Ihre Meinung zu: Brexit-Verhandlungen: "Alles läuft in die richtige Richtung"

16. Oktober 2019 - 18:16 Uhr

EU-Ratspräsident Tusk sah zunächst Rückschritte bei den Brexit-Verhandlungen. Er glaubt aber trotzdem an einen baldigen Durchbruch. Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron zeigten sich noch zuversichtlicher.

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Kommentare

Lasst doch die Nord-Iren abstimmen ...

... ob sie in UK bleiben wollen oder lieber mit Irland fusionieren wollen. Zig Jahre lang hat der NI-Konflikt enormes Geld gekostet, da wäre eine Autonomie nur konsequent.

Hmm

Ich sähe eher ein Abwenden des Brexit als Erfolg, sowie alle meine britischen Freunde.
Aber bitte, dumme Nationalisten hatten das Referendum gewonnen und müssen die Verantwortung für alle negativen Folgen (er-) tragen.
Und wir Demokraten werden nicht aufhören sie dafür verantwortlich zu machen uns Europäer (inkl. GB) gegenüber Russland, USA und China geschwächt zu haben.

Brexit Vergleich

Man kann nicht sagen, dass die Brexit-Entscheidung undemokratisch zustande kam aber das Ganze erinnert mich an einen Restaurantbesuch. Wenn ich in einem Restaurant, bekannt für sein leckeres Hühnchen, darauf bestehe Fisch zu bekommen, die Bedienung mir versichert, sie freue sich mir Fisch zu servieren, zwei Chefköche kündigen, die vorher versprochen hatten den Fisch zu kochen, der dritte Koch versichert den Fisch in fünf Minuten fertig zu haben, egal ob er nun gekocht oder noch lebendig ist und wenn das Servicepersonal seit Stunden darüber diskutiert ob ich nun gebackenen Lachs, gedünstete Forelle oder frittierte Kalamares bestellt hatte und wenn das Restaurant mittlerweile in Flammen steht, es aber niemand kümmert weil sich alles nur noch um den Fisch dreht, dann ja dann möchte ich gerne noch ein einziges Mal gefragt werden ob ich wirklich Fisch haben möchte.
--original post on reddit--

Belanglos

Ob Tusk oder sonstwer etwas glaubt oder fühlt, ist belanglos.
Man sollte lieber darlegen, worüber sie streiten. Was hat die EU nochmal an den Verhandlungstisch gebracht, der doch angeblich verschlossen war?
Was hat Johnson angeboten und woran hakt die Einigung?
Das wäre interessant und würdig eines Nachrichtensenders.

Sollte es einen Durchbruch

Sollte es einen Durchbruch geben und 27 EU Staaten dem zustimmen, müßte Johnson diesen auch in seinem eigenen Parlament durchbringen. Ob dies gelingt erscheint mir doch sehr fraglich.

Riskant

UK wird sicherlich tricksen um möglichst viele Zugeständnisse zu bekommen. Hier muss die EU wachsam bleiben. Und wenn es zu kompliziert wird notfalls nein sagen. Nach einem harten Brexit wäre die Verhandlungsposition ohnehin besser.

re dekkert

"Was hat Johnson angeboten und woran hakt die Einigung?
Das wäre interessant und würdig eines Nachrichtensenders."

Sie werden sich damit abfinden müssen, dass es keine Live-Übertragung aus den Konferenzräumen gibt.

Was auch gar nicht Im Sinne der Beteiligten wäre.

Ist wahrscheinlich, ist es nicht, ist es doch...

Kann mal bitte einer der Merkel die Blume aus der Hand nehmen!

Die hat jetzt innerhalb etwa einer Woche 2 Mal ihre Meinung geändert. Was soll denn das. Chaos-Brexit? Wohl eher Chaos-EU!

Aber das gibt der (EU-)Rat natürlich nicht gerne zu.

re jayray

"Die hat jetzt innerhalb etwa einer Woche 2 Mal ihre Meinung geändert. Was soll denn das. Chaos-Brexit? Wohl eher Chaos-EU!"

Frau Merkel verhandelt nicht, sie kann nur ihre Einschätzung abgeben, wie die Verhandlungen laufen. Und je nachdem kann sich die Einschätzung ändern.

So wie auch Tusk und Juncker und Barnier mal so, mal so, mal skeptisch, mal optimistisch reden.

Nichts davon ist ein Grund für Ihren Wutausbruch über die EU.

Noch 15 Tage...

https://interactive.news.sky.com/2017/brexit-countdown/

Bald geschafft. Das Parlament kann dann noch wählen ob mit diesem Deal oder ohne.

Ich tippe darauf dass dieses Parlament es noch fertig bringt, selbst diesen Deal abzulehnen.

re Karwandler

"Sie werden sich damit abfinden müssen, dass es keine Live-Übertragung aus den Konferenzräumen gibt."
Das habe ich nicht verlangt, also interpretieren Sie es bitte nicht hinein, sonst haben wir den üblichen unsachlichen Standardchat. Anstatt sich mit den üblichen Standardformulierungen abspeisen zu lassen, können sich die Reporter auch mal anstrengen.

"Alles läuft in die richtige Richtung"

Ja, so kann man im Kreis Laufen auch bezeichnen. ;-)

Aber trotzdem finde ich es gut.

Woanders schießen sie sich gegenseitig tot und hier wird seit Jahren gestritten und das schlimmste sind wenige verbale Ausrutscher.
Und das kann noch 10 Jahre so weitergehen.

So gesehen ist es die absolute richtige Richtung.

OlliH von 19:59

"Wenn Sie Nachrichten nur nach Ihrem Geschmack lesen wollen, dann sind Sie hier falsch aufgehoben. Träumen Sie, dann können Sie sich alles Gute selbst ausdenken."
Erneut wird mir was unterstellt, und diesmal ohne Esprit.
Ich wünsche Aussagen zur Sache, kein Blabla.

re dekkert

" Anstatt sich mit den üblichen Standardformulierungen abspeisen zu lassen, können sich die Reporter auch mal anstrengen."

Anstatt Behauptungen über mangelnden Einsatz der Journalisten rauszuhauen können Sie ja mal nachweisen, dass britische oder französische Journalisten sich "mehr anstrengen".

Oder tun die das auch nicht?

"Alles läuft in die richtige Richtung"

Ob das tatsächlich stimmt (d.h., ob wirklich alle vom Ergebnis dieser Verhandlungen profitieren) kommt allerdings ganz darauf an, was die Verhandlungsführer unter „richtiger Richtung“ verstehen.

Weichere Fronten ?

Bleibt abzuwarten was das Parlament dazu sagt.
Time is ticking.
Wie Alice und das Kaninchen, wir haben doch keine Zeit...

Ich wünsche ein gutes Ergebniss für das Königreich, welches richtig ist wird sich erst noch weisen müssen, Kristallkugel hin oder her.

Falsch

Das is die falsche Richtung den Briten in irgendeiner Form nachzugeben. Die Briten sollen wie selbst gewünscht auf ihrer Insel bleiben und uns in Zukunft in Ruhe lassen. Sollen die sich doch mit Herrn Trump einlassen und sehen wie echte Verlierer zum Schluß ausschauen.

Ich persönlich weine den Briten keine Träne nach, höchsten Freudentränen wenn die Farce ohne Abkommen endlich ein Ende findet.

Wenn man die Briten weiterhin eine Sonderstatus ohne Verpflichtunge zubilligt, zum Beispiel Freihandelszone, hat sich das Thema Europa endgültig verabschiedet. Dann bin ich dafür das auch die BRD den Austritt wagt. Wenn die Briten damit durchkommen hat kein Land Europas Angst zu haben wirtschaftliche Verluste einzufahren. Man zahlt halt nicht mehr für die angebliche Gemeinschaft.

Wenn die Briten damit durchkommen stehen irgendwelche Nachahmer in Kürze in den Startlöchern und werden sich ebenfalss verabschieden. Die EU ist auf jeden Fall schwach geworden und fällt bei jedem Husten um.

Karwandler von 20:40

"Anstatt Behauptungen über mangelnden Einsatz der Journalisten rauszuhauen können Sie ja mal nachweisen, dass britische oder französische Journalisten sich "mehr anstrengen".

Oder tun die das auch nicht?"

Arbeiten Sie an ihrer Einstellung zum Gesprächspartner.
Ich "haue" nichts "raus".
Der Nachweis ist doch das Ergebnis: Nichtssagende Floskeln.
Hätte die Reporterschaft vergeblich nachgefragt, würden wir darüber lesen.
Offensichtlich reicht es Ihnen, mit Phrasen abgespeist zu werden.

Wahrscheinlich wird noch

Wahrscheinlich wird noch diskutiert, wie man den Backstop durchbringt ohne es Backstop zu nennen.

Ich verstehe nur nicht warum sich die DUP und Nordirland gegen den Backstop stellen. Sollen sie sich die Zustimmung zum Austrittsvertrag mit Mrd Zahlungen von Johnson abkaufen lassen. Danach können sie es als Standortvorteil allen Firmen anbieten. Produziert in Nordirland und habt uneingeschränkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt.

OlliH von 20:51

"Was halten Sie davon dann auch mal selber damit anzufangen. Bisher lese ich von Ihnen nur „Blabla“"
Welche Aussagen sollen denn von mir kommen? Soll ich Verhandlungen kommentieren, bei denen ich nicht dabei bin?
Für mich ist hier Schluss!

/// Am 16. Oktober 2019 um

///
Am 16. Oktober 2019 um 20:50 von my comment
Weichere Fronten ?

Bleibt abzuwarten was das Parlament dazu sagt.
Time is ticking.
Wie Alice und das Kaninchen, wir haben doch keine Zeit...

Ich wünsche ein gutes Ergebniss für das Königreich, welches richtig ist wird sich erst noch weisen müssen, Kristallkugel hin oder her.///
.
Ich wünsche ein " gutes " Ergebnis für alle 28 beteiligten Staaten, das den Schaden für alle minimiert.

Quadratur des Kreises

Das Rätsel lautet: Wie konstruiere eine Grenze, die keine ist. Die EU möchte den Binnenmarkt vor unkontrollierten Im- und Exporten schützen, die Brexiteers haben ihren Fans „control“ versprochen. Auf der irischen Insel soll es keine Grenze geben. Also muss sie in die irische See. BJs Vorschläge gingen schon in diese Richtung, gingen diese der EU nicht weit genug. Also feilscht man noch ein wenig.

Die DUP und ein paar britische Konservative möchten aber keine Teilung des UK. Deswegen hat BJ mir denen auch schon verhandelt.

Alle müssen etwas zustimmen, was sie vor ein paar Wochen noch rundheraus abgelehnt haben. Also wird es anders heißen (Zollpartnerschaft statt -union), jeder muss Kröten schlucken und es am Ende als Erfolg verkaufen. So laufen Verhandlungen. Keiner will am Ende als Verlierer dastehen.

Keiner will einen harten Brexit, auch BJ nicht. Alles was irgendwer bisher gesagt hat war Theaterdonner für die Medien (Ultimaten, rote Linien). It‘s crunch time.

Defakto

würde dieses „Modell“ dazu führen, daß britische Exporte in die EU für GB zollfrei wären. Umgekehrt hätte GB jede Möglichkeit,
Exporte der EU grundsätzlich mit Zoll zu belegen.
Denn es ist ja wohl irreal zu glauben, GB würde tatsächlich seine Exporte in die EU selbst „ im Auftrag der EU“ kontrollieren und auf seine eigenen Exporte für die EU den Zoll zu kassieren, also seine eigenen Exporte zu behindern. Umgekehrt kann GB in allen britischen Häfen und Flugplätzen bequem Zoll auf Güter aus der EU erheben. Sorry, aber diese „Lösung“ ist keine.

re dekkert

"Der Nachweis ist doch das Ergebnis: Nichtssagende Floskeln.
Hätte die Reporterschaft vergeblich nachgefragt, würden wir darüber lesen."

Völliger Quatsch.

Erstens liefert kein Journalist als Arbeitsergebnis ein Protokoll ab, wann und wo er wen vergeblich oder mit welchem Ergebnis befragt hat.

Zweitens bekommen Journalisten viele Informationen off the record.

Und drittens scheint Ihr Hauptanliegen zu dem Artikel zu sein, ein Fass aufzumachen über angeblich faule Reporter, die sich nicht um Informationen bemühen.

Was soll das? War Ihr Abendessen versalzen?

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