Ihre Meinung zu: Brandenburg und Sachsen: Tausende blockieren Tagebaue

30. November 2019 - 17:38 Uhr

Am Morgen besetzten Tausende Klimaaktivisten Kohle-Tagebaue in Sachsen und Brandenburg. Nach mehreren Stunden löste sich der Protest nach und nach auf. Die Betreiber der Anlagen stellten Anzeige.

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Kommentare

Windkraftwerke liefern keine Fernwärme

und mit Strom heizen gilt in Deutschland als "böse" (leider - es gibt nichts bequemeres, wartungsärmeres und lokal umweltfreundlicheres - kein Feinstaub, keine Stickoxide vor Ort). Fernwärme galt bislang als umweltfreundlich, da die Abgas- und Feinstaubemissionen weit weg von den Innenstädten war. Die wird ja nun mehr oder weniger wegfallen, wenn die Kraftwerke abgeschaltet werden. Ölheizung fällt auch weg, und ob es Gasheizungen zukünftig noch geben wird, ist wohl auch nur eine Frage der Zeit. Also wie stellen sich die Klimaaktivisten das vor? Womit wird in Zukunft in Altbauten geheizt?

traurige Entwicklung

Rechtsbruch wird Normalität. Es ist fraglich, ob die grünen Zauberlehrling die Geister, die sie riefen, unter Kontrolle haben. Zerfällt unsere Rechtsordnung, gibt es nur Verlierer. Auch die Natur würde darunter schwer leiden.

Es ist .....

leider wie immer! Ich möchte fast wetten, daß von den Aktivisten wahrscheinlich fast niemand aus der Region oder im Tagebau beschäftigt ist oder Eltern oderAngehörige hat, die in irgendeiner Weise vom Tagebau abhängig sind. Wie beim Hambacher Forst frage ich mich, wo die Bürgermeister und Gemeinderäte sind, die der Nutzung des Tagebaus zugestimmt haben? Leider fassen die angekarrten "Aktivisten" auch jede Meldung in den Nachrichten als Lob und stillschweigendes Einverständnis auf. Dabei praktizieren sie nur das St.Florians-Prinzip!

Tausende blockieren Tagebaue

Regelmäßige Aktionen gegen den Klimawandel sind schlicht notwendig, wenn man dieses wertlose, von der Regierung beschlossene, Klimapaket anschaut.
Von daher müssen Organisationen wie Fridays for Future oder Extinction Rebellion weiterhin für Aufmerksamkeit und Aufklärung sorgen.

Gewalt ist aber gänzlich abzulehnen.
Der "Diebstahl" des "C" der Greenpease-Aktivisten diese Woche vor der CDU Zentrale, war eine super PR-Aktion gewesen, und absolut gewaltfrei.

Gruß Hador

neulich

war zu lesen, dass derzeit weltweit etwa 1800 Kohlekraftwerke im Bau oder in Planung seien. Was soll da die Blockade einer einzigen Zeche bringen?
Vielmehr müsste internationaler Druck vor allem auf China, aber auch auf Indien, Russland und die USA ausgeübt werden, ihren CO2 Ausstoß zu reduzieren. Dazu ist die Gemeinschaft der übrigen Staaten aber nicht fähig, weil jeder Angst um sein Export-Geschäft mit den genannten Ländern hat. Ohne eigene Einbußen hinzunehmen wird es aber nicht gehen.

"aus ihrer Sicht"

"Die Kohlegegner wollen damit gegen die aus ihrer Sicht unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung protestieren."

Und anderen geht die Klimapolitik zu weit.
Und nun? Sie dürfen auch kein Hausfriedensbruch begehen.

Freudsche Fehlleistung?

"Andere Aktivisten besetzten Schienenzufahrten zu Braunkohlekraftwerken oder drangen direkt auf das Gelände der Tagebaue vor."
Nach einem Kohlekompromiß, an dem alle betroffenen Seiten beteiligt waren, ist doch die Bezeichnung "Aktivisten" eine Verhöhnung des Rechtsstaats. Hier setzt sich eine gefährliche Tendenz durch, die in anderen Teilen der Welts schon zum Zusammenbruch ganzer Staaten geführt hat. Unter rechtsstalich zustandegekommenen Entscheidungen werden durch bestimmte Kräfte einer Gesellschaft einfach mit Gewalt, und Hausfriedensbruch ist Gewalt, bekämpft. Wenn selbst Studenten schon das Hausrecht von Universitäten mißachten, und selbst entscheiden, wer dort reden darf, verkennt Inhalt von Demokratie komplett. Und da ging es NICHT um die AfD, wenn ein Höcke, Lindner und de Maizere, also völlig verschiedene Politiker, gewaltsam gehindert werden, geht an die Substanz.

rer Truman Welt

Es ist ausgezeichnet, daß in unserer Gesellschaft freie Meinungsäußerung herrscht und ein Demonstrationsrecht gilt. Womit ich ein Problem habe, sind Eindringen und Besetzen von Firmen oder wie hier dem Bergbau. Das geht einfach zu weit. Der Grund des Protestes ist ein politischer und gehört deshalb auf diese Ebene. Wenn Gegner der Windkraft beim Bau von Krafträdern die Baustellen blockieren würden, so daß die Windräder nicht gebaut werden könnten, fänden die heutigen Protestler das sicher nicht toll. Politische Entscheidungen müssen auch auf dieser Ebene mit Aktionen bestreikt werden. Es kann nicht sein, daß, wenn einigen Menschen etwas nicht passt, selbige eine Art "Selbstjustiz" (auch symbolisch) vollziehen. Deshalb bin ich kein Sympathisant von dieser oder solcher Aktionen.

@ WildeEnte

Noch mal kurz was zum vorherigen Artikel wo Diskussion leider schnell zu war, ich allerdings gerne noch antworten wollte.

"Es gibt Leute die unterschiedliche Ansichten über den Anteil den CO2 dabei ausmacht haben, oder ob es die einzige Einflussnahme ist, selbst unter Naturwissenschaftlern."

„Nein, die durch den Menschen verursachte Erderwärmung durch Erhöhung der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre ist eine seit über 100 Jahren bewiesene Tatsache und keine "Ansicht" oder "Meinung". Dazu braucht es keine komplizierten Computerrechnungen. Basiswissen in Wärmelehre, Atomphysik und Atmosphärenphysik reichen, um diesen Beweis zu verstehen. Kein einziger Klimawissenschaftler beschäftigt sich noch mit der Frage, ob die Klimaerwärmung mensch-gemacht ist.“

Mein Satz oben widerspricht weder dem, das CO2 einen Einfluss hat, noch sagt er, das der Mensch keinen Anteil hat. Ich schrieb lediglich das ich von allen Seiten Bücher lese, weil ich ungerne nur in der eigenen Blase denken mag.

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