Kommentare

Wie ist die Lage?

Also ein Salafist ist er gewesen und arbeitete dort wo man gegen den Terror und andere gefahren ermittelt... Wie sieht es in Deutschland aus? Gibt es auch bei uns Salafisten von denen eine Gefahr ausgeht.. Oder in anderen Ländern der EU? Und wenn ja, was tut man dagegen?

>>Wegen seines Glaubens habe

>>Wegen seines Glaubens habe er seine Kleidungsgewohnheiten umgestellt, den Umgang mit Frauen verändert und gegenüber einem Kollegen das islamistische Attentat auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" von 2015 begrüßt, bei dem zwölf Menschen getötet wurden<<

Hieß es nicht kürzlich noch, der Mann sei unauffällig gewesen? Wer ein Attentat begrüßt, ist innerlich bereits zerfressen und alles andere als unauffällig. Wer ein Problem im Umgang mit Frauen hat, hat aus meiner Sicht auch Probleme mit sich selbst. Und es wundert da auch kaum, dass dieser Mann ein Problem mit einer Chefin hatte.

Es ist sehr traurig, dass

Es ist sehr traurig, dass wieder Religion zum Mord führte. Die Rechten werden es wieder zur Hetze gegen alle Gläubigen hernehmen. Traurig!
Ich fühle mit den Angehörigen. Mögen Sie viel Kraft haben und den Hass nicht an sich heranlassen.

17:45 von fathaland slim (vorheriger Thread)

Ein Stück aus dem Tollhaus
Der Mann hatte seine Kleidungsgewohnheiten umgestellt, gab Frauen nicht mehr die Hand und äußerte sich im Kollegenkreis lobend über die Charlie Hebdo-Anschläge?
Und arbeitete weiter als IT-Fachmann in einem hochgradig sicherheitssensiblen Bereich?
Was ist da eigentlich genau passiert, in dieser Behörde?
Ich bin fassungslos.

Mich wundert das alles nicht. Versuchen Sie doch mal ganz offiziell an einem Arbeitsplatz in dieser Richtung Bedenken gegenüber einem Mitarbeiter zu äußern. Da werden Sie ganz schnell selbst zum Buhmann. Jedenfalls hier in Deutschland. Intoleranz ist da noch das Harmloseste, was Ihnen die Obrigkeit dann vorwerfen wird.
Vermutlich ist das z.B. bei der Bundeswehr ähnlich, wenn Sie wegen rechtsradikaler Umtriebe eines Kameraden oder Vorgesetzten, Bedenken äußern.
Andererseits, wenn sich Ihr Verdacht als unbegründet erweisen sollte, werden Sie selbst als jemand angesehen, der den Betriebsfrieden stört. Wer mag das riskieren?

@19:08 von onkelbond

"Gibt es auch bei uns Salafisten von denen eine Gefahr ausgeht. Oder in anderen Ländern der EU?"

Mit Sicherheit. Aber man kann ja nicht prophylaktisch 11.500 Salafisten einsperren. So viele kann man auch nicht ausreichend überwachen.

Extremismus, nicht Religion

Zu: 19:21 Uhr von Paule66

Es ist nicht eine Religion, welche zur Begründung für Morde wurde, sondern die einseitige extremistische Auslegung von religiös begründeten Versatzstücken.

Beide, sowohl extrem Religiöse wie extrem Rechte sind wahrliche Brüder im Geiste. Beide bedingen das jeweilige Gegenüber für die Rechtfertigung ihrer Taten. Die Möglichkeiten und Mechanismen der internetbasierten sozialen Medien leisten ein Übriges.

@Anna-Elisabeth, 19:23

Vermutlich ist das z.B. bei der Bundeswehr ähnlich, wenn Sie wegen rechtsradikaler Umtriebe eines Kameraden oder Vorgesetzten, Bedenken äußern.

Ähnlich? Es ist das gleiche. Ich habe als Wehrpflichtiger ein Saufgelage von Unteroffizieren gemeldet, bei dem Hakenkreuzfahnen aus dem Fenster hingen. Mein Vorgesetzter reagierte so: "Sie wissen schon, dass Sie sich damit keinen Gefallen getan haben ...". Das Wachbuch, in das ich den Vorfall eingetragen hatte, war tags darauf verschwunden und tauchte nie wieder auf.
Ich hatte anschließend nichts mehr zu lachen. Spöttisch könnte man sagen "ich wurde in die linke Ecke gestellt".

