Ihre Meinung zu: Scholz: Schlussspurt bei Finanztransaktionssteuer

10. Dezember 2019 - 14:16 Uhr

In zehn EU-Staaten könnte künftig auf Aktienkäufe eine Steuer anfallen. Nach zähem Ringen kann Finanzminister Scholz nun einen "finalen Vorschlag" vorlegen. Doch dem müssen auch die EU-Partner zustimmen.

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Kommentare

man staunt nur noch

warum nur auf aktien? weis scholz nicht, daß es auch derivate gibt?

13:23 von Karl Napf

man staunt nur noch

warum nur auf aktien? weis scholz nicht, daß es auch derivate gibt?
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Wichtiger ist doch das wenigstens ein Teil der Gewinne sozialisiert wird, bei Verlusten bleibt es sicher bei der Privatisierung.

Nichts ist da wünschenswert

Herr Köhr, da ist auch nichts zu zaghaft, das ist grundsätzlich Unrecht und respektlos gegenüber Menschen, die bei der heutigen Schuldenförder- und Negativzinspolitik versuchen zu Sparen und Eigenvorsorge zu betreiben. Gehen Sie zur Volksbank, Sparkasse etc.pp.egal. Man treibt diese Menschen geradezu zum Aktienkauf. Mit was soll denn genau die Fokusierung auf Aktien großer Unternehmen gerechtfertigt werden? Scholz hat sein Klientel im Auge!

Es ist Unrecht und Unfug, daran ändert auch nichts, dass Scholz damit die "Respektrente" finanzieren will.

Wer hat Respekt vor Menschen, die für ihr Alter vorsorgen und denen von der Politik ständig Steine in den Weg gelegt werden. Schulden machen ist angesagt. Sparen und Eigenvorsorge ist so sinnlos. Früher oder später wird für Dritte abkassiert. Das hat keine Zukunft, nicht für Deutschland, nicht für diese EU und Eurogemeinschaft.

Bei allem Respekt:
Keine neuen Steuern, keine weitere Abzocke der Sparer, keine "Finanztransaktionssteuer" o.ä.!

Das Problem - ein undemokratisches Geldsystem - bleibt ungelöst

Eine echte Finanztransaktionssteuer - und als "echt" würde ich nur eine bezeichnen, die ohne Ausnahme für alle gilt und nicht kleinteiliges Stückwerk ist - könnte zwar ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber so wie es jetzt aussieht, wird das eigentliche Problem - das scheinbar unaufhaltsam steigende Ungleichgewicht bei der Verteilung von "Vermögen" (und damit de facto Lebenschancen) damit ganz offensichtlich auch nicht zu lösen sein:

Und auch der nun offenbar ausgehandelte Kompromiss stößt auf Widerstand. (...) FDP kritisierte, dass die Steuer auch "ganz normale Kleinsparer" treffen könnte, "die Geld etwa für die Altersvorsorge oder ihre Kinder anlegen". Auch (...) Linkspartei bemängelte, dass die Pläne zu kurz griffen, da sie nur Aktiengeschäfte erfassten: "Über 90 Prozent der Transaktionen - darunter Derivate auf Rohstoffe oder Indizes - sind ausgenommen"

An der zügigen Inangriffnahme der Entwicklung eines demokratischen (= transparenten) Geldsystems führt kein Weg vorbei.

Finanztransaktionssteuer?

Kann man bitte den Begriff "Finanztransaktionssteuer" vom Tisch nehmen?
Das ist es nun mal ganz und gar nicht.

...Und die Wall Street reibt sich die Hände.

Unglaublich, was sich Politiker und EZB alles einfallen lassen, um den Geldstrom in die höchst defizitäre US-Wirtschaft aufrecht zu halten!

Etikettenschwindel?

Was hat dieses Konzept noch mit der Finanztransaktionssteuer zu tun, die mal geplant war, um kurzfristige Spekulationen und Hochfrequenzhandel einzudämmen, die normale Anleger kaum getroffen hätte und die in der Bevölkerung weithin akzeptiert und gefordert wird?

Stattdessen scheint es nun auf das genaue Gegenteil hinauszulaufen: Der einfache Sparer wird getroffen und die Profi-Spekulanten können unbeirrt weiter machen und uns auf die nächste Krise zusteuern.

Das war wohl nichts.

"Sozial"

Negative Zinsen auf Sparbuch, nun der nächste Angriff auf meine Altersvorsorge. Immer weiter die Bevölkerung enteignen. Was soll man denn noch machen? Rente 2055 gibts nicht mehr, wird ja alles jetzt rausgehauen und jetzt gehts an die letzte Möglichkeit noch real Vermögen aufzubauen. Lasst uns doch wenigstens irgendeine Möglichkeit. Hauptsache die Zocker dürfen weiter machen. SPD in a Nutshell.

Sparen für Altersvorsorge

Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen. Und dann kommt da eine Steuer drauf? Und dann heißt es "nur Firmen mit Milliardenmsatz" (alle DAX Unternehmen sind Firmen mit Milliardenumsatz!) - ist nicht gut, sorry.

Scholz:Schlussspurt bei Finanztransaktionssteuer....

Das ist ja bescheiden.Derivate sind davon ausgenommen(Futures,Optionen,Sawps).Da will einer den Reichen nicht weh....

Was ist aber daran,daß Ralf Stegner(SPD) ihn im Amt beerben will ?

@man staunt nur noch 13:23 von karl napf

In der Tat.
Man staunt nur noch über weltfremde Kommentare mancher 'Dividendensammler'.

Oder weiss man nicht einmal, was Derivate sind?
Wenn Aktien schon nah am Zocken sind,
aber wenigstens einen gewissen 'Realwert' beinhalten,
so sind 'Derivate' bestenfalls ein Los für eine Wette,
deren Zusammensetzung nicht mal gesichert ist,
vom 'realen' Gegenwert ganz zu schweigen.

Auch das noch!!

Von meinem bereits versteuerten Einkommen kaufe ich Aktien zur Altersvorsorge. Nicht, dass ich nur die Gewinne versteuern muss, nein, selbst der Vorgang des Kaufs/Verkaufs soll besteuert werden. Ich zahle also mehrfach. Und dazu kommt, dass der Soli bei Verkaufserlösen auch zukünftig erhoben wird.
Was lassen sich die von uns gewählten Damen/Herren zukünftig noch einfallen, um an unser Geld zu kommen?
Es werden so noch viel mehr Bürger in die Altersarmut getrieben!!!

Die Kritik von FDP und

Die Kritik von FDP und Linkspartei ist berechtigt. Scholz Vorschlag muss man leider als asozial bezeichnen (wollte die SPD nicht sozial gerecht sein?), da er eben auch viele Kleinanleger trifft, die privat fürs Alter vorsorgen möchten. In Zeiten von Niedrig- oder gar Negativzinsen bringt das Sparbuch nichts mehr, Aktien als Alternative unattraktiver zu machen ist daher der falsche Weg. Und die Finanztranskationssteuer ist nichts anderes als eine Aktiensteuer, da andere Anlageklassen gar nicht berücksichtigt werden.

Wertpapier?

Ist die Aktie ein Wertpapier? Aktien dienen der Ausstattung von Firmen mit Kapital. Und diese Firmen versprechen mit der Aktie eine Gewinnbeteiligung an den Käufer der Aktie.
Was ist bei negativen Gewinnen oder bei Untergang einer solchen Firma - zahlt dann der Staatsmann Scholz dem Aktieninhaber die entstandenen Verluste?
Die Feststellung der Werthaltigkeit einer Aktie ist ein langer Weg. Ein Sachwert ist die Aktie definitiv nicht, auch wenn es dem Bürger hin und wieder so erklärt wird.

wir wollen ja, aber können nicht...

ist das was drinnen im Sack? Oder wieder so eine Forderung die leider, leider am widerstand der anderen scheitert.
Fordern kann man es ja...

Sack zu machen?

BM Scholz meint eher: "einen weiteren Geldsammel-Sack
aufhalten".
Oder meint er es doch ziemlich bösartig?
Geldanlagen in Geld? Uninteressant, Minus-Zins
Geldanlagen in Immobilien? Uninteressant, Mietpreisdeckel
Geldanlagen in Edelmetallen? Weiterlesen unter "zocken",
das gilt auch für Derivate, Futures, Swaps u.ä.m.
Verblieben war noch: "Produktivvermögen in Arbeitnehmerhand", sprich Aktien-Anlagen. Zunächst wird also die Geldanlage in sogenannte "sichere Aktien", z.B. in
DAX-Titel mit einer Strafesteuer belegt. In ein paar Jahren kann man ja die Grenzen senken. Wie seinerzeit, als die Grenze von einer "wesentlichen Beteiligung" von "über 25%
Anteilsbesitz" auf "mindestens 1%" abgesenkt wurde.
Entscheidend wäre nach dem bösartigen Argument, den Bürgern jedwede Geldanlage auszureden...

Peanuts... Devisenhandel besteuern wäre besser

Im Millisekundentakt kaufen/verkaufen Hochleistungsrechner Devisen und machen damit einen Reibach. Ganz genauso im Derivatehandel. Eine Finanztransaktionssteuer sollte jetzt in Europa (nach dem Wegfall der Briten) etwas leichter sein. Das widerum würde der EU (!) Milliarden jährlich in die Kassen spülen. Die Länderhaushalte (Deutschland) könnten entlastet werden. Das Geld sinnvoll in Europa ausgegeben werden.
.
Mag sein, das das alles Träumereien sind, aber irgendwer sollte jetzt langsam anfangen und die Scheu vor der scheinbaren Übermacht der ominösen "Märkte" (die wir nicht wählen oder abwählen können) mal verlieren.

Scholz !

Es sollten auf alle Geschäfte mit Aktien und Derivate, also alle Börsengeschäfte jeglicher Art von allen europäischen Ländern Steuern erhoben werden.
Aber wie üblich machen schon mal nicht alle mit, und dann werden nicht alle Möglichkeiten für eine Besteuerung wahr genommen. Die abtrünnigen Länder wollen ihren Status als Steueroasen nicht verlieren und weiter viele betrügerische Firmen weiter beherbergen. Das ist echt eine Schande für die ganze EU und sollte von der neuen Kommission schleunigst an gegangen werden.
Länder wie Malta und Zypern, wo die Korruption eh schon extrem hoch ist, sollten raus aus der EU und so sanktioniert werden, dass es richtig weh tut, bis sie nach geben und diesem furchtbaren Spiel von Lügen und Betrug endlich ein Ende bereiten.
Das Geld das durch die Steuern ein genommen wird, sollte ausschließlich für den Klimaschutz verpflichtend ein gesetzt werden.

rer Truman Welt

Es ist so lächerlich wir traurig, wie ein "Vogelschiß" als riesen Erfolg "gefeiert" wird. Der administrative Aufwand für alle Beteiligten dagegen aufgerechnet, bleibt wohl nicht mehr allzuviel davon übrig. Aber das müssen ja überwiegend andere Organisationen finaziell tragen.

An die sog. Cum-Ex-Geschäfte, die die Politik mit möglich gemacht hat aufgrund einer entsprechenden "schlüpfrigen" Gesetzgebung, wobei Milliarden an Steuerrückzahlungen auch vom deutschen Staat geleistet wird an Aktionäre, die niemals Steuern, die sie zurückfordern, gezahlt haben, da wird zwar darüber berichtet und sich echauffiert, jedoch nichts wirklich gegen unternommen. Wenn nur der Steuerschaden eines der letzten Jahre vermieden worden wäre, wäre so viel an Steuerrückzahlungen eingespart worden, wie die neue Transaktionssteuer in Jahren überhaupt nicht einbringen kann. Wenn ich mir das, sowas anschaue, dann wird mir persönlich ganz anders. Ich nenne das Heuchelei!

Warum auf 10 ?

" Scholz hofft auf zusätzliche Einnahmen von jährlich rund 1,5 Milliarden Euro. Ein "erheblicher Teil" davon soll die geplante Grundrente finanzieren. Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll mindestens eine Milliarde der Einnahmen durch die sogenannte Aktiensteuer für diesen Zweck verwendet werden. "

Erstens, warum nur in 10 Staaten, zweitens, warum auf solche Aktien ?.
An der Börse wer mehr Dinge gehandelt, und Zocker verdienen an einem Tag mehr als Herr Scholz im Jahr einnehmen will.
Die Summe ist doch im Vergleich zu den Gewinnen, nicht mal die berühmte Erdnuss.
Und Steuern sind nie bezogen auf etwas bestimmtes, Er kann das jetzt sagen, halten kann Er das nicht, vielleicht gehen sie Rüstung für die BW.

