Ihre Meinung zu: Der Bundestag befasst sich mit Groko-Klimapaket

15. November 2019 - 9:25 Uhr

Zwei Monate sind nicht viel Zeit, um Gesetze auf den Weg zu bringen. Aber acht Wochen, nachdem sich die Große Koalition auf ihr Klimaschutz-Paket geeinigt hat, wird der Bundestag darüber abstimmen. Von Alex Krämer

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Kommentare

überstürzter Aktionismus

das alles wird vor Gerichten landen. Den Bürger nur Geld kosten und nichts bringen außer Verdruß.

Das Wort Klimawandel ist schon so belastet, das man es auch mit Kaspertheater gleich setzen könnte, wenn es nicht alles zu traurig wäre, wie der Bürger an der Leine Vorgeführt wird.

Neuanfang???

Das Paket ist größtenteils ein "Weiter so"! Der Ausstoß von CO2 ist viel zu billig, und im Verkehrssektor wird dieser Preisanstieg auch noch durch die Pendlerpauschale wieder ausgeglichen, so dass es kaum einen Anreiz gibt, auf sauberere Verkehrsmittel umzusteigen. Und überhaupt: Wir werden die Klimawende nur über Anreize nicht schaffen. Sie wirken viel zu langsam - das wäre vielleicht das richtige Instrument gewesen, wenn man damit vor zwanzig Jahren begonnen hätte, wo man noch die Zeit für einen langsamen Umstieg gehabt hätte. Aber da in den vergangenen zwanzig Jahren eben so gut wie nichts bewegt wurde, haben wir diese Zeit nicht mehr. Jetzt würden nur noch klare Verbote oder deutlich Verteuerungen klimaschädlichen Verhaltens wirklich was bringen.

Eigentlich wollte ich es in den Artikel mit dem Windrad-Foto....

...schreiben als Antwort auf den Kommentar von "Deliciabc", aber während ich schrieb wurde die Diskussion von dort nach hier verwiesen. Also:

Das vor allem städtische Klientel, das lauthals Klimaschutz fordert, kann sich in die Sorgen und Nöte die die Landbevölkerung mit diesem Thema verbindet einfach nicht reinversetzen. Warum war denn der Stimmenanteil der Grünen in Thüringen so niedrig? Ganz einfach: Weil es dort keine Großstädte mit "hippen" Vierteln gibt.
Man sollte mal die Bewohner des Dorfes im obigen Titelbild zu Wort kommen lassen, wie das denn so ist mit den Windrädern in unmittelbarer Nähe. Wenn man besonders nachts ununterbrochen das "wusch - wusch - wusch" der Rotoren hört? Wenn die Windräder Schatten werfen?

Kurzum: Die Verlierer des Klimaschutzgesetzes und der Energiewende leben auf dem Land, wofür man in der Blase Berlin jedoch kein Gespür hat. Hauptsache es gibt die veganen Lieblings-Dinkelkekse im Bioladen um die Ecke und fürs Gewissen den Ökostrom.

@ um 09:11 von schokoschnauzer

"Anstandsregeln per Gesetz gibt es in Deutschland
z.B schon bei dem Bau einer Garage usw.
Der angestrebte Abstand dieser Windräder zu den von Menschen bewohnten Gebieten ist noch viel zu nahe.
Wenn nun die SPD in Gestalt von Frau Schulze den nächsten GroKo Streit vom Zaun bricht, dann schneidet sie sich damit eigentlich sprichwörtlich „ins eigene Fleisch“. M.M.n. Denn natürlich geht der Schutz der Wohngebiete für die hier in Deutschland lebende und arbeitenden Menschen vor! ..."
.
Die wenigen Wähler, die die SPD noch hat, hat sie in den Städten und weniger auf dem Land. Zu verlieren hat die SPD mit diesem Vorstoß somit vermutlich wenig.

