Kommentare

Amerikanische Kriegsverbrecher

Werden meistens gar nicht bestraft, oder höchstens zu symbolischen Strafen.

Damit hat sich die Welt abgefunden.

das so etwas passiert ist im krieg nicht umgehbar

auch die blauhelme die menschen schützen sollten haben dreck am stecken mit vergewaltigungen die sie begannen, in exjougolsavien als der westen eingriff um gegen die serben die bevölkerung zu beschützen haben auch die angeblichen befreier frauen vergewaltigt und folter durchegeführt.
vor gericht kam keiner.
hier sollte man gerecht sein und nicht immer sich freuen wenn es darum geht um amerika für alles zu diabolisieren.
es giebt halt keine sanfte soldaten und das ist keine entschuldigung oder verharmlosung für verbrechen die diese begehen, aber soldat sein ist hart, kalt und ideologisch muss man sein sonst bricht man schnell und hält den druck nicht aus.

Kein Rückgrat

"Schon vor der Verkündung des Richterspruches in Den Haag hatte er mit Sanktionen gegen Mitarbeiter des Gerichts gedroht. Bei der Chefanklägerin machten die Behörden sogar ernst: Sie entzogen Bensouda kurzerhand das Einreiserecht in die USA."

Vor Letzterem haben die Richter wohl die meiste Angst: Nie wieder Urlaub in den USA. Das würde schmerzen.
Vielleicht hat der ein oder andere Richter eine Immobilie oder Guthaben in den USA. Das würde noch mehr schmerzen.

Mut und Rückgrat sieht anders aus.

Da die Amis

eh nicht zulassen das ein Soldat und geschweige denn ein CIA , NSA oder sonst einer angeklagt wird (sind alle Sakrosankt) ist es wirklich Zeitverschwendung.Irgendwie passend wie zb im Film Jack Reacher Tom Cruise sagte:Ein Weg jemanden ohne folgen erschiessen zu können ist der Amerikanischen Armee beizutretten.

Da bleibt einem die Spucke weg!

Adorno hätte gesagt: "Mit Düsengeschwindigkeit ins Plusquamperfekt" - Amerika legt aber immer noch ne Schippe drauf. Umso mehr muss Europa, sofern es eine ethische Veranwortung spürt, den Speer aufheben; tja, Geschichte will gelernt sein!

@Petersons

Warum gibt es wohl die Militärpolizei? Das Problem ist nur sobald es gegen Amerikaner oder Armeeangehörige geht schreiten die ein,wenn aber etwas im Ausland passiert wird es unter den Teppich gefegt oder es passiert gar nichts, oder derjenige wird vom Präsidenten begnadigt .Obwohl sogar das Militär selber (es ging um einen Seal) Ihn verurteilt hat.
Amerikanisches Rechtempfinden eben: Wir Amerikaner sind besser als die anderen und deswegen hat UNS auch keiner anzuklagen oder zu verfolgen,das ist UNSERE sache

My Lai

erinnert sich einer dran ?

500 Zivilisten einfach so "abgeknallt" grundlos
nur einer wurde verurteilt - und einen Tag später - begnadigt
zugegeben, es gab auch Civilcourage
ein leider viel zu spät dazukommender Pilot eines Hubschraubers beendete das Massaker
in dem er androhte mit seinen Bordwaffen auf die Soldaten zu schießen

"....und das ist keine

"....und das ist keine entschuldigung oder verharmlosung für verbrechen die diese begehen, aber soldat sein ist hart, kalt und ideologisch muss man sein sonst bricht man schnell und hält den druck nicht aus..."

Was ist das denn sonst als eine Verharmlosung?
Sie sagen im Grunde "da kann das schon mal passieren, Schwamm drüber"

"...eine Fehlentscheidung.

"...eine Fehlentscheidung. Die einzigen, die sich darüber freuen können, sind Donald Trump und John Bolton."
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Nachdem ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich mir gleich, auch D. Trump ist schuld.
Der Name Trump darf in keiner negativen Meldung fehlen, auch wenn nicht begründet werden kann warum?

Die Gerechtigkeit ist abgeschafft.

"[...] Ermittlungen seien daher nicht im Interesse der Gerechtigkeit, hieß es in der Begründung."

Die Aufklärung von mutmaßlichen Verbrechen ist also nicht im Interesse der Gerechtigkeit. Wer so etwas sagt, muss den Glauben an die Gerechtigkeit verloren haben. Ich möchte nicht wissen, mit welchen Druckmitteln solche Aussagen erpresst wurden.

Afghanistan

Achso und nun wundern wir uns warum es kein Ende der Terroristen gibt. Wer gefoltert wurde oder vergewaltigt, der wird psychisch kaum noch labil sein, ganz besonders dann nicht, wenn man aus so einer mittelalterlichen Region wie Afghanistan kommt. Im Grunde ist das auch Terror.

Sprachlos ob der Begründung

Zitat aus dem Artikel:
*Ermittlungen seien daher nicht im Interesse der Gerechtigkeit*
Damit werden Gesetze und Menschenrechte mit Füßen getreten.

*Soldaten sind halt hart.*
Die Zivilbevölkerung, die diesen Krieg sicher nicht wollte, hat ein Recht darauf, vor solchen Auswüchsen geschützt zu werden. Und wenn Soldaten im Eifer des Gefechts allen Anstand vermissen lassen, müssen sie angeklagt und verurteilt werden.

Es darf nicht passieren, dass unsere Gesetze gegen Folter und Kriegsverbrechen schleichend aufgeweicht werden

11:39 von Petersons

“das so etwas passiert ist im krieg nicht umgehbar“

Mag sein.
Sie meinen, dann soll man eine Verfolgung dieser Straftaten gleich lassen? Weil sowas im Krieg “ganz normal“ ist?
Afrikanische Angeklagte haben schon festgestellt, dass mehrheitlich farbige Täter vor dem Gerichtshof erscheinen müssen und (zu recht) verurteilt werden.
Dass die USA diesen Gerichtshof nicht anerkennen, sagt ziemlich viel aus. Dass dann auch noch Personen die Einreise verweigert wird, noch mehr.
US-Regierungen begnadigen und befördern aber lieber Täter (siehe Massaker von Haditha oder die verwerflichen Taten in Abu Ghraib). Über nicht stattgefundene Verurteilungen von Blackwater-Mördern will ich garnicht schreiben.

Internationaler Gerichtshof

1. Somit hat auch der internationale Gerichtshof seine Glaub- bzw. Vertrauenswürdigkeit verloren.
2. Ein Land das sowas macht, kann kein Frieden, Freiheit und Demokratie verbreiten.

@Petersons - Was verstehen Sie unter Gerechtigkeit?

11:39 von Petersons:
"hier sollte man gerecht sein und nicht immer sich freuen wenn es darum geht um amerika für alles zu diabolisieren."

In Ihren Augen wäre es also "gerecht", diese mutmaßlichen Kriegsverbrechen gar nicht aufzuklären, weil die Täter US-Soldaten sind und sowieso nicht belangt werden können?

PS: Der Teufel (Vergewaltigung und Folter) lässt sich nicht diabolisieren.

@flegar - Druckmittel

11:56 von flegar:
"Vor Letzterem haben die Richter wohl die meiste Angst: Nie wieder Urlaub in den USA. Das würde schmerzen. Vielleicht hat der ein oder andere Richter eine Immobilie oder Guthaben in den USA."

Oder irgendwo auf dieser Welt Familie und Freunde, die nicht in einen "Unfall" verwickelt werden wollen.

Passt ins Bild.

Das passt gut ins Bild, da die US-Regierung gerade einen verurteilten (!) Kriegsverbrecher (nämlich einen US-Soldaten, der einen Menschen in Afghanistan erstoch, und dann stolz mit der Leiche posierte) begnadigt und als Held bezeichnet hat.

Selbst die Veteranen-Organisationen in den USA waren empört.

Ausserdem sollten noch die Drohungen und die Sanktionen der USA gegen den Internationalen Gerichtshof in DenHaag erwähnt werden. Die USA haben sogar angekündigt, jegliche angeklagte US-Soldaten wenn nötig mit Waffengewalt aus DenHaag zu "befreien". Was das bedeutet, braucht man ja nicht mehr extra zu sagen.

Die USA haben doch massiv Druck ausgeübt

Und mit Sanktionen gegen die Richter gedroht im Falle einer Anklage. Umgekehrt wenden US Richter gerne heimisches Recht auch gegen Ausländer an. Typisch imperiales Gehabe halt.

Kann man nicht im gegenzug

Kann man nicht im gegenzug diesen us richtern, die einreiseverbote aussprechen, die einreise in die eu untersagen?
Wäre zwar nur symbolisch, aber inmerhin etwas.
Was richtig oder fslsch ist, bestimmen einzig die amis. Und wenn die eu irgendwann mal stark werden sollte, werden wir zum feind erklärt, wril wir den us wohlstand bedrohen. Es hat keinen sinn, sich über us folklore aufzuregen. die machen eh, was sie wollen.

11:39 von Petersons

Verbrechen sind Verbrechen und die USA stellt damit ihren Standpunkt den sie seit Eröffnung des Gerichtshofs vertritt deutlich heraus. Die Verbrechen von US Soldaten sind keine! solange keine eigenen Leute die Opfer sind. Das ist wie ich finde gerade für unseren immer so hochgehaltenen Werte Weste ein trauriges Schauspiel. Wir behaupten öffentlich wir wollen Demokratie und Menschenrechte bringen aber einige haben halt mehr Rechte und die anderen weniger.
Eine Truppe ohne Disziplin und Anstand sind keine Soldaten, sondern Marodeure! oder einfach Verbrecher! bei den Kopf-abschneidern des IS gibt es da sicher auch keine zwei Meinungen. Wer vergewaltigt und mordet gehört vor ein Gericht.

Ein Grund mehr für Sanktionen

Ein Grund mehr für Sanktionen gegen die USA.
Vielleicht sollte die UN darüber mal abstimmen?
Wem nützt ein Gerichtshof für die Menschenrechte, wenn der größte Verbrecher ihn sanktionslos mißachten kann?

Das Problem ist...

...wenn nur psychisch gesunde Soldaten in einer Armee zugelassen wären, hätten wir vermutlich ewigen Frieden. Da es aber so nicht ist, >>Pestersons<< plädiert ja geradezu dafür, muss es wirksame Instrumente geben, das Durchdrehen auf Kriegsschauplätzen zu verfolgen und dadurch dessen Schwelle zu erhöhen.
Das bedarf einer internationalen Anstrengung und der internationale Gerichtshof ist das derzeit beste Instrument.

12:19 von tagesschlau2012

“Der Name Trump darf in keiner negativen Meldung fehlen, auch wenn nicht begründet werden kann warum?“

Die von Herrn Trump kürzlich vorgenommene Begnadigung eines Kriegsverbrechers incl. Rücknahme der Degradierung haben Sie aber schon mitbekommen? Selbst Veteranen waren darüber empört.

ASPA

American Service Members' Protection Act - der internationale Strafgerichtshof weiß davon und möchte keinen Krieg mit den USA. Daran wird die Chefanklägerin nichts ändern.

@Sysiphos3

"es gab auch Civilcourage
ein leider viel zu spät dazukommender Pilot eines Hubschraubers beendete das Massaker"

"Civilcourage" gibt es per Definition nur bei Zivilisten, nicht bei Militärangehörigen.

re tagesschlau2012

"Nachdem ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich mir gleich, auch D. Trump ist schuld.
Der Name Trump darf in keiner negativen Meldung fehlen, auch wenn nicht begründet werden kann warum?"

Kein Problem, das zu begründen.

Trump ist der aktuelle amerikanische Präsident und vertritt folglich die aktuelle amerikanische Politik.

Z.B. die der Nichtanerkennung internationaler Gerichte.

PS. Dass gerade heute auch noch die Meldung kommt, dass Trump die Schiedsgerichtsbarkeit der WTO sabotiert ...

@ 13:13 von Shuusui

"'Civilcourage' gibt es per Definition nur bei Zivilisten, nicht bei Militärangehörigen."

Nein, das ist - glücklicherweise! - falsch.

Zivilcourage kann selbstverständlich auch von nicht zivilen, also militärischen, Personen ausgehen.

Der Ursprung des Wortes hat nichts mehr mit unserer heutigen Verwendung des Wortes 'zivil' zu tun.

@OK_Tiomkin

"Das bedarf einer internationalen Anstrengung und der internationale Gerichtshof ist das derzeit beste Instrument."

Da muss ich widersprechen, der internationale Strafgerichtshof so wie er ist ( nicht wie er sein sollte), tut nichts anderes als höchstrichterlich Menschen in zwei Kategorien einzuteilen: Menschen unter dem internationalen Recht und Menschen über dem internationalen Recht.
Dasselbe gilt prinzipiell auch für den UN-Sicherheitsrat.

Diese Institutionen, wie gut sie auch gemeint gewesen sein mögen, tun nur eines: Sie zeigen jedem, dass vor dem internationalen Recht NICHT alle Menschen gleich sind.

Das sind also die

Das sind also die vielbeschworenen amerikanischenWerte , welche auch auf Westeuropa übergeschwappt sind seit 45.
Die USA reden doch immer von Freiheit , Menschlichkeit und Demokratie. Wer glaubt denn solchen Lügen noch ? Spätestens seit dem Massaker von my Lai , da weiß doch jeder Mensch , der sich ein bisschen mit Politik befasst , dass die US-Boys total über " Leichen " gehen und die USA kein Gericht ausserhalb ihrer Demokratieblase anerkennt , wenn es um die Verbrechen der US-Boys geht und sehr viele Verbrechen wurden von diesen Boys schon begangen.
Wenn die UN so etwas durchgehen lässt , dass die USA schalten und walten können , dann sollte die UN selber ein Tribunal einrichten , damit den Geschädigten Gerechtigkeit widerfahren kann. Da sollte die Weltgemeinschaft mal zusammen stehen und die USA komplett sanktionieren. Kein Land sollte ungestraft foltern und sinnlos töten dürfen, auch nicht die USA.

American Service-members Protection Act of 2002

regelt dies doch sehr eindeutig - darauf hat @Shuusui (13:10) hingewiesen.
(1) Die USA haben gemeinsam mit Russland, Israel und Sudan ihre Unterschrift zurückgezogen und folgen nicht dem "Rom-Statut" - 124 von 193 Staaten sind diesem Statut bisher beigetreten.
Sagt man nicht: "Jeder kann sich seine Freunde aussuchen"?

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