetzt in Rente gehen, irgendwann sterben, und sich Rentner und Einzahler wieder angleichen, wird das neu berechnet zu Gunsten des Volkes, oder was der Staat einmal hat das gibt er nicht mehr her......ok, habe mir schon selbst geantwortet!

18:32 von karwandler

Nichts für ungut. Schönen Abend noch.

Das ist alles?

Wenn in Hong Kong 10.000de gegen China auf die Strasse gehen, dann bekommen wir eine 24/7 Dauerberieselung...Wenn in unserem Nachbarland 1 Mio. streiken und auf die Strasse gehen, dann findet man es im Kleingedruckten!

Honi soit qui mal y pense...

um 18:48 von schiebaer45 - nicht auszurottender Unsinn

"Wenn nicht immer wieder bei uns in die Rentenkasse rein gegriffen würde..."

Welche Kasse? Es gibt keine Kasse! Wir haben ein Umlagesystem und alle Einnahmen werden quasi sofort wieder ausgeschüttet (bis auf eine kleine Reserve). Haben Sie sich einmal die Mühe gemacht nachzusehen, mit wie vielen Milliarden aus Steuern die gesetzliche Rentenversicherung jedes Jahr bezuschusst wird? Das ist der größte Posten im gesamten Bundeshaushalt! Die Steuern dafür zahlen übrigens auch Unternehmer und Beamte.

Der "Dieb", den Sie verdächtigen, den hätte ich auch gern als Einbrecher bei mir zu Hause. Weil, der bringt Geld mit anstatt welches zu stehlen!

@Sisyphos, 318:44

Richtig. Wir vergleichen immer wieder Äpfel mit Birnen. Auch die Bereitschaft/Pflicht zum Einzahlen und sonstige Vorzüge der Gesellschaft gehören dazu, wenn man die Systeme vergleicht.

19:35 von mannigfaltig

Die Deutsche Einheit wurde maßgeblich aus der Rentenkassen finanziert weil Kohl nicht so wie Lafontaine der dazu geraten hat Steuern zu erhöhen und Wahlkampf anstand. Da hat der Wahlbürger natürlich Kohl gewählt. Das Ergebnis kennen wir alle.

Wenn man mal überlegt, eine

Wenn man mal überlegt, eine Hartz 4 bezieher oder Kranke Menschen die in einr Behindertenwerksatt arbeiten, bekommen viel weniger.

Hartz 4: 450€ + Miete (sagen wir mal Singlehaushalt) 400€ Miete= 850€

Behindertenwerkstatt: (zb bei mir)

160€ EU-Rente
670€ Lohn

Ich arbeite 7 Stunden, nicht erste Arbeitsmarktvergleich, dennoch täglich=830€

Es braucht eine Reform, auch hier in Deutschland !!!!

19:15 von xerxes64

Das ist alles?

Wenn in Hong Kong 10.000de gegen China auf die Strasse gehen, dann bekommen wir eine 24/7 Dauerberieselung...Wenn in unserem Nachbarland 1 Mio. streiken und auf die Strasse gehen, dann findet man es im Kleingedruckten!

Honi soit qui mal y pense...
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Dafür wird verschwiegen, das es in Frankreich um Verteidiger überwiegend öffentlich rechlicher Versorgungs-Privilegien geht.

@ 19:08 von Jon Schnee

Das hat weniger mit den geburtenstarken Jahrgängen zu tun - solange zwei Menschen (die später mal eine Rente bekommen wollen) immer nur 0,8 Kind (der zukünftige Beitragszahler) bekommen, reduziert sich die Zahl der Beitragszahler gegenüber der Zahl der Rentner ständig weiter. Und damit bleibt das Problem bestehen, woher das Geld für die Renten bei einem Umlagesystem zu bekommen. Gerade die Kinderlosen, die eigentlich genug Geld hätten, eine private Altersversorgung aufzubauen (das Geld, was die gleichverdienenden Menschen mit Kindern für die Kinder ausgeben, außerdem können die Kinderlosen leichter zwei volle Gehälter erzielen), sollte sich fragen, warum die zukünftigen Beitragszahler, also die Kinder anderer Leute, ihnen viel Rente bezahlen sollen, während die eigenen Eltern wenig bekommen.

Genau das

bekommen wir in Deutschland nicht hin. Wer nicht für das Richtige, Genehme protestiert, wird öffentlich diffamiert oder mit medialer Ignoranz bestraft. Deshalb werden wir bald bis 70 arbeiten müssen.

16.13 Der Freundliche -67 Jahre Ende der Fahnenstange

Ist mit 67 Jahre das Ende der Fahnenstange ?
Sie bezweifeln es zurecht !
Wir werden noch länger arbeiten müssen.
In den Niederlanden , wo ich wohne, ist schon fest geplant bis 70 Jahre. Und auch das wird nicht das Ende der Fahnenstange sein. Anscheinend gibt es Versuche bis welches Alter man welche Tätigkeiten noch durchführen kann. Dabei wird bereits zur Zeit eine mehrfache Problematik übersehen
- Die individuelle Leistungsfähigkeit
- Die berufsbezogene Inanspruchnahme der Lebenskraft.
- Die durch Studium und Berufsausbildung In Anspruch genommene Lebenskraft.
- Die durch minderwertige Lebensumstände reduzierte Lebensdauer.
- Die durch Krankheiten reduzierte Lebensdauer.

Es gibt Berufe wo die Menschen bereits mit 55 am Lebensende sind. Man muss sich abfragen wer will das bewerten.......

@ 17:56 von schmokie

Aus Ihren Zahlen kann ich nicht folgern, dass Deutschland das reichste Land ist, denn man muss dies natürlich pro Einwohner rechnen. Dies ergibt:
D: 176.627 pro Einwohner
UK: 217.288 pro Einwohner
F: 204.910 pro Einwohner
Damit ist UK das reichste Land, Frankreich steht an zweiter Stelle, und weit abgeschlagen Deutschland.

Nach Protesten in Frankreich...

Am 11. Dezember 2019 um 19:01 von Jon Schnee
...und wo sind unsere Gewerkschaften...?
...und wo sind unsere Generalstreiks!?
Nein, wir klatschen noch, wenn sie uns die Rente mit ü70, im Land mit den höchsten Steuer und Abgaben, als perspektivlos verkaufen!
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Prima Kommentar und
Absolut Richtig ! Genau so wird es laufen ! Und Richtig wo war und ist der Aufschrei der Gewerkschaften. In Frankreich haben die Gewerkschaften die Bevölkerung mobilisiert und zu Streiks aufgerufen ! Ich bin der Meinung, derartige Aktionen können auch in Deutschland möglich sein und Erfolg haben. Die Gewerkschaften müssen nur endlich auch einmal Handeln.

@18:54 von Glücklicher Leser

"Das zeigt nur, dass Sie noch nie eine Krankenkasse und deren Mitarbeiter von innen gesehen haben...
Das sage ich obwohl ich die Nachteile der Kassen sehe, aber was eine Frechheit, ich kenne sehr viele(!) hart arbeitende Kassenmitarbeiter... wie immer sind für Sie die Anderen Schuld! Ändern Sie etwas bei sich selbst!"

Jetzt fehlt nur noch die Behauptung: "Das zeigt nur, dass Sie noch nie ein Krankenhaus von innen gesehen haben."...
Ich denke dem User "oooohhhh" ging es in erster Linie um das Management in den genannten Einrichtungen. Und da hat er Recht. Das Management im Krankenhaus z.B. ist vor allem damit beschäftigt, zu sehen, in welchen Bereichen man Stellen streichen kann und welcher Dienst- und Warenanbieter der billigste ist. Qualität bleibt auf der Strecke - und viele Mitarbeiter auch.

@18:54 von Glücklicher Leser

"...aber was eine Frechheit, ich kenne sehr viele(!) hart arbeitende Kassenmitarbeiter... wie immer sind für Sie die Anderen Schuld!"

Eine Kollegin von mir hat ihren Job als Medizinisch-Technische Assistentin (MTA) an den Nagel gehängt um als Sachbearbeiterin bei einer großen Krankenkasse zu arbeiten.
Zurückkommen? O-Ton: "Doppelt so viel schuften für viel weniger Geld? Nie im Leben!"

"Ändern Sie etwas bei sich selbst!"

Hätten Sie da bitte einen konkreten Vorschlag?

20:10 von Autograf @ 19:08 von Jon Schnee

Wenn Alle Selbstständige wie auch Beamte in ein Renten System ihre Beiträge errichten,dann sähe die Sache schon viel besser aus. Und zu den Kinderlosen Ehepaaren,da würde ich vorsichtig sein aus welchen Grund die Kinderlos geblieben sind. Es gab einmal Zeiten da das Renten Niveau bei 68 % lag und viele Rentner sich Urlaub in " Billig Ländern " wie z.B. Spanien leisten konnten. Viele dieser Rentner aus meinen Bekannten Kreis haben das so gemacht. Heute liegt das Renten Niveau bei 48% und muss zusätzlich noch versteuert werden.

Nach Protesten in Frankreich

Am 11. Dezember 2019 um 15:33 von Sisyphos3
15:07 von KarlderKühne
Renteneintrittsalter bei 62 Jahren und eine Grundrente von 1.000 €,
davon können wir im reichen Deutschland nur träumen...
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...fragt sich nur wer das finanziert ?
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Die Rentenversicherung natürlich und wenn das nicht reicht muß es eben aus den Bundeshaushalt finanziert werden. Und kommen Sie jetzt nicht das kann Deutschland sich nicht leisten. Das können und müssen wir uns leisten können !

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Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

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