Ihre Meinung zu: Co-Fraktionschefin der Linkspartei: "Mohamed Ali, nicht nur Ali"

12. November 2019 - 20:35 Uhr

Seit zwei Jahren im Bundestag und jetzt Co-Fraktionschefin der Linkspartei: Amira Mohamed Ali geht selbstbewusst an ihre neue Aufgabe heran. Zwist in der Partei schreckt die bisher wenig bekannte Anwältin nicht. Von Andreas Reuter.

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Kommentare

Man wird sie noch kennen lernen

"" Sahra Wagenknecht kennt man sozusagen aus jeder zweiten Talkshow. Ihre Nachfolgerin dagegen erklärt: "Guten Tag, mein Name ist Amira Mohamed Ali. Ich stehe heute zum ersten Mal hier.""
#
Ich wünsche AMA einen guten Start in der Parteispitze der LINKEN .

Na dann

wünsche ich viel Erfolg!

Glückwunsch.

Linke geht garnicht

Also wenn ich normalerweise von den Linken Tagträumern irgendwas höre wird mir in der Regel speiübel. Die Einstellungen dieser Frau zu den Themen Verbraucher- und Tierschutz finde ich aber sehr gut (bin selbst überrascht). Respekt davor. Wohlwissend das ich die Linke wegen ihrer Befürwortung der Legilarisierung jeglicher illegaler Migration niemals für voll nehmen werde.

Sahra Wagenknecht

Wieder einmal sieht man im (Vorläufer-)Thread, daß Frau Wagenknecht bei Rechten sehr populär ist.

(Natürlich nicht nur bei Rechten)

Ich nehme es ihr übel, daß sie zu diesem ärgerlichen Phänomen keine klare Position bezieht.

Es könnte vielleicht an ihrem Ehemann liegen, der schon vor langer Zeit mit Jürgen Elsässer, der mittlerweile komplett in die rechtsextreme Szene abgedriftet ist, Querfrontprojekte geschmiedet hat.

Als intelligente, politisch denkende Frau sollte sie eigentlich wissen, daß so etwas hochgefährlich ist.

Okay

Zwei neue Fraktionschefs der Linken.

Okay, dann legt mal los. Und kümmert euch nicht nur mit dem Mund um das Wohl aller Bürgerinnen & Bürger.
Denn genau das taten, tun die anderen Parteien nicht. TUT einfach wofür ihr gewählt wurdet/werdet, dann gehts voran. Ich bin dabei.

19:31 von born in stasi-land Vorgänger Treat

"" Gerade Helmut Schmidt hat aber Sarah Wagenknecht nicht ganz für voll genommen und ihre oft schlecht begründeten sozialistischen Ausführungen schonungslos auseinander genommen.""
#
Da war Wagenknecht aber auch noch bei der " Kommunistischen Plattform " ,davon hatte sie sich später distanziert.

//"Ich möchte mit jeder und

//"Ich möchte mit jeder und jedem reden, ich möchte jede und jeden einbinden und ich glaube, dass mir das gelingen wird."//

Da wünsche ich viel Erfolg. An einem Mangel an Selbstbewusstsein scheint sie jedenfalls nicht zu leiden.

//Für Verbraucher- und Tierschutz
Seit zwei Jahren sitzt sie nun im Bundestag. Dort betätigte sie sich zunächst vor allem als Sprecherin für Verbraucherschutz: "Wir müssen an das System der Inkasso-Abzocke ran, wir Linken sagen: Das Geschäft mit der Not, das darf sich nicht mehr lohnen."//

Da wüsste ich noch eine Aufgabe: Menschenschutz. Wie sagte die Kabarettistin Lisa Eckhart so schön: Wir haben keine zweite Erde, wir haben eine dritte Welt. Die Menschen, die dort unsere Kleidung herstellen (u.a. 'ausgelagerter CO2-Ausstoß'), werden wie Sklaven behandelt. Die sind zwar weit weg, aber nicht außerhalb unseres Verantwortungsbereich. Wir sind wohl alle für Tierschutz - reicht aber nicht.

Ordentlicher Beruf

Es ist gut, daß Frau Amiri Mohamed Ali nach einem abgeschlossenen Jurastudium als Rechtsanwältin gearbeitet hat...was man von einer ganzen Reihe politischer Kommunikation-Größen in Berlin so nicht sagen kann. Dies dürfte trotz "linker Einstellung" für mehr politischen Realismus sorgen...vielleicht ein Stück Hoffnung im "gegen alles sein" der Linken.

