Ihre Meinung zu: Japan: Viele Tote und Vermisste nach Taifun "Hagibis"

13. Oktober 2019 - 5:32 Uhr

Mit voller Wucht hat der Taifun "Hagibis" Japan getroffen - und langsam wird auch das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben. Dämme brachen, viele Häuser stehen unter Wasser.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.666665
Durchschnitt: 2.7 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Klimawandel schuld?

Falls Klimafanatiker den Taifun wieder auf einen Klimawandel schieben:

Den Begriff "Taifun" gibt es schon seit dem es Taifune gibt. Also noch vor der Zeit, seit dem vom Klimawandel gesprochen wird.

Hilflosigkeit in einem Hochtechnologieland

Da staunt man nur noch über die Hilflosigkeit in einem Hochtechnologieland wie Japan. Wie unvorbereitet man ist gegen die Naturgewalt, obwohl man damit mehrmals pro Jahr konfrontiert wird und weiß was Sache ist. Schon die damalige Hilflosigkeit beim Kernreaktorunfall und auch nach dem Unfall versetzte einem im Staunen. Noch mehr jedoch muss man Stauen über den Gleichmut der Bevölkerung über diese fehlende Vor und Nachsorge. Das man dies hinnimmt, die fehlende Infrastruktur, die scheinbar fehlende Sicherheitsplanung für Notfälle, die fehlende Mindestentschädigung ( Siehe Kernkraftwerk )
Ist das jetzt das 21.Jahrhundert ?

Also sorry.....

Ich finde bei so einer Katastrophe braucht es keine Kommentare.
Aber jetzt gegen " Klimafanatiker" zu schießen, ist ja wohl voll Banane.
Mehr will ich dazu garnicht sagen, zwecklos.

@raneri

War klar.
Der erste, der das Wort "Klimawandel" schreibt ist ein Klimawandelleugner.

@ rareri (10:09)

Den Begriff "Taifun gibt es" nicht schon seit dem es Taifune gibt. Die Menschen damals haben dort erst abgewartet. Und frühestens nach dem zweiten Taifun, kamen sie auf diesen Begriff, ist wohl klar. Wozu Substantive unnötig verteilen.
Apropos Substantive, da haben Sie auch gleich in die Trickkiste gegeriffen und gleich drei mal den Klimawandel und einmal die Klimafanatiker erwähnt. Nur damit diese nicht gleich loslegen. In Anlehnung an Watzlawick (Kommunikationstheorie) möchte ich Ihnen gerne zurufen: möchten Sie nicht Ihren Hammer behalten? Sie wissen bestimmt, dass es Temperaturen, Kohlenstoff, Sauerstoff und andere Elemente und Verbindungen auch vor den Menschen gab. Woher wissen Sie, dass es genau diesen Taifun über Japan, nicht wegen dem Klimawandel gibt? Ich bin gespannt auf Ihren Beweis (Sayonara Zetsubó Sensei).

Es gibt ein Foto von einem

Es gibt ein Foto von einem umgekehrten Auto in Chiba. Ich denke das Haus im Hintergrund ist noch schlimmer dran.

@rareri 10:09 Sicher ist der

@rareri 10:09
Sicher ist der Begriff Taifun aus der Zeit vor den großen Wetterkapriolen.
Die Heftigkeit und auch die Örtlichkeit des Wetters war damals aber noch nicht so schlimm ausgeprägt. Unsere Atmosphäre ist, wohl bedingt durch die globale Erwärmung, ganz schön durcheinander. Das führt wohl zu diesen und anderen Unwettern in nie gekanntem Ausmaß.

@ rareri

Heftigkeit und Regenmenge von Wirbelstürmen, Hurricanes, Taifunen werden messbar stärker. Aber leider sind Klimawandelleugner*innen bzw. besser formuliert Klimazerstörungsleugner*innen ja resistent gegen Fakten und Entwicklungen, das geht bis in manche Parteizentralen und Regierungssitze.

@ rareri

"Falls Klimafanatiker den Taifun wieder auf einen Klimawandel schieben"

Seien Sie doch bitte so nett und definieren den Begriff "Klimafanatiker" ein wenig.
Ich bin zugegebener Maßen ratlos wen oder was Sie damit meinen.
Aber davon ab: Taifune gibts tatsächlich seit ewig - allerdings scheinen Häufigkeit und Stärke zuzunehmen. Gesicherte Langzeitstudien fehlen naturgemäß noch, sollten aber in zwanzig dreißig Jahren vorliegen...

Lehren für uns ziehen

Wie Fukushima zeigt auch Hagibis die fahrlässige Vernachlässigung öffentlicher Sicherheit in Japan. Hier werden wir keine Taifune kriegen, nur die Reste von Hurrikanen als Tiefs oder andere Wetterlagen, die Starkregen bringen können. Kaum eine Stadt, kaum ein Landwirt ist auf Starkregen - witzigerweise auch nicht auf Dürre - angemessen vorbereitet. Eine Diskussion über beide Gefahren ist nötig, um daraus dann Maßnahmen zu entwickeln und einzuführen: von Hausbesitzern über Kommunen und Länder bis Bund und EU. Es ist allerhöchste Zeit.

re rareri

"Klimawandel schuld?

Falls Klimafanatiker den Taifun wieder auf einen Klimawandel schieben:"

Klimawandelleugner versuchen doch zu gern, den Klimawandelkritikern alberne Behauptungen in den Mund zu legen.

Wer da der "Fanatiker" ist lässt sich unschwer erkennen.

Anmerkung

Zum Glück ist Japan eine starke Wirtschaftsnation, die diese Folgen der furchtbaren Katastrophe wird tragen können.
Hoffentlich werden die vermissten Menschen lebend gefunden.

"Klimafanatiker den Taifun ... auf einen Klimawandel schieben"

Wahrscheinlich ist Ihnen nicht bekannt, dass ein einzelnes Wetterextem nicht KAUSAL mit einem Klimawandel in Verbindung gebracht werden kann. Sollte man hingegen feststellen, dass sich die Häufigkeit oder die Stärke bestimmter Extremwetterereignisse ändert, dann wäre dies per Definition ein Klimawandel.
Was den konkreten Fall betrifft, so ist auffällig, dass es sich um den stärksten Taifun seit Jahrzenten handeln soll. Gleiches konnte vor Kurzem über den Hurricane (aka Taifun) konstatiert werden, der die Bahamas verwüstet hat.
Mit Hurricanes werden wir hier wohl nicht zu tun bekommen. Doch das Auftreten von Tornados in Deutschland ist ein Phänomen, was es vor 50 Jahren noch nicht gab.
Es deutet also vieles in die gleiche Richtung. Um das zu erkennen, muss man kein sog. 'Klimahysteriker' sein.

Jedesmal, wenn

ich die Bilder der Zerstörung nach solchen Naturkatastrophen sehe, denke ich, dass es doch eigentlich für jeden einleuchtend sein müsste, dass die Folgekosten für das Nichtstun immens sein werden. Könnte man ausreichende Schutzmassnahmen ergreifen, wie immer wieder gefordert statt Klimaschutz zu betreiben?
Wohl kaum.

10:09, rareri

>>Klimawandel schuld?
Falls Klimafanatiker den Taifun wieder auf einen Klimawandel schieben:

Den Begriff "Taifun" gibt es schon seit dem es Taifune gibt. Also noch vor der Zeit, seit dem vom Klimawandel gesprochen wird.<<

Ach so.

Das wusste ich gar nicht.

Ich dachte, der Begriff sei von den Klimafanatikermainstreameliten erfunden worden.

Aber was ich wirklich interessant finde ist, daß es den Begriff sogar schon gibt, seitdem es Taifune gibt. Also seit vielen Millionen Jahren.

13:11, harpdart

>> Könnte man ausreichende Schutzmassnahmen ergreifen, wie immer wieder gefordert statt Klimaschutz zu betreiben?
Wohl kaum.<<

Kann man natürlich nicht. Außer natürlich man baut zehn Meter hohe Deiche rings um Japan und überdacht das ganze Land. Und hofft dann, daß das Dach nicht weggeweht wird.

Sich gegen Extremwetterereignisse prophylaktisch zu schützen ist nicht möglich. Das Wetter wird immer Mittel und Wege finden.

@harpdart

"Könnte man ausreichende Schutzmassnahmen ergreifen, wie immer wieder gefordert statt Klimaschutz zu betreiben?"

Klimaschutz ist die wichtigste Schutzmaßnahme. Zwar nicht für Sie und die 7 Mrd. aktuell lebenden Menschen, aber für die dutzenden Milliarden Menschen, die in den nächsten hunderten Jahren nach Ihnen leben werden.

Darstellung: