Ihre Meinung zu: Trump zu Syrien-Politik: "Zahllose Leben gerettet"

24. Oktober 2019 - 8:18 Uhr

Was seine Kritiker als außenpolitisches Desaster betrachten, wertet Donald Trump als Glanztat. In einer Rede in Washington sagte er, seine Politik rette viele Leben in Syrien. Die USA hätten für einen Durchbruch gesorgt.

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Kommentare

Wenn die Russen es geschickt anstellen...

laufen sie den USA gerade den Status als Schutz- und Ordnungsmacht im Mittleren Osten ab. Wenn das russische Militär die Kurden schützt, den IS fernhält und dabei die syrische Souveränität wahrt, könnte das Beispiel Schule machen, dass man lieber Russland um Hilfe bittet als die wankelmütigen USA.

Ergebnis

>> "Das ist ein Ergebnis, das von uns, den Vereinigten Staaten, und von keiner anderen Nation erzielt wurde."<<

Absolute richtig, Massenflucht von über 170.000 Menschen, Greultaten von Islamisten an der kurdischen Bevölkerung, Verrat an einem (gekauften?) Verbündeten.
Nur die Vereinigten Staaten haben das erzielt. Tiefes Kotau vor dem stabilen Genius.

Was sagen die Kurden dazu?

Die angeblich geretteten sehen das selbst interessanterweise ganz anders und eher als Verrat an einem Verbündeten. Die Kurden wurden dadurch einem so übermächtigen Gegner ans Messer geliefert, dass damit automatisch eine Kapitulation einhergehen dürfte. Klar rettet das Leben- die aber auch überwiegend DURCH die USA gefährdet waren.

Trump hat erst mal recht

Nur die Ölfelder gehören eben auch Syrien. Das könnte noch schwierig werden, wenn die USA auf dieses Gebiet (widervölkerrechtlich) bestehen.

Die einzigen, die von den "Großen" rechtmäßig in Syrien agieren, sind hier Russland und sogar der Iran.

das schlimme daran:

jede menge menschen in den USA glauben diese lüge auch noch und feiern ihren "messias". es ist nicht zu glauben, mit welcher dreistigkeit sich dieser clown seine welt zurechtlügt und keiner aus den eigenen reihen, die es nun wirklich besser wissen, stoppt ihn.

Wir (USA) entscheiden

>> "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden."<<

Outet sich Herr Trump jetzt als Usurpator?

Realitätsverlust

Trumps Inszenierungen und Eigenlobe erinnern mich immer mehr an Peter Ustinovs unvergessliche Interpretation Kaiser Neros, als dieser - über der brennenden Stadt Rom stehend - seine Lyra zur Hand nimmt und singt: "Oh lodernd Feuer, oh göttliche Macht!"
Trump ist nicht nur unvergleichlich selbstverliebt, sondern hat - was viel gefährlicher ist - jeden Bezug zur Realität verloren. Für die Kurden müssen seine Worte wie blanker Hohn klingen.

Weltfremd

ich denke das sehen die Kurden nicht so, es wird immer skuriler was vom amerkanischen Praesidenten kommt.
Mal sehen was nach der Erstuermung im Kongress als naechstes kommt.
Man will die Oelfelder behalten? Es geht also wie schon frueher gemutmasst bei allen Kriegen im Nahen Osten nur ums Oel?
Es wundert nicht wenn die amerikansische Anektion, die selbstverstaendlich voelkerrechtswirdrig sind, man keine Probleme mit den Tuerken hat. Was oder ob die UN da was sagt ? spielt wohl keine Rolle. Man beachte die Reaksion wenn Russen oder Chinesen ebenso handelt.
Damit ist die gestrige "Intiative" von KKB unverstaendlich - UN legitimiert ?
Wir sollten darueber nachdenken ob wir die richtigen Partner haben?
Die EU die dort eine Rolle spielen koennte (eigene Verteidigung raus aus der NATO z.B) funktioniert leider auch nicht.

Wichtig ist doch ...

... dass die syrische Regierung nun endlich die territoriale Integrität auch in Idlib wiederherstellen kann und die dortigen Terroristen wirksam bekämpfen kann.

Der Westen muss Syrien finanziell unterstützen, diese Terroristen strafrechtlich zu verfolgen und in Hochsicherheitsgefängnisse unterzubringen.

Dabei sind Frauen und Männer im Zuge der Gleichberechtigung gleich zu behandeln.

Weltfremdheit pur

Trump hat eine massive Außenpolitische Niederlage eingefahren, deren Wirkungen sich in den nächsten Jahren erst richtig entfalten werden. Dann werden die Amerikaner bemerken das im Nahen Osten die Türkei und Russland die politisch wichtigen Entscheider sind und die USA kaum noch eine Bedeutung hat. Putin kann zeigen das er ein verlässlicher Partner und "Macher" ist, während Trump jeden Vorteil für billige PR wegwirft. Zusätzlich bricht Putin die Türkei aus dem westlichen Bündnissystem, was handfeste geostrategische Gründe hat. Und die Europäer und die USA sehen zu...

Kurden

So kann man sich die eigene Welt auch schön reden.
Und die Kurden sind es ja gewohnt verraten zu werden.
Siehe hierzu beispielsweise das Ende des ersten Weltkrieges.

Das kann ja wohl nicht wahr sein.........

Was er da erzählt.
In Syrien ist das Chaos noch größer und er feiert sich als Retter.
Völlig krank.

"Demokraten" im Wahlkampfmodus

"Er [Trump] habe damit einen großen Durchbruch für eine bessere Zukunft für Syrien und für den Nahen Osten erreicht."
> Damit dürfte er sogar Recht haben. Denn je weniger Konkurrenten sich um ein Land streiten, desto unwahrscheinlicher wird ein Konflikt.

"Es hat die schlimmsten Auswirkungen für dieses Land für die Tage, Wochen und Monate, die nun folgen." (Engel)
> Hat Herr Engel seine dystopischen Untergangsfantasien näher ausgeschmückt oder als hohle Phrase im Raum stehenlassen?

"Heute hat uns der Präsident in eine Position gebracht, dass wir nichts gegen den IS machen können, sollte die Terrormiliz wieder hervorkommen. [...]" (Bennett)
> Die USA haben bisher andere kämpfen lassen. Es bleibt also alles beim Alten.

"[...] Und Syrien, Russland, der Iran und Assad teilen sich die Region auf."
> Wem sonst sollte die Kontrolle über den Norden Syriens zustehen, wenn nicht dem Land selbst bzw. dessen Präsidenten?

Reich der Träume

Ich frage mich, ob es immer sein muss, jeder Äußerung von Trump einen Artikel zu widmen, indem man seiner Selbstdarstellungssucht das Siegel von Wahrhaftigkeit verleiht. Im aktuellen Fall ist der Krieg der Türkei gegen die kurdische Bevölkerung erst durch Trumps Politik möglich geworden, und seine durch ihn reklamierte humane Tat ist eine Verdrehung der Tatsachen. Es mag den westlichen Medien und der versuchten Weltpolitik von AKK schwer fallen, dass durch Russland/Türkei/Syrien der Krieg aus Nordsyrien erst einmal verbannt wurde. Das anzuerkennen und zu unterstützen ist sicher der richtige Weg, ob einem die Protagonisten gefallen oder nicht. Europa hat sich selbst zu einem Zuschauer gemacht, die jahrelange Selbstbeschäftigung mit dem Brexit und die Meinung vieler, dass der Nationalstaat weltweit noch Gewicht haben könnte, wird wieder einmal ins Reich der Träume verbannt.

Einige Dinge

sind etwas verwirrend, erst macht die RF und Türkei was, Waffenruhe verlängern, jetzt hat die USA dauerhafte Waffenruhe mit der Türkei ausgemacht ?.
Unterschiedliche Artikel mit unterschiedlichen Auswirkungen, dann ist die USA ein Stück abgezogen.
Dann dieser Satz, " Trump betonte, nur einige Soldaten sollten bleiben, um Ölfelder in Syrien zu beschützen. "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden."

Die USA entscheiden was mit Bodenschätzen in Syrien wird, entscheidet Mexiko auch über Bodenschätze in den USA ?.

Mal sind Truppen abgezogen und mal nicht, was denn nun ?, ein wenig schwanger oder doch nicht.

Ist das Zufall?

Im Text steht, dass Soldaten der USA immer noch die syrischen Ölfelder bewachen. Und die amerikanische Regierung habe nicht vor, sich von dort zurück zu ziehen.
Ob da doch was dran, dass Öl der Hauptgrund der USA ist, Kriege im nahen Osten zu führen.

Da hätte er mal besser geschwiegen.

Richtig ist: Der Rückzug hat viele Kurden das Leben GEKOSTET. Sie wurden im Stich gelassen - vornehmlich durch die Amerikaner, aber eben auch durch die Deutschen. Die fortgelobte Uschi hat ihnen noch massenhaft Alt-Gewehre aus BW-Beständen geschenkt, jetzt werden sie selbst zur Selbstverteidigung im Stich gelassen. Dafür muss ich mich als Deutscher schänen. Gerechtigkeit hin oder her - oder galt das nur im Zeitfenster der Ukraine-Annektion?

Jeder Tag,

an dem keine Menschen durch Kämpfe sterben, ist gut. Daher ist, egal wie man zu Trump steht, jede Handlung, die zum Waffenstillstand führt zunächst richtig.

Wie es aussieht, wenn die "Demokraten" die westlichen Werte herbeibomben, ist im Nahen Osten, Afghanistan ... zu bestaunen.

Die völkerrechtliche Lage ist klar. USA, NATO .. haben in Syrien nichts verlorren. Insoweit ist die Anne-grätsche, wenig sinnvoll/hilfreich.

Was in Syrien passiert und wer dort regieren soll, haben die Syrer zu entscheiden. Das muss Merkel & Co. nicht zwingend gefallen.

Was in der BRD geschieht, gefällt auch nicht allen Menschen auf der Welt.

kritische Sichtweise fehlt völlig

"Trump betonte, nur einige Soldaten sollten bleiben, um Ölfelder in Syrien zu beschützen. 'Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden.'"

Normalerweise wird kein Satz von Trump unkritisch wiedergegeben. Aber wenn er behauptet, dass die USA die syrischen Ölfelder beschützen, also dem syrischen Staat den Zugriff auf die eigenen Ölvorkommen verweigern, dann wird das einfach so stehengelassen?!

Trump ist nur ehrlicher?

"Trump betonte, nur einige Soldaten sollten bleiben, um Ölfelder in Syrien zu beschützen."

Das ist offensichtlich des Pudels Kern: Es geht um die Kontrolle über Ressourcen.
Schon im Irak hatten die USA nur das Ölministerium geschützt. Kulturgüter waren unwichtig und wurden geplündert.

"Trump betonte, nur einige

"Trump betonte, nur einige Soldaten sollten bleiben, um Ölfelder in Syrien zu beschützen. "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden."
#
#
Hat die USA diese Ölfelder Syrien abgekauft?
Schön das Rohstoffe beschützt werden, aber Menschenleben den Mächtigen nicht so wichtig sind.

Am 24. Oktober 2019 um 09:25 von RenamedUser

"Wenn die Russen es geschickt anstellen laufen sie den USA gerade den Status als Schutz- und Ordnungsmacht im Mittleren Osten ab."
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#
Welchen Länder bieten den die USA Schutz?
Welche Länder bleiben übrig, wenn Sie die reichen Ölländer und Israel rausnehmen?

Trump feiert sich für die zerstörung der NATO

Trump hat die Nato und seine Bündnispartner zur Spielzeugarmee degradiert.

Die UN ,WHO und andere Abkommen und Bündnisse für Obsolet erklärt.

Verneigen wir uns vor dem, welcher selbst die Stars & Stripes nicht ausmalen kann
und aktuell in Colorado eine Grenzmauer zu Mexiko bauen will :-)

Interessant...

"Ölfelder in Syrien zu beschützen. "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden.""

Mit welcher Entschuldigung geht so was eigentlich bei unseren Medien kritiklos durch? Hier wird eine defacto Anektion ja nichtmal mehr begründet...

Das die genannten Kritiker selber Präsidentschaft Kandidaten sind, macht die Kritik an Trump nicht gerade glaubhaft.

Kurden !

Was Herr Trump nun hier tut, ist eine absolute Frechheit und Heuchelei.
Den Verrat an den Kurden als Meisterleistung zu verkaufen und zu preisen, ist aber völlig typisch für ihn. Und er glaubt auch noch an das, was es von sich gibt.
Mit seinem Verrat hat er Erdogan den Einmarsch erlaubt, eine völkerrechtswirdige Handlung, um ein friedliches Gebiet von angeblichen Terroristen zu säubern.
Genau solche Menschen wie Herr Trump und Erdogan sind die schlimmen "Führer" für so manchen kleinen Hetzer und Ketzer.
Man kann nur hoffen, dass viele andere Politiker endlich auf wachen und mal ernsthaft dagegen vor gehen und diese Despoten in ihre Schranken weisen.
Leider ist in Deutschland keiner, der diesen Schritt wagt und die gesamte Regierung nicht gewillt, mal auf den "Tisch zu hauen".
Es steht immer nur der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund und nicht der Mensch.
Und in Amerika haben sehr viele vergessen, wo sie mal her kamen und was Amerika aus macht.

Der Westen macht sich mit

Der Westen macht sich mit Trump und AKK nur noch lächerlich.
Die Auswirkungen werden wir wohl erst in Zukunft spüren wenn global bei anderen Themen der Westen nicht mehr für voll genommen wird.
Warum auch AKK?
Weil ihr Vorschlag mindestens 1 Jahr zu spät kommt und nur noch Gerede ist.

Fernab jeder Realität

Mit der Aussage >seine Politik rette viele Leben in Syrien< vergißt DT, dass der Abzug amerikanischer Truppen bereits viele Leben gekostet hat. Der amerikanische Präsident lebt in seiner eigenen Welt, fernab jeder Realität.

Trump verherrlicht sich selbst und das beweist wieder einmal seinen absolut narzistischen Charakter, den er in seiner Amtszeit schon oft unter Beweis gestellt hat.

09:33, Walter2929

>>Wir (USA) entscheiden
>> "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden."<<

Outet sich Herr Trump jetzt als Usurpator?<<

Seine Fans werden ihn jetzt gewiss für seine Ehrlichkeit loben. Menschen sind ihm egal, es geht ihm ums Öl, das ihm gar nicht gehört.

Ein Amerikahasser hätte das nicht besser erfinden können.

Hoffnung für Frieden

Anfangs war ich über die Entwicklung im syrisch-türkischen Grenzgebiet sehr skeptisch und besorgt. Jetzt aber kann eine Wende ohne kriegerische Auseinandersetzung gelingen. Das haben eigentlich alle Beteiligten gut hingekriegt, einschließlich die USA. Der angebliche Verrat der Amis gegen die Kurden hat das alles erst ausgelöst. Frieden ist auf alle Fälle besser als verlustreiche Kämpfe. Ich hoffe, dass sich alles weitere ebenfalls positiv entwickelt. Eine große Herausforderung wird die Umsiedlungsaktion der Syrier aus der Türkei zurück nach Syrien werden. Hier könnte sich Europa und andere Länder mit Hilfe sehr nützlich machen.

Armes Amerika...

Erst das Feuer legen und sich anschließend feieren lassen, es gelöscht zu haben. Ganz großes Kino...

Die 'America first' Politik wird immer mehr zu 'America lonely' verkommen. Der Schaden für die Amerikaner ist kaum abzusehen und wird noch sehr lange nachhallen. Das hier kein weiteres Blut vergossen wird (vorerst) ist alleine Putin zu verdanken. Amerika wandert im nahen Osten in die Bedeutungslosigkeit...

Da ändern auch die gigantischen Rüstungsgeschäfte mit den Saudis nichts...

Zitat: "Wenn die Russen es

Zitat: "Wenn die Russen es geschickt anstellen,
laufen sie den USA gerade den Status als Schutz- und Ordnungsmacht im Mittleren Osten ab".
Die Russen brauchen beim jetzigen Stand der amerikanischen Äußen-und Militärpolitik eigentlich gar nichts machen. Warten, einfach warten. Vor allem kann ihnen dann keiner etwas vorwerfen .. wie aggressive Außenpolitik oder so.
Ich hab's bereits mehrfach geschrieben: die USA demontieren sich selbst.

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage!

"Was seine Kritiker als außenpolitisches Desaster betrachten, wertet Donald Trump als Glanztat."

Genauso ist es, er scheint also doch etwas von Politik zu verstehen. Natürlich werden viele Menschenleben gerettet, wenn sich die USA nicht überall einmischen bzw. sich aus fremden Ländern zurückziehen.

"Die syrische Regierung wolle die volle Kontrolle über ihr Territorium. Die Anwesenheit von US-Truppen in Syrien sei daher unzulässig."

Das gilt nicht nur für Syrien.

Syrische Regierung hat genug erfahrene Spezialisten

@24. Oktober 2019 um 09:40 von Einfach Unglaublich
...Der Westen muss Syrien finanziell unterstützen, diese Terroristen strafrechtlich zu verfolgen und in Hochsicherheitsgefängnisse unterzubringen.Dabei sind Frauen und Männer im Zuge der Gleichberechtigung gleich zu behandeln."

Völlig richtig. Die syrische Regierung hat genug erfahrene Spezialisten, die sich darum kümmern werden, dass die Islamisten innerhalb der kulturellen Regeln der Region richtig behandelt werden. Dort kann man das Problem "Islamisten" deutlich zielorientierter angehen, als die stark 68er-geprägte Justiz dies in Deutschland je könnte.

Herr Trump ist Zyniker und Lügner, aber ein Präsident?

Ich weiß nicht, was in der Familie Trump schief gelaufen ist.
Und ich weiß auch nicht, wie ein solcher Mensch Erfolg haben kann. Ich platze vor Wut gegenüber den USA für ihre Dummheit, gegenüber der EU für ihre miserable Außenpolitik, gegenüber der Türkei für ihre rücksichtslose Aggressivität und gegenüber Russland für ihre taktischen Spielchen auf Kosten eines geschundenen Volkes. Gerade bei Russland hätte ich mir Unterstützung der Kurden erhofft. Das hätte ihm weltweit viele Sympathien eingebracht.
Wie lange, Amerika, mutet Ihr Euch selbst und der Welt diesen Trump noch zu?

Schlimme Zeiten

USA hat seinen Einfluss auf Syrien auf null reduziert und es scheint aussichtslos, da je wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Was bleibt ist ein Erdogan, der völkerrechtswidrig nach Syrien einmarschiert ist und ein Putin, der jede Uno-Resolution blockieren wird, di seinen Einfluss eventuell verringern könnte. Ich fand den Versuch von AKK ganz gut, hier auch noch mitreden zu wollen, obwohl auch sie keine Chance erhalten wird, denn sie bräuchte ebenfalls ein Mandat. Die Lage ist einfach frustrierend und man muss ohnmächtig zuschauen, wie hier Unrecht geschieht. Vielleicht sollte man die Eigenschaften von Trump haben, aus einer totalen Niederlage einen Sieg zu basteln. Allerdings hat er damit meinen allerletzten Respekt verspielt. Die Art und Weise, wie Frau Kramp-Karrenbauer von anderen Parteien angegangen wurde, als sie von Annexion sprach ist beispielhaft für eine Politik, die sich Erdogan unterwirft. Die sind alle so unglaublich feige. Ich bin fassungslos.

Ich würde sagen,

da hat Trump einfach seinem Freund Putin einen gefallen getan. Anders ist das nicht logisch zu erklären.

Mr Trump hofft jetzt wohl auf

Mr Trump hofft jetzt wohl auf den Friedensnobelpreis. Dafür, dass er die Kurden den Türken ausgeliefert hat und dann durch die Einigung der Türkei und Russland gerade noch mal alles gut ging....
Die USA geben dadurch weiter Einfluss im Nahen Osten zu Gunsten Russlands auf und stärken damit auch ihren Feind, den Iran. Wie schon damals als sie in den Irak einmarschiert sind um den größten Feind Irans, Sadam zu beseitigen.
Man kann fast sagen die Republikaner ziehen ihre eigenen Feinde groß, was nicht verwunderlich ist, denn bei der katastrophalen Innenpolitik braucht man einen guten Feind um abzulenken.

@ Walter2929 09:27

>> "Das ist ein Ergebnis, das von uns, den Vereinigten Staaten, und von keiner anderen Nation erzielt wurde."<<

"Absolute richtig, Massenflucht von über 170.000 Menschen, Greultaten von Islamisten an der kurdischen Bevölkerung, Verrat an einem (gekauften?) Verbündeten.
Nur die Vereinigten Staaten haben das erzielt. Tiefes Kotau vor dem stabilen Genius."

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Falsch, die EU und allen vorweg Deutschland, haben den Faschisten Erdogan seit Jahr und Tag mit den Waffen für seinen kleinen Angriffskrieg ausgestattet, wohlwissend, was damit geschehen soll. Sogar jetzt noch, wird fröhlich weiter militärisches Spielzeug geliefert und Kurden sterben. Deutschland trägt eine genauso große Verantwortung für diesen angekündigten Angriff, wie die USA. Natürlich sind das große Geld und besonders die Angst vor den Flüchtlingen, die im Waffenpaket der EU/D mit inbegriffen sind, die Gründe für diese Politik Erdogans und die heuchlerische Kritik an selbiger aus der EU.

