Kommentare

Es gibt eine nicht zu

Es gibt eine nicht zu leugnende Spannung zwischen zwei Ergebnissen:
a) "Insgesamt stehen laut Autoren idealistische, eher sinnstiftende Wertorientierungen bei jungen Menschen wieder höher im Kurs."
b) Neun Prozent der Befragten stimmen sogar rechtspopulistischen Positionen insgesamt zu.
Andererseits kann man auch vermuten, dass die 9% Zustimmer*innen zu rechtspopulistischen Positionen sich nicht in der Gruppe derer wiederfindet, die idealistische und sinnstiftende Wertorientierung hoch ansiedeln. 9% sind einerseits weniger als im "Erwachsenenmilieu" mancher Gegend - und andererseits ein guter Ansporn zu persönlichkeitsorientierter Bildungsarbeit.

Freunde, Partner und Familie wichtig

das war schon vor 30 Jahren so
ebenso wie die hohe Scheidungsrate und das Familienmodel "Alleinerziehend"
//
empfänglich für Populismus
.
das ist doch das Wesen der Jugend
ihre Begeisterungsfähigkeit
die wenn man etwas älter wird einer gewissen Resignation weicht
und was damals der Che war, Ho Chi Minh oder Mao war ist halt heute die Greta aus Schweden
.
und Ängste gehören zum Wesen des Menschen
früher waren es die Atomraketen unter anderem in Mutlangen
heute der Klimawandel und die Umweltverschmutzung
wobei da der Einzelne vergleichsweise einiges selber verbessern könnte
keiner muß Plastik verwenden, kann die Raumtemperatur - wie vor 50 Jahren auf 18° begrenzen, ne kleiner Wohnung nehmen, statt Auto eben Fahrrad fahren und auf Internet Handy und Urlaubsflüge verzichten

Da steht im Text:

..."Die Botschaft der Jugend an ältere Generationen sei: "Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!"...

Genau so könnte dies die ältere Generation auch der jüngeren zurufen. Ob diese das dann verstehen wird?

Die Jugend merkt dass es auf sie ankommt wenn andere nichts tun

„Desinteressiert, unideologisch, bestenfalls pragmatisch. So sahen die Forscher die deutsche Jugend in den vergangen Jahren. 2002 sprachen die Autoren der Shell-Studie noch von einer Generation der "Ego-Taktiker". Doch diese Zeiten sind vorbei (…): "Wir reden ganz bewusst von einer pragmatischen Generation im Aufbruch".

Offensichtlich: "Sie interessieren sich wieder mehr für gesellschaftliche und politische Themen. Sie interessieren sich für das, was in der Welt vor sich geht. Sie sind verwurzelt, sie schätzen allerdings Gestaltungsmöglichkeiten“

Den in der aktuellen Shell-Studie mehrfach erwähnten altruistischen Pragmatismus erkennt man schon an der Fortsetzung (Auszug aus „Optimistisch und politisch engagiert“,
tagesschau.de/inland/shell-studie-101.html): „Allerdings nicht in den politischen Parteien: Nur vier Prozent gaben an, sich in Gruppen oder Parteien zu engagieren. Das Vertrauen in sie ist so gering wie in den Jahren zuvor. Die Jugendlichen verlassen sich eher auf (...).

@ Sisyphos3

Also, Che, Minh oder Mao, die allesamt als Machtmenschen in Erscheinung getreten sind und allesamt nicht davor zurück schreckten, Waffengewalt einzusetzen, mit Greta Thunberg gleichzusetzen, das ist sowohl für Greta Thunberg als auch für die Jugend von damals wie heute, als auch für mich als mittlerweile kurz-vor-Fünfziger schon ein starkes Stück, gelinde gesagt. Ich würde mich nicht wundern, wenn sogar die drei von Ihnen erwähnten Herren erhebliche Einwände gegen diesen Vergleich hätten. Respektlos der Jugend von heute gegenüber ist es allemal.

Shell-Jugendstudie

Toll, dass Shell Studien über Jugendliche erhebt, die offensichtlich das Geschäftsmodell von MÖGs (Mineralölgesellschaften) durch Klimaschutzforderungen existenziell in Frage stellen.
Mir stellt sich die Frage, warum die öffentlich-rechtliche Tagesschau dieser Interprätation durch ein privatrechtliches Großunternehmen (Aktiengesellschaft) solch einen Raum von über 3 1/2 Minuten in ihrer Sendung bietet. Findet jetzt Lobbyismus nicht nur im Bundestag, sondern auch im Fernsehen statt?

re graf von henneberg

"Da steht im Text:

..."Die Botschaft der Jugend an ältere Generationen sei: "Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!"...

Genau so könnte dies die ältere Generation auch der jüngeren zurufen."

Sehr witzig. Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht.

14:17 von Graf von Henneberg

Genau so könnte dies die ältere Generation auch der jüngeren zurufen. Ob diese das dann verstehen wird?

Sie haben den Nagel auf dem Kopf getroffen.

Warum gehen die jungen Menschen denn nicht wegen der Rentensituation, die ihnen einmal bevorstehen wird, auf die Straße. Die künftige Rente ist unsicherer als das Klima und wenn diese nicht gesichert ist, das tut weh.

Empfänglich für politischen

Empfänglich für politischen Populismus deshalb, weil diese Jugend als erste realisiert, dass sie von den politischen Aktören zu oft unzureichend und teilweise nur einseitig informiert und vertreten wird.
MfG

re rareri

"Warum gehen die jungen Menschen denn nicht wegen der Rentensituation, die ihnen einmal bevorstehen wird, auf die Straße. Die künftige Rente ist unsicherer als das Klima und wenn diese nicht gesichert ist, das tut weh."

Sie meinen, die Norddeutschen brauchen wenigstens eine sichere Rente, wenn sie in die Mittelgebirge umziehen müssen?

Was ist Populismus, was nicht?

Eine interessante Studie, die auch belegt, dass Fridays for Future Folgen zeitigt. Allerdings geht politisches Engagement ja über FfF hinaus bzw. sollte es gehen.

Ich denke jedoch, man sollte „Populismus“ besser konkretisieren, damit der Begriff nicht beliebig wird und Statements umfasst, die man selbst nicht unterstützt. „Angst“ vor Umweltverschmutzung hat demnach reale Gründe, liegt quasi im Trend und ist voll o.k., wer aber den Eindruck hat, „dass man nichts Negatives über Ausländer sagen darf, ohne als Rassist zu gelten“, ist Rechtspopulist? Letztlich geht es bei der zweiten Anfrage (doch wohl vorformuliert von den Forschern) darum, für wie groß man die dem Einzelnen eingeräumte Meinungsfreiheit hält. Und dazu müssen verschiedene Einschätzungen erlaubt sein. Wenn man wie Frau Giffey auf die Jugend hören möchte (Politiker selbstkritisch generell auf Bürger hören wollen), dann doch bitte nicht nur auf ausgewählte Anliegen, die einem plausibel erscheinen.

@14:17 von Graf von Henneberg

"Genau so könnte dies die ältere Generation auch der jüngeren zurufen. Ob diese das dann verstehen wird?"

Da bin ich eher skeptisch. Dieter Nuhr hat da am 26. September in seiner Sendung (ARD) der Jugend (um Greta Thunberg) ein paar wichtige Zusammenhänge erklärt.
Ich fürchte nur, dass die angesprochene Altersgruppe für diese Form von Humor noch kein Verständnis entwickelt hat.

Die grösste Angst der Jugend

Die grösste Angst der Jugend ist die Umweltverschmutzung. Wenn das so ist, weshalb ist das Hauptthema dann die Klimaerwärmung, wie auf den Plakaten gut ersichtlich ist, und nicht Umweltgift, Flächenverbrauch, Brandrodung, Ausbeutung der Natur, Biodiversität usw.
MfG

Die Mehrheit der jungen Leute

Die Mehrheit der jungen Leute blickt immer positiv in die Zukunft, solange die älteren Generationen es weiterhin tunlichst vermeiden, jungen Leuten die Realität zu zeigen, die sie selbst sich so oft weigern zu akzeptieren.

Natürlich kann man glauben und Kindern erzählen, dass Politiker und Unternehmer sehr, sehr dumm sind und deshalb ständig Fehler machen aber eigentlich wirklich die Lebensumstände aller Menschen verbessern wollen, oder man akzeptiert die Tatsache, dass es böse Menschen gibt, die es für ihr natur- oder gottgegebenes Recht halten, sich Vorteile auf Kosten anderer Menschen verschaffen.

@karwandler, 14.25h

„Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht.“
Sie meinen ernsthaft, Älteren, die Kinder haben und Enkel haben oder erhoffen bzw. die jüngere Verwandte und Bekannte haben, sei es eher egal, wie die Zukunft wird? Dann müssten auch den heutigen jungen Leuten die Lebensumstände der 50-Jährigen gleichgültig sein. Jeder kümmere sich doch nur um sich, seine Generation und seine Anliegen.

@ 14:25 von steinbeiss

Die Shell-Studie gibt es seit 1953; es mag verwundern, dass der Mineralölkonzern diese Studie finanziert. Sie wird aber an externe Fachwissenschaftler*innen vergeben und zählt seit Jahrzehnten zu den seriösen und renommiertesten Studien ihrer Art. Daher ist es auch richtig und sinnvoll, dass die Tagesschau darüber berichtet.

@ 14:27 von rareri

Ja, das würde manchen Klimazerstörungsleugnern gut ins Konzept passen, die Jugend mit dem Thema "Rentenangst" von der globalen Herausforderung einer Umwelt- und Klimapolitik abzubringen, die diesen Namen auch verdient und wissenschaftlichen faktenbasierten Warnrufen entspricht.

@ 14:38 kleinermuck2012

Sie wollen tatsächlich die Zusammenhänge z.b. zwischen Klimaerwärmung und Biodiversität nicht sehen? Klima- und Umweltpolitik bedingen sich und brauchen sich. Das scheinen tatsächlich junge Leute deutlich besser zu verstehen als manch andere.

14:25 karwandler

"Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht ".

Und Sie wissen das so genau? Ich glaube, so manch einer von der älteren Generation hat Kinder und /oder Enkel*innen, um die er sich ebenso Sorgen macht.

14:10 von Sisyphos3

"...wobei da der Einzelne vergleichsweise einiges selber verbessern könnte....wie vor 50 Jahren auf 18° begrenzen,"

In dem Fall müsste ich mir schon mal ein Plätzchen auf dem Ohlsdorfer Friedhof suchen... oder in der Nordsee.

P.S.: Vor 50 Jahren hatten meine Eltern noch Ofenheizung.

Die Jugend schätzt die Lage ...

... sehr realistisch ein: man darf halt nicht einfach seine Meinung sagen, ohne dass die Nazikeule geschwungen wird.

Wer Identitätspolitik für Quatsch hält, Genderstudies für sinnlos und blackface makeup für normale Kostümierung, kann sich auf einen linken Shitstorm gefasst machen und seine öffentliche Karriere abschminken.

Aber die Jugend weiß es und kann sich daher politisch erwünscht verstellen und die eigene Meinung verbergen.

14:45 von andererseits

Ja, das würde manchen Klimazerstörungsleugnern gut ins Konzept passen, die Jugend mit dem Thema "Rentenangst" von der globalen Herausforderung einer Umwelt- und Klimapolitik abzubringen, die diesen Namen auch verdient und wissenschaftlichen faktenbasierten Warnrufen entspricht.

Soll doch jeder glauben, was er will. Der Kabarettist Dieter Nuhr hat es vor kurzem in seiner Sendung zutrefflich gesagt: Wenn die Jungen selbst etwas gegen den Klimawandel tun wollen, dann müssen sie auch so konsequent sein, im Winter auf die Heizung zu verzichten.

@karwandler

"Sie meinen, die Norddeutschen brauchen wenigstens eine sichere Rente, wenn sie in die Mittelgebirge umziehen müssen?"

Soll das ein Scherz oder Klimapopulismus sein?
Wenn die Phantasien der Klimahysteriker nur zur Hälfte wahr wären, würden die Behörden im Norden des ängstlichen Deutschland schon jetzt nur noch Häuser auf Stelzen als Neubauten genehmigen.

@ 14:51 rareri

... was belegt, welchen Unsinn auch Kabarettisten wie Dieter Nuhr verzapfen können (wenn Ihr Zitat denn so stimmen sollte). Und Nuhr fällt in letzter Zeit durch manch schräge Geschichte in seinen Texten auf, die wohl mehr damit zu tun, dass sein Stern sinkt und er Aufmerksamkeit über Empörung sucht.

14:25 von karwandler

Sehr witzig. Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht.///
2030 oder 2040 bin ich, mit Glück, 70 oder 80. Warum sollte es mich nicht Interessieren wie es dann aussieht? Von meinen Kindern und Enkeln ganz abgesehen. Oder gehöre ich zur jüngeren Generation? Dafür mein Dank.

@um 14:17 von Graf von Henneberg

"Genau so könnte dies die ältere Generation auch der jüngeren zurufen. Ob diese das dann verstehen wird?"
Wohl eher nicht! Warum auch? Momentan haben die Jungen Leute, unter 20, keinerlei Einfluss auf weitreichende Entscheidungen.
Und wer jetzt sagt, Plaste nicht verwenden, Handy abschalten, zu Fuß gehen etc. Ist alles schön und gut, wird von den jungen Leuten der besagten Altersgruppe zum großen Teil auch gemacht (vielleicht mit Ausnahme das Handys). Aber mal ehrlich, Plaste ist ein Segen für die Menschheit, benutzt wo es Sinnvoll ist und danach Fachgerecht entsorgen (die Firmen die das illegal oder leichtsinnig verklappen gehören alten Leuten), dafür zahle wir übrigens. Auch das Handy ist nicht unbedingt schlecht. Und seien wir doch mal ehrlich, so richtig beginnt die Auto Fahrerei doch erst wenn wir Führerschein und Auto haben, wer von den Kids hat das denn?

Bitte nicht Oberlehrerhaft

"So pflichten mehr als zwei Drittel der Aussage bei, dass man nichts Negatives über Ausländer sagen darf, ohne als Rassist zu gelten."

Das ist vermutlich die Erfahrung der Jugendlichen. Warum sollte man diese Erfahrung relativieren?

Kritische Wahrnehmung zu foerdern ist ein Erziehungsziel. Sich kritisch aeussern zu koennen ist ein Merkmal einer freien Gesellschaft.

Sich angemessen auszudruecken, Vorurteile zu hinterfragen usw ist daneben unbenommen.

Ich verstehen die Bemerkung in dem Artikel nicht.

Ich finde es gut und als hoffnungsvoll,

dass die Jungen endlich erkannt haben, dass das auch ihre Erde ist und das man was ändern muss wenn man sie (die Erde) für die Menschen bewohnbar erhalten will.
Zunächst ist Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung, denn auch oder gerade der gewohnte Lebensstil der Jungen ist ein großes Problem für die Umwelt. Also Alle und besonders die Jungen müssen sich gedanken machen über unseren Lebensstil.
Kleine Anmerkung z. Bsp. die heute 80 jährigen mussten noch um Zucker (250g weise) einzukaufen Papier-Tüten mitbringen für Essig und Öl die Flaschen mitbringen Handy und Plastik gab es noch nicht und die Möbel wurden ein ganzes Leben lang benutzt usw., usw.

@um 14:25 von karwandler

"Sehr witzig. Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht."
Na ja, mit Ü50 zähle ich mich auch schon zu den älteren, wenn auch nicht unbedingt zu den Tonangebenden, aber 2040 oder 50 wollte ich noch nicht unbedingt durch die Straßen meiner Stadt schwimmen müssen.

Panikszenarien wie im Film;Angst ist kein guter Begleiter

Schon damals konnte man hervorragend Politik gestalten, wenn man Panik verbreitete:
vor Atomkraft, vor Waldsterben, vor dem Untergang der Welt, am Besten schon Morgen.
Wenn ich damals auf die grüne Politik vertraut hätte, dann wäre ich heute schon oft gestorben, weil ich keinen Sauerstoff mehr zum Atmen gehabt hätte, ein Atomkrieg die Welt zerstört hätte und alles Essen vergiftet wäre, die Wälder gestorben wären, etc.

Nein, so ist es nicht gekommen. Heute leben wir wohlständiger, sauberer, sicherer und in einem satten Grün, als damals.
Nein, die Szenarien haben sich nicht erfüllt, die Öko-und Friedenspopulisten hatten nicht Recht und sie werden es auch heute nicht haben.
Das Klima wandelt sich. Ja. Und der Mensch wird sich anpassen müssen. Ja.
Aber deshalb Panik zu verbreiten und Menschen zu verunsichern, statt Auswege zu definieren, ist schlecht.
Deshalb müssen Jugendliche Erfindergeist, Bildung und Weitsicht lernen, nicht Engstirnigkeit und Angst.
Mut statt Angst ist besser!

@ 14:27 von rareri

Die Folgen von menschengemachten Klimawandel und Umweltverschmutzung lassen sich gut vorhersagen und sie sind auch zu beobachten.
Die fff-Demonstrationen starteten nicht 1992 nach dem ersten Klimagipfel, sondern 2019 nach zwei Rekord-Sommern in Europa. Der Klimawandel ist spürbar geworden. Die Bilder mit den Plastikmüll in den Meeren sind dramatisch.

Wie dagegen das Rentensystem in 50 Jahren aussehen wird, steht völlig in Sternen. Insofern ist das Rentensystem nicht sicherer oder unsicherer als heute. Im Gegenteil, wenn erstmal die geburtenstarken Jahrgänge weg sind, wirkt das stabilisierend, vorausgesetzt das Jüngste Gericht käme nicht vorher.

Im übrigen scheint die Sorge vor einer schlechte Rente nicht besonders groß zu sein. Wie viele Menschen kennen Sie, die in den letzten 35 Jahren auf einen Urlaub verzichtet haben, um für die Rente vorzusorgen?

@um 14:48 von Jacko08

""Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht ".
Und Sie wissen das so genau? Ich glaube, so manch einer von der älteren Generation hat Kinder und /oder Enkel*innen, um die er sich ebenso Sorgen macht."
Nun auf jeden Fall sind die Sorgen entweder nicht groß genug oder es gibt zu wenig von denen die sich Sorgen machen, sonst wären wir nicht da wo wir "LEIDER" sind!

15. Oktober 2019 um 14:25 von steinbeiss

"Findet jetzt Lobbyismus nicht nur im Bundestag, sondern auch im Fernsehen statt?"

Schon immer tut er das. Während aber der kleine Lobbyismus immer herausgestellt wird, wird der große gerne unter dem Tisch gekehrt. Die großen Mineralölkonzerne haben über Jahrzehnte hinweg die Umweltdiskussion unterminiert. Sie haben selbst Studien gemacht, aber nur die Veröffentlicht, die entweder Zerstörung kleingeredet haben oder die das Öl als bessere Alternative beworben haben. Der Rest ist in den Mülleimer gewandert oder als Vorlage für die Datenerhebung der nächsten Studie benutzt worden (allein einzelne Kriterien nicht zu betrachten kann Ergebnisse massiv beeinflussen).
Die Erkenntnisse von Studien können auch variieren von Interpreter zu Interpreter. Wer da interpretiert ist nicht angegeben, da aber Shell eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht hat, kann man eigentlich schon eins und eins zusammenzählen.

@14:38 von kleinermuck2012

Umweltverschmutzung und Klimawandel gehen Hand in Hand......

@um 14:53 von Shuusui

Also gehören sie auch zu den Leugnern des Menschgemachten Klimawandels?
Genau darum geht es doch! Die Hysterie kann gar nicht groß genug sein! Der Klimawandel kommt rasend schnell auf uns zu! Und wenn wir jetzt nicht tun, was wir können müssen die Jungen unter den Konsequenzen unseres gemeinsamen Handelns leiden. Ob Hamburg denn wie Venedig im Wasser steht, oder Berlin einen Hochseehafen hat ist dabei doch Nebensache.

@andererseits

Die tropischen Regenwälder schwinden, weil sie gerodet werden.
Unsere Luft wird mit Giftstoffen verschmutzt, weil wir in einer Wegwerfgesellschaft leben und immer mehr hergestellt und verbrannt werden muss.
Unsere Böden werden vergiftet (überdüngt), weil wir immer mehr zu immer günstigeren Preisen verkaufen wollen (Globalisierung).
Unsere Pflanzen werden mit Insektiziden übergossen (Pflanzenschutzmittel) weil wir immer mehr Produzieren wollen.
Die Biodiversität geht zurück, weil die Tiere entweder gleich mit Gift überkippt werden oder keine Lebensgrundlage mehr finden, weil ihre Lebensumwelt vergiftet (nicht mehr nutzbar) ist.
Klimaerwärmung ist ein Teil unseres menschlichen Wirkens. Sie hat aber nichts mit Umweltverschmutzung zu tun.
MfG

15. Oktober 2019 um 14:27 von rareri

"Die künftige Rente ist unsicherer als das Klima und wenn diese nicht gesichert ist, das tut weh."

Diese Menschen erwarten jetzt schon nichts mehr von der Rente genau wie ich, obwohl ich viele Jahre älter bin als das Gros der Demonstrierenden. Wenn man genau hinschaut, sieht man auch, dass das Rentenproblem in der Form auch hausgemacht ist von der älteren Generation (Die ist wiederum älter als ich). Die demografische Entwicklung ist ähnlich wenig überraschend wie der Klimawandel. Warum sollten sich also die Kinder und Jugendlichen um die Rente Sorgen? Das machen die doch auch nur weil hier und da Angehörige und Bekannte unter dem Problem leiden.

@um 15:04 von jukep

"Kleine Anmerkung z. Bsp. die heute 80 jährigen mussten noch um Zucker (250g weise) einzukaufen Papier-Tüten mitbringen für Essig und Öl die Flaschen mitbringen Handy und Plastik gab es noch nicht und die Möbel wurden ein ganzes Leben lang benutzt usw., usw."
Interessant!
Und wer von den "Friday for Future"-Kids ist für die Entwicklung der Wegwerfgesellschaft verantwortlich? Oder für das Kredo der Wirtschaft ewiger Wachstum?
Gebt ihnen so viel Einfluß das sie das Ändern können, und man wird sehen ob sie das dann auch tun. Die jetzige herschende Generation die sich mit Krallen und Zähnen an der Macht hält, ist jedenfalls nicht bereit etwas ernsthaft zu ändern. Oder sind sie der Meinung das das Klimapaket unser glorreichen Regierung der große Wurf ist?

das unsere produktionsweise unsere lebensgrundlagen zerstört

ist auf alle fälle eine richtige erkenntnis und auch nicht innerhalb des jetzigen systems zu lösen. dazu kommt auf die jungen leute zu das in zukunft weder ihre körperliche noch geistige arbeitskraft gebraucht wird und es dafür auch keine lösungen innerhalb des systems gibt. man schaue ja schon was es für einen geschrei gibt wenn es ums grundeinkommen geht das vielleicht ein paar härten innerhalb des systems abmildern könnte. die jugend hat also allen grund sich sorgen zu machen da wir vor den größten umbruch in der geschichte der menscheit stehen!

Ein bisschen kritischer bitte!

Angeblich sind 59% der Jungen Menschen nach dieser Studie der Meinung, in unserem Land ginge es gerecht zu. Dieses Meinungsbild, sollte es denn stimmen, überrascht doch sehr im Hinblick auf die zunehmend ungleiche Vermögensentwicklung. Kritischer Journalismus müsste nun nachfragen, statt nur zu referieren.
Sollte die junge Generation die ältere Generation tatsächlich verantwortlich machen für mangelndes entschiedenes Handeln in der Sache Klimawandel, müsste auch dies kritisch hinterfragt werden. Sicher bin ich als über Sechzigjähriger für mehr CO2 Emissionen verantwortlich als ein Sechzehnjähriger. Dies liegt in der Natur der Sache. Dass ich mehr emittiert habe, liegt aber weniger an meinen persönlichen Entscheidungen, als an fehlenden politischen Entscheidungen, die ich nicht beeinflussen konnte. Der Klimakonflikt ist kein Generationenkonflikt!!

@14:57 von andererseits @ 14:51 rareri

"Und Nuhr fällt in letzter Zeit durch manch schräge Geschichte in seinen Texten auf, die wohl mehr damit zu tun, dass sein Stern sinkt und er Aufmerksamkeit über Empörung sucht.

Sie haben die Sendung offensichtlich nicht gesehen. Der Mann hat Recht. Auch wenn's weh tut. (Er weist ja auch darauf hin, dass die Fernbedienung einen roten Knopf hat.) Er sucht nicht die Empörung, er macht sich lustig über die allseits grassierende Empörung.
Und was ist falsch, wenn man z.B. dafür ist, viel Geld in die Forschung zu stecken, statt in halbherzige Projekte, deren Wirkung mehr als zweifelhaft ist? Wir können die Uhren nicht zurückdrehen.
Ich finde es wichtig, dass derart schwierige Probleme wie Umwelt und Klima von ALLEN Seiten beleuchtet werden und nicht die Scheinwerfer, die auf die unangenehmen Seiten gerichtet sind, einfach ausgeschaltet werden.

um 14:50 von Einfach Unglaublich

"Die Jugend schätzt die Lage ...
... sehr realistisch ein: man darf halt nicht einfach seine Meinung sagen, ohne dass die Nazikeule geschwungen wird.2
.
Was ein Quatsch. Das Wort "Nazikeule" taucht in dem ganzen Artikel kein einiges Mal auf; trotzdem muss man die Nazikeulenkeule wenigstens einmal herausholen und bei den Kommentaren einen auf Opfer machen.
.
Einfach unglaublich!

15. Oktober 2019 um 14:38 von kleinermuck2012

"Die grösste Angst der Jugend ist die Umweltverschmutzung. Wenn das so ist, weshalb ist das Hauptthema dann die Klimaerwärmung, wie auf den Plakaten gut ersichtlich ist, und nicht Umweltgift, Flächenverbrauch, Brandrodung, Ausbeutung der Natur, Biodiversität usw."

Die Klimaerwärmung ist das Resultat. Ein Metathema zu der ganzen Umweltzerstörung. Haben sie eine Idee wie große die Plakate sein würden wenn alles drauf stehen würde. Dann würde aber wieder jemand kommen und sich über die Müllmenge durch die Plakate aufregen, weil das ja auch nicht Umweltschutz ist.
Meckern über die Bewegung ist so leicht, weil ja alles irgendwie zu Müll führt und man peinlich genau deren Müll als Argument gegen die Bewegung einsetzt und auch einfachere Menschen diese Argumente gerne übernehmen, weil die bösen Kinder alles verbieten wollen und was wissen die schon.

krawandler vs. rareri

rareri: "Warum gehen die jungen Menschen denn nicht wegen der Rentensituation, die ihnen einmal bevorstehen wird, auf die Straße. Die künftige Rente ist unsicherer als das Klima und wenn diese nicht gesichert ist, das tut weh."

Krawandler:"Sie meinen, die Norddeutschen brauchen wenigstens eine sichere Rente, wenn sie in die Mittelgebirge umziehen müssen?"

Einer ernsthaften und berechtigten Frage mit Zynismus zu begegnen, erschließt sich mir nicht.

@14:48 von andererseits@ 14:38 kleinermuck2012

"Das scheinen tatsächlich junge Leute deutlich besser zu verstehen als manch andere."

Ich finde diese Verallgemeinerungen problematisch. Genauso gut, könnte man fragen, was die Jugendlichen überhaupt von ihrer realen Umwelt noch wahrnehmen, wenn sie stundenlang auf ihre Smartphones gucken. Auch wenn ich in Bus- und U-Bahn diesen Eindruck gewinne, weiß ich doch, dass dies eben nicht für ALLE gilt. Die Deppen sind und waren m.E. auf alle Altersgruppen gleichmäßig verteilt.

Unabhängig davon sagt die (Neuro-)Wissenschaft, dass wir alle hin- und wieder Deppen sind. Ich finde das durchaus tröstlich.

15. Oktober 2019 um 14:51 von rareri

"Der Kabarettist Dieter Nuhr hat es vor kurzem in seiner Sendung zutrefflich gesagt: Wenn die Jungen selbst etwas gegen den Klimawandel tun wollen, dann müssen sie auch so konsequent sein, im Winter auf die Heizung zu verzichten."

Das werden sie ziemlich wahrscheinlich. Hätte er witzig sein wollen, hätte er mit der Klimaanlage im Sommer argumentieren müssen und passende Bilder aufbauen. So ist er nur einer mehr, der sich über die Sorgen der Menschen lustig macht und das als Satire tarnt. Seine Aussage, dass er versteht wie ernst die Sache ist, glaube ich ihm nicht. Von ihm selbst kann man allerdings keine Handlung erwarten da er sein Geld mit Reden verdient.

@ 15:18 von kleinermuck2012

Wie ich schon sagte: Manche jungen Menschen begreifen eher und besser, wie Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung zusammengehören.
Nur zwei Beispiele/Hinweise:
Das Artensterben unserer Tage ist nicht nur auf Pestizide zurückzuführen sondern auch auf den Treibhauseffekt und die damit verbundenen Phänomene von Temperaturanstieg, veränderten Lebensbedingungen etc. - das lernen Kinder und Jugendliche montags - donnerstags schon in der Schule...
Beim Zerfall von Kunststoff-Produkten in immer kleinere Teilchen wird das Treibhausgas Methan freigesetzt - das zeigen US-Forschungen eindeutig.

@ 15:35 von Anna-Elisabeth

Womit hat der Mann recht? Mit einer effekthaschenden Schimpfkanonade und billigen Witzchen über fridays for future und Greta Thunberg? Das tut in der Tat weh.
Ich verstehe Ihren Kommentar trotz mehrmaligen Lesens nicht so recht:
Es ist nichts falsch daran, viel Geld in Forschung zu stecken - das wird auch gemacht. Welche halbherzigen Projekte Sie meinen, weiß ich nicht.
Ich schalte keine Scheinwerfer aus, die auch unangenehme Seiten gerichtet sind, im Gegenteil: zu viele Leute suchen nur unter dem Scheinwerfer "Umweltschutz und Müllvermeidung" (gute Sache!) und halten den Scheinwerfer "CO2-Belastung, Treibhauseffekt, Klimaveränderung" schön ausgeschaltet.

re einfach unglaublich

"Wer Identitätspolitik für Quatsch hält"

Was genau ist denn Identitätspolitik, und wer macht welche?

re hajü

"Einer ernsthaften und berechtigten Frage mit Zynismus zu begegnen, erschließt sich mir nicht."

Und mir erschließt sich nicht, wenn einer ein Problem gegen ein anderes ausspielt.

So mit der Empfehlung: Kümmert euch doch erstmal ...

@15:34 von Hajü

"Der Klimakonflikt ist kein Generationenkonflikt!!"

How dare you?

Aber Sie haben Recht.
(Ich hoffe, Sie verzeihen mir meine kleine Albernheit.)

verführt und verdummt

Mit jährlicher Strompreiserhöhung und CO2-Abgabe ist weder diese Welt noch die Gesellschaft zu retten. Die Zusatzeinnahmen verführen diese unfähigen Politikerinnen eher, noch mehr Geld zum Fenster rauszuschmeißen - klimaneutral natürlich.

15:24 Schalke01

"Wer verantwortlich ist......."

Natürlich alle die dieses Spiel von grenzenlosem Wachstum auf Kosten der Umwelt mit machen, auch ich und sie denn die Massai sind es nicht.
Und mit dem Klimapaket bin ich gaz und gar nicht einverstanden das ist das typische "wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass". Ja und auch die Kids gehören zur Wegwerfgesellschaft den ihre Handys, Kleidung, Verkehrsmittel und Fun-Artikel usw. landen auf dem Schrott und sind eine Umweltbelastung.

Kindern Angst einjagen

Was hier zum großen Teil über die Presse und Schule oder auch sonstigen Medien gemacht wird ist den Kindern Angs einjagen im wahrsten Sinn des Wortes. Meine Nichte mußte in der Schule 3x den Al Gore Film ansehen und konnte so Nachts nicht mehr schlafen.Keiner lernt den Kinder wirklich was es heißt für die Gesellschaft oder die eigen Familie da zu sein, das Leben zu leben zu bestreiten. Ich kenne viel Familien wo die Kinder ihre Eltern krank und arm gemacht haben.

@ 15:46 von Anna-Elisabeth

Da stimme ich Ihnen sehr zu, dass wir alle hin und wieder Deppen sind. Und ich finde eine Fehlerfreundlichkeit im Umgang mit sich selbst sehr menschlich und förderungswürdig. Wenn ich Ihnen zu sehr verallgemeinert habe, tut mir das leid - aber ich wollte schon bewusst dem etwas entgegensetzen, dass viele die jungen Leute entwerten mit Sprüchen, die i.d.R. beginnen mit "Die sollen erst mal... bevor sie..."
Übrigens bin ich U-Bahn-Nutzer und entdecke dort genausoviele erwachsene "Bildschirmgucker" wie bei den Jugendlichen - nur das die oft ein Tablet statt einem Smartphone vor der Nase haben.

Endlich mal etwas, wovor es sich lohnt, Angst zu haben.

In den letzten Jahren war es nur der destruktive Terrorhype, wo bei einer Wahrscheinlichkeit kleiner als vom Blitzschlag getroffen zu werden, die Bürgerrechte massenweise abgeschafft wurden.

Jetzt endlich mal eine "vernünftige" Angst, ewas, wovor man tatsächlich Angst haben muß.

Lustig, daß hier die Politik blockt und mauert, obwohl HIER jeder betroffen ist. Nicht mit einer so kleinen Wahrscheinlichkeit wie die, vom Blitz erschlagen zu werden, sondern mit einer Wahrscheinlichkeit von 100%.

Lustig, und entlarvend.

viele rechts ??

Umweltzerstörung treibt viele
...Viele sind empfänglich für rechtspopulistische Positionen

Mit Verlaub aber dieser Aufmacher ist m.E. höchst bedenklich. Liest man weiter heißt es, zwei Drittel hätten das Gefühl nichts Kritisches über Ausländer sagen zu dürfen, ohne als rechtspopulistisch zu gelten und lediglich 9 % unterstützen klar rechte Positionen.
Da werden mal eben zwei Drittel im Aufmacher, die gerade beklagen nicht unsanktioniert eine kritische Sichtweise äußern zu dürfen, in die rechte Ecke gestellt. Mit dieser Art der Meinungszensur machen wir die wirklich rechten Ausländerfeinde erst stark.

Zukunftsängste

Dass gerade in diesen Zeiten die Angst vor Umweltzerstörung, nicht nur bei jungen Menschen, sondern bei vielen Menschen und über Generationen hinweg, den Ton angibt, den Alltag und die Sorgen bestimmen, ist wohl sehr offensichtlich und auch verständlich, dominiert dieses Thema doch Politik und Medien.
Und was kommt direkt danach?
Verlust von Arbeit oder gar die Angst junger Menschen keinen Arbeitsplatz oder im Vergleich zu ihren Schulabschlüssen, keinen gut bezahlten Job zu finden, ein Leben in Armut, in prekärer Zukunft leben zu müssen?
Wie steht es um den Verlust von Freiheit und Demokratie?
Wie hält es sich mit dem Alter, der gesicherten Rente oder einer Rente die Wohlstand oder Pflege im Alter unmöglich machen?
Wie steht es um gute Pflege und gute medizinische Versorgung im Alter, sei es für die Eltern der jetzigen Jugendlichen und auch einmal für diese selbst.
Sofort an den Klimawandel reihen sich also die wichtigen Fragen der sozialen Gerechtigkeit, die in Vergessenheit geraten.

Am 15. Oktober 2019 um 14:10 von Sisyphos3

Oh wie recht Sie mal wieder hätten aber Ihre Vorschläge beißen sich wohl zu sehr mit der folgenden Feststellung.

"Insgesamt stehen laut Autoren idealistische, eher sinnstiftende Wertorientierungen bei jungen Menschen wieder höher im Kurs."

Würde an Stelle des schön klingenden verklausulierten Gebrabbels stehen, was tatsächlich gemeint ist, käme ich aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Als Stichwort nur jugendliche Naivität...

@ 16:16 MichlPaul

Sie schreiben: "Keiner lernt den Kinder wirklich was es heißt für die Gesellschaft oder die eigen Familie da zu sein, das Leben zu leben zu bestreiten." Wie kommen Sie darauf? Natürlich kann man immer noch mehr in der Bildung dafür tun zu erkennen, was es heißt, für die Gesellschaft da zu sein; gut dass viele junge Leute da so engagiert sind.
Und dann schrieben Sie: "Ich kenne viel Familien wo die Kinder ihre Eltern krank und arm gemacht haben." Ich kenne ehrlich gesagt mehr Fälle, wo das umgekehrt der Fall war/ist.

15:13 Zundelheiner

"Umweltverschmutzung und Klimawandel gehen Hand in Hand........."

exakt so ist es.

um 14:48 von Jacko08 14:25 karwandler

"Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant, wie es 2030 oder 2040 aussieht ".

Und Sie wissen das so genau? Ich glaube, so manch einer von der älteren Generation hat Kinder und /oder Enkel*innen, um die er sich ebenso Sorgen macht. #
#
Also ich habe schon viel mit meinen 4 Enkelkindern über diese Themen ,Umwelt, Lebenserwartung für die Zukunft und vieles mehr gesprochen b.z.W. kontrovers diskutiert.

Bock zum Gärtner, dennoch....

Hier macht Shell sich selbst vom Bock zum Gärtner, ein Konzern, der nicht nur lange die Apartheid unterstützte, sondern ganz aktiv an der Zerstörung des Planeten mitwirkt, ermöglicht.
Dennoch zeigt diese Studie, dass die Jugend endlich erwacht ist, nachdem sie sich seit der Punk- Anti-AKW, -etc-Bewegung ins Wohlfühl- und Konsumambiente verkrochen hatte.
Der Wandel wird sehr massiv werden, eben weil dies der einzige Weg ist, den Rest der Erde, der noch einigemaßen intakt ist, zu halten.
Ich freuen mich über das erwachte Bewusstsein und die Übernahme der Verantwortung!

re nomatch

"Da werden mal eben zwei Drittel im Aufmacher, die gerade beklagen nicht unsanktioniert eine kritische Sichtweise äußern zu dürfen, in die rechte Ecke gestellt. Mit dieser Art der Meinungszensur machen wir die wirklich rechten Ausländerfeinde erst stark."

Ihr Leseverständnis ist suboptimal.

Da werden nicht zwei Drittel in die rechte Ecke gestellt, sondern zwei Drittel machen sich eine (!) Parole aus der rechten Ecke zu eigen.

15:10 von Carlos12

Die Folgen von menschengemachten Klimawandel und Umweltverschmutzung lassen sich gut vorhersagen und sie sind auch zu beobachten.

Und wie sieht der von "menschengemachte" Klimawandel aus? Wer ist schuld? Vielleicht das Auto, das Schiff, das Flugzeug?

Würden Sie auf das Auto verzichten, im Winter sich in einer kalten Wohnung aufhalten, zugunsten eines etwaigen Klimawandels auf Strom verzichten? Vielleicht auch auf Reisen verzichten? Machen Sie Vorschläge, und vielleicht auch den Chinesen und den Amerikaner.

Merkt denn die Bevölkerung und vor allem die "Schüler" nicht, dass sie instrumentalisiert werden zugunsten der Industrie, weil der Klimawandel nur vermarktet wird. Und das wissen die Politiker, andernfalls würden sie was machen, z. B. autofreie Sonntage, Heizöl- und Stromrationierung. Pustekuchen!

14:32 von karwandler

Sie meinen, die Norddeutschen brauchen wenigstens eine sichere Rente, wenn sie in die Mittelgebirge umziehen müssen?

Würde man die Aussagen der Klimaforscher Glauben schenken, welche bereits vor 20 Jahren den Klimawandel prognostiziert haben, müsste Hamburg schon unter Wasser stehen.

@16:16 von andererseits @ 15:46 von Anna-Elisabeth

"Übrigens bin ich U-Bahn-Nutzer und entdecke dort genausoviele erwachsene "Bildschirmgucker" wie bei den Jugendlichen - nur das die oft ein Tablet statt einem Smartphone vor der Nase haben."

Stimmt. Ich bin häufig unterwegs, wenn gerade irgendwo Schulschluss ist. Das verzerrt dann das Gesamtbild.

"Wenn ich Ihnen zu sehr verallgemeinert habe, tut mir das leid - aber ich wollte schon bewusst dem etwas entgegensetzen, dass viele die jungen Leute entwerten mit Sprüchen, die i.d.R. beginnen mit "Die sollen erst mal... bevor sie..."
Ich weiß... Muss Ihnen nicht leidtun.

@Anna-Elisabeth 15.35

absolute Zustimmung! Nuhr hat vollkommen Recht, wenn er nicht jede Panikmache kritiklos 1:1 nachplärrt wie leider zu viele Andere. Nuhr verstehen halt die Angstbürger weder Humor noch Kritik, eben wahre Demokraten;-)

Junge Leute

Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland blickt eher positiv in die Zukunft - das ist eine Erkenntnis der jüngsten Shell-Jugendstudie. Dennoch bestimmen auch Ängste die junge Generation.

Diese jungen Leute sehe ich jetzt schon vor mir, wenn sie, sobald sie 18 sind und ohne Begleitung fahren dürfen, einen Bleifuß am Gaspedal haben.

Atomkrieg, Waldsterben, NoFuture.. und ewig grüßt das Murmeltier

Ich halte nicht viel von diesen Studien, denn wenn ich an "unsere" 80er zurückdenke: In Afrika jagte eine Hungersnot die nächste ("Band Aid", "Wind" usw), der Warschauer Pakt und NATO standen sich atomar hochgerüstet ständig in absoluter Kriegsbereitschaft gegenüber und viele hätten keinen Pfifferling darauf verwettet, das es die Menschheit 2019 überhaupt noch gibt. Das "Waldsterben"- saurer Regen überall, die Flüsse verdreckt und verseucht wie niemals zuvor, SMOG-Alarm im Ruhrgebiet mit extrem verpesteter Luft und Abgasnebel (wie heute in China), in der Sowjetunion fliegt ein Atomkraftwerk in die Luft und selbst wir hier spürten den Fallout. All diese Szenarien hatten nur eines zur Folge: die Jugend wurde politisch. So wie heute. Und das gibt Mut, denn nur so ändert sich etwas. Die trägen 90er und 2000er sind endlich vorbei. Positiv also, das ganze!

@Jean-Baptiste

Glauben Sie mir, für die jungen Menschen wird es zukünftig genügend(!!!) freie Arbeitsplätze geben, es gibt für qualifizierte junge Menschen zukünftig freie Jobs schier ohne Ende!

um 14:48 von Jacko08

" Ich glaube, so manch einer von der älteren Generation hat Kinder und /oder Enkel*innen, um die er sich ebenso Sorgen macht."

Und genau diese Personen haben mit dem Anspruch (Wir bleiben zuversichtlich, aber hört auf uns, und achtet jetzt auf unsere Zukunft!) kein Problem, glauben Sie nicht?

@ entdecke dort genausoviele erwachsene ... 16:16 von anderersei

""Bildschirmgucker" wie bei den Jugendlichen
- nur das die oft ein Tablet statt einem Smartphone vor der Nase haben."
zu @@15:46

Kann ich nicht ganz bestätigen, besonders wenn man das Ausland einbezieht.
Ich war kürzlich in Amsterdam und war erschreckt
über die 'Technikgläubigkeit' der Jugend dort.

Und da ich selbst ein Technikfreak bin, allerdings kritischer,
stört es mich schon wie 'problemlos' man eine Technik annimmt,
die fast jeden Schritt eines Jeden mitprotokolliert.

Hinweis: im ÖPNV dort geht nix ohne ID-Card. Bargeld ade.
Also nur für Notfälle und nur an manchen Stellen.

Eine kritische Jugend, nicht nur beim Klima-Thema wäre wünschenswert.

karwandler .... sehr witzig.

karwandler
.... sehr witzig. Für die ältere Generation ist es ziemlich uninteressant ,wie es 3030 oder 2040 aussieht.
Falsch gedacht von Ihnen. Wir Älteren haben ja auch Kinder und Enkelkinder und da interessiert es schon , was 2030 oder 2040 werden könnte. Leider kann ich nicht in einer Glaskugel in die Zukunft schauen , aber was ich heute schon sehen kann , das ist die Tatsache , dass die jungen Leute sich keine Gedanken machen , was mal mit ihrer Rente sein wird , wie sie mal ihre Mieten bezahlen wollen , wenn die Wohnungsnot noch größer wird, hat was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Das Klima gibt es noch bis in alle Ewigkeit , aber ob es da noch Menschen gibt , das kann ich nicht sagen.Wenn ich lese , dass wir auf die Zukunft der Jüngeren achten sollen , dann muss ich schmunzeln. Wer natürlich selber nicht auf seine Zukunft achtet , der kann es ja von Anderen verlangen. Immer nur von Anderen verlangen. Wir Alten gehen doch mit allen Dingen sparsam um. Was ist es mit der Jugend?

@16:00 von andererseits @ 15:35 von Anna-Elisabeth

"Es ist nichts falsch daran, viel Geld in Forschung zu stecken - das wird auch gemacht."

Viel zu wenig.

"Welche halbherzigen Projekte Sie meinen, weiß ich nicht."

Z.B. die CO2-Steuer (verglichen mit Schweden und der
Schweiz.) Und die Belastungen sind m.E. nicht sozialverträglich verteilt. Man sollte auch die inzwischen mögliche CO2-Wiederverwertung vorantreiben. Die Verfahren sind noch sehr teuer, aber hier lohnt es sich, zu investieren. Was wird gegen die Massentierhaltung getan? Was passiert im Bereich der Giftmüllentsorgung? Auch viele Apotheken entsorgen zurückgegebene Medikamente nicht vorschriftsmäßig. Da bleibt nur der berühmte Werbeslogan: Es gibt viel zu tun, packen wir's an.

Genau die Richtigen

... die hier eine Studie anfertigen. Wer hat hier seit Jahrzehnten Land und Wasser verseucht? Shell geht und ging es nur um den Profit. Wer da noch tankt muss die (Tank) Kappe verbogen haben.

@14:39 von Shuusui

"Natürlich kann man glauben und Kindern erzählen, dass Politiker und Unternehmer sehr, sehr dumm sind (...), oder man akzeptiert die Tatsache, dass es böse Menschen gibt, die es für ihr natur- oder gottgegebenes Recht halten, sich Vorteile auf Kosten anderer Menschen verschaffen."

Kein Mensch will vor sich selbst als böse gelten. Ich denke, dass viele Menschen einfach ihre eigene Verantwortung beiseite schieben.

Das muss nicht einmal Dritte betreffen. Schauen Sie sich Raucher an. Jeder weiß, dass Rauchen Lungenkrebs massiv begünstigt - keiner will daran sterben. Vor sich selbst kann man das Rauchen sehr gut rechtfertigen, denn man raucht ja immer nur eine Zigarette auf einmal - und eine einzelne Zigarette fällt ja nicht ins Gewicht.

Jeder von uns ist ein kleines Etwas eines großen Ganzen. Einzelne Handlungen eines einzelnen Menschen fallen global nicht ins Gewicht. So können wir die einzelnen Handlungen vor uns selbst rechtfertigen - der Welt bringt das leider nichts.

@16:00 von andererseits @ 15:35 von Anna-Elisabeth

"Ich schalte keine Scheinwerfer aus, die auch unangenehme Seiten gerichtet sind, im Gegenteil: zu viele Leute suchen nur unter dem Scheinwerfer "Umweltschutz und Müllvermeidung" (gute Sache!) und halten den Scheinwerfer "CO2-Belastung, Treibhauseffekt, Klimaveränderung" schön ausgeschaltet."

Ich habe Sie auch nicht persönlich gemeint.

Auch wenn Umweltschutz nicht direkt dem Klima hilft (Sie sagten ja schon "Gute Sache") ist er genauso wichtig, denn wenn wir unsere Lebensgrundlagen zerstören (Stichwort Insekten u.v.a.) kann uns der Klimawandel tatsächlich bald egal sein. Ich persönlich teile zunehmend die Auffassung, dass wir hinsichtlich des Klimas nicht mehr wirklich wirksam agieren können. Etwas mehr an Vorbereitung auf die Folgen, könnte jedenfalls auch nicht schaden.
Ich hoffe z.B., dass man sich auf die Folgen der Elbvertiefung hier in Hamburg genauso intensiv vorbereitet, wie die Niederländer auf den ansteigenden Meeresspiegel.

@16:26 von Jean-Baptiste

"Sofort an den Klimawandel reihen sich also die wichtigen Fragen der sozialen Gerechtigkeit, die in Vergessenheit geraten."

Ein fettes DANKE, dass Sie aber hier noch darauf hinweisen. Wenn der gesellschaftliche Zusammenhalt 'stiften geht', wird sich kein Mensch mehr ums Klima scheren.

@Jean-Baptiste, 16:26

"Sofort an den Klimawandel reihen sich also die wichtigen Fragen der sozialen Gerechtigkeit, die in Vergessenheit geraten"

Da vom Klimawandel alle betroffen sind, alle Menschen sich die gleiche Umwelt "teilen" und jeder auf ein intaktes ökologisches Umfeld angewiesen ist, ist dessen Erhaltung eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. In höchstem Maße ungerecht ist allerdings, dass gerade diejenigen, die den Klimawandel, das Artensterben und die Umweltschäden am allerwenigsten zu verantworten haben die am meisten davon Betroffenen sind.

"Und was kommt direkt danach?
Verlust von Arbeit oder gar die Angst junger Menschen keinen Arbeitsplatz (...) zu finden, ein Leben in Armut, in prekärer (...)?"

An Arbeit wird es uns schon angesichts o.g. Umstände garantiert niemals mangeln. Das Problem ist ein anderes: Dass NICHT demokratisch entschieden wird, welche Leistung und welches Wirtschaftsgut welchen "Wert" hat. Und dass lebenswichtige Naturressourcen nicht unabdingbar immer Allgemeingut sind.

16:58 von deutlich

re @Anna-Elisabeth 15.35
.
absolute Zustimmung! Nuhr hat vollkommen Recht, wenn er nicht jede Panikmache kritiklos 1:1 nachplärrt wie leider zu viele Andere.
.
Nuhr verstehen halt die Angstbürger weder Humor noch Kritik, eben wahre Demokraten;-)

... und die Berufsempörer.

14:57 von andererseits

Und Nuhr fällt in letzter Zeit durch manch schräge Geschichte in seinen Texten auf, die wohl mehr damit zu tun, dass sein Stern sinkt und er Aufmerksamkeit über Empörung sucht.

Empörung? Von wem?

Ich sehe gerne seine Sendung, weil er mit seiner Satire den Nagel auf dem Kopf trifft. Und jeder hat seine Anhänger und seine Widersacher.

Nuhr ist für mich kein Komiker, sondern ein Realist mit entsprechendem sprachlichen Outfit.

@15:42 von Hajü

Ich kann die Antwort von Karwandler gut nachvollziehen, denn die Frage -"Warum gehen die jungen Menschen denn nicht wegen der Rentensituation, die ihnen einmal bevorstehen wird, auf die Straße."- ist unsinnig.

Die jungen Menschen haben vermutlich gar keine schlechte Rentensituation, die haben nur die geburtenstarken Jahrgänge vor dem Pillenknick. Außerdem haben Sie es in der Hand, die Rentensituation zu verbessern, dafür haben sie noch 40-50 Jahre Zeit. Aber für die Rettung der Erde bleibt keine Zeit mehr, das muss jetzt gemacht werden und jetzt eben wir auch die Lösungen, sie müssen nur angewandt werden. Das kostet vielleicht ein wenig Geld und/oder Bequemlichkeit - aber niemand darf sagen es sei unmöglich.

Als in den 80ern das FCKW verboten wurde, sagte uns auch die Industrie - und einige"Konservative", dass es ohne nicht geht, genauso wie beim Ausstieg aus der Atomkraft . Auch als die Glühbirne verboten wurde, musste man sich das Theater anhören - und wer will die heute noch?

@16:00 von andererseits

"@ 15:35 von Anna-Elisabeth
Womit hat der Mann recht? Mit einer effekthaschenden Schimpfkanonade und billigen Witzchen über fridays for future und Greta Thunberg? Das tut in der Tat weh."

Sie haben die Sendung soweit ich es verstehe nicht gesehen (ich ebenfalls nicht) - ich weiß daher nicht ob uns das Für- und Wider Dieter Nuhrs hier weiterbringt.

Die Grundthese ist doch erst einmal korrekt. Den Klimawandel zu bekämpfen heißt nicht nur dagegen zu demonstrieren, sondern auch Verzicht zu üben. (unbenommen der Tatsache, dass Verzicht auch ohne Kampf gegen den Klimawandel kommen wird - allerdings später und bedeutend härter)
Die Heizung im Winter abzuschalten ist natürlich weder ein sinnvoller Vorschlag, noch ein bestechend gutes Beispiel. Aber wahrscheinlich musste man ihn sehen damit der Effekt wirkt.

Eine Kollegin von mir war an einem der vergangenen Freitage auf einem "Klimastreik". Sie heizte das Büro allerdings auch schon beim offenen Fenster. Lässt sich m.E. schwer vereinbaren.

15. Oktober 2019 um 16:55 von rareri

"Merkt denn die Bevölkerung und vor allem die "Schüler" nicht, dass sie instrumentalisiert werden zugunsten der Industrie, weil der Klimawandel nur vermarktet wird."

Mögen Sie Fußball? Fahren Sie gerne Autos die ordentlich brummen oder sinnlos schnell sind? Sind Sie Biker? Wenn ja haben Sie so ein richtig schön dröhnendes Bike? Schauen sie gerne und viel Serien? Haben Sie Alkoholvorlieben? ... Die Liste lässt sich endlos weiterführen.
Es ist auch leicht derartige Vorwürfe wie den Ihren zu äußern (der Vorwurf ist übrigens auch Mainstream) ohne sich selbst mal auf seine industrielle Instrumentalisierung zu prüfen, aber das ist ja sicherlich was gaaaaanz anderes. Nicht?

17:58 von IckeDette

Mögen Sie Fußball? Fahren Sie gerne Autos die ordentlich brummen oder sinnlos schnell sind? Sind Sie Biker? Wenn ja haben Sie so ein richtig schön dröhnendes Bike? Schauen sie gerne und viel Serien? Haben Sie Alkoholvorlieben? ... Die Liste lässt sich endlos weiterführen.

Hä....? Was?

Es ist auch leicht derartige Vorwürfe wie den Ihren zu äußern (der Vorwurf ist übrigens auch Mainstream) ohne sich selbst mal auf seine industrielle Instrumentalisierung zu prüfen, aber das ist ja sicherlich was gaaaaanz anderes. Nicht?

Na sicher! Jeder wird instrumentalisiert: Sie wie ich. Dafür sorgt schon die Werbeindustrie.

Ich gehe aber nicht auf die Straße, um mich instrumentalisieren zu lassen. Und vor allem verlange ich nicht von anderen, was ich selbst nicht mache: Für Umweltschutz werben und auf der anderen Seite, Dreck in die Luft blasen, auch wenn es die Heizung ist.

re rareri

"Und vor allem verlange ich nicht von anderen, was ich selbst nicht mache: Für Umweltschutz werben und auf der anderen Seite, Dreck in die Luft blasen, auch wenn es die Heizung ist."

Darf jetzt für Umweltschutz einer nur noch werben, wenn er im Winter die Heizung abstellt?

andereseits

Und Nuhr fällt in letzter Zeit durch manch schräge Geschichte in seinen Texten auf, die wohl mehr damit zu tun, dass sein Stern sinkt "
M.M. nach die beste und intelligenteste Satiresendung ist Nuhr im Ersten, auch die Gäste sind herausragend:Ingo Appelt, Torsten Sträter, Andreas Reber, Johann König... da wird tatsächlich noch gegen die Einheitsmeinung gelästert. Aber wers mag findet ja genügend "Satiriker", die den 100.Witz über Trumps Gesichtsfarbe und Frisur zum Besten geben.

14:10 von Sisyphos3

"das ist doch das Wesen der Jugend
ihre Begeisterungsfähigkeit
die wenn man etwas älter wird einer gewissen Resignation weicht"

Das mag für SIE zutreffen, bei mir ist das Gegenteil der Fall.

Manche nehmen sich selber gerne als Beispiel für die ganze Menschheit.

Ein bisschen mehr Bescheidenheit, ein bisschen mehr vorurteilungsfreie Beobachtung, ein bisschen mehr Differenzierungsvermögen würden da schon helfen.

Wenn man ewig die eigene Person als Nabel der Welt ansieht, dann projiziert man notgedrungen die persönliche Unzulänglichkeit auf die ganze Menschheit.

Die heutige Jugend ist gänzlich anders als zum Beispiel die Nachkriegsjugend.

Und sogar alle paar Jahre verändert sich die Mentalität.

Wer also die Jugend abklassifizieren will, weil er selber seine Ideale nicht hat halten können, sollte da mal in sich gehen.

Die wirklich wertvollen Ideale haben viele Philosophen etc. erst im hohen Alter entwickelt, als sie die Menschen besser verstanden:
Ernst Bloch, Thomas Mann z.B.

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