Kommentare

Abartig

Die Verwendung von Reserve-Antibiotika in der Tiermast ist abartig. Damit verlieren die Arzneimittel ihre Funktion als Reserve bei multiresistenten Keimen.
Und wofür? Für einen Wettbewerbsvorteil.

Kennzeichnungspflicht

Als Verbraucher der Geflügelprodukte und als potenzieller Empfänger von Medikamenten würde ich mir eine Kennzeichnungspflicht wüschen. Auf den Verkaufsverpackungen sollte deutlich stehen, ob kritische Medikamente an irgendeiner Stelle der Produktionskette benutzt worden sind.

Wie wäre es mal mit verbesserten Haltungsbedingungen...

Fleisch - gleich welcher Art - ist immer noch zu billig.
Natürlich würde es teuerer werden, wenn man die Haltungsbedingungen verbessern würde. Natürlich würde der Profit sinken. Dafür müsste man aber deutlich weniger Antibiotika einsetzen, wenn die Haltungsdichte geringer wäre. Viele Tiere auf wenig Raum = Hohe Infektionsgefahr/ Ansteckungsrate. Weniger Tiere auf mehr Raum + gute Hygiene = Sinkende Infektionsgefahr/ Ansteckungsrate.

Reserveantibiotika heissen nicht umsonst so. Und haben auch genau deswegen in der Tiermast NICHTS verloren.

Die Geflügelindustrie

gehört in der heutigen Form verboten. Mit Tierwohl hat das gar nichts zu tun und die Gesundheit der Menschen wird vorsätzlich gefährdet.

den Einsatz von Reserveantibiotika zu verringern

selten dämlicher Vorschlag !
der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast sollte generell auf den Prüfstand

Albern

Wenn die Groko wirklich den Einsatz von Reserve-Antibiotika drosseln wollte würde sie im Parlament eine Gesetzesvorlage für eine Neuregelung der in diesem Bereich zulässigen Medikamentenabgaben an Tiere einbringen. Unter der Voraussetzung, dass dies mit EU-Recht abgestimmt wird könnte man in vergleichsweise kurzer Zeit sogar die anlasslose Verfütterung sämtlicher Antibiotika an Tiere verbieten und damit einen riesigen Teil zur Lösung des Problems beitragen ohne die Bauern auch nur eines Blickes zu würdigen. Wenn diese dann wieder meinen, Straßen mit Traktoren blockieren oder ihre Gülle irgendwohin kippen zu müssen werden sie wie jeder andere, dem das einfiele, nach den Möglichkeiten der Gesetze bestraft. Allein, es fehlt der Wille. Frau Klöckner ist keine Ministerin sondern die personifizierte Ausrede der Agrarlobby.

Alibi-Handlung

"Landwirtschaftsministerin Klöckner hatte die Geflügelindustrie aufgefordert, den Einsatz von Reserveantibiotika zu verringern."
> Frau Klöckner versucht wohl den Eindruck zu erwecken, dass sich die Lebensmittelindustrie nach den Weisungen des BMEL richten würde. Tatsächlich ist es genau andersherum.

"Allerdings kann es sein, dass die EU etwa Colistin ohnehin bald verbieten wird."
> Hoffen wir, dass es möglichst bald dazu kommt und die deutsche Lobbypolitik das Verbot nicht vorher verwässert.

Noch besser wäre es natürlich, gleich die Massentierhaltung zu verbieten.

Antibiotika

Also wenn ich den Artikel richtig verstehe, könnte man durch bessere Haltungsbedingungen den AB-Einsatz verringern. Dann schreibt das doch einfach vor. Dann wird das Zeug halt ein paar Cent teurer.
Colistin ist ein uraltes Antibiotikum, dass beim Menschen wirklich nur eingesetzt wird, wenn nichts anderes hilft, da es Nebenwirkungen hat. Aber, und das ist das Interessante für die Geflügelhalter, es ist sehr billig, weil uralt.
Fluorchinolone haben in letzter Zeit auch Nebenwirkungen gezeigt, wurden aber über die Jahre reichlich in der Humanmedizin eingesetzt.
Die gute Nachricht ist, dass die wenigen neuen Reserver-ABs viel zu teuer für den Einsatz in der Tiermast sind. Aber sobald deren Patent ausläuft, geht es mit denen vermutlich auch los.

Hier helfen nur noch radikale Ansätze

Hier helfen nur noch radikale Ansätze. Massive Reduktion der Stückzahlen, absolute Rückführung auf tiergerechte Haltungsbedingungen etc.
Ist schon der Einsatz der massive Antibiotikaeinsatz in den Geflügelbetrieben ein Unding, so ist es der Einsatz von Reserveantibiotika erst recht. Antibiotika, die einstmals gedacht war nur für den absoluten Notfall (Ausfall der Wirkung aller anderen 'normalen' Antibiotika) beim Menschen, werden seit Jahren ungehemmt in der Geflügelindustrie eingesetzt mit erschreckenden Folgen für den Menschen, dergestalt nämlich, dass hier die Wirkung auch der wenigen Reserveantibiotika immer mehr verpufft.
Es ist dies eine völlig verantwortungslose und rücksichtslose Industrie, die unser aller Gesundheit aufs Spiel setzt und die natürlich sofort gebremst werden müsste. Aber es ist hier eben auch das zuständige Bundeslandwirtschafts- bzw. gesundheitsministerium verantwortlich, das seit Jahren die eigentlich nötige Kontrolle nicht oder nur ganz lasch ausübt.

Isst eigentlich noch jemand Hühnerfleisch?

Ich mochte das mal ganz gerne, würde es aber heute nicht mal mit der Kneifzange anlangen.

Wobei, der Auslage im Supermarkt nach muss es richtig viele Leute geben, die sich den Ekel in ihr Verdauungssystem stopfen. Was schade ist - für diese Leute, die Hühner und alle, die an den Folgen (u.a. antibiotikaresistente Keime) zu leiden haben.

Fleischgenuß für Cent-Beträge bereitet offenkundig vielen Leuten Freude. Wenn die Politik trotzdem eingreift, muss das Problem richtig ernst sein. Weil wenn eine CDU Ministerin die Billigfleisch-Industrie angeht, dann wohl nicht wegen Unappetitlichkeit, sondern wegen Lebensgefahr.

Schön wäre, wenn hier viel früher und tiefer eingegriffen würde. Es wird immer genug Leute geben, die das Zeug noch fröhlich in sich reinmümmeln, wenn es graubraun ist, stinkt und Mensch, Tier und Umwelt vergiftet.
Ich würde Choleterinsenker abschaffen, weil ich großer Fan von Konsequenzen bin, würde mich aber mit streng kontrollierter, artgerechter Haltung zufrieden geben

Agrarwende jetzt

Es wird Zeit für eine grundsätzliche Agrarwende. Nirgendwo ist das so deutlich wie bei Antibiotika, die nur deshalb nötig sind, weil eine Ausbreitung von Keimen in den Megaställen den ganzen Bestand gefährdet. Das ist aber ein Frontalangriff auf die menschliche Gesundheit. Wenn Antibiotika bei Menschen nicht mehr wirken, sind wir wieder da, wo wir von der Einführung von Antibiotika waren: Menschen werden in großer Zahl sterben, ohne dass ihnen geholfen werden kann. Und das für billige Eier und Hähnchen.

Dreistigkeit sondersgleichen

Es ist eine Dreistigkeit sondersgleichen der Geflügelindustrie, hier einen Deal eingehen zu wollen. Aber es ist ein solches Ansinnen auch nur möglich, weil die zuständigen Behörden in der Vergangenheit schon mit dieser Industrie gekungelt haben - im vorgeblichen Interesse der Volksgesundheit. Welche Plasphemie!
Die Behörden sollten -im besagten Volksgesundheitsinteresse- hier endlich radikal durchgreifen, sich auf keinerlei Deals einlassen und vielmehr der Industrie massive Auflagen machen im Sinne eines Verbraucherschutzes, der auch diesen Namen verdient.
Stoppt diese wahnsinnig gewordene Geflügelindustrie, stoppt dieses durchgeknallte Profitinteresse zu Lasten unsrer Gesundheit!

Unglaublich.

Normalerweise sollte man die Produkte, die aus solchen Haltungsbedingungen herauskommen, schlicht nicht mehr essen. Leider geht dem Verbraucher die Kontrolle bei jedem Essen in einer Firmenkantine oder Mensa und bei jedem einzelnen Restaurantbesuch wieder verloren.
Die einzige vernünftige Konsequenz: Schluss mit dieser ganzen Industrie in der derzeitigen Form. Irrweg ist für das, was dort stattfindet, noch die zurückhaltendste Formulierung. Adressat für diese Forderungen ist mal wieder: Die Politik...

Das Tierwohl ist im

Das Tierwohl ist im Grundgesetz verankert. Massentierhaltung widerspricht dem Wortlaut des Grundgesetztextes. Im Grunde eine klare Sache. Aber wahrscheinlich muss die Judikative wieder die Arbeit der Exekutive übernehmen.

Die Industrie stellt

Die Industrie stellt Forderungen und äussert Wünsche?
Wünschen kann man sich ja immer was, aber die Politik ist dafür verantwortlich Regeln aufzustellen, die im Interesse der Bevölkerung sind. Leider ist in der Landwirtschaft wie im Verkehrsektor eine Partei verantwortlich, die auf Feiwilligkeit setzt und sich einen Sch für die Gesundheit der Menschen interessiert.
Ich hätte auch Wünsche oder Forderungen zu äusssern. Schade das ich keine 50000 Hühner habe.

Antibiotika verbieten

Antibiotika müssten in der Tiermast generell verboten werden. Sonst werden sie für die Medizin wirkungslos. Ich esse selbst schon lange kein Fleisch mehr, weil ich es für unverantwortlich halte.

11:47 von dr.bashir

könnte man durch bessere Haltungsbedingungen den AB-Einsatz verringern. Dann schreibt das doch einfach vor. Dann wird das Zeug halt ein paar Cent teurer.
.
das halte ich für ein Gerücht
heute leben 10.000 Viecher in nem Stall
bei Bio sind es dann 2.000 (wie auch immer)
was soll sich dadurch ändern
die Änderung in der Infektionsgefahr bewegt sich dadurch in der 5ten Nachkommastelle
man müsste dann wirklich zur artgerechten Haltung 10 Hühner auf 300 qm
wie wollen sie so was realisieren ?

Kompromisse aufgrund "finanzieller Erwägungen" unverantwortlich

"Dabei hatte Ministerin Klöckner im Sommer klar gemacht: "Unser Evaluierungsbericht zum Antibiotikaeinsatz in der Tiermast zeigt, dass in Deutschland Geflügelmastbetriebe dauerhaft ohne Antibiotika auskommen"

Es geht also, wenn man will. Und da der Einsatz dieser Mittel nicht nur nachweislich schädlich ist, sondern auch "unkalkulierbare" Folgeschäden drohen, wäre jeder "Deal" zulasten der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt tatsächlich ein "gefährlicher und völlig inakzeptabler Kuhhandel".

grosse gefahr für menschen!

wenn selbst reserve-antibiotika jetzt schon in der mast verwendet werden, was heisst das dann für den menschen?!

dazu kurz:
reserve-antibiotika nimmt man, wenn 'normale' nicht mehr sicher helfen.
unter der annahme das sich zu viele erreger, viren, keime usw.
an das 'normale' antibiotikae schön gewöhnt haben bzw dagegen imun sind.

da wir menschen diese tiere essen ist die wahrscheinlichkeit hoch, das auch wir diese imunisierten sachen aufnehmen und damit auch imunisiert werden, stark vereinfacht ausgedrückt.

welche gefahr sich für den menschen ergibt liegt auf der hand.

den verantwortlichen aber ist wohl egal die menschen dieser gefahr auszusetzen, hauptsache gewinne!

man könnte auch mit nahezu keiner antibiotika gabe auskommen, wenn man die tiere entsprechend hält und man könnte auch endlich aufhören die tiere prophylaktisch zu behandeln, was auch die selbe gefahr birgt das damit imunisiert wird!

frage: was passiert wenn es kein antibiotika mehr gibt, weil alle nutzlos sind?!

Wir haben es in der Hand

Ich esse schon seit Jahren kein Fleisch mehr, weil ich nicht mitverantwortlich sein will für diese Zustände. Der Verbraucher hat es durch sein Essverhalten in der Hand, dass hier andere Umstände bezüglich des Umgangs mit den Tieren herbeigeführt werden. Wenn die Menschen weiterhin bedenkenlos Fleisch essen, macht die Industrie so weiter!! Warum sollte sie was ändern?!

Unverantwortlich

Der Einsatz von für schwerkranke Menschen lebenswichtigen Medikamenten in der Landwirtschaft ist unverantwortlich. Diese Medikamente müssen möglichst wenig eingesetzt werden um im Bedarfsfall wirksam zu bleiben. Wenn man diese Mittel mit der Gießkanne verteilt bringt das Menschen um.
Der Einsatz dieser Mittel in der Landwirtschaft gehört sofort verboten. Wer sie einsetzt sollte haftbar gemacht werden, wer ein Verbot verzögert ebenso.

Antibiotika-Einsatz

Wenn es nicht klappt erfindet man einfach ein neues Label. Da kann man wunderbar lange Zeit drüber reden ohne Erfolg produzieren zu müssen ! So geht es doch auch ....

@ 11:53 von tbert

"Isst eigentlich noch jemand Hühnerfleisch?"
.
Wird Ihnen doch überall untergejubelt.
Angefangen beim Döner, der kein Döner ist, über die gaaanz gesunde Geflügelwurst bis hin zu den ganzen "Fitness"-Produkten mit wenig fett!
Ein Böser, der denkt man würde billig erzeugtes Fleisch überteuert verkaufen!
Spuren von Antibiotika?
Das Hühnchen wird somit homöopathisch!
Sind Puten schon lange.....

@12:23 von geist4711: was passiert wenn

"frage: was passiert wenn es kein antibiotika mehr gibt, weil alle nutzlos sind?!"

Dann werden wieder Millionen Menschen pro Jahr an Infektionen sterben. Genauso wie vor der Entwicklung des Penicillins.

Dann wird es wieder Wundbrand geben und bei einer Lungenentzündung hilft dann auch nichts.

Einen kleinen Vorgschmack gibt es in den Krankenhäusern mit multiresistenen Keimen.

antibiotika-einsatz-gefluegelindustrie-fordert-deal

Lieber Fischkopp77, Sie schreiben : "Die Industrie stellt Forderungen und äussert Wünsche?
Wünschen kann man sich ja immer was, aber die Politik ist dafür verantwortlich Regeln aufzustellen, die im Interesse der Bevölkerung sind."

Ja, da haben Sie völlig recht !
Aber : Das "Problem" dabei,...liegt im System !

Wenn "man" (beispielsweise) 50 Hühner im Stall hat, sind Erkrankungen sehr selten.
Wenn Sie Tausende Hühner in riesigen Ställen halten, dann sind Massen-Erkrankungen eine zwangsläufig zu erwartende, logische Folge!
Entweder man verwendet Pharma-Produkte dagegen, oder =>Tierseuchen verderben das Geschäft"!
Was also tut "man"?

Aus meiner (nicht maßgeblichen) Sicht : => man müsste Massentierhaltungen grundsätzlich verbieten !
Doch ein solches Verbot würde die =>Parteispenden<= der Bauernverbände an politische Parteien stark reduzieren.....

...also =>"verbietet sich solches Verbot" von selbst..... Ähhhh
Also bleibt alles wie es war,....denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt !

Niederlande

Wieder einmal sind die Niederlande Vorreiter, was artgerechte Massentierhaltung angeht.

Ein Widerspruch?

Vor einiger Zeit sah ich eine Reportage, ich habe vergessen auf welchem Sender, die sich mit der Problematik beschäftigte. Da wurde ein niederländischer Hähnchenmastbetrieb vorgestellt, der komplett ohne Antibiotika auskommt. Tiere werden krank, wenn sie sich nicht wohlfühlen, und in diesem Massentierhaltungsbetrieb fühlen sich die Tiere ganz offensichtlich wohl. Ich habe vergessen, wie die Tiere dort im Unterschied zu anderen Massenbetrieben gehalten werden, sie sind aber gesünder als in so manchem Biobetrieb. Denn Bio heißt noch lange nicht, daß alles gut ist. Ein Biobauer, der keine Ahnung hat, kann viel Schaden anrichten.

Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren. Es braucht innovative Konzepte. Vielleicht erkennt ja jemand den Film, den ich in dürren Worten beschrieben habe, und lässt ihn mal Frau Klöckner zukommen:=}

ganz schön dreist

Höchst kritische Arzneimittel verwenden, giftig Stoffe nutzen und dann Forderungen stellen, die den Teufel mit dem Belzebub austreiben?? Ein bisschen nachgeben und dafür einen besseren Tauschhandel machen? OK, man darf sich nicht darüber wundern, wenn die Landwirtschafts-Industrie von der Ministerin mit Samt-Handschuhen angefasst wird. Das "Auffordern zur Abgabe von Vorschlägen" ist nicht mehr als ein Feigenblatt, zumal die EU da schon wesentlich deutlichere Töne anschlägt und den Kram bereits verbieten will. Zum Glück haben wir die EU, die CxU-Minister sind zu industriefreundlich (so u.a. auch das Verkehrs-Ministerium). Und dann auch noch den Riegel für Cum-Ex-Geschäfte blockieren - wessen Interessen vertreten die nochmal?

Es kann auch anders und viel besser.

Ich verstehe die Vorbehalte der Industrie nicht. Immer mehr Menschen, nicht nur in Deutschland, verzehren weniger Hühnerfleisch und auch Eier. Und dies aus gesundheitliche Gründe, Antibiotika und Wachstumshormonen wie Chlor.

Da können die Hühner und Eier noch so billig werden. Der Handel und die Industrie verdient an solchen Produkten bitter wenig und profilieren tut er sich nicht damit. Warum denn dies?? Besser wäre dem Verbraucher andere Produkte schmackhaft zu machen, auch woran Handel und Industrie etwas verdienen. Sehr intelligent ist das alles nicht.

Es gibt Länder wo man wesentlich mehr Wert auf Qualitätslebensmittel legt. Dänemark zum Beispiel, hervorragendes Schweinfleisch und Speck oder Frankreich mit wunderbarem Hühnerfleisch. Und jeder verdient etwas dran, am meisten die Verbraucher, sie erhalten ihre Gesundheit.

Wäre nicht das erste mal,

Wäre nicht das erste mal, dass die LW-Ministerin sich auf die Industrie einlässt. Die Frau ist so überflüssig wie das Antibiotika. Geringere Zahlen in der Massentierhaltung und schon braucht man Antibiotika nur noch im Krankheitsfall. Tier wird abgesondert und behandelt. Ist natürlich mehr Arbeit und kann nicht mit irgendeinem Automaten geliefert werden.
Die Regierung muss dafür Sorge tragen das dann eben auch kein Geflügel aus anderen Ländern importiert wird die ebenso kriminell mit unserer Gesundheit umgehen.

Steigt der Meeresspiegel,...

...baut man höhere Dämme.
Verrecken die Hühner im dicht besiedelten Stall, ersetzt man sie durch “robustere“ Rassen.
SO löst man halt Probleme!

Ansonsten sind die Forderungen der Massenzucht-Industrie eine bodenlose Unverschämtheit, die man sich nur dann erlauben kann, wenn man sich aus der Erfahrung heraus Erfolg verspricht.
Kämpft doch Frau Klöckner im Boxring der Agrarlobby ohnehin im “Feder“gewicht.

Reserveantibiotika bei Geflügel? Ein Verbrechen !!

Wenn Geflügellandwirte Reserveantibiotika einsetzen und dadurch letztendlich auch hier Resistenzen erzeugen, gehen solche Leute über menschliche Leichen.
Das menschliche Überleben ist mir und der Mehrheit der Bevölkerung eindeutig wichtiger als das wirtschaftliche Überleben einiger weniger.
Der Staat muss hier sofort eingreifen und diese Betriebe schließen - zur Gefahrenabwehr!!
Wenn der Staat zur Gefahrenabwehr nicht sofort vom Gewaltmonopol Gebrauch macht, müssen es die Bürger selbst tun als Notwehr.
Wer wie diese Geflügelproduzenten leichtfertig das Überleben einzelner Menschen auf's Spiel setzt, ja in Kauf nimmt, handelt mindestens grob fahrlässig, in meinen Augen kriminell!
Und die Landwirtschaftsminsterin, die das Treiben der Geflügelproduzenten nicht sofort unterbindet, leistet Beihilfe.

Es ist doch ganz einfach:

Kauft diesen, für mich lebensgefährlichen, Sondermüll nicht.
Bei unseren Bauern werden Hühner konventionell behandelt, wer ein Antibiotikum bräuchte kommt in einen 2. Stall ... und überlebt, oder eben nicht. Bei ca. vier bis fünf Hundert Tieren kein Problem.
Aber: für einen 30% höheren Preis schmecken die Eier nach Ei und nicht nach Fischmehl, dass Fleisch nach Huhn.
"Der Verzehr von Hühnerprodukten aus Massentierhaltung gefährdet ihre Gesundheit" sollte auf den entsprechenden Produkten stehen.
Wer bei diesem "Erzeugnis" spart, zahlt mit seiner Gesundheit drauf

um 12:37 von fathaland slim

"Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren." - Ich bin ja fast immer Ihrer Meinung, aber hier muss ich Ihnen deutlich widersprechen: Für die Produktion eines Kilos Rindfleisch benötigen Sie 15.000 Liter Wasser und ca. 10 Kilo planzliche Nahrung, bei Schweinefleisch sind es ca. 4 kg. Wobei das Viehfutter, die planzliche Nahrung, i.d.R. aus Weizen, Soja oder Mais besteht, also Sachen, die Menschen auch durchaus essen können. Insofern ist diese "Veredelung", bei welcher man aus 10 kg Nahrung 1 kg Nahrung herstellt, eine riesige Lebensmittelvernichtung.

Wieviel Gründe und Argumente ....

braucht es noch, damit auch der letzte Mensch begreift, dass Massentierhaltung ein Verbrechen an Tier und Mensch ist ?
Die einzigen, die von diesem System profitieren sind Chemieindustrie bzw. Pharma und Landwirtschaft.
Entweder vegan oder vernünftige naturgemässe Tierhaltung. Andere Wege GIBT ES NICHT !!

11:40 von Almalexian

Ihrem Kommentar möchte ich aus vollem Herzen zustimmen! Nur eine Kleinigkeit: Es sind nicht "die Bauern", die hier unverschämte deals vorschlagen, sondern industrielle Massentierhaltungsbetriebe.

Jeder Bundesbürger verspeist statistisch...

ca. 200 Eier/Jahr.

Multipliziert mit 82 Millionen - das sind gut 16 Milliarden, wenn ich das im Kopf richtig überschlage..
Daher werden fast 10 Milliarden(!) Eier jährlich nach Deutschland importiert - die NL sind da führend, was man in der Regel bestätigt sieht, wenn man einen prüfenden Blick auf den Stempel der gekauften Eier wirft.

Wem soll man jetzt einen Vorwurf machen, dass es in den Ställen hierzulande wie auch anderswo die bekannten schrecklichen Zustände gibt?
Nicht nur meckern, während man sein Frühstücksei köpft, sondern mal auf dieses scheinbar unvermeidliche Accessoire verzichten.
Wäre zumindest ein Anfang.

Verbot, sofort.

Der Einsatz von Reserveantibiotika gehört sofort verboten. Sie heißen nicht umsonst Reserveantibiotika. Wir sind auf diese angewiesen weil der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung diese unwirksam werden ließ. Und jetzt macht man einfach mit den Reserveantibiotika weiter. Generell gehört der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung massiv beschränkt. Ebenso ist der Einsatz von Formaldehyd zu verbieten. Das die Landwirtschaftsindustrie hier einen Kuhhandel vorschlägt ist schon dreist. Aber damit rennt sie bei unserer Nestlé Klöckner sich offene Türen ein. Frau Klöckner ist schließlich Deutschlands größte Landwirtschaftsindustrielobbyistin die auch ein Herz für die Lebensmittelindustrie hat.

Was hat denn die Industrie da zu fordern.

Warum sollte 'man' auf Forderungen der Industrie eingehen, wenn es um die Gesundheit bzw. deren Wiederherstellung geht?

Mir ist schlecht!

Nur mal so am Rande: Ich denke, man sollte das Wort 'Deal' aus dem deutschen Sprachgebrauch streichen und durch Worte wie 'Übereinkunft', 'Vertrag', 'Absprache', .. ersetzen - differenzierter, so wie das früher einmal war.

dummes geschwätze von verbrauchern und bessirwisser

wenn dann ersrt die ersten virusübertreagungen bein verzehren des geflügles am meschen übertragen werden dann sind es eben dieselben die die antibiotika verbieten möchten.

es sit eine massentierhaltung und hat den selbern effect, wo viel ist sind auch viel viren, bakterien und krankheiten die ben nur mit medikamente klein gehalten werden kann.

niehmand will krank werden und niehmand will 100euro für eine naturangelegrten huhn bezahlen.

weiter so und die nahrungskette ist bald unterbrochen aber es giebt ja das ausland der freien marktwirtschaft. was in deutschland verboten wird, wird zum ende auch zerstört und die invertoren gehen nach asien,china osteuropa usw wo alles erlaubt ist und auch in deutschland verkauft werden darf.
giebt es denn hier in deutschlkand noch politiker die mit gesundem verstand walten? nein!
antibiotika nein, clorhünchen nein, salmonellen ja!

Verständnisproblem

Weltweit sterben immer mehr Menschen, weil sie von Bakterien befallen wurden, die gegen die gängigen Antibiotika resistent sind. Um noch einen letzten Trumpf in der Hinterhand zu haben, verwenden Mediziner manche Antibiotika nur in den notwendigsten Fällen.

Aber die Fleischindustrie kümmert das nicht. Sie verwendet diese Antibiotika großflächig und züchtet dabei - neben dem Schlachtvieh - multiresistente Keime. Wen kümmern die Toten, der Gewinn muss stimmen! Und dann hat die Industrie noch die Frechheit, Gegenforderungen zu stellen, wenn die Politik diesen Wahnsinn unterbinden will.

Schön langsam verstehe ich Vegetarier. Esst kein Geflügel!

12:40, Paule66

>>Wäre nicht das erste mal, dass die LW-Ministerin sich auf die Industrie einlässt. Die Frau ist so überflüssig wie das Antibiotika.<<

Antibiotika (Singular: Antibiotikum) sind nicht überflüssig. Ihr Einsatz in der Tiermast ist mißbräuchlich.

Die Agrarindustrie ist ein Machtfakor in der Bundesrepublik und war es immer schon. Schließlich hängt die Ernährung von über 80 Millionen Menschen von ihr ab. Ich habe bisher noch keine/n Landwirtschaftsminister/in erlebt, der/die sich mit ihr angelegt hätte. Bis auf Renate Künast.

>>Die Regierung muss dafür Sorge tragen das dann eben auch kein Geflügel aus anderen Ländern importiert wird die ebenso kriminell mit unserer Gesundheit umgehen.<<

Die Regierung muss vor allem dafür sorgen, daß die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn Lebensmittel knapp würden.

Es wird am falschen Seil gezogen

Die Preise, die ein Erzeuger für seine Produkte bekommt, sind einfach zu niedrig. Ob es da um Babanenpflücker, Kaffee-Anbauer, Getreidebauern oder Schweinezuchtbetriebe geht: die dicke Penunse wird im verarbeitenden Gewerbe und im Handel gemacht, weltweit.
.
Man kann nun natürlich nach Jahrhunderte alter Praxis den Bauern die Daumenschrauben anziehen. Man könnte aber auch dafür sorgen, dass die Erzeuger nur ein bisschen mehr vom Kuche abkriegen und im Gegenzug etwas umweltfreundlicher produzieren. Aber wetten: das geht nicht!

Parteipositionen

Reserveantibiotika sind in der Massentierhaltung zugelassen? Man wundert sich zwar nicht mehr „dass“, aber immer mal wieder „wie sehr“ hier Profite von Unternehmen höher priorisiert werden als die gesamtgesellschaftliche Gesundheit.

Bei solchen und anderen Artikeln wünsche ich mir regelmäßig einen Infokasten, wo in einem Einzeiler die Position jeder relevanten Partei zur Thematik wiedergegeben wird. Im konkreten Fall kann man es sich tendenziell denken, oft ist es aber ja komplexer.

Da wird unsere LWM ganz schnell weich

Wetten? Und als Supererfolg feiern.
Einfach mal so ein Zeug verbieten, da passen sich die haltungsbedingungen ganz schnell an. Und natürlich die Preise. Und damit hört vielleicht die Verschwendung etwas auf und der Genuss beginnt wieder an Bedeutung zu gewinnen. Und es wird hier trotzdem keiner verhungern.
Träumen darf man ja wohl.

12:40 von Paule66

Geringere Zahlen in der Massentierhaltung und schon braucht man Antibiotika nur noch im Krankheitsfall.
.
wie stellen sie sich das vor ?
10.000 Hühner in einer Halle konventionell
2.000 Hühner bei BIO
glauben sie das macht groß nen Unterschied in der Infektionsgefahr ?

@Gassi

"Zum Glück haben wir die EU, die CxU-Minister sind zu industriefreundlich"

Die EU ist mindestens genau so industriefreundlich, wie Minister von der Union, die EU hat erwiesenermaßen Infrastrukturpläne des European Roundtable of Industrialists praktisch eins zu eins übernommen.

11:28 von hesta15

Genau so ist es!

Danke sehr für ihren Kommentar!

PS. Der kranke Mensch, der Fleisch ist, bekommt Tabletten.

Was für eine kranke Gesellschaft......die auf Gewinn konditioniert wird, dafür über L.... geht.

Grob fahrlässig handeln

und nach Aufforderung zur Unterlassung dreist fordern. Eine entlarvende Haltung.

Reserve

Reserve heißt für mich: da gibt’s noch wirksame Antibiotika, die greifen, wenn Menschen auf gängige Medikamente nicht mehr reagieren. Für den. Notfall also. So eine Reserve sollte unter Verschluss gelagert sein und nur im Notfall herausgegeben werden. Massentierhaltung ist absolut nicht nötig und kein Notfall. Warum nicht ein strenges Verbot für den Einsatz von Reserveantibiotika?
Und wer einmal ein Hähnchen aus einem bäuerlichen Kleinbetrieb gegessen hat, möchte auch nie wieder so ein schlanberiges im Massenbetrieb gequältes Huhn essen. Lieber selten ein gutes als oft schlechte.

@ 12:40 von friedrich peter...

"Immer mehr Menschen, nicht nur in Deutschland, verzehren weniger Hühnerfleisch und auch Eier."
.
Da sind Sie auf dem total falschem Dampfer!
Der Verzehr steigt und steigt.
Warum? Klar, ist ja gesund! Wenig Fett, viel Eiweiß, alles was Sie zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung brauchen! Fitness!
Sagt Ihnen die Werbung......
.
"Der Handel und die Industrie verdient an solchen Produkten bitter wenig"
.
Natürlich, die Industrie betreibt die Massentierhaltung nur, um uns etwas Gutes zu tun. Gesunde Ernährung! Vollkommen selbstlos!
Nebenbei, Chlor ist kein Wachstumshormon und bei Dänemark wäre ich ganz vorsichtig, wenn ich von "Qualität" im Zusammenhang mit Schweinefleisch reden würde......

@ tbert (11:53)

"Isst eigentlich noch jemand Hühnerfleisch? (...) würde mich aber mit streng kontrollierter, artgerechter Haltung zufrieden geben"
------
Ich würde gerne die Tiere fragen können, was ihrer Art gerecht wäre, und welche Haltung sie zu unseren Ernährungsproblemen einnehmen.
Da ich die Antworten kenne, bin auch ich dafür, Tiere nicht zu essen und nicht festzuhalten. Wir sind Menschen und können uns eine Zeit lang mit Pflanzen und Keksen zufrieden geben.

Frau Klöckner ist ja nicht gerade

als Industriefeindlich bekannt. Sie wird schon dafür sorgen, dass es der Fleischindustrie gut geht und wird einen Deal machen. Ausbaden müssen es die Verbraucher, wie immer.

Weg mit dieser Fleisch- und Eimassenprodukton! Hin zu natürlicher Aufzucht und gesundem Leben auch für die Tiere. Dann braucht es keine Antibiotika und keine hochgiftigen Desinfektionsmittel. Das schont gleichzeitig die Umwelt.
Allerdings kostet dann das Putensteak dreimal so viel. Aber sollte uns unsere Gesundheit das nicht wert sein? Dann gibt es eben nur einmal Fleisch in der Woche (sorry liebe Vegetarier oder Veganer, war nicht so gemeint) - sterben wir auch nicht daran.
Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden unsere Enkel ohnehin kaum Fleisch essen, weil die Umwelt zerstört ist. Warum sich nicht jetzt einschränken. Dann müsste aber auch die EU entsprechende Gesetze erlassen, nicht dass Deutschland wieder einmal den Vorreiter spielt und die anderen Länder sich totlachen über uns.

13:26 von fathaland slim

Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn Lebensmittel knapp würden
.
zustände wie im Alten Rom
wenn das Brot knapp wurde
hatten die Herrschenden muffensausen

Kein Fleisch ist keine Alternative

Kein Fleisch ist keine Alternative,
eine Alternative ist, nie mehr CxU Parteien zu wählen.

Ob Klöckner, Scheurer oder Altmeier usw.

Diese Minister arbeiten doch nur mit den betrügerischen Autoherstellern, industrielle Landwirtschaft und erpresserische Chemie zusammen.

13:19, Petersons

>>dummes geschwätze von verbrauchern und bessirwisser
wenn dann ersrt die ersten virusübertreagungen bein verzehren des geflügles am meschen übertragen werden dann sind es eben dieselben die die antibiotika verbieten möchten.

es sit eine massentierhaltung und hat den selbern effect, wo viel ist sind auch viel viren, bakterien und krankheiten die ben nur mit medikamente klein gehalten werden kann.<<

Der Sinn Ihrer Sätze erschließt sich, wie leider oft bei Ihnen, nicht wirklich. Könnten Sie sich nicht höflicherweise bemühen, verständliches Deutsch zu schreiben?

Sie schreiben, in welchem Zusammenhang auch immer, von Viren. Dazu möchte ich bemerken, daß Antibiotika gegen Viren komplett wirkungslos sind. Und von Interferoneinsatz in der Tiermast habe ich bislang noch nichts gehört.

@fathaland slim - Konzept "Sonntagsbraten"

12:37 von fathaland slim:
"Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren. Es braucht innovative Konzepte."

Ein überhaupt nicht invoativer Vorschlag wäre es, den Fleischkonsum zu reduzieren.

Aber das geht ja auch wieder nicht, weil das so manchem Politiker den Nebenverdienst schmälern könnte.

tbert, 11:53

Isst eigentlich noch jemand Hühnerfleisch?

Selbstverständlich, und mit großem Genuss!
Kaufe es vom selben Bioland Bauernhof wie die Eier. Hühner und Hähne leben draußen und haben ein "Hühnermobil" zur Verfügung.
Die Brüderküken der Nachwuchhennen werden bis zur Schlachtreife aufgezogen, statt sie direkt nach der Geburt per Schredder zu "entsorgen".
Geht alles, wenn manfrau nur will.

13:33, Shuusui

>>@Gassi
"Zum Glück haben wir die EU, die CxU-Minister sind zu industriefreundlich"

Die EU ist mindestens genau so industriefreundlich, wie Minister von der Union, die EU hat erwiesenermaßen Infrastrukturpläne des European Roundtable of Industrialists praktisch eins zu eins übernommen.<<

Sie haben aber schon mitbekommen, daß die EU ein Verbot der Reserveantibiotika in der Tiermast plant?

Steht zumindest im hier diskutierten Artikel.

@12:18 von Sisyphos3

"heute leben 10.000 Viecher in nem Stall
bei Bio sind es dann 2.000 (wie auch immer)
was soll sich dadurch ändern"

Ich bin kein Agrarexperte. Das mit den Haltungsbedingungen habe ich aus dem Artikel.
Allerdings ist es ja offensichtlich so, dass Biolandwirte mit weniger Antibiotika auskommen. Wenn die, je nach Biosiegel, zu viele Antibiotika einsetzen müssen, dann darf das Fleisch nicht mehr als "Bio" verkauft werden.
Ganz ohne geht vermutlich in der modernen Landwirtschaft nicht.
Aber warum es gerade die paar wenigen Reserveantibiotika sein müssen, wo es dutzende andere gibt, hat mir auch noch keiner erklärt.

fathaland slim, 12:37

Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren.

Das ist vollkommener Unsinn. Ist Ihnen als belesenem Menschen etwa nicht bekannt, dass die Produktion von Fleisch die zig-fachen Ressourcen verbraucht, wie die Produktion von pflanzlicher Nahrung (für die jeweils gleiche Anzahl an Menschen)?

Es müsste also lediglich der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten auf ein gesünderes Maß herunter gefahren werden, und der Massenexport tierischer Produkte (Deutschland überproduziert nämlich gewaltig) eingestellt werden.

Schockierend mit welcher Dreistigkeit

in DE Verbands-Fürsten auftreten: Skrupellos Forderungen durchdrückend, nach Erneuerung der Lizenz zur Zerstörung der Umwelt und der Schädigung der Gesundheit der Tiere und des Endverbrauchers - und obendrein Politiker am Nasenring durch die Manege führen.
Was wäre wenn Politik Verantwortung wahrnimmt und das "in Verkehr bingen" von Sondermüll untersagt?
Was wäre, wenn Politik sich auf die Arzneimittelverordnung berufen würde, und es den sog. Landwirten untersagte verschreibungspflichtige Medikamente ohne entsprechenden Befähigungsnachweis unkontrolliert und fortgesetzt an die Bevölkerung zu verabreichen?

12:58, Stefan T @12:37 von fathaland slim

>>"Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren." - Ich bin ja fast immer Ihrer Meinung, aber hier muss ich Ihnen deutlich widersprechen: Für die Produktion eines Kilos Rindfleisch benötigen Sie 15.000 Liter Wasser und ca. 10 Kilo planzliche Nahrung, bei Schweinefleisch sind es ca. 4 kg. Wobei das Viehfutter, die planzliche Nahrung, i.d.R. aus Weizen, Soja oder Mais besteht, also Sachen, die Menschen auch durchaus essen können. Insofern ist diese "Veredelung", bei welcher man aus 10 kg Nahrung 1 kg Nahrung herstellt, eine riesige Lebensmittelvernichtung.<<

Ich pflichte Ihnen natürlich bei und esse selbst wenig Fleisch. Sie können aber die Deutschen nicht zwangsweise per Gesetz zu Vegetariern machen. Was meinen Sie, was dann hier los wäre. Die AfD bekäme wohl die absolute Mehrheit.

Von Heinrich dem vierten von Frankreich stammt das geflügelte Wort, daß jeder Bauer sonntags ein Huhn im Topf haben müsse, später sagte man "jede Familie".

Einfach mal nach “Hühnerhaltung“ kugeln,...

...und sich ein paar der zahlreichen Videos ansehen! Hühner, die sich für uns den Arsch aufgerissen haben und von denen etliche nach einiger Zeit mit blutender Kloake (so nennt sich bei Vögeln die einzige Körperöffnung) in sich zusammengesunken ihrem qualvollen Tod entgegendämmern, während ihre noch etwas rüstigeren Leidensgenossinen über die leicht verwesenden Leichen anderer Hennen hinwegsteigen.
Kein Mensch kann mir erzählen, dass hierzulande eine Ernährungskatastrophe ausbricht, sollte das Ei im Supermarkt 50 Ct. kosten. Aber es muss ja alles jederzeit in beliebigen Mengen da sein.
Billig natürlich! Ganz, ganz billig!

13:32, Sisyphos3

>>12:40 von Paule66
Geringere Zahlen in der Massentierhaltung und schon braucht man Antibiotika nur noch im Krankheitsfall.
.
wie stellen sie sich das vor ?
10.000 Hühner in einer Halle konventionell
2.000 Hühner bei BIO
glauben sie das macht groß nen Unterschied in der Infektionsgefahr ?<<

Es kommt weniger auf die Zahl der Tiere als vielmehr auf die Haltungsbedingungen an.

Hühner, die sich wohl fühlen, werden erheblich seltener krank. Unter für sie qualvollen Bedingungen lassen sich die Tiere nur mit massivem Medikamenteneinsatz am Leben halten.

Der Antibiotika Einsatz muss

Der Antibiotika Einsatz muss in der Schlachttierhaltung ohne Ausnahme komplett verboten werden. Für Hunde, Katzen ,Pferde welche nicht geschlachtet werden dürfen,usw. kann mann sie bedingt zulassen.

13:51, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Konzept "Sonntagsbraten"
12:37 von fathaland slim:
"Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren. Es braucht innovative Konzepte."

Ein überhaupt nicht invoativer Vorschlag wäre es, den Fleischkonsum zu reduzieren.

Aber das geht ja auch wieder nicht, weil das so manchem Politiker den Nebenverdienst schmälern könnte.<<

Ja klar, die bösen Politiker.

Aber meinen Sie wirklich, die Deutschen ließen sich einen niedrigeren Fleischkonsum verordnen?

Sie haben den Shitstorm vergessen, der auf den nun wirklich komplett harmlosen "Veggie Day"-Vorstoß der Grünen losbrach?

Reserveantibiotika

In der Tiermast sollten überhaupt keine Reserve-Antibiotika eingesetzt werden dürfen. Was ist bloß mit den Verantwortlichen los ? Auch sollen Eier ja längere Zeit nicht gegessen werden wenn ein Huhn Antibiotika bekommt ..., wer kontrolliert dies ? Welche chemische Keule mag in den großen Ställen gegen die Milben eingesetzt werden ? Wir kaufen schon seit Jahren nur noch Eier von Kleinbauern etc. Die sind dann halt teurer, schmecken aber besser.

13:48, Sisyphos3

>> von fathaland slim
Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn Lebensmittel knapp würden
.
zustände wie im Alten Rom
wenn das Brot knapp wurde
hatten die Herrschenden muffensausen.<

Und das zu Recht.

Es ist die Aufgabe der demokratisch gewählten "Herrschenden", die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

@ kommentator_02, um 13:52

Wie schön, dass es solch paradiesische Zustände bei Ihnen in der Großstadt git.
Ich wohne ländlich und komme jeden Tag zweimal beim Spaziergang mit meinen Hunden an einem Geflügelhof vorbei. Dort sollen ca. 45.000 Legehennen ihr Dasein im Kunstlicht fristen, gesehen habe ich noch keine einzige, denn mal einen Blick reinwerfen darf ich nicht.
Grund: Infektionsgefahr. Nicht etwa für mich!
Da lachen sogar die Hühner...

Ich wiederhole mich gerne:

Bitte nicht nur auf alles schimpfen, was “Landwirtschaft“ im Namen führt!
Packe sich jeder erst einmal an die eigene Nase, denn irgendwer verzehrt ja die jährlichen mehrere Milliarden Eier in Deutschland!

13.43 Neutrale Welt / Umsatz, Ertrag und Gesundheit

Das Chlor kein Wachstumshormon ist klar, kan man aus dem Text entnehmen. Habe aber Chlor erwähnt als ärgerliche Sache um öfters minderwertige Ware als positiver erscheinen zu lassen. Wie wurden damit in Osteuropa konfrontiert.
Der Verbrauch an Eier und Hühnerfleisch ist in verschiedenen europäischen Länder zurück gegangen. Mit gesundheitsbezogene Argumente darf in den meisten Ländern nicht mehr ohne weiteres geworben werden. Auch in Osteuropa. Und in einigen Ländern wie auch Dänemark ist man zu einen deutlichen Anstieg der Qualitäten gekommen. Sogar in den Niederlanden, nach den Eierskandalen, zu eine höhere Eierqualität. Es geht also, wenn man will.

Wie mir diese teilweise “akademische“ Diskutiererei...

...doch zunehmend auf den Geist geht.

Wir Verbraucher haben es doch - zumindest mal in diesem Fall - endlich einmal selbst in der Hand! Was kann denn noch einfacher sein, als den Eierkonsum deutlich zu reduzieren? Alles Weitere wird sich automatisch regulieren, und dann werden viele Leute, denen ein Ei etwas bedeutet, wie User kommentator_02, ein Bio-Ei mit gutem Gefühl genießen können.

@ fathaland slim, um 14:20

Ich reibe mich an Ihrer Formulierung
“...die Versorgungssicherheit der Bevölkerung...gewährleisten.“

Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass die Versorgungssicherheit (die ich durchaus auch vom gesundheitlichen Aspekt her betrachte) in Gefahr geriete, würden den Eierproduzenten straffere Zügel angelegt, was den Einsatz von Antibiotica betrifft?
Solange hier täglich zigtausende Tonnen an Lebensmitteln in der Tonne landen, kann es mit Versorgungsknappheit noch nicht so doll sein.

Werte Wirtschaft aber das geht nicht

Ne werte Wirtschaft, das mit den Flourchinilonen geht nicht, weil dieses Zeug gefährlich ist. Dazu beim NDR lesen:

NDR: Fluorchinolon-Antibiotika: Warnung an Ärzte (15.04.2019 10:43 Uhr)

Nebenwirkungen von Fluorchinolonen

In Deutschland betroffen sind die Wirkstoffe Ciprofloxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin. Sie werden schon länger mit schweren Nebenwirkungen in Verbindung gebracht, die bereits nach wenigen Tabletten auftreten können:

Kribbeln im Gesicht und in den Händen
Taubheitserscheinungen, Schmerzen und Risse im Bereich der Sehnen
Muskelschmerzen
Angstzustände und Panikattacken
Leberschäden

Und sowas wollt ihr echt ohne Wartezeit verwenden?? Geht's noch??

14:00, kommentator_02 @ fathaland slim, 12:37

>>Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren.

Das ist vollkommener Unsinn. Ist Ihnen als belesenem Menschen etwa nicht bekannt, dass die Produktion von Fleisch die zig-fachen Ressourcen verbraucht, wie die Produktion von pflanzlicher Nahrung (für die jeweils gleiche Anzahl an Menschen)?

Es müsste also lediglich der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten auf ein gesünderes Maß herunter gefahren werden, und der Massenexport tierischer Produkte (Deutschland überproduziert nämlich gewaltig) eingestellt werden.<<

Ja, es müsste also lediglich...

Ich erinnere noch mal an den Shitstorm und die hämische Freude der Parteien von der CDU über die FDP bis zur AfD, als die Grünen den vorsichtigen Vorstoß unternahmen, einen wöchentlichen fleischfreien Tag in Kantinen anzuregen.

Es gibt aber, wie ich am Anfang des Threads schrieb, innovative Konzepte antibiotikafreier Massentierhaltung in den Niederlanden. Vielleicht sollte man sich damit mal beschäftigen.

Dieses Formaldehyd ist giftig und gehört verboten

Dann zu Punkt Formaldehyd:

https://www.tagesschau.de/investigativ
/ndr/antibiotika-gefluegel-101.html

Weiterer Einsatz von krebserregendem Desinfektionsmittel?

Außerdem möchte die Geflügelwirtschaft den krebserregenden Stoff Formaldehyd auch in Zukunft zu Desinfektionszwecken verwenden. In der Massentierhaltung werde der Gefahrenstoff bei Neubelegungen von Ställen als Standardverfahren zur Raumdesinfektion eingesetzt, heißt es in einer Regel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Demnach werden auch Bruteier mit dem Stoff desinfiziert.

Dieses Zeug ist giftig und krebserregend. Eigentlich gehört dieses Zeug - das auch in Möbeln drin sein kann - verboten.

@ 14:30 von friedrich peter...

"Habe aber Chlor erwähnt als ärgerliche Sache um öfters minderwertige Ware als positiver erscheinen zu lassen. Wie wurden damit in Osteuropa konfrontiert."
.
Wir aber (noch) nicht. Wir sind nicht Osteuropa.
.
"Der Verbrauch an Eier und Hühnerfleisch ist in verschiedenen europäischen Länder zurück gegangen."
.
In welchen?
.
"Mit gesundheitsbezogene Argumente darf in den meisten Ländern nicht mehr ohne weiteres geworben werden. Auch in Osteuropa."
.
Ich lebe nicht in Osteuropa, aber selbstverständlich dürfen Sie das! "Fettreduziert", "pro vita", "gesundes Eiweiß", "kalorienarm", usw.
.
"Und in einigen Ländern wie auch Dänemark ist man zu einen deutlichen Anstieg der Qualitäten gekommen."
.
Deswegen kostet ein Schweinefilet aus DK auch nur 4€.....
.
"Sogar in den Niederlanden, nach den Eierskandalen, zu eine höhere Eierqualität."
.
Die Eier sind nicht qualitativ hochwertiger geworden, es geht um die Kontrolle von Fipronil. Übrigens kein Antibiotikum, sondern gegen Flöhe, Milben etc.

@ 12:58 von Stefan T

Sie dürfen auch weiterhin Ihren Tofu und Soja-Produkte gerne essen!
Sie dürfen auch fleischfrei leben.
.
Ich esse meinen Soja lieber veredelt.

Und hier ist das Wort vermutlich nicht zutreffend

Dann ist hier das Wort vermutlich nicht zutreffend:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-gefluegel-101.html

denn dazu was aus der Seite vom Umweltbundesamt:

Formaldehyd – neue Einstufung durch die EU

Formaldehyd ist ein seit langem eingesetzter Stoff und diente ursprünglich hauptsächlich dazu, Produkte haltbar zu machen (Konservierungsmittel). Die Verwendung nahm mit dem Einsatz als Klebstoffbestandteil in Holzwerkstoffen, zum Beispiel für Möbel, Innenausbau und Fertigbauweise, erheblich zu. Nachdem Formaldehyd bislang in der EU als „kann vermutlich Krebs erzeugen“ (Kategorie 2 gemäß CLP-Verordnung) eingestuft war, wurde es im Juni 2014 durch die EU aufgrund neuer Erkenntnisse als „kann Krebs erzeugen“ (Kategorie 1 B gemäß CLP-Verordnung) eingestuft.

Sondern es ist SICHER, dass es Krebs erzeugt.

Schnellste Lösung

für gesunde Tiere, Export von Geflügel verbieten, dann braucht es keine Massentierhaltung mehr in Deutschland, mal auf die Exportquoten in der Statistik schauen, wo das Zeug alles hingeht.
Genauso ist es bei anderen Fleischsorten, wir reden hier über Millionen Tonnen.
Wäre alles ganz einfach, weniger Abfall und Gülle hätten wir als Nebeneffekt auch noch, gut für das Trinkwasser.

Frage zu dem hier: was fuer Viren sind das und wie gefährlich??

Dann Frage zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-gefluegel-101.html

Des weiteren will die Industrie Infektionen mit sogenannten Bakteriophagen bekämpfen dürfen. Diese Viren gelten als Bakterienfresser. In der EU sind Phagenpräparate bisher jedoch nicht zugelassen.

Was fuer Viren sind dass und wie gefährlich sind die?? Dazu bitte mal mehr Aufklärung und Fakten.

Und zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/antibiotika-gefluegel-101.html

In ihrem Aufruf an die Geflügelwirtschaft hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) im Sommer vor allem gefordert, die Tiergesundheit in den Ställen zu verbessen, damit Hühner und Puten Antibiotika gar nicht erst benötigen. Konkrete Maßnahmen zu Zucht und Haltungsdichte sucht man in dem Papier der Geflügelwirtschaft allerdings vergeblich. Dazu würden robustere Rassen und mehr Platz in den Ställen zählen.

Das mit der Haltungsdichte muss auf jeden Fall verbessert werden.

Trotzdem! Hauptsache, das Huhn bewegt sich vorher (noch)

>>Am 11. November 2019 um 13:52 von kommentator_02
tbert, 11:53
Isst eigentlich noch jemand Hühnerfleisch?
....
Selbstverständlich, und mit großem Genuss!
Kaufe es vom selben Bioland Bauernhof wie die Eier. Hühner und Hähne leben draußen und haben ein "Hühnermobil" zur Verfügung.<<

>>Am 11. November 2019 um 14:00 von kommentator_02
fathaland slim, 12:37
Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren.
....
Das ist vollkommener Unsinn. Ist Ihnen als belesenem Menschen etwa nicht bekannt, dass die Produktion von Fleisch die zig-fachen Ressourcen verbraucht, wie die Produktion von pflanzlicher Nahrung (für die jeweils gleiche Anzahl an Menschen)?

Es müsste also lediglich der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten auf ein gesünderes Maß herunter gefahren werden, und der Massenexport tierischer Produkte (Deutschland überproduziert nämlich gewaltig) eingestellt werden.<<
------
Wo liegt das "gesündere Maß"? Wieviel "Hühnermobile" braucht es?

14:41, harry_up @ fathaland slim, um 14:20

>>Sind Sie ernsthaft der Meinung, dass die Versorgungssicherheit (die ich durchaus auch vom gesundheitlichen Aspekt her betrachte) in Gefahr geriete, würden den Eierproduzenten straffere Zügel angelegt, was den Einsatz von Antibiotica betrifft?
Solange hier täglich zigtausende Tonnen an Lebensmitteln in der Tonne landen, kann es mit Versorgungsknappheit noch nicht so doll sein.<<

Es gibt die objektive Versorgungssicherheit und die gefühlte.

Letztere ist nicht zu unterschätzen. Sie ist gewissermaßen ein Klavier, auf dem Populisten und Demagogen virtuos zu spielen imstande sind.

Ich beziehe meine Eier aus "Bauer Potts Hühnerparadies". Das besteht aus zwei Ställen auf Rädern, die auf einer Wiese stehen und alle paar Wochen umgesetzt werden, wenn die Hühner das Gras zerpickt haben. Auf der anderen Straßenseite befindet sich das Hofgebäude, davor ein Häuschen mit Eierautomat. Rund um die Uhr zugänglich. Die Eier kosten 35 Cent, und ich kenne die Hühner persönlich:=}

dieser bürgerschutz ist eine schande!

in deutschland für menschen u.u. lebensnotwendige antibiotka zum zwecke der gewinnmaximierung zu verfüttern, entbehrt jeglicher verantwortung sowie jeglichen anstands! wann wird diese "regierung" endlich begreifen, dass sie im dienste der bürgerinnen/bürger steht und keinem spendenbereiten klientel verpflichtet ist. jeder politiker, der zum schaden der bürger handelt - und hier zähle ich die verantwortlichen im kontext agrar eindeutig hinzu! - soll nur noch das konsumieren dürfen, was unverantwortliche geschäftemacher produzieren. alles nur weil unfähiges spietzenpersonal keine kante zeigt! dieser günstlingswirtschaft "ala" unionspartei muss endlich einhalt geboten werden. hoffentlich demontiert sich die union so weiter wie bisher, dann wird meine hoffnung eines wechsels nach grün vielleicht realität.

sorry an alle germanisten wegen der schreibkehler, der orthografie oder was man sonst noch alles falsch machen kann :-)

@ hesata15 (11:28): stimmt - Umsteigen auf Zweinutzungshuhn

hi hesta15

stimmt in der Tat. Die Dichte der Tiere in den Ställen muss verringert werden (also zahlenmäßig weniger Tiere pro Groß-Stall). Besser wäre mehr kleinere Höfe auf die man diese ueberzähligen Tiere dann verteilen könnte. Dann braucht es auch mehr Auslauf.
Zusätzlich dazu muss auf Zweinutzungshuhn umgestellt werden um dieses Kuekenschreddern zu beenden. Es gibt heute schon gute Rassen fuer Zweinutzungshuehner:

huehner-haltung.de -> Rassen -> Huehnerkategorien -> Zwiehuhnrassen

Dort werden Rassen wie:

Amrock
Ramelsloher
Sundheimer
Welsumer
Sulmtaler Hühner
Wyandotten

genannt.

@fathaland slim - Massentierhaltung verbieten und fertig.

14:15 von fathaland slim:
"Ja klar, die bösen Politiker."
> Ich empfehle "Die Anstalt" vom 18.12.2018. Diese zeigt unter anderem die Verflechtungen von Politik und Tierindustrie auf.

"Aber meinen Sie wirklich, die Deutschen ließen sich einen niedrigeren Fleischkonsum verordnen?"
> Definitiv ja. Dazu müsste lediglich die Massentierhaltung verboten werden. Die Deindustrialisierung der Fleischproduktion würde die Preise steigen lassen und den Konsum senken.

Die Folge: Bessere Tierhaltung, gesündere Ernährung, weniger Nitrat im Trinkwasser, weniger multiresistente Keime, aber eben auch geringere Gewinne der Lobby.

Bei allem Verständnis die Existenz

von Hühnerfarmen zu sichern. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft aus Profitgier gesundheitsschädliche Produkte auf den Markt bringt. Die Politik vertritt in vielen Fällen einseitig die Interessen der Wirtschaft (siehe Autoindustrie) gegen die Interessen der Menschen.
Einfach die Medikamente und gemeingefährlichen Handlungen verbieten, incl. deren Importe und den unverschämten Lobbyisten Hausverbot erteilen.

Knallharte Verbote

Massentierhaltung ist weder notwendig noch wünschenswert. Wenn durch Massentierhaltung nicht nur Tiere gequält und die Umwelt zerstört, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt wird, darf man den Profiteuren nicht mal den kleinsten Finger reichen und irgendwelchen Spielraum zu Verhandlungen bieten.

Statt hier immer auf Freiwilligkeit und liebes Bitten zu setzen, brauchen wir endlich knallharte Verbote für schädliches Verhalten. Und wenn die Massentierhaltung in der Folge nicht mehr möglich ist, ist das eher ein Gewinn als ein Verlust.

Frau Klöckner sollte sich endlich mal darauf besinnen, dass sie auch für Verbraucherschutz zuständig ist, und sich nicht immer nur als Marionette der Großindustriellen Landwirtschaft benutzen lassen.

Der Vorteil, den wir heutzutage haben

ist doch grandios. Früher war es so: das habe ich nicht gewusst, usw. Jetzt wissen wir um die Probleme, also kann man reagieren. Entweder weiter so, also alles fressen, wie die dummen Tiere, was auf den Tisch kommt, oder einfach drauf verzichten. Nicht mehr kaufen. Wenn der Absatz einbricht, dann werden die Köpfe der Produzenten klüger, anstatt fordernder.

dr.bashir, 10:56

Aber warum es gerade die paar wenigen Reserveantibiotika sein müssen, wo es dutzende andere gibt, hat mir auch noch keiner erklärt.

Es geht um die Kosten; manche "Reserveantibiotika" sind besonders billig.

fathaland slim, 14:20

Es ist die Aufgabe der demokratisch gewählten "Herrschenden", die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Durch Tierquälerei und Massenexport von Lebensmitteln?

harry_up, 14:22

Wie schön, dass es solch paradiesische Zustände bei Ihnen in der Großstadt git.

Von welcher Großstadt reden Sie? Ich wohne auf dem Land, der Hof auf dem ich einkaufe ist ca. 12 km entfernt von meinem Zuhause, die nächsten Großstädte ca. 25 km bis 30 km.

Bitte nicht nur auf alles schimpfen, was “Landwirtschaft“ im Namen führt!

Genau das tue ich ja eben nicht, sondern ich habe eine Alternative benannt.

Packe sich jeder erst einmal an die eigene Nase

Genau das tat ich bereits vor langer Zeit, und tue es immer wieder. Deswegen kenne ich ja auch Alternativen zur Tierindustrie.

An sowas sterben Leute.

Die Ärztezeitung nennt 33.000 Todesopfer von multiresistenten Keimen für das Jahr 2018.

Vielleicht sollten wir den "Deal" mal so übersetzen:
Die Geflügelwirtschaft fordert, nicht ganz auf das mittelbare Töten kranker Menschen verzichten zu müssen, sondern, sagen wir mal ... nur auf die die Hälfte ... (es folgt ein freundlicher Augenaufschlag einer geschulten PR-Agentin).
'Das ist doch verhandelbar! Da kann man doch wohl drüber reden!' ...

fathaland slim, 14:49

Es gibt aber, wie ich am Anfang des Threads schrieb, innovative Konzepte antibiotikafreier Massentierhaltung in den Niederlanden. Vielleicht sollte man sich damit mal beschäftigen.

Es bleibt eine nicht-artgerechte Massentierhaltung, die abzulehnen ist.

warum...

fordert die Industrie...der >Bürger hat zu fordern...es wird Zeit das sich hier einiges ändert...

Ist Wahr, 15:00

Wo liegt das "gesündere Maß"?

Bei der Menge an Lebensmitteln, die den Namen verdienen - also gesund produziert werden.

Wieviel "Hühnermobile" braucht es?

Das hängt von der Größe der Hühnermobile und der Anzahl der Hühner ab.

zumindest hier..

zumindest hier sind sich csu und afd einig,ausnahmeregelungen müssen her bevor die eu diese für menschen wichtigen antibiotika in der tiermast verbietet,wegen der resestenzen.

man kann...

gegen Geld nur mit mehr Geld oder mit Gewalt ankommen...alles andere ist Wirklichkeitsfremd...

15:12, Nachfragerin @fathaland slim

>>"Aber meinen Sie wirklich, die Deutschen ließen sich einen niedrigeren Fleischkonsum verordnen?"
> Definitiv ja. Dazu müsste lediglich die Massentierhaltung verboten werden. Die Deindustrialisierung der Fleischproduktion würde die Preise steigen lassen und den Konsum senken.

Die Folge: Bessere Tierhaltung, gesündere Ernährung, weniger Nitrat im Trinkwasser, weniger multiresistente Keime, aber eben auch geringere Gewinne der Lobby.<<

Die Lobby macht keine Gewinne. Die machen die Industriezweige, deren Interessen sie vertritt.

Die Fleischpreise würden steigen, und mit ihr die Wahlergebnisse der AfD. Die würde sich über das neue Thema freuen, die Flüchtlingsthematik ist ja ziemlich ausgelutscht, und könnte sich einmal mehr als Partei der Rechte des kleinen Mannes gerieren.

Ich erinnere noch einmal an den Veggie Day Shitstorm.

15:26, kommentator_02

>>fathaland slim, 14:20
"Es ist die Aufgabe der demokratisch gewählten "Herrschenden", die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten."

Durch Tierquälerei und Massenexport von Lebensmitteln?<<

Das ist einem Großteil der Verbraucher leider egal, wenn es an den Geldbeutel geht.

Bitter, aber ist so.

Deswegen lassen sich radikale Lösungen nur schwer durchsetzen.

In der Sache bin ich komplett bei Ihnen, ich sehe lediglich schwarz, was die Umsetzung angeht.

Ich nehme an, Sie verstehen mich besser, als Sie vorgeben zu tun. Sie werden ja wohl auch all meine anderen Kommentare hier im Thread gelesen haben.

12:23 von geist4711

“frage: was passiert wenn es kein antibiotika mehr gibt, weil alle nutzlos sind?!“

Dann werden Millionen Menschen das Zeitliche segen, ganz wie “Vor-Antibiotika-Zeiten“. Dazu passt auch:
Zitat “Multiresistente Keime verbreiten sich immer mehr. Gleichzeitig ziehen sich große Pharma-Konzerne aus der Antibiotika-Forschung zurück.“

15:43, kommentator_02

>>fathaland slim, 14:49
"Es gibt aber, wie ich am Anfang des Threads schrieb, innovative Konzepte antibiotikafreier Massentierhaltung in den Niederlanden. Vielleicht sollte man sich damit mal beschäftigen."

Es bleibt eine nicht-artgerechte Massentierhaltung, die abzulehnen ist<<

Die Tiere werden nicht krank und brauchen deswegen keine Antibiotika. Sie fühlen sich wohl, hacken nicht aufeinander ein und bewegen sich frei in großen Hallen.

Ihre Definition von "artgerecht" würde mich interessieren.

12:34 von GeMe

“Einen kleinen Vorgschmack gibt es in den Krankenhäusern mit multiresistenen Keimen.“

Inzwischen kann man sich die, wenn man gesundheitlich schon angeschlagen ist und alle Eventualitäten zusammen kommen, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln holen. Nachdem bei meiner Schwiegertochter “normale“ Antibiotika nichts halfen, musste auf Reserveantibiotikum zugegriffen werden. Ein Kampf um Leben und Tod.

eier kann man selbst herstellen...

1 Hahn und 3 Hühner...sollte jeder halten können...

@15:43 von kommentator_02

>>fathaland slim, 14:49
"Es gibt aber, wie ich am Anfang des Threads schrieb, innovative Konzepte antibiotikafreier Massentierhaltung in den Niederlanden. Vielleicht sollte man sich damit mal beschäftigen."

Es bleibt eine nicht-artgerechte Massentierhaltung, die abzulehnen ist.<<

Das mögen Sie ablehnen - sicherlich auch aus gutem Grund. Das werden Sie politisch jedoch durchbekommen. Die perfekte Lösung werden wir nicht kriegen. Wir benötigen eine Lösung die realisierbar ist.

@ kommentator_02, um 15:36

re harry_up, 14:22

Das tut mir Leid, ich habe das überhaupt nicht persönlich gemeint.
Der erste Teil sollte ironisch sein, denn so, wie Sie das mit Ihrem Eierkauf schreiben, konnten Sie nur ländlich wohnen. Und das kann natürlich nicht die Lösung für alle sein :-).
Der Rest meines Kommentars war an diejenigen gerichtet, die die Fehler nur bei der Politik sehen und sich selbst, der die Eier ja letztlich kauft, ausnimmt.
Werde mich nächstes Mal eindeutiger fassen.

@fathaland slim - Massentierhaltung gegen die AfD?!

15:58 von fathaland slim:
"Die Lobby macht keine Gewinne. Die machen die Industriezweige, deren Interessen sie vertritt."
> Diese Unterscheidung ist pedantisch und trotzdem falsch. Schließlich sind es oft die Industriellen selbst, die persönliche Kontakte zu den Politikern pflegen.

"Die Fleischpreise würden steigen, und mit ihr die Wahlergebnisse der AfD."
> Das ist das mit Abstand schlechteste Argument für die Massentierhaltung, das mir jemals untergekommen ist.

"Ich erinnere noch einmal an den Veggie Day Shitstorm."
> Würde man erst heute die Gurtpflicht einführen, gäbe es auch einen Shitstorm. Das ändert aber nichts am langfristig positiven Nutzen solcher Maßnahmen.

@ 15:58 von fathaland slim

"Die Fleischpreise würden steigen, und mit ihr die Wahlergebnisse der AfD. Die würde sich über das neue Thema freuen, die Flüchtlingsthematik ist ja ziemlich ausgelutscht, und könnte sich einmal mehr als Partei der Rechte des kleinen Mannes gerieren."
.
Ah ja.....
Die AfD geriert sich über den Fleischpreis......
Interessante These.......
Weil mit Migration läuft ja alles gut..... Haben wir ja geschafft!
.
"Ich erinnere noch einmal an den Veggie Day Shitstorm."
.
Machen Sie den doch! Wer hält Sie von Ihrem Veggie-Day ab? Sind wir Lemminge?
Muss ich wegen Frau Kühnast einen Veggie-Day machen?
Bitte, machen Sie den. Und noch den Müsli-Day!
Wir leben in einer freien Gesellschaft. Sie können jeden morgen Ihr Ümüz in Neukölln essen! Wofür unschuldige Eier gestorben sind......

12:37 von fathaland slim

“Ohne Massentierhaltung lassen sich 80 Millionen Deutsche nur schwer ernähren.“
Babys essen kein Fleisch, Vegetarier und Veganer auch nicht. Fallen also schon ein paar Hunderttausend weg.
Ausserdem: wieso wird der afrikanische Markt mit billigem Hühner-/Putenfleisch aus Deutschland (hauptsächlich) und der EU überschwemmt? Ich bin überzeugt, dass (Massen)Tierhaltung auch eine Nummer kleiner ginge.
Wieso wandern verantwortungslose Schweinemäster aus den Niederlanden ab und Deutschland nimmt sie mit Handkuss auf?

Reserveantibiotika? Reserve?

Warum kriegen sowas Tiere?

Die sollten Menschen vorbehalten sein.

Die eigentliche Lösung der

Die eigentliche Lösung der Problematik wäre, die gesetzlich erlaubte Besatzdichte um etwa den Faktor 10 zu senken. Nur so können die Lebensbedingungen der Vögel so weit verbessert werden, dass sie nicht ständig krank werden.

Wichtig wäre auch, die über- ja qualgezüchteten Rassen zu verbieten und wieder zu lebensfähigeren zurückzukehren.

Dies hätte natürlich eine Erhöhung der Preis zur Folge, und vermutlich auch einen Zusammenbruch des Exports, der seit 2010 verdreifacht wurde. Und das wäre aus diversen Gründen auch gut so.

16:17, WiPoEthik

>>@15:43 von kommentator_02
>>fathaland slim, 14:49
"Es gibt aber, wie ich am Anfang des Threads schrieb, innovative Konzepte antibiotikafreier Massentierhaltung in den Niederlanden. Vielleicht sollte man sich damit mal beschäftigen."

Es bleibt eine nicht-artgerechte Massentierhaltung, die abzulehnen ist.<<

Das mögen Sie ablehnen - sicherlich auch aus gutem Grund. Das werden Sie politisch jedoch durchbekommen. Die perfekte Lösung werden wir nicht kriegen. Wir benötigen eine Lösung die realisierbar ist.<<

Danke.

Nichts anderes möchte ich mit meinen Kommentaren hier sagen.

@14:41 von harry_up

"Solange hier täglich zigtausende Tonnen an Lebensmitteln in der Tonne landen, kann es mit Versorgungsknappheit noch nicht so doll sein."

Auch in Gegenden in denen es mit der Versorgungssicherheit nicht so dolle aussieht landen Lebensmittel im Müll. Das ist nicht nur ein Luxusproblem, sondern auch ein Effizienzproblem (falsche Lagerung, lange Lieferketten, unzureichende Infrastruktur, ...)

16:22, NeutraleWelt @ 15:58 von fathaland slim

Ihr wütender Kommentar bestätigt meine Aussagen hier im Thread aufs feinste.

"Ümüz" gibt es übrigens nicht.

@ fathaland slim, um 15:58

re 15:12, Nachfragerin

Der Veggie-Shitstorm war aus der Situation geboren. Die Grünen waren damals dabei, etliche Verbote vorzubereiten, wie Nachtangeln oder ähnlichen Unsinn. Dann verkündete die Zeitung mit den 4 Buchstaben etwas davon, dass Fleisch verboten werden soll, und dann stand ein Minister der Grünen da, über dessen Sympathien man sehr geteilter Meinung war, und schlug den “Veggieday“ vor.
Da war das Maß einfach voll.

Leider geriet diese im Grunde sinnvolle Idee auf diese Weise unter die Räder,
und solange die Überzahl der Bevölkerung auf - wie zu lesen war - “veredeltes Soja“ nicht wenigstens hin und wieder verzichten will, wird das auch nix mit der artgerechten Tierhaltung.

Ich sag's nochmal:
Jeder am eigenen Näschen packen!

Krankes System

Wenn die Tierhaltung im Regelfall nicht ohne Antibiotika, also "Notfallbehandlung" funktioniert, dann führt es das ganze System ad absurdum. Wie dreist ist es da als Erzeuger auch noch Forderungen zu stellen? Fleischerzeugung in dieser Form ist geradezu pervers. GoVegan.

re WiPoEthik, um 16:29

@ 14:41 von harry_up

Aber Sie wollen mich damit nicht beruhigen, oder? Dass Sie's “Effizienzproblem“ nennen klingt fast ironisch - aber es stimmt ja leider...

@ Tada, um 16:24

Guten Morgen!
Den Artikel schon gelesen?

es wäre schon viel gewonnen,

wenn jedem tier auch ein beipackzettel angeheftet würde. kann sich der verbraucher den gang zur apotheke ersparen. und der druckindustrie wäre auch geholfen.

Fleisch, nein danke!

Mich wundert nicht, dass immer mehr Menschen fleischlos leben.
Ich hoffe, dass irgendwann niemand mehr diesen Dreck konsumiert.
Bitte, kommt mir jetzt nicht damit, dass dann nicht genug Essen für die Menschen da ist.

16:22, Nachfragerin

>>"Die Fleischpreise würden steigen, und mit ihr die Wahlergebnisse der AfD."

> Das ist das mit Abstand schlechteste Argument für die Massentierhaltung, das mir jemals untergekommen ist.<<

Es ist kein Argument für die Massentierhaltung. Ich weise lediglich auf die Probleme bei der Durchsetzung eines radikalen Systemwechsels hin.

Selbstverständlich müssen wir von der bisherigen industriellen Massentierhaltung weg. Der erste Schritt dorthin wäre eine Bundesregierung unter Führung der Grünen. Eine realistische Option, die die Gegenseite allerdings mit der Erzählung von den Grünen als Verbotspartei zu verhindern versuchen wird.

Dieser Problematik sollte man sich bewusst sein, dies versuche ich hier zu verdeutlichen.

Demokratie ist oft nicht einfach, deswegen immer wieder diese Sehnsucht nach starken Führern.

@Margareta K.

"Babys essen kein Fleisch, Vegetarier und Veganer auch nicht" Am 11. November 2019 um 16:24 von Margareta K.

Babys trinken Milch, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist - egal, ob Muttermilch oder Pulverlösung. Die kommt nicht von Pflanzen.

Vegetarier essen tierische Produkte, die wachsen nicht auf Bäumen. Eine Kuh muss ein Kalb bekommen, um Milch zu geben. Irgendwann versiegt die Milch und die Kuh muss wieder kalbern. Wollen Sie die ganzen Kälber zu sich nehmen und bis zu deren natürlichen Tod (20-30 Jahre) halten?

Veganer müssen Tabletten schlucken, das ist keine Option.

Und wer sagt überhaupt, dass die Nutztiere heute unglücklich sind, wo sie keinen Durst oder Hunger haben, sie vergleichsweise wenige Krankheiten und Parasiten haben und nicht dauernd vor Raubtieren auf der Hut sein müssen?
Natur pur ist kein Garten Eden.

15:52, Superdemokrat

>>eier kann man selbst herstellen......
1 Hahn und 3 Hühner...sollte jeder halten können...<<

In der Etagenwohnung.

Artgerecht natürlich.

@ Superdemokrat, um 16:17

“1 Hahn und 3 Hühner sollte jeder halten können...“

Richtig, denn selbst auf dem Balkon im 9. Stock hätten sie noch mehr Platz als im Stall beim Eierfabrikanten :-)

Gerade bei Hühnern ist Bodenhaltung...

... wenig sinnvoll. Bei Masthähnchen geht es vielleicht, weil die vor der Geschlechtsreife geschlachtet werden. Aber bei Ei-Produktion...

Größere Käfige mit Kleingruppen wären erstens Artgerechter (Hühner leben von Natur aus in Kleingruppen von 5-20 Weibchen mit einem Männchen) und zweitens könnte nicht jedes kranke Huhn alle anderen anstecken.

Bodenhaltung ist Dauerstress.

16:36, harry_up

>>Die Grünen waren damals dabei, etliche Verbote vorzubereiten, wie Nachtangeln oder ähnlichen Unsinn.<<

Es lief eine Kampagne gegen die Grünen. Die konnten auch gar nichts vorbereiten, denn sie waren an der Bundesregierung nicht beteiligt. Es wurde lediglich alles Mögliche diskutiert, meist auf lokaler Ebene.

Von einem Nachtangelverbot habe ich noch nie etwas gehört.

16:42 von harry_up

Ja, habe ich.

Und was ist an meinem Beitrag nicht zu verstehen?

Reserve ist keine Reserve, wenn man sie in der Tierhaltung einsetzt.

Was ist so schwer daran zu verstehen?

Ein Reserverad ist auch keins, wenn man es schon irgendwo benutzt.

Oder sehen Sie das anders?

fathaland slim Selbst bei

fathaland slim
Selbst bei diesem Thema haben Sie die AfD im Hinterkopf. Aha , wenn die Fleischpreise steigen , dann steigen auch die Wahlergebnisse der AfD.
Was für eine seltsame Logik doch Sie an den Tag legen. Wie immer , wenn Sie hier posten vergessen Sie mit Argumenten , welche Hieb - und Stichfest sind , die Diskussion zu bereichern. Wenn Sie Millionen Menschen in diesem Land auch mit Fleisch versorgen wollen , dann kommen Sie nicht umhin , das mit einer Massentierhaltung zu machen. Die Zeiten , wo sich jeder Haustiere hält zur Eigenversorgung ist schon lange vorbei. Natürlich kann man selbst seinen Fleischkonsum etwas reduzieren , aber noch immer gilt der Spruch >> Fleisch ist ein Stück Lebenskraft <<. Wir können und werden nicht alle uns vegan ernähren , nur weil das manchen Phantasten so vorschwebt.
Man kann die Tierhaltung und die Fleischversorgung etwas moderner gestalten , damit Tiertransporte auf weite Strecken unterbunden werden ,aber dazu müsste auch der Wille da sein

Erinnert ihr euch an die Wiesenhof-Kampagne "Chlorhühnchen" ?

Kurz erklärt: Äpfel für den Handel, viele Lebensmittel werden gechlort, um es von Bakterien und Viren zu befreien, bevor es in den Handel kommt. Seit Jahren auch in Deutschland. Bei Äpfeln zum Beispiel. Als ein Freihandelsabkommen mit den USA "drohte", schrie alles "keine Chlorhühnchen". Da wundere ich mich etwas. Mir wären diese reinen Hühner eigentlich ganz recht. Was ich aber nicht so dolle finde, sind unsere deutschen Gift-Antibiotika-Massenhühner. Die Kampagne "Chlorhuhn" mit genau diese Begrifflichkeit wurde von der Hühnerlobby in Deutschland erfunden und zeigte Wirkung. Und zeigte überdies, wie dumm wir alle eigentlich doch sind. Denn Antibiotika waren und sind in den USA verboten. Ganz grundsätzlich. Schon komisch, und dort isst man dennoch mehr Hühner, als hier. Und weitaus gesündere, als hier in Deutschland dank unserer Fleischindustrie.
.
Die Lobby-Anfälligkeit von Frau Klöckner ist das Problem und die Unfähigkeit der Deutschen, generell nur noch Bio zu kaufen.

@ NeutraleWelt, um 16:22

re @ 15:58 von fathaland slim

Dass Sie, egal, wie das Geflügel im Stall verreckt, auf IHR Recht auf Eier und Fleisch auch keinen Tag verzichten wollen, weil Sie ja ein freies Individuum und kein Lemming sind, wundert keinen Augenblick.
Sie haben eben Eier...

16:59, Tada

>>Gerade bei Hühnern ist Bodenhaltung...
... wenig sinnvoll. Bei Masthähnchen geht es vielleicht, weil die vor der Geschlechtsreife geschlachtet werden. Aber bei Ei-Produktion...

Größere Käfige mit Kleingruppen wären erstens Artgerechter (Hühner leben von Natur aus in Kleingruppen von 5-20 Weibchen mit einem Männchen) und zweitens könnte nicht jedes kranke Huhn alle anderen anstecken.

Bodenhaltung ist Dauerstress.<<

Bei dem Beispiel aus den Niederlanden, das ich beschrieb, handelt es sich um Fleisch- und nicht um Eierproduktion.

Sorry, ich vergaß, darauf hinzuweisen.

Interessant war in diesem Zusammenhang die für die Tiere stressfreie "Hühnerernte". Von Hand. Bei Nacht, wenn sie schlafen.

BIO kaufen, Thema erledigt

Würde jeder Bio-Hühner kaufen, sofern vorhanden, dann wäre alles schon gelaufen. Es liegt an uns Verbrauchern. Wer Fleisch im Supermarkt kauft, macht sich verantwortlich für die Missstände, die Tierquälereien und die Verseuchungen, die es durch die Massentierhaltung in Deutschland gibt. So banal-einfach, wie richtig diese Feststellung. Ob uns das passt oder nicht. Fleisch im Supermarkt und/oder Discounter sind persee ein Skandal.
.
Wer das nicht will, der kauft entweder beim Metzger, der seine Tiere nachweislich aus kleineren Betrieben der Umgebung bezieht, oder greift grundsätzlich auf BIO-zertifiziertes Fleisch. Das würde viele der Probleme beheben. Gülle-Landwirte, Viehfutter-Glyphosat-Produzenten, Massentierhalter mit der Quälfleischproduktion.. alles wäre deutlich besser. Bio-Fleisch wird es oftmals nicht in dieser Anzahl geben, und es ist teurer und hätte einen realen Preis, also isst man an diesem Tag einfach mal kein Fleisch, uns allen und der Natur täte auch das ganz gut.

Geflügelindustrie ist unnötig und für niemand gesund

Niemand braucht diese Geflügelfabriken. Selbst die meisten Verbraucher haben mittlerweile begriffen, dass man Nicht-bio Lebensmittel zwar essen kann, aber allen möglichen Müll mit isst. Das reicht von Mikroplastik über Abfall bis hin zu Medikamenten und Antibiotika.
Dass diese sogenannten "Züchter" (Euphemismus für das was mit den armen Tieren passiert) sich auch noch erlauben, Forderungen für irgendwas zu stellen, ist der eigentliche Skandal.

13:56 von dr.bashir

"Aber warum es gerade die paar wenigen Reserveantibiotika sein müssen, wo es dutzende andere gibt, hat mir auch noch keiner erklärt."

Ich verweise auf einen kompetenten Kommentator mit seinem Beitrag von 11:47
dr.bashir:
"Colistin ist ein uraltes Antibiotikum, dass beim Menschen wirklich nur eingesetzt wird, wenn nichts anderes hilft, da es Nebenwirkungen hat. Aber, (...) es ist sehr billig, weil uralt."

Ich glaube manchmal ist die Erklärung wirklich so einfach.

Das Problem ist lange bekannt - allerdings scheinen wir die Todesopfer durch multiresistente Keime als Preis für günstigeres Fleisch in Kauf zu nehmen. Zumindest ist das die implizite Linie der Union. Der Widerstand der Bevölkerung war bisher noch nicht ausreichend groß um das zu ändern. Das gehört auch zur Wahrheit.

@ fathaland slim

"Selbstverständlich müssen wir von der bisherigen industriellen Massentierhaltung weg. " Am 11. November 2019 um 16:44 von fathaland slim

Ich finde nicht, dass wir da weg müssen.

Haltungsbedingungen verbessert man schon dadurch, dass die Tiere nicht überzüchtet werden und auf Gesundheit geachtet wird.

Und natürlich, indem genug ausreichend bezahlte Tierpfleger genug Zeit haben öfter zu putzen und zu kontrollieren.

Investoren will ich das Geld nicht geben. Das verbessert nichts an der Tierhaltung.

Man sollte sich lieber um Platz für Wildtiere kümmern, statt den schon für Nutztiere zu verplanen, damit das Brathähnchen in den 3 Monaten ihres Lebens höhere philosophische Erkenntnisse gewinnt.

@ fathaland slim, um 17:01

re 16:36 harry_up

Stimmt, die Grünen waren nicht in der Regierung, wollten aber.

“Verbot von Ponyreiten bei Volksfesten und “Licht- (nicht Luft)verschmutzung“ gehörten auch in die Planung für die Wahlvorbereitung der Grünen.
Das mit dem Nachtangelverbot war mir noch im Hinterkopf, die beiden anderen Verbotsvorschläge habe ich beim Googeln gefunden. (Wikipedia)

@fathaland slim - umdenken

16:44 von fathaland slim:
"Es ist kein Argument für die Massentierhaltung. Ich weise lediglich auf die Probleme bei der Durchsetzung eines radikalen Systemwechsels hin."
> Bei jedem Wechsel gibt es irgendwen, der sich davon gestört fühlt. Mein Eindruck ist aber, dass die Politik über die Interessen der Bürger leichter hinwegsieht als über die der Industrie.

"Selbstverständlich müssen wir von der bisherigen industriellen Massentierhaltung weg. Der erste Schritt dorthin wäre eine Bundesregierung unter Führung der Grünen."
> Das wird es nicht geben. Und wenn doch, ist der Umdenkprozess soweit vorangeschritten, dass sich Massentierhaltung kaum noch lohnt.

"Demokratie ist oft nicht einfach, deswegen immer wieder diese Sehnsucht nach starken Führern."
> Die Dummheit der Menschen ist ein zu akzeptierendes Übel in einer Demokratie. Sie wird aber auch vom Lobbyismus untergraben.

17:04, Trampelchen

Daß den Freunden der AfD meine Argumente hier nicht passen, kann ich ja verstehen. Aber daß meine Argumente von ihnen nicht als solche erkannt werden schon weniger.

Die Argumenthaltigkeit meiner Beiträge steht außer Frage, was man auch daran erkennt, daß andere Foristen auf sie eingehen und mir in der Sache und sachlich widersprechen.

Sie leider nicht. Sondern Sie versuchen, mich persönlich niederzumachen.

Schade.

Aber immerhin machen Sie deutlich, daß mit Ihrer Partei ein Systemwechsel, was die Massentierhaltung angeht, nicht stattfinden wird ("Fleisch ist ein Stück Lebenskraft", ein alter Werbeslogan der Fleischindustrie) und bestätigen damit meine Aussagen.

fathaland slim, 16:06

Ich nehme an, Sie verstehen mich besser, als Sie vorgeben zu tun.

Wenn ich solches von Ihnen lese "Es ist die Aufgabe der demokratisch gewählten "Herrschenden", die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.", wohl eher doch nicht. Es kann niemals die Aufgabe eines demokratisch gewählten Regimes sein, Tierquälerei zu dulden oder gar zu befeuern.
Aus keinem Grund.

Im Übrigen schrieb ich in diesem Thread bereits, dass die Versorgungssicherheit durch die Abschaffung der Massentierhaltung nicht gefährdet wäre, wohl aber die sinnlose Überproduktion.

Vielleicht verstehen Sie mich aber auch besser, als Sie vorgeben ...

@16:40 von harry_up

"Aber Sie wollen mich damit nicht beruhigen, oder? Dass Sie's “Effizienzproblem“ nennen klingt fast ironisch - aber es stimmt ja leider..."

Nein, zur Beruhigung war das nicht gedacht. Es ging mir darum, dass Verschwendung nicht immer ein Zeichen von Wohlstand ist.

@ Tada, um 17:04

re 16:42 von harry_up

Dann hätten Sie auch einmal einen Blick in die zahlreichen Kommentare tun sollen, denn spätestens da wäre Ihnen aufgefallen, dass Ihre (zweifellos berechtigte!) Frage schon mehrfach gestellt worden war.

fathaland slim, 16:11

Die Tiere werden nicht krank und brauchen deswegen keine Antibiotika. Sie fühlen sich wohl, hacken nicht aufeinander ein und bewegen sich frei in großen Hallen.
Ihre Definition von "artgerecht" würde mich interessieren.

Lebewesen gehören nicht in Hallen, außer Sie betrachten sie als Maschinen.

Was ich für artgerechte Tierhaltung halte, wissen Sie doch bereits aus meinem Beitrag zur Hühnerhaltung. Sie selbst kaufen ja z.B. Eier aus einer ähnlichen Haltungsform, nämlich Außenhaltung auf Weiden mit mobilen Ställen.

4 Jahre

"Reserveantibiotikum Colistin in Hähnchen- und Putenställen ab Ende 2023 nicht mehr zu verwenden"

Vier Jahre sind eine lange Zeit. Auch bei der Keimentwicklung.

WiPoEthik, 16:17

Das werden Sie politisch jedoch durchbekommen.

Das würde mich freuen!
Ich vermute allerdings, dass Sie so mut- und antriebslos wie viele Andere sind, und nur ein "nicht" vergessen haben.

zu ?Gerade bei Hühnern ist Bodenhaltung wenig sinnvoll

zu um 16:59 von Tada
"Gerade bei Hühnern ist Bodenhaltung wenig sinnvoll."

Für wen ist das wenig sinnvoll: doch nur für die industrielle Massentierhaltung. Weil Bodenhaltung und gesunde Hühner eben weniger Profit abwirft und das Produkt Ei endlich (wieder) zu einem wertvollen Nahrungsmittel wird.

Für das wohl des Lebewesen ist dies enorm sinnvoll und wichtig,
und für den Erhalt der natürlichen Wachstums- und Inhaltsstoffe der tierischen Produkte ebenfalls - also für die Gesundheit des Menschen.

@ fathaland slim, um 17:12

re 16:59 Tada

Kann es sein, dass es bei der Fleischproduktion in den NL, die Sie mehrfach erwähnt haben, um Rinderhaltung geht?

harry_up, 16:22

Der erste Teil sollte ironisch sein, denn so, wie Sie das mit Ihrem Eierkauf schreiben, konnten Sie nur ländlich wohnen.

Nö, die nächste Großstadt ist gerade mal 25 km von besagtem Hof entfernt, es kaufen viele Großstädter dort ein.
Kreisstädte mit um die 30 000 Einwohnern liegen auch noch näher.

Ironie hatt ich tatsächlich nicht erkannt - vielleicht schreiben Sie beim nächsten Mal etwas drastischer ;)

Beste Grüße und nix für ungut!

17:17, harry_up

>>“Verbot von Ponyreiten bei Volksfesten und “Licht- (nicht Luft)verschmutzung“ gehörten auch in die Planung für die Wahlvorbereitung der Grünen.
Das mit dem Nachtangelverbot war mir noch im Hinterkopf, die beiden anderen Verbotsvorschläge habe ich beim Googeln gefunden. (Wikipedia)<<

Ersteres ist der Tierschutzlobby geschuldet, und zweiteres ist wirklich ein Problem. Schauen Sie sich mal Satellitenfotos von Deutschland bei Nacht an. Das Land ist hell erleuchtet. Biologen können Ihnen erzählen, was dies für Auswirkungen auf die Wildfauna unseres Landes hat.

Das mit dem Nachtangeln habe ich mal nachgeschlagen. Das war offensichtlich früher bundesweit verboten. Ich war dann offensichtlich in meiner aktiven Anglerzeit öfters mal Gesetzesbrecher. Nun ja, ist wohl verjährt.

@17:04 von Trampelchen

Kurz zur Logik des Zusammenhanges von Fleischpreisen und AfD-Stimmen.

Hohe Fleischpreise sorgen für Unzufriedenheit. Unzufriedene Wähler tendieren zur Protestwahl. Und es wird wohl niemand aus Protest die FDP wählen oder aufgrund zu hoher Fleischpreise sein Kreuz bei den Grünen machen. Die Regierungsparteien fallen als Protestparteien auch weg.
Da bleibt dann nicht mehr viel Auswahl. Die PARTEI spricht dafür auch nicht die richtige Klientel an.

Aktuell ist der Verzicht auf Fleisch eher ein Kennzeichen der Bildungsschicht. Wenn der Verzicht auf Fleisch ein Kennzeichen der einkommensschwachen Schichten wird - schlichtweg aus ökonomischem Zwang heraus - würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn die Unzufriedenheit massiv zunehmen würde.

Ich weiß nicht ob wir es als Gesellschaft wollen, dass die Wahl Fleisch zu essen oder nicht v.A. damit zusammenhängt ob wir es uns leisten können.

@Michael Maier

"dass man Nicht-bio Lebensmittel zwar essen kann, aber allen möglichen Müll mit isst. Das reicht von Mikroplastik über Abfall bis hin zu Medikamenten und Antibiotika" Am 11. November 2019 um 17:15 von Michael Maier

Denken Sie wirklich, Bio-Hühner werden nicht behandelt?

Ich kenne eine Landwirtin. Sie meint zwar, sie wüsste nicht, wie das in Riesenbetrieben aussieht, aber auch Antibiotika kosten Geld und keiner wird es einfach so kaufen und den Tieren geben.
Aber wenn es nötig ist, dann bekommen auch Bio-Hühner Antibiotika.

Microplastik ist eh überall, selbst in der freien Natur. Wie kommen Sie darauf, dass Bio-Produkte verschont bleiben?

In den letzten Jahren haben Gifte auch Bio-Höfe getroffen. Sie müssten die Eier zurückrufen. Grund: Bodengifte, die sich seit den 50ern angesammelt haben. Wenn der Hof auf sowas steht, dann hilft nichts, nicht mal mehr beten.

17:28 von harry_up

Und was hat das mit Artikel lesen zu tun, wenn andere Kommentatoren dazu dieselbe Meinung haben wie ich?

Was stört Sie daran?

harry_up, 17:17

Verbot von Ponyreiten bei Volksfesten und “Licht- (nicht Luft)verschmutzung“ gehörten auch in die Planung für die Wahlvorbereitung der Grünen

Beides sehr sinnvolle Initiativen.

17:21, Nachfragerin

>>16:44 von fathaland slim:
"Es ist kein Argument für die Massentierhaltung. Ich weise lediglich auf die Probleme bei der Durchsetzung eines radikalen Systemwechsels hin."

> Bei jedem Wechsel gibt es irgendwen, der sich davon gestört fühlt. Mein Eindruck ist aber, dass die Politik über die Interessen der Bürger leichter hinwegsieht als über die der Industrie.<<

Das ist Ihre Erzählung, Argumente beirren Sie hier nicht. Zum Beispiel, daß ein wahlentscheidend relevanter Teil der Bevölkerung höhere Fleischpreise nicht akzeptieren wird.

>>"Selbstverständlich müssen wir von der bisherigen industriellen Massentierhaltung weg. Der erste Schritt dorthin wäre eine Bundesregierung unter Führung der Grünen."

> Das wird es nicht geben. Und wenn doch, ist der Umdenkprozess soweit vorangeschritten, dass sich Massentierhaltung kaum noch lohnt.<<

Diese Aussage verstehe ich nicht.

@kommentator_02

"wohl aber die sinnlose Überproduktion" Am 11. November 2019 um 17:24 von kommentator_02

Überproduktion für Export ist nicht sinnlos. Damit verdienen wir Geld, um Sachen zu kaufen, die wir nicht selbst produzieren oder aus dem Boden fördern können.

in Kortrijk hat jeder Haushalt...

1 Hahn und 5 Hühner bekommen...dadurch wurde die Müllmenge stark reduziert...aber Leute wie sie finden ja immer was zu meckern...

auch,wenn...

jetzt wieder alle die Nazikeule schwingen werden...die Deutschen kaufen weniger Billigfleisch...auch dafür braucht die Industrie inzwischen die arme Bevölkerung der Länder aus denen hierher geflüchtet wird...was ich da beim Einkaufen so erlebe ist schon der Hammer...aber Beratungsresistent sind diese Menschen noch mehr als die Kanzlerin...

17:21, Nachfragerin

>>"Demokratie ist oft nicht einfach, deswegen immer wieder diese Sehnsucht nach starken Führern."

> Die Dummheit der Menschen ist ein zu akzeptierendes Übel in einer Demokratie. Sie wird aber auch vom Lobbyismus untergraben.<<

In jeder Gesellschaft gibt es Gruppen gleichen oder ähnlichen Interesses. Industrien, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Handwerker, Handel, Alte, sozial Schwache undsoweiterundsofort. Diese Gruppen organisieren sich in Verbänden, und diese Verbände stellen Menschen an, die ihre Interessen vertreten sollen. Das sind die Lobbyisten.

Ohne solche geht es in einer Demokratie nicht.

Das Problem ist nicht, daß es diese Lobbyisten gibt, sondern die Macht der Industrieverbände. Die daraus resultiert, daß es ohne die die Industrie keine Arbeitsplätze gäbe.

Das gibt ihren Verbänden ein großes Erpressungspotential in die Hand.

Und im Falle der Lebensmittelindustrie kommt noch hinzu, daß von ihr die Versorgung der Bevölkerung abhängt.

Also doppeltes Erpressungspotential.

@WiPoEthik, um 17:27

re @16:40 von harry_up

Sorry, da stimmen wir letztlich doch nicht überein.
Für mich ist Verschwendung automatisch ein Synonym für Wohlstand.
Ich konnte Ihrer Begründung, die Sie Effizienzproblem nannten, zwar folgen, die aber entschuldigt die Vernichtung von Nahrungsmitteln letztlich keineswegs.

17:33, harry_up

>>@ fathaland slim, um 17:12
re 16:59 Tada

Kann es sein, dass es bei der Fleischproduktion in den NL, die Sie mehrfach erwähnt haben, um Rinderhaltung geht.<<

Nein.

Um Masthähnchen.

Definitiv.

@ fathaland slim, um 17:39

re 17:17 harry_up

Bin zwar seit 1969 Biologe, habe mir aber ehrlich gesagt bislang keine Gedanken um den Einfluss der Lichtfülle auf die Wildfauna gemacht :-). Dass man bei klarer Nacht kaum die Sterne sieht, bedaure ich seit langem.
Natürlich war und ist mir der Sinn der anderen Verbotsversuche klar, aber da gab und gibt's m. M. n. eindeutig dringlichere Baustellen.
Wie man an diesem Thread beispielhaft sieht...

antibiotika-einsatz-gefluegelindustrie-fordert-deal

Lieber fathaland slim, Sie schreiben :"Von einem Nachtangelverbot habe ich noch nie etwas gehört."
Ja, das glaube ich gern!
Es ist auch bloß so ein "Aufmacher der =>"Grünophobien"!

Übrigens, seit vielen Generationen gilt, (im Ehrenkodex) dass nach Sonnenuntergang der Fischer (genauer =>Angler) "das Recht verloren hat". =>Nach Sonnenuntergang darf man nicht fischen, ...und speziell =>nicht <=mit künstlichem Licht.

Leider war keine politische Partei jemals bereit, dem Tierschutz eine größere Bedeutung zu-zu-messen, als der Profitgier etlicher Tierhalter !

"Früher", bei den Bauern als Tierhalter, da hatten z.B. die Kühe keine Nummern, sondern menschliche Namen, sie gehörten quasi "zur Familie"!

Tierschutz-Probleme und PharmaProbleme gibt es erst seit der Massentierhaltung.
Denn mit der =>Industriellen Landwirtschaft, kam das große Übel !

Unsere Demokratieform erlaubt jedoch nicht die Rückkehr zur "Natürlichen Tierhaltung".
(schmälert den Profit ....und die Parteispenden!)

Profit vs. Menschenleben?

@Tada:
"damit das Brathähnchen in den 3 Monaten ihres Lebens höhere philosophische Erkenntnisse gewinnt."
Das ist ja wohl an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Ihre Worte gestatten einen tiefen Einblick in Ihre Einstellung tierischen Geschöpfen gegenüber.
Tiere, die artgerecht, d.h. in einer Umgebung gehalten werden, die ihrer natürlichen entspricht, benötigen keine Unmengen von Antibiotika.
Ist eigentlich schon mal jemandem der Gedanke gekommen, dass durch die Verabreichung von Reserveantibiotika billigend in Kauf genommen wird, dass Menschen sterben werden, weil die Medikamente wirkungslos werden? Und mit welcher Begründung? Dass industrielle Tierzucht sonst nicht mehr lukrativ ist? Das bedeutet Profit geht über Menschenleben. Und nein, Billig- und Massenproduktion ist nicht nötig. Sie führt nur dazu, dass Fleisch nicht mehr geachtet wird.

@fathaland slim, re Nachfragerin

"> Bei jedem Wechsel gibt es irgendwen, der sich davon gestört fühlt. Mein Eindruck ist aber, dass die Politik über die Interessen der Bürger leichter hinwegsieht als über die der Industrie.<<

Das ist Ihre Erzählung, Argumente beirren Sie hier nicht. Zum Beispiel, daß ein wahlentscheidend relevanter Teil der Bevölkerung höhere Fleischpreise nicht akzeptieren wird."

Da wären wir wieder bei den bekannten zwei Problemen, die u.a. auch dafür sorgen, dass nichts dafür getan wird, den Klimawandel wenigstens zu bremsen: Die Menschen sind leider so gestrickt, dass sie nichts ändern, so lange es ihnen gut geht. Deshalb bleibt es beim Antibiotika-Einsatz, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er millionen Menschenleben fordern wird, extrem groß ist.
Und zum anderen stellen die meisten Politiker ein paar Wählerstimmen über ihren Amtseid, mit dem sie geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
Und die Massen-Antibiotika in der Tierhaltung bringen dem dt. Volk massiven Schaden.

@ fathaland slim, um 17:46

re 17,21 Nachfragerin

Sie schreiben u.a.:
“...dass ein wahlentscheidend relevanter Teil der Bevölkerung höhere Fleischpreise nicht akzeptieren wird...“

Das glaube ich so nicht, und ich halte das für kein Argument.
Steigende Milchpreise, Butterpreise, Zigarettenpreise... werden akzeptiert, das sehen Sie doch, wenn Leute mit einer oder gern auch zwei Stangen Zigaretten ihren überladenen Einkaufswagen aus dem Supermarkt schieben. Aber die gehen vielleicht sowieso nicht wählen... :-)

Meiner Überzeugung nach k a n n dieser überzogene Fleisch- oder Eierkonsum n u r über den Preis reduziert werden.

WiPoEthik Auf die Partei "

WiPoEthik
Auf die Partei " die Linke " kommen Sie wohl bewusst nicht ?
Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Am 11. November 2019 um 16:22 von NeutraleWelt

@ 15:58 von fathaland slim
Wir leben in einer freien Gesellschaft. Sie können jeden morgen Ihr Ümüz in Neukölln essen! Wofür unschuldige Eier gestorben sind......

Ihr Türkisch ist sehr gut.

"Ümüz"

Singular, der ersten Person,
bezeichnet singulären Besitz in Wörtern.

Der Bauern, der Bio-Eier auf dem Markt verkauft, obwohl er nicht ein einziges Huhn hat. Natürlich auf dem Markt, weil die Eier nicht unbedingt gestempelt sein müssen.

Und alle, die denken, sie kennen die Hühner persönlich, wissen natürlich auch, dass Hühner die im Freien gehalten werden, regelmäßig zum Friseur müssen; sehen dann jedes Mal ein bisschen jünger aus.

@ Tada, 17:43

re 17:28 von harry_up

Mich stört Ihre Meinung keineswegs, wenn Sie diese mit anderen teilen - zumal Sie und die anderen sicher Recht haben.
Es ist halt nur ermüdend, wenn man zum x-ten Mal dasselbe Argument in den Kommentaren(!) liest.

@ 16:34 von fathaland slim

"Ihr wütender Kommentar bestätigt meine Aussagen hier im Thread aufs feinste.

"Ümüz" gibt es übrigens nicht."
.
1. Bin ich nicht wütend.
2. Arbeiten Sie auch mal an Ihrer Osnabrücker Rechtschreibung, man kann Sie kaum verstehen.
3. Gibt es Ümüz.

@Tada - Tierquälerei für den Export

17:46 von Tada:
"Überproduktion für Export ist nicht sinnlos. Damit verdienen wir Geld, um Sachen zu kaufen, die wir nicht selbst produzieren oder aus dem Boden fördern können."

Deutschland hat seit Jahren einen Exportüberschuss im Wert von über 200 Milliarden Euro. Es ist also alles andere als notwendig, Tiere für den Export zu quälen.

PS: Ich verdiene übrigens keinen Cent an der Massentierhaltung und bin mir sicher, dass es den meisten Deutschen genauso geht.

17:40, WiPoEthik

>>Ich weiß nicht ob wir es als Gesellschaft wollen, dass die Wahl Fleisch zu essen oder nicht v.A. damit zusammenhängt ob wir es uns leisten können.<<

Eine ganz wichtige Frage.

Ich verstehe das ganze Problem nicht..

Antibiotika sind für die humane Verwendung bestimmt. Hühnern sollte ein soweit gesundes Leben ermöglicht werden, dass diese ohne auskommen. Und ein Hühnerzüchter, der das nicht kann muss es eben lernen. Das hier um Mittel und Zeiten verhandelt wird ist einfach krank.

17:54, Superdemokrat

>>in Kortrijk hat jeder Haushalt...
1 Hahn und 5 Hühner bekommen...dadurch wurde die Müllmenge stark reduziert...aber Leute wie sie finden ja immer was zu meckern..<<

Machen Sie das mal in Berlin. Oder Hamburg. Oder Köln.

Das mit der Müllmenge leuchtet mir nicht ein. Aber Sie können es gewiss erklären.

@ 17:46 von Tada

re@ kommentator_02

Überproduktion ist dann nicht nur sinnlos, sondern verantwortungslos, wenn sie so zustande kommt, wie dies bei der Geflügelhaltung der Fall ist.
Lassen Sie die zahlreichen Videos, die Sie bei YouTube leicht finden können, eigentlich vollkommen unbeeindruckt?
Haben Sie ein einziges Mal Rinder gesehen, die dreiviertel verdurstet auf einem Vietransporter liegen oder von diesem heruntergeprügelt werden, weil sie kaum noch stehen, geschweige laufen können?
Von d e m Geld dafür möchte ich mir absolut nichts kaufen.

17:28 von harry_up

"Dann hätten Sie auch einmal einen Blick in die zahlreichen Kommentare tun sollen"

Habe ich. Ich darf meine Meinung trotzdem frei äußern. Die Moderation übernimmt die Kontrolle, also können Sie sich entspannen.

Es scheint wohl erlaubt zu sein ähnliche oder gleiche Meinungen zu vertreten.

Am 11. November 2019 um 17:39 von fathaland slim

"...und zweiteres ist wirklich ein Problem. Schauen Sie sich mal Satellitenfotos von Deutschland bei Nacht an. Das Land ist hell erleuchtet. Biologen können Ihnen erzählen, was dies für Auswirkungen auf die Wildfauna unseres Landes hat."
#
#
Haben jetzt die Hühner jeweils ein Nachtlicht an? Sind unsere Waldgebiete jetzt schon beleuchtet?
Oder leben in Deutschland zu viele Menschen und eine weitere Urbanisierung sollte verhindert werden?

@Sturmtief

"Es ist ja zu sehen, wohin uns die achso tolle Demokratie in Deutschland bringt: Es werden immer mehr Egoisten (selbst bei Kindern) herangezogen, die auf Konsum aus sind" Am 11. November 2019 um 17:56 von Sturmtief

Verstehe ich das richtig?
Weil die Leute nicht so leben, wie Sie es wollen ist Demokratie für den Eimer?

Ihre Diktatur braucht und will hier niemand.
Malen Sie sich Ihre Lebensmittelkarten zwecks Rationierung für sich und schneiden Sie die verbrauchten Felder selber ab.

Ich hätte das schon im Kommunismus und ich vermisse das nicht. (Auch wenn es damals wesentlich weniger Menschen gab. Zuwachs um 40% seit meiner Geburt.)

antibiotika-einsatz-gefluegelindustrie-fordert-deal

...sinnlose Überproduktion....
Liebe(r) Tada, Sie schreiben : "Überproduktion für Export ist nicht sinnlos. Damit verdienen wir Geld, um Sachen zu kaufen, die wir nicht selbst produzieren oder aus dem Boden fördern können."
Hm,....stimmt das wirklich ?
Wir haben außer bei Hähnchen..... auch eine Überproduktion an Milch. Wir machen aus unserem Überfluss an Milch bekanntlich =>Trockenmilch und werfen diese (beispielsweise) auf den Westafrikanischen Markt und ruinieren damit die dortigeen Bauern und verhindern eine dortige , einheimische Milchindustrie. (Ist das die in letzter Zeit so oft genannte =>Nachhaltigkeit ?)
Frage : Verkaufen wir - vielleicht - auch unseren =>Hähnchenüberschuss an dortige Lebensmittelverteiler???...damit dort die Bauern keine Hühner züchten müssen, sondern =>billigst aus der EU beziehen können, dürfen, mögen müssen ?

@fathaland slim, 12:37

"... in diesem Massentierhaltungsbetrieb fühlen sich die Tiere ganz offensichtlich wohl." -
rondeeleieren (Punkt nl)

18:44 von fathaland slim / superdemokrat

versuchen sie mal Hühner zu halten in der Stadt (selbst ohne Hahn)
auch wenn sie nen riesen Garten haben
da ist nichts mehr mit BIO oder "zurück zur Natur"
trotz 35 % GRÜNEN Wähler

@ fathaland slim

Ja, ich habe da auch mal Filme gesehen....
Der eine hieß "Caprona" oder so.... mit Dinaosauriern auf einer Insel.....
Die haben alle vollkommen friedlich gelebt!
Und über einen Mann, der Kartoffeln auf dem Mars gezüchtet hat. Mit Kac.....
Also, nur zu!

16:48 von Tada

“Babys trinken Milch, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist - egal, ob Muttermilch oder Pulverlösung. Die kommt nicht von Pflanzen.“

Ich hatte geschrieben, Babys essen kein Fleisch. Mir ist klar, dass Muttermilch im weiteren Sinn ein “tierisches“ Produkt ist, da Menschen vom biologischen her zu den Säugetieren gehören.

“Veganer müssen Tabletten schlucken, das ist keine Option.“
Für Sie nicht, für Veganer schon.

“Und wer sagt überhaupt, dass die Nutztiere heute unglücklich sind...“
Und wer sagt, dass die Nutztiere im Stall mit tausenden von anderen, eingepfercht, glücklich sind? Ich weiss ja nicht, wie Sie wohnen/leben. 26 Masthähnchen in der Kurzmast müssen sich 1qm teilen. Kurzmast bedeutet 28 Tage leben und beim Gewicht von 1,5kg dann Kopf ab.
Wären Sie so glücklich? 24 Stunden künstliches Licht, beengte Wohnverhältnisse, nie an die frische Luft usw..
Ginge es um Menschen, wäre ein Aufschrei zu recht die Folge. Das wäre Folter.
Ihnen ist das egal; mir und anderen eben nicht.

17:39 von fathaland slim

Biologen können Ihnen erzählen, was dies für Auswirkungen auf die Wildfauna unseres Landes hat
.
Waschbären springen in Wohngegenden rum
Wildschweine in Berliner Vorgärten
selbst ich stand eines Morgens im Garten mit nem Fuchs Auge in Auge
irgendwann weidet ein Reh/Hirsch meine Blumen ab
und Krähen gibt's bei uns mehr als Spatzen in meiner Jugendzeit

18:57 von ONYEALI

Westafrikanischen Markt und ruinieren damit die dortigeen Bauern
.
tun wir das
die brauchen das nicht zu kaufen !
die könnten ihre eigene Wirtschaft stärken
wie wir auch nur aus geiz in BanglaDesh die Frauen und Kinder ausbeuten

@WiPoEthik - Fleisch ist kein Gold!

17:40 von WiPoEthik:
"Hohe Fleischpreise sorgen für Unzufriedenheit. Unzufriedene Wähler tendieren zur Protestwahl."
> Wer zur Protestwahl neigt, der wählt seit Jahren "Protest". Diese durchaus relevante Wählergruppe können Sie für Ihre Argumentation also nicht mehr bemühen.

Und wer heute noch nicht Protest wählt, wird Gründe haben, gegen die ein Verbot der Massentierhaltung auch nicht ankommt.

"Ich weiß nicht ob wir es als Gesellschaft wollen, dass die Wahl Fleisch zu essen oder nicht v.A. damit zusammenhängt ob wir es uns leisten können."
> Wir reden hier nicht von Gold, sondern von Fleisch. Wer Geld für Kippen und Alkohol hat, kann sich auch Fleisch für 20 Euro pro Kilo leisten. Es müssen ja keine 200 Gramm täglich sein (aktueller Pro-Kopf-Verbrauch).

fathaland slim Welcher Partei

fathaland slim
Welcher Partei soll ich denn nach Ihrer Aussage angehören?
Ich war in meinem Leben nie in einer Partei und werde auch jetzt in meinem Alter in keine Partei mehr eintreten. Dies nur einmal , weil Sie mir unterstellen , dass ich mit meiner Partei keinen Systemwechsel in der Massentierhaltung haben möchte. Ihre Unterstellungen sind doch systematisch , wenn Sie keine Argumente für ein bestimmtes Thema vorweisen können. Ich hatte Ihnen ja schon darauf geantwortet , leider hat die Moderation meinen Antwortkommentar mit " Rot " versehen , was eigentlich nicht notwendig ist , da Sie mich in Ihrem Kommentar pers. angegriffen haben. Da soll einer mal die Meinungsfreiheit in Deutschland verstehen.
Sie sind aber nicht in der Position anderen Menschen den Fleischkonsum madig machen zu können,auch nicht mit Ihren Unterstellungen.

18:38, NeutraleWelt

>>2. Arbeiten Sie auch mal an Ihrer Osnabrücker Rechtschreibung, man kann Sie kaum verstehen.<<

Was genau verstehen Sie nicht?

>>3. Gibt es Ümüz.<<

Um 18:36 erklärt Werner Krausss den Begriff. Es handelt sich um nichts, was man auf Speisekarten findet, also essen kann. Was Sie mir ja rieten.

Bio. Mindestpreise. Oder klare Kennzeichnungen à la Zigaretten

Danke - wunderbare Werbung für Biofleisch! (Und generell für die Reduktion des Fleischkonsums.)

Ansonsten - ja, bitte ohne Antibiotika (Resistenzen treffen nämlich selbst diejenigen, die sich bio oder vegan ernähren)... meinetwegen gern im Tausch gegen einen Mindest-Kilopreis für Fleisch.

Und im übrigen gern bessere Kennzeichnungen. Inklusive Bildern nach dem Vorbild der Zigarettenpackungen: So wurde ihre Pute gehalten, so sieht Sterben an multiresistenten Keimen aus usw.

Leider hat der Verbraucher nicht nur ein Recht auf Transparenz, sondern auch eine Pflicht, gewisse Fakten zu wissen. Danach kann er ja frei entscheiden, was er will...

19:37, Trampelchen

>>fathaland slim
Welcher Partei soll ich denn nach Ihrer Aussage angehören?
Ich war in meinem Leben nie in einer Partei und werde auch jetzt in meinem Alter in keine Partei mehr eintreten. Dies nur einmal , weil Sie mir unterstellen , dass ich mit meiner Partei keinen Systemwechsel in der Massentierhaltung haben möchte. Ihre Unterstellungen sind doch systematisch , wenn Sie keine Argumente für ein bestimmtes Thema vorweisen können.<<

Sie werben hier ausdauernd für die AfD.

Wollen Sie das jetzt abstreiten?

>>Ich hatte Ihnen ja schon darauf geantwortet , leider hat die Moderation meinen Antwortkommentar mit " Rot " versehen , was eigentlich nicht notwendig ist , da Sie mich in Ihrem Kommentar pers. angegriffen haben. Da soll einer mal die Meinungsfreiheit in Deutschland verstehen.<<

Jeder Ihrer Antwort-Kommentare auf meine Kommentare ist ein persönlicher Angriff auf mich. Auch der, auf den ich gerade antworte. Siehe oben.

19:04, JorisNL

>>fathaland slim, 12:37
"... in diesem Massentierhaltungsbetrieb fühlen sich die Tiere ganz offensichtlich wohl." -
rondeeleieren (Punkt nl)<<

Ja, das meinte ich mit meinem ersten Kommentar hier im Thread.

Danke und Gruß in die Niederlande!

@Margareta K.

"“Veganer müssen Tabletten schlucken, das ist keine Option.“
Für Sie nicht, für Veganer schon" Am 11. November 2019 um 19:20 von Margareta K.

Das erinnert mich eher an eine Garfield-Folge. Garfield schläft ein und wacht in der Zukunft auf, wo alle sich nur noch von Tabletten ernähren. Da schreckt er auf und wacht aus dem Albtraum auf.

Dass alle Tabletten in Tierversuchen getestet werden müssen ist Ihnen hoffentlich klar. Das ist gesetzlich vorgeschriebenen. Wenn das Endprodukt nicht getestet wird, dann die Bestandteile einzeln. Ansonsten drogen Strafen.

(Letztens müssten paar Verkäufer ihren Döner umbenennen, weil die Zusammensetzung im Fleisch nicht vorschriftsgerecht war.)

@Margareta K.

"26 Masthähnchen in der Kurzmast müssen sich 1qm teilen. Kurzmast bedeutet 28 Tage leben und beim Gewicht von 1,5kg dann Kopf ab.
Wären Sie so glücklich?" Am 11. November 2019 um 19:20 von Margareta K.

Meinen Sie, Masthähnchen werden glücklich, wenn man ihnen Tolstoi vorliest und Mozart Vorspielt?
Masthähnchen werden gezüchtet, um gegessen zu werden. Wenn das nicht wäre, würden Masthähnchen nicht existieren.
Glauben Sie, die machen sich darüber Gedanken?

Zu Haltung habe ich schon geschrieben: besser im Käfig in Kleingruppen bis zu 20 Tieren, WENN ein Hahn dabei ist, der für Ruhe sorgt. Ohne Hahn müssen die Gruppen kleiner sein, damit die Rangordnung 1x geklärt wird und Ruhe herrscht.

@ Tada, um 18:50

re 17:28 von harry_up

Dass Sie “Ihre Meinung“ haben, ist mir nicht entgangen.
Mich entsetzt halt die Gefühllosigkeit, die aus der Meinung “ich lasse mir mein Fleisch nicht madig machen!“ spricht.
Niemand wird Sie auch nur ansatzweise zum Vegetarier machen wollen. Aber jemand, der diese Bilder im wahrsten Sinn verreckender Nutztiere sieht, ohne selbst auf den Gedanken zu kommen, dass das so nicht sein kann und sein darf, hat aus meiner Sicht ein erhebliches Empathie-Defizit.
Vielleicht sind wir uns darin einig?
Aber ich glaube, eher nicht.

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