Ihre Meinung zu: Vorwürfe gegen Biden: Trump bestreitet Tauschgeschäft

4. Oktober 2019 - 19:43 Uhr

Für Ermittlungen Chinas und der Ukraine gegen Biden hätten die USA keine Gegenleistung angeboten, beteuert US-Präsident Trump. Unterdessen fordern die Demokraten von Vizepräsident Pence wichtige Dokumente.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Biden und sein Sohn waren ja schon einigemale in den Schlagzeile

n. Ich erinnere mich zumindest, dass sowohl etwas mit dem Chinageschäft war, dass es vorher schon "Geschäfte" gab, dass Hunter Biden persönliche Probleme (Alkohol, Drogen), aber auch eine tragische Familiengeschichte hat. Bekannt ist auch, dass Hunter Biden bei der Wahlkampffinanzierung des Vaters mithalf etc.
Wenn Trump glaubt, dass es nach der Abwahl des korrupten Poroschenko eine Chance auf eine Aufarbeitung der Korruptionsvorwürfe gibt, ist das m.E. verständlich.
Wenn nichts dahinter ist, sollten Biden und die Demokraten Ermittlungen nicht fürchten, sondern begrüßen.

Ermittlungen

Tja wenn Trump,als Bürger der USA ,Kenntnis von kriminellen Machenschaften von Bürgern der USA im Ausland hat,dann ist es zu begrüßen,wenn er die Behörden des betreffenden Landes darauf hinweist.
:-)

Bizzares Schauspiel

Trump bestreitet, dass es ein Tauschgeschäft gegeben hat bzw. geben sollte. Merkwürdig nur, dass die Protokolle über diverse Telefonate als hoch brisant eingestuft und auf einem besonders geschützten Server gespeichert wurden. Merkwürdig auch die sich zunehmend verdichtenden Aussagen von Zeugen, die den Präsidenten zu widerlegen scheinen. Sein Hinweis auf mögliche Ermittlungen durch China zeigt, dass er die Flucht nach vorne angetreten hat. Er will sich absichern - wenn er schon einen Fehler gemacht habe, dann sei dies im guten Glauben an die Rechtmäßigkeit seines Handelns geschehen. Cleverness, Lüge und Dreistigkeit - diese Mischung hat ihn ins Präsidentenamt gebracht und diese Mischung soll es weiterhin richten. Das Lügengebäude scheint nun aber bedenklich ins Wanken geraten zu sein. Trumps Zustimmungswerte in der Bevölkerung gehen zurück und auch unter den Republikanern wächst zarter Widerstand.

Ermittlungen gegen BidenTrump

Beiden und Trump das sind Personen die das Ergebnis dieser Auswüchse des amerikanischen Deal System sind. Nur korruptes Aneignen von Kapital auf Kosten der Allgemeinheit egal wer von beiden regiert diese Repräsentanten sind besoffen in Ihrer Gier nach Milliarden von Dollars und um dies zu erreichen gehen diese Leute über Leichen. Europa täte gut daran von diesen Gierzähnen mehr Abstand zu halten auch wenn dann keine Autos aus Deutschland mehr verkauft werden aber dann auch Microsoft und Appel genau die gleichen Steuern zahlen müssen wie alle anderen Konzerne hier in Europa. Noch eines, warum müssen wir in Deutschland von einer Nation Waffen kaufen dessen Präsident sich das Ziel gesetzt hat die deutsche Wirtschaft komplett zu vernichten. Es wär besser sich mit Frankreich zu beraten außenpolitisch endlich konsequent zu handeln.

20:53 von krittkritt

Biden und sein Sohn waren ja schon einigemale in den Schlagzeile

n. Ich erinnere mich zumindest, dass sowohl etwas mit dem Chinageschäft war, dass es vorher schon "Geschäfte" gab, dass Hunter Biden persönliche Probleme (Alkohol, Drogen), aber auch eine tragische Familiengeschichte hat. Bekannt ist auch, dass Hunter Biden bei der Wahlkampffinanzierung des Vaters mithalf etc.
Wenn Trump glaubt, dass es nach der Abwahl des korrupten Poroschenko eine Chance auf eine Aufarbeitung der Korruptionsvorwürfe gibt, ist das m.E. verständlich.
Wenn nichts dahinter ist, sollten Biden und die Demokraten Ermittlungen nicht fürchten, sondern begrüßen.
///
*
*
Aber wollen Sie jetzt nicht wahrnehmen, wie die demokratische Reaktion wirklich ist?

@ Adeo60 um 20:57

"Merkwürdig nur, dass die Protokolle über diverse Telefonate als hoch brisant eingestuft und auf einem besonders geschützten Server gespeichert wurden."

Die Trump Administration behauptet, dass es generell vieles wenn nicht alles auf geschützen Servern ablegt, da sehr viele Sachen geleacked werden. Entscheiden Sie selbst ob das plausibel klingt.

"Trumps Zustimmungswerte in der Bevölkerung gehen zurück und auch unter den Republikanern wächst zarter Widerstand."

Mal sehen wie die Geschichte endet. Welchen Kandidaten sieht denn ein bekennender Merkel Unterstützer wie Sie auf dem Posten des US-Präsidenten?

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

Nun, seine eigenen Diplomaten haben das aber ein wenig anders beurteilt, wenn man die jüngst veröffentlichten Textnachichten betrachtet.

So schrieb der Ukraine-Sondergesandte Kurt Volker dem Selenskyj-Berater Andrey Yermak (Zitat):

"Habe vom Weißen Haus gehört - vorausgesetzt Präsident S überzeugt Trump, dass er ermitteln wird/ 'den Ereignissen [von 2016] auf den Grund gehen wird', werden wir ein Datum für einen Besuch in Washington festlegen."

Und der ehemalige US-Botschafter in der Ukraine; Bill Taylor gab zu bedenken (Zitat):
"Selenskyj sei daran gelegen, dass sein Land ernst genommen werde - und Washington "nicht nur als ein Instrument" in der Innenpolitik und auf dem Weg zu einer möglichen Wiederwahl diene."

Gruß, zopf.

@Boris.1945

"Aber wollen Sie jetzt nicht wahrnehmen, wie die demokratische Reaktion wirklich ist"

.

Könnte es sein dass die Demokraten mit dieser Aktion die nächste Wahlschlappe schon mal vertuschen wollen. Immer nach dem Motto "Die anderen sind Schuld". Wir alle sollten wissen was für einen Einfluss auf den Ausgang der Wahl in den USA Wahlkampfspenden haben.
https://www.jungewelt.de/artikel/364160.us-vorwahlen-sanders-f%C3%BChrt-...
http://tinyurl.com/y48jw3hz

Trump bricht ganz offen das

Trump bricht ganz offen das Gesetz, indem er jetzt auch noch China zu Wahlkampfhilfe für ihn auffordert. Die Republikaner sollten nicht zu lange warten, Trump abzusägen, nachdem seine Zustimmungswerte sinken. Der Republikaner Mike Pence würde ja seine Nachfoge antreten.

@ zopf um 21:18

Woraus können Sie jetzt Schlüsse aus Ihren Zitaten herauslesen, dass Herr Trump jemanden gezwungen hat, gar mit dem Entzug von Gegenleistungen, irgendetwas privates zu tun?

Was spricht denn erst einmal dagegen, dass die besagte Firma Burisma generell untersucht wird?

Und ob da irgendwelche korrupten Machenschaften mit den westlichen Vorständen, Hunter Biden ist ja nur einer mit Beziehungen zur US-Politik. Es gibt da noch einen oder zwei John Kerry Vertraute und einen Ex-CIA Führungskader. Vom polnischen Ex-Staatspräsidenten Aleksander Kwaśniewski, ganz zu schweigen.

Wenn die eine saubere Weste haben ist doch gut. Wenn nicht, stürtzt die Welt auch nicht ein, wenn die aktiven Politiker keine direkten kriminellen Beziehungen nachgewiesen werden kann. Sippenhafft gibt es doch auch in den USA nicht. Außer gegenüber Herrn Trump vielleicht.

@Pilepale, 21.13 Uhr

Die Trump Administration stellt in diesen Tagen viele Behauptungen auf - quod erat demonstrandum. Fakt - und letztlich entscheidend - ist allerdings, dass die Wortprotokolle und andere angeforderten Unterlagen dem Vorsitzenden des Geheimdiensteausschusses bislang nicht zur Verfügung gestellt wurden. Merkwürdig, finden Sie nicht auch...? Dass Trump die Untersuchung zudem als Landesverrat disqualifiziert zeigt, dass demokratische bzw. rechtsstaatliche Prozesse nicht anerkannt werden. Eine gefährliche und beispiellose Entwicklung. Zu guter Letzt: Ich treffe meine Aussagen nicht nach politischer Coleur, sondern - so gut es geht - mit einem halbwegs gesundem Menschenverstand. Und dieser sagt mir, dass Deutschland mit Kanzlerin Merkel bisher recht gut gefahren ist. Folgt man den Umfragewerten, sehen das die Bundesbürger mehrheitlich genauso.

@20:57 von Adeo60

"Das Lügengebäude scheint nun aber bedenklich ins Wanken geraten zu sein. Trumps Zustimmungswerte in der Bevölkerung gehen zurück und auch unter den Republikanern wächst zarter Widerstand."

Das ist die Wunschvorstellung von vielen doch seine Werte sind bei kleineren Auf- und Abschwankungen über das ganze Jahr stabil geblieben. Die Republikaner, denen man trumpkritische Statements abringt sind auch immer die selben.
Die Demokraten sollten sich echt mal um die Sachpolitik kümmern wenn sie Trump aus dem Amt kegeln wollen.

@werner40

"Am 04. Oktober 2019 um 21:27 von Werner40
Trump bricht ganz offen das
Trump bricht ganz offen das Gesetz, indem er jetzt auch noch China zu Wahlkampfhilfe für ihn auffordert. Die Republikaner sollten nicht zu lange warten, Trump abzusägen, nachdem seine Zustimmungswerte sinken. Der Republikaner Mike Pence würde ja seine Nachfoge antreten."

.

Sorry ich muss Sie etwas korrigieren. Trump hat nicht um Wahlkampfhilfe gebeten, denn das kann er selber sehr gut, wie wir schon erfahren mussten. Er hat einfach nur um Ermittlungshilfe in einem Korruptionsfall gebeten. In meinen Augen sollte jeder gegen Korruption vorgehen.

Nichts

Und doch ändert es nichts daran, daß Trumps Verhalten der Anlaß zu Untersuchungen für ein Impeachment sind.

Da helfen alle Verweise auf mögliche Vergehen anderer Leute nichts...

Amtsmissbrauch zur Wahlbeeinflussung

Die Rechtfertigung, es habe kein "Tauschgeschäft" gegeben, ist in jeder Hinsicht schwach. Erstens stellte Trump selbst im Telefonat den Zusammenhang her, man habe ja schon "so viel für die Ukraine getan" und bringt dann seinen Wunsch nach Ermittlungen gegen Biden vor. Zweitens ist ein solches Tauschgeschäft keine zwingende Voraussetzung für Verrat nach US-Recht. Es genügt, dass er eine ausländische Macht auffordert, die Wahlen zu beeinflussen. Auch Amtsmissbrauch setzt kein "Tauschgeschäft" voraus. Nixon nutzte die CIA, um die Demokraten zu bespitzeln. Das war genug. Trump nutzt sein Amt und US-Waffenlieferungen als Druckmittel. Das genügt für ein Verbrechen nach US-Recht. Ob es genung Republikaner mit Rest-Rückgrat gibt, muss sich allerdings noch zeigen.

Was unterscheidet Tricky Trump von Nixon?

Antwort: Nichts - ausser, dass Tricky Trump noch wesentlich skrupelloser und dreister ist als Tricky Dicky im Fall der Watergate-Affäre und für seine zahlreichen Vergehen deshalb auch über kurz oder lang hinter Gitter kommt. (Nixon wurde bekanntlich von Gerald Ford begnadigt.)

Deswegen tobt er jetzt auch so substanzlos in Mafia-Manier herum.

21:37 von laurisch._karsten

Er hat einfach nur um Ermittlungshilfe in einem Korruptionsfall gebeten
.
... nicht in (irgend)einem,
in einem ganz bestimmten !