@20:56 eine_anmerkung

Was ist denn "Legilarisierung"? Vielleicht sollten Sie doch mal etwas runterkommen aus den Sphären der Flüchtlingsgegner und sich differenziert mit den Konzepten und vor allem humanen Grundhaltungen verschiedener Parteien in diesem Politikfeld befassen? Dann würden Sie möglicherweise als erstes feststellen, dass der verbale Nonsens "Legalisierung illegaler Migration" eine inhaltliche Luftnummer derer ist, die Fremdenfeindlichkeit zum einzigen relevanten Politikfeld machen wollen. Und Sie könnten in einer neuen Unvoreingenommenheit politische Parteien einordnen. Keine Angst: Dadurch werden Sie noch kein Linker.

@fathaland slim, 21:02

Wieder einmal sieht man im (Vorläufer-)Thread, daß Frau Wagenknecht bei Rechten sehr populär ist.[…] Ich nehme es ihr übel, daß sie zu diesem ärgerlichen Phänomen keine klare Position bezieht.

Danke, dann bin ich wenigstens nicht der einzige. Ich argwöhne allerdings, dass das nicht einfach ein Versäumnis war. Sondern das Festhalten an dem untauglichen Versuch, rechte Wähler, die vom Kapitalismus die Nase voll hatten, zu gewinnen, indem man sich ihrer noch drängenderen Sorge, dem Migrationsproblem, gegenüber aufgeschlossen zeigte.

Es könnte vielleicht an ihrem Ehemann liegen, der schon vor langer Zeit mit Jürgen Elsässer, der mittlerweile komplett in die rechtsextreme Szene abgedriftet ist, Querfrontprojekte geschmiedet hat.

Sie kennen meine Meinung zur Querfronttheorie. Ein Linker, der mit den Rechten gemeinsame Sache macht, ist kein Linker. Daher gibt es auch qua definitionem keine Querfront.

Solidarische Grüße.

fathaland slim 21.02

und Querdenker wie eigenständige Denker wie Sahra Wagenknecht oder Oscar sind bei linientreuen Parteigängern nicht beliebt und werden gemobbt. Das ist bei Boris Palmer ähnlich. Dann sind die stromlinienförmigen unter sich

21:02 von fathaland slim

Ich nehme es ihr übel, daß sie zu diesem ärgerlichen Phänomen keine klare Position bezieht.
.
sagte sie das nicht mal recht deutlich
Zitat :
Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung gibt, ist eine Tatsache, und dass Kapazitäten nicht unbegrenzt sind, auch. Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalität.“
Sahra Wagenknecht (22.03.2016)

nicht

Wagenknecht war die letzte wahre Politikerin der Linke.

Unrealistische Partei, nicht meine Partei.

@21:03 von Gegenlicht

"Okay, dann legt mal los. Und kümmert euch nicht nur mit dem Mund um das Wohl aller Bürgerinnen & Bürger.
Denn genau das taten, tun die anderen Parteien nicht.
TUT einfach wofür ihr gewählt wurdet/werdet, dann gehts voran"

Na, bisher hatten sie die Chance noch nicht. Und einfach tun, wofür man gewählt wurde, ist ja in Koalitionen nicht so einfach - schon gar nicht als "Mini-Partner". Aber kräftig am Ärmel des Großen ziehen, kann ja auch die Richtung mitbestimmen.

"Ich bin dabei."

Naja, bis zur nächsten BT ist ja noch etwas Zeit. Momentan hätte ich da noch Bauchschmerzen.

Die Linke liegt bei Umfragen

Die Linke liegt bei Umfragen genau auf dem Niveau der letzten Bundestagswahl ( 9,2 % in 2017 ). Es bleibt abzuwarten , ob Mohamed Ali eine Veränderung bewirken kann. Insgesamt hat die Linke ja das Problem, dass ihr die " Ostwähler " langsam wegsterben.

@21:02 fathaland slim

Ihre skeptische und ambivalente Haltung zu Sahra Wagenknecht teile ich; und ich werfe ihr vor, dass sie mit dem vergifteten Applaus von rechts zu taktisch umgegangen ist und eine klare Haltung vermissen ließ, auch wenn ich sie an anderen Stellen für ihren Scharfsinn und ihr Wissen um Zusammenhänge schätze. Ich hoffe, dass sich in der Kombination Mohamed-Ali/Bartsch eine neue Klarheit und Energie für linke Politik einstellen wird.

@deutlich, 21:26 re @fathaland slim

und Querdenker wie eigenständige Denker wie Sahra Wagenknecht oder Oscar sind bei linientreuen Parteigängern nicht beliebt und werden gemobbt. Das ist bei Boris Palmer ähnlich. Dann sind die stromlinienförmigen unter sich

Spieler, die ständig Eigentore schießen, sind in keiner Mannschaft beliebt (bei den Gegnern schon eher). Aber es käme niemand auf die Idee, das darauf zurückzuführen, dass die übrigen Spieler bloß stromlinienförmig sein wollen.

um 21:30 von Sisyphos3

>>“sagte sie das nicht mal recht deutlich
Zitat :
Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung gibt, ist eine Tatsache, und dass Kapazitäten nicht unbegrenzt sind, auch. Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalität.“
Sahra Wagenknecht (22.03.2016)“<<

Vollkommen richtig! Und Sarah Wagenknecht sagte 2015 auch in Bezug auf die Flüchtlinge:“wer das Gastrecht missbraucht, hat das Gastrecht verwirkt“ und bekam dafür von Ihren „linken Freunden“ eine braune Torte auf einer Veranstaltung ins Gesicht. Für mich war diese Aussage eine Selbstverständlichkeit und damit auch eine Banalität.

21:26 von deutlich fathaland slim 21.02

"" und Querdenker wie eigenständige Denker wie Sahra Wagenknecht oder Oscar sind bei linientreuen Parteigängern nicht beliebt und werden gemobbt. Das ist bei Boris Palmer ähnlich. Dann sind die stromlinienförmigen unter sich""
#
Leider ist das bei anderen Parteien auch nicht anders. Querdenker sind auch dort nicht beliebt,obwohl es der Diskussion sehr gut täte.

@fathaland slim

Zitat:
"Ich nehme es ihr übel, daß sie zu diesem ärgerlichen Phänomen keine klare Position bezieht".

Ich sehe es anders, ich sehe Frau Wagenknecht anders !
Ich glaube dieses Land befindet sich in einer, sich immer mehr vertiefenden Vertrauens- bzw. Demokratiekrise...und Frau Wagenknecht ist dies längst bewusst.

Wenn Frau Wagenknecht, eine tatsächlich intelligente und interessierte politische Persönlichkeit, krasse politische Fehlentwicklungen, Versäumnisse und Gleichgültigkeit anprangert...und damit viele Menschen in deren Wahrnehmung bestätigt,...ist es doch vollkommen egal, welchem politischen Spektrum diese Menschen angehören.

Wenn s.g. RECHTE sich mit dieser Dame bzw. verschiedener ihrer Statements identifizieren können,...können sie doch eigentlich gar nicht so "rechts" sein, meine ich.

Frau Wagenknecht ist eine knallharte Realistin und Kritikerin, nimmt dabei selten ein Blatt vor dem Mund, dies gefällt halt nicht nur LINKEN. Die Dame hat sich diese Anerkennung verdient !

21:32 von Werner40

"" Die Linke liegt bei Umfragen genau auf dem Niveau der letzten Bundestagswahl ( 9,2 % in 2017 ). Es bleibt abzuwarten , ob Mohamed Ali eine Veränderung bewirken kann. Insgesamt hat die Linke ja das Problem, dass ihr die " Ostwähler " langsam wegsterben.""
#
Ja da bin ich auch einmal sehr gespannt.Was die " Ostwähler " so angeht,da kenne ich nur meinen Bekanntenkreis und da ist man nicht mehr sehr angetan von SED und Nachfolger Parteien.

einfach herrlich hier wieder

unsere vereinten linken sind in aufbruchstimmung. am wochenende ist wandertag zur sonne, oder so

Nun ja

Die Linke nannte die Razzien gegen Clanstrukturen „eine Dreckskampagne gegen Menschen mit muslimischer oder arabischer Herkunft“. Die Aktionen der Polizei, “können und dürfen wir so nicht hinnehmen.“
Was wohl Ali dazu sagt?

Auf jeden Fall ein „frisches“ neues Gesicht

Zitat Amira Mohamed Ali:
„Ich muss Ihnen ehrlich sagen, diese tiefe Zerstrittenheit [der Linkspartei], die empfinde ich so nicht. Ich finde, dass wir an vielen Stellen gut zusammenarbeiten. Ich sehe, dass wir an vielen Stellen noch weiter aufeinander zugehen müssen - und genau das möchte ich tun. >>> Ich möchte mit jeder und jedem reden, ich möchte jede und jeden einbinden und ich glaube, dass mir das gelingen wird"

Ich hoffe sehr, dass sie mit diesem letzten Satz nicht nur die Mitglieder der Linkspartei meint.

21:32 von Werner40

um es noch schlimmer für unsere hiesigen linken zu machen. auch der spd sterben in nrw ihre wähler weg

Mohamed Ali

Das, ja das, ja wie soll man das denn nun nennen, das ist einfach, ja irgendwie gefällt mir das.
Vielen wird das natürlich missfallen und diese werden wohl sagen, was soll das denn nun, aber mir gefällt das.
Eine Anwältin, die den Namen Mohamed Ali trägt und dann sich in einer Linksfraktion wiederfindet, frei, zu tun und zu lassen was sie will, ohne wenn und aber, einfach nur sie selbst und auch noch ein Zeichen von gelungener Integration und überzeugt von etwas, von dem sogar viele Deutsche und Europäer nicht mehr so ganz überzeugt sind, vom Sozialismus und dass soziale Gerechtigkeit gelingen kann und muss und mit dem Willen und der Kraft etwas zu bewegen, wobei andere soziale Gerechtigkeit wollen oder propagieren aber den Sozialismus, als ein rotes Tuch oder als rote Linie defamieren und anstatt die Visionen eines Marx und Engels darin zu erkennen, den Sozialismus als eine rote Linie kennzeichnen, die es nicht zu überschreiten gilt, weil sie im Grunde genommen nichts davon verstehen.

frosthorn 21.37

Sie nennen es Eigentor, ich nenne es klare Gedanken und Denkanstösse. Nur sollte man mal drüber nachdenken, ob an den Gedanken nicht doch viel Wahres dran ist. Das liegt aber offenbar nicht mehr drin, dann lieber Ausgrenzen und Mobben- das ist allemal noch drin. Früher mal zeigten sich demokratische Parteien offener für Diskussionen und abweichende Meinungen intern. Heute wird verächtlich gemacht oder Farbbeutel und Torten geworfen. Ist das der Fortschritt?

nicht

Die Partei steht für unbegrenzte Zuwanderung. Nicht meine Partei.

Eine Vorstellung fände ich persönlich sehr gut;

Als Mensch sollte Feststellbar sein, ein Mitgefühl für die Leidenden zu haben.
Viel Erfolg.

Ich würde mich freuen wenn...

Ich würde mich freuen wenn Frau Mohamed Ali auch so einen Realitätsbezug wie Sarah Wagenknecht hätte und gerade das (Realitätsbezug) ist ja keine Stärke der Linke, Beispiel: die Linke steht nach wie vor für eine Legalisierung jeglicher illegaler Massenmigration, zur Not auch in die Sozialsysteme. Wagenknecht sagte dazu das es sich hierbei lediglich um eine Vision handeln würde die wegen dem Arm/Reichgefälle nicht umsetzbar wäre. Mich würde hier, bei dieser Kernaussage der Linke, der Standpunkt dazu von Frau Mohamed Ali interessieren?

@21:26 deutlich

Was Sie da schreiben, wirkt wie der allseits bekannte Versuch aus einer bestimmten Ecke, durch das Abspalten (sagen wir mal) schillernder Figuren bei den Grünen wie bei der Linken deren Grundsätze, Konzepte und Programme zu desavouieren. Der Versuch misslingt: Palmer ist Grüner, Wagenknecht Linke - da mögen sich andere Parteien noch so sehr die Finger nach ihnen lecken: Weder Palmer noch Wagenknecht taugen als Galionsfiguren rechtspopulistischer Politik- oder Gesellschaftsbilder

@21:02 von fathaland slim

"Sahra Wagenknecht
Wieder einmal sieht man im (Vorläufer-)Thread, daß Frau Wagenknecht bei Rechten sehr populär ist."

Mir gefallen vor allem ihre Ausführungen zur Finanzpolitik und welche (eingeschränkten) Möglichkeiten Deutschland auch ohne europäische Partner hätte, dem ausufernden Kapitalismus Zügel anzulegen. Es gibt von diesem Vortrag (ca. 45 Minuten), ein YouTube-Video. Leider weiß ich die Universität nicht mehr.

"Ich nehme es ihr übel, daß sie zu diesem ärgerlichen Phänomen keine klare Position bezieht."

Ich denke doch, dass sie sich eindeutig gegen rechte Positionen abgegrenzt hat. Manchmal habe ich den Eindruck, dass jeder, der Probleme bei der Migration benennt, sich nur in die Nesseln setzen kann. Aus meiner Sicht kommt dabei die Frage zu kurz: Können wir der Mehrzahl der Migranten eine echte Perspektive bieten?
Wenn nicht, was dann? Jeder weiß doch, wohin Perspektivlosigkeit führen kann.

um 21:37 von frosthorn

>>“Spieler, die ständig Eigentore schießen, sind in keiner Mannschaft beliebt (bei den Gegnern schon eher). Aber es käme niemand auf die Idee, das darauf zurückzuführen, dass die übrigen Spieler bloß stromlinienförmig sein wollen.“<<

Ein sehr guter Manager der mal Chrysler aus tiefroten Zahlen herausgeholt hatte, hatte ein paar Leitsätze als Grundlage für seine Erfolge und einer lautete „Störende Menschen sind von Vorteil“.

@schiebaer, 21:51

In addition: Querdenker sind nicht nur innerhalb von Parteien nicht beliebt. Zu nennen wären auch Vereine, WEG, und ähnliche unter einem verbindenden Element zusammengeschlossene Menschengruppen. Aber das nur nebenbei.

Ich muss gestehen, dass mir die Linke zunehmend sympathischer wird.

Schade um Sarah Wagenknecht

Aber jetzt kann sie ihr Dasein bei den Linken gut überdenken. Vielleicht ist ihre klare Sicht, die sie in vielen Themengebieten tatsächlich hat und für die sie ja schon stark in ihrer jetzigen Partei angegriffen wurde, doch in einer anderen Partei besser aufgehoben...

@21:48 von eine_anmerkung

Für mich war diese Aussage eine Selbstverständlichkeit und damit auch eine Banalität.

Das ist uns klar, dass diese Aussage für Sie eine Selbstverständlichkeit ist. Ich denke, Leute wie Sie sind auch genau die Zielgruppe für solche Aussagen.

Ich dagegen bin wie viele andere entsetzt, dass Frau Wagenknecht derart in trüben braunen Gewässern fischt. Ich hätte das nicht von ihr erwartet.

Problem

Die Linkspartei wird das Problem lösen müssen darzustellen, dass es etwas gibt, was nur sie kann (und die anderen nicht können). Die soziale Gerechtigkeit plakatiert auch die SPD, das kennen wir schon Und der Sozialismus eignet sich nicht so recht, weil niemand weiß, wie der eigentlich funktionieren kann. Da hat auch Frau Wangenknecht nur "handwaving" angeboten, obwohl sie doch sonst eine schlaue Ökonomin ist.

@ 21:33 von andererseits

Die Behandlung von Flüchtlingsthemen durch die Linke hatte allein den Zweck, den Anschluss an die vorherrschende Meinung im Hauptquell der Stimmen, im Osten (wo es kaum Flüchtlinge gibt), nicht völlig zu verlieren. Die Aussagen von Wagenknecht haben leider übersehen, dass es über 70 Mio Flüchtlinge weltweit gibt und die meisten von diesen in Ländern unterkommen, deren Kapazitäten noch weit kleiner ist als bei uns - und wo die Bevölkerung gar nicht erst nach ihrer Meinung gefragt wird. Ansonsten bemüht sich wohl Mohamed Ali genauso wie alle anderen Linken, schöne Forderungen zu stellen, ohne sich die Mühe zu machen, konsensfähige Umsetzungsvorschläge zu machen. Fordern kann man viel. Aber Klarheit ist das nicht sondern pure Traumtänzerei (ggf. Albtraumtänzerei). Ausnahmen, die praktisch und ideologiefrei anpacken, wie Ramelow oder Kretschmann von den ebenso betroffenen Grünen, werden nur geduldet, weil sie Wahlen gewinnen.

21:02 von fathaland slim

Es könnte vielleicht an ihrem Ehemann (Oskar Lafontain) liegen, der schon vor langer Zeit mit Jürgen Elsässer, der mittlerweile komplett in die rechtsextreme Szene abgedriftet ist, Querfrontprojekte geschmiedet hat.
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Wieder mal wird eine neue Verschwörungslegende um Oskar Lafontain mit Jürgen Elsässer abseits aller Fakten gestrickt.

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