Kommentare

Dann hoffen wir doch mal

Dann hoffen wir doch mal inständig, dass die Richter diese Gesetze anschließend auch in die Tat umsetzen und Strafen verhängen, die wirklich abschrecken.
(Wobei ich da bei unserer Kuscheljustiz so meine Zweifel habe, dass dies geschehen wird.)

Lange überfällig!!!

Wer nicht von selber auf den Gedanken kommt, dass sich so etwas nicht gehört bzw. dass man mit seinen Taten 1.) Menschen herabwürdigt und/oder 2.) andere behindert, muss es eben auf die harte Tour lernen. Allerdings befürchte ich, dass es - wenn es überhaupt zu einem Verfahren kommen sollte - sowieso nur wieder ein Bewährungsurteil gibt. Viel Aufwand, wenig Resultat, denn wie die Chancen sind, dass der/die innerhalb der Bewährungsfrist noch ein zweites Mal wirklich erwischt wird, kann sich jeder selber ausrechnen....

Gilt die Bestrafung dann für

Gilt die Bestrafung dann für alle, oder muss man da nicht bestimmte Gruppen von einer Bestrafung ausnehmen, weil das sonst im Ausland als fremdenfeindlich mißverstanden werden könnte?

Richtige Entscheidung

Ich selbst musste schon mit ansehen, wie eine Gruppe Jugendlicher vor einer schwer verletzen Frau vergnügt Selfies mit Ihr geschossen haben und den Rettungskräften dabei noch im Weg standen. Solch ein Verhalten ist meines Erachtens absolut krank. Allerdings scheint es sich hier nur um Unfalltote zu drehen. Ist die Person nur verletzt und bewusstlos, kann also drauflosgefilmt werden? Wieso ist das eine geringere Misachtung der Würde?

re zahnschmerzen

"Wobei ich da bei unserer Kuscheljustiz so meine Zweifel habe"

Alle Strafgesetze haben einen Strafrahmen von x bis y. Weil jede Straftat individuell zu bewerten ist.

Bei Rechtsradikalen wird das mit Kuscheljustiz beschrieben.

Dringend notwendig.........

ich hoffe auch es wird zügig umgesetzt.
Wo ist die Moral, der Respekt und das Mitgefühl bei den Menschen geblieben?

Trifft sowas dann auch fuer Journalisten zu??

Frage zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/kabinett-strafen-gaffer-upskirting-101....

Geld- und Freiheitsstrafen geplant

Gemäß dem Gesetzentwurf soll das Fotografieren von Unfällen und das Verbreiten der Bilder im Netz künftig bestraft werden. Bisher kann nur strafrechtlich verfolgt werden, wer Rettungskräfte behindert oder Verletzte entwürdigend fotografiert - künftig soll das auch für Unfall-Tote gelten. Es drohen Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren.

trifft das dann auch Journalisten die tagtäglich in den Medien - auch mit Bildern - von sowas berichten?? Muessen die dann auch Haftstafen fuerchten?? Denn das wuerde ja dann die Pressefreiheit einschränken. Und sowas ist doch - laut GG Artikel 5 - nicht erlaubt.

Härtere Gangart gegen Gaffen und Upskirting ?

Wunschdenken. Denn Richter und Gutachter legen das Strafmass fest.
Und wenn der Verbrecher Alkohol oder Drogen genommen hat wir er mit eine paar Monaten auf bewährung freigelassen.

Haben wir ja leider alles schon sehr oft erlebt.
Besser währe ein Gesetzt das Straftatan unter selbst herbeigeführen Alkohohl oder Drogen strafverschärfend vorschreibt.

Über das Ziel hinausgeschossen

Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Bilder von Unfällen zeitnah berichtet werden. Und nicht nur über Zeitungen. Hierdurch wird dem Betrachter schnell klar, welche gravierenden Folgen riskante Überholmanöver und dichtes Auffahren haben können. Und das muss man sich ständig neu vor Augen führen.

Selbstredend dürfen die Rettungskräfte, Poizei sowie der nachfoglende Verkehr nicht behindert werden. Das habe ich aber auch noch nie beobachtet. Zudem ist nicht jede Stauung an einer Unfallstelle auf Gaffer zurückzuführen. Häufig muss sich der Fahrer hier erst einmal orientieren, insbesondere wenn Personen auf der Fahrbahn sind und der Fahrweg ungewöhnlich verläuft. Auch ist klar, dass der Fahrer keine Fotos machen darf. Warum aber nicht der Beifahrer?

Meiner Meinung nach ist Frau Lambrecht über das Ziel hinausgeschossen. Ich finde im Umwelt- und Steuerbereich gibt es viel wichtigere Punkte, die im Interesse der Allgemeinheit zu klären wären.

Gilt das auch für die Paparazzi-Presse

oder sind Prominete Freiwild?

re mwpfe

"Über das Ziel hinausgeschossen

Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Bilder von Unfällen zeitnah berichtet werden. Und nicht nur über Zeitungen. Hierdurch wird dem Betrachter schnell klar, welche gravierenden Folgen riskante Überholmanöver und dichtes Auffahren haben können. Und das muss man sich ständig neu vor Augen führen."

Dass Gaffer sich als kompetente Verkehrserzieher betrachten wußte ich noch nicht.

Da muss man erstmal drauf kommen, als Entschuldigung für seine widerlichen Triebe.

@ mwpfe (14:38): Mit dem ersten Punkt haben Sie recht

hi mwpfe

Mit dem hier:

Über das Ziel hinausgeschossen
Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Bilder von Unfällen zeitnah berichtet werden. Und nicht nur über Zeitungen. Hierdurch wird dem Betrachter schnell klar, welche gravierenden Folgen riskante Überholmanöver und dichtes Auffahren haben können. Und das muss man sich ständig neu vor Augen führen.

haben Sie recht. Exakt genauso ist es. Sowas sollte fuer andere eine Warnung und Lehre sein. Aber zu diesem zweiten Punkt:

Selbstredend dürfen die Rettungskräfte, Poizei sowie der nachfoglende Verkehr nicht behindert werden. Das habe ich aber auch noch nie beobachtet.

habe ich auch schon von Polizei und Rettungskräften selber schlimmes gelesen wie Polizei und Rettungskräfte behindert und zum Teil sogar noch angegriffen werden. Sowas darf wirklich nicht sein. Da frage ich auch manchmal, was sich solche Typen dabei denken.

Bilder am Unfallort

Es ist richtig Unfälle zeitnah in Medien zu zeigen, aber nicht Bilder die von privaten Personen am Unfallort aufgenommen wurden.
Diese Personen gehören in Haft, ordentliche Geldstrafe und bei Gefährdung nur alleine schon durch langsames vorbeifahren ins Gefängnis und das nicht unter 2 Jahren damit dieses fürchterliche Gagaffe an Unfallorten endlich ein Ende hat.
Die Strafen können garnicht hoch genug sein.
Und die Reporter sollen natürlich Aufnahmen machen aber auch so das niemand belästigt oder behindert wird.

Alles übertrieben

Ich glaube, vieles wird übertrieben. Es wird keinen Fall geben, wo durch Gaffer und Filmer es zu einem Schaden von Verletzten gekommen ist. Dem Toten ist es egal. Da wollen sich nur einige wichtig machen. Hinterher fehlt dann wieder das Personal in der Justiz.
Dabei werden die ekeligsten Bilder von Reportern verbreitet, z. B. Bilder von Kriegen

@mwpfe 14:38

Ich kann Ihre Argumentation nicht nachvollziehen.
Zu Informationszwecken sind 2 bis 3 Bilder von der Gesamtsituation völlig ausreichend und nicht 20 aus jedem vorbeifahrenden Auto. Um das gesamte Ausmaß zu erfassen ist eine Totale besser geeignet, als Detailfotos von Opfern.
Und: Zumindest der ebenso lange Stau in Gegenrichtung ist definitiv das Wek von Gaffern.

Wie so viele Gesetze schön auf dem Papier

und mal wieder keiner der sie durchsetzt und schon gar keine Ansprechpartner, die überhaupt eine Anzeige aufnehmen würden. TOLL

14:20 von Citizen zero

Die Antwort auf Ihre Frage steht im Artikel:
"Bisher kann nur strafrechtlich verfolgt werden, wer Rettungskräfte behindert oder Verletzte entwürdigend fotografiert - künftig soll das auch für Unfall-Tote gelten."

Na endlich

Darauf hat die Welt gewartet. Wer Unfalltote fotografiert, soll härter bestraft werden.
Das kommt wie oft vor ? Einmal in zehn Jahren ? So ungefähr in der Größenordnung dürfte das liegen.
Das ist quasi der rote Faden dieser Regierung: Gesetze, die nahezu niemanden betreffen oder interessieren. Davon gab es diverse. Wozu ? Vielleicht für die Bilanz ?
Gefängnis für Fotos machen... ja, das klingt nach Verhältnismäßigkeit.
Unser Polizeistaat sollte sich lieber um wirkliche Probleme kümmern. Rechte Gewalt wäre das so ein Thema. Von mir aus könnte man sogar Propaganda mit Unfallopfern unter Strafe stellen (Beispiel Magnitz). Aber Knast... dafür wohl nicht.
Immerhin könnte dieses Gesetz aber Hinter-, Vorder- und Nebentüren bei der Ausschnüffelung der Bürger rechtfertigen. Schließlich könnte ja jeder von uns Fotos von toten Unfallopfern auf dem Handy haben.

Das ist richtig

"Früher galt: So etwas macht man nicht! Heute wird es gemacht. Das nehmen wir nicht hin", sagte die SPD-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) mit Blick auf Gaffer.""
#
Dieser Gesetzesentwurf geht in die richtige Richtung.

Ich finde das geplante Gesetz gut

und eigentlich traurig, dass es nötig ist. Das upskirting ist eine Perversion sondergleichen und im Grunde ein sexueller Übergriff. Und die Sensationslust, die Gaffer veranlasst, Dutzende Bilder von Verletzten und Toten zu machen ist nur widerwärtig und ekelhaft. Das führt ratzfatz zu kilometerlangen Staus auch auf der Gegenspur und zur Behinderung von Rettungskräften. Meine Eltern hatten vor Jahren einen schweren Unfall. Da gab es schon Bilder vom Blechhaufen im Netz bevor die Polizei mich benachrichtigte. Traurig, wie manche sich am Elend anderer berauschen

Härtere Gangart gegen Gaffen ...

was langweilig ist, ist das das alles wieder nur die Juristerei beschäftigt, als ob wir genug davon hätten - Lappalien dieser Art werden entweder vor Ort gelöst (gleich von der Polizei, oder per Schnellgericht durch einen externen Rechner) oder sie kosten einfach nur Geld und Ressourcen - Wenn Leute das Lungern am Unfallort nicht nach einer ersten Aufforderung aufgeben, soll man ihnen einfach die Karre pfänden und sie by Foot Heim schicken und gut ist es, bei Übergriffigkeiten gegen Feuerwehr, Retter, Polizei außerhalb von Sportveranstaltungen/Demonstrationen, einfach mal den Ernst raus kehren - wer dergleichen Unsinn treibt, sollte schon mal die Kosten eines Einsatzes zahlen dürfen, der gleichen Lehrt erheblich.

Na endlich !

Ich habe selber schon mehrfach LIVE erleben dürfen, wie Gaffer z.B. auf der Gegenfahrbahn einer Autobahn mit Schrittgeschwindigkeit an einer Unfallstelle "vorbeituckern", um dabei als Fahrer aus dem Seitenfenster heraus zu filmen, wie Rettungskräfte Schwerstverletzte erstversorgen.

Da wird einem als Einsatzkraft vor Ort regelmässig schlecht.

Fahrzeuge werden verlassen, es wird zur Unfall-/ Unglücksstelle gelaufen, damit Herr oder Frau Gaffer ja nah dran ist am Geschehen, Platzverweise der Polizei werden teilweise ignoriert oder per Rumpöbeln kommentiert.

Es ist unfassbar, wie sich scheinbar normale Mit"menschen" aufführen können, wenn es um ihr scheinbares Recht geht, sich am Unglück Anderer regelrecht "aufzugeilen".

Davon abgesehen, dass diese Leute durch ihr unsensibles und rein egoistisches Verhalten teilweise auch noch weitere Unbeteiligte gefährden.

Härtere Strafen waren da SCHON lange überfällig und sollten zukünftig auch vermehrt durchgesetzt werden.

@ mwpfe

„Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Bilder von Unfällen zeitnah berichtet werden. Und nicht nur über Zeitungen. Hierdurch wird dem Betrachter schnell klar, welche ...“

Ich kann ihr Ansicht da nicht nachvollziehen.
Wie würde es ihnen denn gefallen als Unfallopfer fotografiert zu werden, oder wie würden sie sich als Angehöriger fühlen wenn sie dann private gemachte Fotos im Internet sehen.

Mal ganz davon ab sehe ich als freiwilliger Feuerwehr oft genug das in der Spur neben uns gebremst wird, das wir dann bald anschließend noch mal tätig werden können.

Es gibt offizielle Fotos die durch Pressesprecher der Feuerwehr gemacht werden oder der Presse selbst, liebe Hobby Journalisten überlasst das bitte den Profis.
Habt bitte Anstand gegenüber den Verunfallten und lasst uns unsere Arbeit machen, fahrt einfach dran vorbei.

15:00 von Andreas-Hover: " Alles übertrieben"

" Dem Toten ist es egal. "

Ein Toter hat aber möglicherweise Angehörige. Denen das möglicherweise überhaupt nicht egal ist.

Wie würden SIE sich fühlen, wenn sich Hinz und Kunz am Todeskampf IHRER Angehörigen life und in Farbe auf Youtube, Instagram oder sonstigen Portalen ergötzen würden ?

Nur mal nachgefragt....

re silverfuxx

"Na endlich

Darauf hat die Welt gewartet. Wer Unfalltote fotografiert, soll härter bestraft werden.
Das kommt wie oft vor ? Einmal in zehn Jahren ? So ungefähr in der Größenordnung dürfte das liegen.
Das ist quasi der rote Faden dieser Regierung: Gesetze, die nahezu niemanden betreffen oder interessieren. Davon gab es diverse. Wozu ? Vielleicht für die Bilanz ?"

Gratulation. Sie haben 100 Punkte für den unqualifiziertesten Kommentar überhaupt geschafft.

der schuss geht nach hinten los.

hier werden zwei tatbestände miteinander vermischt.das fotografieren von frauen zwischen den beinen,ist ein angriff auf die persönlichkeitsrechte und gehört wie sexueller missbrauch bestraft weil es ja auch einer ist.das fotografieren/gaffen bei unfällen sehe ich als meinungfreiheit,denn wenn ich die arbeit der rettungkräfte nicht mehr fotografieren darf,darf ich auch nicht mehr polizeigewalt dokumentieren und das darf nicht sein.diese verknüpfung duch die lobbyarbeit der dpolg soll doch nur polizisten vor strafverfolgung schützen.(https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/gaffen-bei-unfaellen-...)DIESE GAFFERSENDUNG WAR GESTELLT;WIRD ABER GERN GEGAFFT.lustig ist es gibt sehr viele fotos von gaffern beim gaffen,das schein wiederum erlaubt auch gaffen mit presseausweis(paparazzi).gaffen bei schwere unfällen oder demos(öffentlichkeitsfahndung g20)ist nicht mit fotos zwischen frauenbeinen vergleichbar.SETZEN FÜNF

Absolut korrektes Vorgehen

Absolut korrektes Vorgehen der Justizministerin. Ja, wer Unfälle filmt und gafft und dabei eventuell noch Rettungskräfte stört der gehört richtig bestraft!
Jeder der, auch hier im Forum, den geringsten Zweifel daran läßt macht sich meines Erachtens mindestens verdächtig diese Dinge zu tolerieren und klein zu reden. Daher Obacht was ihr hier so schreibt. Dafür habe ich genau Null Verständnis.

Kurzum

Gut und richtig!

@polyfoam, 14:19

Gilt die Bestrafung dann für alle, oder muss man da nicht bestimmte Gruppen von einer Bestrafung ausnehmen, weil das sonst im Ausland als fremdenfeindlich mißverstanden werden könnte?

Es ist Ihnen wahrscheinlich gar nicht klar, aber Ihr Post selbst hat schon was fremdenfeindliches. Oder was wollen Sie sonst mit Ihrer Frage ausdrücken? Dass Ausländer bei uns bevorzugt behandelt werden, indem z.B. bestimmte Verbote nicht für sie gelten?

@Silverfuxx, 17:09

Ich bin von Ihnen sonst eigentlich weder Whataboutismen noch Verschwörungstheorien gewohnt. Daher frage ich mich, wie Sie zu diesem Kommentar kommen.

Ist nicht schon das schlichte

Ist nicht schon das schlichte Herumstehen am Unfallort als unterlassene Hilfeleistung zu werten? (Ausnahme neben den Erste-Hilfe-Leistern: Zeugen des Unfallgeschehens.)
Wer, wenn professionelle Hilfe vor Ort ist, weiter dumm herumsteht, behindert die Helfer. Für mich ist das alles schon strafwürdig. Alles darüber hinaus ist mit nichts mehr zu entschuldigen und muss entsprechend höher bestraft werden. Wer Selfies vor dem Unfallopfer macht, sollte zum Psychiater. Das ist wirklich krank.

Die Strafandrohungen müssen jetzt

aber auch angewandt werden. Zur Abschreckung
im ersten Jahr ohne Bewährung - d.h. Geldstrafen müssen sofort bezahlt werden, resp. Gefängnisstrafen in Geldstrafen umgewandelt werden.
Von mir aus, für mind. 1 Jahr sollten die Urteile sofort gelten, damit eine Abschreckung auch wirklich wirksam wird.
Wenn das nicht durchgezogen wird, wird es keine Änderungen im Verhalten der Autofahrer geben.

14:38 von mwpfe

"Über das Ziel hinausgeschossen"

Ganz und gar nicht!

"Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Bilder von Unfällen zeitnah berichtet werden."

Allenfalls könnten Videos vom Unfallhergang hilfreich sein. Dazu müsste man einen Unfall vorhersehen können. Können Sie das? Was bitte wollen Sie oder soll die Polizei mit Fotos vom Unfallopfer?

"Hierdurch wird dem Betrachter schnell klar, welche gravierenden Folgen riskante Überholmanöver und dichtes Auffahren haben können."

Sie brauchen Bilder von Unfallopfern, um zu wissen, wie gefährlich z.B. riskante Überholmanöver sind? Möchten Sie wirklich dass z.B. eine Foto Ihrer Mutter die Sensationslust der Zeitungsleser befriedigt? Soll das Ihrer Mutter helfen, der Polizei, dem Arzt?
Ich habe ein ernsthaftes Problem mit Ihren Ausführungen.

14:53 von Demokratieschue... @ mwpfe (14:38)

//Mit dem hier:

Über das Ziel hinausgeschossen
Meiner Meinung nach ist es durchaus sinnvoll und wichtig, dass Bilder von Unfällen zeitnah berichtet werden. Und nicht nur über Zeitungen. Hierdurch wird dem Betrachter schnell klar, welche gravierenden Folgen riskante Überholmanöver und dichtes Auffahren haben können. Und das muss man sich ständig neu vor Augen führen.

haben Sie recht.//

Nein, hat er nicht. Das Recht am eigenen Bild erlischt nicht, wenn man Unfallopfer geworden ist. Auch die Menschenwürde endet nicht am Unfallort!

Wer setzt das denn durch?

Die Gaffer machen Bilder im Vorbeifahren, die Einsatzkräfte kümmern sich primär um das Unfall-Geschehen. Rennen da noch welche rum zum Knöllchen verteilen? Gut, im Netz könnte man die Verbreitung ahnden, aber das kostet Zeit, Zeit und Zeit. Ich fürchte, diese Gesetze werden ein zahnloser Tiger - schade, denn Voyeurismus ist erniedrigend und ätzend.

Christine Lambrecht

als neue Justizministerin macht ihren Job richtig gut.
Vor allem will sie ja ein Um- bzw. Mitdenken bei den Tätern erreichen. Denn was früher mal selbstverständlich war, ist es längst nicht mehr.

Alles, aber auch alles muss öffentlich sichtbar sein, ins Netz gebracht, verbreitet, 'geteilt' werden. Furchtbar.

Es muss Grenzen geben, auch für Erwachsene, und die zeigt sie damit auf. Werte wie Achtsamkeit, Rücksichtnahme auf andere müssen unbedingt wieder ganz oben stehen.

@17:09 von Silverfuxx

"Darauf hat die Welt gewartet. Wer Unfalltote fotografiert, soll härter bestraft werden.
Das kommt wie oft vor ? Einmal in zehn Jahren ? So ungefähr in der Größenordnung dürfte das liegen."

Ich kenne zwar auch nicht die tatsächlichen Zahlen, aber es dürfte doch bereits auch zahlenmäßig inzwischen zum Problem geworden sein.

"Gefängnis für Fotos machen..." Es handelt sich nicht um Landschaftsfotografie oder Schnappschüsse aus dem Tierpark. In meinen Augen ist das Fotografieren von Unfallopfern pervers.

karwandler 17.35 re Silverfuxx

Gratulation. Sie haben 100 Punkte für den unqualifiziertesten Kommentar überhaupt geschafft."
Genau! Hier stimme ich Ihnen voll zu

@Andreas-Hover, 15:00

" Es wird keinen Fall geben, wo durch Gaffer und Filmer es zu einem Schaden von Verletzten gekommen ist. Dem Toten ist es egal." -
Den Angehörigen des Toten aber vielleicht nicht. Und über Verletzte gesprochen: möchten Sie sich blutüberströmt auf FB, Twitter, Youtube oder anderen Kanälen wiederfinden?

Geldstrafen oder Freiheitsentzug

auf Bewährung?....bei Delikten die unmittelbar mit dem Strassenverkehr zu tun haben (Rettungsgasse, Selfies mit Toten und Verletzten, Behinderung oder gar Angriffe auf Rettungskräfte oder Polizei) würde nur eine Strafe wirklich abschrecken: zum Bussgeld dazu Entzug der Fahrerlaubnis, gestaffelt von 1 Monat bis mehrere Jahre....alle anderen Strafandrohungen verpuffen doch scheinbar wirkungslos.....

"Früher galt: So etwas macht

"Früher galt: So etwas macht man nicht! Heute wird es gemacht. Das nehmen wir nicht hin", sagte die SPD-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) mit Blick auf Gaffer.

Das ist schlicht Blödsinn. Das gab es früher schon. Mangels Internet und Smartphone fehlten nur mehr Möglichkeiten und es wurde weniger wahrgenommen. Aber dafür sah man solche Bilder in den Medien. Am besten mal alte Tagesschau- oder andere Nachrichtensendungen bis 90er ansehen, wie man dort auf die Kamera auf die Opfer gehalten hat. Aus heutiger Sicht oft verstörend.
Dazu kommen Medien wie die BILD, die sogar mit Aktionen wie "Leserreporter" solche Taten belohnt haben. Sie haben es dann abgedruckt. Dort hätte man vielleicht mal eingreifen sollen? Sie machen es ja noch immer! Als Folge eine Rüge beim Presserat ist alles.

Hier einen krassen Wandel zu sehen oder gar Technologie und Jugend verantwortlich zu machen ist ziemlich weltfremd und zeigt, dass man sich bisher nie mit dem Thema beschäftigt hat.

17:38 von Jörg C

"....denn wenn ich die arbeit der rettungkräfte nicht mehr fotografieren darf,darf ich auch nicht mehr polizeigewalt dokumentieren .....diese verknüpfung duch die lobbyarbeit der dpolg soll doch nur polizisten vor strafverfolgung schützen."

1) Was hat die Arbeit der Rettungskräfte an einem Unfallort mit der Dokumentation von "Polizeigewalt" zu tun? Wir sprechen hier über Unfall- und Unglücksorte, nicht über eine Demo.

2) Sie waren noch nie an einer Unfallstelle, oder? Dann wüssten Sie nämlich, was genau die Polizei dort tut. Z.B. die Personalien der Unfallbeteiligten und Zeugen und sonstiger Geschädigter feststellen, Unfallspuren sichten und dokumentieren, den Unfallhergang bestmöglich zu rekonstruieren und somit gerichtsverwertbare Beweise zu sichern. Was wollen SIE denn dabei bei den Beamten bitte "strafverfolgen"?

3) Auch Unfallopfer und Unfalltote sowie deren Angehörige müssen ihre Menschenwürde NICHT auf dem Altar der krankhaften Neugier Dritter opfern.
Edit: Fehler entfernt

18:15 von Gassi Wer setzt das denn durch?

>>Die Gaffer machen Bilder im Vorbeifahren, die Einsatzkräfte kümmern sich primär um das Unfall-Geschehen. Rennen da noch welche rum zum Knöllchen verteilen?<<

Bei vorbeifahrenden Autos reicht es wenn ein Polizist der die Unfallstelle absichert diejenigen mit dem eignen Handy fotografiert oder filmt die das machen (wird wohl auch schon gemacht.) Zumindest wenn's der Fahrer ist kann man den ja über das Kennzeichen später ermitteln.

Härtere Gangart gegen Gaffen und Upskirting

Der Niedertracht muss Grenzen gesetzt werden !!!

Ich hoffe Frau Lambrecht zieht das durch, und setzt diesem Spuk ein Ende !

Gruß Hador

Silverfuxx 17.09

Von mir aus könnte man sogar Propaganda mit Unfallopfern unter Strafe stellen (Beispiel Magnitz). "
War Magnitz nicht der Bremer AfD Abgeordnete, der in einer Seitengasse von mehreren Vermummten krankenhausreif geprügelt wurde? Das war sicher kein Unfall!
Und Polizeistaat? Sicher nicht. Man ist ja froh, wenn man noch Polizei sieht.
"Schließlich könnte ja jeder von uns Fotos von toten Unfallopfern auf dem Handy haben."
ich sicher nicht und hoffentlich die Mehrzahl auch nicht! Bei denen, die solche Fotos haben sollte man sich allerdings Fragen stellen!
Heute völlig außer Rand und Band?

Schärfere Gangart bei gaffen

Schärfere Gangart bei gaffen und unter den Rock fotografieren.
Schärfere Gangart gegen Hassbotschaften, Hasskriminalität.
Schärfere Gangart gegen hie und gegen da.

Auf der anderen Seite ist die Justiz so überlastet, weil Staatsanwaltschaften und Gerichte nicht in der Lage sind, Verfahren in einem angemessenen Zeitrahmen abzuschließen, so dass Straftäter aus der Haft entlassen werden müssen!

Ein richtiger Skandal!

Und das sind keine Unter den Rock-Fotografierer, GEZ-Verweigerer oder Hassbotschafter, sondern Straftäter, die für die Sicherheit der Bürger eine wirklich Bedrohung sind!

2019 um 18:21 von Anna-Elisabeth @17:09 von Silverfuxx

""Gefängnis für Fotos machen..." Es handelt sich nicht um Landschaftsfotografie oder Schnappschüsse aus dem Tierpark. In meinen Augen ist das Fotografieren von Unfallopfern pervers.""
#
Genau so sehe ich es auch , pervers ! Die das machen sollten sich lieber mit bei der Hilfe leisten der Opfer beteiligen.Oder wenn sie das nicht können,vom Unfallort entfernen und nicht die Retter noch behindern.

Verwandte Tatbestände

@ Jörg C: "hier werden zwei tatbestände miteinander vermischt."

Es handelt sich aber um verwandte Tatbestände bzw. um Tatbestände mit Überschneidungen (Fotos, die in den persönlichen Bereich eingreifen). Man muss ja vermutlich in verschiedenen Gesetzen Änderungen vornehmen, aber bei beiden Tatbeständen dürfte ein Teil dieser Gesetze identisch sein.

Wenn Fotos von Gaffern gemacht werden, sind das a) weitere Gaffer, b) Journalisten, um darüber zu berichten oder c) die Polizei. Zumindest bei den Gaffern aus Autos heraus macht die Polizeihäufig Fotos und der Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung wird nach Auswertung der Fotos geahndet.

Und das ist gut so!

Im übrigen kann ich keinen Zusammenhang zwischen der Arbeit von Rettungskräften und der Dokumentation von Polizeigewalt erkennen. Wenn der konkrete Gesetzentwurf da falsch formuliert ist, kann man das immer noch diskutieren.

Kamera oder Handy wegnehmen

Warum immer so viel Aufwand bei diesem würdelosen und widerlichen Tun.
Handy oder Kamera vor Ort oder anschließend durch die Polizei beschlagnahmen, nachdem man festgestellt hat, dass entsprechende Aufnahmen vorhanden sind.
Dann wird diese Unsitte sehr schnell aufhören. Und man braucht (die ohnedies überlasteten) Gerichte nicht einschalten und nicht erst lange Anzeigen und Berichte schreiben.

@ mwpfe, um 14:38

Beim Lesen Ihres Kommentars muss man die Zähne zusammenbeißen.
Wenn Frau Lambrecht Ihrer Meinung nach über das Ziel hinausgeschossen ist, laufen Sie meilenweit dran vorbei.

@deutlich, 18.27

re karwandler 17.35 re Silverfuxx

Lege noch 10 drauf.

Als ich von einer guten Bekannten erfuhr,...

...dass sie zu jedem Unfall in der Nähe fuhr, um sich das Ganze anzusehen, habe ich ihr gesagt, wie pervers ich so etwas finde und habe ihr auf der Stelle die Freundschaft gekündigt. Da war von fotografieren nicht einmal die Rede.

Toll. Wer kontrolliert das

Toll. Wer kontrolliert das alles?
Wer bearbeitet all die Anzeigen? Welche Gerichte kümmern sich dann um Urteile?
Werden 100000 neue Beamte eingestellt?

Glückwunsch an die Gesetzgeber!

Endlich werden Menschen bestraft, wenn sie die Würde der Verletzten und auch Toten nicht achten. Ich hatte in den 80er Jahren freiwilligen Dienst im Rettungsdienst getätigt und kann einige unglaubliche Erlebnisse nicht vergessen... nach so vielen Jahren!

Früher gab es das nicht?

Es gab auch früher schon a) Menschen, die direkt nach einem Unglück kommen, um wirklich zu helfen sowie b) Sensationsgierige, die zu jedem Unfall oder Feuer hinlaufen mussten auchund denen es nicht blutig genug sein konnte und c) vernünftige Menschen, die einen weiten Bogen um ein derartiges Ereignis machten, weil sie nicht im Wege stehen wollten (oder schlimme Bilder vermeiden wollten).

Dass man früher „so etwas nicht tat“, ist aber dennoch eine richtige Feststellung. Das zumindest haben vernünftige Menschen ihren Kindern beigebracht. Ich bin auch sicher, dass sich viele Gaffer schämen würden, wenn ihr Verhalten ihrem Kollegenkreis oder ihrer Kundschaft oder den Angehörigen der Opfer bekannt würde.

Heute wie früher gilt: was ein bestimmter, asozialer Teil der Gesellschaft tut, ist kein Maßstab.

Gute Nachricht

Das ist an sich eine gute Nachricht, aber ich bezweifle die Auswirkungen auf härtere Strafen. Es wird bei Bußgeldern bleiben,wenn überhaupt, da schlichtweg das Personal fehlt.
Und @styxxx hat recht, dass es das früher schon gab, nur das dann nicht eben direkt das Handy gezückt wurde, eben weil sie noch nicht so verbreitet waren. Und dass man die Fotos in den Zeitungen zum Frühstück serviert bekam - die verletzten Personen mit den schwarzen breiten Balken über den Gesichtern, daran kann ich mich auch noch erinnern. Gefehlt haben sie mir allerdings in der Presse gewiss nicht

@styxxx um 18:47

"Das ist schlicht Blödsinn. Das gab es früher schon. Mangels Internet und Smartphone fehlten nur mehr Möglichkeiten und es wurde weniger wahrgenommen.

Das ist Unsinn, denn das gab es "früher" (im 20. Jahrhundert) in der Form so nicht. Im Westen gaben Leser zwar Hinweise an Redaktionen oder reichten (oft unverlangt) eigene Texte ein, und in der DDR gab es das System der "Volksreporter" (tatsächlich waren die freie Mitarbeiter der DDR-Zeitungen), die über lokale Ereignisse berichteten, aber Aufrufe an Leser - als "Leserreporter" vor allem Bilder/Videos zu liefern - gab es in Deutschland erst ab 2006 (als Stern + BILD dazu aufriefen,gegen Honorar Bild- + Videomaterial einzusenden).

Den Wandel hat es hier also tats. in den 2000ern gegeben. Die Aufnahmen, die man z.B. i. d. 90ern (o. früher) i. der TS gesehen hat, waren fast immer Aufnahmen von Profis, also von Bild-/Kamerareportern der Agenturen/Sender, oder von selbsst. "fliegenden" Reportern, die nicht selten den Polizeifunk abhör(t)en

upskirting?

ist man in Deutschland mittlerweile schon so tief gesunken, dass man keine eigenen begriffe mehr kreieren kann, die so einen tatbestand beschreiben?

so langsam nimmt es immer peinlichere formen an. vor allem von journalisten der tagesschau könnte man ja erwarten, dass sie, wenn ihnen schon kein geeignetes deutsches wort einfällt, den begriff wenigstens in anführungszeichen setzen.

@ mwpfe 14:38 Ihre

@ mwpfe 14:38
Ihre Ausführungen erwecken in mir den starken Verdacht in Ihnen einen potentiellen Gaffer entdeckt zu haben. Alleine die Frage ob vielleicht der Beifahrer nicht doch Fotos machen können sollte bestätigt meine Meinung.
Überdenken Sie was Sie tun, was Sie sagen und schreiben und denken Sie über diese Angelegenheit noch mal in Ruhe nach!
Gaffer gehören alleine aus moralischen Gründen bestraft und das nicht zu lasch.

Solange wir Autominister, statt Verkehrsminister haben...

ändert sich nichts in Deutschland. Und so läge es am CSU-Mann Scheuer, weitaus härter durchzugreifen. Das geht beim Falschparken los, setzt sich bei "überhöhter Geschwindigkeit" fort, und endet beim "Stau-machen durch das widerliche Gaffen und Filmen".
.
Solange wir statt echten Verkehrsministern immer nur Lobbyhörige Autominister haben, solange wird sich da leider nichts ändern.
.
So bleibt mir nur die Hoffnung, das das Straßenverkehrsrecht europaweit einheitlich gefasst wird, und dann hoffentlich auch unsere absolut viel zu laschen und laxen Mindeststrafen sehr, sehr deutlich angehoben werden. Dann reden wir von jahrelangen Fahrverboten und Strafbefehlen von 1.000 Euro aufwärts. Vorher wird sich auf unseren Straßen leider nichts ändern.

@ mwpfe, um 14:38

“Über das Ziel hinausgeschossen.“

Aha, und wo wäre in dieser Beziehung “Ihr Ziel“?

Gaffer

Ein wichtiger Aspekt ist, dass Gaffer und sensationsgeile Handynutzer nicht selten Anfahrtswege blockieren bzw. Rettungsmaßnahmen verzögern oder verlangsamen. Mitunter werden Rettungskräfte ja sogar beschimpft o. sogar tätlich angegr., als ob es ein Recht auf Videoaufnahmen gäbe.

Es gab in der ARD mal eine Doku, die Autobahnpolizisten begleitet hat. Da konnte man sehen, wie der Einsatzleiter der Polizei (Unfall mit 1 Toten) ein langsamer fahrendes Fahrzeug - aus dem gefilmt wurde - aus dem die Unfallstelle umfahrenden Verkehr herauswinkte, den ausl. Fahrer auf Englisch zur Rede stellte und dann anbot den Toten aus nächster Nähe zu betrachten: "Why did you film here? You want to see a dead Person? Come on, I show you a dead Person, come with me." Der Fahrer lehnte kleinlaut ab, entschuldigte sich und bekam vom Einsatzleiter ein (leider viel zu geringes) Knöllchen, dass er bar bezahlen musste. Es ist absolut richtig, wenn solche sensationsgeilen Leute höhere Strafen bekommen.

re suomalainen

"upskirting?

ist man in Deutschland mittlerweile schon so tief gesunken, dass man keine eigenen begriffe mehr kreieren kann, die so einen tatbestand beschreiben?"

Machen Sie doch Vorschläge.

Ich bin mal gespannt, ob Ihnen was einfällt, was sich nicht fürchterlich konstruiert anhört.

@ Superschlau, um 19:37

Sie haben schon klügere Fragen gestellt.
Es ist überhaupt nicht beabsichtigt und erforderlich, “das alles“ zu kontrollieren.
Es steht auch nicht an jeder Ampel ein Polizist, um Rotlichtverstöße zu kontrollieren.
Sollten Sie, weil Sie ein totes Unfallopfer fotografiert haben, für 1 oder dann hoffentlich 2 Jahre ins Gefängnis wandern, würden sich Ihre gleichgesinnten Kollegen sich das möglicherweise überlegen.
Müsste doch zu verstehen sein.

@suomalainen um 20:32

Schlagen Sie doch mal einen "geeigneten" deutschen Begriff vor. Etwa "Unter-den-Rock-filmen"? Den englischen Begriff in (deutsche) Worte zu fassen, ist nämlich oft gar nicht so einfach. Beim Begriff "Downloads" (anstatt "heruntergeladene Dateien") hat sich ja schl. auch der englische Begriff weitgehend durchgesetzt. Und auch den Begriff "Apps" kann man sich heutzutage schlecht wegdenken.

@Sinnprüfer, 19.22h

Jede Beschlagnahme durch die Polizei muss von einem Richter bestätigt werden.

Entschuldigung, hatte da etwas missverstanden ...

"Gemäß dem Gesetzentwurf soll das Fotografieren von Unfällen und das Verbreiten der Bilder im Netz künftig bestraft werden. Bisher kann nur strafrechtlich verfolgt werden, wer Rettungskräfte behindert oder Verletzte entwürdigend fotografiert - künftig soll das auch für Unfall-Tote gelten. ..."

Sorry, hatte den Text nicht sorgfältig gelesen. Soweit ich nun dem zweiten Satz oben entnehme, bezieht sich das Verbot nicht auf Unfallfotos im Allgemeinen, sondern zusätzlich nur auf Aufnahmen von toten Unfallopfern.

Sind den die dargestellten Personen nicht bereits durch Ihre Persönlichkeitsrechte geschützt und sind hier die Strafbeträge zu gering?

Wirklich keine anderen Probleme?

Haben wir wirklich keine anderen Probleme als ständig Neue Vorschriften zu schaffen?
Täglich komme ich mit Mensch zusammen die über den Bürokratie und Vorschriftswahn im Alltag klagen

@ suomalainen, um 20:32

Ich kann Ihnen nur “voll in die Seite treten“.
Obwohl ich kurzfristig schlau gemacht worden war, was “upskirting“ heißt, habe ich nachgeschlagen und wurde erst beim 3. Online-Wörterbuch fündig.

19:19 von morgentau19

"Und das sind keine Unter den Rock-Fotografierer, GEZ-Verweigerer oder Hassbotschafter, sondern Straftäter, die für die Sicherheit der Bürger eine wirklich Bedrohung sind!"

Sie sind also der Meinung, dass man das Fotografieren/ Videografieren von Unfallopfern noch an der Unfall- oder Unglücksstelle ODER aber das schamlose und heimliche Fotografieren/ Videografieren und Veröffentlichen weiblicher Genitalbereiche OHNE Zustimmung der betroffenen Opfer - (was tatsächlich einer sexuellen Objektifizierung der Opfer und damit einem Missbrauch gleich kommt) - mit der Weigerung von Personen, ihre GEZ Gebühren zu zahlen gleichsetzen KANN und SOLLTE?

Nur mal kurz nachgefragt.

14:31 von Demokratieschue...

"" trifft das dann auch Journalisten die tagtäglich in den Medien - auch mit Bildern - von sowas berichten?? Muessen die dann auch Haftstafen fuerchten?? Denn das wuerde ja dann die Pressefreiheit einschränken. Und sowas ist doch - laut GG Artikel 5 - nicht erlaubt.""
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Ich denke das gild nur für Gaffer. Journalisten sind davon sicherlich ausgenommen. Sie müssen ja auch über Unfälle ganz jeder Art berichten.

Harry up, was soll so ein

Harry up, was soll so ein billiger Beitrag? Was nicht kontrolliert wird, wird auch nicht bestraft. Sieht man auf deutschen Autobahnen bestens. Schleichen, ausbremsen, linksfahren. Alles verboten. Aber geschaut wird nur nach den 3 Rasern.

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