Ihre Meinung zu: Mitarbeiter in den USA: Für Tesla arbeiten, heißt Schuften

18. November 2019 - 10:36 Uhr

Der Jubel war groß, als Tesla ankündigte, in Brandenburg eine Fabrik zu bauen. Wie aber werden die Arbeitsbedingungen aussehen? In den USA sind alle Versuche, eine Gewerkschaft zu gründen, bislang gescheitert. Von K. Wilhelm. 

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Kommentare

wo liegt das Problem

in Deutschland gilt deutsches Recht
und da sind eben Gewerkschaften inclusive
und die Arbeitszeit ist auch geklärt

letzter Absatz ... Vorgeschmack...

...nicht in den Tarifvertrag einsteigt, aber die Löhne um 30% erhöht ....
Mmmmmm und was wollen Sie jetzt damit zum Ausdruck bringen?

Andere Länder, andere Sitten...

Ich denke Herr Musk wäre ziemlich blauäugig unterwegs wenn er nicht wüsste das in Germany deutsches Arbeitsrecht, deutscher Arbeitsschutz, Betriebsrat etc. gelten würde. Wenn er evtl. keiner Tarifbindung angehören wird, ist das sicherlich schlecht für die Lohn- und Gehaltsstruktur. Aber dennoch, die geschilderten amerikanischen Verhältnisse werden hier bei uns garantiert nicht Einzug halten.

die

amerikanischen Arbeitsverhältnisse kennen wir ja schon von den deutschen Amazon-Ablegern. Diesbezüglich leben Angestellte deutscher Firmen (noch) auf Wolke 7.
Einer Firma mit solch einer Personalpolitik 300 Millionen Steuergelder in den Rachen zu werfen, finde ich aber schlichtweg unbedacht und naiv.

TESLA wird sich nicht anpassen

Hat Musk nicht nötig, bringt er doch sooooo viele Arbeitsplätze und schon halten alle still.
Es wird alles zu seinen Bedingungen laufen, keine Sorge.

Wer allerdings diese überteuerten Karren dann noch kaufen wird, sagt meine Kristallkugel nicht. Wahrscheinlich als "Made in Germany" zurück nach USA.
Globalisierung sei Dank. Da kann man wirklich reich werden.

Normalität

Es ist in den USA normal, dass Firmen mit allen Mitteln versuchen, die Gewerkschaften aus den Werkshallen rauszuhalten. Da ist Tesla kein Novum.
Es ist seit vielen Jahren aber auch in Deutschland normal, dass deutsche Unternehmen aus dem Tarifverbund austreten, um den Einfluss der Gewerkschaften zu minimieren und um Errungenschaften wie mehr Urlaubstage oder reduzierte Arbeitszeit wieder zurückzubiegen. Es gibt dann zwar noch einen Betriebsrat, der ist als Gegenpol jedoch zu schwach um Markantes durchzusetzen.

@ um 11:01 von eine_anmerkung

Wenn sie sich den jahrelangen Kampf bei McDonald und Amazon um Betriebsräte und anständige Arbeitsbedingungen ansehen, dann sind US - Verhältnisse schon längst hier eingezogen.
Und mit der Androhung von Harz4 werden auch eine Menge Arbeitnehmer gezwungen sein, bei Tesla zu Dumpingminilöhnen zu arbeiten. Erst recht, wenn die deutschen Autobauer Arbeitsplätze wegrationalisieren.
US - Verhältnisse sind genau das, was die Politik seit Schröder auch in Deutschland haben will.
Die Einschränkungen für kleinere Gewerkschaften durch eine SPD - Arbeitsministerin gehören auch dazu.
Aber warten wir mal ab.
Noch ist ein Tesla - Werk nur ein Gerücht.
Und ob die, unabhängig vom E - Antrieb, mit anständiger Qualität von zB Daimler, BMW oder Audi mithalten können, ist bisher auch fraglich.

Jeder Unternehmer wünscht sich effektive Arbeitskräfte

Sicherlich setzt sich eine Gewerkschaft für die Arbeitsbedingungen ein, ob es unbedingt vorteilhaft ist aber Situationsabhängig.

Daher wünscht sich sicher jeder Unternehmer auch verantwortungsvolle Arbeitskräfte, welche auch verstehen das sie gemeinsam einen Mehrwert erzeugen. Da Tesla eine Unternehmen ist, das enormes Wachstum hat, ist es nicht zu vergleichen mit einem Unternehmen dessen Strukturen seit Dekaden besteht und dessen Wachstum fast zum erliegen gekommen ist.

11:14 von my comment

TESLA wird sich nicht anpassen
.
meinen sie für den schreibt man ne neue Arbeitsstättenverordnung ?

Amerikanische Verhältnisse ...

Das wird wenig nützen , ..
die arbeitsrechtlichen Verhältnisse mit deutschen Massstäben , denn die tarifliche Vertragsbindung wird ja wohl bei diesem Arbeitgeber mit Hilfe eigener Rechtsabteilung schon derart mit geschönten Zusätzen im Arbeitsvertrag versehen , das dem Arbeitssuchenden die Unterschrift scheinbar erleichtert .
Diese Firmen wissen genau
wie weit sie gehen können ...
Solidarität gibt es nicht , deutsche Arbeitnehmer wurden schon in den letzten 20 Jahren auf fehlende Solidarität vorbereitet , ..dank unmöglichen Gewerkschaften bei uns ...

Tesla !

Es ist ja lobenswert, dass Herr Musk hier in D ein so großes Werk mit vielen Arbeitsplätzen errichten will.
Es muss aber von seitens der Bundesregierung für die vielen Millionen Steuergeld auch Tesla ganz klare Vorgaben und Vorschriften gemacht werden. Tesla müsste vertraglich verpflichtet werden, sich nicht nur an deutsches Arbeitsrecht zu halten, sondern bei einer solchen Größe eines Betriebes selbstverständlich einen Betriebsrat zu installieren und eine Tarifbindung ein gehen.
Sonst kann er bleiben wo er will. Amerikanische Verhältnisse sind hier in D nicht erwünschst und auch nicht gewollt.
Das muss die Bundesregierung unmissverständlich dem Herrn Musk klar machen.
Tut sie dies nicht, dann wäre dies wieder ein Zeichen dafür, wie wenig sich diese Politiker für die Probleme der Bürger interessieren.

Tesla und die Tarifbindung !

Nicht nur Tesla versucht die Gewerkschaften und die Tarifbindung zu untergraben. Auch viele deutsche Unternehmen setzen auf dieses Pferd.
Leider unterbindet dies die Regierung nicht.
Wenn sie wirklich wollte, könnte sie es ja gesetzlich festlegen, dass alle Firmen sich einer Tarifbindung unterwerfen müssen und sich auch an die deutschen Vorschriften zur Arbeitszeit und Urlaubstagen halten.
Da aber viele CDU/CSU Politiker lieber die Wirtschaft und die Unternehmer schützen, sinkt der Anteil der Tarifbindung immer mehr und damit langfristig auch die Löhne. Ist ja so gewollt, sonst könnten ja ein paar Bürger mehr besser leben.
Die CDU/CSU hat ja in der Wirtschaft, vor allem in großen Firmen ihre größten Sponsoren, und die geben dann den Weg vor.
Leider haben viele CDU/CSU Wähler dies noch nicht erkannt und wählen diese Narzissten immer wieder.

Unternehmen !

Herr Musk hat nicht umsonst etliche Milliarden verdient. Bestimmt nicht immer mit wirklich sauberen Mitteln.
Wenn ein Unternehmer wachsen und Geld verdienen möchte, sollte er auch bereit sein, seine Belegschaft mit zu nehmen auf diesem Weg. Damit meine ich, irgendwie am Gewinn beteiligen, Kreativität und neue Ideen belohnen und immer im Austausch mit den Angestellten bleiben.
Ich sollte nicht vor einem Chef Angst haben, sondern das Gefühl er respektiert mich, meine Leistung und meine Arbeit, dann bin ich auch bereit mich für den Chef ein zu bringen.
Dann sollte das Gefälle in der Lohnstruktur nicht zu gravierend sein, das schafft keine Freunde.

re traumfahrer

"Leider unterbindet dies die Regierung nicht.
Wenn sie wirklich wollte, könnte sie es ja gesetzlich festlegen, dass alle Firmen sich einer Tarifbindung unterwerfen müssen und sich auch an die deutschen Vorschriften zur Arbeitszeit und Urlaubstagen halten."

Sie werfen zweierlei durcheinander.

Tarifbindung ist freiwillig. Gesetzliche Vorschriften gelten auch ohne Tarifbindung.

@Sisyphos3

meinen Sie, er ist so "dämlich" und kommt zum Teuer-Lohn-Land Germany wenn er auch nach Indien oder China könnte ?
Da steckt bestimmt was anderes dahinter.

Und die Politik wird ihm den Nacken kraulen, und weitere Unternehmen haben schon und oder werden schleichend nachziehen, haben Sie den Wandel der Arbeitsbedingungen oder Jahresverträge noch nicht bemerkt in Ihrem Umfeld ?

Am 18. November 2019 um 10:51 von Sisyphos3

Zitat:
"...wo liegt das Problem..."

----> HIER

Aufweichung und Umgehung von Arbeitnehmerrechten...

Ein Vorwurf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi lautet, durch TTIP entstehe die Gefahr, dass Arbeitnehmerrechte auf das jeweils niedrigere Niveau beider Verhandlungspartner heruntergefahren würden. Gewerkschaftliche Vereinigungen beispielsweise, die nach bundesdeutschem Recht ermöglicht werden müssen, könnten durch TTIP durch den jeweiligen Konzern unterbunden werden, so Verdi.

@11:36 von Traumfahrer

Da aber viele CDU/CSU Politiker lieber die Wirtschaft und die Unternehmer schützen, sinkt der Anteil der Tarifbindung immer mehr und damit langfristig auch die Löhne. Ist ja so gewollt, sonst könnten ja ein paar Bürger mehr besser leben.
Richtig. Dadurch, das in den letzten 10 Jahren der Kuchen immer grösser wurde und deshalb auch mehr Krümmel vom Tisch fallen, ist es den meissten gar nicht aufgefallen, das ihr Stück im Verhältnis immer kleiner wurde.

Leider haben viele CDU/CSU Wähler dies noch nicht erkannt und wählen diese Narzissten immer wieder.
Das sind vor allem Senioren, die den Abwärtstrend gar nicht mehr mitbekommen, weil sie schon lange draussen sind.
Erstwähler kommen so gut wie gar nicht zu diesen Parteien.

Totgeborenes Unterfangen

Das wird genauso ein Desaster wie mit dem Cargolifter .
Nur dass diesmal die Umwelt noch mehr durch die Gewinnung von Lithium und seltenen Erden geschädigt wird.
Wie können Menschen nur so blauäugig sein und so
widerstandslos in diesen völlig unsinnigen Elektrohype verfallen ?

Der Herr Miliadär wird sich

Der Herr Miliadär wird sich ausgerechnet haben, dass er mit tariflohn und massiver subvention, in deutschland billiger produzieren kann, als in polen.
Sobald die Förderung entfällt, wird die Fabrik umgesiedelt.
Genau, wie bei Nokia.

Tesla und Gewerkschaften

Tesla will die besten, aber mindestens gute Arbeitnehmer haben. Das geht nicht mit schlechter Bezahlung und Behandlung.
Musk möchte die Richtung in seinem Unternehmen alleine bestimmen. Da soll ihm auch keine Gewerkschaft reinreden. Das bedeutet aber nicht, das er schlechte Bedingungen für die Mitarbeiter möchte, oder die absichtlich ausbeutet.
In den USA ist Tesla nicht das Unternehmen mit den besten Löhnen, aber es ist auf den vorderen Plätzen in der Automobilbranche.

Vielleicht sollten wir uns alle mal ins Gedächtnis rufen, das Tesla innerhalb von 16 Jahren von 0 auf 48.000 Mitarbeiter angewachsen ist. Das es bei einem so phänomenalen Wachstum auch mal holprig zugeht, dürfte doch eigentlich jedem klar sein.
Da gibt es dann auch mal unerfahrene, überforderte oder einfach nur schlechte Mitarbeiter und Vorgesetzte.

um 11:36 von Traumfahrer

"Wenn sie wirklich wollte, könnte sie es ja gesetzlich festlegen, dass alle Firmen sich einer Tarifbindung unterwerfen müssen und sich auch an die deutschen Vorschriften zur Arbeitszeit und Urlaubstagen halten."

Nun, die Tarifbindung ist freiwillig.

Und selbstredend haben sich alle Firmen in Deutschland an Recht und Gesetzt zu halten. Das sind z.B. 24 Tage ( 4 Wochen) bezahlten Urlaub, max 10 Stunden Arbeitszeit pro Tag usw.
Diese Zeiten sind übrigens auch EU-Recht. Gelten somit auch in z.B. Bulgarien.

Arbeitnehmerrechte

Was bei der ganzen Diskussion ausgeblendet wird ist, dass der Organisationsgrad, d.h. der Anteil der Belegschaft, der überhaupt in Gewerkschaften organisiert ist, in vielen Betrieben in Deutschland in der Minderzahl ist. Der nicht organisierte Teil der Belegschaft nimmt die von der Gewerkschaft ausgehandelten Lohnerhöhungen bzw. verbesserten Rahmenbedingungen allerdings gerne mit. Je stärker die Gewerkschaften, um so schwerer wird es Tesla haben, niedrige Standards durchzusetzen. Im übrigen braucht man in einer Hightech Firma Spezialisten, die in der Regel nicht für Mindestlöhne arbeiten. Insofern hinkt hier der Vergleich zu Amazon und McDonalds.

@12:07 von wolf2

Das wird genauso ein Desaster wie mit dem Cargolifter . [...] Wie können Menschen nur so blauäugig sein und so widerstandslos in diesen völlig unsinnigen Elektrohype verfallen ?

Ihnen ist aber schon bekannt, das Tesla letztes Jahr 250.000 PKW verkauft hat und dieses Jahr erwartet wird, dass es 360.000 werden?

Wieviel Produkte hatte denn Cargolifter vor der Pleite ausgeliefert?

Teuerlohnland Gemany?

Also wirklich. Gut verdienen hier nur manager. Der rest bekommt, im verhältnisss zur abgelieferten Leistung, einen hungerlohn.
Wenn wir hier 3fache Produktivität haben, nuss auch dreifacher lohn bei rausspringen. Alles andere macht nur manager und aktionäre unnötig reich.

@ 11:46 von karwandler

„ Tarifbindung ist freiwillig. Gesetzliche Vorschriften gelten auch ohne Tarifbindung.“

Ich glaube, User traumfahrer spricht die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen durch den Gesetzgeber an. In diesem Fall wäre die Tarifbindung nicht mehr freiwillig.

Dass darüber hinaus Gesetze zu Arbeitszeiten usw. immer gültig sind, stimmt natürlich.

@Superschlau

Sehe ich auch so.
Aber es wird uns ja ständig erzählt wie teuer wir sind und deshalb muss man leider nach Polen/Asien/Indien auslagern.
Noch nie aufgefallen ?

Ich hätte auch gern mehr als Krankenschwester im 4-Schicht System, das können Sie mir glauben !

um 11:36 von Traumfahrer

>>"Da aber viele CDU/CSU Politiker lieber die Wirtschaft und die Unternehmer schützen, sinkt der Anteil der Tarifbindung immer mehr und damit langfristig auch die Löhne. Ist ja so gewollt, sonst könnten ja ein paar Bürger mehr besser leben.
Die CDU/CSU hat ja in der Wirtschaft, vor allem in großen Firmen ihre größten Sponsoren, und die geben dann den Weg vor.
Leider haben viele CDU/CSU Wähler dies noch nicht erkannt und wählen diese Narzissten immer wieder."<<

Dann müssen sie aber zur Ehrenrettung der Union die volle Wahrheit sagen und die lautet das sich, wenn die Linksparteien das Sagen hätten, hier gar keine Wirtschaftsunternehmen wie Tesla mehr in Germany ansiedeln und die Verbleibenden abwandern würden.

um 12:07 von Superschlau

>>"Der Herr Miliadär wird sich ausgerechnet haben, dass er mit tariflohn und massiver subvention, in deutschland billiger produzieren kann, als in polen.
Sobald die Förderung entfällt, wird die Fabrik umgesiedelt.
Genau, wie bei Nokia."<<

Sie könnten damit leider recht haben und hoffen wir das es nicht dazu kommen wird? Negativbeispiele gibt es da viele, besonders auch Unternehmen (Müllermilch, Grohe..) die sich in den neuen Bundesländer "gesundgestoßen" und den Laden wieder dichtgemacht haben als die Fördermittel ausgelaufen sind. Ich denke und hoffe aber, das die Förderungen von Tesla nicht zum Nachteil der eigenen Kfz-Hersteller ausgestaltet werden denn das wäre denke ich unzulässig?

Musk wird alles tun

um die Gewerkschaften auszuschließen und Mitbestimmung der AN zu torpedieren und bleibt seiner Linie treu. Dass er dafür noch Steuervergünstigungen oder Subventionen einstreicht halte ich für einen Skandal. So werden AN-Rechte geschleift und die bisher funktionierende Sozialpartnerschaft hintertrieben. Und auch die Klimafraktion hält bei der geplanten Abholzung merkwürdig still- ach ja, es geht ja um die guten E-Spaßmobile

Klar ist doch eines,

wenn die Gewerkschaften anfangen sollten Löhne und Arbeitszeiten wie. z.B. bei VW zu fordern, dann wird Tesla sich hüten, ein Werk in Deutschland zu bauen.

@Traumfahrer

"Herr Musk hat nicht umsonst etliche Milliarden verdient. Bestimmt nicht immer mit wirklich sauberen Mitteln."

Das stimmt nicht. Er hat seine Milliarden vor allem dadurch verdient, dass er zur richtigen Zeit auf die richtigen Pferde gesetzt hat. Der Hauptteil seines Vermögens stammt m.W. von Paypal, was eine ganz saubere Sache ist.

Noch ist kein

Spatenstich gemacht, da wird schon über Arbeitnehmerrechte gestritten.
Erster Punkt ist, es gibt kein Gesetz sich der Tarifbindung anzuschließen, gibt auch Deutsche Firmen die das im Osten so machen oder gemacht haben.
Punkt zwei ist, was auf dem Arbeitsvertrag steht den der Arbeitnehmer ja freiwillig unterschreibt, oder eben nicht weil ihm das nicht gefällt.
Punkt 3 ist dann noch, die Lage ist so günstig, das viel Polnische Arbeitnehmer in dieser Region arbeiten, sehr viele sogar bis in die Stadt hinein.
Da wäre ein Arbeitsplatz vor der Stadtgrenze von Berlin für sie ideal, also der Platz wurde gut ausgesucht.

Auch Musk kann nicht vom Verschenken leben...

...da wird am Anfang und in der Anfangsphase mit vielen vielen Millionen von der Politik gelockt und so einige Politiker drängen sich in das Sonnenlicht...
Ich hoffe nur, das die Verträge richtig gemacht sind, nicht was wieder der Steuerzahler viel zahlt ohne das was zurückkommt.

Grüße Otto

Mit der Ansiedlung von Tesla

Mit der Ansiedlung von Tesla in Deutschland werden "Eulen nach Athen getragen". Es gibt hier eine ganz ausgezeichnete Autoindustrie, die von sich aus moderne Antriebe entwickeln kann - die brauchen dafür keinen Mr. Musk, dem es vermutlich mehr um Subventionen geht als um die Entwicklung Brandenburgs.

@Traumfahrer

"Es ist ja lobenswert, dass Herr Musk hier in D ein so großes Werk mit vielen Arbeitsplätzen errichten will.
Es muss aber von seitens der Bundesregierung für die vielen Millionen Steuergeld auch Tesla ganz klare Vorgaben und Vorschriften gemacht werden. Tesla müsste vertraglich verpflichtet werden, sich nicht nur an deutsches Arbeitsrecht zu halten, sondern bei einer solchen Größe eines Betriebes selbstverständlich einen Betriebsrat zu installieren und eine Tarifbindung ein gehen."

Da muss gar nichts seitens der Bundesregierung. Das ist bereits alles geregelt- unabhängig von Tesla!

Doch so schlimm

Oh, ist der Visionär Elon Musk doch nur ein weiterer Menschenschinder?

Wer hätte das gedacht. Aber Olaf Scholz findet ihn ja richtig gut. Vermutlich erinnert ihn das an seine eigene Wirtschaftertätigkeit in Beziehung zu gewissen Hamburger Finanzinstitutionen.

Wenn man nur endlich die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft abkoppeln würde, wenn man sie schon nicht unterbinden oder beschränken wollte...aber von sowas hat der Hamburger Finanzexperte, der jetzt Bundesfinanzminister ist, natürlich noch nie gehört. Herr Scholz ist ein 1A Funktionär. Der kann auf Anweisung arbeiten aber ohne...man möge sich doch an seine Taten erinnern.

Spätestens, wen litium knapp

Spätestens, wen litium knapp wird und man erkennt, das elektroautos grösseren schaden anrichten, als jeder diesel, wird die fabrik eh wieder dicht gemacht. Und es werden die gleichen sein, die dafür demonstrieren, wie heute jubeln.

@naiver Positivdenker

"Klar ist doch eines, wenn die Gewerkschaften anfangen sollten Löhne und Arbeitszeiten wie. z.B. bei VW zu fordern, dann wird Tesla sich hüten, ein Werk in Deutschland zu bauen."

Nein, das ist überhaupt nicht klar.

Musk und seinem Team ist ganz sicher bewusst, wie das Lohnniveau in Deutschland ist. Sie haben sich aus anderen Gründen für diesen Standort entschieden.

Übrigens besteht ein Tesla auch jetzt schon zu einem nicht unerheblichen Anteil aus deutschen Produkten. Vielleicht war genau diese Nähe der Zulieferer ein wichtiges Kriterium bei der Standortauswahl.

Tesla wird sich an alle Gesetze und Bestimmungen halten.

Das Problem ist halt dass die Gesetze und Bestimmungen in Deutschland, vor allem Dank der CDU/CSU/SPD, total bescheiden sind.

Giga-Grundstück

Eine Giga-Fabrik benötigt ein Giga-Grundstück. Wem gehört es? Wie ist die Infrastruktur in der Nähe des Grundstücks?
Gibt es dort schnelles Internet und G5?
Gibt es die Fachkräfte für den Bau von E-Autos? Was sagt die Deutsche Automobilindustrie dazu? Was sagt Peter Altmaier dazu? Was sagt die Bundeskanzlerin dazu?

Es st wieder ein Beispiel,

wenn ein amerikanischer Investor hier in Deutschland/Brandenburg ein Werk aufbauen will, immer wieder das gleiche Vorurteil herangezogen werde. Wie sieht es bei den deutschen Autoherstellern aus ??
Die produzierten Auto's werden auf einem Fliessband zusammengebaut. Da ist auch Akkordarbeit angesagt. Die Löhne von den Gewerkschaften ausgehandelt und auf die Autopreise draufgelegt und wer sich ein deutsches Auto "leisten" kann der schliesst zusätzlich mit der Autobank einen Kreditvertrag ab. Bei einem Schwenk zu den Telefongesellschaften in Deutschland, die nicht einmal in der Lage sind in den strukturschwachen Gebieten eine Telefonverbindung herzustellen. Grotesk !!!
Dafür muss der Steuerzahler einspringen !!
Wer verdient dann daran ???? Nicht der Nutzer.

@Quakbüdel

"Mit der Ansiedlung von Tesla in Deutschland werden "Eulen nach Athen getragen". Es gibt hier eine ganz ausgezeichnete Autoindustrie, die von sich aus moderne Antriebe entwickeln kann"

Sie wollen damit sagen, dass BMW, VW, Opel und Ford hier bei uns völlig überflüssig sind, da wir doch mit Mercedes-Benz den Erfinder des Automobils in Deutschland haben, der auch vorzügliche Antriebe entwickeln kann (sie sind gerade wieder Formel1-Konstrukteursweltmeister geworden)?

"die brauchen dafür keinen Mr. Musk, dem es vermutlich mehr um Subventionen geht als um die Entwicklung Brandenburgs."

Mr. Musk bietet ein Produkt an, das er für wettbewerbsfähig bzw. den Wettbewerbern überlegen hält. Das denken offensichtlich auch die hunderttausenden Menschen, die sich ein solches Auto zugelegt haben.

Und ja, Mr. Musk ist ein Unternehmer, der mit seinem Produkt Geld verdienen möchte und deshalb die EU-üblichen Subventionen mitnimmt, allerdings keinen Cent mehr, soweit man hören kann.

@12:35 von eine_anmerkung

Dann müssen sie aber zur Ehrenrettung der Union die volle Wahrheit sagen und die lautet das sich, wenn die Linksparteien das Sagen hätten, hier gar keine Wirtschaftsunternehmen wie Tesla mehr in Germany ansiedeln und die Verbleibenden abwandern würden.

Woher wissen Sie das denn?
Bodo Ramalow gehört zu den Linken und war Ministerpräsident von Thüringen. Jetzt haben die Linken dort wieder über 30% erreicht.
Ich wüsste auch nicht, das Thüringen in den letzten 4 Jahren pleite- oder untergegangen ist, ganz im Gegenteil ist es dort endlich mal vorangegangen nach der Abwahl der CDU.

@wenigfahrer

"Noch ist kein Spatenstich gemacht, da wird schon über Arbeitnehmerrechte gestritten."

In Anbetracht der Dinge, die aus Tesla-Fabriken so nach außen dringen, finde ich das durchaus angebracht.

"Und ob die, unabhängig vom E

"Und ob die, unabhängig vom E - Antrieb, mit anständiger Qualität von zB Daimler, BMW oder Audi mithalten können, ist bisher auch fraglich."

Dem ehemaligen grünen Umweltminister von NRW, Jürgen Remmel, war ein 110.000 Euro teurer Tesla jedenfalls "nicht luxuriös genug" (Quelle: Business Insider Deutschland). Nach nur 43 Fahrten war die Probezeit vorbei und der Wagen wurde ausrangiert.

@12:57 von Quakbüdel

Mit der Ansiedlung von Tesla in Deutschland werden "Eulen nach Athen getragen". Es gibt hier eine ganz ausgezeichnete Autoindustrie, die von sich aus moderne Antriebe entwickeln kann - die brauchen dafür keinen Mr. Musk, dem es vermutlich mehr um Subventionen geht als um die Entwicklung Brandenburgs.

Na, wenn es für die Automobilindustrie sowieso egal ist ob Tesla nach Deutschland kommt, dann können wir doch auch ruhig ein paar tausend zusätzliche Arbeitsplätze in Brandenburg erlauben, oder?

Glauben Sie denn wirklich, Tesla würde in Deutschland ein Auto weniger verkaufen, wenn die neue Fabrik z.B. in Frankreich gebaut wird?

Wer zahlt, bestimmt? Wirklich?

„[Musk] schrieb: "Nichts hindert das Tesla-Team in unserem Autowerk daran, eine Gewerkschaft zu gründen. (...) Aber warum Gewerkschaftsbeiträge zahlen und Aktienoptionen für nichts aufgeben?"

Er denkt offenbar, mit Geld ließe sich alles kaufen.

Trotzdem: Da jemand, der für ein Unternehmen wie Tesla arbeitet in aller Regel nicht zu den „Geringqualifizierten“ zählt (und daher noch „Optionen“ auf andere „Jobs“ haben müsste), ist der Begriff „schuften“ hier meiner Meinung nach unangebracht (es sei denn, es drohen „Sanktionen“ vom Jobcenter).

Von “schuften“ würde ich eher bei den zahllosen Tätigkeiten im Rahmen des “globalen Wirtschaftskreislaufs“ sprechen, bei denen Menschen aufgrund der schieren Notwendigkeit zur Sicherung ihrer nackten Existenz gezwungen sind, anderen ihre „Dienstleistungen“ zu erbringen.

Und diejenigen, die die Notlage solcher Mitmenschen ausnutzen (und sei es “nur“, weil sie nicht willens sind, sich mit den Realitäten anderer auseinanderzusetzen) sind m.E. Schufte.

12:57 von Quakbüdel

offenbar möchte er wenigstens einmal ein auto zusammenschrauben lassen, was nicht sofort wieder gerichtet und ausgebessert werden muss. hier werden ja bald 10-tausende autobauer freigesetzt, die dann zeit und das können haben

re quakbüdel

"Mit der Ansiedlung von Tesla in Deutschland werden "Eulen nach Athen getragen". Es gibt hier eine ganz ausgezeichnete Autoindustrie, die von sich aus moderne Antriebe entwickeln kann - die brauchen dafür keinen Mr. Musk, dem es vermutlich mehr um Subventionen geht als um die Entwicklung Brandenburgs."

Glauben Sie etwa, wenn VW oder BMW ein Werk bauen, geht es nicht um Subventionen?

@harry_up

"@ Pandor, um 10:58
>>...Ich denke, hier wollen mit Tesla bestimmte Kreise der USA einen Keil in Deutschland hineintreiben,...<<

Du liebe Zeit! Wieder so eine verschwurbelte Verschwörungstheorie..."

Wohl eher eine Verschwörungsphantasie ...

@Lebensfluss

"Eine Giga-Fabrik benötigt ein Giga-Grundstück. Wem gehört es? Wie ist die Infrastruktur in der Nähe des Grundstücks?
Gibt es dort schnelles Internet und G5?
Gibt es die Fachkräfte für den Bau von E-Autos? Was sagt die Deutsche Automobilindustrie dazu? Was sagt Peter Altmaier dazu? Was sagt die Bundeskanzlerin dazu?"

Sehr seltsame Fragen. Die Antworten darauf geistern doch seit Tagen in allen möglichen Medien (auch hier bei der Tagesschau) herum!

Nur kurz zum Grundstück: Es handelt sich um eine in einem gültigen Bebauungsplan ausgewiesene Industriefläche in allerbester Autobahn- und Flughafenanbindung. Für die Fabrik werden 300 ha Kiefernwald der einfachsten Qualität gefällt werden müssen, die Tesla auf eigene Kosten an anderer Stelle höherwertig wieder aufforstet. Das Brandenburger Umweltministerium war von Anfang an in den Auswahlprozess eingebunden.

keine Sorge

In Deutschland gilt deutsches Arbeitsrecht und deutsches Wettbewerbsrecht, und daran muss sich auch Tesla halten.

@13:34 von Tarek94

Dem ehemaligen grünen Umweltminister von NRW, Jürgen Remmel, war ein 110.000 Euro teurer Tesla jedenfalls "nicht luxuriös genug" (Quelle: Business Insider Deutschland). Nach nur 43 Fahrten war die Probezeit vorbei und der Wagen wurde ausrangiert.

Dazu muss man aber auch mal sagen, dass deutsche Hersteller für Politiker ein unschlagbar (unverschähmt) günstiges VIP Leasing anbieten. Da zahlt man für eine Limousine mit traumhafter Vollausstattung nur 25-30% gegenüber einem normal ausgestatteten Tesla (ca. 300€ zu 1.000€).

@Vollgas

"Es st wieder ein Beispiel, wenn ein amerikanischer Investor hier in Deutschland/Brandenburg ein Werk aufbauen will, immer wieder das gleiche Vorurteil herangezogen werde. Wie sieht es bei den deutschen Autoherstellern aus??"

Haben Sie den Artikel gelesen? In diesem wird nämlich erklärt, warum es sich nicht um ein Vorurteil handelt.
Und ja, bei den deutschen Autoherstellern sieht es, was die angesprochenen Defizite angeht, besser aus.

@DrBeyer

"Musk und seinem Team ist ganz sicher bewusst, wie das Lohnniveau in Deutschland ist. Sie haben sich aus anderen Gründen für diesen Standort entschieden."

Sie meinen das Lohnniveau in Brandenburg ist nicht der Grund, weshalb Musk und sein Team dorthin wollen und nicht nach Baden-Württemberg?
Sicher wissen Musk und sein Team auch, dass Deutschland den größten Niedriglohnektor Europas hat.

vielleicht

ist die Qualität auch besser, wenn man die Mitarbeiter besser behandelt? Nur so ein Gedanke, den sich vielleicht auch Teslas Entscheidungsträger gedacht haben.
Ansonsten kann auch Tesla nicht an deutschem Gesetz vorbei, wenn sie hier ein Werk betreiben.
Das wissen sie natürlich auch, und wenn sie trotzdem ein Werk planen, haben sie ihre Gründe dafür - vermutlich gute.

12:14 von witch of endor

"Und selbstredend haben sich alle Firmen in Deutschland an Recht und Gesetzt zu halten. Das sind z.B. 24 Tage ( 4 Wochen) bezahlten Urlaub, max 10 Stunden Arbeitszeit pro Tag usw.2"

Sie haben noch den Wahsinns Mindestlohn vergessen,mehr steht einem ohne Tarifbindung gesetzlich nicht zu.

@silverbeard

"@13:34 von Tarek94
>>Dem ehemaligen grünen Umweltminister von NRW, Jürgen Remmel, war ein 110.000 Euro teurer Tesla jedenfalls "nicht luxuriös genug" (Quelle: Business Insider Deutschland). Nach nur 43 Fahrten war die Probezeit vorbei und der Wagen wurde ausrangiert.<<

Dazu muss man aber auch mal sagen, dass deutsche Hersteller für Politiker ein unschlagbar (unverschähmt) günstiges VIP Leasing anbieten. Da zahlt man für eine Limousine mit traumhafter Vollausstattung nur 25-30% gegenüber einem normal ausgestatteten Tesla (ca. 300€ zu 1.000€)."

Dazu muss man aber auch sagen, dass Teslas Qualität in der Tat bisher zu wünschen übrigließ und nicht mit den deutschen Luxusherstellern mithalten konnte. Inzwischen haben sie das aber wohl verbessert und sind auf einem Niveau angekommen, auf dem deutsche Hersteller den Beginn der Serienproduktion anfangen würden, in Erwägung zu ziehen.

Musk wird seine Gigafabrik in BB nicht bauen

Er geht davon aus, dass in Deutschland mit den selben Bandagen gekämpft wird wie in den USA. Er wird ziemlich bald eines besseren belehrt werden und sich einen Standort ein paar hundert Kilometer weiter östlich suchen.

um 13:31 von silverbeard

>>"Woher wissen Sie das denn?
Bodo Ramalow gehört zu den Linken und war Ministerpräsident von Thüringen. Jetzt haben die Linken dort wieder über 30% erreicht.
Ich wüsste auch nicht, das Thüringen in den letzten 4 Jahren pleite- oder untergegangen ist, ganz im Gegenteil ist es dort endlich mal vorangegangen nach der Abwahl der CDU."<<

Ja, ja und in Baden-Württemberg gibt es den Kretschmann und der ist von den Grünen und der klüngelt mit den dortigen Wirtschaftsunternehmen....
Die genannten fälle sind sozusagen "Einzelfälle" die nichts mit der Grundausrichtung der betreffenden Parteien zu tun haben und deswegen ecken die Herren in den eigenen Reihen ja so oft an. Sie müssen da schon bundesweit denken und da würden nachweislich die Linksparteien einem Wirtschaftsstandort Deutschland entgegenstehen und dem gehörig Steine in den Weg legen.

Die Arbeitsbedingungen...

…..in amerikanischn Firmen sind insgesamt deutlich haerter als in deutschen.

Das vermag ich aus langer Erfahrung zu sagen.

Dadurch, das Tesla kaum Gewinne einfaehrt und noch um sein dauerhaftes Ueberleben kaempft, wird es noch ein wenig intensive sein.

Es ist von daher schon ein wenig verstaendlich, das Tesla ohne Gewerkschaften werkeln will...

Diese wuerden den amerikanischen Arbeitsstil vermutlich nur ungerne dulden.

13:30 von DrBeyer

"da wir doch mit Mercedes-Benz den Erfinder des Automobils in Deutschland haben, der auch vorzügliche Antriebe entwickeln kann (sie sind gerade wieder Formel1-Konstrukteursweltmeister geworden)?"

Die Firma die sie meinen heißt heute Daimler AG, Mercedes-Benz ist der Namen (Brand) unter dem die KFZ vermarktet werden.
Der Rennwagen "Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+" von dem Sie schreiben hat mit dem Mercedes ("der gute Stern auf allen Straßen") nur den Namen gemeinsam.
Die Firma heißt ganz offiziell Mercedes-Benz Grand Prix Ltd, der Unternehmenssitz befindet sich in Brackley,
Vereinigtes Königreich. Chefe der Rennstalls ist Herr Torger Christian „Toto“ Wolff, ein österreichischer Investor.

@um 12:35 von eine_anmerkung

"Dann müssen sie aber zur Ehrenrettung der Union die volle Wahrheit sagen und die lautet das sich, wenn die Linksparteien das Sagen hätten,..."

1.Sonst behaupten Sie hier immer, die CDU ist eine "linke" Partei.
2. Wer hat dieses Arrangement angerrührt - nicht die CDU, sondern die brandenburg. Landesregierung unter SPD und den Linken.

Sie haben also mal wieder (wie so oft) danebengeschossen.

Da fehlt Hintergrundinformation

Tesla hat in Fremont die Fahrzeugfabrik nicht neu gebaut, sondern von "günstig eingekauft". Die NUMII Fabrok gehörte vorher einem Joint Venture aus General Motors und Tojota.

Die Arbeitnehmer dort waren mehrheitlich gewerkschaftlich organsiert, was aber die Hersteller nicht davon abgehalten hat, die Fabrik zu schliessen und alle Mirarbeiter auf die Straße zu setzen. Das war auf Seiten GMs auch Teil eines "Deals" mit der Gewerkschaft UAW. Im Gegenzug gab es für diese gewisse Vorteile am Hauptsitz in Detroit.

Nachdem GM ausgeschieden war wollte auch Tojota die Produktion nicht alleine weiterführen und die Fabrik wurde liquidiert.

Bei den Entlassenen kam das nicht gut an. Als Tesla dann die Fabrik günstig übernommen hatte und viele der ehemaligen GM Angestellten wieder eingestellt hat, waren die auf die Gewerkschaft, insbesondere UAW nicht mehr besonders gut zu sprechen.

Auch und gerade deshalb ist der Versuch einer Gewerkschaftlichen dort Organsation gescheitert.

Mein erster Gedanke, als ich

Mein erster Gedanke, als ich die Nachricht der von Musk angesagten Tesla-Ansiedlung hörte, war genau der, ob die Herrschaften sich den deutschen Arbeitsschutzgesetzen wirklich stellen werden. Aus TV-Dokus hat man ja schon vor Monaten die hier angesprochenen Arbeitsbedingungen bei Tesla in den Staaten staunend kennen lernen können. So glaube ich, dass es nach dem ersten Stimmungshype hier, bestimmt eine lange Pause geben wird, auch was die weiteren Aktivitäten von Tesla zu dem Thema betrifft, geben wird. Man kann sich aber auch gut vorstellen, dass die deutschen Politiker in der derzeitigen Elektromobilitätshype-Stimmungen sich zu Sonderrechten hinreißen lassen werden und weiterhin die einst von unseren Großeltern und Eltern teils blutig erkämpften Arbeitnehmerrechte und damit letztlich unsere Gesellschaft immer mehr auch weiterhin an den Nächstbietenden zu verschachern, nur um sich den Verdienst von Arbeitsplätzen zu schreiben zu können, ohne auf die Art und Konsequenzen einzugehen.

14:17 von CorvusCorax

"Tesla hat in Fremont die Fahrzeugfabrik nicht neu gebaut, sondern von "günstig eingekauft". Die NUMII Fabrok gehörte vorher einem Joint Venture aus General Motors und Tojota."

Jaja, so macht Mr. Musk, einfach ein Showman und PR Spezialist per excellence.

Er hat begriffen dass die GroKo die Spendierhosen angezogen hat und wird nun Millionen Förder- und Subventionsgelder abgreifen.

Übrigens, Sie meinen sicher den japanischen Autokonzern Toyota?

13:12, BoMbY

>>Tesla wird sich an alle Gesetze und Bestimmungen halten.<<

Was anderes bleibt der Firma, wie jeder anderen Firma in Deutschland auch, gar nicht übrig.

>>Das Problem ist halt dass die Gesetze und Bestimmungen in Deutschland, vor allem Dank der CDU/CSU/SPD, total bescheiden sind.<<

So ist es.

Mitarbeiter in den USA:Für Tesla arbeiten-heißt schuften....

Da müssen die künftigen Beschäftigten in Brandenburg/Grünheide aber aufpassen.Aber Union Busting ist auch hierzulande nicht unbekannt.Man begucke sich Amazon.Seit Jahren weigert sich das Unternehmen mit der Gewerkschaft Tarifverträge abzuschließen.Aber auch das Unternehmen Apple wäre da auch zu nennen.Und nicht nur in den USA.Unter den Beschäftigten in der Europa-Zentrale in Cork/Irland ist die Selbstmordrate sechs mal
höher als unter der irischen Bevölkerung.

um 14:15 von Wolfes74

>>"1.Sonst behaupten Sie hier immer, die CDU ist eine "linke" Partei."<<

Au! Da haben Sie recht.

>>"2. Wer hat dieses Arrangement angerrührt - nicht die CDU, sondern die brandenburg. Landesregierung unter SPD und den Linken."<<

Was zu beweisen ist?

>>"Sie haben also mal wieder (wie so oft) danebengeschossen."<<

Zweifellos eine Unterstellung, nicht mehr.

DrBeyer 13:57

Ob BMW, Daimler, VW alle haben zu beginn ihrer Aufbauarbeit auch Subventionen erhalten. Beispiel BMW,die durch die Familie Quandt übernommen worden ist, da musste Bayern auch erst einmal mit einspringen um den Umbau von Motorrädern und Flugmotoren auf Autos umgestellt werden konnte. Daimler, wie auch VW haben von den Zwangsarbeitern während des zweiten Weltkrieges profitiert. Sind das keine Subventionen - indirekte - die nach dem Krieg, trotz Teil zerstörten Werkes, auch von den Ländern Baden-Württemberg und Niedersachsen bei VW (ca. 20 % des Aktienkapitals besitzt) auch Subventioniert hat. Kein Unternehmen heutzutage, ohne staatliche Hilfe nicht aus den Hosen komme. Auch wenn Steuererleichterungen gewährleistet werden. Sind das keine Subventionen ??

14:04, eine_anmerkung @13:31 von silverbeard

>>>>"Woher wissen Sie das denn?
Bodo Ramalow gehört zu den Linken und war Ministerpräsident von Thüringen. Jetzt haben die Linken dort wieder über 30% erreicht.
Ich wüsste auch nicht, das Thüringen in den letzten 4 Jahren pleite- oder untergegangen ist, ganz im Gegenteil ist es dort endlich mal vorangegangen nach der Abwahl der CDU."<<

Ja, ja und in Baden-Württemberg gibt es den Kretschmann und der ist von den Grünen und der klüngelt mit den dortigen Wirtschaftsunternehmen....
Die genannten fälle sind sozusagen "Einzelfälle" die nichts mit der Grundausrichtung der betreffenden Parteien zu tun haben und deswegen ecken die Herren in den eigenen Reihen ja so oft an. Sie müssen da schon bundesweit denken und da würden nachweislich die Linksparteien einem Wirtschaftsstandort Deutschland entgegenstehen und dem gehörig Steine in den Weg legen.<<

Linkspartei wie Grüne müssen, egal wo sie regieren, sich mit der Wirtschaft arrangieren. Denn ohne die Wirtschaft gäbe es keine Arbeitsplätze.

Schlecht machen, kaputt reden, anklagen, aufregen

Schlecht machen, kaputt reden, anklagen, aufregen... und das alles ohne dass auch nur der erste Handschlag gemacht wurde. Typisch Deutsch! Wie wäre es denn mal mit abwarten und zuhören?

Elon Musk ist Profi!

Er weiß wie man Jobs schafft und bezahlt sie auch noch höher als der Durchschnitt. Dann hat er auch das Recht entsprechend Leistung zu erwarten.

Tesla!

Tesla ist ein Vorzeige Unternehmen wie es im Buche steht. Von der Zuverlässigkeit Elon Musk können sich die Deutschen eine Scheibe abschneiden statt den Windhorst zu machen. (Millionen von der Bundesregierung einsammeln und dann Konkurs anmelden)

11:46 von my comment

meinen Sie, er ist so "dämlich" und kommt zum Teuer-Lohn-Land Germany wenn er auch nach Indien oder China könnte ?
.
ich war jahrzehntelang in der Produktionsplanung eines Autokonzerns
wenn sie sich die Mitarbeiter hierzulande am Band anschauen,
die haben (nahezu) alle ne qualifizierte Berufsausbildung
meinen sie in Indien oder China haben die auch ne 3 1/2 jährige Lehre durchlaufen
bevor sie dort arbeiten ?
vermute mal das schlägt sich irgend wo auch in der Qualität nieder
wenn man weiß was ein Gabel und was ein Ringschlüssel ist
auch gelegentlich mal nen Drehmomentschlüssel in der Hand hatte,
weiß was ein E 6,3 Antrieb ist und ne Nuss nicht nur das Futter von Eichhörnchen ist ....,
bevor man seine Tätigkeit beginnt

eMobilität

wird endlich den richtigen Schub bekommen! Und VW und Co können sehen wie sie ihre Wunden vom selbst verursachten Diesel Skandal pflegen.

Ich habe 1992(!) bereits über Monate einen 1 Liter PKW von VW gefahren. Das war damals eine Studie mit perfektem Ausgang. Am Ende hat man das in die Schulade gesteckt und lieber betrogen (Dieselskandal).

Jetzt kommt Tesla und räumt richtig ab. Richtig so!

@SydB

Wenn ich den Wiki-Artikel richtig gelesen habe, ist das Formel1-Team inzwischen eine 100%-Tochter der Daimler AG.

Allerdings wollte ich mit meinem Beitrag natürlich auf etwas ganz anderes hinaus, was Ihnen vermutlich auch klar sein dürfte.

Für Tesla arbeiten, heißt Schuften

Tarifbindung ? Personalrat / Betriebsrat ?
Regelung von Überstunden, Urlaubs- und Arbeitszeiten ?
Dann fragen Sie dazu mal bei "HUAWEI - Technologies Deutschland GmbH" in Düsseldorf nach!
Dagegen wird TESLA ein Ponyhof!

14:26, SydB

>>Jaja, so macht Mr. Musk, einfach ein Showman und PR Spezialist per excellence.

Er hat begriffen dass die GroKo die Spendierhosen angezogen hat und wird nun Millionen Förder- und Subventionsgelder abgreifen.<<

Wieviel Geld wird die GroKo ihm denn aus ihren Spendierhosen zukommen lassen?

Im Klartext: was gibt es da an Bundesmitteln?

Bitte unterfüttern Sie Ihre heute nicht zum ersten Mal aufgestellte Behauptung mit Fakten.

@eine_anmerkung

" um 14:15 von Wolfes74
>>"2. Wer hat dieses Arrangement angerrührt - nicht die CDU, sondern die brandenburg. Landesregierung unter SPD und den Linken."<<

Was zu beweisen ist?"

Nein, sondern qed.

um 14:32 von fathaland slim

>>"Linkspartei wie Grüne müssen, egal wo sie regieren, sich mit der Wirtschaft arrangieren. Denn ohne die Wirtschaft gäbe es keine Arbeitsplätze."<<

Eine wahre und sachliche Aussage denke ich, habe da so aber in der Praxis (Anwendung) bei den Grünen meine Zweifel?

14:26, SydB

>>14:17 von CorvusCorax
"Tesla hat in Fremont die Fahrzeugfabrik nicht neu gebaut, sondern von "günstig eingekauft". Die NUMII Fabrok gehörte vorher einem Joint Venture aus General Motors und Tojota."

Jaja, so macht Mr. Musk, einfach ein Showman und PR Spezialist per excellence.<<

Wenn Sie nicht nur diesen einen Satz aus dem sehr erhellenden Kommentar, auf den Sie antworten, zitiert hätten, dann hätten Sie nicht schreiben können, was Sie schreiben.

Es geht nämlich an dem, was "CorvusCorax" schreibt, meilenweit vorbei.

@Vollgas, 14:32

Ihnen ging es um die Subventionen? Das hätten Sie dazuschreiben sollen! Ich dachte, wir kommentieren hier einen Artikel, in dem es um Arbeitsbedingungen geht.

Was die Subvebtionen angeht, haben Sie selbstverständlich recht. Die habe ich auch nicht kritisiert. Und da haben auch andere User keine Vorurteile gegenüber amerikanischen Firmen (das immer wieder angeführte Beispiel 'Nokia' ist finnisch).

Für Tesla arbeiten, heißt Schuften

schaffa isch a´gschäft
wie der Schwabe sagt

ohne Fleiß kein Preis

14:41 von twinny

Ich habe 1992(!) bereits über Monate einen 1 Liter PKW von VW gefahren.
Jetzt kommt Tesla und räumt richtig ab. Richtig so!
.
mit nem 600 PS Auto ??

@Polyfoam

"Man kann sich aber auch gut vorstellen, dass die deutschen Politiker in der derzeitigen Elektromobilitätshype-Stimmungen sich zu Sonderrechten hinreißen lassen werden und weiterhin die einst von unseren Großeltern und Eltern teils blutig erkämpften Arbeitnehmerrechte und damit letztlich unsere Gesellschaft immer mehr auch weiterhin an den Nächstbietenden zu verschachern"

Nein, genau das kann man sich nicht vorstellen, da man Gesetze nicht einfach verschachern oder jemandem Sonderrechte bei bestimmten Gesetzen einräumen kann.
Zumal einige dieser Gesetze auch noch EU-weit gelten.

Sie irren

in Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Firmen ohne Gewerkschaft. Da ist nichts inklusive.

@twinny

"Ich habe 1992(!) bereits über Monate einen 1 Liter PKW von VW gefahren. Das war damals eine Studie mit perfektem Ausgang. Am Ende hat man das in die Schulade gesteckt und lieber betrogen (Dieselskandal)."

Was auch an uns Verbrauchern liegt. VW hatte mal ein 3l-Auto im Angebot. Wurde aber so wenig gekauft, dass es eingestellt wurde.
Wir Verbraucher kaufen nun mal lieber SUVs statt 3- oder gar 1l-Autos.
Jedenfalls so lange, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen das auch noch unterstützen.

15:05, eine_anmerkung

>>um 14:32 von fathaland slim
>>"Linkspartei wie Grüne müssen, egal wo sie regieren, sich mit der Wirtschaft arrangieren. Denn ohne die Wirtschaft gäbe es keine Arbeitsplätze."<<

Eine wahre und sachliche Aussage denke ich, habe da so aber in der Praxis (Anwendung) bei den Grünen meine Zweifel?<<

Wie war das denn in den sieben Jahren, in denen die Grünen auf Bundesebene mitregiert haben?

@eine_anmerkung

" um 14:32 von fathaland slim
>>"Linkspartei wie Grüne müssen, egal wo sie regieren, sich mit der Wirtschaft arrangieren. Denn ohne die Wirtschaft gäbe es keine Arbeitsplätze."<<

Eine wahre und sachliche Aussage denke ich, habe da so aber in der Praxis (Anwendung) bei den Grünen meine Zweifel?"

In Ihrem Bemühen, die Grünen zu diffamieren, widersprechen Sie sich selbst.
Lesen Sie mal Ihren Kommentar von 14:04!
Darin geben Sie zu, dass sich die Grünen dort, wo sie es müssen, mit der Wirtschaft arrangieren.

Bestes Beispiel auf Bundesebene: der Atomausstieg. Der war mit der Atomindustrie zu Ende verhandelt. Die Grünen haben gesagt, was sie wollen, die Industrie hat gesagt, was sie geben wollen, und am Ende hat man sich geeinigt.

14:41 von DrBeyer

Nein, Sie haben unrecht. Toto Wolff gehören 30%, Nikolaus Lauda, Gott hat ihn selig, gehörten 10%, der Rest der Daimler AG. Wer die Anteile von Lauda geerbt hat weiß ich nicht, ehrlich gesagt, interessiert mich auch nicht sonderlich.
Aber es bleibt dabei, der Rennstall hat außer dem Namen nichts mit der Daimler AG, deren Entwicklungsabteil und den Straßenfahrzeugen usw zu tun.
Außer halt, dass Daimler über 60% der Anteile verfügen. Eine PR Geschichte, einfach um den Glanz und Glimmer des Rennsportes auf die Straßenfahrzeuge zu übertragen.

15:05 von eine_anmerkung

habe da so aber in der Praxis (Anwendung) bei den Grünen meine Zweifel?
.
schauen sie positiv in die Zukunft ..

der GRÜNE Ministerpräsident in BW hat in Zuffenhausen
ein neues Autowerk eingeweiht
geht doch !
alles Null Emission E Fahrzeuge
ausreichend motorisiert mit 625 PS
und für den ambitionierten Fahrer gar mit 760

11:22 von Boxtrolls

Ich gehe davon aus das Sie noch nie Mitglied einer Gewerkschaft waren aber immer schön von den erkämpften Verbesserungen in der Arbeitswelt mit proftiert haben.
35 Stunden Woche , 30 Tage Tarifurlaub jährliche Entgeldanpassung habe ich in meinem 50 Jahren Berufstätigkeit nur auf Grund meiner starken IGM bekommen.

Was hat die Organisation von

Was hat die Organisation von Tesla auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt mit der Situation in Deutschland zu tun?

Richtig, schlicht und ergreifend .........!

Wie geht es denn den Arbeitern von VW oder BMW in China?

um 15:26 von fathaland slim

>>"...Wie war das denn in den sieben Jahren, in denen die Grünen auf Bundesebene mitregiert haben?"<<

Fanden Sie das als eine "gute Zeit" der Grünen?

@SydB

"Nein, Sie haben unrecht. Toto Wolff gehören 30%, Nikolaus Lauda, Gott hat ihn selig, gehörten 10%, der Rest der Daimler AG."

Ah, stimmt, 2013 war das. Habe ich übersehen, sorry.

"Aber es bleibt dabei, der Rennstall hat außer dem Namen nichts mit der Daimler AG, deren Entwicklungsabteil und den Straßenfahrzeugen usw zu tun.
Außer halt, dass Daimler über 60% der Anteile verfügen. Eine PR Geschichte, einfach um den Glanz und Glimmer des Rennsportes auf die Straßenfahrzeuge zu übertragen."

Und da sind Sie sich völlig sicher?
Der Einstieg in die Formel E erfolgt ja wohl auch, um Know-how in diesem Bereich zu sammeln. Und ich fände es durchaus naheliegend, wenn Daimler für seine Serienfahrzeuge Entwicklungen aus der Formel 1 nutzen würde.

Verpflichtung?

Tesla darf eben nur zu deutschen Bedingungen bauen und die schließen eine Organisation der Arbeiter mit ein. Die Ostdeutschen haben sich - für das "Wunder" eines Arbeitsplatzes - schon genug gefallen lassen müssen. Damit sollte nun wirklich Schluss sein! Wenn Tesla hier produzieren lässt, dann gewiss nicht aus Nächstenliebe, sondern um die Importzölle zu vermeiden. Also ? Win - win!

"Ich habe 1992(!) bereits

"Ich habe 1992(!) bereits über Monate einen 1 Liter PKW von VW gefahren."

Was soll denn das für ein VW gewesen sein? Die Konzeptstudie fürs 1 Liter Auto war von 2002, die Kleinserie wurde von 2011 bis 2013 gebaut?

@11:20 von Zsolt Jasko

"Tesla eine Unternehmen ist, das enormes Wachstum hat" - an Verlusten.
Mir erschließt sich nicht, was Sie mit Ihrem Beitrag sagen wollen.

@12:11 von silverbeard

"Da gibt es dann auch mal unerfahrene, überforderte oder einfach nur schlechte Mitarbeiter und Vorgesetzte" - und das nehmen Sie einfach so in Kauf ? Sie sind ja der ideale Arbeitnehmer !

Am 18. November 2019 um 15:46 von hesta15

" Ich gehe davon aus das Sie noch nie Mitglied einer Gewerkschaft waren aber immer schön von den erkämpften Verbesserungen in der Arbeitswelt mit proftiert haben.
35 Stunden Woche , 30 Tage Tarifurlaub jährliche Entgeldanpassung habe ich in meinem 50 Jahren Berufstätigkeit nur auf Grund meiner starken IGM bekommen. "

Einspruch, dann haben sie zum Glück in der richtigen Branche gearbeitet, ich hab zwar nur 47 Jahre Berufstätigkeit, und diese Anpassungen gab es so nicht in all den Jahren wie bei Ihnen.
Es gab auch kein Urlaubs und Weihnachtsgeld, angepasst wurde alle 3 Jahre, und 40 Stunden sind heute immer noch normal bei meinen alten Kollegen die noch arbeiten.

Man sollte nicht verallgemeinern, das ist sehr unterschiedlich, es ist keine Firma aus den neuen Bundesländern, sondern eine aus den alten, Osnabrück.

Ganz so ist es also nicht.

@ 14:20 von Polyfoam

>>... weiterhin die einst von unseren Großeltern und Eltern teils blutig erkämpften Arbeitnehmerrechte und damit letztlich unsere Gesellschaft immer mehr auch weiterhin an den Nächstbietenden zu verschachern, ...<<

Würden wir uns heute genauso wie unsere Eltern und Großeltern entsprechend gewerkschaftlich organisieren könnten "die Politiker" keine unserer Arbeitnehmerrechte verschachern. Firmen wie Amazone und Konsorten kommen nur deshalb mit ihrem Firmenmodell durch weil der Großteil der Arbeitnehmer einfach nichtmehr gewerkschaftlich organisiert ist und deshalb in einer wesentlich schwächeren Position gegenüber dem Arbeitgeber sind.

@ 11:07 von Sparer

>>...amerikanischen Arbeitsverhältnisse kennen wir ja schon von den deutschen Amazon-Ablegern. Diesbezüglich leben Angestellte deutscher Firmen (noch) auf Wolke 7.<<

Nun, dies gilt allerdings nur für Arbeitnehmer deren Qualifikation entsprechend gesucht ist. Gerade im Niedriglohn Sektor und in Bereichen in denen keine entsprechende gewerkschaftliche Organisationsrate besteht sieht dies ganz anders aus. Fragen Sie mal bei Lidl/Aldi, Birkenstock, etc. nach wie es mit der Bildung von Betriebsräten aussieht!

Und auch den Mindestlohn kann man relativ bequem umgehen. Wenn die Kosten für eine Arbeitsstunde steigen setzt man kurzerhand die in diesem Zeitraum zu erbringende Leistung rauf - dumm gelaufen für den Arbeitnehmer.

Schauen wir mal...

wann die Luftblase Tesla platzt.
Ein Unternehmen, dass seit Gründung (2003) in jedem Jahr Millionen Dollar an Verlusten produziert, noch nie einen Gewinn gemacht hat, wird nicht ewig leben.
Und das bei steigenden Absatzzahlen und Mondpreisen für schlecht verarbeitete Fahrzeuge.
Nur dem blinden Vertrauen der Investoren, die ihre bisherigen Milliarden nicht verlieren wollen, ist es zu verdanken, dass Tesla überhaupt noch existiert.
Von daher muss man sich langfristig weder Hoffnung noch Sorgen über Tesla in D machen. :-)

@13:31 von silverbeard

"Bodo Ramalow gehört zu den Linken und war Ministerpräsident von Thüringen. Jetzt haben die Linken dort wieder über 30% erreicht" - das mag Herr Riexinger so hinstellen, Wahrheit ist aber, daß Herr Ramelow, nicht gerade der typische Linke, 30% erreicht hat, sonst niemand. Das ist so ähnlich wie mit Herrn Kretschmann in BW.
Ich sehe das genauso wie der User "eine-anmerkung".

16:01 von eine_anmerkung

Josef Fischer hat jedenfalls profitiert. der ist jetzt lobbyist beim BMW. hätte niemand für möglich gehalten, damals

Dr.Beyer, 1516

Ohne Subventionen keine vernünftigen Arbeitsbedingungen. Denn mit den Subventionen sollen "sozialverträgliche" Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Da spielt gewiss auch der Lohn eine Rolle. Das ohne Subventionen die Löhne auf Dumping aufgebaut werden könnten und somit auch keine Arbeitsplätze geschaffen würden. Ob dann noch "geschuftet" werden muss, stelle ich in Frage. Und wenn man "schuften" sollte, würde ich jeden Arbeitnehmer empfehlen Tesla-Aktien zu kaufen, dann kann er tagtäglich den Aktienkurs verfolgen und was dann durch das "Schuften" auch seine Anteile Steigen werden. Der Aktienkurs spiegelt die Produktion und den Absatz wider. Für gutes Schuften gibt die Aktie den Wert wieder und man auch motiviert wird, dass der Kurs weiter steigt und nicht nur die ETF's oder Hedge-Fonds daran verdienen. Wenn man ein eigenes Heim baue, da wird auch jeden Tag nach der offiziellen Arbeit geschuftet.

@14:41 von twinny

"Ich habe 1992(!) bereits über Monate einen 1 Liter PKW von VW gefahren" - das sagt garnichts. Wenn Sie wahrheitsgetreu geschrieben hätten, daß Sie mit einem von mir aus VW, der mindestens 2 Personen plus 80 kg Gepäck transportieren kann, tagsaus tagein auf 10000 km insgesamt nur 100 Liter Kraftstoff verbraucht haben, DANN wäre das eine Ansage. War das so ? Deshalb war das mit der Schublade die richtige Entscheidung.

Für Tesla arbeiten, heißt Schuften ...

Nun, wir wissen nicht aus welcher Perspektive das geschrieben ist, vielleicht schuften wir ja schon.... und es ist sicher niemand gezwungen gegen bessere Einsicht bei Tessla anzuheuern - vielleicht kommen ja Menschen aus Rumänien oder Griechenland, denen deutsche Tarife nicht so wichtig sind, oder gar welche aus Syrien und falls nicht, wird Herr Musk vielleicht Mittel und Wege finden seinen Maschinenpark zu verlagern, was auch kein Verlust wäre.

12:07 von wolf2 .... Wie können Menschen nur...

Diese Frage ist berechtigt - Banken udn Unternehmer können auf kurze sicht jede Menge Geld mit dem Mist erwirtschaften, schon damit ist alles beantwortet udn alle, aber auch wirklich alle politischen Systeme sind auf das funktionieren ihrer Ökonomin angewiesen, woher sollte sonst die Knete kommen.

die ursprünglichen wurzeln des amerikanischen

arbeitsmarktes, welche auf den baumwollfeldern des südens wuchsen, sind heute noch vorhanden.

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