Ihre Meinung zu: Hongkong: Polizei kesselt Demonstranten ein

18. November 2019 - 11:44 Uhr

An der Hongkonger Polytechnischen Universität ist keine Lösung in der Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und der Polizei in Sicht. Diese umstellte das Gebäude und drohte mit dem Einsatz scharfer Munition.

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Kommentare

Randalierer mit Regenschirmen?

"Dutzende von ihnen hatten zuvor versucht, die Einkesselung zu druchbrechen, nachdem ein Vermittlungsversuch der Hochschule gescheitert war."
> Woran scheiterte der Vermittlungsversuch? (Ich mutmaße mal, dass die Randalierer ihre Stellungen nicht räumen wollten.)

"Als die Polizei ihre Flucht mit Tränengas und Schleppnetzen verhinderte, flohen sie auf das Gelände zurück. Viele fürchten die angedrohte Festnahme."
> Als Student (sofern es tatsächlich welche sind), sollte man die Konsequenzen seiner Handlungen eigentlich im Vorfeld abschätzen können. Brandstiftung mit Molotovcocktails ist illegal.

"[...] und vermummte Studenten, die mit Regenschirmen bewehrt versuchen, sich durch das Viertel zu bewegen."
> Auf den von der TS veröffentlichten Fotos war bisher kein einziger Randalierer mit einem Regenschirm zu sehen.

Frage: warum und woran ist dieser Vermittlungsversuch gescheiter

Dann Frage zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-proteste-289.html

Auf dem Gelände sollen sich noch Hunderte Protestierende aufhalten. Dutzende von ihnen hatten zuvor versucht, die Einkesselung zu druchbrechen, nachdem ein Vermittlungsversuch der Hochschule gescheitert war.

Warum ist dieser Vermittlungsversuch gescheitert?? Woran ist es gescheitert??

Wie es zu einer Lösung kommen kann

Damit komme ich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-proteste-289.html

Keine Lösung in Sicht

Damit bleibt die Lage rund um die Universität auf das Äußerste angespannt. Das ganze Wochenende hatte es schwere Auseinandersetzungen rund um das Gelände gegeben. Am Samstag hatten Demonstranten sich dort verschanzt, nachdem es in der Umgebung zu massiven Zusammenstößen mit der Polizei gekommen war. Dabei sollen beide Seiten Brandbomben eingesetzt haben. Auch wurde mit Pfeilen auf Polizisten geschossen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

Auch das mit den Brandbomben und den Pfeilen u. Bogen geht genauso von beiden Seiten NICHT! Eine Lösung kann es nur geben durch:

a) Ruecktritt von Frau Lam
b) Ruecktritt dieses Regimes in Peking
c) freie und faire Wahlen OHNE Einfluss von Peking auf die Wahlen
d) Beendigung des Einflusses von Peking auf Hongkong
e) die EU muss dort viel mehr Einfluss kriegen um die Lage zu beruhigen

Brandbomben und Pfeile

Hört sich nach Bürgerkrieg an.
Gewaltebereite , instrumentalisiert von Hr. Wong, einem priviligierten Upper-Class Sohn, stürzen HK ins Unglück und erhalten nicht dessen Autonomie mit dieser Eskalation.

Ich kann nicht nachvollziehen,

wie Menschen die Polizisten mit Brandbomben bewerfen,Pflastersteine auf Polizisten werfen und mit Pfeil und Bogen(Bilder sind ja bekannt) auf Polizisten schießen ,was auch tötlich sein kann,als Aktivisten zu bezeichnen.
Und eine Frage stellt sich mir noch ,warum sind bei diesen Auseinandersetzungen in der Hauptsache Studenten beteiligt?
Richtig ist auch ,das die Polizei Gewalt gegen diese Demonstranten ausübt .
Und natürlich ist diese Gewalt ebenso zu verurteilen ,denn Gewalt ist keine Lösung.

Der pure Wahnsinn

Bei einem so massiven Polizeieinsatz kann man nur noch feststellen, dass die Studenten auf verlorenem Posten "demonstrieren". Brandbomben sowie Waffen wie Pfeil und Bogen waren jedoch auch wirklich zuviel des Guten. Dennoch wünsche ich den Studenten viel Glück und hoffe auf ein Einsehen der Regierung, nicht allzu drakonische Strafen zu verhängen.

Fraglich ist das Festhalten an der Regierungschefin Lam und auch deren eigenes Verhalten. Verantwortungsbewusstsein sieht da anders aus. Sie hätte selber längst zurücktreten sollen. Das hätte unter Umständen viel Leid erspart.

Nur 3 Personen wegen Vermummungsverbot verhaftet

Die Situation ist bedrohlich, doch die Randalierer haben sich selbst dorthin manövriert. Polizisten mit Pfeil und Bogen und Benzinbomben anzugreifen und Gemeinschaftseigentum, wie Regierungsgebäude, U-Bahnstationen oder Unis zu verwüsten und anzuzünden werden wohl überall auf der Welt als Landfriedensbruch eingestuft. Das Joshua Wong jetzt auch noch Gewalt befürwortet ist schlicht unglaublich und gleichzeitig bittet er die Bundesregierung um Hilfe. Die Polizei greift nicht Demonstranten an, sondern extrem gewaltbereite Chaoten greifen die Polizei an. Bei friedlichen Demonstrationen dagegen nicht. Unter dem Vermummungsverbot wurden übrigens nach SCMP nur drei Demonstranten verhaftet und nur einer angeklagt, von insgesamt 4500 verhafteten Personen. Es ist auch zu beobachten, dass sich immer mehr Bürger in Hongkong von diesen Kravallen distanzieren und lieber mithelfen, die Stadt aufzuräumen.

Straffreiheit für alle?

"Sie fordern unter anderem den Rücktritt der Regierungschefin von Hongkong, Carrie Lam, eine unabhängige Untersuchung der Polizeigewalt sowie Straffreiheit für die bisher während Demonstrationen festgenommenen Teilnehmer."

Die erste Forderung ist ein legitimes Recht und die zweite eine Selbstverständlichkeit. Die dritte Forderung aber ist entweder nur dumm-dreist oder eine kalkulierte Provokation.

Wer Straffreiheit fordern will, sollte diese auch den gewalttätigen Polizisten zugestehen. Und das ist absurd.

Chinesische Richter konzilianter als deutsche?

Jedenfalls, was das Vermummungsgebot betrifft.
"Die Beschränkungen, die das Verbot für die Grundrechte impliziert, gingen weiter als notwendig", teilten die Richter in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit.

Mir war noch nie klar, was die Demonstranten eigentlich wollen. Das Gesetz, Straftäter ans Ausland auszuliefern, wurde ja zurückgenommen.

Was sie erreichen, ist dagegen ziemlich deutlich: Die wirtschaftliche Schwächung und partielle Zerstörung Hongkongs.
Ob das im Interesse der Bürger ist?

Ist nun mal so.

Wer in gewaltsam gegen einen totalitären Staat wie die VR China protestiert braucht sich natürlich nicht wundern wenn es darauf ein entsprechendes Echo gibt.
China kann es nur recht sein, wenn die Gewalt eskaliert. Dann werden die Hong Konger früher oder später sogar noch froh darüber sein, wenn sie von den "bösen terroristischen Protestlern" befreit werden.
Und an die ganzen Helden hier in den Kommentaren die wieder mal versuchen die Schuld dem Westen zuzuschieben und fordern, dass man dort "eingreift"; was in China passiert ist die Angelegenheit von China. Man sollte sich grundsätzlich nicht in interne Angelegenheiten andere Länder einmischen. Das gilt für den Nahen Osten genau so wie viel Südamerika oder China. Darüber hinaus sitzt China am längeren Hebel, und wie zäh die sein können zeigt sich daran, dass sich daran selbst die USA nun seit geraumer Zeit die Zähne ausbeißen.
Also, akzeptiert es wie es kommt. Niemand hier sollte und kann es ändern.

Sehr bedauerlich

TS
"... nachdem ein Vermittlungsversuch der Hochschule gescheitert war."

Das Scheitern finde ich außerordentlich bedauerlich.

Demokratie?

mit Demokratie hat die Gewalt der Randalierer eigentlich nicht viel zu tun.

In jedem Land der Welt würde

In jedem Land der Welt würde Aufruhr zu militäreinsätzen und/oder polizeiaufmärschen führen. Sogar in Deutschland.
Sogesehen macht china nichts aussergewöhnliches.

Wer ein Land so mit Gewalt

Wer ein Land so mit Gewalt überzieht, ist zum einen kein Demonstrant, sondern ein Gewalttäter und hat sich darüber hinaus ab der ersten Sekunde selber disqualifiziert, Forderungen an die Regierung zu stellen. Wer Wind sät, wird Sturm ernten

Da kommen Erinnerungen hoch

Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Außer, man darf keinem Staat erlauben gegen sein Volk mit Gewalt vorzugehen. Das darf man auch nicht gutheißen! Wenn man Gewalt entgegnen will, dann von allen Seiten!

Was haben die Terroristen

Was haben die Terroristen erwartet? Dass China ihnen Blumen schickt, sich entschuldigt und das ganze kommunistische system aufgibt?

@ Aristide_Torchia (12:18): es gibt immer einen anderen Weg

hi Aristide_Torchia

Doch, es gibt immer einen anderen Weg, man muss nur wollen:

Also, akzeptiert es wie es kommt. Niemand hier sollte und kann es ändern.

Aber der politische Wille fehlt hier einfach und der muss kommen. Und dass hier stimmt nicht:

Darüber hinaus sitzt China am längeren Hebel, und wie zäh die sein können zeigt sich daran, dass sich daran selbst die USA nun seit geraumer Zeit die Zähne ausbeißen.

Denn ich lese ueber einen möglichen Handelsdeal zwischen USA und China und ganz offenbar protegieren die USA dieses Regime in Peking.

https://tinyurl.com/wkclojm
n-tv: China gibt sich im Handelsstreit optimistisch (Sonntag, 17. November 2019)

Eine Einigung über ein erstes Abkommen im Handelsstreit zwischen China und den USA scheint möglich zu sein. Zumindest geben sich die Chinesen nach erneuten Gesprächen optimistisch, dass es zu einer Teillösung kommen werde. Dennoch liege bei den Verhandlungen der Teufel im Detail.

Wirklich eine herzzerreißende Szene.

Ein Brandbombenwerfer, der zuvor versucht hat, mit einem Molly Polizisten umzubringen, darf trotz Vermittlung seiner Eltern und seiner Anwältin nicht ungeschoren den Tatort verlassen. Wie herzlos das chinesische Regime aber auch ist.

Danke, liebe Tagesschau, für diese eindrücklichen Schilderungen.

12:47 von Superschlau

"In jedem Land der Welt würde Aufruhr zu militäreinsätzen und/oder polizeiaufmärschen führen. Sogar in Deutschland.
Sogesehen macht china nichts aussergewöhnliches."

Deutschland ist aber keine Gewaltherrschaft.
Insofern besteht kein Grund, diese Art von Aufruhr zu machen.

Wer für eine Diktatur ist, wird diesen Unterschied allerdings nicht erkennen.

Vermittlung

"Die Hochschulleitung warf der Polizei vor, mit einer kompromisslosen Haltung eine Lösung zu verhindern."

Daran ist wohl die Vermittlung durch die Hochschulleitung gescheitert.

Die Polizei macht sich immer lächerlicher. Sie soll sich vlt. nochmal die Unterlagen zum erlaubten und rechtstaatlichen Umgang bei polizeilichem Zwang gegenüber Personen aus ihrer Polizistenausbildung durchlesen.

Friedlicher Protest ist unmöglich

@18. November 2019 um 12:47 von Superschlau
In jedem Land der Welt würde Aufruhr zu militäreinsätzen und/oder polizeiaufmärschen führen. Sogar in Deutschland.
Sogesehen macht china nichts aussergewöhnliches.

Nicht ganz richtig. Sie vergessen geflissentlich, dass weder China noch Hongkong demokratisch regiert werden. (Friedliche) Demonstrationen werden verboten. Das Volk hat also keinerlei Optionen seinen Protest friedlich auszudrücken.

@ 12:06 von Demokratieschue...

"[...] Eine Lösung kann es nur geben durch:

a) Ruecktritt von Frau Lam
b) Ruecktritt dieses Regimes in Peking
c) freie und faire Wahlen OHNE Einfluss von Peking auf die Wahlen
d) Beendigung des Einflusses von Peking auf Hongkong
e) die EU muss dort viel mehr Einfluss kriegen um die Lage zu beruhigen"

Ihre Forderungen sind offensichtlich nicht von dieser Welt. Was hat die EU in diesem Teil der Welt verloren? Hongkong war und ist eine chinesische Stadt. Die koloniale britische Epoche ist ein für alle Mal beendet.

Richtig ist sicher, dass man auch in China eine echte Demokratie anstreben sollte. Das Gewaltmonopol liegt nun einmal beim Staat, wie überall in der Welt. Ist sie unangemessen, kann man dagegen demonstrieren, friedlich versteht sich. Brandbomben, Steinschleuder und Schusswaffen (Bögen) sind dabei keine guten Partner.

China freut sich,

da sich Hongkong gerade selber demaskiert als dekandentes gewaltbereites Überbleibsel einer kapitalistischen Vergangenheit.
Es ist auch ein gutes Lehrbeispiel für Restchina, dass der westliche Einfluß nur Chaos und Verwüstung hervorbringt.
Dies in Verbindung mit Demokratie und westlicher Freiheit bedeutet nichts Gutes so die Botschaft.
Den wirtschaftlichen Schaden kann China gut überstehen, zur Übernahme der Rolle Hongkongs stehen diverse andere chinesische Städte bereit.
Und warum soll man Panzer einsetzen, schon jetzt verspielen die Demonstranten ihre Sympathien und dies wahrscheinlich sehr nachhaltig.

@ berelsbub

"Wer ein Land so mit Gewalt überzieht, ist zum einem kein Demonstrant, sondern ein Gewalttäter ..."
Aber die Regierung in Peking hat nur hehre Absichten, nämlich in Hongkong eine ideale Demokratie herzustellen, meinen Sie das? War da nicht schon mal was vor Jahren in Peking, wo Demonstranten erschossen wurden? Natürlich waren auch dort die Demonstranten angeblich "Gewalttäter". In der Propaganda-Sprache der Regierung in Peking sind alle "Gewalttäter", die sich den Wünschen der Regierung entgegenstellen, nehme ich an.

Aktivisten haben die Polytechnischen Universität in Hongkong

in Brand gesetzt.
Das wird nicht lange gut gehen, wenn sie keine Löschfahrzeuge auf das Uni-Gelände lassen.
Vielleicht dürfen die Studenten ja auf dem Festland weiter studieren, nachdem sie ihre Hochschule abgefacket haben.

Vermummungsverbot aufgehoben

Das Oberste Gericht in Hongkong hat das Vermummungsverbot aufgehoben!

Das heißt, es gibt dort - zumindest punktuell - GERECHTIGKEIT. Demokratische Gerechtigkeit.

Ich flehe zu sonst wem irgendwo, dass die chinesische Führung kein Massaker anrichtet.

12:11 von DB_EMD

"Fraglich ist das Festhalten an der Regierungschefin Lam und auch deren eigenes Verhalten. Verantwortungsbewusstsein sieht da anders aus. Sie hätte selber längst zurücktreten sollen. Das hätte unter Umständen viel Leid erspart."

Sie hat doch zurücktreten WOLLEN. Es ist ihr nicht erlaubt worden.
Siehe Tagesschau-Artikel vom 3.9.19
https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-proteste-lam-101.html

Wer ist Schuld?

@12:07 von my comment
Den "Bürgerkrieg" hat das Regime in Peking inszeniert mit Frau Lam als Statthalterin...die Befehle für die Gewaltanwendung der Polizei gehen von der Regierung Xi Jinping aus...die Studenten müssen sich gegen den Kontrollverlust der Polizei wehren...die Auseinandersetzung um die Freiheitsrechte in Hongkong werden weiter gehen, obwohl China sich rasant zum Schlechten verändert...die Welt schaut zu.

Dumme Arroganz

@ Demokratieschue...

Ich glaube kaum, dass es dem Westen zusteht, China belehren zu wollen. Die EU soll erstmal dafür sorgen, dass beispielsweise in Griechenland keine Menschen mehr sterben, nur weil sie arm sind.

Guter Witz

> Dann werde die Polizei auch keine Gewalt anwenden.

Guter Witz. Auf den Live-streams war zu sehen, wie die Polizei am Boden liegende Festgenommen brutal zusammenschlägt, einschließlich hochgefährliche Tritte gegen den Kopf.

Was im Polizeigewahrsam geschieht ist auch bekannt.

Kein Wunder, dass die jungen Leute in Hongkong verzweifelt sind.

Es wäre höchste Zeit, dass die Bundesregierung mal ihre Angst überwindet und den Mund aufmacht. Wo bleibt Herr Maas?

"Den wirtschaftlichen Schaden

"Den wirtschaftlichen Schaden kann China gut überstehen, zur Übernahme der Rolle Hongkongs stehen diverse andere chinesische Städte bereit."

Die Produktion von Gütern wurde schon in den 1990er Jahren von Hongkong in andere chinesische Städte verlegt, so ist auch die bisherige Zurückhaltung Chinas zu verstehen. Ob in Hongkong die Wirtschaft jetzt durch Demonstrationen stillgelegt wird oder nicht, fällt nur reichen Touristen auf. Und die bestellen dann eben bei Alibaba anstatt einen Kurztripp nach Hongkong zu unternehmen.

@zyklob Nicht richtig

Nein, in der Sprache Chinas sind Leute, die Polizisten mit Benzinbomben, Pflastersteinen und Pfeilen angreifen, die öffentliches Eigentum zerstören und Mitbürger, die die Verwüstungen aufräumen wollen, mit Pflastersteinen niederstrecken, Gewalttätiger, wie in jedem anderen Teil der Welt auch. By the way ich lebe in der Nähe und sehe alle zwei Wochen dieses Chaos hier vor Ort. Auch genießen die Bürger in Hongkong Demonstrationsrecht, aber eben kein Recht auf Gewalt.

"Die Polizei macht sich immer

"Die Polizei macht sich immer lächerlicher. Sie soll sich vlt. nochmal die Unterlagen zum erlaubten und rechtstaatlichen Umgang bei polizeilichem Zwang gegenüber Personen aus ihrer Polizistenausbildung durchlesen."

Da Sie sich offensichtlich bestens mit den "Unterlagen zum erlaubten und rechtstaatlichen Umgang bei polizeilichem Zwang gegenüber Personen" der Sonderverwaltungszone Hongkong auskennen: Was steht da drin?

@ collie4711 (13:21): Lösung kann es nur geben durch

@ collie4711

Und Lösungen kann es nur geben durch

a) Ruecktritt von dieser Frau Lam
b) Ruecktritt von diesem Regime in Peking
c) freie und faire Wahlen OHNE Einfluss von Peking
d) Beendigung des Einflusses von Peking auf Hongkong
e) Hongong sollte zurueck in die Obhut Englands und der EU
f) diese Demokratiebewegung sollte mit England und der EU Verhandlungen aufnehmen
g) die Opposition sollte in Hongkong beim Aufräumen mithelfen

Die Gewaltspirale

eskaliert leider weiter. Und die "Aktivisten" stellen absolut absurde Forderungen nach Straffreiheit für Gewalttäter, die Brandsätze auf Polizisten werfen oder mit Steinschleudern und Bogenpfeilen Polizisten angreifen? Und Wong erwartet dafür Unterstützung von Deutschland? Geht's noch dreister?

@landart

"Den "Bürgerkrieg" hat das Regime in Peking inszeniert mit Frau Lam als Statthalterin"

Sie sollten schon wisssen, dass dieser "Bürgerkrieg" vom Regime in Washington von langer Hand geplant war, Mr. Wong wurde nicht erst gestern vom National Endowment for Democracy finanziert.
Werden Sie auch vom US-Kongress finanziert oder warum vertreten Sie hier die Position Washingtons?

13:37 von landart

“...die Studenten müssen sich gegen den Kontrollverlust der Polizei wehren...die Auseinandersetzung um die Freiheitsrechte in Hongkong werden weiter gehen, ...“

Verstehe. Und das probate Mittel ist - ich zitire“
“Bei der Belagerung der Polytechnischen Universität war die Lage in der Nacht eskaliert, als radikale Aktivisten Brandsätze warfen und Feuer legten.“

Die Universität brennt. Herr Wong rechtfertigt das. Sie nennen es “sich wehren“.
Ganz ehrlich, für mich sind dies keine Aktivisten und schon gar keine Demonstranten. Soviel könnte diesen “Aktivisten“ vermutlich gar nicht geboten werden, dass die zu Verhandlungen bereit wären.

Erst einkesseln und dann scharfe Munition benutzen?

Ist ja schon sehr entlarvend, daß die Polizei und Regimeführung ganz offen mit einem Massaker droht.

Vor den Demonstranten hat keiner in Hongkong Angst, denn die haben den vollen Rückhalt der Bevölkerung, die zu Millionen gegen das Regime protestiert.

Vor der brutalen Führung und der Polizei dagegen fürchten sich die Hongkonger.

Schlimm, was da abläuft, und wie die Polizei nun droht, die eingekesselten Demonstranten kaltblütig zu erschießen.

Ich zitire aus einer Zeitung

Hongkong-Aktivist Jishua Wong (22) schlägt Alarm: “Die Protestierer an der Uni hätten kein Essen, keine Medikamente mehr. „Mit bloßen Händen stehen sie den Polizeikugeln gegenüber.““

Und deshalb steht die Uni in Flammen?
Wo hält sich Herr Wong derzeit auf? Immer noch in Deutschland?

Na dann klappt ja die Strategie Pekings

Zur eigentlichen Forderung, nämlich nach Freiheitsrechten und Demokratie, äußert man sich nicht. Aber man lässt alles über Monate Stück für Stück eskalieren*, und schließlich hat man die Gewalt, die man wollte, und die Armee kann kommen.

Die Kalkulation Chinas, dass der Westen nicht bereit ist, zur Verteidigung seiner Ideale wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen, wird aufgehen. Schade. Wir ignorieren Gewalt und Unfreiheit so lange, bis es auch egal ist, ob wir uns darüber aufregen - Länder, die so frei und rechtsstaatlich sind wie dieses gibt es nicht gerade viele auf der Welt.

*Ob die Eskalation nicht zum Teil von bezahlten Provokateuren gesteuert wurde? Könnte sein, würde mich nicht wundern, ist aber nicht bewiesen.

Wat'n durcheinander

Nicht nur die Situation. Die kommentare hier auch. Ruecktritt von Frau Lam? Sie kann nicht! Vermummungsverbot? Ist sowieso Schwachsinn. Korrekte Entscheidung. Das als Sieg hochstilisieren? Ich muss lachen. Ruecktritt des Regimes in Peking fordern? Auch ein Brueller. China gut? Demonstranten boese? Viel zu einfach, dito umgekehrt. Was weiss ich eigentlich? Das Internet ueberschlaegt sich mit Berichten und alle, alle Ansichten finden sich in extrem ueberzeugende Berichten, d.h. detailliert, nicht populistisch. Man kann da schon die Spreu vom Weizen trennen, aber dennoch ist nichts klar. Dazu kommt das Problem der Beobachter vor Ort: Sie sehen es. Aber was sehen sie nicht? Das ganze Ding (kein Kalauer) ist hier nur in den Medien omnipresent, es koennte von Orson Wells sein, mit dem Unterschied, das die Audienz mitarbeitet kraeftig die eigenen, kontroversen Weltanschauungen mit einbaut. Was ist ueberhaupt noch Realitaet? Was geht ab?

Und auf Welt.de

wird der Aussage Herrn Wongs “Mit bloßen Händen stehen sie den Polizeikugeln gegenüber.“ deutlich widersprochen:
“Hunderte Aktivisten hielten sich am Sonntag in der PolyU verschanzt. Sie bräuchten „eine Basis, um unser Material zwischenzulagern und uns nachts auszuruhen, bevor der Kampf am nächsten Morgen weitergeht“, sagte ein 23-jähriger Student der PolyU, der sich Kason nannte.“

Ist Herr Wong über seine Aktivisten nicht voll informiert?

„Sie [die Polizei] forderte die Studenten auf, den Campus friedlich zu verlassen und sich den Behörden zu stellen. Dann werde die Polizei auch keine Gewalt anwenden. Jeder, der sich ergebe, werde wegen Landfriedensbruch verhaftet“

Heute wurden im „Morgenmagazin“ wurden zwei vermummte und schwarz gekleidete Aktivisten - also nach Definition der Staatsmacht Hongkongs bzw. Chinas „Landfriedensbrecher“ gezeigt. Sie sagten, dass der gesamte Kampf um die Demokratie - genauso wie die vielen Opfer, die die Hongkonger bereits seit vielen Monaten dafür erbringen - vergebens gewesen seien, wenn sie sich der Staatsmacht ergäben. Und damit haben sie vollkommen Recht. Und deshalb die Unterstützung aller anständigen Mitbürger (sowie aller „politisch Verantwortlichen“ - weltweit, also auch unsere), die mit den Begriffen „Freiheit“, Menschenrechte“ und „Selbstbestimmung“ - kurz: Demokratie etwas anfangen können, mehr als verdient.

Hoffentlich bekommen sie die endlich. Auch im Interesse aller anderen.

Vielleicht haben wir ja Glück und die

Chinesen schließen sich den Hong Kong Aktivisten an und verjagen die Regierungsmitglieder aus ihren Ämtern. Wer seine Bürger total überwacht und vor Gewalt nicht zurück schreckt, wird irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden. Mal schauen wie diese Tragödie ausgeht.

12:09 von Elbtalbewohner

Ich kann gut verstehen, dass sie die Studenten in Hong Kong nicht verstehen. Wir sind nicht in deren Lage, wir sind nicht im Begriff unsere Freiheit zu verlieren. Schuld ist die, von China eingesetzte, Regierung und das Auslieferungsgesetz für Straffällige nach China. Und der Westen schaut seelenruhig zu, wie sich so langsam eine Tragödie anbahnt. Ich denke da an den Platz des himmlichen Friedens.

12:06 von Demokratieschue...

a) Ruecktritt von Frau Lam
b) Ruecktritt dieses Regimes in Peking
c) freie und faire Wahlen OHNE Einfluss von Peking auf die Wahlen
d) Beendigung des Einflusses von Peking auf Hongkong
e) die EU muss dort viel mehr Einfluss kriegen um die Lage zu beruhigen
.
vereinfacht gesagt,
die Briten übernehmen dann Honkong wieder als Kolonie ?
schauen sie sich doch mal Frankreich an
da wurde demokratisch gewählt
trotzdem glauben so Gelbwesten sie müssten ihre Meinung
mit Feuer und Brechstangen durchsetzen

@DB_EMD - Lam

Ich glaube, die Regierungschefin ist faktisch von der Regierung in Peking als "Statthalter" eingesetzt und hat ihren Auftrag von dort. Sie kann gar nicht zurücktreten.

11:56 von Nachfragerin

> Auf den von der TS veröffentlichten Fotos war bisher kein einziger Randalierer mit einem Regenschirm zu sehen.
.
auch keiner der Brand und Rauchbomben warf
trotzdem sieht man Rauch und Brände !

@deutlich

"Und Wong erwartet dafür Unterstützung von Deutschland? Geht's noch dreister?"

Dass Herr Wong Unterstützung aus Deutschland erwartet ist nicht dreist sondern logisch, schließlich hat er die Unterstützung der USA, von denen die deutsche Außenpolitik nicht unabhängig ist.

Schade, dass chinesische Polizisten und Soldaten

nur reine Befehlsempfänger sind, die nicht darüber nachdenken, dass die Demonstranten Recht haben und die Regierung einfach nur unterdrücken will. Was wäre diese Regierung, wenn Polizisten und Soldaten einfach nicht mehr mitmachen würden?

Hongkong:Polizei kesselt Demonstranten ein....

Die sich in der Universität verbarrikadiert haben.Das Vermummungsverbot wurde,wie es in dem Artikel steht,aufgehoben.Aber die Akteure wird es nicht besänftigen:Joshua Wong,ein Anführer bekräftigte,daß "wir unsere Ziele nicht mit friedlichen Mitteln erreichen werden".
Eine Abspaltung von China allerdings,die wird es nicht geben.

"Hongong sollte zurueck in

"Hongong sollte zurueck in die Obhut Englands und der EU"

Wieso "der EU"? Das Vereinigte Königreich wird in absehbarer Zeit kein Miltglied der EU mehr sein und ich sehe auch keinen Grund für die EU sich Probleme, die durch Großbritanniens Kolonialzeit verursacht wurden, ans Bein zu binden.

Bleibt zu hoffen, dass es in Katalonien nicht so läuft

Jetzt kommen erwartbar wieder die Argumente dass Spanien eine Demokratie und China eine Diktatur ist. Ein Polizeistiefel im Nacken oder ein Gummigeschoss tut aber weh unabhängig vom Gesellschaftssystem. Außerdem waren die USA schon über 100 Jahre eine Demokratie als man Streikende Arbeiter zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat zusammenkartätschen lassen.

@ 14:10 von Margareta K.

Die Polizei und höchstwahrscheinlich auch noch Sondereinheiten vom Festland halten sich doch schon längst nicht mehr an die Order der Stadtregierung...das Ziel war von Anfang klar...gewaltsam gegen jegliche Demonstration vorzugehen. Natürlich haben sich einige "Studenten" daraufhin radikalisiert, aber das war und ist die Strategie der Polizeieinheiten...lassen sie da mal Herrn Wong außen vor, er ist nicht der Anführer der Demonstrationen...und noch was, Verhandlungen hat die Stadtregierung nie angeboten.

14:49 von Defender411

"Schade, dass chinesische Polizisten und Soldaten
nur reine Befehlsempfänger sind"

Alle Soldaten, auch die demokratischer Laendern sind kein bisschen anders. Das ist so gewollt, das wird so gedrillt, das gehoert zum Training, das macht Soldaten effizient. Und je spezieller die Polizeieinheiten, desto genauso.

Lösungen?

@Demokratieschue...
Frage, was hat die EU damit zutuen?
Die EU hat genug eigene Baustellen.
Ausserdem wird Hongkong/Peking kaum auf die EU hören. Hoffe sehr für die Menschen in Hongkong, dass es zu einer friedlichen Lösung kommt. Habe aber Zweifel, wenn man sich allabendlich die Bilder im TV ansieht.
Die Polizei sieht ja zum fürchten aus, wie in einem Comic. Aber Bilder und Berichte können täuschen.

@ Tarek94 (15:01): das hier ist noch lange nicht sicher!

@ Tarek94

Dass hier von Ihnen ist noch lange nicht sicher:

Wieso "der EU"? Das Vereinigte Königreich wird in absehbarer Zeit kein Miltglied der EU mehr sein und ich sehe auch keinen Grund für die EU sich Probleme, die durch Großbritanniens Kolonialzeit verursacht wurden, ans Bein zu binden.

Denn es kann gut sein, dass Johnson die Wahl verliert und dann war es dass fuer diese Brexiteers. Und da England aus dieser Zeit eine Verantwortung fuer Hongkong hat, sollte England sich Hongkong annehmen zusammen mit der EU.

Theorien...

@14:06 von Shuusui
Ich weiß nicht, welche Position sie mit ihrem US-Bashing vertreten...bitte stellen sie keine Fragen nach irgendwelcher Finanzierung von Foristen...das würde auf sie selbst zurückfallen. Ihre Verschwörungsvorstellungen in Ehren..."Washington ist Schuld, hat alles von langer Hand geplant und Mr.Wong ist ein Agent von Trump..." das sind ganz neue Theorien oder besser Märchen, die jeder natürlich hier auch erzählen darf, wenn er denn selbst daran glaubt. In der Kommunikationspsychologie nennt man so etwas "white lies".

Gewalt

Nicht jede politische Veränderung bedarf der Gewalt, das haben viele Ostblockstaaten mit ihren "Friedlichen" und "Samtenen Revolutionen" gezeigt.

14:49 von Defender411

Schade, dass chinesische Polizisten und Soldaten nur reine Befehlsempfänger sind,
.
schwierig !
wenn man glaubt ne Armee führen zu können
indem man jede Aktion hinterfragt und zur Abstimmung bringt

Dialogunfähigkeit

Die dramatische Situation jetzt mit der ausufernden Gewalt auf beiden (!) Seiten ist eine direkte Konsequenz der Eskalationsstrategie der Lam-Verwaltung.

Als 2 Mio. friedliche Demonstranten durch die Straßen zogen, ernteten diese nur dröhnendes Schweigen und Verachtung aus der Zentrale des Marionettenregimes.
Die völlige Dialogverweigerung u. -unfähigkeit der Stadtregierung spiegelt leider eine der für westliche Beobachter stets schwer zu verstehende Denkweise chinesischer Traditionen wider. Die der Autoritätsunterordnung und noch viel wichtiger: das Prinzip der Gesichtswahrung.

Das Ausweisungsgesetz war nur Symptom & nicht Ursache der Krise. Daher war die Rücknahme auch kein ehrliches Dialogangebot.

Auf die friedlichen Proteste im Juni einzugehen, die Hand auszustrecken, hätte aus Sicht Lams & vor allem der Strippenzieher in Beijing bedeutet: Schwäche zu zeigen. Lam hätte das Gesicht verloren als angebliche Autorität.

Die Folge nun: Eine Gesellschaft am Rande des Bürgerkriegs.

Welche Terroristen??

@Superschlau- nur zu Ihrer Information : Hongkong ist eine chinesische Sonderverwaltungszone unter Beibehaltung einer freien Marktwirtschaft und hoher innerer
Autonomie. Die Menschen in Hongkong haben viel zu verlieren. Freheit, eben autonom zu sein. Es darf nicht sein, dass sich Peking das einverleibt und Allen einen Maulkorb verpasst. Kann die Menschen gut verstehen.

@ Harnisch (15:22): mit der UNO zusmmen vielleicht schon

hi Harnisch

Ausserdem wird Hongkong/Peking kaum auf die EU hören.

Da sehe ich es etwas anders. Wenn die UNO zusammen mit der EU und Deutschland gleicher Meinung ist, dann wäre das schon ein starker Eindruck auf Peking und dann muesste Peking spuren. Außerdem kann die UNO Sanktionen gegen Peking verhängen. Das mal nicht vergessen (siehe UN-Statuten).

Und dass hier hoffe ich auch:

Hongkong, dass es zu einer friedlichen Lösung kommt. Habe aber Zweifel, wenn man sich allabendlich die Bilder im TV ansieht.

Wie eine Lösung aussieht, hatte ich doch schon gezeigt.

13:37 von landart: Wer ist Schuld?

>>...die Auseinandersetzung um die Freiheitsrechte in Hongkong werden weiter gehen, obwohl China sich rasant zum Schlechten verändert... die Welt schaut zu.<<

Was soll Ihrer Meinung nach denn die Welt dagegen tun ? China vorschreiben, wie Sie Ihr Land führen sollen? Das haben gewiss schon einige Staatsführer versucht, China zu erklären, was demokratisches Völkerrecht heißt. Zum Beispiel Kanzlerin Merkel. Sie verbitten sich jede Einmischung.

@Demokratieschue...

"e) die EU muss dort viel mehr Einfluss kriegen um die Lage zu beruhigen"

Solchen Imperialismus hätte ich Ihnen nicht zugetraut.
Mit welchem Recht sollte der EU Einfluss auf Hongkong zustehen? Wissen Sie wo Hongkong liegt und wo die EU?
Meinen Sie nicht, das Europäer in Asien allgemein und China im Besonderen schon genug Unheil angerichtet haben?

Wenn alle Bewohner Hongkongs demonstrieren

Dann kann die Polizei doch gar nichts dagegen machen. Aber wie es aussieht sind es eben nur ein paar Einzelne. Was ist mit denen die in Ruhe studieren wollen ohne dass ihnen das Haus angezündet wird. Haben diese Studenten keine demokratischen Rechte!

"Und da England aus dieser

"Und da England aus dieser Zeit eine Verantwortung fuer Hongkong hat, sollte England sich Hongkong annehmen zusammen mit der EU."

Großbritannien hat Hongkong über 150 Jahre ausgebeutet und wenn die Rechnung kommt soll sich auf einmal die EU des Themas annehmen? Die "Lösung" könnte von Margaret Thatcher stammen.

@ Shuusui (15:55): Ich weiss wo Hongkong liegt

hi Shuusui

Solchen Imperialismus hätte ich Ihnen nicht zugetraut.
Mit welchem Recht sollte der EU Einfluss auf Hongkong zustehen? Wissen Sie wo Hongkong liegt und wo die EU?

Ja ich weiss wo Hongkong liegt und wo die EU. Aber: da Hongkong einmal britische Kolonie war, kann England dort sehr wohl - gemeinsam mit der EU - dort Einfluss ausueben. Sie sollten diesen Punkt der Geschichte nicht vergessen. Und hier ist Völkerrecht gefragt. Nur gemeinsam können die EU und England eine Befriedung der Situation erreichen. Und wie das geht, hatte ich doch schon gezeigt.

und sowas hat auch nichts mit Imperialismus zu tun, sondern mit Friedenssicherung und mit Einhaltung von Völkerrecht und internationalem Recht.

Meinen Sie nicht, das Europäer in Asien allgemein und China im Besonderen schon genug Unheil angerichtet haben?

Womit denn bitte?? Beispiele?? Denn Tiananmen war die Verantwortung von dem Regime in Peking.

re demokratieschue...

"@ Tarek94

Dass hier von Ihnen ist noch lange nicht sicher:

Wieso "der EU"? Das Vereinigte Königreich wird in absehbarer Zeit kein Miltglied der EU mehr sein und ich sehe auch keinen Grund für die EU sich Probleme, die durch Großbritanniens Kolonialzeit verursacht wurden, ans Bein zu binden.

Denn es kann gut sein, dass Johnson die Wahl verliert und dann war es dass fuer diese Brexiteers. Und da England aus dieser Zeit eine Verantwortung fuer Hongkong hat, sollte England sich Hongkong annehmen zusammen mit der EU."

Völliger Quatsch. GB hat Hongkong geräumt gem. Ablauftermin des Pachtvertrags.

Daher nix Verantwortung, auch egal ob mit oder ohne EU oder mit welcher Regierung.

@landart

Das National Endowment for Democracy ist für Sie eine Verschwörungstheorie?

Interessant!

@ landart

"Die Polizei und höchstwahrscheinlich auch noch Sondereinheiten vom Festland halten sich doch schon längst nicht mehr an die Order der Stadtregierung...das Ziel war von Anfang klar...gewaltsam gegen jegliche Demonstration vorzugehen." Am 18. November 2019 um 15:14 von landart

Was Sie alles wissen.
Meinen Sie "Die Polizei und höchstwahrscheinlich auch noch Sondereinheiten vom Festland" hätten nicht lieber pünktlich Feierabend gehabt, um bei ihren Familien zu sein, anstatt Gefahr zu laufen angezündet oder von Pfeilen getroffen worden zu werden?

Feuer und Pfeile sind kein Kinderspielzeug. Es gibt bis Heute Jagden mit Pfeil. Bei Urvölkern und bei uns, nur hier wird moderner Bogen benutzt. Man kann damit genauso töten, nur nicht so schnell "nachladen".

re demokratieschue...

" Außerdem kann die UNO Sanktionen gegen Peking verhängen. Das mal nicht vergessen (siehe UN-Statuten)."

Und Sie sollten mal schnell die Sanktionen vergessen, weil Sie mal wieder vergessen haben, dass China Vetomacht ist und Sanktionen deshalb zum Vergessen sind.

London

Wenn hier jemand vielleicht vermitteln könnte, so wäre das der weitere Vertragspartner bei der Übergabe Hongkongs an China. Aber London ist leider damit beschäftigt sich im Mächtekonzert irgendwo zwischen Brasilien und Simbabwe neu einzuordnen und hat das Problem gar nicht auf dem Schirm.

@Harnisch

"Die Menschen in Hongkong haben viel zu verlieren. Freheit, eben autonom zu sein. "

Die Menschen, die Hongkong in Käfigen leben, genießen ihre Freiheit und Autonomie besonders. Und die freie Marktwirtschaft natürlich auch.

@ Demokratieschue..., um 12:06

Was bitte fordern Sie da in Ihren Punkten a) bis e)?

So von der Welt können Sie doch nicht sein, dass Sie das ernst meinen! Das ist doch nicht wie das Schlichten eines Streits zwischen Kindern in der Grundschule...

@ Kalmaria (16:01): Doch das haben die schon

hi Kalmaria

Doch haben die schon. Und ja, die Uni sollte in der Tat nicht abgefackelt werden. Das ist ganz klare Brandstiftung gewesen. Gleiches gilt auch fuer diese Benzinbomben, Molotow-Cocktails und so weiter. Sowas wäre auch bei uns in Deutschland stafbar per StGB § 306. Dafuer wuerden solche bei uns bis zu 10 Jahren ins Gefängnis wandern.

Aber diese Demokratiebewegung steht offensichtlich stellvertretend fuer alle Menschen in Hongkong. Und mich wuerde interessieren, wie die Menschen in China darueber denken. Ob es da nicht auch schon Ansätze fuer eine Durchsetzung der Demokratie in China gibt.

Hongkong war bisher eine

Hongkong war bisher eine freie und sehr liberale Stadt. Auch gem. dem jährlichen Human Freedom Index ist Hongkong die Nummer 3, hinter New Zealand und der Schweiz. Deutschland liegt übrigens auf dem 13. Platz, die USA ist auf dem 17. gelistet. Allein diese Reihenfolge spricht für sich selbst. Demonstrationsrechte werden nicht unterdrückt.
Gerade hat das zuständige Gericht sogar das Vermummungsverbot aufgehoben. Und das in mitten dieser Eskalation wobei gerade die „demokratischen“ Rädelsführer offensichtlich ein seltsames Verständnis von Demokratie haben. Jedenfalls hat man keine Scheu sich sogar öffentlich für Gewalt und Destruktion aussprechen. Das alles hat mit friedlichen und demokratischen Gehabe wenig zu tun. Es stellt sich hier zwangsläufig die Frage, wer wohl an dieser massiven Destabilisierung interessiert ist und als Unruhestifter im Hintergrund agiert?

"Außerdem kann die UNO

"Außerdem kann die UNO Sanktionen gegen Peking verhängen. Das mal nicht vergessen (siehe UN-Statuten)."

Die Volksrepublik China hat einen Sitz im UN-Sicherheitsrat...

@ landart, um 13:37

"...die Auseinandersetzung um die Freiheitsrechte in Hongkong werden weiter gehen, obwohl China sich rasant zum Schlechten verändert...die Welt schaut zu."

Ja, die Welt schaut zu. Was sollte oder könnte sie Ihrer Meinung nach denn tun?

@von DB_EMD

"Fraglich ist das Festhalten an der Regierungschefin Lam und auch deren eigenes Verhalten. Verantwortungsbewusstsein sieht da anders aus. Sie hätte selber längst zurücktreten sollen. Das hätte unter Umständen viel Leid erspart."

Das Gesetz hatten sie ja noch zurück gezogen solange die Proteste halbwegs friedlich liefen und von der "Masse"unterstützt worden sind. Aber wie schon zu RAF Zeiten gesagt wurde... mit Terroristen verhandelt man nicht. Wenn die Demonstranten mit Gewalt Forderungen durchsetzen könnten wäre die Demokratie sowieso am Ende. Möglicherweise hätte friedlich durch mühsame dauerhafte Massendemos mehr erreicht werden können.

16:09 von Demokratieschue...

"Womit denn bitte?? Beispiele?? Denn Tiananmen war die Verantwortung von dem Regime in Peking."

Vielleicht mit dem Opiumkrieg,oder des Kaisers Hunnenrede.Wir haben uns dort aufgeführt wie eine Herrenrasse.

14:06 von Shuusui

>>Sie sollten schon wissen, dass dieser "Bürgerkrieg" vom Regime in Washington von langer Hand geplant war, Mr.Wong wurde nicht erst gestern vom National Endowment for Democracy finanziert.<<

Wie kommen Sie denn darauf ? Davon habe ich weder gehört noch gelesen. Das halte ich für eine "schön gemalte" Theorie, fern jeder Realität.

Ich denke, die Namen der

Ich denke, die Namen der obersten Richter sind der chinesischen Führung bekannt. Diese werden bestimmt nicht mehr lange Richter sein.

//Das Oberste Gericht in Hongkong erklärte das verhängte Vermummungsverbot für "verfassungswidrig". "Die Beschränkungen, die das Verbot für die Grundrechte impliziert, gingen weiter als notwendig", teilten die Richter in der chinesischen Sonderverwaltungszone mit.//

Alle Macht geht vom Volk aus!

Wer hat in China eigentlich die KP gewählt, die ja angeblich das Volk vertreten soll. Orwells Vision aus 1984 ist längst Realität in China.

15:16 von das ding

Das stimmt so nicht ganz! Ich war 12 Jahre Soldat und in der BW ist es verboten kriegsvölkerrechtswidrige Handlungen zu begehen! Vorgesetzte die solche Befehle erteilen, muss man nicht gehorchen. Man ist angehalten in dieser Situation die nächst höhere Dienststelle zu informieren. Auch ist das Grundgesetz in jedem Fall einzuhalten und in diesem Fall ist man durch dieses geschützt! Aber viele scheinen solche Regeln vergessen zu haben.

16:34 von patzie

Wir haben uns dort aufgeführt wie eine Herrenrasse.
.
und heute ?
sind wir auch die Oberlehrer der Welt

16:57 von Träumerhabenverloren

"Alle Macht geht vom Volk aus!
Wer hat in China eigentlich die KP gewählt, die ja angeblich das Volk vertreten soll. Orwells Vision aus 1984 ist längst Realität in China."

Ich sehe die Ironie. Aber Ich seh da nur wenig Zusammenhang. Orwell ist primaer eine englische und weiterhin westliche Vision. In technokratischer Hinsicht ist der Zusammenhang eher mit dem Internet also solches da, das in diesem Gefaehrdungsgrad fuer politische Systeme der Orwell noch nicht auf dem Schirm hatte. Ueberwachung ist kein Selbstzweck, sondern Selbsterhaltung. Und die KPCh will sich selbst erhalten und die Einheit und das Aufstreben Chinas im Sinne der Macht. Trotz aller modernisierung gilt im Grundsatz wohl immer noch das uralte Dogma: "„Kleinbürger sind unfähig zur umfassenden sozialen Revolution, bestenfalls könnten sie die Revolution des Proletariats unterstützen." Also kein Volkswille, keine Demokratie, keine Wahlen ausser internes Machpoker. Grobe Zusammenfassung?

Zahlen

Wie viele Einwohner hat Hongkong?
Wie viele "Demonstranten" gibt es?

Und wer ist das Volk?

Und wo man bei Statistiken dann schon ist - wie viele dieser Gewalttaten wären in Deutschland nötig, um die Bürgerrechte einzuschränken?
In Hamburg waren es damals ein paar Leute, die ein paar Steine auf eine Polizeiwache warfen.

Ist eben alles relativ.
Was dem einen Terrorist, ist dem anderen Rebell.
Was dem einen Chaos, dem anderen Widerstand.
Was dem einen Gewaltexzesse, dem anderen Demonstration.

Alles relativ. Hängt von den eigenen Interessen ab.

Und wer hat schon ein Interesse an einem stabilen China - mit aller Wirtschaftsmacht, wo die eigene doch gerade im Schwinden ist.

@Demokratieschue....

"Womit denn bitte?? Beispiele?? Denn Tiananmen war die Verantwortung von dem Regime in Peking."

Wenigstens erinnern Sie sich, dass Hongkong britische Kolonie war.
Weitere Beispiele wären Indochina mit Kolonisation und Krieg, die Opiumkriege für den Freihandel, also die Freiheit Tee und Seide mit Opium zu bezahlen oder die Niederschlagung der Boxer-Aufstände durch europäische Truppen.

Ich würde sagen, Europäer haben damit jedes Recht verwirkt, sich in (Ost-)Asien einzumischen.

@träumer, 16;57

"Wer hat in China eigentlich die KP gewählt (…)?"

Die Frage ist ungefähr so sinnvoll, wie: Wer hat eigentlich in Deutschland den Kapitalismus gewählt?

Alle chinesischen Bürger können Mitglied der KP werden und dort ihre Rechte in demokratischen Verfahren vertreten.

"...ist keine Lösung in der ..."

Wieso?
Wenn die Kämpfer gegen das Unrecht besiegt sind, dann hat das Unrecht zwar nicht Recht, aber besiegt ist besiegt.

Vermummungsverbot: Deutschland ja, Hongkong nein

Heute hat ein hohes Gericht die staatlich ausgesprochenen Vermummungsverbote für verfassungswidrig erklärt. In Deutschland - wo seit Jahrzehnten ein Vermummungsverbot gilt - undenkbar. In Deutschland gilt das Credo: da man in einer Demokratie lebt hat man vom Staat und seinen Institutionen nichts zu befürchten. Oder auch: wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten (Siehe zB. Praxis der deutschen Jugendämter).

Vermummungsverbot

Man muss das nochmal klar aussprechen:

In Deutschland GIBT es ein Vermummungsverbot schon seit den 80ern und in China wurde dieses gerichtlich Verboten, weil es zu sehr in die Rechte der Menschen eingreift.

Ich glaube, wir sollten hier ganz schnell die KLappe halten, wenn es ums Thema demokratie geht - siehe die eine oder andere Demo in Deutschland, die mit einem friedlichen Protest begann und in einem Polizeikessel endete!

@theobald, 16:20

Sie müssen aber dazusagen, wie solche Indices ("Human Freedom Index") zustande kommen.

Grundlegende solidarische Standards spielen da selten eine Rolle (wenngleich Solidarität für arme Menschen eine äußerst wichtige Voraussetzung von Freiheit ist). Dass die Schweiz so weit vorne liegt, spricht doch Bände.

Insofern sind derartige Berechnungen mit Vorsicht zu genießen, da von bestimmten politischen Seilschaften installiert.

alle macht geht von dem aus, ...

der ueber traenengasgranaten und gewaltbereite polizisten verfuegt.

ich halte es fuer sehr unwahrscheinlich, dass eine bewegung, die innerhalb der vergangenen jahre mehr als friedlich fuer eine freiheitliche politik in hongkong gekaempft haben, nun in blanke gewalt verfaellt.

fuer wahrscheinlicher halte ich, dass nach einigen monaten der vorbereitungszeit, gezielte kadereinsaetze aus festlandchina inszeniert werden, um die reputation der demokratiebemuehten zu verderben.

diese bewegung wird unterliegen, weil sie sich einen allzumaechtigen gegner ausgesucht hat. wichtiger waere nun eine organisation des widerstands innerhalb gesamt-chinas.

@ Armagedon (16:57): dann ist das Regime weg

hi Armagedon

Ich denke, die Namen der obersten Richter sind der chinesischen Führung bekannt. Diese werden bestimmt nicht mehr lange Richter sein.

warten wir mal ab. Wenn da was passieren sollte, dann wird dieses Regime in Peking sehr schnell der Vergangenheit angehören, schneller als es dem Regime lieb sein kann. Denn dann wird der Aufstand noch größer werden. Da bin ich mir ziemlich sicher und zwar nicht nur in Hongkong sondern wohl auch in China.

Denn wenn die chinesische Bevölkerung sieht dass die Hongkonger wesentlich mehr Freiheiten haben als die, dann wird es auch dort bald unruhig werden.

Wir warten bis...

China kesselt Peking und seine kommunistische Diktatur-Partei ein. Genau bis dahin warten wir...
Als Kind der friedlichen Revolution von 1989 erwarte ich genau diesen Zustand in Asien auch.

@ Shuusui (16:15): Nein das glaube ich nicht

@ Shuusui

Die Menschen, die Hongkong in Käfigen leben, genießen ihre Freiheit und Autonomie besonders.

Nein, das glaube ich nicht. Und Hongkong ist - noch - halbwegs frei, aber wenn es nach Peking geht, dann nicht mehr lange und das muss unterbunden werden. Auch China Buerger muessen dieselben Freiheiten bekommen. Denn die stehen im internationalen Recht nunmal drin und gelten ueberall weltweit.

China dagegen ist eine Totalueberwachungs-Diktatur und nicht mehr weit von einem Freiluft-Gefängnis entfernt. Deswegen bleibe ich auch bei meinen Forderungen und die sind nicht weltfremd.

13:41 von Denkerist

"Dumme Arroganz

@ Demokratieschue...

Ich glaube kaum, dass es dem Westen zusteht, China belehren zu wollen. Die EU soll erstmal dafür sorgen, dass beispielsweise in Griechenland keine Menschen mehr sterben, nur weil sie arm sind."

So argumentieren eigentlich nur die, die Diktaturen verteidigen.
Sie wollen nicht, dass das dadurch für die Bürger entstehende Leid gemildert wird.

re von Träumerhabenverloren 16:57

Wenn in der Welt "Alle Macht vom Volk ausgeht",dann hat Ihre Sache verloren.

Ob da ganz Hongkong dahinter steht

Das ist ja für mich genau die entscheidende Frage. Für mich sieht das überhaupt nicht danach aus. Denn wenn da alle gegen die Polizei sind können die paar Polizisten doch überhaupt nichts dagegen machen. Und die Polizisten sind doch auch Hongkonger. Dann wären die Polizisten selbst doch auch gegen China!

Bei der aktuellen Sachlage

Von politischen und wirtschaftlichen Vorgängen in China bin ich gespannt auf die nächste Stufe.
Wieviele von den 4500 Verhafteten wird man Wiedersehen? Wieviele verschwinden danach und wieviele müssen im Gefängnis die beliebten chinesischen Billigprodukte für den internationalen Markt herstellen und wie lange? Ob, um die Justiz zu entlasten, jetzt doch das ursprüngliche Auslieferungsabkommen kommt?
Es wird auf jeden Fall gut für China sein und gut für Hongkong nach Darstellung Chinas.

Immer wieder: Zweierlei Maß!

Die anfangs friedlichen Demonstarationen in Hongkong sind (unschwer auch aus unseren Nachrichtensendungen erkennbar) in brutale Gewaltexzesse umgeschlagen. Da wurden leistungsstarke Laser gegen Menschenaugen eingesetzt, gefährlich große Steine geschleudert, Andersdenkende mit Kabelbindern gequält, Brände entzündet, Pflaster aufgerissen und U-Bahnhöfe blockiert. Schließlich werden von Gogenschützen potenziell tödlichen Pfeile auf Menschen geschossen. - Von mit effektiven Gasmasken paramilitärisch ausgestatteten "Aktivisten"!
Ein Vermummungsverbot? Nein, das geht dann doch zu weit. Wäre ja noch schöner, wenn man den Straftätern auch noch auf die Spur käme.
Natürlich, bei uns in der gelebten Demokratie darf man sich natürlich nicht vermummen - wo kämen wir denn sonst hin!

Demokratie für HK?

Wir feiern hier 30 Jahre "friedlichen" Mauerfall. Und das ist gut so. Warum konnte er so friedlich stattfinden? Weil nicht auf Demonstranten eingeknüppelt wurde, wie in Hongkong, als die Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind.

Und, upps, da sagen wir mal lieber nichts zu, könnte ja wirtschaftlich schlecht für uns sein, wenn Peking beleidigt reagiert...

hongkong-polizei-kesselt-demonstranten-ein

Lieber Joseph Fäustl, Sie schreiben :"Auf den Live-streams war zu sehen, wie die Polizei am Boden liegende Festgenommen brutal zusammenschlägt, einschließlich hochgefährliche Tritte gegen den Kopf.
Kein Wunder, dass die jungen Leute in Hongkong verzweifelt sind.
Es wäre höchste Zeit, dass die Bundesregierung mal ihre Angst überwindet und den Mund aufmacht. Wo bleibt Herr Maas?"

Hm...., Sie meinen tatsächlich, ...dass Chinas Führungskräfte sich von einem Herrn Maas =>beeindrucken lässt ? Herr Maas hat doch noch nicht-mal eine Diplomatenschule besucht. Für ein =>energisches, diplomatisches "Auftreten" in China (oder sonst wo,) würde er dringend etwas benötigen, (was er nicht hat und auch nicht "lernen" könnte !)....nämlich : "Format !"
Drum schickt Frau Merkel den Herrn Maas - nicht - nach China (oder HongKong) um dort =>"Ordnung zu schaffen!"
Das "Homerische Gelächter" in Peking wäre gewaltig !

Menschenrechte in China: "Bürgerlicher Humanismus"

Der Fall Mainland China ist wirklich selten eindeutig:

Mao höchstpersönlich forderte immer wieder dazu auf,Gegner öffentlich zu ermorden. Bis heute wird Mao offiziell als "2/3 nicht ok,1/3 aber sehr wertvoll" bewertet u.ä.

Menschenrechte waren/sind für Kommunisten,was bereits Mao klipp&klar aussprach: veralteter, bürgerlicher Humanismus des Klassenfeindes, der effektiv vernichtend und mordend gnandenlos abgeschafft gehört. Schluss mit Rücksicht, jetzt wird der neue Mensch geschaffen,mit der Ermordung des Alten fängt die glorreiche Zukunft an.

Mit diesem psychotisch-entgleisten Erlösungs-Wahnbild ist und war der Kommunismus gar nichts substantiell Anderes als die historischen Faschismen.

Wer glaubt,dass Artikel 1 und 2 unseres GG in China mehr sind als ggf. allerhöchstens ein Marketing-Werkzeug,um sich ab und zu dem Westen anzuschmeicheln, der hat Mainland China und die Kommunismen nicht verstanden.

Mich wundert gar nichts, was wir täglich aus Hongkong oder Uiguren usw. hören.

Unrechtsregime

Auch wenn ich die Gewaltexzesse der Demonstranten als auch der Polizisten für inadäquat halte, so muss man sich doch darüber im Klaren sein, dass man es bei der VR China mit einem totalitären Regime zu tun hat, welches das Recht gerne nach eigenem Ermessen auslegt und beugt. Hier nicht zur Waffe zu greifen, wenn einem sonst nicht viel bleibt dürfte schwierig sein. Bemerkenswert auch, wie viele China Bots und Verschwörungstheoretikern sich im Forum wieder tummeln. Aber es wäre ja auch komisch, wenn Desinformation nur aus St Petersburg käme.

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