Geringster Widerstand

Was in Sachen Finanztransaktionssteuer läuft, ist beschämend. Alle spekulativen Geschäfte werden ausgeklammert und das Aktiengeschäft wird ebenfalls lückenhaft behandelt, dass Profis Wege finden werden, selbst die lächerlichen 0,2 % zu umgehen. Sowieso ist die Höhe der Steuer, gemessen an den Sprüngen die die Indizes machen, ein Witz.
So geht man den Weg des geringsten Widerstandes, schont mal wieder die, die einem auf die Füße treten könnten und kassiert von jenen, die weniger Lobbydruck produzieren können. Widerspricht den Prinzipien der Sozialdemokratie hochgradig!!!

Zu kurz gesprungen

Jede Menge Finanzprodukte sind ausgenommen.
Daber fast nutzlos. Der Mikrosekundenhandel wird davon nicht betroffen sein und der ist nur Spekulation und keine Investition (tendenziell langfristig) in ein Unternehmen, was Aktien eigentlich sein sollen.
Und was der FDPler da von sich gibt als Schutz des Kleinanlegers für die Altersversorgung, ist einfach lächerlich.
Wenn jemand jeden Monat für 1000 Euro Aktien kaufte (und wer kann das schon ) zahlt die ungeheure Summer von 2 Euro pro Monat. Da sind die übliche Transaktionskosten ein Mehrfaches.
Wie immer wird nur das "große" Geld geschützt.
Habe übrigens wesentliche Teile meiner Altersversorgung in Aktien/Derivaten angelegt. Bin also mit den Kosten vertraut.
Was mehr gekostet hat, waren die kriminellen Aktionen der Deutschen Bank und Co. und die in Folge der Finanzkrise niedrigen Zinsen.

Arme Politik

Die Politik kann machen, was sie will.

Die Dauernörgler in den einschlägigen Foren wird sie nie zufrieden stellen.

“Nach zähem Ringen kann...“

Ich “liebe“ es.
Immer findet sich nach jahrelangem “zähen Ringen“ dann die Lösung.
Allerdings ist dieses Ringen meist nur in bestimmten Bereichen, bei bestimmten Themen erforderlich. Manchmal braucht's kein Ringen, denn alle sind sich einig (z.B. Diätenerhöhung).
Beim Thema Sterbehilfe war kein Ringen nötig, da wurde kategorisch abgelehnt. Trotz Gerichtsurteil, mit Lügen und gegen jede Menschenwürde.
Gestern in der ARD die Doku “Sterbehilfe - Politiker blockieren, Patienten verzweifeln“. Erschütternd und auch selbst erlebt.

Verstehe nicht, warum beim

Verstehe nicht, warum beim KAUF von Aktien eine Steuer erhoben wird und nicht beim Verkauf?

Die Transaktionssteuer

in der Form trifft natürlich auch Fondssparer und Versicherungsvorsorge, auch wenn der Steuersatz niedrig ist. Warum aber ausgerechnet Derivate und Termingeschäfte nicht berücksichtigt sind verstehe ich nicht, Das sind die wahren Risiken für die Märkte. Köhler sprach mal von finanzwirtschaftlichen "Nuklearbomben". Hier wären aus Gründen der Stabilität Eingriffe nötig

Frechheit

Als Kleinanleger ist man schon seit Jahren der Dumme - Dank der Zinspolitik der EZB. Und jetzt sollen die, die eine Ausweichmöglichkeit suchen, wieder bluten.
Und das verkauft Herr Scholz dann als Erfolg.
Finanzminister, die sich immer nur um Einnahmen und die schwarze Null kümmern braucht man nicht.

Transaktionssteuer !

Herr Scholz denkt mal wieder viel zu kurz und zu umständlich.
Nur Unternehmen mit über zwei Milliarden wert, das ist doch echt ein Witz. All die anderen lachen schon jetzt darüber. Und außerdem sollten alle heute möglichen Börsengeschäfte ein bezogen werden, dafür alle so genannten Kleinanleger, die ihr geld für eine bessere Rente anlegen, aus genommen werden.
Dafür sollten alle Unternehmen über 500 Millionen Euro Wert besteuert werden mit der Finanz Transaktionssteuer und dann gleich mit 0,5 %.
Dieses Geld sollte aber besser für den Klimaschutz ein gesetzt werden und nicht für die Grundrente, denn beim Klimaschutz haben mehr Menschen etwas davon.
Was aber genauso wichtig ist, es sollten endlich die Steueroasen geschlossen werden, um all die betrügerischen Machenschaften von etlichen Investoren einen Riegel vor zu schieben.

Jetzt frag noch einer, warum

Jetzt frag noch einer, warum die Mitglieder der SPD Scholz nicht zum Parteivorsitzenden haben wollte.
Die schädlichen Spekulationen mit Finanzprodukte soll also weiterlaufen. Darunter auch das Wetten auf Lebensmittel, durch die Menschen hungern.

Die Groko hat gar kein Interesse an einer ordnungspolitischen Gesetzgebung. Die Transaktionssteuer soll 1,5 Mrd einbringen, also wird die Grundrente so ausgestaltet, dass nur 1,5 Mrd ausgegeben werden.
Die Maßgabe ist nicht, den Menschen eine würdevolle Rentenzahlung für ein Arbeitsleben zu garantieren, sondern nur einen festgelegten Betrag auszugeben.
Damit ist auch klar, warum unsere Infrastruktur, Schulen und Militär in einem desolaten Zustand sind. Investitionen werden nicht nach Bedarf gemacht, um einen Missstand zu beseitigen.

Und dafür hat Scholz den

Und dafür hat Scholz den ehemaligen Deutschlandchef von Goldman und Sachs als Staatssekretär eingestellt.
Der hat aufgepasst, dass es die Spekulanten und Geschäfteverrichter nicht wirklich trifft.
Ein echter Sozialdemokrat von heute.

um 13:39 von Wolf1905

>>
Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen. Und dann kommt da eine Steuer drauf? Und dann heißt es "nur Firmen mit Milliardenmsatz" (alle DAX Unternehmen sind Firmen mit Milliardenumsatz!) - ist nicht gut, sorry.
<<

Es geht überhaupt nicht um Firmen mit Milliardenumsätzen, sondern um Firmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Mrd. Euro haben.

Wer ein Depot mit Aktien hat, ist von der Steuer überhaupt nicht betroffen, muss also nicht jährlich 0,2 % zahlen. Er könnte aber mal nachsehen, wie hoch seine Depotkosten sind, die ihm die Bank berechnet. Seltsam, dass da noch niemand geschrien hat, wie es jetzt bei der FTS der Fall ist.

Offenbar ist das Ergebnis das, auf das man sich (vielleicht) mit den anderen Staaten einigen kann. Und wer seine Alterssicherung dadurch in Gefahr sieht, braucht dringend einen Berater.

@ 13:43 mispel

Es gehört schon einiges an Wahrnehmungsverzerrung dazu, diese längst überfällige Form der (Mini-)Besteuerung auf Finanzerträge - um nicht "Zockergewinne" zu schreiben - als "asozial" zu bezeichnen und zu glauben, dass dadurch Kleinanleger getroffen werden, die Altersvorsorge betreiben.
Richtig ist: Es ist nur ein kleiner und letztlich unzureichender Schritt, die Eskapaden der globalisierten Finanzwelt politisch wieder in den Griff zu bekommen - da ist viel mehr an gemeinsamer Anstrengung auf EU-Ebene und darüber hinaus notwendig.

re boris.1945

"Wichtiger ist doch das wenigstens ein Teil der Gewinne sozialisiert wird, bei Verlusten bleibt es sicher bei der Privatisierung."

Erstens ist die Steuer auf Transaktionen keine Versteuerung des Gewinns, und zweitens wäre es ja noch schöner, wenn einer seine Verluste bei Aktienspekulationen auch noch steuermindernd absetzen konnte.

Möchten Sie vielleicht auch noch den Verlust im Kasino vom Staat ersetzt bekommen?

re leseratte

"Von meinem bereits versteuerten Einkommen kaufe ich Aktien zur Altersvorsorge. Nicht, dass ich nur die Gewinne versteuern muss"

Mein Gott, Sie müssen Einkommen versteuern. Der Himmel wird uns auf den Kopf fallen!

um 13:45 von Graf von Henneberg

>>
Was ist bei negativen Gewinnen
<<

Bisher hat noch niemand negative Gewinne ausgeschüttet ...

Natürlich werden Verluste z.B. vorgetragen und dann mit gewinnen verrechnet.

Zu einem anderen Kommentar: Warum sind CumEx-Geschäfte nicht betroffen ? Vielleicht weil der Staat keine Steuern auf kriminelle Handlungen erhebt ?

Die FDP und die Sparer....

ich empfinde die Kritik der FDP wie immer leicht weltfremd und frech. Schließlich wird der gemeine Sparer am Hungertuch nagen, wenn er bei einer Aktie 0,2% abgegeben muss. Das sind bei einer Telekom-Aktie die gerade bei 14,84€ steht 0,0296€ oder gerundet drei Cent. Und wir wissen ja das deutsche Rentner und diejenigen die sowas werden wollen ja täglich tausende Aktiengeschäfte tätigen.....
Wir sollten froh sein das es überhaupt mit etwas Glück bald so eine Steuer geben wird, damit die dicken Gewinne auch mal der Allgemeinheit zugute kommen und nicht nur der FDP und den Konzernen.

dieser schlussspurt ist mit genausoviel

unwissen und unfähigkeit ausgestattet, wie die angebl. entlastung von 90% aller steuerzahler von der zwangsabgabe "soli" auch hier soll der fürs alter vorsorgende bürger weiterhin abgezockt werden.
nach dem motto: wer hat uns verraten? Spezialdemokraten

"Sack bald zumachen".

"Bald" heißt im Scholz-Sprech "in sieben bis zehn Jahren".

Die Genossen Glaubwürdig (hier Kühnert) versprachen auch, schon an Nikolaus aus der Koalition auszusteigen ("Nikolaus ist Groko-Aus")

Nun sind sie vermutlich Ostern noch drin.

Also, Ostern 2024.

so

ist das also...festverzinsliche Anlagen bringen keine Zinsen mehr, und die von Draghi und Konsorten als Ersatz-Anlageform und Alterssicherung propagierten Aktienkäufe werden nun besteuert. Der Staat nimmt es sich also wieder mal, wo er es kriegen kann.

um 13:42 von Leseratte28

>>
Es werden so noch viel mehr Bürger in die Altersarmut getrieben!!!
<<

Sie bringen es auf den Punkt. Der Staat will doch Rentnern und Arbeitslosen deren Villen im Tessin wegnehmen.

Wer soll das denn nur bezahlen ? Schon, wenn ich nur für 1 Mio Aktien kaufe, dann kostet mich das satte 2.000,- €. Man muss sich schon mal erkundigen, wo die nächste Tafel ist.

Merken die da eigentlich noch irgend etwas

Wie wäre es mal anders herum.
Der Bürger sagt euch was ihr für eure Arbeit verdient.
Ihr baut erstmal den Schienenverkehr und Busverkehr in Stadt und Land aus.
Ihr baut erstmal das 5 G Netz aus.
Ich zieht endlich die Diesel Sünder zur Kasse.
Ihr baut endlich mal den Berlin Flughafen fertig.
Ihr schafft endlich mal eine gerechte Altersversorung.
Ihr schafft endlich mal den Soli ab 10 Jahre nach Wiedervereinigung sind nun schon seit 20 Jahren rum.
Ihr gleicht endlich mal die renten und Löhne in Ost und West an.
Ihr schafft endlich mal ein gesamtdeutsches Bildungsystem.
Ihr baut endlich mal genug Sozialwohnungen.
Ihr baut endlich mal mehr Schulen und Kindergärten.
Und und und und und und und........
und dann greift ihr uns Bürger vielleicht mal wieder in die Tasche.
Aber erst machen und dann fordern nicht ander herum. Ihr seht doch was mit euch dann passiert. Ich sage da nur SPD und CDU/CSU. Ist schon schlimm aber es wird schlimmer wenn ihr nicht endlich auf uns Bürger hört.

re graf von henneberg

"Aktien dienen der Ausstattung von Firmen mit Kapital. Und diese Firmen versprechen mit der Aktie eine Gewinnbeteiligung an den Käufer der Aktie."

