Kommentare

Junges Universum

... bevor er in die Kosmologie wechselte und sich mit den Eigenheiten des frühen Universums beschäftigte. Ein Beispiel dieser Eigenheiten: Das junge Universum war bis zum Alter von knapp 400.000 Jahren noch nicht durchsichtig.

Der Urknall war ja angeblich die Geburt des Universums. Es wäre ein Ding, wenn ein Forscher die Ursache entdecken würde, die zum Urknall geführt hat, bzw. was 400.000 Jahre vor dem Urknall war.

Herzlichen Glückwunsch !

Wie immer geht es bei den Nobelpreisen nicht nur um die Person (zumindest in heutiger Zeit), sondern auch um das Gebiet. Auffällig ist, dass das schwedische Komittee auffallend häufig Astrophysiker ehrt.

@rareri

....Es wäre ein Ding, wenn ein Forscher die Ursache entdecken würde, die zum Urknall geführt hat, bzw. was 400.000 Jahre vor dem Urknall war.
Geht es hier nicht um ersten die 400.000 Jahre nach dem vermuteten Urknall?

Die Ursache des Urknalls ist doch geklärt

Zumindest hat Stephen Hawking in seinem letzten Buch 'Kurze Antworten auf große Fragen' darüber geschrieben, weshalb es den Urknall gab. Die Instabilität des Nichts spielt hierbei eine große Rolle.

@rareri

So wie ich es bis jetzt verstanden habe beginnt die Dimension Zeit erst mit dem Urknall sich zu „entrollen“ also zu laufen. Die Frage nach einem vorher ist also per Definition nicht zu beantworten.

Also gibt es doch einen Planet B

Wundervolle Nachrichten, ich bin total aus dem Häuschen.
Vielleicht gibt es ja doch extroterranes Leben im Weltall.
Das wäre die beste Nachricht für unsere Zukunft.
Ich gratuliere ganz herzlich aus Berlin.

Bei aller Euphorie über die neuen Erkenntnisse

würde ich mir wünschen, dass alle Kraft und Forschung und Anstrengung aufgeboten werden, um unseren derzeitigen Planeten für uns bewohnbar zu erhalten .Es nützt der Menschheit nicht besonders viel zu wissen, dass wir nur ein Milliardstel von einem Milliardstel im Weltall sind.

Wirklich Zeit für neue Schulbücher!

Schön, dass darauf hingewiesen wird, das Schulbücher neu geschrieben werden müssten. Das sollte aber keine Floskel bleiben sondern endlich mal wahr gemacht werden. Es sind immer noch Schulbücher im Umlauf, die den Mythos verbreiten im Mittelalter habe man geglaubt, die Erde sei flach!!!

@16:26 von rareri

"Der Urknall war ja angeblich die Geburt des Universums. Es wäre ein Ding, wenn ein Forscher die Ursache entdecken würde, die zum Urknall geführt hat, bzw. was 400.000 Jahre vor dem Urknall war."

Da das außerhalb unserer Beobachtungsmöglichkeiten bleibt, bleibt eine solche "Entdeckung" Uropie. (Leider)

Wir alle würden wohl gerne wissen, wie alles entstanden ist und wie alles zusammenhängt. Das ist es ja auch, was den Forschergeist nicht ruhen lässt. Was die Menschheit da noch zu entdecken und zu berechnen imstande sein wird, können wir nicht vorhersehen. Die Frage nach dem "Warum" wird vermutlich weiterhin im Bereich der Religion verweilen. Wir können ja bis heute nicht einmal erklären, was Bewusstsein ist. Inzwischen nicht nur eine Frage für Neurowissenschaftler, sondern auch für KI-Experten.

Auf jeden Fall aber: Glückwunsch an die Preisträger und deren Mitarbeiter!

Es kann kein "Davor" beim Urknall geben

„Vorm“ Urknall – das geht nicht: Raum-Zeit ist erst mit/durch den/m Urknall entstanden. Wurde bereits von Prof. Lesch im TV erklärt. Ist zwar nur schwer denkbar, aber das ist ein Problem in unserm Gehirn… Und der Urknall dauert an (Hintergrundrauschen)…

Chimäre Dunkle Materie

Es gibt keine Dunkle Materie. Sie ist nirgendwo nachgewiesen, sondern nur postuliert, damit die Berechnungen der Sternenbewegungen um die Galaxienmittelpunkte wieder stimmen.

Dabei stimmen die Voraussetzungen dieser Berechnungen nicht: die Zentripetalkraft nimmt über große Entfernungen nicht so stark zu wie bisher angenommen.

Ein einfacher Gedanke zeigt dies: geht die Entfernung gegen Unendlich geht die Zentripetalkraft gegen Null.

Die Dunkle Materie wird das Schicksal anderer Hilfskonstruktionen (wie z.B. der Äther) erleiden: sie löst sich in Luft auf.

16:26 von rareri

Der Urknall war ja angeblich die Geburt des Universums.
.
das ist eine Theorie !
nicht mehr nicht weniger

@ rareri

... bzw. was 400.000 Jahre vor dem Urknall war.

Da im Urknall auch die Zeit entstanden ist, hat die Frage nach "vor dem Urknall" wenig Sinn.

Wissenschaft ist auch in ganzer Breite sinnvoll

@ jukep:
Es nützt der Menschheit nicht besonders viel zu wissen, dass wir nur ein Milliardstel von einem Milliardstel im Weltall sind.

Das würde ich nicht sagen. Es nutzt aber vorallem auch nichts, es zu ignorieren.

@ Möbius

Auffällig ist, dass das schwedische Komittee auffallend häufig Astrophysiker ehrt.

Ich hingegen habe auf mehr Aufmerksamkeit für die Astrophysik gehofft und dachte, immer diese Teilchenphysiker.

@ 17:26 von jukep

Zitat: „ Bei aller Euphorie über die neuen Erkenntnisse
würde ich mir wünschen, dass alle Kraft und Forschung und Anstrengung aufgeboten werden, um unseren derzeitigen Planeten für uns bewohnbar zu erhalten .Es nützt der Menschheit nicht besonders viel zu wissen, dass wir nur ein Milliardstel von einem Milliardstel im Weltall“

Also alle Mittel in die Erforschung des Klimawandels? Die unbegründete Panik nimmt zu.

Bücher zur Astrophysik?

"Schulbücher müssen neu geschrieben werden"

Dunkle Materie und Exoplaneten sind beide derart speziell, dass sie in keinem Schulbuch zu finden sind. Selbst im Physikstudium hat man damit nichts zu tun, sofern man sich nicht auf Astrophysik spezialisiert hat.

Dennoch freut es mich, dass dieses Thema auch Menschen fasziniert, die keinen Doktortitel in Astrophysik ansteben oder haben.

Die Vorhersage der Hintergrundstrahlung

und die Ursynthese gehen eigentlich auf Alpher und Gamow zurück. Erstmalig gemessen wurden Teile der Hintergrundstrahlung 1965 von Penzias und Wilson, die sie als elektronisches Artefakt (Schrottantenne wegen innenseitig schlecht beseitigbarer Taubenk*cke) deuteten. Bis -wiederum unter Berufung auf Gamow- die Theoretiker auf "keine Fehlmessung sondern als genau das worauf wir gewartet haben" erkannten und die Tauben entlasteten.

Am 08. Oktober 2019 um 17:26 von jukep

"dass alle Kraft und Forschung und Anstrengung aufgeboten werden, um unseren derzeitigen Planeten für uns bewohnbar zu erhalten ."

Es ist seit längerem genau bekannt, was getan werden muss, um unsere Umwelt- und andere Probleme in den Griff zu bekommen.
Das muss also nicht mehr erforscht, sondern gemacht werden. Es macht nur leider keiner.

Mal abwarten, wann diese

Mal abwarten, wann diese Geschichte umgeschrieben werden muss, da neue "Erkenntnisse" vorliegen. Existiert hier Angst, sich mit den naheliegenden Problemen zu beschäftigen, dass man derartige Geschehnisse favorisiert ?
Wenn hier nicht bald gehandelt wird, ist es dort gegenstandslos, ob statisch oder dynamisch oder ein Mix.

@rareri - Was war vor dem Urknall?

16:26 von rareri:
"Es wäre ein Ding, wenn ein Forscher die Ursache entdecken würde, die zum Urknall geführt hat, bzw. was 400.000 Jahre vor dem Urknall war."