@ 21:32 von Pilepale

Zitat: "Woraus können Sie jetzt Schlüsse aus Ihren Zitaten herauslesen, dass Herr Trump jemanden gezwungen hat, gar mit dem Entzug von Gegenleistungen, irgendetwas privates zu tun?"

Wo ziehe ich diese Schlüße ?

Ich habe davon geschrieben, daß Trump's Top-Diplomaten die Vorgänge anders bewerteten als Trump.

Kurt Volker deutet an, ein Besuchstermin in Washington sei eine Gegenleistung für Ermittlungen, Bill Taylor befürchtete wohl Präsident Selenskyj könne sich instrumentalisiert fühlen.

Wenn seine eigenen Leute Trump's rechtschaffenen Einsatz für die Gerechtigkeit schon so mißverstehen ...

Aber es gibt ja zum Glück noch Menschen die ihn bedingungslos verteidigen.

Gruß, zopf.

@tagtest

"
Am 04. Oktober 2019 um 21:44 von tagtest
Was unterscheidet Tricky Trump von Nixon?

Antwort: Nichts - ausser, dass Tricky Trump noch wesentlich skrupelloser und dreister ist als Tricky Dicky im Fall der Watergate-Affäre und für seine zahlreichen Vergehen deshalb auch über kurz oder lang hinter Gitter kommt. (Nixon wurde bekanntlich von Gerald Ford begnadigt.)

Deswegen tobt er jetzt auch so substanzlos in Mafia-Manier herum."

.

Das ist Ihre "Behauptung"! Können Sie das auch unterlegen mit Beweisen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Watergate-Aff%C3%A4re

@ Adeo60 um 21:32

Danke für Ihre Antwort.

"Fakt - und letztlich entscheidend - ist allerdings, dass die Wortprotokolle und andere angeforderten Unterlagen dem Vorsitzenden des Geheimdiensteausschusses bislang nicht zur Verfügung gestellt wurden. Merkwürdig, finden Sie nicht auch...?"

Ist denn die Trump Administration gesetzlich verpflichtet diese Informationen und Unterlagen rauszurücken? Immerhin geht es hier um das vertrauliche Gespräch von zwei Präsidenten, von denen der andere vllt. nicht möchte, dass seine Äußerungen zu bestimmten Themen, an die Öffentlichkeit gelangen.

"Zu guter Letzt: Ich treffe meine Aussagen nicht nach politischer Coleur, sondern - so gut es geht - mit einem halbwegs gesundem Menschenverstand. Und dieser sagt mir, dass Deutschland mit Kanzlerin Merkel bisher recht gut gefahren ist. Folgt man den Umfragewerten, sehen das die Bundesbürger mehrheitlich genauso."

Dafür geben Sie sich aber ziemlich Mühe Ihre Kanzlerin hier zu bewerben. Ihr gutes Recht! Meins sie zu kritisieren.

@skydiver-sr, 20.57 Uhr

Trump hat aber nicht als Bürger der USA Kenntnis von "angeblichen" kritischen Machenschaften eunes Bürgers der USA im Ausland bekommen, sondern als Präsident. In dieser Eigenschaft hat er dann offsenkundig Ermittlungen engeregt bzw. angefordert, die den Sohn seines Mitkonkurrenten im Wahlkampf (Biden) betrafen. Im übrigen ist es nicht Sache des Präsidenten, solche Verfahren anzustossen, sondern eine Zuständigkeit des Justizministers. Trump dürfte es deshalb schwer fallen, überzeugende Antworten zu finden. Man sollte nicht vergessen, dass auch für den Sohn Biden zunächst die Unschuldsvermutung gilt. Wenn nun der Präsident einen Staat anweist, einen US-Bürger zu einem angeblichen Vorfall zu überprüfen, der sich noch nicht einmal auf amerikanischem Staatsgebiet zugetragen hat, dann fällt er seinem Staatsbürger in den Rücken. Es ist kaum vorstellbar, dass hier keine "Lex Biden" Anwendung finden sollte. Es ging Trump zweifelsfrei darum, seinen Mitkonkurrenten Biden zu diskreditieren.

Darstellung: