Ihre Meinung zu: Reaktion auf SPD: "Mit einem Jein ist kein Land zu regieren"

7. Dezember 2019 - 19:23 Uhr

"Staatliche Kommandowirtschaft", "Selbsthilfegruppe Kevin Kühnert", "übergroße Nachverhandlungsphantasien": Nicht nur der Koalitionspartner reagiert mit Kritik auf die Beschlüsse des SPD-Parteitages.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.8
Durchschnitt: 1.8 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Manche werden sagen,

der Ralf guckt doch immer so vermufft, aber diesmal hatte er wirklich allen Grund dazu. „Freiwillig“ hatte er seinen SPD-Vizeposten für Kevin Kühnert im Vorfeld geräumt, wohl wissend, dass er eh keine Chance mehr hätte. Und jetzt legt ihn der Vorstand auch noch übel herein. Angeblich sollte es statt der früheren sechs nur noch drei Vizes geben, drei Frauen und Kevin, gut, das wären dann vier, aber als Hubertus Heil sich anschickte, den Kevin herauszufordern, haben die Genossen zur Vermeidung der Konfrontation Kevin und Hubert gemeinsam befördert. Da waren‘s dann plötzlich fünf statt sechs. Aber für den Sympatieträger aus Bordesholm machten sie solche Sperenzchen nicht. Undank ist der Genossen Lohn.
Wenigstens haben sie nicht über Ralfs jüngstes Missgeschick gelästert, wenn, dann nur hinter vorgehaltener Hand, und die SPD nahe Presse, also fast die gesamte, tat so, als habe sie nichts mitbekommen, obwohl der Spaß bei Youtube zu besichtigen ist, und das gilt ja als total modern.

@17:59 von Margitt Vorgänger-Thread

"Denn die Freibeträge sind so gering, dass jeder, der davon betroffen ist, erst sein Vermögen verwerten muss. Vermögen, das er sich fürs Alter angespart hat."

Das ist auch nicht geeignet, einen Geringverdiener davon zu überzeugen, dass er fürs Alter sparen und bis dahin von der Hand im Mund leben soll. Das betrifft inzwischen immerhin mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer. Und selbst die, die jetzt noch relativ gut verdienen, müssen Angst haben, dass sie schon morgen ein Schicksalsschlag trifft, der sie in diese prekäre Situation bringt. Das bedenken viele, die das Rentenalter gesund erreicht haben nicht.

"Hartz-IV ist meiner Meinung nach asozial."

Ja, ist es. Aber auch die Art und Weise, in der sich manche auch hier im Forum über "Hartz-IVler" auslassen, auch.

Der Linkskurs kommt einige

Der Linkskurs kommt einige Jahre zu spät und damit schafft "Genosse" es ganz sicher nicht mehr in "eine neue Zeit", sondern in die Versenke.....
Mir soll es nur recht sein, das Fischen am linken Rand beweist wieder einmal mehr, wie weit man sich bereits von der Realität entfernt hat!

Wo steht in unserer

Wo steht in unserer Verfassung, dass Parteitage irgendetwas zu melden haben, was die praktische Politik der Bundesregierung betrifft? Die Parteidelegierten haben doch keine wirkliche Verantwortung, sie können eine beifallheischende Wünsch-dir-was-Politik vertreten. Wenn sie Minister wären, könnten sie das nicht.

Die Woerter

Arbeiterin/er, Arbeitnehmerin/er, Lohn, Einkommen, Familie, soziale Marktwirtschaft, usw habe ich in den Beitraegen vermisst.

SPD heisst doch sozialdemokratische Partei Deutschlands.

Die Aera des sozialen und die Verantwortung fuer den deutschen Arbeitnehmer scheint zu Ende zu gehen.

Mal sehen, was da kommt.

Reaktion auf SPD:"Mit einem Jein ist kein Land zu regieren"

"Staatliche Kommandowirtschaft,"steht im Artikel ?
So tönen die,die gerne Kommandos geben,von oben nach unten,in der Arbeitswelt.

Die SPD aber sollte zum Zwecke des Neuanfangs erstmal die hinauswerfen,die für die Agenda-"Reformen" verantwortlich sind.Steinbrück,Gabriel,Steinmeier,Müntefering.

Merz sollte zuerst vor der Tür der CDU kehren

Aus dem Artikel:
Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz warf der SPD vor, vor lauter Beschäftigung mit sich selbst die Herausforderungen der Bundesregierung zu vernachlässigen. "Leben die eigentlich noch in der Wirklichkeit dessen, was zurzeit in Deutschland, in Europa und in der Welt passiert?", fragte Merz
--------------------------------------------------
Diesselbe Frage kann man der CDU schon seit vielen Jahren stellen.
Wie oft hört und liest man: Wo ist Merkel? Wieso sagt sie nichts zu dem jeweiligen Thema?
Merkel hat so viele Probleme einfach "ausgesessen".
Merz sollte daher erst mal vor der eigenen Tür kehren.

Hartz IV

sorgt für einen auskömmlichen Lebensstandard und für wenig Luxus. Wie sollen sich denn die Menschen vorkommen, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen? (So wie meine Bekannte als stv. Filialleiterin einer Bäckerkette in Westdeutschland für 9,50 €/Std.)

Die kleinen Arbeitnehmer und die Familien waren mal die Wählergruppe der alten SPD. Heute ringt die SPD dafür, dass Randgruppen und weniger motivierte Menschen dem Malocher gleichgestellt werden.

Entschädigungen!

Wie wäre es denn mit Entschädigungszahlungen an derzeitige und ehemalige Hartz4-Betroffene angesichts von 15 Jahren Verstößen gegen die Menschenrechte?

Hat man schließlich bei §175 auch gemacht. Wo soll da der Unterschied sein?

Natürlich aus der Parteikasse, in Deutschland gilt das Verursacherprinzip.

Ja, die Spezialdemokraten

Ja, die Spezialdemokraten sind ordentlich durch den Wind, wie Rebhühner, die in einen Windkraftanlagenstrudel geraten sind, und da ist jederzeit alles möglich. Wohl um die Gemüter der alten Genossen, die vor lauter Klima und Digitaloffensiven vollends die Parteiorientierung verloren haben, etwas zu beruhigen, hatte Maybrit Illner die SPD-Legende Kurt Beck eingeladen – Sie erinnern sich, Nürburgringdesaster, Arbeitslose sollen sich erst mal vernünftig rasieren, etc. –, der frisch gefönt und rasiert sozialdemokratische Zuversicht personifizieren sollte. Nun weiß auch Kurt Beck, dass seine Sozialdemokratie derzeit ein gäriger Haufen ist, wo alles möglich scheint, aber er beschwört den Erhalt der Groko, „weil es um Menschen geht“, vor allem anscheinend um Friseusen, weil er die extra hervorhob. Außerdem guckt er in die Welt und sieht „gigantische Herausforderungen“, in Schie-lé zum Beispiel, da müssen wir „ernsthaft drüber reden“ in der Groko.

Konsequent!

Dann sollte die Union jetzt nochml genau ihren Beschluss durchlesen, der eine Zusammenarbeit mit der AfD und den Linken ausschließt und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.

Es war doch klar, dass alle sozialen Parteien aufgrund der "mittigen" Politik-Soße der Union nach links Abstand gewinnen wollen. Nun ist die SPD (endlich) soweit links, dass es selbst für die inhaltsleere Union unter Frau Merkel zu viel ist.

Dann muss AKK nur noch bis zum Abgang von Frau Merkel warten um die ominöse "Mitte" zu verlassen, die die Union nie wirklich sein wollte oder war.

um 18:38 von Anna-Elisabeth

>>
"Hartz-IV ist meiner Meinung nach asozial."

Ja, ist es. Aber auch die Art und Weise, in der sich manche auch hier im Forum über "Hartz-IVler" auslassen, auch.
<<

Nur, damit wir alle wissen, wovon die Rede ist: Was an Hartz4 ist unanständig ? Insbesondere im Vergleich zu dem, was jahrzehntelang zuvor galt ?

Das Verwelken der Sozialdemokratie

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/leitartikel-das-ende-der-sozialdem...

Lesenswert, 3 Jahre alt, zunehmend aktuell.

das war vermutlich das letzte Mal....

dass die SPD auf allen Kanälen in den Top-News war - in 1-2 Jahren kräht kein Hahn mehr nach ihren Themen, Personal und Befindlichkeiten

um 18:42 von Bernd Kevesligeti

>>
Die SPD aber sollte zum Zwecke des Neuanfangs erstmal die hinauswerfen,die für die Agenda-"Reformen" verantwortlich sind.Steinbrück,Gabriel,Steinmeier,Müntefering.
<<

Die SPD ist nun mal eine Partei, die verschiedene Meinungen zulässt und keine kommunistisch-stalinistische Kaderpartei, die Ihnen, wie sich auch aus weiteren Ihrer Beiträge ergibt, offenbar als Regierungspartei vorschwebt.

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

jetzt legen unsere socialdemokraten ein bettlaaken über Dr Hartz4 und gut iss, weil keiner mehr was sieht? dreyer und konsortinnen spielen offenbar topfschlagen im kindergarten, mit dem kevin als aufpasser, weil er schon gross ist

Die Union versucht zwar

Die Union versucht zwar überlegene Ruhe auszustrahlen, wirkt aber wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Dass sich AKK sogar zu Erpressungsversuchen hinreissen lässt- Stichwort Grundrente -, zeigt die Angst, die Kontrolle zu verlieren. In Wirklichkeit ist es die Union, die aktuell Wahlen fürchtet, nicht die SPD. Ihrer Parteichefin traut man die Kanzlerschaft nicht zu.

@18:01 von OrwellAG Vorgänger-Thread

"...Wir wurden und werden jedenfalls nie gefragt, ob wir damit einverstanden sind, Produkte herzustellen, die offenbar früh kaputt gehen sollen (geplante Obsolezenz) und vieles andere wäre zu diskutieren."

Gerade die geplante Obsolezenz ist ein Riesenärgernis (milde formuliert).
Wer es mit dem Klima-Schutz ernst meint, sollte zuallerst diesen Irrsinn verbieten und - soweit nachweisbar - mit hohen Strafen belegen. Was für eine Ressourcenverschwendung, von den unnötigen Müllbergen ganz zu schweigen. Das alles könnte sich auch die SPD zu Herzen nehmen, denn gerade die Kleinverdiener möchten/können sich nicht alle paar Jahre neue Geräte kaufen müssen.

Hartz IV ist Stammtischparole der Reichen

Mit den Hartz IV Gesetzen ist Mobbing gegen Arme zum Gesetz geworden.
Ein wichtiger Schritt zur Entdemokratisierung der Gesellschaft.
Der Verfassungsstaat wurde geschaffen um die Armen vor Willkür zu schützen. Wer die Armen zu ohnmächtigen Teilen der Gesellschaft macht, geht den Weg zur Klaasen- oder Ständegesellschaft.

Dieser Parteitag und seine

Dieser Parteitag und seine Freundschaftsrufe erinnert mich immer mehr an die Parteitage der SED. Die Führung der SED hat sich auch immer selber gefeiert und sich gegenseitig auf die Schultern geklopft. Das , was die SPD - Genossen jetzt alles umsetzen wollen , das ist doch so etwas , wie das Pfeifen im Walde. In der Forsa - Umfrage hat die Partei schon wieder 3 Prozentpunkte verloren und wenn die CDU ein klares Nein zu den Forderungen der SPD an die CDU in der GroKo gibt , dann kann die SPD entweder diese GroKo verlassen ,oder klein beigeben. In beiden Fällen wird sie weiterhin unter die 10 Prozent fallen. Der Absturz der SPD wird mit dieser Führung und dem Kühnert nicht mehr aufzuhalten sein. Ja , wer vorher große Töne spuckt und dann alles nicht so wahrhaben will , der bekommt die Quittung seiner Wähler.

SPD widerspricht sich bei Hartz-IV

Im November hat das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass nur noch Sanktionen von maximal 30 % des Hartz-IV-Regelsatzes erlaubt sind.

Die SPD als Getriebene des Bundesverfassungsgerichts will nun die geplante, bloße und zwingende Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils als Erfolg ihrer Sozialpolitik verkaufen.

Die SPD sagt zudem einerseits, dass sie die Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger bis zur Höhe von 30 % bis an die Grenze des Gerade-noch-Verfassungsgemäßem ausreizen möchte, behauptet gleichzeitig aber sie wolle das Existenzminimum nicht mehr antasten. Angesichts der Tatsache, dass der Hartz-IV-Regelsatz das Existenzminimum ist, ist das ein Widerspruch.

Die SPD behauptet eine sozialere Politik machen zu wollen, ich finde aber, dass die SPD maximal asozial gegen die Schwächsten der Gesellschaft agiert, wenn sie Hartz-IV-Empfängern ihr Existenzminimum weiterhin um bis zu 30 % kürzen will.

@18:38 von Schwarzseher

"Der Linkskurs kommt einige Jahre zu spät und damit schafft "Genosse" es ganz sicher nicht mehr in "eine neue Zeit", sondern in die Versenke.....
Mir soll es nur recht sein, das Fischen am linken Rand beweist wieder einmal mehr, wie weit man sich bereits von der Realität entfernt hat!"

Ja, da erstickt man doch lieber im braunen Sumpf am rechten Rand. Der ist jedenfalls ganz real.

@ AbseitsDesMains 18.45 Uhr

Absolute Zustimmung, es wird immer über unsozial geredet wenn jemand jemand zu wenig Leistungen von der Allgemeinheit erhält.
Das aber dann jeder andere Bürger diese Leistung hart arbeitet erwirtschaften muss;?sollte man vielleicht auch mal bedenken.
Und wenn man noch Menschen finden will die sowas finanzieren geht, das nun mal nur wenn sich Leistungsbereitschaft auch am Ende auszahlt.

18:49 von IBELIN

"Das Verwelken der Sozialdemokratie
https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/leitartikel-das-ende-der-sozialdem...

Lesenswert, 3 Jahre alt, zunehmend aktuell."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Ich kann da keinen Beitrag finden.

Aber seit die Neue Zürcher Richtung SehrsehrRechts gegangen ist, ist sie nicht mehr lesenswert.

"Mit einem Jein ist kein Land zu regieren"

Baerbock sagte: Die Frage sei: "Will die SPD weiterregieren - ja oder nein? Und wenn ja, muss sie das mit ganzer Kraft tun." Vor einer Antwort habe sich die SPD aber gedrückt. "Mit einem Jein ist kein Land zu regieren."
Das wissen doch alle, aber die Union weigert sich die Schwerpunkte der SPD, wie Erhöhung des Grundlohnes auf 12 €, die Verbesserung des Klimapaketes und die Erhöhung der Investitionen in die Infrastruktur bzw. die Veränderungen des Verkehrswesens überhaupt zu diskutieren. So kommen wir in Deutschland nicht voran und bleiben gegenüber anderen Ländern in Rückstand.

18:52 von qpqr27

"das war vermutlich das letzte Mal....
dass die SPD auf allen Kanälen in den Top-News war - in 1-2 Jahren kräht kein Hahn mehr nach ihren Themen, Personal und Befindlichkeiten"

Ist nur Wunschdenken.
Tiefes politisches Verstehen steckt hinter diesem Wunschdenken nicht.

Der jüngsten Forsa Umfrage

Der jüngsten Forsa Umfrage zufolge schafft diese Partei jetzt noch etwa 11% Stimmen einzufahren. Das sind zwar immer noch 6.01% zuviel aber der Trend beschleunigt sich in die richtige Richtung. Vorwärts Genossen, ihr schafft das auch noch.

Der Kurs

den die SPD einschlägt, kommt zu spät.
H4 gibt es seit 15 Jahren und Leiharbeit noch länger, alle die so in den letzten 5 Jahren in Rente gegangen sind, sind mehr oder weniger davon betroffen.
Und haben Rente oder Rentenpunkte in Größenordnungen eingebüßt, die bedanken sich bei der SPD wenn es um Wahlen geht, kann ich gut verstehen.

Und Sanktionen auf H4 hätte es nie geben dürfen, auf das Minimum, kann es keine Abzüge geben. Oder der Betrag der Grundsicherung ist geringer als das H4, was denn nun ?.
Hat die SPD die ganzen Jahre nicht gestört, sondern selber eingeführt.
Das selbe bei der Leiharbeit.

Jetzt die Idee mit dem Kindergeld, auch das wird nicht funktionieren, 2 Erwachse auf H4 und drei Kinder mit dem erhöhten Kindergeld, Miete und Heizung bezahlt der Stadt, Kita und so weiter soll kostenlos sein.
Mal zusammen rechen ob sich arbeiten lohnt als Leiharbeiter.
Und am Ende muss ja das Steuergeld auch noch von jemand erarbeitet werden, irgendwie passt alles nicht zusammen.

re von Klärungsbedarf 18:52

Menschen zu Bittstellern zu machen.Das nennen Sie Pluralismus,verschiedene Meinungen haben.

Ich hatte einem Bekannten ein

Ich hatte einem Bekannten ein Job in der Firmenreinigung besorgt.
Hat er ganze 2 Wochen durchgehalten, dann kam der Spruch: Hatz4 genügt ihm und ne warme Wohnung.
Das ist die soziale Hängematte und die will die SPD noch breiter machen.
Auch wenn Stegner weg vom Fenster ist, die Kommunisten in dieser Partei gibt es zu Hauf.

Lebensarbeitsleiastung?

Hat eigentlich einer der Delegierten ausgerechnet, ab wann es sich mit 3 Kindern nicht mehr lohnt, zu arbeiten?
*
Oder wird erst nächste Woche gerechnet?

Wie erwartet

Irgendwie ist das nichts Neues von der SPD. Ein paar Schräubchen hier, ein paar da. Aber warum man 2020 noch so etwas wie diese SPD braucht, ist immer noch nicht erklärt worden und bleibt wischiwaschi wie eh und je.

@18:45 von AbseitsDesMains... Hartz IV

"Wie sollen sich denn die Menschen vorkommen, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen? (So wie meine Bekannte als stv. Filialleiterin einer Bäckerkette in Westdeutschland für 9,50 €/Std.)"

Das ist eben auch ein Skandal. Die Ausbeutung mittels viel zu niedriger Löhne und damit verbunden der viel zu geringe Abstand zur Grundversorgung. Aber oftmals schreien dieselben, die das zu recht bemängeln, laut auf, wenn die SPD das korrigieren will - z.B. mittels Erhöhung des Mindestlohns.
Und wer bitte stellt seit vielen Jahren die Mehrheit in der Regierung? Alles, was gut läuft = CDU und alles, was schlecht läuft = SPD? Diesen Eindruck kann man manchmal schon bekommen. Jede kleine Verbesserung, die die SPD durchgesetzt hat, wird der CDU gutgeschrieben. Schon irgendwie verkehrte Welt.

um 18:57 von standarddeviation

>>
Die SPD behauptet eine sozialere Politik machen zu wollen, ich finde aber, dass die SPD maximal asozial gegen die Schwächsten der Gesellschaft agiert, wenn sie Hartz-IV-Empfängern ihr Existenzminimum weiterhin um bis zu 30 % kürzen will.
<<

Wir wollen doch nicht so tun, als sollten die Hartz-IV-Bezüge generell um was auch immer gekürzt werden. Es geht um Abzüge wegen mangelnder Kooperation. Ich bin dezidiert der Meinung, dass die Gesellschaft eine fehlende Bereitschaft zur Kooperation nicht hinnehmen kann und sollte, denn die geht zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, die brav ihre Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlen. Allerdings muss man hier sensibler differenzieren. Asozial ist jedenfalls auch ein verhalten, bei dem neben dem Hartz-IV-Bezug in erheblichem Umfang schwarz gearbeitet wird. Auch das geht nämlich zu lasten der arbeitenden Bevölkerung, die denjenigen im Alter die Bezüge - z.B. Grundrente - zahlen muss, weil sie keine entsprechenden Zahlungen in die RV leisten

@rossundreiter 18.46

Entschädigungszahlungen? Wegen Verstoß gegen Menschenrechte? Jetzt wird's richtig blöd! Es ist ein geltendes Gesetz, beschlossen übrigens mit Grünen und dem Bundesrat, bei allen Mängeln im Detail. Die SPD sollte auf Behebung der Fehler setzen aber nicht den Bogen überspannen. Pirouetten und 180° Wenden machen nicht glaubwürdiger. Und unrealistische Maximalforderungen bei einer bestehenden Koalition auch nicht. Es gibt bereits eine Opposition. Die SPD wollte nicht Opposition sein

Sicherlich wird ,egal mit

Sicherlich wird ,egal mit welchen Ergebnissen , die Kleine Koalition bis zum Ende durchgeführt . Auch ich würde meine sichere Arbeit nicht aufgeben wenn damit noch 2 Jahre Sicherheit verbunden wäre . Welche Perspektiven hätten denn Minister und Abgeordnete ? Vielleicht wird die SPD bei der nächsten Wahl als Splitterpartei auch noch gebraucht , da es für schwarz/grün allein nicht reichen wird .

„Dazu sollten Arbeitsmarktreformen treten. "Jeder Mensch in unserer Gesellschaft hat ein Recht auf Arbeit"

Man sollte „Arbeit“ allerdings nicht mit staatlich zugewiesenen „Beschäftigungsmaßnahmen“ verwechseln. Sinnvolle Arbeit gibt es immer mehr als genug. Von daher wäre hier die Ergänzung „selbstbestimmte Arbeit“ sinnvoll.

„"Wir wollen nicht mehr, dass die Menschen Angst haben gerade in einer Zeit, in der so viele Arbeitsplätze verloren gehen",

Verschärfte „Regulierungen“ (sowohl des Arbeitsmarktes als auch bei der Sicherung des Existenzminimums - nicht mehr, aber auch nicht weniger als das, wobei auch Wohnraum dazu zählt) sind da der falsche Ansatz. Denn die sind nicht nur teuer, sondern auch kontraproduktiv (Bürokratie kostet - und zwar nicht nur Zeit und Nerven). Das Geld dafür sollte der Staat sich (und den Bürgern) sparen und sich auf ein paar einfache, für jedermann nachvollziehbare „Grundregeln“ beschränken.
Und NUR dort „einschreiten“, wo Verstöße gegen diese zutage treten.

Die SPD hat ein neues

Die SPD hat ein neues Führungsduo Esken/Walter-Borjans, das bodenständige linke Politik vertritt und nun die Chancen auslotet, davon möglichst viel in die Regierungsarbeit einzubringen; und wenn die Koalitionspartner sich gar nicht bewegen, steht eine vorzeitige Beendigung der jetzigen Koalition immer noch auf der Agenda. Mit den neuen stellvertretenden Vorsitzenden ist Staat zu machen, auch mit Kühnert, der natürlich zu den wichtigen strategischen Köpfen gehört.
Dass die politischen Gegner das mit "jein, Kommandowirtschaft und Selbsthilfegruppe" zu verulken versuchen, zeigt wohl eher, dass man inhaltlich durchaus weiß, dass die SPD sie genau da fordern wird.

@19:05 von Tiberus19

"Ich hatte einem Bekannten ein Job in der Firmenreinigung besorgt.
Hat er ganze 2 Wochen durchgehalten, dann kam der Spruch: Hatz4 genügt ihm und ne warme Wohnung."

Es besteht kein Zweifel, dass es diese Menschen gibt, aber das ist kein Grund, von diesen auf die Mehrheit zu schließen.
Davon abgesehen möchte ich auch mit diesen Menschen nicht tauschen. Wer von uns kann denn schon beurteilen, welche psychischen Probleme hinter dieser Arbeitsunwilligkeit stecken und welche Erfahrungen zu dieser Haltung geführt haben?

Reise nach Jerusalem

Wir kennen ja das Spiel, wo es immer einen Stuhl weniger gibt als Spieler: auf Kommando (Musik aus) stürzt sich schnell jeder auf einen Stuhl, und wer keinen hat, ist draußen. So geht´s Runde für Runde, bis der Sieger ermittelt ist.
.
Die Musik/Worte spielt dabei keine Rolle, es geht nur um die Plätze, genau wie bei der SPD und ihrer Parteitagsmusik. Nach der nächsten Wahl gibt´s wieder weniger Stühle.
.
Glauben denn die SPD-Leute, dass der Wähler dieses Gesäusel glaubt? 1. wird gegen die CDU nicht mehr rauszuholen sein, und 2. wenn die SPD aus der Regierung raus ist, dann kann sie fordern was sie will, es wird noch weniger umgesetzt.

Dieser Parteitag und seine

Dieser Parteitag und seine Freundschaftsrufe erinnert mich immer mehr an die Parteitage der SED. Die Führung der SED hat sich auch immer selber gefeiert und sich gegenseitig auf die Schultern geklopft. Das , was die SPD - Genossen jetzt alles umsetzen wollen , das ist doch so etwas , wie das Pfeifen im Walde. In der Forsa - Umfrage hat die Partei schon wieder 3 Prozentpunkte verloren und wenn die CDU ein klares Nein zu den Forderungen der SPD an die CDU in der GroKo gibt , dann kann die SPD entweder diese GroKo verlassen ,oder klein beigeben. In beiden Fällen wird sie weiterhin unter die 10 Prozent fallen. Der Absturz der SPD wird mit dieser Führung und dem Kühnert nicht mehr aufzuhalten sein. Ja , wer vorher große Töne spuckt und dann alles nicht so wahrhaben will , der bekommt die Quittung seiner Wähler.

@ um 18:57 von standarddeviation

"...Die SPD sagt zudem einerseits, dass sie die Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger bis zur Höhe von 30 % bis an die Grenze des Gerade-noch-Verfassungsgemäßem ausreizen möchte, behauptet gleichzeitig aber sie wolle das Existenzminimum nicht mehr antasten. Angesichts der Tatsache, dass der Hartz-IV-Regelsatz das Existenzminimum ist, ist das ein Widerspruch. ..."
.
Das ist kein Widerspruch. Hier ist von unterschiedlichen Existenzminima die Rede. Hartz IV stellt das soziokulturelle Existenzminimum dar. Das beinhaltet Kinobesuche wie auch Restaurant Besuche. Wenn hier 30 % gekürzt wird, fallen eben Restaurantbesuche und Zigaretten weg. Schön ist das nicht, aber verhungern muss davon niemand.

An statt immer alles

An statt immer alles schlechtzureden, sollte man der SPD eine Chance geben. Ich finde die GroKo auch Grütze, aber die SPD hatte immerhin die Courage in die Bresche zu springen als andere kniffen (FDP). Und nun stehen sie zu dieser Verantwortung. 2020.2 wird D den Vorsitz in der EU übernehmen - wollen wir da ein Land, das im Limbostate ist? Oder mit starker rechts außen-Fraktion (AfD).
Nein, die beiden verbleibenden Jahre muss die SPD in der Regierung bleiben und gleichzeitig Profil gewinnen. Dabei muss die SPD ihre Erfolge stärker kommunizieren & sich stärker von der CDU distanzieren (was auch im CDU-Interesse sein sollte).
Die SPD muss das soziale & ökologische Profil stärken. Die Partei muss die gefundenen Kompromisse mit der CDU besser und stärker kommunizieren (warum wurde der Kompromiss gefunden, was genau geht auf wessen Konto). Dann können sich die Wähler entscheiden wem sie zukünftig vertrauen.
Viel Glück SPD - einfach wird das nicht, aber möglich ist es!

ich wette

nach der Hamburg Wahl ...............
steht die SPD wieder auf ,, wir haben den Waehler verstanden "

rer Truman Welt

Also, wenn jemand nicht Nachverhandeln will bzw. wird, dann sage man das einmal und klar an die Adresse der SPD und dann war's das. Dann darf die SPD gleich entscheiden, ob sie die GROKO verlassen will oder nicht.
Das jetzt ist wie das Muskelspreizen in der Tierwelt, was darauf hindeutet, daß keine Partei so sicher ist, wie sie tut. Zum Teil für mich so unprofessionell wie lächerlich.

spd ist unsozial

"Der Linksschwenk der SPD schadet der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland." aber diese behauptung begründen kann der kalte krieger aus der cdu nicht. kapitalwirtschaft (unserer ausformung) stärkt das vermögen weniger extrem während sozial-/kommunalwirtschaft das vermögen vieler stärkt, wenn auch viel langsamer und geringer.

es traut sich aber niemals ein marktradikaler zu sagen was er davon besser hält. ist ja auch wurscht was leute wie michelbach sagen, nur leider lassen sich viele politiker/vorsitzende und delegierte der spd davon beeinflussen, was ja auch das ziel von leuten wie michelbach ist.

die spd hat sich von der cdu vergiften lassen und ist davon abhängig geworden. die schwächsten soll man immer noch am meisten trietzen, belasten und bevormunden? ist geld der spd so wichtig? immer noch?

die spd weiß davon, kann sich wie ein abhängiger halt nur nicht davon lösen, weil sie es nicht will! die linken in der spd sollten wirklich gehen.

Sorry, für mich ist das

Sorry, für mich ist das Verhalten der SPD lächerlich. Erst Hartz 4 einführen um es dann zu verteufeln und abschaffen zu wollen. Das ist für mich grotesk, die gleiche Partei, die gleichen Leute schreien heute Hopp und morgen Dopp. Frau Dreyer schlimmer geht’s nimmer!
Die SPD kann ich in diesem Leben sicherlich nie mehr wählen - die haben sich selber ausgeknockt - für immer.
Wer das nicht merkt tut mir leid.

Zu einer völlig plan- und ratlosen Kanzlerin

passt auch eine ebensolche SPD als Koalitionspartner ganz wunderbar. Also dümpeln wir mal weiter dahin, wo die Strömung und der Wind uns hintreiben.

Die Hirntod-Diagnose, die Macron

bei der Nato gestellt hat, passt auch auf die deutsche Regierung. Und die SPD ist bald nicht nur hirn- sondern ganz tot.
"But what on this…" (O. Wilde, Salome)

bessere Grüne oder Linke?

Irgendwie straft die SPD sich selber ab. Beliebte Politiker wie Gabriel, Scholz und nun Maas und Heil werden gnadenlos abgestraft. Ich weiß immer noch nicht wie sie Wähler zurückholen wollen. Sie scheint überflüssig zu werden. Statt 14% bei Meinungsumfragen ging’s nach dem neuen Spitzen Duo noch mal runter auf 11%.

Das Berlins Bürgermeister Müller und Ralf Stegner auch nicht mehr gewünscht werden, empfinde ich als mega-peinlich. Da sind jetzt so viele dabei die keiner kennt. Das ist die neue Qualität.

@ Anna-Elisabeth

„Davon abgesehen möchte ich auch mit diesen Menschen nicht tauschen. Wer von uns kann denn schon beurteilen, welche psychischen Probleme hinter dieser Arbeitsunwilligkeit stecken und welche Erfahrungen zu dieser Haltung geführt haben?“

Wenn ich selbst seit zwei Jahrzehnten, mit 16 Schrauben 2 Titanstangen und minus 11 rauskopierten Bandscheiben, einem unteranderem auch körperlichen Beruf nachgehe, ohne das ich in der Zeit auch nur einen einzigen Tag krank, oder weil es mir mal nicht so gut ging zu Hause geblieben bin, ist mein Verständnis für solche „Haltungen“ eher überschaubar.

Was die SPD allen verspricht...

Bürgergeld ohne große Kontrolle, Mindestlohn auf 12 € und und...Füllhornpolitik ohne Ende. Sollen damit jetzt die Leistungsträger begeistert werden.? Sollen diese noch höher besteuert werden? An welche Wählerschichten will sich die SPD damit orientieren? Merken die SPD-Granden denn nicht, daß die Bevölkerung nicht noch mehr Umverteilung will? Eine solche "populistische Sozialpolitik" zeigt doch nur, wie ausgebrannt die SPD ist. Statt in Bildung, Forschung und Zukunftsinvestionen die Kräfte zu bündeln, glaubt man immer noch, mit den alten Konzepten die Menschen zu locken. Es wird wohl daran liegen, daß die Fähigkeiten der jetzt neu gewählten SPD-Politiker ...einschl. des Chefkommunikators Kühnert - nach wie vor überschätzt werden. Die Eliten in unserem Land haben das schon längst durchschaut.

um 19:22 von DeHahn

"Glauben denn die SPD-Leute, dass der Wähler dieses Gesäusel glaubt? 1. wird gegen die CDU nicht mehr rauszuholen sein, und 2. wenn die SPD aus der Regierung raus ist, dann kann sie fordern was sie will, es wird noch weniger umgesetzt."
Dann bleiben ihr sicher nur große Worte in der Opposition - große Worte wie bei der AfD im Bundestag, aber nichts dahinter.

@Am 07. Dezember 2019 um 18:38 von zyklop

leider geht alle macht von den parteien aus. "die politische willensbildung wird durch parteien gewährleistet." so oder so ähnlich steht es im gesetz. und wirklich alles an macht und einfluss im staat und gesellschaft (und so auch im gesetz) ist auf parteien ausgelegt. ist gibt nur eine handvoll gesetze für einzelpersonen und davon kaum rechte, fast nur pflichten.

also ja, in deutschland entscheiden parteien über alles. und bisher hat keine partei daran etwas ändern wollen. am ehesten noch ein paar von den linken und vielleicht mal ein gutgläubiger liberaler.

ein machtbewußter neuer Vorsitzender,

eine mitreißende Rede, die richtigen Themen, ein klares Aufbruchsignal und breite Unterstützung der Delegierten - besser kann ein Parteitag nicht laufen

Der Beitrag der NZZ ist noch

Der Beitrag der NZZ ist noch da und kann ganz einfach gefunden werde auch wenn nur ein Teil der Webaddresse hier zu sehen ist.
Copy, cut und paste in die Googel Suchzeile und schon ist man da.

18:54 von pnyx

""Die Union versucht zwar überlegene Ruhe auszustrahlen, wirkt aber wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Dass sich AKK sogar zu Erpressungsversuchen hinreissen lässt- Stichwort Grundrente -, zeigt die Angst, die Kontrolle zu verlieren. In Wirklichkeit ist es die Union, die aktuell Wahlen fürchtet, nicht die SPD. Ihrer Parteichefin traut man die Kanzlerschaft nicht zu.""
#
So ist es,AKK wird unruhig was auch ihre Zukunft in der CDU für sie bedeuten kann,daher auch die " giftigen " Kommentare an die SPD gerichtet.Und noch ist es offen ob die Gro/Ko noch bis zum Ende durchhält.

@19:22 von DeHahn

"1. wird gegen die CDU nicht mehr rauszuholen sein, und 2. wenn die SPD aus der Regierung raus ist, dann kann sie fordern was sie will, es wird noch weniger umgesetzt."

Das ist doch genau das Dilemma, in dem die SPD jetzt steckt.
Kevin Kühnert hatte da in einem Gespräch mit Frau Maischberger eine schöner Metapher gebracht. Zu lang, um sie hier wiederzugeben. Diesen Ausschnitt aus der Sendung hatte ich mir auf YouTube angesehen.
(Frau Maischberg hat in diesem Interview keinen guten Eindruck hinterlassen.)

Wenn ich SPD-(Regierungs)Mitglied wäre, wüsste ich jetzt auch keinen Rat.

Am 07. Dezember 2019 um 19:26 von Ritchi

" Das ist kein Widerspruch. Hier ist von unterschiedlichen Existenzminima die Rede. Hartz IV stellt das soziokulturelle Existenzminimum dar. Das beinhaltet Kinobesuche wie auch Restaurant Besuche. Wenn hier 30 % gekürzt wird, fallen eben Restaurantbesuche und Zigaretten weg. Schön ist das nicht, aber verhungern muss davon niemand. "

Wenn Restaurant und Kino drin ist, warum dann einen Schein für die Tafel ?, 400 für den ganzen Monat finden nur die üppig, die ein mehrfaches haben.
Ich kann im Umfeld nur anderes sehen, das Monat länger ist als das Geld, auch wenn ich nicht betroffen bin, sehe ich was mit Nachbarn los ist.

19:03 von Goldenmichel

"Der jüngsten Forsa Umfrage zufolge schafft diese Partei jetzt noch etwa 11% Stimmen einzufahren. Das sind zwar immer noch 6.01% zuviel aber der Trend beschleunigt sich in die richtige Richtung. Vorwärts Genossen, ihr schafft das auch noch."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Parteiisches und kurzsichtiges Denken.
Was soll denn an die Stelle treten?

Lernt man in der Schule nicht mehr, wie man politisch denkt, also bezogen auf die Gesamtbevölkerung?

Man kann doch wohl nicht wünschen und zu fördern suchen, dass wir 60 % AfD haben.

@Am 07. Dezember 2019 um 18:45 von AbseitsDesMains...

ganz ganz früher, zur zeiten von bismark hat sich die spd ja auch für die malocher eingesetzt, so dass diese weniger hart malochen mussten. auch heute verhindert die spd nicht vollends die ausbeutung aber wenigstens hat die spd von damals nicht die bettler als schuldhammel vor sich hergetrieben wie es die spd von heute mit den arbeitslosen macht!

@ 19:37 Sosiehtsaus News

Wen kennen Sie denn nicht aus der neuen Riege? Und wo liegt da das Problem? Hätte es nur die Bestätigung der bisherigen Köpfe gegeben, wäre das Geschrei wieder groß gewesen, dass die Partei keinen Mut zur Erneuerung hat. Jetzt stellt sie sich in der ersten und der zweiten Reihe und im Präsidium neu auf, redet man von "abgestraft". Ah ja.

@ IBELIN (18:49)

Ihr link führt zwar zur nzz.ch, aber nur zum ratlosen Hollywood-Schauspieler und Hauptdarsteller aus Pulp-Fiktion (=404). Vllt. nur Ergebnis meiner Einstellungen.
Egal: dort kann man die aktuelle der Haltung dieser Zeitung zur SPD und ihrem neuen Führungsduo lesen. Eine Überschrift: "In der SPD übernimmt das Trümmerpaar", ein Kommentar ist überschrieben mit "Fünf Gründe, weshalb sich die SPD zur Polit-Sekte entwickelt" Resumee hier: Trübe Aussichten für Deutschland, "an den Rändern stünden zwei Politsekten: die AfD und die linke Einheitspartei, dazwischen eine arg geschrumpfte Mitte."
Kann mich an andere Zeiten erinnern, als die nzz ernst zu nehmen war, und das Intellekt noch stärker überfordert wurde. Die Steuer-CDs von Borjans schmerzen wohl immer noch.

Ich verstehe nichts mehr !

Guten Abend,
Die Kommentare hier bestätigen mir nur eins!
Der Restbestand an Sozialdemokratischen Anhängern oder Waehlern hat zwei voellig unterschiedliche ,unvereinbare Positionen zur Wirtschafts-und Sozialpolitik!
Und es ist nichts geloest ,nichts!
Kuehnert ist ein Dampfplauderer ,das sage ich seit langem!
Und die Positionen zu Hartz sind unverständlich und voellig unzureichend!
Wenn man nur Forderungen stellt ,aber weder Finanzierungselemente,noch klare Konzepte vorlegt,dann sind die Reaktionen des Koalitionspartners normal,weil gar keine Machtoption entwickelt wird!Ich hatte Hoffnung -ein wenig-es ist nichts mehr übriggeblieben!
Und dann dieser menschliche Umgang miteinander!
Stegner noch nicht einmal im Vorstand,reingelegt weil er seinen Platz an einen anderen vergeben hat!
Dabei war er einiger der wenigen ,die immer kritisch und konstruktiv mit den Themen umgegangen sind!
Ich ertrage die SPD nicht mehr!Endgueltig!

Und schon jammert die Wirtschaft

in bewährter Volkaskomentalität, daß sich das Füllhorn nicht gänzlich über sie ergießt.

Anna-Elisabeth 19.21

Es besteht kein Zweifel, dass es diese Menschen gibt, aber das ist kein Grund, von diesen auf die Mehrheit zu schließen."

Niemand, der klar denkt schließt auf die Mehrheit, aber es gibt leider zu viele, die kalt kalkulieren, dass sie mit HartzIV anstrengungslos kaum weniger haben als mit einer Arbeit. Oder mit HartzIV und nebenbei Schwarzarbeit...

Wir haben im Tagestreff, wo ich ehrenamtlich für Wohnungslose und Arme arbeite, einen jungen gesunden Mann, sogar mit Ausbildung als Grafikdesigner, der sich regelmäßig von Jobangeboten belästigt fühlt und lieber mit den Kumpels und ein paar Bier seine Tage am Neckar verbringt. Ich finde, Solidarität darf keine Einbahnstraße sein!"

19:23 von Trampelchen

"Dieser Parteitag und seine Freundschaftsrufe erinnert mich immer mehr an die Parteitage der SED."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Das tut mir Leid. Sehe ich als eine Art Trauma an, das dann zu Unrecht auf andere Vorgänge projiziert wird.

Ich lebte zu kurz in der DDR, um DIESE Art Trauma zu bekommen.
Andere hingegen habe ich auch.

@19:18 von andererseits

Durch die links-grüne Brille betrachtet mag richtig sein, was sie schreiben. Für alle Träger ungefärbert Brillen ist es einfach nur realitätsfern.
Wenn "bodenständige linke Politik" darin besteht, Geld mit der Gießkanne auszuschütten und das Ganze durch neue Schulden, die künftige Generationen zu tragen haben werden, zu finanzieren, dann wundert mich nicht, dass die SPD in der jüngsten Umfrage kräftig verloren hat.

@19:30 von Jayray

"ist geld der spd so wichtig? immer noch?"

Nicht der SPD - dem Wähler. Das liegt, wie mir scheint, daran, dass die Solidarität mit den Schwächeren in diesem Land, in den letzten Zügen liegt. Unserem Land kann nur noch die Wiederbelebung des Solidaritätsgedanken helfen.

CDU wird einlenken

Nachverhandlungen kämen nicht infrage, entrüstet sich AKK, Merz, Strobl & Co unisono.
Sie werden aber an den Verhandlungstisch gehen und dort einknicken, weil sie wissen, dass sie bei Neuwahlen kräftig Stimmen verlieren wird.
Doch mit der FDP allein bekommt die Union keine Mehrheit hin.
Und das würden die Profiteure der neoliberalen Wirtschaftsordnung der CDU nicht verzeihen.

reaktion-auf-spd-mit-einem-jein-ist-kein-land-zu-regieren#commen

Liebe(r) Koblenz, Sie schreiben Mitleid-voll : "Sicherlich wird ,egal mit welchen Ergebnissen , die Kleine Koalition bis zum Ende durchgeführt . Auch ich würde meine sichere Arbeit nicht aufgeben, wenn damit noch 2 Jahre Sicherheit verbunden wäre . Welche Perspektiven hätten denn Minister und Abgeordnete ? "

Aus meiner Sicht werden dann die Abgeordneten zur Linken gehen, .... also bleibt alles wie gehabt !
Und die Minister müssten wieder einfache Abgeordnete werden (bei den Linken!)
Allerdings, ob es einem Minister(in) gelingt, den Lebensunterhalt von monatlich etwa 20ooo Euronen auf 10ooo zu halbieren?
......ist doch sehr hart...., plötzlich mit 10ooo Euronen pro Monat auskommen zu müssen (fast schon Hartz IV). ...........Ähhhh

@19:43 von wenigfahrer

"...400 für den ganzen Monat finden nur die üppig, die ein mehrfaches haben."

Das sehe ich auch so. Gesellschaftliche Teilhabe gehört durchaus zu den Grundbedürfnissen sozialer Wesen und zu diesen zählt auch der Mensch. Ohne soziale Kontakte verhungert die Seele, aber das ist offenbar vielen wurscht. Was ist nur aus unserer Gesellschaft geworden?

Als Bettvorleger gelandet

Leider sieht es nach diesem Parteitag so aus, als hätte er nur den Sinn gehabt, Herrn Kühnert in den Parteivorstand zu hieven.
@ Tagesschau: Ist das schon ein bezahltes Parteiamt? Ist es so gut bezahlt, dass er auf seine Mitarbeit bei einem MdB nun verzichten kann?
Egal. Es ist kaum Wichtiges auf diesem Parteitag beschlossen worden, wenn man berücksichtigt, dass das Beschlossene der bewährten SPD - Vostandstaktik unterworfen wird, es in Verantwortung nicht umzusetzen. Links blinken, Rechts überholen.
So wie seit ca 100 Jahren immer wieder. Das wird nicht besser, wenn man da noch mehr beschließt.
Nun geht es also weiter bergab, aber die guten Renten sind sicher. Zumindest für die rechten Seeheimer und deren Symphatisanten.
Und das ist ja auch schon was ...

19:47 von Ist Wahr

"Kann mich an andere Zeiten erinnern, als die nzz ernst zu nehmen war"

Danke für die Bestätigung.

@th711

"Erst Hartz 4 einführen um es dann zu verteufeln und abschaffen zu wollen. Das ist für mich grotesk, die gleiche Partei, die gleichen Leute schreien heute Hopp und morgen Dopp.
[...]
Die SPD kann ich in diesem Leben sicherlich nie mehr wählen - die haben sich selber ausgeknockt - für immer.
Wer das nicht merkt tut mir leid."

Ach, wissen Sie, mir tun eher die Leute leid, die anderen Menschen nicht zugestehen können, aus Fehlern zu lernen, denn diese Menschen sind dann vermutlich auch selbst nicht dazu in der Lage.

Was ist denn so schlimm daran, dass die SPD Hartz IV weiterentwickeln möchte? Jede Partei sollte doch die Möglichkeit haben, Dinge in unserem Land zu verändern und bestenfalls zu verbessern. Warum sollte das nicht auch für die Dinge gelten, die man selbst vor 15 (!!) Jahren eingeführt hat?

Aber wahrscheinlich würden Sie der SPD auch vorhalten, wenn sie es ließe, wie es ist.

@19:46 von Sausevind

"Man kann doch wohl nicht wünschen und zu fördern suchen, dass wir 60 % AfD haben."

Doch, doch! Davon träumen doch gerade die, die hoffen, dass die SPD im Orkus verschwindet.

Die SPD hat ihre

Glaubwürdigkeit verspielt mit allen was sie auch anstellen wird, sie wird keinen Erfolg mehr haben!

20:05 von Anna-Elisabeth

<< @19:46 von Sausevind
"Man kann doch wohl nicht wünschen und zu fördern suchen, dass wir 60 % AfD haben."

Doch, doch! Davon träumen doch gerade die, die hoffen, dass die SPD im Orkus verschwindet. >>

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Aber nicht, wenn sie politisch denken!

Da gibt es einen Spruch, der es bis zum Filmtitel geschafft hat:

"Denn sie wissen nicht, was sie tun."

Und in der Bibel steht davor: "Herr, vergib ihnen, denn..."

Und um dieses Vergeben ringe ich auch. Ich will nicht verachten, verdammt noch mal.

@19:49 von deutlich Anna-Elisabeth 19.21

"Wir haben im Tagestreff, wo ich ehrenamtlich für Wohnungslose und Arme arbeite, einen jungen gesunden Mann, sogar mit Ausbildung als Grafikdesigner, der sich regelmäßig von Jobangeboten belästigt fühlt und lieber mit den Kumpels und ein paar Bier seine Tage am Neckar verbringt. Ich finde, Solidarität darf keine Einbahnstraße sein!"

Ich will gar nicht bestreiten, dass auch ich meine Probleme mit solchen Zeitgenossen habe und über die ich mich auch ernsthaft aufregen kann. (Auch ich kenne entsprechende Beispiele.) Das Problem ist aus meiner Sicht, dass man mit Sanktionen AUCH die falschen trifft. Wie man da Spreu vom Weizen trennen soll, weiß ich allerdings nicht. Den zuständigen Sachbearbeitern traue ich da nicht immer ausreichende Kompetenz zu.

@18:59 von Sausevind

"Aber seit die Neue Zürcher Richtung SehrsehrRechts gegangen ist, ist sie nicht mehr lesenswert."

Ich finde es spannend, Zeitungen aus gegensäztlichen politischen Richtungen zu lesen.

19:54 von Wolfgang E S

CDU wird einlenken

Nachverhandlungen kämen nicht infrage, entrüstet sich AKK, Merz, Strobl & Co unisono.
Sie werden aber an den Verhandlungstisch gehen und dort einknicken, weil sie wissen, dass sie bei Neuwahlen kräftig Stimmen verlieren wird.
Doch mit der FDP allein bekommt die Union keine Mehrheit hin.
Und das würden die Profiteure der neoliberalen Wirtschaftsordnung der CDU nicht verzeihen.
////
*
*
WEn Sie einen A.... in der Hose hätten, würden Sie hart bleiben , eine Minderheitsregierung weiterführen.
*
Dann könnte der Bürger bei wechselnden Mehrheiten erkennen, welchen dafür erforderlichen Demokraten es in den anderen Parteien, um das Wohl der Bürger geht.
*
Wer weiss eigentlich noch, wer gerade in der Partei Ihres sozialdemokratischen Koalitionspartners, auch Morgen immer Recht hat?

Anna-Elisabeth

Selbst wenn die SPD im Orkus verschwindet werden ihre bisherigen Wähler nicht mehrheitlich zur AFD überlaufen.

Es ist nicht nur das "Jein"

es ist der gesamte Parteitag. Außer der ausgemachten Wahl von Borjan / Esken ist nicht viel rumgekommen.

Klare Kante wollte man zeigen, aber: Statt die Frage Groko ja oder nein zu debattieren und zu handeln wurde dies vertagt und die Bedingungen für einen späteren Ausstieg aufgeweicht.

Statt die Zahl der Stellvertreter, wie vernünftigerweise auch aus Kostengründen geplant, wurde dann auch wieder abgerückt. Es sind dann 5 geworden, nur um keinen Streit zu haben.

Und mal wieder weiß eigentlich keiner wo es hingehen soll, aber irgendwie linker und gerechter und mehr Umverteilung.
Außer ein bisschen Stühlerücken eigentlich nichts gewesen.

Wie man jemanden überzeugen soll die SPD zu wählen, der das nicht aus Tradition oder Überzeugung immer noch tut, ist mir schleierhaft.

Wäre die SPD ein einfacher Arbeiter mit solchen Selbstfindungsproblemen, würde man Sie krank schreiben und zur Kur schicken. Geht leider mit Parteien nicht.

Die Sorgen des Herrn Merz

Merz sorgt sich um die große Volkspartei SPD. Ein untrügliche Zeichen dafür, dass die SPD zur Zeit nicht alles falsch macht.

@18:59 von Sausevind

Das Verwelken der Sozialdemokratie

Geben Sie bitte den Text oder die Suchzeile in google ein.

/reaktion-auf-spd-mit-einem-jein-ist-kein-land-zu-regieren#comme

Lieber happyhunter, Sieschreiben sehr überzeugend :"Die SPD hat ihre Glaubwürdigkeit verspielt .....mit allem was sie auch anstellen wird, sie wird keinen Erfolg mehr haben!"

Ja ich bin sehr sicher ....Sie haben =>absolut recht !
Die Situation erinnert sehr an Friedrich Schiller's
"Der Ring des Polykrates:
=>"Da wendet sich der Gast mit Grausen....
so kann ich hier nicht ferner hausen,....
die Götter wollen Dein Verderben,....
fort eil ich nicht mit Dir zu sterben,...
sprach's und schiffte schnell sich ein !<=

20:06 von happyhunter

"Die SPD hat ihre
Glaubwürdigkeit verspielt mit allen was sie auch anstellen wird, sie wird keinen Erfolg mehr haben!"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Auch das ist persönliches Wunschdenken. Ich verzeihe manchmal auch nicht, krieg es nicht hin.

Trotzdem wähle ich mitunter diese Partei, wenn sie mir für die Zukunft unerlässlich erscheint.

Verspielen für alle Zeiten kann vielleicht ein Mensch, aber niemals eine Partei, die sich ja ständig in ihrer Besetzung verändert.

@19:38 von landart

"Sollen damit jetzt die Leistungsträger begeistert werden.?
.... Mindestlohn auf 12 € und und...Füllhornpolitik ohne Ende."

Sie finden also Löhne, von denen man nicht leben kann in Ordnung? Zählen Sie sich selbst zu den Leistungsträgern? Sind das nicht ALLE, die in diesem Land einer Arbeit nachgehen? Oder möchten Sie Ihren Müll selbst entsorgen, sich Ihre Post beim Absender abholen, Ihr Büro oder sonstigen Arbeitsplatz selber reinigen, ihre Brötchen selber backen und im Krankenhaus ungewaschen und ohne Nahrung ans Bett gefesselt sein? Viel Vergnügen!
Übrigens, die zu geringen Löhne werden auch mit Ihren Steuern 'aufgestockt'.

Was würde "der alte Mann" dazu sagen ?

Was würde er davon halten, dass ein Parteitag der "alten Tante SPD" der Regie eines Juso-Vorsitzenden folgt.
Die SPD scheint wie hypnotisiert von dem Faszinosum Kevin Kühnert !

Die Eliten und die SPD

Wenn man die Beiträge der SPD-Granden auf ihrem Parteitag analysiert, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß diese Politik mit den Anforderungen einer Leistungsgesellschaft im 21.Jahrhundert mit ihren globalen Herausforderungen ganz und garnicht kompatibel sind. Sie sind auch nicht adäquat unseren Spitzenleistungsträgern in der Technologie, Forschung, Wirtschaft und Gesundheit/Medizin... Da gibt es Politiker, die noch nie Fachkenntnisse oder Berufserfahrung erworben haben...ok...sie sind rhetorisch - wie der neue Jungherold Kühnert - gut drauf...aber das recht auf keinen Fall, eine Zukunftspolitik für eine Exportnation in der globalen Konkurrenz zu gestalten. Und das merken die Menschen immer mehr. Und darum wählen sie die Politikerttypen vergangener Zeiten auch nicht mehr. Mit den "Drogen aus dem Füllhorn" lassen sich die Bürger nicht mehr verlocken. Das ist das wahre Dilemma der SPD, sie haben keine excellenten Persönlichkeiten mehr...

@Margitt vom Vorgänger Thread... Ich stimme...

...Ihnen in allen Punkten sowas von zu, denn ich weiß wovon ich rede.
Und ja, ich weiß ich habe das Thema hier schon oft gepostet.
Das macht die ganze Sache aber eben nicht besser.
Hier nur ein krasses Beispiel für das asoziale ALG-II-System
(Hartz 4 is' für mich eine tief kränkende Beleidigung meiner Lebenslesitung).

---
Ich bin seit '98 schwer chron. krank u. mußte deshalb meinen Beruf aufgeben.
Trotz aller Bemühungen (Studium zum E-Techniker) habe ich bis heute nie eine Chance in d. Gesellschaft erhalten.
Heute mit fast 52 J. mußte ich meinen Rentenantrag stellen,
denn das JC will mich loswerden.
Aber mit nur 16 J. Rentenbeiträge werde ich immer nur Grundsicherung erhalten.
Armut seit dem 30. Lebensalter bis zum Ende.

Im Monat habe ich ca. 100€ an Medikamentenkosten die vom Regelsatz gezahlt werden müssen, da diese nicht übernommen werden.

Das bedeutet, das meine Ernährung schlecht ist u. mir zusätzl. schadet.

ALG-II ist sowas von asozial und gehört verboten!

Bis jetzt weiß ich nicht

wo die SPD hin will. Einmal ja dann wieder nein,so wird das nichts mit regieren. Da muss eine klare Richtung vorgegeben werden. Man kann es nicht Jedem recht machen,klare Ansage mit klarer Richtung damit die SPD für den Wähler erkennbar ist.

@20:06 von happyhunter

"Die SPD hat ihre
Glaubwürdigkeit verspielt mit allen was sie auch anstellen wird, sie wird keinen Erfolg mehr haben!"

Ja, da ist die CDU im Vorteil. Wer döst, kann auch keine Glaubwürdigkeit verspielen - jedenfalls nicht aktiv und nicht solange man einen kleinen Partner hat auf den sich alle eingeschossen haben.

@19:51 Sparer

Das Wort "Gießkanne" finde ich weder im Leitantrag noch im Sozialstaatskonzept noch in der Debatte wieder. Woher haben Sie es? Und das mit der Brille ließe sich umkehren: Wer nicht sieht, dass du derzeitige Nullzinspolitik zu Investitionen aufruft und auch marode Schulen, Straßen und ein Investitionsstau in der Infrastruktur eine Schuldenweitergabe an die nächsten Generationen bedeutet, der sollte sich an die Nase fassen und die eigene Brille abnehmen.

reaktion-auf-spd-mit-einem-jein-ist-kein-land-zu-regieren#commen

Halloooo, lieber Gogol, Sie schreiben sehr optimistisch : "Ich wette, nach der Hamburg Wahl ...............
steht die SPD wieder auf ,, wir haben den Waehler verstanden ".......

Leider muss ich Ihnen diese schöne Illusion zerstören : Die Briten haben dazu ein sehr gutes Sprichwort, das frei übersetzt etwa bedeutet :" Wenn Du bemerkst, ...dass das Pferd das Du reitest,....
tot ist,........
solltest Du absteigen.......

Natürlich haben die HartzIV-Regelungen

Mängel und es sind Härten für die Betroffenen. Namentlich die niedrigen Freibeträge für Ältere konterkarieren die richtige Idee der Eigenvorsorge, die enge Zusammenarbeit der Jobcenter mit Leiharbeitsfirmen ist auch problematisch. Trotzdem ist das Prinzip fördern und fordern richtig und es muss Mitarbeit der Bezieher verlangt und eingefordert werden können. HartzIV sollte auch nicht zum Dauerzustand werden so war es auch nicht gedacht. Ich denke jetzt an Gesunde und Jüngere. Mitarbeit und Eigeninitiative sollten kein Verstoß gegen Menschenwürde darstellen und auch nicht so dargestellt werden

re. Schwarzseher

"Mir soll es nur recht sein, das Fischen am linken Rand beweist wieder einmal mehr, wie weit man sich bereits von der Realität entfernt hat!"
Es geht hier nicht um linke oder rechte Politik, es geht darum die Interessen der großen Mehrheit der Menschen in diesem Lande wieder stärker zur Geltung kommen zu lassen. Warum auch soll beispielsweise der Produktivitätszuwachs fast einzig und alleine der Arbeitgeberseite, wie in den letzten zwei Jahrzehnten geschehen, zugeschlagen werden? Hier liegt ein gewaltiger Verteilungsspielraum, der sowohl für höhere Löhne sowie eine auskömmliche Rente sorgen könnte. Für letzteres gilt, dass die Produktivkraftentwicklung wesentlich wichtiger ist als die demographische Entwicklung, die bei der Diskussion in der Regel ausschließlich berücksichtigt wird. Sollte die SPD gegen innere und starke äußere Widerstände zu einer neuen Politik in der Lage sein, die das Primat der Verteilungsgerechtigkeit angeht, werden die Menschen ihr eine neue Chance geben.

@18:38 von Anna-Elisabeth - Ich bin bei Ihnen...

...Aber bitte unterlassen Sie doch solche Ausdrücke wie "Hartz-IVler".

---

Und die Anführungsstriche machen die Sache nicht besser.

Ich und Millionen anderer Betroffene
sind ALG-II Empfänger und keine...
Hartzer.

Und für den Großteil derer, die ebenfalls davon betroffen sind gilt:
Sie sind keine...
- Schmarotzer
- Sozialhängemattebeleger
- faule Leute
usw.

Danke dafür, wenn Sie sich dazu entscheiden sollten in Zukunft anders zu schreiben.

Ich bin mir auch nicht sicher, wie es mit der SPD weitergeht, aber ein Urteil über die beiden neuen Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans ist meiner Ansicht absolut verfrüht. Mag sein, dass die SPD doch noch untergeht, aber näher an einer Wiederbelebung war sie seit ihrem Absturz noch nie. Gebt den neuen Vorsitzenden doch wenigstens 100 Tage Zeit, um Ihre Ideen und Konzepte vorzustellen und zu verkaufen.

@ DrBeyer

„Jede Partei sollte doch die Möglichkeit haben, Dinge in unserem Land zu verändern und bestenfalls zu verbessern.“

Ihr Satz ist vollkommen richtig, genau das ist der Job der Politiker.

Jeder Partei sollte auch nach ihrem dafür halten die Themen gestalten, am Ende kann der Wähler dann ja entscheiden welche Partei seiner Meinung nach die besten Lösungen anbietet.

offenbar hoffen einige

grüne alleswisser, mit dem neuen spd duo auf augenhöhe verhandeln zu können, mit hilfe der wichteln und kobolde

Mit einem jein ist kein Land zu regieren

Aber die SPD wird sich mit dem Sozialblock sehr schwer tun ! Das kostet viel Geld und ist der Partei immer zum Verhängnis geworden.
Mit anderen Worten : Wo die SPD war , oder ist , werden Schulden produziert ! Und Schulden haben wir genug denn das Institut für Generationenenverträge,Freiburg , errechnet 6,2 Billionen Staatsschulden !!!!

re. Bernd Kevesligeti

"Staatliche Kommandowirtschaft,"steht im Artikel ?
So tönen die,die gerne Kommandos geben,von oben nach unten,in der Arbeitswelt.

Eine lakonische Kommentierung. Volle Zustimmung!! "Staatliche Kommandowirtschaft", ein Begriff aus der ideologischen Mottenkiste.

anderseits Kühnert als einen

anderseits
Kühnert als einen strategischen Kopf zu bezeichnen , das hat schon was von einfach nichts verstehen zu wollen. Wenn der so strategisch denken kann , wie er bisher ohne Abschluss durchs Leben gekommen ist , dann ist er strategisch wohl wirklich ein Stratege.
Solche Strategen werden Deutschland aber an die Wand fahren , weil im wirklichen Leben diese Strategie nicht aufgeht.
Mir graut es vor solchen Strategen.

@20:21 von Hajü

"Merz sorgt sich um die große Volkspartei SPD. Ein untrügliche Zeichen dafür, dass die SPD zur Zeit nicht alles falsch macht."

Eine richtige Feststellung in Humor verpackt. Wunderbar.

Gibt es..

Gibt es solches Larvieren nicht in allen Parteien?

FDP.."lieber nicht regieren als schlecht regieren"

Linke.."was gehen uns die Linken vor 1989 an?"
Grüne.."wie sollen unsere Wünsche finanziert werden und wer soll bei Erfüllung unserer Wünsche noch leben können?"

Union.."wir bleiben bis zum Sankt-NimmerleinsTag unserer Kanzlerin treu, egal,was die Zukunft bringt?"

Auguren, Meinungsmacher und politische Kommentare

Schon lustig, wenn, fangen wir bei den "Auguren" an, die Wahl von Geywitz/Scholz schon als gegeben anzusehen und einen "Linksruck" damit abgewehrt zu sehen; herrlich, weit gefehlt mit der Prognose. Will man/frau mit der jetzigen SPD-Schelte diesen Riesenfehler vergessen lassen? oder erfolgt noch eine öffentliche Aufarbeitung dieser Leistung?
Schauen wir uns doch mal die Regierungsjahre mit Beteiligung der SPD an: Politik der Öffnung gegenüber dem Osten, der von der CDU/CSU vehement abgelehnt wurde, führte zu dem späteren (89) "Erfolg" von Kohl. Eine Liberalisierung der Politik wurde eingeleitet. Die ökonomischen Erfolge der Regierung Schmidt bis 82 sind unbestreitbar. Nach jahrelangem Nichtstun der Union bis 98 war es wirtschaftlich nötig, die damalige Krise mit Hilfe (uA) der Einführung von Hartz4 zu bewältigen. Mittlerweile hat sich dies überholt und gehört geändert, was allerdings jahrelang verpennt wurde. Die jetzige Kursänderung kommt zwar spät, aber sie kommt.

Sausevind .... man kann sich

Sausevind
.... man kann sich doch nicht wünschen und zu fördern suchen , dass wir noch 14 % SPD haben.
Lernt man in der Bevölkerung nicht mehr , wie man politisch denkt ,also bezogen auf die SPD und CDU ?

20:42 von tomcat

"" Gebt den neuen Vorsitzenden doch wenigstens 100 Tage Zeit, um Ihre Ideen und Konzepte vorzustellen und zu verkaufen.""
#
Die Chance sollte man den Beiden geben.Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Dann kann man m.M.n. erst ein Urteil abgeben.

Die Wirtschaft hat genug Sektkorken knallen lassen,

jetzt diese unnötigen Drohungen und Schwarzmalereien. Zunächst gehört der EZB mal ganz gehörig den Marsch geblasen, wegen der Sparerenteignung zum Wohle der Schuldenstaaten. Dann der CDU/CSU, wegen der Lobby Politik auf Kosten der Allgemeinheit. Die schwarze Null gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland und somit den nachfolgenden Generationen. Schulden auch? Ja, aber die machen die anderen Eurostaaten fleißig weiter, wir springen dann wieder mit Rettungsschirm ein, sprich die Steuerzahler, nicht die Steuervermeidenden Großunternehmer! Irrsinn kann ich nur sagen. Erst wenn die SPD da aufräumt, wird sie wieder Volkspartei!

20:29 von hambacherschloss

"Was würde "der alte Mann" dazu sagen ?
Was würde er davon halten, dass ein Parteitag der "alten Tante SPD" der Regie eines Juso-Vorsitzenden folgt.

Offensichtlich reicht der Juso-Vorsitz aus, um Kühnert für ein junges, unreifes Bürschchen zu halten. Der Mann ist 30 Jahre alt. (In welchem Alter wurde Kurz Kanzler?)

"Die SPD scheint wie hypnotisiert von dem Faszinosum Kevin Kühnert."

Das nennt man in Ihren Kreisen wohl Fehldiagnose.

@Sparer - 19:51

"Durch die links-grüne Brille betrachtet mag richtig sein, was sie schreiben. Für alle Träger ungefärbert Brillen ist es einfach nur realitätsfern.
Wenn "bodenständige linke Politik" darin besteht, Geld mit der Gießkanne auszuschütten und das Ganze durch neue Schulden, die künftige Generationen zu tragen haben werden, zu finanzieren, dann wundert mich nicht, dass die SPD in der jüngsten Umfrage kräftig verloren hat."

Klar, deshalb weiter Union wählen.
Die schütten das Geld mit der Gießkanne wenigstens für Subventionen und Wirtschaftsförderung aus, Beschützen Konzerne und Verbände vor den Ansprüchen der Allgemeinheit, wollen Altersarmut mit Aktienpaketen bekämpfen und überlassen künftigen Generationen eine problembelastete Umwelt, weil ihre Klimapäckchen Showelemente sind, die über ihre Denkfaulheit bezüglich erneuerbarer Energien, moderner Infrastruktur und wirksamen Umweltschutz hinwegtäuschen.

@20:20 von nelumbo

"Selbst wenn die SPD im Orkus verschwindet werden ihre bisherigen Wähler nicht mehrheitlich zur AFD überlaufen."

Ich sprach ja auch nur von Träumen.

Sausevind ... ich habe mit

Sausevind
... ich habe mit Sicherheit kein Trauma erlitten.
Ich höre nur die gleichen Gesänge und daher weiß ich , wie man Teile der Bevölkeung versucht einzulullen. Bei mir wird das nicht gelingen. Zu Ihrer Überraschung habe ich dort fast mein ganzes Leben verbracht und ich bin nur berufsbedingt nach NRW gewechselt. Ich bin damals nicht traumatisiert gewesen , aber heute, wo ich schon 10 Jahre Alterrentner bin ,da könnte das wirklich eventuell der Fall werden , wenn ich die Politik hier sehe.

@Hajü 20.39

Warum auch soll beispielsweise der Produktivitätszuwachs fast einzig und alleine der Arbeitgeberseite, wie in den letzten zwei Jahrzehnten geschehen, zugeschlagen werden? Hier liegt ein gewaltiger Verteilungsspielraum, der sowohl für höhere Löhne sowie eine auskömmliche Rente sorgen könnte. "
Stimmt, aber für Lohn-und Tarifverhandlungen sind die Tarifparteien zuständig und nicht das Politbüro. Deshalb braucht es starke Gewerkschaften und einen hohen Organisationsgrad. Nur in totalitären Systemen bestimmt die Partei die Lohnhöhen. Manche scheinen da wieder hin zu wollen.

Dass hier von AKK ist lächerlich - Umfragen gegen Union

Dass hier von AKK ist lächerlich:

https://www.tagesschau.de/inland/reaktionen-spd-103.html

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer machte etwa deutlich, dass sie eine Nachverhandlung des Klimaschutzpakets ablehnt. "Es gibt eine Einigung mit der SPD in der Regierung und im Bundestag", sagte Kramp-Karrenbauer der "Bild am Sonntag". "Über die haben wir lange verhandelt. Jetzt läuft das Vermittlungsverfahren mit dem Bundesrat. Wir können nicht wieder bei Null anfangen."

Beim Abwuergen der Windenergie werden Nachverhandlungen kommen genauso wie beim Verbot vom Verbrennungsmotor, bei den Braunkohle-Tagebauen die schneller geschlossen und rekultiviert werden muessen und mehr. AKK sollte sich die aktuellen Umfragen mal anschauen, die alle zeigen: ohne SPD + Gruene + FDP + Linke reicht es fuer die Union nicht!

20:22 von IBELIN

"@18:59 von Sausevind
Das Verwelken der Sozialdemokratie

Geben Sie bitte den Text oder die Suchzeile in google ein."

Nein!

Ich verachte den Rechtsruck dieser Zeitung.

@20:37 von andererseits @19:51 Sparer

"Und das mit der Brille ließe sich umkehren.."

Auf jeden Fall! Die eigene Brille nimmt man ja in der Regel nicht mehr wahr, wenn man sie lange genug trägt.

(Es sei denn, man stellt wie ich immer wieder fest, dass man schon wieder die falsche Brille aufgesetzt hat. Gilt durchaus auch im übertragenen Sinn.)

Hier mal fuer AKK die allerneuste Umfrage

Hier mal fuer die werte Union die aktuellste FORSA-Umfrage:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

FORSA 07.12.2019

CDU/CSU: 28%
SPD: 11%
Gruene: 22%
FDP: 9%
DieLinke: 8%
AfD: 14%
Sonstige: 6%

Und dass bedeutet folgende Rechnung werte AKK:

Simbabwe + Linke: 78%
Simbabwe-Koalition: 70%
Kenia + Linke: 69%
Jamaika + Linke: 67%
Kenia-Connection: 61
Jamaika: 59%
schwarz-Gruen: 50%
erweitertes R-R-G (R-R-G + FDP): 50%
schwarz-Rot-Rot: 47%
schwar-Blau: 42%
Rot-Rot-Gruen: 41%
schwarz-gelb: 37%
GroKo: 29%

Tja... werte AKK, dumm gelaufen. Dass bedeutet: Rechtsträumer haben verloren und die Union muss endlich lernen mit den Linken koalitionsfähig zu werden. Denn auch die AfD braucht sich keinen Schwachheiten hingeben. Sie wird niemals in eine wie auch immer geartete Regierung reinkommen und die GroKo hat endgueltig keine Regierungsmacht mehr und ohne SPD + Gruene + FDP + Linke reicht es fuer die Union nicht. Shit happens Union. *breit grins*

20:29 von hambacherschloss

"Was würde "der alte Mann" dazu sagen ?

Was würde er davon halten, dass ein Parteitag der "alten Tante SPD" der Regie eines Juso-Vorsitzenden folgt.
Die SPD scheint wie hypnotisiert von dem Faszinosum Kevin Kühnert !"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Weiß nicht. Wieso ist es wichtig, was ein alter Mann dazu sagt?

Hat denn nicht die SPD gelehrt, "habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen?"

Also die Autoritätshörigkeit zu überwinden?

@20:39 von deutlich - Ihre Annahme, daß...

...das ALG II System richtig ist weil es ja das Prinzip des "Fördern u. Fordern beinhaltet, ist falsch.
---
Ich weiß auch nicht warum viele Leute dies immer wieder betonen.
Liegt es daran, daß die meisten Leute die es fordern eben noch nie von ALG II
betroffen waren?
Wahrscheinlich ja.
Sollten Sie jedoch auch mal ALG II Empfänger gewesen sein u. Sie aber gefördert wurden, dann gehören Sie einer ganz kleinen Gruppe von Menschen an.

Ich z.B. bin seit 2005 ALG II Empfänger u. eine Föderung habe ich noch nie erhalten.

Das trifft auf den Großteil der Betroffenden ebenfalls zu.
Und wenn gefördert wird, dann meistens in unsinne Kurse, die nur einem helfen. Geld vom Staast für die
Firma, die die Kurse anbietet u. für's das Jobcenter eine bessere Statistik gibt.

Nein, gefördert wird sogut wie nie.
Dafür aber umso mehr gefordert.

Vielleicht sollten Sie sich mal im Jobcenter umsehen u. mit den Betroffenen dort reden.
Vielleicht hilft es ja?!

@ Anna-Elisabeth (21:11): wer im Orkus verschwindet...

@ Anna-Elisabeth

Wer hier im Orkus verschwindet, wird die werte Union zusammen mit der AfD sein. Schauen Sie sich mal die aktuellen Zahlen an:

http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

FORSA 07.12.2019

CDU/CSU: 28%
SPD: 11%
Gruene: 22%
FDP: 9%
DieLinke: 8%
AfD: 14%
Sonstige: 6%

Und dass heißt folgende Rechnung:

Simbabwe + Linke: 78%
Simbabwe-Koalition: 70%
Kenia + Linke: 69%
Jamaika + Linke: 67%
Kenia-Connection: 61
Jamaika: 59%
schwarz-Gruen: 50%
erweitertes R-R-G (R-R-G + FDP): 50%
schwarz-Rot-Rot: 47%
schwar-Blau: 42%
Rot-Rot-Gruen: 41%
schwarz-gelb: 37%
GroKo: 29%

Tja... So viel zur Wahrheit. Die Union hat alleine keine Mehrheit, die GroKo hat keine Regierungsmacht mehr und Rechtsträumer haben verloren!! Und fuer die Union reicht es ohne SPD + Gruene + FDP + Linke nicht.

Dass heißt: Condor wird weiterleben und die Union muss nun Kompromisse gehen und lernen mit den Linken koalitionsfähig zu werden. Der Stern der Union ist am Vergluehen. So bitter es fuer die Union ist.

20:32 von landart

"Das ist das wahre Dilemma der SPD, sie haben keine excellenten Persönlichkeiten mehr..."

Der Ruf nach Autoritäten ist doch hoffentlich längst überholt.
Wieso braucht man faszinierende Persönlichkeiten, um eine Partei zu wählen?

'Das war einmal.'

@20:40 von Biocreature

"...Aber bitte unterlassen Sie doch solche Ausdrücke wie "Hartz-IVler"."

Es tut mir ernsthaft Leid, wenn ich Sie damit getroffen habe.
Es ist tatsächlich nicht meine Art, so abfällig zu reden. Mit den Gänsefüßchen wollte ich deutlich machen, dass ich diese abfällige Ausdrucksweise zitiere.

Was Ihre übrigen Ausführungen betrifft, gehe ich davon aus, dass Sie auch sonst meine Kommentare doch reichlich missverstehen. Das wiederum verstehe ich nicht so ganz.

"Danke dafür, wenn Sie sich dazu entscheiden sollten in Zukunft anders zu schreiben."

Zitate sind nichts Ehrenrühriges.

Seit G. Schröder nicht mehr der Genosse der Arbeiter,

sondern der Genosse der Bosse wurde und mit den GRÜNEN die Hartz- 4 Gesetze und Öffnung des Arbeitsmarktes für Minijobs, Niedriglohnbeschäftigungen etc. beschloss, ging es mit der Arbeiterpartei stetig bergab!

Dafür wuchs die Zahl der Armen bis heute und der Reichen, die noch schneller reich wurden und bis heute werden.

In den letzten ca. 15 Jahren war weder die spd, cdu/csu oder grünen gewillt, Änderungen an den Hartzer Gesetzen vorzunehmen, geschweige zu beenden.

Heute liegen sich die Ex-Genossen in den Armen, klopfen sich auf die Schultern, prosten sich zu, wie toll sie sind!

Dringende Probleme (Rente, halbgar), A-markt, Umwelt,Migration und vieles mehr, werden von keiner Partei behandelt, geschweige richtig gelöst.

Bisher gibt es nur faule Kompromisse, die weder die Parteien (wenn sie ehrlich wären) und schon gar nicht die Menschen im Lande zufrieden stellen!
Die Volksparteien werden bei den nächsten weitere Federn zugunsten anderer Parteien lassen.

Dann beginnt das jammern

@ deutlich (21:14): bei bestimmten Sachen ist Staat der AG

@ deutlich,

Stimmt, aber für Lohn-und Tarifverhandlungen sind die Tarifparteien zuständig und nicht das Politbüro.

Bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen und bei den Fluglotsen ist die Regierung zuständig weil das Innenministerium der Arbeitgeber der Bundespolizei ist. So viel zur Wahrheit. Nur in der Privatwirtschaft gilt die Tarifautonomie der Tarifparteien.

Daher zu dem hier:

Deshalb braucht es starke Gewerkschaften und einen hohen Organisationsgrad.

fuer die Privatwirtschaft ja. Aber wer beim Staat arbeitet, der hat den Staat als Arbeitgeber (z.B. Ämter, Behörden, Sicherheitskontrolle am Flughafen, Fluglotsen)

Und daher stimmt dass hier von Ihnen nicht:

Nur in totalitären Systemen bestimmt die Partei die Lohnhöhen. Manche scheinen da wieder hin zu wollen.

Das ist absoluter Schwachfug.

20:35 von schiebaer45

"Bis jetzt weiß ich nicht

wo die SPD hin will. Einmal ja dann wieder nein,so wird das nichts mit regieren. Da muss eine klare Richtung vorgegeben werden."

Vielleicht ist auch das der Schnee von gestern.
Dass man fordert, dass alles klar und eindeutig ist.

Das Leben ist komplex und wird immer komplexer. Wer da nicht mitkommt und immer undifferenziert eine klare Linie fordert, wird immer enttäuscht sein.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „SPD-Parteitag“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren:

https://www.tagesschau.de/inland/spd-beschluesse-101.html

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: