Ihre Meinung zu: Wirtschaftsforscher für Rücksendegebühr im Onlinehandel

11. Dezember 2019 - 11:08 Uhr

Jede sechste Bestellung schicken Internet-Käufer zurück - in der Regel portofrei. Das kostet die Unternehmen Geld und belastet das Klima. Deshalb fordern Forscher eine Rücksendegebühr, um zig Millionen Retouren einzusparen.

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Kommentare

Rücksendung ist NICHT Portofrei!!!

Wer behauptet solchen Unsinn???

Die Rücksendekosten sind mit einkalkuliert und im Preis dabei. Die Bezahlen alle zusammen, wie eine Versicherung.

Wer etwas anderes behauptet, der hat mit Wirtschaft nichts zu tun.
Jeder Händler, der die Rücksendekosten nicht einkalkulieren würde, würde pleite gehen.

Wenn das so einfach wäre...

Ich bestelle viel im Internet, eigentlich fast alles außer dem täglichem Bedarf. Und schicke wenig zurück- eben nur das, was Mist ist (z.B. kein CE, Qualität schlechter als beworben) oder nicht passt.
Daher meine Meinung: solange jede Menge Mist angeboten wird, der vollmundig als beste Ware beworben wird, Größen, die nicht passen wollen (oder können) und andere unwägbare Einflüsse vorkommen, die der Händler zu verantworten hat, so lange sind die Händler auch in der Pflicht der KOSTENFREIEN Rücknahme beim Widerruf der Bestellung.
Was hier vorgeschlagen wird, ist nur der Versuch einer Verlagerung der Verantwortung auf den Kunden.

Widerruf

Ich verstehe das nicht ganz.

In der aktuellen Widerrufsbelehrung steht:
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

D.h. im Normalfall muss der Kunde frankiert zurückschicken, außer der Händler verzichtet darauf.

Somit wäre nicht eine Retourengebühr zu erheben, sondern nur die bestehende Regelung zur Pflicht zu machen.

Einfachere Lösung wäre leichter durchzusetzen

Warum setzt man immer auf so drastische Lösungen? Diese sorgen dafür, dass bei den Unternehmen und auch bei den Kunden Zweifel aufkommen wie sich das Ganze im Umsatz wiederspiegeln wird. Die Kunden, die selten zurücksenden, wollen dann eher von einem Kauf absehen, wenn sie, um die Ware probieren zu können, von Mehrkosten ausgehen müssen.
Warum kann man denn nicht eine maximale Anzahl an Rücksendungen/Jahr (vielleicht noch abhängig von Käufe pro Kunde pro Jahr) festlegen? Alles was darüber liegt muss halt berechnet werden...Diese Anzahl lässt sich dann auch leichter im Laufe der Jahre nach Bedarf heruntersetzen. Somit würde man zwar nicht so eine drastische Verbesserung der CO2-Bilanz erreichen aber dafür würde man viel leichter auf offene Ohren stoßen, sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Kunden...Zudem wäre es auch schneller und leichter umsetzbar.
Mit so einem drastischen Vorschlag schreckt man nur alle ab, und am Ende wird nichts durchgesetzt...was ja auch niemand will...

Größenberatung kann Retouren sparen

Wohl kaum, solange jeder Hersteller, Schuh.- oder Konfektiongrößen, nach Gutdünken auslegt.

Deshalb fordern Forscher eine Rücksendegebühr

Das ist kein Forschung. Das ist Lobbyarbeit. Ein Vergleich zum klassischen Einkaufen würde etwas helfen. Ich fahre hin, die Läden werden warm gehalten, ich fahre bei einer Reklamation wieder zurück etc. Ich persönlich bevorzuge in der Stadt einzukaufen, glaube aber, dass Online-handel umweltfreundlicher ist.

Was hier inhaltlich unterschlagen wird...

sind die enormen Rabatte, die die Großversender bei den Logistikern erhalten; eigentlich ist das Ganze eine massive und nach EU-Recht unzulässige Quersubventionierung durch die Normalkunden mit ihren nicht verhandelbaren Versandpreisen.

Am 11. Dezember 2019 um 10:18 von Tada

Die Rücksendekosten sind mit einkalkuliert und im Preis dabei. Die Bezahlen alle zusammen, wie eine Versicherung.
-----------
Was für ein Blödsinn!
Bei Gebrauchtwaren ist das eher die Ausnahme, weil Gebrauchtwaren nur zurückgeschickt werden, wenn sie fehlerhaft und kaputt sind.
Bei Neuwaren ist vielleicht bei dem großen Verschleuderer sowas inkludiert.
Nicht aber bei kleinen Händlern.
Außerdem ist immer noch der Preis das wichtigste.
Dumme Rücksendungen kosten Klima, auch wenn die Grüninnen das bisher konsequent ignorieren.

Die Rücksendegebühr wurde

Die Rücksendegebühr wurde abgeschafft, weil die Hersteller und Verkäufer bei zunehmend mangelhaften Waren die Kosten auf die Käufer abgewälzt haben.

Käufer mangelhafter Waren dürfen nicht bestraft werden!

Denn so werdn die Verkäufer gezwungen auf meher Qualität zu achten!

Der LKW muss doch eh zurück...

Ob der Paket LKW nun mit ein paar Rücksendungen oder leer zu seinem Ladestandort zurück fährt... er fährt so oder so dahin zurück.
Der einzige der spart ist der Onlineshop.

Wirtschaftsforscher... als ob. Das ist die Lobby der Versandhändler die das Rückgaberecht kippen wollen.

Klima...

Man sollte auf alle industriellen Produkte eine "Klima- Gebühr " aufschlagen, die vor allem die Folgen des Transportes einschließt :
So würden die Fernost- Billigwaren (einschließlich Iphones!), die auf super- umweltschädlichen,da mit Schweröl betriebenen Containerschiffen hierhergeschippert werden, vielleicht nicht mehr so konkurrenzfähig gegenüber heimischen Waren sein (vergleiche jüngste Berichte zB auf gmx.de). Aber da sind ja die Hafenstädte und die in der Umgebung ansässigen Importfirmen dagegen.
Und, solange Lammfleisch aus Neuseeland um die halbe Welt geshippert wird, sollte man nicht die europäischen Weiderinder wegen Methanausstoß verbieten!

Muss man nicht verstehen ...

Wenn Online-Händler tatsächlich soviel Geld sparen würden, wenn die Rücksendung gebührenpflichtig ist, warum verlangen sie dann nicht einfach Rücksendegebühren? Das steht Ihnen doch frei ... dazu braucht es ja wohl kaum staatliche Unterstützung.

@um 10:37 von Tiberius20

Bei Neuwaren ist vielleicht bei dem großen Verschleuderer sowas inkludiert.
Nicht aber bei kleinen Händlern.

Dann ist der kleine Händler aber bald pleite... Natürlich muss das eingepreist werden. Das Betriebsergebnis ist schließlich bei Groß und Klein = Einnahmen - Ausgaben.

@jochjoch

Ich kaufe auch lieber in der Stadt ein, d.h. ich gönne mir einen netten Tag, teste, probiere, so dass sich die Fahrt dorthin lohnt (in meinem Fall mit der Bahn), habe nette Gespräche und ein besseres Verkaufserlebnis als Stunden vor dem PC zu sitzen und zu vergleichen.

Dass der Onlinehandel umweltfreundlicher ist, glaube ich nicht. Ich denke eher, dass es einfacher ist zu bestellen, weil man quasi sofort alles nach Hause geliefert bekommt. Warten können ist eine verloren gegangene Eigenschaft.

Zudem sehe ich:
Unnötige Portokosten aufgrund von Kleiderbestellungen die am Wochenende getragen und dann zurückgeschickt werden.
Die Fahrt zum Postamt oder zur Abholstation, wenn man doch nicht zuhause ist.
Paketboten, die über Sub-Sub-Sub-Unternehmen für ein winziges Geld arbeiten - soweit ich mitbekommen habe (es aber nicht genau weiß), lässt sich auch der Mindestlohn austricksen.

aha

Wie bitte soll eine Rücksendegebühr das Klima entlasten, Wenn etwas nicht o.k. sendet man es zurück - oder?
Oder soll durch die Rücksendegebühr das Rücksenden verhindert werden?
Wer bezahlt die Studie? Der OnlineHandel , die Paketdienste?
Was ist für einen Rechercheur eigentlich ein Forscher oder Experte - kann man das studieren?

Warum ist das Fahren in die Stadt zum Einkaufen klimaschonender????
Gibt es da vergleichende Studien? Die auch dem Milchmädchen erklären, was klimaschonender ist:
Versand per Paketdienstleistern die gesammelt ausfahren oder alle fahren einzeln mit dem SUV oder Zug oder oder in die Stadt....

Dass der Versand schlecht für die Händler vor Ort ist, weis ich auch.

Nur wird hier wieder die Klimakeule geschwungen egal wohin, sie trifft immer ins fiktive aktuelle Ziel, so absurd die Argumente auch sind.

Nur wird sie dadurch von Tag zu Tag leider unglaubwürdiger.

Und das nützt langfristig nicht gegen den mg-Klimawandel, sondern bewirkt das Gegenteil.

Schade.

Rücksendungen muß Kunde zahlen

Bei uns sind Rücksendungen generell vom Kunden zu tragen. Diejenigen die wenig oder gar nicht zurückschicken werden mit diesem Systen belohnt, so einfach ist das. Es ist dem Größenwahn.. ich Schrei vor Glück, oder Geiz ist Geil geschuldet das soviele Sendungen zurückgeschickt werden. Unsere gute alte DIN Norm würde bei allen Klamotten, ob Schuhe oder T-Shirt für klare Verhältnisse sorgen. Der Staat soll sich mal um die richtigen Rahmenbedingungen kümmern, so z.B. das Rücksendungen generell von Kunden getragen werden. Wenn ich in der City etwas kaufe und es passt nicht muss ich auch hinfahren und es zurückbringen wenn es der Händler denn zurück nimmt. Im Onlinehandel hat das Widerrufsrecht noch einigen Feinschliffbedarf, damit zwischen den "Großen" und den "Kleinen" gleiche Bedingungen herrschen. Das würde meines Erachtens mehr bringen wie das was schlaue Wirtschaftsforscher sich da ausdenken. Ich betreibe seit 2003 Onlinehandel und weiß von was ich Rede.

Prima Idee,

dann sollten aber auch alle Rückläufer im sog. stationären Handel mit Zusatzkosten beaufschlagt werden, da diese Dinge auch nicht allein ihren Weg in die Geschäfte finden.

@sabrina74

Weil der Verzicht auf Rückgebühren eine ausgezeichnete Werbung ist.

@um 10:45 von sabrina74

Ganz genau. Mal ganz davon abgesehen: Würden Sie noch Schuhe oder Bekleidung online kaufen, wenn Sie drei Euro Rücksendekosten zahlen müssten, um die drei Nummern zu klein ausgefallenen 10 Euro T-Shirts zurück zu geben? Wohl kaum. Da würde vielen Shops die Geschäftsgrundlage wegfallen. Z***o zum Beispiel.
Ganz davon abgesehen verkehren die Flieger, Bahnen und LKW in aller Regel ohnehin praktisch im Linienverkehr. Wie groß da die tatsächliche CO2-Einsparung am Ende ist? Keine Ahnung. Vermutlich würde man mehr einsparen, wenn man das Europaparlament nicht alle paar Wochen umziehen lassen würde...

Sollte es so sein, dass die

Sollte es so sein, dass die Rücksendungen einkalkuliert sind (wovon ich auch ausgehe), heisst das nichts Anderes, als dass die notorischen RücksenderInnen (drei Größen bestellen, nur eine behalten z.B.) von allen anderen Bestellenden mit finanziert werden.
Find ich nicht richtig.

Eine Sache der Ware..

@Huhn
Zitat:
"Ich kaufe auch lieber in der Stadt ein, d.h. ich gönne mir einen netten Tag, teste, probiere, so dass sich die Fahrt dorthin lohnt (in meinem Fall mit der Bahn), habe nette Gespräche und ein besseres Verkaufserlebnis als Stunden vor dem PC zu sitzen und zu vergleichen."

Das kommt drauf an was man kauft. Bei Klamotten kann ich das noch verstehen. Ich verkaufe Elektronik - kleine Teile.. wenn da jemand aus Kleinkleckersdorf nach München in die Innenstadt muss um bei einem Händler ein IC, Widerstand für 1,89 Euro zu kaufen verballert der mehr Sprit als wenn er das im Onlinehandel kauft und es dann in der Logistik Sammelkette abgewickelt wird. Das ist Umweltschonender und deutlich Zeitsparender...

die genannten 3€

...würden mich am Zurückschicken nicht hindern. Blödsinniger Aktionismus im aktuellen Klimawahn.

Bedenklicher finde ich die Dumping Löhne der Fahrer, das Shreddern der retoure-Ware, die Müllberge der Umverpackungen.
Da sollten sich der Onlinehandel mal reinknie-en. Aber da gibt`s keine Lobby für.

Höchste Zeit, diese Auswüchse des Konsumterrors einzudämmen

„Jede sechste Bestellung schicken Internet-Käufer zurück - in der Regel portofrei. Das kostet die Unternehmen Geld und belastet das Klima“

Von den durch die Lieferfahrzeuge verstopften Straßen (und deren maximal genervten Fahrern) mal ganz zu schweigen.

„Deshalb fordern Forscher eine Rücksendegebühr, um zig Millionen Retouren einzusparen“

Um diese Notwendigkeit zu erkennen, müsste man eigentlich kein Wissenschaftler sein.

„Größenangaben seien heute nur "bedingt aussagekräftig und zum Teil irreführend", heißt es in der Studie. Das zu ändern, wäre allerdings Sache der Hersteller. Handykameras zur Körpervermessung, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz könnten bei der Größenberatung (...) viele Retouren überflüssig machen - "sofern die Händler und Kunden die Technologien auch einsetzen"

Das „rechnet“ sich für die aber offensichtlich (noch) nicht. Und Klima- und Umweltaspekte spielen bei der Kalkulation ohnehin keine Rolle da sie als „freiwillig“ gelten. Höchste Zeit, das zu ändern.

finde ich gut, wird endlich den Einzelhandel ...

finde ich gut, wird endlich den Einzelhandel wieder in das Bewusstsein bringen und die leider verloren gegangenen Geschäfte und den ländlichen Gebieten wieder reaktivieren.

Außerdem käme dann nicht mehr so viel von den Waren in den Handel, deren Qualität und Preise aus Kinderarbeit und Ausbeutung von Arbeitskräften resultieren.
Ein Einzelhändler achtet in dieser Hinsicht immer mehr auf seinen Ruf und möchte dahin gehende Kundenfragen ehrlich beantworten.

Der mündige Bürger achtet

bestimmt schon auf möglichts geringe Retouten, oder?

Das Problem sind die Mängel

Ganz klar - das Widerrufsrecht beim Onlinekauf gilt ohne Angabe von Gründen. Über 40 Euro muss die Rücksendung kostenlos sein.
Aber was ist bei mangelhafter Ware? Es hat sich eingebürgert, daß der Käufer seine Rechte laut BGB nicht gewährt bekommt und die Käuferschaft akzeptiert das auch - der Kauf muß durch bloße Wiederufserklärung rückabgewickelt werden, und hat man einen Händler ausgesucht, der den Versand im Preis einschließt ("kostenlos" wie angeboten ist das natürlich auch nicht, aber es wird eben auch der Versand nicht gesondert ausgewiesen) sowie auch noch Rückversandkosten per se übernimmt, hat man keinen Ärger - kein Grund, zum Anwalt zu laufen.
Wird der Rückversand kostenpflichtig, kann der Durchschnittskäufer schon aus der Kostenabwägung heraus oft nicht mehr seine Rechte so einfach geltend machen.
Übrigens, @Huhn 10:48 Uhr: Als autoloser Schwerbehinderter auf dem Dorf schließt sich eine Stadtfahrt zum Einkaufen aus. Und z.B. Druckertoner gibt's nicht bei Edeka.

Unzuverlässige Größenangaben

Das kann ich nur unterschreiben.

Selbst bei der selben Marke ist ein Teil zu groß, ein anderes - mit der selben Größenangabe - zu klein.

Mir passt z.B. M bis XL jeweils mal gut und mal nicht - reines Glücksspiel. Besser sieht es mit den Größenangaben in Zahlen aus, da brauche ich nur 50 und 52 ausprobieren - mal passt die eine, mal die andere Größe.

Es mag natürlich auch von Material (vor allem dessen Dehnbarkeit) und Schnitt abhängen, aber manchmal habe ich das Gefühl die Etiketten mit der Angabe der Konfektionsgröße werden per Zufall eingenäht.

Vielleicht sind die Konfektionsgrößen auch zu starr. Vorstellbar wäre auf der Seite des Versandhauses in seinem Profil die wichtigsten Maße zu hinterlegen (da braucht's keine Handykameraspielerei sondern nur ein paar Eingabefelder). Nun könnte das System (z.B. mit der erwähnten KI, die anhand Rücksendungen trainiert wird) zeigen mit welcher Wahrscheinlichkeit gewählte Kleidungsstücke passen.

Das macht Mängelrügen komplizierter.

Zudem ist fraglich, ob es umweltfreundlicher ist. Was, wenn derjenige, der vorher viel zurückschickte aufgrund der Gebühren jetzt lieber mit seinem SUV in die Stadt fährt, um dort lokal zu kaufen und bei Nichtgefallen nochmals hinfährt, um die Ware zurückzugeben?

Sinnvoller wäre es, eine verpflichtende Bemessung von Kleidung einzuführen statt Konfektionsgrößen, die mehr Wunsch als Tatsache darstellen und zudem überhaupt nicht alle relevanten Maße berücksichtigen.

Es kommt drauf an

Wenn ich die völlig falsche Ware geliefert bekomme, zum Beispiel ein Papp-Spielhaus statt Holzpuppenhaus, oder die Ware defekt ist, muss eine kostenlose Rücksendung möglich sein. Wer aber 7 Artikel zur Auswahl bestellt und 6 davon zurückschickt, und das gewohnheitsmäßig, sollte schon bezahlen.

re franxinatra

"Was hier inhaltlich unterschlagen wird...

sind die enormen Rabatte, die die Großversender bei den Logistikern erhalten; eigentlich ist das Ganze eine massive und nach EU-Recht unzulässige Quersubventionierung durch die Normalkunden mit ihren nicht verhandelbaren Versandpreisen."

Lassen Sie das EU-Recht mal da, wo es hingehört.

In der gesamten Wirtschaft werden Mengenrabatte eingeräumt, vom Airbus bis zur Büroklammer. Und Sie selbst lassen sich "quersubventionieren", wenn Sie den 15 kg Sack Hundefutter kaufen statt jede Woche die 1 kg Packung.

Parkgebühren höher als Porto

Wenn ich jeden Kram in der Stadt besorgen würde, zahle ich für das Parken deutlich mehr, als für Versand und Rücksendung zusammen. Und nein, ich kann nicht immer und für alles mit dem Fahrrad fahren! Ein "Schrottverbot" und ein Importverbot für Ware direkt aus China über Onlinehändler wäre sicherlich hilfreicher. Man weiß ja oft nicht einmal mehr, von wo die Ware kommt, die man bestellt. CE-Kennzeichnungen sind mittlerweile absolut wertlos. Aber dieser Aktionismus entlarvt einmal mehr die unermessliche Geldgier!

Ich kaufe überwiegend

Elektro Kleinteile im Internet, die ich sonst nur sehr schwer in Spezial Geschäften gekommen kann.Das ist dann auch mit einer großen Autofahrer-ei und viel Zeitaufwand verbunden.Und auch nicht Umweltfreundlich.

Subvention für den Handel zu Lasten der Kunden

Das wäre sicherlich toll für den Handel, wenn der Kunde aufgrund von Portogebühren darauf verzichtet mangelhafte oder unpassende Waren zurück zu senden und diese stattdessen in den Müll wirft. Letzten Endes wäre dieses Szenario für die Umwelt jedoch vermutlich schlimmer als die Retour um das Produkt anschließend einem anderen Kunden zusenden zu können, welcher dieses nutzen wird.

Ob die Intention ist....

….das die Kunden auf die Ruecksendung eines fehlerhaften Produktes verzichten und sich mit unbefriedigender Qualitaet schneller abfinden ?

Um den Firmen die Ruecksendekosten zu ersparen und so deren Gewinne zu erhoehen ?

Um den Firmen Auseinandersetzungen mit ihren Lieferanten zu ersparen ?

Fast mag man es glauben…..
Denn das neoliberale Projekt EU steht hinter dieser Aktion.

Um das Klima zu retten bedarf es anderer Dinge als derart halbseidener Aktionen.

ZB die vollstaendige Ersetzung des Individualverkehrs durch oeffentliche Verkehrsmittel in den Ballungszentren.

Sowie einen grosszuegigen Ausbau oeffentlicher Verkehrsmittel im laendlichen Bereich - der ansonsten auf KFZ nicht verzichten kann.

Und nebenher Eine weltweite Reduktion der Anzahl der Menschen.

Diese ist auch aus anderen Gruenden als dem Klimawandel notwendig.

"Positiv für Gewinn".

Also, positiv für den Gewinn der anbietenden Unternehmen.

Der Gewinn meiner privaten Familien-GuV sinkt dadurch natürlich. Da muss ja das Porto bilanziert werden.

Aber eine Familien-GuV scheint für "Wirtschaftsforscher" kein Forschungsgegenstand.

Zurück schicken ermöglicht Verkauf an andere

das beste Recycling, dass man sich vorstellen kann.

Wenn die Regierung mich davon abhält, unpassende Waren zurück zu schicken, dann werde ich sie wegwerfen.

Anstatt das Produkt jemandem zu geben, der es haben will, wird mein im Müll landen und für den anderen ein neues produziert.

Nachhaltig geht anders.

Rücksendegebühr bei mangelhaften Produkten

In nahezu der Hälfte meiner Bestellungen werden defekte Artikel an mich versendet oder Artikel, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, z.B. CE-Kennzeichnung, fehlende oder unrichtige Papiere zu den Produkten oder Rechnungen ohne MWSt-ausweis u.a. .
Die Verkäufer versuchen dann oft, auf meine Kosten die Rücksendung zu verlangen. Bei einer Rücksendegebühr würde ich doppelt belastet und die Verkäufer provoziert, noch mehr defekte Artikel zu übersenden

@rationalistisch, 11:22

"Wenn ich jeden Kram in der Stadt besorgen würde, zahle ich für das Parken deutlich mehr (…)."

Wenn Sie jeden Kram in der Stadt besorgen, ist Ihre Umweltbilanz aber möglicherweise auch deutlich schlechter als im Onlinehandel. Also genau das Gegenteil von dem, was diese "Wirtschaftsforscher" behaupten.

"(…) ein Importverbot für Ware direkt aus China über Onlinehändler wäre sicherlich hilfreicher. Man weiß ja oft nicht einmal mehr, von wo die Ware kommt, die man bestellt."

Aber sicher!

Als ich noch Sozialist war, hieß es immer, von einer Welt mit freiem Warenverkehr profitieren alle.

Nun, da ich mich darauf eingestellt habe, soll das auf einmal nicht mehr gelten?

Viel hilfreicher....

....wäre es, die ganzen Warensendungen aus China zu reglementieren, unter denen die hiesigen Postboten massiv zu leiden haben!

@fenian: gmx.de ist keine

@fenian:
gmx.de ist keine seriöse Quelle. Auf deren Testberichte darf man verzichten.

@Tada

"Rücksendung ist NICHT Portofrei!!!

Wer behauptet solchen Unsinn???"

Das ist kein Unsinn, sondern in den meisten Fällen Realität.
'Portofrei' bedeutet, dass man keine Briefmarke bezahlen und draufkleben muss. Und das ist meistens so.

"Die Rücksendekosten sind mit einkalkuliert und im Preis dabei. Die Bezahlen alle zusammen, wie eine Versicherung."

Das ist ein anderes Thema. Da haben Sie natürlich recht.

Aber anscheinend haben Sie den Artikel nicht aufmerksam genug gelesen, denn genau das, was Sie geschrieben haben, steht im Artikel auch drin.

Rücksendung im jedenfall kostenpflichtig!

Eine Rücksendung soll in jedem Fall kostenpflichtig sein!
- Mängel? -Falsche Sendung?

Wer lässt sich Sprit, Verschleiß von seinem PKW erstatten?
Wer lässt sich das Bahn/Busticket erstatten?
Wenn er in der Stadt kauft? (ggf. Parkgebühren!?)

Der Kunde hat ein persönliches Risiko, wenn er online kauft!

Die Umwelt wird uns nicht fragen, ob der Online-Handel einen Fehler gemacht hat. Wir wissen alle, dass -WIR- ! Jeder einzelne tätig werden muss.
Wer in Anbetracht der Klimaveränderung über ein kleines Risiko für sich klagt, der hat noch nicht verstanden, dass er eine Verantwortung trägt!

3€ bis 5€ sollte der Staat als eine Art Gebühr/Steuer auf Rücksendungen erheben. Damit kann etwas für die Umwelt getan werden.

Am 11. Dezember 2019 um 11:43 von sfrings75

Wenn die Regierung mich davon abhält, unpassende Waren zurück zu schicken, dann werde ich sie wegwerfen.
----------
Niemand hält Sie ab, "unpassende" weil falsch gekaufte Ware zurück zu schicken.
Nur eben nicht für lau.
Und das ihre unpassende Ware dann vom Verkäufer AUCH weggeworfen wird, wie Amazon neulich bestätigte, wissen Sie nicht?

Wie war das vor dem Online Handel?

Weiss noch jemand wie das bei Otto, Bader oder Neckermann geregelt war. Damals als noch aus dem Katalog bestellt wurde.

@Ökonomister

"Wenn ich in der City etwas kaufe und es passt nicht muss ich auch hinfahren und es zurückbringen wenn es der Händler denn zurück nimmt."

Das ist Unsinn.
Wenn ich in der Stadt etwas kaufen will, probiere ich es dort und lasse es auch dort, wenn es nicht passt. Ich nehme auch immer drei Hosen mit in die Umkleidekabine, und falls eine passen sollte, gebe ich die anderen zwei dem Händler sofort zurück.

"Es ist dem Größenwahn.. ich Schrei vor Glück, oder Geiz ist Geil geschuldet das soviele Sendungen zurückgeschickt werden."

Auch das ist Unsinn.
Es ist der Tatsache geschuldet, dass Angaben wie L oder XL wenig bis gar nichts aussagen und viele Dinge auf dem Bildschirm wesentlich hochwertiger dargestellt werden als sie sind.

"Der Staat soll sich mal um die richtigen Rahmenbedingungen kümmern, so z.B. das Rücksendungen generell von Kunden getragen werden."

Das wäre nur eine Belohnung für schlechte Händler, die Waren mit minderer Qualität und ungenauen Konfektionsgrößen führen.

11:43 von sfrings75

Wenn die Regierung mich davon abhält, unpassende Waren zurück zu schicken, dann werde ich sie wegwerfen.
.
vermute das macht der Online Handel auch
oder setzt der sich der Gefahr aus,
benutze Badekleidung und Unterhosen gar Erotikartikel zu verhökern
prüfen, reinigen (?)umpacken wird wohl teurer sein

@sfrings75

"Wenn die Regierung mich davon abhält, unpassende Waren zurück zu schicken, dann werde ich sie wegwerfen."

Ehrlich? Sie werfen wegen 5,-€ Rücksendegebühr eine zerkratzt gelieferte Playstation in den Müll und verzichten auf 300,-€?

Aktuelles Widerrufsrecht

jemand schrieb: "Über 40 Euro muss die Rücksendung kostenlos sein."

Diese sogenannte 40-Euro-Klausel gibt es seit 2014 nicht mehr!

Virtuelle Warenwelt

Warum verzichten wir nicht ganz aufs Bestellen und gucken uns einfach alles nur im Internet an?

Das ist bestimmt am umweltfreundlichsten.

10:32 von jochjoch60

>>Ich persönlich bevorzuge in der Stadt einzukaufen, glaube aber, dass Online-handel umweltfreundlicher ist.<<

Davon bin ich nicht überzeugt. Im Gegenteil. Ich persönlich kaufe auch lieber in der Stadt vor Ort als per online. Allein aus dem Grund, weil es mir lieber ist, vorher zu wissen, was ich kaufe, anstatt dauernd "die Katze im Sack" zu bestellen. Ich probiere die Textilien vorher lieber an, um zu wissen, wie sie sitzen, wie der Stoff sich anfühlt... usw. Und fahre ergo mit dem Bus in die City, um direkt vor Ort shoppen zu können, anstatt mit dem Auto jedesmal erst mühevoll einen freien Parkplatz suchen zu müssen oder von Parkhaus zu Parkhaus zu fahren. Beim online-Handel wird wegen jedem Päckchen jedes Haus extra angefahren, geschweige denn die vorherigen Transportkosten vom Handel in die jeweiligen Filialen. Beim shoppen vor Ort bleibt meist die Retoure erspart (Ausnahme Geschenk-Aktionen, wie Weihnachten etc.)

Ich glaube wirklich es geht

Ich glaube wirklich es geht ab!!
Da fordern tatsächlich Leute aus diesem Forum Geld für den Staat bei Retouren.
Das kann ja wohl nicht wahr sein!
Also wenn ich etwas falsch oder defekt geliefert bekomme geht das für mich kostenlos zurück. Das ist ja wohl selbstverständlich!!!
Was anderes mag sein, wenn das Produkt zwar ganz ist, ich es mir aber inzwischen anders überlegt habe. Da mag eine kostenpflichtige Rücksendung Sinn machen. Aber fürs Porto Geld, nicht für den Staat !!
Weltfremd was manche hier fordern.
Dieser Staat zockt uns ab wo er nur kann. Da geht nichts aber auch gar nichts freiwillig an Leistung für den Staat!!

11:46 von Relaxo

In nahezu der Hälfte meiner Bestellungen werden defekte Artikel an mich versendet oder Artikel, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, z.B. CE-Kennzeichnung, fehlende oder unrichtige Papiere zu den Produkten oder Rechnungen ohne MWSt-ausweis u.a. .
.
in 50 % der Fälle
soll das jetzt repräsentativ sein ?
zugegeben nach nem CE Zeichen würde ich gar nicht schauen
unrichtige Papiere / Bauanleitungen (bei selbst abgeholten Möbeln)
kommt vor und man hat keine Handhabe, ohne MWSt-ausweis ??
zugegeben ich bin unbedarft, habe mir einen Artikel die letzten 10 Jahre schicken lassen

Schon seltsam. Wird uns nicht

Schon seltsam.
Wird uns nicht andauernd gepredigt, daß wir alle, wie Sardinen zusammen, in einem sich bewegenden Metallkasten (Bus/Bahn) transportiert werden sollen wegen der Umwelt?
Anstatt jeder in seinem eigenen kleinen Metallkasten?
Jetzt aber will man uns weis machen, daß es umweltschädlicher sein soll, diese Ware zusammen in Pappkartons in einem Metallkasten zu transportieren.
Umweltschonender hingegen soll es jetzt sein, wenn jeder wieder mit seinem eigenen Metallkasten zu den Händlern fährt.
Schon klar.

Rückporto

Die Versandfirmen sollten erst mal bei sich selbst anfangen, wenn man nur 2 Artikel bestellt und dann einen so großen Karton erhält der dann noch mit Folien gefüllt ist, das ist Verschwenung von Resourcen. Online-Apo. die teilweise um die Hälfte billiger sind versenden alles in großen Standardkartons, auf unsere Beschwerde wurde uns mitgeteilt, das wird autom. aus den Hochregallagern geholt da könne man keine unterschiedl. Karton nehmen. Was auch ärgerlich ist, wenn man z.B. eine weiße Jacke bestellt und als Ersatz bekommt man eine blaue, das muß nicht sein. Außerdem sollten die Versandhäuser mal auf Ihre Händler/Hersteller zugehen, daß nicht ständig falsche Größen bzw. Größen drin sind, die der Best. nicht entsprechen, wenn man rekl. das kann nicht sein. Wenn man will könnte viel Müll eingespart werden.

Wieso wird hier gefragt, wer

Wieso wird hier gefragt, wer die Studie "bezahlt"? Steht doch da: Uni Bamberg hat es gemacht.

Die dickere Erkenntnis ist wohl eher, dass wir endlich verpflichtende, einheitliche Größenangaben für Kleidung brauchen. Damit es auch passt, wenn es ankommt.

@ 11. Dezember 2019 um 11:12 von FritzF

"Der mündige Bürger achtet
bestimmt schon auf möglichts geringe Retouten, oder?"

Natürlich macht er das.
Die Zahlen sind doch eindeutig - jede sechste Betsellung wird retourniert.
Das sind gerade mal rund 16%.
Da wird wohl auch ein gehöriger Teil an defekten Geräten zurückgeschickt - das ist aber nicht die Schuld des Käufers!
Wer hat schon Bock extra zur Post oder einer Abgabestelle zu latschen, nur weil etwas mal wieder nicht passt oder nicht funktioniert, da minderwertige Ware.
Das der Kunde so frech ist dem Händler den Schrott wieder zurückzuschicken, ist natürlich ein Unding und muß unterbunden werden.

Hey, Rally0_9: Setzen Sie

Hey, Rally0_9: Setzen Sie sich mal mit aktueller EuGH Rechtsprechung auseinander. Der sieht das nämlich ganz anders als Sie in einer Nachrichtenkommentarspalte. Und er begründet es auch besser.

@Fenian um 10:40

Man sollte auf alle industriellen Produkte eine "Klima- Gebühr " aufschlagen, die vor allem die Folgen des Transportes einschließt :So würden die Fernost- Billigwaren (einschließlich Iphones!), die auf super- umweltschädlichen,da mit Schweröl betriebenen Containerschiffen hierhergeschippert werden, vielleicht nicht mehr so konkurrenzfähig gegenüber heimischen Waren sein

Was ein Unsinn. Der Schiffstransport eines Handys wirkt sich ökologisch fast gar nicht aus, und auch fast nicht auf den Preis.
Allein in einen einzigen Container passen mit Verpackung ca. 100.000 Smartphones.
Selbst wenn man die Schiffstransportkosten verdoppeln oder gar verzehnfachen würde, hätte das Auswirkungen von weniger als 1€ auf den Endpreis.

In der Stadt einkaufen ist

In der Stadt einkaufen ist der größte Schmarrn!!
Solange dort absurde Preise gefordert werden, Parkgebühren von 2,20€/h und mehr gefordert werden, solange es keinen kostenlosen oder wenigstens kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr gibt, genau so lange kaufe ich im Internet ein.
Und da bin ich mir auch ganz sicher und wer etwas anderes von mir fordert den deklariere ich als weltfremd. Und ich finde das ist sehr höflich ausgedrückt.

Wie bitte soll die Rückgebühr das Klima entlasten.....

ich kann diesem Kommentar voll und ganz zustimmen.
Ich hoffe dass die Panikmache bzgl. Klimawandel und das Schwingen der Klimakeule bald ein Ende hat.
Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass alles total unseriöse Ergebnisse von Forschungen sind, zweckdienlich für Panikmache, sehr hohe Subventionen zu fördern (mit der Milliarden versenkt werden)und dem Bürger noch mehr in den Geldbeutel zu langen....Abzocke hoch drei.
Die Ideenvielfalt diesbezüglich ist erstaunlich....

@Jacko08 um 12:31

Beim online-Handel wird wegen jedem Päckchen jedes Haus extra angefahren, geschweige denn die vorherigen Transportkosten vom Handel in die jeweiligen Filialen.

Es wird aber nicht für jedes Haus extra gefahren, das ist das entscheidene, sondern es werden auf einer Route hunderte Häuser angefahren, ganz im Gegensatz dazu, wenn diese hunderte Leute jeder extra in die Stadt fährt, um was zu kaufen. Und die Waren im Laden in der Stadt werden dort auch nicht hingebeamt, sondern müssen auch angeliefert werden.

Zitat: "...das letzte Mittel

Zitat: "...das letzte Mittel im Fall eines Marktversagens..."
Was bitte soll das sein? Es gibt kein Marktversagen. Es gibt nur eine Entwicklung den Verteilungskämpfern mißfällt.

Natürlich würde der stationäre Handel davon profitiern, dann dann einige Artikel weniger online bestellt würden.

Untauglichen Mittel

3 € Rücksendegebühr werden die Lust auf Online-Handel und ggf. Warenumtausch nicht bremsen.
Solange der maximale Konsum und die maximale Bequemlichkeit unsere wichtigsten Entscheidungs- und Handlungsmotive bleiben und wir keinen anderen Sinn im Dasein finden können, werden wir die Umwelt- und Klimaprobleme leider nicht auf Basis von Freiwilligkeit oder von Maßnahmen, die man kaum merkt, lösen.
Der Konsumismus hat uns voll im Griff.

die genannten 3E...

Genau das ist es. Ich finde die Dumping- Löhne der Fahrer ebenfalls sehr bedenklich.
Aber auch die die Warenflut seien es Kleidung und was es sonst so alles gibt ....zuletzt ist alles nicht enden wollender Müll...
Die gesamte Wegwerfgesellschaft ist gefordert umzudenken...

@DrBeyer um 12:24

"Wenn die Regierung mich davon abhält, unpassende Waren zurück zu schicken, dann werde ich sie wegwerfen."

Ehrlich? Sie werfen wegen 5,-€ Rücksendegebühr eine zerkratzt gelieferte Playstation in den Müll und verzichten auf 300,-€?

Wie oft bestellt man denn Playstations für 300€ oder ähnlich teure Ware? Die macht dementsprechend auch im Transport kaum was aus.
Aber viele Produkte unter <20€ werden zu Millionen bestellt und da denkt man dann doch nach, ob es sich lohnt, dass zurück zu schicken.
Nebenbei in dem Preissegment bei Reklamation manchmal der Händler sowieso die Rückversand nicht fordert und einfach so ein neues schickt.

Rücksendegebühr

In dem Fall , dass jemand sich 10 Paar Schuhe senden läßt , 10 Hemden oder einen Smoking der mit Gebrauchsspuren der Sylvesterparty zurückgehen soll ,das bitte mit Kostenbeteiligung der Käufer wenn der Käufer nichts vom Bestellten behält !

Mich wundert der Aufschrei doch sehr!

Ich finde den Aufschrei hier verwunderlich. Von defekter Ware mal abgesehen (die aber nun wirklich die Ausnahme ist) sehe ich keinen grund für den portofreien Rückversand.

Die Studie sagt nix, worauf man nicht auch mit gesundem Menschenverstand kommen würde.

Dass grade viel Bekleidung/Schuhe zurück geht, ist bekannt. Auch dass dies Co2 produziert und die Kosten beim "kostenlosen" Rückversand auf alle Kunden umgelegt werden ist klar.

Aber warum soll ich bitte die Kosten anderer tragen? Wenn jemand 10 Teile bestellt und 8 zurück gibt, sollte dieser auch die Kosten dafür tragen. Ich finde da das Verursacherprinzip nur gerecht.

Und wenn bei der onlinebestellung stehen würde t-shirt 10 €, Kosten bei Rückversand 5 €, dann würden sich m. E. schon viele überlegen, ob sie das auf Verdacht bestellen.

Auch ist m. E. Ne einheitliche Kleidergröße längst überfällig! Das würde auch sehr helfen unnötige Kosten zu sparen.

Weniger Rücksendungen bedeuten letztlich auch günstigere Preise für alle.

Ich würde ja lieber wieder im

Ich würde ja lieber wieder im Geschäft kaufen. Aber in Gütersloh wurden die Parkplätze beseitigt. Ich kann nicht weit laufen. Also kaufe ich jetzt im Internet.
Und die Schreihälse der Fahrradlobby - sie fahren in die Stadt um die neue Mode zu probieren aber nicht um die Sachen an ihren Rädern zu Tranzportieren. Sie fahren nach hause und bestellen im Internet.
Da muss ich dann erst mal mehrere Grössen bestellen und dann mehrere Blusen zur Auswahl. Natürlich schicke ich dann viel zurück. Lieber würde ich im Geschäft anprobieren aber ohne Parkplätze kann ich das nicht. Also warum regen sich Politiker über die vielen Rücksendungen auf? Durch die Vernichtung von Parkplätzen erzwingen sie den Internetkauf.
Ermöglicht uns wieder den Einkauf in der Stadt. Das bringt mehr als Rücksendegebühren. Die bewirken gar nichts.

Lieb Forscher.

Was sollen wir Bürger eigentlich tun?

Fahren wir Auto zum einkaufen sind wir sünder, kaufen wir im Internet sind wir sünder und senden wir falsche, beschädigte Produkte zurück sind wir sünder.

Und für alles sollen wir nochmehr bezahlen?
Für mich ist das massive Ausbeutung und Bevormundung.

Äpfel und Birnen..

Oh Mann, es gab Zeiten, da war es gang und gäbe, dass der Kunde das Porto beim Versand zahlte. Sowohl hin, als auch zurück. Und das Rückgaberecht war nicht eingeschränkt und das Abendland ist nicht untergegangen...

Von defekter Ware mal abgesehen (ich kann mich nicht erinnern, jemals solche bekommen zu haben) macht es m. E. auch Sinn den Verursacher das Porto zahlen zu lassen.

Es geht hier auch gar nicht darum, ob in der Stadt oder per Internet kaufen besser ist.

Das Problem ist, dass 16 % Retouren ne Menge Kosten und auch CO2 produziert. Leider nennt der Artikel keine Zahlen, aber ich würde wetten, mind, 95 % der Retouren sind wegen gefällt/passt nicht oder habs mir anders überlegt.

Das Ziel Retouren zu reduzieren liegt doch in unser alle Interesse und die aufgezeigten Wege sind logisch.

Insofern sehe ich hier auch keine Lobbyarbeit. Wie gesagt, einheitliche Größen und den Verursacher das Porto zahlen zu lassen hätte man auch mit gesunden Menschenverstand drau kommen können.

Genau/Hauptsächlich aus dem Grund

... der Umweltverschmutzung und der sinnlosen zusätzlichen Arbeit für Paketboten, Verpackungspersonal, Verwaltung usw. habe ich noch nie Warensendungen, die ich im Online-Handel bestellte, die aber nicht passten oder anderweitig unpassend waren, zurück gesendet. Das wird alles, teileweise Jahrzehnte, so lange zu Hause gelagert, bis es passt oder an Bekannte/Verwandte verschenkt werden kann, oder selber umgenäht oder zu ganz anderen selber hergestellten Folgeprodukten (quasi als Ersatzteillager) wird. Messi ist der moderne Begriff für mich, aber immerhin werden die Dinge nicht auf afrikanischen Halden verbrannt oder werden von Walen im Ozean verschluckt.

11:04 von Nettie

>>Handykameras zur Körpervermessung, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz könnten bei der Größenberatung viele Retouren überflüssig machen - sofern die Händler und Kunden die Technologien auch einsetzen.<<

Deutschland macht Tippelschritte, was die KI betrifft und Sie galoppieren mit Ihren Vorschlägen drauf los, als wären wir ca. 30 Jahre weiter. Wir sind hier mit der Technologie weit entfernt von China, Südkorea oder Japan. Das klingt nach jugendlicher Zukunftsvorstellung, die sicher auch hier in D mal ankommen wird. Für mich klingt es immer unmenschlicher...

Wer hat diese Studie bezahlt?

Stern hatte quasi denselben Artikel zu dieser Studie schon am 9. Oktober und heute gleich zweimal. Hinter dieser massiven Propaganda steckt wohl eine zahlungskräftige Lobby...

Wenn ich mal was zurückschicke, dann nur weil Größenangaben falsch waren. Im Gegensatz zu vielen Textilienproduzenten kann ich messen und Größentabellen lesen. In den letzten Jahren waren es vor allem Schuhe deutscher Sportartikelhersteller, die VIEL zu klein waren. Normalerweise müsste der Kunde für derartige Unfähigkeit entschädigt werden....

Für mich ist das eine ...

..versteckte Förderung des örtlichen Einzelhandels.
Aber: ich wohne auf dem Lande ... mit dem maroden ÖPNV kann man nicht rechnen. Die umliegenden Städte haben Parkplätze zu Hauf zurückgebaut und kassieren für die verbliebenen horende Summen. Habe ich nach etlichen, umweltfreundlichen Ehrenrunden einen ergattert, darf ich einen Laden suchen, der meinen Artikel (passend) führt. Dann der Preisvergleich: vor Ort xy % teurer und Feilschen bringt nicht viel. Zähneknirschend gekauft und bei Rückkehr Knöllchen am Auto: maximale Parkzeit überschritten .. toll.
So viel zur Autofreien Innenstadt.
Zusammengerechnet habe ich der Umwelt jetzt bei weitem mehr geschadet und alles teurer bezahlt als bei eventueller Rücksendung eines Artikels. Das muss man sich leisten können.
Verkehrskonzepte und Einzelhandel passen oft nicht zueinander, zumal letztere einfach die Zeit verschlafen haben.

Warum denn nicht?

Die Kosten für die Rücksendung und teilweise auch für die Lieferung werden in die Preise eingerechnet und auf alle verteilt. Das heißt es gibt keine kostenlose Rücksendung.
Allerdings werden es sich einige Kunden bestimmt überlegen wenn auf einmal Geld für die Rücksendung verlangt wird. Das hilft dann doch vielleicht ein bisschen sinnlose Transporte zu vermeiden. Ein großer Teil der zurückgeschickten Sachen wird vernichtet weil Kontrolle und eventuelles Neuverpacken schon zu teuer ist. Das könnte unsre Müllhaufen auch ein bisschen reduzieren.

so ein Forscher-Blödsinn

die Rücksendegebühr würde sofort von den Händlern übernommen werden und also letzlich auf die Preise geschlagen und/oder gingen zu Lasten der Marge. Eine Verhaltensänderung ist nicht zu erwarten. Klüger sind Ansätze wie von Amazon gezeigt: regelmäßige Sammelbestellungen, intelligente Paketbündelungen etc.

Weniger kaufen

Hat schon mal jemand daran gedacht, einfach überhaupt weniger zu kaufen?

Der Online-Handel verführt uns dazu, immer mehr Geld auszugeben, für Sachen, die man sich teils nie gekauft hätte, hätte man sie vorher gesehen/befühlt. Und die man oft genug nicht zurückschickt und behält, eben weil der Preis so niedrig war und alles so einfach klick-klick geht.
Das würde Ressourcen schonen wie nichts sonst. Und die Straßen freier machen, ausgebeutete Fahrer gäbe es nicht mehr so viele, das Klima...
Wir würden einen Haufen Geld sparen, aber dann macht damit halt auch keiner mehr Umsatz. Amazon würde es spüren...
und ich auch, mit viel mehr Geld im Beutel.

@Wumao Wang Ping Yuan

Da steht nicht, dass die Uni die Studie bezahlt hat. Da steht nur, dass der "Forscher", der sie durchgeführt hat, Angestellter der Uni ist.

@kurtimwald

"finde ich gut, wird endlich den Einzelhandel wieder in das Bewusstsein bringen und die leider verloren gegangenen Geschäfte und den ländlichen Gebieten wieder reaktivieren" Am 11. Dezember 2019 um 11:08 von kurtimwald

Und was genau soll am Einzelhandel denn so toll sein?
Das Meiste in den Läden ist auch nur Ramsch und Staubfänger bzw. Schrankleichen, die nie wieder ans Tageslicht kommen.

Was glauben Sie eigentlich, wie diese Läden die Ware bekommen? Sie bestellen sie genauso.

Forderung?

"Forscher fordern Rücksendegebühr "

Seit wann haben Forscher etwas zu fordern?
Kommt das so vom Autor oder von den Forschern selbst?
Die Wissenschaft kann gern Untersuchungen anstellen und Vorschläge unterbreiten aber sich in die Politik als Player einzumischen steht ihr nicht gut an.
Es gibt sowieso schon oft genug Zweifel wegen etwaigen Gefälligkeits- oder Auftragsgutachten für interessierte Lobbygruppen.

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