Wenn Deutschland

meint den Kurden besser zu helfen, dann macht es. Aber dann bitte kein blablabla ...

Trump versteht es nicht

Jetzt rächt sich für Trump, dass er kein wirklich konservativ denkender Mensch ist – das Statement wird ihm keine Bonuspunkte bei seinen Stammwählern bringen.

Wie Jonathan Haidt in dem TED-Talk „The moral roots of liberals and conservatives“ erklärt, geht es seinen evangelikalen Wählern um Ordnung, Loyalität und (göttliche) Autorität.

Leben retten ist gut, aber je politisch rechter die Einstellung, desto mehr wird zwischen der eigenen Gruppe und anderen Nationen oder Völkern unterschieden. Der „Verrat an den Verbündeten“ und das „Chaos“, durch das Putin und Assad Rojava quasi in den Schoß gefallen ist, nehmen ihm diese Wähler sehr viel übler als es die schnelle Waffenruhe kompensieren könnte.

Damit könnte man höchstens im politisch linken Lager (etwas) punkten.
(Tipp an die SPD: Kontern sie AKK damit, demokratischen Politikern, Frauenrechtlerinnen aus Rojava Asyl in Deutschland zu gewähren und ihre Ausreise über den Irak zu ermöglichen, bevor Assads Geheimpolizei sie holt...)

09:30 von suomalainen

Klasse Beitrag: Kühl, pragmatisch und sehr informativ

das ist nicht lache

mit so viel Makeup eine Invasion verkleiden macht nicht mal die Makeup Industrie mit Schweinen. Anstatt Türkische FSA nicht zu finanzieren, Syrische Truppen nicht zu Bombadieren, falsche Fakten zum Douma Angriff auf US Medien auf und ab zu spielen, und mit Assad und Kurden und mit Erlaubnis von Assad (Eigentümer des Landes) auf Syrien gegen IS und FSA und nur IS und FSA zu kämpfen, macht er Komplett das Gegenteil. Das jetzt AKK für die Anexion durch Türkei von Teilen in Nordsyrien wirbt und dabei die Namen Frankreich, UK und USA in den Mund nimmt wundert mich gar nicht. Koalitionsbruch und Neuwahlen bitte?

re carpe noctem

"Trump ist nicht nur unvergleichlich selbstverliebt, sondern hat - was viel gefährlicher ist - jeden Bezug zur Realität verloren."

Stimmt. Früher sah man ihn als dreisten Lügner. Aber mittlerweile scheint es, dass er selbst glaubt, was er sagt.

Die Realität werde sich schon nach ihm richten, dem Größten und Weisesten.

Hier gibt es ja jetzt einige

Hier gibt es ja jetzt einige die politische Weltdeutungen der nächsten Jahrzehnte im Petto haben, ich sehe nur eines: Die USA ziehen sich aus dieser Region zurück, da offensichtlich der Stellenwert dieser Region sinkt: Die USA haben durch das Fracking mittlerweile genug Erdöl und sind auf diese Region weniger angewiesen und mittelfristig wird wohl ohnehin der Stellenwert des Öls sinken.

09:47 von Nachfragerin

>>"[...] Und Syrien, Russland, der Iran und Assad teilen sich die Region auf."
> Wem sonst sollte die Kontrolle über den Norden Syriens zustehen, wenn nicht dem Land selbst bzw. dessen Präsidenten?<<

Dann sollten wir aber die Wahl Putins zum Präsidenten Syriens noch abwarten.

Eine Kurzsichtigkeit

die nicht mit einer Brille zu beheben ist...

Da kann man auf den Gedanken kommen, das Putin wirklich Trump komplett "in der Hand hat".

Ich bin mal gespannt, wie lange die US Armee die letzten Ölquellen "sichern" kann, bis es zu neuen Spannungen kommt...

Entschuldigung aber ich bin komplett anderer Auffassung

Entschuldigung aber ich bin völlig anderer Auffassung als Trump.

Dass hier ist völliger Schwachfug:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-syrien-119.html

Er habe damit einen großen Durchbruch für eine bessere Zukunft für Syrien und für den Nahen Osten erreicht. "Das ist ein Ergebnis, das von uns, den Vereinigten Staaten, und von keiner anderen Nation erzielt wurde."

Er hat da nichts fuer eine große Zukunft gemacht, im Gegenteil. Er hat den Status-Quo fuer Despoten erhalten und nichts weiter. Dann ist auch dieser zweite Punkt genauso völliger Unsinn:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-syrien-119.html

Zahllose Leben würden als Ergebnis der Verhandlungen mit der Türkei gerettet, betonte Trump: "Wir haben die Leben vieler, vieler Kurden gerettet."

Die USA haben die Kurden verraten zusammen mit EU, der Bundesregierung, der NATO und dem Rest der Welt. Mir tun die Kurden sowas von leid! Die USA und Co haben die Kurden erneut schamlos ausgenutzt.

09:42 von Grandloser

Die USA haben schon noch weiter Einfluß. Wenn es im Sinne von America First ist, sind sie wieder da. Das Interesse an den Ölfeldern
ist Bestandteil dieses Kurses. Der Rückzug der Amerikaner von den Schlachtfeldern vieler Völker müßte doch den meisten usern hier gefallen. Oder nicht ? Obama wäre besser ? Krieg, wenn es ins strategische Kalkül paßt ?M. E. sind die Linken heutzutage so konfus, daß man nur erstaunt ist.

Trumps Realitätsverlust

...nimmt immer bizarrere Ausmaße an.
Oder Putin hat ihn un der Hand.
Oder beides.
Aber ganz sicher ist sein Verhalten nicht normal.

Die Einen sind gut.....

.... die Anderen sind böse???
Ich glaube ein Politiker ist immer auch beides,
kann es zumindest nicht, wenn er ehrlich zu sich wäre, ausschließen.
Das liegt in der Natur der Sache und ist Bestandteil der Demokratie.
Politiker sind Menschen und der Mensch an sich ist nicht gut - um Macht zu erlangen oder zu erhalten erst recht nicht.
Das Mr. Trump einfältig ist - keiner bestreitet es, außer er selbst und dadurch ist er gefährlich.
Herr Putin ist nicht einfältig - im Gegenteil, jedoch ist er dadurch keineswegs weniger gefährlich.
Ich traue beiden nicht!
Das Vasallen wie Assad usw. da Morgenluft wittern, wen wundert's?
Ich fürchte die "trumpsche" Einfalt hat großes Leid in die Region getragen.

9:36 von Carpe noctem

Etwas Ähnliches wollte ich gerade auch schreiben. Ich habe gestern auf euro news life einen Großteil dieser Rede verfolgt. Sie strotzte nur so von Eigenlob und ständigen Wiederholungen und "Visionen eines stabilen Friedens" in der Region. Die Realität sieht anders aus. Von jenseits des Atlantiks kann man ja gut Reden halten.
Wer hier mehr agiert hat ist Putin. 6 Stunden lange Gespräche mit Erdogan sind sicher nicht ganz einfach gewesen.
Die Kurden sind die Verlierer. Damit meine ich nur die einfache Bevölkerung.

Intern und extern: Selbstverständnis u. eigene Ziele/EU klären

Die USA sind ein Partner Europas. Aber auch nicht mehr. Wie will Europa sich in Zukunft bewegen? Wieterhin mit kurzen Hosen? Werden wir endlich erwachsen. Grenzen wir uns von Schulhofmentalitäten ab.
Wenn wir erwachsen sind: wie und mit wem wollen wir unser Leben gestalten? Ohne Kooperation, Verständigung und Interessensausgleich mit Russland, China, Iran, Türkei und der "Islamischen Welt" werden wir nicht weit kommen, falsch in Konfrontation zu gehen. Deutschland und Europa brauchen eine Neuausrichtung ihrer intern. Politik. Die Türkei und Vorderasien sind geografisch der Mittelpunkt von Europa, Afrika und Asien. Die USA sind weit weg und definiert ihre Ziele und Strategien ohne andere zu fragen. Räumlich, wirtschaftlich und kulturell liegen unsere Herausforderungen im Osten und auf den beiden anderen Seiten des Mittelmeeres. Mit den USA und ihren, hoffentlich bald zu mehr Vernunft u. Kooperation bereitwilligen Vertretern, müssen wir selbstbewußt sprechen. Und interne Probleme lösen.

09:25 von RenamedUser

"Wenn das russische Militär die Kurden schützt, den IS fernhält und dabei die syrische Souveränität wahrt, könnte das Beispiel Schule machen, dass man lieber Russland um Hilfe bittet als die wankelmütigen USA."

Das russische Militär tritt die Souveränität der syrischen Regierung gerade mit den Füßen. Gestern war noch Assad der beste Freund der Russen, heute ist es Erdogan. Soviel zum Thema Wankelmut.

Trump US-Rückzug

Man erinnert sich : Die Militäraktionen der USA waren immer ein höchst umstrittener Vorgang - gerade in Deutschland und gerade bezüglich Syrien.
Jetzt hat Trump den angekündigten Rückzug eingeleitet - seine wirklichen Motive seien mal dahingestellt - und nun
hebt ein erstaunlicher Protest an. Kann man das vestehen ? Ja, kann man - aber es gereicht den Protestlern keineswegs zur Ehre.

Witzbold!

Natürlich kann man erst mal 100 Menschen in Gefahr bringen, davon dann 100 retten und sich damit brüsten. Nichts anderes tut Herr Trump gerade. Durch den Abzug der US-Truppen ist der der Angriff Erdogans auf die Kurden (die für die USA gegen den IS gekämpft haben) erst möglich geworden, er hat seine Verbündeten einfach im Stich gelassen. Sich dann mit der ach so tollen Einigung zu brüsten ist schon dreist.

Eine dumme

aussenpolitische Entscheidung. Man kann sich nicht einfach zurueckziehen bei dem Desaster was die USA angerichtet haben.
Mist bauen aber keine Verantwortung uebernehmen. Geht gar nicht.

Am 24. Oktober 2019 um 09:47 von Nachfragerin

Was denken Sie, wird der syrische Präsident mit denjenigen Menschen machen, die sich gegen ihn gestellt hatten? Glauben Sie ernsthaft, dass die Kurden von ihm mit offenen Armen und Küsschen empfangen werden? Wohl eher nicht. Insofern sehe ich für die Kurden ebenso schwarz wie Herr Engel.

Trump zeigt wieder einmal,

Trump zeigt wieder einmal, dass er den Kontakt zur Realität vollständig verloren hat; nicht einmal die massive Kritik aus den eigenen republikanischen Reihen nimmt er zur Kenntnis.
Eine einigermaßen positive Lesart könnte sein, dass hinter den Kulissen die Republikaner selbst Trump vom politischen Geschäft mehr und mehr abschirmen und ihn in der Twitterwelt lassen; das müsste sich allerdings noch mehr in den realen politischen Entscheidungen zeigen - und da zeigt sich noch nicht soviel von dieser Abschirmung Trumps.

@ 09:47 von Nachfragerin

Sie könnten ohne Probleme Stephanie Grisham als Pressesprecherin White House ablösen. Posten im White House werden sowieso ständig neu besetzt. Ich sehe die Situation jedoch anders, da ich Herrn Trump nicht die Füsse küssen will oder muss.

"...Denn je weniger Konkurrenten sich um ein Land streiten, desto unwahrscheinlicher wird ein Konflikt..."

Das ist die banalste aller Auslegungen. Es geht um Interessenvertretung. Wenn man sich für die Entwicklung in Syrien einen Einfluss erhalten will, dann streitet man gern und ist nicht konfliktscheu.

Zu IS Terrormiliz schreiben Sie: "Die USA haben bisher andere kämpfen lassen. Es bleibt also alles beim Alten."

Bleibt es natürlich nicht. Die USA hat selbst die Luftwaffe abgestellt, die Bodenkämpfe haben die jetzt allseits geächteten Kurden erledigt, alles gesteuert von den USA und darauf kommt es an.

Zum letzten Ihrer Punkte kann ich nur schreiben: Banaler geht es wohl nicht. Insgesamt Ihr Kommentar: Polemik ist leider keine Lösung.

...dann sollen sie doch Kuchen essen.

...antwortete Maria Theresia auf die Sorge ihrer Minister, weil das Volk kein Brot habe.

König Donald I. ist spät dran mit Bonmots, in denen er sich gottgleich gibt.

Augustus sah sich als "Kaiser und Gott". Da muss Donald noch stark an sich arbeiten, seine Bescheidenheit abzulegen.

Die Gottgleichheit strahlt natürlich auch auf seine Wähler ab (die gottgleichen Wähler des "stabilen Genies").

Vielleicht sollte die TS Berichte über Trump nicht unter "Außenpolitik" einordnen, sondern unter "Supranatural" oder einfach unter "Märchen":
...und wenn er nicht gestorben ist, so lebt er noch heute...

Quatsch mit Sosse

Hr.Trump hat die Grundlagen für ewigen Zwist in der Region gelegt.Totalversagen würde ich dies nennen.jeder amerikanische Soldat der im Nahen Osten gestorben ist bisher,ist völlig umsonst gestorben.Die Islamfaschisten werden sich zu Tode jubeln.Und auch die Russen werden sich noch wundern.Die Türkei wird sich auch noch wundern.Aus dem Sumpf kommt die Türkei auch nicht wieder so einfach heraus.Wer Atatürks Politik der Nichteinmischung in fremde Länder verlässt,wird sich im grössten Chaos wiederfinden.

@RenamedUser - Schutz- und Ordnungsmacht

09:25 von RenamedUser:
"Wenn die Russen es geschickt anstellen laufen sie den USA gerade den Status als Schutz- und Ordnungsmacht im Mittleren Osten ab."

Was schützt und ordnet denn so eine Schutz- und Ordnungsmacht? Sie schützt die eigenen Interessen (z.B. fremde Ölfelder) und ordnet die Kräfteverhältnisse im Sinne ihrer Regime-Change-Politik nach belieben um. Das Ergebnis sind dann jahrelange Kriege.

Ich hoffe, dass Trump seinen Truppenabzug umsetzen kann und Russland in der Region umsichtiger agiert.

Klar hat er recht.

Das Töten begann als die Amis Truppen reinschickten und es endet wenn sie ihre Truppen wieder rausholen. Ami go home! Auch aus Ramstein.

Soviel Porzellan kann selbst

Soviel Porzellan kann selbst der kapitalistisch globalisierte Weltmarkt kaum produzieren, wie Donald Trump in 2 Wochen zerschlägt. Und seine saloppe faktenfreie bzw. faktenwidrige Umgangsweise mit mehr als 160.000 Menschen auf der Flucht vor der Vertreibung und Hunderten Kriegstoter und der Ermordung von Politikerinnen raubt einem den Atem.

@ Axtos (10:16): stimmt die USA anektieren Ölquellen

hi Axtos

Mit welcher Entschuldigung geht so was eigentlich bei unseren Medien kritiklos durch? Hier wird eine defacto Anektion ja nichtmal mehr begründet...

stimmt die USA anektieren dieses Gebiet und behaupten die Ölquellen wuerden ihnen gehören. Stimmt aber nicht. Die Ölquellen in den Kurdengebieten gehören den Kurden und sonst niemandem. Außerdem sage ich nochmal dass ich mit solchen wie Trump, Johnson, Erdogan und Netanjahu sowie Assad und Putin nicht gemeinsame Sache mache! Keine Zusammenarbeit mit solchen Despoten!

Aber dass hier sehe ich anders:

Das die genannten Kritiker selber Präsidentschaft Kandidaten sind, macht die Kritik an Trump nicht gerade glaubhaft.

doch die Kritik ist glaubhaft und berechtigt.

Leben von Kurden gerettet - Trump ist ein Phantast

allerdings ist heuzutage Politik im Westen ein fast reines Phantasiegeschäft.

Gedankenexperiment: Putin als Friedensnobelpreisträger

Er hat Syrien stabilisiert gegen IS und islamistische Terroristen. Besorgt die Aussöhnung zwischen Türkei und Syrien. Bietet Flüchtlingen eine Rückkehrmöglichkeit. Schützt die Kurden vor der Türkei. Das ist mehr, als ein Obama faktsich jemals erreicht hat. Natürlich verhindert die westliche Tendenz-Propaganda eine realistische Betrachtung der russischen Außenpolitik und ihrer Erfolge.

Wahrheit scheint mittlerweile eine Glaubensfrage

zu sein. Schöne Grüße aus dem Mittelalter.

re odi.14

"Wie es aussieht, wenn die "Demokraten" die westlichen Werte herbeibomben, ist im Nahen Osten, Afghanistan ... zu bestaunen."

Was die Republikaner (George Bush) zum Bestaunen hinterlassen haben blenden Sie mal schnell aus?

Das Thema ist schwerlich für Ihre Wahlkampfpropaganda geeignet.

10:16, Axtos

>>Interessant...
"Ölfelder in Syrien zu beschützen. "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden.""

Mit welcher Entschuldigung geht so was eigentlich bei unseren Medien kritiklos durch? Hier wird eine defacto Anektion ja nichtmal mehr begründet...<<

Mit der Entschuldigung, daß es sich hier um eine Nachricht und nicht um einen Kommentar handelt.

@09:27 von Walter2929

Tiefes Kotau vor dem stabilen Genius.
Die deutsche Übersetzung von "stable genius" ist "Stallgenie". Und wenn man ein solches ins Wohnhaus läßt, hat man sich die Folgen selbst zuzuschreiben.

Geahnt haben haben es bei uns

schon viele. Es geht den Verantwortlichen der USA nur um die Bodenschätze.

Zumindest dürft nun auch dem

naivsten Menschen klar sein, worum es den USA mit ihren Bemühungen in Syrien ging und geht. Würden die USA gegen Diktaturen vorgehen, so würden sie wohl kaum Partner von Diktaturen wie Saudi-Arabien sein. Es ging die ganze Zeit um Bodenschätze, um Öl ... und damit um die "westlichen Werte", denen sich auch unsere Regierung so vehement verschrieben hat.

Die Fehler haben Obama und Clinton gemacht

Der Plan, in Syrien einen Regime Change auf die übliche Weise durchzuführen und dabei auch Islamisten zu unterstützen (auch von der Tagesschau seit Jahren als "moderate" Rebellen bezeichnet), ist nicht aufgegangen. Russland sei Dank! Der Schaden ist dennoch immens - Flüchtlinge, Chaos und Abertausende von toten Zivilisten und Soldaten. Ein Irrsinn. Die Kurden dachten, sie könnten auf den Zug aufspringen, wurden ebenfalls bewaffnet und damit zu einer Bedrohung für die Türkei.

Nicht nur die Türkei hat völkerrechtswidrig gehandelt, sondern auch die USA und einige NATO-Alliierte, u.a. Deutschland. Davon ist bei der Tagesschau keine Rede - warum wohl? Natürlich auch immer noch nichts vom (echten) Whistleblower aus Reihen der OPCW, der bestreitet, dass es für den angeblichen Chemiewaffeneinsatz in Douma Beweise gibt. Dafür wird AKK mit ganzen Tiraden an Artikeln bedacht, womit ihre PR-Kampagne erfolgreich ist.

Nur Russland ist der Garant für Frieden - das ist Fakt!

11:59, Corax

>>Nur Russland ist der Garant für Frieden - das ist Fakt!<<

Welch wahrer Satz.

Ebenso wahr wie "Nur die USA sind der Garant für Frieden - das ist Fakt!"

@birdycatdog - Assad ist für die Kurden das kleinste Problem

11:28 von birdycatdog:
"Glauben Sie ernsthaft, dass die Kurden von ihm [Assad] mit offenen Armen und Küsschen empfangen werden? Wohl eher nicht. Insofern sehe ich für die Kurden ebenso schwarz wie Herr Engel."

Die Feinde der Kurden sind auch Assads Feinde. Warum sollte er also gegen die Kurden vorgehen? (Und wenn er es wollte, warum hat er das nicht bereits vor dem Krieg getan?)

Das Problem der Kurden sind die Türkei und deren "moderate Rebellen".

"Wir haben die Leben vieler, vieler Kurden gerettet"
Wie Trump darauf kommt, behält er wohlweislich für sich. Und dass er „amerikanisches Blut“ für wertvoller hält als „ausländisches“, haben alle schon gemerkt („Das sei erreicht worden, ohne einen Tropfen amerikanischen Blutes zu vergießen“).

Die Bilanz der Demokraten im Repräsentantenhaus scheint da wesentlich realitätsnäher:
"Was mit dem Abzug amerikanischer Truppen passiert ist, ist eine Katastrophe. Es hat die schlimmsten Auswirkungen für dieses Land für die Tage, Wochen und Monate, die nun folgen"/
"Heute hat uns der Präsident in eine Position gebracht, dass wir nichts gegen den IS machen können, sollte die Terrormiliz wieder hervorkommen. Und Syrien, Russland, der Iran und Assad teilen sich die Region auf".

Was Trump am Nahen Osten interessiert:

„Trump betonte, nur einige Soldaten sollten bleiben, um Ölfelder in Syrien zu beschützen. "Wir werden es beschützen und wir werden entscheiden, was wir damit in Zukunft machen werden".

11:55, Oldtimer

>>Geahnt haben haben es bei uns
schon viele. Es geht den Verantwortlichen der USA nur um die Bodenschätze.<<

So richtig begreiflich ist das nicht. Denn die USA sind mittlerweile autark, was die Erdölversorgung angeht, das syrische Ölfeld ist von eher unbedeutender Größe und das Erdölzeitalter geht ohnehin zu Ende. Was man auch daran erkennt, daß die Ölstaaten des nahen und mittleren Ostens massiv in Photovoltaik und Wasserstoffgewinnung investieren.

Ich nehme eher an, daß es darum geht, die Ölfelder vor dem erneuten Zugriff des IS zu schützen, der sich ja eine Zeitlang mit dem Verkauf ebendieses Öls finanzierte.

Garant für Frieden?

So ein Quatsch. Gab´s nicht und wird es auch niemals geben.
Dafür ist der Mensch zu sehr Raubtier.

@Dabbljuh - Bei Unverständnis: Nachfragen!

11:33 von Dabbljuh:
"Das ist die banalste aller Auslegungen. Es geht um Interessenvertretung."
> Natürlich ist das banal: Wenn der größte Interessenvertreter dieses Planeten seine Truppen aus einem Land abzieht, dann gibt es dort keinen (kriegerischen) Interessenkonflikt mehr. Sie bestätigen also meine Ausführung.

"Die USA hat selbst die Luftwaffe abgestellt, die Bodenkämpfe haben die jetzt allseits geächteten Kurden erledigt, alles gesteuert von den USA und darauf kommt es an."
> Darauf kommt es eben nicht an. Syrien hat starke Verbündete und ist weder auf die zerstörerische "Hilfe" aus der Luft, noch den "Schutz" der Ölfelder durch die USA angewiesen.

"Banaler geht es wohl nicht. Insgesamt Ihr Kommentar: Polemik ist leider keine Lösung."
> Wenn Sie diese banalen Zusammenhänge nicht verstehen, sollten Sie um eine Erklärung bitten, statt sie als "Polemik" zu bezeichnen.

Fassungslos

Soviel geniale Weisheit des bisher grössten aller amerikanischen Präsidenten macht mich fassungslos...

So einfach kann Politik sein

So einfach kann Politik sein, wenn man sich - wie Trump - von scheinbaren Zwängen befreit und eine Lösung sucht. Die Türkei hat ihre befriedete Sicherheitszone, in der die geflüchteten Syrer nunmehr zurückkehren können, Putins Truppen sorgen dafür, dass keine neue Kämpfe aufflammen und die Kurden anständig behandelt werden, und Assad muss diesen Teil seines Staatsgebietes zwar de facto, aber nicht völkerrechtlich abschreiben. Binnen zwei Wochen ist dies alles erledigt. Natürlich jammern die US-Demokraten, weil sie um das Image der USA als alleiniger Heilsbringer fürchten, die Republikaner sind bestürzt, weil Trump mit einem Handstreich einen Krieg beendete, in den man jahrelang Waffen investieren konnte und in Deutschland träumt die Verteidigungsministerin immer noch von einer UN-Mission, für die sie bislang keinen einzigen Blauhelm-Soldaten hat.

@fathaland slim - Öl > Mensch

10:25 von fathaland slim:
"Seine Fans werden ihn jetzt gewiss für seine Ehrlichkeit loben. Menschen sind ihm egal, es geht ihm ums Öl, das ihm gar nicht gehört."

Wollen Sie Trump ernsthaft eine geostrategisch sinnvolle Handlung unterstellen? Das wäre seine erste dieser Art und damit äußerst unwahrscheinlich.

Ich glaube eher, dass Trump bequatscht wurde, da der Abzug aus strategischer Sicht völlig kontraproduktiv ist. Aber mit dem "Schutz" - vor wem eigentlich? - hat man es ihm sicherlich schmackhaft machen können.

Wenn Sie die Wertigkeit "Öl > Mensch" bereits, sollten Sie auch im Hinterkopf haben, wer die US-Truppen vor Jahren auf die Ölfelder brachte. Das war nämlich nicht Trump.

13:58, Nachfragerin

>>Das Problem der Kurden sind die Türkei und deren "moderate Rebellen".<<

Die IS- und al Kaida- nahen Banden, mit denen Erdogan verbündet ist, wurden nie als "moderate Rebellen" bezeichnet.

Wobei ich diesen Ausdruck, wie so viele Pressesprachregelungen, wie zum Beispiel auch "radikalislamische Hamas", höchst unglücklich finde.

Es geht nicht nur gegen die Kurden

Wenn auch die Kurden im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen, so richtet sich Erdogans Invasion darüber hinaus gegen die gesamte Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien, die schon lange nicht mehr nur Kurden umfasst. Die Initiative für die defakto eigenständige Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien ging zwar von der syrischen Kurdenpartei PYD aus, aber schon am 17. März 2016 rief eine Versammlung kurdischer, assyrisch-aramäischer, arabischer und turkmenischer Delegierter die autonome Föderation Nordsyrien aus.

Die Forderung dieser Volksgruppen, dass sich Syrien hin zu einer föderalen Demokratie wandeln soll, richtet sich politisch auch gegen den Zentralismus Erdogans.

Die Entwicklung hin zu einem föderalen demokratischen Syrien mit der Gleichberechtigung der Ethnien und der Geschlechter hat zwar einen Rückschlag erlitten, ist aber nicht am Ende.

Trump zu Syrien-Politik:"Zahllose Leben ger....

Es wird wohl nicht Trump sein,der zahllose Leben gerettet hat.Aber wie der demokratische Kongressabgeordnete Elliot Engel deutlich machte,gibt es unter den Demokraten(und nicht nur denen) Leute,die unzufrieden sind und eine mehr militärinterventionistische Politik wollen.

Aber nicht jene haben die Türkei gestoppt und die territoriale Einheit Syriens garantiert.

Logik

Alles eine Frage der Logik: der Westen, speziell die EU / D, nehmen die Invasion in Nord-Syrien als sehr willkommene Gabe, weil dies eine Öffnung der Grenzen seitens der Türkei für mögliche 3,5 Mio. Flüchtlinge nach Europa vermeidet. Hinzu kommt, dass von den 6 Mrd. des EU-Deals mit der Türkei bis heute noch nicht einmal die Hälfte gezahlt worden ist. Erdogan hat alle Trümpfe in der Hand und Putin bringt den vom Westen geschundenen Nahen Osten, so scheint es, in Ordnung.
Gruß,
Fischl G.

14:14, Nachfragerin

>>Natürlich ist das banal: Wenn der größte Interessenvertreter dieses Planeten seine Truppen aus einem Land abzieht, dann gibt es dort keinen (kriegerischen) Interessenkonflikt mehr.<<

Sie meinen wirklich, wenn Trump die paar Männekens aus Syrien abzieht, dann bricht dort der Frieden aus?

Sie übersehen all die anderen Player, die sich dort nach wie vor tummeln.

Oder glauben Sie, Erdogan und SA, die nach wie vor um ihren Einfluss in der Region kämpfen, würden jetzt die Unterstützung ihrer islamistischen Banden einstellen?

Warum?

Die USA ziehen sich aus einem ganz einfachen Grund zurück: sie sind mittlerweile Erdöl-Exportnation. Die Gegend ist nicht mehr wichtig für sie. Und im Gegensatz zu Obama ist Trump der Schaden, den seine Vorgänger dort angerichtet haben, herzlich egal. Sein weltpolitisches Denken lässt sich auf den Satz "Nach mit die Sintflut" reduzieren. Was die Freunde Putins bejubeln, denn ihr Idol wird dadurch quasi zum neuen Weltpolizisten.

14:14 von Nachfragerin

"...dann gibt es dort keinen (kriegerischen) Interessenkonflikt mehr..."

Von kriegerisch war bei dem von mir kommentierten Beitrag nicht die Rede. Ich bestätige keinesfalls Ihre Ausführungen. Die USA wird es nach ihrem Rückzug schwer haben, ihre Interessen einzubringen. Darum geht es.

"... Darauf kommt es eben nicht an. Syrien hat starke Verbündete ..."

Es ging um die Bekämpfung des IS. Da hilft Ihre Ausführung absolut nicht.

@Esche999

Sie unterstellen also dem Praesidenten friedliche Absichten mit dem Rueckzug. Ich bin eigntlich mit ihnen einer Meinung das Amerika sich aus allen besetzten Laendern zurueckziehen sollte. Wir die nicht besetzt aber freundschaftlich verbunden sind, brauche sie ebenfalls (miltiaerisch) nicht.
Warum also die Kritik? Die USA hat die Kurden um Hilfe im Kampf gegen den IS benutzt um eigene Verluste zu minimiere . Nach Gebrauch werden sie dem NATO Partner Tuerkei zum Frass geboten. Hier geht es also nicht alleine um Abzug, die Garantien, die sie den Kurden gegeben haben den Uebergriff der Tuerken zu verhindern, wird aus wahltechnischen Gruenden gebrochen. Wo sehen sie da etwas positives ?

Wenn ein Obama den Friednsnobelpreis erhalten hat ...

... hat ihn ein Trump noch eher verdient.

Seltsam, das ihm jetzt ausgerechnet vorgeworfen wird, den IS "laufen zu lassen".

Ich dachte, man könne unseren Medien glauben und der IS sei doch längst "besiegt".

Ja was denn nun?
Ich glaube dass eine spezielle Industrie in den USA mit Herrn Trump nicht genug einverstanden ist.

Man sollte aber doch eher mal fragen, was die Amerikaner als Volk zum Abbau von deren weltweiten Kriegshandlungen denken ...

Selbst wenn Trump übers Wasser wandeln würde, dann würde ihm vermutlich vorgeworfen, nichtmals schwimmen zu können ...

@11:36 von Stein des Anstosses

dann sollen sie doch Kuchen essen ...antwortete Maria Theresia auf die Sorge ihrer Minister, weil das Volk kein Brot habe.

Das war nicht Maria Theresia, sondern Marie Antoinette, und selbst die war's nicht - der Spruch wird ihr vermutlich nur zugeschrieben.

///Die USA hätten für einen

///Die USA hätten für einen Durchbruch gesorgt///
.
Ja, das hat Trump. Er hat den Sieg der Despoten Putin, Assad und Erdogan ermöglicht und Demokratie für Syrer in weite Ferne gerückt.

@14:21 von Kommentator

"...weil Trump mit einem Handstreich einen Krieg beendete..."

Wie kommen Sie darauf, dass Trump mit dem Abzug von 1.000 Mann einen Krieg beendet hat? Sofern es noch kriegerische Tätigkeiten gab (z. B. Idlib) hatte die US-Truppe keinen großen Einfluss. Nachrichten besagen, das Assad die Rebellenhochburg Idlib zurückerobern will. Das hätte er auch gewollt, so lange die 1.000 US-Soldaten da waren. Ihre ganze Schilderung ist schon sehr optimistisch, so nach dem Motto "alles wird gut".
Das Thema UN-Mission ist leider deshalb eine Farce, weil Russland dagegen stimmt. Die Mission als solche wäre sicher gut. Und Ihre "Zwei-Wochen-Alles-Gut" wollen wir lieber erst mal abwarten.

Nein, das sagte sie nicht

*...dann sollen sie doch Kuchen essen.

...antwortete Maria Theresia auf die Sorge ihrer Minister, weil das Volk kein Brot habe.*

Man sagt ihrer Tochter Marie Antoniette (französische Königin vor der Revolution)nach, das gesagt zu haben, als das hungernde Volk von Paris zum Hof nach Versailles zog. Der Wahrheitsgehalt liegt bei 0. Der Spruch stammt von Rousseau, der das einer großern Prinzessin zuschreibt und die sprach nicht von Kuchen sondern von Brioche. So viele Fehler bei nur 1 Behauptung.

Dass Trump behauptet kurdische Leben gerettet zu haben ist einfach nur ekelhaft, eine Lüge, die wie vielte oder hat man aufgehört zu zählen?

Er ist angetreten, um zu zerstören. Er hält sein Wort.

Bei allem Entsetzen ob dieser neuen Runde an Ungeheuerlichkeiten ist es wichtig, sich immer vor Augen zu führen: All dies wird von rechtmässig gewählten Politikern in Szene gesetzt. Wir sehen also unsere eigene Moral, unsere gegenwärtigen Werte in Aktion.

14:24, Nachfragerin

>>Wenn Sie die Wertigkeit "Öl > Mensch" bereits, sollten Sie auch im Hinterkopf haben, wer die US-Truppen vor Jahren auf die Ölfelder brachte. Das war nämlich nicht Trump.<<

Meinen Sie den ersten Irakkrieg, als Saddam Hussein die kuwaitischen Ölfelder in Brand setzte und Red Adair zum Löschen hingeschickt wurde? Oder setzen Sie schon beim Sturz Mossadeghs an?

Wer hat eigentlich die Waffenbruderschaft mit Saudi-Arabien begründet?

Abgesehen davon ist das nah- und mittelöstliche Öl für die USA mittlerweile komplett unwichtig. Es kann aber sein, daß Trump das nicht klar ist.

@fathaland slim - "moderate Rebellen"

14:24 von fathaland slim:
"Die IS- und al Kaida- nahen Banden, mit denen Erdogan verbündet ist, wurden nie als 'moderate Rebellen' bezeichnet."
> Wussten Sie, dass die Al-Nusra-Front maßgeblich an den Kämpfen um Aleppo beteiligt war? In der Berichterstattung kämpften dagegen das "Regime" und Russland gegen die "moderaten Rebellen", Krankenhäuser und Zivilisten. Begriffe wie "Islamisten" oder "Terroristen" fielen da nicht.

"Wobei ich diesen Ausdruck, wie so viele Pressesprachregelungen [...] höchst unglücklich finde."
> Ich würde es nicht so höflich formulieren, bin aber Ihrer Meinung.

14:25, Robert L.

>>Die Entwicklung hin zu einem föderalen demokratischen Syrien mit der Gleichberechtigung der Ethnien und der Geschlechter hat zwar einen Rückschlag erlitten, ist aber nicht am Ende.<<

Ich hoffe inständig, daß Sie Recht haben und die unheilvolle Despotenallianz Putin-Erdogan mit der Marionette Assad das zarte Pflänzchen der Freiheit, das in Nordsyrien gekeimt ist, nicht komplett zertrampelt.

Darstellung: