Kommentare

USB Anschluss am Geldautomaten

Wusste ich auch noch nicht.

Kann man da auch Musik draufspielen?

Z.B. " Money" von Pink Floyd?

Sicherheitsmängel

Alleine im Artikel werden etliche Sicherheitsmängel aufgezählt. Wie kann man solche sicherheitsrelevanten Geräte so blauäugig betreiben?

Dummheit wird hier offensichtlich bestraft. Obwohl, die Zeche zahlt letztlich der Verbraucher über die Gebühren/Zinsen, glaube nicht, dass die Bank auf dem Schaden sitzen bleibt.

Jackpotting

Ich frage mich ernsthaft, wie ein Geldautomat so laienhaft angesichtert sein kann dass man einfach eine Software aufspielt und ihn leerräumt? Wie sicher ist dann unser Onlinebanking? Die Frage ist doch mehr als berechtigt, oder?

danke für den Tip

ich wusste nicht, dass es so einfach ist. Aber jetzt, da mir die TS erklärt, wie es geht, zieh ich gleich mal los. Wollte sowieso zum Geldautomaten.

Am 15. Oktober 2019 um 08:52

Am 15. Oktober 2019 um 08:52 von JanHH
Jackpotting

Ich frage mich ernsthaft, wie ein Geldautomat so laienhaft angesichtert sein kann dass man einfach eine Software aufspielt und ihn leerräumt? Wie sicher ist dann unser Onlinebanking? Die Frage ist doch mehr als berechtigt, oder?

nnnnn

Laienhaft ?!
Seit wann sind Geldautomaten in Betrieb und seit wann gibt es das Internet ? Seit wann benutzt der Normalverbraucher einen PC und seit wann gibt es Geldautomaten ?
Ich wette, Sie können diese Fragen nicht ohne zu Googeln beantworten.
So fragen Sie auch sehr laienhaft nach dem Internetbanking.

Scheunentor

"Elementar ist außerdem eine Ausführungskontrolle, um zu verhindern, dass beliebige Programme gestartet werden dürfen, sowie eine Gerätekontrolle die verhindert, dass beliebige USB-Geräte angeschlossen werden können."

Das war (und ist anscheinend) möglich? An der Stelle habe ich schon ein wenig den Kopf geschüttelt. Da fragt man sich warum dann überhaupt noch ein Tresor verbaut wird und man statt dessen nicht einfach ersatzweise ein Schild "Unbefugte Geldentnahme verboten!", mit erhobenem Zeigefinger, anbringt. Anscheinend hat man hier auf "security by obscurity" gesetzt. Das ist eben meist kein gutes Sicherheitskonzept.

Wie sicher

ist denn mein Online Banking ? Sollte ich wohl lieber aufkündigen. Wenn man liest was alles mit manipulierter Software möglich ist.

@09:23 von Mein blauer Engel

"Seit wann sind Geldautomaten in Betrieb und seit wann gibt es das Internet ? Seit wann benutzt der Normalverbraucher einen PC und seit wann gibt es Geldautomaten ?"

Was hat das denn damit zu tun? Es stehen wohl nirgends mehr Geldautomaten aus der Frühzeit dieser Geräte herum. Und die, die heute im Einsatz sind lassen sich wohl hoffentlich durch aufspielen von neuer Firmware sicherer machen. Oder können nur Kriminelle Software aufspielen.

An vielen durchaus älteren PC im professionellen Einsatz sind heutzutage die USB-Anschlüsse für Speichermedien gesperrt, die nicht speziell codiert sind. Gar nicht mehr so einfach, in einem Hotel etwas von einem USB-Stick ausdrucken zu lassen oder für einen Vortrag die Präsentation einfach auf Stick mitzubringen. Geht schon, wenn man will.

Aber vermutlich sind die Kosten für das Update höher, als die Verluste durch den Diebstahl. Wenn das anders wird bin ich mir sicher, dass das Update dann schnell geht.

@ Einfach Unglaublich

"Wusste ich auch noch nicht. Kann man da auch Musik draufspielen? Z.B. " Money" von Pink Floyd?" Am 15. Oktober 2019 um 08:37 von Einfach Unglaublich

Ich bitte Sie! Wenn schon, dann ABBA mit "Money, Money, Money".

Aber ich staune auch, was alles geht:
- Jackpotting am Geldautomaten.
- Waffenteile aus dem 3D-Drucker.

Aber man kann keine Geldscheine am Kopierer kopieren.
Zumindest habe ich das gehört, versucht habe ich es (noch ;-) ) nicht, deswegen kann ich keine belastbaren Daten dazu liefern

Banküberfall 2.0

Da brauchst Du doch nicht mehr ins Spielcasino. Den richtigen USB-Stick in den nächsten Geldautomat gesteckt und das Teil spotzt Geld raus? - Banküberfall 2.0 - Toll - wenn ich so ein Wissen hätte, würde ich mein Geld ganz legal verdienen wollen. Die Branche zahlt nicht schlecht. Vor allem braucht sie Programmierer, die sichere Software herstellen.

Windows auf einem Geldautomaten

Dass man bei einem Sicherheitsgerät das nicht im offenen Quellcode vorliegende Windows verwendet, ist alleine schon ein Sicherheitsproblem.

Dass bei Bankautomaten

Dass bei Bankautomaten Windows eingesetzt wird ist mir absolut schleierhaft und unverantwortlich. So können schon alleine durch den Wartungsvorgang (z.B. über USB) jegliche Malware das System befallen. Es gibt gute Gründe warum normalerweise auf Geräten die die Infrastruktur steuern Unix/Linux eingesetzt wird: Schneller, Stabiler, Sicherer.
Niemand braucht eine Windows-Oberfläche auf einem Bankautomaten. Das ist absolut verrückt.

Das Problem ist ...

Solche Geräte sind oft mit uralten Betriebsystemen ausgestattet, sind wirklich schlecht gesichert, etc.
Erstaunlich ist eher, dass so wenig passiert.
Am Ende muss es der Kunde bezahlen, die Bank muss die Kosten wieder reinbekommen.
Ansonsten könnte man einfach sagen: Pech gehabt, selber schuld.
Somit ist offenbar der Leidensdruck der Banken nicht zu groß, die alte Hardware entweder auszutauschen und/oder mit aktueller Software zu bespielen.
Dann lieber nicht drüber sprechen, der Kunde zahlt es ja.

@09:51 von SchorschHh

Dazu braucht man auch noch den richtigen Geldautomaten. Ich kenne keinen, der einen USB-Anschluss hat, höchstens einen Anschluss für einen Kopfhörer. Da passt aber kein USB-Stick rein, nur ein Klinkenstecker.

@8:52 von Giselbert

„ Dummheit wird hier offensichtlich bestraft. Obwohl, die Zeche zahlt letztlich der Verbraucher über die Gebühren/Zinsen, glaube nicht, dass die Bank auf dem Schaden sitzen bleibt.“

Wie kommen Sie denn darauf? Habe inzwischen gelernt, dass die EZB einfach neue Scheine drucken lässt. Ist also gar kein Schaden entstanden.

*Ironie aus*

Natürlich braucht man den

Natürlich braucht man den physischen Zugriff zum Gerät oder zum Netzwerk in dem die Wartung vorgenommen wird.
Gezielt infiziert man Geräte im Bankennetz um so dann auf die Automaten zu kommen.

Also für die Banken dürfte es

Also für die Banken dürfte es billiger sein mit dieser Methode hereingelegt zu werden als das Sprengen mit Gas. Immerhin ist der Automat noch ganz.

@Jonas Bürger

"Windows auf einem Geldautomaten
Dass man bei einem Sicherheitsgerät das nicht im offenen Quellcode vorliegende Windows verwendet, ist alleine schon ein Sicherheitsproblem."

Zu meiner Zeit lief auf der Panzerhaubitze 2000 ebenfals Windows (3.11!). Zielkoordinaten kamen über Datenfunk und geschossen hat sie dann alleine.

Manipulation unmöglich - sagte der Hersteller...

Neuland ueberall!

Letztendlich sollten die Hersteller solcher stümperhafter Bankomatsoftware dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Banken, die solchen Quatsch offenbar ungenügend geprüft einsetzen sind selbst schuld. Expertentum und Neuland wohin das Auge schaut, gepaart mit einer unglaublichen Ignoranz und dem dementsprechenden Einsatz proprietärer Betriebssystemen, von denen die klaffenden Sicherheitslücken mehr als bekannt sind. Wer vergibt Aufträge an solche Idioten? Wer kauft solche Software ein? Die Verweigerung qualifizierte Meinungen einzuholen soll vermutlich Kosten sparen. Das kann man ja alles selber machen...!

einfach einstöpseln?

Ich vermisse irgendwie die Information, wie die Kriminellen an die Schnittstelle gekommen sind, um die Software aufzuspielen. Ohne das hört es sich (siehe auch Kommentare) so an, als könnte an den betroffenen Automaten jeder seinen PC oder einen USB Stick vorne anstöpseln, und ein Vorbeigehender bemerkt noch nichtmal was?

War das bei den betroffenen Automaten so?

Ich gehe doch mal eher davon aus, dass die zusätzlich noch eine physikalische Zugangssperre für den Port aufbrechen oder knacken mussten mit dem (vermutlich mit dem Kauf der Software mitgelieferten?) Insiderwissen dazu?

Als in unserer Tankstelle mal ein Automat gewartet wurde, musste der jedenfalls aufgeschlossen und aufgeklappt werden um an die Verbindungen zu kommen.

Kameras in Bankautomaten?

Ja, Windows! Schön zu wissen, dass der Vorstandsvorsitzende von Microsoft kürzlich anmerkte, Windows sei für den Konzern "nicht mehr so wichtig"... Da fühlt man sich gleich noch sicherer... /s

Aber sind heutzutage nicht Kameras in Bankautomaten verbaut? Die Polizei sollte also zumindest die Gesichter der "Einarmigen-Banditen-Zocker" kennen, oder?

Ich merke täglich...

wie sich die medialen Angriffe von allen denkbaren Seiten auf Bargeld steigern. Das gilt gerade für SO Asien und den Westen , wo praktisch alles mögliche probiert wird eine bargeldlose Gesellschaft zu etablieren und den Menschen das schmackhaft zu machen. Ich werde unter allen Umständen an 95% Barzahlung festhalten. Wer das nicht akzeptiert verliert mich als Kunden. Diese Geräte können sicherlich besser abgesichert werden. Wohl fehlt zunehmend der Wille. Cash ist Freiheit! Bargeldlos Sklaverei! M.M.

Solange die Kalkulation stimmt...

Veraltete, nicht gepflegte Windows-Versionen auf Geldautomaten, keine Sicherheitsupdates usw. - aber das ist schon okay so. Sicherheit kostet Geld.
Immerhin arbeiten bei den Banken genügend Betriebswirte, die haben ganz genau ausgerechnet, ab welcher jährlichen Schadenssumme sich mehr Sicherheit lohnt. Und offensichtlich ist es bei den meisten Banken noch nicht soweit.

Aber mein Rechtsempfinden stört diese Kalkulation schon erheblich.

Das ist wie mit den unsicheren 4-Ziffern-PINs ...

... die Banken kalkulieren einen gewissen "Schwund" ein und halten sich in aller Regel über Fallzahlen und Schadenshöhen bedeckt.

Es war schon seit Jahren klar, dass 4-Ziffern-Pins nicht viel Sicherheit bieten, sich Magnetseifen kopieren lassen und Benutzer bei der Nutzung ausgespäht werden können. Wie lange hat es nun gedauert, bis zumindest im Internet und bei Kreditkarten eine Mehrfaktor-Authentifizierung eingeführt wurde? 10 Jahre? Eher 20!

Das Automaten teilweise noch mit veralteten und nicht mehr gewarteten Windows-Versionen betrieben werden, teilweise aus eher handelsüblichen Komponenten bestehen und nicht hinreichend gegen Manipulation gesichert sind, ist ebenfalls Fakt.

Und wer nun glaubt Kameras helfen: Nein! Die helfen nur bei der Überführung von Amateuren. Sie verhindern nichts und bei Profis klappt dann auch die Überführung nicht.

Das Problem lässt sich nur durch Modernisierung und qualifizierte Administration der Automaten lösen. Bis dahin wird es "Schwund" geben.

@Am 15. Oktober 2019 um 08:37 von Einfach Unglaublich

Das ist der Preis, den man für den allseits beliebten und scheinbar über allem stehenden Anspruch auf Bequemlichkeit zu zahlen hat.

Solange man Smarthomes, Kläranlagen, Windräder, .. Atomkraftwerke über das Internet fernsteueren kann sind die Geldautomaten doch wohl eher als Kleinigkeiten zu bezeichnen.

Einfache Rechnung

Neue Soft- und Hardware müsste der Kunde doch auch mit bezahlen. Und das wäre sicher teurer.

@Agent apple 10.54

das stimmt wohl! Ich sehe das wie Sie und verhalte mich auch so!

Geldautomaten wurden von Banken geschaffen

...um Personal sozialverträglich abzubauen!

Das rächt sich langsam, indem die Geldkisten entweder gesprengt oder wie in diesem Fall Ge "Jackpotting" t wird!

Mit mehr Personal wäre das alles nicht passiert.

Ich bin begeistert!

Von mir aus kann das zur Regelmäßigkeit werden!

PS. Ich ziehe NIE Geld aus Automaten, sondern bin "old school" und gehe zu einem Mitarbeiter/in und lasse mir es immer bar auszahlen.

Mal eine Kundenfreundliche

Version von Schummelsoftware.

re morgentau19

"Geldautomaten wurden von Banken geschaffen

...um Personal sozialverträglich abzubauen!"

Und die Diesellok wurde von den Eisenbahnen geschaffen, um die Heizer einzusparen.

Wenn Sie Zeit und Geld dafür gern aufwenden, Ihre Sache. Die Mehrheit hat die Zeit und das Geld dafür nicht.

re agent apple

"Ich merke täglich...

wie sich die medialen Angriffe von allen denkbaren Seiten auf Bargeld steigern."

Und wie kommen Sie jetzt darauf? Die Bankautomaten geben doch Bargeld aus ...

Am 15. Oktober 2019 um 11:29 von morgentau19

Besser die Automaten werden gesprengt, als das Personal. Ich nehme an sie sind Rentner. Da kann man das natürlich machen. Sonst wirds schwierig.

@morgentau19 11.29 Uhr ...

klingt nett, Geld nur beim Schalter und Mitarbeiter. Bei unserer Sparkasse ist es am Schalter gar nicht mehr möglich Geld tagtäglich wie sie es meinen abzuheben. Selbst Geld vom Sparbuch wird abgehoben am Automat. Man hat kaum noch Bargeld vorrätig. Große Summen muss man vorher anmelden um sie bar zu bekommen am Schalter. Dazu haben jene nicht tagtäglich offen und ich hab nicht immer Zeit an den festen Öffnungszeiten dorthin zu gehen.

alt ist auch sicher

Ich wusste gar nicht, dass die Software der Santander-Geldautomaten schon USB kennt. In Deutschland dürfte eher noch Windows 3.11 laufen. Ist aber irgendwie auch sicher. Man kann ja mal versuchen heute noch eine Diskette zu bekommen! Aber offensichtlich ist das Problem noch nicht groß genug. Jackpotting ist offensichtlich billiger als alle Automaten abzusichern. Können die Automaten eigentlich schon mit Internet umgehen oder arbeiten die noch mit Telex?

Wie kommt die Software auf den Rechner im Geldautomaten?

Die Frage ist leicht beantwortet: In einem Geldautomat arbeitet in der Regel ein "gewöhnlicher" Computer. Auf diesem Computer läuft gerne mal ein (veraltetes) Windows. Meist sogar noch Windows XP. Neuere Modelle (oder solche, die gewartet werden) nutzen vielleicht schon ein Windows 7 - nur das hier der Support im Januar 2020 enden wird. Zumindest jener für die breite Nutzerschaft.

Solche Computer sind anfällig, wenn erst einmal physischer Zugriff möglich ist.

Wie das funktionieren kann, beschreibt ein Artikel des Sicherheitsforschers Brian Krebs aus dem Jahr 2018 - wer danach sucht und die englische Sprache beherrscht, der kann sich da ja mal durcharbeiten.

Klar sollte jedem sein, dass das eine Straftat ist. Es ist also jedem abzuraten, das zu versuchen oder anzudeuten, dass man das vorhat (Ankündigung zur Begehung einer Straftat) - das kommt in gewissen Kreisen nicht gut an!

Wieder mehr Menschen einsetzen.

Da rächt es sich, dass die Banken die Geldauszahlung überwiegend den Automaten überlassen - sogar während der Schalteröffnungszeiten.
Ein menschlicher Mitarbeiter wäre nicht so leicht auszutricksen - und außerdem ein netteres Gegenüber...

Abgesehen von der berechtigten Kritik...

Ich muss zugeben, dass ich die Begriffsneuschöpfung “Jackpotting“ (zumindest kannte ich den Ausdruck bislang nicht) für geradezu dudenfähig halte :-).

@10:51 von madera8

"Ich gehe doch mal eher davon aus, dass die zusätzlich noch eine physikalische Zugangssperre für den Port aufbrechen oder knacken mussten..."

Wer sich so etwas vornimmt wird ja wohl ein simples Schloss aufbrechen können. Vermutlich gibt es die Gebrauchsanleitung für den Automaten auch im Internet.

@kawandler

Psychologie. Ganz einfach, denn ohne Bargeld wäre das nicht möglich. Sind erst Mal die Massen überzeugt(Kriminelle, Terror, Sicherheit) geht das dann razfaz. Ich beobachte das genau. Kaum ein Tag vergeht mehr ohne das irgendwie gehen Cash gestrichelt wird. Noch zaghaft aber zunehmend. Augen auf. M.M.

@karwandler

Ich bin viel unterwegs und oft mit größeren Mengen(Charity) Cash(unter 10000€) Da wird man oft behandelt wie ein Verbrecher egal wo. Oft wird tief ins Privatleben gegraben. Unglaublich was da abläuft derweil . Huxley lässt grüssen. Bargeld ist Freiheit und die wird mit kleinen Schritten abgeschafft. Augen auf!

re agent apple

"Psychologie. Ganz einfach, denn ohne Bargeld wäre das nicht möglich. Sind erst Mal die Massen überzeugt(Kriminelle, Terror, Sicherheit) geht das dann razfaz. Ich beobachte das genau."

Keine Antwort auf meine Frage, was Geldautomaten mit der (abgeblichen) Bargeldabschaffung zu tun haben sollen.

@Vermutlich gibt es die Gebrauchsanleitung... 12:50 von dr.bashi

"für den Automaten auch im Internet."

Das ziemlich sicher nicht, jedenfalls nicht 'offiziell'.
Aber es gibt genug externe Systemprogrammierer,
die solche Programme geschrieben haben.

Wie ich z.B: vor 20 Jahren in der damaligen aktuellen Perl-Version.
Das Problem ist, solche laufen heute noch.
Antivirencheck oder Systemupdate, davon haben die noch nie gehört.

Wenn man weiss, wo, ist das schon die halbe Miete für Jackpotting.
Ich selbst hätte da noch ein oder zwei Tips für Automaten in Frankfurt.
Die zurundeliegenden Server haben zwar längst EOL (EndofLife) erreicht,
aber wette, dass der evtl. ausgewechselte Automat noch mit der gleichen SW läuft.

COBOL soll ja in diesen Gefilden auch noch öfter aktiv sein ;)

@ Marinus

"Da rächt es sich, dass die Banken die Geldauszahlung überwiegend den Automaten überlassen haben."
Genau meine Meinung. Erst werden diese vielen Automaten angeschafft, und dann sind viele außer Betrieb, funktionieren nicht richtig oder werden von Kriminellen ausgetrickst. Genau so ist es mit Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn und letztlich auch mit den Scheckkarten/Kreditkarten. Die sind auch nicht so sicher wie immer behauptet wird. Wir haben es mehr und mehr nur noch mit Automaten zu tun, und die haben halt Schwächen..

Da

werde ich mir wieder einen Satz Sparstrümpfe kaufen. Die erscheinen mir sicherer!

@09:51 von SchorschHh

"Den richtigen USB-Stick in den nächsten Geldautomat gesteckt und das Teil spotzt Geld raus"

Toll! Nun müsste ich nur noch wissen, wo die USB Buchse am Automat sich befindet, oder kann man den mal kurz aus- und wieder einbauen? Bitte um Anleitungen.

Hallo Paniker

Jemand sollte einigen Foristen zu diesem Beitrag mal verdeutlichen, dass alle Schäden durch dieses Jackpotting von der Bank zu tragen sind, natürlich unter keinen Umständen von den Kunden. Gleiches gilt übrigens für die Schäden durch Betrügereien ("Fishing") beim Internet-Banking. Also entspannt Euch!

Banken und Sicherheit

Die Zeiten, in denen Banken ein Synonym für Sicherheit waren, sind wohl vorbei. In welchem Jahrhundert leben denn die Hersteller dieser Automaten? Es braucht keine Software um die Dinger sicher zu machen, sondern lediglich eine autarke Maschine und fertig. Den Geldbestand kann man auf einfache Art und Weise kontrollieren, ohne Windows oder ähnliches KrimsKrams. Einfach lächerlich dieses Kasperle Theater und bitte.....es hat doch wohl niemand einen Zweifel daran, dass die Kunden diese Zeche bezahlen!!!!

@Peter Heller

Und die Banken begleichen diese Kosten aus ihrem Sparschwein?
Natürlich finanzieren die sich aus Zinsen und Gebühren, und genau die bezahlt AUSSCHLIESSLICH der Kunde. Wer auch sonst?

Interessanter finde ich den Standpunkt derer, die gleich all jene Hersteller als Dilettanten bezeichnen, die nicht immer die neueste Software auf den Geräten einsetzen, als wäre dies das Allheilmittel. Wesentlich schlimmer ist es, wenn man überhaupt Angriffsfläche bietet. Auch ein Windows 3-System wäre totsicher - wenn es denn eben keine USB-Ports oder netzwerkseitigen Einfalltore gäbe. Wichtig ist daher primär, dass die Wartungsschnittstellen gesichert sind. Dann hat man das Problem schon erschlagen. Fehlerfrei ist auch das "neueste" System ohnehin nie. Es gab auch schon "Sicherheits"-Patches, die neue Lücken eröffneten.

Kabellose Peripherie / Keyboards als Einfallstor

Ein bekanntes Einfallstor ist kabellose Peripherie. Nicht selten sind so die USB Schnittstellen von Geldautomaten so unzugänglich platziert dass vom Admin/Service Personal gern auf kabellose Keyboards gesetzt wird. Wenn man nach den letzten Beiträgen des CCCs geht ist es wohl nicht selten der Fall dass die Dongles auch drin gelassen werden nachdem die Wartungsarbeiten abgeschlossen sind.

Letztendlich reisst also die Bequemlichkeit unnötige Schwachstellen auf. Das kabellose Peripherie von Logitech & Co sehr anfällig für Angriffe ist und kaum Sicherheit bietet ist ja nun schon seit Jahren bekannt. Trotzdem wird die teilweise zur Wartung von Geldautomaten verwendet.

Beim letzten oder vorletzten CCC Kongress gab es entsprechende Infos dazu

Windows?

Das ist schon lächerlich dass auf solchen sicherheitsrelevanten Rechnern Windows läuft. Bei sowas würde ich doch ein herstellerspezifisches System vermuten mit einer speziellen Hardware genau für diesen Einsatzzweck. Da sind die Banken echt selbst Schuld wenn man ihnen die Automaten ausräumt, hab ich wenig Mitleid zumal nicht mal ein Kunde direkt geschädigt wird, besser als Skimming oder Überfall mit der Forderung die PIN rauszurücken.

Bye, Bye Bargeld!

Wenn ich solche Nachrichten höre, durchdrängt mich immer das ungute Gefühl, auch wenn es stimmt dass über diesen Weg Geld geraubt wird, dass es vor allem aber darum geht und dies von Seiten von modeernen Geldinstituten und auch moderner Politik, dass es an sich nur darum geht oder zumindest an erster Stelle, dass das Bargeld abgeschafft werden soll.
Dabei wird jedoch von solchen angeblichen modernen und revolutionären Seiten, die auf schnelle Umgestaltung von Lebens- und Funktionsweisen, die all zu oft oder immer mehr in einer Art Fiktion enden oder die Menschheit hinein dirigiert, wird verdrängt oder vergessen dass die modernen Mittel der Digitalisierung von Zahlungsmöglichkeiten weitaus unkontrollierbarer, angriffsfähiger und am Ende nich wesentlich sicherer sind als herkömmliche und geht es am Ende doch vor allem darum, die Kontrolle über das Geld und Zahlungsmöglichkeiten von Menschen zu gewinnen, bestenfalls sogar vieles zu bestimmen oder zu leiten.
Es geht um mehr als um Bargeld!

Früher war.......

Früher war nicht alles besser aber vieles war dann aber auch nicht schlecht oder sogar sehr gut, auch für den direkten Austausch unter Menschen und auch den von Geld.
Der gute alte Bankschalter und der Bankangstellte und dann eben die Kasse, die es immer weniger oder gar nicht mehr gibt und will man doch zu einem Schalter, dort wo es einen solchen noch gibt, dann zahlt man für diesen Service, weil man nicht zum Bankomaten gehen will, weil man an sich auch gern den menschlichen Kontakt fördert und weil vielen Menschen dies auch noch für wichtig und sinnvoll erscheint, ja, dann zahlt man für diesen menschlichen Weg auch noch etwas drauf.
Toll nicht? Man muss für den Versuch der Rettung zwischenmenschlicher Beziehungen, und vergessen wir das nicht, den Erhalt von Arbeitsplätzen über diesen Weg, noch draufzahlen, denn schliesslich behindert man den Weg zur Digitalisierung.
Auch hier Frage ich mich, wo bleibt die Wahl für Mensch oder Kunden und wo bleibt am Ende die hochumworbene Freiheit?

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