Ihre Meinung zu: Abschluss des Parteitags: CDU entscheidet über Urwahl

23. November 2019 - 9:45 Uhr

Auf CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer wartet die nächste Hürde: Ihre Kritiker wollen eine Urwahl zur Kanzlerkandidatur durchsetzen. Zuvor beschloss der Parteitag hohe Hürden für Huawei beim 5G-Aufbau.

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Kommentare

Was bleibt

Alle haben ihr zugejubelt. Alle Delegierten. Das Fußvolk und vor allem die Lokalgrößen -vor Ort mit ganz anderen Themen befasst als die Parteibonzokratie- sieht das vielleicht nicht so euphorisch. Viele hoffen auf eine Urwahl, da könnte jemand anderes das Ruder übernehmen, der vor allem die fachlichen Qualitäten hat: Friedrich Merz: Wie er wirklich zu Kramp-Karrenbauer steht? Für mich ist er sogar in die letztgenannte Kategorie einzuordnen: Feind, Erzfeind, Parteifreund. Nur - in diesem Fall wünsche selbst ich mir, dass er endlich die unselige Merkel-Ära beendet.

rer Truman Welt

Den Winkelzug der Kanzlerfrage hält sich die "Meute" offen, die jetzt nicht den Umsturz gewagt haben. Sie verkriechen sich zurück ins Dickicht, wollen jedoch eine Falle hinterlassen. Die Frage ist doch, weshalb soll die Kanzlerfrage jetzt prozessual anders entschieden werden als bisher? Was ist die eigentliche Begründung? Wenn es eine personenunabhängige geben sollte und die Mehrheit das so sieht, muss es auch festgeschrieben werden in der Satzung und nicht nur jetzt eine Einmaligkeit für die nächste Bundestagswahl sein. Deshalb würde diese Klärung, also worum es jetzt eigentlich geht, heraus kristallisieren, ob es "nur" um AKK geht. Die Grundlage der Argumentation und eine damit verbundene Grundsätzlichkeit in dieser Frage (nur für diesmal oder in Zukunft immer so) würde helfen, die Meute als potentielle "Meuchelmeute" zu offenbaren. Merz ist ein Fuchs, der sich im Dickicht sehr gut auskennt. Die Frauen in der Politik haben ihm bisher jedoch immer gezeigt wo seine Grenze ist.

Kritik der SPD

Die personelle Debatte sollte wirklich raus. Inhalte sollten wieder zählen und nicht Personen.
Vielleicht hat die SPD mit der Kritik Recht, dass die CDU die Mitte verlässt. Das sollte sie auch. Genauso wie die SPD linker werden muss (siehe Kritik des wiedergewählten JUSO Vorsitzenden). Dann haben vielleicht die Rattenfänger vom Extremrand weniger Chancen.
Klare Richtung statt weiche Mitte.

Für die Urwahl

Kramp-Karrenbauer hat bisher im Grunde alles richtig gemacht. Trotzdem bin ich für die Urwahl. Sie bringt der Partei zwar keine Sympathien (siehe SPD und Linke) aber ist wirklich demokratisch.

AKK auf dem Vormarsch,,,,,

AKK wurde gnadenlos unterschätzt. Jetzt zeigt die Saarländerin wie sie kämpfen kann und zeigt die Zähne. An AKK kommt keiner in der CDU mehr vorbei! Keiner wagt den Aufstand, Merz, als Hoffnungsträger gehandelt, kuscht und wagt nich in die Offensive. Damit hat er sich endgültig ins Aus geschossen. Und noch was. Die Werte-Union wurde von AKK wieder abgebügelt. Diese Gruppierung hat in der CDU absolut nichts zu melden bzw. ist sogar eher unerwünscht. Ihre Mitglieder sollten sich ernsthaft Fragen ob sie noch in der richtigen Partei sind.

Die SPD sieht keine anderen Probleme?

Zwar darf sich eine Partei zu Inhalt und Ergebnis einer Debatte ihres Koalitionsparners äußern, doch das, was Herr Klingbeil da moniert, ist angesichts des Hauptthemas doch reichlich daneben.
Da treten sich CDU und SPD in der politischen Mitte sozusagen auf die Füße, anstatt das zu vertreten, wozu sie eigentlich da sind: die einen mehr links, die anderen mehr rechts.
Ja, und das Quotenthema der CDU dürfte die SPD überhaupt nichts angehen, deshalb ist Herrn Klingbeils diesbezügliche Erregung vollkommen unangebracht.

Merz

Friedrich Merz ist für manche der Messias. Politisch steht er für gar nichts, außer für eine vage Hoffnung auf konservative Politik (was immer das für jeden Einzelnen ist) und dafür, ein Erbfeind Merkels zu sein. Das ist für die zahlreichen Merkel-Gegner schon Qualität genug. Eine Projektionsfläche für vage Hoffnungen.

Aber jeder kann sich mal eine Liste der wichtigsten Probleme unseres Landes machen und sich Fragen, was in den jeweiligen Punkten von Merz wohl zu erwarten wäre. Da er sich inhaltlich nicht äußert kann man nur spekulieren.

Und muss man sich fragen „Will ich das?“.

Gut, AKK ist nicht der Hit. Aber warum sollte Merz besser sein? Der hat bisher nichts geleistet, außer sich selbst die Taschen vollzumachen als Lobbyist.

09:08, Al Ternativ

>>Nur - in diesem Fall wünsche selbst ich mir, dass er endlich die unselige Merkel-Ära beendet.<<

Sie wollen unser Land also sozusagen den Blackrock-Heuschrecken zum Fraß vorwerfen und meinen, ungebremster Marktradikalismus brächte uns weiter?

Na dann...

Keine Friede -Freude -Eierkuchen -Partei

Man sollte jetzt erst einmal dort Ruhe einkehren lassen, so hintertürige Diskussionen führen nur zur Vertrauensfrage. Das hat AKK gestern schon ziemlich mutig und klug angesprochen, um dem wohl ein für alle mal ein Maulkorb zu verpassen.
Es ist natürlich keine "Friede, Freude, Eierkuchen"-Partei mit der Prise Harmonie, wo ich manchmal den Eindruck habe, das ein paar junge Ideologen tatsächlich glauben, wenn man in Deutschland überall die Schalter ausknipst, wäre die Welt wieder in Ordnung. Nein, dort geht es tatsächlich um Sachfragen.

1te. Misstrauensfrage bestanden

War ja auch von den Parteiabnickern nicht anderst zu erwarten :-)

2te. Misstrauensfrage wird die Kanzlerwahl
mit des Bürgers fehlenden Stimmen werden.

3te. Misstrauensfrage eventuell im Bund
falls es zu einer Groko kommen sollte

Ich denke die CDU kennt ihren Weg ...

...und ihren Wegweiser selber nicht. Eine Urwahl ändert auch nichts daran. Wir wissen dann bestenfalls wie ein paar Hunderttausend Mitglieder denken, über die Meinung Rest-Deutschlands sagt das garnichts. Mehr sagen da schon Umfragen von ARD/ ZDF ... Da liegt AKK auf einer Position die es schon an Überheblichkeit grenzen lässt, sie mit einer Kanzlerschaft überhaupt in Verbindung zu bringen.
Persönlich halte ich sowohl AKK wie auch Merz für verbrannt; sie als Merkels Erbin, er als Vertreter der Wirtschaft.
Der Partei läuft die Zeit davon. Köpfe mit Profil sind nirgens zu sehen, nicht mal ich als Niedersachse kenne die neue Vize, Frau Breher.
Freuen können sich einzig die Grünen, Linke und die AFD.
Und nachdem die SPD auch ratlos durch die Republik torkelt, die FDP bedeutungslos geworden ist, stehen uns dramatische Wahlen bevor.
Ob die uns zum Vorteil gereichen lasse ich einmal dahingestellt. Die nächste Partei, die geschlossen und stark auftritt wird wohl gewinnen, auch Populisten.

Die Urwahl wird vor allem einem dienen

...alles läuft nach Plan für Friedrich Merz.
(aktuell Aufsichtsratsvorsitzender und Cheflobbyist von Blackrock der weltweit größten und mächtigsten Investmentfondsgesellschaft;
verwaltet 6 200 000 000 000€)

Mit ihm als Kanzlerkandidaten würde sich diese Partei voraussichtlich wieder weiter von der Mitte wegbewegen auf die sie sich positiverweise unter Angela Merkel zubewegt hat.
Die CDU sperrt sich seit jahren gegen ein Lobbyregister.
Warum?
...und würde sich nun evtl. einen Cheflobbyisten an die Spitze wählen.
Von einer Partei der Bürger und von einer bürgelich bestimmten Demokratie würde sie sich damit noch mehr entfernen; Großkonzerne, Banken und Finanzinvestoren, TTIP-, TISA-Freunde und Globalisten würden sich die Hände reiben!

Inhalte vs. Personen

Alle betonen dauernd, dass Inhalte wichtiger seien als Personen. Und alle berauschen sich andauernd am Gegenteil. Wir hier, die Medien und die Parteien und Politiker sowieso.

Das ist auch die Chance von Merz, der inhaltlich bisher für gar nichts steht. Oder habe ich da was nicht mitbekommen? Ein Bierdeckel, aus dem nichts wurde und mehr Aktien für Arme.

Aber wie in anderen Ländern spielen Inhalte für die Fans von vermeintlich „starke Männern“ keine Rolle.

Inhalte sind leider oft kompliziert und lassen sich oft nur schwer in 1000, 280 oder noch weniger Zeichen (Schlagzeile) nicht darstellen.

In Zeiten....

in denen sich auf den Parteitagen und in den Gremien und Vorständen nur noch Günstlinge der Führung befinden, in solchen Zeiten ist die Befragung der Parteimitglieder mehr als notwendig.

Die aktuelle Führungsmannschaft (gleiches gilt auch für die SPD) ist eben nicht mehr in der Lage die Partei mit Zukunftsthemen und längerfristigen Visionen für die Gesellschaft zu positionieren.
Sie laufen vielmehr tagesaktuellen Themen und Hypes hinterher, in der Hoffnung es würde ihnen Wählerstimmen bringen wenn man den "lautesten Schreiern" nach dem Mund redet. Aber dies ist vielleicht für eine Einladung in eine Talkshow zuträglich, die Wähler und Bürger haben aber ganz andere Sorgen in ihrem tägliche Leben.

Die Parteien verlieren immer mehr die Hoheit über den Stammtischen wie auch in den privaten Gesprächen. Und die Wähler sind immer weniger bereit, dies über sich klaglos ergehen zu lassen. Die antworten dann mit "Liebesentzug" über den Wahlzettel.

Wer meint, der

Wer meint, der Blackrock-Lobbyist F.Merz sei der richtige für den Parteivorsitz der CDU bzw. für die Kanzlerkandidatur, sollte das jüngst von einem Aktivisten abgebaute C an der Parteizentrale eher durch ein K (kapitalistische), ein H (heuschreckenkapitalistische) oder gleich ein R (raubtierkapitalistische) ersetzen lassen: KDU, HDU bzw. RDU wäre dann ehrlicher.

Natürlich bedeutet eine

Natürlich bedeutet eine Urwahl eine Schwächung der Vorsitzenden - wobei sie eigentlich schon geschwächt genug ist, auch durch eigenes Zutun.

Eine neue Partei.....oder Geschwätz von Vorgestern ?

Eine Demokratisierung der CDU ist überfällig.
Zu beginnen hat dies mit der Urwahl zur Kanzlerkandidatur. Alles andere ist unglaubwürdiges Geschwätz von Vorgestern.

5G-Netz: Will die CDU auch die USA ausschließen?

"Ein Kompromissvorschlag spricht allgemeiner nur von Ausrüstern, durch deren Produkte "fremde Staaten" auf die deutsche Infrastruktur zugreifen könnten."

Für absurd halte ich den Antrag nicht. Immerhin hatte sich der Bundestag meiner Erinnerung nach einmal gegen die Verwendung einer Microsoft-Software ausgesprochen als bekannt wurde, dass am nicht "open source"-Quellcode auch Scientology-Firmen mitprogrammiert haben.

Die SPD kritisiert die abgelehnte Frauenquote der CDU

Hat die SPD sonst keine Argumente zu viel wichtigeren Fragen? Die Empörung zur Quote bei der CDU wird der SPD kaum nützen.

@Am 23. November 2019 um 09:58 von andererseits

** Natürlich bedeutet eine Urwahl eine Schwächung der Vorsitzenden - wobei sie eigentlich schon geschwächt genug ist, auch durch eigenes Zutun. **

Das ist m.E. der falsche Denkansatz. Eine Urwahl bedeutet eine massive Stärkung des dann gewählten Vorsitzenden!

Es kann doch nicht Ziel sein "den Vorsitzenden nicht öffentlich zu schwächen" und als Schlussfolgerung den demokratischen Willen der Parteimitglieder zu ignorienen und die Vorsitzende im Hinterzimmer auszukungeln, nur damit er/sie an ihrem Stuhl kleben bleiben kann. Solche Vorgehensweisen sind eher in sozialistischen und kommunistischen Regimes und deren Pseudoparteien üblich.
Wenn ich eine erfolgreiche Vorsitzende bin und die Richtung meiner Wähler vertrete, dann werde ich auch in einer Urwahl gewählt. Aber genau da liegt wohl "der Hase im Pfeffer"

AKK

AKK hat gestern das gemacht, was man in der Schule schon am Besten mit den großmäuligen Raufbolden macht. Man bietet ihnen an, zusammen raus vor die Tür zu gehen und es hier und jetzt auszufechten. Und wie so häufig ziehen dann zurück. Guter Weg, um Sprücheklopfer zu entlarven.

Die nöchste Bundestagswahl

Die nöchste Bundestagswahl wird Grün gewinnen. Und mit 5%spd und 6% LINKE wird Grün den Kanzler stellen, weil die cdu der afd das konservative lager überlässt und gleichzeitig nicht in der Lage ist, fähige Personen, zu präsentieren.
Sie kopieren wieder einmal nur die spd. Erst übernehmen sie deren themen, nun auch noch das gesamtkonzept.
Und dann werden in D die lichter ausgehen. Alles wird so exorbitant teuer, weil der Umwelt geschuldet, dass eine fabrik nach der anderen abwandert. Dann ist hier echt öko. So ganz ohne arbeit und damit auch ohne emissionen.
Aber dann bin ich im Ausland.

Was Herr Klingbeil (SPD ) da

Was Herr Klingbeil (SPD ) da behauptet, ist ja der größte Nonsens. "Mit AKK entfernt sich die CDU aus der Mitte der Gesellschaft". Wie hätte er es denn gerne? Das sämtliche Parteien in die gleiche Richtung laufen, also links und immer linker ? Am Ende bleiben da einige Parteien auf der Strecke, wie er ja bereits mit der SPD zu spüren bekommt.
Und die Vertrauensfrage was Huawei betrifft, halte ich vollkommen für gerechtfertigt.

Völlig richtig

Niemand möchte sich den Vertreter vorsetzen lassen. Partei-Vorsitz, aber nicht automatisch Kanzler-Kandidat. Mit dem V-Minister hat sie eindrücklich gezeigt, dass sie Kanzler nicht kann. Vielleicht kann Merz die Delegierten überzeugen, aber dann muss er auch die Wähler holen: einen Heuschrecken-Boss mag man nicht als Kanzler, schon gar nicht vorgesetzt. Es ist der selbe Mist wie mit vdL in der EU: Nicht mal gewählt, nein, von irgendjemandem auserkoren und fortgelobt - sie hätte ja AKK gefährlich werden können. Und da beschwört der Merz die Einigkeit?? Also ich wähle diesen rechten, konservativen Laden genau so wenig wie die AfD.

@ mariposalibre

„Mit ihm als Kanzlerkandidaten würde sich diese Partei voraussichtlich wieder weiter von der Mitte wegbewegen auf die sie sich positiverweise unter Angela Merkel zubewegt hat.“

Mit Angela Merkel hat sich die CDU über die Mitte hinaus nach links bewegt.
Ich persönlich fände irgendwas zwischen Merkel und Merz gut, dann wäre es tatsächlich die Mitte.

rer Truman Welt

Die Logik nach einer Urabstimmung beinhaltet die Frage, wo endet die Funktionalität demokratischer Vertretungsorgane. Weshalb wäre es nur besser i. S von mehr Mitbestimmung bei der Kanzlerfrage , aber nicht bei wichtigen Grundsatzthemen? Wo und wieso zieht sich dann scheinbar eine Grenze und weshalb. Mit einer Diskussion über die Bestimmung der Kanzlerschaft via Urwahl stellt sich für mich auch die Grundsatzfrage nach mehr Urabstimmungen über wichtige Themen wie Koalitionen bspw. oder auch Koationsverträge und Grundgesetzänderungen. Also wenn schon, dann denn schon, sonst bleibt es irgendwie willkürlich. Es Bedarf dann solcher Grundsatzentscheidungen und nicht nur die Frage nach einer Kanzlerschaft via Urwahl.

@H. Hummel, 9:54

Eine Urwahl ändert auch nichts daran. Wir wissen dann bestenfalls wie ein paar Hunderttausend Mitglieder denken, über die Meinung Rest-Deutschlands sagt das garnichts.

Die CDU ist eine Partei, ein Teil des Ganzen. Es ist überhaupt nicht ihre Aufgabe, sich vor der Wahl eines / einer Vorsitzenden Gedanken darüber zu machen, was Rest-Deutschland denkt. Wer mitreden will, kann eintreten.

Unsachlich

Diese "Blackrock-Heuschrecken" Vorwürfe gegen Friedrich Merz sind unsachlich und populistisch.
Genauso gut könnte man ja beispielsweise auch dem grünen Führungsduo oder Herrn Kühnert sozialistische Zwangsfanasie Vorwürfe machen ; Stichwort Enteignung , Chinesische Verhältnisse etc.
Und ein Sozialstaat kann nur solange sozial Geld verteilen solange dies von der arbeitenden Bevölkerung zur Genüge erwirtschaftet wird.
Auch das muss sozial verträglich gegenüber denjenigen gestaltet werden die unter der mit höchsten Abgabenquote Europaweit zu leiden haben.

Eine Urwahl wäre die beste Lösung und würde auch das tatsächliche Meinungsbild der CDU Basis abbilden.
Denn die CDU- Mitglieder an der Basis haben in vielen Dingen eine andere realistischere Ansicht als die Führungsriege der Partei - und da insbesondere Ihrer Kanzlerin .
Die müssen sich nämlich die Dinge vom "Volk" anhören die es "akkustisch" gar nicht bis zur "Spitze" schaffen .

„Ausrüstern, durch deren Produkte "fremde Staaten" auf die deutsche Infrastruktur zugreifen könnten“

Nicht die Produkte müssen weg, sondern die „Staatsmächte“ die sie als Waffe missbrauchen.

WENN sich in den meisten Staaten (also nicht nur in Deutschland) erst einmal die elementare Grundvoraussetzung für echte Demokratie - Transparenz - durchsetzen konnte, dürfte es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die sich dann auch in den „übrigen“ durchsetzt.

Also auch in den zahlreichen Ländern, wo dies aus heutiger Sicht aufgrund der (waffen-) technischen „Übermacht“ ihrer despotischen Unrechtsregimes eigentlich völlig unmöglich scheint.

Dies schon in Anbetracht der weltweit gleichermaßen übermächtigen menschlichen Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie und des derzeit überall immer unübersehbareren und immer nachdrücklicheren Einsatzes von immer mehr Menschen, um diesen Werten Geltung zu verschaffen - und v.a. des „Dominoeffekts“ von Erfolg in einer komplett vernetzten Welt.

Kein besonders attraktives Angebot....

Nein... die cdU hat zu einer möglichen Nachfolge Merkels nichts von echtem Wert aufzubieten.

Die blasse, uncharismatische und etwas glücklose akk.

Der markige Herr M.
Den jedoch seine vormalige Beschäftigung bei Blackrock nicht zu einer guten Wahl als Kanzler macht.

Die dem Amt als Verteidigungsminister nicht gewachsene Adelige, die nach Brüssel verbracht wurde.

Der ehemalige Pharmalobbyist, der zufälligerweise Gesundheitsminister wurde.

Am ehesten überzeugend wäre wohl Laschet.
Aber er tritt wenig in Erscheinung.

Sofern die cdU Mehrheiten dafür zusammensammeln kann, heisst die nächste Kanzlerin in D Merkel.

Merkel hat was anderes gesagt ?
Na und ?

Wir sind in einer Umbruchzeit

Die Parteien schauen nicht mehr hin was Otto Normalo und Lieschen Müller für Sorgen haben. Sind überwiegend mit sich selbst beschäftigt und an Posten und Pöstchen interessiert. So werden sie nicht mehr von der Masse der Bürger gewählt.Sie letzte Wahlen in den Bundesländern.

Meiner Meinung nach...

Ist das doch die Komödie des Jahres!
Frau AKK stellt die V-Frage,ohne Not und
Bringt sich kurzfristig in eine positive Position!
Es ändert an der Tatsache nichts was Qualifikation und Visionen,Führungsstärke und Akzeptanz angeht!
Mit Ihr wird sich die CDU der SPD annähern, in Prozenten allemal!
Am Ende läuft dann alles auf Merz raus,
dann geht Deutschland an Blackrock!

Wenn Träume sterben....

Das ist das einzige was von der CDU übrigbleibt!

@Superschlau, 10:25

Und dann werden in D die lichter ausgehen.

Das hat vor 40 Jahren schon mal einer prophezeit, dass in Deutschland (ohne Kernkraft) die Lichter ausgehen werden. Filbinger hieß der, CDU-Ministerpräsident der CDU von Ba-Wü. Wie man sieht, sind ja damals tatsächlich alle Lichter ausgegangen, ich sitze jedenfalls seit 40 Jahren im Dunkeln …

Alles wird so exorbitant teuer, weil der Umwelt geschuldet, dass eine fabrik nach der anderen abwandert. Dann ist hier echt öko. So ganz ohne arbeit und damit auch ohne emissionen.
Aber dann bin ich im Ausland.

Wo Sie auch gerne weiter die Umwelt verpesten können, wenn Ihnen gar so viel daran liegt. Könnte natürlich auch sein, dass die Parteien jetzt Angst bekommen, @superschlau könnte auswandern, und ihren Kurs nach Ihren Wünschen ausrichten.

10:25 von Superschlau

Ihre ewige Schwarzmalerei zieht sich durch all ihre Berichte. Ist bei Ihnen das Glas Wasser ständig halb leer? Kein anderes Land wäre eine Wiedervereinigung mit 17 Mio. Menschen gelungen und parallel in der Lage gewesen, die marode Wirtschaft zu ersetzen. Deutschland ist wirtschaftlich immer noch führend in der Welt und nie ging es, zumindest den meisten, besser. Kritik und Verbesserungen sind nach wie vor erforderlich, aber nur diese Schwarzmalerei? Schauen Sie sich England an, wollen Sie diese Politiker hier bei uns haben, die wirklich nur durch ihre Unfähigkeiten auffallen. Nein, ich bin froh hier leben zu dürfen und hoffe auf den Erhalt unsere Vorzeigedemokratie.

@ 10:16 Dummschwaetzer

Sie verwechseln etwas: in der CDU wird derzeit nicht über die Urwahl der/des Vorsitzenden debattiert, sondern über die Urwahl der/des Kanzlerkandidat*in. Und das ist natürlich strukturell eine Schwächung der aktuellen Vorsitzenden, wenn jahrzehntelang das Prinzip galt "der/die Vorsitzende hat das erste Zugriffsrecht" - was immer man von diesem Zugriffsrecht halten mag.
Mir persönlich wäre aus strategischen Gründen diese Schwächung mit einer angeschlagenen Vorsitzenden und einem für viele nicht wählbaren Großkapitallobbyisten durchaus recht, denn das stärkt die Optionen links von der Union.

@10:47 John Koenig

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen den Zuschreibungen zu Merz und Kühnert in Ihrem Kommentar: Der Heuschrecken-Lobbyismus an Merz ist belegt und nachprüfbar, der "chinesische Verhältnisse"-Vorwurf an Kühnert ist substanzlose Stimmungsmache.
Im übrigen wird in Deutschland ganz ohne Juso-Forderungen enteignet: Sprechen Sie z.B. mal mit Menschen in Braunkohletagebau-Gebieten.

andererseits 09.56

abgesehen von Ihrem Schlagwortpotpourri kann der CDU ein klares Profil und wirtschaftlicher Sachverstand nicht schaden, wenn es schon bei Andern fehlt. Klare Alternativen zur Wahl sind nicht schädlich für eine Demokratie

"How Dare You", Herr Klingbeil

Der Generalsekräter einer 15%-Partei "warnt" davor, dass die CDU mit AKK an der Spitze sich von der Mitte der Gellschaft entfernt.

"How Dare You, Mister Klingbeil" würde Greta sagen. Die Mitte der Gessellschaft machen heute CDU-CSU, die Grünen und die AfD unter sich aus, und Sie mit Ihren politischen Ansichten bilden gemeinsam mit der "die Linke" den linken Rand. Und wenn Lindner im Herbst 2017 nicht einen historischen Fehler gemacht hätte, hätten Sie heute was Sie verdienen: Die Oppositionsbank und Herrn Schulz als Parteivorsitzenden.

@9.38- Merz der Messias, oder die Probleme unseres Landes

Wenn ich eine Liste der wirklichen Probleme unseres Landes mache, dann komme ich am Ende automatisch zu einer konservativ liberalen Regierung unter Merz.

Alles andere wird die Probleme unseres Landes nicht mal im Ansatz lösen.

Die Grünen, Greta, Fff etc. war OK als Weckruf. Aber jetzt ist es an der Zeit, dass man das Thema Klimawandel pragmatisch angeht.

Zudem haben wir ganz andere Probleme, die vornehmlich durch das Nichtstun von Merkel zu Problemen geworden sind.

Nach den Linken Regierungen unter Merkel braucht unser Land dringend eine liberale Wende, Deregulierung, Entbürokratisierung, eine Reduzierung der Staatsquote und der Sozialquote und eine Wende hin zu investiven Ausgaben und weg von immer mehr konsumptiven Ausgaben.

Jetzt rot und grün an die Macht würde unser Land weit zurück werfen ins Mittelmaß.

Und wer die AfD wählt trägt dazu bei, dass grün rot wahrscheinlicher wird.

Traurige Veranstaltung

Wenn AKK nach einem Jahr die Vertrauensfrage stellt, dann weiß sie doch wie sehr sie wackelt. Wäre sie stark bräuchte sie nicht zu fragen.
Ja und die Gefragten, alles Sesselkleber und Angsthasen, öffentlich klatschen und von hinten Steine werfen, was sind dass für Jammerlappen.
Trotzdem wird es für AKK nicht reichen, ich sehe die eher als Pfarrerin in einer evangelischen Kirche in einem ökonomischen Gottesdienst, zumindest spricht sie so. Es ist auch schwer ermüdend ihr zuzuhören, wenn man Kirche nicht so toll findet.
Merz wird das Rennen machen, denn die CDU muss Wahlen gewinnen, mit AKK geht das nicht. Die CDU kann sich so lange sie will Alles schönreden, wenn sie die Richtung nicht ändert wars das. Die SPD zeigt wie es nach unten geht.

CDU steckt momentan in einer schwierigen Position

und darüber kann dieser Parteitag nicht hinweg täuschen. AKKs zukunftsweisenden Visionen waren/sind beliebig, Merz umstritten und der versöhnliche Auftritt der bayrischen Schwesterpartei mit Söder fehlt die Innovation für Deutschland.
Bei der nächsten Bundestagswahl wird es eng n.m.M.n. denn mir als Wähler fehlt der Grund, warum ich mein Kreuz bei dieser Partei machen sollte.

rer Truman Welt

Ein Aspekt, der mir in der letzten Zeit verstärkt auffällt ist, desto mehr Sachpolitik nötig wäre bzw. ist und umso verstärkter die Handelnden diese Notwendigkeit in den Vordergrund argumentieren und fordern, desto stärker läuft alles auf eine Personaldiskussion hinaus. Das ist schon interessant. Die Art und Weise, wie dann über die zur Disposition stehenden Personen diskutiert wird, entfernt sich dann endgültig von jeder Sachlichkeit und verlässt nicht selten niedrigstes Niveau.
Ist das nur die Spiegelung unseres gesellschaftlichen Niveaus?

Urwahl geht an AKK

Sie wird die Urwahl auch gewinnen.

Merkel wird sich an dem Tag und unmittelbar davor innerparteilich stark für sie einsetzen.

Die CDU braucht jetzt, wie die SPD ein völlig neuen Lichtgestalt mit Werten! Diesen Mut fehlt ihr aber....

Angebot

Ich könnte Kanzler machen. Besser als die derzeit bekannten, alten Parteimitglieder.

Prioritäten wären meinerseits die Beendigung der Migrationskrise als Chefsache, knallharte Vorgehen bei der Digitalisierung, Fördermaßnahmen für Jungunternehmer, sozialer Wohnungsbau und vollständiger Abzug aus Afghanistan.

@vriegel, 11:36

Nach den Linken Regierungen unter Merkel braucht unser Land dringend eine liberale Wende, Deregulierung, Entbürokratisierung, eine Reduzierung der Staatsquote und der Sozialquote und eine Wende hin zu investiven Ausgaben und weg von immer mehr konsumptiven Ausgaben.

"Sozialquote", netter Begriff. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, warum wir eine so hohe Staats- und Sozialquote haben? Dass da eben etwas mit der Verteilung vor der Umverteilung etwas nicht stimmt, dass ein großer Teil derer, die für die Wertschöpfung arbeiten, nicht annähernd den ihnen zustehenden Anteil davon bekommt, und deshalb mehr durch den Staat verteilt werden muss? Und dem wollen Sie ausgerechnet durch eine "liberale Wende" und mehr "Deregulierung" entgegen wirken?

10:25 von Superschlau

«Die nöchste Bundestagswahl wird Grün gewinnen. Und mit 5%spd und 6% LINKE wird Grün den Kanzler stellen …»

"So könnte es kommen", wenn die Grünen mind. 35% der Stimmen holen.
Besser 37% … oder noch mehr. Ist aber nur sehr wenig wahrscheinlich …

«Und dann werden in D die lichter ausgehen. Alles wird so exorbitant teuer, weil der Umwelt geschuldet, dass eine fabrik nach der anderen abwandert. Dann ist hier echt öko.»

Wandern angeblich schon seit Jahrzehnten wegen div. Katastrophen-Szenarien "haufenweise" Unterehmen aus DEU ab. Na ja … so'n paar … werden schon weiterhin in DEU bleiben …

«Aber dann bin ich im Ausland.»

Suchen Sie sich ein angenehmes Land aus, "das Ihnen nicht gar so öko ist".

Vorsicht sei bei Skandinavien. Da müssen Sie bspw. in NOR "so'n wässrigen" Strom nehmen. Der zu quasi 100% aus Wasserkraft gewonnen wird.

Auch in anderen Ländern außerhalb von EUR "is' öko zu befürchten".
Gut wähle aus, wer nicht hinterher vom Regen in die Traufe geraten mag …

@andererseits

Die Bewunderung Chinesischer Verhältnisse habe ich auch dem von ihnen immer so gelobten Herrn Habek zugeschrieben , übrigens nachlesbar .
Natürlich hat es immer schon Enteignungen gegeben und wird es auch immer geben, nämlich dann wenn aufgrund von öffentlichen Interessen entschieden werden muss, beispielsweise beim Straßenbau und anderen öffentlichen Vorhaben .
Das hat jedoch überhaupt nichts mit den sozialistischen Enteignungsgedanken eines Herrn Kühnert zu tun , die sind nämlich nicht auf gesellschaftliches Interesse gegründet sondern auf ideologischen neusozialistischen Fantasien die in den Politischen Kreisen der SPD, Grünen und Linken neuerdings wieder en Vogue sind , übrigens auch nachlesbar.
Herr Merz wäre da die weitaus bessere , weil realistischere Alternative .

Am 23. November 2019 um 10:36 von Meinung zu unse...

Was Sie hier beschreiben, ist das Modell der direkten Demokratie, wie es hier in der Schweiz praktiziert wird.
Dies funktioniert jedoch nur richtig, wenn die Volksentscheide dann auch durchgesetzt werden, und nicht wie in der Schweiz durch den Bundesrat verwässert oder gar vergessen werden, weil die 7 Köpfe in Bern einen Parteiübergreifenden Nichtangriffspakt geschlossen haben

Huawei

nicht ausschließen zu wollen, obwohl die Gefahren klar auf der Hand liegen, ist eine weitere, mir unverständliche einsame Entscheidung der Kanzlerin über die Köpfe der BT-Fraktion (und nicht nur dieser) hinweg. Der bekannte Kuschelkurs gegenüber China als wichtigem Abnehmer deutscher Exporte eben. Und Brinkmann hat sich bzgl. seines Umgangs mit Vorgaben aus dem Kanzleramt leider schon sehr seinem Vorgänger angepasst.

@"How Dare You", Herr Klingbeil 11:20 von Alekakis

"Die Mitte der Gessellschaft machen heute
CDU-CSU, die Grünen und die AfD unter sich aus"
Allein schon für diesen Satz kann Sie kein
politisch denkender Mensch mehr ernstnehmen.
Der Rest ihrer Unterstellungen erübrigt sich dadurch auch.
Bestenfalls ein Zusatzeintrag zum Wörterbuch des Teufels (Bierce)
wäre denkbar.

Man muss sich

wohl erstmal die Reden anhören, die im Artikel kurz angerissen werden.
Ich kann jetzt außer Nabelschau und Beschäftigung mit sich selbst, nicht viel neues entdecken.
Die Kritiker sind schnell in Deckung gegangen, und das Frau Merkel die Partei aus der Mitte raus gerückt hat, ist auch nicht unbedingt neu.
Von der Angleichung wird ja schon seit 30 Jahren gesprochen, passiert ist nicht viel, also auch nicht unbedingt neu.
Der Bürger spielt mehr oder weniger keine große Rolle mehr, dabei ist es egal ob Sie/Er in den Alten oder Neuen Bundesländern zu Hause ist. Umfragen zeigen ja auch das der Bürger nicht so viel Vertrauen in die Parteien und Regierung hat, viele Dinge gehen am Bürger vorbei, man beschäftigt sich mit sich selbst.
Bis 2021 ist zwar noch Zeit, aber wir werden ja erleben was dann heraus kommt, fließt noch viel Wasser den Rhein hinunter.
Wird schwierig irgendwas zu wählen, ich sehen keinen Grund in meiner Situation die CDU oder CSU zu wählen, bei den Akteuren an der Spitze.

09:46 von fathaland slim

also mir passt der Merz auch nicht
eben weil er ... sie sagten es ja Blackrock-Heuschrecken favorisiert
aber was die Merkel uns für Probleme ins Land brachte
da werden wir noch Generationen lang zum Kauen haben

Geschlechterpolitik.

Was dieser Klingbeil wieder für Märchen erzählt...

Selbstverständlich setzt sich Frau Kramp-Karrenbauer für eine Gleichstellung von Mann und Frau ein.

Sie lehnt aber eine Privilegierung von Frauen ab.

Herr Klingbeil und Konsorten unterliegen in puncto Geschlechterpolitik mehr und mehr einem pawlowschen Reflex.

11:55 von frosthorn

@vriegel, 11:36

Nach den Linken Regierungen unter Merkel braucht unser Land dringend eine liberale Wende, Deregulierung, Entbürokratisierung, eine Reduzierung der Staatsquote und der Sozialquote und eine Wende hin zu investiven Ausgaben und weg von immer mehr konsumptiven Ausgaben.

"Sozialquote", netter Begriff. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, warum wir eine so hohe Staats- und Sozialquote haben? Dass da eben etwas mit der Verteilung vor der Umverteilung etwas nicht stimmt, dass ein großer Teil derer, die für die Wertschöpfung arbeiten, nicht annähernd den ihnen zustehenden Anteil davon bekommt, und deshalb mehr durch den Staat verteilt werden muss? Und dem wollen Sie ausgerechnet durch eine "liberale Wende" und mehr "Deregulierung" entgegen wirken?
///
*
*
Was hilft aber eine Wende, bei der die hierzur Verteilung infrage stehenden Vermögen überhaupt nicht erwirtschaftet werden.
*
Unter der sozialen Fürsorge der Gleicheren hat das noch nirgendwo auf der Welt funktioniert.
*

Da wir selber keine 5G-Komponenten

herstellen können müssen wir entweder überhöhte Preise eines "sicheren" Herstellers kaufen oder einen Mix von allen Nutzen um die Preise moderat zu halten.
Mich stört weniger das wir wahrscheinlich second-sourcing nutzen werden sondern das wir völlig abgehängt sind was das Know-How über die Herstellung angeht.

"Mit Frau Kramp-Karrenbauer

"Mit Frau Kramp-Karrenbauer entfernt sich die CDU aus der Mitte der Gesellschaft. Themen wie die Gleichstellung der Frau, etwa durch eine Quote, werden unter ihrer Führung gestoppt"

Offensichtlich hat die SPD immer noch nicht verstanden, warum sie auf dem Weg zu unter 10 % ist, denn sie spricht ein Problem an, das keines ist, zumindest nicht für die Mitte der Gesellschaft.

2019 um 11:55 von frosthorn

nicht annähernd den ihnen zustehenden Anteil davon bekommt, und deshalb mehr durch den Staat verteilt werden muss?
.
interessante Frage
was steht einem zu ?
an Vorleistung für einen jungen Menschen (Schule Ausbildung)
damit er später die Gesellschaft am Leben hält
finanzielle Sicherheit für einen alter Mensch,
der durch seine Arbeitskraft die Gesellschaft gestützt hat
Kranke und Schwache die selbstverständlich Hilfe durch die Gemeinschaft erhalten
...
und dann die mehr oder wenig große/kleine Gruppe
die sich in Menschenwürde angegriffen sieht,
wenn sie nicht ohne Gegenleistung was kriegen

@wenigfahrer

"und das Frau Merkel die Partei aus der Mitte raus gerückt hat, ist auch nicht unbedingt neu"

Naja, die CDU macht nicht erst seit gestern Politik für die Obrigkeit, Merkel hat die Politik Schröders nahtlos weitergeführt, der mit seiner rot-grünen Regierung einen derart marktradikalen Kurs gefahren ist, der jedem klar aufzeigt, dass man wählen kann was man will - wenn man von der Regierungspolitik profitieren möchte, sollte man zu den reichsten zehn Prozent im Land gehören, dann kümmert es einen nicht ob rot-grün, schwarz-gelb oder schwarz-rot Regierung spielen.

Interessante Kontroverse zwischen Röttgen und der Kanzlerin.

Röttgens Bedenken gegen die Einbindung von Huawei in den 5G-Ausbau wischt die Kanzlerin mit einem “es könne kein bestimmter Staat und kein bestimmtes Unternehmen außen vor gelassen werden“ vom Tisch - wohl wissend, dass Deutschland sich damit sehr gut die berühmte Laus in den eigenen digitalen Pelz setzen kann.
Den geforderten “klar definierten nachprüfbaren Sicherheitskatalog“ werden die Chinesen selbstverständlich vorlegen, da darf man sicher sein; nicht aber, dass sie nach dessen Buchstaben handeln werden.
Daher hat China natürlich nicht nur ein (vordergründiges) finanzielles Rieseninteresse daran, bei der Errichtung des schnellen Netzes behilflich zu sein, und so werden auch die Angebotspreise stimmen, von staatlicher Seite natürlich gesponsert; sie werden sich möglicherweise binnen kurzer Zeit amortisiert haben...

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