Die Lage ist traurig.

"Am 05. Oktober 2019 um 19:08 von onkelbond"
Selbstverständlich gibt es in der BRD und anderen Ländern der EU Salafisten von denen eine Gefahr ausgeht. Die Religionsfreiheit gestattet es hier den Menschen äußerst radikale Einstellungen anzunehmen, ohne dass man es ihnen vorwerfen darf.

"Am 05. Oktober 2019 um 19:21 von Paule66"
Es hat nichts mit rechts oder links zu tun, wenn man Religonen ablehnt. Sicherlich werden die Rechten versuchen Kapital daraus zu schlagen, wenn ein "Fremder" solch eine Tat begeht und das ist natürlich nicht gut zu heißen. Aber der Hinweis darf erlaubt sein, dass Religionen für sehr viel Leid in der heutigen Zeit verantwortlich sind und immer wieder als Rechtfertigung und Deckmantel für radikale Einstellungen herhalten und so auch akzeptiert werden. Die Unterdrückung von Frauen ist gemeinhin geächtet, es sei denn sie ist religiös motiviert, dann wird es grundsätzlich akzeptiert.

19:43 von frosthorn

genau so ist es
Kritik zu äußern ist unpopulär
man kommt in eine Schublade ob links oder rechts
Sachlichkeit fehlanzeige

Es sind immer wieder Salafisten!

Wird es nicht endlich Zeit nicht mehr vom Islam zu reden, sondern von einer sehr gefährlichen Sekte? Wo ist der Unterschied zu Scientology? (Außer, dass die letztere nur eigene Exmitglieder drangsaliert.)

Salafismus gehört nicht zu den Weltreligionen, es ist eine gefährliche Ideologie, die Weltmachtansprüche erhebt.

@Moos P, 19:43

Die Unterdrückung von Frauen ist gemeinhin geächtet, es sei denn sie ist religiös motiviert, dann wird es grundsätzlich akzeptiert.

Sorry, aber ich kenne keinen einzigen Menschen, der die Unterdrückung von Frauen ächtet, aber sie dennoch akzeptiert, wenn sie religiös motiviert ist. Damit wäre - zumindest - Ihr "grundsätzlich" im Reich der Fabel angesiedelt.

@Anna-Elisabeth um 19:20 Uhr

"Hieß es nicht kürzlich noch, der Mann sei unauffällig gewesen?"

Ein typisches Beispiel, wie abgestumpft wir in den Großstädten mittlerweile leben; arbeiten Tag für Tag stundenlang direkt nebeneinander, sind aber so gestresst und auf uns selbst fixiert (ich-bezogen), dass wir gar nichts von unseren Nachbarn und Mitarbeitern mitbekommen. "Was geht der mich an" und wenn etwas passiert "Es war doch alles immer ganz normal (und unverdächtig)".

... und schon geht's wider

... und schon geht's wider los, das schreckliche Geschehen in Paris zu nutzen zu Mutmaßungen (nette Formulierung) und Agitation, was "bei uns alles möglich sein könnte". Aber selbstverständlich wird nicht umgekehrt gefragt, in wievielen europäischen Ländern rechtsradikale Morde wie auf Regierungspräsidenten Lübcke geschehen könnten: Der bei uns reale mörderische Terror von rechtsaußen wird von diesen "Fragesteller*innen" nicht in Frage gestellt.

19:43 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 19:23

Typisch für sie das sie bei einem Salafistischen Anschlag gleich wieder ablenken und relativieren. Wie immer bei so einem Anschlag wird abgelenkt. Typische Masche von linken Ideologen.

Radikalismus

Radikalismus, der zu Mord führt, kann politisch verbrämt/verkleidet sein, aber eben auch religiös.

Ich bin der Überzeugung, dass das Bedürfnis, sich zu radikalisieren und quasi den Verstand zu verlieren - möglicherweise, UM den Verstand zu verlieren -, sich eine Organisation aussucht, die scheinbar die Radikalisierung begründet.

Es ist also in meinen Augen nicht die Religion und nicht die politische Richtung, die zur Brutalität führt, sondern eine innerseelische Krankheit des entsprechenden Menschen.

Dieser Mensch sucht sich eine politische oder religiöse Überzeugung, die seinem dumpfen Bedürfnis Scheinhand und Scheinfuß gibt.

Aber ich bin wie andere hier der Meinung, dass solche seelischen Erkrankungen durchaus erkannt werden können, bevor die Morde passieren.

Aber ob sie dadurch verhindert werden können - das glaube ich eigentlich auch nicht.

"Tödlicher Angriff in sieben Minuten" ...

"Angreifer hatte laut Ermittlern Salafisten-Kontakte" ….
"Paris: Immer mehr Anzeichen für islamistischen Anschlag" …
"Messerattacke in Paris: Ermittler suchen nach dem Motiv "..
Immer das Gleich, immer trifft es die Falschen und immer wird nachher ein Aufstand geübt. Wir müssen wohl die Forderungen der Aufklärung nach ihrem Sinn und ihren Wurzeln auf ihren Zweck für das hier und jetzt noch einmal abklopfen.

Da haben auch die Kollegen...

... geschlafen. Ein Mann, der zum Islam übertritt, seine äußere Erscheinung und seinen Lebensstil grundlegend verändert, soll niemandem aufgefallen sein - das klingt unglaubwürdig.
Dass der allerdings zum Mehrfachmörder würde, mag niemand für möglich gehalten haben.
Auch der Innenminister gibt alles andere als ein positives Bild ab.

Da werden die üblichen

Da werden die üblichen Metalldedektoren
wohl bald Vergangenheit sein . Vielleicht haben die üblichen Beschwichtiger eine
andere Lösung .

Terroranschlag?

Zuerst hieß es, es handelt sich bei dem Täter um einen verwirrten Polizisten, der wegen Überforderung und eines vernachlässigten Innenministerium, die Tat begangen habe.
Nach der Darstellung sollte wohl Mitleid mit dem Täter angemessen gewesen sein. So jedenfalls war mein Eindruck hierzu.
Allerdings habe ich für Terroristen keinerlei Verständnis und sollte man zum Schutz möglicher Opfer auch nicht haben. Also harte Kante gegenüber Terroristen, bitte!

Beileid den Hinterbliebenen

Schreckliches Leid für die Angehörigen der Opfer.

Auch wenn der Prophet diese Tat niemals gutheißen würde, ist es doch der Islam, der in unserer Zeit viele gestörte Attentäter hervorbringt, und zu grausamen Taten befähigt, so wie das Christentum zu den Zeiten der Kreuzzüge und der Inquisition.

Die Aufklärung - das Zurückdrängen der Religion aus dem öffentlichen Leben - hatte uns in Europa von dem religiösen Joch befreit. Dass eine Religion nun in Europa wieder Macht über Leben und Tod hat, ist zutiefst kritisch zu sehen. Das Europa, wie wir es kannten, ist zu schützen und zu verteidigen - gegen jede Identitätspolitik, die unsere Werte und Normen nicht achtet und herabwürdigt.

Um offen zu sein, ich bin überrascht,

dass die TZs überhaupt noch berichtet und zwar positiv. Ich habe es schon vorher den französischen Medien entnommen. Direkt nach der Attacke waren hier ja Viele, die zunächst Selbstmorde bei der französischen Polizei thematisierten und man konnte vielen Foristen anmerken, wie sie froh waren, dass zunächst kein Terrorverdacht bestand, was wohl falsch war. Und auch jetzt ist die Phalanx der Relativierer wieder hyperaktiv. Das macht es aber für die Hinterbliebenen kein Deut erträglicher!

@20:00 von Mass Effect

19:43 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 19:23

Typisch für sie das sie bei einem Salafistischen Anschlag gleich wieder ablenken und relativieren. Wie immer bei so einem Anschlag wird abgelenkt. Typische Masche von linken Ideologen.

-----
Das war kein Relativieren und kein Ablenkungsmanöver. Es war schlicht eine Reaktion auf meinen Kommentar. Sie müssen also mit mir schimpfen.

Unabhängig davon fürchte ich, dass wir beide Phänomene, Rechtsradikalismus und Islamismus nicht mehr ganz getrennt betrachten können. Ich fürchte, diese Gruppen schaukeln sich gegenseitig hoch. Das sollten wir uns hier im Forum nicht auch noch antun. Mord bleibt Mord, Terror bleibt Terror. Die große Frage bleibt: Was tun? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur eins: Wir dürfen hier wie dort nicht weggucken.

"Kontakte mit Salafisten" ...

.. braucht es nicht.

"Radikalisiert" bedeutet an die Wurzel gegangen.
Damit ist alles gesagt.

Der Artikel 4 GG

Gehört endlich erweitert ,dass die Religionsfreiheit nur für Religionen gilt die friedlich sind nicht zu Mord an Ungläubigen aufruft ,tolerant in beide Richtungen ist und für Gleichberechtigung steht.Da wird dann außer Budismuss und evangelische Kirche nicht viel übrig bleiben .PS ich bin Katholisch und ausgetreten.

onkelbond 19.08 uhr

Aus diesem Artikel geht nur hervor, dass er Kontakt zu Salafisten hatte und nicht, dass er einer war. Die bisherigen Ermittlungen gehen davon aus, dass er sich islamisch radikalisierte und die Tat daher möglicherweise eine islamische Terrortat gewesen ist.

Soweit ich weiß, stehen die Salafisten, die als Gefährder gelten, denen man also einen Anschlag zutraut, unter Beobachtung. Weitere Infos hierzu werden sie sicher im Netz recherchieren können.

@20:21 deutlich

Um es klar und deutlich zu sagen: Niemand relativiert hier bisher dieses schreckliche Ereignis. Aber wenige nutzen es schon für rechtspopulistisches Agieren: DAS macht es für Betroffene und Hinterbliebene kein Deut erträglicher.

20:00, Mass Effect

>>19:43 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 19:23
Typisch für sie das sie bei einem Salafistischen Anschlag gleich wieder ablenken und relativieren. Wie immer bei so einem Anschlag wird abgelenkt. Typische Masche von linken Ideologen<<

Würden Sie bitte erklären, inwiefern der Forist "frosthorn" in seinem Kommentar ablenkt und relativiert?

Ich erkenne nichts dergleichen.

20:14, Koblenz

>>Da werden die üblichen Metalldedektoren
wohl bald Vergangenheit sein . Vielleicht haben die üblichen Beschwichtiger eine
andere Lösung<<

Machen Sie doch als Nichtbeschwichtiger mal einen Vorschlag.

Wer beschwichtigt hier eigentlich?

Salafisten in Deutschland

Natürlich gibt es auch Salafisten in Deutschland. Es ist die am schnellsten wachsende islamische Gruppe in Deutschland. Und natürlich gibt es in der Gruppe auch Gefährder. Teilweise wird deren Abschiebung durch Anwälte durch alle Instanzen durch verhindert. Aber ansonsten passiert denen in Deutschland nicht viel denn es gilt schließlich Religionsfreiheit.

20:34 von albexpress

Da wird dann außer Budismuss und evangelische Kirche nicht viel übrig bleiben .
.
wie gut kennen sie den Buddhismus und "die" Protestanten
und ich habe meinen katholischen Pater noch nie was böses von der Kanzel herunter sagen hören
und dessen Vorstellung über Gleichberechtigung deckt sich nicht mit den Vorstellungen des heiligen Stuhls

@ andererseits

Ihr zynischer Kommentar ist angesichts dieser schrecklichen Bluttat einfach nur abstoßend.

Können Sie nicht wenigstens EINMAL Ihre Relativierungen und Ihre politische Agitation lassen?

19:52 von Tada

"" Salafismus gehört nicht zu den Weltreligionen, es ist eine gefährliche Ideologie, die Weltmachtansprüche erhebt.""
#
Genau so ist es. Der Islam als Glaubensgemeinschaft hat damit nichts am Hut.Es ist dieser Salafismus der meint den Alleinsanspruch an dem Islam zu haben.

@19:57 von andererseits

Natürlich...rechtsradikale Straftaten sind verurteilungswürdig. Ich als Bürger ohne exponierte Stellung habe allerdings mehr Angst davor, Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden. Auch die generell sehr unterschiedliche Anzahl der jeweiligen Opfer dieser zwei Anschlagsmotivationen ergibt für "Normalbürger" unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten, Opfer zu werden.

20:21 von deutlich

Wer berichtet über was `positiv´ ?
Wo Sie hier eine Phalanx der Relativierer sehen, frage ich mich dann gleich auch noch. Was wird relativiert ?
`Hyperaktiv´ ist ja eines der Wörter, an denen man hier diejenigen erkennen kann, die alle von den gleichen Seiten ablesen.

Richtig ist, dass man sicher froh darüber ist, wenn etwas kein `Terroranschlag´ ist. Weil dann nämlich wieder die aus ihren Löchern kommen, die schon lange auf eine Gelegenheit warten, sich undifferenziert über eine Religion zu äußern und oft auch gleich noch alle, die dieser angehören, als Feinde sehen. Was dann wiederum zu Anschlägen führt.
Direkt nach den Anschlägen war einiges noch nicht bekannt, daher war es völlig richtig, nicht gleich auf den rechten Zug aufzuspringen und von `Terror´ zu reden.
Erst mal ermitteln und dann zu Ergebnissen kommen.

20:38 von andererseits

dieser Mensch gab Frauen nicht mehr die Hand
das hat offensichtlich niemanden stutzig gemacht
hätte er ne Hakenkreuzfahne am Tisch gehabt
was wäre dann ?

20:15, Feo

>>Terroranschlag?
Zuerst hieß es, es handelt sich bei dem Täter um einen verwirrten Polizisten, der wegen Überforderung und eines vernachlässigten Innenministerium, die Tat begangen habe.<<

Wer hat das denn behauptet? Das Einzige, was ich bis heute über das Motiv gelesen habe, war, daß es nicht bekannt sei und der Täter bisher unauffällig war.

>>Nach der Darstellung sollte wohl Mitleid mit dem Täter angemessen gewesen sein. So jedenfalls war mein Eindruck hierzu.<<

Ihr Eindruck, wie Sie schreiben. Den ich nicht ansatzweise nachvollziehen kann.

>>Allerdings habe ich für Terroristen keinerlei Verständnis und sollte man zum Schutz möglicher Opfer auch nicht haben. Also harte Kante gegenüber Terroristen, bitte!<<

Der Mann wurde erschossen. Ist Ihnen die Kante nicht hart genug? Was schlagen Sie vor?

Zur ganzen Wahrheit gehört ..

.. dass Macrons Regierung versuchte den Vorfall zu vertuschen.

Die WELT berichtet, dass die Wahrheit nur ans Licht kam, weil Polizisten diese an die Presse weitergaben.

19:54 von frosthorn

also meinen sie, die Frauenrechte in Schweden
werden gleichermaßen auch in Saudi Arabien respektiert

@20:18 Einfach Unglaublich

Es ist einfach unglaublich, wie Sie die überwältigende Mehrheit der friedlichen und friedliebenden Muslime, die mit uns hier leben, in Sippenhaft zu nehmen versuchen für diese schreckliche Tat und ausgrenzen wollen von europäischer Kultur.
Ich schreibe das selten, aber hier scheint es mir angemessen: Sie sollten sich schämen.

Religion, Mord, Vorsatz, Radikalisierung

<>

Extreme Gewalttaten, die eindeutige Hinweise auf einen religiös motivierten Hintergrund aufweisen, können Inhalt einer Psychose sein. Psychotische Wahnvorstellungen sind nicht der vermeinlichen Ursache anzulasten, selbst wenn der Täter glaubt gegen Satan persönlich zu kämpfen. Wir werden die Zusammenhänge nur erfahren, wenn das Umfeld des Täters über die Änderung seines Verhaltens befragt wird.

20:22, Anna-Elisabeth

>>Unabhängig davon fürchte ich, dass wir beide Phänomene, Rechtsradikalismus und Islamismus nicht mehr ganz getrennt betrachten können. Ich fürchte, diese Gruppen schaukeln sich gegenseitig hoch.<<

Islamisten sind Rechtsradikale.

Der einzige Unterschied ist, daß Islamisten nicht von "Volk" reden, sondern von "Rechtgläubigen". Ansonsten sind die Denkmuster exakt dieselben. Sie vereint ihre Ablehnung der Werte der Aufklärung, also Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz.

20:29, DLGPDMKR

>>"Kontakte mit Salafisten" ...
.. braucht es nicht.

"Radikalisiert" bedeutet an die Wurzel gegangen.
Damit ist alles gesagt.<<

Verstehe ich nicht.

Sind Sie Zahnarzt?

Wer hier über Religion im

Wer hier über Religion im allgemeinen und Islam im speziellen herzieht und behauptet, alles Übel käme aus Religionen, hat an Stelle eins den Nationalsozialismus, an Stelle zwei die roten Khmer, an Stelle drei die Stalinisten und Maoisten, gefolgt von allerlei anderen Terrorregimen vergessen. Was heißt vergessen: absichtlich auf die Seite geschoben. Ich verstehe nie, wie Menschen so bestialisch auf jemanden losgehen können und bin dafür, jede Form von Extremismus (aus extremem Pazifismus) hart zu bestrafen. Das Böse und Hass scheinen einem nicht kleinen Teil der Menschheit innezuwohnen.

Mein Beileid den Hinterbliebenen. Pax vobiscum

20:38 von andererseits

>>Niemand relativiert hier bisher dieses schreckliche Ereignis. Aber wenige nutzen es schon für rechtspopulistisches Agieren: DAS macht es für Betroffene und Hinterbliebene kein Deut erträglicher.<<

Wie recht sie doch haben!

Zum Glück machen das die Linkspopulisten nie, wenn es ums Thema afd geht, oder ein Rechter, oder, oder...

Die sind bekanntlich immer die Guten und i.d.R. im Recht.

Zur kurzen Information: Seit 2015 machte die Serie islamistischer Anschläge in Frankreich mit mehr als 240 Toten zu schaffen......

20:38, andererseits

>>@20:21 deutlich
Um es klar und deutlich zu sagen: Niemand relativiert hier bisher dieses schreckliche Ereignis. Aber wenige nutzen es schon für rechtspopulistisches Agieren: DAS macht es für Betroffene und Hinterbliebene kein Deut erträglicher.<<

Meiner Ansicht geht es Einigen hier darum, das, was ich einen virtuellen Lynchmob nenne, auf die Beine zu stellen. Und wer sich der rasenden Empörung nicht anschließt, wird dann als Relativierer bezeichnet.

einfach unglaublich 20.18 Uhr

Ich denke, man sollte sich hüten Terror als alleiniges Problem der Islamisten zu sehen. Seit den 70 ern konnten mehr als 200 Mordem dem Rechtsterrorismus zugeordnet werden, die RAF hat viele Tote gefordert usw. die Angst vor islamischen Terror ist m. E. Mit ein Grund, warum z. B. der NSU so lange unentdeckt blieb. Man muss sich fragen, warum immer wieder Menschen sich Terrorgruppen anschließen und morden.

Hätte eine Radikalisierung verhindert werden können, wenn das Umfeld diesen Menschen besser zugehört und Wertschätzung gezeigt hätte? Ich denke ja, gerade die Arbeit vonAfD und Co führt dazu, dass Minderheiten aber auch AfD Mitglieder & Co selbst mehr angefeindet werden. Vielleicht ist die Spaltung unserer Gesellschaft der Nährboden für den Terror?

Wenn ja, müssten wir für Minderheiten aller Art mehr Offenheit und Mitgefühl zeigen, als wir es derzeit tun.

@20:34 von albexpress

"Der Artikel 4 GG
Gehört endlich erweitert ,dass die Religionsfreiheit nur für Religionen gilt die friedlich sind nicht zu Mord an Ungläubigen aufruft ,tolerant in beide Richtungen ist und für Gleichberechtigung steht.Da wird dann außer Budismuss und evangelische Kirche nicht viel übrig bleiben .PS ich bin Katholisch und ausgetreten."

Und Sie glauben, dass würden Katholiken, Juden, Muslime, Sikhs usw. hinnehmen? Eher würde es zu neuen Kriegen kommen. Um sicher zu gehen, dass dann auch keiner mehr irgendwelchen Religionen oder Ideologien seine Gedankenwelt widmet, brauchen Sie dann eine Gedankenpolizei. Auch ich würde z.B. gerne sehen, dass diese oder jene Moschee geschlossen würde, aber was soll das nutzen, wenn man dann seine "Gottesdienste" in Hinterhöfen abhält. So weiß der Verfassungschutz wenigstens, wo er genauer hinschauen muss.

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