Ausstattung mit Kapital geht nur beim Börsengang. Danach bringt der Handel, egal ob mit Gewinn oder mit Verlust, der Firma gar nichts.

um 13:39 von Wolf1905

>>
Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen.
<<

... wo bei Aktienfonds doch nur Ausgabeaufschläge von schon mal 5 % fällig werden, die für die Altersvorsorge offenbar keine Relevanz zu haben scheinen.

Nettie

An der zügigen Inangriffnahme der Entwicklung eines demokratischen (= transparenten) Geldsystems führt kein Weg vorbei."
Was verstehen Sie darunter? Durch die Niedrigzinsen sind für die breite Masse Sparbuch, Tagesgeld, Anleihen uninteressant genau wie Versicherungsvorsorge unattraktiver wurde. Die Immobilienpreise explodiert mit allen negativen Auswirkungen für Mieter und Käufer. Jetzt noch Fondssparen unattraktiver durch neue Steuern. We sich mal mit Vermögensbildung statt Vermögensverteilung beschäftigt muss sich in D Sorgen machen

re wolf1905

"Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen."

Wen das trifft, wenn einer in einen Aktienfonds einzahlt, kann der gar nicht wissen. Die Steuer fällt ja nur auf den Kauf von Aktien bestimmter Unternehmen an.

um 13:57 von waldbeutler

>>
Verstehe nicht, warum beim KAUF von Aktien eine Steuer erhoben wird und nicht beim Verkauf?
<<

Kein kauf ohne Verkauf. Die Steuer wird für den Vorgang nur einmal erhoben. Der Käufer zahlt sie.

13:52 von hhgoten

Habe übrigens wesentliche Teile meiner Altersversorgung in Aktien/Derivaten angelegt
.
dann hoffe ich sie waren nicht Mitarbeiter bei der Commerzbank
und haben seit 20 Jahren Belegschaftsaktien dort gekauft

Schnellschuss, der viele Fragen offen lässt

Ich habe da ein Verständnisproblem. Wenn es nur für Unternehmen gilt, die mehr als 1 Millarde wert sind, "wer" bewertet diese Unternehmen, "was" fließt in diese Bewertung mit ein, zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Wertstellung? Unternehmenswerte sind nie konstant, sondern variieren. In einem Jahr würden dann 0,2% Steuer anfallen, im nächsten Jahr, sofern Verluste eingefahren werden und das Unternehmen unter die 1 Milliarden-Schwelle fällt, dann nicht? Wie sollen Anleger das erkennen? Reports der AGs erfolgen nicht in "Real-Time", sondern Konzernergebnisse werden nachgelagert veröffentlicht. Für Sparer, die ihre Altersvorsorge auf Aktien aufbauen ein Problem. Für die Fondsmanager wird es schwieriger, da sie sich zukünftig darauf konzentrieren müssen, ihren Klienten vor solchen Steuerbelastungen zu befreien und die Depots häufiger umschichten. Anleger werden das umgehen und dann lukrative Aktien der Kleinen kaufen. Dann hat der Finanzminister seine geliebte "0", aber bei den Einnahmen.

13:42 von Leseratte28

Es werden so noch viel mehr Bürger in die Altersarmut getrieben!!!
.
wer wenig Kohle verdient, von Armut im Alter bedroht
macht auch sich ohnehin keine Gedanken über ne Altersversorgung
kauft schon gar keine Aktien etc.

Der kleine Mann?

Vor einigen Jahren hat Schröder die Altersvorsorge an seinen breit grinsenden Freund, den Schneeball-König, verkauft (oder eher verschenkt).

Heute liegt die Priorität nicht auf Cum-Ex oder Steueroasen, sondern darauf, die nächste Möglichkeit der privaten Vorsorge zu schröpfen.

Warum gibt es z.B. keine Ausnahme dieser Steuer bis zu einem gewissen Vermögensstand?

wow

in london ist das so? aber wer will in belgien oder griechenland an der börse spekulieren?

Weltmeister!!

D hat bis jetzt die zweithöchste Steuerbelastung der Welt (nach Belgien).

Aber wir schaffen das! Nummer 1, Nummer 1!

@14:26 von andererseits

Warum ist das Wahrnehmungsverzerrung? Ich bin Kleinanleger und kaufe Aktien als Altersvorsorge, demnach werde ich dadurch getroffen. Es ist also keine Wahrnehmung, sondern ein Fakt. Und würden Sie vielleicht kurz erläutern, warum für Sie Gewinnne aus Aktien "Zockergewinne" sind, denn ich halte mich nicht für einen Zocker? Und warum bin ich als Kleinanleger eine "Eskapade der globalisierten Finanzwelt"? Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

Lieber Himmel....

...hier fallen schon wieder einige auf die neoliberale FDP-Propaganda rein.

Für die Altersvorsorge kaufen sich Leute Aktien und folgen der Empfehlung, diese lange zu halten und nicht hektisch zu kaufen oder verkaufen.

Dann zahlt man also 0,2% Steuer darauf. Da sind die Gebühren, die die Banken dafür berechnen evtl. wesentlich höher.

Man kann nicht dauernd über die Spekulanten und Zocker jammern und dann gleich wieder das jammern anfangen, wenn das mal besteuert wird.

Natürlich könnte man irgendwie Kleinanleger ausnehmen und dafür Derivatehandel auch besteuern. Das wäre eine Idee.

Brandgefährlich und wieder gegen die "kleinen Sparer" ...

... man greift hier den kleinen Sparern in die Tasche, die mit konventionellen Anlagen keine Renditen mehr erwirtschaften können. Und damit greift man auch jenen in die Tasche, die sich auf diese Weise eine Altersvorsorge aufbauen wollen.

Richtig wäre es hingegen, wenn man Finanztransaktionen besteuert. Und zwar jegliche. Das tut den Kleinen nicht weh und es bringt Milliarden in die Kassen. Weh tut es vor allem Hispeed-Tradern, die automatisiert Millionen an Transaktionen pro Tag durchführen und damit Märkte gefährden und mehr Schaden als Nutzen anrichten

Aber da fehlt der Mut und die Unbeeinflussbarkeit durch Finanzlobbyisten.

Scholz macht so die SPD weiterhin unwählbar, weil unsozial, ungerecht und bester Tradition der Agenda und Hartz-Politik...

Aktiensteuer

wurde nicht gerade dazu geraten vom Sparen abzuruecken, da gerade Negativzinsen - mit Gruessen der europaeischen Bank.
Die deutschen Sparweltmeister sollten auf andere Geldanlagen uebergehen z.B. Aktien.. nun werden da Steuern erhoben - wie gesagt bereits verstuerertes Geld, nichte gerade der rechte Augenblick.
Das gleiche Angagement wuensche ich mir auch bei den "grossen" Steuersuendern, Verbrechern Cum Ex, die auf Verjaehrung hoffen duerfen...
Warum muss die EU zustimmen? warum nue eine kleiene Auswahl - was machen die anderen Laender. Sind das Steuerparadise wie Luxemburg, Malta...?

re: 13:53 von Brandmeister 65

Ihr Beitrag ist sinnleer und pauschal. Es gibt nicht "die" Politik, sondern es gibt Politiker, die Bodenhaftung und den Blick für das, wofür die eigene Partei stand, völlig verloren haben. Scholz ist in weiten Zügen ein Neoliberaler, ein Hartz-Mitträger, der mit für den Untergang der SPD verantwortlich ist. Er ist gefangen in den Vorgaben Schäubles und glaubt selbst gar, das Richtige zu tun. Prinzipien sollte man jedoch nicht vor Notwendigkeiten stellen, vor allem, wenn sie so hohl und nichtssagend sind, wie die sog. "Schwarze Null".
Und was Sie mit den "einschlägigen Foren" meinen gleicht ebenfalls einer Pauschalverurteilung. Ergo: Bitte differenzieren!!!

Augenwischerei

Dies ist bloße Symbol- und Schaufensterpolitik. Es ist in etwa so als wenn man Mineralölsteuer einzieht, aber nur auf Normalbenzin, nur wenn Sonntags getankt wird und nur bei Abgabemengen unter 20 Liter. Es ist ein Grundübel kapitalistischen Wirtschaftens das Steuern auf Arbeit höher sind als die auf Kapital. Selbst im Strafrecht schlägt sich dies nieder: während Eigentumsdelikte hart bestraft werden, sind die Strafen für andere Vergehen oft verhältnismäßig milde. Übrigens wird die Steuer zwar keine Spekulationen eindämmen (dafür ist sie zu lächerlich gering), aber sie wird Sparern, die auf Fonds und Versicherungen als Altersvorsorge setzen, die Rendite verringern.

Schlußspurt für die Transaktionssteuer

Des Öfteren standen schon Entscheidungen an ,die alle abnicken sollten ! Beinahe eben so oft klappte das ja nicht ! Verlassen würde ich mich also nicht darauf !

re karl napf

"dieser schlussspurt ist mit genausoviel

unwissen und unfähigkeit ausgestattet, wie die angebl. entlastung von 90% aller steuerzahler von der zwangsabgabe "soli" auch hier soll der fürs alter vorsorgende bürger weiterhin abgezockt werden."

Klar, der fürs Alter vorsorgende Bürger hat ja soviel Aktienvermögen, dass er tausende Euro jährlich als Einkommen aus Dividenden versteuern muss.

Dieses System verfolgt nur noch ein Ziel

nämlich die Enteignung seiner Bürger. Natürlich scheibchenweise, damit keiner aufmuckt. Hat doch bis jetzt wunderbar funktioniert! Der französische Präsident hat es da schon erheblich schwerer, wie man aktuell wieder sieht. Aber dafür sind wir Weltmeister, bei Abgaben und Energiepreisen - Ende nicht in Sicht. Und, den "finalen Vorschlag" hat die SPD schon unter Schröder durchgesetzt.

Das sieht nach Abzocke der

kleinen Sparer aus.
Einfach nur noch irre was die Groko da so produziert.

14:41 von karwandler

mein herr, ein wenig mehr grundwissen im finanzwesen habe ich ihnen schon zugetraut. aber man kann sich irren

@14:32 von Grandloser

"Wir sollten froh sein das es überhaupt mit etwas Glück bald so eine Steuer geben wird, damit die dicken Gewinne auch mal der Allgemeinheit zugute kommen und nicht nur der FDP und den Konzernen."

Was soll dieser Populismus? Inwiefern macht die FDP "dicke Gewinne" mit Aktien und was hindert Sie daran, selbst in Aktien zu investieren? Und warum sollte überhaupt etwas der Allgemeinheit zugute kommen, in das man privat investiert hat?

Steuer gilt nur für Aktien von Milliardenunternehmen

also auf zur Spekulation mit der Altersvorsorge, oder will die SPD so eine Aktienkultur fördern ?
denn nur auf Tippś von Gurus zahlt man keine Steuern, da gab es einmal einen Bäcker !!

Unsozial wie gewohnt

Die SPD weigert sich konsequent dem S in ihrem Kürzel Bedeutung zu geben.
Es ist ein Unterschied ob ein Großanleger Aktien kauft um seine Millionen zu mehren oder ein kleiner Bürger im Rahmen eines Sparplanes für seine Kinder und seine Rente vorsorgen möchte.
2% Steuer ab einer bestimmten Summe ist doch nicht allzu kreativ oder!?

Die Genossen vertun eine Chance nach der anderen. Niemand wird sie dafür vermissen...

Es reicht!

Noch eine Steuer, die nur den Kleinsparer / -anleger trifft.
Und dass damit die Grundrente teilfinanziert werden soll, ist für mich blanker Hohn. Es ist nun mal so, dass nur der etwas vom Staat erhält, der vorher eingezahlt hat. Und wer wenig eingezahlt hat, kann nicht auf Kosten anderer alimentiert werden. Auch ich musste für meinen Ruhestand planen und vorsorgen und habe mich nicht darauf verlassen, dass mich der Staat aufpäppelt. Es wir immer welche geben, die durch das Raster fallen.

Halbgare Lösung

Wieder mal eine halbgare Lösung, die die Richtigen wieder nicht trifft. Da wird ein wenig beim Aktienhandel verlangt, und damit auch wieder den Kleinen in die Tasche gelangt, anstatt das man sich mit den institutionellen Anlegern anlegt.

Kuschelkurs mit den Großen wie immer.

Ertappt ! (nicht als Mitarbeiter, aber...)

@Sisyphos
Das tat und tut noch weh.
But: It's my fault.

Bin dennoch für die Steuern, die hätten mir nicht so geschadet.

Immerhin

So manch einer Genosse versteht ja nichts von Wirtschaft. Viele davon können nur ausgeben. Dagegen ist Scholz einer der wenigen die auf gleicher Augenhöhe mit Wirtschaftsbossen und der Union über Finanzen sprechen können. Dafür wird er bei seinen Genossen auf den Parteitagen und nun auch bei den Mitgliedern regelmäßig abgestraft.

um 14:41 von karwandler

Das stimmt so nicht verehrter "karwandler". Es gibt viele AGs, welche Aktien emittieren und nicht an der Börse sind. Aktien kann man immer emittieren = Kapitalerhhöhung (Stammkapital).
Fakt ist, wenn die AG pleite geht, ist das Geld des Aktionärs in aller Regel auch weg - verbraucht. Oder aber der Insolvenzverwalter lebt von dem was übrig sein sollte.

125 Milliarden Euro jährliche Steuerhinterziehungen

Mit Eintreibung der jährlichen Steuerhinterziehungen könnte Herr Scholz sage und schreibe 125 Milliarden Euro pro Jahr einnehmen.
Das träfe allerdings echte Verbrecher, die ganze Volkswirtschaften in den Ruin treiben.
Doch die will ein Poliker nicht belasten.

Und die Wall Street reibt sich die Hände.

Ja das ist so bei der SPD große Ankündigungen ohne die Folgen zu analysieren Erst denken dann handeln. Die SPD würde gut daran Tun mal ältere Generationen zu befragen bevor im Übereifer irgend welche Gesetze Umgesetzt werden. Dumme populistisch agierende Buben wie Kevin Kühnert können das nicht begreifen. Die sind in sich selber und Ihrer Traumideologie verleibt ohne Zusammenhänge zu begreifen.

@deutlich, 14:46

>> "An der zügigen Inangriffnahme der Entwicklung eines demokratischen (= transparenten) Geldsystems führt kein Weg vorbei."
Was verstehen Sie darunter? <<

Darunter verstehe ich ein transparentes "Leistungsverrechnungssystem" auf IT-Basis, das Niedrigzinsen, Sparbuch, Tagesgeld, Anleihen genauso wie Versicherungsvorsorge nicht nur uninteressant, sondern überflüssig macht. Weil sämtliche Transferleistungen für Güter und erbrachte Leistungen dann „ad hoc“ - und zugleich für jedermann jederzeit einseh- und nachvollziehbar sind. Und Geld somit seine Funktion als „Wertaufbewahrungsmittel“ verliert. Die ohnehin wenig Sinn macht, da wirkliche Werte sich nicht kumulieren, "auf Lager halten" und bei Bedarf "abrufen" lassen.

@ 14:26 andererseits

"...diese längst überfällige Form der (Mini-)Besteuerung auf Finanzerträge ..."

Nein! Bei der vorgeschlagenen Aktiensteuer geht es NICHT um die Besteuerung von Erträgen! Es geht um eine Abgabe beim Kauf einer Aktie. Ob die Aktie später einen Gewinn oder einen Verlust einbringt, spielt dabei keine Rolle. Damit wird Menschen geschadet, die Aktien für ihre Altersvorsorge kaufen.

Warum auch die Schlupflöcher zumachen?

Das ist wieder mal eine Sonderregel – die bald umgangen werden wird – statt einfach die ganzen Schlupflöcher zuzumachen durch die die Kohle bei den Riesen flöten geht…

TransaktionsSteuer - Spekulationsbremse

Steuern sind die Grundlage für ein geordnetes Staatssystem - wobei es erst mal gleichgültig ist, auf was Steuern erhoben werden. Aber Steuern sollen in bestimmtem Umfang auch "Steuerung" sein.
Und hier kommt es auf eine definierte Begründung an. Die Besteuerung von Aktienkäufen soll dem Staat Geld bringen - und folglich Aktienkäufe nicht verhindern. Dabei ist aber ein Aspekt völlig aus dem Blickfeld geraten : die Aktienspekulation. Die ist aber wie alle Spekulationen ein Risikogeschäft (um nicht zu sagen Glücksspiel)- und dies heute in exorbitanter Weise durch die mit digitaler Technik ablaufenden Algorithmen, bei denen in Sekundenbruchteilen Millionenumsätze getätigt werden. Hier sollte steuerlich gegengesteuert werden etwa in der Art, daß ab einer bestimmten Umsatzgeschwindigkeit in [Verkäufe pro Aktie und Tag] eine Steuer erhben wird. Ab welcher Umsatzgeschwindigkeit das geschieht sei dahingestellt. Die Höhe der Steuer soll beträchtlich sein, weil sie eine Bremse sein soll.

na ja

Wenn ich überlege, dass ich als Kleinaktionär, wenn ich Aktien von großen Daxunternehmen habe, hier auch wieder einmal von diesem Grinsminister geschröpft werden soll, kann ich bei der nächsten Bundestagswahl NUR NOCH den effektivsten Protest wählen, oder diese ganzen A...... überhaupt nicht wählen. !!!!!!!

Das Problem - ist ein Feldzug gegen den Besitz und Handel mit A

..und damit auch ein Feldzug gegen die Altersvorsorge über Aktien und Aktienfonds. Die aktuelle Situation mit Nullzinsen ruiniert nicht nur unsere Banken und verkleinert die privaten Vermögen, sie treibt, wie ja hier schon in den Kommentaren dargelegt, den Privatanleger in die Aktien. Und da wird jetzt staatlich abgesahnt.
Höchst unsozial.

Finanztransaktionssteuer ?

Noch eine weitere Steuer für leistungsfähige Menschen.

Und wofür?
Um weiter riesige Summen von Leistungserbrinngern an andere zu verschenken. Ich persönlich finde das unsozial.

Zu 15:13 von Möbius "Augenwischerei"

"Es ist ein Grundübel kapitalistischen Wirtschaftens das Steuern auf Arbeit höher sind als die auf Kapital.

Das ist jetzt Augenwischerei oder zeigt mindestens Unwissenheit. Außerdem geht es hier nicht um die Ertragsbesteuerung, sondern um ein zusätzliche Steuer!
Das 25% Märchen wird von interessierter Seite und Politikern gerne erzählt. Sparer werden heute enteignet und zahlen auf die real negativen Zinsen auch noch Steuern.

Wenn Sie Dividenden meinen, dort kassiert der Staat rund 50 % ab. Bereits vor der Ausschüttung sind Steuern an den Staat geflossen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer etc.). Doppelbesteuerung! Wo bleibt die Anrechnung? Der kleine Aktiensparer ist auch Eigentümer und wird so weit mehr zur Kasse gebeten als ein entsprechender Arbeitnehmer.

Jetzt soll der verfassungswidrige Soli für 90 % der Menschen abgeschafft werden. Für Kaptialerträge gilt das nicht! Sparen denn nur 10 %? Wo ist das "Grundübel" , wer wird hier für dumm verkauft und höher besteuert?!

Scholz entpuppt sich wieder einmal

als Sozi, mit Blick auf das Geld anderer Leute. Bekommen die Bürger schon keine Zinsen mehr fürs Geld, dann will er zumindest an der Risikobereitschaft von Aktionären verdienen. Sind doch Aktien z.Zt. das einzige Instrument um sein Geld nicht gänzlich aufzugeben. Typisch für Sozis und Linke: der Neid unter Vorschub von Gerechtigkeit zu legalisieren.

Scholz in den Sack – und zumachen!

Die aktuelle Regierung kennt nur einen Weg:
Steuern rauf, Abgaben rauf, neue Abgaben beschließen, zwischendurch die eigenen Diäten erhöhen ...

Diese Regierung handelt schon lange nicht mehr für Ihre Wähler und den Wählerauftrag, sondern nur noch für sich selbst.

Wann wacht Deutschland endlich auf???

@15:07 von mispel

Warum ist das Wahrnehmungsverzerrung? Ich bin Kleinanleger und kaufe Aktien als Altersvorsorge, demnach werde ich dadurch getroffen.

Die Steuer beträgt zwei Promille. Bei Aktienkäufen für die Altersvorsorge ist das völlig uninteressant. Wenn jemand hingegen mehrmals am Tag sehr große Aktienpakete ein- und verkauft, um minimale Kursschwankungen (eben im Promillebereich) auszunutzen, lohnt sich dies nicht mehr - genau das ist mit "Zocken" gemeint. Leider hat die jetzt angekündigte Steuer den entscheidenden Fehler, dass sie Derivate außen vorläßt - und gerade der Handel mit diesen ist für die "Eskapaden der globalisierten Finanzwelt" verantwortlich.

Falls Sie Ihre Altersversorgung aber auf Hochfrequenzhandel und Termingeschäften aufgebaut haben, sollten Sie noch einmal darüber nachdenken ;-)

Unternehmen unter 1 Mrd. €?

Dass der Mann besser Kino Karten verkaufen sollte, sieht man an dieser Fehleinschätzung: eher sind Unternehmen über 1 Mrd. € eine sichere Anlage, als unter diesem Betrag. Unter 1 Mrd. € würde ich m.E. kaum investieren.

Warum wirft der Finanzminister

nicht auf den Sekundenhandel ein Auge. Da kann auch gepusht werden. Die Banken werden sich Gedanken machen, wie man diese Steuer umgehen kann. Es ist doch lächerlich was da getrieben werde. Es reicht wohl nicht mit der Transaktionssteuer !!
Im Nachhinein werden alle Aktiendeals früher oder später auf betreiben der Banken besteuert und die Banken setzen ihre Verluste mit den Gewinnen gleich, was zu einem Null-Summenspiel für die Banken wird. Für die Kleinanleger, die zusätzlich für ihre Altersvorsorge in die Aktie einsteigen wollen, werden die von den Banken erhobenen 0,2% dann denen drauf geschlagen, bei der Anlage in diese Werte. Beim Verkauf wird dann wieder mit der Transaktionssteuer zugeschlagen.

Scholz will ja nur

Scholz will ja nur sicherstellen das seine Partei bei den nächsten Wahlen komplett von der Bildfläche verschwunden ist. Die Einstelligkeit haben die ja schon fast geschafft.

Ah, wow!

Seit 2011 basteln sie dran, aha. Woanders gibt es die Transaktionssteuer längst, soso! Und jetzt muss es nochmal durch die EU, naja. Obwohl, da ist gerade gewählt, bis die in die Puschen kommen, braucht's nochmals 3 Jahre - sicher. Also über rd 1 Dutzend Jahre jeweils auf geschätzt 3 Mrd verzichtet? Locker rd 40 Mrd sausen lassen? Wie schnell ging's mit Merkel nochmal bei der Märchensteuer-Erhöhung? In 3 Monaten war alles incl Kehrtwendung durch. Tja, die Kleinen ... und die Großen ....? Los Rezo, das wäre doch ein Comeback wert? das ist doch zum vorverdaute Brühe.

Krümel statt Kuchen

Mit der Steuer wird mal wieder vorwiegend die falsche Klientel belastet: der nicht vermögende Bürger. Die vermögenden Anleger bleiben mit Erlösen aus Derivaten, Termingeschäften sowie zwielichtigen Wetten und Transaktionen von dieser Steuer unangetastet.

Scholz gibt sich also mit den Krümeln zufrieden, ohne was vom Kuchen abzuschneiden. Ein weiterer Beweis, dass die SPD-Basis richtig entschieden hat, Scholz nicht an die Spitze einer zukunftsorientierten Partei zu wählen.

"warum nur auf aktien? weis

"warum nur auf aktien? weis scholz nicht, daß es auch derivate gibt?"
------
Musste das sein, Karl Napf? Warum verraten Sie ihm das? Da lobe ich artist22, der da weiß, dass die nur Lotterie sind. Deshalb zahlen die auch keine Steuern (oder habe ich mich jetzt vertan?). Und wenn man meine Meinung lesen will: Steuern sind ein Los mit denen der Besitzer so oder so nicht gewinnt. Der Eigentümer von allem, der mit der Bude kriegt alles, früher oder später. Der ist ein Erfinder: hier ein Los, da ein Los, wo könnte noch eins wachsen? Wer hat noch keins? Ich denke auch, dass Olaf Scholz gerne Steuern zahlt, wenn wir ihn fragen würden. Steuern machen alles gut. Schaut euch bloß die kommende Weihnachtslotterien im EU-Land Spanien an, da kommen dicke lose unter die Leute und eine Menge Steuern in die Staatskasse (werden die später ausgezahlt? das mit den Steuern ist einfach nur merkwürdig). Es wird Zeit, die Steuern so zu nennen und entsprechend zu vereinfachen, aber nicht mit Deckel von F. Merz

Solange auf Langzeitaktien

Solange auf Langzeitaktien weiter Steuern auf die Gewinne erhoben werden ist eine Finanztransaktionssteuer nur weitere Abzocke um Geld vom Bürger zu kassieren. Alle die Null Plan haben wie man mit Geld haushaltet, weshalb sie immer von anderen Geld wollen, geschweige denn Ahnung haben wie viel Arbeit es ist mit Aktien zu handeln, feiern das jetzt. Finanztransaktionssteuer nur, wenn Aktiengewinne steuerfrei sind, sobald sie ein Quartal oder länger gehalten werden.

So vergreift sich die SPD nur wieder am Geld der Sparer.

14:41 von karwandler

mein herr, ein wenig mehr grundwissen im finanzwesen habe ich ihnen schon zugetraut. aber man kann sich irren

@xerxes64

>>Unglaublich, was sich Politiker und EZB alles einfallen lassen, um den Geldstrom in die höchst defizitäre US-Wirtschaft aufrecht zu halten!<<

Unglaublich, was hier geschrieben wird. Was hat das mit der USA zutun?
Unglaublich ist, dass bereits versteuertes Geld bei Neuinvestition erneut versteuert wird. Das ist unglaublich und trifft die deutsche/europaeische Wirtschaft zuerst. Das nächste Kapitel wird die Vermögenssteuer der SPD.
Fazit: Kapitalflucht. Während die US Wirtschaft brummt, versucht Deutschland die Rezession abzuwenden. So gehts nicht!
Investitionen sollten ermutigt und nicht bestraft werden.
Ich jedenfalls werde mich vom deutschen Kapitalmarkt verabschieden.

14:26 von andererseits

werter herr, selbst ihnen als linksgrünen anhänger hätte ich ein wenig grundwissen im finanzwesen zugetraut. diese sog. transaktionssteuer soll nicht finanzerträge besteuern, sondern leuten wie ihnen aktion vorgaukeln. und nebenbei, erträge werden mit ca 30 % besteuert, an der quelle. man kann es aber als doppelbesteuerung ansehen, die sich nicht gehört. falls ich das hier überhaupt so offen sagen darf, zu dieser zeit

Ich dachte

es gibt mehr als 10 EU-Länder, aber bei der GroKo lernt man täglich dazu.

Am 10. Dezember 2019 um 13:57 von waldbeutler

"Verstehe nicht, warum beim KAUF von Aktien eine Steuer erhoben wird und nicht beim Verkauf?"

Sehr gute Frage,

aber

wenn man Aktien kauft, wird die Steuer sofort fällig.

Wenn Sie die Aktie erst nach 10 Jahre verkaufen, dann erst nach 10 Jahren.

Es geht darum sofort zu kassieren.

@um 14:41 von karwandler

>>Ausstattung mit Kapital geht nur beim Börsengang. Danach bringt der Handel, egal ob mit Gewinn oder mit Verlust, der Firma gar nichts.<<

Sie sollten sich mit den Grundzügen der Finanzwirtschaft vertraut machen, bevor Sie so etwas schreiben.

um 16:05 von Hagix

>>
Leider hat die jetzt angekündigte Steuer den entscheidenden Fehler, dass sie Derivate außen vorläßt - und gerade der Handel mit diesen ist für die "Eskapaden der globalisierten Finanzwelt" verantwortlich.
<<

Schon richtig, aber es es ist ja eine kleine europäische Lösung gesucht und wir alle wissen nicht, wer was bremsen oder beschleunigen wollte. Das Derivate-Thema löst man besser dadurch, dass man sie bis auf wenige Ausnahmen verbietet. Dann könnten sich viele Investmentbanker dann auch einer produktiven Tätigkeit zuwenden.

zynisch

Die Formulierung, den Sack zuzumachen, ist zynisch und zeugt von mangeldem Respekt gegenüber den Bürgern. Es ist immer noch deren Geld, an dem sich der Staat bereichert. Ich persönlich quittiere soetwas mit Leistungsverweigerung.

Richtig, und das als ersten Schritt ...

Richtig, und das als ersten Schritt, es musste ja erst ein Überzeugungsprozess über alle EU-Staaten laufen, bis man so weit war. Es macht ja nur Sinn, wenn alle EU'ler mit machen!

Jetzt ist das Eis gebrochen und die Schritte werden sicher kürzer, bis alle anderen Kapitalarbeiten ebenfalls erfasst werden, bis hin zu Derivaten, Finanztransaktionen und Ex-Cum.

Denn: das alles ist mit der Digitalisierung im Wandel begriffen und die Roboter- und Computerarbeit, soll endlich auch für die Menschheit ein Segen werden, in dem Computer arbeiten und Steuern, Kranken- Renten und Pflegeversicherung einzahlen und so die Digitalisierung dem Menschen zu Gute kommt!!!!

@karwandler

"Erstens ist die Steuer auf Transaktionen keine Versteuerung des Gewinns,"

Ja, die Gewinne werden nämlich schon mit 25% versteuert, unabhängig ob man die Aktie 1 Minute oder 20 Jahre hält, sie Neunmalkluger. Solange das der Fall ist verbietet sich jede weitere Aktiensteuer die Kleinsparer schöpft von selbst.

@16:03 von Steffen_1978

>>Wann wacht Deutschland endlich auf???<<

Gute Frage! So wird der Soli nach 30! Jahren teilweise abgeschafft. Aber nicht fuer alle, die 'Besserverdiener' zahlen weiter. Nun wird Investition versteuert, dann folgt die Vermögenssteuer.
Die Sozis haben noch nie Werte geschaffen, sondern nur vernichtet. Sie koennen nur Neid schüren und auf Kosten anderer leben. Bis das Geld ausgeht. Aber dann kann man ja neue Steuern einführen.
Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Die SPD ist bald so weit.

um 16:29 von Augustus Cäsar

>>
Ich dachte es gibt mehr als 10 EU-Länder, aber bei der GroKo lernt man täglich dazu.
<<

10 Länder machen vorerst mit (wenn es dazu kommt). Was hat das mit der GroKo zu tun ? Vielleicht lesen Sie zunächst einmal den ganzen Artikel mit einer gewissen Sorgfalt.

re graf von henneberg

"Das stimmt so nicht verehrter "karwandler". Es gibt viele AGs, welche Aktien emittieren und nicht an der Börse sind. Aktien kann man immer emittieren = Kapitalerhhöhung (Stammkapital)."

Nichtsdestoweniger generiert die Aktie nur bei der Ausgabe Firmenkapital. Ob das nun ein Börsengang ist oder nicht ...

dr.bashir 15.07

Sie erscheinen mir doch immer vernünftig und weniger ideologisch verstrahlt als etliche Andere hier. Deshalb wundere ich mich, dass Sie richtige Argumente als "neoliberale FDP-Propaganda " abtun. Diese Ster trifft sichernicht die "Spekulanten und Zocker", die suchen nämlich Hebelwirkung und greifen deshalb zu Derivaten, Optionsgeschäften, Terminhandel auf Indizes usw. Die bleiben außen vor, während Aktiensparer und- Anleger betroffen sind. Wie wollen junge Menschen in D eigenes Vermögen aufbauen?

Grundrente finanzieren oder einfach nur abkassieren

Nein wie edel es doch klingt. Aber ist die Situation nicht anders. Erst werden normale Sparer durch Nullzinspolitik enteignet. Und wenn sie nun den Aufforderungen folgen ihr Geld in Aktien anzulegen, dann zahlen sie als erstes darauf Steuern. Denn nicht erfahrene Anleger werden ganz sicher beim Start „auf sichere Aktien der Großen“ setzen. Also genau die, die Herr Scholz besteuern will. Überspitzt gesagt werden somit Grundrentner zukünftig ihre Grundrente mitfinanzieren.
Und zusätzlich werden die Anlagen ja aus bereits versteuertem Einkommen bezahlt. Die jetzt geplante Steuer ist somit nichts anderes als eine allgemeine Steuererhöhung für alle, die versuchen der Enteignung durch die Nullzinspolitik zu entkommen.
Kommt als nächster Schritt wohl auch bald eine Steuer auf Geld auf Bankkonten????

um 16:27 von make sense

>>
Unglaublich ist, dass bereits versteuertes Geld bei Neuinvestition erneut versteuert wird.
<<

Man möchte doch hoffen, dass Sie nur bereits versteuertes Geld besitzen. Im Prinzip erfolgt immer wieder eine Versteuerung, sonst wären die Steuern ja nach der ersten Runde bei Null.

Volkswirtschaftlich stellt der Verkauf einer Aktie von A an B natürlich auch keine Investition dar.

Böse Derivate, Böse Aktionäre, Böse Kapitalisten ...

Es ist wie mit einem Messer, es kommt auf die Verwendung , die Nutzung an.

Z.B. Ein Unternehmer muss Preise kalkulieren um sein Unternehmen zu sichern, Arbeitsplätze gehören dazu.
Ware, die er dazu im Ausland kauft bezahlt er mit Fremdwährung.
Er exportiert, was in D nicht unüblich ist und erhält nach Produktion und Verkauf wieder Fremdwährung.

Um verlässlich kalkulieren zu können, schließt er ein Kurssicherungsgeschäft über seine Bank ab.
Sie sucht ihm einen Partner, der die Fremdwährung später verpflichtend zu einem fixen Preis abnimmt.
Das ist nur ein Beispiel für ein unverzichtbares Derviategeschäft.
Auch jeder Kredit ist eine Spekulation. Böse, unverantwortlich, wird das nur, wenn man Geschäfte über seine Verhältnisse betreibt.

Aktionäre stellen das Risikokapital. Sie "spekulieren" darauf, dass sie ihr Geld bei Bedarf wieder sehen.
Ohne gibt es keine AG, keine Arbeitsplätze dort.
Aktionäre, Derivate, die der realen Wirtschaft dienen sollte der Staat eher fördern als bekämpfen.

re karl napf

" und nebenbei, erträge werden mit ca 30 % besteuert, an der quelle. man kann es aber als doppelbesteuerung ansehen, die sich nicht gehört."

Wenn schon: die Kapitalertragsteuer beträgt 25%, und warum die Besteuerung von Dividendenertrag Doppelbesteuerung sein soll kann Ihr Geheimnis bleiben.

TS widmet seltsam viel

TS widmet seltsam viel Aufmerksamkeit Kleingärtenvereinen, marxistischen Zirkeln, SPD usw.

Die „Welt“ merkt gerade, dass Schwarz-Grün-Träume platzen:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article204178966/Schwarz-Gruen-D...

„… Dieser Mehrfrontenkonflikt ums Klima droht nicht nur die große Koalition zu belasten und zugleich Sehnsüchte in der Union und bei den Grünen nach einer schwarz-grünen Perspektive für den Bund vorübergehend abebben zu lassen. …“

Was heisst „vorübergehend“ – wollen sich die Grünen von Enteignungen, Antifa, Klima-Untergangssekten lossagen? Oder will die CDU demnächst wie die SPD auf Linksradikal machen?

um 13:36 von teenriot

>>"Kann man bitte den Begriff "Finanztransaktionssteuer" vom Tisch nehmen?
Das ist es nun mal ganz und gar nicht."<<

Ich halte diesen Begriff auch für hochgradig irreführend.

13:23 von Karl Napf

man staunt nur noch
warum nur auf aktien? weis scholz nicht, daß es auch derivate gibt?
------------------------------------------------------
Sicher weiß er das-aber es geht der SPD doch darum die normalen Bürger dran zu kriegen und nicht die großen Zocker dieser Welt.

Betrachtet man die Gesamtlage

kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass unsere Regierung der Meinung ist, wir könnten in allen Bereichen des privaten Finanzsektors noch unbegrenzt Abgaben leisten.

An alle die hier meckern!

