Kommentare

Die Kurden hatten bisher Verhandlungen abgelehnt.

Und sich ziemlich arrogant nur auf die USA verlassen.
Eine partielle Selbstverwaltung hätte ihnen Assad angeboten. Wahrscheinlich liefen die Verhandlungen in diese Richtung.
Moskau ist wohl tatsächlich in einer Zwickmühle. Einerseits als de facto Garantiemacht für die Souveränität Syriens, andererseits will es sicher die neue Annäherung an die Türkei nicht gefährden.

Und Erdogan? Hat sich vermutlich überschätzt it seinem auch innenpolitisch absurden "Krieg" gegen kurdische Mitbürger.

Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.

Es ist doch normal...

...daß Assad die Kontrolle über das syrische Staatsterritorium wiedererlangen will. Er ist der rechtmäßige Präsident, es ist sein Land und nicht das der Kurden, Türken oder der USA.

Türkei als Verlierer

Am Ende werden die Türken und die Amerikaner die Verlierer sein. Die Amerikaner haben inzwischen jede Glaubwürdigkeit verloren , da ihr Präsident bisher noch jeden meistbietend verkauft hat.
Die Türken werden am Ende auch verlieren , denn ihr Versuch , das Assad-Regime zu stürzen ist kläglich gescheitert. Und
mit ihrer Offensive haben sie auch noch den letzen Kredit im Westen verspielt.
Und wenn Russland am Ende entscheiden muss , ob es die Türkei unterstützt oder den von ihr abhängigen Assad , dann ist zu erwarten , das die Russen auch den Abzug der Türken aus Syrien fordern werden und zumindest eine Flugverbotszone einrichten werden , um die syrischen Grenztruppen vor türkischen Luftschlägen zu sichern.

Was nur denkt Herr Trump?

Und was seine Parteigenossen?
Hoffentlich lernt Europa wie wertvoll die Freundschaft mit den Amis ist.
Was für eine Vereinigung ist die NATO?

Schön wäre wenn Putin den Kurden hilft.

Wieviele junge kurdische

Wieviele junge kurdische Mädchen wie auf dem Bild welches das Mädchen hält sind schon im Kampf gegen die von Erdogan unterstützten Islamisten umgekommen?
Die Kurden müssen vom Westen unterstützt werden.

Putin muss jonglieren.

Derzeit scheint die Rolle Putins nicht sonderlich komfortabel, muss er doch den Spagat zwischen seinen “Freunden“ Assad und Erdogan so hinkriegen, dass sich keiner von beiden im Stich gelassen fühlt.
Was die EU oder die NATO zu den türkischen Aktionen auf fremdem Gelände sagen, interessiert Putin wenig (das braucht es auch nicht, er ist ja mit Assads Zustimmung dort) und Erdogan schon mal überhaupt nicht; letzterer muss, wenn es im eigenen Land an Zustimmung fehlt, Stimmen sammeln durch den erfolgreichen Kampf gegen Terroristen; und davon sieht er sich ja ständig allseits umzingelt.
Ich bin der Überzeugung, dass man Erdogan allein durch wirtschaftliche Maßnahmen zum Einlenken bringen kann. Wobei: Der Stop des Exports militärischer Güter in die Türkei ist eher ein Witz.
Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die persönlichen Erfolge der Mächtigen auf dem Rücken der ohnmächtigen Zivilbevölkerung errungen werden.

Gott sei dank

endlich Assad und Kurden verbündet. Und das Assad das ganze Land regieren will soll jetzt kein Problem sein da die Kurden vor dem Krieg eh keine Gebiete in Syrien hatten. Nur Türkei und Irak. Aussicht auf Frieden. Jetzt soll der Westen bloß aufhören FSA und Türkei zu finanzieren oder Waffen verkaufen.

08:45, krittkritt

>>Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.<<

Ja, er foltert und mordet völkerrechtskonform. Das macht für seine Opfer einen großen Unterschied.

Freie Bahn für Putin

Die Türkei kann sich nicht mehr auf den Schutz durch die NATO berufen.

Der Merkbefreite Donald Trump
welcher die (Staatenlosen) Kurden nicht schützen möchte das diese nicht beim D-Day
dabei gewesen waren
gibt seine wichtige Luftwaffenbasis in Incirlik auf.

Kurden suchen Hilfe bei Assad

Das Leid der Menschen, Kinder und Frauen tun mir leid. Ich denke mal, so lange wie ein Prasident der Türkei an die Macht ist, wird es keine Ruhe geben. Aber er macht es ja nur den anderen nach. Die USA bombadieren auch und hinterlassen einen Scherbenhaufen, den die anderen aufräumen müssen und schwere Schäden davon tragen. Alles nur noch traurig, und alle schauen wieder zu und keiner hat was gesehen.

lieber unter den Türken als unter den Kurden

Die aramäischen und assyrischen Christen sehen den Einmarsch der Türken als Befreiung vom kurdischen Terror. Unter dem Assad-Regime hatten diese Christen begrenzte Freiheit und Selbstverwaltung. Das fiel unter den Kurden weg. Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach.

Kurden

Mit wem sollen sich den die Kurden sonst verbünden? Mit den Europäern? Diese haben Erdogan bisher nicht gestoppt und sie mit Waffen hochgerüstet.
Maas will weiter Waffenverkäufe einschränken, aber erst wenn die alten Vereinbarungen abgearbeitet sind. Das ist erbärmlich.
Warum ist die Türkei noch NATO Mitglied? Warum nicht sanktioniert?

08:47 von Winston S. ... sie haben etwas vergessen

Es ist doch normal...daß Assad die Kontrolle über das syrische Staatsterritorium wiedererlangen will. Er ist der rechtmäßige Präsident, es ist sein Land und nicht das der Kurden, Türken oder der USA.

oder der Russen, oder der Iraner, oder oder oder...

09:06, harry_up

>>Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die persönlichen Erfolge der Mächtigen auf dem Rücken der ohnmächtigen Zivilbevölkerung errungen werden.<<

Das Wesen des Krieges.

Mal weiter gedacht..

Erdogan sollte nicht vergessen, dass sich seine Truppen auf syrischem Gebiet befinden.

Sollte sich der Konflikt auf türkisches Staatsgebiet ausweiten, wird Erdogan wohl hoffentlich nicht auf die Idee kommen, Hilfe bei Nato-Verbündeten zu suchen.

Schließlich hat Erdogan Syrien überfallen.

Einmischung

Das Syrien-Drama nähert sich seinem Ausgangspunkt, der da zu verorten ist, an dem es Unruhen gegen die syrische Regierung gab, welche dann durch amerikanisch/britische Waffenlieferungen zu diesem Krieg führte, der Menschenrechte und Demokratie bringen sollte. Tatsächlich brachte er unzählige Tote, millionenfache Vertreibung, Flucht nach Europa und die totale Zerstörung des Landes. Die jetzige Aggression der Türkei führt Kurden und syrische Regierung zusammen, sodass absehbar ist, dass auch diese ausländische Einmischung auf Dauer ihr Ziel nicht erreichen wird. Zurück bleiben durch den gewaltsamen Versuch eines Regimewechsels, unsagbares menschliches Leid und ein zerstörtes Land - war das berechtigt, war das zu verantworten, hat sich das gelohnt?

Was passiert wenn russische Soldaten (inoffiziell)...

...gemeinsame Sache mit Assads und Kurden machen und ein militärisches Bündnis gegen Erdogan in Nordsyrien schließen?

Nur erstmal eine These die zwar erstmal nicht schlüssig genug klingt um wahr zu werden
aber in Syrien kann mittlerweile alles passieren.
Dann könnte es wirklich ein Flächenbrand werden.
-
Denn sollten Erdogans Truppen zurückgedrängt oder gar zerschlagen werden
und gleichzeitig die Grenze zur Türkei in Bedrängnis geraten, weiß ich nicht wie ein Erdogan darauf reagieren würde.

Vielleicht würde er ja auf die glorreiche Idee kommen und den NATO Bündnisfall ausrufen.
Das wäre dann der Supergau des jungen 21. Jahrhundert.
-
Erdogan spielt mit dem Feuer und ich glaube er hat sich schon die Finger verbrannt ohne es aber zu merken.

Denn egal wie dieser Konflikt ausgehen wird, glaube ich nicht das Erdogan als Sieger vom Feld zieht.
Und sei es auch nur, daß die Türkei massive wirtschaftliche Probleme bekommen wird durch Sanktionen.

Russland

Ist rechtmäßig in Syrien. Die USA haben völkerrechtswidrig Teile Syriens besetzt.
Die USA haben zu verschwinden. Was die Kurden von „Freunden“ wie den USA haben, sieht man jetzt.

Komplexe Lage

Natürlich ist es erbärmlich, dass die USA ihre Verbündeten, die Kurden so jämmerlich im Stich lassen. Aber wenn so manche glauben, Russland sei nur ein Stück besser, dann zweifle ich daran.
Russland als Verbündeter Assads könnte natürlich die staatliche Integrität Syriens gegen den türkischen Einmarsch schützen. Ich gehe mal davon aus, dass es durchaus funktionierende russische Luftabwehrsysteme in Syrien gibt. Aber will das Putin? Schließlich gab es offensichtlich auch zwischen den USA bzw. der Nato und den Russen eine Art "Gentleman Agreement".
Eventuell hat sich Erdogan vor seinem Einmarsch sogar hinter den Kulissen mit Putin abgesprochen.
Für die Kurden interessiert sich im Ernst niemand. Auch für die EU ist Erdogan, ob man ihn mag oder nicht, sicher der wichtigere Partner.
Die Kurden sind, allen diplomatischen Krokodilstränen zum Trotz, schlicht Opfer globaler Machtpolitik aller Beteiligten.

09:09, Okabe

>>Und das Assad das ganze Land regieren will soll jetzt kein Problem sein da die Kurden vor dem Krieg eh keine Gebiete in Syrien hatten. Nur Türkei und Irak. <<

Die Kurden hatten Gebiete in der Türkei und im Irak, aber nicht in Syrien?

Wie soll ich das verstehen?

Das Beispiel zeigt wieder

einmal der Opportunismus der Europäer !!!
Auf der einen Seite wollten die Europäer den IS ausgeschaltet wissen und unterstützten die Kurden, wie auch die Amerikaner.
Doch jetzt stehen die Kurden alleine da.
Das ist doch Schizophrenie hoch Zehn !!
Warum gibt man den Kurden nicht die Waffen statt Erdogan zu unterstützen, was mit den Milliarden bezahlt worden ist, um syrische Flüchtlinge zu hindern nach Europa zu kommen.
Politik ist ein schmutziges Geschäft und das in einer Demokratie, wie Deutschland sich in der Welt präsentiert.

Umsonst geblutet

So eine Gemengelage entsteht, wenn die USA und die weiteren Mitglieder der westlichen "Wertegemeinschaft" Frieden und Demokratie in eine Region bringen. Danke dafür! Vor dem Bürgerkrieg lebten die Kurden relativ unbehelligt in Syrien, das ist wohl auch das Maximum, was sie künftig wieder erreichen können. Also fast ein Jahrzehnt umsonst geblutet.

@09:15 von Tiberus19

ich denke, die weit überwiegende Mehrheit der Bewohner des Gebiets sieht das vollkommen anders, sonst würden sie nicht zu hundettausenden fliehen.

Find ich gut,

dass diese Allianz eingegangen wurde.
Die von Assad angebotene Selbstverwaltung ist damit für die Kurden vermutlich nicht vom Tisch.

“Assad will Vakuum nutzen“
Ist es besser, der IS oder Erdogans Söldnertruppen nutzen das Vakuum?

“Er (Assad) dürfte die Möglichkeit sehen, seinen geografischen Machtbereich deutlich auszuweiten.“
Welchen geographischen Machtbereich? Ich dachte das ganze Land heisst Syrien.
-------
Den Vogel abgeschossen hat aber wieder einmal die Blöd-Zeitung. Schlagzeile: “Assad schickt seine Schergen nach Nordsyrien“
Assad hat die Armee geschickt. Wie tituliert dieses Schmierblatt denn Erdogans “Helfer“?

@ 08:45 von krittkritt

„Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.“ Nach Ihrer Interpretation wäre das Völkerrecht auch auf Seiten Hitlers gewesen....
Ich bewundere immer wieder Ihre merkwürdige Sicht der Dinge... das Völkerrecht ist auf Seiten Assads - des Assads, der sein Volk mit Fassbomben und Giftgas traktiert hat??? Dass Trump und Erdogan leider überhebliche Machtmenschen ohne Sinn und Verstand sind merkt jeder - aber ist denn Putins gelenkte „Demokratie“ ohne Pressefreiheit etc. wirklich besser? Sie glauben das wohl, wollen die dummen Menschen mit Ihren „richtigen Gedanken“ beherrschen wie in der DDR? In Syrien ist nichts Schwarz-Weiß und betrifft nur Syrien... es ist ein Trauerspiel! Die Schuldfrage ist allerdings deutlich komplexer als Sie es durchschauen (wollen)!

09:15, Tiberus19

>>Die aramäischen und assyrischen Christen sehen den Einmarsch der Türken als Befreiung vom kurdischen Terror. Unter dem Assad-Regime hatten diese Christen begrenzte Freiheit und Selbstverwaltung. Das fiel unter den Kurden weg. Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach.<<

Das mit der christlichen Selbstverwaltung unter Assad ist Quatsch. Und das mit der Freiheit sowieso. Wobei unter diesem Begriff jeder etwas anderes versteht.

Aber daß das Verhältnis zwischen den kurdischen und den aramäischen und assyrischen Volksgruppen angespannt ist, das ist richtig. Und zwar mindestens seit dem Ende des osmanischen Reiches. Seitdem wird "ausgedünnt".

Daß die Vertreter dieser Volksgruppen jetzt allerdings den Einmarsch ausgerechnet Erdogans begrüßen, das verstehe ich nicht so richtig. Der Feind meines Feindes ist mein Freund? Das geht meist schief.

@ Biocreature

„Denn egal wie dieser Konflikt ausgehen wird, glaube ich nicht das Erdogan als Sieger vom Feld zieht.“

Also alle mir bekannten Kriege dieser Welt haben nur Verlierer produziert. Aus meiner Sicht kann es im Krieg überhaupt keinen Gewinner geben und daher gebe ich Ihnen Recht. Weder Erdogan, noch wer anderes, wird das Schlachtfeld als Sieger verlassen

von harry_up

Nein, Putin muss nicht jonglieren, dass war sein Ziel und er hat das Ziel erreicht. Die Kurden mit den USA-Verbündeten hat er rausgedrängt. Deutschland und Frankreich sind schon längst aus dem Spiel raus. Das mag uns nicht gefallen, aber er hat es soweit hinbekommen, dass die NATO mit sich selbst jetzt beschäftig ist. Klever ist er, dass muss man ihm schon lassen. Sein Ziel hat er erreicht. Und dass mit den Händen von NATO Verbündeten. Wie gerissen! Komplett alles umgedreht! Wie gemein.

09:26, Gerhard Apfelbach

>>So eine Gemengelage entsteht, wenn die USA und die weiteren Mitglieder der westlichen "Wertegemeinschaft" Frieden und Demokratie in eine Region bringen. Danke dafür!<<

Mit "Freedom and Democracy" wurde seit Bush Jr. nicht mehr argumentiert.

Beim "westlichen" Militäreinsatz in Syrien ging es um die Zerschlagung des IS. Nicht mehr und nicht weniger. Diesem Ziel hat Trump jetzt einen Bärendienst erwiesen.

Tyran Assad

Vor einem Jahr hat man Assad einen Tyran genannt, jetzt ist es die syrische Regierung. Er war es doch, dass sein eigenes Volk bombadiert hat. Sie denken immer nur wie es ihnen am besten passt.

09:11 von fathaland slim

08:45, krittkritt

>>Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.<<

Ja, er foltert und mordet völkerrechtskonform. Das macht für seine Opfer einen großen Unterschied.
///
*
*
Das Problem der Staatsverantwortung beim Foltern und Morden haben die Kurden natürlich nicht.

09:29, Dabbljuh

>>@09:15 von Tiberus19
ich denke, die weit überwiegende Mehrheit der Bewohner des Gebiets sieht das vollkommen anders, sonst würden sie nicht zu hundettausenden fliehen.<<

Die Mehrheit der Menschen dort sind ja auch keine Aramäer und Assyrer.

Auf Minderheiten nimmt schon im Frieden kaum jemand Rücksicht, und im Krieg erst recht nicht.

Es kommt wie es kommen musste.

Es war zu befürchten und absehbar, dass Syrien und Russland das durch den amerikanischen Abzug entstandene Vakuum nutzen werden und sich der Türkei entgegenstellen. Die USA sind wohl, nicht nur dort, kein Partner mehr, weder geduldet noch vertraglich. Wer will schon der nächste sein, das nächste innenpolitische Opfer.
In Russland und China werden sie sich hinter verschlossenen Türen auf die Schenkel schlagen: Amerika demontiert sich selbst ...! Ihr weltweiter Einfluss schwindet quasi täglich sichtbar. Europa wird sich Gedanken machen müssen, in der Außenpolitik und über seine Verteidigung. Unverständlich, dass D wieder auf amerikanische Kampfjets statt dem Eurofighter setzen will.
Der IS wird sich neu formieren, und es steht zu befürchten, dass er seine Dankesbotschaften auch über den Atlantik senden wird. Nochmals wird Amerika keine Verbündeten finden, die sich dem IS entgegenstellen, die Welt lernt schnell.

rer Truman Welt

Interessant ist doch einmal generell, wie die USA und Russland miteinander umgehen. Seit Trump kommen sich diese beiden Mächte nicht mehr ernsthaft ins Gehege. Die verbalen Scheinauseinandersetzungen sind vermutlich zuvor zwischen beiden abgesprochen worden - nehme ich einmal an.
Trump hat sich diesmal (auch wieder) verzockt und die inländischen Reaktionen bzgl. seines Abzugs völlig falsch eingeschätzt. Jetzt muß er schauen, wie er da wieder heraus kommt ohne Gesichtsverlust. Die Russen können Assad doch einmal gewähren lassen und ihm ein paar Waffen überlassen und dann mal schauen. Putin ist ein Fuchs und hat Trump in der Hand und die EU nimmt er nicht wirklich ernst. Mit den Chinesen will er es sich nicht verderben, weshalb er die wirklich im Fokus hat. Sie sind politisch militärisch das eigentlich herausfordernde Gegenüber. Ich kann mir vorstellen, daß Erdogan bei diesem Spiel am Ende wieder eine Niederlage einstecken wird und jeden dafür verantwortlich macht - wie üblich!

Der IS kam erst, als der

Der IS kam erst, als der syrische Staat durch den Westen und den arabischen Monarchien bedrängt wurde. Es wurden Waffen völlig ungeniert an alle möglichen terroristische Gruppierungen geliefert. Jetzt ziehen genau diese Gruppierungen mit der FSA Fahnen mordend durch Nordsyrien und machen nicht mal einen Anstand ihre wahre Natur zu verstecken.

der andere

Ein m.E. sehr ordentlicher und neutraler Überblick über die Ereignisse der letzten Jahre. Die Urheber dieser Katastrophe werden wohl - wie immer - im Verborgenen bleiben und können nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Den Kurden ist zu wünschen, daß ihnen ein weitgehender Autonomiestatus eingeräumt wird - zunächst in Syrien, bei gutem Gelingen später auch in angrenzenden Staaten , damit in dieser Weltgegend endlich Ruhe einkehren kann .

Assad ist demokratisch gewählt

Es ist nun mal so, dass Assad demokratisch gewählt ist und eine breite Mehrheit hinter sich hat. Ob es dem Westen passt oder nicht.

Gefoltert und gemordet wird auch anderswo. Es gibt westlichen Demokratien, die unterhalten Foltergefängnisse auf der ganzen Welt.

Und wenn Assad den IS, Al Nusra usw. bekämpft - das geht eben nicht ohne Tote ab.

@ fathaland slim

„Beim "westlichen" Militäreinsatz in Syrien ging es um die Zerschlagung des IS. Nicht mehr und nicht weniger. Diesem Ziel hat Trump jetzt einen Bärendienst erwiesen.“

Das mit dem Bärendienst ist so eine Sache.
Die USA hat völlig fehlgeleitet in den Konflikt eingegriffen und jetzt korrigiert die USA durch den Abzug der Truppen diesen Fehler.
Und für die Befreiung der IS-Soldaten ist ausschließlich die Türkei verantwortlich (auch wenn ich nachvollziehen kann, dass sie gerne ihren „Freund“ DT für alles schlechte auf dieser Welt verantwortlich machen wollen).

Der Bär ist in diesem Fall ausschließlich die Türkei / Erdogan

um 08:47 von Winston S.

[Assad] ist der rechtmäßige Präsident, es ist sein Land und nicht das der Kurden, Türken oder der USA.

Er ist keineswegs der rechtmäßige Präsident, sondern nur der aktuelle Machthaber eines großen Teils von Syrien. "Rechtmäßig" ist an ihm nicht mehr als an anderen Diktatoren.

@fathaland slim um 09:11Uhr

Den letzten Satz in Ihrem Kommentar fasse ich als bitterbösen Zynismus auf, besonders da er leider angebracht ist! Ich habe immer wieder den Eindruck, daß sowohl bei Regierungen, als auch bei Foristen, das sogenannte "Völkerrecht" der letzte Strohhalm ist, an den man sich mangels Argumenten klammert!

09:20, der.andere

>>Das Syrien-Drama nähert sich seinem Ausgangspunkt, der da zu verorten ist, an dem es Unruhen gegen die syrische Regierung gab, welche dann durch amerikanisch/britische Waffenlieferungen zu diesem Krieg führte, der Menschenrechte und Demokratie bringen sollte.<<

Irgendwelche Waffenlieferungen, von wem auch immer, waren nicht ursächlich für diesen Krieg.

Sondern der Einsatz der syrischen Armee gegen die syrische Bevölkerung und der daraus resultierende Machtverlust Assads, u.a. weil syrische Soldaten massenhaft desertierten. Das rief die Regionalmächte der Gegend auf den Plan (der Iran war ja schon im Lande), die was von der Konkursmasse des Landes abhaben wollten und zu diesem Zweck ihnen gewogene Freischärlerbanden unterstützten oder sogar schufen. Von Menschenrechten und Demokratie wurde von denen eher wenig geredet.

Aber dann kam Putin, der Assadretter.

@ Biocreature 09:21 Uhr

"Vielleicht würde er ja auf die glorreiche Idee kommen und den NATO Bündnisfall ausrufen.
Das wäre dann der Supergau des jungen 21. Jahrhundert."
Wieso?
Ein Angriff der Türkei mit folgendem Gegenangriff rechtfertigt wohl kaum ein Hilfeersuchen an das westliche VERTEIDIGUNGSbündnis!

@ GlücklicherLeser

So ist das mit den Medien. Assad habe Giftgas eingesetzt - das bleibt hängen. Erinnert sich noch jemand, an die angeblichen Giftgasangriffe auf Aleppo? Ein britischer Journalist war zu dieser Zeit dort und hat keinerlei Indizien für Giftgas gefunden. Später erklärte man - da war vielleicht wirklich nichts. Ganz klein und still und nicht so lautstark wie der "Giftgasangriff Assads" durch die Medien ging.
Stand heute gibt es seit der Vernichtung der syrischen Giftgaswaffen keinerlei Belege für einen Einsatz solcher Waffen durch die Assad unterstehende Armee. Für das Tun anderer Gruppierungen kann man ihn nicht verantwortlich machen.
Ich erinnere mich noch an die Jubelbilder aus Aleppo, als ihre Armee die Menschen dort befreite. Hätte Assad Giftgas gegen sie eingesetzt, wäre der Jubel sicher ausgeblieben.

Die Kurden haben keine andere

Die Kurden haben keine andere Option.
Von den Amerikanern und der EU im Stich gelassen. Willkommenes Kanonenfutter gegen den IS gewesen. Insgeheim hat die Türkei gehofft, das der IS das "Kurdenproblem" löst.
Diese Menschen verteidigen ihr Land. Ich wünsche ihnen viel Erfolg gegen Erdogan, damit sich nicht ein Armenien 2.0 wiederholt.

09:40, Boris.1945 @09:11, fathaland slim

>>Das Problem der Staatsverantwortung beim Foltern und Morden haben die Kurden natürlich nicht.<<

Was immer Sie damit sagen wollen.

Aber wenn Sie meinen.

Erdogan und Assad sind doch eineiige Zwillinge

Von Erdogan werden sie als Terroristen ermordet, von Assad, weil er keine Autonomie der Kurden will. Und die Welt guckt zu. Macht mich nicht Nass meint der Bär Europa.

@ harry_up 09:06 Uhr

"Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die persönlichen Erfolge der Mächtigen..."
Kein Krieg war bislang "erfolgreich", aber die Verelendung nach einem Krieg ist wohl jedem denkenden Menschen klar.
Die Frage ist doch nur; wo bleibt eigentlich der Verstand der Machtigen" (aller Couleur und weltweit)?

Bei einem

Bei einem Gesamtbevölkerungsanteil von 10%
an Kurden vor dem Krieg haben die YPG/PYD. die selber nicht mal von dort stammen,
1/3 der Landesfläche als "Belohnung" besetzt gehalten. Nun wollen Sie Hilfe von Assad.

Und...Warum hatten die YPG/PYD nochmal die genau von da geflüchteten Kurden und Araber nicht nach Nordsyrien geholt.?

09:44 von Meinung zu unserer Truman Welt

>>Putin ist ein Fuchs und hat Trump in der Hand<<

Das ist auch meine Einschätzung.

@realist40 09:36

Das er sein Volk Bombardiert wird von den Amerikanischen Medien so berichtet. Russische und ZDF Medien haben den Douma Angriff als inszeniert bewiesen, und die angriffe auf angeblichen "Krankenhäuser" waren "make shift facilities" von den Weisen Helmen, die eigentlich Terroristisch sind und die selben die Douma inszeniert haben. Syrien hat vor UN gesagt das man ihnen vorwürft mehr Krankenhäuser in zu Bombadieren als es überhaupt in Syrien gibt. Das Assad Barrelbombs nutztbestreitet er Ebenso sind unsere Verbündeten schlimmer wie GB, FR und US die die Terroristische FSA finanzieren um Assad zu stürzen. Deutschland hat mit der Unterstützung deren Airstrikes in Syrien auch internationales Recht verstoßen. Oft unterstützen Länder indirekt FSA indem sie Red Cresent Turkey unterstützen das als Proxy für FSA genutzt wird. Auf www.syrianews.cc sind Videos von den Tunneln der Terroristen zwischen deren make shift facilities und die ganzen Waffen und supplies die sie bekommen von zb Red Cresent

RE:um 09:06 von zomil

Bei Ihnen scheint das Bild Wirkung zu haben.
Wie viele zivile Mütter und Kinder müssen von der YPG/PKK noch getötet werden ?

Da Mädchen hat sich für den Kampf entschieden oder auch dazu entführt, wie eben von der YPG/PKK üblich.

Volle Zustimmung

@ der.andere
Brillianter Artikel! Genauso ist es. Der demokratisch gewählte Assad sollte gestürzt werden, weil bestimmten Mächten seine Politik nicht passte. Weil es zu ruhig in der Region wurde.
Ich werde sicher nicht vergessen, wer welche Seite unterstützte.
Übrigens, wenn es wieder mal um Flüchtlinge geht, das hier sind die Fluchtursachen! Wer ist dafür verantwortlich???

Schwierig für die Medien

Die "guten" Kurden suchen Hilfe beim " bösen" Assad.

Das wird schwierig für die veröffentlichte Meinung.

@Winston S.

Ich denke, es ist sogar seine PFLICHT, das gesamte Land zu kontrollieren.
In anderen Staaten erwartet man das.

um 09:49 von Denkerist

Assad ist demokratisch gewählt

Sie meinen, so wie Erich Honnecker demokratisch gewählt war und Kim Jong-Un demokratisch gewählt ist?

Armageddon möglich?

Das in der Bibel genannte Armageddon könnte so bald Wirklichkeit werden,wenn in Syrien sich alle Kriegsnationen versammeln.
Das Syrien wieder ein Staat wird wie vor dem Bürgerkrieg ist sowieso kaum mehr denkbar

Die Kurden machen es

Die Kurden machen es geschickt. Ich nehme an das Bündnis mit Assad wird nur temporär sein, um die türkischen Truppen zurückzudrängen. Da es Assad an Truppenstärke mangelt wird er Nordsyrien nicht langfristig unter seine Kontrolle halten können, so dass die Kurden am Ende wieder die Kontrolle bekommen.

09:53, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 09:11Uhr
Den letzten Satz in Ihrem Kommentar fasse ich als bitterbösen Zynismus auf, besonders da er leider angebracht ist! Ich habe immer wieder den Eindruck, daß sowohl bei Regierungen, als auch bei Foristen, das sogenannte "Völkerrecht" der letzte Strohhalm ist, an den man sich mangels Argumenten klammert!<<

Nicht Zynismus, sondern Sarkasmus. Diese Begriffe werden gern verwechselt.

Was das Völkerrecht betrifft, da gebe ich Ihnen vollumfänglich recht. Es wird instrumentalisiert.

terroristen

sehr komisch das alles so aufgetreten ist was Erdogan vorhergesagt hat. Aber es hat ja niemanden interessiert, bei dieser frau auf dem foto sehe ich keine einzige tränen . Die ypg sind Terroristen.

re:9:55

Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!
Denn ein Notstandsrecht für den Angriffskrieg gegen Syrien besteht nicht. Wer sich von den Werten des Bündnisses, dem Völkerrecht entfernt kann steht auch nicht unter dem Schutz des Bündnisses.

09:42 von H. Hummel

«Es war zu befürchten und absehbar, dass Syrien und Russland das durch den amerikanischen Abzug entstandene Vakuum nutzen werden und sich der Türkei entgegenstellen.»

RUS wird sich den türkischen Angriffen nicht entgegen stellen.

Müsste Putin bereit sein, russ. Bodentruppen einzusetzen, und direkte Gefechte mit der TÜR zu riskieren. Wird er aber nicht tun.

Putin hätte sich Erdoǧans Einmarsch im Vorfeld entgegen stellen können, indem er Erdoǧan klar gemacht hätte: "Finger weg von Nord-SYR."

Auch nicht weitsichtig von Putin, zu riskieren, dass viele der gefangen genommenen IS-Kämpfer bereits aus den Gefangenenlagern fliehen konnten. Und es werden nicht die letzten gewesen sein …

Zu einem "Frieden" in SYR kann es nur kommen, wenn der IS nicht wieder sein Unwesen treibt. Wer weiß, wer die ganzen IS-Kämpfer sind, wo sie hin gehen. Auch Putin gewinnt nichts, wenn der Krieg in SYR dauert + dauert. Und auch RUS kostet + kostet.

Das Leben russ. Soldaten setzt Putin nicht aufs Spiel …

Nie Teil der Opposition?

"Die syrischen Kurden hingegen waren nie Teil der Opposition gegen Assad"

Diese Aussage im Artikel widerspricht das der Darstellung auf wikipedia im Artikel "Nationales Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel".

Das Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel ist kaut wiki ein syrischer Oppositionsblock, der aus 10 linksgerichteten politischen Parteien und 3 kurdischen Parteien besteht. Er wurde im Zuge des syrischen Bürgerkrieges im September 2011 gegründet und opponiert gegen die Regierung von Baschar al-Assad.

Allerdings:
Im Gegensatz zum Syrischen Nationalrat, der einen Dialog mit der Regierung Assad ablehnt, betreibt das Koordinationskomitee den friedlichen Protest gegen das Regime und befürwortet eine Lösung, in der die syrische Regierung zur Notwendigkeit für Wandel und zum Dialog mit der Opposition überzeugt werden soll.

Tauschgeschäft

Vielleicht ist ja Syrien ein Teil des Preises, den Trump an Putin für dessen uneigennützige Wahlkampfhilfe bei der US-Wahl zu zahlen hat...

@ fat boy slim

Sie begehen wieder mal einen Kategorienfehler.

Souveränität über das Landesterritorium betrifft das Völkerrecht.

Staatlicher Mord und Folter betrifft die Menschenrechte.

Aber so ein bisschen Kategorienvermischung (Sie würden sagen Äpfel und Birnen) ist doch immer gut für populistische Zwecke, gell?.

10:15, Einfach Unglaublich

>>Schwierig für die Medien
Die "guten" Kurden suchen Hilfe beim " bösen" Assad.

Das wird schwierig für die veröffentlichte Meinung.<<

Aber nur für den Teil der veröffentlichten Meinung, der, so wie Sie, die Welt in gut und böse einteilen möchte.

Das ist aber nur ein kleiner Teil der veröffentlichten Meinung.

@10:16 von CarlaDelastella

meine Hochachtung dafür, dass Sie das alles einschätzen können. Oder phantasieren Sie etwa?

@windston.s

Und ich Dummer dachte immer, es wäre das Land der Syrer!? Aber es gibt ja so einige Herrscher,die das jeweilige Land als ihr Eigentum betrachten.

10:18, Feo

>>re:9:55
Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!
Denn ein Notstandsrecht für den Angriffskrieg gegen Syrien besteht nicht. Wer sich von den Werten des Bündnisses, dem Völkerrecht entfernt kann steht auch nicht unter dem Schutz des Bündnisses.<<

Diese Diskussion ist sowieso bizarr.

Es gibt keine Beistandspflicht der NATO, wenn eins ihrer Mitglieder einen Angriffskrieg führt. Auch dann nicht, wenn es bei diesem Angriffskrieg in Schwierigkeiten geraten sollte.

Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben...

Tja, was sollen die Kurden schon machen? Erst helfen sie Assad (und an sich der ganzen Welt) indirekt indem sie den IS zurück drängen, dann müssen sie sich an genau diesen Assad wenden von dem sie eigentlich nichts Wissen wollen. Am Ende sind die Kurden wie immer die angeschmierten, für sie wird nichts heraus kommen als noch mehr Elend und Leid. Meine Güte, gebt ihnen doch endlich ihr Kurdistan. Referenden in den Mehrheitlich kurdischen Gebieten, natürlich überwacht durch ausländische Wahlbeobachter (sonst haben sie eh keine Chance), und gut ist. So langsam aber sicher sollten sie es sich doch ernsthaft verdient haben...

Es gibt keine "Guten"

@14. Oktober 2019 um 09:15 von Tiberus19
lieber unter den Türken als unter den Kurden
Die aramäischen und assyrischen Christen sehen den Einmarsch der Türken als Befreiung vom kurdischen Terror.... Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach."

Wir sollten deshalb vorsichtig mit unseren Verurteilungen im (arabisch-) muslimischen Kulturraum sein. Jede Partei hat irgendwo" Dreck am Stecken). Besser aufmerksam beobachten und dafür sorgen, dass etwaige vertriebene in ihrer Kulturregion verbleiben.
(etwas anderes gilt natürlich für die Aramaer)

10:16 von und-nachts-da-ruft

was folgern sie aus ihrer Feststellung ?
dass wir das Recht gehabt hätten in die DDR einzumarschieren
die mit unserer Freiheit zu beglücken ?

10:18 von Feo

«Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!»

Die Beistandspflicht der NATO ergibt sich, wenn ein NATO-Mitgliedsland angegriffen wird. Die TÜR wird aber nicht angegriffen, sie ist der Aggressor. Dafür gibt es keine Beistandspflicht, und also auch keinen Präzedenzfall.

Endlich ...

... finden die richtigen Partner zusammen und befreien Syrien von Schmach der westlichen Welt und Saudi-Arabien und der Türkei und anderen Unterstützern... der Erfolg wird am Ende den Assad, den Kurden, Russland und dem Iran zustehen... wenn Syrien endgültig von den Eingriffen aus dem Ausland befreit ist können die Flüchtlinge aus umliegenden Ländern und Europa wieder zurück in ihr Land... für Erdogan ist das Spiel hoffentlich schon bald zu Ende... es fehlt nur noch eine flugverbotszone geschützt durch die russische luftabwehr mit S-300 und s-400 Einheiten die sehr gut funktionieren und auf alle Fälle erdogans Truppen zu Luft stoppen können, um am Boden die türkischen Truppen wieder hinausdrängen... die türkischen und arabischen Milizen kann Erdogan gerne zu sich in die Türkei aufnehmen... und Europa sollte endlich seine is-Krieger zurücknehmen die in Maßen in syrischen/Kurdischen Gefängnissen ausharren...

HainFk

Wertvoll??? Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde

10:20, Einfach Unglaublich

>>@ fat boy slim
Sie begehen wieder mal einen Kategorienfehler.

Souveränität über das Landesterritorium betrifft das Völkerrecht.

Staatlicher Mord und Folter betrifft die Menschenrechte.

Aber so ein bisschen Kategorienvermischung (Sie würden sagen Äpfel und Birnen) ist doch immer gut für populistische Zwecke, gell?.<<

Sie verstehen mich nicht.

Ich argumentiere hier nicht juristisch. Das überlasse ich den Hobby-Winkeladvokaten. Ich weise lediglich darauf hin, daß es den Massakrierten wohl komplett egal ist, ob Sie völkerrechtswidrig oder völkerrechtskonform massakriert werden.

Das dürfen sie gern populistisch nennen, es ist mir, genau wie Ihre mäßig lustige Verballhornung meines Nicks, relativ egal.

meine Antwort auf:

zu 10:20 von Detektor
"Tauschgeschäft"

Für Sie steht wohl auch Unterstellung vor Beweis.
Was glauben Sie, welchen Vorteil Russland aus dem gegenwärtigen Kämpfen hat, ich sehe keinen.

@10:17 von halb-voll

"sehr komisch das alles so aufgetreten ist was Erdogan vorhergesagt hat."

Kann er auch seine eigene Niederlage vorhersagen?

Hier wird immer wieder

Hier wird immer wieder behauptet, dass „die syrischen Kurden1/3 des Territoriums kontrollieren“.

Militärisch kontrolliert das multiethnische Bündnis SDF (Demokratische Kräfte Syiens) diese Gebiete, wenn auch in diesem Bündnis die kurdischen Kämpfer die stärkste und erfahrenste Kraft sind.

In Gebieten, in denen die Kurden nicht die Mehrheit der Bevölkerung stellen (z.B. Rakka), wurden zivile Verwaltungsorgane geschaffen, in denen alle Volksgruppen vertreten sind.

Wer es nicht glaubt - gestern hat ein User auf einen Artikel des ORF hingewiesen: "Wie ein syrischer Bürgermeister den IS überlebte".
Abid al-Mihbash ist Araber, er hat damals die Befreier kontaktiert, sich ihnen angeschlossen. Anfang 2018 wurde er zum Bürgermeister gekürt - genauer gesagt zum Co-Vorsitzenden des Zivilrats von Raqqa, Co-, weil es im linksgerichteten Nord-Ost Syrien in allen Führungsfunktionen einen Mann und eine Frau gibt - aus unterschiedlichen Volksgruppen.

@um 10:00 von PeterFinger

"Von Erdogan werden sie als Terroristen ermordet, von Assad, weil er keine Autonomie der Kurden will. Und die Welt guckt zu. Macht mich nicht Nass meint der Bär Europa."

Europa befürwortet sowohl den Kampf gegen den Terrorismus und erteilt ebenfalls allen Autonomiebestrebungen eine Absage. Wo liegt also das Problem?

10:17, halb-voll

>>sehr komisch das alles so aufgetreten ist was Erdogan vorhergesagt hat. Aber es hat ja niemanden interessiert, bei dieser frau auf dem foto sehe ich keine einzige tränen . Die ypg sind Terroristen.<<

Und die YPG, das sind alle, die Erdogan nicht unterstützen oder ihm gar widersprechen. Egal ob Kurde oder nicht.

@Tiberus19

"Das fiel unter den Kurden weg. Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach."

Das hab ich ja noch nie gehört. Da wüsste ich schon gerne wo sie diese Informationen her haben oder ob das nur so eine Aussage von Ihnen ist.
Ich bin gern bereit, meine Meinung zu ändern, aber etwas mehr objektive Beweise für diese ungeheure Behauptung wären schön.

RE: um 10:19 von Inge N.

"Diese Aussage im Artikel widerspricht das der Darstellung auf wikipedia "

Und wer hat das ins Wiki reingeschrieben ?

"das Koordinationskomitee den friedlichen Protest gegen das Regime"

friedlich ?
in dem man 1/3 des Landes besetzt hält
und die Menschen, die eben genau von da geflohen sind (Kurden,Araber) nicht zurückholt, aus der Türkei.
Warum ? Weil ja wohl die PYD ganz schnell an Macht verlieren würde. Außer sich selbst vertritt die PYD niemanden.

@fathaland slim um 19:16Uhr

Zu diskutieren, ob Zynismus oder Sarkasmus vorliegt, ist letztlich unnötig. Wichtiger ist, ob das verstanden wird. Oft genug wird z.B. Ironie, auch von Ihnen nicht verstanden; dabei ist entscheidend, ob Absicht dahintersteckt oder nicht. Ihre Meinung, daß "Völkerrecht" instrumentalisiert wird, teile ich nicht immer, da darin schon wieder eine Art von Relativierung bzw. Entschuldigung für Mißbrauch enthalten ist."Völkerrecht" ist schon immer das Feigenblatt von Machtpolitik gewesen.

Gebietsanspruch

Das Gebiet „gehörte“ Assad, wenn man das von einem Diktator überhaupt sagen kann, wurde dann vom IS erobert und unter großen Opfern mit Hilfe einiger Verbündeter von den Kurden zurück erobert, wobei steht’s klar war dass diese einen eigenen Kurdenstaat errichten wollten und dies nicht für Assad getan haben. Daher halte ich es für absolut legitim dass ihnen das Land nun auch gehören soll. Die Landesgrenzen auf der gesamten Welt wurden historisch gesehen auf ähnliche Weise festgelegt!

Und zu behaupten YPG sei equivalent zur PKK weil beide bewaffnete Kurden sind und auf dieser Grundlage einen Krieg vom Zaun zubrechen um von der miesen Wirtschaft abzulenken halte ich für sehr schwach!

„Am 14. Oktober 2019 um 10:18

„Am 14. Oktober 2019 um 10:18 von Feo
re:9:55
Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!“

Und das muss die NATO der Türkei jetzt unmittelbar und ohne Missverständnisse zur Kenntnis geben. Die Türkei hat den ersten Schuss abgegeben. Die NATO muss klare Kante zeigen und notfalls die Türkei in Syrien untergehen lassen

Alles schon geklärt

Ich denke, egal wie das öffentliche Geschrei ist, diese militärische Offensive ist mit allen Seiten vorher abgeklärt.
Die Türken zerschlagen die wegen dem IS gutausgerüstete YPG auf ihren früheren Niveau runter, der Westen jault öffentlich rum, die Kurden gehen zu Assad der jetzt wieder die Kontrolle bekommt ohne eine gut gerüstete YPG zu bekämpfen, die Russen bleiben bei ihrem Status und alle bekommen so was sie wollen
Außer natürlich den Kurden.

Das erklärt das Verhalten aller Beteiligter.

RE: um 09:24 von Vollgas

"Warum gibt man den Kurden nicht die Waffen statt Erdogan "

Meinn Sie jetzt die Kurden oder die YPG/PYD.

Die einen sind das Volk Kurden und die anderen YPG/PYD unterscheidet von der IS nur , dass sie keine Köpfe abschlagen.

Und wieder zeigt sich ...

... was passiert, wenn Narzissten, Paranoiker oder Volkstribune an den Schalthebel der Macht sitzen. Es gilt dann das Opportunitätsprinzip und die normative Kraft des Faktischen. Ich denke, also will ich. Dass man mit unüberlegten
kriegerischen Akten Partner gleichermaßen verprellt wie in hochnotpeinliche Verlegenheit bringt, hindert einen Erdogan nicht daran, Solidarität zur selbstgesehenen Not einzufordern. Man könnte lachen, wenn es nicht im Halse stecken bliebe.

Die Kurden sind übrigens keine Waisenknaben. Sie haben zwar das Pech, auf mehreren Staatsgebieten zu siedeln ohne staatenlos zu sein und sind kulturell nicht homogen. Was sie nicht daran hindert, Forderungen nach staatlicher Einheit zu stellen und dieser da und dort auch mit Nachdruck Gehör zu verschaffen. Ihr Kampf gegen den IS war auch kein reiner Akt der Selbstbehauptung, sondern geschah in der Hoffnung auf entsprechenden Lohn. Den es nun nicht gibt. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

@ 10:10 von Exillant

Jeder redet von YPG und was das für üble Terroristen sind. Was ist aber mit Erdogans arabischen Hilfstruppen? Sind doch auch Terroristen, nur eben auf der anderen Seite. Sie haben in den ersten Tagen der Invasion einige Schreckensbilder produziert. Mehrere Videos, die im Internet verbreitet wurden, offenbaren den Hass, der mit der Invasion einhergeht – und der sich immer weiter verstärkt, je länger die Gewalt andauert. Es sind Szenen, die all jene bestätigen, die vor Plünderern und Islamisten gewarnt hatten, die jetzt unter dem offiziell klingenden Namen „Syrische Nationale Armee“ Erdogans „Friedenskorridor“ freischießen und sogar den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) weiterführen sollen. Milizionäre verhöhnen die Leichname gefallener Feinde und rufen Parolen wie diese: „Wir werden die Stellungen der Feinde Gottes treffen.

10:30 von fathaland slim

Es gibt keine Beistandspflicht der NATO,
.
und wenn Syrien das Staatsgebiet der Türkei angreift
und sei es versehentlich oder die mit ihr Verbündeten Russen ?

@08:45 von krittkritt

"Die Kurden hatten bisher Verhandlungen abgelehnt".
Verhandlungen gibt es schon lange.
Die Kurden wollen im Bündnis mit anderen Parteien ein föderales Syrien erreichen und sie wollen, dass die Föderation Nordsyrien Teil des Landes bleibt. Allerdings haben Sie es in den stattgefundenen Verhandlungen bisher abgelehnt, sich zu unterwerfen.

Kurden in Syrien

Die Kurden in Syrien haben den syrischen Pass. Sie hatten wie alle andere Volksgruppen jederzeit die Möglichketi sich politisch, kulturell und religös wie jeder andere frei zu entfalten. In Syrien lebten bis zu dem Aufstand der Islamisten alle Volksgruppen und Religionen - Sunniten, Christen, Juden, Drusen, Alawiten, etc. - friedlich zusammen. Jeder durfte seine Kultur und Religion offen und frei ausüben.

Anders als in der Türkei. Dort war es den Kurden sogar lange Zeit unter Strafe verboten kurdisch zu sprechen.

Es braucht keine Autonomie. Die Kurden sollen sich eben politisch engagieren.

Im syrischen Parlament sind und waren Christen, Sunniten, Alawiten, etc., Frauen und Männer. Ebenso verhält es sich mit den Minister Posten.

Das ist nicht in jedem arabischen Land so liberal. Verwunderlich, dass gerade bei unseren Partnern dies nicht so ist.

09:55 von fathaland slim

"Das rief die Regionalmächte der Gegend auf den Plan"

Mein Atlas zeigt die USA, England, Russland und Frankreich liegen nicht gerade um die Ecke, wenn ich so sagen darf. Aber zugegeben, wir leben in einem globalen Dorf.

Wenn es hier tatsaechlich um Menschenrechte und Freiheit geht, warum haben dann Libyen, Irak, Afghanistan, Jemen immer noch Krieg? Warum Tunesien z.B. nicht? Ägypten?

Es ist schon erstaunlich zu sehen, welche Folgen die Intervention auslaendischer Militaermaechte in innenpolitische Konflikte haben kann, wenn sie unter geopolitischen Praemissen gefuehrt werden.

Zu mehr Freiheit und Menschenrechten fuehrt das jedenfalls scheinbar erst einmal nicht.

RE: um 09:58 von NeutraleWelt

"Diese Menschen verteidigen ihr Land. Ich wünsche ihnen viel Erfolg gegen Erdogan, "

Ihr Land ? Seit wann ist die PYD/YPG da ?
Wen genau vertreten die ? etwa die Kurden ?

"damit sich nicht ein Armenien 2.0 wiederholt."

Mit großem Eifer wird verdrängt , dass über 15 Millionen Kurden in der Türkei leben.
Und seit Jahren mehrere 100tausend geflüchtete Kurden aus Nordsyrien.
Ich habe noch nicht mitbekommen, dass die PYD sie wieder zurückholen wollte.

DIE Lehren, die man eigentlich aus dieser...

...fatalen Entwicklung ziehen müsste,
kommen mit keiner Silbe zu Wort!
All die brachiale Zerstörung mit
hunderttausenden Toten und
zig Millionen Flüchtlingen hat
rein NICHTS als Elend und Leid
gebracht!!
Wann kommt bloß endlich die
Erkenntnis, dass man mit roher
Waffengewalt einfach nichts erreicht
und insbesondere nicht DIE trifft,
die man eigentlich treffen, bzw.
zum Einlenken bringen will?!?
Wer ehrlich die ganzen Einsätze
im Nahen Osten bilanziert, der
muß feststellen, dass man zwar
alles zerstört hat, aber die alleinigen
Leidtragenden die Zivilbevölkerung
ist und sich politisch fast nichts
geändert hat, eher im Gegenteil!
Profitieren tun immer nur die
Rüstungskonzerne, deren Profite
wir dann milliardenfach und
höchst unmoralisch über auf
die Gemeinschaft umgelegte
Steuergeldern wieder ausgleichen
dürfen!!

10:08 von fathaland slim

09:44 von Meinung zu unserer Truman Welt
>>Putin ist ein Fuchs und hat Trump in der Hand<<

Das ist auch meine Einschätzung.

jedem seine Verschwörungstheorie. Auch wenn diese ausgesprochen lächerlich ist. Um es zurückhaltend auszudrücken.

@ 10:10 von Exillant

Die YPG tötet keine Mütter und Kinder.
Das ist Propaganda.

Die türkische Armee und ihrer verbündete Dschihadisten töten Mütter und Kinder.

re:Schabernack um 10:33

den Antrag auf Beistand der Bündnispartner wird die Türkei aber stellen und darauf abstellen nicht in Stich gelassen zu werden.
Ganz offensichtlich ist aber den Mitgliedern des Bündnisses nicht hinreichend klar, unter welchen Umständen nach völkerrechtlichen Grundsätzen ein Staat sich gegenüber einem anderen Staat sich verteidigen darf. Insofern wird dieser Fall ein Präzedenzfall sein.

Wen wundert's...?

"...doch Assad will das ganze Land kontrollieren. "
Ach wirklich? Ist das eventuell auch der Grund, weshalb er gegen islamistische Rebellen gekämpft hat? Na so ein Böser...!
Bezüglich Wahl und mehrheitlicher Unterstützung der Bevölkerung mal hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_Syrien_2014

Diese Wahl fand während des sogenannten Bürgerkriegs statt und trotzdem wurde er in einer international anerkannten Wahl (wieder) gewählt. Auch sollte man bedenken, dass Syrien vor den schrecklichen Auseinandersetzungen ein blühendes, aufstrebendes Land war - sehr zum Ärger einiger westlicher Herrscher bzw. Herrschaften...!

RE:um 10:39 von Inge N.

Und was bedeutet das für die Menschen konkret ? Auskommen, Arbeit, Essen, Bildung,
Freiheit, ...nichts von dem.
Sie erzählen unaufhörlich nur, dass dort
irgendwelche Verwaltungsstrukturen geschaffen wurden.
Ja, der Selbstverwaltung willen.
Eine Verwaltung hatte die IS auch.
Vielmehr werden nur Leute zur "Wahl" gestellt , die auch dem PYD nahe stehen.
Das sind nichts weiter als "Türsteher" der PYD.
Ein Parade-Beispiel an kurdischer Autonomie sehen wir seit Jahren in Nord-Irak. Die Politiker versorgen bloß Ihre eigene Sippe,sonst läuft da rein gar nichts.

Ein baldiges Ende der Syrienkrise wäre möglich gewesen

Der IS und andere Dschihadisten waren schon sehr zurückgedrängt und Salih Muslim von der syrischen Kurdenpartei PYD hat gegenüber der Assad-Regierung geäußert, eine politische Vereinbarung sei generell möglich, wenn Damaskus dem Umbau Syriens zu einem föderalen und demokratischen Staat zustimme.

Der Angriff der türkischen Armee im Bündnis mit Islamisten wird das Leiden in Syrien fortsetzen und den IS wieder stärken.
Außerdem schwächt der Angriff die Kräfte, die für einen Wandel hin zu einem föderalen und demokratischen Syrien eingetreten sind.

Einfach unfassbare Morde

Gestern zeigte die "Tagesschau" einen der unfassbaren Morde durch die Invasionstruppen der Türkei. Eine wehrlose, unbewaffnete kurdische Politikerin war vor laufender Kamera aus dem Auto gezerrt worden. Dann hackten ihr Angehörige der Invasionstruppen offenbar vor laufender Kamera (verpixelt) den Kopf ab. Unsere komplette Familie ist erschüttert. Das ist ein regelrechtes Abschlachten eines völlig wehrlosen Menschen in türkischer Verantwortung. Ein Kriegsverbrechen der übelsten Sorte, genau wie es der IS betrieben hat. Hoffentlich kann Präsident Assad den Kurden gegen diese Grausamkeiten helfen.

10:42, Demokritisch

>>@Tiberus19
"Das fiel unter den Kurden weg. Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach."

Das hab ich ja noch nie gehört. Da wüsste ich schon gerne wo sie diese Informationen her haben oder ob das nur so eine Aussage von Ihnen ist.
Ich bin gern bereit, meine Meinung zu ändern, aber etwas mehr objektive Beweise für diese ungeheure Behauptung wären schön.<<

Die Journalistin und Türkeikennerin Susanne Güsten schrieb einen Artikel zum Thema Kurden, Aramäer und Assyrer, der heute u.a. im Tagesspiegel und der Neuen Osnabrücker Zeitung veröffentlicht wurde und das Verhältnis dieser Volksgruppen auch historisch beleuchtet. Da wird die Problemlage etwas differenzierter dargestellt, als es "Tiberus19" tut. Leider ist der im Netz noch nicht zu finden. Seine Überschrift lautet: "Provoziert Kurdenmiliz Feuer auf Christen?"

Mir tun die Kurden leid. Sie

Mir tun die Kurden leid. Sie führen stellvertretend Krieg und bilden die Bodentruppen für den Kampf gegen den Terror. Zum Glück füllt Putin das Vakuum auf, was der derzeitige US-Präsident durch Untätigkeit und Unfähigkeit hinterlässt. Damit wird der Einfluss des Westens international natürlich geringer. Internationale Verhandlungen für den Status der Kurden sind aber sowas von überfällig. Vielleicht sollte die Welt den Kurden mal irgendwann was zurückgeben und nicht immer nur an den Rand drängen. Das würde auch der der türkischen Sicherheit auf ein höheres Niveau verhelfen.

RE: um 09:30 von Margareta K.

"Den Vogel abgeschossen hat aber wieder einmal die Blöd-Zeitung. Schlagzeile: “Assad schickt seine Schergen nach Nordsyrien“""

Niemand hatte Assads Armee bislang anders tituliert. Jetz ist der wieder der Gute .

Zitat aus der WELT (nur ein! Beispiel):
"Assads Schergen massakrieren zwölf Fabrikarbeiter"

10:44, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 9:16Uhr

>>Völkerrecht" ist schon immer das Feigenblatt von Machtpolitik gewesen.<<

Ja sicher. Wenn es irgendwie passt oder passend gemacht werden kann.

Nichts anderes wollte ich sagen.

Ich glaube nicht,

dass Putin "jongliert".
Jedem, der sich ohne Einladung auf syrischem Boden breit macht, sollte auch klar sein, dass er dort wieder verschwinden muss. Das wird Herr Erdogan in naher Zukunft auch noch merken.

@10:33 von Erny

es fehlt nur noch eine flugverbotszone geschützt durch die russische luftabwehr mit S-300 und s-400 Einheiten die sehr gut funktionieren und auf alle Fälle erdogans Truppen zu Luft stoppen können

Da wäre wohl ein "könnten" statt eines "können" angebracht. Wenn Putin das vor hätte, wäre ja im Vorfeld genug Zeit gewesen, die Türken auf die Gefahr hinzuweisen, eventuell ein paar der Systeme symbolisch zu verlegen.

Aber die türkische Luftwaffe scheint die Gefahr für überschaubar zu halten. Putin hilft den Kurden genauso wenig wie Trump.

10:47 von Exillant

"...und die anderen YPG/PYD unterscheidet von der IS nur , dass sie keine Köpfe abschlagen..."

Das ist falsch. Ich glaube, Sie meinen nicht YPG/PYD sondern die islamistischen Milizionäre, die als Verbündete von Erdogan jetzt gerade in Nordsyrien morden. Das sind Islamisten, im Gegensatz zu den Kurden.

Nun Erdogans Krieg hat Kurden

Nun Erdogans Krieg hat Kurden und Assad auf einen Nenner gebracht!Ein guter Schritt auf dem Wge zu einem friedlichen Syrien! Assad hin Assad her die Kurden haben sich an ihn gewand,eine gute Kombination für mehr Demokratie in Syrien!Eine Teilautonome Zone für Kurden an der Grenze zur Türkei unter Putins Aufsicht und Assads Zustimmung, Erdogan wäre Politisch erledigt!Die Türkei im Orient bedeutungslos und in der EU unerwünscht!Schachmatt Türkei!

Ich glaube, dass

Assad und die Kurden ganz pragmatisch zusammenarbeiten koennen, um den Eindringling zu vertreiben.

Die Autonomie ( Bundesstaatsregelung) gibt es auch in Deutschland und Oesterreich. Auch Serbien hat mit der Vojvodina Eine autonome Provinz. Das funktioniert.

Erdogan muss der Prozess gemacht werden. Er hat ein fremdes Land ueberfallen. Er muss ebenso behandelt werden, wie die Kriegsverbrecher des letzten Balkankrieges.

RE: um 10:44 von Optimatum

Schwach ist die Behauptung
"um von der miesen Wirtschaft abzulenken ...."

Soll man jetzt warten, bis sich die Wirtschaft erholt hat, damit eine Bedrohung beseitigt wird ?

"Daher halte ich es für absolut legitim dass ihnen das Land nun auch gehören soll."

Werden die dann auch die 100tausenden Kurden, die genau aus diesem Gebiet geflohen sind, zurückholen ?
Bislang gab es da keine Ambitionen.

"YPG sei equivalent zur PKK"

Bei dem Abzug der US-Truppen schwenken die YPG alle! Fahnen der KCK inkl. das Portrait Öcalans. Jetzt sagen Sie die haben mit denen nichts zu tun (?).

meine Antwort auf:

# 09:56 von Denkerist

Ich stimme Ihren Kommentar zu. Es ist erfreulich, dass auch Sie sich nicht mit inhaltlich falschen Überschriften zufrieden geben, sondern nach dem tatsächlichen schauen.

Am 14. Oktober 2019 um 09:32 von fathaland slim

Das mit der christlichen Selbstverwaltung unter Assad ist Quatsch.
-------------
Ich verbitte mir ihre abwertenden Äußerungen. Das machen Sie immer so, wenn Ihnen was nicht passt.
Ich war 2007 in Maalula eine Hochburg der Aramäer. Blühendes christliches Leben im Einverständnis mit Assads Aufsehern. Durch die IS zerstört, dann von Aufständischen besetzt. Bis heute sind die Mönche und die Dorfgemeinschaften nicht zurückgekehrt. Ähnlich im Kurdengebiet beim Simeons-Kloster.
Wäre schön, wenn Sie mal Fakten zu Kenntnis nehmen.

10:47, Exillant

>>Die einen sind das Volk Kurden und die anderen YPG/PYD unterscheidet von der IS nur , dass sie keine Köpfe abschlagen.<<

Aber ansonsten sind sie, wie der IS, streng islamistisch und streben ein Kalifat an?

Sie schreiben Unsinn.

Genau das Gegenteil ist der Fall

Der ZAVD beklagt die türkischen Bomben auf die Häuser der Assyrer in Nord-Syrien. Er "verurteilt aufs schärfste die türkische Offensive in Nord-Syrien, wo Assyrer, Armenier, Kurden, Yeziden und Araber weitgehend in Frieden miteinander gelebt haben" (ZAVD-Statement vom 10.10.2019).

Merkwürdigerweise sind diese Christen der Türkei nicht dafür dankbar, dass die Türkei sie bombardiert, ihre Häuser zerstört, die Krankenhäuser bombardiert und so viele Menschen tötet.

Den ZAVD kennen Sie gar nicht? Der Zentralverband der Assyrer.

Präsident Assad wird ganz Syrien befreien

Eine kluge Entscheidung sich der syrischen Regierung anzuschließen um alle Aggressoren aus dem Land zu jagen und den Islamischen Staat ein für alle mal auszulöschen.

Einstehen für ein freies, souveränes und unteilbares Syrien.

Na sowas.

"Sie hoffen auf Schutz, doch Assad will das ganze Land kontrollieren."

Na sowas, Donnerwetterschlag, wer haette DAS gedacht! Assad will das ganze Land kontrollieren! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. War ich nie drauf gekommen, wenn es uns die tagesschau nicht unter die Nase reiben wuerde. Danke!

Den Kurden geht's nun mehr als vorher um's nackte Ueberleben. Ob Assad ihnen ihre Selbstverwaltung ermoeglicht oder nicht - was spielt denn das noch fuer eine Rolle?

Unter Erdogan sterben oder unter Assad leben, das ist keine schwere Wahl fuer die Kurden.

@10:48 von Sisyphos3

die Frage ist sehr einfach zu beantworten. Nie und nimmer greift Syrien das Staatsgebiet der Türkei an.

10:48, Sisyphos3

>>10:30 von fathaland slim
Es gibt keine Beistandspflicht der NATO,
.
und wenn Syrien das Staatsgebiet der Türkei angreift
und sei es versehentlich oder die mit ihr Verbündeten Russen ?<<

Wenn es eine Folge des türkischen Angriffskrieges ist, dann hat die Nato damit nichts zu tun.

Abgesehen davon würde Putin einen ernsthaften Angriff nicht ausführen oder zulassen. Er ist kein Hasardeur.

@ fathaland slim um 09:11

"Ja, er foltert und mordet völkerrechtskonform. Das macht für seine Opfer einen großen Unterschied."

Der aggressive demokratische syrische Nachbar im Westen foltert und mordet ebenfalls. Nur das es da nicht völkerrechtskonform geschieht, sondern seit Jahrzehnten völkerrechtswidrig. Das scheint die Unterstützer dieses Nachbarn aber nicht sonderlich zu stören.

Als die IS-Terroristen stark dezimiert waren

Als die IS-Terroristen stark dezimiert waren und ihr Kalifat zerstört, wäre eine politische Lösung für Syrien möglich gewesen. Die mit der syrischen Kurdenpartei verbündeten Oppositionellen wollen ein föderales Syrien, keine Teilung des Landes.

Eine Offensive der Türkei und ihrer islamistischen Verbündeten stürzt das Land weiter in Krieg und Chaos.

Siehe "Erdogans Syrien-Offensive: Was aus den Menschen in Afrin geworden ist".

Sehr vernünftig.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

was für ein Spiel

Assad wird von den Kurden gebeten sein Terretorium zurück zu erobern.
Wenn die Türkei nicht einmarschiert wäre, dann würde es kurdisches Gebiet beleiben.

So bekommt Assat sein Land zurück, die Türkei hat die Kurden eingedämmt und der Russe darf weiterhin in Syrien als Schutzmacht bleiben.

Somit war der ganze Krieg mit seinen vielen Opfern ein sinnloses Unterfangen.

@ fathaland slim um 09:32

"Das mit der christlichen Selbstverwaltung unter Assad ist Quatsch. Und das mit der Freiheit sowieso. Wobei unter diesem Begriff jeder etwas anderes versteht."

Da Sie sich immer so informiert gaben und geben, insbesondere als die "syrische Opposition" die militärische Oberhand hatte, würde mich sehr stark interessieren, welche Rechte diese Menschen unter ihren preferierten syrischen Oppositionelen gehabt hätten. Mal schauen ob Ihre Darstellung mit den Berichten der durch syrischer Truppen und ihrer verbündeten befreiten Zonen übereinstimmen?

@Optimatum

Abdullah Öcalan hat mit der PKK seit ca. 1983 in Syrien residiert und wurde von dem alten Assad hofiert.
Nachdem Abdullah Öcalan 1999 von Syrien aufgefordert wurde Ihr Stattsgebiet zu verlassen, ist die PKK international immer mehr in bedrängnis geraten. Um ärger für die Gruppierung in Syrien vorzubeugen wurde die YPG 2003 "Gegründet".
Neuer Name + neue Flagge und schon ist man "Sauber".
Die YPG wurde von niemandem gewählt, Sie hat auch keine Demakratischen tendenzen.
Sie hat auch beim Aufstand gegen Assad nicht mitgemacht, sondern gehofft ohne Kämpfe als Sieger hervorzugehen.
Sie hat den IS auch nicht bekämpft weil Sie die Demakratie und den Westen schützen wollte, wie oft behauptet, sondern es ging um das eigene Überleben.
Das Amerika und Co Sie bewaffnet haben, lag nur daran das keiner aus dem Westen Bodentruppen einsetzen wollte und frei nach der Amerikanischen Devise "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" . Wie seinerzeit mit Saddam und den Taliban etc.

11:07, klasube

>>Diese Wahl fand während des sogenannten Bürgerkriegs statt und trotzdem wurde er in einer international anerkannten Wahl (wieder) gewählt.<<

Inwiefern international anerkannt? Als demokratisch? Von wem?

>>Auch sollte man bedenken, dass Syrien vor den schrecklichen Auseinandersetzungen ein blühendes, aufstrebendes Land war - sehr zum Ärger einiger westlicher Herrscher bzw. Herrschaften...!<<

Unsinn. Wenn Ihr rosiges Bild der Wirklichkeit entsprechen würde, dann hätte es die Aufstände nicht gegeben.

Sollte jetzt der Einwand kommen, dahinter hätten die Amis gesteckt:

Ein zufriedenes Volk in einem blühenden, aufstrebenden Land stellt sich nicht gegen seine Regierung und lässt sich auch nicht von außen instrumentalisieren.

@fathaland slim 09:23

Das Land Kurdistan hatte keine Verwaltungszone in Syrien sondern nur in Irak und Türkei. Durch den Krieg hat Kurdistan in Syrien Land gewonnen. Durch Krieg darf man laut UN kein Land Annexieren, wiederum ist Kurdistan auch nicht teil UN. Kontakte zu Syrien vergleichen die Kurdische Verwaltungszone in Syrien mit der Israelischen Besetzung in Westjordanland. Richtig wäre wenn der Teil und das Öl von Syrien verwaltet wird und die Kurden Syrische Staatsbürgerschaft oder Permanentes Visa beantragen. Deshalb bin ich der Meinung das Kurdistans Anspruch auf ein Drittel Syriens nicht Rechtens ist.

@ 11:07 von Exillant

"Vielmehr werden nur Leute zur "Wahl" gestellt , die auch dem PYD nahe stehen.
Das sind nichts weiter als "Türsteher" der PYD."
.
Tauschen Sie PYD gegen AKP aus, dann stimmt das auch!
Tollen Finanzminister haben Sie da........

Assad ist demokratisch gewählt??

@von Denkerist - Assad ist demokratisch gewählt, von wem?? Assad ist ein Despot und
hat mit einer Demokratie nichts im Sinn. Ich bin erschüttert über Ihren Beitrag, Sie befürworten also das, was Assad macht?
Assad gehört vors Tribunal. Er ermordet sein eigenes Volk, er ist bitterböse.

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Viele Grüße
Die Moderation

Um das jetzige Problem noch

Um das jetzige Problem noch mal darzustellen...
Die Übergänge zwischen Aufständische, Kurden und IS sind fließend.
Alle haben fürchterliche Kriegsverbrechen begangen. Die Leittragenden waren immer Minderheiten besonders die genannten Christen. Vielleicht haben sich die Aramäer und Assyrer zuviel von den Türken versprochen. Die machen offenbar kein Unterschied zwischen den genannten Kriegsparteien. Das Ergebnis ist also, daß die Christen wieder unter das Panzerrad geraten.
Man kann also nur auf einen Sieg von Assad hoffen. Soweit ist es jetzt schon gekommen.

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