2 Monate

sind mehr als genug um ein Gesetz zu beschließen, weil ja eigentlich alles schon fertig ist, muss ja nur noch beschlossen werden.

Und zu dem Satz " nur leider sei der Preis viel zu niedrig, um tatsächlich etwas zu bewirken. Otmar Edenhofer, Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. "

Der Preis ist nicht zu niedrig, weil wir auf alle diese Dinge schon Ökosteuer drauf haben, dieser beträgt bei Benzin 65,45 Cent, und jetzt kommen noch 10 Cent oder was drauf.

Hätten wir nicht schon die 65 Cent drauf, würde ich den Satz verstehen, so aber nicht.
Deutschland hat keine eigenen Rohstoffe wie andere Länder, auch nicht für Batterien, wie andere Länder.
Aber ständig die große Lippe, auf kosten des Bürgers.

vernünftig ...

Jetzt will Altmaier einmal was vernünftiges auf den Weg bringen und schon hagelt es Kritik. Auch wenn ich kein CDU-Fan bin, hier hat Altmaier recht und hoffentlich setzt er dies durch! Die Argumente der SPD sehe ich als sehr dünn, Hauptsache mal dagegen, bei dieser Art der Politik braucht sich die SPD nicht über weitere Verluste zu wundern.

Und 1000 m ist noch nicht einmal viel im Verhältnis von solchen Windkraftwerksgiganten. Im Grund stellt dies auch nur ein Minimalschutz gegen Infraschall, Geräuschkulisse und Stroboskopeffekt dar.

Wahrscheinlich ist keiner der 1000m- Kritiker davon betroffen ...

Geschätzt 30.000 neue WKA

zu 3 MW (Peak mit 37% Auslastung) an Land sind angesagt. Und das werden sie bis 2030 niemals hinbekommen.

@ Am 15. November 2019 um 09:10 von karlheinzfaltermeier

in einem Thread zum Thema Windkraft sagten Sie:"das typisch deutsche Verhalten! "Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass" oder auch Quadratur des Kreises! Ich frage mich, was früher die Anwohner an Bahnlinien, Autobahnen oder Überlandleitungen gesagt haben - oder wurden die damals garnicht gefragt? Grotesk ... gegen Windräder gegründet oder Prozesse dagegen geführt werden. In Deutschland feiert das alte St.Florians-Prinzip fröhliche Urstände: Heiliger St.Florian, verschon mein Haus - zünd´s andere an!"
Wenn man Ihren Namen liest und Ihren Kommentar, dann denkt man, man liest einen Beitrag von jemanden der schon zwei drittel seines Lebens gelebt hat und dem Endspurt entgegen läuft.
Haben sie schon jemals 12 Stunden lang in der nähe von Windkraftanlagen geangelt? dieses Permanente Brummen gehört? ohne unterlass? eine Autobahn ist ja wenigstens dann und wann mal ruhig (oder Bahngleise).... solange Sie das nicht kennen brauchen Sie auch nicht Clever daher reden!

Viel blabla

"Stärkung der Schiene" .. die Bahn bekommt Jährlich Milliarden an Subventionen und trotzdem wird das Bahnnetz jährlich immer kleiner und teurer.

Ich wohne relativ ländlich und in den Nachbarorten hat man in den letzten 10 Jahre die Bahnhöfe schon geschlossen, aktuell würde ich von einer Strecke von 11 KM bis zum nächsten Bahnhof 6,20€ >PRO STRECKE< bezahlen. Mal davon abgesehen, im ländlichen Bereich sind fast nur alte Züge unterwegs, die bei jeder Kleinigkeit ausfallen. Wer also pünktlich zur Arbeit kommen will, kommt um ein Auto nicht herum.

Alternative Antriebe von Autos, sofern die Teile für die Normalbevölkerung unbezahlbar bleiben, ändert sich da auch nichts.

Für mich klingt das einfach wieder nach Steuergelder zum Fenster rauswerfen. Da wäre schon eher der Umwelt geholfen, wenn man mit der Braunkohle aufhören würde.

Dieses Klimapaket

Dient lediglich der Generierung von Einnahmen.
Die mit dem kleinsten Geldbeutel werden am schlimmsten betroffen sein.
Und die mit dem großen Geldbeutel juckt es nicht.
Nachhaltigkeit sieht anders aus.

?

Von https://www.tagesschau.de/wirtschaft/windkraft-abstandsregel-103.html
"Für Altmaier hat der Rückgang beim Ausbau der Windkraft ohnehin nichts mit den geplanten Abstandsregelungen zu tun. Das Hauptproblem sei, dass es so gut wie keine genehmigten Flächen mehr gebe."

Ist das nicht ein Oxymoron? Warum eigentlich solch Pauschale Regelungen? Im Norden einer Ortschaft wird kein Schatten auf den Ort geworfen.
Die meisten Vögel sterben an Fensterscheiben. Warum ist man nicht konsequent und verklagt alle mit Fenster?
Und Insekten fliegen selten auf Höhe der Rotoren. Deren ärgster Feind sind Pestizide und Lichtverschmutzung.
Was bleibt? Infraschall? Der nahezu überall von Großgeräten erzeugt wird? Wie zum Beispiel LKW die man im Gegensatz zu Windkraftanlagen wirklich überall in Deutschland zu finden sind?
Komisch, das beim Thema insgesamt immer so gerne auf Dinge gezeigt wird auf die wir keinen Einfluss haben, aber wenn was gemacht wird ist es das Schlimmste was es gibt.

Falsche Zeichen

Klimaschutz ist wichtig, aber Kostenbelastungen nicht auf den Rücken von Rentnern. Der Rentner darf in Zukunft mehr zahlen, hat aber keine Möglichkeit steuerlich absetzbare Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, z.B. die Pendlerpauschale die nur für Arbeitnehmer infrage kommt. Also eine von vielen Nachteilen für Rentner, da sich eine Erhöhung der Pendlerpauschale nicht auswirkt. Rentner sind also mal wieder die Verlierer!

@Deliciabc - Der Nonsens von gemeuchelte Insekten und Vögeln.

Da red ich noch nicht einmal von den verstellten Horizonten, und von gemeuchelten Insekten und Vögeln.

Immer der gleiche Postfaktische Nonsens

Insekten und Vögel haben andere Flughöhen :-)

Haben sie sich überhaupt schon mal die Drehgeschwindigkeit der Rotoren angesehen ?

Klimaziele !

Dieses Paket zum Erreichen der Klimaziele ist absolut nicht ausreichend.
Die Verschmutzungszertifikate sind viel zu billig, der Ausbau von der Windenergie und der Solarenergie wird konsequent aus gebremst, dafür weiter Kohle ab gebaut.
Dann ist da ja noch die Autoindustrie, die lieber noch größere, schwerere und leistungsstärkere Autos baut, als sich um bessere und alternative Antriebstechniken bemüht. Es wird bei allen Autoherstellern immer nur auf die Gewinne und Wachstum geschaut, damit die Aktien steigen und die Gewinne bei ein paar wenigen noch weiter steigen, und es wird weiter betrogen und gelogen. Dann sind da noch die verfluchten Lobbyisten, die mit verantwortlich sind, das gute Vorhaben in den Schubladen der Politiker verschwinden.
Wann wird dies endlich mal unterbunden, dass große Firmen und dubiose Verbände sich in die Gesetzgebung einmischen.

@Rainer Bros [im Vorgängerthread]

Ich wohne selber auf dem Land und hiesige Landschaft wurde bereits genügend verschandet. Auch ich werde klagen,sollte nocheinmal der Versuch unternommen werden ,hier in Dorfnähe ein Windrad zu bauen.

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Die deutlich Mehrheit der Deutschen will mehr Klimaschutz - aber wehe, es soll ein Windrad in ihrer Nähe gebaut werden, dann natürlich nicht. So geht es aber nicht. Wind ist nun mal die Deutschland (vore allem im Norden) am besten verfügbare regenerative Energiequelle.

Und was das "verschanden" angeht - verschandet wird die Landschaft eher durch "traditionell" arbeitende Landwirte, die die Böden überdüngen oder mit ihren Insektiziden die natürlichen Ökosysteme zerstören.

zitat:"Laut Schulze stellt

zitat:"Laut Schulze stellt das Klimaschutzgesetz sicher, dass künftig jeder Bereich angemessen zum Klimaschutz beiträgt. "Und wenn das nicht passiert, muss der zuständige Minister, die zuständige Ministerin ein Sofortprogramm vorlegen."
Was soll das heißen? Das wenn in Hamburg die Crusedays sind, der Tourismusbeauftragte sorge tragen muss das nicht an diesem Wochenende CO2 für fast ein Jahr erzeugt wird?!
Der Hamburger Hafen ist zwar schön...aber sehr, sehr schmutzig.... Beispiele gibt's genug.

„Gegenwind von allen Seiten“ bedeutet „Stillstand“

„Das Klimaschutz-Gesetz (...) gibt für jedes Jahr eine Menge CO2 vor, die noch ausgestoßen werden darf (...)“

Nur ein knallhartes „Verschmutzungs-VERBOT“ kann - im Gegensatz zu „Fördermaßnahmen und Änderungen im Steuerrecht“ mit 3 Cent Aufschlag beim Tanken - tatsächlich etwas bewirken.

Eins ist mal klar: Mit der unter den Bürgern weitverbreiteten Einstellung "Wasch mich, aber mach mich nicht nass", mit Realitätsverweigerung ("Fast kein Windrad wird ohne Klagen gebaut") und dem Herumreiten der Politik auf "Beschlüssen" und "Genehmigungen" (Altmaier: „(...) setze mit den Abstandsregelungen Beschlüsse des Klimakabinetts um (...) Für Altmaier hat der Rückgang beim Ausbau der Windkraft ohnehin nichts mit den geplanten Abstandsregelungen zu tun") - und damit de facto der Verhinderung der Nutzung von Windenergie - lassen sich die von ebendieser Politik beschlossenen Klimaschutzziele (u.a. bis 2030 einen Anteil von 65% Ökostrom) bestimmt nicht einhalten. Und der Klimawandel nicht aufhalten.

@Sebastian

Kurzum: Die Verlierer des Klimaschutzgesetzes und der Energiewende leben auf dem Land, wofür man in der Blase Berlin jedoch kein Gespür hat. Hauptsache es gibt die veganen Lieblings-Dinkelkekse im Bioladen um die Ecke und fürs Gewissen den Ökostrom.

Fakt ist, wir brauchen so viel CO2-neutralen Strom wie möglich (und zwar ohne jahrtausende strahlende radioaktive Abfälle, also keine Kernenergie). Was wäre denn unter Berücksichtigung dieser Tatsache Ihre Alternative? Wenn Sie meinen, dass man die CO2-Neutralität auch ohne neue Windräder oder mit anders platzierten Windrädern erreichen kann, kann man darüber ja diskutieren. Aber das Ziel der CO2-Neutralität muss dabei gewahrt bleiben, denn ansonsten gibt es nur Verlierer, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

Vorgängerthread: 09:10 von karlheinzfaltermeier

"Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass" oder auch Quadratur des Kreises! "

Das trifft es ziemlich genau. Umweltschutz ja klar, aber bitte NUR dann wenn man das eigene Verhalten weder überdenken noch ändern muss. Das ist - auch meiner Beobachtung nach - tatsächlich bei vielen leider noch die klassische, vorherrschende Denke.

Und es macht nicht an der Haustür der Bürger halt.
Das geht unter den Ländern weiter. Umwelt ja, aber Stromtrasse nein. Billigstrom ja bitte, aber ein Endlager für Atommüll bitte nur weit weg in einem anderen Bundesland.... die Liste könnte man um etliche Punkte verlängern.

So wird es auf Dauer allerdings nicht folgenlos weiter gehen. Das scheint bei vielen in der Bevölkerung jedoch leider noch nicht angekommen zu sein.

Die häufig anzutreffende " Nach mir die Sintflut!" Mentalität des späten 20ten und frühen 21ten Jahrhunderts wird definitiv Korrektur erfahren

Die Überflußgesellschaft wird erneut das Teilen lernen...MÜSSEN.

Klimapaket !

In Hamburg haben ja gestern tausende Bauern gegen Vorgaben und Vorschriften der EU riesig demonstriert. Es ist ein Stück weit verständlich, aber nur wenn man einseitig denkt und handelt.
Die Bauern tragen doch selbst zu diesen Vorgaben einen großen teil bei durch ihre Monokulturen, durch die Gabe von immer mehr Pestiziden und anderen Giften, um immer mehr Ertrag zu erwirtschaften, anstatt sich darüber zu beschweren, wie die Lebensmittel Industrie ihre Preise kaputt macht mit immer mehr Kampfpreisen.
Würden alle Bauern nur noch auf Öko -Anbau umstellen und gemeinsam versuchen, die dafür notwendigen Preise durch zu setzen, sähe das Ganze sicher besser aus.
Dann ist da noch die Frage an jeden einzelnen, braucht es immer mehr unterschiedliche Lebensmittel aus immer mehr Ländern ???
Z.B. Tomaten aus China, die dort super billig geerntet werden und hier auf den Markt geworfen werden, billiger wie die einheimischen Tomaten. China ist der größte Preisvernichter der Erde !

Vorgängerthread: von Rainer Bros

"Ich wohne selber auf dem Land und hiesige Landschaft wurde bereits genügend verschandet. Auch ich werde klagen,sollte nocheinmal der Versuch unternommen werden hier in Dorfnähe ein Windrad zu bauen."

Frage: Wäre Ihnen ein Atommüllendlager stattdessen lieber ?

@10:45 von BotschafterSarek

Lesen Sie einfach den Beitrag von Sebastian15 von 10:06, dann müsste eigentlich auch Ihnen klar sein, wo das Problem liegt. Hoffe ich zumindest.

Klimaziele !

Wenn wir jetzt nicht, die erneuerbaren Energien fördern, schaden wir uns doch selbst.
Windräder helfen den Anteil an sauberem Strom zu erhöhen, das sollten all die Querulanten, die gegen alles und jeden einen Prozess führen endlich mal einsehen und das Geld für einen Prozess lieber wohltätigen Organisationen spenden.
Dann sollten, wenn irgend wie realisierbar, auf jedem Dach eine Solar oder Photovoltaik Anlage gebaut werden, um regenativen Strom zu erzeugen. Alle Kohlekraftwerke müssen umgehend abgeschaltet werden.
Dann sollte, auch wenn ich selbst gerne zügig fahre, die Geschwindigkeit auf Autobahnen sofort auf generell maximal 130 Km/h reduziert werden, besser noch auf 120 Km/h.
Der öffentliche Nahverkehr und die Schiene müssten drastisch aus gebaut werden und die Autokonzerne massivst für ihre Betrügereien bestraft werden.

@Sebastian15 /11:11

"Kurzum: Die Verlierer des Klimaschutzgesetzes und der Energiewende leben auf dem Land,"

... ich weiß nicht, was sie zu diesem Urteil motiviert. Ich bin mir sicher, wenn man mal auf dem Land fragt, daß man da auch eine ganze Menge Klimawendegewinner trifft. Soweit, daß einige vielleicht sagen würden, daß da längst das Licht aus wäre, wenn es nicht das Zubrot aus den EE's gäbe.

Kompliziert wird es wohl vor allem dann, wenn Menschen meinen sie bekommen nicht genug ab vom Kuchen, müssen aber mit den Folgen (Geräusche, Schatten) leben. Und auch hier lohnt sich vielleicht mal ein Blick in die Runde. Es gibt genügend Beispile für funktionierende Dorfgemeinschaften, die gut und gerne mit den EE's - inklusieve der Windkraft leben.

Und noch zu Thüringen - meiner alten Heimat! Über viele Jahre hat dort eine konservative Partei die regierung geführt und stets und ständig gegen Windkraft gewettert. Somit wäre Thüringen nicht unbedingt die geeignete Referenz - für oder gegen Windkraft!

@ Kaffeemassentrinker / 9:48

"Das Wort Klimawandel ist schon so belastet, das man es auch mit Kaspertheater gleich setzen könnte, wenn es nicht alles zu traurig wäre, wie der Bürger an der Leine Vorgeführt wird."

... anstatt zu klagen oder sich an der Leine führen zu lassen könnten Sie auch einfach mitgestalten! ... Wie wär's?

@BotschafterSarek

"
Am 15. November 2019 um 09:50 von BotschafterSarek
Neuanfang???

Das Paket ist größtenteils ein "Weiter so"! Der Ausstoß von CO2 ist viel zu billig, und im Verkehrssektor wird dieser Preisanstieg auch noch durch die Pendlerpauschale wieder ausgeglichen, so dass es kaum einen Anreiz gibt, auf sauberere Verkehrsmittel umzusteigen. Und überhaupt: Wir werden die Klimawende nur über Anreize nicht schaffen. Sie wirken viel zu langsam - das wäre vielleicht das richtige Instrument gewesen, wenn man damit vor zwanzig Jahren begonnen hätte, wo man noch die Zeit für einen langsamen Umstieg gehabt hätte. Aber da in den vergangenen zwanzig Jahren eben so gut wie nichts bewegt wurde, haben wir diese Zeit nicht mehr. Jetzt würden nur noch klare Verbote oder deutlich Verteuerungen klimaschädlichen Verhaltens wirklich was bringen."

Punktlandung. Ich möchte noch ergänzen, daß in puncto CO2-Einsparung beim ÖPNV ganz dringend was für die Fläche getan werden muß. Neue Ideen sind gefragt.

Klimaziele !

an Sebastian15.
Was du da schreibst, ist ein echter Witz ! Die Windräder die da möglicherweise stehen, laufen nicht immer und sicher nicht immer direkt vor dem Schlafzimmerfenster. Dann gibt es heutzutage sehr gute, isolierte Fenster, die den größten Teil des Lärms eines Windrades schlucken.
Dann ist natürlich das Problem mit dem Platz, der in einer Stadt einfach nicht dafür da ist.
Wenn dann noch das Argument kommt, es würde die Landschaft verschandeln, dann soll sich jeder mal an den Kopf fassen und nach denken, bevor er meckert.
Wenn es gelingen soll, endlich sauberen und "grünen" Strom zu erzeugen, dann sollte nicht nur immer gemeckert werden, sondern mit gedacht und nach Alternativen gesucht werden. Und jeder sollte zum Umweltschutz mit beitragen.

@ 10:06 von Sebastian15 Mir kommen jetzt gleich die Tränen

Also weil das Windrad Schatten wirft und nachts Lärm macht sollte es keinen Klimaschutz geben? Meine Güte, das Landleben scheint ja regelrecht die Hölle zu sein!

Vielleicht sollte der Teil der Landbevölkerung, welcher tatsächlich so absonderliche Ansichten vertritt wie Sie hier suggerieren wollen mal in eine Stadt kommen, da wirft ständig irgendetwas Schatten und es ist auch fortwährend laut, da wird der Bewohner nicht vom Zwitschern der Vögelchen geweckt sondern von dem ständigen Geheul irgendwelcher Sirenen, dem Getöse von Hupen und Motoren.

Alles in allem erscheint Ihr Beitrag wie ein neidisches Gezeter wider Menschen mit einem erhöhten ökologischen Bewusstsein und einer progressiveren Lebensweise als der Ihren. Keine Sorge, das wird man noch sagen dürfen.

Achso, ich verteidige hier keine Dinkelkekse, die finde ich ekelig und in meinem un-"hippen" Stadtviertel gibt es keine Bioläden, dafür aber einige Afro-Asia-Geschäfte mit vielen veganen Produkten, wie zb Reis, zählt das auch?

@Hanno Kuhrt / 10:10

"dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht wie geplant gelingen wird.
Gleichzeitig will sie den gerade mühsam erstrittenen Kompromiss beim Klimapaket für die Abstandsregelung bei WEA`s wieder kippen?
Gegen Schizophrenie gibt es Medikamente liebe Genossen."

... also ich halte das für Realismuss, wenn man den vorhandenen Zusammenhang zwischen den diskutierten Abstandsregeln und dem absehbaren Scheitern bei den selbstgesteckten Klimazielen erkennt. Woran genau erkennen Sie besagte "Schizophrenie"?

„Stillstand“

von Nettie @
Was machen Sie eigentlich wenn D C02 neutral ist, unserer Wohlstand für erfolglose, sinnlose Maßnahmen aufgebraucht ist, und der Klimawandel immer schlimmer wird und wir dann kein Geld mehr für dringd notwendige Schtutzmaßnahmen mehr da ist?

Vieles ist nicht von Menschen zu beeinflussen und jedes Jahr kommen Millionen Menschen dazu.

@BotschafterSarek

Wohnen Sie denn auf dem Land ? Klingt so als wenn es nicht so ist. Ob der Boden nun überdüngt ist oder ob man tonnenweise Zement in den Boden drückt damit die Windräder nicht umkippen .. macht wohl kaum einen Unterschied.

Mal davon abgesehen, die "Kleinbauern" die ich so kenne überdüngen ihren Boden nicht, weil sie darauf angewiesen sind das darauf langfristig was wächst.

In größeren Betrieben, da können Sie schon eher die Schuldigen finden.

@BotschafterSarek

"die deutliche Mehrheit der Deutschen will mehr Klimaschutz"

das sagt sie wenigstens. aber verhält sich die "deutliche Mehrheit der Deutschen" auch so ? Verzichtet die deutliche Mehrheit der Deutschen aufs dauernde Heizen,Wasserverbrauch , Autogebrauch , Einkaufsrausch ,Fernflüge u.v.m ?
Die "deutliche Mehrheit der Deutschen" redet gern und vor allem das, was populär ist . Ansonsten sehe ich kein umweltbewußteres Verhalten bei der "deutlichen Mehrheit der Deutschen " als wie vor einigen Jahren auch schon nicht.
Ich bin nicht gegen Windkraft aber warum baut man die Räder nicht ersteinmal in abgelegener Gegenden und dann diskutiert man erneut ,wenn der Bedarf besteht ?
Und was die "tradionelle Landwirtschaft " angeht,sehe ich es wie Sie . Über Jahrzehnte konnten die Bauern die Umwelt staatlich legitimiert vergiften.
Ich weiß nicht wie alt sie sind aber evtl kennen Sie noch den Spielfilm "Fleisch" von Rainer Erler aus dem Jahre 1979

Schema F

"Wir stärken die Schiene, wir fördern Heizungsaustausch, wir fördern alternative Antriebe beim Auto. Es wird nicht mehr passieren, dass wir Klimaziele verfehlen."

Genau, wir wenden Schema F an wie schon so oft. Wir erzeugen Mitnahmeeffekte für die ohnehin schon besser gestellte Klientel und alle anderen schauen weiter in die Röhre. Ein weiteres Reichenförderprogramm ganz im Sinne von Abwrackprämien und Baukindergeld soll jetzt Teil der Lösung sein, wie toll.
Man sollte sich besser mal überlegen, ob man nicht massiv in Bildung, Forschung und Entwicklung investieren sollte, die jahrelang sträflich vernachlässigt wurden. Dann klappt das auch mit effizienten, kostengünstigen Alternativen, die sich jeder leisten kann. Dumm nur, daß dann viel mehr Menschen merken, daß man sie täglich an der Nase herumführt.

Bundestag befasst sich mit GroKo-Klimapaket....

Geschäftswagen bleiben steuerbegünstigt.Eine Verkehrswende findet nicht statt,die Bahn wird nicht in der Fläche ausgebaut.Binnenschiffs-
und Flugverkehr sind weiter von der Mineralölsteuer befreit,im Gegensatz zur Bahn.
Und die CO2-Verschmutzungszertifikate für dann stillgelegte Kohlekraftwerke sollen nicht vom Markt genommen werden.
Dazu noch ist im Juni d.J. eine LNG-Richtlinie verabschiedet worden,mit der sich der Anteil von Flüssiggas erhöhen kann(Bundesrat 7.Juni).

@werner1955, 11:18

„Was machen Sie eigentlich wenn D C02 neutral ist, unserer Wohlstand für erfolglose, sinnlose Maßnahmen aufgebraucht ist, und der Klimawandel immer schlimmer wird“

Ich finde, Ihre Frage geht am eigentlichen Problem vorbei. Aus meiner Sicht müsste sie lauten: „Was machen wir eigentlich, wenn unsere Existenzgrundlage für erfolglose, sinnlose Maßnahmen aufgebraucht ist, und der Klimawandel (deswegen) immer schlimmer wird ...“

Zum ersten Teil Ihrer Frage: Mit Ihrer Annahme, dass der Klimawandel durch weitere Zeitverschwendung für sinn- und damit erfolglose „Maßnahmen“ nur noch weiter verschlimmert wird, haben Sie m.E. unbedingt Recht.

Und zum zweiten („... und wir dann kein Geld mehr für dringd notwendige Schtutzmaßnahmen mehr da ist?“):

Das Geld in seiner heutigen Form und Funktion - die vor allem die eines „Machtinstruments“ ist - muss weg. Und nicht die Menschen mitsamt der Umwelt, in und von der sie leben.

Ich hoffe, damit ist der zweite Teil Ihrer Frage gleich mit beantwortet.

@ Komplex einfach / 11:23

"Genau, wir wenden Schema F an wie schon so oft. Wir erzeugen Mitnahmeeffekte für die ohnehin schon besser gestellte Klientel und alle anderen schauen weiter in die Röhre. "

... Sie tun ja grad so, als ob es darum ginge etwas umzuverteilen! ... Wenn, dann wäre dies so, weil die CDU Ihre Klientel bedient - nicht wegen des Klimaschutzes. Diese Thema können sie sich jedenfalls tatsächlich nicht auf die Fahne schreiben. Da können sich manche in der SPD noch so sehr anstrengen!

E-Klima-Killer-Autos&Hybrid-Co2-Schleudern...

...und E-Zapfstellen werden dann mit Millarden-(Auch-Steuergeldern) ohne Kompromiss&Bedürftigkeitsprüfung "Klima-und Sozialgerecht" verteilt! Da freut sich die Flora&Fauna im Hochland der Anden gewiss nicht und die restlichen 1,5 Mill. Nicht-Grundrenten-Empfänger und Mill. Hartz IV Empfänger und Obdachlosen die nicht nach dem Gießkannen-Prinzip beschenkt werden im Sinne des Otto-Normalsteuerzahlers auch nicht. Gewinner sind die Autoindustrie&Co und Verlierer die Indios deren Landschaft weiter vergiftet wird und Leben&Landschaft unmöglich gemacht wird. So geht Klimaschutz zu Lasten anderswo und die Schere zwischen Arm&Reich wird in Deutschland immer größer...auf Kosten der Sozialen Minderheit, die keine Lobby hat!

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