Ihre Meinung zu: Hälfte der europäischen Baumarten bedroht

27. September 2019 - 16:22 Uhr

Wachsende Städte, Pilze und Schädlinge setzen den Baumarten in Europa massiv zu. Das ist das Ergebnis einer Studie der Weltnaturschutzunion. Von 265 Arten sind 66 vom Aussterben bedroht.

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Kommentare

Da sind zum Teil auch die

Da sind zum Teil auch die Kommunen gefordert. Jede Stadt könnte problemlos Flächen finden, um tausende Bäume neu zu pflanzen und die dann auch zu pflegen.

Die Natur ...

... passt sich den sich ändernden Verhältnissen an. Das war schon immer so. Die Frage ist, ob wir das auch schaffen. Mir ist es egal welche Bäume und Sträucher um mich herum wachsen. Und den Bäumen und Sträuchern und anderen Lebewesen, auch da wird es wieder eine Weiterentwicklung mit neuen Arten geben, ist es auch völlig egal, ob wir dann noch da sind. Anpassung nennt man das!!

Städtewachstum?

Also sooo stark wachsen die Städte Europas nun auch nicht.
Im großen Osteuropa schrumpfen ihre Bevölkerungen sogar.
Somit bleibt mir dieser Zusammnehang unklar, ist es doch vielmehr die ländliche Zersiedlung etwas abseits der Metropolen, (zweit-Immobilien in Südeuropa) und viel mehr die nahezu komplette Umwandlung in landwirtschaftliche Kulturlandschaften (Ackerwirtschaft, Wald-Plantagen, Weideland) - weg von jeglicher "Wildnis" oder naturnaher Vegetation.

Wenn klar ist, dass ursprünglich ganz Europa mal von Urwald bedeckt war, nützen die Plantagen der ForstWIRTSCHAFT, heute wohl kaum noch einem ökologischen Kontext im ursprünglichen Sinne.

Nahezu jeder Meter - von Norwegen bis Griechenland, ist menschgemacht, planiert, gekämmt, angelegt wie ein gigantischer Nutzgarten mit etwas Parkidylle.

Kann da Natur noch funktionieren?

Hälfte der europäischen Baumarten bedroht

Es ist einfach zum heulen.
Sehenden Auges sitzt man jahrelange alles aus und speist das Volk mit Beschwichtigungsformeln ab bis der Schaden der entsteht und schon entstanden ist nicht mehr zu übersehen ist um dann mit "über Nacht Konsenspapieren" zu suggerieren wir tun was. (Ach nein das Konsenspapier war ja nur wichtig damit unsere Regentin wenigstens etwas in der Hand hat beim UNO Gipfel).

Aussterben

Dass Bauarten aussterben, ist im Grunde normal in der freien Natur. Es ist aber traurig, dass auch der Mensch zum Artensterben beiträgt.

Es ist wirklich zum

Es ist wirklich zum verzweifeln und unfassbar traurig und unsagbar bedrohlich: Die Klimazerstörung kommt nicht erst, sie ist in vollem Gange - und unsere Regierung verabschiedet ein Klimapäckchen und investiert in den Wald als Rettungs- und Schutzmaßnahme einen winzigen Bruchteil dessen, was man zur Bankenrettung in die Hand nahm. Da haben die Klimaaktivist*innen andere und deutlich adäquatere Vorstellungen von "systemrelevant".

Zerstörung der Wildnis?

Welche Wildnis?

Bäume sind Nutzpflanzen. Bei wachsender Bevölkerung, Umstellung äug Holzheizung braucht man auch mehr Holz und es wird auf schneller wachsende Baumarten gesetzt.

Da ist nichts mit "Wildnis".

Die Umwelt verträgt halt Menschen nur bis zur bestimmen Anzahl.

Für die gesamte Erde sollen angeblich 500.000 Menschen völlig ausreichend sein, danach fängt es an zerstörerisch zu werden.

Es ist nachgewiesen, dass immer wieder ganze Kulturen wie "über Nacht vom Erdboden verschwunden" sind, weil sie die Ressourcen in der Umgebung ausgeschöpft haben oder sich das Klima etwas geändert hatte. Danach konnte man nicht mehr alle durchbringen und "wech waren sie".

Hälfte der europäischen Baumarten...

Vor zwei Jahren, ganz zufällig so daher gesagt, "man möchte kein Frühjahr ohne den Gesang der Amsel erleben" das hatten wir dieses Jahr, leider, im nächsten dürfen wir froh sein, wenn noch Büsche dastehen, auf denen eine hypothetisch mögliche Amsel sitzen könnte (vor wenigen Jahren war die Amsel bei der üblichen Zählerei noch der häufigste Vogel) so schnell geht das. Vielleicht dürfen wir viel früher als geahnt, demnächst froh sein, wenn wir noch nicht auf der roten Liste erscheinen….

Können wir uns ändern?

Aus dem Artikel: Die Weltnaturschutzorganisation »hat die Bestände von allen in Europa bekannten 454 Baumarten untersucht. 265 davon kommen auf keinem anderen Kontinent vor. Von diesen 265 seien 58 Prozent bedroht. 66 stünden bereits auf der höchsten Stufe der Gefährdung und damit vor dem Aussterben.«
Die Zahlen, die wir täglich vorgelegt bekommen, sind kaum zu ertragen. Klar wird, daß wir nicht mehr so weitermachen können, wie bisher. Eigentlich eine Plattheit, aber Fakt ist leider auch, daß in Wirtschaft und Politik nicht wirklich anders gehandelt wird. Und: Was sind wir selbst bereit zu tun? Wollen und können wir uns ändern?

Hälfte der europäischen Baumarten ... letztlich

hilft nur pflanzen, pflanzen, pflanzen … Bauland hin oder her..

100% der Arten der Gattung Homo bedroht

Das System Erde und mit ihr die Biosphäre gehorchen letztendlich den Hauptsätzen der Thermodynamik und reagieren auf ganz natürliche Art und Weise. Der Natur ist es egal, ob jemand die Klimakatastrophe leugnet oder nicht. Folge dessen sind Artensterben in Fauna und Flora. Und die Art, die sich an der Spitze wähnt, ist von einer sehr, sehr großen Vielfalt abhängig. Es ist realistisch zu erwarten, daß diese Art mittelbar auch aussterben wird.

Und wir beschweren uns

wenn der Brasilianer seinen Wald abfackelt, aber hier wird kaum Geld in die Hand genommen. Im Gegenteil, es werden immer mehr Flächen versiegelt und gebaut was das Zeug hält.
Ist ja toll wenn jeder sein EFH mit Garten hat, aber ob das sein muss?
Wenn ich das Neubaugebiet hier bei mir im Ort sehe, könnte ich weinen.
So eine grässliche Bebauung, sehr kleine Grundstücke (sehr teuer hier) und Häuser dicht an dicht.
Unsere Gemeinde hat genug Geld und könnte selbst investieren.
Da hätte man auch ein paar schöne, große Mehrfamilienhäuser hinstellen können.
Wir haben jetzt schon kein Platz mehr im Ort und man Pflastert alles mit diesen Häusern voll. Auch die Nachbargemeinden platzen aus allen Nähten, nur weil man alles mit EFHs pflastert.

18:59, Tada

Die wenigsten hier heimischen Bäume sind Nutzpflanzen.

@andererseits, 18:39

„Die Klimazerstörung (...) ist in vollem Gange - und unsere Regierung verabschiedet ein Klimapäckchen und investiert in den Wald als Rettungs- und Schutzmaßnahme einen winzigen Bruchteil dessen, was man zur Bankenrettung in die Hand nahm. Da haben die Klimaaktivist*innen andere und deutlich adäquatere Vorstellungen von "systemrelevant"“

Das kann man wohl sagen. Und was die Klimaaktivist*innen betrifft, hat der User "fathaland slim" den Sachverhalt hier vorgestern unter der Meldung „Rettungseinsatz für den deutschen Wald“ um 10:22 unübertrefflich prägnant in Worte gefasst:

"Andererseits ist durch sie als internationale Symbolfigur Umweltbewusstsein weltweit hochmodern geworden. Aus aller Herren Länder melden sich Jugendliche zu Wort, um deren Zukunft es ja geht"

Und worauf es dabei am meisten ankommt, steht in seinem Schlussatz:

"Ohne internationale Vernetzung ist Umweltschutz bestenfalls Stückwerk. Greta Thunberg sorgt gerade dafür, daß dieses internationale Netz geknüpft wird".

Monokulturen.....

....soweit das Auge reicht. Massiv betroffen, der deutsche Wald. Statt gesunder Mischwälder, - mit Entwässerungsgräben gesäumte pfurztrockene Fichten-Monokulturen. Damit Schädlinge sich dort nicht austoben, wird Mosanto grossflächig auf den Plan gerufen. Wer wundert sich da noch über Artensterben. Man möchte sich fast totlachen, wenn die Bahn ankündigt, nur noch die Hälfte an Herbiziden über ihren Trassen auszubringen. Wahrscheinlich gibts jetzt doppelt so starke Herbizide, so dass das Transportvolumen geschrumpft ist.....
Und der hirnlose Umwelt-Aktivismus unserer Regierung gipfelt darin, dem Bürger zu untersagen, Herbizide und Pestizide zu nutzen, während Grosskonzerne Millionen Tonnen dieser Chemikalien grossflächig üner Wald und Feld ausbringen.
BRD 2019. Der gesunde Menschen-Verstand kapituliert vor besinnungslosen Zockern und Profitgierigen Grossinvestoren.

@Oxalis 20:00 Uhr

"... es werden immer mehr Flächen versiegelt und gebaut was das Zeug hält.
Ist ja toll wenn jeder sein EFH mit Garten hat, aber ob das sein muss?"

Ich muss Ihnen leider sagen, Grünanlagen und Natur hat keine Zukunft, alles zu pflastern ist mittlerweile schon das Vernünftigste.
Seit 40 Jahren wuchsen 30 Fichten ganz wunderschön in meinem Garten (ich kenne deren einzelne Leben von 10 cm an bis 25 Meter Höhe), aber die Orkane der letzten Jahre haben 20 Stück gefällt und der Borkenkäfer aus dem letzten Jahr hat von den noch stehen gebliebenen 9 kahl gefressen. Ein einziger grünt noch - bestimmt nicht mehr lange.

20:00 von Oxalis

«Im Gegenteil, es werden immer mehr Flächen versiegelt und gebaut was das Zeug hält.
Ist ja toll wenn jeder sein EFH mit Garten hat, aber ob das sein muss? … Wir haben jetzt schon kein Platz mehr im Ort und man Pflastert alles mit diesen Häusern voll.»

"Ist eine prinzipielle Entscheidung", ob man in Städten + auf dem stadtnahen Land mit vielen EFH "in die Breite baut", oder mit Hochhäusern in die Höhe. Letzteres hat in DEU keine Tradition, sehr wenige Fürsprecher, sehr wenige Menschen, die so wohnen + leben wollen.

Beides hat Vor- / Nachteile. Weniger "Landverbrauch" bei Hochhäusern, mehr individuelle Wohnqualität + Entfaltungs-Möglichkeiten bei vielen EFH. Staatlich / kommunal "verordnen, wie zu wohnen ist", ist kaum möglich, wenn nicht durch die Topographie von Land + Stadt vorgegeben. In DEU so gut wie nirgendwo der Fall.

In anderen Ländern schon. Bspw. in JAP muss man in die Höhe bauen. Bleiben Wälder in Hülle + Fülle. Und faszinierende Städte wie Kyoto als Insel in Grün …

@leider geil

"Dass Bauarten aussterben, ist im Grunde normal in der freien Natur. Es ist aber traurig, dass auch der Mensch zum Artensterben beiträgt."

Und es ist katastrophal, dass der Mensch momentan die einzige Ursache des Artensterbens ist ...

@ Volkspartikel

"Der Natur ist es egal, ob jemand die Klimakatastrophe leugnet oder nicht. Folge dessen sind Artensterben in Fauna und Flora." Am 27. September 2019 um 19:48 von Volkspartikel

Ich behaupte, dass Pestizide und Monokulturen mehr zum Artensterben beitragen, als jeder Klimawandel.

Jedes Rasenmähen killt die meisten Insekten im Rasen. Das sind sich die meisten Menschen nicht bewusst.

18:59 von Tada

«Bäume sind Nutzpflanzen.»

Bäume sind・auch・Nutzpflanzen.
"In ihrem eigentlichen Zweck" sind sie das nicht.
Nutzung in verantwortlichem Maß ist aber sicher möglich, ohne dass sie Baumbestände grundsätzlich gefährdet.

«Für die gesamte Erde sollen angeblich 500.000 Menschen völlig ausreichend sein, danach fängt es an zerstörerisch zu werden.»

Für die gesamte Erde + die Natur auf ihr sind (nicht nur angeblich) 0 Menschen völlig ausreichend. 500.000 Menschen auf ihr ist eine Zahl, bei der "die Grenze der Schädlichkeit" nicht weit annähernd erreicht ist, um zwangsläufig zerstörerisch sein zu müssen. Nicht die Zahl der Menschen alleine ist der bestimmede Faktor …

"Was treiben", wie leben die Menschen in + mit der Natur?
Was ist es an "den Schätzen der Erde", die menschliche Zivilisation meint, zu brauchen + zu verbrauchen?

Nicht nur Bäume, Holz und Wälder …

Dieselben die hier verdichten

Dieselben die hier verdichten wollen auf Teufel komm raus haben völlig aus den Augen verloren daß der Mensch um sich herum Platz braucht. Diesen wird er im großen Mehrfamilienhaus nicht finden.
In jedem Fall sind Einfamilienhäuser vorzuziehen, ja, mit grünem Garten, nicht mit dem “hübschen “ Steingarten, der aus Gründen der Bequemlichkeit immer öfters vorkommt.
Außerdem könnte man ruhig aus, oftmals wegen Subventionen, brachliegenden Feldern wieder Wälder aufforsten. Wo entstehen denn Neubaugebiete? Ich habe noch kein einziges gesehen wo vorher Wald stand. Alle aber wirklich alle waren vorher Weinbau- oder Ackerbauflächen. Und um die ist es mir nicht schlimm. Im Gegenteil, hier muß keine stinkende Jauche mehr ausgebracht werden.

Neophyten

Endlich wird auch einmal auf den fünften Punkt im Umweltbericht der UN eingegangen (statt immer nur auf dem der Gewinnmaximierung der "Klimafonds"dienenden drittwichtigsten herumzureiten) : Die Neophyten.
Allerdings wird die u.a. angesprochene Zersiedelung und Flächenversiegelung in Süddeutschland nicht zuletzt durch die steigende Invasion durch Neophyten aus dem Norden/Nordosten verursacht.

Für alle, denen ihre Zukunft wichtig ist, ist DIY angesagt

Wäre besser, wenn wir uns selbst um die Organisation unserer „allgemeinen“ Angelegenheiten - zum Beispiel um die Erhaltung einer lebenswerten gemeinsamen Umwelt - kümmern würden, statt weiter darauf zu hoffen, dass die Politiker schon dafür sorgen werden. Die gehören ja eher selten zu denen, die von den sich stetig verschlimmernden Folgen ihrer Schönrechnereien betroffen sind - das sind in aller Regel leider ausgerechnet die, die diese Folgen am allerwenigsten zu verantworten haben.

Und beim Selberkümmern könnten wir gerade die, die von Seiten der Politik nicht selten erbittert bekämpft werden - weil sie sich dafür einsetzen, dass wir alle endlich uneingeschränkt Zugang zu allen relevanten Fakten und Praxiserfahrungen erhalten (d.h. für Transparenz) kämpfen - am besten gebrauchen.

Alle, die Wert auf die Chance auf ein anständiges zukünftiges Leben legen, können sich keine Politiker mehr „leisten“, die sich hauptsächlich mit Formulierungen und juristischen Spitzfindigkeiten aufhalten.

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