An der Stelle verschmelzen die Physik und die Philosophie. Selbst ein Theologe könnte da mitreden, und seinen Gott an dieser Stelle ins Spiel bringen.

Ihre Frage, was vor dem Urknall war, setzt übrigens voraus, dass die Zeit schon existierte, bevor der Raum entstand.

Was auch immer da passiert ist: Für den menschlichen Verstand ist es nicht erfassbar.

@Bürokratenchinese - außerirdisches Leben

17:23 von Bürokratenchinese:
"Vielleicht gibt es ja doch extroterranes Leben im Weltall. Das wäre die beste Nachricht für unsere Zukunft."

Die Anzahl an Galaxien, Sonnensystemen und Planeten im Universum gibt in meinen Augen eine statistische Garantie, dass es weiteres Leben gibt. Aber warum sollte das eine gute Nachricht sein? Jegliche Kontaktaufnahme ist physikalisch unmöglich.

@einfach unglaublich, 18:09

Es gibt keine Dunkle Materie.

Beweisen Sie's. Dann winkt Ihnen der Nobelpreis. Und Mr. Peebles und die gesamte astronomische Forschergemeinde müssten neidlos eingestehen, dass Sie klüger sind als sie.

17:23 von _ben

17:09 von kemalata2
17:23 von _ben

Es ging bei meiner Aussage nicht um den Kern, dass es um die Zeit 400.000 Jahre dem Urknall ging, sondern darum, dass es ein Ding, also eine Sensation wäre, wenn ein Forscher die Situation vor 400.000 Jahr vor dem Urknall entdecken würde. Stellen Sie sich doch nicht so naiv an.

18:11 von Sisyphos3

das ist eine Theorie !
nicht mehr nicht weniger

Ich weiß!

Henne-Ei-Problem

1978 wurde der Nobelpreis für die Deutung der unerklärlichen 2,7 Kelvin, die überall zu messen war, als Hintergrundstrahlung als Nachfolge für den Urknall verliehen.
40 Jahre später Nobelpreis für die Berechnung, obwohl bereits einige wissenschaftler dies früher berechnet hatten?

Also war doch das Ei zuerst da.

Dunkle Materie

@ Einfach Unglaublich:
Es gibt keine Dunkle Materie. Sie ist nirgendwo nachgewiesen, sondern nur postuliert, damit die Berechnungen der Sternenbewegungen um die Galaxienmittelpunkte wieder stimmen.

Daher ist eine Aussage wie "Es gibt keine Dunkle Materie." aber auch obsolet.

@von Anna-Elisabeth

...was vor dem Urknall war.
"Da das außerhalb unserer Beobachtungsmöglichkeiten bleibt, bleibt eine solche "Entdeckung" Uropie. (Leider)"

Der Urknall selbst wurde auch nur indirekt über Hintergrundstrahlung und andere Methoden nachgewiesen. Aber immerhin so plausibel, dass es die meisten Menschen überzeugt. Die Theorien zu ("vor dem Urknall") und indirekten Nachweise, die bisher glaube ich rein mathematischer Natur sind, genügen leider nicht um zu überzeugen. Gerade auch weil verschiedene miteinander konkurrieren und einige mit unbewiesenen "Konstrukten" operieren um sie überhaupt stimmig zu machen.

@Smolle - Wissenschaft schafft Wissen

18:59 von Smolle:
"Existiert hier Angst, sich mit den naheliegenden Problemen zu beschäftigen, dass man derartige Geschehnisse favorisiert ?"

Die Wissenschaft schafft Wissen. Dieses wird aber gern ignoriert, wenn die nötigen Konsequenzen dem Wirtschaftswachstum schaden könnten.

@rareri

Da das Licht in den ersten 400.000 Jahren "verschluckt" wurde, gehen die Astrophysiker davon aus, dass man weiter als bis zu dieser Schwelle nie wird gucken können, wir also immer nur spekulieren können, wie's davor war.
Sagt der Lesch.

Andererseits hat das auch zu der Spekulation geführt, dass der Urknall bzw. die Entstehung unseres Universums möglicherweise kein einmaliger Vorgang war, dass es also auch Paralleluniversen geben könnte.
Dass ist doch auch eine großartige Vorstellung! Und vielleicht findet man dazu ja doch in fernerer Zukunft noch etwas Konkretes heraus.

@ Smolle

Existiert hier Angst, sich mit den naheliegenden Problemen zu beschäftigen, dass man derartige Geschehnisse favorisiert ?

Nein sicher nicht. Ein Trost bleibt: Wir können auf der Erde so viele Umweltsünden begehen, wie wir wollen, an der 2,7 K Hintergrundstrahlung im Universum wird das nichts ändern.

@Smolle, 18:59

Mal abwarten, wann diese Geschichte umgeschrieben werden muss, da neue "Erkenntnisse" vorliegen.

Sie schreiben das, als ob das Verwerfen bestehender Annahmen physikalischer Alltag wäre. Mir ist der Name entfallen, aber ein sehr geschätzter Physiker hat mal gesagt "in jedem Kästlein, das wir öffnen, finden wir ein neues Kästlein". Die Erkenntnisse verfeinern sich, das heißt nicht, dass sie über den Haufen geworfen werden.

@ Kokolores2017

Da das Licht in den ersten 400.000 Jahren "verschluckt" wurde, gehen die Astrophysiker davon aus, dass man weiter als bis zu dieser Schwelle nie wird gucken können, wir also immer nur spekulieren können, wie's davor war.

Das Licht, das beim Urknall entstanden ist, gibt es heute tatsächlich nicht mehr. Für Licht war das Universum in den ersten etwa 400.000 Jahren weitgehend undurchdringlich, aber nicht für Neutrinos.

@Kokolores2017, 19:27

... hat das auch zu der Spekulation geführt, dass der Urknall bzw. die Entstehung unseres Universums möglicherweise kein einmaliger Vorgang war, dass es also auch Paralleluniversen geben könnte.

Psst! Sagen Sie das nicht dem amerikanischen Präsidenten. Er würde sofort beginnen, die US-Vormacht in allen Paralleluniversen zu sichern.

19:07 von frosthorn

<< @einfach unglaublich, 18:09
Es gibt keine Dunkle Materie.

Beweisen Sie's. Dann winkt Ihnen der Nobelpreis.<<

Hier muss ich Ihnen mal widersprechen, liebe/r frosthorn:

in der Wissenschaft ist es unmöglich zu beweisen, dass etwas NICHT ist.
Beweisen kann man nur, dass etwas IST.

@ spax-plywood

Die Vorhersage der Hintergrundstrahlung und die Ursynthese gehen eigentlich auf Alpher und Gamow zurück. Erstmalig gemessen wurden Teile der Hintergrundstrahlung 1965 von Penzias und Wilson, die sie als elektronisches Artefakt (Schrottantenne wegen innenseitig schlecht beseitigbarer Taubenk*cke) deuteten.

Dabei sind Penzias und Wilson (Nobelpreis 1978) aber keineswegs stehen geblieben. Die Tauben wurden behutsam umgesiedelt und die Messungen mit der Horn-Antenne des Bell-Labors in New-Jersey wurden so lange fortgeführt und ständig präzisiert, dass man sich schließlich sicher war, auf die kosmische Hintergrundstrahlung getroffen zu sein.
Arno Penzias ist übrigens in München geboren und in die USA emigriert.

17:26 von jukep

dass wir nur ein Milliardstel von einem Milliardstel im Weltall sind.
.
wer weiß
vielleicht macht es einen demütiger

19:21 von Olivia59 @von Anna-Elisabeth

Danke für Ihre Antwort.

"Der Urknall selbst wurde auch nur indirekt über Hintergrundstrahlung und andere Methoden nachgewiesen."

Das ist mir bekannt.

"Die Theorien zu ("vor dem Urknall") und indirekten Nachweise, die bisher glaube ich rein mathematischer Natur sind, genügen leider nicht um zu überzeugen."

Indirekte "Nachweise" gibt es da tatsächlich nicht. Es sind vor allem die Anhänger der Stringtheorie(n), die sich mit hochkomplizierter Mathematik weit aus dem Fenster hängen. Die Wirklichkeit mit reiner Mathematik abbilden zu wollen (ohne jegliche Beobachtungsmöglichkeit), ist m.E. (noch?) nicht möglich. Vor allem wenn man sieht, wie die Mathematik in den verschiedenen Stringtheorien immer wieder 'zurechtgebogen wird', um zu halbwegs plausiblen Ergebnissen zu kommen.
Viele Physiker waren auch lange Zeit der Ansicht, dass die Frage nach der Zeit vor dem Urknall unsinnig sei. Aber selbst Harlad Lesch mag das jetzt nicht mehr in dieser Deutlichkeit sagen.

18:09 von Einfach Unglaublich

Die Dunkle Materie wird das Schicksal anderer Hilfskonstruktionen (wie z.B. der Äther) erleiden: sie löst sich in Luft auf
.
um die Welt zu erklären wie sie ist
benötigt man mehr Masse als man sieht
im übrigen stellte man fest, dass das Licht von Sternen
in Gegenden des Himmel abgelenkt wird - wo eigentlich nichts (sichtbares) ist

@Nachfragerin

Eine Kontaktaufnahme ist physikalisch nicht unmöglich. Man braucht nur Geduld. Sehr viel Geduld. Aber auf eine Ansichtspostkarte einer außerirdischen Zivilisation kann man schon mal ein paar Tausend Jahre warten, man freut sich trotzdem. Hätten die Alten Ägypter mit Radarantennen angefangen, hätte man bis jetzt im Umkreis von 1000 Lichtjahren schon drei emails hin und her schicken können.

@anatoly.. 19:36

Die Hintergrundstrahlung ist das rotverschobene Licht des thermischen Gleichgewichts (schwarzer Strahler) aus dem Moment als der ganze Kladderadatsch bei ca. 3000K transparent wurde und radial entweichen konnte. So wie das CO2 auch erst ab 20 Kilometer Höhe ins Weltall abstrahlt und darunter "lichtschluckend" für den Treibhauseffekt sorgt. Alles die gleiche Chose.....

19:38 von frosthorn

@Kokolores2017, 19:27

... hat das auch zu der Spekulation geführt, dass der Urknall bzw. die Entstehung unseres Universums möglicherweise kein einmaliger Vorgang war, dass es also auch Paralleluniversen geben könnte.

Psst! Sagen Sie das nicht dem amerikanischen Präsidenten. Er würde sofort beginnen, die US-Vormacht in allen Paralleluniversen zu sichern.
///
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Zur Ausgewogenheit und als Zeichen der in Deutschland gelobten Presse- und Meinungsfreiheit, wäre auf Ihren Kommentar nur folgende Veröffentlichung:
*
Trump muss sich muss keine Gedanken um Sozialleistungen für die dort Lebenden machen, für Willkommen bewirbt sich sicher Deutschland.

@frosthorn

Ich denke der lebt schon in einem Paralleluniversum.

Faszinierend

Glückwunsch. Ich selbst kann mich zwar nur aufs respektvolle Staunen beschränken und mich an der faszinierenden Schönheit der Bilder unseres Weltalls erfreuen, aber sicher ist: Vom wissenschaftlichen Fortschritt profitieren früher oder später alle.

18:23 von Anatoliy Chepiga

Da im Urknall auch die Zeit entstanden ist, hat die Frage nach "vor dem Urknall" wenig Sinn.

Das ist eine menschliche Feststellung und hat mit der Wahrheit nichts zu tun. Im übrigen wird von den Astronomen auch die Frage gestellt, was vor dem Urknall war. Also wird hier auch eine Zeit vor dem Urknall vorausgesetzt. Im übrigen ist der Urknall nach wie vor eine Theorie, dessen einschlägiger Beweis noch ausbleibt. Es muss demnach eine Zeit vor einem etwaigen Urknall gegeben haben, sonst wäre es nicht zu einem solchen gekommen. Ein etwaiger Urknall ist doch nicht aus Nichts entstanden und wenn es nur freigesetzte materielose Energie gewesen ist.

@18:53 von Nachfragerin

"Dennoch freut es mich, dass dieses Thema auch Menschen fasziniert, die keinen Doktortitel in Astrophysik ansteben oder haben."

Anmerkung dazu: Ich gehe häufig zu den öffentlichen Vorträgen beim Hamburger DESY, die sich u.a. mit den verschiedenen Forschungsgebieten der Astrophysik befassen.
Maximal 20% der Zuhörer sind jünger als 50 Jahre. Das finde ich sehr schade. Nur wenn Prof. Metin Tolan (Dortmund) in seiner unnachahmlich humorvollen Art über die Physik von Star-Trek spricht, ist der Hörsaal rappelvoll.

20:06 von nelumbo

und hätten die "Ausserirdischen" mit dem Senden zur falschen Zeit begonnen
hätten die mit Dinosauriern oder Einzellern kommunizieren müssen
es wir immer nur der Faktor Entfernung gesehen
ebenso wichtig ist doch auch die Zeit !
oder nützt die Angabe der Traumfrau "treffen wir uns im Park"
wenn keine Zeitangabe dabei ist

18:23 von Anatoliy Chepiga

Da im Urknall auch die Zeit entstanden ist, hat die Frage nach "vor dem Urknall" wenig Sinn.

Erstens ist der Urknall nach wie vor eine Theorie, also eine Annahme.

Und zweitens ist die Zeit nach menschlichem Ermessen ab dem Urknall entstanden. Und wenn es einen Urknall gegeben hat, dann muss er eine Ursache gehabt haben, die weit vor dem Urknall gewesen ist. Eine Zeit gab es bereits vor dem Urknall, aber keine Zeitrechnung.

17:19 von Amber 7

Zumindest hat Stephen Hawking in seinem letzten Buch 'Kurze Antworten auf große Fragen' darüber geschrieben, weshalb es den Urknall gab. Die Instabilität des Nichts spielt hierbei eine große Rolle.

Hawkins war ein großartiger Astronom. Aber er war auch Mensch und hatte nach menschlichem Wahrnehmungsvermögen sein Wissen erworben und seine Auffassungen vertreten. Der Urknall ist nach wie vor eine Theorie.

An der Stelle verschmelzen

An der Stelle verschmelzen die Physik und die Philosophie. Selbst ein Theologe könnte da mitreden, und seinen Gott an dieser Stelle ins Spiel bringen.

Ich glaube nicht an einen Gott. Ein Gott ist ein Produkt des Gehirns und für alles Unerklärliche zuständig.

Ihre Frage, was vor dem Urknall war, setzt übrigens voraus, dass die Zeit schon existierte, bevor der Raum entstand.

Dieser Meinung bin ich auch. Die Zeit war schon immer da. Nur nicht die die vom Menschen gemachte Zeitmessung.

18:11 von Sisyphos3

«Der Urknall war ja angeblich die Geburt des Universums.»

«das ist eine Theorie !
nicht mehr nicht weniger»

Das ist eine Annahme, aus der sich beim Urknall alle 4 Dimensionen entwickelt haben (die 3 Richtungen im Raum + die Zeit).

Es ist die Annahme einer sog. physikalischen "Singularität", für die physikalische Gesetze nicht gelten. Vor dem Urknall war keine Zeit, sie begann erst in dem Moment, "als es knallte".

Man hat bisher keine physikalischen Gegebenheiten finden (nachweisen) können, die der Annahme "Singularität Urknall" grundlegend widersprechen. Und zur Folgerung führen müssten, diese Annahme sei eine falsche, und eine nicht korrekte "Theorie".

Wenn man "großzügig" die physikalische Schöpfung des Universums mit dem Gedanken eines religiösen Schöpfergottes "vereinen will". Dann ist der Urknall das Schöpfungswerk Gottes, bei dem er sowohl Physik, als auch Leben erschuf.

So wie es Japanisch tut.
Wo das Wort für "Universum" das gleiche ist wie für "Schöpfung" …

@ Sausevind

"in der Wissenschaft ist es unmöglich zu beweisen, dass etwas NICHT ist."

Über die vergeblichen Versuche, zu beweisen, dass es etwas nicht gibt, hat sich der begnadete polnische Philosoph und Schriftsteller Stanisław Lem bereits vor 50 Jahren lustig gemacht. In einer Geschichte seiner "Robotermärchen" haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es keine Drachen gibt. Und dann fanden sie heraus, dass es drei Sorten von nichtexistierenden Drachen gibt: Null-Drachen, Negative Drachen und Imaginäre Drachen. Alle drei existieren nicht, aber jede Art existiert nicht auf eine ganz besondere Weise und über diese verschiedenen Arten von Nicht-Existenz wurden dann unendliche viele wissenschaftliche Abhandliungen geschrieben...

@18:09 von Einfach Unglaublich

"Die Dunkle Materie wird das Schicksal anderer Hilfskonstruktionen (wie z.B. der Äther) erleiden: sie löst sich in Luft auf"

Möglich, aber sehen Sie sich in der Teilchenphysik um: Die Existenz vieler Teilchen wurde zunächst nur aufgrund von Berechnungen vorhergesagt. Der Nachweis gelang dann oft erst viele Jahre später. Das bekannteste dürfte wohl das Higgs-Boson sein.

@ Anna-Elisabeth

Zitat: "Vor allem wenn man sieht, wie die Mathematik in den verschiedenen Stringtheorien immer wieder 'zurechtgebogen wird', um zu halbwegs plausiblen Ergebnissen zu kommen. ... Die Wirklichkeit mit reiner Mathematik abbilden zu wollen (ohne jegliche Beobachtungsmöglichkeit), ist m.E. (noch?) nicht möglich."

In theoretischer Mathematik muss nichts zurechtgebogen werden. Alles, was sich berechnen lässt, ist erklärbar. Und die Extra-Dimensionen, die gebraucht werden um die Stringtheorien mathematisch zu erklären, sind in der Mathematik nichts weiter als Zahlen.

Um Stringtheorie zu erklären, braucht man einen fünfdimensionalen Raum. Bidlhaft machen kann man das nicht, aber diesen Raum mit einer fünften Potenz in Formeln zu fassen, ist doch kein "Zurechtbiegen." Biegen wir etwas zurecht, wenn wir Beschleunigung in m/s^2 berechnen? Können Sie eine Quadratsekunde bildhaft machen? Ich nicht. Aber damit zu rechnen habe ich kein Problem.

@ spax-plywood

Die Hintergrundstrahlung ist das rotverschobene Licht ...

Danke, damit kenne ich mich gut aus. Bin zwar kein Physiker, aber in meinem Dienst als Offizier beim GRU hatte ich viel Zeit mich mit Physik und Chemie zu beschäftigen.

@ rareri

Das ist eine menschliche Feststellung und hat mit der Wahrheit nichts zu tun. Im übrigen wird von den Astronomen auch die Frage gestellt, was vor dem Urknall war. Also wird hier auch eine Zeit vor dem Urknall vorausgesetzt.

Nein. Sicher nicht.
Wenn wir in der Zeit zurück gehen, ist die Welt je näher wir uns dem Urknall nähern immer weniger und weniger strukturiert, immer homogener oder sagen wir eintöniger. Die Zeit vergeht also immer langsamer. Wenn nichts passiert, vergeht auch keine Zeit. Es hat aber in keinem Fall Sinn so zu tun, als würde die Zeit zurück laufen bis vor den Urknall. Im Urknall hat die Zeit erst begonnen. Ein Vorher gibt es eben nicht.

Wenn es Ihnen bei der Vorstellung hilft, es kann auch nichts kälteres geben, als den absoluten Nullpunkt der Temperatur (0 Kelvin).

@20:14 von nelumbo

//@frosthorn
Ich denke der lebt schon in einem Paralleluniversum.//

Mal wieder ein Kommentar zum Schmunzeln.
Es hat aber den Anschein, dass auch viele andere umgezogen bzw. ihm hinterhergezogen sind.

@ Simplicissimus

"Schön, dass darauf hingewiesen wird, das Schulbücher neu geschrieben werden müssten. Das sollte aber keine Floskel bleiben sondern endlich mal wahr gemacht werden."

Das braucht seine Zeit. Die Katholische Kirche zum Beispiel brauchte nur ganze 360 Jahre um Galileo Galilei zu rehabilitieren.

Übrigens gab es im Mittelalter wirklich viele Menschen, die glaubten, die Erde sei eine Scheibe. Das Revolutionäre an der Kolumbus-Reise war doch, dass er sich gegen den Aberglauben durchsetzte, dass man hinter dem Horizont von der Scheibe runterfällt. Er musste zum Beispiel am Hof von Königin Isabella erklären, wie er denn auf der Kugel wieder nach oben segeln will, wenn er auf dem Weg nach Indien die Kugel runtersegelt.

Wissenschaftlich bewiesen war die Kugelstalt der Erde bereits zu Platos Zeiten, und gebildete Menschen im Mittelalter wussten das. Aber Aberglauben hält sich lange.

UND DIE ERDE IST DOCH EIN WÜRFEL!

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