Ihre Meinung zu: Brexit-Gespräche: Deal, Verschiebung oder Scheitern

15. Oktober 2019 - 14:21 Uhr

Geht da noch was im Brexit-Gezerre? Die Wasserstandsmeldung des EU-Chefunterhändlers gibt keine Tendenz vor - alles sei denkbar. Es hängt offenbar an drei Knackpunkten.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.75
Durchschnitt: 2.8 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Brexit

Und auch hier kann ich nur sagen, lasst sie gehen am 31.10 entweder mit der Zustimmung zum deal oder ohne.
Aber um das eigene Gesicht der EU nicht ganz zu verlieren bitte nicht mehr weiter verschieben.
Es muss hier und jetzt ein ende haben.

keine sorge, die bleiben uns erhalten,

da s schaffen die in der letzten nacht noch, wie immer

"Die Zeit für einen

"Die Zeit für einen geordneten Brexit, also einen Austritt mit einer Vereinbarung über die künftigen Beziehungen, wird knapp. Johnson will, dass Großbritannien am 31. Oktober die EU verlässt."
-
Ich glaube diesen Termin hat Mrs. May mit der EU verhandelt, BJ setzt den jetzt nur um.

@Am 15. Oktober 2019 um 12:40 von GeMe

Zitat: "Damit wird die Eigenverantwortung der Briten "Wer darf nach GB und wer nicht" gestärkt.

Mein Kollege aus GB, der unsere Kunden in GB und Irland betreut, "freut" sich schon. Von London aus mal kurz zu einem Kunden in Irland oder zu einem Meeting in der deutschen Zentrale zu reisen, ist dann nicht mehr möglich."

Da können sich Ihre Kollegen aus GB bei Frau Merkel "bedanken", weil sie letztendlich für diese Misere hauptsächlich verantwortlich ist, da sie Nicht-EU-Ausländer illegale und ohne Pass (lt. Medien zu 80 %!) zu Millionen nach D gelassen hat.

Die Briten, da sie schlau sind, akzeptieren einen solchen Kontrollverlust aber nicht, weil sie negativen Konsequenzen davon in D beobachten können!

Aber so weit denken Sie offensichtlich nicht.

Britischer Pragmatismus: vital für eine funktionierende EU!

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.

Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.

Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Verwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.

Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

"Brexit-Gespräche Deal,

"Brexit-Gespräche Deal, Verschiebung oder Scheitern"
-
Deal oder Scheitern - ok, eine Verschiebung halte ich jedoch für politisch äusserst explosiv.

Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht.

Dass diese in der Vergangenheit in den großen Weichenentscheidungen massiv daneben liegt, zeigt die Eurokrise allein schon, die natürlich - entgegen der vollmundigen Ankündigungen von Merkel, Schulz, Juncker etc. - natürlich nicht gelöst ist, sondern die Probleme viel größer geworden ist, als vor fünf Jahren!

Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-und-italien...

Ist doch Käse.

Es wird keinen Brexit geben.

Weder die politische Klasse in GB noch die politische Klasse in Kontinentaleuropa wollen den Brexit.

Also gibt es auch keinen Brexit.

Nur Herr Johnson hat als einzige Figur der ersten Reihe versucht, den demokratischen Wählerwillen durchzusetzen, ist aber wohl am System gescheitert.

Ohne die Briten keine EU!

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.

Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.

Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Verwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.

Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

Die Halsstarrigkeit der EU zerstört den gemeinsamen Binnenmarkt

Zitat: "Dabei geht es darum, dass Großbritannien wegen der ungeklärten Nordirland-Problematik nach 2021 nicht automatisch eine Zollunion mit der EU haben wird. Kritiker des Brexit-Abkommens befürchten, dass diese sogenannte Backstop-Lösung auch verhindern würde, dass Großbritannien nach dem EU-Austritt eigene Freihandelsverträge abschließen kann."

Gegen eine Zollunion und gemeinsamen Markt spricht gar nichts! Dagegen hat kein vernünftiger Mensch etwas!

Warum wird hier immer suggeriert, dass man eine EU dazu bräuchte, um den gemeinsamen europäischen Markt aufrechtzuhalten und Handeln mit unseren europäischen Freunden zu treiben?

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: die EU ist die einzige Freihandelszone der Welt, die mit einer gemeinsamen Regierung, politischen Integration und gemeinsamen Währung einhergeht!

