Ihre Meinung zu: Kinder in Deutschland: Weniger Armut - mehr Gewalt

19. November 2019 - 13:09 Uhr

Etwa 13,6 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Deutschland. Finanziell hat sich ihre Situation 2018 verbessert: Weniger Kinder waren von Armut bedroht. Zugenommen haben Fälle von Vernachlässigung und Gewalt.

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Kommentare

Steigerung um 10%!

Ach du Sch...
Hier muss DRINGEND etwas passieren!

was ist denn oft ein Auslöser?

Unzufriedenheit und Verzweiflung staut sich in Menschen auf und entlädt sich oft mit einem Knall oder sucht sich ein Ventil.

Wenn die Gewalt und die Unzufriedenheit bei uns immer mehr zunimmt, dann muss das doch einen Grund haben?

Liegt das möglicherweise daran, dass die GroKo immer noch nichts gegen die Unsitte getan hat, das jedes 2. neue Arbeitsverhältnis befristet ist? (Stichwort, Abschaffung der sachgrundlosen Befristung)
Oder, dass Deutschland in den letzten 10 Jahren von einem Wirtschaftsrekord zum nächsten geeilt ist, aber die unter 40 Jährigen nichts davon hatten, außer sich das Wohnen kaum noch leisten zu können?

Wenn bis 2025 über 25.000 Lehrer fehlen werden, selbst in Großstädten die Schulen verfallen; dafür aber VW für seinen Großangelegten Kundenbetrug Milliarden an Subventionen bekommt um Gewinneinbußen zu kompensieren

Dann könnte man eventuell daraus schließen, dass das Wohl von kindern und Familie bei der Politik eine nachrangige Rolle spielen...

Knapper Unterschied

"Das ist ein Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr."

Das war knapp.
In der Verhaltensforschung sind 5% Unterschied vernachlässigbar, da in der Natur immer Schwankungen vorganden sind. Mit 5% heißt es, der Unterschied ist nicht signifikant. Das bedeutet er kann auch zufällig sein und hat keine Bedeutung.

Diese Zahlen sind nicht verwunderlich

Jedes zweite Kind hat einen Migrationshintergrund, wenn es aus der Stadt kommt.
Für 2026 geht man davon aus, dass jedes zweite Kind in Deutschland bundesweit einen Migrationshintergrund haben wird.
Siehe: https://www.welt.de/politik/deutschland/article13615627/Jedes-zweite-Gro...

Dass die andere Sozialisierung von Migrationshintergründigen bei dieser genannten Entwicklung eine Rolle spielt, wird gern unterschlagen, ist aber bereits bekannt.
Gewalt in Familien kommt in Familien mit Migrationshintergrund häufiger vor.
Auf diesem Gebiet muss dringend etwas getan werden.

Dass der Staat aber diese Entwicklung zum Anlass nehmen könnte, um Kinder in die staatl. Obhut zu bringen, ist eine Binse.
Im Übrigen versucht man ohnehin verstärkt, die elterl. Erziehungsrechte einzuschränken, um dem Staat mehr Zugriffe zu ermöglichen.
Siehe: Kinderrechte ins GG, obwohl im GG schon alle Menschen gleiche Rechte besitzen.

Auch wenn man mich dafür jetzt steinigen wird...

Ich war schon immer der Meinung, dass man sowas wie einen Elternführerschein einführen sollte, um überhaupt ein Kind haben zu dürfen. Zumindest muss die psychische Reife überprüft werden.

Ich habe beruflich indirekt mit der Thematik zutun und habe viel zu oft die Folgen gesehen.. wenn Menschen, die sich nicht mal um sich selbst kümmern können, Kinder in die Welt setzen.

mehr Gewalt

wäre interessant zu erfahren
in welchen Familien es hauptsächlich zu Gewalt kommt
vielleicht auch warum das so ist
von Bildung ..... kulturelle Eigenarten

Zeichen gesellschaftlicher Verwahrlosung

„Weniger Armut - mehr Gewalt“ / „ Dagegen ist die Zahl derjenigen Kinder und Jugendlichen gestiegen, bei denen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde. Jugendämter registrierten in 50.400 Fälle eine Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt. Im Vergleich zu 2017 stieg der Wert um zehn Prozent“

Ich würde dies als mehr (nicht „weniger“) Armut interpretieren, da ich schon lange aufgehört habe, „Armut“ und „Reichtum“ anhand des Kriteriums „Geld“ (bzw. materiellen Besitz) „haben oder nicht haben“ zu definieren.

re tada

""Das ist ein Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr."

Das war knapp.
In der Verhaltensforschung sind 5% Unterschied vernachlässigbar"

Wie auch immer in der Verhaltensforschung die Prozente zählen - hier geht es um statistische Werte.

Beim Thema bleiben.

@ 13:47 von Tada

>>In der Verhaltensforschung sind 5% Unterschied vernachlässigbar<<

Bei dem Rückgang um 6 % ging es um Armut, d.h. um Einkommen und damit um messbare Zahlen aus dem Wirtschaftsbereich. Da sind die zufälligen Schwankungen deutlich geringer.

Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten 10 Jahre zeigt etwas Wirkung.
Beseitigen lässt sich relative Armut nicht. Es wird immer einen Teil der Bevölkerung geben, der Schwierigkeiten hat, ein ausreichend hohes Einkommen zu erzielen.

Was das Thema Gewalt in der Familie betrifft wird bei der gemessenen Steigerung bestimmt auch der Umstand eine Rolle spielen, dass in den letzten Jahren immer genauer hingesehen wird.
Und das ist ja auch gut so.

Kinder in Deutschland:Weniger Armut-mehr Gewalt...

Wie soll es denn weniger Kinderarmut geben ?
Die Sozialleistungen,ebenso wie die meist "maßvollen" Tarifsteigerungen geben das ebenfalls nicht her.Der Niedriglohnsektor hat sich auch nicht verringert.
Oder ist die Lage von armen Kindern davon unabhängig ?

@13:55 von Sisyphos3

>>wäre interessant zu erfahren
in welchen Familien es hauptsächlich zu Gewalt kommt
vielleicht auch warum das so ist
von Bildung ..... kulturelle Eigenarten<<

Stimmt. Ich gehe mal davon aus, dass nicht nur die Kultur, sondern auch ein autoritäres Weltbild eine wichtige Rolle spielt. ;-)

um 13:52 von yolo

Gewalt in Familien kommt in Familien mit Migrationshintergrund häufiger vor.
.
das sollte man vielleicht etwas umformulieren
körperliche Gewalt gehört in manchen Kulturen, ob man das jetzt akzeptiert oder nicht,
eben zum Erziehungsprogramm
wenn ich mich an meine Schulzeit vor 60 Jahren erinnere ....
ne Ohrfeige war "normal" und wer sich zu haus beschwert hätte
... hätte noch mal eine gekriegt

@sisyphos3

Sie haben vollkommen recht!

Es gibt halt recht archaische Herkunftsländer mit einem Bevölkerungsanteil von 62 Prozent funktionellen Analphabeten, die halt gewisse Meinungsverschiedenheiten innerhalb oder außerhalb ihrer Familie halt noch auf der archaischen und somit wesentlich robusteren Art regeln, was bei Normaldeutschen normalerweise eher zu gewissen Irritationen führt!

Aber sagt man dann irgendetwas, DANN...

..den Rest wissen Sie schließlich selbst am besten!

14:22 von Carlos12

nicht nur die Kultur, sondern auch ein autoritäres Weltbild eine wichtige Rolle spiel
.
das eine gehört zum anderen
aber dass es da Probleme gibt ... unterschiedliche Auffassungen,
scheint man bei den Migrationsdiskussion übersehen zu wollen
schließlich sind die ja von der Richtigkeit ihres Handelns auch überzeugt

13:52, yolo

Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, daß Gewalt gegen Kinder vorrangig ein Problem in Familien mit Migrationshintergrund sei?

Man kann wohl wirklich jedes Thema ins Fremdenfeindliche drehen, wenn man nur will.

Kinder !

Leider ist unserer Regierung der wirtschaftliche Aufschwung und die Gewinne der großen Konzerne seit vielen Jahren immer wichtiger als Familien.
Da gibt es große Unternehmen, die haben jahrelang im großen Stil betrogen, nun werden sie viele Milliarden vom Staat bekommen, um die Strafen ab zu mildern.
Es werden zu wenige Lehrer eingestellt, weil die Regierung versäumt hat, sich um den kleinen Nachwuchs zu kümmern. Sonst wäre viel früher auf gefallen, dass wieder mehr Kinder da sind und dass Bildung äußerst wichtig ist, um sich entwickeln zu können.
Es wird nicht in Schulen und Bäder investiert, lieber in völlig fragwürdige Projekte, deren Nutzen oder Schaden heute noch keiner vorher sehen kann.
Es fehlen Plätze in Frauenhäusern, Pflegepersonal in Kinderkliniken, weil völlig falsche Prioritäten gesetzt werden.
Eine total versagende Regierung ist dies.

14:19 von Carlos12

dass in den letzten Jahren immer genauer hingesehen wird.
.
oder ganz einfach unüblich geworden ist

unglaublich!

und wieder müssen diese "migrationsargumente" dafür herhalten, dass hier user stänkern können.

Schleichender Zerfall

Man beachte die Liste der Verantwortlichen Minister im Familienresort seit 2002

Renate Schmidt SPD
Ursula von der Leyen CDU
Kristina Schröder CDU
Manuela Schwesig SPD
Katarina Barley SPD
Franziska Giffey SPD

Außer bei Fr. Schröder handelt es sich ausschließlich um Fehlbesetzungen. Die Demontage der Familie als grundlegende Einheit für Zusammenhalt, Sicherheit, Erziehung und so vieles mehr was für eine funktionierende Gesellschaft notwendig ist, wurde in der Zeit massiv vorangetrieben.
Wir ernten heute die Früchte der letzten 2-3 Jahrzehnte verantwortungsloser Politik.

um 13:52 von yolo

>>"Dass die andere Sozialisierung von Migrationshintergründigen bei dieser genannten Entwicklung eine Rolle spielt, wird gern unterschlagen, ist aber bereits bekannt.
Gewalt in Familien kommt in Familien mit Migrationshintergrund häufiger vor."<<

Ein wichtiger (und wie ich finde richtiger) Aspekt wo ich mich ehrlich gesagt wundere das dieser hier überhaupt veröffentlicht wurde? Die unterschiedlichen Migrationshintergründe spielen mit Sicherheit eine Rolle und das fängt mit einer in anderen Kulturkreisen eher ausgeprägten körperlichen Gewalt gegenüber Kindern an und hört damit auf, das andere Kulturen sexuelle Übergriffe auf Kinder nicht als solche werten (Beispielsweise gilt im Islam ein Mädchen mit 8 Jahren als Frau und kann dann beispielweise von einem Sechzigjährigen "geehelicht" werden, was auch geschieht. Für die "Heirat" wird dann mal schnell ins Heimatland geflogen). Solche Kinderehen sind innerhalb unseres Wertegebrauchs nichts anderes als Pädophilie.

Kinder !

Sicherlich ist eines der Probleme, wenn Kinder gezeugt werden von unreifen und jungen Menschen. Mit dabei spielt eine Rolle, dass oft die Verhütung gerne vergessen oder einfach weg gelassen wird.
Zu einer Zeugung gehören ja immer zwei, und oft wird dann die junge Frau danach vom Erzeuger einfach im Stich gelassen oder dann für den ganzen Schlamassel verantwortlich gemacht.
Diese jungen Männer wollen einfach Sex, aber keine Verantwortung übernehmen und dann sind oft die Kinder die Leidtragenden.
Es müsste von seiten der Eltern und der Schule viel mehr Aufklärung betrieben werden und alle an ihre grundsätzlichen Verantwortung immer wieder erinnert werden.
Da aber die Regierung leider sehr viele Lehrerstellen gestrichen hat, die Schulen verkommen lässt, wird es natürlich schwierig, Schüler zu erreichen und ihnen etwas zu lehren.

14:27 von Frank von Bröcke

was soll´s
wenn man unterschiedliche Kulturen im Land haben will
sich dadurch bereichert fühlt
muß man eben auch deren unterschiedliche Handlungsweisen akzeptieren
denke auch die sind von der Richtigkeit ihres Handelns überzeugt

@ Komplex einfach

Ja, so einfach kann man es sich machen. Was kann denn die Regierung für die Gewalt mancher Eltern bei der Erziehung?

um 14:35 von fathaland slim

>>"13:52, yolo
Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, daß Gewalt gegen Kinder vorrangig ein Problem in Familien mit Migrationshintergrund sei?

Man kann wohl wirklich jedes Thema ins Fremdenfeindliche drehen, wenn man nur will."<<
.
.
Lieber Fati Schlimm, ich glaube Sie sehen so langsam Gespenster? Überall wittern Sie mittlerweile eine Fremdenfeindlichkeit wo es doch, wie jetzt bei diesem Beispiel, nur um eine sachliche Auseinandersetzung mit dem besagten Thema geht? Ich empfehle da sich mit den anderen Kulturen zu befassen und das gelingt m.M. nach am Besten wenn man die betreffenden Länder bereist. Das ist hochspannend wie ich finde und das bedeutet aber auch, das man nicht jede Stilblüte einer fremden Kultur akzeptieren muss wenn diese Menschen sich bei uns niederlassen und das hat dann erstmal nichts mit einer pauschalen "Fremdenfeindlichkeit" zu tun.

Interessant ist, dass gerade die Generation

die als erste von der gesellschaftlichen Entwicklung, sprich von der sinkenenden Toleranz gegenüber einer autoritäeren und gewalttätigen Erziehung profitierte, die Form der gewaltigen Erziehung bei Einwanderern zu dulden scheint.
Und damit meine ich nicht nur die körperliche Gewalt ... seinem Kind eine freie Religionswahl zu versagen, zukünftige Ehepartner zu verbieten oder zu bestimmen oder Haß und Agressionen gegen Einheimische aufrechtzuerhalten um Assimilation zu verhindern, funktioniert eben auch oft durch psychischen Druck der Familie.
Im umgekehrten Fall, zumindest was die Ablehnung und den Hass betrifft ist unsere Gesellschaft zum Glück sehr wachsam und arbeitet auf fast allen Ebenen dagegen.
Aber eben nur einseitig.
Gewalt gegen Kinder sollte nicht weniger bekämpft werden als die Gewalt aus dem rechten Lager.
Nulltoleranz gegen jeden der seine Kinder Gewalt aussetzt.
Religion und Kultur dürfen nicht als Argument akzeptiert werden um Gewalt zu rechtfertigen.

Ich glaube, die Dunkelziffer für seelische Verwahrlosung

und Gewalt ist viel höher.
Wenn ich, in der Großstadt, so höre, wie schon Kleinstkinder angebrüllt werden, dann gibt's dafür zwei mögliche Gründe: keinerlei Selbstdisziplin der Eltern oder totaler Stress. Wenn beide voll arbeiten müssen, dann ist Stress unausweichlich, denn dann ist jeder Tag voll durchgetaktet mit Krippen-/Kita-/Kindergarten-/Schulterminen, den eigenen Arbeitszeiten/Einkaufen/Haushalt/ und dem bisschen, was abends noch für die Familie übrigbleibt.
Wenn es also dem Staat nicht gelingt, Teilzeitarbeiten als den Normalfall bei Familien durchzusetzen (was bis jetzt nur im Öffentl. Dienst möglich scheint), dann wird das schlimmer werden.
Und was soll dann aus solchen Kindern/aus unserer Zukunft/aus uns werden?
Man braucht sich nur einmal die immer vulgärere Sprache, schon von Grundschulkindern, anzuhören. Kinder kommen ja nicht mit diesem Vokabular auf die Welt; aggressive und Gewalt-sexualisierte Sprache wird als Freiheit deklariert und ist doch nur Lieblosigkeit

Kinder !

Grundlegend kann man schon sagen, dass die Familien in etlichen Jahren demontiert wurde.
Aber es ist auch zu beobachten, dass ein gewisses Gewaltpotential sich immer mehr steigert und es die Behörden nicht hin bekommen, dies zu stoppen.
Es ist nicht allein der Frust, der zur Gewalt neigt, sondern auch so mancher Mensch, der seine inneren Aggressionen gerne und massiv auslebt.
Warum verabreden sich ganze Gruppen zu einer Massenschlägerei ohne Rücksicht auf Verluste. Irgendwie fehlt da bei vielen jeglicher Respekt und Achtung vor anderen Menschen und deren Gesundheit. Genauso das Pyrowerfen im Fußballstadion ist auch so ein Ausdruck von keinerlei Respekt.
Und leider sind die Strafen für solche Täter viel zu gering und ohne eine wirkliche Wirkung.
Und zu Hause wird nicht diskutiert, sondern gleich drauf gehauen, ob Frau oder Kind egal. Welch eine Schande !!!!

13:28 von Deeskalator was ist

13:28 von Deeskalator
was ist denn oft ein Auslöser?
Unzufriedenheit und Verzweiflung staut sich in Menschen auf und entlädt sich oft mit einem Knall oder sucht sich ein Ventil.

Wenn die Gewalt und die Unzufriedenheit bei uns immer mehr zunimmt, dann muss das doch einen Grund haben?

---

Ja, der Grund ist mangelnde Selbstkontrolle.

Das ist ein Wesenszug.

Und ist lernbar.

Das hat nichts mit Unzufriedenheit oder Wut zu tun !

@ yolo

Im Übrigen versucht man ohnehin verstärkt, die elterl. Erziehungsrechte einzuschränken, um dem Staat mehr Zugriffe zu ermöglichen.

Der Vorwurf zieht nicht. Wenn ein Kind aus Verhältnissen der Vernachlässigung oder Gewalt herausgenommen wird und in eine Pflegefamilie kommt, kann man ja nicht von staatlichem Zugiff auf das Kind reden. Das ist nicht fair.

14:53 von Kokolores2017

die immer vulgärere Sprache, schon von Grundschulkindern, anzuhören
.
mein Kind spricht ne andere Sprache
vielleicht weil von Haus aus nicht gewohnt ?

Mangelnde Selbstkontrolle

Mangelnde Selbstkontrolle wird gelernt.

Genauso wie Selbstkontrolle gelernt wird.

Normen reglen das.

Das Gesellschaftskonzept prägt diese Normen.

Bei uns gehen sie seit ein paar Jahren sichtbar auf der politischen Bühne verloren.

Das prägt das Gesellschaftsklima.

Und die die in der Rangliste an letzter Stelle stehen (und Tiere stehen noch vor den Kindern) die kriegen die mangelnde Selbstkontrolle am meisten zu spüren und leiden am meisten darunter.
Das sind nunmal die Kinder.

Wie gesagt: Tiere haben eine mehr als tausenfach größere Lobby.

13:47 von Tada Knapper

13:47 von Tada
Knapper Unterschied
"Das ist ein Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr."

Das war knapp.
In der Verhaltensforschung sind 5% Unterschied vernachlässigbar, da in der Natur immer Schwankungen vorganden sind. Mit 5% heißt es, der Unterschied ist nicht signifikant. Das bedeutet er kann auch zufällig sein und hat keine Bedeutung.

----

Vernachlässigbar? bei Gewalt gegen Kinder?

Prima.

re komplex einfach

" Die Demontage der Familie als grundlegende Einheit für Zusammenhalt, Sicherheit, Erziehung und so vieles mehr"

Konkretisieren Sie doch mal, was mit der Phrase "Demontage der Familie" gemeint sein soll.

13:54 von Meddl-Kaschper 67

«Auch wenn man mich dafür jetzt steinigen wird...
Ich war schon immer der Meinung, dass man sowas wie einen Elternführerschein einführen sollte, um überhaupt ein Kind haben zu dürfen. Zumindest muss die psychische Reife überprüft werden.»

Steinigen täte ich Sie nicht, auch wenn wir uns real an einem Strand mit dazu prinzipiell gut geeigneten Steinen gegenüber ständen.

Aber erklären müssen Sie hier wie dort, wie Sie sich denn vorstellen, dass ein solcher "Eltern-Führerschein" gemacht werden soll / muss.

Ab welchem Alter der potentiellen Eltern?
Vor welcher Instanz wird er abgelegt?
Nur theoretische, oder auch praktische Prüfung (Verhütung & Co.)?
Bei Männern unbegrenzt gültig (bei Frauen eh nur bis zum Alter … Jahren)?
Kann er bei Missverhalten wieder entzogen werden …?

Was ist, wenn Menschen ohne E-Führerschein Kinder zeugen?
"Illegale Zeugung = halb legale Kinder" …?

Gewalt in Familien "wird vererbt".

Bin gespannt auf Ihre näheren Erläuterungen zur Praxis Ihrer Forderung …

14:33, Sisyphos3

>>14:22 von Carlos12
nicht nur die Kultur, sondern auch ein autoritäres Weltbild eine wichtige Rolle spiel
.
das eine gehört zum anderen
aber dass es da Probleme gibt ... unterschiedliche Auffassungen,
scheint man bei den Migrationsdiskussion übersehen zu wollen
schließlich sind die ja von der Richtigkeit ihres Handelns auch überzeugt<<

Sie haben doch selbst von Ihren Gewalterfahrungen in der Kinderzeit geschrieben und wie das mit der allgemein akzeptierten Gewalt gegen Kinder zu tun hatte.

Was hat das denn jetzt mit der Migrationsdiskussion zu tun?

yolo

"Gewalt in Familien kommt in Familien mit Migrationshintergrund häufiger vor."

Das ist Hetze.
Aber war ja klar.

Nein. Gewalt kommt in gewalttätigen Kulturen häufig vor. Und da fallen insbesondere Rechtsradikale drunter.

"Kinderrechte ins GG, obwohl im GG schon alle Menschen gleiche Rechte besitzen."

Nein, sind sie nicht.

Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Da steht weder was von Kindern noch vom Alter.

Kinder !

Sicherlich hat auch die Herkunft und die Kultur, sowie ein autoritäres Weltbild eine Rolle. Da gilt was der Patriarch sagt !
Aber dies ist zu kleinkariert gedacht, denn es gibt genügend andere Familien oder Gruppen, wo es auch zu Gewalt kommt.
Vielmals wird jeglicher Anstand, Achtung und Respekt anderen Menschen gegenüber einfach weg gelassen, es wird nicht offen und fair diskutiert, sondern es wird gebrüllt und geschlagen, frei nach dem Motto, "der Stärkere hat immer Recht".
Das hat etwas mit Erziehung, Einstellung und Verantwortung zu tun.
Viele die wegen solcher Taten gefasst werden, zeigen weder Reue noch Einsicht, sondern Zeichen von Verrohung.
Dass sich da wieder etwas ändert, ist die Regierung, aber auch die Gesellschaft gefordert, wieder zu einer konstruktiven Streitkultur zu finden und jederzeit auch Respekt gegenüber anderen Menschen zu finden.

um 14:38 von suomalainen

Es gibt viele wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Gewalt gegen Kinder. Explizite Betrachtungen von Migrationsfamilien sind in diesem Bereich politisch unerwünscht und quasi nicht vorhanden. Es kann nicht sein was nicht sein darf ... letztlich ein sehr großer Fehler, den so eine Politik dient nur der AFD und hilft den Kindern nicht.

Aber politische Tabuthemen haben eine lange Tratition in der noch jungen Republik. Und trotz all schlechten Erfahrungen mit Tabus ... (Tabuisierung der NS Zeit vor 1966, Tabuisierung von Umwelthemen vor den 80zigern , etc) machen wir gerade den Fehler, der wie bisher genau zum gegenteiligen Effekt führen wird.

Nur werden es nicht wie in den Beispielen die Antifaschisten und die Grünen sein, die am Ende als Gewinner da stehen.

@um 14:35 von fathaland slim

Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, daß Gewalt gegen Kinder vorrangig ein Problem in Familien mit Migrationshintergrund sei?

.....
Statistiken helfen Ihnen beim Öffnen der Augen

Migration

Lieber User "yolo",

Sie suchen hier zwar vordringlich bei der Migration die Schuld, aber leider muss man wohl festhalten, dass auch bei deutschen Eltern ohne Migrationshintergrund Gewalt und Verwahrlosung nicht weniger verbreitet sind.

14:45 von eine_anmerkung

"Die unterschiedlichen Migrationshintergründe spielen mit Sicherheit eine Rolle"

Was ich wahrnehme, ist zunehmender Hass unter der originär DEUTSCHEN Bevölkerung.

Die Migranten verbreiten keinen Hass.

Insofern wird die Ursache für die steigende Gewalt Kinder gegenüber wohl eher bei denen zu suchen sein, deren Hass gewachsen ist.

Denn Hass gegen alles und jedes trifft dann auch die eigenen Kinder.

@ Deeskalator, um 13:28

Die Ursache für Gewalt gegenüber vollkommen wehrlosen Kindern der Politik zuzuschreiben, ist sicher eine der Möglichkeiten.
Übersehen Sie dabei bitte nicht, dass die Gewalt oft gerade innerhalb der Familien ausgeübt wird, und da würde ich den Staat als indirekten Verursacher doch eher hintan stellen.
Denn die andere Ursache, die ich davon getrennt sehe, ist die zunehmende Gefühllosigkeit, die seit einigen Jahren - unabhängig vom sozialen Status - mehr und mehr um sich greift.
Klar auch abzulesen an FB-Beiträgen oder z. B. an etlichen Kommentaren im parallelen Artikel zur Klagefähigkeit der Tiere, wo das Denken, geschweige Mitfühlen, oft schon aufgehört hat, bevor es überhaupt begonnen wurde.

Jeder ist für sein Tun erst einmal selbst verantwortlich.

Bitte nichts implizieren

@ schutzbefohlener:
Es gibt viele wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Gewalt gegen Kinder. Explizite Betrachtungen von Migrationsfamilien sind in diesem Bereich politisch unerwünscht und quasi nicht vorhanden.

Das ist eine Unterstellung. Es soll impliziert werden, dass es in Migrationsfamilien mehr Gewalt gibt. Vermutlich ist genau das Gegenteil der Fall. Ich selbst habe Migrationshintetgrund von meinen Großelten aus Polen.

re yolo

"@um 14:35 von fathaland slim

Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, daß Gewalt gegen Kinder vorrangig ein Problem in Familien mit Migrationshintergrund sei?

.....
Statistiken helfen Ihnen beim Öffnen der Augen"

Na, dann mal her mit den Statistiken.

Bisher halten Sie die ja sehr geheim.

um 15:07 von fathaland slim

"Sie haben doch selbst von Ihren Gewalterfahrungen in der Kinderzeit geschrieben und wie das mit der allgemein akzeptierten Gewalt gegen Kinder zu tun hatte.

Was hat das denn jetzt mit der Migrationsdiskussion zu tun?"

Sie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, was es damit zu tun hat.
Dass heute Kinder in den Schulen nicht mehr geschlagen werden ist das Ergebnis einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Dazu musste die familiäre Gewalt gegen Kinder erst einmal den Prozess der Thematisierung durchlaufen. Einen Prozess, den Sie bezüglich der Migration durchweg ablehnen. Schon eine Thematisierung verorten Sie rechts von Höcke und unterstützen somit, auch wenn Sie das sicher nicht möchten, die gewaltätigen Strukturen.

@ um 14:58 von Karsten Schwucht

Die staatl. Zugriffe auf Kinder haben stark zugenommen. Gewalt ist ein berechtigter Grund, aber nicht in der Umfänglichkeit, wie man das handhabt.
Jugendämter sind staatl. Behörden. Wenn sie Obhutnahmen veranlassen, ist das ein staatl. Zugriff.
Dass das nicht klar ist, verwundert mich zusehends.

Ich stelle fest

nachdem ich den Bericht gelesen habe, dass es mehr Gewalt gegen Kinder gibt. Mehr differenziert wird nicht, auch nicht über die Gründe. Das ist schade, wäre durchaus ein Ansatz für Hilfsmöglichkeiten. Es steht aber weder was zu Migrationshintergrund noch zu politischen Einstellungen. Deshalb bleibt es spekulativ, ob in Migrantenfamilien mehr Gewalt gegen Kinder angewandt wird, genau wie bei den offenbar immer gerne bemühten Rechten

@ Sausevind

„Was ich wahrnehme, ist zunehmender Hass unter der originär DEUTSCHEN Bevölkerung.“

Damit können sie ja nur ihr absolut persönliches Umfeld meinen (es tut mir leid für sie, dass es in dem Umfeld so viel Gewalt zu geben scheint), aber ansonsten können sie überhaupt nicht erkennen, wer zur originär Deutschen Bevölkerung (wer oder was soll das sein) gehört, oder können sie vom Aussehen her direkt erkenn, ob es sich um einen Belgier, Niederländer, Dänen, Schweizer oder Deutschen handelt? Ich kann es nicht und könnte daher nur Gewalt in meinem direkten Umfeld analysieren, bei denen ich die Menschen und die Herkunft kenne. Das wäre aber absolut nicht repräsentativ.
Daher ist ihr Beitrag nichts weiter als ihre Wahrnehmung in ihrem direkten Umfeld, die aber nichts aussagt ( außer, dass sie scheinbar ihr Umfeld wechseln sollten )

@14:51 von eine_anmerkung

Viele Probleme werden gern auf den Migrationshintergrund reduziert. Das sieht halt manchmal nach rechter Abgrenzung aus, weil es meist eine unzulässige Verkürzung der Gesamtproblematik darstellt.

Auch in der deutschen Kultur war Gewalt als Teil der Erziehung lange Zeit kein Tabu und ist es wahrscheinlich auch heute nicht in der jeder Familie.
Allerdings weiß ich auch nicht ob bei den 50.400 Fällen auch Kinder gezählt werden, denen als 'erzieherische Maßnahme' der Hintern versohlt wird (eine Bewertung der Legitimität solcher Maßnahmen nehme ich hier nicht vor). Es klingt für mich eher nach Eltern die ihre Kinder windelweich prügeln - aber das ist nur eine Mutmaßung.

Ich glaube durchaus, dass es kulturelle Unterschiede gibt, inwiefern Gewalt als probates Mitteln zur Problemlösung anerkannt ist (auch innerhalb gesellschaftlicher Subkulturen gleicher geographischer Herkunft).
Ich glaube allerdings auch, dass dieses Problem in unserer gesamten Gesellschaft vorkommt.

14:51 von eine_anmerkung

«Ich empfehle da sich mit den anderen Kulturen zu befassen und das gelingt m.M. nach am Besten wenn man die betreffenden Länder bereist. Das ist hochspannend wie ich finde …»

Ja - Reisen in andere Länder sind hoch spannend.
Sehr bildend, den Horizont erweiternd.
Andere Betrachtungsweisen fördernd.

Und nie werden Sie auf Reisen Einblicke bekommen, wie Menschen in den eigenen Wänden ihre Kinder behandeln. Solche Einblicke erhalten Sie auch dann nicht, wenn Sie ohne eigene Kinder im Land Ausland … leben. Mit eigenen Kindern steigt die Wahrscheinlichkeit an (wegen der Freunde der Kinder).

Stark patriarchalische + autoritäre Gesellschaftsstrukturen fördern überall auf der Welt Gewalt. Nicht nur gegen Kinder. "In Konflikt-Regionen" um so mehr.

Phys. + psych. Häusliche Gewalt gegen Kinder bekommen Sie als Reisender nie mit. Können auf Reisen aber beobachten, wie mit Kindern in der Öffentlichkeit umgegangen wird.

Nur das zugrunde gelegt, wäre (bspw.) Süd-Amerika "Paradies für Kinder".

um 14:45 von eine_anmerkung

"Ein wichtiger (und wie ich finde richtiger) Aspekt wo ich mich ehrlich gesagt wundere das dieser hier überhaupt veröffentlicht wurde?"

Besonders interessant, weil dieser Sachverhalt hier gar nicht erwähnt wurde?

Das läuft hier so - eine (Yolo) bringt einen völlig aus der Luft gegriffenen Zusammenhang. Gleich mehrere User springen dann auf und klatschen Applaus.
Wenn sich dann auch noch ein User (Fathaland Slim) erdreistet darauf hinzuweisen, dass dies so gar nicht im Text steht wird auch noch weiter draufgehauen. Das nenne ich Hetze.

@ yolo

Sie verweisen ganz vage auf nicht näher genannte Statistiken und wollen der Migration die Schuld an Gewalt in den Familien geben. Das empfinde ich als unfair und unredlich.

um 15:23 von born in stasi-land

Einfach selbst nachlesen.
Häusliche Gewalt in Migrantenfamilien.
Was hat die „Ehre“ damit zu tun?
von
Seyran Ates

Überzeugungstäter zeigen

Überzeugungstäter zeigen Gewalttätigkeit gegen Kinder.

Das spielt insbesondere das Weltbild eine Rolle, das dann Selbstkontrolle stärkt oder Hemmt.

Wird in Familien ein demokratischer Erziehungsstil gepflegt, schließt das Gewalt gegen Kinder aus.

Wird ein autoritärer Erziehungsstil angewandt, gehören Diskriminierung und Hierarchiebildung zur Grundhaltung gegenüber Kindern. Gewalt wird da als Erziehungsmaßnahme betrachtet.

Unsere aktuelle Politik spiegelt diese Entwicklung wider.

um 13:28 von Deeskalator

"Unzufriedenheit und Verzweiflung staut sich in Menschen auf und entlädt sich oft mit einem Knall oder sucht sich ein Ventil.

Wenn die Gewalt und die Unzufriedenheit bei uns immer mehr zunimmt, dann muss das doch einen Grund haben?

Liegt das möglicherweise daran, dass die GroKo immer noch nichts gegen die Unsitte getan hat, das jedes 2. neue Arbeitsverhältnis befristet ist? (Stichwort, Abschaffung der sachgrundlosen Befristung)
Oder, dass Deutschland in den letzten 10 Jahren von einem Wirtschaftsrekord zum nächsten geeilt ist, aber die unter 40 Jährigen nichts davon hatten, außer sich das Wohnen kaum noch leisten zu können?"

Einige Kommentare nehmen den Bericht zum Anlass gegen Fremde zu Hetzen, andere User sehen in der bösen Politik die Schuld. So weit ist das gar nicht auseinander.
Besonders weil beides nur subjektives Blabla ist.
Ihres ist besonders interessant, weil ja gerade im Text steht, dass sich immer mehr Familien eine einwöchige Urlaubsreise leisten können.

aus welchem Blickwinkel . . .

. . . muss man den Zustand einer Gesellschaft betrachten, welche ihre Kinder misshandeln. Was muss passiert sein, das man für seine Kinder keine Empathie sondern Missachtung empfindet.
Viele interessante Argumente wurden hier schon erwähnt.
Es wird Zeit sich wieder mehr für seinen Nächsten zu engagieren, als sinnlos zu konsumieren. Leider liegt unser Stolz nicht in unseren Nachkommen, sondern in dem was ich materiell vorweisen kann. Ich fürchte wir werden es kaum schaffen.
b.k.

@Am 19. November 2019 um 15:17 von Karsten Schwucht

Zitat: "Lieber User "yolo",

Sie suchen hier zwar vordringlich bei der Migration die Schuld, aber leider muss man wohl festhalten, dass auch bei deutschen Eltern ohne Migrationshintergrund Gewalt und Verwahrlosung nicht weniger verbreitet sind."

Ach, Herrjeh ... das berühmte "Deutsche auch"-"Argument" ... oder besser gesagt Strohmann.

Von einer Auswertung von Statistiken haben Sie offensichtlich noch nichts gehört, wie?

@Yolo

Ihre Statistik würde mich auch sehr interessieren. Bisher war ich immer der Annahme, dass Gewalt gegen Kinder in allen sozialen Schichten vorkommt und das zu den Risikofaktoren eher das Alter der Eltern, der Bildungsstand, psychologischer Stress etc. zählen. Nun kann man sicherlich argumentieren, dass Armut und niedrigere Bildung vielleicht etwas höhere Werte im Bereich von Migranten haben aber dieses Problem nur in diese Ecke zu schieben halte ich für sehr fragwürdig. Aber wie gesagt, her mit der Statistik. Manchmal ist eine gefühlte Wahrheit ja nicht die reale.

15:16, yolo

>>@um 14:35 von fathaland slim
Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, daß Gewalt gegen Kinder vorrangig ein Problem in Familien mit Migrationshintergrund sei?

.....
Statistiken helfen Ihnen beim Öffnen der Augen<<

Dann verlinken Sie mich doch bitte mal zu einigen davon.

@um 15:24 von karwandler

Ziehen Sie die BKA-Statistiken zu Rate.

um 15:17 von Karsten Schwucht

>>"Lieber User "yolo",
Sie suchen hier zwar vordringlich bei der Migration die Schuld, aber leider muss man wohl festhalten, dass auch bei deutschen Eltern ohne Migrationshintergrund Gewalt und Verwahrlosung nicht weniger verbreitet sind."<<

Ich würde da eher eine qualitative, als eine quantitative Wertung abgeben, also "leider auch" anstatt "nicht weniger", denn Letzteres (quantitativ) ist reine Spekulation.

15:09 von StöRschall

Mitforist/in: «Kinderrechte ins GG, obwohl im GG schon alle Menschen gleiche Rechte besitzen."

Sie: «Nein, sind sie nicht. Art 3 GG: …
Da steht weder was von Kindern noch vom Alter.»

Steht es nicht explizit mit den Worten "Kinder und "Alter" im GG.

Aber jeder Mensch ist von der ersten Sekunde seines irdischen Lebens an "ein ganz kleiner Mann" oder "eine ganz kleine Frau". Selbst wenn er "ein ganz kleines Nicht-Eindeutig-Definiert" ist.

Ist seine Gleichberechtigung mit allen anderen Menschen durch die Formulierung in Art. 3 GG garantiert: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes … benachteiligt oder bevorzugt werden."

Rechte für Kinder und/oder "Alte Menschen" explizit im GG zu formulieren (wann ist wer "alt" ?). Wären Rechte, die "einklagbar" sind.

Sei es bei Kindern bspw. "Gute Schulbildung".
Wann wäre der Staat dafür verantwortlich, diese nicht zu ermöglichen?
Nicht zu fördern, gar aktiv zu verhindern?

Nicht gar so einfache Frage.
Ob und wie das im GG "sein sollte" …

@14:45 von eine_anmerkung: nichts anderes als Pädophilie

Sicherlich haben Sie mit ihrer Aussage, dass solche Kinderehen Pädophilie sind, recht.
Die Anzahl der Fälle ist aber doch recht übersichtlich.
Während es 2016 1475 Fälle von Ehen mit einem Minderjährigen Partner gab, waren es 2018 noch 299 Fälle.
Vermutlich weil der größte Teil der Minderjährigen Ehepartner inzwischen nicht mehr Minderjährig ist.

Beim Thema Pädophilie stehen die Deutschen aber auch ganz weit vorn. Siehe dazu die Fälle von Lüdge, Herford, Schwäbisch Hall.

Terabyte von Daten. Chat-Gruppen mit vielen hundert Mitgliedern.

Väter die ihre Töchter und Söhne mißbrauchen und dann die Fotos/Filme über das Internet tauschen.

@ um 15:23 von born in stasi-land

Ich selbst habe Migrationshintetgrund von meinen Großelten aus Polen.
.....
Damit gehören Sie nicht zum Bürger mit Migrationshintergrund.
Es gehören nur diejenigen dazu, die selbst oder eines der Elternteile ausländische Zugehörigkeit besitzen.
Die Generationen der Großeltern gehören schon nicht mehr dazu.
Neu seit dem Mikrozensus 2016 definiert: Zu den "Personen mit Migrationshintergrund" zählen nun Menschen, "wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt" besitzen.
Siehe: https://mediendienst-integration.de/artikel/wer-hat-einen-migrationshint...

14:51, eine_anmerkung

>>Lieber Fati Schlimm, ich glaube Sie sehen so langsam Gespenster? Überall wittern Sie mittlerweile eine Fremdenfeindlichkeit wo es doch, wie jetzt bei diesem Beispiel, nur um eine sachliche Auseinandersetzung mit dem besagten Thema geht? Ich empfehle da sich mit den anderen Kulturen zu befassen und das gelingt m.M. nach am Besten wenn man die betreffenden Länder bereist. Das ist hochspannend wie ich finde und das bedeutet aber auch, das man nicht jede Stilblüte einer fremden Kultur akzeptieren muss wenn diese Menschen sich bei uns niederlassen und das hat dann erstmal nichts mit einer pauschalen "Fremdenfeindlichkeit" zu tun.<<

Sie sind gewiss überaus weit gereist und sprechen auch die Sprache der Menschen in den Ländern, die Sie bereist haben, nicht wahr?

Ganz so weit gereist und so polyglott wie Sie bin ich gewiss nicht, habe aber auch schon mit Menschen unterschiedlichster Kulturen gelebt, hier und anderswo.

Aber Ihnen kann ich da natürlich nicht das Wasser reichen.

@um 14:23 von Sisyphos3

@um 14:23 von Sisyphos3

Umformulieren werde ich nichts, weil hinter meiner Formulierung eine Forderung nach Beendigung von Gewalt steht, egal wie andere sie zu erklären versuchen. Es gibt kein Recht auf Gewalt und sollte aus meiner Sicht keine falsch verstandene Toleranz für diese geben...egal aus welchen Gründen.

@Sisyphos3: Unterschiedliche Handlungsweisen akzeptieren?

Nein, es gilt hier immer noch das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das hat mit Kultur gar nichts zu tun.
Wer Kindern misshandelt, gehört bestraft und zwar heftig!

14:52, schutzbefohlener

>>Interessant ist, dass gerade die Generation, die als erste von der gesellschaftlichen Entwicklung, sprich von der sinkenenden Toleranz gegenüber einer autoritäeren und gewalttätigen Erziehung profitierte, die Form der gewaltigen Erziehung bei Einwanderern zu dulden scheint.<<

Was verleitet Sie zu dieser seltsamen Annahme?

Ich habe noch von keinem Menschen meines Alters gehört, der Gewalttätigkeit eines Menschen mit dessem kulturellen Hintergrund entschuldigt oder gar rechtfertigt.

Was ich aber ganz oft sehe, das sind Menschen, die anderen Menschen, die eine andere Herkunft und einen anderen Glauben als sie selbst haben, pauschal eine höhere Gewaltbereitschaft unterstellen.

15:27, schutzbefohlener

>>um 15:07 von fathaland slim
"Sie haben doch selbst von Ihren Gewalterfahrungen in der Kinderzeit geschrieben und wie das mit der allgemein akzeptierten Gewalt gegen Kinder zu tun hatte.

Was hat das denn jetzt mit der Migrationsdiskussion zu tun?"

Sie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, was es damit zu tun hat.
Dass heute Kinder in den Schulen nicht mehr geschlagen werden ist das Ergebnis einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Dazu musste die familiäre Gewalt gegen Kinder erst einmal den Prozess der Thematisierung durchlaufen. Einen Prozess, den Sie bezüglich der Migration durchweg ablehnen. Schon eine Thematisierung verorten Sie rechts von Höcke und unterstützen somit, auch wenn Sie das sicher nicht möchten, die gewaltätigen Strukturen.<<

Es wurde thematisiert, daß Gewalt nicht akzeptabel ist, und dies wurde gegen immense Widerstände durchgesetzt.

Jetzt wird verlangt zu thematisieren, daß die Migranten angeblich die Bösen sind.

Sie erkennen den Unterschied?

@ Bote_der ...

Von einer Auswertung von Statistiken haben Sie offensichtlich noch nichts gehört, wie?

Möchten Sie uns einreden, es gäbe eine Statistik, die zeigt, dass in Migrationsfamilien mehr Gewalt oder Vernachlässigung herrschen?

15:20 von harry_up

«Jeder ist für sein Tun erst einmal selbst verantwortlich.»

Ich mag ergänzen, ohne Ihnen im geringsten zu widersprechen:

Es gibt auch Familien, die finanziell nicht gut … bis richtig mies … gestellt sind. In denen sich aber beide Elternteile nach besten Kräften bemühen, ihren Kindern Förderung, Bildung, "kindgerechtes Leben" zu ermöglichen. Häufig mit (großem) eigenem Verzicht.

Sind Familien, in denen physische & psychische Gewalt gegen Kinder weit fern ist. Sind Familien "mit deutschen Wurzeln", mit türkischen, mit syrischen, mit … von wo auch immer.

Sind nicht 10 … oder 100 … oder 1.000 Familien.
Sind viele viel mehr Familien.

Sind auch Familien, die offensichtlich + tatsächlich nicht die geringsten finanziellen Probleme haben. Deren Leben man als "priviligiert" bezeichnen kann / könnte. In denen aber Gewalt gegen die eigenen Kinder ist.

"Es ist die Seuche", dass sich als Kind erlebte Gewalt "leicht" in eigenes Tun als Erwachsener "fortpflanzt".

"Oft schwere Hypothek" …

re yolo

"@um 15:24 von karwandler

Ziehen Sie die BKA-Statistiken zu Rate."

Ganz, ganz schwache Ausrede für die nicht vorhandenen Statistiken.

Von der Qualität wie auf eine konkrete Frage antworten: Dann googlen Sie doch mal.

PS. Witzig ist auch: aus der gleichen Ecke wird bestritten, dass es die yoloschen Statistiken überhaupt geben könnte, weil politisch nicht erwünscht ...

um 15:30 von WiPoEthik

Ich kann und möchte da Ihrer Darstellung nicht widersprechen und finde diese richtig. Und auf den von Ihnen genannten Eingangsbezug zu meinen Aussagen ist es richtig das Thema nicht nur auf einen Migrationsbezug zu reduzieren denn dieser ist sicherlich eine der signifikanten, aber bei weitem nicht die einzige Einflussgröße.

@ yolo

Es gehören nur diejenigen dazu, die selbst oder eines der Elternteile ausländische Zugehörigkeit besitzen.

Habe ich aber, ich bin in der DDR geboren. Und ich habe ausländische Zugehörigkeit, nämlich über meine vier Großeltern nach Polen. Ich fühle mich stark mit Polen verbunden, nur nicht mit den polnischen Rechts-Nationalen.

> Was ich wahrnehme, ist

> Was ich wahrnehme, ist zunehmender Hass unter der originär DEUTSCHEN Bevölkerung.

Zumindest in Onlineforen. In der wirklichen Welt ist der Hass zum Glück noch nicht ganz so verbreitet.
Ich nenne das Sittenverfall und finde es erbärmlich. Bzw. es ist ein Zeugnis von Schwäche Unzufriedenheiten auf andere zu projezieren.

um 16:03 von fathaland slim

>>"Sie sind gewiss überaus weit gereist und sprechen auch die Sprache der Menschen in den Ländern, die Sie bereist haben, nicht wahr?"<<

Um Gottes Willen, wo denken Sie hin? Wie soll das denn gehen?

>>"Ganz so weit gereist und so polyglott wie Sie bin ich gewiss nicht, habe aber auch schon mit Menschen unterschiedlichster Kulturen gelebt, hier und anderswo.
Aber Ihnen kann ich da natürlich nicht das Wasser reichen."<<

Stellen Sie doch Ihr Licht nicht unter den falschen Scheffel. Ich finde es gut wenn Sie aufgrund Ihrer diesbezüglichen Erfahrung auch den ein oder anderen wertvollen Beitrag geben können und unterstelle mal das Sie dann meine getätigten Aussagen zu anderen Kulturen besser nachvollziehen können?

Kinder

Ist es hier nicht so das überall Fehler gemacht worden sind und gemacht werden.
Die Politik:
Zu wenig Bildung
Zu wenig Lehrer
Zu wenig Schulen
Zu wenig Erzieher
Zu wenig Kindergärten
usw.
Die Umgebung(Elternhaus)
Handy für 7 Jährige
Das neuste Radel
Laptop mit 8 Jahren
Fernseher mit 4 im eigenen Zimmer
Play Station mit 6
Wrangler Jeans sind Pflicht
Nike Schuhe ein muss.
usw.
Das Leben
Schüler schlagen Schüler
Schüler mobben Lehren
Schüler schlagen Lehrer
Schüler schlagen Eltern
Kinder trinken
Kinder rauchen
usw.

Machen wir nicht alle Fehler.

Erst wenn die Politik den Rahmen ändert.
Die Eltern sich wieder Zeit nehmen für ihre
Kinder
Der Respekt gegenüber des anderen wieder da ist,
dann wird auch die Kriminalität der Kinder wieder sinken.

um 15:58 von GeMe

>>"Sicherlich haben Sie mit ihrer Aussage, dass solche Kinderehen Pädophilie sind, recht.
Die Anzahl der Fälle ist aber doch recht übersichtlich.
Während es 2016 1475 Fälle von Ehen mit einem Minderjährigen Partner gab, waren es 2018 noch 299 Fälle.
Vermutlich weil der größte Teil der Minderjährigen Ehepartner inzwischen nicht mehr Minderjährig ist."<<

Ich denke auch das Sie da recht haben und es (Gottseidank) sicherlich nicht viele der von mir beschriebenen Fälle gibt, dennoch ist für mich jeder Fall (Kinderehe) einer zuviel weil das mit meinen Wertvorstellungen nicht in Einklang zu bringen ist.

@um 16:20 von karwandler

Witzig ist auch: aus der gleichen Ecke wird bestritten, dass es die yoloschen Statistiken überhaupt geben könnte, weil politisch nicht erwünscht ...
...
Und wieder wollen Sie jemanden in eine ECKE stellen.
Das ist ein beliebtes Bild eines Kindes, das sich zu schämen hat.
Nein, Fehlanzeige. Nur weil man dem Mainstream nicht nach dem Mund redet, steht man nicht in Ecken.
Zudem wiederspricht mir ggf. ein anderer Kommentator, aber nicht ich mir selbst.
Also, was soll der Blödsinn von Denunziantentum und Phrasendresche?
Das ist Hilflosigkeit des politischen Gegners, nichts weiter.
Hören Sie also auf, sondern suchen Sie selbstständig. Niemand ist Ihre Nanny und muss es auch nicht sein.

16:27, eine_anmerkung @16:03, fathaland slim

"Ganz so weit gereist und so polyglott wie Sie bin ich gewiss nicht, habe aber auch schon mit Menschen unterschiedlichster Kulturen gelebt, hier und anderswo.
Aber Ihnen kann ich da natürlich nicht das Wasser reichen."

Stellen Sie doch Ihr Licht nicht unter den falschen Scheffel. Ich finde es gut wenn Sie aufgrund Ihrer diesbezüglichen Erfahrung auch den ein oder anderen wertvollen Beitrag geben können und unterstelle mal das Sie dann meine getätigten Aussagen zu anderen Kulturen besser nachvollziehen können?<<

Ob man ein Licht unter einen falschen oder einen richtigen Scheffel stellt, macht keinen Unterschied. Man sieht es in beiden Fällen nicht. Wobei ich mich frage, wodurch sich falsche und richtige Scheffel unterscheiden.

Und nein, gerade weil ich Menschen anderen kulturellen Hintergrundes teils sehr gut kenne, kann ich Ihre Aussagen zu anderen Kulturen nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe nämlich gelernt, daß jeder Mensch anders ist. Kultur hin oder her.

zum Thema Gewalt der Deutschen

die es zweifelsohne genauso gibt.
Der Unterschied liegt lediglich in der gesellschaftlichen Akzeptanz.
Und diese gilt es zu verändern. Das kann nur die Gesellschaft. Politik und Medien können dies fördern aber nicht durchsetzen.
Schon allein aus diesem Grund, der allerdings nicht der einzige ist, ist eine Integration in unsere Gesellschaft unumgänglich.
Ausgrenzung nützt nur den patriarchal geführten Familienoberhäupter, die andere Pläne mit ihren Kindern haben.

Statistiken

So lange hier keiner eine valide Statistik verlinkt ist jede Diskussion müssig.

Gewalt gegen Kinder wir mit allen möglichen Faktoren in Verbindung gebracht. Soziale Herkunft, Bildungsniveau, eigene Gewalterfahrungen als Kind und wer weiß was noch.

Natürlich gibt es kulturell unterschiedliche Einstellungen zu Gewalt und Erziehungsmethoden. Schließlich hat sich dies bei uns, wenn ich an meine Jugend denke, auch sehr zum Positiven gewandelt.

Aber selbst wenn eine Statistik sagt, dass ein höher Anteil von Migranten unter die Täter fällt bleibt immer noch die Frage, ob die Kultur die Ursache ist, also die Kultur oder die Tatsache, dass Migranten häufiger als Deutsche in sozial schlechteren Verhältnissen leben oder eine andere Bildungsstruktur haben. Schließlich kommen nicht überwiegend Akademiker zu uns. So einfach ist die Antwort also nicht.

Aber ich lasse mich gern von Statistiken überzeugen. Ich gehöre nicht zu denen, die Statistiken ablehnen, wenn sie nicht meine Meinung spiegeln.

Frustration

Gewalt gegen Kinder hat meine eigenen schmerzhaften Erfahrung nach vor allem sehr viel mit Frustration zu tun. Wenn ich die Kommentare hier lese, kann ich nur hoffen, dass die meisten Kommentatoren keine Kinder haben.

weit gereist ist relativ ...

weit gereist ist relativ ... Trump dürfte wohl nicht weit gereist sein. Auch auf Paris Hilton dürfte wohl das Attribut weit gereist zutreffen.
Ich denke, dass mancher in seiner Stadtbibliothek ohne eine Fernreise mehr Wissen erlangen kann als beide zusammen.
Und das sage ich als jemand der ebenfalls weit gereist ist.
;)

16:27 von eine_anmerkung

Mitforist an Sie gerichtet: «Sie sind gewiss überaus weit gereist und sprechen auch die Sprache der Menschen in den Ländern, die Sie bereist haben, nicht wahr?»

«Um Gottes Willen, wo denken Sie hin? Wie soll das denn gehen?»

Wenn Sie Länder bereisen, deren Sprachen Sie gar nicht … nur rudimentär … verstehen, sprechen, lesen können. Auch wenn Sie diese Länder als Individual-, nicht als Pauschal-Tourist bereisen.

Dann ist es so gut wie das Allerletzte, was Sie in den jeweiligen Ländern beurteilen können. Wie Menschen im häuslich-privaten Umfeld mit eigenen + fremden Kindern umgehen. Wo in welchen Ländern evtl. die Ursachen für Gewalt gegen Kinder sein könnten.

Können Sie recht … bis ganz … wenig in diesen Ländern beurteilen.
Aber gerade eben das zu können, behaupteten Sie in Ihrem Beitrag 14:51.
Nicht "in hoch-zivilisierten Welten" wie der EU, den USA, AUS, JAP, …

Aber nein - in Kulturen, deren Sprachen Sie gar nicht sprechen.
Wo Sie nie mit einem einzigen Kind sprachen …

16:31 von Bullok

«Erst wenn die Politik den Rahmen ändert.
Die Eltern sich wieder Zeit nehmen für ihre Kinder
Der Respekt gegenüber des anderen wieder da ist,
dann wird auch die Kriminalität der Kinder wieder sinken.»

Es geht hier nicht um die Krininalität・der・Kinder.
Aber um Kriminalität・zum Schaden von・Kindern.

Und die von Ihnen angeführten Handys + Laptos + TVs in Kinderzimmern.
"Wrangler" + "Nike" an Kinderbeinen + Kinderfüßen.
Haben auch nicht prinzipiell etwas mit Gewalt・gegen・Kinder zu tun …

Kinder in Deutschland...

2018 waren in Deutschland 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Das ist ein Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 
###
Gestern konnte man in meta Tagesschau lesen wie katastrophal angeblich die Lage hier in Deutschland ist. Wenn ich nun diesen Bericht und die offizielle Statistik lese, muß man ganz deutlich sagen das hier ist wirklich eine Katastrophe ! 2,4 Mio. Kinder leben in Deutschland in Armut ! In Deutschland ! Einen Land in den wir angeblich gut und gerne leben ! Und in einen reichen Deutschland in den sogar ein Rückgang von 6 % in der Statistik noch positiv gesehen wird, hat die Politik versagt ! Eine Große Koalition die ihre Arbeit in der Halbzeitbilanz selber als Positiv sieht ! Aber was soll man sagen angesichts von 2,4 Mio. Kinder in Armut, so sieht es halt aus in Deutschland...

re yolo

" Nur weil man dem Mainstream nicht nach dem Mund redet, steht man nicht in Ecken."

Wer beim Thema 'Gewalt gegen Kinder' erstmal auf die Idee kommt, in Migrantenfamilien müsste das besonders schlimm sein, und wer diese Behauptung mit nicht vorhandenen Statistiken "belegt", der stellt sich selbst in eine Ecke. Die Ecke, aus der täglich fremdenfeindliche Hetze kommt, gern auch mit Unwahrheiten und erfundenen Beweisen.

"Zudem wiederspricht mir ggf. ein anderer Kommentator, aber nicht ich mir selbst."

Ganz meine Rede. Habe ich nicht anders gesagt.

16:43, yolo @um 16:20 von karwandler

>>Hören Sie also auf, sondern suchen Sie selbstständig. Niemand ist Ihre Nanny und muss es auch nicht sein.<<

Sie stellen wüste Behauptungen auf, die IMHO jeglicher Grundlage entbehren, und wenn Mitforisten, u.a. auch ich, um Belege bitten, dann kneifen Sie.

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, Sie sind in der Bringschuld.

@ yolo, um 16:02

re @ um 15:23 von born in stasi-land

Ihr zweifellos korrekte Definition von "Migrationshintergund" ist trotzdem Haarspalterei, die am Thema meilenweit vorbeigeht.
Verkloppt ein Biodeutscher seine Kinder, ist das offensichtlich weniger schlimm, als wenn das ein Migrant mit seinen Kindern macht?
Wenn nicht, dann hören Sie doch bitte auf mit dieser nervigen Rechthaberei.

16:45, schutzbefohlener

>>zum Thema Gewalt der Deutschen
die es zweifelsohne genauso gibt.
Der Unterschied liegt lediglich in der gesellschaftlichen Akzeptanz.
Und diese gilt es zu verändern. Das kann nur die Gesellschaft. Politik und Medien können dies fördern aber nicht durchsetzen.
Schon allein aus diesem Grund, der allerdings nicht der einzige ist, ist eine Integration in unsere Gesellschaft unumgänglich.
Ausgrenzung nützt nur den patriarchal geführten Familienoberhäupter, die andere Pläne mit ihren Kindern haben.<<

Die gesellschaftliche Akzeptanz für Gewalt wird in Deutschland geringer und geringer.

Was sich immer mehr in unseren Gesetzen widerspiegelt.

An die sich alle, ob Migrant oder nicht, zu halten haben.

@ yolo, um 16:06

"---weil hinter meiner Formulierung eine Forderung nach Beendigung von Gewalt steht, egal wie andere sie zu erklären versuchen. Es gibt kein Recht auf Gewalt und sollte aus meiner Sicht keine falsch verstandene Toleranz für diese geben...egal aus welchen Gründen...."

DAS hätte m. E. als Kommentar doch gleich an den Anfang gehört und hätte dann auch genügt (obwohl ich damit nicht meine, dass Sie keine Kommentare schreiben sollen).
Aber manchmal provozieren Sie nach meinem Empfinden zu offensichtlich...

Kinder in Deutschland - Weniger Armut, mehr Gewalt

Und die Gesellschaft schaut vorsichtshalber einfach weg. Und das in einem der reichsten Länder der Welt, in dem mit Geldgeschenke geschmissen wird wie mit Kamellen. Aber Deutschland steht eben immer wieder in dem Ruf, den anderen Ländern seinen Stempel aufdrücken zu müssen bzw. zu wollen. Nicht nur bei ausufernd teuren Riesenprojekten.
Es gibt mittlerweile sogar Weihnachtsmärkte für Bitterarme. Kein Mensch braucht so etwas. In dem Moment, wenn so etwas selbstverständlich wird, geht der Sinn und Zweck solcher Feste verloren. Ja. Gewalt kann auch leider eine Folge von großer Armut sein.

@ yolo

„Und wieder wollen Sie jemanden in eine ECKE stellen.“

Sie könnten das ganze doch ausräumen, posten sie doch einfach mal ihre Statistik.
Da sie laut ihnen doch existiert können sie uns doch teilhaben lassen.

@ fathaland slim, um 16:44

re 16:27, eine_anmerkung @16:03, fathaland slim

"...Wobei ich mich frage, wodurch sich falsche und richtige Scheffel unterscheiden."
Sie können's aber auch nicht so ganz lassen :-).

Ihre Ausage: "Ich habe nämlich gelernt, daß jeder Mensch anders ist. Kultur hin oder her" ist in sich widersprüchlich, wie ich finde. Oder völlig selbstverständlich...
Wenn man von "einer Kultur" spricht, ist doch damit eine menschliche Gemeinschaft gemeint, die Grundlegendes "gemein" hat, z. B. Sitten und Gebräuche.
Würde zu diesen grundlegenden Gewohnheiten (was natürlich für die meisten von uns, so denke ich, unvorstellbar ist) gehören, dass man seine Kinder verhaut, wenn sie etwas angestellt haben, wäre dies Teil deren "Kultur".
Und dann erst stimmt Ihre Aussage, wenn nämlich in dieser Gemeinschaft Menschen sind, die die Prügelstrafe etwas, wenig, mehr , stark oder gänzlich ablehnen, denn die wären, wie Sie sagen, anders.
Kultur hin oider her.

16:43 von yolo

«Nein, Fehlanzeige. Nur weil man dem Mainstream nicht nach dem Mund redet, steht man nicht in Ecken.»

"Man" steht in Ecken, in die man sich selbst gestellt hat.
Nicht andere "einen" jemals stellten.

Wenn wer Statistiken zum Beleg … von irgedwas … anführt.
Deren Statistiken es aussagekräftig fundierte gäbe.

Auf Nachfrage mehrere Anderer aber nichts weiter an Verweisen "zu liefern in der Lage ist". Als ein lapidares "Guckt doch Statistiken des BKA".

Die sagen aber nicht ansatzweise mit fundierter Datenerfassung das aufgeschlüsselt, was sie behaupten, dass sie sagen würden.

Nämlich, dass Gewalt gegen Kinder in Familien von Migranten stärker verbreitet sei. Andere Foristen vor mir nannten dabei mehrere mögliche Einflussfaktoren. Die im Detail zu untersuchen seien, bevor man in der Richtung überhaupt eine Aussage treffen könne, die eine gut begründete sei.

Darauf (bisher) keine Antwort von Ihnen.
"Manche" stehen gerne in Ecken.
Um dann zu lamentieren, hätte sie wer rein gestellt …

Die Gewalt der Sprache

Die Gewalt der Sprache fördert nicht nur die Gewalt der Strasse, sie färbt offensuchtlich auch auf das familiäre Umfeld ab. Hass und Hetze haben den Verhaltenskodex in den westlichen Ländern, vor allem in den USA deutlich verändert. Ein schleichender, aber doch evidenter Prozess. Hemmschwellen werden durch die Verwahrlosung der Streitkultur herabgesetzt und von Teilen der Gesellschaft neu definiert. Am Ende stehen dann diejenigen, die sich am wenigsten zur Wehr setzen können: Migranten und Kinder.
Erfreulich immerhin, dass die Armutsfälle unter den Kindern zurückgegange sind. Staatliche Hilfen, aber auch bürgerschaftliches Engagement scheinen sich zu bewähren, obgleich noch mehr getan werden sollte.

Am 19. November 2019 um 16:10 von fathaland slim

"Was ich aber ganz oft sehe, das sind Menschen, die anderen Menschen, die eine andere Herkunft und einen anderen Glauben als sie selbst haben, pauschal eine höhere Gewaltbereitschaft unterstellen."

Genauso ist es.

Deutsche Richterin rechtfertigt eheliche Gewalt bei einem marokkanischem Ehepaar damit, dass die Züchtigung im Koran vorgesehen ist. ( Frankfurt 2007)

Mein Vater hat mir oft die Lutherbibel zitiert:

„Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald.“

Seinem Vater hat er in gleichem Atemzug gesagt: „ Hättest Du mir früher öfter das Hinterteil versohlt, dann ginge es mir heute besser,“

Betr. gewalttätigen Demonstrationen.

„Laß nicht ab den Knaben zu züchtigen; denn wenn du ihn mit der Rute haust, so wird man ihn nicht töten.“

Damals hat Kaiser Wilhelm noch auf das Pferd gesetzt, heute gibt es selbstfahrende Autos.

Entweder man ändert die Strukturen oder man erschießt alle böse Menschen.

Aber wer bleibt dann noch übrig?

Wenn gewaltsame Übergriffe

Wenn gewaltsame Übergriffe gegen Kinder selbst durch die Kirche erfolgt sind, dann muss man nicht auf Migranten zeigen, die zwar einem anderen Kulturkreis entstammen, sich aber in der Regel mit genauso viel Fürsorge um die Erziehung ihrer Kinder kümmern, wie das der durchschnittliche Deutsche praktiziert.
Gewalt gegen Kinder kann sich m.E. auch dadurch äußern, dass Eltern sich einen Trennungskrieg liefern, ohne Rücksicht auf das kindliche Wohl. Diese eher subtile Form von psychischer Gewalt kann die kindliche Vorstellung von Geborgenheit und Liebe irreversibel zerstören und eine neue Form von Gewaltbereitschaft aufkeimen lassen. Viele Eltern scheinen mit der Erziehung ihrer Kinder schlichtweg überfordert, sei es, weil sie sich selbst von diesen erziehen lassen oder ihre eigene schlechte Erziehung am Nachwuchs ausleben wollen.

16:58 schutzbefohlener

>>weit gereist ist relativ ... Trump dürfte wohl nicht weit gereist sein.<<

Doch.

Aber Reisen allein nützt nichts, wenn man überall, wo man ist, nur mit Leuten verkehrt, die die eigene Sprache sprechen und womöglich noch ebenfalls aus dem eigenen Land stammen.

>> Auch auf Paris Hilton dürfte wohl das Attribut weit gereist zutreffen.<<

Dito.

>>Ich denke, dass mancher in seiner Stadtbibliothek ohne eine Fernreise mehr Wissen erlangen kann als beide zusammen.<<

Sicherlich.

Immanuel Kant ist aus Königsberg nie hinausgekommen.

Das ist aber nicht der Regelfall.

Robert Wypchlo 17.44

Es gibt mittlerweile sogar Weihnachtsmärkte für Bitterarme. Kein Mensch braucht so etwas. "
Leider gibt es Arme auch in D. Deshalb finde ich das eine schöne Idee, genau wie Frank Zanders Weihnachtsessen mit Obdachlosen. Gibt's bei uns auch, da spendet ein gutes Restaurant ein schönes Menü. Aber sicher kann Gewalt Folge großer Armut oder Perspektivlosigkeit sein

um 16:44 von fathaland slim

>>"Und nein, gerade weil ich Menschen anderen kulturellen Hintergrundes teils sehr gut kenne, kann ich Ihre Aussagen zu anderen Kulturen nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe nämlich gelernt, daß jeder Mensch anders ist. Kultur hin oder her."<<

Ich denke Sie sind intelligent und kulturerfahren genug um sich vorstellen zu können wie in einem patriarchalisch geprägten Kulturkreis wo die Frau weit von einer gleichberechtigten Stellung entfernt ist, mit den Kindern und besonders Töchtern verfahren wird? Aber nein, das gilt natürlich nicht grundsätzlich für alle Eltern die aus solchen Kulturkreisen kommen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kinder in Deutschland...

Am 19. November 2019 um 17:44 von Robert Wypchlo
Es gibt mittlerweile sogar Weihnachtsmärkte für Bitterarme...
Und das in einem der reichsten Länder der Welt, in dem mit Geldgeschenke geschmissen wird wie mit Kamellen...
###
Ja. Kinderarmut in Deutschland. Das ist traurig und beschämend. Verantwortlich hierfür ist aber nicht die Gesellschaft , sondern vielmehr die Politik !

17:44 von Robert Wypchlo

«Kinder in Deutschland - Weniger Armut, mehr Gewalt
Und die Gesellschaft schaut vorsichtshalber einfach weg.»

"Ist DEU ein kinderfeindliches Land?"

Nicht eine Frage, die ich hier als Erster erstmals stelle. Wie ist es verglichen mit anderen Ländern? "Freindlichkeit" (oder Freundlichkeit) Kindern gegenüber. Chancen für, Gewalt gegen Kinder.

Kinder haben nirgendwo "Lobby", die sie selbst in größerem Ausmaß beeinflussen + steuern könnten. Sind sie immer sehr abhängig davon, wie engagiert sich Erwachsene für Rechte + "gute Behandlung" von Kindern einsetzen.

Vergleiche ich es als Reisender + Im-Ausland-Gelebt-Habender mit dort.
Wo ich es vergleichen kann (POR, JAP, Iran, Süd-Amerika).

Werden überall dort Kinder generell weniger als "Störenfriede" angesehen.
Wie sehr gelassen man dort "prinzipiell" mit (kleinen) Kindern auch später abends in Gesellschaften umgeht. Beeindruckend für mich.

Aber sehr viele (x) % der Kinder (außer JAP) hätten gerne Chancen.
Die in DEU "normal" sind …

um 16:50 von Tinkotis

>>"Gewalt gegen Kinder hat meine eigenen schmerzhaften Erfahrung nach vor allem sehr viel mit Frustration zu tun. Wenn ich die Kommentare hier lese, kann ich nur hoffen, dass die meisten Kommentatoren keine Kinder haben."<<

Kinder sind unschuldig und Kinder sind unsere Zukunft und sie brauchen unseren Schutz. Ich denke die Diskussionen hier drehen sich aber primär und die Umstände warum Kinder Leid erfahren müssen und wie man dies vermeidén kann?

Aha, Zahlen von statistischen

Aha, Zahlen von statistischen Bundesamt. Das schreibt ja auch gerne mal sechsstellige Zahlen weg, wenn es der Regierung in den Kram passt (Arbeitslose).

2018 waren in Deutschland 2,4 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.

Von Armut bedroht... nett formuliert.
Sieht man sich Zahlen vom Kinderschutzbund an, stellt sich das ein wenig anders dar:
Aktuell leben etwa drei Millionen Kinder und Jugendliche von staatlichen Leistungen, darunter mehr als 1,6 Millionen Kinder, obwohl ihre Eltern erwerbstätig sind.
https://www.dksb.de/de/artikel/detail/
bericht-zur-umsetzung-der-un-kinderrechtskonvention-kinderrecht-
auf-soziale-sicherung-wird-in-deuts/

Aber in Deutschland werden Kinderrechte ja auch nicht ins GG aufgenommen. Zu fortschrittlich will man ja dann auch nicht sein.

17:58, harry_up

>>Wenn man von "einer Kultur" spricht, ist doch damit eine menschliche Gemeinschaft gemeint, die Grundlegendes "gemein" hat, z. B. Sitten und Gebräuche.
Würde zu diesen grundlegenden Gewohnheiten (was natürlich für die meisten von uns, so denke ich, unvorstellbar ist) gehören, dass man seine Kinder verhaut, wenn sie etwas angestellt haben, wäre dies Teil deren "Kultur".
Und dann erst stimmt Ihre Aussage, wenn nämlich in dieser Gemeinschaft Menschen sind, die die Prügelstrafe etwas, wenig, mehr , stark oder gänzlich ablehnen, denn die wären, wie Sie sagen, anders.<<

Ich habe gelernt, daß "Kultur", bzw. das, was man dafür hält, eine ziemlich oberflächliche Sache ist. Zu Ihrem Beispiel: es gehörte ja bis vor gar nicht langer Zeit zu unserer "Kultur", Kinder zu verhauen.Trotzdem gab es sehr liebevolle Eltern, die zu diesem Mittel nie griffen, sowie sehr lieblose Eltern, die dies ständig taten. Und alle Stufen dazwischen.

Es gibt überall gute und schlechte/böse Menschen. Kulturunabhängig.

18:33 von Der freundliche...

«Ja. Kinderarmut in DEU. Das ist traurig + beschämend. Verantwortlich hierfür ist aber nicht die Gesellschaft , sondern vielmehr die Politik !»

Gesellschaft + Politik sind in keinem Land der Erde so "trennscharf" zu sparieren, wie die Mittellinie auf dem Fußballfeld 2 Spielhälften trennt.

"Armut macher Kinder" zeigt sich mitunter mehr in Armut an Zuwendung + Zeit + Interesse, die Erwachsene bereit sind, Kindern zu geben.
Den eigenen + anderen Kindern gegenüber.

Für mich (ohne eigene Kinder) komplett vollständig unverständlich.

1. fallen Kinder nicht vom Himmel, liegen plötzlich vor der Tür.
So dass man sich nun um sie kümmern müsse.

2. ist "in Kinder investierte Zeit" eine der besten Investitionen, die man überhaupt tätigen kann. Meine (x) Paddeltouren mit Kindern (Nichten + Freundinnen) waren / sind / werden schlicht großartig.

Nie ist es "die Politik" alleine, die für Wohlergehen von Kindern sorgt. Aus Voraussetzungen Realität machen die Erwachsenen in der Gesellschaft …

18:33, eine_anmerkung @16:44 von fathaland slim

>>Ich denke Sie sind intelligent und kulturerfahren genug um sich vorstellen zu können wie in einem patriarchalisch geprägten Kulturkreis wo die Frau weit von einer gleichberechtigten Stellung entfernt ist, mit den Kindern und besonders Töchtern verfahren wird? Aber nein, das gilt natürlich nicht grundsätzlich für alle Eltern die aus solchen Kulturkreisen kommen. Ausnahmen bestätigen die Regel.<<

Und ich denke, daß auch Sie deutsche Familien kennen, die traditionell-patriarchalisch organisiert sind. Die Machtstrukturen in solchen Familien sind alles andere als eindimensional. Die Frauen sind nicht machtlos, sie regieren das Haus. Da hat Papi nichts zu melden. Der Begriff "Pantoffelheld" ist untrennbar mit solchen Strukturen verbunden.

Den Frauen obliegt die Kindererziehung generell, nicht nur die Töchtererziehung. Daß die Söhne so werden wie sie sind, dafür sorgt Mutti.

Solche Verhältnisse sind bei uns auf dem Rückzug. Daran ändern auch konservative, ungebildete Zuwanderer nichts.

20:36 von fathaland slim

Es gibt überall gute und schlechte/böse Menschen. Kulturunabhängig
.
was soll das wieder ?
Erziehung und wie die zu geschehen hat ist Schwankungen unterworfen
ich erinnere mich noch an das Modell der antiautoritäre Erziehung
hat sich das Modell durchgesetzt
Wenn man in der Vergangenheit glaubte,
körperliche Züchtigung gehöre zur guten Erziehung,
geschah dies nicht weil man "böse" war,
sondern weil man eben glaubte es wäre sinnvoll und zum Besten
heute sehen wir das anders
und in 50 Jahren werden wir definitiv das wieder anders sehen
und ebenso am Pranger stehen, wie einige heute unsere Eltern an den Pranger stellen

Gestern Abend im ZDF

lief ein sehenswerter Film mit toller Besetzung zum Thema Gewalt gegen Kinder "Stumme Schreie", von einem Autor, der sich intensiv mit der Thematik und dem Versagen von Behörden beschäftigt. Es sind nicht nur junge Überforderte die 'Täter, sondern auch gutsituierte aus guten bürgerlichen Wohnvierteln, aus unterschiedlichen Gründen. Und sowohl Männer als Frauen. Das Problem nur an Armut festzumachen greift zu kurz. Verwahrlosung gibt es auch in reichen Elternhäusern, eben andere Formen

20:17 von Silverfuxx

«Aber in Deutschland werden Kinderrechte ja auch nicht ins GG aufgenommen. Zu fortschrittlich will man ja dann auch nicht sein.»

Mit "nicht zu fortschrittlich sein wollen" hat das erst einmal weniger zu tun.

Schreibt man in Verfassungen ja nicht irgendwelche Worte in Artikel … oder … rein. Verfassungen einiger Bundesländer haben Passagen, die ausdrücklich zu Kinderrechten sind (bspw. NRW + BAY).

Was sei in der Bundesverfassung explizit als Kinderrecht definiert?
Dessen Verwirklichung bzw. Schutz bisher nicht ausdrücklich stark genug berücksichtigt ist? Welche Verpflichtungen würden sich daraus evtl. für den Staat ergeben? Verpflichtungen, die "einklagbar" sein müssen + wären.

Die Umsetzung welcher Vorgaben auch immer.
Obliegt dann wieder den einzelnen Kommunen im Land.
Welche "Lasten" wären das? Nicht nur finanziell …

Ich weiß nicht, welche Länder explizit Kinderrechte in der Verfassung haben. Wende mich nicht grundsätzlich dagegen. Aber sooo einfach ist "das Ganze" nicht …

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