Geht auf die Straße. Tut es den Franzosen gleich. Eine Woche dieses Land lahm legen. Nicht im Forum meckern!

andererseits 14.26

diese längst überfällige Form der (Mini-)Besteuerung auf Finanzerträge - um nicht "Zockergewinne" zu schreiben - "
Karl Napf hat vollkommen Recht. Es ist keine Besteuerung der Gewinne, die gibt es nämlich schon lange. Und Zockergewinne sind was ganz Anderes als Aktien halten und Dividenden erhalten. Bravo: viel ideologische Schlagworte und Verblendung, in der Sache 0 Ahnung!

PEANUTS ........!

1,5 MRD ?

einfach lächerlich, was Genosse scholz da a.d. Hut zaubert !
Peanuts !
Die Prämisse muß doch sein: Unter 10 MRD geht gar Nichts !
Wo doch Billionen Transaktionen an 1 Tag rd. um d. Erdball laufen !
Hat sich scholz nicht richtig informiert, informieren lassen ?
Oder war d. von berlin geliebten Lobbyisten doch stärker ?
Welch ein Krampf, wg. 1,5 MRD , u.das seit über 10 Jahren !
Lachhaft, diese Nummer !
Selbst 10 MRD sind Peanuts b.d. A.Karussell.
Das verdient d. Zocker ,
wenn es gut läuft an 1 Tag !
Unter 20 MRD wäre ich garnicht erst angefangen .

13:37 von Paddy B.

Was hat dieses Konzept noch mit der Finanztransaktionssteuer zu tun, die mal geplant war, um kurzfristige Spekulationen und Hochfrequenzhandel einzudämmen, die normale Anleger kaum getroffen hätte und die in der Bevölkerung weithin akzeptiert und gefordert wird?
Stattdessen scheint es nun auf das genaue Gegenteil hinauszulaufen: Der einfache Sparer wird getroffen und die Profi-Spekulanten können unbeirrt weiter machen und uns auf die nächste Krise zusteuern.
--------------------------------------------------------
Die SPD stand schon immer für Minderheiten ein-nun ja auch Milliardäre sind in Deutschland eine Minderheit, die es zu schützen gilt.

Ich habe mir die Kommentare

Ich habe mir die Kommentare sorgfältig durchgelesen. Es stimmt schon: man sollte statt dieser existenzbedrohenden Aktienkäufer mit 0,2 % Belastung dann doch besser in Immobilien investieren. Da muss man nur für Notar, Grunderwerbssteuer und Grundbucheintrag zahlen, wenn nicht noch ein Makler ins Spiel kommt. oh, das könnten ja um die 15 % Nebenkosten sein. Da wäre ja das 75-fache wie bei Aktien.

um 14:25 von Klärungsbedarf

>>"Wer ein Depot mit Aktien hat, ist von der Steuer überhaupt nicht betroffen, muss also nicht jährlich 0,2 % zahlen. Er könnte aber mal nachsehen, wie hoch seine Depotkosten sind, die ihm die Bank berechnet. Seltsam, dass da noch niemand geschrien hat, wie es jetzt bei der FTS der Fall ist."<<

Ich denke das kann man nicht vergleichen, denn während sich Scholz die 0,2% einfach so einsackt, erbringt die Bank für die Gebühr eine Dienstleistung (Depotverwaltung) die natürlich auch honoriert werden muss.

re augustus cäsar

"Ich dachte

es gibt mehr als 10 EU-Länder, aber bei der GroKo lernt man täglich dazu."

Weder die GroKo noch die TS behaupten, dass es nur 10 EU Länder gibt.

Man sollte einfach den Artikel lesen.

Schon wieder so ein Zirkus,

Schon wieder so ein Zirkus, weil die SPD sich nicht traut Tacheles zu reden. Und weil Aktien und der Kapitalmarkt (Achtung "Kapital", lass das Karl Marx!) in Deutschland nur was für Reiche ist - der Nullzins der Sparkasse für die Mittelschicht - können wir die missliche Stimmungslage nutzen, um uns Luft zu verschaffen. So ein Quatsch.
Und dann noch diese Differenzierungen (ab 1 Mrd., und noch dies und das berücksichtigen - viel Spass).
Ein kleiner einfacher Vorschlag, lass es Olaf Scholz, mach wenigstens 2 bis 10% auf Vermögen ab 5 Millionen. Genug ist genug der Steuerpfützen.

um 14:26 von andererseits

>>"Es gehört schon einiges an Wahrnehmungsverzerrung dazu, diese längst überfällige Form der (Mini-)Besteuerung auf Finanzerträge - um nicht "Zockergewinne" zu schreiben - als "asozial" zu bezeichnen..."<<

Junger Mann, es geht hier doch nicht um "Zockergewinne"? Machen Sie sich bitte erst mal schlau bevor Sie wieder einfach drauf los schreiben und ja, die kleine Anleger werden betroffen sein. Sehr sozial von den "Sozen" (Scholz) finden sie nicht auch?

Würde Arbeit genauso drastisch

besteuert, wäre für die Beschäftigten das ganze Jahr über Weihnachten.

.. dafür mit Zins- und Steuern Förderung der Immobilienspekulanten?

Solange auf Langzeitaktien weiter Steuern auf die Gewinne erhoben werden[..] Finanztransaktionssteuer nur, wenn Aktiengewinne steuerfrei sind, sobald sie ein Quartal oder länger gehalten werden.
So vergreift sich die SPD nur wieder am Geld der Sparer.

Da ist was dran. Warum ist der Gewinn bei einer Immobilie nach 10 Jahren steuerfrei und bei einer Aktie nicht? Das eine Vorsorge, das andere nicht?

Steuern müssen sich verfassungsgemäß an der Leistungsfähigkeit des Steuerzahlers orientiert (Leistungsfähigkeitsprinzip) und schlüssig gestaltet sein (Folgerichtigkeitsprinzip).

Wird die Leistungsfähigkeit durch einen Aktienkauf erhöht?

Nur ein Gerücht? Deutschland ist unübertroffen, angeblich hat kein Land zu Steuern mehr Gesetze, Verordnungen und Richtlinien.

Wenn man es genau nimmt, ist bei der Steuer- und Abgaben nur noch wenig verfassungskonform. Das sieht mancher Verfassungsrechtler, schon lange so.

@15:07 mispel

Beschäftigen Sie sich einfach mal mit der Materie der Transaktionssteuer und den Mechanismen der internationalen Finanzmärkte, dann verstehen Sie meinen Kommentar vielleicht besser.

um 17:13 von eine_anmerkung

>>
Ich denke das kann man nicht vergleichen, denn während sich Scholz die 0,2% einfach so einsackt, erbringt die Bank für die Gebühr eine Dienstleistung (Depotverwaltung) die natürlich auch honoriert werden muss.
<<

Kann man so sehen. Aber zuvor kommen noch Transaktionsgebühren der Bank und Börsenspesen. Und dass das nicht immer einen entsprechenden Gegenwert hat, erkennt man schon daran, dass die Kosten von Bank zu Bank durchaus unterschiedlich sind.

Steuereinnahmen des Staats sind ja nicht zweckgebunden und irgendwo gibt es da auch einen Gegenwert - je nach Geschmack des Betrachters einen sinnvollen oder nicht.

@15:24 vweh

Es ist ja ein beliebtes Argumentationsmuster, alles als "Abzocke der kleinen Leute" zu etikettieren; hier trifft das voll ins Leere. Kein kleiner Sparer ist dadurch betroffen, es geht um die großen Spekulanten, die ich weiter mir Fug und Recht Zocker nenne.

Ich habe drei mal hinschaen

Ich habe drei mal hinschaen müssen:

Ja, nur 1, 5 Md €

Lohnt der Aufwand?

Welch abenteuerlicher Unsinn!

Welch abenteuerlicher Unsinn! Die Finanztransaktionssteuer steckt endlich die großen Spekulanten in den Sack, um Ihren Sprachgebrauch zu verwenden; wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann nur die Tatsache, dass es viel zu lange dauert - und dass zusätzlich ganz andere Maßnahmen notwendig sind, um dem Finanzmarkt (wieder) in verantwortliche gesellschaftliche Positionen zu bringen nach dem Grundsatz "Eigentum verpflichtet".

@16:22 Karl Napf

Mein Herr, ein wenig mehr Grundwissen im Finanzwesen habe ich Ihnen schon zugetraut. Aber auch ich kann mich mal irren.

Mein Experiment, mich vom

Mein Experiment, mich vom letzten Donnerstag an als SPD-Sympathisant auszuprobieren ist hiermit auf Eis gelegt. Schon am Sonntag abend hatte ich ein eigenartiges Befremden mit/bei Kevin Kühnert in Anne Wills Runde; er war mindestens sehr erschöpft, selbstzfrieden war er nicht. Wofür steht die SPD noch mal? Das ist die deutsche Steuerpartei? Ich dachte immer die wären gelb. Olaf Scholz, Sie haben sich verirrt.

Naja wer keine Lust hat bis

Naja wer keine Lust hat bis zur nächsten Wahl zu warten um seinen Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen, kann ja mit seinen Euro's wählen. Dann ist es vielleicht nicht das dümmste wenn man jetzt seine SparKonten schliesst um somit diesem Staat und seinen Banken den Zugriff auf sein PrivatVermögen wirksam entzieht. Ich glaube das träfe den GroKo Nerv empfindlich.

@Finanztransaktionssteuer ? 16:01 von werner1955

"Noch eine weitere Steuer für leistungsfähige Menschen. "

Es wäre allerdings die erste 'wirksame' Steuer für 'leistungsfähige' Menschen.

So 'leistungsfähige' wie den Vorstandschef der Varta AG,
der vor einigen Tagen mal eben 250.000 € reicher geworden ist, (Mininum),
nur weil er eben mal ein paar eigene Millionen Varta Aktien verkauft hat,
um die kürzliche Börsenkurssteigerung um ein paar Prozent 'mitzunehmen'.

Sie sind wirklich 'arm dran' die 'leistungsfähigen' Zocker.
Mir kommen schon ein paar Tränen.

Am 10. Dezember 2019 um 13:45 von Graf von Henneberg

"Aktien dienen der Ausstattung von Firmen mit Kapital. Und diese Firmen versprechen mit der Aktie eine Gewinnbeteiligung an den Käufer der Aktie."

Sie haben Recht.

Bei der Aktienausgabe besorgt sich die Firma Geld, um damit zu wirtschaften.

Die bisherigen Eigentümer/Aktionäre, verkaufen einen Teil ihrer Firma an andere Personen, andere Aktionäre.
Aktionäre erwerben also einen Anteil an einem Unternehmen.

Aktionäre sind Unternehmer, die
nur am Gewinn
des Unternehmens beteiligt sind.

Erträge der AG werden sofort versteuert, und anschließend die Dividende individuell nochmal, also Doppelbesteuerung.

Ein hoher Aktienkurs ist besonders wichtig für eine AG, zeigt er doch den Wert des Unternehmens, und nötige Kredite lassen sich günstiger finanzieren, z.B. auch, um das eigene Unternehmen durch Investitionen profitabler zu machen.

Das wissen Sie natürlich alles, darum habe ich Ihren Werten Kommentar auch nur ein wenig ergänzt.

Zu 17:02 von karwandler -Doppelbesteuerung-

re karl napf
" und nebenbei, erträge werden mit ca 30 % besteuert, an der quelle. man kann es aber als doppelbesteuerung ansehen, die sich nicht gehört."
-
Wenn schon: die Kapitalertragsteuer beträgt 25%, und warum die Besteuerung von Dividendenertrag Doppelbesteuerung sein soll kann Ihr Geheimnis bleiben.

@karwandler einfach traurig. Das ist offenkundig, Fakt und kein Geheimnis, das gehört zum 1x1 des Grundwissens!

Der ausgeschüttete Gewinn (Dividende) ist bereits durch Steuerzahlungen der Gesellschaft des Aktionärs geschmälert.
Dort wird Steuer erhoben, bei der Auschüttung nochmal. Ist das so schwer zu verstehen?

Nehmen wir an, ein Angestellter bekommt das Nettogehalt überwiesen. Lohnsteuer, Abgaben etc. hat der Arbeitgeber schon an den Fiskus abgeführt.
Jetzt wird bei der Kontogutschrift von der Bank nochmal 25 % + Soli und gegebenfalls Kirchensteuer abgezogen.

So ähnlich geht es dem Aktionär. Rund 50 % vom erwirtschafteten Gewinn wir so vom Staat abkassiert!

Der Bundesfinanzminister

will doch, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandertriftet.
Geht doch alle zum Sozialamt und wenn denen die Unterlagen um die "Ohren" fliegen, dann geht zum Sozialgericht !!
Da freut sich die Sozialrichtergarde.

Vollkommen sinnlos in der Form.

Alles was man dadurch erreicht sind ein bisschen Mehreinnahmen. Nur damit verhindert man nicht einmal ansatzweise irgendwelche Spekulationsblasen, und mit 1,5 Milliarden kann man auch keine Bank retten wenn die nächste platzt.

@Karl Napf 16.28

Chapeau Karl Napf! Sie zeigen hier weit mehr Wissen um Finanzmarktangelegenheiten und sind den ewigen Besserwissern und Oberlehrern sowie den grünen Ideologen meilenweit voraus! Man klatscht sich vor Lachen und Begeisterung auf die Schenkel!

Abkassieren...

nachdem bei den Sparern aufgrund der Null- bis Minuszinsen fast keine Steuererträge mehr an den Fiskus fließen, werden jetzt die übrigen möglichen Erträge durch Wertpapiere "abgeschöpft"...durch die Digitalisierung kann der Staat jetzt beliebig an den noch verbleibenden Gewinnmöglichkeiten partizipieren...denn die Besteuerung des Aktienkaufs ist ja nur der Anfang..da werden sicherlich auch demnächst weitere Anlagekäufe z.B. von Derivaten, Termingeschäften versteuert werden. Da alle diese Geschäfte über "Banken" laufen, lassen sich die Steuern - wie z.B. bei den Raffinerien - direkt automatisch einziehen. Die "heimliche Hand " des Finanzministers wird immer mehr vom Einkommen des Bürgers abgreifen, ob bereits versteuert oder nicht. Ex-Bundesgeschäftsführer der SPD Franz Müntefering hatte einmal in diesem Kontext gesagt, daß die Leute ihr Geld doch gleich dem Staat geben sollten...

17:53 von FritzF

Würde Arbeit genauso drastisch

besteuert, wäre für die Beschäftigten das ganze Jahr über Weihnachten.
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Soch einen Übermut kann ja ein SPD-Finanzminister nicht fördern?

Finanztransaktionssteuer

Betrachte ich das Wort Finanztransaktionssteuer heißt das doch, dass auf JEDE Finanztransaktion eine Steuer erhoben werden soll.

Warum das nur für Aktien gelten soll, erschließt sich mir nicht!

Aber der spd-Bundesfinanzminister Scholz wird das sicher wissen....

Bestimmt wissen das einige Foristen bzw haben mehr Kenntnisse und können hier Aufklärung schaffen.

Besten Dank im voraus....

@ 17:17 eine_anmerkung

Ach, wieder mal fehlen Ihnen die Argumente und Sie müssen auf das Mallemot "j.M." zurückgreifen. Lesen hätte geholfen: Ich bezeichne aus guten Gründen den mehr und mehr ungeregelten Finanzmarkt als "Zockerei" - in Übereinstimmung mit der großen Mehrheit der Fachleute. Und dass Sie der Mär erliegen, hier würde dem "kleinen Anleger" geschadet, lässt sich schnell beheben, wenn Sie denn willig und fähig sind, die Fakten mal wahrzunehmen und Modellrechnungen anzuschauen bzw. anzustellen. Alles kein Hexenwerk.

re gman

"@karwandler einfach traurig. Das ist offenkundig, Fakt und kein Geheimnis, das gehört zum 1x1 des Grundwissens!

Der ausgeschüttete Gewinn (Dividende) ist bereits durch Steuerzahlungen der Gesellschaft des Aktionärs geschmälert.
Dort wird Steuer erhoben, bei der Auschüttung nochmal. Ist das so schwer zu verstehen?"

Das ist der gleiche Doppelbesteuerungs-Quatsch wie: man muss von seinem Gehalt noch Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer bezahlen, obwohl vom Gehalt schon die Lohnsteuer abgeführt wurde.

Und im Rest Ihres Kommentars wird es nicht besser.

18:29 von gman

er will es nicht begreifen. aber ich darf ihm nur sehr selten helfen, um schlauer zu werden

Liebe Sozis...

ich sorge Privat fürs Alter vor. Ich zahle regelmäßig in einen Aktienfonds ein bzw. kaufe mir Anteile. Warum werde ich jetzt mit dieser Transaktionssteuer belastet? Ich sorge vor was ihr immer fordert und jetzt genau das Gegenteil. Bescheuerter gehts kaum mehr. Diese ist nicht mehr meine sPD. 30 Jahre sPD gewählt nie wieder, Scholz & Konsorten . Zum Glück gibt es eine Alternative

18:11 von Goldenmichel

dann würden sich aber viele politiker aus dem fenster werfen, unser staat pleite sein, und der kleine mann und seine frau müssten in den wald um beeren und hirsche zu erlegen

Am 10. Dezember 2019 um 18:45 von BoMbY

"Alles was man dadurch erreicht sind ein bisschen Mehreinnahmen. Nur damit verhindert man nicht einmal ansatzweise irgendwelche Spekulationsblasen, und
mit 1,5 Milliarden kann man auch keine Bank retten wenn die nächste platzt."

So ist es.

Dann sollten Sie sich als Aktionär freuen, denn Aktien im Bankdepot gehören nicht zur

Bank "Inkontinents-Masse".

...besser nicht...wir haben

...besser nicht...wir haben schon genug Steuern...

18:05 von andererseits

werter herr, welch ein grossspekulant zockt am deutschen markt mit deutschen aktien? schon mal was von den börsen in NY, HK oder singapur gehört? schon mal was von terminkontrakten und etf gehört? auf alles das hat der spd rechtsanwalt und FM keinen zugriff. also doch bitte ein wenig die überheblichkeit ablegen. normale bürger glauben ihnen eh nicht mehr

0,2% ist nicht viel - für den

0,2% ist nicht viel - für den Anfang. Ist wie mit dem Leben. Es fängt auch mit 0, fast nix an. Aber dann geht es los: die ersten Windeln (ein paar %e mehr sind fällig, der Schnuller (zack!), die Schultüte (zack!zack!), das Kinderfahrrad (so teuer? na ja, die USt.!), die erste "Ausbildungsvergütung" (Hurra, fast nichts geht ab!), Davon was geiles kaufen (Uff! die USt wieder!), Erstes Gehalt/richtiges (waaaas? ja, die Steuerklasse, heirate!, und so geht es weiter (lasse das schlimme raus), und am Schluß kommt das Ende (Steuerbefreiuung? nee, sagt der Bestattungsunternehmer, macht plus 19% Mehrwert - jetzt erst recht, Mehrwert? Wie bitte, jetzt noch? Sie könnten richtig liegen, und die sind vom Erben absetzbar, Und wenn ich nix vererbe? Dann macht das trotzdem ein Mehrwert von 19%, dann haben wir es wiederrum gut, das sind die letzten geringen %e.

Gut so!!!

Es ist ein erster sinnvoller Schritt. Wer argumentiert, das würde Menschen vom Aktienkauf für die Altersvorsorge abhalten, der irrt. Hier werden Aktien gekauft und meist länger gehalten. Banken , Hedgefonds , Zocker und Spekulanten kaufen und verkaufen in Bruchteilen von Sekunden. Hier kann die Steuer nicht hoch genug sein. Das Thema wird seit Jahren diskutiert.
Es wird höchste Zeit, dass die (un-) fähigen Politiker hier endlich zu Potte kommen. Nach über 10 Jahren cum-ex-Geschäften haben die Politiker und Juristen in den Ämter bis heute den Milliardenbetrug nicht erfolgreich beendet.

Um es nochmal klar zu sagen:

Um es nochmal klar zu sagen: Dieser Vorschlag von Scholz ist einerseits ein Schritt in die richtige Richtung (sagt übrigens selbst Dobrinth, der sich ja mit "Verkehr" bestens auskennt...), aber andererseits natürlich viel zu wenig zur Neuregelung des internationalen Finanzmarktes, der seit Anfang der 70er immer mehr ein neokapitalistisches Eigenleben entwickelt hat und fast alle politischen Steuerungsmechanismen über Bord warf. Das Problem ist an der Stelle tatsächlich die Globalisierung, die ein systemübergreifende Konzept erfordert, dass so lange nicht kommen wird wie bestimmte Staaten ihren eigenen Haushalt darauf bauen, ein paar Brocken vom Tisch der Zocker, Blitztransaktionäre, Leerverkäufer und Verschieber abzubekommen.

Jetzt können wir den Sack zu machen

Stimmt Hr.Scholz, Rente reicht nicht, darum private Vorsorge , Zinsen gibts keine und jetzt auch noch Steuern auf Aktienkäufe auf die Firmen die am wenigsten Risiko für eine private Altersvorsorge bieten. Klasse durchdacht wie alles in unserer Regierung,
Ihr k....zt mich alle an. Nichts wird mit Sinn und Verstand gemacht , zumindest nicht fürs Volk, die Industrie und Banken mögen´s anders sehen habt ja auch ein Pöstchen bei denen wenn´s mir der Wiederwahl nichts wird. Aber dann wundern und überrascht sein das die Populisten euch den Rang ablaufen.
In diesem Sinne Hr. Scholz , WIR können den Sack zu machen.

peter Schäfer

es geht ja nicht um die 0,2%, sondern ums politische gebahren. es ist nur der einstieg in weitere abzocke. der nächste FM nimmt dann halt 5%. sinnvoller für politiker wäre, endlich mal nach jahrzehnten das umsatzsteuerkarussel zu beenden, gesetze zu unterschreiben, die man auch begreift. also nicht cum-ex erst zuzulassen, aber schlampig zu vormulieren. es ist auch ein unding, daß immogesellschaften keine grunderwerbsteuer zahlen müssen, wenn sie sich 1000de wohnungen zuschieben. das liesse sich bis weihnachten weiterschreiben

andererseits 18.05

Himmel hilf! Es geht munter weiter mit dem Nachplärren von inhaltslosen Parolen. "Eigentum verpflichtet"? Zunächst mal sind Optionen, Termingeschäfte, Derivate kein Eigentum, sondern lediglich die Möglichkeit, Eigentum zu einem festgelegten Kurs zu erwerben- oder zu verkaufen. Sie sollten sich mal mit der richtigen Literatur oder dem Wirtschaftsteil einer vernünftigen Zeitung beschäftigen, nicht nur taz und grüne Programme lesen.

Jetzt können wir den Sack auch bald loswerden

Die Zeit der ideenlosen Sparpolitik sollte endlich vorbei sein. Das Sparpogramm hat sich als Umschichtung erwiesen. Unten die Sparer, oben die Eigentümer

18:49 von deutlich

was ich wohltuend empfinde, ist, daß wir heute den von ihnen genannten nicht schutzlos ausgeliefert sind. man kann antworten

@ Klärungsbedarf

>> Im Prinzip erfolgt immer wieder eine Versteuerung, sonst wären die Steuern ja nach der ersten Runde bei Null.
Volkswirtschaftlich stellt der Verkauf einer Aktie von A an B natürlich auch keine Investition dar.<<

Sie verstehen es nicht! Wenn A eine Aktie an B verkauft, muss nun B dafuer Steuern zahlen. Sie finden die immer-wieder-Versteuerung in Ordnung?
Hier ein Beispiel fuer Sie: Sie versteuern Ihr Einkommen und (falls Sie haben) Ihre Kapitalerträge (auf das Kapital, das Sie bereits versteuert haben). Nun kaufen Sie ein Auto mit Ihrem bereits versteuertem Geld. Darauf bezahlen Sie eine kräftige MwSt. Nun zahlen Sie Kfz-Steuer. Die Versicherung unterliegt der MwSt. Dann bezahlen Sie Benzin Steuer und erneut MwSt. Und bald Strassenbenutzgsgebuehr, die wiederum mit der MwSt. belastet wird.
Jetzt klar? Oder haben Sie noch mehr Klärungsbedarf?

@17:57 von andererseits

"Beschäftigen Sie sich einfach mal mit der Materie der Transaktionssteuer und den Mechanismen der internationalen Finanzmärkte, dann verstehen Sie meinen Kommentar vielleicht besser."

Es ist nicht meine Arbeit Ihren Kommentar zu begründen, sondern Ihre. Und da Sie keine Begründung liefern, nehme ich an, dass Sie keine haben.

Am 10. Dezember 2019 um 18:29 von gman

"Der ausgeschüttete Gewinn (Dividende) ist bereits durch Steuerzahlungen der Gesellschaft des Aktionärs geschmälert.
Dort wird Steuer erhoben, bei der Auschüttung nochmal. "

Sie haben Recht.

Auf das Aktienkapital schuldet die Gesellschaft Kapitalsteuern, während
die Aktien als Privatvermögen des Aktionärs steuerpflichtig sind.

Die AG ist eine juristische Person und wird wie jede Person
separat

besteuert.

Macht die Gesellschaft Gewinn, bezahlt sie daraus

1. Ertragssteuern

Bezahlt die Gesellschaft zusätzlich aus dem Gewinn eine Dividende an die Aktionäre, müssen diese die Dividende

2. nochmals als persönliches Einkommen versteuern.

Das ist die „Doppelbesteuerung“.

kein weitblick

Versteh die Aufregung nicht. Der normale Sparer zahlt auf seine Zinsen 25 % Zinssteuer, naja z.Zt. gibt es ja keine Zinsen.

Die Kleinanleger werden geschröpft, nicht die Spekulanten

Die Finanztransaktionssteuer in der jetzigen Form wird nicht - wie es ursprünglich geplant war - den spekulativen Hochfrequenzhandel und andere hochriskante Geschäfte einschränken. Stattdessen handelt es sich um eine reine "Aktienstrafsteuer", die mit voller Wucht die Kleinanleger und die Lebensversicherungen trifft.

Bürger, die Geld fürs Alter anlegen wollen, werden mittels Nullzinspolitik und Finanztransaktionssteuer von zwei Seiten in die Mangel genommen.

Vielleicht spekuliert Scholz darauf, dass der durchschnittliche linke Wähler, der von Wirtschaft und Börse herzlich wenig Ahnung hat, beim Stichwort Finanztransaktionssteuer nur denkt "Toll, das trifft die bösen Banken!" und nicht merkt, was für eine Mogelpackung ihm da untergeschoben wird.

Die Spekulanten wird es überhaupt nicht tangieren, dafür aber die ganz normalen Bürger. Genau vor diesem Szenario haben Kritiker der Finanztransaktionssteuer gewarnt! Und man hat uns immer versichtert, es werde nicht eintreten!

Zum Speien.

@19:00 von morgentau19

"Betrachte ich das Wort Finanztransaktionssteuer heißt das doch, dass auf JEDE Finanztransaktion eine Steuer erhoben werden soll.
Warum das nur für Aktien gelten soll, erschließt sich mir nicht!"

Das geht mit genauso, aber es ist wenigstens ein Anfang.

"Aber der spd-Bundesfinanzminister Scholz wird das sicher wissen...."

Am besten wird das Herr Merz wissen, aber dass der zu einer ehrlichen Antwort bereit wäre, darf bezweifelt werden

Zu 19:05 von karwandler -Multifachbesteuerung-

re gman
"@karwandler einfach traurig. Das ist offenkundig, Fakt und kein Geheimnis, das gehört zum 1x1 des Grundwissens!
Der ausgeschüttete Gewinn (Dividende) ist bereits durch Steuerzahlungen der Gesellschaft des Aktionärs geschmälert.
Dort wird Steuer erhoben, bei der Auschüttung nochmal. Ist das so schwer zu verstehen?"
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Das ist der gleiche Doppelbesteuerungs-Quatsch wie: man muss von seinem Gehalt noch Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer bezahlen, obwohl vom Gehalt schon die Lohnsteuer abgeführt wurde.
Und im Rest Ihres Kommentars wird es nicht besser.

@karwandler, es wird nicht besser sondern noch viel trauriger. Bei der hier offenkundigen Doppelbesteuerung geht es um Einkommen- bzw. Gewinnbesteuerung.

Es geht hier nicht um Mineralöl, Versicherungen, Sekt, Kaffee oder was auch noch für Steuern. Sonst sollten Sie das nicht als "Doppelbesteuerungs-Quatsch" abtun, sondern gegebenenfalls Multidoppeltransaktionssteuer-Quatsch nennen. Viel Spaß dabei!

Es gibt wirklich Leute die

Es gibt wirklich Leute die finden diese Steuer gut. Weit gefehlt !!!
Erst nimmt uns dieser Staat die uns in einem kapitalistischem System unter den irrsten Argumenten die Zinsen für unser sauer und mit Arbeit verdienten Geld und treibt uns so in risikobehaftete Aktiengeschäfte. Und jetzt will er dort auch noch absahnen!!
Ungerechter geht’s nicht mehr.
Nie mehr SPD !!!

Warum

Sind so Sachen wie Spekulationen auf Rohstoffe ausgenommen?
Da fände ich es eigentlich mit am wichtigsten das rein zunehmen

Die SPD fällt dadurch auf,

Die SPD fällt dadurch auf, daß sie gerne Schulden macht, daß sie gerne den Bürger abzockt und last not least: wenn einer der ihren (z.B. Hartmann/Wackernheim oder Held/Oppenheim) echte Verfehlungen macht wird das kleingeschwiegen und die Leute können weitermachen.
So darf das nicht gehen!!
Nie mehr SPD !!

@ morgenthau19 (19:00)

"Betrachte ich das Wort Finanztransaktionssteuer heißt das doch, dass auf JEDE Finanztransaktion eine Steuer erhoben werden soll.
Warum das nur für Aktien gelten soll, erschließt sich mir nicht!
Aber der spd-Bundesfinanzminister Scholz wird das sicher wissen....
Bestimmt wissen das einige Foristen bzw haben mehr Kenntnisse und können hier Aufklärung schaffen.
Besten Dank im voraus...."
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Einige Aspekte:
1.) Begriff Tr.St. läßt sich an vermeint. Wähler besser verkaufen (Symbolgehalt und evtll später höher); verspricht die Reichen ranzuziehen, trifft aber Mittelschicht;
2.) Aktienkauf allein ist ohne gr. Aufwand zu erfassen u. besteuern;
3.) Alle Fin.-Trasaktionen erfassen und besteuern zu wollen ist praktisch nicht umsetzbar, zu komplex, zu aufwändig, zu politisch (alle Währungen, Unternehmen, Anleihen, Länder wären einzubeziehen u. v. m. Probleme...)
4.) Weg des geringsten Widerstand in der Bevölkerung von Politik ausgemacht.

Wenn Scholz hoffentlich....

scheitert - dann bitte bloß nicht wieder als Bürgermeister zurück nach Hamburg schicken...!

Zu 19:23 von peter Schäfer - nicht ist Gut so!

Gut so!!!
Es ist ein erster sinnvoller Schritt. Wer argumentiert, das würde Menschen vom Aktienkauf für die Altersvorsorge abhalten, der irrt. Hier werden Aktien gekauft und meist länger gehalten...

Da ist nichts sinnvoll, kein Schritt!

Was ist das für ein Argument? Sollen die Menschen denn mit dieser Steuer vom Aktienkauf abgehalten werden?
In Deutschland ist die Anlage in Aktien ohnehin nicht gerade verbreitet. Sie gehört eher gefördert als behindert.

Die Steuer ist ungerecht, egal wie hoch, sie beschädigt so oder so die Eigenvorsorge der Menschen.

Aktien sind bei dieser €-EZB-Schuldenförderpolitik mit Negativzinsen und fortgesetzter Milliarden-Geldschemme fast die einzige Alternative für Lebensversicherungen, Sozial- und Vorsorgekassen, Altersvorsorge etc.. und die private Vorsorge.

Selbst die seriösesten Banken kommen bei dieser Politik in Existenznot. Was denn noch.
Politiker haben einen Amtseid geleistet.
Zum Wohle, nicht zum Schaden...!

18:08 von andererseits

was wollen sie denn damit sagen? vom eigenen unvermögen ablenken?

Hetze auf Sparer

Woher kommt dieser Hass der Regierung auf Sparer?
Sie möchte möglichst viele abhängige Vasallen haben!

Fakten:
*Der Solidaritätszuschlag auf Sparerträge bleib!
*Doppelbesteuerung der Unternehmensgewinne und der anschließenden Ausschüttung der Dividenden (Kapitalertragssteuer 25 % plus Kirchensteuer und Soli)
*Der Sparerfreibetrag nur noch bei 800 € (in dem 1990er 6.000 DM)
*BAFöG nur für Kinder mit einem Vermögen unter 7.000 €
*Keine Verrechnung mehr von Verlusten mit Erträgen aus Aktien
*jetzt eine Finanztransaktionssteuer von 0,2 %

@16:43 von Ramuthra @karwandler

"Solange das der Fall ist verbietet sich jede weitere Aktiensteuer die Kleinsparer schöpft von selbst."

Ein 'echter' Kleinsparer kann sich keinen Aktienkauf erlauben.
Oder was meinen Sie, womit ein Geringverdiener die erwerben soll? Zu diesen Kleinsparern, die weder Sie noch Herr Merz auf dem Zettel haben, zählen immerhin mehr als 1/4 der Bevölkerung.
Aber gut, wer nicht zahlen kann, zählt auch nicht (mehr).

Scholz zu geplanter

Scholz zu geplanter Aktiensteuer: jetzt können wir bald den Sack zumachen.
Ich zu dieser Aussage:
Na toll, dann brauchen wir auch die SPD nicht mehr zu wählen.
Sie will uns an den letzten Groschen.

@15:57 von Esche999

"TransaktionsSteuer - Spekulationsbremse"

Schön erklärt. Danke!
Ich wünschte nur, dass sich die, die sich hier schon wieder abgezockt fühlen, etwas intensiver damit befassen würden.

um 18:00 von Klärungsbedarf

>>"Kann man so sehen. Aber zuvor kommen noch Transaktionsgebühren der Bank und Börsenspesen. Und dass das nicht immer einen entsprechenden Gegenwert hat, erkennt man schon daran, dass die Kosten von Bank zu Bank durchaus unterschiedlich sind."<<

Das ist wieder nicht ganz richtig. Mit der Depotverwaltungsgebühr sind erstmal die Verbindlichkeiten der Bank gegenüber abgegolten. Alles weitere (z.B. Kapitalertragsteuer) sackt Scholz ein. Ich habe selbst einen Teil meiner Altersversorgung auf dieser Säule aufgebaut und es war bisher die erträglichste Säule. Der kleine Mann wird Scholzes "Sack zumachen" mehr zu spüren zu kommen als Besserverdienende.

@um 19:18 von Karl Napf

werter herr, welch ein grossspekulant zockt am deutschen markt mit deutschen aktien? schon mal was von den börsen in NY, HK oder singapur gehört? schon mal was von terminkontrakten und etf gehört? auf alles das hat der spd rechtsanwalt und FM keinen zugriff. also doch bitte ein wenig die überheblichkeit ablegen. normale bürger glauben ihnen eh nicht mehr

Danke für Ihre Geduld... :-)

Es ist tatsächlich erstaunlich dass die Steuer ausgerechnet auf deutsche Blue Chips erhoben wird. Also genau die sicheren und stabilen Werte welche sich besonders für die Altersvorsorge eignen. Viel Ahnung haben die Genossen echt nicht. Solche Steuern sind maximal kontraproduktiv um bei den Bürgern Aktien und Fonds attraktiver zu gestalten - beim heutigen Zinsumfeld sind diese aber eminent wichtig für die Altersvorsorge. Das Thema scheint die Linken wohl nicht zu interessieren...

Naja, gibt ja genügend Alternativen. Andere Börsen, gute Unternehmen in anderen Staaten.

Grüsse aus der Schweiz

@16:28 Karl Napf

Wie Sie nicht zum ersten mal hier sehen, können Sie jeglichen Inhalt posten, ganz gleich wie schlüssig oder absurd das beurteilt werden mag: wann also lassen Sie endlich den Zusatz "falls ich das hier überhaupt so offen sagen darf" weg? Ist wirklich überflüssig.

um 18:08 von andererseits

>>"@16:22 Karl Napf
Mein Herr, ein wenig mehr Grundwissen im Finanzwesen habe ich Ihnen schon zugetraut. Aber auch ich kann mich mal irren."<<

Seien Sie mir nicht böse lieber junger Herr anderseits, aber der Werte Mitforist Karl überflügelt Ihr sequentielles Grundwissen um Lichtjahre wie man den Kommentaren entnehmen darf.

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