Den sozialistischen EU-Zentralismus braucht kein Mensch, außer vielleicht den Bürokraten in Brüssel, den es um Macht und Posten geht!

re goldenmichel

""Die Zeit für einen

"Die Zeit für einen geordneten Brexit, also einen Austritt mit einer Vereinbarung über die künftigen Beziehungen, wird knapp. Johnson will, dass Großbritannien am 31. Oktober die EU verlässt."
-
Ich glaube diesen Termin hat Mrs. May mit der EU verhandelt, BJ setzt den jetzt nur um."

Ach, der kann gar nicht anders?

Wann tritt Großbritannien ENDLICH aus??

Man kann es ja nicht mehr mit ansehen.

re bote-der-unwahrheit

"Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht."

Und für Empfehlungen an eine europäische Politik braucht man einen AfD-Dexit-Lautsprecher sechs Mal nicht.

Johnson hat geliefert

Eins ist klar:

Wenn es jetzt nicht zu einer Einigung kommt liegt es an der EU.

@ Bote_der_Wahrheit

Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Es nervt aber auch langsam, die EU gebetsmühlenartig als Buhmann darzustellen. Die Bürger brauchen die Solidargemeinschaft EU sehr wohl.

rer Truman Welt

Eines dokumentiert diese Situation sehr deutlich ->
es geht nicht mehr um eine fundiert seriöse Lösungsfindung, sondern jetzt ist es reiner Poker. D. h. es geht primär nicht mehr wirklich um Inhalte, sondern nur noch darum, wer wie mit welchem Ergebnis politisch "aussieht". Es geht um Strategie und Taktik, nicht um Inhalte.
Was hier u. U. vereinbart wird, wird hinterher entweder unterschiedlich interpretiert oder ganz simpel ignoriert. Die Hauptsache war dann, einen Vertrag zu haben oder eben nicht.
That's the way it is!

@ Bullok

Und auch hier kann ich nur sagen, lasst sie gehen am 31.10 entweder mit der Zustimmung zum deal oder ohne.

Der Unterschied zwischen beiden Alternativen ist in der Praxis aber gewaltig, unter anderem was die wechselseitige Vernichtung von mehreren Milliarden Euro/Pfund angeht.

Mir....

wäre es das das Vereinigte Königreich pünktlich am 31.10.2019 mit Deal aus der EU austritt Die zweite Variante wäre es das Herr Johnson den Austritt um drei Monate verschiebt Die schlechteste Lösung wäre ein ungeregelten Austritt zum 31.10.2019 . Ich bin gespannt ob überhaupt die neue Vereinbarung durch das House of Lords und dem House of Commons kommt. Die Zeit wird nach meiner Meinung recht knapp.

15:47 von Bote_der_Wahrheit / GeMe, 12:40

Aus: Brexit-Deal noch "diese Woche möglich"

«Da können sich Ihre Kollegen aus GB bei Frau Merkel "bedanken", weil sie letztendlich für diese Misere hauptsächlich verantwortlich ist, da sie Nicht-EU-Ausländer illegale und ohne Pass (lt. Medien zu 80 %!) zu Millionen nach D gelassen hat.

Die Briten, da sie schlau sind, akzeptieren einen solchen Kontrollverlust aber nicht, weil sie negativen Konsequenzen davon in D beobachten können!

Aber so weit denken Sie offensichtlich nicht.»

Da GB auf einer Insel (auf zwei Inseln) liegt, und auch während der EU-Mitgliedschaft nie im Schengen-Raum war (IRL auch nicht). Bestand + besteht überhaupt gar kein Kontrollverlust hinsichtlich der Einreise ins UK.

Und niemand versucht, den Ärmelkanal zu durchschwimmen, um sich heimlich bei Nacht ins UK einzuschleichen. Und niemand schwimmt oder paddelt nach IRL, um von dort nach N-IRL"rüber zu machen".

Aber so weit denken Sie schon …?
Sollte man zumindest meinen …

Es gibt beim Thema Brexit

Es gibt beim Thema Brexit Boten, die deutlich machen, dass sie an der Genese und den jetzt schon verheerenden Auswirkungen des (noch nicht vollzogenen) Brexit kein Interesse haben - vielleicht auch keine Ahnung davon - aber das Thema hernehmen, um die üblichen Tiraden auf die EU, auf Merkels Flüchtlingspolitik und auf den Euro loszuwerden, manchmal in einer atemberaubenden und wohl auch verstandraubenden Geschwindigkeit.

12:47, 12.0:52 Bote der Wahrheit

Ihre einfache "Wahrheit", als deren Bote Sie sich gebärden, lautet: Merkel ist an allem schuld. Trump und Johnson sind weitschauende, unendlich weise Vollblut-Politiker, die alle Schritte gründlich überdenken, bevor sie sie veranlassen.
Für mich sind beide Hasardeure, denen die Macht zu Kopf gestiegen ist, und die ohne Rücksicht darauf, welchen Scherbenhaufen sie hinterlassen, ihren Zickzackkurs stur beibehalten. Merkel dagegen zögert für manchen Geschmack oft zu lange, handelt aber überlegt, nicht kopflos. In der Politik gibt es keine einfachen Lösungen, auch wenn Populisten uns das glauben lassen wollen.
Ja, so verschieden kann man die Dinge sehen!

Die EU

Der Brexit hat einen großen Verlierer, das ist Deutschland. Wir wollen es nicht wahr haben, aber als Exportnation ist es so. Die Engländer werden sich erholen und neue Verträge schließen. Rattenfänger Trump steht bereit. All das ohne Brüssel. So werden die Gurken aus England wieder krumm. Und es stimmt ja: Die EU ist kompliziert. Es kommen ständig neue Regeln hinzu; Fördergelder zu beantragen, ist eine Wissenschaft für sich; und dann sind da noch Zehntausende Beamte - was machen die eigentlich alle?
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verteidigte die EU jüngst gegen den Vorwurf überbordender Bürokratie. Mit Blick auf die 32.000 Kommissionsbeamten sagte er in der Zeitschrift "DB mobil": "Das klingt viel, aber wenn man sich die größeren Städte in Deutschland anschaut, dann sieht man, dass eine Millionenstadt bei uns etwa 17.000 Beamte und Angestellte hat. Dabei leben in der Europäischen Union fünfhundertmal so viele Menschen."
Ja, der Steinmeier, der vergleicht Birnen mit Äpfeln.

Verschiebung nur unter bedingungen

Wenn es jetzt wieder nicht klappt, dann muss man als Bedingung für die Verschiebung von den Briten verlangen, dass die beim scheitern des nächsten Termins Artikel 50 widerrufen und erst mal ihre Hausaufgaben zu Hause machen.

sollen sie machen, ich hab da keum hoffnung..

... das da ausser heisser luft irgendwaws reelles bei raus kommt.
lass die briten gehen, egal wie, hauptsache sie sind raus und es ist endlich ruhe mit denen!
sollen sie doch ihr 'great britain' machen, werden schon sehen was sie davon haben, nichts gutes auf dauer so wie ich das sehe.
allein schon mit welchen dümmlichem gelüge, usw das brexit-referendum durchgeführt wurde ist eine unglaublichkeit!
und statt die lügen klar zu benennen und auszuräumen und das referendum wegen den ganzen lügen zu wiederholen, allein schon damit die menschen in GB aus realen begebenheiten heraus ihre wahl treffen können und nicht bald diejenigen sein zu müssen die am schlimmsten die folgen davon tragen müssen.
grade die am lautesten waren gehören ja meist zu denen, die auch ein schlechter brexit-verlauf nix anhaben kann, weil man ja reich genug ist, aber die kleinen leute?!

@Bote_der_Wahrheit, 15:47 und 15:52 Uhr

Selbst wenn all die üble Nachrede die Sie auf die EU und die Bundesregierung hier ausschütten stimmen würde, sind die Erfolge dieser Institutionen weit größer als ihre Nachteile. Ein bewährtes System abschaffen zu wollen, weil ein oder zwei Dinge nicht funktionieren, ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen oder heiße Luft. Statt hier ständig die Verfehlungen aufzuzählen, wäre ich Ihnen zukünftig verbunden, Sie würden sich mit den Folgen beschäftigen bzw. Lösungen anbieten. Ein Europa der Vaterländer gepaart mit dem "Pragmatismus" der Briten ist keine Lösung. Es heißt nichts anderes, als die Rückkehr zum Nationalstaat des 19. Jahrhunderts, der alleine nicht in der Lage ist, die drängenden Probleme der Zeit zu lösen, unfähig sich seiner Verantwortung in der Welt zu stellen und sich nur die Rosinen aus dem Kuchen pickt. Kleinstaaterei hatten wir schon mal in Deutschland und Europa. Das ging schief. Keiner braucht das mehr.

@ "Bote_der_Wahrheit"

Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht.
.
Wie kommen so viele eigentlich auf diesen Nonsens "EUkraten" ? In Brüssel arbeiten weit weniger Politbeamte, Staatssekretäre und Abteilungsleiter abwärts im Bürokratie-Apparat als zum Beispiel in Berlin. Und nun? Vielleicht sollte man erst mal vor der eigenen Haustüre ganz gründlich kehren, bevor man vergleichsweise schlanken Organisationen und Strukturen ständig die gut erlernten aber absolut falschen Floskeln vorwirft?

Am 15. Oktober 2019 um 15:56 von Bote_der_Wahrheit

"Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht."

Sie haben Recht.

Die Zollunion wurde ja angeboten.
Das ist aber nicht das Problem.

Durch den Brexit entsteht auf der irischen Insel eine Außengrenze der EU.
Es gibt Schlagbäume und Grenzzäune. Doch genau das soll nicht geschehen, um alte Konflikte zwischen Nordirland und Irland nicht neu aufflammen zu lassen.

Und genau das soll der "Backstop" nämlich verhindern.
Eigentlich kein Problem.
Aber der "Backstop" ist unbefristet.

Die berechtigte Befürchtung von BJ ist,
wenn die Grenze einmal da ist, wird sie so schnell nicht wieder verschwinden.

Darum gibt es keinen Brexit.

re rossundreiter

"Ist doch Käse.

Es wird keinen Brexit geben.

Weder die politische Klasse in GB noch die politische Klasse in Kontinentaleuropa wollen den Brexit.

Also gibt es auch keinen Brexit."

Die Herren Rees-Mogg, Farage, etc., sind nicht die politische Klasse?

"Nur Herr Johnson hat als einzige Figur der ersten Reihe versucht, den demokratischen Wählerwillen durchzusetzen, ist aber wohl am System gescheitert."

Johnson als einsamer Leuchtturm der Demokratie? Jetzt schlägt's ja wohl dreizehn ...

15:58 von rossundreiter

«Es wird keinen Brexit geben.
Weder die politische Klasse in GB noch die politische Klasse in Kontinentaleuropa wollen den Brexit. Also gibt es auch keinen Brexit.

Nur Herr Johnson hat als einzige Figur der ersten Reihe versucht, den demokratischen Wählerwillen durchzusetzen, ist aber wohl am System gescheitert.»

"Das System House of Commons" im UK fasste in 02/2017 (oder 03/2017 ?) den Mehrheitsbeschluss, GB solle die EU verlassen. Das House of Lords votierte nicht gegensätzlich.

Es gibt keinen anderen Beschluss, der inzwischen / nun für die Rücknahme des Austritts-Antrags mit Mehrheit vorliegt. Ein solcher wäre erst noch in beiden Kammern des Parlaments zu verabschieden …

re meinung zu unse

"Was hier u. U. vereinbart wird, wird hinterher entweder unterschiedlich interpretiert oder ganz simpel ignoriert."

Blödsinn. Die Grenze zwschen Irland und Nordirland wird so aussehen, wie es im Vertrag steht.

Wie denn sonst?

@ 15:52 von Bote_der_Wahrheit

"Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.
Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.
Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine[...]" usw...usf.

Lustig, genau diesen Text haben Sie original am 11. 12. 2018 gepostet, um ihn dann am 13.12.2018 mehrfach in verschiedenen Threads und immer weiter im März und Juni sowie mehrfach in den letzten Tagen und wieder auftischen. Das macht es aber nicht appetitlicher zum diskutieren, da es nur ihre private Meinung ist und wieder einmal mehr nicht 'die Wahrheit ' .

@Bote_der_eigenen Wahrheit, 15:56 Uhr

Schade, dass Sie die EU auf einen Binnenmarkt verkürzen und nicht sehen wollen, dass in der Zusammenarbeit so vieler unterschiedlicher Kulturen in Brüssel und Straßburg, ein enormes Potential für Frieden, Freiheit und Wohlstand liegt. Ich bin mir sicher, dass Sie das wissen, aber es als Gefahr begreifen und sich lieber hinter nationalen Grenzen mit viel Stacheldraht gegen die bösen Flüchtlinge verschanzen. Den Euro hassen, weil er ein Zeichen von europäischer Zusammenarbeit ist und viel Wohlstand und wirtschaftliche Stärke gebracht hat. Ich für meinen Teil wünsche mir für die Zukunft meiner Kinder und Enkel, dass sie in einem Land leben, dass Vereinigte Staaten von Europa heißt ohne Grenzen und nationalistischer Kleinstaaterei. Mit Menschen die zusammen daran arbeiten, dass auch zukünftige Generationen egal wo auf der Welt, mindestens so gut leben können wie wir heute.

Allmaehlich

muss mal Butter bei die Fische.

Man kann das hin und her gar nicht mehr ertragen. Feilschen wie beim Gebrauchtwagenhaendler. Was nun?

Schafft doch endlich die Voraussetzungen, dass man sich trennt oder zusammen bleibt. Danach sollte die EU reformiert werden, so oder so.

Bote der Wahrheit

"Für ein gemeinsamen Binnenmarkt braucht man die EU nicht!

Um mit Engländern Handel zu treiben, sich auszutauschen, sich zu vernetzen, kurz in Freundschaft und Partnerschaft zusammenzuarbeiten, brauch man schließlich auch nicht die EUkraten aus Brüssel fünf Mal nicht."

Sie unterschlagen hier aber mal so eben die Tatsache, dass gerade Binnenmarkt, Handel treiben, Vernetzung, Freundschaft und Partnerschaft die Errungenschaften der EU sind.

Ob die EU zu 100% gelungen ist oder nicht, ist ein völlig anderes Thema als das seit Wochen und auch heute hier diskutierte, und verkürzt dargestellt lautet es so ungefähr: Was muss man tun, damit die britischen Politiker ihre Hausaufgaben machen?

16:32 von NeNeNe

«Die Engländer werden sich erholen und neue Verträge schließen. Rattenfänger Trump steht bereit. All das ohne Brüssel. So werden die Gurken aus England wieder krumm.»

Tja - die Krümmung der Gurke.

Die Verordnung gibt es zwar seit 2009 gar nicht mehr.
Wurde eh nur auf Bertreiben der Gurken-Transporteure verabschiedet.
Gilt "bei denen" immer noch als interne Normung für geregelte Ordnung in der Kiste. Abgeschafft hat sie die EU gegen den ausdrücklichen Willen derer, die Gurken hin & her karren …

Aber noch die Enkel unserer Ur-Enkel werden wohl die Mär erzählt bekommen, die zu wenig krumme Gurke hätte der EU sehr geschadet …

Sollen die Briten gerne demnächst krumme Gurken in die EU liefern. Die schmecken ja nicht weniger gut. Und wenn GB nur das Problem der Gurkenkrümmung nach dem … so oder so … Brexit hat.

Dann versuche ich auch, irgendwo so'ne krumme Gurke von der Insel zu kaufen zu bekommen. Aber wehe, die schmeckt nicht. Dann beschwere ich mich bei Mr. Trump ganz persönlich …

@Am 15. Oktober 2019 um 16:58 von Werner Krausss

Zitat: "Durch den Brexit entsteht auf der irischen Insel eine Außengrenze der EU.
Es gibt Schlagbäume und Grenzzäune. Doch genau das soll nicht geschehen, um alte Konflikte zwischen Nordirland und Irland nicht neu aufflammen zu lassen.

Und genau das soll der "Backstop" nämlich verhindern.
Eigentlich kein Problem.
Aber der "Backstop" ist unbefristet."

Richtig.

Für den "Backstop" bedarf es eine Lösung.

Es darf nicht sein, dass durch den Brexit, dieser alter Konflikt wieder ausbricht.

Ich kann es nicht meht hören.

Ich kann es nicht meht hören. Die dollen ohne deal und mit backstop rausfliegen. Dann können sie so lange verhandeln, wie die lustig sind.

Es hat noch nie......

jemand behauptet, die EU wäre perfekt. Da sie von Menschen gemacht und ausschließlich auf Kompromssen aufgebaut ist, muß sie Fehler haben und ist daher unvermeidbar leicht angreifbar für Nörgler, die von EU-Kraten schwadronieren oder Lügnern wie Farage etc. Dieser Personenkreis hat immer noch nicht verstanden, wie die Kompromisse entstehen! Es gibt in der EU keinen "Leithammel", der mit der Faust auf den Tisch schlägt und sagt, wo es lang geht! Übereinstimmung wird nur mit Argumenten erzeugt und der Großteil der Brexitiers war Argumenten eben nicht zugänglich, sondern träumte von der Zeit, als sie diejenigen waren, die mit der Faust auf den Tisch schlugen. Bedauerlich ist nur der fehlende Mut der restlichen EU-Mitglieder einen endgültigen Schlußstrich zu ziehen.

16:44 von geist4711

«… lass die briten gehen, egal wie, hauptsache sie sind raus und es ist endlich ruhe mit denen!»

"Briten gehen - egal wie". Das UK und die Briten sind dann ja nicht "weg gebeamt auf einen anderen Planeten".

Gibt es den No-Deal-Brexit. Dann gibt es zwangsläufig Verhandlungen darüber, wie die künftige Verbindung zur EU sein soll. Handel, Reisen, Aufenthaltsstatus, Arbeitsmöglichkeiten & Co. … hier und da.

"Endlich Ruhe mit denen" ist dann nicht. Und jede Art von Verhandlungen / Abkommen liegen dann auch nicht in Päckchen mit Geschenkpapier unter dem Weihnachtsbaum von 2019 …

Darstellung: